Das Robert-Koch-Institut verbreitet falsche Zahlen


17.05.2006

Das Robert-Koch-Institut verbreitet falsche Zahlen. Hier ein aktuelles Beispiel:

Tatsächlich scheint die Zahl für SSPE bei rund 1:3300 zu liegen.

--> Diese Angaben des RKI sind um den Faktor 3-5 falsch.

Tatsächliche Zahlen für Todesfälle durch Masern liegen in den westlichen Industrieländern zwischen 1:500 bis 1:1000.

--> Diese Angaben des RKI sind um den Faktor 20 falsch.

Die Zahlen des RKI sind angeblich im Januar 2006 aktualisiert worden:

Daß das RKI falsche Zahlen verbreitet, ist nichts neues. Es tut das seit Jahren.

Nun ist das RKI nicht irgendwer, sondern liefert als ZENTRALE Institution des Bundes Informationen an Ärzte und an die Medien und an die Politiker.

Letzteres sieht dann als Ergebnis beispielsweise so aus:

[1]

Was soll die Behauptung, 1 von 500 Kindern würde eine Encephalitis bekommen? 1 von 500 bis 1 von 1000 Kindern STIRBT an der akuten Masernerkrankung oder kurz danach.

[2]

Es ist VÖLLIG falsch, daß nur die Schwachen gefährdet sind. Die Infektionskrankheiten sind teilweise hochaggressiv und bringen auch körperlich bis dahin völlig gesunde starke Kinder und Erwachsene um.

[3]

Grippe ist eine hochaggressive, SEHR schwere Krankheit und hat um 1920 in einer großen weltweiten Epidemie ("Pandemie") mehr als 20 Millionen Menschen das Leben gekostet. An der Gefährlichkeit der Grippe hat sich NICHTS geändert.

Vielleicht sollte ich hinzufügen, daß Ursula von der Leyen Ärztin ist. Sie hätte es also besser wissen müssen...

Aber Gerüchten zufolge ist sie inzwischen in Berlin sogar Familienministerin...

Gerade die Medien werden von Falschinformationen durch RKI und Krankenkassen (und die wiederum durch das RKI und Ämter) nicht verschont. Ein derartiges Beispiel liefert am 16. Juni 2005 die FAZ:

Auch wenn dies ein eindringlicher Aufruf FÜR das Impfen ist, enthält er einen Fehler, den gleichen, der auch an anderen Stellen immer wieder zu finden ist. Wieder ist es die unglaubliche Verharmlosung: "jeweils eins von 1.000 Kindern erkranke auch an einer Hirnhautentzündung."

Von denen, die eine Hirnhautentzündung bekämen (heißt es beim RKI), stürben 20 Prozent. Was ein Todesrisiko von 1:5000 bedeutet. Doch das Gesamt-Todesrisiko bei Masern ist rund 1:1000 bis 1:500, und damit rund 10x so hoch, wie man den Eltern erzählt.

Das ist kein kleiner Fehler und es ist kein Versehen. Obwohl das RKI im Lauf des letzten Jahres mehrfach DEUTLICHST auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde, hat es weder auf die Mitteilungen reagiert noch hat es seine Zahlen diesbezüglich korrigiert.

Falsches, verharmlosendes Material vom RKI spielt den Impfgegnern in die Hände. Auch dies weiß man beim RKI, sogar an höchster Stelle. Prof. Dr. Reinhard Kurth, der Leiter des RKI, wurde direkt über diese Dinge informiert.

Aribert Deckers

 


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