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Instant Karma … ‘Wissenschaftlich bewiesen’

Wednesday, April 18th, 2018

‘Schreibwerkstatt @HubertaWeigl’ (https://twitter.com/HubertaWeigl/with_replies) hat mir ein schönes Fundstück präsentiert:

https://www.woerterfall.com/wissenschaftlich-bewiesen-was-heisst-das-eigentlich/

von

    “wörterfall – die kommunikationswerkstatt, Michaela Albrecht”

Der “Artikel” ist mit Sicherheit in gewerblicher Absicht geschrieben und veröffentlicht worden, wie auch andere in der klar ersichtlich gewerblichen Web-Site.

Der Artikel beginnt mit diesen Worten:

    [*quote*]
    ————————————–
    Wissenschaftlich bewiesen – was heißt das eigentlich?

    Wissenschaftlich bewiesen – das klingt so gut, aber was bedeutet das? Und umgekehrt, was bedeutet es, wenn etwas wissenschaftlich nicht bewiesen ist? In meiner Arbeit habe ich ständig mit Heilpraktikern zu tun, die mit unwissenschaftlichen Methoden arbeiten. Und geht es Ihnen nicht auch so, dass man bei dem Begriff „unwissenschaftlich“ automatisch Bilder von mittelalterlichen Jahrmärkten im Kopf hat, wo marktschreierische Quacksalber einem getrocknete Krähenfüße gegen Rheuma angedreht haben?
    Als ich dem Begriff „wissenschaftlich bewiesen“ auf den Grund gehen wollte, stieß ich auf einen hervorragenden Artikel von Prof. Harald Walach, von dem ich vieles übernommen habe. Andere Teile stammen von mir oder von Wikipedia.
    […]
    ————————————–
    [*/quote*]

Bei der Erwähnung von Harald Walach dürfte den meisten Lesern ein Entsetzensschrei über die Lippen gekommen sein. Harald Walach und Wissenschaft, das verträgt sich nicht.

Wer mehr über Harald Walach wissen will: oben rechts im Suchfenster in

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php

    walach

eingeben und die Suche starten. Besonders die “Studie” zum Stichwort “Kozyrev” hat es in sich…

Zurück zum “Artikel” von Michaela Albrecht, in dem es einige Absätze weiter heißt:

    [*quote*]
    ————————————–
    Auftauchende Schwierigkeiten bei der Replikation von Studien

    In der Physik gelten sehr strenge Richtlinien, bis experimentelle Ergebnisse ernstgenommen werden.
    ————————————–
    [*/quote*]

Das Stichwort hier ist “Replikation”. Bezogen auf den “Artikel” ist das mindeste, was man erwarten darf, daß man diesen Artikel zitieren kann und ihn zur näheren Untersuchung und Beweisführung auf die eigene Festplatte sichern kann. Zur Beweismittelsicherung.

Doch weder kann man den “Artikel” sichern noch kann man aus ihm zitieren, denn es erscheint eine Warnmeldung eines vorsätzlich eingebauten Blockers, der elementare Funktionen des Browsers blockiert:

“ALERT! You are not allowed to copy content or view source”
.

Der Screenshot zeigt die Warnmeldung:

Das ist der klare, eindeutige und unwiderlegbare Beweis, daß dieser Artikel ganz unter gar nicht die Kriterien der Wissenschaft erfüllt.

Doch Wissenschaft kann mehr als nur staunen machen. Wissenschaft kann Beweisstücke sichern.

Hier der Beweis:


(http://archive.is/LJdul/image)

Sogar die ganze Seite ist inhaltlich gesichert:

http://archive.is/LJdul

Instant Karma.

Instant Karma kann aber noch mehr.

In ihrer gewerblichen Web-Site hat Michaela Albrecht noch mehr Seiten, darunter diese, und die – auch das ist evident – in gewerblicher Absicht:

https://www.woerterfall.com/abmahnung-heilpraktiker/

Die Seite beginnt mit diesen Worten:

    [*quote*]
    ————————————–
    Abmahnung Heilpraktiker – So reduzieren Sie die Gefahr!

    Abmahnung Heilpraktiker – Welche Formulierungen sind gefährlich?

    Abmahnung Heilpraktiker: Um den Kontakt mit dem Verband Sozialer Wettbewerb bzw. mit dem Gericht zu vermeiden, dürfen Sie viele Formulierungen nicht verwenden.
    […]
    ————————————–
    [*/quote*]

.
Am Ende der Seite ist die gewerbliche Absicht gerichtsfest veröffentlicht:

    [*quote*]
    ————————————–
    “Was darf ich denn überhaupt noch sagen? Irgendwie muss ich doch werben?”

    Ja, es ist unerquicklich. Die Rechtsprechung wird immer absurder, denn langfristig soll der Beruf des Heilpraktikers ausgetrocknet werden, ähnlich wie der Beruf der Hebamme. Wenn Sie Ärger vermeiden wollen, sollten Sie vorsichtig und sehr erfinderisch sein. Und am besten sollten Sie mich anrufen. Denn es ist billiger, mit mir und Frau Dr. Oberhauser zu arbeiten, anstatt eine Vertragsstrafe vom € 5.100,- pro falscher Formulierung an den Verband Sozialer Wettbewerb zu zahlen.
    ————————————–
    [*/quote*]

(Instant Karma: http://archive.is/qmTUr)

Instant Karma.
Quod erat demonstrandum.

.
.
PS:

Vielleicht – man sollte das doch fragen dürfen, und man darf – ist auch die erstgenannte Seite in einer mehr als nur unilateralen gewerblichen Absicht entstanden?

Denn in der zweiten Seite ist eine werbliche Absicht zu erkennen im Hinblick auf Rechtsberatung durch eine dort genannte Anwältin. Ob die davon weiß, sollte doch zu eruieren sein.

Die Anwaltskammer, denke ich, wird das bestimmt können.

Und die erste Seite wiederum erwähnt einen Harald Walach, der Mitglied der “Kommission D” des BfArm ist, die unter anderem zuständig ist für die Zulassung homöopathischer Komplexmittel, die wiederum, auch das wird so gerne verschwiegen (vor allem von den “Skeptikern”), den deutschen Herstellern homöopathischer Mittel mehr als die Hälfte des Umsatzes bringen.

2012 betrug für die deutschen Hersteller der Gesamtumsatz für homöopathische Mittel 453 Millionen Euro, woraus man für die Komplexmittel auf mehr als 250 Millionen Euro schließen darf – und das alleine für 2012. 2018 dürfte der Anteil bei weit mehr als 350 Millionen Euro liegen.

Wobei, um auch das zu erwähnen, homöopathische Komplexmittel aus mehr als einer Grundsubstanz bestehen UND diese Grundsubstanzen sogar in unverdünnter und unpotenzierter Rohtinktur beigemischt werden dürfen und werden. Es ist mitnichten so, daß da “gar nichts drin ist”. Solche als homöopathisch verkauften Mittel haben durchaus pharmazeutische Wirkung.

Schon vor mehr als 2 Jahren habe ich am 22.11.2015 in

über die Bestandteile von Komplexmitteln geschrieben. Ich zitiere das von mir nachgeprüfte Beispiel:

2014 habe ich folgende Salbe entdeckt, welche die Urtinktur in unverdünntem und nicht geschlagenem Zustand enthält in 5 Gramm auf 100 Gamm, also 5 Prozent NICHTDYNAMISIERTE Urtinktur. Ich halte das für Betrug, weil diese Salbe als homöopathisches Arzneimittel verkauft wird, obwohl ein klarer Bruch der Grundregeln der Homöopathie besteht. In der Liste der Bestandteile sind sogar weitere unverdünnte Anteile:

    http://www.medpex.de/antimas-selz-salbe-p5560838
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————–
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    homöopathische Arzneimittel

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    zur Anwendung bei Erwachsenen. Sanft, gut verträglich und phytologisch
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    Unter der Behandlung mit Antimas-Selz Salbe gehen Lymphdrüsenschwellungen
    und -verhärtungen zurück. Pulsatilla und Hydrastis normalisieren und
    fördern die Funktion der Schleimhäute, zugleich haben sie eine
    gefäßstärkende Wirkung. Thuja zeigt eine deutliche Affinität zu
    proliferativen (zellwuchernden) Prozessen unterstützt von Condurango und
    wirkt diesen durch Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte entgegen.
    Agnus castus hat sich besonders bei hormonabhängigen Beschwerden, wie sie
    insbesondere während des weiblichen Zyklus oder den Wechseljahren
    auftreten, bewährt.

    Indikationen:
    – imakterische Mastophatie
    – prämenstruelle Mastodynie
    – prämenstruelles Syndrom
    – Mastophatie
    – Mastitis

    Zusammensetzung:
    100 g Salbe enthalten:
    5,0 g Condurango ø;
    1,0 g Agnus castus ø;
    1,0 g Hydrastis D4;
    0,5 g Pulsatilla D4;
    0,5 g Lilium tigrinum ø,
    Konservierung:
    100 mg Parabene
    E214,
    E216,
    E218 mit Phenoxyethanol

    Menge:
    Salbe 100 ml
    ——————————————————–
    [*/quote*]

.
.

Würden Sie jetzt noch immer behaupten wollen “in Homöopathika ist nichts drin”…?

Damit sind wir wieder bei Harald Walach, dem Mitglied der “Kommission D” des BfArm, das über solche Komplexmittel entscheidet. Eine der Fragen, die man zu Harald Walach stellen MUSS:

Wieso ist Harald Walach Mitglied der “Kommission D”?

Die Antwort: Weil ihn das Gesundheitsministerium dorthin DELEGIERT hat. Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums, und damit in der Verantwortung des Gesundheitsministers, haben – man muß fragen: WARUM!? – Harald Walach in die “Kommission D” delegiert, OBWOHL bereits bekannt war, daß die “Universität” Viadrina in Frankfurt an der Oder ausgerechnet wegen Harald Walach sehr ernste Schwierigkeiten hatte.


(Bild aus http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486

Die GWUP, ein von Harald Walach allzeit geschätzter Freundeskreis (ich bitte vermerken zu wollen, daß dies tiefrabenschwarzer Humor ist…) schrieb am 9.6.2012 über die Eskapaden an der Viadrina und über deren Bewertung durch die Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg:

    https://blog.gwup.net/2012/06/09/hogwarts-an-der-oder-vernichtendes-urteil-der-hochschulkommission/

    [*quote*]
    ————————————–
    Hogwarts an der Oder: Vernichtendes Urteil der Hochschulkommission

    9. Juni 2012 von Bernd Harder

    Die Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg hat gestern ihren Abschlussbericht vorgelegt.

