Der Fall Bruno Gröning

Ärzte als Verbreiter esoterischen Wahns unter dem Deckmantel "Medizin"


27.4.2006

Kriminelle Heilversprechen

Beispielscans Flugblätter

Strafanzeige erstatten

"Heilung auf geistigem Weg" an der Freien Universität Berlin?
(Materialdienst der EZW 7/2000, Seite 250)

Eine Abendveranstaltung des Bruno-Gröning-Freundeskreises
(Materialdienst der EZW 5/1999, Seite 150) 

Bruno Gröning-Anhänger im Aufwind
(Materialdienst der EZW 5/1996 Seite 139)

 
Kriminelle Heilversprechen

Daß ausgerechnet Ärzte esoterischen Wahn verbreiten, ist nichts neues. Daß sie dabei aber auch noch auf "medizinisch beweisbar" pochen, ist kriminell.

Beispiel derartiger Flugblätter:

Bild: Flugblatt 2003, innen


Bild: Flugblatt 2003, vorne


Bild: Einladungszettel

 

Jeder Bürger, der einen konkreten Verdacht einer strafbaren Handlung hat, kann Strafanzeige erstatten.

Hier einige Hilfestellungen: http://www.AGPF.de/Strafanzeigen.htm


 

Berichte über die Bruno-Gröning-Szene

Zu Bruno Gröning, einem seit fast 50 Jahre toten "Wunderheiler", gibt es eine Reihe von Quellen. Besonders wichtig erscheinen mir die der "Evangelischen Zentralstelle für Weltanschaungsfragen".

Die EZW hat mir freundlicherweise die Wiedergabe der nun folgenden Texte erlaubt. Dadurch kann ich hier Material bringen, das bislang im WWW nicht verfügbar war.

Aribert Deckers


Paranormale Heilung
Materialdienst der EZW 7/2000, Seite 250

"Heilung auf geistigem Weg" an der Freien Universität Berlin?

Nach einer Mitteilung in "Bruno Gröning - Die Informationszeitschrift des Freundeskreises", 3. Jahrgang (Frühjahr 2000), 3, hat sich die Zahl der Gröning-Gruppen in Berlin seit 1994 versechsfacht.

Während vor 1989 sich einzelne Freunde in einer Charlottenburger Privatwohnung trafen, gelang es den Anhängern durch intensive Werbung und Vortragsveranstaltungen die Zahl von zwei auf inzwischen zwölf Gemeinschaften (mit jeweil 30 Personen) zu erhöhen. In der Bundeshauptstadt haben die Gröning-Anhänger auch einen eigenen Arbeitskreis Berlin gegründet. Er ist gedacht als "eine Einrichtung für Gemeinschaftsleiter und Helfer aus Berlin, Brandenburg und ganz Ostdeutschland".

Von hier aus werden "Informationsveranstaltungen, Tagungen und andere Aktivitäten geplant und besprochen". Seit 1999 unterhält der Freundeskreis auch einen "Ärztekreis", die Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe (MWF).

Am 20. Mai 2000 hatte die Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe des Bruno-Gröning-Freundeskreises in den Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin eingeladen. Auf einem einschlägigen Faltblatt stand zu lesen: "Einladung zur internationalen Vortragsreihe - Ärzte und Heilpraktiker informieren: Heilung auf dem geistigen Weg medizinisch beweisbar!"

Die Veranstaltung richtet sich - so das Faltblatt - an "Ärzte, Heilpraktiker, Vertreter anderer heilkundlicher Berufe sowie Hilfe suchende Jugendliche und Interessierte".

Etwa 200 bis 250 Teilnehmer aus allen Altersstufen waren aufgrund einer persönlichen Einladung oder durch Hinweise in der Presse neugierig gemacht, der Veranstaltung gefolgt. Im Foyer befand sich ein großer Büchertisch mit Publikationen des Grete Häusler Verlags. Neben einschlägigen Büchern (darunter auch fremdsprachige Übesetzungen) konnten Besucher den Gröning-Kalender, Postkarten und Liederbücher erwerben.

Im Vortragssaal hing weithin sichtbar ein großes Portrait von Bruno Gröning an der Wand. Insgesamt 17 Personen saßen auf dem podium: Neben Ärzten aus Russland, Bulgarien, Indien und Ghana wurde auch Grete Häusler, die Leiterin des Bruno-Gröning-Freundeskreis, als "Ehrengast" begrüßt.

Wie Matthias Kamp, der ärztliche Leiter der MWF, zu Beginn mitteilte, sei diese Veranstaltung Teil einer Vortragsreihe, die bereits in 30 Ländern von 25000 Menschen besucht worden ist.

Zunächst wurden die Teilnehmer - wie auch sonst im Gröning-Freundeskreis üblich - gebeten, eine aufrechte Sitzhaltung einzunehmen und Arme und Beine nicht übereinander zu schlagen. Erst dann könne vom Gehörten eine heilende Wirkung ausgehen.

