Die Deutsche Amalgam-Page

Studien-Index

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Für medizinische Studien werden Teilnehmer gesucht. Die Pressemeldungen darüber fasse ich in einem eigenständigen Teil zusammen, dem "Studien-Index".

Auch nach Ablauf der Studien werden diese Meldungen im Index nicht gelöscht, damit über diese Meldungen auch später Kontakt zu den Wissenschaftlern und Instituten/Krankenhäusern aufgenommen werden kann.

Aribert Deckers



02.02.2004  Studie zu neuer Therapie gegen Neurodermitis
14.04.2004  Gräser- und Hausstaubmilbenallergiker mit weniger 
            Nebenwirkungen behandeln
23.04.2004  Charité sucht Männer mit Übergewicht
27.04.2004  Das Hepatitis-C-Virus dauerhaft eliminieren
30.04.2004  Gen-Defekt beim Collie
27.04.2004  Hepatitis-C-Virus dauerhaft eliminieren 
23.04.2004  Charité sucht Männer mit Übergewicht
14.04.2004  Gräser- und Hausstaubmilbenallergiker
07.05.2004  RUB-Klinik testet Venenmittel
13.05.2004  Neues Präparat gegen Fersendruckgeschwüre testen
13.05.2004  Ältere Menschen für Studie über das Sehen gesucht 
19.07.2004  Akupunktur gegen Schmerzen im Knie? 
23.07.2004  Wenn Nahrungsmittel heilen helfen 
29.07.2004  Fibromyalgie-Studie an der Universität Trier
04.08.2004  MHH-Studie: Ärzte veröden Krampfadern mit Spezialkatheter
05.08.2004  Immuntherapie bei chronischer Herzschwäche
11.08.2004  Übergewichtige Diabetiker für Studie gesucht
20.12.2004  Neues Präparat gegen Neurodermitis testen


11.08.2004:

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Charit‚-Universitätsmedizin Berlin, 11.08.2004

Übergewichtige Diabetiker für Studie gesucht

Das "Franz-Volhard-Zentrum für Klinische Forschung" der Charit‚ am
Campus-Buch, sucht übergewichtige Diabetiker, die älter als 55 Jahre
sind und bereits an Herz- oderund Gefäßerkrankungen leiden. (Dazu
gehören Verengungen der Herzkranzgefäße, Herzinfarkt oder Schlaganfall
sowie Durchblutungsstörungen der Beine oder des Gehirns). 
Das Übergewicht lässt die Gefäße frühzeitig altern und Diabetes
verschlechtert die Verhältnisse zusätzlich. In einer großen Studie soll
nun geklärt werden, ob Gewichtsreduktion mit Hilfe eines bereits auf dem
Markt befindlichen Mittels gegen Übergewicht die Folgeschäden und
Komplikationen von Übergewicht plus Diabetes hintanhalten oder
verringern kann. Die Studie (unter der Leitung von Professor Dr. Jens
Jordan) ist auf die Dauer von drei Jahren angelegt. Medikamente und
Betreuung sind kostenlos, die Fahrtkosten werden erstattet. 

Interessierte Personen mögen sich bitte an     Frau Strauß 
wenden unter der Telefonnummer:                (030) 9417-2221
                                   
(10.7.04)

Dr. med. Silvia Schattenfroh
Charit‚-Universitätsmedizin Berlin
Pressereferat Forschung	und Lehre
Schumannstr. 20/21	              
10 117  Berlin 
e-mail: silvia.schattenfroh {at} charite.de
FON: (030) 450-570 400
FAX: (030) 450-570 940

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05.08.2004:

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Universitätsklinikum Heidelberg, 05.08.2004

Immuntherapie bei chronischer Herzschwäche

Teilnehmer für klinische Studie der Medizinischen Universitätsklinik
Heidelberg gesucht


Ein neues Therapiekonzept könnte Patienten mit chronischer Herzschwäche
(Herzinsuffizienz) helfen. Die Abteilung Klinische Pharmakologie der
Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg sucht für eine
internationale Studie Teilnehmer, die an Herzinsuffizienz leiden. 

Geprüft wird, ob eine spezielle Eigenblutbehandlung zusätzlich zur
bestehenden Medikation die Erkrankung verbessern kann. "Diesen Effekt
haben Voruntersuchungen gezeigt", erklärt Dr. Bernhard Winkelmann, der
Studienleiter an der Medizinischen Klinik. Das Eigenblut wird nach einem
speziellen Verfahren mit UV-Licht, Ozon und Wärme behandelt und den
Patienten intramuskulär gespritzt "Wir vermuten, dass die Gabe solcher
Eigenblutinjektionen die Immunabwehr stärkt." Alle bisherigen
Medikamente können vom Patienten während der Studie weiter eingenommen
werden.

Die Therapie wurde bisher an mehr als 400 Patienten angewandt, darunter
74 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Im Vergleich zur
Scheinbehandlung (Placebo) kam es unter der Eigenblutinjektion zu
weniger Krankenhauseinweisungen und Todesfällen im Studienzeitraum.
Außerdem berichteten die Patienten über eine Verbesserung ihrer
Beschwerden und Lebensqualität.

Ablauf und Dauer der Studie

Nach einer Voruntersuchung beginnt die Behandlungsphase mit zwei Tagen,
an denen die Patienten jeweils eine intramuskuläre Injektion von
behandeltem Eigenblut oder Kochsalz (Placebo) erhalten. Weitere
Injektionen erfolgen nach zwei Wochen und danach in monatlichen
Abständen über sechs Monate oder bis zum Studienende, das in zwei Jahren
geplant ist. Bei allen Besuchen wird auch der allgemeine
Gesundheitszustand und das Befinden der Patienten untersucht. Dazu
dienen z. B. Blutdruck- und Pulsmessungen, Ultraschalluntersuchungen und
Fragebögen zum Befinden. Ein Besuch dauert etwa zwei Stunden. Der
Zeitpunkt ist frei vereinbar. Reisekosten und Parkgebühren werden
erstattet.

