Hochkultur « Folia lib.
Es naht der Tod. Der Tod des Journalismus.
Friday 24 March 2017 @ 2:49 pm

Es naht der Tod. Der Tod des Journalismus. Genau gekommen ist er schon da. Eine Kostprobe:

    [*quote*]
    ————————————————-
    Ich lass mal wieder meiner Endzeit-Phantasie freien Lauf.

    Sie haben ja den Mathe- und Bio-Unterricht feministisch demoliert, weil sie meinten, man bräuchte kein Wissen mehr, es würden „Kompetenzen“ reichen. Man muss es nicht mehr verstanden haben, sondern sich so irgendwie durchmogeln ohne zu denken, und man müsste auch nichts mehr lernen, wenn nicht gleich dazugesagt würde, wozu man es eigentlich brauchen kann.

    Orthographie, Interpunktion, Grammatik sind ja auch aus der Mode, die Kinder sollen ja erst mal lesen und schreiben, wie es ihnen gerade so in den Kram passt, wie sie glauben, es zu hören. Rechtschreibung bräuchte man ja nicht mehr, es würde ja reichen, wenn der andere versteht, was man meint. Nicht Wissen müsste man sich noch aneignen, es würde generell reichen, wenn man sich irgendwie zu helfen wüsste.

    Denkt man das zu Ende, müssten wir in 5 bis 10 Jahren gar nicht mehr lesen lernen.

    Denn bis dahin sind die Handys so weit, dass sie mit der Rechenleistung und der eingebauten Kamera Texte vorlesen können. Wozu noch lesen lernen, wenn man das Ding einfach hinhalten kann und es einem dann vorliest?

    Schreiben eigentlich genauso. Man diktiert dann, und das Ding macht dann mit Rechtschreib- und Grammatik-Korrektur irgendwas draus.
    ————————————————-
    [*/quote*]

    Mehr zu alphabetisierten Sklaven und tötenden Puppen:
    http://www.danisch.de/blog/2017/03/24/app-statt-lesen/

“Was hat das mit Journalismus zu tun?”

Diese Frage kommt bestimmt. Weil man wieder jemand nicht 1 und 1 zusammenzählen kann oder nicht lesen will. Wie wir Alle wissen, gibt es das ja auch.

Also: Journalismus ist, wenn Einer schreibt. Wenn er Glück hat, wird er dafür sogar bezahlt. Aber wozu schreiben, wenn Keiner liest, und wenn die Roboterpuppe mit ihrer App mit einer Batterie glücklich ist und die App bei iLogorrhoe nur einen Zehner kostet?

Wer jetzt, sich erhaben fühlend ob dieser unterirdischen Dingseda, meint, das ginge Alles gar nicht, dem empfehle ich das Studium von ZDF heute plus oder Bento. Für so etwas wäre man früher ohne Flügel geflogen worden. Heute ist es state of the art und morgen wird man den Zeiten der vergangenen heutigen Hochkultur weinend nachtrauern.

Übrigens: Was hat Trump mit Politik zu tun?

Grüße aus der Provinz,

—–
Die Amerikaner haben sich ihren Trump wenigstens selber wählen dürfen. Uns wird er vorgesetzt.

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Journalismus = Schnappatmung der Telefonaffen?
Tuesday 14 February 2017 @ 7:04 am

Endzeit-Journalismus ist nichts neues. Selbst im Mittelalter war er steinalt. Daß schon den Galliern der Himmel auf den Kopf fiel, wissen wir, auch daß daß der Himmel immer noch oben ist, bloß ein Gerücht ist. Alles Fake-News.

Die herrschende “politische Klasse” (ein anderes Wort für “DEIN SKLAVENHALTER!”) jagte vor 2 Wochen eine SENSATION! durch den Blätterwald:

Eine Erregungswelle nach der anderen. Manchmal fällt das sogar auf: “Da war doch was!”:

Zitat:

    [*quote*]
    —————————————————-
    “Affen am Telefon”

    Ein Vorzeige-Projekt in Sachen Constructive Journalism ist das Web-Angebot Perspective Daily, das im vergangenen Jahr mit reichlich prominenter Unterstützung (u.a. von Nora Tschirner, Mehmet Scholl, Klaas Heufer-Umlauf), im Rahmen eines Crowdfundings an den Start ging. Die Neurowissenschaftler Maren Urner, Han Langeslag und der Physikochemiker Bernhard Eickenberg wollten mit Perspective Daily einen Gegenentwurf zu klassischen Medien und Journalismus schaffen. Dort wird pro Tag nur ein Artikel zu einem Thema veröffentlicht. Der Anspruch ist es, wissenschaftlich und tiefgehend zu sein. Eine journalistische Ausbildung haben die Macher nicht, sie sehen eine solche auch eher als hinderlich an. Niemand der mittlerweile 25 Redaktionsmitarbeiter in Münster hat ein Volontariat. Gründerin Maren Urner bezeichnete Journalisten jüngst in einem Beitrag des NDR Medienmagazins „Zapp“ ganz unwissenschaftlich als „Affen am Telefon“.
    —————————————————-
    [*/quote*]

Eine Breitseite. Und das

    “Eine journalistische Ausbildung haben die Macher nicht, sie sehen eine solche auch eher als hinderlich an.”

ist existenzbedrohende Apostasie. Keine Unterwerfung mehr unter die Amtsmacht der Herren der Druckschwärze. Nicht nur, daß die Abweichler keine journalistische Ausbildung haben, nein, sie negieren sogar deren Notwendigkeit! Das Ende ist nah.

