Offener Brief an Gesundheitsministerin


16.7.1999

Aus dem Forum der FDP ( http://www.liberale.de/db/dk.topics.phtml ) mit Genehmigung des Autors


Thema: Kassenärzte und Kostenüberwachung
Autor: Per Fossdal
Datum: 10.05.1999 16:40
E-Mail: fossdal@t-online.de
Re: Abschaffung gesetzliche Kassen

GESUNDHEITSMINISTERIN
FRAU ANDREA FISCHER
BONN

OFFENER BRIEF AN DIE GESUNDHEITSMINISTERIN

Sehr geehrte Frau Fischer,

es ist erstaunlich, wie zielbewusst und entschlossen Sie sich darangemacht haben, einen ganzen Berufsstand, letztes Jahr noch auf einem international akzeptablen wissenschaftlichen Niveau, zu zerstören. Dabei ist es auffallend und für uns beunruhigend, dass Sie und die gesamte Bundesregierung das geflügelte Wort Ihres Vorgänger Norbert Blüm zu sehr beherzigen: Fachkenntnis macht unsicher. Dies ist erstaunlich, aber nicht unerwartet. Woher sollten Sie denn Fachkenntnis in der kurzen Zeit haben?

Wer mit Scheuklappen sich von verstaubten sozialromantischen Träumen leiten und von Experten der Planwirtschaft beraten lässt, kann nur eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Es scheint so zu sein, dass jede Regierung ihre eigenen Fehler machen muss und nicht gewillt ist weder vom Vorgänger noch von den benachbarten Staaten zu lernen. Schauen Sie doch über den Zaun nach England, Schweden oder Norwegen!

Es ist bekannt, dass Politiker zu den wenigen Gruppierungen gehören, die nicht das gelernt haben, was sie tun und es folglich auch nicht können zumindest gehören ein paar Legislaturperioden dazu um es zu lernen. Wir die Zahnärzte dagegen sind Spezialisten, hochqualifizierte Fachleute mit einer langen Ausbildung und unzähligen Fortbildungen, um unseren Beruf zum Wohle der Patienten auszuüben. Wir sind gerne bereit, Sie zu beraten, bevor es zu spät ist.

Da ich wirklich davon ausgehen muss, daß Sie nicht wissen, was Sie tun und deshalb von unqualifizierten Beratern und Staatssekretären in einen Morast aus Ideologie, Geldmangel und Sozialneid hineinmanövriert wurden, aus dem Sie jetzt keinen Weg mehr finden, will ich Ihnen gerne den schmalen Pfad der sozialpolitisch sinnvollen Lösungen zeigen. Zunächst will ich aber mit ein paar Vergleichen versuchen, Sie über die Sinnlosigkeit Ihrer Pläne aufzuklären: Es gibt sicher keine Diskussion darüber, dass Kleidung genau so wichtig oder wichtiger ist wie gute Zähne. Ohne Zähne kann man überleben, ohne Kleidung aber in unseren Breitengraden nicht. Warum gibt es dann keine Bekleidung auf Bekleidungsschein? Die Ausgaben für Bekleidung übertreffen die Ausgaben für Zahnbehandlung um ein Vielfaches. Warum werden nicht die Preise für Bekleidung eingefroren, bzw. auf das Niveau von 1978 zurückgefahren? Warum wird dem Herrn Joop und der Frau Sander nicht vorgeschrieben, daß ihre Preise nicht die von C&A übersteigen dürfen? Oder stellen Sie sich vor, Sie wären in der gesetzlichen Kleiderversicherung und haben ein schickes Kostüm von Armani gesehen. Die Verkäuferin: AOK? Tut mir leid. Da haben wir nur das, was Sie auf dem Wühltisch finden. Zuzahlung ist leider nicht erlaubt. Würden Sie dann nicht auf die Barrikaden gehen? Als Ministerin können Sie selbstverständlich der Firma Armani dann Billigpreise bei gleichbleibender Qualität und Chic vorschreiben. Fragt sich bloß, ob der Signore Armani Sie dann beliefern würde. Wie lange gäbe es die Firma Daimler-Chrysler noch, wenn sie alle Wagen zum Preis von Smart liefern müsste? Wie verkehrssicher, wie haltbar wären dann diese Autos?

Die Zahnärzte waren schon immer eine dankbare Gruppe, wenn es den Politikern darum ging, den Wählern hartes, entschlossenes Durchgreifen gegenüber vermeintlichen Großverdienern vorzumachen. Die Zahnärzte schwimmen im Geld, die Behandlung tut weh, sie fahren dauernd in den Urlaub und sind nicht da, wenn man sie braucht. Sie machen Angst und sie verarbeiten Amalgam. Ein Handwerker, der einen Betrieb aufbaut und gutes Geld verdient, ein paar Immobilien hat und ein schönes Auto, ist ein tüchtiger Kerl, er hat es zu etwas gebracht. Ein Zahnarzt ist ein Abzocker. Da kann man stets der Zustimmung der Wähler sicher sein, wenn man diese Randgruppe zurechtweist. Das wussten schon Ihre Vorgänger. Ich kann mir ein solches Verhalten nur durch traumatische Erlebnisse in der Kindheit erklären, die mit einer schweren Zahnarztphobie und tiefster Abneigung einhergehen.