Anschließend wurden einzelne Gröning-Anhänger auf die Bühne gerufen, die dem Publikum ihren "Erfolgsbericht" präsentierten. Darin erzählten sie von früheren Beschwerden und wie sie durch den Heilstrom Grönings geheilt wurden und was sich seither in ihrem Leben positiv verändert hat.

Ärzte aus dem Bruno-Gröning-Freundeskreis kommentierten mit Overhead-Folien den jeweiligen Krankheitsverlauf bis zur Begegnung mit dem Heilstrom Grönings. Die Absicht war klar: Die individuelle Heilung wurde auf das Wirken des Heilstroms im Bruno-Gröning-Freundeskreis zurückgeführt.

Unklar blieben hingegen die Kriterien, wie man solche "Erfolge" messen und von unabhängigen Wissenschaftlern überprüfen lassen will. Eine Österreicherin, die der "Tierärztlichen Fachgruppe" des Bruno-Gröning-Freundeskreis angehört, berichtete sogar von angeblichen Erfolgen des "Heilstroms" bei Tieren, der über das richtige "Einstellen" des Tierbesitzers vermittelt werden könne.

Mit dieser Veranstaltung ist es dem Bruno-Gröning-Freundeskreis zwar gelungen, Räumlichkeiten der Freien Universität Berlin zu bekommen, was sicherlich dem Werbezweck dieser Gruppe unmittelbar zugute gekommen sein dürfte. Trotz des akademischen Veranstaltungsortes sind die angeblichen "Heilstrom-Effekte" innerhalb des Bruno-Gröning-Freundeskreises damit aber keineswegs wissenschaftlich bewiesen.

Matthias Pöhlmann


Paranormale Heilung
Materialdienst der EZW 5/1999, Seite 150

Eine Abendveranstaltung des Bruno-Gröning-Freundeskreises

- aus einem Lied aus dem "Bruno-Gröning-Freundeskreis".

"Heilung ist beweisbar", so war der Handzettel überschrieben, der auf Veranstaltungen des Bruno-Gröning-Freundeskreis (BGF) im Bereich Hamburg in öffentlichen gebäuden hinweisen sollte.

"Die Zuhörer können während des Vortrags die Heilkraft selber erleben", so hieß es verheißungsvoll auf demselben Blatt. (Die BGFs treten auch auf als "Kreis für geistige Lebenshilfe e.V.")

Ich war gespannt, was ich bei der Abendveranstaltung erleben würde. Als der zuständige Ortspastor und ich das Schulgebäude betraten, im dem der Abend stattfinden sollte, wurden wir freundlich von eienr Dame in einer Art Trachtenrock begrüßt und gefragt, ob wir einen medizinischen Beruf hätte oder Laien seien. "Laien" sagten wir wahrheitsgemäß, das wurde auf einer Liste angekreuzt.

Die BGFs machen Reklame, daß (nach eigenen Angaben) 4000 Ärzte, Schwestern und Menschen aus dem Pflegebereich zur "Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe" (MWF) der BGFs gehören.

Der Abend wurde von einem Kinderarzt aus der Nähe von Bremen gehalten. Er gehört zur MWF, so die offizielle Abkürzung, die die Heilungsberichte "überprüft". Angeblich werden geheilte Menschen zu unabhängigen Ärzten geschickt.

Mit eindringlichem Blick erfaßte der Referent seine Zuhörerschaft. Manche verriet ihr alpenländischs Outfit als Angehörige des BGF. Der heilige Ort für die Freundeskreise ist das Gebiet um Filzmoos im Salzburger Land.

Der Arzt erzählte, er habe Homöopathie ausgeübt, sei von einer Heilung in Lourdes und von Edgar Cayce beeindruckt gewesen, seine Frau, ebenfalls Ärztin, habe die philippinischen Geistheiler besucht und ihre Arbeit begutachtet.

Er habe die "heilige Asche" Sai Babas genossen, und "Animalischen Magnetismus" von Franz Anton Messmer, das Fluidum und das Od, auf C.G.Jung und die Orgonakkumulatoren.

Das alle zeige, alle Völker kennen Heilenergie. Ein Heiler nehme mehr Energie auf, als er brauche und gebe die überschüssige ab. Dieses sei zwar schon hilfreich, aber erst mit Bruno Gröning und dem "göttlichen Heilstrom" sei wirkliche Heilung möglich.

Auf Bruno Gröning müsse man sich "einstellen". Bei Gröning sei kein Heiler nötig, denn man könne alles selber, in dem man sich "einstelle", das sei eben anders als bei anderen Heilern, die Patienten behandeln.