Der “konstruktive Journalismus” könnte sich allerdings an sich selbst ein Beispiel nehmen. Eine Erziehungsmaßnahme – ausnahmsweise nicht am zahlenden Publikum, sondern am unbezahlbaren Staatspräsidenten – wurde in den USA von einem Journalisten eingeleitet:

Würde man das in Deutschland (und woanders auch) passend für das Zielpublikum “Journalisten” tun wollen, müßte die Bevölkerung Zeitungsannoncen veröffentlichen

“Liebe Journalisten, was Ihr über Euren Job wissen solltet”

Der Souverän wäre not amused – und er ist es in der Tat auch wahrlich nicht. Bislang versucht er immer noch mit Leserbriefen der Journaille Nachhilfeunterricht zu geben. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs nunmehr 71 lange Jahre. Eine wirklich lange Zeit. Viele starben eher als ihre Geduld…

Nur: Geduld ist nicht selbstverständlich, und trotz aller Güte und Freundlichkeit der Bürger sind deren Güte und Freundlichkeit nicht unbegrenzt, die Geduld nähert sich zunehmend dem Ende, und führt zu einer notwendigen, längst überfälligen Härte der Sprache. Denn wo selbst Engelszungen das Ohr der Politiker und der Journaille nicht zu erreichen vermögen, sind Jerichoposaunen angebracht.

Die herrschende Klasse empfindet den Ton als ausgesprochen degoutant und schilt. Frank-Walter Steinmeier, der #guantanamopräsident, hebt klagend die Stimme ob einer “Verrohung der Sprache”:

Früher hieß es “vae victis!”.

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Happy Valentine’s Day! Laßt Blumen sprechen!

Auf daß es Kaktusse regne!

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Frank-Walter Steinmeier kritisiert Verrohung der Sprache in Guantanamo
Monday 13 February 2017 @ 7:22 am

Zitat aus dem Interview:

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Wieviele Jahre hat man Frank-Walter Steinmeier auf die Fehler hingewiesen? War man Herrn Steinmeier in der Sprache seinem Guantanamo-Niveau, für das er voll verantwortlich ist, nicht angemessen genug?

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Höflichkeit ist eine der Waffen der Sadisten und anderer Soziopathen.

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Wie man sieht.

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Journal-ismus und/oder/gleich Kalli-graphie?
Monday 23 January 2017 @ 3:14 pm

Das Wetter ist schlecht. Kalt ist es auch noch. Ein Soziopath wird Präsident. Andere sind schon Kanzler. Man sucht nach Worten…

“Zur sprachlichen Gestaltung paßgenauer Repliken auf die Einlassungen gewisser PolitikerInnen könnten Bürger sich genötigt sehen, auf Wörter jenseits des Erdogan-Gedichts des Herrn Böhmermann zu greifen.”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8768

Also gut, sehen wir uns auf der Welt einmal um. Dort, wo es (vielleicht) besser ist.

Dazu hätten wir

Interessant, was die Dinger heute so alles können. 1600m Flugradius. Da schlagen Terroristenherzen höher.

Abweichler am unteren Rand der Intelligenzskala schaffen es ohne weiteres in die Nachrichten – außer als Präsident auch als eben “kein Präsident”…

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In der saure-Gurken-Zeit gucken wir notfalls ÜBER den Rand des Gurkentopfs und ziehen uns Videos rein.

    https://www.youtube.com/watch?v=j-xxis7hDOE

    [*quote*]
    ———————————————————————
    0:02 / 4:18
    #34 on Trending
    The Netherlands welcomes Trump in his own words
    vpro zondag met lubach
    106,200
    366,848 views
    Published on Jan 22, 2017

    Please turn on subtitles.
    The whole world was watching for the inauguration of the 45th president of the United States: Donald J. Trump.
    Because we realize it’s better for us to get along, we decided to introduce our tiny country to him. In a way
    that will probably appeal to him the most.

    Arjen Lubach remixes the current week in thirty minutes, melt-covered stories and breaking news is whole again.
    From Bellevue Theatre in Amsterdam Sunday with Lubach, as good as news.

    Version with English subtitles: https://www.youtube.com/watch?v=ELD2A…

    http://www.vpro.nl/zondag-met-lubach/…
    http://www.vpro.nl/zml
    http://www.npo3.nl/zondagmetlubach
    ———————————————————————
    [*/quote*]

Diesen Tip habe ich von turi2.de. Und diesen aus Twitter:

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Aus der Welt der alternativen Wahrheiten sind heute nicht nur Artikel, sondern ganze Journalisten:

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Wer glaubt, daß Trump der einzige Irre auf dem Planeten ist, keine Sorge, diesem Glauben tritt die Österreichische Hochschülerschaft mit Erfolg entgegen:

Wer eine eigene Web-Site hat, könnte Post bekommen. Wie wir alle wissen gibt es Roboter-Journalismus. Und Roboter-Briefeschreiber offensichtlich auch…

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Früher gab es Oswald Knolle und seine furchtbar geheimen Enthüllungen darüber, wieso die Menschheit nicht ausgestorben ist. Heute ist nichts mehr geheim und die Menschen gehen nicht mehr nackt durch die Straßen, nein das machen ihre Vermehrungseinheiten sogar ganz alleine. Im Fall Donald J. Trump gegen die Vereinigten Internationalen Frauenunterteile gibt es sogar Demonstrationen, auf der Straße und in Überlebensgröße. Und wo die Leute heutzutage überall Steine reintun, spottet jeder Beschreibung.

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Was hat all das mit Journalismus zu tun? Ganz einfach: Wir sind von Vollidioten umzingelt. Manche sind welche, manche schreiben darüber, manche … beides.

Wenn wir Geld für das Schreiben bekommen, sind wir Profis, und das ist toll. Wir kriegen sogar Presseausweise. Wenn wir kein Geld dafür bekommen, sind wir Blogger und können verknackt werden, weil wir Wistleblowern geholfen haben oder selbst etwas ausgegraben haben, was nach dem Willen der Täter keiner wissen darf – oder weil die Staatsanwaltschaft uns gerade nicht mag.

