Zeitungsjournalismus als Gefahr

Journalistin macht Reklame für MLM


01.11.2004

In den "Kieler Nachrichten" wurde am 14.10.2004 ein Artikel von Verena Schelzig veröffentlicht, der so schwere Fehler enthält, daß er öffentlich korrigiert werden muß.

Das Original des Artikels: http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1510365

Schon die Überschrift ist falsch. Das sogenannte "Network-Marketing" ist keine "Chance für Gründer", ganz im Gegenteil!

Der Haken bei dieser Überschrift: Sie ist ein Köder, um Menschen zu angeln.

Die Überschrift bleibt meist am längsten im Gedächtnis. Die Kernaussage der Überschrift: "Network Marketing ist gut". Aber dem ist eben NICHT so!

Das heißt nicht, daß es mehr ernsthafte Angebote gibt, sondern daß es Leute gibt, die ANDERE mit solchen Stellenangeboten KÖDERN!

Je schlechter die wirtschaftliche Lage, desto größer die Zahl unseriöser Angebote. Das ist die nackte Wahrheit. Aber DAS wird in dem Artikel nicht dargestellt. Zudem ist der obige Satz auch noch der erste des Artikels - und wirkt als eine POSITIVE Einführung. Auf diese Weise werden Leser verführt...

Hier verbirgt sich eine Falle: Der Begriff "Networker" ist typisch für Mitmacher des Systems. Ist Verena Schelzig, die Autorin des Artikels, bereits ein MLM-er oder ist sie der Sprache der MLM-er auf den Leim gegangen?

MLM = Multi-Level-Marketing (das ist genau das, worum es in dem Artikel geht) ist eine äußerst dubiose Vertriebsmethode, über die ich Material in meiner Web-Site veröffentlicht habe: http://www.ariplex.com/ama/ama_p0.htm

Auch der Begriff "Vertriebspartner" ist Teil der Sprache der MLM-er. Was es inhaltlich mit der Sprache der MLM-er auf sich hat, ist unter anderem in dieser Analyse beschrieben:
http://www.ariplex.com/ama/ama_ml15.htm

Das ist eine Lüge. MLM ist IMMER darauf ausgerichtet, WEITERE Händler in das System hineinzuziehen. Das heißt: MLM ist PRINZIPIELL ein Fall für progressive Kundenwerbung bzw progressive Händlerwerbung. Warum? Weil das das Prinzip des MLM ist.

Dies ist eine Lüge durch Verschleierung.

Es gibt einen SERIÖSEN Direktvertrieb, zum Beispiel über Direktverkauf ab Werk, Direktverkauf ab Erzeuger (zum Beispiel in der Landwirtschaft) oder über Handelsvertreter.

Die MLM-er beziehen SICH in den seriösen Direktverkauf hinein, wobei sie den seriösen Direktverkauf in ihre Statistiken und ihre gesamte Argumentation hineinfälschen.

Hier sieht man deutlich, wie Endverbraucher und Händler in einer Doppelrolle sind. Das erleichtert auch das Fälschen der Statistiken ungemein, denn es ist nie klar, wer WIRKLICH reiner Endkunde und wer reiner Händler ist.

Die Logik des Satzes im Artikel ist übrigens SEHR seltsam, denn sie besagt, daß der Endverbraucher "rechtlich unabhängig von der Firma arbeitet"...

Hieran sieht man, wie in der Logik HINTER dem Artikel einiges nicht stimmen kann...

Auch hier ein eindeutiges Indiz für die Doppelrolle Endverbraucher/Händler.

Vor allem liegt im Begriff "Eigenbedarf" eine sehr große Gefahr, denn dieser Begriff cachiert de fakto in vielen MLM-Systemen die Ausbeutung der eigenen Leute, denen Eigenbedarf eingeredet wird, dies aber ALS MITTEL ZUM GELDVERDIENEN.

Einen solchen Fall habe ich beschrieben in "Der Fall Vitasoma":
http://www.ariplex.com/ama/ama_nu10.htm

Das ist bei vielen Systemen eine glatte Lüge. Selbst dann, wenn es keine DIREKTE Kopfprämie geben sollte, muß der Neueinsteiger ein "Starterkit" oder eine Erstbestellung machen. Von der geht selbstverständlich eine Provision an den Verursacher, also den Händler, der den Neueinsteiger angeheuert hat.

