Aribert Deckers
last update 10.1.2007
1st made 07.12.1995
Die Web-Site "Die Deutsche Amalgam-Page" begann ihre Existenz in 1996 mit der ersten Fassung dieses Manuskripts. In den Jahren wurde das Skript ergänzt, vor allem aber wurde die Web-Site Stück um Stück aufgebaut. Inzwischen sind es mehr als 2000 Files. Alles keine Leichtgewichte, sondern - streng dem Idealbild des gut lesbaren Buchs folgend - auch Exemplare mit mehr als 4000 KiloByte darunter.
Damit ist die "Die Deutsche Amalgam-Page" inzwischen auch international eine der größeren zum Thema Scharlatanerie. Wegen des größeren Themenumfangs wurde sie inzwischen in "Wehrhafte Medizin!" umbenannt.
Dieses Manuskript wird immer ein reines Buch sein und so streng und spartanisch gelayoutet werden, wie nur irgend möglich. Der Wert wird - wie auch bei all den anderen Files dieser Site - auf den Inhalt gelegt.
10.1.2007,
Aribert Deckers
Warum beschäftigt sich ein Journalist so intensiv mit dieser Materie? Ganz einfach: Weil es kaum einen größeren Kontrast gibt als ein staatliches und privatwirtschaftliches "Gesundheitssystem", das sich ganz massiv für einen bekannt hochgiftigen Stoff einsetzt, obwohl Opfer von Vergiftungen in Presse, Rundfunk und Fernsehen - und sogar mit eigenen Büchern - schon seit Jahren so deutlich vor den Gefahren warnen. Auch die Stimmen kritischer Wissenschaftler werden "vom System" kaum oder gar nicht akzeptiert.
Dahinter steckt Methode.
Wer sich näher mit der Materie beschäftigt, muß feststellen,
daß sowohl die Aussagen der Befürworter des Amalgams als leider
auch jene der Gegner oft große Lücken haben, zum Teil in sich
unlogisch sind und auch elementare wissenschaftliche Fehler haben.
Also hilft nur eines: Selbst denken und selbst recherchieren!
Wegen der großen Menge von einzelnen Fakten aus völlig
verschiedenen medizinischen Bereichen ist es schwer, dabei konsequent einen
roten Faden zu verfolgen. Ich werde deshalb mehrere wesentliche Punkte
herausgreifen und näher erläutern.
Um es gleich vorneweg zu sagen: Eines der schlimmsten Probleme der
Amalgam-Vergiftungen besteht darin, daß es außer dem Amalgam auch
viele andere Ursachen für eine gesundheitliche Beeinträchtigung gibt:
- viele Dinge können gleichzeitig ablaufen,
- viele Dinge bauen aufeinander auf,
- viele Faktoren können gleiche oder ähnliche Symptome bewirken.
Es kann durchaus sein, daß man an 3 oder 4 vollkommen verschiedenen
Krankheiten leidet, die ähnliche Symptome bewirken, oder die Stück
für Stück im Lauf der Zeit durch einander entstanden sind! Dies
gilt ganz besonders für Amalgam (das Allergien und neurologische
Störungen auslösen kann) und für Schäden an der
Wirbelsäule (die ebenfalls schwerste neurologische Störungen nach
sich ziehen können)!
Ziehen Sie daher keine voreiligen Schlüsse! Lesen Sie den folgenden
Text bis zum Ende aufmerksam durch! Denken Sie daran: Es geht um
Ihre Gesundheit! Also nehmen Sie sich Zeit!
Falls Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie Ihre Ärzte. Besorgen Sie
sich in jedem Fall Bücher, zB aus den Bibliotheken! Was Sie nicht in
Ihrem Wohnort direkt ausleihen können, kann in den meisten Fällen
über eine "Fernleihe" besorgt werden. Die Bibliothekare
werden Ihnen erklären, wie das funktioniert. Fragen Sie! Die
Bibliotheken sind dazu da, Ihnen zu helfen.
Viel Glück!
Quecksilber-Amalgam ist eine Mischung aus verschiedenen Metallen, wie zB
Quecksilber ..... ca 51,5% bzw 50% Silber .......... ca 20% Zinn ............ ca 16% Kupfer .......... ca 12% Cadmium Nickel Zink andere Metalle
Alle diese Metalle sind giftig, jedes einzelne davon!
Es gibt in der Presse - und inzwischen auch im Fernsehen - vereinzelte Meldungen über Allergien durch Amalgam-Füllungen. Wendet man sich nun an seine Krankenkasse, so erfährt man lediglich, daß im Falle einer Allergie die Kasse alle Kosten für die Entfernung der Füllungen und für den Ersatz durch anderes Material für Füllungen, Kronen etc zahlt. Dieser Betrag kann bei Verwendung von Gold einige Tausend DM betragen!
Achtung: Die Kasse zahlt nur, wenn die Allergie nachgewiesen wurde - und zwar durch einen Allergie-Test! Dazu muß man folglich vom Arzt einen Allergie-Test durchführen lassen.
Das Erstaunen ist jedoch groß, wenn trotz langer, schwerer Krankheit bei einem Allergie-Test keine Allergie gegen einen der Bestandteile des Quecksilber-Amalgams nachgewiesen wird.
Der Grund dafür ist sehr simpel: Der Körper kann auf diese Gifte mit einer Allergie reagieren, er muß es jedoch nicht! Tatsache ist nämlich, daß in fast allen Fällen es sich um eine Vergiftung handelt! - wobei die Art und Weise der Vergiftungsreaktionen von Mensch zu Mensch sehr verschieden ablaufen können, vor allem auch hinsichtlich der Intensität der Symptome.
Aber auch im Falle einer Vergiftung zahlt die Krankenkasse, wenn, ja wenn die Grenzwerte für die Giftstoffe überschritten werden. Diese Grenzwerte jedoch sind irgendwelche Zahlen, die irgendjemand irgendwann einmal aufgeschrieben hat, ohne daß diese Werte jemals ausreichend überprüft worden wären. Die Grenzwerte sind derart hoch angesetzt, daß sie nur in den seltensten Fällen erreicht werden oder gar überschritten werden. (Satiriker halten das für den eigentlichen Sinn von Grenzwerten...)
Ein Grenzwert gibt an, wieviel Quecksilber zB im Blut enthalten sein
darf. Aber vielleicht ist das Quecksilber gar nicht im Blut!? Das
Blut dient dem Körper lediglich als Transportmittel. Abgelagert
werden die Gifte in verschiedenen Organen!
Zu fragen ist:
1. Wieviel Quecksilber gelangt jeden Tag in den Körper ?
2. Wieviel Quecksilber gelangt jeden Tag wieder hinaus?
Die Differenz davon ist die Menge, die der Körper jeden Tag irgendwo
ablagert, zB auch im Gehirn oder an anderen Stellen, Stellen, von wo
man nicht einmal Materialproben entnehmen kann.
Außerdem ist bei einer Entnahme von Blut überhaupt nicht gesagt, ob
exakt zu dem Zeitpunkt der Blutentnahme tatsächlich so viel
Quecksilber darin enthalten ist, wie sonst üblich. Der Gehalt an
Giftstoffen kann durch verschiedenste Gründe sehr stark schwanken.
Achtung: Wenn ein Mensch eindeutige Krankheitssymptome hat und die
Tests ergeben nichts, dann gibt es dafür nur eine einzige Antwort:
Die Tests sind falsch. Das ist nicht verwunderlich, denn:
Kinder sind weitaus empfindlicher als Erwachsene. Für sie gelten
die Grenzwerte schon mal gar nicht -
selbst nach der derzeitigen Erkenntnis selbst der Ärzte!
Aber auch bei Erwachsenen sind die vorhandenen Zahlenwerte
lebensgefährliche Makulatur.
Anderes Material (zB Nervengewebe) ist aber fast nie verfügbar,
bzw kann nicht entnommen werden.
Was folgt aus all dem für die Opfer?
Es gibt keinen Ersatz für die durch Verlust der Gesundheit verlorenen Einkommen, Firmeneinkünfte etc, keinerlei Schmerzensgelder für die oft jahrzehntelangen Höllenqualen der Opfer!
Vielen Opfern wurde ihre wirtschaftliche Grundlage vollkommen ruiniert; nach 20 oder 30 Jahren schwerster Qualen stehen sie möglicherweise auch vor den Trümmern ihrer Ehe, leiden unter irreversiblen körperlichen und geistigen Folgeschäden der Vergiftungen - und vegetieren unter Umständen gerade am Existenzminimum. Da sie oft in ihrem Beruf nicht mehr weiterarbeiten konnten, fehlt nicht nur das momentane Geld, sondern auch jede Aussicht auf eine brauchbare Rente!
Um Ihnen die unglaublichen Ausmaße dieses Skandals vor Augen zu führen:
Laut Elida Gibbs Dentalforschung International [Werbe-Prospekt für deren "Systematische Individual-Prophylaxe" (Stand anscheinend Ende 1995-Anfang 1996)]:
"[in]...unserem Land, nach dem jedes Jahr 70 Millionen Füllungen, 16 Millionen extrahierte Zähne, 4,5 Millionen überkronte Einzelzähne, 1,9 Millionen Brückenspannen und vieles mehr abgerechnet werden."
Sie können getrost davon ausgehen, daß selbst heute noch mindestens 95% der zur Zeit neu gemachten Füllungen aus Amalgam bestehen...
Mindestens 98% der Bevölkerung haben Amalgam im Mund. Das hat eine furchtbare Konsequenz, deren unglaubliche Tragweite die Ärzte noch immer nicht im mindesten erkennen können:
Es gibt für medizinische Forschungszwecke kaum jemanden, den man als Vergleichsperson oder als Versuchsperson nehmen kann.
Für medizinische Tests benötigt man unbelastete Personen, also solche, die nicht durch andere Stoffe beeinträchtigt werden oder bei denen durch Wechselwirkungen Medikamente oder Heilmethoden nicht richtig wirken können oder Nebenwirkungen die Analysen beeinträchtigen.
Dazu 2 Beispiele:
Laut dpa leiden 10 Prozent der Schüler in Deutschland an Migräne, 50 Prozent an Spannungskopfschmerz. Die Hälfte jener, die als Jugendliche Migräne haben, behalten diese auch als Erwachsene.
----------------------------------------------------------- Mehr als 20 Prozent aller Menschen in Deutschland werden von chronischen oder akuten Kopfschmerzen gequält. Etwa zehn bis 15 Prozent leiden an heftigen Migräne-Attacken. Etwa die Hälfte von ihnen ist trotz der Beschwerden nicht in ärztlicher Betreuung. Viele Betroffene wissen nicht, wie wichtig die genaue Diagnose der 13 verschiedenen Kopfschmerzarten ist, um eine wirksame Behandlung einzuleiten. (dpa, 05.09.2000) -----------------------------------------------------------
Wie will man Migräne erforschen, wenn es kaum jemanden gibt ohne Amalgam, das diese Beschwerden ebenfalls auslösen kann - und es bei einem großen Prozentsatz der Fälle mit Sicherheit tut!?
Anmerkung: Spannungskopfschmerz, wie auch andere Effekte, die mit erhöhter Anspannung zu tun haben, sind meiner Meinung nach eine sehr häufige (und wohl auch deutliche) Folge des Amalgams. Muskelzittern (tremor mercurialis) wird nicht umsonst mit an erster Stelle der Symptome genannt.
Es empfiehlt sich, ein "Schmerztagebuch" zu führen. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt.
Also: Wir können keinerlei einwandfreie medizinische Tests mehr machen, da diese Tests durch die vielen Wirkungen des Amalgams verfälscht werden. So hat Amalgam unter vielem anderen einen erheblichen, schädigenden Einfluß auf das Immunsystem, kann Enzyme blockieren und und und...
Um zu zeigen, was durch Amalgam angerichtet wird, nun zu den Symptomen der Amalgam-Vergiftungen:
Die folgenden Listen werden von Amalgam-Selbsthilfegruppen verbreitet.