Früher war das mit dem Journalismus einfach: Wer für eine Zeitung schrieb, war Journalist. Heute, wo JEDER veröffentlichen kann, und mindestens jeder 7. Mensch auf der Erde das auch tut, ist die Unterscheidung nicht mehr so einfach.

Auch etwas anderes ist “demokratisiert” worden, das heißt volkmäßig massenverdünnt: die Zahl der Leser und Zuhörer. Wer für eine Zeitung schreibt, dem lesen vielleicht dieser oder jener Abonnent die Artikel, selbst, wenn die nicht für gut befunden werden. Aber wenn man – selbst als ein gestandener Professor und Pionier auf diesem oder jenen Gebiet – im Internet etwas schreibt, kriegt man vielleicht, und das nicht nur oft, sondern beinahe täglich, nur 1 oder 2 Retweets für eine Twitter-Meldung. Es hört uns einfach keiner mehr zu!

Alles, was geschrieben wird, ist Journalismus. Auch wenn uns keiner zuhört oder liest.

Real praktizierter Journalismus ist verkommen zum Transportinstrument für Reklame.

Real praktizierter Journalismus ist Abschreiben und Umschreiben. Abschreiben ist laut Urheberrecht erlaubt, sogar dem Focus. Selber ermitteln, selber forschen ist erlaubt, ist aber kein Journalismus, wenn man dafür nicht bezahlt wird. Die Investigativen kriegen kein Geld und zählen nicht und sind nichts. Nur der, der bei uns Investigativen abkupfert und Geld dafür bekommt, der ist wer. Ist das nicht irre?

Wir leben in einem Land, in dem der Regierungsobermöchtegern erklärt, die Bevölkerung sei nicht mehr seine. Wir leben auf einer Erde, die gerade den Overkill macht und sich ihrer Oberflächenbewohner entledigt.

Wir leben in einem Informationsmeer, in dem Roboter die Menschen rausdrängen und in Wörtern ersäufen.

Kehren wir wieder zurück zur japanischen Kunst und Ehrerbietung der Kalligraphie, wo selbst ein einzelner Buchstabe Ehrfurcht auslöst?
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LSD ist nichts dagegen…

Grüße aus der Provinz

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“Homeless people to be fined up to £1,000 for sleeping rough”
http://metro.co.uk/2015/06/02/homeless-people-to-be-fined-up-to-1000-for-sleeping-rough-5226481/

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Die Justiz ersäuft in ihrem Wahn
Friday 20 January 2017 @ 10:58 am
    [*quote*]
    ————————————————————-
    Länder-Justizminister wollen Social Bots verbieten.

    von Björn Czieslik

    20. Jan. 2017, 18:56

    Fakenews: Die Justizminister von Hessen, Bayern und Sachsen-Anhalt wollen die automatisierte Verbreitung von Falschmeldungen durch Social Bots gesetzlich verbieten, berichtet der “Spiegel”. Die drei Länder stützen sich bei ihrem Vorhaben auf einen Gesetzesentwurf zum Digitalen Hausfriedensbruch, den Hessen bereits im Sommer in den Bundesrat eingebracht hatte. Justizminister Heiko Maas hält nichts davon, weil sich der Entwurf auf Bot-Netzwerke bezieht, die Webseiten lahmlegen.
    “Spiegel” 4/2017, S. 31 (Paid)
    ————————————————————-
    [*/quote*]
    Quelle:
    http://www.turi2.de/aktuell/laender-justizminister-wollen-social-bots-verbieten/

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1. Es gibt keine “social bots”. Es gibt Bots in “social media”.

2. Angeblich werden, so die turi-Meldung, FALSCHMELDUNGEN verboten. Aber weder werden Bots verboten noch WAHRE Meldungen.

3. Daraus folgt, daß das Wahrheitsministerium wieder einen Schritt näher gerückt ist.

4. Die Justiz ist von der Masse der Kleinkriminalität so überwältigt, geistig und personell, daß sie Kleinkriminalität schon seit längerer Zeit gar nicht mehr verfolgt.

Die Masse der Internetkriminalität übersteigt die der Straßenkriminalität um etliche Größenordnungen. Die Justiz KANN folglich die Verfolgung und Ahndung der Netzkriminalität gar nicht bewältigen, nicht einmal ansatzweise

…es sei denn, die Justiz selber wird zum Urteilsbot, mit anderen Worten zum mechanisierten Wahrheitsministerium.

Judge Dredd. “I knew you would say that.”

Der Irrsinn hat Methode.

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Andererseits gibt es ein weiteres Problem: Medien und Handel und die Industrie – “und überhaupt!” – gieren nach dem Moment, wo sie menschliche Arbeitskräfte durch Roboter ersetzen können. Angefangen vom Telefonautomaten (seit wievielen Jahrzehnten gibt es die schon?) bis zum vollautomatischen Kundenbetreuer wird ein Bereich nach dem anderen von Menschen “befreit”. Ohne Gegenwehr!

Die letzte Branche, wo es auffiel, ist der Journalismus, wo Journalisten durch Roboter ersetzt werden, die automatisch Texte zusammenklauben, verwursten und auf die Menschheit loslassen. Gegenwehr? Keine. Null.

JETZT wird der Bereich “Kundenbetreuung/Kontakt mit freilaufenden Menschen” vernichtet durch Roboter. Aber das fällt niemandem auf. Die Journalisten bemerkten noch, daß ihre Stühle vor die Tür gestellt wurden. Das war’s dann. Die Kundenbetreuer verschwinden geräuschlos ins Nichts.

Bei diesen beiden Bereichen verschwinden aber nicht nur menschliche Arbeitskräfte, sondern es wird mit gigantischer Maschinerie von eben dieser Maschinerie eine noch gigantischere Flut von MELDUNGEN und REAKTIONEN an Menschen geschickt. Meldungen, Botschaften, Tatsachenbehauptungen. ENTSCHEIDUNGEN. URTEILE. Von – de fakto – Bots!