    Dieser war mit Spannung erwartet worden, weil der Präsident der Europa-Universität Viadrina („Hogwarts an der Oder“) sich erst danach zu den esoterischen Abwegen des „Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften“ (INTRAG) äußern wollte.

    In dem Bericht der Strukturkommission heißt es nun unter anderem:

    [**quote**]
    ————————————–
    Gegen das Institut für Transkulturelle Gesundheitswissenschaften an der EUV bestehen seitens der Kommission durchgreifende strukturelle Bedenken. Das Institut besitzt nur in begrenztem Umfang Bezüge zu den fachlichen Schwerpunkten der Universität.

    Zugleich besteht in seiner Aufstellung und der Konzeption des über das Institut angebotenen weiterbildenden MA-Studienganges „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“ dabei aus Sicht der Kommission eine qualitative Problematik.

    Eine in der Zielsetzung des Instituts formulierte geisteswissenschaftliche Reflexion an den Rändern der naturwissenschaftlichen Medizin ist zwar grundsätzlich wünschenswert. Auch in den medizinischen Fakultäten deutscher Universitäten finden sich (zweifellos nicht in dem wünschenswerten Ausmaß) Reflexionen medizinischen Handelns und Entscheidens. Es erscheint jedoch äußerst zweifelhaft, dass diese Reflexion im Rahmen des Instituts in geeigneter Weise erfolgen kann.

    Denn die Befassung mit komplementärer Medizin erfordert zwingend die enge Verbindung mit der naturwissenschaftlichen Seite, der Medizin, da sie nicht alleine als kulturwissenschaftliches Thema wissenschaftlich und praktisch bearbeitet werden kann. Komplementarität bedarf notwendigerweise des Zusammenwirkens von zwei sich gleichwertig einbringenden Komponenten. Die personellen Voraussetzungen hierfür sind allerdings an der EUV nicht gegeben.

    Die personelle Ausstattung des Studienganges findet auf der Seite der naturwissenschaftlichen Medizin nahezu ausschließlich über Lehrbeauftragte, überwiegend aus niedergelassenen Praxen, statt. Ein wissenschaftlicher Hintergrund vom Range universitärer Medizin lässt sich dabei nicht in ausreichendem Maße feststellen.

    Die Zielgruppe der Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten, an die sich das Studienangebot „Komplementäre Medizin“ des Instituts besonders richtet, wird insgesamt von einem Lehrkörper betreut, dem überwiegend medizinische Kenntnisse fehlen. Dies gilt besonders für die Forschung, die der Lehre zugrunde liegen sollte.

    Insgesamt ist die für eine der Themenstellung adäquate Forschung im universitären Rahmen erforderliche personelle wie sachliche Ausstattung des Instituts aus Sicht der Kommission nicht erkennbar. Auch erschließt sich der Wert des seitens des Instituts formulierten „Praktika-basierten Forschungszweckes“ nicht.

    Mit Blick auf das Gesamtprofil der EUV erscheint schließlich auch die Feststellung angezeigt, dass keine Hinweise auf eine Internationalisierung des MA-Studienganges erkennbar sind. Insbesondere liegt auch keine sichtbare internationale Anbindung an die naturwissenschaftliche Medizin vor.

    Die Hochschulstrukturkommission empfiehlt der EUV dementsprechend nachdrücklich den künftigen Verzicht auf das Angebot des MA-Studienganges „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“.

    Eine Fortführung des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften ist weder wie bisher als In-Institut noch als An-Institut zu befürworten. Vertretbar erscheint allenfalls, das Institut privatwirtschaftlich außerhalb der Hochschule weiter zu betreiben.“
    ————————————–
    [**quote**]

Vernichtender kann ein Urteil kaum ausfallen.
[…]
————————————–
[*quote*]

“Vernichtender kann ein Urteil kaum ausfallen.”.

Warum, das MUSS man fragen, wird Harald Walach TROTZDEM vom Gesundheitsministerium in die “Kommission D” des BfArm delegiert?

Und WARUM wird Harald Walach von Michaela Albrecht als Experte zu – ausgerechnet! – Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit zitiert?

Wobei, auch das darf man nicht vergessen, Monika Albrecht ihre Web-Site gewerblich produziert und veröffentlicht. Wer sind ihre Auftraggeber – und warum?

Medien = kollektives Hirnversagen

Tuesday, March 6th, 2018

Am 6. März 2018 ist die Lage im medialen Wasserglas wie gewohnt: normal unruhig. Heutiges Thema des Tages: die öffentliche Zuschaustellung der Versagensleistung der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, kurz “FAZ”:

    [*quote*]
    —————————————————–

    06.03.2018 | 15:58 Uhr
    06.03.2018 um 16:32 Uhr
    FAZ.net ordnet Blogs neu und trennt sich von Don Alphonso

    Die FAZ hat angekündigt, auf ihrer Website die Sektion mit Blogs umzubauen. Künftig sollen Blogs bei FAZ.net stärker als “Experimentierfeld” genutzt werden und auch mehr Podcasts veröffentlicht werden. Im Zuge der Neuausrichtung werden einige alte Blogs eingestellt, darunter auch “Stützen der Gesellschaft” und “Deus ex Machina” des ebenso bekannten wie streitbaren Bloggers Don Alphonso. Dessen Fans laufen bei Twitter Sturm.
    […]
    —————————————————–
    [*/quote*]
    Quelle:
    http://meedia.de/2018/03/06/faz-net-ordnet-blogs-neu-und-schmeisst-dabei-don-alphonso-raus/

.

Da hat der Verlag eine der wenigen lesbaren Kristallisationsfiguren des Landes – und wirft sie einfach raus.

Wenn man etwas Neues ausprobieren wollte, wie der Verlag behauptet, so kann man das doch in Hülle und Fülle tun – PARALLEL zu den bisherigen Blogs. im Gegensatz zu Papier ist das Internet in seriner Größe unbegrenzt. Und wenn die Blogs Anzeigenerlöse bringen, dann ist das doch genau das, wozu ein Verlag da ist: Geld machen mit Veröffentlichungen.

Aber es geht anscheinend nicht um Geld. Es geht auch nicht um geistige Größe. Es geht um eine politische Machtdemonstration. Und um eine politische Richtung. Um eine Gleichschaltung.

Nur: eine Gleichschaltung ist nicht immer dadurch gegeben, daß von Oben etwas angeordnet wird. Eine Gleichschaltung kann auch eintreten dadurch, daß ALLE nicht begreifen. Oder sich weigern etwas zu begreifen. Keine Order von oben, sondern Hirnversagen.

Wer und wie bei der “FAZ” versagt hat, das wissen “die” bei der “FAZ” am besten. Oder gar nicht.

Für weniger als 30 Euro pro Jahr kann man Web-space mieten, samt Domain-Registrierung. Einen Blog zu installieren dauert nur wenige Minuten. Dann kann man schreiben. Jeder kann das. Tagein-tagaus. Und die Welt ist zu Gast.

Die “FAZ” ist nur EIN Platz im WWW. Einer. Einer unter hunderten von Millionen.

Willkommen im Zeitalter der Beobachtbarkeit.

Offene Programmbeschwerde an den SWR

Monday, March 5th, 2018

An den Intendanten (Peter Boudgoust)
und den Fernsehrat des

Südwestrundfunk
Anstalt des öffentlichen Rechts

Neckarstraße 230
70190 Stuttgart

Telefon: 0711 929 0
Fax: 0711 929 11300

Offene Programmbeschwerde

Bremerhaven, 5.3.2018

Sehr geehrter Herr Boudgoust,

ich erhebe Programmbeschwerde

gegen die Sendung “Sensible Wale, rätselhafte Delfine”, produziert von “Planet Wissen”, wegen schwerer handwerklicher Fehler.

Sendetermine waren laut dieser Web-Seite von “Planet Wissen”:

https://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-wale-und-delfine-100.html

[*quote*]
——————————————-
Sendehinweis: SWR | 22. Januar 2018, 11:15 – 12:15 Uhr
Sendehinweis: WDR | 22. Januar 2018, 13:00 – 14:00 Uhr
Sendehinweis: ARD-alpha | 22. Januar 2018, 15:00 – 16:00 Uhr
——————————————-
[*/quote*]

Ebenfalls Sendetermin:

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/ausstrahlung-1290766.html

[*quote*]
——————————————-
Planet Wissen Sensible Wale, rätselhafte Delfine
Moderator Dennis Wilms (links) mit Studiogast Robert Marc Lehmann, Meeresbiologe und Forschungstaucher. | Bild: BR/SWR/Brigitte Karwath

Dienstag, 23.01.2018
11:00 bis 12:00 Uhr

ARD-alpha
2017

Moderation: Birgit Klaus, Dennis Wilms

Redaktion: Armin Olbrich
——————————————-
[*/quote*]

Das sind die an der Sendung Beteiligten:

[*quote*]
——————————————-
Autorin Annika Erbach
Regie Tom Lindner
Redaktion Martina Janning

Planet Wissen
Eine Coproduktion von Südwestrundfunk
und Westdeutscher Rundfunk
in Zusammenarbeit mit ARD-alpha
2017
——————————————-
[*/quote*]

Herr Lehmann, der Gast der Sendung, hat, woher auch immer, schon im Oktober 2017 die ganze Sendung bei YouTube hochgeladen:

https://www.youtube.com/watch?v=omUVRFKnxGc
[*quote*]
——————————————-
Sensible Wale, rätselhafte Delfine ©SWR Planet Wissen mit dem Meeresbiologen Robert Marc Lehmann
——————————————-
[*/quote*]

In dieser Aufzeichnung der Sendung ist ab ca 8:20 ein eingespielter Trickfilm zu sehen. Ich habe mehrere Screenshots gemacht:

Der Screenshot 1 zeigt das Logo des SWR und “Planet Wissen”, woraus man schließen kann, daß es eine Eigenproduktion des SWR ist.