Symptome von Amalgam-Vergiftungen
(angeblich laut F.J.A.M. Brekelmans in "Orthomolekular" 3/1986):
Symptome von Amalgam-Vergiftungen
(angeblich laut Prof. Fritz Gasser, 1968)
Symptome von Amalgam-Vergiftungen
(angeblich laut Dr. J. Thomsen, in Deutsche Zeitschrift für Biologische Zahnmedizin, 1/1986)
Die Schrift "Amalgame - Nebenwirkungen und Bewertung der Toxizität", BGA, (wann?) soll ebenfalls eine Liste von Symptomen enthalten.
Erscheinungsbilder der Amalgam-Vergiftung
(angeblich Stand 1991, ebenfalls von einer Selbsthilfegruppe )
[*] Hinweis für die ungeduldigen Leser:
Das ist natürlich kompletter Unsinn, denn ein so aggressives und
hochinfektiöses Virus wie HIV befällt jeden Menschen,
unabhängig davon, ob der nun Amalgam-Füllungen in den Zähnen
hat oder nicht.
Verglichen mit HIV sind Dinge wie Amalgam Kleinigkeiten.
Schon vor 125 Jahren: Schon 1874: Kampf gegen den
schleichenden Mord
J. Payne, D.D.S., schreibt im "Chicago Medical Journal":
Ich möchte ganz besonders darauf hinweisen, daß damals, schon vor 125 Jahren (!), folgende Symptome der schleichenden Vergiftung durch Amalgam-Füllungen bekannt waren:
Mehr über die schon früh bekannte Giftigkeit der Amalgame:
Nun könnte man immer noch einwenden, daß das alles Insider-Wissen sei - die Politiker jedoch von nichts wüßten. Doch es gibt ein kleines Beispiel, das ich Ihnen gerne zeige. Die allzeit so bereite SPD veranstaltete 1998 eine Tagung:
Umweltbelastungen und Gesundheit Tagung der SPD-Bundestagsfraktion 26. August 1998 Bonn Bundeshaus
Redner dieser Tagung waren auch Privat-Dozent Dr. med. Carsten Alsen-Hinrichs und Dr. rer.nat. Anke Bauer, vom Institut für Toxikologie im Klinikum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie trugen vor zum Thema
Dabei wurden unter anderem auch vorgestellt die
(Eigene Zusammenstellung aus mehreren Lehrbüchern, vergleiche Wassermann et al., 1997)
Hg*-Dampf:
(Der vollständige Text des Vortrags: http://www.ariplex.com/ama/amantox.htm)
Aber das muß wohl VOR der Bundestagswahl gewesen sein, denn von Seiten der SPD ist nichts geschehen.
In vier langen Jahren: nichts!
Oder könnte es sein, daß die SPD gar nicht an der Regierung ist..?
Die damals amtierende Justizministerin, Frau Däubler-Gmelin, hat eine besondere Beziehung zum Amalgam: Sie weiß um dessen Gefährlichkeit. Und nicht erst seit heute, nein seit 10 Jahren! So heißt es in der "BILD am Sonntag" vom 26.1.1992:
------------------------------------------------------------------------------ "Die Bundesregierung muß endlich handeln", verlangt Herta Däubler-Gmelin, stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD. "Seit März letzten Jahres [1991] liegt dem Gesundheitsministerium eine schwedische Studie vor, die belegt, daß Amalgamfüllungen zu Quecksilbervergiftungen führen. Statt Amalgam zu verbieten, werden bei uns nur wieder neue Studien in Auftrag gegeben." Die Politikerin kennt ein Amalgamopfer persönlich: "Eine Frau aus meinem Wahlkreis ist seit 35 Jahren schwerkrank, im letzten Jahr stellte sich heraus, daß sie durch die Quecksilberabgabe ihrer Amalgamfüllungen vergiftet worden war. Inzwischen sind 13 Zähne entfernt, und es geht ihr besser - aber sie weiß nicht, ob sie jemals wieder ganz gesund wird." Herta Däubler-Gmelin will darum Amalgam aus den Zahnarztpraxen verbannen: "Die Kassen müssen für die teureren Ersatzstoffe bezahlen. Das ist immer noch billiger als die Behandlung von Quecksilbervergiftungen." Als "besonders makaber" empfindet die Politikerin, daß bei uns die Umwelt besser vor Quecksilber geschützt wird als die Patienten. Zahnärzte müssen Amalgamreste, die beispielsweise beim Ausbohren alter Füllungen abgesaugt werden, aus ihrem Abwasser herausfiltern. ------------------------------------------------------------------------------
Seit mehr als einem Jahr immer wieder nach der Authentizität dieses Texts befragt (nicht einmal nach dem Inhalt, sondern lediglich nach der Echtheit des Interviews), schweigt die SPD-Politikerin beharrlich...
Nach ihren herausragenden Leistungen in Sachen Urheberrecht [*] und Stammzellenforschung [**] ist auch der Fall Amalgam ein Zeugnis außergewöhnlicher Fähigkeiten...
[*] Siehe hierzu http://www.ariplex.com/petra/petracom.htm
Mehr über Politik erfahren Sie in :
Der Fall Caulk
Es gibt noch eine weitere Quelle für Informationen: die Hersteller von Amalgamen.
Einer davon, Caulk Dentsply, veröffentlichte 1997/1998 ein Datenblatt zur Materialsicherheit. Zu beachten sind dabei mehrere Besonderheiten:
Über die fertige Amalgammischung schweigt sie sich offensichtlich aus und gibt keinerlei Stellungnahme ab.
------------------------------------------------------------------------------
DENTSPLY International
MATERIAL SAFETY DATA SHEET
1.1 Product Trade Name :Mercury
1.2 Part (Item) Number :904061
SECTION I
1.3 Division Name :DENTSPLY CAULK
1.4 Address :38 West Clarke Avenue
:Milford DE 19963-0359
1.5 Emergency phone number ......:(800) 424-9300 (Chemtrec)
1.6 Phone number for information :(302) 422-4511
1.7 Date prepared :5/29/97
[...]
8.6 Work/Hygienic practices: Observe normal care when working with chemicals.
Health affects and first aid Inhalation:
Acute: Inhalation of a high concentration of mercury vapor can cause almost
immediate
- dyspnea,
- cough,
- fever,
- nausea and vomiting,
- diarrhea,
- stomatitis,
- salivation,
- metallic taste,
- gingivitis, and
- cardiac abnormalities.
- Respiratory irritation may occur with chest pain and tightness.
Symptoms may re solve or may progress to
- necrotizing bronchiolitis,
- pneumonitis,
- pulmonary edema,
- pneumothorax,
- interstitial fibrosis, and
-death.
- Acidosis and
- renal damage may also occur.
- Allergic reactions that may occur in previously exposed persons
include
- dermatitis,
- encephalitis, and
- death.
- Metal fume fever, an influenza-like illness, may occur due to the
inhalation of freshly formed metal oxide particles sized below
1.5 microns and usually between 0.02-0.05 microns.
Symptoms may be delayed 4-12 hours and begin with a sudden onset of
thirst, and a sweet, metallic or foul taste in the mouth.
Other symptoms may include
- upper respiratory tract irritation accompanied by
- coughing and a
- dryness of the mucous membranes,
- lassitude and a
- generalized feeling of malaise.
- Fever,
- chills,
- muscular pain,
- mild to severe headache,
- nausea,
- occasional vomiting,
- exaggerated mental activity,
- profuse sweating,
- excessive urination,
- diarrhea and
- prostration may also occur.
Tolerance to fumes develops rapidly, but is quickly lost. All symptoms
usually subside within 24-36 hours.
Inhalation:
Chronic:
Inhalation of mercury vapor over a long period may cause mercurialism
which is characterized by
- fine tremors and
- erethism.
Tremors may affect the hands first, but may also become evident
- in the face,
- arms, and
- legs.
Erethism may be manifested by
- abnormal shyness,
- blushing,
- self-consciousness,
- depression or despondency,
- resentment of criticism,
- irritability or
- excitability,
- headache,
- fatigue, and
- insomnia.
In severe cases,
- hallucinations,
- loss of memory, and
- mental deterioration may occur.
Concentrations as low and 0.03 mg/m3 have induced
- psychiatric symptoms in humans.
Renal involvement may be indicated by
- proteinuria,
- albuminuria,
- enzymuria, and
- anuria.
Other effects may include
- salivation,
- gingivitis,
- stomatitis,
- loosening of the teeth,
- blue lines on the gums,
- diarrhea,
- chronic pneumonitis and
- mild anemia.
Repeated exposure to mercury and its compounds may result in
sensitization.
Intrauterine exposure may result in
- tremors and
- involuntary movements in the infants.
Mercury is excreted in breast milk.
Paternal reproductive effects and effects on fertility have been
reported in male rats following repeated inhalation exposures.
First Aid:
Remove from exposure area to fresh air immediately.
If breathing has stopped, give artificial respiration.
Maintain airway and blood pressure and administer oxygen if available.
Keep affected person warm and at rest.
Treat symptomatically and supportively.
Administration of oxygen should be performed by qualified personnel.
Get medical attention immediately.
Skin contact:
Acute:
Direct contact with liquid may cause irritation and redness.
Small amounts of mercury may be absorbed through intact skin.
Allergic reactions that may occur in previously exposed persons include
- dermatitis,
- encephalitis,
- and death.
Subcutaneous introcuction, from handling broken thermometers, may
result in
- local inflammation,
- granulomatous skin reactions, and
- slight signs of mercury poisoning including
- digestive disorders,
- metallic taste in the mouth, and
- neuropsychic disorders.
Skin contact:
Chronic:
prolonged or repeated exposure may result in
- dermal sensitization and
- systemic effects as detailed in chronic inhalation exposure.
Skin contact:
First aid:
Remove contaminated clothing and shoes immediately.
Wash affected area with soap or mild detergent and large amounts of
water until no evidence of chemical remains (approximately 15-20
minutes).
Get medical attention immediately.
Eye contact:
Acute:
Direct contact with liquid may cause irritation and redness.
Animal studies indicate diffusion and absorption of mercury into the
tissues of the eye may occur.
No clinical signs of conjunctivitis or inflammation occurred.
Eye contact:
Chronic:
Mercury exposure from inhalation ingestion, or skin contact may be
indicated by
- mercurialentis,
- discoloration of the crystalline lens,
on slit lamp examination of the eye.
First aid:
wash eyes immediately with large amounts of water or normal saline,
occasionally lifting upper and lower lids, until no evidence of
chemical remains (approximately 15-20 minutes).
Get medical attention immediately.
Ingestion:
May cause
- burning of the mouth and throat,
- thirst,
- nausea and
- vomiting.
Metallic mercury is not usually absorbed sufficiently from the
gastrointestinal tract to induce an acute toxic response.
Rarely, a large single dose may result in sign and symptoms of chronic
inhalation is sufficient amount of mercury are retained in the body.
Chronic:
Repeated ingestion of small amount of mercury may result in the
absorption of sufficient amounts to product toxic effects as detailed
in chronic inhalation exposure.
First Aid:
Remove by gastric lavage or emesis.
Maintain blood pressure and airway.
Give oxygen if respiration is depressed..
Do not perform gastric lavage or emesis if victim is unconscious.
Get medical attention immediately (Dreisbach, Handbook of Poisoning,
11th ed.).
Administration of gastric lavage or oxygen should be performed by
qualified medical personnel.
Antidote:
The following antidote had been recommended. However, the decision as
to whether the severity of poisoning requires administration of any
antidote and actual dose required should be made by qualified medical
personnel.
Mercury poisoning:
Give dimercaprol, 3mg/kg (or 0.3 ml/10kg) every 4 hours for the first
2 days and then 2mg/kg every 12 hours for a total of 10 days if
necessary.
Dimercaprol is available as a 10% solution in oil for intra muscular
administration.
Hemodialysis will speed the removal of the mercury-dimercaprol complex.