Der Arzt schilderte einen Fall schwerster Behinderung im Kindesalter, aber im erwachsenen Alter wurde die Schwerstbehinderte geheilt, weil sie sich "eingestellt" habe. Er selber habe - tief beeindruckt - den Fall überprüft. Zu diesem Zweck habe er bei der jungen Frau und ihrer Mutter auf der Terrasse Kaffee getrunken, die Frau habe gesund gewirkt.

Auch wir sollten uns erst einmal "einstellen". Mit durchdringender Stimme machte er uns klar, daß wir uns in eine "offene Haltung" zu begeben hätten (Beine nicht übereinandergeschlagen, Hände öffnen), anschließend sollten wir uns von negativen Gedanken freimachen, uns "etwas Schönes vorstellen", dann, so habe es Gröning gesagt, haben wir einen "Herzenswunsch" frei. Zur Musik vom Kassettenrecorder sollten wir spüren, was "geschieht".

Nach einiger Zeit fuhr der Arzt mit seinem Vortrag fort. Er sprach über das Leben von Bruno Gröning (1906-1959), untermalt mit Streifen aus alten Wochenschauen der 50er Jahre, als Bruno Gröning mehrfach in den Medien aufgetaucht war.

Drei Menschen wurden von dem Arzt aufgerufen, von ihren Heilungen durch Gröning zu berichten: es handelte sich um einen Fall "angeborener Schwerhörigkeit", ein "Bandscheibenleiden", schließlich einen "Bandscheibenvorfall", zu dem sich noch andere Leiden gesellt hatten. Alles sei durch die "Einstellung" auf Gröning geheilt worden

Schlimm waren die Krankheitsgeschichten, schlimm klangen die "Fehler, Versäumnisse und Unfähigkeit" der Schulmedizin.

In einem Fall habe Reiki Erleichterung geschaffen, wirklich geholfen haben jedoch nur die "Einstellung" auf Gröning und die Aufnahme in den BGF.

Eine Frau turnte buchstäblich vor, wie gut sie sich mit ihren 75 Jahren dank Bruno Gröning bewegen könnte, trotz Bandscheibenvorfall und anderer Beschwerden, die nun aber, nach den "Regelungsschmerzen" aufgehört hätten. Der Auftritt war peinlich, ich hatet den Eindruck, die Geheilten wurden "vorgeführt".

Man kann sich allein "einstellen", es ist aber wünschenswert, daß man sich zur Verstärkung regelmäßig, etwa alle drei Wochen, in Gemeinschaft "einstelle".

Beiläufig erfuhren wir, daß es in den BGFs nach einiger Zeit eine "Initiation" gibt, bei der das Bild von Bruno Gröning rituell übergeben wird, "geistig werde etwas in das Bild hineingetan, was nur dir gilt".

Mit der "Regelung" hat es folgendes auf sich: Wenn man sich "einstelle", werden die Beschwerden zunächst schlimmer, zum Zeichen, daß die "Einstellung" helfe. Anschließend gehen sie weg.

Bruno habe gesagt: "Gebt mir all eure Schmerzen, ich erlöse euch davon, aber die Regelung müßt ihr aushalten!"

Daher unterstrich der Mediziner, gegen "Regelungsschmerzen" dürften keine Medikamente genommen werden, außerdem würden sie ohnehin nicht helfen. (Die Frage, wie man "Regelungsschmerzen" von einer möglichen Verschlimmerung der Krankheit unterscheiden könne, wurde leider nicht behandelt!)

Leider, so betonte der Referent mehrfach, reiche die Zeit nicht, um über die Lehre Grönings zu sprechen, aber eine junge Frau wolle noch zu einer Jugendgruppe einladen. Sie redete eine Weile davon, wie irgendein Jugendlicher durch Bruno von den Drogen losgekommen sei und wies auf ein buch hin, in dem solche Fälle dargestellt werden, sie würde es gern kostenlos abgeben. (Nachher war das Buch auf dem Büchertisch jedoch mit DM 19,90 ausgezeichnet.)

Zum Abschluß wie zu Beginn sollten wir uns wieder "einstellen". Es war ungefähr 21.00 Uhr. (Ein "Gröning-Freund" sollte sich möglichst um 9.00 und 21.00 Uhr "einstellen".)

Dasselbe Ritual lief ab wie vorher, diesmal war die Musik vom Band jedoch so schlecht, daß ich mir eigentlich nicht mehr zu helfen wußte. Es war eine Art New-Age-Musik. Einige Leute stöhnten oder zeigten körperliche Reaktionen.

Es wurde noch kurz darüber gesprochen, was einzelne bei der "Einstellung" erlebt hätten, sie berichteten von Spannung im Kopf, aber die Berichte waren nicht sonderlich eindrücklich.

Flugs wurden Anmeldeformulare und Schreibtstifte verteilt, damit man sich zu der neuen BGF-Gruppe, die nun gegründet werden sollte, anmelden könnte, es wurde auf das Spendenkörbchen an der Tür hingewiesen. Mit der Aufforderung, wer noch Fragen hätte, könne sich nach der Veranstaltung an den Arzt wenden, wurde der Abend geschlossen.

