13.3.2002
Viel zu wenig beachtet werden gute Quellen, wie Studien und Bücher, aber auch Veröffentlichungen von Ministerien. Sie alle berichten über die zunehmende Vergiftung durch Quecksilber.
Ein sehr gutes Buch ist beispielsweise (vor allem wegen der Vergleichswerte):
Uni-Taschenbuch 197 Walter L. H. Moll : "Taschenbuch für Umweltschutz" Band I : Chemische und technologische Informationen, Copyright 1973 beim Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, Darmstadt
Das Vorwort ist vom Sommer 1972, so daß der Inhalt sich wohl auf den Wissensstand bis Sommer 1972 bezieht. Dieses 30 Jahre alte Buch ist wegen eben dieser 30 Jahre sehr hilfreich, weil es zum einen die damaligen Werte, vor allem aber die herrschende Politmeinung wiedergibt.
Zitat aus diesem Buch:
------------------------------------------------------------------------------- p194 VI, 6. Quecksilber, Cadmium Nach dem "Materialienband" der Bundesregierung wird der Weltverbrauch an Quecksilber (hg) auf jährlich 9200 Tonnen geschätzt. Etwa die gleiche Menge gelangt in die Luft, das Wasser und in den Erdboden. Der Gehalt der Luft wurde zu 0,02 Mikrogramm Hg/Kubikmeter gemessen, des Regenwassers zu 0,2 - 2,0 ppb, der Kohle zu 1 ppm. Die weltweite Verbreitung nimmt zu. Bis 1946 wurden im Eis von Grönland 30-75, ab 1952: 87-230 Nanogramm Hg/kg Wasser gefunden [52] Große Mengen Hg werden in der Chloralkalielektrolyse freigesetzt, man rechnet mit 0,2 kg Hg/t Chlor [53] Auch das nach diesem Verfahren hergestellte Ätznatron (NaOH) enthält 2-5 ppm Hg. Infolge der zahlreichen Anwendungen des Ätznatron enthalten viele Produkte ebenfalls kleine Mengen Hg, Trinkwasser bis 50 ppb [54]. In der BRD werden jährlich 760 t Hg verbraucht, davon 27 t für den landwirtschaftlichen Pflanzenschutz, zB als Saatbeize für getreide. Die Verwendung von Hg-haltigen Spritzmitteln für Obstbäume sollte in der EWG verboten werden, ebenso Hg-haltige Fischmedikamente (H. Liebermann). Erhebliche Mengen verbraucht auch die chemische Industrie (für Katalysatoren) und die Elektrotechnik. Schon in den dreißiger Jahren warnte A. Stock eindringlich vor den Gefahren des Hg, wurde aber wenig beachtet. Der Dampf des metallischen Hg bewirkt eine chronische Vergiftung. De hohe Toxizität der wasserlöslichen Hg-Verbindungen war schon lange bekannt. In der Natur werden diese aber bald in schwerlösliche, wenig toxische Verbindungen umgewandelt. 1953 begann in der Bucht von Minamata (Japan) eine Vergiftungsepedemie, die besonders Fischer erfaßte. 43 starben, 73 wurden unheilbar krank (schwere Schädigung des Nervensystems). -------------------------------------------------------------------------------Hier zeigt Moll Wissenslücken über die Vorgänge in Japan. Die Katastrophe war weit größer als Moll's niedrige Zahlen vermuten lassen: Tausende von Menschen waren betroffen.
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Eine chemische Fabrik für Vinylchlorid hatte Hg-haltige Abwässer
in die Meeresbucht entlassen.
Die Fische hatten einen hohen Hg-Gehalt.
Erst 1967 fanden aber schwedische Forscher [53], daß anaerobe
Bakterien im Meeresschlamm Hg-Verbindungen in Methylquecksilber -
CH3HG+ und (CH3)2Hg - umwandeln können.
Diese Verbindungen sind sehr beständig. Sie vermindern die
Biosynthese des Chlorophylls bei 2 ppm um 98%, nach anderen
Angaben schon bei 50 ppb [55].
In der Nahrungskette werden sie auf das Vieltausendfache
angereichert und erreichen in den Fischen eine hohe
Konzentration.
Die Biochemie und die klinischen Symptome der Hg-Vergiftung
wurden vielfach untersucht.
Hg ist ein starker Enzyminhibitor und Zellgift.
Der Hg-Gehalt in den Erythrozyten von Fischen war 58 ng/g, die
Kontrollgruppe enthielt nur 10 ng/g.