Was, zum Teufel, ist bei diesen Meldungen und Entscheidungen wahr, und was nicht!? Was, selbst wenn es wahr wäre, verstößt bei diesen Reaktionen denn NICHT gegen das Recht der Menschen auf eine menschliche Behandlung?

Alles tritt die Rechte der Menschen mit Füßen. Alles. Aber DAS ignorieren Medien und Handel und Industrie geflissentlich, leugnen es, lügen es unter den Tisch.

Vor diesem Hintergrund wird die Forderung, Bots abzuschaffen, erst recht zur Farce. Die Forderung nach einem Verbot ist völlig richtig. Bots gehören radikal verboten. ALLE Bots gehören verboten. ALLE!!! Aber DAS werden Politiker nie umsetzen, sei es, weil sie zum dumm, zu hirnverbrannt, oder schlicht und einfach gekauft sind.

Die Menschheit geht an ihrer Gier und ihrer Dummheit zugrunde.

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The Presidency
Friday 20 January 2017 @ 9:08 am

A THOUGHT FOR TODAY:

“When the field is nationwide, and the fight must be waged chiefly at second and third hand, and the force of personality cannot so readily make itself felt, then all the odds are on the man who is, intrinsically, the most devious and mediocre — the man who can most easily adeptly disperse the notion that his mind is a virtual vacuum. The Presidency tends, year by year, to go to such men. As democracy is perfected, the office represents, more and more closely, the inner soul of the people. We move toward a lofty ideal. On some great and glorious day the plain folks of the land will reach their heart’s desire at last, and the White House will be adorned by a downright moron.”

(H.L. Mencken, writer, editor, and critic (1880-1956))

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An open letter to Trump from the US press corps
Wednesday 18 January 2017 @ 8:54 am

Some things must be said. Perhaps not loud. It is not the loudness, it is the intensity which counts…

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http://www.cjr.org/covering_trump/trump_white_house_press_corps.php

[*quote*]
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An open letter to Trump from the US press corps

By Kyle Pope, CJR
January 17, 2017

Dear Mr. President Elect:

In these final days before your inauguration, we thought it might be helpful to clarify how we see the relationship between your administration and the American press corps.

It will come as no surprise to you that we see the relationship as strained. Reports over the last few days that your press secretary is considering pulling news media offices out of the White House are the latest in a pattern of behavior that has persisted throughout the campaign: You’ve banned news organizations from covering you. You’ve taken to Twitter to taunt and threaten individual reporters and encouraged your supporters to do the same. You’ve advocated for looser libel laws and threatened numerous lawsuits of your own, none of which has materialized. You’ve avoided the press when you could and flouted the norms of pool reporting and regular press conferences. You’ve ridiculed a reporter who wrote something you didn’t like because he has a disability.

All of this, of course, is your choice and, in a way, your right. While the Constitution protects the freedom of the press, it doesn’t dictate how the president must honor that; regular press conferences aren’t enshrined in the document.

But while you have every right to decide your ground rules for engaging with the press, we have some, too. It is, after all, our airtime and column inches that you are seeking to influence. We, not you, decide how best to serve our readers, listeners, and viewers. So think of what follows as a backgrounder on what to expect from us over the next four years.

Related: Former Obama staffers launch Crooked Media

Access is preferable, but not critical. You may decide that giving reporters access to your administration has no upside. We think that would be a mistake on your part, but again, it’s your choice. We are very good at finding alternative ways to get information; indeed, some of the best reporting during the campaign came from news organizations that were banned from your rallies. Telling reporters that they won’t get access to something isn’t what we’d prefer, but it’s a challenge we relish.

Off the record and other ground rules are ours—not yours—to set. We may agree to speak to some of your officials off the record, or we may not. We may attend background briefings or off-the-record social events, or we may skip them. That’s our choice. If you think reporters who don’t agree to the rules, and are shut out, won’t get the story, see above.

We decide how much airtime to give your spokespeople and surrogates. We will strive to get your point of view across, even if you seek to shut us out. But that does not mean we are required to turn our airwaves or column inches over to people who repeatedly distort or bend the truth. We will call them out when they do, and we reserve the right, in the most egregious cases, to ban them from our outlets.

We believe there is an objective truth, and we will hold you to that. When you or your surrogates say or tweet something that is demonstrably wrong, we will say so, repeatedly. Facts are what we do, and we have no obligation to repeat false assertions; the fact that you or someone on your team said them is newsworthy, but so is the fact that they don’t stand up to scrutiny. Both aspects should receive equal weight.

We’ll obsess over the details of government. You and your staff sit in the White House, but the American government is a sprawling thing. We will fan reporters out across the government, embed them in your agencies, source up those bureaucrats. The result will be that while you may seek to control what comes out of the West Wing, we’ll have the upper hand in covering how your policies are carried out.

We will set higher standards for ourselves than ever before. We credit you with highlighting serious and widespread distrust in the media across the political spectrum. Your campaign tapped into that, and it was a bracing wake-up call for us. We have to regain that trust. And we’ll do it through accurate, fearless reporting, by acknowledging our errors and abiding by the most stringent ethical standards we set for ourselves.

Related: 12 images that capture the new reality show at Trump Tower

We’re going to work together. You have tried to divide us and use reporters’ deep competitive streaks to cause family fights. Those days are ending. We now recognize that the challenge of covering you requires that we cooperate and help one another whenever possible. So, when you shout down or ignore a reporter at a press conference who has said something you don’t like, you’re going to face a unified front. We’ll work together on stories when it makes sense, and make sure the world hears when our colleagues write stories of importance. We will, of course, still have disagreements, and even important debates, about ethics or taste or fair comment. But those debates will be ours to begin and end.