Es folgte der Verkauf von Büchern, Kassetten und Videos, der Film" Der Wunderapostel" lag auf dem Büchertisch aus. Ein Besucher fragte halblaut, ob es sich hier um eine Verkaufsveranstaltung handele.

Die verschiedenen Medien (Kassettenrecorder, Videorecorder, Overheadprojektor) und die Auftritte aller Beteiligten waren so aufeinander abgestimmt gewesen, daß kein Raum für kritische Fragen oder Einwände blieb.

Es war eine Werbeveranstaltung, die der Hörerschaft klar zu machen suchte, es gebe kein Leid, kein Problem, keine Krankheit, und sei es auch noch so schwer, das Bruno Gröning nicht lösen könne.

Immer wieder wurde betont, Gröning habe gesagt, bei Gott gebe es kein "unheilbar"; es gebe lediglich 10 Prozent Menschen auf der Welt, die das nicht glaubten - und die seien tatsächlich nicht heilbar! Diese leise Drohung übertönten aber sofort Berichte und Verheißungen. - Bleibt nur ein weiteres Zitat aus einem Lied:

"Denn ein Bruno Gröning weiß die Not zu nehmen. Er kann die Welt erneuern wunderbar. Dann ist die endlich wieder diese Erde jenes Paradiese, das sie einmal war."

Gabriele Lademann-Priemer, Hamburg


Materialdienst der EZW 5/1996 Seite 139

Hans-Jürgen Ruppert

Bruno Gröning-Anhänger im Aufwind

Eine bemerkenswerte Ausbreitung haben in den letzten Jahren die sog. "Bruno-Gröning-Freundeskreise" (vgl. MD 1993, Seite 306ff) erfahren. Kaum eine Woche vergeht, in der die EZW nicht von Ratsuchenden und Betroffenen um Auskunft über diese Heilungsgruppe mit dem derzeit "stärksten Zulauf" - so "Das große Buch vom geistigen Heilen" (1994) - ersucht wird.

Gab es zu Beginn der 80er Jahre erst elf Kreise mit ca. 400 "Gröning-Freunden" in Deutschland (vg. MD 1984, Seite 83), so ist ihre Zahl zwischenzeitlich auf weltweit 230 Gemeinschaften mit 15000 Anhängern angestiegen - davon allein 150 Freundeskreise im deutschsprachigen Raum. Die gesamtleitung liegt bei der pensionierten Lehrerin Grete Häusler (geb. 1922 in Wien), ide 1950 dem "Wunderheiler" Bruno Gröning (1906-1959) begegnet und von ihm geheilt worden war.

Eine Fülle von Schriften über Gröning ist inzwischen im "Grete Häusler-Verlag" erschienen, außerdem werden "Schulungsbriefe der Bruno Gröning-Freunde" herausgegeben, und es sind mehrere Sammlungen mit Hunderten sogenannter "Erfolgsberichte" publiziert worden.

Es gibt auch zahlreiche Tonkassetten ("Schulungskassetten", "Einführung in die Lehre Bruno Grönings", "Kinderweihnachtskassetten"), und der von der Gruppierung propagierte Gröning-Film "Der Wunderapostel" gelangte über einen Filmverleih sogar in die Großstadtkinos.

Zulauf durch Privatfernsehen und Esoterikmessen

Einen nicht unbeträchtlichen Anteil am Wachstum dieser Bewegung dürften aber - neben der eigenen Publikationstätigkeit - auch ihre Teilnahme an zahlreichen Esoterik-Messen, darunter auch an den "Basler-Psi-Tagen" (vgl. MD 1993, Seite 77), sowie unkritische, verharmlosende Berichte von privaten Fernsehsendern haben, wie aus Mitteilungen von G. Häusler selbst hervorgeht. So schreibt sie in einem "Schulungsbrief" aus dem Jahr 1995: "Liebe Freunde, das neue Jahr hat gut angefangen... Die Vorahnung und der Wunsch, daß vielen neuen Hilfesuchenden der Weg ins Licht gewiesen werden sollte, erfüllte sich. Die Freude war groß, als die Meldungen eintrafen, daß seit der Ilona-Christen-Sendung im Fernsehen bei uns in Hennef das Telefon nicht mehr stillsteht und der Briefträger ine schwere Tasche zum Fasanenweg täglich zu tragen hat mit Bittbriefen aus allen Teilen des deutschsprachigen Raumes. Die Hilferufe hörten bis heute nicht auf." (Seite 94) *