Weitere Informationen gibt es beim Studienteam:

   PD Dr. med. Bernhard R. Winkelmann
   Dr. med. Heike Oberwittler
   Sybille Ehle

   Abt. Innere Medizin VI - Klinische Pharmakologie, 
   Kooperationseinheit Pharmakogenomik / Angewandte Genomforschung

   Im Neuenheimer Feld 410
   69120 Heidelberg
   Tel.: 06221 / 56 45 15
   E-Mail: fems {at} med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/


Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/

Ansprechpartner:
Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums
Voßstrasse 2, 69115 Heidelberg
Tel.:	06221 / 56-4536
Fax:	06221 / 56-4544
e-mail: Annette_Tuffs {at} med.uni-heidelberg.de

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04.08.2004:

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Medizinische Hochschule Hannover, 04.08.2004

MHH-Studie: Ärzte veröden Krampfadern mit Spezialkatheter

Eingriff erfolgt minimal-invasiv - Patienten für Testphase gesucht



Krampfadern mit Hilfe eines Spezialkatheters kontrolliert zu veröden -
das ist das Ziel einer neuen Behandlungsmethode, die Ärzte der
Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zurzeit in einer Studie testen.
Die MHH-Abteilung Dermatologie und Venerologie sucht dazu Patientinnen
und Patienten, die an Krampfadern leiden und bereit sind, sich nach der
neuen, minimal-invasiven Methode operieren zu lassen.

Der Eingriff: Ziel der Behandlung ist der Verschluss der erkrankten
großen oder kleinen Stammvene mit Hilfe eines Verödungsmittels. Damit
dieses Medikament gezielt wirkt, setzen die Ärzte einen Spezialkatheter
(Sklerosierungskatheter) ein, der über einen kleinen Hautschnitt am
Fußknöchel unter örtlicher Betäubung in die Vene eingeführt wird. Der
Katheter hat an seiner Spitze einen Ballon, der verhindern soll, dass
das Verödungsmittel nach oben abschwemmt und sich im Körper verteilt.
Über den Katheter gelangt das Medikament als feinblasiger Schaum in die
Vene und verschließt diese von innen. Per Ultraschall kontrollieren die
MHH-Experten, dass sich das Verödungsmittel an der Venenwand gut
verteilt und saugen nach wenigen Minuten den überflüssigen Schaum über
den Katheter wieder ab. Die Patienten müssen nach diesem ambulanten
Eingriff einen Kompressionsstrumpf tragen, verlassen aber direkt danach
die Klinik. Anschließend sollen sie sofort ausgiebig spazieren gehen, um
sich vor einer Thrombose zu schützen. Bereits am nächsten Tag sind sie
in der Regel wieder arbeitsfähig.

"Nach unseren bisherigen Beobachtungen treten kaum Schmerzen an den
darauf folgenden Tagen auf", sagt Oberarzt Dr. Jens Brodersen,
MHH-Abteilung Dermatologie und Venerologie. Jeweils nach sechs Wochen
und nach drei Monaten kommen die Patienten zur Kontrolle erneut in die
Klinik. Sollte die Behandlung nicht den gewünschten Erfolg gebracht
haben, können die Ärzte die Vene mit einer erhöhten Konzentration des
Medikamentes noch einmal veröden. "Die Risiken entsprechen denen der
bislang bekannten Krampfaderverödung. Wir hoffen allerdings, dass wir
durch die kontrollierte Dosierung des Medikamentes das Risiko von
Nebenwirkungen senken und die Erfolgsquote gegenüber der herkömmlichen
Therapie erhöhen können", sagt Dr. Brodersen. 

Patienten, die an diesem wissenschaftlichen Projekt teilnehmen oder sich
über die Behandlungsmethode informieren wollen, können sich an Oberarzt
Dr. Jens Brodersen, MHH-Abteilung Dermatologie und Venerologie
(Hautklinik Linden), Telefon: (0511) 9246-213, E-Mail:
Jens_Brodersen@t-online.de wenden.



Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Telefon: (0511) 532-6771
Fax: (0511) 532-3852
E-Mail: pressestelle@mh-hannover.de
www.mh-hannover.de

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29.07.2004:

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Universität Trier, 29.07.2004

Fibromyalgie-Studie an der Universität Trier

Forschungsprojekt zur Untersuchung biologischer Mechanismen, die der
Fibromyalgie zugrunde liegen


Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) ist eine chronische,
nicht-entzündliche Erkrankung, die durch weit verbreitete Schmerzen im
gesamten Körper gekennzeichnet ist. Neben der Schmerzsymptomatik
bestehen mannigfaltige Begleitsymptome wie starke Ermüdbarkeit,
Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Depression und
Angst. Bislang sind die Ursachen und die Entstehung der Fibromyalgie
weitgehend unbekannt. Ein Großteil der Patienten berichtet von einer
jahrelangen Leidensgeschichte mit häufigen Arztwechseln und
beiderseitiger Ratlosigkeit, was die Verursachung und die
Behandelbarkeit der Erkrankung betrifft. Eine Studie der Universität
Trier untersucht nun die biologischen Mechanismen, die der Fibromyalgie
zugrunde liegen, um die Entstehung und Aufrechterhaltung der Erkrankung
besser verstehen zu können.

