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Autor
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Thema: Zur Kompetenz eines KK-Geschäftsführers
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Behrmann,Kinderarzt unregistriert
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erstellt am: 20. Mai 2001 01:45
Er nannte sich hochtrabend Prof.Rino,hat hier gepostet und konnte außer warmer Luft nichts beitragen.Bezüglich dringlicher Anfragen zum RSA mußte er das Feld einem freien Mitarbeiter der KK überlassen. Dabei ist dieses Thema für die KK elementar. Er wußte es nicht,was meinen Verdacht bestätigt,daß bei den KK jede Menge Gurken gut bezahlt oder sogar hochbezahlt herumsitzen. Wir haben bei 120.000 Arztpraxen 155.000 GKV und 34.000 PKV-Mitarbeiter. DAS MUSS sich aber rabiat ändern. |
Milch... unregistriert
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erstellt am: 20. Mai 2001 09:00
War doch nur ein trojanischer Schoko-Riegel ! Wurde weggebissen ! Nennt sich jetzt " Milchschnitte'Mitglied' " ! Versuchte MICH anzubeißen, hätte es beinahe geschafft ? Doch die Endorphine haben manchen wachgerüttelt |
Visionär unregistriert
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erstellt am: 20. Mai 2001 09:35
@ BehrmannEndlich mal ein guter Vorschlag. Ich möchte den aber noch etwas vervollständigen. 1. Alle KK zu einer Bundesbehörde zusammenschließen. (Ähnlich des Finanzamtes) * keine Vorstände * kein Wettbewerb/Vertieb * Aufsicht und Weisung direkt vom Ministerium (wie beim Finanzamt) 2. Damit können die KV`en entfallen. 3. Der gesamte ambulante Bereich wird verstaatlicht. * Angliederung an Gesundheitsämter o.ä. * Es gibt nur noch angestellte Ärzte bezahlt von der Bundesbehörde * Selbständige Ärzte haben keine Bindung an das System - können aber weiterhin frei praktizieren.(so wie die Beziehung Finanzamt <-> Steuerberater <-> Bürger * Facharztbesuche nur, wenn von staatlicher Stelle zugewiesen. 4. Bezahlung nach festem Monatgehalt für angestellte Ärzte und MA der Bundesbehörde
5. Aufsicht durch das BVA und die Gerichte Ergebnis: * keinen RSA * keine Leistungen wegen Kassenwettbewerb * keine Budgetkürzungen, da feste Gehälter * keine Regesse * kein Leistungsmißbrauch * keine Leistungsausweitung * Senkung der Zahl der KK-MA auf 1/3 !!!!!! * Senkung der Zahl der Ärzte auf 1/2 !!!!!! * Keine KK-Vorstände * keine KV-Mitarbeiter mehr Laufzeit der Neuausrichtung: 10 Jahre V. |
Ernst... unregistriert
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erstellt am: 20. Mai 2001 10:54
KrK`n könnten " im Wettbewerb " nur : 1.) Beiträge vermehren (durch Gewinnbringende Anlagen) und 2.) Beiträge schützen (vor Diebstahl z.B. für Renten-Vers.) Alles andere ist Beitrags-Veruntreuung" !! Die -G K V- ist de facto eine "Einheitsversicherung", deren Leistungen und Kosten gesetzlich definiert sind !! Man sollte Namen und Aufgaben neu benennen: z.B.: Die -A O K- "GKV-Allgemein" und andere KrK`n "GKV-Augen", "GKV-Chirurgie", GKV-Frauen", "GKV-Haut", "GKV-HNO", "GKV-Innere", "GKV-Nerven" u.s.w. !! Dann würden die KrK`n überschaubare Aufgabenbereiche verwalten und endlich das ihnen von Ärzten gelieferte umfangreiche Zahlenmaterial (zur vermehrten Transparenz) ausgewertet (!) zurückliefern. Dafür müßten die KrK`n aber vom "Omnipotenz-Thron" herabsteigen und konkrete "Quartalsarbeit" leisten, wie die 'Vertragsärzte' in ihren Fachbereichen !! Einmal pro Jahr eine "Kopfpauschale" (für den Hauptversicherten) zahlen ==> das reicht dann NICHT mehr !! Würden den KrK`n begrenzte Aufgaben (mit überschaubarem Zahlenmaterial) übertragen, dann trügen sie das Morbiditätsrisiko (!). Strukturiert wie ärztliche Fachbereiche müßten sie ARBEITEN und (wie Ärzte) SOFORT verbindlich über Kosten entscheiden !! |