* Zu weiteren "Wunderheilern", die durch "Schreinemakers live" bzw. Gottschals "Late Nicht Show" populär wurden, siehe "Esotera" 5/1995, Seite 19f sowie MD 1994, Seite 86. - Was die Berichterstattung der Printmedien über "Geistheilung" betrifft, so liegt jetzt eine Dissertation von Stephan Schumm über die 80er Jahre vor ("Geistheilung, Dokumentation udn Bewertung von Veröffentlichungen ausgewählter Printmedien der Jahrgänge 1979-1988", Marburg 1994.) Der Autor möchte nicht ausschließen, daß - zugunsten von "Geistheilung" - gegenwärtig ein Prozeß im Gange ist, der sich als eine Art Umkehrung der "Schweigespirale" charakterisieren ließe (Seite 173, vgl. 190), die nach E. Noelle-Neumann die Meinungsbildung bestimmt: "Stimmt man mit der öffentlich anerkannten Meinung nicht überein, möchte sich aber nicht isolieren, so schweigt man, was wiederum die öffentlich anerkannte Meinung stärker erscheinen läßt, als sie tatsächlich ist" (Seite 168).

Eine neue Gemeinschaft (in Erlangen) sei durch Kontakte zu "Hilfesuchenden" auf den Ständen und Vorträgen der Gröning-Anhänger bei Esoterik-Messen entstanden (Seite 95), die oft von vielen tausend Menschen besucht werden. 50 (!) Esoterik-Messen seien inzwischen mit dem immer umfangreicher werdenden Verlagsangebot "bestückt" worden (Seite 94).

"Ein Dank an Bruno Gröning, durch den uns die Kranft zu solcher Leistung zukommt!" heißt es dazu im typischen Stil der Gröning-Freunde in dem zitierten "Schulungsbrief".

Darin kommt u.a. auch ein "Zeitzeuge" zu Wort mit einem Bericht über eine "Massenheilung" durch Gröning auf der Insel Wangerooge, bei der fast 1000 Menschen die sogenannten "Gröning-Kugeln" in der Hand hielten - Stanniolkugeln, die wie eine Art Akkumulator Grönings Heilskraft übertragen sollten. Die heute von den Gröning-Anhängern praktizierte Heilmethode wird als "Einstellen" auf den "Heilstrom" Grönings bezeichnet und kann sowohl von einzelnen als auch in Form von Gruppenheilungen praktiziert werden: Dabei liegen die Arme locker auf den Oberschenkeln. Die Handflächen sind nach außen gerichtet und die Augen geschlossen. Damit die Energieströnme fließen können, die das Böse aus dem Körper vertreiben sollen, dürfen Arme und Beine nicht verschränkt werden.

"Medizinisch gesehen handelt es sich bei den Einstellübungen um einfaches autogenes Training, das Reaktionen wie Wärme, Schwere und Kribbeln hervorruft, die als Wirkung des Heilstroms gedeutet werden", den Gröning "schenkt" (Herbert Busch, in: "Kulte, Sekten, Religionen" [1994], Seite 237.)

Kinderschulungsbriefe

Selbst Kindern wird durch sogenannte "Kindersuchulungsbriefe der Bruno-Gröning-Freunde", die uns von ehemaligen Anhängern ausgehändigt wurden, die Person Grönings als eine Art Über-Mensch nahegebracht - so z.B. Weihnachten 1995 als Mittler zur Krippe: "Er stellt die Verbindung her zum Heiland" (Seite 14).

Ja, Grete Häusler fordert die Kinder sogar zu folgendem auf: "Bittet Bruno Gröning, daß er euer Herz ganz weit aufmacht, daß ihr das Jesuskind aufnehmen könnt" (Seite 46) - aus christlicher Sicht schlicht eine Blasphemie und Aufforderung zur Idolatrie, als ob es sich bei Gröning um den Heiligen Geist handeln würde, der allein Herzen für den Glauben an Christus öffnen kann!

Die abgedruckten "Erfolgsberichte" von Kidnern belegen dann auch, daß solche Indoktrinationen ihre Wirkung nicht verfehlen: Ein 10jähriges Kind aus einer "Kindergemeinschaft" in Roermond dankt z.B. in einem typischen "Bekenntnis" "Bruno und Gottvater von ganzem Herzen" für "Hilfe" bei einem zwischenfall im Sportunterrricht: "Dabei prallte der Tennisball mit Wucht auf mein Auge. Ich habe mich an den Rand hingestellt, mich eingestellt und Bruno gebeten, er möge alles wegnehmen. Normalerweise hätte ich ein blaues Auge bekommen müssen. Das ist also nicht eingetreten... Dafür danke ich Bruno und Gottvater von Herzen." (Seite 23)

Ein anderes Kind berichtet, wie es von seiner Mutter angeleitet wurde, ein unangenehmes, aber ärztlich verordnetes Medikament nicht einzunehmen - mit der Begründung: "Gib doch alles dem Bruno ab, dann brauchen wir dieses Medikament nicht" (Seite 28)

Mit anderen Worten: Kindern erteilt man den - unter Umständen für sie lebensgefährlichen! - Rat, dem "Wunderheiler" im Zweifelsfall mehr zu vertrauen als dem Mediziner!