Es wird davon ausgegangen, dass etwa 2% der Bevölkerung von der
Fibromyalgie betroffen sind. Auf Deutschland bezogen sind dies ungefähr
1,6 Millionen Personen, wobei das Verhältnis Frauen zu Männer 9:1
beträgt. Die Ursachen für die Entstehung der Symptomatik sind noch
weitgehend ungeklärt, etwa die Hälfte der Patienten kann sich nicht
erinnern, was die Symptome hervorgerufen haben könnte. In einer
amerikanischen Studie sahen knapp ein Viertel der Betroffenen die
Symptomatik in Zusammenhang mit einem Trauma, etwa einem Unfall, 14% 
führten ihre Erkrankung auf psychologische Faktoren wie Stress,
emotionale Faktoren oder Familienveränderungen zurück. Andere Studien
fanden bei einigen Patienten einen Zusammenhang zwischen dem Beginn der
Erkrankung und Infektionen (etwa Hepatitis C). 
Die von den Patienten beschriebenen vorangegangenen oder begleitenden
Faktoren - Traumata, familiäre Belastungen, Infektionen - stellen
Anforderungssituationen (Stress) für den Organismus dar, der daraufhin
mit hormonellen und immunologischen Veränderungen reagiert. Diese
Veränderungen dienen zunächst einem geeigneten Umgang des Körpers mit
den belastenden Situationen. Hält der Stress jedoch an, wird er also
chronisch, kann dies zu dauerhaften hormonellen und immunologischen
Veränderungen und zu körperlichen und seelischen Beschwerden führen.
Zahlreiche Studien belegen, dass Stress Symptome wie Kopfschmerzen,
Schlafstörungen, Burnout, Angst, Depression und Gedächtnisprobleme
fördern kann und Störungen wie Übergewicht, Bluthochdruck,
Magen-Darm-Störungen und eine erhöhte Infektionsanfälligkeit begünstigt.
Diese Symptome finden sich häufig auch bei Fibromyalgie-Patienten. 
Um die Zusammenhänge zwischen hormonellen und immunologischen
Veränderungen und der Fibromyalgie-Symptomatik weiter zu erforschen,
sollen in einer aktuellen Studie in der Abteilung für Psychobiologie der
Universität Trier Fibromyalgie-Patientinnen und -Patienten untersucht
werden. In verschiedenen psychologischen und physiologischen
Testverfahren sollen bei den Betroffenen Veränderungen in verschiedenen
hormonellen Systemen und ihre Auswirkungen auf das Immunsystem näher
betrachtet werden. 

Teilnahmevoraussetzung ist das schriftliche Vorliegen einer
Fibromyalgie-Diagnose vom Arzt und das Fehlen eines organischen
Befundes, welcher die Symptomatik erklären könnte. Außerdem werden
gesunde Kontrollpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren gesucht, die
ebenfalls an der Untersuchung teilnehmen möchten. Erst der Einschluss
gesunder Personen macht es möglich, biologische Veränderungen bei den
Patienten im Vergleich zu Nicht-Betroffenen aufzudecken. 

Interessierte Personen können sich in der    Abteilung für Psychobiologie
                                             der Universität Trier 
bei der zuständigen Studienleiterin,         Dipl.-Psych. Judith Heße, 
unter der Telefonnummer                      (0651) 201-3680 
oder per Email unter                         hessej {at} uni-trier.de
melden. 

Neben einer finanziellen Aufwandentschädigung in Höhe von 40 Euro 
erhalten die Teilnehmer interessante Informationen über psychologische, 
biologische und immunologische Faktoren in Zusammenhang mit ihrer 
Stressreaktivität.

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23.07.2004:

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Friedrich-Schiller-Universität Jena, 23.07.2004

Wenn Nahrungsmittel heilen helfen

Ernährungswissenschaftler der Universität Jena starten ein neues
BMBF-gefördertes InnoRegio-Projekt


Jena (23.07.04) Dass man sich gesund ernähren soll, um Krankheiten
vorzubeugen, ist eine Binsenweisheit. Aber es geht auch andersherum.
Wenn man bereits krank ist, kann man durch den Verzehr bestimmter
Nahrungsmittel den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen, die Heilung
fördern oder zumindest Schadensbegrenzung betreiben. Diesen Ansatz
verfolgen Ernährungswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität
Jena. Kürzlich sind ihnen für ein InnoRegio-Projekt des
Bundesforschungsministeriums (BMBF), das drei klinische Studien enthält,
Gelder in Höhe von 308.000 Euro für die nächsten zwei Jahre bewilligt
worden.

Die Ernährungswissenschaftler der Universität sind u. a. dabei, einen
speziellen Brotaufstrich für Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zu
entwickeln. Milchprodukte, die mit entzündungshemmenden Fettsäuren
angereichert sind, sollen künftig die Speisekarte von Patienten mit
rheumatischen Erkrankungen bereichern. Während diese beiden Produkte
noch in der Entwicklung stecken, wird die Wirkung eines dritten
Naturprodukts bereits an Patienten getestet. In Kooperation mit den
Hautärzten des Jenaer Universitätsklinikums ist kürzlich eine
vielbeachtete klinische Studie angelaufen, in der die Wirkung von
Stutenmilch bei Neurodermitis getestet wird. "Stutenmilch ist reich an
immunologisch wirksamen Komponenten, wie Lysozym, Lactoferrin oder
sekretorischem Immunglobulin A", erläutert PD Dr. Rainer Schubert.
"Aufgrund dieser drei Inhaltsstoffe wirkt Stutenmilch antibakteriell und
beeinflusst das Immunsystem positiv", so der Ernährungswissenschaftler
von der Universität Jena.

In Vorgängerprojekten hatte er nachgewiesen, dass das Naturprodukt als
Therapieunterstützung bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen
hilft. Ob sich diese positive Wirkung auch bei den
Neurodermitispatienten nachweisen lässt, sollen die neuen Forschungen an
den Tag bringen. Für die Stutenmilchstudie werden immer noch dringend
Teilnehmer aus Jena und Umgebung gesucht. "Damit wir wirklich gesicherte
Ergebnisse erzielen können, benötigen wir unbedingt noch weitere
Neurodermitispatienten aus der Region", sagt Schubert. Er hat die
genannten Projekte beantragt, Kooperationspartner gewonnen und
koordiniert nun die Jenaer Aktivitäten.

