Das Wüstenblei der Deathparade

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Nachdem beim Regividerm-Skandal des WDR sich seit Beginn der Affaire im Oktober 2009 der Medienskandal 2.0 offenbart (siehe http://www.kindersprechstunde.at) , erleben wir bei der Loveparade schon wieder ein landesweites Totalversagen der Medien: kritisiert wird nur, wenn es nicht das eigene Nest trifft.

    “Die Loveparade in den Medien
    Ein einziger Blick in die Zukunft hätte doch gezeigt…

    Es ist eine bemerkenswerte Selbstgerechtigkeit, die durch viele Berichte über die Loveparade schimmert. Weitgehend ungestellt bleibt darin die Frage, warum die Journalisten selbst die angeblich unübersehbaren Mängel übersehen hatten.

So kommentiert Stefan Niggemeier die Situation am 1.8.2010 in der FAZ.
http://www.faz.net/s/RubCCB49507459C498F8E6FA9E990486D14/
Doc~E9A34C147432A446B8BE34E4E43B7C974~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Kritik an der Deathparade [1] kam in den Kommentarteilen und Foren – auch von Zeitungen -, aber wer liest denn schon DIE EIGENEN Foren und Kommentarteile? Die Redakteure offensichtlich nicht, auch keine freien Journalisten. Oder schwiegen auch sie aus Angst um ihre Brötchen – und taten es damit den Stadtoberen in Duisburg gleich, die sie nun bekritteln?

Bis der Artikel von Stefan Niggemeier erschien, dauerte es 5 Tage. Schon wieder war das Netz schneller:
26.7.2010:
“20 Tote + 510 Verletzte = Totalversagen des Journalismus in Deutschland”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6385

Eine der Fragen, die immer wichtiger wird: “Wozu noch Zeitungen?”
(http://ariplex.com/folia/archives/72.htm)

Wird Guano der Dünger der Redaktionsgummibäume?

-30-

Post Title: Das Wüstenblei der Deathparade
Author: Putnam Groove
Posted: 2nd August 2010
Filed As: Medienmafia
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