Aber der Punkt Kopfgeldprämien ist nur ein Nebenschauplatz, der die besonders üblen Fälle beschreibt.

Selbst dann, wenn es weder direkte noch indirekte Kopfprämien für das Anheuern eines Einsteigers gibt, ist und bleibt MLM ein Verbrechen.

Der Grund ist einfach: MLM ist IMMER darauf ausgerichtet, WEITERE Verhäufer in das System hineinzuziehen. Warum? Weil das das PRINZIP des MLM ist.

Eines der Trugwörter hierzu ist "duplizieren". Damit wird der Justiz Sand in die Augen gestreut, der übliche Trick: Immer, wenn eine Masche aufgeflogen ist, erfindet man eine neue.

Das ist ist eine besonders üble Falle!

Tatsache ist, daß die MLM-Hersteller fast keine Werbung machen und die Werbung dem einzelnen Händler im System aufbürden. Oft sind die Werbemittel vorgeschrieben und müssen vom Hersteller oder assoziierten Firmen gekauft werden. Hierzu gehört auch, daß Händler im System an ihre untergeordneten Händler solche Werbemittel verkaufen und sich auf diese Weise ein erhebliches Einkommen verschafffen.

Der Trick ist, daß die Händler bevorzugt ihren Familen- und Freundeskreis ausschlachten, den sogenannten "warmen Markt". Dazu gibt es genaue Anweisungen, sogar Handbücher. In "Der Fall Vitasoma" habe ich das beschrieben:
http://www.ariplex.com/ama/ama_nu10.htm

In diesem Familien- und Freundeskreis ist keine Reklame mittels Flugblättern etc notwendig, so daß hier, wo die Händler ihre Tätigkeit fast immer beginnen, mit wenig finanziellem Aufwand Einnahmen erzielt werden können. Ist dieser Markt erschöpft, und das geschieht in der Regel sehr schnell, muß der Händler echte Werbung machen, zum Beispiel Inserate in Zeitungen: eben jene Inserate, in denen er zum Beispiel anpreist:

Die vielen Inserate zeigen, daß MLM-er ihr persönliches Umfeld erschöpft haben und nun auf andere Weise neue Opfer suchen.

Diese Inserate sind also, wie bereits gesagt, kein seriöses Angebot ECHTER Arbeitsplätze, sondern Köder zum Anheuern neuer Händler. Was wiederum zeigt, DASS es sich um progressive Kundenwerbung bzw progressive Händlerwerbung handelt.

Der Grund hier für ist leicht zu erkennen: Ware, die nur 1x gekauft wird, macht dem Händler viel Mühe, weil er JEDES MAL einen NEUEN Kunden finden und überreden muß. Bei einem Verbrauchsprodukt muß er den Käufer lediglich bei der Stange halten.

Es gibt ausgiebige Diskussionen darüber, welche Produkte im MLM am besten zu verkaufen sind. Verbrauchsprodukte stehen bei MLM-ern ganz weit oben, aber auch Lotto. Bei Lotto versucht man die Kunden in ein "Abonnement" hineinzuziehen. Leicht verdientes Geld...

Das ist eine glatte Lüge. Wäre der Erfolg wirklich so gigantisch, brauchten die MLM-er nicht laufend neue Unter-Händler suchen, sondern könnten sich in ihren persönlichen Verkaufserfolgen sonnen.

Die Art und Weise, wie Zacharias Daten falsch interpretiert bzw sich die "Ergebnisse" hinbiegt, ist so ungeheuerlich, daß ich mich frage, wieso die Fachhochschule Worms sich seiner noch nicht entledigt hat.

Einer der Tricks beim Verbiegen der Statistik ist übrigens (und den vermute ich hier hinter den angeblichen 83%), daß die Käufer in Wahrheit untergeordnete Händler sind, also zum System gehören. Und die werden nur so lange in die Statistik einbezogen, wie sie zum System gehören, das heißt: auch als Händler auftreten. Wird die Statistik erstellt mit einem hohen Anteil von Personen, die in Systemen mit mehr oder weniger intensivem Zwangseinkauf ("Abonnement", siehe den Fall Vitasoma) agieren, sind "sozialistische" Prozentzahlen gesichert.