Eingebettet sind all diese Forschungsarbeiten in ein großes regionales
Modellprogramm zum barrierefreien Tourismus im Thüringer Wald für
Menschen mit Handicaps. "Auch Menschen, die an einer
Stoffwechselerkrankung leiden, sind gewissermaßen gehandicapt",
erläutert Schubert. Denn sie benötigen eine spezielle Ernährung und
Betreuung am Urlaubsort. "Jemand, der schon einen Herzinfarkt hatte,
fährt nicht mehr spontan in den Urlaub, ohne sich abzusichern, ob er
dort auch im Ernstfall gut versorgt wird", erläutert Schubert die Idee,
die hinter dem barrierefreien Tourismus steckt.

Während sich die Jenaer Wissenschaftler damit beschäftigen, spezielle
Lebensmittel und Ernährungskonzepte für Urlauber mit
Stoffwechselerkrankungen zu entwickeln, erarbeiten andere Projektpartner
die wissenschaftlichen Grundlagen für eine optimale Gestaltung der
Infrastruktur für Menschen mit Handicap und entwerfen spezielle
Bewegungsprogramme zur Rehabilitation. Das alles soll dazu beitragen,
den Thüringer Wald touristisch für eine neue Zielgruppe zu erschließen.

Wichtiger Hinweis:
Freiwillige, die an der Stutenmilchstudie teilnehmen möchten, melden
sich bitte in der 
        Hautklinik der Universität Jena 
bei     Dr. Ivonne Schmidt
unter   Tel. 03641 / 937591 bzw. 937424. 

Weitere Informationen erteilen auch die Mitarbeiter des Instituts 
für Ernährungswissenschaften der Universität Jena.

Kontakt:
PD Dr. Rainer Schubert oder Dipl.-Trophologin Corina Fökel
Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Jena
Dornburger Str. 24
07743 Jena
Tel.: 03641 / 949617 
         oder 949628
E-Mail: rainer.schubert {at} uni-jena.de 
   oder b8foco {at} uni-jena.de


Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.unternehmen-region.de/de/308.php
 
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19.07.2004:

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Universitätsklinikum Heidelberg, 19.07.2004

Akupunktur gegen Schmerzen im Knie?

Teilnehmer für klinische Studie der Medizinischen Universitätsklinik
Heidelberg gesucht 


Hilft Akupunktur gegen Knieschmerzen? Die Medizinische
Universitätsklinik Heidelberg sucht Teilnehmer an einer Studie, die an
Schmerzen durch Verschleißerscheinungen im Kniegelenk
(Kniegelenksarthrose) leiden. Kniegelenkschmerzen sind häufige
Begleiterkrankungen von entzündlichen Darmerkrankungen sowie der
Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose,  die schwerpunktmäßig in der
Abteilung für Gastrenterologie der Medizinischen Klinik (Ärztlicher
Direktor: Prof. Dr. Wolfgang Stremmel) behandelt werden. Die Studie
läuft in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Traditionelle
Chinesische Medizin.   

Auf dem Prüfstand steht die schmerzlindernde Wirkung von Akupunktur bei
Kniegelenksarthrose. Die Wissenschaftler vermuten, dass Akupunktur durch
Veränderung der Reizwahrnehmung Kniegelenksschmerzen lindern kann. Daher
soll der Einfluß durch Akupunktur auf Knieschmerzen und auf die
Lebensqualität der betroffenen untersucht werden.

"Akupunktur ist gerade für Schmerzpatienten mit Magen-Darm-Erkrankungen
eine wichtige Alternative", erklärt Dr. Max Karner, der als
wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Durchführung der Studie zuständig
ist. Wegen der Nebenwirkungen von Schmerzmitteln, insbesondere an Magen
und Niere, ist eine dauerhafte Therapie häufig nicht möglich oder nicht
erwünscht. Wissenschaftlich ist die Wirksamkeit der Akupunktur bislang
jedoch noch nicht eindeutig nachgewiesen worden.  Es wird vermutet, dass
der gezielte Nadelstich in die Haut Nervenreflexe auslöst, die zur
Ausschüttung von körpereigenen, schmerzstillenden Nervenbotenstoffen,
z.B. Endorphinen, führt.  
 
Jeder Patient erhält einmal pro Woche eine Akupunkturbehandlung; die
Behandlung dauert insgesamt 3 Wochen. In zwei der drei wöchentlichen
Sitzungen werden gängige Akupunkturverfahren und einmal ein
Scheinakupunkturverfahren angewandt. Weder Arzt noch  Patient wissen,
welches Verfahren zum Einsatz gekommen ist, da die Akupunktur durch
einen Dritten durchgeführt wird. Der Patient soll nach jeder Sitzung ein
Schmerztagebuch führen und sich in einer Woche wieder vorstellen.  

Interessenten ab 35 Jahren können sich bei der Deutschen Gesellschaft
für Traditionelle Chinesische Medizin melden unter 06221 / 37 - 4546
oder in der Medizinischen Universitätsklinik unter 06221 / 56 - 8703.

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/


Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/

Ansprechpartner:
Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums
Voßstrasse 2, 69115 Heidelberg
Tel.:	06221 / 56-4536
Fax:	06221 / 56-4544
e-mail: Annette_Tuffs {at} med.uni-heidelberg.de

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13.05.2004

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Friedrich-Schiller-Universität Jena, 13.05.2004

Sehen ältere Menschen die Welt mit anderen Augen? 

Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena sucht Freiwillige für
Teilnahme an Studie


(Jena) Sehen alte Menschen die Welt mit anderen Augen als junge? Welche
Veränderungen in der Wahrnehmung kommen mit den Lebensjahren auf uns zu?
Um Antworten auf diese und andere Fragen rund um das Alter geben zu
können, suchen Wissenschaftler der Klinik für Neurologie in Jena
freiwillige Probanden ab 60 Jahren für eine Studie. 