Visionär unregistriert
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erstellt am: 20. Mai 2001 12:15
Ernst... schrieb Man sollte Namen und Aufgaben neu benennen: z.B.: Die -A O K- "GKV-Allgemein" und andere KrK`n "GKV-Augen...Das ist o.k. ! - Finde ich auch. Meine o.g. Bundesbehörde wird ich Fachbereiche unterteilt. z.B.: FB-Augen (FB=Fachbereich) 20 KK-Mitarbeiter betreuen 150 Augenärzte Da es nur noch angestellte Ärzte gibt, brauchen die auch nicht das Zahlenmaterial auszuwerten ,sondern nur noch die Augenärzte in organisatorischen Dingen zu beraten und die Verwaltung (minimal) koordienieren. Die Augenärzte sind zahlenmäßig je Regierungsbezirk ausgewiesen und an die pro Kopfbevölkerung angepaßt. Es gibt einen klar definierten Aufgabenbereich. Neue Behandlungsmethoden werden durch das Ministerium freigegeben. Dann stellt sich auch nicht mehr die Kostenfrage, da die Augenärzte ein festes Monatseinkommen haben. Geräte für Praxen zahlt der Staat. Die Geräte werden nach entsprechenden Schlüsseln verteilt. Röntgenapparat für 20 Prxen etc. Ein Neuzugang von Ärzten ist nur möglich * bei Bevölkerungswachstum * oder wenn ein anderer Arzt aufhört. * oder bei Erhöhung der Morbidität der Bevölkerung
Dies hätte m.E. zur Folge: Kein Wettbewerb der Kassen Kein Wettwewerb der Ärzte untereinander |
Ernst... unregistriert
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erstellt am: 20. Mai 2001 16:35
@ Visionär : RICHTIG ! "Wettbewerb im Gesundheitswesen" heißt nicht, wer senkt die Kosten am tiefsten, sondern: wer senkt "Leiden" und fördert "Gesundheit" am wirkungsvollsten !! Politiker müssen (beraten durch Ärzte) definieren, was zur GKV gehören soll ! Das finanzielle Risiko müssen die Krankenkassen tragen (NICHT die Ärzte !) : Wenn Kosten zu sehr steigen, müssen KrK`n u. Politik dies den Bürgern kundtun ! Ärzte müssen dann Ihre Behandlungen einschränken (ohne Sündenböcke zu werden). Patienten vorzugaukeln, ALLES sei möglich, Ärzte müssen es (kostenfrei) leisten, ist: schamlose VERDUMMUNG der BÜRGER und AUSBEUTUNG der (redlichen) ÄRZTE !! |
wbensch unregistriert
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erstellt am: 20. Mai 2001 17:01
zu den Visionen: Wie steht es um die Arbeitsmoral bei diesem System, wie sieht es mit Arbeitszeiten aus, wie mit der stillen Mithilfe durch Familie?Jedes System hat seine Schwächen und Stärken, am besten schneiden doch auch in der Wirtschaft eher "freie" Systeme ab, der Begriff Planwirtschaft für unser Gesundheitswesen fiel in Aussagen beim zurückliegenden Kongress letzte Woche in Berlin jedenfalls schon häufiger aus Poltikermund, wenn auch in der Opposition! |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 20. Mai 2001 18:35
Visionär: alter SED-Barde, was? Das alles hatten wir schon, u.A. die Misere des DDR-Gesundheitssystems hat bei der Ablösung des DDR-Regimes mitgeholfen.Auch heute nich, ein Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung, läßt sich das Debakel einer von Ihnen wieder ausgebuddelten Medizin darstellen: die Lebenwersartungen in Ost und West unterscheiden sich um Jahre, genau so wie die Lebenserwartungen von Schwarz und Weiß in den USA. Nur freie Ärzte mit freier Abrechnung im freien Wettbewerb können ein qualitativ hochwertiges Gesundheitswesen gewährleisten. Post und Eisenbahn privatisiert, und Gesundheitswesen verstaatlicht? Gleiches Recht für Alle. |
Milch... unregistriert
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erstellt am: 20. Mai 2001 19:11
@ Visionär : _-°-_(ô ô) '''^''' '''' '''' |