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_1_800.jpg

Im Screenshot 2 sieht man einen gestrandeten Wal, über dem ein sechseckiges Symbol mit der Abkürzung “SBS” ist:

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_2_800.jpg

In Screenshot 3 ist neben dem gestrandeten Wal zusätzlich dieser Text zu sehen:

    “Wassermangel
    +
    Existenzangst
    ==>
    sinnvolles biologisches Sonderprogramm”

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_3_800.jpg

In Screenshot 4 ist zusätzlich beim Wal das Bild einer Niere sowie Wassertropfen;

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_4_800.jpg

In Screenshot 7 sieht man die letzte Szene des eingespielten Trickfilms, die Statistik über Rettungserfolge bei gestrandeten Walen in Kalifornien:

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_7_800.jpg

In Screenshot 9 sieht man die beiden Moderatoren der Sendung und ihren Gast – und im Hintergrund die in Screenshot 7 schon gezeigte letzte Szene des Einspielers.

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_9_800.jpg

Dies ist das Transkript, das ich von dem Einspieler gemacht habe:

[*quote*]
——————————————-
“Sensible Wale, rätselhafte Delfine ©SWR Planet Wissen mit dem Meeresbiologen Robert Marc Lehmann”
[…]

Wenn ein Wal strandet, ist das nicht sofort sein Todesurteil, denn sein Körper ist für diesen Fall gewappnet.
Automatisch startet das sinnvolle biologische Sonderprogramm SBS für Wassermangel und Existenzangst.
Das SBS sorgt dafür, daß die Nieren mehr Wasser zurückhalten und der Wal mit seinen Reserven länger überleben kann.
Das verschafft dem gestrandeten Tier wertvolle Zeit.
Etwa 1 Stunde kann der Wal so durchhalten und auf die rettende Flut warten, die ihn zurück ins Meer spült.
Kommt die nächste Flut nicht rechtzeitig, verendet der Wal langsam und qualvoll.
Das immense Gewicht des Tieres zerquetscht seine Organe.
Der Wal trocknet aus.
Sein Kreislauf kollabiert und er beginnt zu ersticken.
Doch darf der Mensch in diese natürlichen Vorgänge eingreifen und wie sinnvoll ist das Retten eines sterbenden Wals überhaupt?
Selbst Tierschützer streiten darüber.
Ihre Organisation RSPCA rät zum Einschläfern um einen sterbenden Wal von seinem Leiden zu erlösen.
Das Retten eines gestrandeten Tierst ist ein Wettlauf gegen die Zeit.
Damit der Wal überhaupt eine Chance hat, den Stress einer Rettungsaktion zu überleben, müssen seine Vitalfunktionen stabil sein.
Dann kann er ins tiefe Wasser zurückgebracht werden.
Oder er wird erst aufgepäppelt, so lange, bis er fit genug für seine Rückkehr ins Meer ist.
Doch Untersuchungen zeigen schlechte Aussichten für die geretteten Wale.
Etwa die Hälfte starb schon in den ersten 24 stunden nach der Rettung.
Andere verendeten in den ersten Wochen nach ihrer Freilassung.
Von 68 Zahnwalen überlebten nur 5 eine Rettung.
——————————————-
[*/quote*]

Die Aussagen des eingespielten Trickfilms in Bezug auf das “Sinnvolles biologisches Sonderprogramm” (“SBS”) sind in Text und Bild ein hanebüchener Schwachsinn. Aber nicht irgendein Schwachsinn, sondern tödliche Lügen der “Germanische Neue Medizin” des kriminellen Psychopathen Ryke Geerd Hamer, wegen dem und wegen seiner Anhänger hunderte Kranke einen extremst qualvollen Tod starben.

Der Scharlatan Ryke Geerd Hamer ist international bekannt, unter anderem wegen des Falls “Olivia”, wo Olivia Pilhar, ein kleines österreichisches Mädchen mit einem riesigen Wilms-Tumor, von seinen Eltern ins Ausland entführt wurde, damit es keine Krebs-Operation bekommt. Der Fall ging seinerzeit durch die Medien. Später wurde über Hamer und seine Anhänger immer wieder berichtet, unter anderem von RBB “Kontraste”.

Ich recherchiere und veröffentliche seit rund 18 Jahren über die Hamer-Szene und habe TV- und Zeitungs-Redaktionen im In- und Ausland bei ihren Recherchen und Produktionen beraten. Über die Hamer-Szene betreibe ich unter anderem die Domains

http://www.todessekte.de
http://www.klinikskandal.com
http://www.healbreastcancerawards.org
http://www.metamedicine.at/

Hamer’s “Germanische Neue Medizin” ist absolut tödlich. Es gibt keinen einzigen Überlebenden.

Hier ist ein Nachruf auf Michaela Jakubczyk-Eckert, eines von Hamer’s Opfern:

http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm

Wer Hamer ist, und was er und seine Szene anrichten – und vor allem ihre Gefährlichkeit! – dürfte Ihnen damit hoffentlich klar sein.

Der in dem Einspieler benutzte Begriff “Sinnvolles biologisches Sonderprogramm” (“SBS”) ist eine Erfindung von Hamer. Er ist eines seiner Kernthemen und ist Hamer EINDEUTIG zuzuordnen. Die Beschreibung, zu sehen im Transkript, ist Hamer EINDEUTIG zuzuordnen.

Helmut Pilhar, der Vater von Olivia Pilhar, ist Anhänger und Profiteur von Hamer’s “Germanische Neue Medizin”. Er amusiert sich über die Sendung und schreibt in seiner Web-Site:

http://www.germanische-heilkunde.at/dokumentation-beitrag-anzeigen/swr.html

[*quote*]
https://www.youtube.com/watch?v=94NpEtwBLqw

“Sinnvolle Biologische Sonderprogramme” und “Existenzangst” bei Walen? – Kurioser TV-Bericht
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Hamer verstehen
Published on Jan 24, 2018

Kurioser TV-Bericht mit Bezug auf die Biologischen Naturgesetze von Dr. Hamer.

Beitrag aus der ARD-Sendung “Planet Wissen: Sensible Wale, rätselhafte Delfine”, ausgestrahlt am 22.01.2018 auf SWR.
[*/quote*]

Einen Ausschnitt mit dem Einspieler hat er bei YouTube hochgeladen, siehe die obige URL.

Wie man sieht, erkennen Hamer-Anhänger SOFORT, was in dem Einspieler gezeigt wird: Ryke Geerd Hamer’s “Germanische Neue Medizin”!

Der Einspieler ist, siehe Logo, eine Produktion des SWR.

War man bei der Produktion der Sendung so leichtsinnig, daß man nicht einmal den Moderatoren den hauseigenen Einspieler vor der Sendung vorgeführt hat?

War man bei der Produktion der Sendung so leichtsinnig, daß nicht einmal die SWR-Redaktion den hauseigenen Einspieler gesehen und abgenommen hat?

Offensichtlich sind auch andere Redaktionen mit der Sendung betraut. War man auch dort so leichtsinnig, sich den Einspieler nicht anzusehen?

Selbst für den Fall, daß die Moderatoren den Einspieler vor der Aufnahme nicht kannten, hätten sie die Aufnahme abbrechen müssen bzw die Fehler des Einspielers sofort kritisieren und auf gar keinen Fall unkommentiert lassen dürfen. Aber das haben sie nicht getan. Sind die Moderatoren dermaßen unfähig, daß sie den Irrsinn der Behauptungen des Einspielers nicht erkennen?

“Planet Wissen” soll, so ist zumindest der Anspruch zu verstehen, eine Sendung über Wissenschaft sein. Das setzt bei Redaktionen und Moderatoren ein Mindestmaß an Erkenntnisfähigkeit und Wissen voraus. Doch davon ist hier nichts zu bemerken. Selbst wenn man Hamer’s “Germanische Neue Medizin” nicht kennt, so sind die Fehler im Einspieler eindeutig und sofort zu erkennen.

Und was ist mit der Autorin der Sendung? Wie kann es angehen, daß jemand Ryke Geerd Hamer’s geisteskranke Lügen der “Germanische Neue Medizin” als wahre Tatsachen in eine Sendung schmuggelt?

Die Qualifikation einer ganzen Reihe von Mitarbeitern Ihres und der anderen beteiligten Sender steht offensichtlich nicht mehr zur Debatte. Weil nicht vorhanden.

Mit freundlichem Gruß

Aribert Deckers
[Adresse]

Sic transit gloria Dodo

Monday, February 26th, 2018

The quoted text is in German, but you don’t have to actually read it. Just go down to the last paragraph of that article and see the names there.

“The Dodo” is something which appears on Twitter. Until now I had no idea that “The Dodo” belongs to Axel Springer.

Well, this news explains a bit why some videos are a bit peculiar. I wondered WHY THE HELL do people, who just see a harmed animal on the street, or elsewhere, IMMEDIATELY start making video clips of it, when they still are busy with saving the animal?

Looks if a lot, if not all, of that video stuff is fakes. All made up. What a damned shame.

Sic transit gloria mundi.

For me “The Dodo” is dead. As dead as dodo. In the real sense.
.

    http://meedia.de/2018/02/26/jens-mueffelmann-geht-axel-springer-von-der-fahne-usa-chef-wechselt-in-venture-capital-branche/

    [*quote*]
    ——————————————–
    26.02.2018 um 12:32 Uhr
    Jens Müffelmann geht Axel Springer von der Fahne: USA-Chef wechselt in Venture-Capital-Branche
    […]

    Gemeinsam mit Discovery Communications Inc. und dem Finanzinvestor Lerer Hippeau hatte Axel Springer 2016 mehrere US-Beteiligungen zur Group Nine Media zusammengelegt. Das Joint-Venture beherbergt Digital-Unternehmen wie NowThis, Thrillist oder The Dodo. 2015 übernahm Axel Springer außerdem die Mehrheit an Business Insider.
    ——————————————–
    [*/quote*]

Die Arzt-Reklame in der Provinz wird immer unverschämter. Die Wahrheit über Dr. med. Marcus Oggenthür.

Sunday, January 7th, 2018

Die Arzt-Reklame in der Provinz wird immer unverschämter.

Eine mehrere Meter hohe Reklame, nachts mit Beleuchtung.

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groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/MARCUS_OGGENTHUER_INTERNIST_1_1431.jpg

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Die Tafel im Detail:

http://ariplex.com/carlixon/pix/MARCUS_OGGENTHUER_INTERNIST_2_1431.jpg

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    Dr. med. Marcus Oggenthür
    Internist
    alle Kassen

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Als ich vor einigen Monaten bei Twitter längere Zeit und unübersehbar auf diese Reklame hinwies, war das Echo schlecht. Es gab keine einzige Reaktion, nicht einmal, wenn ich den Leuten diese Reklame “direkt vor die Nase” setzte.