Im Biomagnetischen Zentrum des Klinikums werden dabei mit Hilfe des
modernen Verfahrens der Magnetoencephalographie die Abläufe im Gehirn
untersucht, mit denen der Mensch seine Umwelt wahrnimmt. Diese
berührungsfreie Methode ermöglicht einen Blick ins Gehirn, ohne den
Patienten mit Strahlen oder dem Anlegen von Magnetfeldern zu belasten.
Mit Hilfe der sehr genauen Untersuchungsergebnisse und daraus
resultierenden aufwändigen Computermodelle können die Forscher selbst
kleinste, mit dem Alter auftretende Veränderungen der Verarbeitung von
Umweltreizen erfassen. 

Das genaue Wissen um mit dem Alter im Gehirn auftretenden Veränderungen
soll den Forschern beim Verstehen des Alterungsprozesses helfen, aber
auch dazu beitragen, ganz alltägliche Dinge "altersgerechter" zu machen.
Anhand der gewonnenen Erkenntnisse sollen beispielsweise
Informationsvermittlungen durch technische Systeme, z. B. im Auto,
künftig so angepasst werden, dass diese auch von älteren Menschen leicht
und fehlerfrei aufgenommen werden können.

Für die Studie suchen die Jenaer Neurologen noch Frauen und Männer ab
einem Lebensalter von 60 Jahren an aufwärts. Die Untersuchungen finden
an zwei Terminen statt und dauern maximal zwei Stunden. Für ihre
Mitarbeit erhalten die Teilnehmer eine Aufwandsentschäd¡gung von 30
Euro.   

Interessenten melden sich bitte bei 
Dr. Ralph Huonker
Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Jena 
Telefon 03641 / 932577.


(Helena Reinhardt)

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13.05.2004

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Friedrich-Schiller-Universität Jena, 13.05.2004

Neues Präparat gegen Fersendruckgeschwüre testen

Hautklinik der Universität Jena sucht Teilnehmer für Studie


Jena (13.05.04) Sie leiden seit geraumer Zeit an nässenden, blutenden
oder schwärzlich verfärbten Druckstellen im Fersenbereich? Dies kann
durch unpassendes Schuhwerk oder in Folge vorübergehender Immobilität
(Bettlägrigkeit, Rollstuhl) verursacht sein. Oft können diese
Druckstellen auch hartnäckig sein, insbesondere wenn weitere
Grunderkrankungen (z. B. Diabetes) vorliegen. Um Betroffenen in Zukunft
besser helfen zu können, sucht die Klinik für Hautkrankheiten der
Friedrich-Schiller-Universität Jena ab sofort Freiwillige für eine
Studie. Gesucht werden Patienten ab dem 60. Lebensjahr.

Nicht teilnehmen können Patienten mit aktiven Krebserkrankungen, mit
schweren Infektionen, mit künstlicher Ernährung, mit Dialysepflicht, mit
starker arterieller Durchblutungsstörung in den Beinen, mit ständiger
Antibiotika- oder Kortisontherapie und Patienten mit schlecht
eingestelltem Diabetes (HbA1c >8,5 %).

Die Jenaer Dermatologen wollen ein neues Aminosäure-Präparat testen.
Dieses soll bei gleichzeitiger Anwendung der sonstigen Standardtherapie
(Druckentlastung, Reinigung, Verband) eine schnellere Besserung bzw.
Abheilung bewirken. Interessierte können sich ab sofort in der Jenaer
Hautklinik bei Daniela Kelterer unter Telefon 03641 / 937359 oder 937301
melden.

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07.05.2004

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Ruhr-Universität Bochum, 06.05.2004

RUB-Klinik testet Venenmittel - Teilnehmer für Studie gesucht

Um bei Venenkrankheiten die Sommerzeit bis zu einer notwendigen OP zu
überbrücken, bieten sich Venenmedikamente an - von denen bisher aber oft
unbekannt ist, ob sie tatsächlich wirken. Genau das wollen Dermatologen
der Ruhr-Universität Bochum nun in einer Studie herausfinden. Dafür
suchen sie noch Teilnehmer, die Venenprobleme haben und das Medikament
etwa zwei Monate lang im Sommer testen wollen.


Bochum, 06.05.2004 
Nr. 148

Endlich ein Sommer ohne schwere Beine 
RUB-Hautklinik testet Venenmittel
Probanden für Studie gesucht

Wenn die Venen schlapp machen und die Beine schwellen, hilft eigentlich
nur eine operative Behandlung oder Verödung der verantwortlichen
Krampfadern. "Danach müssen die Patienten aber drei bis sechs Wochen
lang Kompressionsstrümpfe tragen", erläutert PD Dr. Markus Stücker
(RUB-Hautklinik im St. Josef-Hospital, Direktor: Prof. Dr. Peter
Altmeyer), "und wer will das schon im Urlaub oder bei 30 Grad im
Schatten?" Um die Sommerzeit bis zur OP zu überbrücken, bieten sich
Venenmedikamente an - von denen bisher aber oft unbekannt ist, ob sie
tatsächlich wirken. Genau das wollen Dr. Stücker und seine Kollegen nun
in einer Studie herausfinden. Dafür suchen sie noch Teilnehmer, die
Venenprobleme haben und das Medikament etwa zwei Monate lang im Sommer
testen wollen (Tel. 0234/509-3457 oder -3428). 

Tabletten sollen die Gefäße abdichten

Dicke, schwere Beine, Schmerzen, bleierne Füße - jeder fünften Frau und
jedem sechsten Mann in Deutschland machen diese Probleme ausgerechnet im
Sommer zu schaffen. Venenmittel sollen die Symptome lindern: Die
wesentliche Ursache für die Schwellungen ist eine vermehrten
Durchlässigkeit der feinsten Blutgefäße in der Haut. Flüssigkeit kann
austreten und sammelt sich im Gewebe. Die Medikamente sollen die
durchlässigen Gefäße abdichten und so Schwellungen verhindern. "Ob diese
Mittel aber tatsächlich wirken, wurde bisher noch nicht ausreichend
erforscht, obwohl sie schon lange auf dem Markt sind", so Dr. Stücker.
Die Ärzte im St. Josef-Hospital wollen daher die Wirkung der Kapseln mit
der von Placebos vergleichen. 