Dabei haben Sie keinen einzigen plausiblen Grund für Ihre Kürzungen, die angeblich dazu dienen sollen, die Kosten in der Wirtschaft zu reduzieren. Ich fürchte, Ihre Mitarbeiter rechnen anders als der Rest der Welt.

Allgemein betragen die Personalkosten in der Verarbeitenden Industrie 27% der Gesamtkosten. Davon machen die Krankheitskosten 4% aus, also 0,27x0,04 = 0,0108 = 1%. Hiervon wiederum betragen die Kosten für die Zahnärzte ca. 8%, macht 0,0108x0,08 = 0,000864, mit anderen Worten, 0,8 Promille! Auch Dienstleistungsbetriebe mit 80% Personalkosten kommen nicht über 2,4 Promille Ausgaben für zahnärztliche Behandlung.

Wie bedeutsam sind dann die Einsparungen die Sie für die Wirtschaft erreichen? Sind die paar Hundertstel Prozent, die Sie für die Industrie einsparen, es wert, dass eine hochentwickelte Wissenschaft und ein großer Zweig der Heilberufe mit mehreren hunderttausend Angestellten in Praxen, Labors und Industrie kaputt gemacht werden und die Gesundheit der Patienten darunter leidet? Wenn Ihre Mitarbeiter so eigenartig rechnen können, dann können sie mir vielleicht auch vorrechnen, wie ich z.B. eine Krone, für die ich in guter Qualität (die wird ja von Ihnen vorgeschrieben) ca. 1,5 Stunden benötige, bei 462 DM Betriebskosten pro Stunde (ohne Laborkosten; schriftliche Bestätigung meiner Steuerberaterin liegt Ihnen vor), für ca. 180 DM herzaubern soll? Meine Rechnung sieht so aus: Wenn jemand eine Krone in guter Qualität zu Kassensätzen gemacht und dabei noch ein paar Mark verdient hat, hat er einen Zufallstreffer gelandet. Alles andere macht entweder die Praxis oder die Zähne kaputt. Und noch eine Information: 95% aller Wähler brauchen immer noch im Laufe ihres Leben Kronen oder Zahnersatz. Sie, Frau Ministerin, verordnen zwar Qualität, aber bezahlen Schrott. Die Patienten werden es Ihnen danken.

Lassen Sie uns ein paar andere Zahlen anschauen: Die Legende von der Kostenexplosion. 1981 waren die Ausgaben der GKV 6,01% des Bruttoinlandsprodukts, 1996 ganze 6,29%. Vielleicht vergleichen Sie das mit der Explosion der Abgeordnetengehälter, das gibt den sehr viel lauteren Knall. Dabei ist die Anzahl der Zahnärzte in der gleichen Zeit um 80% von 28 000 auf 51 000 gestiegen, ihr Anteil an den Ausgaben der GKV aber von 14,97 auf 9,02 gesunken. Diese bösen Abzocker! Dieser Anteil, der eine Reduktion um 17% bedeutet, muss sich für Sie gut lesen, denn in der gleichen Zeit sind die Einnahmen der GKV um 48% gestiegen. Aber das ist nach Meinung Ihrer Regierung noch lange nicht das Ende der Fahnenstange: die Zahnärzte müssen bluten wie das Zahnfleisch nach Aussage eines prominenten Mitgliedes Ihrer Partei; ein äusserst geschmackvoller und gebildeter Vergleich. Offensichtlich ein ängstlicher Kassenpatient mit abgrundtiefem Haß gegen Zahnärzte. Zu seiner Information: Zahnfleischbluten ist eine Krankheit, die man behandeln kann. Weder Zahnfleisch noch Zahnärzte müssen bluten.