Es wäre einmal zu prüfen, inwieweit solche Indoktrination Unmündiger, in ihrer Not einen toten Menschen anzurufen bzw. ihm zu danken oder seine Methoden über fachliche medizinische Anweisungen zu stellen, nicht zu entschiedenen Aufklärungsmaßnahmen sowohl staatlich-pädagogischer als auch kirchlicher Stellen zum Schutz der betroffenen Anlaß geben sollte (zu dieser Thematik siehe auch K.-H. Eimuth: "Die Sekten-Kinder", Freiburg 1996).

Auch belegen die Äußerungen Häuslers oder unzählicher "Erfolgsberichte", daß der Anspruch dieser Wunderheiler-Gruppe weit über die Heilung körperlicher Gebrechen und Schmerzen hinausgeht ins Religiöse, daß es ihr letztlich vielleicht sogar in erster Linie um religiöse Beeinflussung geht.

Sie sind damit zugleich ein Beleg für ein fragwürdiges Konzept von "Ganzheitlichkeit", wie es auch sonst für heutige esoterische Heilungsgruppen oder Einzelheiler charakteristisch ist.

Gröning als Heils- und Arbeits-(Ver-)Mittler

Die "Erfolgsberichte" der Gröning-Anhänger erzählen nicht nur von der Linderung oder Heilung körperlicher Leiden und Krankheiten durch den von Gröning ausgehenden "Heilstrom", sondern legen Zeugnis ab von einer geradezu abgöttischen Verehrung Grönings bei seinen Anhängern, der verantwortlich gemacht wird für praktisch alles und jedes: So soll das bloße Denken an Gröning vor Blitzschlag, Autounfall usw. geholfen haben.

Ob das Finden eines neuen Arbeitsplatzes nach langer Arbeitslosigkeit oder das Finden eines Kindergartenplatzes oder die Heilung eines vom Tierarzt erfolglos behandelten apathischen Hundes oder das Wachstum eines mißhandelten Gummibaums - für alles scheint Grönings Heilkraft zuständig zu sein.

Die neuesten "Erfolgsberichts"-Bände sind sogar in Rubriken unterteilt, um die Fülle des Stoffes zu gliedern: Auf die "Erfolgs-" bzw. "Teilerfolgsberichte" bei Krankheiten folgen z.B. Rubriken wie: "Hilfe und Schutz" (z.B. bei Verletzung beim Rasieren, bei Autounfall, bei Steinschlag, Hochwasser, usw.), "Fremdhilfen" (z.B. Befestigung von Grönings Bild an der Ferse, um Blasenbildung beim Bergwandern zu verhindern!), "Tiere" und "Pflanzen".

Gröning ersetzt für seine Anhänger ganze Kompanien von "Nothelfern"!

Seit 1986 werden die Heilungsberichte der Gröning-Anhänger von einer ca. 700 Mitglieder starken "Medizinisch-wissenschaftlichen Fachgruppe" gesichtet und überprüft, der auch Mediziner und Psychotherapeuen angehören.

Ihr Leiter, der Schneverdinger Arzt Matthias Kamp, veröfentlichte 1993 im "Grete-Häusler-Verlag" unter dem Titel "Bruno Gröning. Revolution in der Medizin" ein sich als "ärtliche Dokumentation" ausgebendes Buch voll übler antikirchlicher Schmähkritik, das Gröning aus medizinischer Sicht "rehabilitieren" soll.

Der Psychologe Harald Wiesendanger, Initiator und Erster Vorsitzender des 1995 vom Amtsgericht Heidelberg als gemeinnützig anerkannten "Dachverbands Geistiges Heilen e.V." (DGH), geht in seinem "Großen Buch des geistigen Heilens" von "schätzungsweise ... ein- bis zweitausend Heilungen seit Beginn der achtziger Jahre" in den Gröning-Kreisen aus (Seite 78).

Daß auch er kein "neutraler" Beobachter ist, auch wenn er sich den Anstrich wissenschaftlicher "Objektivität" gibt, geht daraus hervor, daß Grete Häusler selbst das Vorwort zu einem 1994 von Wiesendanger veröffentlichten Buch über Gröning und seine Anhänger verfaßt hat (Seite 447), während der "Bruno-Gröning-Freundeskreis" durch seine Leiterin Grete Häusler seinerseits mit Sitz und Stimme im Vorstand von Wiesendangers "DGH" vertreten ist ("DGH-Info" 1/95, Seite 3)!