Teilnahme ist für Patienten kostenlos

Die zu testenden Kapseln sind gut verträglich und werden den
Studienteilnehmern kostenlos zur Verfügung gestellt. Zu Beginn der
Studie nehmen die Ärzte bei jedem Teilnehmer eine sorgfältige
Ultraschalluntersuchung vor, um festzustellen, welche Venen für die
Unterschenkelschwellungen verantwortlich sind. Regelmäßige
Kontrolluntersuchungen sollen dann die Wirkung des Präparates erfassen.
Es fallen keine Kosten für Arztbesuche oder Medikamente im Rahmen der
Studie an, Praxisgebühren oder Überweisungen sind nicht erforderlich. 

Weitere Informationen

PD Dr. Markus Stücker
Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Phlebologie, Allergologie 
Klinik für Dermatologie der Ruhr-Universität Bochum 
St. Josef Hospital
Gudrunstr. 56
44791 Bochum
Tel. 0234/509-3448
Fax: 0234/509-3409
E-Mail: M.Stuecker {at} derma.de 


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Mit freundlichen Grüßen

Dr. Josef König
RUB - Ruhr-Universität Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum

Tel:   49 234 32-22830, -23930
Fax:   49 234 32-14136
Josef.Koenig {at} ruhr-uni-bochum.de

Schauen Sie doch bei uns mal rein:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressestelle

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30.04.2004

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Justus-Liebig-Universität Gießen, 30.04.2004

Gen-Defekt beim Collie

Wissenschaftliche Untersuchung über britische Hütehunde - Blutproben
gesucht

Bereits seit den 80er Jahren ist bekannt, dass manche Collies auffallend
überempfindlich gegenüber dem Antiparasitikum Ivermectin (IVOMECO)
reagieren. Bei den betroffenen Tieren zeigen sich nach der Therapie
gravierende neurotoxische Nebenwirkungen, wie Bewegungs- und
Koordinationsstörungen, Zittern, Benommenheit, Pupillenerweiterung,
Augenrollen und vermehrter Speichelfluss. Häufig kommt es bei einem
derartigen Therapiezwischenfall auch zum Tod des Tieres. Am Fachbereich
Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde nun eine
Projektgruppe "MDR1-Defekt beim Collie" ins Leben gerufen. Diese Studie
läuft noch bis zum 13. Juni 2004. Interessenten können ihren Hund
(ausschließlich britische Hütehunde) bis zu diesem Zeitpunkt noch
kostenlos testen lassen.


Normalerweise ist das Gehirn vor dem Übertritt von neurotoxischen
Arzneistoffen wie Ivermectin durch die so genannte Blut-Hirn-Schranke
geschützt. Eine wissenschaftliche Studie hat nun aber gezeigt, dass
manche Collies einen Defekt im "MDR1-Gen" haben, wodurch diese
Blut-Hirn-Schranke für Ivermectin durchlässig wird. Dies hat zur Folge,
dass sich Ivermectin im Gehirn anreichert und die oben beschriebenen
neurotoxischen Nebenwirkungen entfaltet. 

Am Fachbereich Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen
wurde nun eine Projektgruppe "MDR1-Defekt beim Collie" ins Leben
gerufen. Diese besteht aus einer Kooperation zwischen dem Institut für
Pharmakologie und Toxikologie und der Klinik für Kleintiere, Innere
Medizin. Die Wissenschaftler am Institut für Pharmakologie haben dazu
einen genetischen Test entwickelt, mit dem es möglich ist den Defekt im
MDR1-Gen beim Collie eindeutig nachzuweisen. In einer deutschlandweit
ausgerichteten Studie soll nun die Häufigkeit dieses Defektes bei
Collies und anderen britischen Hütehunden (Bearded Collie, Border
Collie, Old English Sheepdog, Shetland Sheepdog und Australian Shepherd)
untersucht werden. 

Diese Studie läuft noch bis zum 13. Juni 2004. Interessenten können
ihren Hund (ausschließlich britische Hütehunde) bis zu diesem Zeitpunkt
noch kostenlos testen lassen. Dazu muss von einem Tierarzt eine
Blutprobe des Hundes genommen werden (1ml EDTA-Blut), die per Post an das 

   Institut für Pharmakologie und Toxikologie 
   z. Hd. Dipl.oec.troph. Joachim Geyer
   Frankfurter Str. 107
   35392 Gießen 

geschickt werden kann.

Weiterhin besteht für Hundebesitzer aus dem Landkreis Gießen die
Möglichkeit in der Klinik für Kleintiere der Justus-Liebig-Universität
eine Blutprobe entnehmen zu lassen 

(Terminabsprache mit Priv.-Doz. Dr.med.vet. Andreas Moritz 
 Tel.: 0641/99-38663). 

Weitere Informationen unter http://www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox
oder telefonisch unter 0641/99-38404 (Dipl. oec.troph. Joachim Geyer).

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox

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27.4.2004

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Universitätsklinikum Heidelberg, 27.04.2004

Das Hepatitis-C-Virus dauerhaft eliminieren

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg leitet multizentrische Studie
zu neuem Therapieschema bei chronischer Hepatitis-C-Infektion /
Teilnehmer gesucht


Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg bietet Patienten, die an
einer chronischen Leberentzündung mit dem Hepatitis-C-Virus mit einem
bestimmten Erbgut (Genotyp 2 und 3) leiden, die Teilnahme an einer
Studie an. Dabei wird getestet, ob eine verkürzte Therapie mit bewährten
Medikamente den Erreger dauerhaft eliminieren und die Lebensqualität im
Vergleich zur Standardtherapie erhöhen kann. Eine Infektion mit dem
Genotyp 2 und 3-Virus liegt bei ca. 20-30 Prozent der Patienten vor.