Bis auf einen, ein “Skeptiker”, der mich ganz einfach blockte. Sehr beeindruckend. Dabei ist er sogar Arzt, und das mindeste, was er hätte tun können, wäre nachzufragen, wo diese Reklame steht. Oder er hätte fragen können, wer dieser seltsame “Dr. Marcus Oggenthür” sein soll.

So ist das bei den Skeptikern, den Ärzten – und überhaupt – bei den Weißkitteln. Wenn es um die eigenen Kittel geht, herrscht Funkstille.

Dabei hätte man allen Grund gehabt, zu fragen, wer der “Dr. Marcus Oggenthür” ist.

Zugegeben, ich hätte es mit einem einfacher zu durchschauenden Namen versuchen können. Zum Beispiel mit

    Doktor Roggentüth
    staatlich approbierter Kusentrekker

Dann wäre der Groschen vielleicht gefallen. Vielleicht. Aber nur vielleicht. Sicher bin ich mir da nicht. Denn das Foto ist echt.

Das Foto ist echt. Die Aufschrift

    Dr. med. Marcus Oggenthür
    Internist
    alle Kassen

habe ich allerdings selbst ins Bild montiert. Vorher – und überhaupt – sieht die Szene so aus:

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P9290041_FULLSIZE.jpg

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P9290042_FULLSIZE.jpg

.

Ein Blick auf die Reklame am Haus:

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P9290043_FULLSIZE.jpg

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Bei Dunkelheit leuchtet die Reklame weithin sichtbar:

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P4090178_FULLSIZE.jpg

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Bei Dunkelheit die Szene von der anderen Straßenseite aus betrachtet:

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P4090192_FULLSIZE.jpg

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Die Wahrheit über Dr. med. Marcus Oggenthür
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Es gibt keinen “Dr. med. Marcus Oggenthür”, denn diese dreiste Reklame ist in Wahrheit die einer Heilpraktikerin. Wie man an den Reklametafeln am Haus sieht, macht sie sogar Krebsbehandlungen.

Als ich auf die Reklame hinwies, geschah dies zu einer Zeit, als die Angriffe auf die Heilpraktiker – zu recht! – besonders heftig geworden waren. Nachwirkungen der 4 Todesfälle des Heilpraktikers Klaus Ross in Bracht:

Und Nachwirkungen einer Affaire in Handeloh:

Und Nachwirkungen extremer geistiger Verfinsterung im Homöopathen-Milieu:

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Es gibt Grenzen

Was wir im Heilpraktiker-Milieu erleben, sprengt alle Grenzen. Es kann und darf nicht sein, daß mit Billigung von Staat, Politik und Justiz charakterlich und fachlich völlig unqualifizierte Personen mit und ohne Heilpraktikerschein “Heilungen”, “Coaching” und ähnliches betreiben und damit Gesunde und Kranke direkt oder indirekt in ernste Gefahr bringen, sie teilweise lebenslang schädigen oder sogar töten.

Staat, Politik und Justiz haben die Pflicht, die Bürger vor solchen Dingen zu schützen. Dieser Pflicht kommen sie vorsätzlich nicht nach. Vorsätzlich! Denn es ist nicht so, daß Staatsorgane, Politiker und Justiz nicht um die Gefährlichkeit der “Heiler” wüßten!

Um das zu verdeutlichen: Die “Germanische Neue Medizin” des kriminellen Psychopathen Ryke Geerd Hamer hat hunderte Menschen auf grausamste Weise in den Tod gebracht. Viele dieser Kranken könnten heute noch leben, wenn man die Betrüger gestoppt und die Kranken mit wissenschaftlicher Medizin behandelt hätte.

In Erinnerung an Michaela Jakubczyk-Eckert; sie ist eines von Hamer’s Opfern:

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Hamer ist inzwischen tot. Doch auch in den Jahren vor seinem Tod hat Hamer schon lange keine bedeutende Rolle mehr gespielt, denn er war nur noch einer von Vielen, die – in welcher Spielart auch immer – die “Germanische Neue Medizin” – praktizieren.

Es gibt sogar internationale Organisationen, die – mit vollem Wissen der Staaten, der Politiken und der Justizen – in aller Öffentlichkeit “Germanische Neue Medizin” betreiben. Doch es geschicht den Täter nichts.

Über den tödlichen Betrug mit “Metamedizin” bzw “Meta-Health”:

Im Gegenteil! Wenn sogar Bundestagsabgeordnete, die selbst Krebs haben, und als Juristen sogar in der Justiz bewandert sind, aus dem Recht der Kranken auf Wahl ihrer Behandlung das Recht der Täter machen, jeden Betrug anzubieten, dann weiß man, wo wir leben: in Deutschland, dem Täterland. Hier darf man alles.

Twitter’s Erbärmlichkeit auf den Punkt gebracht

Sunday, January 7th, 2018

Twitter ist ein menschenverachtendes, parasitisches Ausbeutungssystem.

Twitter gaukelt den Usern vor, man würde ihnen zuhören. Man würde lesen, was sie schreiben. Sie würden beachtet.

Als ich vor mehreren Jahren bei Twitter Mercola beobachtete, einen gemeingefährlichen amerikanischen Gesundheitsbetrüger, der nicht einmal davor Halt macht, für den kriminellen Psychopathen Ryke Geerd Hamer, auf dessen Konto hunderte Tote gehen, ausgiebig Reklame zu machen, war zu sehen, daß die Reaktionen der mehr als 60.000 “Follower” Mercola’s nahezu null waren.

Heute, am 7.1.2018, ein anderes Beispiel: Brian Brushwood (ein netter und freundlicher Mensch, der sogar Mäuse [1] aus seiner Wohnung mit einer eigens im Versandgeschäft gekauften Lebendfalle fängt und sie dann im Garten wieder aussetzt) mit seinen sagenhaften 1,73 MILLIONEN “Followern”:

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Trotz der riesigen Zahl von 1,73 Millionen “Followern” selbst nach mehr als einer Woche Beobachtungszeit nur extrem schwache Reaktionen der Zuhörerschaft:

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Bei der Maus [1] gibt es ein paar mehr Reaktionen. Aber auch deren Zahl steht in keinem Verhältnis zu der riesigen Zahl von 1,73 Millionen Followern.

Eine kleine private Web-Site hat mehr Besucher. Tun sich mehrere Kleine zusammen, vergrößert sich ihre Leserschaft deutlich. Das TG-1, ein Forum, auch nichts anderes als ein Zusammenschluß mehrerer Aktiver und ihrer Besucher und Freunde, nicht einmal besonders groß (nur ca 5000 Threads sichtbar), kommt im Monat auf über 200.000 Besucher.

Es geht nichts über “Vitamin B”.

Bandbreite.

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[1]
Flurschäden der Maussuche:

https://twitter.com/shwood/status/949525779800645634

Fang geglückt:

https://twitter.com/shwood/status/949832182205419520

Ab in die Freiheit!:

https://twitter.com/shwood/status/949834491358535680

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https://twitter.com/shwood

Ein Leuchtfeuer im Ozean

Thursday, January 4th, 2018

Der Journalismus erlebt einen Wandel. So ist aus dem “JoNet”

,einer über 2 Jahrzehnte gewachsenen Gruppe von mehr als 3000 Journalisten eine verwelkte Primel geworden, deren Web-Site leer und deren Domain anonym registriert ist. Sic transit gloria mundi. So verwelkt der Ruhm des Journalismus.

Einzig das “Medienlog”

    “Das Medienlog ist die werktäglich publizierte Medienschau des Journalistennetzwerks jonet (1994 von Jochen Wegner gegründet).
    Das Medienlog wird von Corinna Blümel, Katrin Schwahlen, Susanne Wankell und Gerti Windhuber geschrieben.”

    http://www.jonet-medienlog.de

hält wie ein Leuchtfeuer im Ozean eisern und beharrlich und unermüdlich die Stellung. Aber dafür gibt es für Corinna Blümel, Katrin Schwahlen, Susanne Wankell und Gerti Windhuber leider keine Preise, weder für Journalismus noch für Organisation noch für Ausdauer.

Das Leben ist hart auf diesem Planeten.

DIE SIEGER — Treppenanbau im Souterrain des real existierenden Journalismus

Saturday, December 23rd, 2017

Im Fernsehen ist die Praxis schon lange bekannt, seit Jahrzehnten: der Moderator X der einen Sendung holt den Moderator Y der anderen Sendung zu Gast in seine Sendung. Z holt A und B in die Sendung, R holt Z und X in die Sendung, und so weiter, und so weiter. Sie holen sich gegenseitig, sie beweihräuchern sich, sie helfen sich gegenseitig in den Sattel. Und halten sich gegenseitig im Sattel. Die Gesichter sind immer die gleichen. Immer die gleichen. Ein festes Netzwerk. In der Politik nennt so etwas “Filz”.

Die Methode in den Medien hat auch einen Namen: “Ich verfeature dich, du verfeaturest mich”.

Hier ein Zitat aus einer Notiz aus einem Forum, sie stammt aus dem Jahr 2011:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7078.0

    [*quote*]
    ————————————————
    Geistige Inzucht wird betrieben und gegenseitig hievt man sich in die Sessel: “Ich verfeature dich, du verfeaturest mich.” Uralter Spruch, mindestens 20 oder 30 Jahre alt. Schon damals wußte man, wie der Redaktionshase läuft.

    An Politikern wird Korruption, werden Seilschaften und Hinterzimmerklüngel kritisiert. Daß die Journalisten das gleiche machen und sich noch als Richter und Erzieher und ethische Oberinstanz der Nation aufspielen (natürlich neben, besser über den Kirchen), und den Leuten Müll ins Hirn stopfen, das wird geflissentlich ignoriert. Kritik ist verboten. Daß Zapp, diese pöhse Sendung des NDR existiert, ist schon ein Wunder, und wohl auch ein Ventil, wenn jemand gar zu blöden Mist gebaut hat, daß sogar die Branche darüber lachen darf.

    Aber darf sie denn? Zum Selbstbild der Journalisten gehört doch, supergut, superpräzise, superecht zu sein. Daran zu zweifeln ist Gotteslästerung.

    Aber es gibt keinen Gott und es gibt keine Götter. Es gibt nur Pfeifen, die sich dafür halten.
    ————————————————
    [*/quote*]

Auch in diesem Jahr, in 2017, dem Journalismus geht es schlecht, schreiben und reden Journalisten.

Nicht nur dem Journalismus, auch ihnen geht es schlecht.

Dem Journalismus geht es schlechter.