Penicallamine is also effective. Give up to 100 mg/kg/day (maximum 1
gr/day) divided into 4 doses for no longer than 1 week.
If a longer administration period is warranted, dosage should not
exceed 40/mg/kg/day. Give the drug orally half an hour before meals.
A chelating agent should be continued until the urine-mercury level
falls below 50ęg/24 hours (Dreisbach, Handbook of Poisoning, 12th ed.).
Incompatibility with Acetylene, acetylinic compounds, aluminum, amines,
ammonia+moisture, boron diiodphosphide, bromine, 3-bromopropyne,
calcium, chlorine, chlorine dioxide, copper and alloys, ethylene oxide
+ traces of acetylene, lithium, methyl azide, methylsilane + oxygen,
nitric acid + alcohols, oxalic acid, oxidants, peroxyformic acid,
rubidium, silver perchlorate + 3-hexyne, silver perchlorate +
2-pentyne, sodium, sodium carbide, sulphuric acid (hot),
tetracarbonylnickel+ oxygen.
560898 (R-5/97)
Copyright 1997 DENTSPLY International All Rights Reserved
------------------------------------------------------------------------------
Mehr zum Skandal um Dentsply/Caulk erfahren sie in:
Wenn die Kasse zahlt, haben Sie Glück gehabt...
Lassen Sie bei allen Ärzten etc ein "Werkbuch" führen, in dem alle ausgeführten Befunde und Arbeiten einzutragen sind !
Dies ist zum Teil geschehen. Die bei dem Vergleich ausgehandelten Zahlungen sind jedoch lächerlich gering, betragen nicht einmal 1 Prozent des entstandenen finanziellen Schadens, von dem Verlust an Leib und Seele und an Lebensqualität gar nicht zu reden !
Leider geht nicht alles so leicht, wie man es sich wünscht. Zum einen geht es um komplexe medizinische Dinge, zum andern um Geld und um Politik. Es ist also eine Reihe von gefährlichen Klippen zu umschiffen. Darum beachten Sie besonders folgende Punkte :
Daß man Sie falsch behandelt hat, haben Sie inzwischen vielleicht erkannt. Aber wieso glauben Sie plötzlich einem anderen alles, was der Ihnen sagt?
"Professor" etc sind beeindruckende Titel, sagen jedoch nicht das geringste über die medizinischen Fähigkeiten des Trägers aus! Denken Sie an die vielen Skandale, in denen immer wieder (titelmäßig) hochrangige Mediziner grauenhaft gepfuscht und oft genug sogar ihre Opfer getötet haben mit falschen Medikamenten, Geräten etc.
Mehr über Justiz, Gutachter, Krankenversicherungen...:
Wenn Sie glauben, daß die sogenannte Schulmedizin (genauer gesagt: Hochschulmedizin) schlecht sei - akzeptiert. Aber wie, in Teufels Namen, kommen Sie dann auf die Idee, daß die "Naturheilkunde" besser wäre?
Über Ihren PKW wissen Sie, daß es große Schwierigkeiten mit den Werkstätten gibt, weil Defekte nicht richtig erkannt werden, Reparaturen schlampig ausgeführt werden etc. Glauben Sie etwa, daß die Weißkittel (Ärzte) bei Ihrer Arbeit besser sind als die Blaukittel (in Autowerkstätten)? Wenn Sie merken, daß Ihr Fahrzeug nicht richtig fährt, weil es knirscht oder nicht richtig bremst oder was auch immer, dann merken Sie, daß etwas nicht stimmt. Jeder Fehler am Auto ist nachprüfbar.
Aber wer prüft Ihren Arzt? Wer prüft, falls mal einer prüft? Was geschieht, wenn tatsächlich etwas nachweislich falsch gelaufen ist? Wie hoch ist denn in Deutschland der Wert einer Hand oder eines Armes? Wie hoch ist der Wert eines Menschenlebens? Schauen Sie doch einmal in die Unterlagen der Versicherungen, wo explizit für jedes Körperteil die Zahlen aufgeführt sind...
Und wer überprüft die "Naturheilpraktiker"...!?
Ein großer Teil der selbsternannten Naturheilkundler - auch die approbierten Ärzte darunter ! - legen ein fast nicht mehr zu unterbietendes Wissen an den Tag...
Wenn Sie folgende Worte oder Ausdrücke hören, sollten Sie sofort die Praxis verlassen und sich bei der Ärztekammer beschweren:
Dieser Mummenschanz wurde schon in den Siebziger Jahren eindeutig
widerlegt.
Siehe http://www.ariplex.com/ama/ama_kirl.htm
Sie denken, wir hätten das Mittelalter hinter uns? Irrtum!
Nicht diskutieren. Denken Sie einfach nur mal laut über das
Wort "Berufsverbot" nach. Das hat eine wundersame Wirkung...!
Ich habe es einmal getan: Der Mann hat mir anschließend nicht die Hand gegeben. Da wurde ich neugierig und habe auf seine Hand geschaut: Noch nie im Leben habe ich jemanden gesehen, der so tropfnasse Hände hatte...
Mehr über "Kinesiologie": http://www.ariplex.com/ama/ama_kine.htm
siehe 3.
siehe 3.
Die Idee des "Ölziehens" wird hauptsächlich verbreitet im Dunstkreis von Selbsthilfegruppen und Web-Foren.
Beim "Ölziehen" soll der Mund mit Speiseöl ausgespült werden. Dabei, so die heldenhaften Bezeugungen der Anhänger, werde das Gift aus dem Mund in das Öl übergehen und beim Ausspucken des Öls ("keinesfalls runterschlucken, weil GIFTIG!!!") entfernt. Auch Schwermetalle - wie zB aus Amalgam im Gewebe des Mundes eingelagertes Quecksilber - würden mit Ölziehen entfernt.
Dazu müßten die Metallverbindungen dieser Schwermetalle gelöst werden - und es müßten die gelösten Metallverbindungen in Öl löslich sein. Ferner müßte dies während des Spülens im Mund erfolgen - extrem kurze 15 Minuten für die Wanderung aus dem Gewebe in den Mundraum.
Die Veränderung des Öls im Mund rührt übrigens nicht von den "Schadstoffen und Schlacken" (wie behauptet), sondern von Enzymen im Speichel.
Fazit: Ölziehen ist ein Hirngespinst.
Über den Wahnsinn hinter Dingen wie "Ölziehen":
http://www.ariplex.com/ama/ama_oelz.htm [ Ölziehen - Die Quellen des Wahnsinns ]
Eine der "Glanzleistungen" der Homöopathen ist es,
"Ähnliches durch Ähnliches" auszutreiben.
Tatsache ist aber, daß die Homöopathen eine Quecksilber-Vergiftung mit Quecksilber bekämpfen...: Da kämpft man darum, jedes Mikrogramm Quecksilber aus dem Körper zu bekommen - und dann bekommt man es von den Homöopathen als Medikament wieder verabreicht!
Angeblich wird hier mit "der Information 'Quecksilber'" geheilt.
Homöopathie ist eine der furchtbarsten geistigen Fehlleistungen, die sich im Gesundheitsmarkt eingenistet hat.
Mehr über den Wahnsinn Homöopathie:
Die vielen Kranken (zum Teil mit lebenslangen Folgebeschwerden) und Toten der Masern-Epidemien sind ein Mahnmal. Homöopathen haben den Eltern eingeredet, ihre Kinder nicht impfen zu lassen. Homöopathie steht auf Kindergräbern und geht über Leichen.
Mehr über Wahnsinn vorgeblicher Heiler:
Bitte vergessen Sie niemals: Kinder haben ein RECHT auf Impfung!
Hierzu ein Zitat, gefunden von DDr. W. Maurer:
------------------------------------------------------------------------------- "Der Staat hat die Aufgabe des Seuchenschutzes übernommen. Dieser Schutz könne einem einzelnen nicht vorenthalten werden. Im übrigen verbriefe Art.2 GG das Grundrecht auf Leben, das auch durch Unterlassen verletzt werden könne, sofern eine Rechtspflicht zum Tätigwerden bestehe. Jedenfalls dürfte niemand ohne besonderen Grund von dem Schutz gegen eine lebensgefährliche Ansteckung ausgeschlossen werden. Das negative Abwehrrecht wird insoweit zu einem positiven Recht, vor der Ansteckung bewahrt zu werden." -------------------------------------------------------------------------------</quote>
Während die "Heiler" immer gegen die Hochschulmedizin hetzen und ihr vor allem die Psychiatrisierung der Kranken vorwerfen, hier haben wir eines der vielen, vielen, vielen Beispiele, wo sie es selbst tun - furchtbarer und natürlich VIEL lukrativer als die Hochschulmedizin...
Es gibt Ärzte, die bei der Behandlung einer Amalgam-Vergiftung voraussetzen, daß der Patient bei ihnen VORHER eine "Familienaufstellung nach Hellinger" macht. Die ist aber nichts anderes als ein simples Psycho-Rollenspiel...
Sollte er jemals einem Arzt hiervon erzählen (oder von einem der anderen esoterischen Verfahren), wird ihn der Arzt sofort in die "Psycho"-Ecke abschieben, mit dem großen Stempel "Hypoponcher" auf der Stirn und in der Krankenakte.
Natürlich steht da nicht wörtlich "Hypochonder", sondern der Arzt trägt in den Arztbriefen zum Beispiel das Alter der Eltern des Patienten ein. Wie bei den Arbeitszeignissen so gibt es auch hier geheime Schlüsselwörter und Zeichen. Ärzte sind sehr erfinderisch - wenn es darum geht, ihre Inkompetenz zu verbergen...
Der Boomerang-Effekt
Das Satanische an diesem oder allen anderen Esoterik-Mätzchen ist nicht nur, daß der Kranke bei den Ärzten nicht mehr für voll genommen wird, sondern daß der Kranke keinen anderen Ausweg sieht als zu jenen zu gehen, die ihn seinem Glauben nach noch für voll nehmen --- das heißt : zurück in die Arme der Esoterik-Abzocker...
Damit haben die Abzocker den Kranken fest im Würgegriff...
Um Ihnen zu zeigen, was in den Praxen so alles geschieht, ein kleines Beispiel:
Es gibt etwas, das vor mehreren Jahren verbreitet wurde, etwas das "Aurasskopie" heißt. Das "Auras" kommt von dem Namen der Dame, die das "erfunden" hat, die heißt Auras. Im "Stern" stand einmal etwas darüber, später kam auch etwas im Fernsehen. Da habe ich die Dame in Aktion gesehen und verstanden, wie das Ganze funktioniert: Blut wird auf einen Objektträger getan, vertrocknet dort - und dann wird unter dem Mikroskop betrachtet. Im Film sah man die Dame durch das Mikroskop sehen und dabei ihre Diagnose diktieren. Ich war verblüfft, mit welcher Präzision sie ihre Diagnose gestellt hat. Dabei ist es doch so einfach: Weil ein Blutklümpchen aussieht wie die linke Niere..., dann fehlt der linken Niere etwas. Ist doch logisch, oder...?
Diese Dame praktiziert anscheinend noch immer...
Wie leicht weltanschauliche Träumereien lebensgefährlich enden können, zeigt dieses Beispiel aus Deutschland(!), aus dem Ernährungsbereich:
In der [ZEIT, 15.12.95, p43: "Vogelfutter fürs Kind"] wird beschrieben, daß ausschließlich pflanzlich ernährte Kinder leicht sterben. Ursache: Vitamin B12-Mangel. Bei einer Untersuchung von Kindern, die (hier, in Deutschland!) so ernährt worden waren:
<quote>
-------------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Mehrere Kinder sind an den Folgen der völlig unzureichenden, weil einseitigen Ernährung gestorben.
Mindestens Eier und Milch muß es also geben. Also weg mit "veganisch", "Makrobiotik", "Schnitzer Intensivkost" und "Hay'sche Trennkost" - und wie das Zeug noch heißen mag!