We’re playing the long game. Best-case scenario, you’re going to be in this job for eight years. We’ve been around since the founding of the republic, and our role in this great democracy has been ratified and reinforced again and again and again. You have forced us to rethink the most fundamental questions about who we are and what we are here for. For that we are most grateful.

Enjoy your inauguration.

—The Press Corps

Has America ever needed a media watchdog more than now? Help us by joining CJR today.

Kyle Pope is the Editor in Chief and Publisher of the Columbia Journalism Review.
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[*/quote*]
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In this Open Letter is a number of embedded URLs, which I did not copy. So, please go and read the original.
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1984 (was not an instruction manual)
Saturday 14 January 2017 @ 1:22 am

https://twitter.com/JohnWren1950/status/820122528798674944
[*quote*]
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John Wren @JohnWren1950

1984
(was not an instruction manual)

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[*/quote*]

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Nullsummenjournalismus
Thursday 5 January 2017 @ 7:26 am

[*quote*]
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Neue Zürcher Zeitung ?@NZZ 5.1.2017

Der vermutlich kürzeste Beitrag, den unser Feuilleton je veröffentlicht hat. Mehr dazu hier: http://www.nzz.ch/feuilleton/grenzgaenge-der-wissenschaft/

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[*/quote*]

[*quote*]
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Nullsummenspiel
Bestätigungsfehler.
Von Brian Eno

Die grosse Verheissung des Internets lag in der Idee, dass mehr Information automatisch zu besseren Entscheidungen führen würde. Die grosse Enttäuschung liegt darin, dass mehr Information im Endeffekt mehr Möglichkeiten bietet, das zu bestätigen, was man ohnehin schon gedacht hat.
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[*/quote*]

(Nullsummenspiel, Feuilleton der NZZ,
http://www.nzz.ch/feuilleton/grenzgaenge-der-wissenschaft/)
.

Die grosse Verheissung des Journalismus lag in der Idee, dass mehr Information automatisch zu besseren Entscheidungen führen würde. Die grosse Enttäuschung liegt darin, dass mehr Information im Endeffekt mehr Möglichkeiten bietet, das zu bestätigen, was man ohnehin schon gedacht hat.

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Boston, München, Berlin: Die Medien als Totalversager
Monday 19 December 2016 @ 9:10 pm

Die Medien haben völlig versagt in

[x] Boston
[x] München
[x] Berlin

.

Mein Dank für wirklich GUTE Öffentlichkeitsarbeit geht an

Boston:
Jeff Barrett @BarrettAll
https://twitter.com/BarrettAll

Boston Police Dept. @bostonpolice
https://twitter.com/bostonpolice

München:
Pressesprecher Martins da Gloria der
Polizei München @PolizeiMuenchen
#MarcusdaGloriaMartins #OEZ
https://twitter.com/PolizeiMuenchen

Berlin:
PolizeiBerlinEinsatz @PolizeiBerlin_E
https://twitter.com/PolizeiBerlin_E

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Faking Fake News gets real
Tuesday 13 December 2016 @ 9:07 am

http://thelastlineofdefense.org/obama-crushed-after-trump-orders-white-house-to-stop-his-sickest-tradition/

[*quote*]
———————————————————————-
The Resistance: The Last Line of Defense

Home
Faith
Obama Crushed After Trump Orders White House To Stop His Sickest Tradition

Stryker
Faith, Radical Islam, Trump 2

Obama was seen storming away from the West Wing after staffers from Donald Trump’s transition team began preparing the Executive offices for the new administration. On Trump’s orders, one of Obama’s most secretive rituals is being reversed and all signs of it removed from 1600 Pennsylvania Avenue.

For the past 7 years, to appease any Muslims working at or visiting the White House, silence has been ordered during the five times of Islamic prayer each day. In addition, prayer rugs and crescent moon symbols are available in several areas of the executive mansion to make Muslims more comfortable.

The administration has defended the practice by asserting that it also observes several other religious moments of silence and prayer out of respect, including a full 15 seconds for Christianity on Sunday morning while a chaplain blesses a staff breakfast. None of the prayer is mandatory or led by a government official, which has allowed the administration to subvert 1st Amendment issues, but the obvious favoritism towards Islam, which is observed for 25 minutes per day seven days a week, tells a story this president has denied for eight years.

President-Elect Trump, who acknowledges that this country was founded by Christians and was built on Christian morals, is having all pagan symbols removed from the property unless they offer some historical significance. Only the cross in the White House chapel will remain for worship. Jim Mergernerlerny, head of the team that will transform the White House from the Obama’s home to the Trump’s second home, told MSNBC:

    “Mr. Trump doesn’t see the need to provide prayer rugs and false idols is a house built by Christians. Washington DC offers a diverse cultural center for worship of any kind. You won’t find any special considerations for Judaism or crucifixes to appease Catholics, either. There is a simple chapel with a single cross on one wall that is suitable for prayer by anyone. Our government doesn’t need to be forcing prayer rituals down people’s throats just so we don’t ‘offend’ people looking to blow us up.”

Patriots around the US can rest assured that the era of apologizing for our faith has come to an end.

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———————————————————————-
[*/quote*]

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Pope’s Attacks: The coprophilia of the brain-dead
Tuesday 13 December 2016 @ 4:28 am

Der Papst spricht in einem Interview mit “Tertio”, geführt ausgerechnet auf Spanisch, von der Koprophilie der Medien. Koprophile, das ist die Liebe zur ScheiBe.

Hier ist der Originaltext, einmal in Spanisch, und dann in italienischer Übersetzung:

Der Papst spricht davon, daß Menschen ScheiBe fressen wollen. (Auf Ärztelatein: Koprophagie.)