[= 58 Mikrogramm/kg bzw 10 Mikrogramm/kg]
Die Folge war eine Häufung der Chromosomenbrüche.
Das Methyl-Hg wird zunächst in den Blutzellen konzentriert, dann
in den Nervenzellen.
Es durchbricht die plazentale Schranke. Die Folge ist Tod oder
abnormale Entwicklung des Fötus [56]
Küken wurden mit Weizen gefüttert, der 8 ppm Hg enthielt. Mit
diesen Küken wurden nun Hühnerhabichte ernährt. Nach einer
Latenzzeit von 2 Wochen zeigten diese Appetitlosigkeit,
Muskelschwäche, Ataxie und Gewichtsverlust. Sie starben nach
30-47 Tagen. Die Autopsie ergab Muskelschwund, Degeneration der
nervenzellen, hohen Hg-Gehalt in Leber, Nieren, Muskel und Hirn
[5{]
Eine ausführliche Übersicht über Mechanismus und Wirkung: [58]
Es wird angenommen, daß 0,02 ppm Hg in Wasser zulässig sind,
0,02-0,05 oom im Boden und 0,5 ppm im Fisch.
In weiten Küstengebieten Japans, der USA und Schweden mußte das
Fischen verboten werden.
Der USA-Staat Ohio hat eine Schadensersatzklage von 45 Mio.
Dollar gegen die Chemiefirmen Dow Chemical, BASF Wyandotte und
andere angestrengt [59].
52
Science 174, 692-694 (1971)
53
Environmental Pollution 1, 119-131 (1970)
54
Quentin, K. E., GWF - Wasser/Abw. 111, 380-382 (1970)
55
Bundesgesundheitsblatt 14, 225-228 (1971),
Environ. Sci. & Technol. 6, 158-160 (1972)
56
Environmental Studies 1, 301-306 (1971)
57
Environmental Pollution 1, 91-104 (1970)
58
Pitts, J.N. und R.L. Metcalf, Advcances in Environmental Sciences
and technology, Band 2, (New York, London, 1971)
59
Chem. Ind. 24, 181 (1972)
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Ein sehr lesenswertes Buch wird produziert von Zweitausendeins:
"Neue Chemie in Lebensmitteln", herausgegeben von der KATALYSE, Institut für angewandte Umweltforschung 51. Auflage, 1995, erschienen bei Zweitausendeins
Aus diesem Buch einige Zitate. Die Zahlen beziehen sich vermutlich auf die Zeit und den Wissensstand von 1995. Allerdings befürchte ich, daß viele Zahlen nicht nachgeprüft und 1995 lediglich übernommen worden sind.
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Speisepilze
p131
Insgesamt errechnet sich ein jährlicher Pilzverbrauch von rund 3,4
kg pro Kopf.
p136
Besonders auffällig sind der Parasol und der Wiesenchampigon. Sie
weisen bei allen drei gemessenen Schwermetallen die höchste
Konzentration auf.
Hg Hg
[mg/kg] [mg/kg]
Boden Pilz Standort
Anisegerling 0,108 0,401 Wiese
Rötlicher Gallerttrichter 0,148 0,010 Weg
Parasol 0,256 1,210 Wald
Schleimkopf 0,332 0,015 Wald
Herbsttrompete 0,114 0,007 Laubwald
Herbstmorchel 0,091 0,020 Weg
Wiesenchampigon 0,127 0,573 Wiese
Safranschirmling 0,571 0,694 Wald
Quelle: Deutsche Lebensmittel-Rundschau, Heft 12/1990 und 1992
Gewässerbelastung
p223
1990 kam in die Nordsee
aus alle Flüssen zusammen davon aus der Elbe
Quecksilber 24- 27 Tonnen 10 Tonnen
Cadmium 49- 72 Tonnen 6 Tonnen
Blei 1100-1200 Tonnen 180 Tonnen
Quelle: Oslo and Paris Commissions: Monitoring and Assignment 1992
Fische
p226
Die durchschnittlich gemessenen Quecksilbergehalte [der letzten
15 Jahre, von 1980-1995] in Seefischen liegen konstant bei 0,2
mg/kg.
Das sind im Durchschnitt 200 Mikrogramm/kg !
In vielen Ländern sind für Quecksilberbelastungen Grenzwerte
festgelegt, die eine Vermarktung für Fisch ab einer bestimmten
Rückstandsmenge verbieten.