Der Mensch hat eine bemerkenswert gute Konstruktion, die es ihm erlaubt, auch über längere Zeit gewisse Mängel in der Ernährung aufzufangen. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Mensch aufgrund seiner biologischen Konstruktion gewisse Stoffe nicht in seinem Körper synthetisieren kann - und daß diese Stoffe ihm in einer ausreichenden Menge zugeführt werden müssen. Erwachsene haben oft ein gerade noch ausreichendes Depot an diesen Stoffen angesammelt. Kinder haben dazu noch keine Gelegenheit gehabt. Bekommen Kinder diese notwendigen Stoffe nicht, so kann dies zu schwersten Schäden und zum Tod führen.
Philosophische oder religiöse Phantasien sind absolut fehl am Platz. Der Mensch ist durch die Natur entstanden, und die hat ihre eigenen Regeln und hält sich nicht an jene Regeln, die der Mensch in irgendeinem Wahn zusammenphantasiert!
Die bisherige Praxis, sich ein Weltbild zusammenzuschrauben und dann die Welt danach gestalten zu wollen (am besten mit der "rosa Brille" - und wenn es ein paar Leichen gibt, dann sind das eben jene, die sowieso das falsche Kharma hatten...) geht an der Realität vorbei.
Besonders die "Naturheilkundler" verbreiten einen ungeheuerlichen Mystizismus. Kritische Äußerungen werden als "negatives Denken" und ähnliches diffamiert. Wo, bitte, bleiben Fachwissen und logisches Denken...!?
Wie heißt es noch: "Wer nichts weiß, der muß dran glauben...!"
In diesem Fall - der Patient...
Wirklich medizinisch verwendbar unter den Methoden, die nicht aus der sogenannten Schulmedizin stammen, ist lediglich die Akupunktur:
Obgleich bei der Akupunktur fast nichts bekannt ist darüber, wie sie funkioniert, so sind ihre Ergebnisse mit einer sehr hohen Rate reproduzierbar und es lassen sich tatsächlich Wirkungen feststellen.
Bei Schmerzbehandlungen mag Akupunktur wirkungsvoll sein.
Aber: Akupunktur kann die Wirkung von Giften wie Quecksilber etc aus den Zahnfüllungen etc weder aufheben noch kann sie die Gifte aus dem Körper entfernen!
Akupunktur ist kein Ersatz für die Entfernung des Amalgams oder anderer durch medizinische Behandlung in den Körper gebrachter Gifte!
Akupunktur kann höchstens helfen, Schmerzen oder andere Symptome zu lindern. Mehr nicht!
In den 11 Jahren, die dieses Buch inzwischen im WWW ist, ist ununterbrochen dagegen gegiftet worden - von Damen und Herren im weißen Kittel, die von ihrem Metier keine Ahnung haben, und von "Heil"- und anderen Praktikern, die von gar nichts eine Ahnung haben.
Hätte ich 1995 gewußt, was ich heute über die "Heiler"-Szene weiß, so wäre mein Buch bei weitem nicht so sanft geschrieben worden. Bei weitem nicht!
Etwas möchte ich ganz deutlich und unmißverständlich sagen: Es gibt eine Naturheilkunde, die echte Naturheilkunde. Aus ihr ist unsere heutige Medizin entstanden - diese echte Naturheilkunde ist ein Fundament dieser heutigen Medizin.
Doch was die angeblichen Heiler praktizieren, ist KEINE Naturheilkunde, sondern ausgemachter Schwindel, zum großen Teil reiner, sogar lebensgefährlicher Betrug, der jedes Jahr Tausende Leichen hinterläßt. Die werden dann großzügig der als "Schulmedizin" geschmähten Hochschulmedizin zugeschoben. Die schweren Fälle, als die die Kranken enden, landen nämlich in den Notaufnahmen oder in der Intensivstation. Es sei denn, man verpackt sie gleich im Sarg...
Besonders fleissig beim Hinterlassen von Leichen ist die Homöopathie: Nicht jedes Kind erreicht das Erwachsenenalter und nicht jedes der überlebenden Kinder ist noch im Besitz von funktionierenden Organen. So mußte ich im April 2002 in einem besonders kritischen Fall mithelfen, damit ein Kind nicht einen bleibenden Nierenschaden erleidet oder sogar stirbt.
Dies sind keine Einzelfälle, sondern geschieht aufgrund der Ideologie der Homöopathen regelmäßig.
Mehr darüber lesen Sie in:
Wenn man feststellt, daß 99 Prozent der Zeit, die man mit der Beratung von Kranken verbringt, dafür aufgebracht werden muß um zu erklären, daß dieses Verfahren und daß jenes Pulver NICHT gegen Amalgam-Vergiftung hilft, sondern ausgemachter Schwindel ist, dann muß man zu härteren Maßnahmen greifen: man berichtet über die Schwindelmethoden und ihre Verbreiter.
So ist um das Buch herum diese Web-Site entstanden, die inzwischen international zu den größten und bekanntesten seriösen zum Thema Amalgam zählt.
Zur Seriosität gehört Berichterstattung. Doch diese findet nicht das Wohlgefallen der "Heiler" - und auch nicht das einer anderen Gruppe, einer, bei der man den Kampf um Wahrhaftigkeit als wichtigstes Thema vermuten sollte: den Selbsthilfegruppen.
Erstens: Leider sind die Gruppen, zu denen sich Geschädigte zusammenschlossen haben, nicht immer Gruppen von Geschädigten, sondern dienen Schwindlern und Scharlatanen zur Tarnung ihrer äußerst (!) lukrativen Geschäfte mit der Angst.
Je mehr Einblick man in die Szene erhält, desto mehr Verbindungen zwischen den Herstellern und Verkäufern von Quacksalb und den Hintermännern und -frauen in den Selbsthilfegruppen treten zutage.
Zweitens: Wie man leicht sieht, ist zB der Punkt AIDS (in
einer der obigen Listen) hochgradiger Nonsens, weil eine
Vergiftung keine Viren bilden kann (und AIDS ist nun einmal
eine höchst infektiöse Viren-Erkrankung). Aber dennoch wird
dies in einer Broschüre einer Selbsthilfegruppe behauptet - und
dann von Ahnungslosen weitererzählt...
Um Ihnen diesen Unsinn vor Augen zu führen, habe ich ganz
bewußt den Punkt AIDS in der Liste belassen.
Sie sehen also, daß man mit den obigen Listen von Symptomen
sehr vorsichtig umgehen muß. Ziehen Sie also unbedingt Ihre
Ärzte zu Rate!
Drittens eine dringende Warnung: Manche der von Selbsthilfegruppen empfohlenen "Therapien" sind sehr gewagt, einige sogar noch gefährlicher als das Amalgam.
Ist das sogenannte "Ölziehen" noch ein albernes Kindermärchen, sind die in hohen Dosen eingenommenen Chemikalien, Phytopharmaka und Salze, aber auch das "Heil"fasten unter anderem organschädigend!
Wenn jemand vor falscher Medizin warnen sollte, dann Selbsthilfegruppen.
Sollte. Konjunktiv...
Finanzielle Interessen, totale fachliche Inkompetenz, verquaste und esoterische Weltbilder, denen alles untergeordnet wird, vor allem aber eine ungeheuerliche Unwilligkeit (nicht nur Unfähigkeit !) zum Lernen sind die Hauptübel solcher Gruppen.
Wahrheit läßt sich nicht mit Mehrheitsentscheid festlegen. Die von diesen Gruppen verlangte "Demokratisierung" wird keine Wahrheiten schaffen, sondern Müll in die Medizin schleusen - und damit die Gesundheit von Menschen gefährden.
Wer - und das auch noch als Selbsthilfegruppe! - für die Kranken das Wort führt und (dies auch noch in einem machthabenden Gremium tun will [man beachte das Ansinnen, Macht ausüben zu wollen !]) und dabei in Wahrheit SEINEN Willen gegen den der anderen DURCHSETZEN will, und dabei solche Schwindelverfahren wie Applied Kinesiologie, EAV und Ölziehen durchsetzen will, der macht die Sache der Kranken lächerlich, der fügt den Kranken direkt und indirekt schweren gesundheitlichen und finanziellen Schaden zu.
Solche "Selbsthilfegruppen" sind das definitive Ende jeder sinnvollen Medizin.
Wer für Applied Kinesiology, EAV oder Ölziehen Reklame macht, hat jedes Recht verloren, im Namen von Kranken zu sprechen.
Die Kampagnen für ein "Mitspracherecht" sind Teil einer gezielten Unterwanderung des sozialen Systems. In Web-Foren sind Hinweise darauf zu finden, welche Personen und Gruppen das Gesundheitssystem für ihre Zwecke mißbrauchen wollen - und wie sie dazu zum Beispiel Selbsthilfegruppen für ihre Zwecke als nützliche Idioten einspannen wollen.
Ich rede hier nicht von der Industrie, der solche Infantilismen wie Applied Kinesiologie, EAV und Ölziehen sehr gelegen kommen, um die Kritik an Pharmaindustrie im speziellen und Industrie im allgemeinen lächerlich zu machen.
Ich rede von Gruppen, die mit Scientology-Methoden in die Gremien unseres Staates gelangen wollen, um diese lahmzulegen, um sich von dort Geld zu beschaffen, und die diese Unterwanderung auch noch "von Allen" bezahlt haben wollen, weil ihre "Arbeit" ja für die Allgemeinheit sei!
Diese Dinge sind im Forum des Gesundheitsministeriums vorgetragen worden und sind damit dem Ministerium bekannt.
Das Gesundheitsministerium hat im Frühjahr 2001 sein WWW-Forum geschlossen. Angeblich zur vorübergehenden technischen Überarbeitung. Doch seither ist von diesem Forum nichts mehr zu sehen und zu hören. Offensichtlich sind die in diesem Forum gemachten Vorwürfe und Beweise gegen das Gesundheitsministerium so schwerwiegend, daß das Ministerium die Situation aussitzen will...
Weil die Bevökerung ein RECHT auf einwandfreie Berichterstattung hat,
steht ein Teil des Forums als Mirror mit Beweisstücken zur
Verfügung:
http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/ama_dial.htm
Mehr über Selbsthilfegruppen:
http://www.ariplex.com/ama/ama_hilf.htm [ Selbsthilfegruppen ]
Tatsache ist, daß der Punkt Müdigkeit bei den Betroffenen recht häufig vorkommt. Auch muß nicht jedes Symptom der obigen Listen erscheinen. Oft tritt anscheinend nur ein einziges auf. Ein erster Schritt für jeden von uns muß also in jedem Fall darin bestehen, alle Amalgam-Füllungen zu entfernen. Das ist zwar keine Garantie für irgendeine Besserung, aber es beseitigt eine Quelle konstanter Vergiftung und damit eine Gefahr, die mit zunehmendem Alter erheblich steigt.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen treten die Beschwerden nach 20 bis 30 Jahren massiv auf, sind dann oft schon zum Teil irreversibel!
Nimmt man an, daß bei den meisten Opfern im Alter von 8 bis 10 Jahren mit dem Legen von Amalgam-Füllungen begonnen wurde, so stehen die Frauen zwischen 30 bis 50 Jahren, wenn ihnen ohnehin irgendwann die Menopause das Leben schwer macht, vor unglaublichen Schwierigkeiten: Es macht keinen Sinn, irgendwelche Therapien und Mittelchen gegen die Nebenwirkungen der Menopause zu nehmen, wenn die Menopause gar nicht die Ursache für die Beschwerden ist, sondern das Amalgam!
Gerade als Frau sollte man unbedingt dafür sorgen, das Amalgam so schnell wie möglich loszuwerden!
Achtung: Es gibt keinerlei Gewähr dafür, daß die Beschwerden, die Sie haben, auch nur im mindesten nachlassen. Man darf aber nie vergessen, daß alles, was man jetzt bereits an Beschwerden hat, durch die weitere Anreicherung des Amalgams im Körper noch wesentlich schlimmer werden kann.