Auf Spanisch sagt er:

    [*quote*]
    ——————————————————
    Y después, los medios yo creo que tienen que ser muy limpios, muy limpios y muy transparentes. Y no caer –sin ofender, por favor- en la enfermedad de la coprofilia: que es buscar siempre comunicar el escándalo, comunicar las cosas feas, aunque sean verdad. Y como la gente tiene la tendencia a la coprofagia, se puede hacer mucho daño. Así que yo diría esas cuatro tentaciones. Pero son constructores de opinión y pueden edificar, y hacer un bien inmenso, inmenso.
    ——————————————————
    [*/quote*]

Googletrans liefert dazu eine ausreichend gute Übersetzung:

    [*quote*]
    ——————————————————
    And then, the media I think they have to be very clean, very clean and very transparent. And do not fall – without offending, please – in the disease of coprophilia: that is to always seek to communicate the scandal, communicate the ugly things, even if they are true. And as people have the tendency to coprophagia, it can do a lot of damage. So I would say those four temptations. But they are constructors of opinion and can build, and do immense good, immense.
    ——————————————————
    [*/quote*]

Entscheidend ist hier der Satz

    [*quote*]
    ——————————————————
    Y como la gente tiene la tendencia a la coprofagia, se puede hacer mucho daño.
    ——————————————————
    [*/quote*]

Wenn der Papst, was nicht sofort ersichtlich ist, mit den Koprophagikern nicht das Publikum gemeint hat, sondern EBENFALLS die Medien, dann dürfte er den Zustand des deutschen Fernsehens sehr gut beschrieben haben: Es suhlt sich in der ScheiBe.

Manchmal hat sogar der Papst recht.

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Marktnischen-Journalismus
Wednesday 30 November 2016 @ 3:06 am

“Grüß Gott, liebe Kinder”
“Grüß Gott, Tante Erikaaaaa”

Lang ist’s her, daß das Fernsehen Kinder damit begrüßte. Schwarz/weiß war die Röhre, rund, und eine Röhre sowieso. Lang ist’s her. Fast 60 Jahre.

Macht der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk jetzt wieder auf die alte-Leier-Tour?
.

Im nicht-Frequenzmangel-geplagten Papierbedruckermilieu wird sogar noch tiefer selektiert: nach weiblich-infantil und männlich-infantil. Der Artikel über eine männliche-Marktnischen-Suche endet so:

Ganz exclusiv: Das neue Magazin für den Mann, dem die Frau die Schuhe zubinden muß. [1]
.

Grüße aus der Gutenberg-Galaxis
—–
[1]
Spätschäden der Tante-Erika-Sendungen?

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Die USA sind im Arsch / Adel vernichtet!
Wednesday 16 November 2016 @ 9:50 pm

Schon früh, sehr früh, lernen Kinder die Sprache. Sie lernen nicht nur die Regeln, sondern auch, was man überhaupt sagen darf. Welche Wörter sind erlaubt, welche nicht? Die Sozialisation, das ist die Anpassung an die Umgebung und deren Gepflogenheiten, bestimmt das Leben. Zuckerbrot und Peitsche, Knute, Knechtschaft – all das lernen die Kinder. Sie lernen es sehr früh.

Das Leben bestimmt die Sprache und die Sprache bestimmt das Leben. Ein falsches Wort und …

Es gibt Kinder, die nie ein böses Wort gehört haben. Was tun die, wenn die auf eine böse Umwelt treffen, auf Menschen, die ihnen Übles wollen? Wie schimpft so ein Kind?: “Du Zaunpfahl!”

Was immer Sie jetzt denken werden – das Beispiel ist echt. Der Vorfall ereignete sich in Deutschland, vor rund 60 Jahren. “Du Zaunpfahl!” Schimpfwörter kannte das Kind nicht. Nicht ein einziges.

Inzwischen ist das Kind gewachsen, hat einen größeren Wortschatz – und kann fluchen, daß die Erde bebt. Man lernt, sich anzupassen. Auch das Fluchen will erst einmal gelernt sein.

So behütet zu sein wie dieses Kind, ist selten. Es war auch damals eine sehr große Ausnahme.
.

Kinder saugen die Sprache auf wie ein Schwamm. Die Wörter, die Regeln, alles wird aufgenommen. Und wiedergegeben. Hört man die Menschen reden, weiß man, wer sie sind: Unterschicht, Mittelschicht, Oberschicht.

Natürlich ist all das auch eine Frage der Zeit: WANN lebt man? 15. Jahrhundert? 16. Jahrhundert? 17. Jahrhundert? 18. Jahrhundert? 19. Jahrhundert? 20. Jahrhundert? 21. Jahrhundert?

Die Sprache – und was “man” spricht – ist Gezeiten unterworfen. Urwüchsig, aber total verquer und geholzt … war im Mittelalter.

Mit der Zeit sprach und schrieb man fließender, gewandter. Es entstand eine richtige Kunst, Sätze “schön” zu formulieren, sie zu drechseln, die “richtigen”, “eleganten” Wörter zu benutzen.

Theodor Storm, Arthur Conan Doyle, das war Sprache. Lang ist’s her. Die Sprache, sie ist nicht mehr. Nur noch Geschwätz, primitives, ordinäres Gepöbel und Mentalfäkalien erfüllen die Luft.

Vor 60 Jahren sprach man “hoch”. Man sprach Deutsch. Man sprach “Hochdeutsch”. Die Kinder lernten in der Schule schreiben und lesen. Und rechnen. Damals gingen Kinder nur am Vormittag zu Schule, bis vielleicht um ein Viertel nach ein Uhr. Von 8:00 Uhr bis 13:15 Uhr. 6 Schulstunden. Mehr nicht. Sie lernten lesen und schreiben und rechnen. Und sie konnten es. Gemäß der Notenskala von damals war der Durchschnitt eine “3”.