Vergleich man diese Grenzwerte, fällt auf, daß gerade die
Anrainerstaaten der relativ stark belasteten Nord- und Ostsee die
höchsten Quecksilbergehalte tolerieren [32].
In Deutschland ist seit 1988 eine Verordnung über Höchstmengen an
Schadstoffen in Lebensmitteln in Kraft.
Die darin festgelegten Grenzwerte sind:
1 Milligramm Quecksilber pro Kilogramm
Aal
Hecht
Lachs
Zander
Blauleng
Eishai
Heringshai
Katfisch
Rotbarsch
Schwertfisch
Stör und
Weißer Heilbutt
und 0,5 Milligramm Quecksilber pro Kilogramm "sonstige Fische".
(Einschub: p229 Tabelle]
Richt- und Grenzwerte für Schwermetalle in Fisch (in mg/kg)
Blei Cadmium Quecksilber
Richtwerte Richtwerte Grenzwerte
Fisch, allgemein 0,5 0,1 0,1
spezielle Fischarten - - 1,0
Fischprodukte 0,5 0,1 0,5
Fischkonserven 1,0 0,1 0,5
Tintenfische 0,5 0,5 0,5
Krusten- Schalen- 0,5 0,5 0,5
und Weichtiere
Quelle: Zipfel 1993
Zwar hatte schon 1975 das Gesundheitsministerium einen Grenzwert
von 0,7 mg/kg vorgeschlagen, er wurde aber auf Druck des
Agrarausschusses auf 1 mg/kg erhöht.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hingegen empfiehlt wegen
der äußerst hohen Resorptions- und Akkumulationsrate des in
Fischen vorkommenden Methylquecksilbers sowie wegen der extremen
Toxizität dieser Verbindung einen Grenzwert von 0,5 mg/kg [33]
Bei der Diskussion über den Höchstwert legte man die sich aus
statistischen erhebungen ergebende Eßgewohntheit der Bundesbürger
zugrunde: höchstens zweimal Fisch die Woche. Bezieht man den im
Fisch ermittelten Quecksilbergehalt von 0,2 mg/kg auf den
durchschnittlichen Fischverzehr, so wird die für den Menschen
tolerierbare Menge von Quecksilber zu 10 bis 20 Prozent
ausgeschöpft. [34]
Anders sieht die Rechnung allerdings aus, wenn Verbraucher einen
höher belasteten Fisch aus Gewässern mit küstennahen
Industriestandorten auf den Tisch bekommen. Hier können die
Quecksilbergehalte wesentlich höher sein, woraus sich eine
möglicherweise ernstzunehmende Gesundheitsgefahr ergibt.
So sitzen an den Wochenende viele Angler an den Ufern userer
Flüsse. Die gefangenen Fische sehen zwar gesund aus und erreichen
staatliche Größen, und immer wieder hört man von den Anglern, daß
ein Fisch, der gut aussieht, auch nicht schädlich sein könne. Wie
falsch diese Ansicht ist, zeigte eine Untersuchung von Anglern,
die regelmäßig ihre in der Elbe gefangenen Aale verzehrten. In
den Haaren dieser Menschen wurde eine 5x höhere
Quecksilberkonzentration gefunden als bei einer Kontrollgruppe
mit normalen Ernährungsgewohnheiten. [35]
p227
Der Weiße Heilbutt wird wesentlich größer und schwerer als der
Schwarze Heilbutt und im Unterschied zu seinem Artgenossen
stärker mit Quecksilber belastet.
In Abhängigkeit von der Größe des Fisches wurden häufig Werte
über 1 mg/kg und somit Grenzwertüberschreitungen gemessen [36]
Das sind im Durchschnitt 1000 Mikrogramm/kg, also teilweise VIEL mehr !
Fische p228 Noch in den 80-iger Jahren überstieg die Quecksilberkonzentration in Aalen aus der Elbe den zulässigen Höchstwert um ein Vielfaches (Mittelwert: 1,5 mg/kg] [35].
Das sind im Durchschnitt 1500 Mikrogramm/kg, also teilweise ERHEBLICH mehr !
