Der Fall Caulk


21.08.2001

1. Wer ist Caulk?

Wer ist Caulk? Caulk gehört zu Dentsply, dem größten Hersteller von Dentalmaterialien.

Hierzu eine Übersicht:

Dentsply ist in fast allen Sparten die Nummer 1 oder Nummer 2.

Dentsply hat in den letzten 5 Jahren 21 Aufkäufe getätigt.

Dentsply hat nunmehr 31 Niederlassungen in 32 Ländern. (Siehe : http://www.dentsply.com/degussa/sld003.htm)

* * *

Die Nummer 1 frißt die Nummer 2

Hierzu Zahlenmaterial:

        Umsätze im Jahr 2000 
        Dentsply  Degussa 
------------------------------------
USA     591        56       Mio US-$
Europa  255       303       Mio US-$
Japan    31        65       Mio US-$

Vom Umsatz war Dentsply damit 2x so groß wie der nächste Konkurrent. Nun ist sie 3x so groß. Der Rohgewinn ist größer als der Umsatz von Degussa. Ein Zeichen dafür, wie effizient hergestellt wird und wie efffizient vermarktet wird. Gegen eine derartige Macht kann sich keine andere Konkurrenzfirma behaupten. Die Zahlen in folgender Tabelle lehren das Fürchten:

Standorte von Degussa:

---------------------------------------------------
"Bios Dental", Bohmte
"Elephant Dental" und "Cicero Dental Systems", Hoom
"Degussa-Ney Dental", Bloomfield
"Degussa-Ney Dental", Yucaipa
"Degussa Dental Amazonia", Manaus
"Probem", Catanduva
"Degussa Dental", Sao Paulo
"Defradental", Verona
"Degussa Dental", Austria
"Sankin", Tokyo
"Degussa Dental", Hanau
"Ducera Dental", Rosbach

Für ca 500 Mio US-Dollar wird Degussa Dental von Dentsply gekauft. (Siehe : http://www.dentsply.com/degussa/sld006.htm)

In einer Meldung von Businesswire.com vom 30.5.2001 heißt es:

Hierzu zitiert Businesswire aus einer Pressemeldung von Dentsply:

Besonders wichtig ist auch das Geschäft mit Regierungsbehörden. Dazu gibt es sogar einen besonderen Teil der Dentsply-Website:

Sie sehen hieran zweierlei:

Dentsply ist nicht irgendwer, sondern der mächtigste Konzern im Dentalbereich.

Er macht weitaus mehr Gewinn als seine Konkurrenten, weshalb er diese umso leichter aufkaufen kann.

Degussa, jene Firma, die bei den bekannten Amalgam-Prozessen dem Urteil durch eine Zahlung aus dem Weg ging, ist seit Mai 2001 ein Teil von Dentsply.

Dentsply ist ein extrem mächtiger multinationaler Konzern.

Sollte es in einem Land nicht möglich sein, eine Ware herzustellen, kann er diese Waren über Tochterfirmen aus anderen Ländern liefern. So können nationale Gesetze umgangen werden. Ebenso ist es möglich, bei Importschwierigkeiten in einem Land herzustellen. Beispiel hierfür ist Japan, das sich gegen Importe abschottet. Den besseren Zugang zu Japan soll Degussa liefern. Hierzu laut Businesswire:

Dies unterstreicht die Macht dieses Konzerns.

Diese Macht erkennt man auch daran, daß verschiedene Produkte in manchen Ländern angeboten bzw nicht angeboten werden. So befindet sich in der japanischen Web-Site keine Werbung für Amalgam...

Durchsuchen Sie die Partikel der Dentsply-Web-Site hinsichtlich des Angebotes für jedes Land. Sie werden sich wundern...!

In einer ganz anderen Hinsicht wundern werden sich Juristen beim Studium der "TOS" (terms of service), der Geschäftsbedingungen, die nach Meinung der Firma Dentsply für ihre Web-Sites gelten.

Vorsichtig gesagt, sind diese TOS eine Frechheit. Lesen Sie selbst!:
(Hervorhebungen von mir.)

Wer ist dafür verantwortlich?

2. Der Fall Dentsply/Caulk

Nachdem Sie nunmehr wissen, wer und was Dentsply/Caulk ist, zum eigentlichen Fall Dentsply/Caulk.

1997/1998 veröffentlichte Dentsply Datenblätter zu seinen Amalgamen

Diese Datenblätter erschienen im Frühjahr 1998 auf der Web-Site von Dentsplay/Caulk. Die URLs waren:

Diese Sicherheits-Datenblätter (MSDS = material safety data sheet) sind nicht für den Patienten bestimmt, sondern nur den Zahnärzten zugänglich. Hier nun waren Sie öffentlich. Doch nicht nur das! Die Datenblätter enthalten 2 Teile: einen Teil zum Pulver und einen Teil über das Quecksilber.