Lang ist’s her. Heute werden die Kinder ins Schul-KZ gesteckt. Praktisch für die Eltern, die, das hat man bei der DDR abgeguckt, BEIDE berufstätig sein sollten, so daß die Kinder des Tages über irgendwo interniert wurden.

Mit der aufblühenden, explodierenden, immer mehr Macht ausübenden Sozialisationsforschung wurde die Schule reformiert. Immer mehr Psychologie kam rein. Immer mehr Psychologie und Soziologie mußte ein Lehramtsstudent lernen, verinnerlichen, in der Schule umsetzen. Lehrer als Transmissionsriemen der herrschenden Ideologie.

Heute gehen Kinder den ganzen Tag zur Schule. Gemessen am Leistungsmaßstab von vor 60 Jahren, wo der Durchschnitt bei “3” lag, ist er heute unter die damalige “5” gefallen. Die Macht der Psychologie und Soziologie und der Lernforschung hat sich bezahlt gemacht: die Bildung ist vernichtet.

Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Mit dem Verfall der Bildung und dem steigenden Wohlstand nahm auch die Wurschtigkeit zu. Es geht nicht mehr um das nackte Überleben, sondern um “das gute Leben”.

Franz-Josef Strauß sagte einen Satz, den man ihm sehr übel nahm. Sinngemäß sagte er, die Demokratie müsse hin und wieder in Blut gebadet werden (damit die Menschen den Wert der Demokratie erkennen und für sie kämpfen).

Man nahm es ihm übel. Aber Strauß hat recht. Heute ist Alles und sind Alle nur damit beschäftigt, von nichts behelligt zu werden. Was um sie herum geschieht, ist ihnen egal. Hauptsache, es stört sie nicht. Hauptsache, man stört sie nicht. Fernsehen von morgens bis abends, mit Programmen schon für Säuglinge, damit man sich nicht um die kümmern muß.

Daß man Kindern gegenüber eine Verpflichtung hat, ist vergessen. Man hat sie in die Welt gesetzt, weil die Sozialisation es so vorgibt. Oder weil man zu dämlich ist, Verhütungsmittel zu benutzen. Nun sind die Kinder da und kommen wie Plüschtiere in die Ecke.

Zugegeben, dieses Bild ist ein wenig überzeichnet. Vielleicht aber auch ist es an vielen Stellen stark untertrieben. Sendungen wie “Britt”, ein magenbrechender Widerschein real existierender Sozalisation, lief schon vor etlichen Jahren im deutschen Fernsehen. Macht nichts, dafür wird es jetzt immer und immer wieder wiederholt, ebenso wie andere nicht minder erbrechende Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wer, wenn die nicht Menschen und ihre Politik, ihre Politiker und ihre Parteien, sind für diesen Niedergang veantwortlich?

Sozialisation, sozial, sozialistisch. Fast. “Sozialdemokratisch” reicht auch. Die Hochburgen der SPD sind die Hochburgen des Niedergangs. Bremerhaven hat einen Stadteil namens “Lehe”, ein Ort, der schon über 1000 Jahre alt ist. Heute ist er Deutschlands ärmstes Viertel. Sowohl finanziell als auch intellektuell. Und von Bildung brauchen wir gar nicht erst zu reden. Schon vor 20 Jahren war von der nicht viel übrig.

“Haut den Lehrern in die Fresse!”

“Haut den Lehrern in die Fresse!” Das war Bremerhaven. So ging man zur Schule. Und das war gut so. Hier wurde die Sozialisation SO RICHTIG durchgesetzt. Hier bekamen die Kinder den Prägestempel der Stadt. Mit dem Segen des Gerichts, wie man hier sehen kann:

“Haut den Lehrern in die Fresse!”
http://www.ariplex.com/sfb/sfb_haut.htm

Bremerhaven war eine Arbeiterstadt. Akademiker brauchte man hier nicht. Wollte man hier nicht. Sagte der Direktor der Grundschule “Fritz Husmann” in den 60-er Jahren einer Mutter, die ihr Kind auf’s Gymnasium schicken wollte. Der Herr Direktor jedoch wollte nicht. Und verweigerte. Er selbst allerdings, das war woanders zu erfahren, schickte seine eigenen Kinder SELBSTVERSTÄNDLICH auf die Hohe Schule und zur Universität. (Bildungs-)Adel verpflichtet.

Lehrer schickten ihre Kinder auf’s Gymnasium. Kamen Kinder von Arbeitern auch ins Gymnasium, war die Verwunderung der Lehrereltern darüber groß. Nein, so etwas aber auch, was machen DIE denn hier….!?

Aber es ging! Damals kamen Kinder von Arbeitern noch auf das Gymnasium. Sie machten Abitur und studierten. Wurden Akademiker.

Lang ist’s her. Die Zeiten ändern sich. HEUTE ist es nicht mehr so. Heute regiert wieder der alte Adel. Und damit das auch so bleibt, ist der Unterricht so schlecht, die Kinder KÖNNEN gar nichts lernen. Das macht aber nichts, denn das weiß ja Keiner.

Bremerhaven ist kein Einzelfall, sondern bloß eines der markantesten Beispiele für den totalen Verfall. Waren in den wilden 60-ern und 70-ern Sprache und Wörter noch gepflegt, so wurde schon mit Macht an den Grundfesten gesägt. Sagte Jemand in einer Sendung “Scheiße”, war das ein Skandal. Nicht nur Wörter und Worte flogen, auch Angestellte lernten das Fliegen…

Die Sprache war damals noch gepflegt. Um einen Saal zum Kochen zu bringen, reichte es, 1x “Scheiße” zu sagen. Dieses Sakrileg, dargebracht von der Kunst, Unterabteilung Satire – Unterabteilung politische Satire, sie wagte es. Und der Saal kochte.