Die Journalisten schreiben. Sie schreiben über die Welt – und sie schreiben über sich. Die Journalisten schreiben über Preise. Und sie schreiben über sich. Über sich und ihre Preise.

“MedWatch.de” schreibt bei Twitter über einen Preis:
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“Wir sind Journalist des Jahres” – das klingt nach dem 1. Preis. Als Journalist.

Bei Näherem betrachtet ist es nicht der 1. Preis.

Es ist auch nicht der 2.

Nein, auch nicht der 3.

Auch der 4. ging an ihnen vorbei.

Sie sind die erst die Nummer 5.

Es ist auch kein Preis für Journalismus. “Entrepreneur” nennt man sie. “Unternehmer” klingt so einfach, so bieder, so deutsch. Aber man ist doch wer. Stimmt. Aber wer ist “man” denn? Jemand, der sich “Entrepreneur” nennen muß…

Und wofür gibt es den Preis? Für die Beschaffung eines Arbeitsplatzes – für sich. Nannte man das früher nicht “Ich-AG”? Oder so ähnlich? Aber lassen wir das. Wofür gibt es den Preis, was unternehmert man denn? Den Start von “Medwatch.de”. Pardon, das kennen wir doch schon – und ein paar, nennen wir es “Ungereimtheiten” dieses Starts:

“Folgen des Überflusses”
http://ariplex.com/folia/archives/1975.htm

“MedWatch, das ist gelogen!”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9382

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DIE SIEGER
Treppenanbau im Souterrain des real existierenden Journalismus

Twitter ist ein Haufen Nazischeiße

Saturday, December 16th, 2017

Nun hat Twitter zum dritten Mal meinen Account gesperrt. Erst http://www.twitter.com/aribertdeckers ,dann http://www.twitter.com/aribertdeckers2 und jetzt http://www.twitter.com/aribertdeckers3

Die “Begründung” ist jedes Mal die gleiche: “automated behavior”, was in sich schon ein geisteskranker Witz ist.
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Interessant ist dann die weitere Prozedur: Twitter erpreßt die Herausgabe einer Telefonnummer. Gebe ich die Nummer ein, kommt als weitere idiotische Reaktion von Twitter: diese Nummer ist “unsupported”.

Twitter ist Nazischeiße.

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addendum, 17.12.2017:

Nachdem der Account aribertdeckers3 von den Twitter-Naziadmins geblockt wurde (und außerdem nicht einmal ein Logo gehabt hatte), habe ich ein neues Logo gemacht:

Das Bild ist entstanden aus einem Foto der ersten Bremerhavener Space-Invaders aus der Zeit um 1900, in einem der schönsten Jugendstilhäuser:

Von außen sieht der Account so aus:

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Jedoch, kaum daß das Logo hochgeladen ist und die Angabe “I am world’s best expert on homeopathy * 1789 Mars” eingegeben ist, drehen die Nazis wieder durch und der Account ist geblockt:

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Twitter fordert, man müßte die Telefonnummer eingeben. Was sich aber als Lüge erweist, denn Twitter nimmt die Nummer nicht an, egal wie man sie schreibt, mit Länderkennung, ohne Länderkennung, mit Klammern, ohne Klammern, und so weiter:

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Nach mehreren Versuchen setzt Twitter noch eine Lüge obendrauf:

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Das Maß ist voll. Twitter hat mehr als 300 Millionen User. Diese Nazi-Praktiken Twitter’s sind ein klarer Verstoß gegen die amerikanische Verfassung.

Heiko Maas’ Netzwerkskontroll-Nazi Twitter.com dreht endgültig durch

Thursday, December 14th, 2017

Twitter ist bekannt dafür, daß Spam-Bots und Porno-Bots ungeniert Accounts der User vollschmieren. Die hinterhältigste Weise besteht darin, daß sich diese Bots als Follower an die Accounts der User “ankleben” und dadurch die Accounts der User als Falle mißbrauchen und beschädigen.

Bisher war es möglich, Twitter in einem “Report” diese Aktivitäten relativ einfach zu melden. Heute hat Twitter eine völlig neue Meldeprozedur installiert, für die die Bezeichnung “kleinkariert” noch die höchste Schmeichelei wäre.

Vor allem: Spam-Bots und Porno-Bots können nicht mehr gemeldet werden.

Noch schlimmer: Wenn es den Admins nicht paßt, daß man etwas meldet, wird man AUTOMATISCH ignoriert und geht im System unter.

Wer sich also in einer Follower-Wolke von Porno-Idioten übelster Sorte findet, sollte sich nicht wundern, denn Twitter will genau das.

Die großen Zahlen von Followern, mit denen den Usern vorgegaukelt wird, wie wichtig sie wären, sind zu einem sehr großen Teil von Bots erzeugt. Weil Twitter die Follower in der Liste der Follower NICHT chronologisch anzeigt, muß man weiter nach unten rollen – und sieht dort, wer sich alles angehängt hat…
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Die neue Melde-Prozedur

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/TWITTER_REPORT_1_20171214_FULLSIZE.jpg

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Porno-Bots sind eine Beleidigung des Account-Inhabers und der User. Sehen Sie nun, was Twitter treibt…

“Beleidigung” anklicken

“Beleidigung” angeklickt und es erscheint:

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Wer ist man? Die “Behörde”?

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WAS will man melden?

Nur “Tweet” oder “Profil”? Das ist lächerlich.. Das GESAMTBILD zählt. Und DAS kann man nicht melden!

Ein einzelner Tweet? Das ist lächerlich. Porno-Spammer haben teilweise eine ganze Flut übelster Bilder, mit denen man auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden möchte. Und Haßtiraden und andere Angriffe sind weiß-Darwin nicht auf einen einzelnen Tweet beschränkt.

Das “Profil” ist nur die Selbstdarstellung des betreffenden Bots. Die Tweets sind darin NICHT enthalten.

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Wo im “Profil” befindet sich der anstößige Inhalt?

Wie man sieht, sind die Tweets als Gesamtheit NICHT enthalten. Es geht nur um die Selbstdarstellung.

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Wenn Sie glauben, Sie wären jetzt endlich am Ziel, haben Sie sich getäuscht.

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Twitter ist eine lächerliche Farce.

Twitter ist eine menschenverachtende und parasitische Ausbeutungs- und Lebenszeitvernichtungsmaschine, die Gehirnwäsche betreibt durch die Auswahl der vorgesetzten und der unterschlagenen Meldungen.

Twitter erzwingt durch seine primitiven Steuerungsmechanismen ganz bestimmte, irrationale Verhaltensmuster.

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Am Anfang der bemannten Raumfahrt schickte man vor den ersten menschlichen Astronauten zuerst Hunde und Affen mit Raketen ins All. Die Affen mußten in ihrer Kabine auf das Aufleuchten von Lampen auf einer Tafel vor ihnen warten und mit einem bestimmten Antwortverhalten auf Knöpfe drücken. Twitter ist genau das Gleiche, von Affen für Affen.

Deutsche Menschenrassen

Sunday, December 3rd, 2017

Als ich 1965 die Prüfung zum Gymnasium bestand, damals kam man nur mit Prüfung auf das Gymnasium, bekam ich von meinen Eltern den Kleinen “Brockhaus” geschenkt: fünf dicke Bände plus ein dicker Atlas. Es war der Aufstieg in eine neue Welt der Bildung. Damals galten Bücher noch etwas.


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Ich würde mich nicht an den “Brockhaus” erinnern, gäbe es darin nicht eine Merkwürdigkeit, die mir schon damals als äußerst seltsam auffiel: deutsche Menschenrassen.

Deutsche Menschenrassen, wer hätte das gedacht?

(Brockhaus, 1962, Seite 480: Menschenrassen
groß: http:///ariplex.com/carlixon/pix/BROCKHAUS_BAND_J_1962_p480_FULLSIZE.jpg)

(Brockhaus, 1962, Seite 481: Menschenrassen
groß: http:///ariplex.com/carlixon/pix/BROCKHAUS_BAND_J_1962_p481_FULLSIZE.jpg)

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Aufschlußreich hierzu ist die Quellenangabe am Ende des Eintrags über “Menschenrassen” in Seite 479 des Bandes “J”:

(Brockhaus, 1962, Seite 479
groß: http:///ariplex.com/carlixon/pix/BROCKHAUS_BAND_J_1962_p479_FULLSIZE.jpg)

Folgen des Überflusses

Monday, November 27th, 2017

Viele Studenten verlassen die Universitäten und Hochschulen, viele brechen ab, viele schaffen tatsächlich den Abschluß. Viele, viele, viele. Aber wo bleiben sie?

Ein Diplom ist keine Garantie für einen Arbeitsplatz in dem Fachgebiet, in dem man studiert hat. Außerdem ist ein anspruchsvolles Studium, wie der Name sagt, anspruchsvoll. Was ist, wenn der Titel mit viel Mühe erkämpft wurde, aber mit weniger Mühe Geld zu machen näher liegt? Der Abstieg in intellektuell schwächere Gebiete liegt auf der Hand.

Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft. Für einen zu besetzenden Arbeitsplatz türmen sich bei den Personalsachbearbeitern hunderte Bewerbungen: Augen zu, eine, zwei, drei wahllos herausgreifen, der Rest wandert gleich in den Müll. Seit über 2 Jahrzehnten läuft das so. Faulheit siegt. Personalentscheider in den Firmen sind unfähig, unwillig, oft böswillig und gnadenlos dumm. Vor allem gnadenlos. Und vor allem dumm. Der desolate Zustand extrem vieler deutscher Firmen ist eine direkte Folge davon. Wer Unfähige einstellt, braucht sich über das Ergebnis nicht zu wundern.

So sieht es aus in Deutschland mit dem Start in den Beruf, in welchen auch immer. Auf der Gegenseite, im Beruf, ist es ebenfalls nicht rosig. Viele Firmen entlassen, manche Wirtschaftszweige sind radikal geschrumpft und bluten vollends aus. Aus dem existierenden Arbeitsplatz wird ein nicht mehr existierender. Ex und hopp! Am lautesten hört man den Abstieg bei den Journalisten. Warum? Weil “die in den Medien” die sind, die darüber schreiben und reden, in Zeitungen, im Rundfunk, im Fernsehen – und im Internet.

