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| Autor | Thema: MCS = Sterben für die Profite der Industrie |
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ama unregistriert |
Aus einer in einem Form des ZDF laufenden Diskkussion greife ich mir ein Stück heraus: http://forum.zdf.de/ZDFForum/ubb/noncgi/Forum48/HTML/000069.html [quote] Multiple Chemical Sensitivity (MCS) 1. Geht es eigentlich bei der MCS-Thematik nur um eine gesellschaftliche, politische und/oder versicherungstechnische Anerkennung von MCS oder soll das Erkrankungsbild so erforscht werden, dass den Betroffenen wirklich heilend geholfen werden kann? 2. Die zum Teil unsachlich geführte Diskussion zwischen den MCS-Betroffenen, den Selbsthilfegruppen und der Schulmedizin führt keinen Schritt weiter. Beleidigende Beiträge vertiefen nur die bestehenden Gräben! Allen Beteiligten sollte bewusst sein, dass sie nur gemeinsam stark genug wären, um Klarheit über MCS zu erreichen! 3. Wo sind die angepriesenen "wahren" MCS-Experten, die ihre Erfolge in Diagnostik und Behandlung einmal öffentlich präsentieren und zudem einer kritischen Überprüfung zur Verfügung stellen? Ingrid Scherrmann Warum es mit MCS so verschiedenartige Probleme gibt, ist doch gerade, dass MCS sowohl ein gesellschaftliches, ein politisches, ein versicherungstechnisches Problem ist, ausserdem ein medizinisches, ein juristisches, ein philosophisches, ein psychologisches, ein paedagogisches und ein soziales. Einige Gedanken 1) zum sozialen, gesellschaftlichen Problem: MCS-kranke brauchen eine schadstoffarme Umgebung, also zum Beispiel Duftstofffreiheit um sich rum. Das bedeutet, dass von den Menschen im sozialen Umfeld des/der Kranken eine gewisse Ruecksichtsnahme abverlangt wird. Wenn diese aber merken, dass sie sich ohne Duftstoffe gesundheitlich besser fuehlen, klappt das meist recht gut. Informationen ueber die Toxizitaet von Duftstoffen ist also in diesem Fall Vorraussetzung. 2) zum gesellschaftlichen Problem: Wenn unsere Gesellschaft das Problem MCS und schadtstoffbedingte Krankheiten tatsaechlich ernst naehme, dann muesste sie sich in ganz anderem Masse fuer eine schadstoffaermere Umwelt einsetzen. Da sie dazu noch kaum bereit ist, ist Verdraengung angesagt. Ein Resultat dieser Verdraengung ist die Diffamierung der MCS-kranken. Ingrid Scherrmann ------------------------------------------------ mcs-klage@web.de Jetzt reichts ! Wir Chemikaliengeschädigten fordern Schadensersatz für alle materiellen Machen Sie mit , melden Sie sich ! E-mails an : mcs-klage@web.de Wir reden so viel über die Kosten im Gesundheitssystem. Warum nicht endlich die WAHREN Ursachen bekämpfen? Warum nicht endlich die Verursacher zur Verantwortung ziehen. Oder gilt es bei der Gesundheit plötzlich nicht mehr, das so gepriesene Verursacherprinzip!? ama |
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B.P.Hennek unregistriert |
Meine persönliche Meinung ... Kenntnisse aus dem Bereich Psychiatrie oder Tiefenpsychologie und/oder der traditionellen Toxikologie reichen nicht aus um das Krankheitsbild EI/MCS zu verstehen. Auch die Psychologie hat das "Normale" immer noch nicht erforschen können. Zwischen Psychiatern und Psychologen wird ein Weltanschauungskampf bis aufs "Messer" in dieser Frage geführt. Die dynamische Wirkung von neurotoxisch wirkenden Substanzen auf den Menschen bleibt dabei auf der Strecke. Schubladendenken führt zur Isolation EI/MCS Kranker und treibt diese in den finanziellen und gesundheitlichen Ruin. Stellt sich eine Sparte an die Seite der Betroffenen, wie z.B. die Umweltmedizin, dann werden diese Leute mit Rufmordkampagnen oder gar Prozessen überzogen und somit zum Schweigen gebracht. Auch Betroffene und deren Sympathisanten werden von interessierten Kreisen mit sektiererischer Zähigkeit angegriffen und beleidigt. Auch hier im MCS-Forum sind diese Personen bereits präsent, feige und anonym natürlich. Der EI/MCS Kranke ist in Deutschland ein Mensch ohne Rechte. Obwohl er sogar bereit ist sein Vermögen für die Herstellung seiner Gesundheit einzusetzen und er damit dem Sozialsystem nicht zur Last fällt, wird der EI/MCS Kranke von selbsternannten Experten ständig diffamiert und diskriminiert (sh. Beiträge im ZDF-Forum). Wichtig ist: der EI/MCS Kranke muss rehabilitiert werden, d.h. wieder in der Gesellschaft die Rechte haben können, die alle haben. Zwang durch die Mehrheit der Stärkeren, Gesünderen, Zielorientierten kann die Demokratie nicht bejahen. Heilen und gleichzeitig menschliche Rechte schützen muss die Devise lauten. Von der Wissenschaft muss ein neues Bild der EI/MCS Krankheit erwartet werden können. Einige Normen und Vorstellungen über gesund und krank müssen dabei sicher über Bord geworfen werden. In einer Studie aus Erlangen ist eben erst gemeldet worden, dass jeder zweite der frühpensionierten Lehrer in Bayern psychisch krank wäre. Was sind die wahren Gründe hierfür? Wird es irgendwann möglich sein einen konstruktiven Dialog zu EI/MCS zu führen und unter welchen Bedingungen? Niemand muss sich meiner Meinung anschließen! Weiterer Beitrag im Thread: "Eiszeit für Umweltkranke" hier in diesem Forum ... |
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