Zurück zu den Kosten: Die Verwaltungskosten der Krankenkassen stiegen von ´85 bis 96 um 417%, (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Daten des Gesundheitswesens 1997) die Kurve ist steil nach oben gerichtet (1998: 5,8 %, dreimal so viel wie der Anstieg bei den Leistungsausgaben). Hier sitzen also die professionellen Verwalter, die Sie jetzt auch in den kassenzahnärztlichen Vereinigungen einsetzen wollen! Gute Idee, denn wenn unsere Verwaltungskosten auch auf ein anständiges Niveau stiegen, hätten wir auch endlich den Anteil der GKV wieder, der uns zusteht.(Wenn sie nicht unter das Budget fallen). Wussten Sie z. B. , daß die Verwaltungskosten der Krankenkassen erheblich mehr ausmachen als die gesamte Zahnbehandlung und Zahnersatz zusammen? Wußten Sie, das die Barmer häufiger in der Fernsehwerbung zu sehen ist, als z.B. McDonald? Nicht? Dachte ich es mir doch. Und Ihre neuen Pläne werden für einen zusätzlichen Quantensprung in den Verwaltungskosten sorgen. Dazu eine Bitte: Verwalten Sie doch den kläglichen Rest Geld, der uns noch übriggeblieben ist auch noch weg Sie sind auf dem besten Wege dazu - und entlassen Sie uns in die freie Marktwirtschaft.

Einen Tip eines weisen Kollegen von Ihnen (John Ruskin, 1819-1900, englischer Sozialreformer) will ich Ihnen nicht vorenthalten:

Diese Erkenntnis sollten Sie sich unter das Kopfkissen legen. Wenn Ihnen das Geld nun tatsächlich fehlt, müssen Sie ganz einfach die Kostenerstattung wieder einführen. Die Patienten sind sehr wohl dazu bereit, für eine Behandlung die ihre Zähne ein Leben lang erhalten, etwas hinzuzuzahlen.

Jedem Erwachsenen ist es erlaubt, sein Geld bis zum Ruin in einem Kasino zu verspielen. Damit verdient ja der Staat auch viel Geld. Will ein Pflichtversicherter der GKV aber zu einer Behandlung etwas hinzuzahlen, die im Leistungsumfang der Krankenkassen vorhanden ist um eine bessere und haltbarere Qualität zu bekommen, darf er das nicht. Dann ist plötzlich von dem schutzwürdigen Patienten die Rede. Denken Sie daran: Die Versicherten der GKV werden nicht in Koma zu den Zahnärzten eingeliefert, sie sind mündig und nicht dümmer wie Sie oder ich.

Fazit: Wir brauchen keine gesetzliche Zuteilung weder von Zahnbehandlungen noch von Bekleidung, weil man stets auf der untersten Qualitätsstufe landet, oder es führt in den staatlich verordneten Bankrott. Qualität zu Niedrigstpreisen kann man nicht per Dekret verordnen. Glauben Sie , daß haltbare und gute Behandlungsergebnisse daher kommen, daß die Leistungen hochwertig und zu angemessenen Preisen durchgeführt wurden? Oder billig und schlecht? Wo sitzt der wahre Kostentreiber? In Ihrem Ministerium! Eine Wiederholung kostet nun mal das doppelte, schlimmer ist es aber, daß die Zähne, die man eigentlich behandeln wollte, kaputtbehandelt werden. Nicht weil die Zahnärzte so skrupellos sind, sondern weil das Kassenhonorar nicht ausreicht, um nach der ärztlichen Kunst zu behandeln. Es ist ja auch in Ordnung, daß die Krankenkassen wenig für ein Behandlung bezahlen wenn kein Geld da ist, es ist aber nicht in Ordnung, daß diese unzureichende Vergütung als Honorar per Gesetz festgeschrieben wird.

Ihr Ansinnen, die Rechnungen für die Patienten zuerst an die Krankenkassen zu schicken, die dann ihrerseits die Rechnungen an die Patienten bei Gelegenheit weiterreichen, die Patienten dann irgendwann zahlen und die Kasse das Geld an den Zahnarzt überweist, ist eine unbeschreibliche Beleidigung eines ganzen Berufstandes.

Genau so gut hätten Sie klipp und klar sagen können: Die Zahnärzte sind allesamt Betrüger .Wo gibt es das sonst in Europa, daß eine Berufsgruppe von unkundigen und fachfremden Sachbearbeiter kontrolliert, korrigiert und gemaßregelt wird? Wann, glauben Sie, wird das Geld ausbezahlt? Wie wichtig haben es die Krankenkassen, das Geld bei säumigen Zahlern einzuklagen? Wissen Sie, wie schnell ein Betriebskonto in die roten Zahlen kommt, wenn kein Geld einfließt? Oder sollte ich mich ganz getäuscht haben, weil Sie eine Art Factoring vorhaben, indem die Krankenklassen für uns Vorkasse machen?

Die Freiheit des Individuums und ihre ungebremste Entfaltung war eine der wichtigsten Triebfedern der 68´Generation, die die Wiege der alternativen Bewegung und somit der Grünen war. Gelten diese Prinzipien nur für Politiker und linke Aktivisten, oder auch für Ausbeuter (Arbeitgeber) und Abzocker (Zahnärzte)? Uns wollen Sie noch den kleinen Rest der Freiheit nehmen sowie alle Rechte in unserem Beruf, aber eine ganze Reihe von neuen Pflichten aufbürden. Bitte erklären Sie mir doch wofür Frei im Freiberufler noch steht.