31 Krüger, K.-E. : Der Quecksilbergehalt der Seefische - Erste Ergebnisse einer Trendstudie; Sonderdruck aus FIMA-Schriftenreihe, Band 21, Hannover 1990 32 Abo-Rady, M.D.K., in: Zeitschrift für Lebensmitteluntersuchung und -forschung 168, 1979, S. 259 33 Kruse, R., Krüger, K.-E., in: Zeitschrift für Lebensmittelchemie und Gerichtliche Chemie 40, 1986, S. 88-92 34 Krüger, K.-E.,: Die lebensmittelrechtliche Beurteilung von Umweltchemikalien in Süßwasserfischen; in: Deutsche tierärztliche Wochenschrift, Heft 7/1990, S. 275-279 35 Krüger, K.-E., Kruse, R., in: Archiv für Lebensmittelhygiene 33, 1982, S. 283-300 36 Schreiber, W., in: The science of the total environment, 31, 1983, S. 283-300 Muttermilch p282 Cadmium verursacht Nierenschäden, Anämien und Fortpflanzungsstörungen. Die Wirkungen von Quecksilber sind denen von Cadmium sehr ähnlich. Hinzu kommen noch nervöse Störungen wie die Beeinträchtigung und Einengung des Gesichtsfeldes, Schwerhörigkeit, Ataxie und Sprachstörungen [11], [18]. 11 von Koerber, Männle, Leitzmann: Vollwerternährung - Grundlagen einer vernünftigen Ernährung, Haug-Verlag, Heidelberg 1993, S. 145 ff. 18 Krusen, F,: Unsere Lebensmittel, Behrs Verlag, Hamburg, 1989, S. 109 f. Grenzwerte p405 Um die erlaubte Höchstmenge eines Rückstandes oder Zusatzstoffes zu ermitteln, wird von einem gesunden Erwachsenen mit einem Körpergewicht von 60 kg ausgegangen, auf den die duldbare tägliche Aufnahme (= acceptable daily intake) hochgerechnet wird. Diesen Wert vergleicht man mit den Mengen des entsprechenden Stoffes, welche beim Verzehr eines bestimmten Lebensmittels in den Körper gelangen, und errechnet so die Höchstmenge, die in einem Kilogramm Lebensmittel enthalten sein darf. p433 1987 wurden weltweit 5900 Tonnen Quecksilber produziert, worin ein erheblicher, durch Recycling wiedergewonnener Teil enthalten ist. Quecksilberhaltige Fungizide sind in Deutschland seit 1982 verboten. p434 Die WHO empfiehlt, eine Aufnahme von 350 mg Quecksilber pro Woche, höchstens 200 mg Methylquecksilber, nicht zu überschreiten. -------------------------------------------------------------------------------
Besondere Brisanz haben unter anderem die Berechnung der Grenzwerte und die Berechnung der maximalen Menge pro Person.
Besonders für Kinder ist dies gefährlich, weil Kinder über ihr Körpergewicht "berechnet" und als "kleine Erwachsene" betrachtet werden.
Besonders die Industrie erweist sich als hochgradig kriminell, siehe den Hinweis auf die höheren erlaubten Mengen, je höher die Vergiftung der Fische bereits ist. Das ist vergleichbar damit, in einer Slumgegend, in der Mord und Totschlag an der Tagesordnung sind, Mord und Totschlag per Gesetz zu erlauben.
Kinderärzte weisen immer öfter auf Quecksilber in der Umwelt als Gefahr für Kinder hin:
------------------------------------------------------------------------------- AMERICAN ACADEMY OF PEDIATRICS Goldman, L. R., M. W. Shannon, and the Committee of Environmental Health Technical Report: Mercury in the Environment: Implications for Pediatricians Abstract: Mercury ist a ubiquitous environmental toxin that causes a wide range of adverse health effects in humans. Three forms of mercury (elemental, inorganic, and organic) exist, and each has its own profile of toxicity. Exposure to mercury typically occurs by inhalation or ingestion. Readily absorbed after its inhalation, mercury can be an indoor air pollutant, for example, after spills of elemental mercury in the home; however, industry emissions with resulting ambient air pollution remain the most important source of inhaled mercury. Because fresh-water and ocean fish may contain large amounts of mercury, children and pregnant women can have significant exposure if they consume excessive amounts of fish. The developing fetus and young children are thought to be disproprotionately affected by mercury exposure, because many aspects of development, particualarly brain maturation, can be disturbed by the presence of mercury. Minimizing mercury exposure is, therefore, essential to optimal child health. This review provides pediatricians with current information on mercury, including environmental sources, toxicity, and treatment and prevention of mercury exposure. Quelle: PEDIATRICS 108 (2001), 197-205 -------------------------------------------------------------------------------