Die sechsmonatige Studie wird an mehr als zehn deutschen
Universitätskliniken, u.a. in München, Hamburg , Köln, Frankfurt, und
Heidelberg, durchgeführt und von Privatdozentin Dr. Birgit Kallinowski,
Oberärztin in der Heidelberger Abteilung Gastroenterologie (Ärztlicher
Direktor: Professor Dr. Wolfgang Stremmel), federführend geleitet.
Insgesamt sind 218 Patienten als Teilnehmer vorgesehen.

Durch eine sechsmonatige Kombinationstherapie mit sogenanntem
pegyliertem Interferon-alfa und Ribavirin können 80 Prozent aller mit
dem Hepatitis C-Virus infizierten Patienten mit dem Genotyp 2 oder 3
geheilt werden: Die Patienten verlieren dauerhaft das Hepatitis C Virus
und die Leberwerte normalisieren sich. Die Kombinationstherapie ruft
jedoch erhebliche Nebenwirkungen wie Blutarmut, grippeartige Symptome
und Magen-Darm Beschwerden hervor. 

Getestet wird nun, ob eine verkürzte Therapie mit pegyliertem Interferon
2alpha und Ribavirin der sechsmonatigen Therapie ebenbürtig ist und das
Virus ebenfalls in den meisten Fällen dauerhaft eliminieren kann.
Dadurch wird zudem eine deutlich höhere Lebensqualität erwartet, da
weniger Nebenwirkungen auftreten dürften.

In Deutschland gibt es derzeit ca. 500.000 Patienten, die an einer
chronischen Hepatitis-C-Infektion leiden. Ohne Therapie entwickelt etwa
ein Drittel der Patienten nach ca. 25 Jahren eine Leberzirrhose. Dabei
wird die Leber von Bindegewebe durchsetzt und büßt ihre lebenswichtigen
Funktionen ein; bei etwa 2 - 5 Prozent der Patienten bildet sich ein
bösartiger Tumor auf der Grundlage der Zirrhose. Infektionen mit Genotyp
2 und 3 des Virus haben eine deutlich bessere Prognose als eine
Infektion mit Genotyp 1, die bei ca. 70 Prozent der Patienten zu finden
ist.

Patienten mit einer chronischen Hepatitis durch ein Virus des Genotyps 2
oder 3, deren Erkrankung bislang noch nicht behandelt wurde, können sich
an die Leber-Ambulanz der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg,
Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg, wenden. Tel: 06221 - 56 8702
oder Study Nurse: S. Dykstra/A. Stifter 06221 - 56 31343. 

Ansprechpartner:
PD Dr. Birgit Kallinowski 
Leberambulanz der Medizinischen Universitätsklinik: 
Tel : 06221 / 56-8774


Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.gastroenterologie.uni-hd.de/leber/hep_studien.php
http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles

Ansprechpartner:
Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums
Voßstrasse 2, 69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56-4536
Fax : 06221 / 56-4544
e-mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
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23.4.2004

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Charité-Universitätsmedizin Berlin, 23.04.2004

Charité sucht Männer mit Übergewicht


Das "Franz-Volhard-Zentrum für klinische Forschung" der Charité in
Berlin-Buch sucht Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, die
übergewichtig sind. Sie sollten mit Ausnahme von eventuell vorhandenem
Bluthochdruck gesund sein und bereit, sich an einer klinischen Studie zu
beteiligen, die den Einfluß eines Medikamentes auf den Stoffwechsel
während zehntägiger Einnahme prüft. Insgesamt sind acht Besuche in der
Klinik notwendig. Eine Aufwandsentschädigung wird gezahlt.
Interessenten melden sich bitte unter Tel.: 030- 9417-22 21.
                                                                       
                           (22.4.04)    S.Sch.

Dr. med. Silvia Schattenfroh
Charité-Universitätsmedizin Berlin
Pressereferat Forschung und Lehre
Schumannstr. 20/21
10 117  Berlin 
e-mail: silvia.schattenfroh@charite.de
FON: (030) 450-570 400
FAX: (030) 450-570 940
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14.4.2004

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Friedrich-Schiller-Universität Jena, 14.04.2004

Gräser- und Hausstaubmilbenallergiker mit weniger Nebenwirkungen behandeln

Hautklinik der Universität Jena 
sucht weitere Teilnehmer für zwei Studien


Jena (14.04.04) Die Monate nahen, in denen die Augen tränen und jucken
und die Nase beständig läuft. Es kann sich dann um Heuschnupfen handeln,
der vor allem durch Gräserpollen ausgelöst wird. Liegen solche
Beschwerden ganzjährig vor, kann auch eine Allergie gegen
Hausstaubmilben dahinter stecken. Um solchen Gräserpollen- oder
Milbenallergikern in Zukunft besser helfen zu können, sucht die Klinik
für Hautkrankheiten der Friedrich-Schiller-Universität Jena ab sofort
weitere Patienten für zwei verschiedene Studien. 

Die Dermatologen wollen Betroffenen mit neuen Mitteln zur
Desensibilisierung helfen, die bei gleicher Wirkung weniger
Nebenwirkungen haben sollen als bisher bekannte Allergieimpfungen. 

Gesucht werden deshalb zum einen Patienten zwischen 18 und 60 Jahren,
die unter einer Gräserpollenallergie leiden und sich noch nie dagegen
haben desensibilisieren lassen. Zum anderen werden Freiwillige zwischen
18 und 45 Jahren mit einer Hausstaubmilbenallergie benötigt. Diese
Personen sollten bisher keine Hyposensibilisierung durchgeführt haben
oder diese muss länger als fünf Jahre zurückliegen. 