Wobei hier schon wieder gelogen wird durch den Begriff "Kunden", denn dahinter stehen in Wahrheit meist Händler - oder Personen, die aus Überzeugung Ware empfehlen, um dann durch ihren Empfehlungserfolg zum Händler zu werden. Eben das ist ja der Trick in der Ausbeutung des "warmen Markts".

Dem ist nicht so. Der Begriff "Empfehlungsmarketing" ist eines der vielen Tarnwörter - und sonst gar nichts.

Es ist ja eben NICHT so, daß beim MLM eine Ware oder eine Sache ohne jeden Hintergedanken empfohlen wird, sondern daß es sich um knallhart geplante Verkaufsgespräche handelt, bei denen die Arglosigkeit der Opfer ausgenutzt wird, die sich nicht vorstellen können, daß jemand, der ihnen so nahe steht, sie einfach nur als Beute ansieht.

Hierzu verweise ich auf den Fall Vitasoma, wo dies explizit demonstriert wird:
http://www.ariplex.com/ama/ama_nu10.htm

Ich will hier nicht erklären, die Verkäufer im "klassischen" Einzelhandel seien fachlich gut ausgebildet. Es gibt zu viele Fälle, jeder erlebt sie täglich, in denen Verkäufer gnadenlos faul und gnadenlos dumm sind. Servicewüste Deutschland... Wie sollen DIE einen Käufer fachlich korrekt beraten...?

Dennoch sind diese Verkäufer ausgebildet und haben größtenteils eine mehrjährige Lehre hinter sich. MLM-er dagegen haben fast nie eine fachliche Ausbildung, sondern sind Laien. Gedrillt werden sie in Verkaufsrhetorik plus ein bißchen Informationen über die speziellen Waren. Das war's dann...

Das Gros der über MLM besonders intensiv verkauften Waren sind Gesundheitsprodukte, also beratungskritische Produkte. Je teurer, desto besser, denn um so größer der Profit.

Die "Bildung" dieser Händler erschöpft sich meist im Nachbeten von Zeitungsartikeln, vornehmlich der Regenbogenpresse. Wobei diese Artikel oft genug von einem der Händler oder Hersteller in Auftrag gegeben wurden...

Begeisterung ist eines der magischen Wörter. Die Begeisterung muß nämlich auf den Käufer übertragen werden - und auf die anzuheuernden Händler unter Einem selbst.

Begeisterung ist ein ganz wichtiger Faktor, denn wenn ein Mensch nicht begeistert ist, kostet es mehr Mühe, ihn zur Unterschrift zu bringen. MLM-er achten daher sehr genau darauf, ob und wen sie begeistern können. Ein MLM-Verkaufstrainer, Michael Strachowitz, hat darüber einen Artikel geschrieben. Dieser Artikel ist so entlarvend, daß ich ihn analysiert habe: "Der Fall Strachowitz":
http://www.ariplex.com/ama/ama_ml15.htm

Hier muß man erst einmal fragen, WOHER Zacharias diese Behauptung hat. Aus welcher Gruppe bei welcher Befragung mit welchen Fragen mit welchen Beteiligten, etc, etc, etc...

Und man muß daran denken, wie die meisten neuen Händler geködert werden: eben mit der Aussicht auf ein Nebeneinkommen. Also ist es logisch, daß die meisten Antworten GENAU DIES angeben.

Wissen sollte man auch, daß manche MLM-er KEINE Arbeitslosen wollen, sie sogar rundheraus ablehnen. Warum? Weil Arbeitslose zu wenig Geld haben. MLM-er sind aber erpicht darauf, daß die angeheuerten Händler möglichst lange durchhalten. Dazu muß ausreichend Kapital vorhanden sein - denn (auch das ist klar) beim MLM macht man im Durchschnitt Verlust...

Wieder zurück zum Artikel in den Kieler Nachrichten: Damit ist logisch, daß fast alle, die mit MLM anfangen, dies "nebenbei" betreiben wollen.

Dieses Geld ist erst einmal weg. Verlust. Wofür? Für Reklame. Bei manchen Firmen sind auch Videos dabei. Auch Reklame. Bei manchen Firmen muß man zahlen dafür, daß man in deren EDV-Abrechnungssystem eingetragen wird. Horrende Summen.