In Zeiten wirtschaftlicher Krisen ist ein Ausweg: sich selbständig machen. Neue Nischen finden, Waren und Dienstleistungen vermarkten, und – wenn gar nichts mehr hilft – sich selbst vermarkten. Die neue Welt ist zu einem Sklavenmarkt verkommen. Vornedran: Journalisten. Schreiberlinge für Dutzendartikel werden bezahlt nach Textseiten, 10 Artikel 50 Dollar. Das läuft in den USA seit über 10 Jahren so. In Deutschland wurde dieses “Geschäftsmodell” so und ähnlich auch versucht. Verleger wie Burda hatten ihre Finger drin im Billigmarkt. Daß die Qualität des Journalismus am Ende ist, ist bekannt. Vor allem, daß sie am unteren Ende ist. Am ganz unteren Ende: die “Lügenpresse”. Es ist ja nicht so, daß Journalismus ein hehres Gefilde hehrer Heroen wäre, oh nein! Journalismus ist vor allem: Durchsetzen von Ideologien.

“Berufsstände und ihre Wahnvorstellungen”
http://ariplex.com/folia/archives/1955.htm

So haben wir in einem Land, das politisch, wirtschaftlich, ethisch und moralisch am Ende ist, auch noch das dicke Ende: eine Flut von Arbeitssuchenden. Was könnte man tun? Sich selbständig machen. Für Journalisten geht das ganz einfach: schreiben, schreiben, schreiben. Und das Geschriebene auf irgendwelche Server befördern, auf eigene und fremde Web-Sites, und hoffen, daß die Werbung Manna vom Internet-Himmel fallen läßt. Für Hoffnung ist immer noch Platz. Und für Geld sorgt, manchmal, das Arbeitsamt.

Viele Journalisten sind auf Hartz IV. Wenn noch Geld kommt, kann man schreiben. Man kann schreiben, man kann sich zusammentun. Man kann neue Nischen suchen. Besonders elusiv: “investigativer Journalismus”. Investigativ kann sich Jeder nennen, schon die Bezeichnung “Journalist” ist nicht geschützt. So werden Klüngel gestartet, die sich investigativ nennen.

Verlage meinten, sich besonders damit hervortun zu müssen, daß sie “investigativ” seien. Dabei hätte das Investigative, das Forschen und Recherchieren nach Fakten, ohnehin schon ihre Aufgabe sein müssen – wenn sie die erfüllt hätten. “Investigativer Journalismus” ist, bei Licht betrachtet, eine Tautologie. Abgeguckt haben die “investigativen” Verlage die Masche bei jenen Journalisten, die sich in der freien Wildnis deutscher (und internationaler) Arbeitsverhältnisse in Grüppchen zusammengetan und EIGENE “Portale” geschaffen hatten. Konkurrenz für die Verlage! Namen nenne ich hier keine.

Verlage wollen sich mehr Marktanteile verschaffen.

Wenn dieser oder jener Verlag diesen oder jenen Journalisten als “investigativ” anheuert, ist das ein Tropfen auf den heißen Stein. Es sind immer noch mehr da, die ohne Arbeit sind. Und es sind jene da, die vom Kuchen etwas abhaben wollen. Und jene, die als Mittler anderen Journalisten zu einem Standbein verhelfen wollen. Und dann…

… dann gibt es “MedWatch.de”

Bei Deutschlandradio angekündigt – und in deren Mediathek

http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&audioID=4&state=

zu finden unter dem Rubrum “WISSENSCHAFT IM INTERNET” – ging eine Audio-Sendung

“Dr. med. Internet. Segen und Fluch von Ratgebern im Netz”
(Autor: Keller, Martina – 28:18 min)
26.11.27 16:30 Uhr
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/11/dr_med_internet_segen_und_fluch_von_ratgebern_im_netz_dlf_20171126_1630_31b3c1e4.mp3

auf die Reise. 28 Minuten lang etwas Undurchschaubares. Aber immerhin 28 Minuten, das bringt Geld. Besprochen und beworben wird, nach einem sehr langen Beweinen der ach so fürchterlichen Situation im Internet, von der mensch ja so fürchterlich geplagt ist, ein Fall von – auch das noch! – konstruktivem Journalismus:

“Sie finden im Internet nicht zurecht? Wir helfen Ihnen!”

Das haben sie zwar wörtlich nicht so gesagt und das Wort “konstruktiver Journalismus” kam wohl auch nicht vor. Aber das muß ja auch nicht sein. Die 28 Minuten sind lang genug.
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In der beworbenen Web-Site “MedWatch.de” heißt es wörtlich:

    “Faktenchecker versuchen seit Monaten in Deutschland, sich falschen Meldungen in Politik und Gesellschaft entgegen zu stellen. Im Gesundheitsbereich fehlt ein solcher Check – bisher”
    (http://www.medwatch.de)

Die Aktion “MedWatch.de” tut als ob es vor ihr nichts gegeben hätte. Und stürzt sich voll in die Arbeit. Natürlich für Geld. Von einem Betrag im hohen 5-stelligen Bereich ist in der Sendung die Rede, der per Crowdfunding für die PERSONALKOSTEN (sic!) usw eingesammelt werden soll.

Das Muster ist bekannt. Andere haben auch so angefangen. Für den Einen oder anderen war es ein Sprungbrett zu einem Verlagsjob. Was allerdings unangenehm auffällt: daß Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup, die Macher von “MedWatch.de”, geflissentlich unterschlagen, daß Andere schon vor ihnen da waren – und da sind.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. So heißt es im Forum TG-1 unter der Überschrift “MedWatch, das ist gelogen!”:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9382

    [Zitat]
    [*quote*]
    Diese beiden schreiben

    “Faktenchecker versuchen seit Monaten in Deutschland, sich falschen Meldungen in Politik und Gesellschaft entgegen zu stellen. Im Gesundheitsbereich fehlt ein solcher Check – bisher”

    DAS IST GELOGEN!

    Der erste, der eine bekannte Kritiker-Site hochgezogen hat, war Roland Wilhelm Ziegler. Kurze Zeit später begann Aribert Deckers auf ariplex.com mit seiner “Wehrhafte Medizin”. Diese Site gibt es immer noch: http://www.ariplex.com/ama/ama_p0.htm Klein ist die auch nicht. “Wehrhafte Medizin” hat mehr als 2000 Dateien online. Ziegler hatte wesentlich weniger Dateien, viel Ärger, und ist vor einigen Jahren aus dem Leben geschieden. Von seiner Site gibt es Kopien, die als “ParaLexx” im Netz kursieren.
    Ab 1998 hat das Webarchiv die vor rund 20 Jahren begonnene Domain neuropsychiater.org archiviert, die von Thomas Kajdi gemacht wurde, der sich später der Politik zuwandte, und in seiner Zeit bei neuropsychiater.org Übersetzungen der amerikanischen Site quackwatch.com veröffentlichte: http://web.archive.org/web/19981111183442/http://www.neuropsychiater.org:80/
    Vor nicht ganz 20 Jahren stieg Ralf Behrmann mit seiner Site Kidmed.de in den Kampf gegen die Medizinbetrüger ein.
    Im Juli 2005 begann das TG-1 mit diesem Post: http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1
    Inzwischen ist noch Psiram.com (früher “Esowatch”) online gegangen, auch das schon vor 10 Jahren.

    Roland Wilhelm Ziegler, VRZ [1]
    Aribert Deckers, Wehrhafte Medizin, 21 Jahre ONLINE
    Thomas Kajdi, neuropsychiater.org
    Ralf Behrmann, Kidmed.de
    TG-1, Transgallaxys Forum 1, http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo , 12 Jahre ONLINE
    Esowatch/Psiram, psiram.com, 10 Jahre ONLINE

    Die großen 3 sind online: 21 Jahre, 12 Jahre, 10 Jahre. [3]

    UND DANN STELLEN SICH KUHRT UND FELDWISCH-DENTRUP HIN UND BEHAUPTEN, ES GÄBE KEINE FAKTEN-CHECKER.

    Das ist der Gipfel der Frechheit.
    [*/quote*]

    Nun, es gibt auch noch Andere im Feld, darunter

    “Gute Pillen – schlechte Pillen”
    (Unabhängige Informationen zur Gesundheit ohne Werbung. Verbraucherzeitschrift zur Orientierung im Pharmadschungel)
    http://gutepillen-schlechtepillen.de

    Aber die sind in Bielefeld, dann gibt es die wohl nicht.

    Und es gibt die GWUP:

    “gwup | die skeptiker
    Die gemeinnützige GWUP ist die größte und älteste Skeptiker-Organisation im deutschsprachigen Europa.
    Die mehr als 1.200 Mitglieder der GWUP engagieren sich für Wissenschaft, Verbraucherschutz und kritisches Denken.
    Vier Mal jährlich gibt die GWUP den SKEPTIKER heraus.
    Der SKEPTIKER ist die einzige deutschsprachige Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken.”
    https://blog.gwup.net/

    Eine 1200 Mann starke Gruppe, seit über 30 Jahren aktiv und online seit 1996 [2]. Aber auch das zählt wohl nicht bei Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup.

    Vestigia terrent.

    Die Konstruktion des “konstruktiven Journalismus” ist in sich eine Falle.

    .

    .
    —–
    [1]
    ParaLexx
    ParaLexx wurde vom Web-Archive archiviert, unter anderem von:

    http://web.archive.org/web/*/http://home.arcor.de/paralexx/*

    Weil der Web-Hoster Arcor die Site hat verschwinden lassen, ist dieser Einstieg beim Web-Archive die zur Zeit sicherste Seite:

    http://web.archive.org/web/20090127005113/http://home.arcor.de:80/paralexx/content/index.htm

    neuropsychiater.org
    http://web.archive.org/web/*/http://www.neuropsychiater.org/*

    Kidmed.de
    Kidmed.de ist im Web-Archive nicht enthalten.