Für die Untersuchungen, Verfahren oder Medikamente, die bei Teilnahme an
dieser Studie benötigt werden, entstehen den Patienten keine Kosten.
Aufwendungen (Fahrtkosten, Parkgebühren) werden in zumutbarem Rahmen
erstattet.

Interessierte Patienten melden sich in der Jenaer Hautklinik bei
Oberärztin Dr. Andrea Bauer, Grit Mordt oder Christiane Rödiger unter
Telefon 03641 / 937424 oder 937348.
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6.2.2004

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Medizinische Hochschule Hannover, 02.02.2004

Studie zu neuer Therapie gegen Neurodermitis

Darmbakterium Lactobacillus soll kranken Säuglingen helfen


Eine neue Möglichkeit der Behandlung von Neurodermitis stellt das
Lactobacillus GG (LGG) dar, ein natürlicher und harmloser Darmbewohner,
der auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird. Es handelt sich
um ein Probiotikum, das sind Mikroorganismen, die durch den Mund
aufgenommen werden und eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Noch
gibt es in Deutschland kein entsprechendes Arzneimittel mit LGG, um
diese chronische, entzündliche Hauterkrankung (Ekzeme) in frühem
Säuglings- und Kindesalter zu behandeln. In der Regel werden junge wie
auch erwachsene Patienten mit Salben und in Notfällen mit
antientzündlichen Medikamenten versorgt. Experten der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH) möchten gemeinsam mit anderen Kliniken die
Wirksamkeit dieses Milchsäure-bakteriums LGG bei Säuglingen mit
Neurodermitis unter-suchen. Vorausgegangene Studien mit wenigen
Patienten hatten gezeigt, dass Lactobacillus einen positiven Einfluss
auf die Hautkrankheit hat.

Für diese Studie sucht das Team um Professor Dr. Thomas Werfel,
MHH-Abteilung Dermatologie und Venerologie, Säuglinge, die folgende
Bedingungen erfüllen:

Alter: zwischen drei und zwölf Monate

Die Kinder sollen eine leichte bis mittelschwere Neurodermitis seit
mindestens vier Wochen haben

Die Eltern müssen bereit sein, während der zwölfwöchigen Therapie mit
ihrem Säugling viermal in die Hautklinik nach Hannover zu kommen.

Die teilnehmenden Säuglinge dürfen in den vier Wochen davor keine
Medikamente erhalten haben, auch die Einnahme von Probiotika muss
ausgeschlossen werden können. Zudem dürfen die Säuglinge nicht an einer
Immunschwäche leiden.

Die Kinder müssen in den zwölf Wochen mehrere Kapseln einnehmen,
erhalten eine Basispflege sowie eine Kortikoid-Notfall-Medikation, also
eine Standardtherapie. Die Belastung für die teilnehmenden Kinder ist
sehr gering.

Eltern, die sich über Details dieser Studie informieren wollen, können
sich an Professor Dr. Thomas Werfel und Dr. Malte Wendt, beide
MHH-Abteilung Dermatologie und Venerologie, unter Telefon: (0511) 92 46
319 wenden oder über die Studien-Hotline: (0180) 463 32 86
(24 Cent pro Anruf) Informationen abrufen.


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Telefon: (0511) 532-6771
Fax: (0511) 532-3852
E-Mail: pressestelle@mh-hannover.de
http://www.mh-hannover.de

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20.12.2004

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Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Friedrich-Schiller-Universität Jena, 20.12.2004 08:40

Neues Präparat gegen Neurodermitis testen

Hautklinik der Universität Jena sucht Teilnehmer für Studie

Jena (20.12.04) Wenn Sie gelegentlich unter juckenden Hautentzündungen
(Ekzemen) im Gesicht oder am Körper leiden, kann die Ursache eine
Neurodermitis sein. Diese kann hervorgerufen werden durch trockene
Haut, ungünstige klimatische Bedingungen, Infekte, Stress oder
Allergene. Die Therapie einer Neurodermitis erfordert oft individuelle
Therapiekonzepte. Dabei muss nicht nur der Auslöser für die Erkrankung
beseitigt werden, sondern es muss auch eine stadiengerechte
Ekzemtherapie erfolgen, deren Erfolg durch eine regelmäßige Hautpflege
mit geeigneten Cremes bestimmt wird. Glycerin ist ein lange bekanntes
und in Pflegecremes eingesetztes "Befeuchtungsmittel". Es erhöht die
Feuchtigkeit und Regenerationsfähigkeit der Haut.

Dermatologen der Jenaer Universitäts-Hautklinik wollen nun die
Wirksamkeit einer neuartigen, glycerinbasierten Creme bei Patienten
mit Neurodermitis (Synonym: endogenes Ekzem, atopische Dermatitis)
testen und mit einer glycerinfreien Creme vergleichen. Für diese
Studie werden ab sofort Neurodermitiker gesucht. Die Probanden müssen
zwischen 12 und 60 Jahren alt sein, leichten bis mittelschweren
Ekzembefall der Arme aufweisen und keine nachgewiesene Allergie gegen
Salbeninhaltsstoffe, insbesondere gegen Konservierungsmittel, haben.

Die Anwendung der Präparate erfolgt über vier Wochen mit
anschließender zweiwöchiger Nachbeobachtung. Insgesamt finden sieben
Visiten in wöchentlichen Abständen statt. Probanden, die bis zum Ende
an der Studie teilnehmen, erhalten 150 Euro Aufwandsentschädigung.


Interessierte können sich ab sofort in der Jenaer Hautklinik melden bei 

Maria Breternitz
Tel: 03641-937390
Maria.Breternitz {at} med.uni-jena.de

oder 

Doreen Kowatzki
Tel: 03641-937440 
Doreen.Kowatzki {at} med.uni-jena.de

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