Nehmen wir nur die Summen, die Zacharias nennt: 30 bis 200 Mark. Es gibt Firmen, bei denen man 900 bis mehr als 5000 Mark für den Start zahlen muß. Da ist zwar schon Ware dabei, aber die muß erst einmal verkauft werden - und DAMIT sieht es schlecht aus...

Das ist eine Lüge. Eine dicke Lüge durch Auslassungen und Verdrehungen. Und durch Unwahrheiten!

Das Argument der Lagerkosten, die angeblich nicht anfallen, ist falsch. Wenn Ware vom Hersteller zum Käufer transportiert werden muß, kostet das VIEL Geld für die Fracht. Die muß der Käufer zahlen. Damit verschlechtert sich für den Käufer die Situation dramatisch. Entweder er kauft größere Mengen (was er auf lange Sicht nicht tun wird) oder er wandert ab zum "klassischen", das heißt seriösen Einzelhandel.

Zahlen muß immer der Käufer, so oder so. Es ist nur eine Verschiebung Lagerkosten <--> Frachtkosten...

Das Argument der Lagerkosten ist auch falsch, wenn durch große Produktvielfalt und den Zwang, die Produkte vorführen zu müssen, der Händler eben DOCH die Ware bei sich haben muß - und seien es auch nur Vorführstücke. Dann summiert sich der Einkaufspreis des Lagers auf Tausende von Mark/Euro. Der Händler kann das aber nicht umsetzen; er häuft totes Kapital an, das ihm auch noch unter den Händen altert...

Im Artikel wird verglichen mit "Selbständigkeit im Einzelhandel". Auch das ist falsch, denn ein MLM-er ist kein Händler im Einzelhandel, sondern ein Geschäftsvermittler. Dabei ist er aber noch nicht einmal ein Handelsvertreter, sondern hat deutlich weniger Rechte als ein Handelsvertreter.

Arbeitslose, sogar in Deutschland, haben ein Recht auf ausreichend qualifizierte Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit.

Die Bundesagentur für Arbeit ist zur Fürsorge für die ihr anvertrauten Arbeitslosen VERPFLICHTET. Sie sollte sich daher schleunigst um die Qualifizierung ihrer eigenen Leute kümmern...

Andere Arbeitsämter/Agenturen als das im Artikel genannte haben, nachdem sie über MLM aufgeklärt wurden, die Notbremse gezogen: keine Unterstützung mehr für ICH-AGS in MLM...

Hilfe bekommen sie hierbei unter anderem von Stefan Wegener vom LKA 329 in Berlin. Hier seine Web-Site:
http://www.detta.de/nebenjob.html

Hier ist Stefan Wegener in einer Sendung des MDR:
http://www.mdr.de/exakt/1311693.html

Weiter im Artikel in den Kieler Nachrichten:

Hierzu muß man wissen, daß gewisse Personengruppen bevorzugte Jagdobjekte der MLM-er sind. Ärzte und Heilpraktiker sind besonders beliebt, weil diese im besonders lukrativen Gesundheitsmarkt als Fachautorität auftreten dürfen - und dies auch ausgiebig mißbrauchen. So sind auch etliche Ärzte unter den MLM-ern, OBWOHL IHNEN DAS GESETZLICH VERBOTEN IST!

Aber MLM-er ficht das natürlich nicht an. Die halten mit Begeisterung Meetings ab, wie man am besten Ärzte in ihre Systeme hineinzieht.

Sehr beliebt bei MLM-ern sind Tierärzte. Wenn die "so nebenbei" mal etwas für Menschen empfehlen, dann fällt das gar nicht auf...

Erstens sind die Produkte qualitativ kein bißchen besser als die Produkte des seriösen Handels.

Zweitens gibt es im seriösen Handel durchaus Produkte mit weniger Chemie darin.

Drittens sind die angeblich schadstofffreien Produkte oft ganz und gar nicht schadstofffrei. Gerichtsverfahren, vor allem in den USA, legen darüber Zeugnis ab...