Es zeigt sich aber auch daran, daß er den "Bruno-Gröning-Freundeskreis" dem Leser bei der Suche nach "seriösen" Heilern und Heilkreisen ausdrücklich empfiehlt (Seite 498), obwohl er an anderer Stelle vollmundig erklärt: "Eindringlich warne ich Kranke jedoch davor, sich auf Gruppenheilungen im Rahmen von Sekten einzulassen" (Seite 84).

Auch wenn sich die Gröning-Kreise von herkömmlichen "Sekten" (noch) unterscheiden, so ist doch der Personenkult um Gröning und der über den medizinischen Bereich hinausgehende Totalanspruch auf die verschiedenen Lebensbereiche der Betroffenen kaum weniger kritikwürdig.

Wiesendangers Buch ist selbst ein Beispiel für eine von ihm als neuer "Trend" (Seite 326) bezeichnete Vereinnahmung der Schulmedizin für ein fragwürdiges, in der Esoterik aber weit verbreitetes Konzept von "Ganzheitlichkeit" als alles umfassendem Programm für die Lebensgestaltung des Menschen, das weit über seine "ganzheitliche" Betrachtungsweise als Einheit von Körper, Seele und Geist hinausgeht.

Daß auch der "gute alte Hausarzt" oder der Seelsorger gelegentlich durch außermedizinische Ratschläge oder Kenntnis des familiären Umfelds zur "ganzheitlichen" Gesundung des Kranken beitragen, ist ja etwas anderes als der Personenkult um den toten Gröning als Arbeitsstellen- oder Kindergartenplatz-Beschaffer, dessen Fotos wie "Heiligen-Ikonen" den für alles und unfehlbar Zuständigen allgegenwärtig erscheinen lassen.

"Ich werde nicht tot sein. Wenn mich jemand rufen wird, komme ich und helfe weiter" - mit diesen Worten hatte sich Gröning den Kult um seine Person kurz vor seinem Tod selbst initiiert (zitiert bei Wiesendanger, Seite 74)!

Was aber ist mit einem solchen, in der heutigen Esoterik- und Psycho-Szene gängigen Total-Konzept von "Ganzheitlichkeit" gewonnen?

Mit Michael Nüchtern kann man unterscheiden zwischen einem kritischen, qualitativen Verständnis von "Ganzheitlichkeit" als einer "konkreten Gestalt", das "gegen das technische Denken" in der Therapie gewandt wird und vor allem "die fragwürdige Isolierung von Krankheiten vom Lebenszusammenhang" verhindern kann und andererseits einem quantitativen, utopischen Verständnis "Ganzheitlichkeit als Programm", als "Summe" aller denkbaren Dimensionen des Lebens, das schließlich "den ganzen Lebenszusammenhang für den therapeutischen Eingriff frei" gibt ("Was heilen kann", Göttingen/Zürich 1994, Seite 98; 104; vergleiche derselbe, "Medizin - Magie - Moral", Mainz/Stuttgart 1995, Seite 78).

Sich um den "ganzen Menschen" kümmern, kann ja auch heißen: nicht nur sein ganzheitliches Wesen, seine geistig-seelisch-körperliche Einheit als solche bei der Therapie zu berücksichtigen, sondern auch sein ganzes übriges Leben, auch über den konkreten Heilungsprozeß hinaus, kontrollieren und beanspruchen!

So haben auch noch so viele medizinische "Dokumentationen" angeblicher Heilungen in den Gröning-Kreisen an sich nichts damit zu tun, daß hier auch der gesamte außermedizinische Lebenszusammenhang sozusagen "freigegeben" wird für den Wunderheiler - sie verstärken letztlich nur den Einfluß und die Vereinnahmung weiterer Lebensbereiche der Gröning-Anhänger für den Gröning-Kult.

Das heißt: Selbst wenn in Einzelfällen in den Gröning-Kreisen auch Menschen nachweislich gesund wurden, beweist das üebrhaupt nichts für die behaupteten Qualitäten Grönings als Arbeitsplatz-Beschaffer oder Gummibaum-Erneuerer. Ein Sauerbruch oder ein Viktor von Weizsäcker verlieren dadurch nicht an Größe und Bedeutung für die Heilkunst, weil sie nicht auch "Hilfe und Schutz" bei Autofahrten oder Prüfungsangst gaben oder pathische Haustiere auf paranormalem Wege wieder munter machen konnten, wie man es Gröning nachsagt! (Irgendein "Trancechirurg" kann sich in der Esoterik-Szene natürlich jederzeit melden, daß der Geist dieser großen Ärzte noch heute aus dem Jenseits durch ihn "operiere"!)

An diesem Punkt, wo Gröning Macht über alle Lebensvollzüge der Betroffenen gegeben wird, vor allem auch wo diese direkt nichts mit einem körperlichen Leiden und seiner Heilung zu tun haben, könnte tatsächlich eine weitere Verfestigung in richtung einer "Versektung" erfolgen.