    [2]
    GWUP.org
    Online seit mindestens Februar 1996, im Web-Archive ab November 1996 archiviert:

    http://web.archive.org/web/19961105174330/http://gwup.org:80/

    http://web.archive.org/web/*/http://gwup.org:80/

    [3]
    Wehrhafte Medizin: 2000 Texte
    TG-1: mehr als 5000 Texte
    Psiram: mehr als 5000 Texte

    Wehrhafte Medizin: 21 Jahre online
    TG-1: 12 Jahre online
    Psiram: 10 Jahre online

    .
    —–
    addendum 4.1.2018

    “Gute Pillen – Schlechte Pillen” hat in seiner aktuellen Ausgabe “2018/01” auf Seite 28 einen großen Warnhinweis:

    http://gutepillen-schlechtepillen.de/wp-content/uploads/2017/12/Werbung-Aufgepasst-800.jpg
    Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2018 / 01 S. 28Werbung-Aufgepasst-800
    Quelle:
    http://gutepillen-schlechtepillen.de/werbung-aufgepasst-versteckte-homoeopathie/

    Wie wird “MedWatch.de” auf diese Bielefelder Aktion reagieren? Fachlich hat “Medwatch.de” nichts veröffentlicht, jedenfalls nichts erkennbares. Aber “MedWatch.de”, inzwischen preisgekrönt mit einem Orden 5. Klasse,

    5. Platz auf dem Siegertreppchen
    “DIE SIEGER — Treppenanbau im Souterrain des real existierenden Journalismus”
    http://ariplex.com/folia/archives/2021.htm

    hat seinen Preis ja auch nicht für Journalismus bekommen, sondern für das erfolgreiche Ergattern eines Arbeitsplatzes. Vielleicht liegt die Kompetenz von “MedWatch.de” auch gar nicht im Journalistischen, sondern in der Organisation? Vielleicht nur in der Organisation?

    .

    Der Journalismus erlebt einen Wandel. So ist aus dem “JoNet”

    ,einer über 2 Jahrzehnte gewachsenen Gruppe von mehr als 3000 Journalisten eine verwelkte Primel geworden, deren Web-Site leer und deren Domain anonym registriert ist. Sic transit gloria mundi. So verwelkt der Ruhm des Journalismus.

    Einzig das “Medienlog”

      “Das Medienlog ist die werktäglich publizierte Medienschau des Journalistennetzwerks jonet (1994 von Jochen Wegner gegründet).
      Das Medienlog wird von Corinna Blümel, Katrin Schwahlen, Susanne Wankell und Gerti Windhuber geschrieben.”

      http://www.jonet-medienlog.de

    hält wie ein Leuchtfeuer im Ozean eisern und beharrlich und unermüdlich die Stellung. Aber dafür gibt es für Corinna Blümel, Katrin Schwahlen, Susanne Wankell und Gerti Windhuber leider keine Preise, weder für Journalismus noch für Organisation noch für Ausdauer.

    Das Leben ist hart auf diesem Planeten.

Im Schattenreich

Saturday, November 25th, 2017

Der Letzte macht das Licht aus

Saturday, November 25th, 2017

Die BKK Melitta Plus hat den Homöopathievertrag zum 31.12.2017 gekündigt.

Friday, November 24th, 2017

Am 24.11.2017 erhielt ich den vollen, wenn auch kurzen Text der Pressemitteilung der BKK Melitta Plus vom 23.11.2017 zum Ende des Vertrags.

Zu beachten ist, daß die Aussage “Diese Ziele wurden nicht erreicht.” sich sibyllinisch auf 3 Dinge bezieht:

1. “dass die Behandlung der Versicherten qualitativ verbessert [wird]”

2. “die Wirtschaftlichkeit der ärztlichen Versorgung gestärkt und erhöht wird”

3. “ob Versicherte die Homöopathie mit einem ganzheitlichen Therapieansatz wahrnehmen und nutzen”

Man erfährt also nicht,

ob das Lockangebot nicht genug neue Mitglieder hereingelockt hat

ODER ob die Behandlung verbessert wurde

ODER ob der von Homöopathen so vollmundig versprochene wirtschaftliche Vorteil geringerer Ausgaben ein faules Versprechen war und, im Gegenteil, die homöopathischen Verzögerungsmimiken wegen ihrer Verschleppung oder vollständigen Unterlassung WIRKSAMER Behandlungen Schäden und Folgeschäden verursachten, die die Krankenversicherung ERHEBLICH geschädigt haben.

(Letzteres soll bei der Technikerkasse festgestellt worden sein. Zahlen dazu liegen allerdings anscheinend noch immer unter Verschluß.)

Es kann natürlich auch sein, daß die Aussage überhaupt nicht sibyllinisch ist, und daß alle 3 Ziele nicht erreicht wurden. Dann wäre die Homöopathie ein noch größerer Schiffbruch für die Krankenversicherungen, wobei die nur aus rein wirtschaftlichen Gründen operieren. Das Leid der Versicherten interessiert Versicherungen nicht. Denn: Hätte es sie interessiert, wären sie nie und nimmer diesen Vertrag eingegangen, denn Homöopathie ist nachweisbar Betrug an den Kranken und verursacht erheblichen gesundheitlichen Schaden.

Ich betrachte das Ende des Vertrages als Folge einer Innenrevision. Wie schnell die anderen Krrankenversicherungen folgen werden, wird sich zeigen. Intelligenz ist bekanntlich dünn gesät auf der Erde.
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Zu beachten ist auch dies: “Eine Erstattung von apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln von maximal 100 Euro pro Kalenderjahr je Versicherten ist weiterhin möglich. Es handelt sich hierbei um eine BKK-Satzungsleistung. Hierzu erfolgt jedoch aktuell eine Bewertung, die noch nicht abgeschlossen ist.”

Die Erstattung der homöopathischen Mittel, von verdünntem Kochsalz über Hundescheiße bis zu Venuslicht, steht also ebenfalls zur Disposition.

Diese 3 homöopathischen Mittel habe ich nicht aus Zufall genannt. So haben Ralf Behrmann, Bernd Kassler und ich 2002 den Betrug “Hundescheiße als Medikament” aufgedeckt und ich habe darüber berichtet:

“Hundescheiße als Arzneimittel”
http://www.ariplex.com/ama/ama_hund.htm”

Das Thema wurde später im Forum TG-1 (Transgallaxys 1) weiter unter die Lupe genommen, unter anderem hier:

“Homöopathie = Hundescheiße und vergammeltes Fleisch”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1312

“Es wird Zeit, mehr Homöopathen zu übersetzen.”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6390

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Die speziellen Homöopathie-Verträge der Krankenkassen begannen nach meinem Wissen teilweise erst nach 2007, also 5 Jahre und mehr NACH der Aufdeckung des Skandals mit der Hundescheiße. Bei der Betrachtung der Ethik der Krankenversicherungen bedarf es eines sehr starken Magens…
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Der Text der Pressemitteilung:

    [*quote*]
    ————————————————–
    PresseStatement
    Minden, 23. November 2017

    Homöopathievertrag

    Die BKK Melitta Plus hat den Homöopathievertrag zum 31.12.2017 gekündigt.

    Die wesentlichen Ziele des Vertrages sind, dass die Behandlung der Versicherten qualitativ verbessert sowie die Wirtschaftlichkeit der ärztlichen Versorgung gestärkt und erhöht wird. Die BKK hat bei der Vertragsbewertung besonders interessiert, ob Versicherte die Homöopathie mit einem ganzheitlichen Therapieansatz wahrnehmen und nutzen. Diese Ziele wurden nicht erreicht.

    Die am Vertrag teilnehmenden Versicherten werden überwiegend von Hausärzten bzw. Allgemeinmedizinern mit der Zusatzbezeichnung Homöopathie oder Homöopathie-Diplom des DZVhÄ betreut und können sich weiterhin von Ihrem Arzt behandeln lassen. Lediglich die zusätzlichen Kosten der homöopathischen Behandlung werden durch die BKK Melitta Plus nicht mehr übernommen. D. h. auf die „reguläre“ ärztliche Behandlung hat diese Vertragskündigung keinen Einfluss. Eine Erstattung von apothekenpflichtigen alternativen Arzneimitteln von maximal 100 Euro pro Kalenderjahr je Versicherten ist weiterhin möglich. Es handelt sich hierbei um eine BKK-Satzungsleistung. Hierzu erfolgt jedoch aktuell eine Bewertung, die noch nicht abgeschlossen ist.

    Kontakt:
    Holger Kuhlmann
    BKK Melitta Plus
    Pressesprecher
    Tel: 04731/ 9334-120
    holger.kuhlmann[at]bkk-melitta.de

    ServiceCenter der BKK Melitta Plus
    Marienstr. 122, Minden
    Fr.-Ebert-Str. 86, Nordenham
    Bahnhofstr. 8, Bünde
    Breslauer Str.22, Espelkamp – seit 1.3.2017
    http://www.bkk-melitta-plus.de
    ————————————————–
    [*/quote*]

STUNDE NULL …….. im Mutterland des Terrorismus

Wednesday, November 22nd, 2017

(Korrektur von http://meedia.de/wp-content/uploads/2017/11/SP_2017_48_Digitaltitel_600.jpg,
22.11.2017)

Berufsstände und ihre Wahnvorstellungen

Saturday, October 21st, 2017

Ein Beruf bringt Risiken mit sich, Risiken für die, die ihn ausüben, und Risiken für deren Umwelt (das heißt: für die Allgemeinheit).

Die Macht über das Leben von Menschen befällt nicht nur Ärzte, sondern auch, und das besonders intensiv, Lehrer. Wievielen Kindern wurde nicht das Leben zerstört durch durchgeknallte Lehrer? Die Macht über andere Menschen, über ihr Leben, läßt Lehrer und Ärzte durchdrehen. Die Folge: Größenwahn ohne Ende…

Größenwahn, ein typisches Symptom bei Ärzten und ein typisches Symptom bei Lehrern. In beiden Fällen entstanden im Lauf der Ausbildung und in der Arbeitswelt, also nach Beginn der Ausbildung. Bei Journalisten liegt der Ausbruch des Wahns in den meisten Fällen vermutlich schon lange vor Beginn von Studium und Volontariat, nämlich in der Schulzeit, wenn die ideologische Indoktrinierung durch die Umgebung und die Lehrer so richtig zu wirken beginnt. “Man” wird Journalist, “weil man ‘etwas bewegen’ will”.

Journalisten haben nicht nur einen Wahn, sondern frönen einer Mehrzahl davon. Deren erster ist der Wahn, “etwas bewegen” zu wollen. Was? Natürlich “für die Menschheit”, “sozialistisch”, und so weiter und so weiter. Von politisch links bis esoterisch auf der Höhe von Tannenzapfen und Erdferkeln das ganze Spektrum durch.

Ein weiterer, ein in der Ausbildung eingeprügelter Wahn: die “Ausgewogenheit”. “Ausgewogen” ist es, wenn man zu einem Politiker X einen Politiker y der Gegenseite befragt. “Ausgewogen” ist es, wenn man zum Thema Impfen A befragt, einen Universitätsprofessor der Medizin, und ihm als gleichwertig einen mit Mühe der Hauptschule entlaufenen Impfgegner B befragt, und A und B als völlig gleichwertig nebeneinander stellt, optisch und akustisch, und beim Print im Layout.