Seit 16 Jahren habe ich mich mit sieben Kollegen im zahnärztlichen Arbeitskreis Kempten e.V. , der größte privatrechtliche Verein Deutschlands für wissenschaftliche zahnmedizinische Fortbildung, mit viel Einsatz und Enthusiasmus für die Fortbildung von Zahnärzten engagiert und bis zu 50 Kursen jährlich veranstaltet, um die Qualität in der Zahnheilkunde zu verbessern. Auch wenn Sie es nicht glauben: die Zahnärzte sind eine sehr fortbildungswillige Gruppe. Unsere Mühe und auch die vieler anderer ähnlicher Vereine sind aber mit Ihrem Diktat hohe Qualität und alle Innovationen für fast kein Geld umsonst gewesen. Sie versuchen, mit ihrem Entwurf die Quadratur des Kreises zu konstruieren. Genauso gut könnten Sie sagen gesundes Gemüse ist zu teuer. Wir machen ein neues Gesetz, die Bauern müssen es ganz einfach doppelt so schnell wachsen lassen. Die soziale Verpflichtung gegenüber unseren Familien und Angestellten werden wir genau so wenig erfüllen können, wie fachlich-medizinische unseren Patienten gegenüber. Die perfide, nichts auslassende Einengung, Entmündigung und Entwürdigung der Zahnärzte muß Sie mit einem Stolz erfüllen, der wohl durch den Ruin und das Ausscheiden derer, die sich Ihrer Pläne nicht beugen wollen, noch größer werden wird.

Um ganz sicher zu gehen, dass auch keiner heil aus Ihrem Netz herauskommt, wurde auch die Entlastung des Mittelstandes eingeführt: Wegfall des Zweikontenmodells - Gehalt des Praxisinhabers ist keine Betriebsausgabe mehr - Enteignung der Praxen in überversorgten Gebieten - doppelte Besteuerung der Entschädigung bzw. des Verkaufserlöses. Sie machen mit Ihren Weggefährten wirklich ganze Arbeit.

Die Konsequenzen Ihrer Politik werden nicht lang auf sich warten lassen. Ich habe bereits die erste Helferin entlassen, die nächste wird wohl im Laufe des Jahres folgen. Woran man sieht, daß es Ihnen um Ideologie geht und nicht um den Erhalt der Arbeitsplätze. In der Dentalindustrie und in den Dentallabors sind Entlassungen in großer Anzahl bereits erfolgt. Schämen Sie sich denn gar nicht?

Ihre Zielsetzung ist bekannt. Wir sollen in die Knie gezwungen werden, um auf denselben zu den Krankenkassen zu kriechen und uns einkaufen (und verwalten) zu lassen. Wie das für die Patienten endet, können Sie nachlesen unter (Medical Care) HMO Horror Stories im Internet unter http://www.his.com/~pico/1-25.htm. Dann werden nämlich die Behandlungen nicht vom Patient und Arzt festgelegt, sondern von Sachbearbeitern nach Quoten, Durchschnitt und dem Geld, was von der Verwaltung noch übrig bleibt, bestimmt. Wir bekommen zwar keine Behandlungen mehr wie die Patienten sich das wünschen, dafür erreichen Sie Ihr Ziel: Gesundheitliche Planwirtschaft mit Ambulatorien (unsere Praxen), mit einem kleinen Unterschied zur früheren DDR: Die Ärzte tragen alle Risiken.

Lösung: Als Übergang die Kostenerstattung für alle Ambulante Bereiche, dann die Krankenkassen auflösen.

Einführung einer Pflicht-Grundversicherung zur Abdeckung großer Risiken (Lebensbedrohende Erkrankungen, Unfälle) für alle Bürger... Diese Grundversorgung sollte von privatrechtlichen Institutionen versichert werden, um den größtmöglichen Wettbewerb und beste Transparenz zu bekommen. Schaffen einer Möglichkeit, sich stufenweise hinzuversichern zu können, bis zur absoluten Luxuspflege und Luxusversorgung. Entlassung aller Heilberufe und Krankenhäuser in die freie Marktwirtschaft.

Wenn Sie fortfahren, wie Sie begonnen haben, werden Sie scheitern.

Wenn Sie gescheitert sind, wäre ich bereit, Ihre Arbeit zu übernehmen. Ich könnte es besser. Eine Bedingung hätte ich allerdings: Es müsste unter einer vernünftigen Regierung sein.

Ich erwarte Ihre Antwort mit Spannung.

Mit freundlichem Gruß

Per Fossdal
Zahnarzt, Kempten/Allgau


 


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