In diesen Datenblättern sind auch die schon bekannten Vergiftungssymptome von Quecksilber angegeben.

Nachdem Amalgam seit Beginn seiner Verwendung als Dentalmaterial wegen seiner Giftigkeit immer wieder wegen EXAKT dieser Vergiftungssymtome in der Kritik stand, ein deutlicher Hinweis auf die Richtigkeit der Warnungen vor Amalgam.

Das ausgerechnet vom weltweit größten Hersteller...

Kein Wunder, daß die Datenblätter nur kurze Zeit auf dem Server waren.

Hierzu schreibt die "ADA" (American Dental Association) in einer Meldung am 3.4.1998 :
(Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/amacaul5.htm )

Weil die Warnungen die Patienten erschrecken könnten, keine Warnungen mehr. So leicht ist das.

Ebensoleicht ist der Umgang mit der Wahrheit über die Giftigkeit des Amalgams. Die ADA ist jenes Sammelbecken, in dem sich in den frühen Jahren des Amalgam-Kriegs die Amalgam-verwendenden Zahnärzte hordeten. Die Organisation der guten Zahnärzte ging mangels Finanzen in die Knie.

Sollte diese ADA die Giftigkeit des Amalgams zugeben? Nie und nimmer! So wird die ADA nicht müde, auch in dieser Meldung über die Sicherheits-Datenblätter zu lügen, Amalgam sei unschädlich.

In Californien tobt zur Zeit (Frühjahr - Herbst 2001) eine neue Phase des Amalgam-Kriegs. Weil die Meldungen von dort leider nicht immer der Wahrheit entsprechen und vor allem auch von Personen verbreitet werden, die ein kommerzielles Interesse haben (zum Beispiel Verkauf von Chemikalien und Pharmazeutika), werde ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen.

Pikant ist bei der ADA unter anderem die Tatsache, daß ADA und FDA wohl ein Amalgam-Pulver zertifizieren, nicht aber das fertige Amalgam...!

Weil die Patienten ein Recht auf Gesundheit haben, und ein Recht auf einwandfreie Information, spiegele ich zu Beweiszwecken folgende Datenblätter:

In ihrem "Bio-Probe Newsletter, March 1998", meldet Bioprobe:

Die ADA ist durch Dentsply/Caulk erheblich in die Klemme geraten. Statt zum Wohl der Patienten zu arbeiten, hat Dentsply/Caulk jedoch nichts Besseres zu tun gewußt, als den Beweis der Lügen der ADA zu cachieren - indem man den Beweis von den Webseiten verschwinden ließ.

Die Brisanz liegt ferner in einem ganz besonderen Umstand:

In Californien sind also diese Bedingungen und Ausnahmen zu beachten, die in dem MSDS stehen, als da sind zB die Kontraindikationen. Jedoch - wie merkwürdig! - in allen anderen Staaten gelten für EXAKT den gleichen Stoff diese medizinischen, biologischen, biochemischen Bedingungen und Ausnahmen (und folglich die Kontraindikationen) nicht!?

(Um dies zu prüfen, habe ich aus den USA dieses spezielle MSDS für Californien erhalten. Ich bedanke mich bei Allen, die mir dabei geholfen haben.)

Bioprobe schreibt zu diesem Widerspruch:

Nicht nur Dentsply/Caulk, auch andere Hersteller sitzen in der Klemme, worüber Bioprobe folgende Anmerkung macht:

Das heißt: Ivoclar gibt noch strengere Einschränkungen bekannt, jedoch nicht der Öffentlichkeit, sondern nur den Zahnärzten. Die Patienten dürfen also weiterhin belogen werden...

Dentsply Caulk entfernt die verräterischen Spuren und tut das, was Politiker tun: Sie passen die Wahrheit der offiziellen Parteidiktion an. "1984", in der Medizin.

Mehrere Milliarden Menschen werden absichtlich vergiftet und darüber belogen. Eine Gruppe von Lügnern diktiert, was wahr ist und was nicht. Über 150 Jahre wissenschaftliche Grundlagenforschung, reproduzierbar beweisbare Fakten, daß Amalgam ein schleichendes Gift ist, werden vom Tisch gewischt, haben nicht zu sein. Ärzten, die ihre Patienten über Amalgam aufklären, wird sogar der Prozeß gemacht.

ADA und Amalgam, Synonyme für Völkermord aus krimineller Gier und imbeziler Stupidität.

Aribert Deckers


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Aribert Deckers