Im folgenden Beweisstück, einer Meldung von Yahoo/dpa vom 21.5.2001 ist jeder Absatz eine Bombe:
------------------------------------------------------------------------------- Warnung vor globaler Zunahme bei Quecksilberwerten München (dpa) - Wissenschaftler haben in München vor einer weltweiten Zunahme der Quecksilberkonzentration in der Umwelt und in Nahrungsmitteln gewarnt. Grund dafür sei der Abbau in kleinen Goldbergwerken Afrikas und Asiens. Dabei werde Quecksilber zur Goldauswaschung genutzt und gelange in hohen Konzentrationen über die Luft und die regionalen Flüsse in das Wasser, sagte der Münchner Toxikologe Prof. Gustav Drasch von der Ludwig-Maximilians-Universität München am Montag. Der Wissenschaftler wies darauf hin, dass Seefische überhöhte Quecksilberkonzentrationen aufweisen könnten, und forderte strikte Importkontrollen. Das Bundesinstitut für den gesundheitlichen Verbraucherschutz habe bereits im Mai 1999 eine detaillierte Empfehlung veröffentlicht und schwangeren Frauen vom Verzehr bestimmter Fischarten abgeraten. Dazu gehören unter anderem alle Haifischarten, Tunfisch, Aal, Schwertfisch und Barsch. Christian Beinhoff von der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) in Wien erklärte, seit 1970 oldbergwerkbetriebe in Asien und Afrika weiterhin unkontrolliert Quecksilber einsetzten. Blut- und Urinuntersuchungen hätten ergeben, dass in dem afrikanischen Staat Ghana die gesamte Bevölkerung mit Quecksilber in hohen Konzentrationen belastet sei. Neue Untersuchungen haben ergeben, dass Quecksilber im Blut je nach Mensch bei unterschiedlichen Konzentrationen Symptome auslöst. Weil die individuelle Empfindlichkeit ausschlaggebend sei, könnten nur schwer Grenzwerte markiert werden, sagte Drasch. "Wir müssen noch klären, ob es tatsächlich einen unbedenklichen Grenzwert gibt." Untersuchungen an quecksilbervergifteten Patienten auf den Philippinen hätten gezeigt, dass die Folgeerscheinungen wie Zittern oder Bewegungsstörungen bei richtiger Behandlung gemindert werden. Quelle: Yahoo,21.5.2001 -------------------------------------------------------------------------------
Ich habe mich zu Quecksilber mehrfach um eine Stellungnahme von Herrn Drasch bemüht, jedoch keine Antwort erhalten...
Wichtig ist an dieser Meldung auch, daß sie bundesweit verfügbar war, so über die dpa in der Presse und über Yahoo im Internet. Es kann sich zum Beispiel kein Pressedienst - wie der des aid e.V. - darauf berufen, er habe diese Fakten nicht gewußt.
Besonders beachten sollte man die psychischen Folgen der Quecksilbervergiftung. Wenn sogar ein ganzes Volk damit vergiftet wird, braucht man sich über dessen Neigung zu Gewalttaten nicht wundern. Ganze Landstriche Afrikas sind durch Quecksilber vergiftet. In Bangladesh wird die Bevölkerung durch Arsen vergiftet.
Als Vergleich denke man bitte an die Wirkung des Bilsenkrauts: Das "Wüten wie die Beserker" war eine Konsequenz. Beim Bilsenkraut wird das als eine historischen Tatsache erwähnt, beim Quecksilber hingegen wird das Faktum epidemischer psychischer Folgen weggelogen.
Außer den psychischen Folgen sollte man auch eine weitere geistige (Un)Gesundheit beachten: Verblödung. Der IQ von 100 als Mittelwert - das war einmal...!
Man könnte auch auf die Verblödungszeichen wie Rave-Parties und Exzesse bei Fußballveranstaltungen hinweisen. Die Hirn- und Biopsie-Untersuchungen der Beteiligten werden so einiges zutage fördern...
Kindergesundheit in Baden Württemberg 2000
Sehr interessante Informationen über Quecksilberbelastung, Quecksilber im Urin, Amalgam- und Bleibelastung in "Abschnitt 3. - natürliche und technische Umwelt" der Untersuchung über "Kindergesundheit 2000 in Baden Württemberg" (Download als PDF-Datei):
http://www.landesgesundheitsamt.de/index.html
Die zunehmende geistige Verkrüppelung der Kinder ist nicht zu leugnen. Die PISA-Studie ist das bekannteste Beispiel...
Aribert Deckers
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Verlage dürfen sich wegen der Nachdruckrechte per Email an mich wenden.
Aribert Deckers