Selbst dann, wenn nicht das Amalgam an erster Stelle der Ursachen Ihrer Beschwerden steht, so ist es eine zusätzliche, sehr ernste Beeinträchtigung für den Organismus. Oft wird gerade durch eine Kombination mehrerer Ursachen, die jede für sich nicht so starke Schäden auslösen, eine sehr schlimme Gesamtwirkung ausgelöst.
Die Versuche zur Bestimmung der Werte von Quecksilber und anderer Stoffe in Blut, Urin, Knochen, Zähnen oder Gewebe sind für die Labors sehr lukrativ, sagen jedoch nicht viel aus, weil auch schon allerkleinste Mengen, die an der Meßbarkeitsgrenze liegen, furchtbare Wirkung haben können. Sich auf Meßwerte zu verlassen, ist daher ein fataler Fehler!
Es gibt mehrere Tests, um Quecksilber nachzuweisen. Einer davon ist ein Kaugummi-Test, bei anderen wird Quecksilber (und anderes!) mit Chemikalien zwangsweise ausgeschwemmt und dann im Urin nachgewiesen.
Beim Kaugummi-Test wird für 10 Minuten Kaugummi gekaut. Vorher und nachher wird Speichel gesammelt, der ansschließend im Labor auf Quecksilber untersucht wird.
Nach Meinung meines Zahnarztes ist dieser Test sinnlos, denn es ist ohnehin klar, daß Quecksilber frei wird durch das Kauen. Das zum einen. Viel schlimmer aber ist folgendes: Der Meßwert, den man bei diesem Kaugummi-Test bekommt, wird mit Grenzwerten verglichen. Ist der bei Ihnen vorliegende Meßwert zu gering, würde die Krankenversicherung das sogar als Gegenbeweis werten und jegliche Maßnahmen verweigern können!
Tatsache ist aber (das hat sich sogar sehr dramatisch gezeigt!), daß selbst an der Nachweisgrenze liegende Meßwerte überhaupt nichts aussagen: Die betreffende Person kann dennoch schwerwiegende, ja furchtbare Qualen leiden durch das Amalgam.
Es ist daher auf alle Fälle sinnvoll, sämtliche Amalgam-Füllungen entfernen zu lassen - unabhängig davon, wie die Meßwerte ausfallen!
(Dies gilt auch für alle anderen Meßverfahren.)
Damit steht man vor der Frage: Macht es überhaupt einen Sinn, Messungen durchzuführen? Die Antwort kann nur kurz und knapp lauten: Messungen durchzuführen ist sinnvoll! Aber man muß die Risiken der Messungen möglichst gering halten. Gewebeproben zu entnehmen, wäre zum Beispiel eine Sache, die man mit dem Arzt genau durchsprechen sollte. Denn entfernt werden muß das Amalgam auf jeden Fall. Die Kenntnis von Meßwerten befriedigt höchstens Ihre persönliche Neugier, hilft nur vielleicht (ein wenig) bei den Auseinandersetzungen mit den Versicherungen und Krankenkassen.
Meßwerte sind dann besonders wichtig, wenn tatsächlich sehr hohe Gift-Mengen festgestellt werden. (Wieviel Gift man im Körper hat, kann man jedoch im voraus nicht wissen!) Bei hohen Meßwerten empfiehlt es sich, über forcierte Ausschwemmung mit Chemikalien nachzudenken.
Ein sehr großer Aufwand wird getrieben mit Werbung für das Ausschwemmen der Giftstoffe. Besonders für die Selbsthilfegruppen scheint das eine Ersatzreligion geworden zu sein.
Es wird dabei aber außer Acht gelassen, daß es nicht möglich ist, einen Stoff selektiv auszuschwemmen, sondern daß gleichzeitig zB mit dem Quecksilber auch andere Metalle aus dem Körper entfernt werden, die vielleicht sogar lebensnotwendige Funktionen haben!
Hierüber sollten Sie sich sehr intensiv mit Ihrem Arzt beraten. Vor allem aber sollten Sie mindestens einen weiteren Arzt zu diesem Thema konsultieren!
Seien Sie vorsichtig: Noch aus den Tagen der Neandertaler stammen die zum Teil religiös überlieferten Ideen, das Böse, das im Körper stecke, das, was ihn krank mache, müsse aus dem Körper entfernt werden. In Naturreligionen und der ausgeübten Praxis so manchen "Mediziners" wird dies auch heute noch verkündet. Zwar wird man nicht mehr so häufig "zur Ader" gelassen wie früher, um die "schlechten Säfte" loszuwerden - doch dafür gibt es heute Pillen und andere Wundermittel, gegen die "negativen Schwingungen" und anderen Hokuspokus...
Wie funktioniert die Ausschwemmung?
Durch den normalen Stoffwechsel werden Stoffe im Körper eingebaut und auch welche wieder ausgeschieden.
Die "Halbwertzeit" gibt an, nach welcher Zeit im menschlichen Körper noch die Hälfte eines Stoffes vorhanden ist. Nehmen wir zB einen Stoff mit einer Halbwertzeit von 4 Wochen. Davon sei jetzt 1 Gramm vorhanden. In 4 Wochen sind dann nur noch 0,5 Gramm vorhanden - auf ganz natürliche Weise, ohne jede forcierte Ausschwemmung! Nach weiteren 4 Wochen sind noch 0,25 Gramm vorhanden - und so weiter.
Will man einen Stoff schneller entfernen, als er durch den normalen Stoffwechsel wieder ausgeschieden würde, so werden spezielle Chemikalien benutzt, manche gespritzt, manche in Form von Tabletten eingenommen. Diese Chemikalien haben die Eigenschaft, bestimmte chemische Elemente oder Verbindungen an sich zu binden. Im Fall des Quecksilbers ist es aber so, daß die Chemikalien nicht nur mit dem Quecksilber reagieren, es zB aus dem Gewebe auslösen, sondern auch andere Elemente herauslösen. Gehören diese anderen Elemente aber als Bausteine von lebensnotwendigen Bestandteilen des Körpers in eben diesen Körper, so bedeutet die Entfernung einen Mangel, der zu ernsten Schäden führen kann.
Da bei Quecksilber und anderen Stoffen die Halbwertzeiten sehr unterschiedlich sind und je nach Gewebe und Organ von mehreren Wochen bis hin zu 18 Jahren (Gehirn und Nervengewebe) betragen können, kann man davon ausgehen, daß auch ohne chemische Ausschwemmung innerhalb weniger Monate ein großer Teil der Gifte entfernt werden wird. Bei niedrigen Meßwerten sollte man sich die Risiken einer Ausschwemmung mit Chemikalien sehr genau überlegen!
Wir dürfen vermuten, daß bei einer zwangsweisen Ausschwemmung das Quecksilber nicht überall in gleichem Maß entfernt wird, sondern in Abhängigkeit von der biochemischen Aktivität des betreffenden Gewebes. Hierüber gibt es nach meinem Wissen noch keinerlei vergleichende Forschungsergebnisse.
Bei vielen Geweben ist es zwar möglich, sich mit einer Materialprobe Information darüber zu verschaffen, wieviel Gifte darin enthalten sind. Aber: Was hat man denn davon!?
Die präzisesten Untersuchungsmethoden sind invasiv (es wird in den Körper geschnitten, Gewebe oder Flüssigkeiten entnommen), bergen also möglicherweise weitaus größere Risiken als das Abwarten.
Anders gesagt: Wer Amalgam im Mund hat, ist doch schon vergiftet. Da interessiert es nur noch am Rande, wie stark welches einzelne Körperteil vergiftet ist. Viel wichtiger ist es, das Amalgam endlich loszuwerden. Außerdem muß man sich eine wesentliche Tatsache immer vor Augen halten:
Die Giftwirkung des Amalgams (bzw seiner Bestandteile) besteht zweimal:
Achtung: Ich bin nicht pauschal gegen eine chemische "Entgiftung"! Es geht vielmehr darum, daß man sich sehr sorgfältig über alle Risiken informiert und diese abwägt.
Sinnvoll scheint in jedem Fall zu sein, durch große Mengen von Flüssigkeit den Gesamtumsatz des Körpers zu erhöhen, was in Folge auch die natürliche Ausschwemmung begünstigt. Dazu kann man Tee, Wasser oder anderes trinken.
Solange Sie noch Amalgam im Mund haben, sollten Sie aber weder heiße noch saure Flüssigkeiten nehmen! Viel zu trinken (selbstverständlich nur ohne Alkohol!) ist ungefährlich und auch für jeden leicht zu bewerkstelligen. Sprechen Sie hierüber auf jeden Fall mit Ihrem Internisten! (Wenn Sie bisher noch nicht bei einem Internisten waren, dann wird es höchste Zeit, ihn wegen des Amalgams endlich aufzusuchen!)
Milch zu trinken, scheint sinnvoll zu sein. (Allerdings nur, wenn keine Allergie dagegen besteht...)
Zeitungen, Teil 1:
Da lese ich einen Artikel in "Test" [Heft 7/95], der bei meinem Zahnarzt als Sonderdruck auslag. Darin heißt es:
Das kann man, gelinde gesagt, nicht einmal mehr als hochgradigen Blödsinn bezeichnen, denn es gibt gar keine "klinisch einwandfreien Amalgam-Füllungen"! Unbestreitbare Tatsache ist doch, daß Amalgam-Füllungen aus hochgiftigen Stoffen bestehen und daß diese Gifte permanent abgegeben werden in den Körper! Das wissen auch die Zahnärzte - siehe die Diskussion in der Zahnärzteschaft, die auch in ihren eigenen Büchern belegt ist, und die eine deutliche Sprache spricht.
von dem die 3. Auflage bereits 1992 erschienen ist, dh bereits vor 10 Jahren!]
Erschütternd! Denn in fast allen Fällen handelt es sich um eine Quecksilbervergiftung - und diese Fälle werden hier nolens volens unter den Tisch gekehrt...
Zu diesen Dingen zitiere ich [Elida Gibbs Dentalforschung
International Werbe-Prospekt für deren "Systematische
Individual-Prophylaxe" (Stand anscheinend Ende 1995-Anfang
1996)] aus Band 1: "Die theoretischen Grundlagen":
Prophylaxe heißt aber zwangsläufig auch: Prophylaxe gegenüber Neben- und Folgewirkungen der verabreichten Mittel und angewandten Behandlungsmethoden!
Einer dieser fatalen Kunstfehler besteht unter vielem anderen darin, gegenüber und neben Kronen oder Brücken (die fast immer metallisch sind), Amalgam-Füllungen zu belassen oder sie gar neu dorthin zu legen! (Dies entspricht dem offiziellen Erkenntnisstand der Zahnärzte schon vor über 30 Jahren!)
Durch den Speichel und die Flüssigkeiten, die man zu sich nimmt, werden aus den Füllungen und den Metallen galvanische Elemente, die durch den sich ergebenden Stromfluß drastisch erhöhte Mengen Quecksilber und anderer Gifte freisetzen!
Hierzu schreibt Ernesto Adler in seinem Buch "Störfeld und Herd
im Trigeminusbereich" (Verlag für Medizin Dr. Ewald Fischer
GmbH, Heidelberg):
-------------------------------------------------------------------------------"In dem offiziellen Gutachterbefund des Verbandes Deutscher Zahnärzte (Z.M 7/66) ist unter vielen Punkten einer besonders herauszustreichen, weil wir mit ihm täglich konfrontiert werden. Er lautet: 'Eine unbedingte Kontraindikation der Amalgamfülung liegt dann vor, wenn das Amalgam in engen Kontakt mit anderen Legierungen käme.'"
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Seltsam, denn ein deutscher Zahnarzt erklärte in einer Usenet-Diskussion, er würde Amalgam auch zum Reparieren von Gold-Kronen verwenden.
Seltsam auch, daß er auf Kritik an diesem Tatbestand erwiderte, seine Standesorganisation sei informiert, schließlich läsen Andere davon seine Stellungnahmen.
Als Begründung für sein Tun nannte er das "Konsenspapier"...