Dann müßte ein koryphäaler Journalist folgerichtig zu jeder Aussage der Kanzler oder der Minister immer jeweils einen Angehörigen der NPD befragen, oder, noch besser, der NSPAD Auslandsorganisation. Alleine das Vorbringen dieser Idee löst wildes Gekreische aus, von akustisch laut bis total schockstumm. Auch die AfD wird rigoros ausgeschlossen.

Die Ausgewogenheit der Journalisten ist am Ende, wenn sie Stimmen zu Worte kommen ließe, die der eigenen Ideologie nicht ins Konzept passen…

Der Kern des Wahns ist die IDEE, zu einer Aussage eine gegenteilige gegenüberstellen zu müssen. Aber das MUSS man nicht, und sehr häufig DARF man es wegen der betreffenden Sache auch nicht!

Das Nebeneinanderstellen von zum Beispiel Impfbefürwortern und Impfgegnern ist extrem dumm, weil die Impfgegner ideologischen Müll und Lügen von sich geben, und obendrein rhetorische Kampfmaschinen sind, im Gegensatz zu vernünftigen Medizinern (die mitunter nicht mal einen einzigen Satz grammatisch fehlerfrei über die Bühne bringen). Aber das WOLLEN Journalisten nicht wahrhaben. Schlimmer als wildgewordene Kinder in der Süßwarenabteilung gebärden sie sich, schlagen wid um sich, blocken jegliche rationalen Argumente radikal ab.

Ein neuer Wahn im Journalismus ist der “konstruktive Journalismus”. Wenn es etwas Negatives zu berichten gibt, dann MUSS auch immer eine Lösung präsentiert werden. Die Ideologie verlangt es: Es MUSS eine Lösung präsentiert werden.

Damit verläßt der Journalist die Neutralität und macht PR.

Diese Form der Togal-Werbung war in den 1960-ern ein “running gag”. Sie ist ein Musterbeispiel für “problemlösungsorientierte Werbung”: “XYZ plagt Sie? Dazu haben wir etwas.”

Konstruktiver Journalismus ist ein weit offenes Scheunentor; Myriaden Verkäufer und Lobbyisten werden bei den Journalisten Schlange stehen, wenn sie erfahren, daß zu einem Negativum der Journalist eine Lösung sucht; denn sie haben eine!

Der Journalist verkommt zum Endglied einer Werbemaschine. Falls er nicht von Anfang an eine ist. Und DAVON kann man ausgehen…

Life with a baking automaton

Friday, October 13th, 2017

Well, the first thing is to get a bread-making machine. Then buy some 3 to 5 packs of ready-made mixtures. Read the description thoroughly for hidden tricks.

I did that. Only, my memory is bad and I had few chances to recognize the tricks. So I kept the empty packages for later to read them again. Very worth-wile to do that.

With the mixtures make tests. See how the machine works, how the dough is, how it reacts, how the yeast growth changes the dough, etc.

At the beginning one has zero knowledge. So one must observe. And the mistakes most of the times are fun. But not always.

One thing is how the dough grows, driven by the yeast. If the dough volume exceeds the limit, the dough will overflow and fall onto the heating pipes. Would result in terrible stench. So always have an eye on the machine.

One thing most people won’t do: turn the machine upside down. I do that to clear out whatever has fallen into the machine. I do that even if the machine is active – during the rest phase or the baking phase. Take the pot out and tilt the machine. Works.

One thing nearly nobody will ever do: take out the pot while the machine is active. Of course that should not be done when the machine is driving the mixer arm. But when the yeast is given time to develop or during the baking phase it is no problem at all to take out the pot.

As not all things go right all the time it is necessary to take out the pot at some occasions. One is when the dough does not have the right consistency. Sometimes I have to restart the machine, so that it will knead the dough better. It is no problem at all to do that.

When the dough is going up too fast, take out the pot, give it some claps on the side to “scare” the dough … and the situation is saved.

In the manual are some recipes. It is important to get an exact measuring description: How much water? How much flour? Etc. So I have 1 “standard” mix written on a sheet of paper, glued to the cupboard.

After some time of observing one knows about the consistency of the dough over time.

When changing the mixture one has to look at the consistency and what it will do to the finished bread.

Too much water makes the dough more fluid, so the gas will develop faster and blow it up easier and faster. Higher risk of overflow. AND the bread will collapse in the middle because in the baking phase the gas will get out because it takes longer for the heat to reach the inner zone.

Taking out the finished bread too late will cause the crust to become crispy or hard.

Putting the finished bread into a closed box so that the vapor still coming out will build a cloud which “works” the bread, and makes the crust softer.

Too few water will make the bread more like a stone. Good weapon to throw with. ;O)

My last experiment was to put some pears into the microwave oven. I had cut the pears and sliced them with a pommes frites making tool. Was big fun to cut that stuff so easily. The pears are the Japanese Nashi pears. They have very much sap, but are very hard. I put them into the microwave with the peel still on them.

I put about half of the pears into the pot right at the beginning of the kneading. Since the kneading destroys very much of the material I added the rest a short time before the machine stops kneading, just some few minutes.

It is important to know what the machine does over time. My machine makes beep noises. I have no idea what they are good for. But they give me some kind of orientation. One point on the timescale is some minutes before the machine stops kneading. At that point additions can be put in.

The machine starts with a display of 2:50, that is 2 hours and 50 minutes. The baking phase at the end starts at about 45 or so minutes.

The kneading phase actually is several phases. In the first the arm moves in short steps. That is when there is much liquid and much dry flour. Then, after some time, the normal movements begin.

During the kneading phase it is possible to stop the machine and start from zero again. Later, in the resting phase, it is a bit more complicated because the yeast already has developed. The longer time for growth of the yeast rises the risk of overflow after a restart.

On the other hand, when the yeast did not turn out to be effective enough, a restart is a good and easy way to handle that.

During the kneading phase one can add things like fruit or other flours. One is corn flour. So far I tried polenta, a not very fine grained corn flour. It is hard. So one of the experiments was to let it rest with water for some hours to soak up the water and get softer.

But corn polenta is a stubborn stuff. ;O)

Other ingredients might be potatoes. No need to buy the expensive potato powder. Just use cooked potatoes. I am sure that they will make the taste much better.

So far I added apples, pears, polenta, pressed oats (soft ones and crunchy ones). Oats are a phantastic addition. One thing they are extremely good for: prevent too much water vaporizing at the top and making the crust hard. The oats are poured on the top, build a layer, and so lead to a soft and well-tasting surface.

Flours of other cereals I did not buy.

After the kneading phase is over one can take out the pot and make changes. One is to put chocolate drops into the dough. Doing that when the machine still kneads will smear them a bit into the dough. Putting them in after kneading lets the drops keep their form. Putting in the drops during the last 2 minutes of kneading is easy. But one has to have the time table for that. This is why it is important to write that down during the first experiments.

To add something can be done by mixing it into the dough. Or by taking one part of the dough and a second one, like for marble cake. Or by taking out a part of the dough and putting a layer of, say, apples slices in the pot, then cover that with the dough one took out.

I think it is as easy as cooking a soup: throw some stuff in and see what happens.

One ingredient is fat. Too much makes the surface brown. Too few makes it very pale.

As yeast one can use the yeast powder. That is what is in the ready-made mixtures. But of course one can take fresh yeast. In Germany it is sold in the dairy products area of the supermarkets, mostly near butter, cheese, etc.

The bad thing with fresh yeast is that one does not know how active it is. So one has to carefully observe the resting phase of the dough. Too much or too active yeast makes it very active – and the dough is very keen to overflow…

Fresh yeast has the disadvantage of being usable only for a short time before it gets infected with bacteria. One has to keep it in the fridge. The bad thing there: It can not be frosted…

Another bad effect is the flavor. But to use baking powder I so far did not try. But I will.

Some funny ingredients are spices. Like cinnamon. Or aniseed. But garlic powder or herbs of the Provence also are great. Makes really tasty bread, not the usual chemistry stuff taste one gets in the supermarket.

One of the things I always wanted to try is pumpkins. Pumpkins contain a lot of water, just like the pears. So one has to to be very careful with mixing. I put the pumpkins in the microwave to have them cooked. These I put into the pot right at the start, so they will be kneaded thoroughly into the dough.
A second dose of pumpkins I put in shortly before the end of the kneading. This part will not be mashed intensely, and will be very tasty in the finished bread.

I think that material ground very fine and mixed thoroughly in dough does not taste as strong as bigger pieces, which can be chewed. This will lessen the necessary amount to get a full taste.

Well, that is about it. The rest is fun with experimenting.

Mankind’s best friend is the dog. Man’s best friend is the bread-making machine.

Englisch ist eine sehr schlampige Sprache…

Sunday, October 8th, 2017

In diesem Artikel

geht es um die Herstellung von Pfeilspitzen, speziell um die Technik der Oberflächenbearbeitung.

    Zitat:

    {*quote*]
    ————————————————————–
    Kent State University’s Metin Eren, Ph.D., director of archaeology and assistant professor in the Department of Anthropology in the College of Arts and Sciences, and his colleagues are not only asking these questions but testing their unique new theories. They want to better understand the engineering, techniques and purposes of Clovis weapon technologies. Specifically, they study stone projectile points, such as arrowheads and spear points, made by flint knapping, the ancient practice of chipping away at the edges of rocks to shape them into weapons and tools.

    In their most recent article published online in the Journal of Archaeological Science, Eren and his co-authors from Southern Methodist University (Brett A. Story, David J. Meltzer and Kaitlyn A. Thomas), University of Tulsa (Briggs Buchanan), Rogers State University (Brian N. Andrews), Texas A&M University and the University of Missouri (Michael J. O’Brien) explain the flint knapping technique of “fluting” the Clovis points, which could be considered the first truly American invention. This singular technological attribute, the flake removal or “flute,” is absent from the stone-tool repertoire of Pleistocene Northeast Asia, where the Clovis ancestors came from.
    ————————————————————–
    [*/quote*]

Die Frage ist: Wie übersetzt man das Wort “flute”?

Eine Suche bei http://www.leo.org bringt eine wahre Flut für “flute”. Ein einziges Wort und eine Riesenmenge von Bedeutungen. Englisch ist in der Tat sehr schlampig.

Kellyanne Conway tells only half of the truth. . .

Friday, August 11th, 2017

Kellyanne Conway: “If I were shot and killed tomorrow, half of Twitter would explode in applause and excitement”

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