Monika Schipmann, Sektenexpertin beim Berliner Senat, stufte die Gröning-Kreise bereits 1994 als "sektenähnliche Vereinigung" ein (laut "Die Welt", 15./16. 10.1994).

Das Handbuch "Kulte, Sekten, Religionen" (1994 herausgegeben von H.-J. Beckers und H. Kohle) weist insbesondere auf die medizinischen Gefahren hin: "Gemeinsame Heilerwartung der Gruppen, Einfluß charismatischer Leitfiguren und die ständige positive Verstärkung durch Erfolgsberichte anderer erzeugen einen Placebo-Effekt. Mögliche Heilungen und Besserungen sind beschränkt auf psychologisch bedingte oder psychogen überlagerte Krankheitsbilder. Diese Begrenztheit wird von den Anhängern nicht gesehen; hierin liegt die medizinische Gefährdung" (Seite 238).

Indem das wissenschaftlich nicht nachprüfbare Wirken von Grönings "Heilstrom" nun auch noch durch den Gröning-Gruppen nahestehende Ärzte auf eine Ebene mit wissenschaftlich überprüfbaren Therapien gestellt wird, wird der Totalanspruch Grönings auf alle Lebensbereiche bis hin zu den Zimmerpflanzen nochmals gesteigert - obwohl doch die naturwissenschaftliche Medizin selbst schon genug damit zu tun hat, sich von der Utopie, daß alles machbar sei, zu lösen!

Die drohende oder bereits erfolgte Rezeption "unerklärlicher", alternativer Angebote im Namen einer problematischen "Ganzheitlichkeit" durch die Schulmedizin ist daher keineswegs, wie der Arzt Kamp meint, eine "Revolution der Medizin", sondern nur eine Neuauflage der alte Utopie von der "Machbarkeit" der Dinge unter esoterischen Vorzeichen.

Zur sektiererischen Mentalität gehört auch das Verschweigen und die Unterschätzung der Gefahren, die von einem übersteigerten Totalanspruch auf das Leben Betroffener ausgehen kann: So wurde bereits Gröning selbst 1958 vom Münchner Landgericht verurteilt, "weil er an einem an Tuberkulose leidenden Mädchen Heilversprechen gemacht und durch die Suggestion seines Heilungsversprechens die Behandlung durch einen Arzt gestört hatte, worauf das Mädchen kurz darauf starb" (so der Stuttgarter Richter E. Schmied).

Die merkwürdige Ansicht Wiesendangers, daß "Geistheilung nur nützen und niemals schaden kann" (Interview anläßlich der "DGH"-Gründung), erhält von daher ihre makabre Widerlegung.

Vielleicht liegen im "Machbarkeits"-Denken und im "Anything goes" des quantitativen, alles für den "Heiler" oder "Therapeuten" freigebenden Verständnisses von "Ganzheitlichkeit" auch die zentralen Motive dafür vor, daß derartige Methoden für das Privatfernsehen als bedeutsamem Teil unserer "Erlebnis"- und "Unterhaltungswelt" so attraktiv erscheinen: Die "Machbarkeits"-Orientierung der Produzenten wie auch des Publikums wird durch "exotische" Themen keineswegs in Frage gestellt, sondern durch die Erzeugung von Neugierde auf Fremdes und dessen "Konsum" nur "angereichert".

Das nur religiös zu bewältigende Scheitern von Menschen ohne "Unterhaltungswert" wird dagegen vom Fernsehen "pietätvoll" ausgeblendet - zum Glück, zeigt sich hierin doch, daß es auch Dimensionen gibt, die über seine "Konsum"- und "Unterhaltungswelt" hinausweisen.

 

Anmerkungen


[1] Strafanzeige erstatten
    http://www.AGPF.de/Strafanzeigen.htm

    Jeder Bürger, der einen konkreten Verdacht einer 
    strafbaren Handlung hat, kann Strafanzeige erstatten.
    Hier einige Hilfestellungen.


[2] Material der AGPF zu Gröning

    http://www.agpf.de/Groening.htm


[3] Beweismaterial über Bruno-Gröning-Anhänger

    http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/bruno_groening/


[4] Hansjörg Hemminger über Bruno-Gröning-Freundeskreis

    http://www.gemeindedienst.de/weltanschauung/texte/groening.htm


[5] Material bei religio.de über die Bruno-Gröning-Szene 

    http://www.religio.de/therapie/groening/groe.html

    http://www.religio.de/therapie/groening/groening.html

    http://www.religio.de/therapie/groening/badfred2.html

    http://www.religio.de/dialog/299/17_07.htm
    http://www.religio.de/dialog/396/396s7b.html
    http://www.religio.de/therapie/groening/groe.html
    http://www.religio.de/dialog/105/28_20-26.htm
    http://www.religio.de/links/Christliche_Sekten%ACBruno_Gr%F6ning_Freundeskreis_:BGF:%ACKritik.html
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