Ist es nicht erstaunlich, wie ein Papier, das eindeutig wissenschaftliche Grundlagen zwingend anzuerkennen erwähnt, als Pauschalalibi herhalten muß!?
Doch zurück zu Gold und Amalgam. Selbst dann, wenn der Kontakt nicht so "eng" ist, entstehen galvanische Wirkungen, auch über Entfernungen von mehreren Zentimetern!
Mehr über galvanische Wirkungen:
http://www.ariplex.com/ama/amagalva.htm [ Korrosion und galvanische Ströme im Mund ]
Adler [p 235] über "Bi-Metalle - Amalgame":
-------------------------------------------------------------------------------"Die Wirkung der verschiedenen Metalle in der Mundhöhle ist bei der 'Störfeldsuche' genauso zu berücksichtigen, wie andere septische, toxische Noxen. Es ist bekannt, daß außer bestimmten Arten von Kopfschmerzen, insbesondere der Zervikalbereich betroffen wird, und zwar durch den Dauerreiz unterschwelliger elektrischer Ströme. Summieren sich nun die Einflüsse der devitalen, septischen oder neuro-toxischen Komponente mit der Wirkung dieser 'elektrischen Batterien', so ist die Auswirkung 'potenziert'."
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Zur Prophylaxe gehört ferner, darauf hinzuweisen, daß der Patient nicht nur direkt nach dem Legen von Amalgam-Füllungen nichts kauen oder nichts Heißes trinken darf. Es gehört außerdem dazu, darauf hinzuweisen, daß in den ersten 2 Monaten auf keinen Fall Kaugummi gekaut werden sollte, weil dies ebenfalls zu einer stark erhöhten Erosion des Amalgams und damit zu einer weiteren Verstärkung der Vergiftung führt. (Siehe den Artikel von Dr. Andrea Kistner: "Quecksilbervergiftung durch Amalgam: Diagnose und Therapie" von Dr. Andrea Kistner [ZWR, Das Deutsche Zahnärzteblatt, Hüthig-Verlag, Heft 5, Mai 1995 (!), p412 ff])
Insgesamt kann festgestellt werden, daß jede mechanische, chemische oder sonstige Belastung der Amalgam-Füllungen schädlich ist. Wer Amalgam-Füllungen hat, sollte daher grundsätzlich kein Kaugummi kauen!
In ihrem Artikel schreibt Dr. Kistner [p412]:
-------------------------------------------------------------------------------"Besonders große Quecksilbermengen werden beim Legen, Aufbohren und Polieren von Füllungen freigesetzt. Während einer Schwangerschaft sollte deshalb zum Schutz des Fötus auf solche Behandlungen verzichtet werden."
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Will man diese Empfehlung konsequent verfolgen, so bedeutet dies:
Denken Sie in Zeiträumen von Monaten, besser noch: von Jahren!
Ein weiteres Zitat aus dem gleichen Artikel [p413]:
-------------------------------------------------------------------------------"Resorbiertes Quecksilber kann die Plazentaschranke ungehindert passieren und im fetalen Gewebe akkumulieren. Bei Säuglingen und Babys finden sich daher, in Abhängigkeit von der Anzahl der Amalgamfüllungen der Mutter, stark erhöhte Quecksilberkonzentrationen in den Nieren (Drasch et al, 1994]."
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Zeitungen, Teil 2:
Korrekt recherchierte Berichte sind nicht jedermanns Sache, vor allem nicht bei so manchem Journalisten. Das bedeutet, daß man sich als Leser energisch zur Wehr setzen muß, zum Beispiel in Form eines Leserbriefs. Man sollte aber nicht damit rechnen, daß der gedruckt wird. Der Autor des folgenden Briefs war sich sogar sicher, daß der Leserbrief garantiert nicht gedruckt werden würde. Urteilen Sie selbst:
===============================================================================An die Herausgeber des XXX
Sehr geehrte Damen!
Der vorliegende Artikel enthält eine Fülle von Aussagen, die genau unter die Lupe genommen werden müssen (beginnend schon mit seiner Überschrift!):
Die Angabe "3%" ist in mehrfacher Hinsicht falsch. So ist in
zu lesen [p 302: Prof. Daunderer]:
Zusammensetzung des Legierungspulvers (Angaben in Masseprozent) für
"gamma-2-frei":
Ag : min 40% Sn : max 32% Cu : max 30% Hg : max 3% Zn : max 2%"
Die Werte für das (inzwischen nicht mehr verwendete)
Gamma-2-Amalgam-Pulver laut DIN 13904 sind:
"Ag : min 65% Sn : max 29% Cu : max 15% Hg : max 3% Zn : max 2%"
Damit hat zwangsläufig die fertige Amalgam-Füllung per Definition rund 50% Quecksilber!
Mit anderen Worten: Frau X hat ganz offensichtlich abgeschrieben, ohne jedoch den Ablauf der Amalgam-Herstellung verstanden zu haben.
Doch nicht nur das! Sie nimmt den Wert "3%" und verwendet ihn derart, als ob es sich nur um einen lächerlich geringen Anteil handele, kaum der Rede wert. Mit der gleichen Methode könnte man sagen, daß es sich bei den jedes Jahr in Deutschland erschlagenen oder verbrannten Asylanten nur um wenige Promille handele, oder, daß es sich bei den im Krieg umgebrachten Juden doch auch nur um noch nicht einmal 1% der Weltbevölkerung gehandelt hätte...
Dies zu dieser Sprache.
Doch es gibt noch mehr "Sprache": die Verächtlichmachung. Allein die Überschrift "Amalgam der Ängste" ist eine Verachtung jener, die Angst haben vor Amalgam.
Unterstrichen und einzementiert durch
werden auch die Politiker der Verachtung übergeben.
Tatsache ist, daß durch Amalgam-Füllungen ganz eindeutig schwerste gesundheitliche Schäden ausgelöst wurden und werden. Eine Fülle von Patientenberichten kann dies lückenlos belegen.
Aha! "Weil die Zahnärzte mangelhaft ausgebildet bzw zu einer Weiterentwicklung ihrer beruflichen Fähigkeiten nicht in der Lage sind, dürfen sie weiterhin die Patienten mit Amalgam vergiften!" Das entspricht voll dem Tenor einer Reihe von Zahntechnikern, die nicht in der Lage sind, die neuen Keramiken und härtere Metall-Legierungen zu verarbeiten, wozu sie - welch Ansinnen! - sogar noch zusätzliche Laborausrüstung kaufen müßten!
Der Wert einer Füllung oder einer Behandlung darf nicht nach
den Gestehungskosten berechnet werden. Vielmehr muß man auch
die Folgekosten berücksichtigen! Was nützt es, bei der Füllung
einige wenige Mark zu sparen, wenn der Patient anschließend
Tausende, Hunderttausende oder gar Millionen Mark als rein
finanzielle Folgen zu tragen hat, von der gesundheitlichen
Belastung durch schwerste körperliche Krankheiten - und dann
noch deren psychische Folgen!- einmal ganz abgesehen!?
Des weiteren ist die ausschließliche Betrachtung der Kosten für eine Füllung völliger Nonsens für die Krankenkassen, weil durch die folgenden Erkrankungen weitere Arztbesuche und Medikamente nötig werden, deren Kosten das Zigfache oder gar Mehrhundertfache einer Goldkrone oder eines Inlays ausmachen.
Die Kunststoffe werden nicht als Thermoplaste verarbeitet, sondern in mehreren Schichten aufgebracht und per UV zum Aushärten gebracht. Beim Härten entsteht Wärme. Von Hitze kann also nicht die Rede sein, erst recht nicht davon, daß sie "unter Hitzeeinwirkung", also Einwirken einer Hitze von außen, verarbeitet werden. Im Gegenteil! Man ist bemüht, die endogene Wärmeentwicklung so gering wie möglich zu halten, um eben die Schrumpfungsvorgänge zu mindern. Ferner wird durch jede übermäßige Wärmeentwicklung das Gewebe des Zahns zerstört!
Wieder die falschen "3%". Und wo ist der Hinweis, daß
alle diese Stoffe höchst giftig sind!? Es ist vermutlich gerade
die Kombination eines oder mehrerer Anteile des Amalgams, die die
schweren gesundheitlichen Schäden verursachen.
In
findet man auf p269 eine "Tabelle 19" ("Jährliche Quecksilbergesamtbelastung ... pro Kopf der erwachsenen Bevölkerung 1969/70"), wonach via Nahrungsmittel pro Jahr 2188,3 Mikrogramm Hg aufgenommen werden. Dies enthält nicht Fisch und Getränke.
Laut der "Tabelle 20" ("Jährliche Quecksilbergesamtbelastung ... pro Kopf der erwachsenen Bevölkerung 1969/70" auf p 270 des gleichen Buchs) werden via Fisch pro Jahr 569 Mikrogramm Hg aufgenommen.
Damit ergibt sich eine Gesamtaufnahme via Lebensmittel von 2757,3 Mikrogramm pro Jahr bzw 53 Mikrogramm pro Woche, wovon Fisch jedoch nur 1/4 ausmacht! Nur: Wer keinen Fisch ißt, der kann durch Fisch auch kein Hg aufnehmen!
Aber:
Durch die Zubereitung der Speisen werden jedoch - je nach Zubereitung - zwischen 40-95% des Hg entfernt! Damit liegt die Gesamtaufnahme sehr weit unter 2757 Mikrogramm pro Jahr bzw sehr weit unter 7,6 Mikrogramm pro Tag.!
Ein Vergleich mit dem Abrieb etc aus den Zahnfüllungen,
berechnet aus der Oberfläche:
Diese Zahl ist in mehrfacher Hinsicht falsch, denn in realiter wird offensichtlich nicht nur nach der Mundhöhle hin die Zahnfüllung abgebaut, sondern auch - und dies anscheinend in erheblichem Ausmaß! - in Richtung Zahnsubstanz, Knochen und Blutgefäße.
Aber allein aus den Werten nach Kropp (2,1 * 365 bzw 3,4 * 365) ergeben sich 766,5 - 1241 Mikrogramm pro Jahr durch Amalgam-Füllungen, wobei dies durch weitere Faktoren der Nahrung, wie "abrasiv" und "sauer", sowie elektrochemische Vorgänge, offensichtlich erheblich gesteigert wird!
Die Aufnahme von Hg aus Amalgam-Füllungen liegt also offenbar deutlich über jener durch Nahrungsmittel.
Wobei wieder eines unberücksichtigt ist: Amalgam besteht nicht nur aus Hg, sondern auch aus anderen, hochgiftigen Metallen, wie Kupfer, Zinn, Beryllium (!) etc...
Es wird unterschlagen, daß auch aus dem Quecksilber des Amalgams "organisches" Quecksilber gebildet wird!
Ferner wird unterschlagen, daß (nachweisbar!) metallisches Quecksilber aus den Füllungen verdampft und so in die Lunge kommt. Die Vergiftung durch eingeatmete Dämpfe ist im übrigen die anscheinend schädigendste Form einer Hg-Vergiftung.
Rein metallisches Hg wird beim Passieren durch den Magen-Darm-Trakt kaum aufgenommen.
Daß Quecksilber wieder ausgeschieden wird, ist richtig. Durch den vorliegenden Text wird jedoch der Anschein erweckt, daß mit dem Ausscheiden das Quecksilber und damit die Gefahr erledigt sei. Tatsache ist jedoch, daß ständig neues Quecksilber in den Körper kommt und daß sich eine ständig steigende Ansammlung von Hg ergibt, was man durch Tests eindeutig nachweisen kann.
Ferner sind die angegebenen Zeiten "Halbwertszeiten". Aus dem Gehirn-Gewebe wäre also nach 18 Jahren nur die Hälfte des Hg verschwunden - wenn man kein neues hineintrüge!
In
Der Vergleich mit irgendwelchen MAK- oder sonstigen Werten ist völlig unzulässig!
Erstens
zweitens
Wozu, bitte, dieses "aber"? Drückt nicht dieses "aber" aus: "Obwohl es unklar ist, empfehlen die Behörden..."? Versteht die Autorin nicht, daß, weil die Folgen des Amalgams unklar sind, die Behörden ihre Empfehlung aussprechen mußten!?