Eine Suche nach "Hans-Peter Rauh" ergibt unter anderem diesen Treffer:
http://www.google.de/search?q=cache:VLjC4pDInKkJ:www.biotonus-team.de/html/trainingsplan.php%3Fgebiet%3D99+%22hans-peter+rauh%22&hl=de&ie=UTF-8

Er zeigt, daß ein Hamburger Heilpraktiker namens Hans-Peter Rauh Produkte von Neways verkauft, einem MLM-Hersteller, der wegen seiner Produkte vor Gericht stand:
http://www.mlm-beobachter.de/neways/newaysindex.htm

Ein Zitat aus

Weiter im Artikel der Kieler Nachrichten:

Wieso, wenn der Verkauf so wunderbar läuft, NEUE VERTRIEBSPARTNER? Weil, wie oben beschrieben, es sich um progressive Kundenwerbung bzw progressive Händlerwerbung handelt. Der Artikel selbst liefert Beweise dazu.

Was beweist, was ich oben beschrieben habe: die Doppelfunktion Käufer/Händler. Wobei auch hier klar ist, daß es oft gar keine ECHTEN Käufer gibt, sondern bevorzugt die eigene Struktur ausgesaugt wird.

Diese Zahl ist erstens ganz sicher falsch, denn MLM wirft zu wenig Profit ab, als daß so viele Personen davon HAUPTBERUFLICH leben könnten.

Zweitens sagen die MLM-er selbst, daß rund 90 Prozent der MLM-er nichts tun. Daraus folgt, daß die Zahl derer, die vom MLM leben können, KLEINER als 10 Prozent sein MUSS.

Drittens sind bei den aktiven 10 Prozent diese 10 Prozent zwar AKTIV, damit aber noch lange nicht erfolgreich.

Die Zahlen über Umsatz etc der MLM-er sind dramatisch: rot glühend. Tiefes Minus. Außer im Buch von Eric Scheibeler (http://www.merchantsofdeception.com) findet man Details in dieser Web-Seite:
"Hervorragendes Wachstum im MLM?!?" (http://www.mlm-beobachter.de/mlm/mlmwachstum.htm)

Weiter im Artikel der Kieler Nachrichten:

Das ist ein gutes Beispiel dafür, daß an dem Artikel etwas nicht ganz stimmen kann. So läßt sich beispielsweise eine "Elfie Bieber" im WWW nicht finden - außer im Artikel der Kieler Nachrichten.

Siehe:
http://www.google.de/search?q=+%22Elfie+Bieber%22&hl=de&lr=&ie=UTF-8&as_qdr=all&filter=0

Wie kann eine Journalistin aus Hamburg oder Kiel eine Apothekerin aus Taufkirchen kennen, tief im Süden - und dann auch noch davon wissen, daß die MLM macht?

Könnte es sein, daß man Verena Schelzig, der Autorin des Artikels, diesen Kontakt gezielt verschafft hat? Falls es überhaupt einen Kontakt gab, falls nämlich die Aussage von Elfriede Bieber (das ist wohl der richtige Name) nicht schon vorher geschrieben wurde und (möglicherweise als Teil einer Reklame?) an die Autorin weitergegeben wurde...

Weiter im Artikel der Kieler Nachrichten:

Diese Hinweise sind notwendig geworden, da durch die sehr aktiven Kritiker die MLM-er in Schwierigkeiten sind.

Auf der einen Seite versuchen die MLM-er natürlich, mit excellenten Erfolgsaussichten zu werben (sogar Arbeitslose in die Selbständigkeit einer ICH-AG zu locken) --- auf der anderen Seite sind ihnen die Staatsanwälte erfolgreich auf den Fersen, Hand in Hand mit den Ermittlungsabteilungen der Finanzämter, vulgo Steuerfahndung...

Und dann natürlich diese furchtbaren Kritiker...

Eine Recherche im Internet hätte vor allem Verena Schelzig geholfen, einen besseren Artikel zu schreiben...

Und nicht nur schwarze Schafe, sondern das Grundübel des MLM: das Prinzip der fortlaufenden Provisionen, denn das ist es, was die Menschen überhaupt anstachelt, MLM zu betreiben: Andere für sich arbeiten zu lassen (Stichwort "passives Einkommen").

Hierzu verweise ich auf diese Web-Seiten:
http://www.ariplex.com/ama/ama_noni.htm
http://www.ariplex.com/ama/ama_zerw.htm
http://www.ariplex.com/ama/ama_mlm8.htm

Ausgerechnet im Gesundheitsmarkt sollen Laien verkaufen. Ausgerechnet Medikamente...

Da sieht man, wie wenig den Tätern das Leben der Opfer bedeutet...

Aribert Deckers

 


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