Es ist richtig, daß Allergien gegen Quecksilber selten nachgewiesen werden. Dies hat jedoch 2 Gründe:
So, wie dieser Satz alleine steht, erweckt er den Anschein, als ob ein Mensch täglich eine gewisse Mindestmenge Qucksilber zu sich nehmen müßte. Korrekt müßte er heißen:
"Beim Streit um Amalgam wird meist übersehen, daß sich die Kosten von mehr als 20 Milliarden Mark im Jahr für die Volksseuche Karies, an der spätestens im Alter von 55 Jahren 99,8% aller Deutschen leiden, nahezu vollständig vermeiden ließen und Amalgam ebenso wie die Ersatzstoffe überflüssig sein könnten."
Aha! "Wählt keinen Hitler und es gibt keine toten Juden mehr!" Fröhlich werden Karies und Amalgam-Folgen in einen Topf gerührt.
Tatsache ist aber doch, daß fast jeder in diesem Land (und das sind nicht nur Deutsche, obwohl sich der Artikel an ihnen festklammert!) bereits diese Amalgam-Füllungen hat. Tatsache ist, daß wir damit und mit den Folgen fertigwerden müssen. Es geht hier nicht um Karies, sondern um Amalgam!
Und selbst wenn es eine Wunderpille gäbe, die hinfort alle Löcher in den Zähnen wundersam verhindern würde: Es gibt in den Zähnen in Deutschland mindestens 200.000 kg Quecksilber - und das muß raus! Und die Opfer müssen entschädigt werden! Das sind die Fakten, und nur darum geht es - und nur darum kann es gehen!
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Ich bin es jedenfalls leid, Ihren Autoren ständig Nachhilfe geben zu müssen.
Mit freundlichem Gruß
ZZZ
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Der Grund hierfür ist sehr einfach: Man hat sich fast immer ausschließlich mit Vergiftungen beschäftigt, die durch zu große Dosen ausgelöst wurden. Also findet man zum Beispiel in Lexika auch nur die Symptome von "akuten Vergiftungen" beschrieben. "akut" bedeutet: durch eine zu große Dosis eines Gifts, das in einer sehr kurzen Zeitspanne verabreicht wurde.
Die Vergiftungen durch Stoffe, die in sehr geringen Dosen erfolgen, dafür aber in einem großen Zeitraum, werden fast nicht untersucht bzw beschrieben. Eine Ausnahme ist die Quecksilbervergiftung in Japan ("Minamata-Krankheit"), wo die Industrie das Meer bei Minamata mit Quecksilber vergiftet hatte. Dadurch waren auch die Grundnahrungsmittel, unter anderem Fisch, verseucht worden. (In Japan wird traditionell sehr viel mehr Fisch gegessen als in Deutschland, vor allem: roher Fisch.)
Das Amalgam für die Zahnfüllungen besteht nicht nur aus Quecksilber, sondern aus einer Mischung verschiedener, sehr giftiger Metalle. Man hat es daher mit einer sehr großen Zahl von Symptomen zu tun, die durch diese verschiedenen Gifte ausgelöst werden können - vor allem aber durch Kombinationen dieser Gifte!
Dummerweise ähneln diese Symptome den Symptomen einer ganzen Reihe von Krankheiten oder es sind sogar die gleichen Symptome. Es ist daher sehr schwer, überhaupt zu erkennen, daß es sich NICHT um Krankheiten, sondern um eine Vergiftung handelt. Weil die Symptome in den meisten Fällen nicht schlagartig beginnen, sondern im Laufe von Wochen oder Monaten schleichend (!) kommen, bemerkt man fast nie den Zusammenhang mit den Amalgam-Füllungen.
Als ich mich während der Suche nach Büchern über das Thema mit einer Bibliothekarin unterhielt, sagte sie mir, daß sie jedesmal nach einer neuen Amalgam-Füllung gespürt habe, wie es ihr deutlich schlechter gegangen sei. Daß das so deutlich zu bemerken ist, ist erschütternd! Ich wäre nicht einmal im Traum darauf gekommen, daß die Wirkung so eindeutig sein könnte.
Ich hatte das unglaubliche Glück, von Selbsthilfegruppen auch brauchbares Material zu erhalten, unter anderem eine Literaturliste.
Ferner gab es bei einer Gruppe den sehr wichtigen Hinweis, daß die Beschwerden, die man hat, nicht unbedingt durch eine Amalgamvergiftung hervorgerufen sein müßten. Andere Ursachen könnten zu gleichen oder ähnlichen Symptomen führen.
Viele Beschwerden können also durch ganz andere Ursachen ausgelöst werden. Die hinterhältigsten sind Allergien (zum Beispiel gegen Lebensmittel) und "Herd-Effekte" im Mund. Hinterhältig sind diese beiden Bereiche vor allem deshalb, weil man nur sehr wenig über sie weiß und die Diagnose sehr schwer zu stellen ist!
Ich werde daher auf beide Bereiche kurz eingehen:
Allergien gegen Gräser oder Bäume kommen und gehen mit den Jahreszeiten, andere von im Freien stehenden Pflanzen abhängige Allergien ebenfalls. Hier kann man alleine aus der Abhängigkeit von der Jahreszeit erkennen, daß ein äußerer Einfluß vorliegt. Bei vielen anderen Allergien ist das nicht möglich, weil wir ständig mit den verursachenden Stoffen zu tun haben, sei es
- Kleidung ... Allergie gegen bestimmte Textilien - Kleidung ... Allergie gegen Imprägnierungen, Appreturen etc - Möbel ...... Allergie gegen Reinigungsmittel - Möbel ...... Insektizide, zB in Teppichen und in Holz
Man könnte glauben, daß es reichen würde, für eine Weile die Wohnung zu verlassen (zB im Urlaub) und woanders würde man durch die Abwesenheit der allergieauslösenden Stoffe genesen - also einen Unterschied feststellen. Das wäre durchaus so - wenn man nicht an den anderen Orten ebenfalls von diesen (oder anderen!) Stoffen heimgesucht würde.
Die hinterhältigsten Allergien scheinen zweifellos die Allergien gegen Nahrungsmittel zu sein, besonders, wenn es sich um Stoffe handelt, die in unseren Grundnahrungsmitteln enthalten sind.
Es ist ein Leichtes, ein Nahrungsmittel für eine Zeit wegzulassen
und dann festzustellen, ob es einem besser geht oder nicht. Leider
hat diese Methode einen ganz gewaltigen Haken:
Würde man also ein Nahrungsmittel weglassen, so nimmt man weiterhin alle möglichen anderen allergieauslösenden Stoffe zu sich - kann also gar nicht feststellen, daß man gegen den 1. Stoff allergisch ist. Alle Stoffe einzeln wegzulassen, wäre also völlig sinnlos; man würde sich nur im Kreis herum drehen.
Da man aber nicht einfach alle Lebensmittel weglassen kann, weil man sonst verhungern würde, hat man bei der Suche nach allergieauslösenden Lebensmitteln sehr ernste Schwierigkeiten.
Es gibt mehrere Ansätze, um dennoch dieser Probleme Herr zu werden:
Dies ist sehr gefährlich und kann nur unter ärztlicher Aufsicht in einer Klinik durchgeführt werden!
Diese Methode hat nur dann einen Sinn, wenn man sich sicher sein kann, daß man es nur mit einem oder 2 Stoffen zu tun hat und daß man garantiert nicht doch immer einen davon zu sich nimmt. Das bedeutet, daß man mit einer extrem strengen Diät zum Beispiel nur ein einziges Lebensmittel ißt! Manche versuchen es mit "Brötchen + Wasser". In Kliniken gibt es derlei als Kuren, vor allem zum Abnehmen... Bedenklich ist der Vitaminmangel, der unbedingt ausgeglichen werden muß.
Für sehr viele allergieauslösende Stoffe gibt es Tests, die beim Arzt durchgeführt werden können. Bei Verdacht auf Allergien muß man sich also einem Arzt anvertrauen und versuchen, mit entsprechenden Tests die Allergien einzukreisen.
Leider gibt es bei manchen Dingen, zum Beispiel Duftstoffen nicht einen Test für diesen und einen Test für jenen Stoff, sondern das Testmaterial ist ein Gemisch ("Duftstoff-Mix") und man erfährt somit lediglich, daß man "gegen Duftstoffe" allergisch ist.
Das ist ein erheblicher Nachteil, den aber nicht die Ärzte, sondern die Hersteller der Testmaterialien zu verantworten haben.
Aber: Es würde nicht allzuviel nützen, wenn man wüßte, daß man gegen den Duftstoff XYZ allergisch ist. Denn Duftstoffe werden in der Industrie in einem gewaltigen Ausmaß eingesetzt: Sie befinden sich in Backwerk, Bohnerwachs, Süßigkeiten, Schuhcreme, Limonaden, und und und...! Vor allem werden sie oft gemischt - und außerdem die Bestandteile nicht einzeln deklariert.
Mit anderen Worten: Vielen Duftstoffen können wir nicht ausweichen. Der einzige, tatsächlich noch vorhandene Ausweg wäre, aus der Zivilisation in eine noch nicht verpestete Natur zu ziehen, in die Berge, in die Wüste, in den Urwald. Das hört sich abstrus an, aber vielen Allergikern ist tatsächlich nichts anderes übrig geblieben!
Da Amalgam Allergien auslösen kann, ist es ein Muß, einen Allergologen zu Rate zu ziehen. Darum bringe ich hier keine Liste von Testmaterialien bzw von Stoffen, auf deren allergene Wirkung getestet werden kann, sondern verweise darauf, daß Sie Ihre Ärzte ausführlich fragen sollten.
Ich möchte aber einen Forscher zitieren, der sich schon vor über 30 Jahren mit Lebensmittel-Allergien beschäftigt hat, Dr. Richard Mackarness. Sein Buch "Allergie gegen Nahrungsmittel und Chemikalien" sollte jeder unbedingt lesen!
Bemerkenswert ist, daß Mackarness als Psychiater auf die Phänomene aufmerksam wurde. Hierzu das "Vorwort für die deutschen Leser" von Otto Meyer zu Schwabedissen [p8]. Man genieße jedes Wort...:
-------------------------------------------------------------------------------"Wenn ein Psychiater und praktisch tätiger Arzt es leid ist, die in seiner Praxis ständig zunehmenden funktionellen Syndrome in immer gleicher Weise auf frühsexuelle Traumen oder Umweltstörungen zu beziehen, dann muß man eigentlich hellhörig werden. Man fragt sich, wieso ein Psychiater, dem die Möglichkeit gegeben ist, mit dem Strom der Wissenschaft zu schwimmen und der in der Lage ist, die beobachteten Fakten bei seinen psychisch auffälligen Patienten durch psychotherapeutische Maßnahmen behandeln zu können und psychoanalytisch zu erklären, wieso ein solcher Psychiater plötzlich auf ganz andere Gedanken kommt. Das ist nur so zu erklären: psychosomatisch Kranke mit dem sogenannten Somatisieren, zB wenn sie Herzanfälle bekommen oder Hochdruck, Schwindelanfälle oder Rheuma mit depressiver Verstimmung, werden jahraus jahrein psychotherapeutisch behandelt und psychoanalytisch abgeklärt. Die Schuld an der Krankheit wird auf die Umwelt oder auf die Eltern und die Situation verschoben, falls das nicht funktioniert, wird über Psychopharmaka Nachhilfe geleistet. Wenn aber ein Arzt selbst [Unterstreichung von mir, A.Deckers] solche Zustände bekommt, wie Herzklopfen und Herzphobien, Depressionen, Schlaflosigkeit und andere unerfreuliche pschychische Symptome, dann geht ein Psychiater nicht gerne zu einem anderen, läßt sich analysieren und psychotherapeutisch behandeln, er sucht nach anderen Gründen."
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Ja, ein Herr Dr. mag sich eben nicht so einfach abschieben lassen, glaubt auch nicht jeden Unsinn, wie er tagtäglich in der Medizin verbrochen wird. Vor allem aber: Im Gegensatz zum Patienten, der auch klar und deutlich erkennt, wie er sich fühlt, und dem der Arzt nicht glaubt (und ihm dann Psycho-Unsinn erzählt): sich selbst glaubt der Arzt schon...
Die Kritik an ärztlicher Unfähigkeit wird in diesem Buch
von Ärzten vorgebracht - und bemerkenswert deutlich formuliert.
So schreibt Schwabedissen [p9]:
-------------------------------------------------------------------------------"Auch bei Herzbeschwerden gibt es immer noch Ärzte, die meinen, das Zwerchfell werde hochgedrückt und beenge das Herz. So etwas ist einfach Ausdruck eines mangelnden pathologischen Verständnisses, denn beim Einatmen müßte der Druck verschwinden, tiefes Ausatmen müßte die gleichen Beschwerden machen. Aber das ist nicht möglich, weil das Herz gar nicht betroffen werden kann, da die Lunge auch bei Ausatmung immer im negativen Donderschen Druck bleibt."
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
In seiner eigenen Einleitung zitiert Mackarness Ivan Illich (1974) [p14]:
Dann kommt's [p14]:
-------------------------------------------------------------------------------"Britische und amerikanische (und deutsche) Ärzte sind bei nahezu 50% aller Patienten, die sie aufsuchen, nicht in der Lage, eine klare Diagnose zu stellen. Deshalb dient meistens die Behandlung, die sie praktizieren, nur der Kontrolle der Symptome, nicht aber der Ausschaltung der Krankheitsursachen, die sich der ärztlichen Kenntnis immer noch entziehen. Den immer raffinierteren Untersuchungsmethoden zum Trotz, die den Klinikern und Allgemeinärzten zur Verfügung stehen, ist die Behandlung häufig im günstigsten Fall wirkungslos (vom Standpunkt des Patienten aus), im ungünstigsten Falle aber eindeutig schädlich: Dicke Bücher werden über 'iatrogene' Krankheiten veröffentlicht, die als unerwünschte Nebenerscheinung bei modernen medizinischen Behandlungsweisen entstehen, besonders durch Arzneimittel."
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Und wieder eine Ikone der Beschreibungskunst [p26]:
-------------------------------------------------------------------------------"Die Konvention ist eine starke Macht in der Medizin. Die meisten Allergologen haben nun schon seit Jahren ihre klinische Arbeit auf Erscheinungen wie Asthma und Heuschnupfen beschränkt, die auf Hauttests und desensibilisierende Injektionen abgestufter Konzentrationen von Allergenen ansprechen. Die häufigsten dieser Allergene sind Pollen, Hausstaub und andere eingeatmete Antigene."
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Der Knackpunkt ist der erste Satz: "Die Konvention ist eine starke Macht in der Medizin". Man könnte ihn auch so formulieren: "Wir, die Mediziner, haben beschlossen, daß eine Krankheit nur dann eine Krankheit ist, wenn wir sie als solche deklarieren."
Weiter könnte man sagen: "Und wenn der Patient das nicht glaubt, was wir ihm sagen, dann ist er psychisch krank. Daß er psychisch krank ist, beweist er ja schon dadurch, daß er uns nicht glaubt."
Hierzu gebe ich ein Beispiel:
Die Diagnose des Arztes: "Psychische Beschwerden, Kindheitstrauma, blabla."
Der Patient wendet ein, daß er sich aber doch mit dem Hammer auf den Daumen gehauen hat.
Arzt: "Ja, da haben wir es doch! Warum haben Sie sich denn auf den Daumen gehauen!?"
So abwegig ist das Beispiel nicht! Mackarness beschreibt die
reale Praxis so [p27]:
-------------------------------------------------------------------------------"Wie die meisten Allgemeinärzte hatte ich verschiedene Patienten, die schwer unter Krankheiten litten, für deren Symptome ich keine Ursachen finden konnte. Früher war es üblich, diesen Leuten zu sagen, sie sollten sich zusammennehmen und hoffen, daß es besser wird. Heute werden diese Krankheiten häufig als 'psychosomatische' etikettiert und man bietet den Patienten psychiatrische Hilfe, obwohl auch das schließlich darauf hinauslaufen kann, daß man ihnen sagt, sie sollten sich damit abfinden - so nett wie nur möglich natürlich, und indem man ihnen Tranquilizer verschreibt."
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Wobei er verschweigt, daß manche (auch vollkommen gesunde!) Patienten gegen ihren Willen behandelt, sogar entmündigt und in die Irrenanstalt gesteckt werden. Heute heißen diese Institute anders - aber die Wirklichkeit ist die selbe.
Adler ist dies ebenfalls deutlich aufgefallen. So schreibt er [p117]:
-------------------------------------------------------------------------------"Daß die Psychosomatik im pathologischen Leben des Menschen eine große Rolle spielt, ist ja allgemein bekannt; darüber gibt es keinen Zweifel. Was aber weniger bekannt ist, obwohl wir schon das Jahr 1983 schreiben, sind die umgekehrten Verbindungen, also somato-psychische."
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Jetzt haben wir 2007 - und es hat sich nichts geändert. Und was auch heute nur die wenigsten Ärzte überhaupt verstehen, das ist, daß jemand überhaupt nicht psychisch krank ist, sondern ausschließlich körperliche Beschwerden hat. Und so wird das beharrliche Suchen des Kranken nach Linderung der Beschwerden, sein Suchen nach einer Ursache, als Manie dargestellt.
Nach Pest und Cholera ist die Psycherei eine der größten Geißeln der Menschheit.
Mehr über die Grundübel des "Systems", Psychologie und Psychiatrie:
Ich habe diese Einleitung bewußt gewählt - nicht, weil Mackarness gewisse Dinge so gut beschrieben hat, sondern weil man gerade bei Allergien, Amalgam-Vergiftung und auch anderen rein körperlich bedingten Ursachen sehr ernste Schwierigkeiten hat. Ein ganz wesentlicher Punkt ist dabei, daß Allergien sogar gravierende psychische Wirkungen haben können. Die übliche - manische - Psychologen-Praxis, die körperlichen Symptome als Folge einer verkorksten Psyche auszulegen, verwechselt grandios Ursache und Wirkung!
Hierzu ein Beispiel für psychische Folgen: Mackarness berichtet
[p32] über einen 7-jährigen mit folgenden Symptomen:
Der Junge war allergisch gegen "chemisch behandelte Nahrungsmittel und Getreideprodukte".
Mackarness geht mit der eigenen Zunft hart zu Gericht. So heißt es [p86]:
-------------------------------------------------------------------------------"Auf beiden Seiten des Atlantik sehen sich die Ärzte gezwungen, auf der Grundlage unvollständiger Beweise Thorien über die Krankheitsursachen ihrer Patienten aufzustellen. Daher heften sie ihren 'Fällen' häufig hochtrabende, rein beschreibende Bezeichnungen an, um den Anschein zu erwecken, daß man den eigentlichen Krankheitsprozeß beim Namen nenne. Da Patienten leichtgläubig sind und meist nicht in der Lage, mit dem Arzt zu diskutieren, haben sie für gewöhnlich diese Art von 'Idioten-Diagnose' hinzunehmen (wie der verstorbene Dr. Blake Donaldson, New Yorker Arzt und Allergologe, sie zu bezeichnen pflegte)."
-------------------------------------------------------------------------------</quote>
Donaldson zeigt dies an einem Beispiel (in seinem Buch "Strong Medicine" (Starke Medizin):
Eine Patientin fühlte sich "durch und durch krank". Sie hatte
"bohrende Kopfschmerzen, kolikartige Unterleibsschmerzen und ein
Gefühl äußerster Erschöpfung". Sie war von einer
Reihe Ärzten "von Kopf bis Fuß" untersucht worden, die
folgendes diagnostizierten:
Die Dame hatte eine Allergie gegen Weißmehl. Nach dem Ändern der Ernährung auf eine Diät, die später auch Bratkartoffeln und frisches Obst enthielt, "verschwanden alle ihre Beschwerden nach 1 bis 2 Wochen".
Sie sehen: Dieses Buch von Mackarness zu lesen, ist ein Muß!
Um die Symptome von Allergien mit jenen der Amalgam-Vergiftung und
der Herd-Effekte vergleichen zu können, zitiere ich sie nach
Mackarness:
Die Bindehaut hängt mit der Nasenschleimhaut zusammen.
Laufende oder verstopfte Nase, meist als Katarrh bezeichnet. Nicht das gleiche wie der gewöhnliche (infektiöse) Schnupfen. Kann dauernd oder periodisch auftreten. Dazu gehört auch der 'Heuschnupfen', der weder mit Fieber noch auch mit Heu etwas zu tun hat. Die meisten Ärzte nennen ihn 'allergische Rhinitis'.
Das allergische Element dieser Krankheit ist weniger erforscht als der Faktor der Infektion. Oft ist eine Tabak-Allergie damit verbunden, ebenso eine Allergie gegen Kohlenwasserstoffe (Benzin etc) und deren Abgase (*)
Allergien gegen Nahrungsmittel und Chemikalien sind als Ursache ebenso wichtig wie Allergien gegen eingeatmete Stoffe. Emotionale Faktoren können als Auslöser wirken, indem sie die allgemeine Widerstandskraft herabsetzen. Besonders bei Asthma spielen sie eine Rolle, da Änderungen in der Atmung oft mit Angstgefühlen verbunden sind.
Mit oder ohne Ausschlag. Tritt meist in der Gegend des Afters und der Genitalien auf.
Besonders bei kleinen und größeren Kindern. Milche und wollene Kleidungsstücke sind oft die Ursache
Weiße oder rote Schwellungen (Quaddeln) auf der Haut, meist stark juckend. Allgemein als allergische Reaktion betrachtet.
Verschiedene Hautausschläge als Folge direkten Kontakts mit Reizstoffen wie Parfüm oder nickelhaltigem Mode-Schmuck, oder nach Einnahme von Medikamenten (zB Aspirin, Phenacetin, Penicillin) oder Verzehr von künstlichen Farb- und Geschmacksstoffen in Nahrungsmitteln.
Geschwüre ( 'Schwämmchen' auf der Mundschleimhaut und der Zunge; schmerzhaft und nur langsam heilend.)
Allgemeine Bauchbeschwerden, besonders Blähungen und Völlegefühl
Sowohl Magen- als auch Zwölffingerdarmgeschwüre (oft ohne einen im Röntgenkontrast sichtbaren Geschwürkrater)
Entzündung und Krämpfe des Dünndarms, Geschwüre um den After herum
Gewöhnlich allergisch bedingt, wenn es keine offensichtliche Ursache gibt
Darmschleimhautentzündung und Dickdarmgeschwür (Colitis Ulcera), Reizdarm-Syndrom und Kolik
Periodische Ohnmachtsanfälle und Anfälle von allgemeinem Unwohlsein, bei denen man sich niedersetzen muß
auch als Fibrositis
Geschwollene, schmerzende Gelenke; nicht infektiöse, rheumaartige oder degenerative Arthritis (Osteoarthritis)
Migräne, Neuralgie, Kribbeln, taubes Gefühl
Allergischer Herkunft, wenn keine Ursache zu finden ist
Oft mit Brechreiz verbunden, wenn das Brechzentrum im Gehirn gestört ist
Benommenheit und Unfähigkeit, klar zu denken; bei Kindern gewöhnlich Wechsel zwischen Teilnahmslosigkeit und überreiztheit
Speziell Angstneurosen, Angstanfälle und Mangel an Selbstvertrauen und Energie. Gewöhnlich Neurasthenie genannt.
Den Psychiatern als Stimmungspsychosen bekannt; beim selben Patienten wechseln oft Manie und Depression einander ab
Einschließlich Wahnvorstellungen und Halluzinationen (bei einigen Formen der Schizophren