Um einen Saal zum Kochen zu bringen, reichte es damals, 1x “Scheiße” zu sagen. Nicht lange danach mußte man es schon mindestens 2x sagen.

Die Wirkung verebbt mit der Intensität der Wiederholung. Heute könnte man den ganzen Tag lang “Scheiße” sagen, es fiele gar nicht auf.

Heute fällt es nicht einmal auf, wenn Wörter wie “Arsch” oder noch viel, viel schimmere Begriffe benutzt werden. Ja, es fällt den Oberen der Obersten nicht einmal auf, wenn der “Dichter” eines “Liedes” mit solchen Wörtern

(https://pbs.twimg.com/media/CUKkr7lXAAAeK_N.jpg:large)

um sich wirft – er wird trotzdem zum Europäischen Song-Contest geschickt. Fast. Ausnahmsweise gab es doch noch eine Notbremsung – von außen, von den Bösen, den Ewiggestrigen, und der Dichter wurde nicht gesandt. Aber spielt DAS noch eine Rolle? Nein, der Schaden war angerichtet. Und er bleibt.

Vor drei Monaten – man hofft immer, die Politiker, die Einen regieren, seien gebildet – wurde die Bildungskatastrophe und die Sozialisationskatastrophe – man könnte adäquat “Scheiße!” ausrufen – von einem deutschen Minister, vom JUSTIZ-Minister! – in aller Deutlichkeit unausradierbar in das Buch der deutschen Geschichte geschrieben:

Auch die USA sind vom Niedergang nicht verschont geblieben. Mit dem Ende der Aera Obama und der Aera Clinton ist auch die Aera “gehobene Bildung” in den USA definitiv beendet. Rotlicht und dessen Milieu – das war noch nie so deutlich und so direkt zu sehen – ist in der Politik angekommen. Die First Lady gibt es mit fast nichts angezogen (sogar mit gar nichts?) in Farbe fotografiert und gedruckt zu bewundern. Um es mit den Worten und der Sozalisation des ehrwürdigen deutschen Staatsministers Heiko Maas, eines großen Führers und Wortführers der deutschen Justiz, der deutschen Kultur und der deutschen Sprache zu sagen: Die USA sind im Arsch.
.

Blicken wir zurück ins Alter, ins Mittelalter, sehen wir Räuber und Mörder, die durchs Land ziehen, morden und stehlen, wie es ihnen beliebt. Das Volk kann sich nicht wehren. Es ist zu schwach, es hat keine Waffen. Die Räuber und Mörder, die ehrenwerte Gesellschaft, sie nennen sich “Ritter”, sie zieren sich, sie machen Rituale – sie werden, nein, sie SIND ehrenwert. SIE sind der Adel.

Früher, da gab es den Adel. Früher. Heute gibt ihn nicht mehr. Wie aus dem Zylinderhut gezaubert heißt es heute statt dessen “die politische Klasse”. Dieser Begriff wurde von ihr selbst geprägt!

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Frau Aydan Özoguz war damals die stellvertretende Chefin… der SPD!

Marx und Lenin würden in die Tischplatte beißen, wenn sie davon erführen.
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Mit einer Extrakurve untergetaucht und umbenannt ist der alte Adel wieder am Ruder. Bildung für die Gebildeten. Adel vernichtet.

Justizminister Maas (SPD!) hat mit seinem nicht “#nochnichtkomplettimarsch” den Zenith überschritten. Nicht nur seinen. Und nicht nur er. Deutschland erst recht.

Die politische Klasse tut, was sie will. Sie führt sich auf wie die Raubritter des Mittelalters.

Sie tut was ihr beliebt. Die Bevölkerung wird gar nicht wahrgenommen.

Die Bevölkerung kann noch so zetern und toben. Sie kann sich nicht gegen das herrschende System wehren. Wer in den USA wollte denn schon Trump? Der Clinton wollte man “eins auswischen” und stimmte DESWEGEN für Trump. In Deutschland will man die Gabriel-Merkel-Steinmeier-Maas-“Elite” nicht. Und wählt DESWEGEN AfD.

Die Demokratie und das demokratische Wahlrecht haben einen entscheidenden Fehler: sie haben kein Veto-Recht für den Bürger. Es genügt nicht, FÜR einen Politiker stimmen zu können. Man muß auch definitiv und DIREKT *GEGEN* einen Politiker entscheiden können. Und das nicht dadurch, daß man FÜR einen anderen stimmt. Der Bürger muß BEIDES können: er muß Politiker wählen können und er muß Politiker von der Politik ausschließen können. Gäbe es das heute, so wären den USA Donald Trump und Deutschland die gesamte ehrenwerte Gesellschaft erspart geblieben.

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1x Chatbot Hochdeutsch-Köln bitte, und 1x …
Thursday 10 November 2016 @ 1:33 pm

Eddie Ahrendt und Christ Howland, die Butler, mögen Euch, liebe Freunde, noch in Erinnerung sein.

Darf man sie (beide gestorben in 2013) dereinst, in 67 Jahren (oder, wenn das Geld es will, auch früher?) akustisch wieder auferstehen lassen?
.

Bis dahin stellen wir einen Luftballon vor das Mikrofon, beamen ein Gesicht darauf (Buster Keaton eher nicht) und lauschen den Worten.

Lassen wir Hoff ohne hassle die Nachrichten vorlesen? Oder ist Boris Johnson, der immerhin ein angeheiratetes Deutsch spricht, preferabler?

Putin wäre eventuell auch nicht schlecht, als Kontrast. Auf jeden Fall ALLES, BLOSS KEINE DEUTSCHEN POLITIKER!

Endlich können wir die Tagesschau außer von den Muppets auch von anderen echten Intellektuellen sprechen lassen. [1]

Grüße aus dem Off
—–
[1]
“Audio-Editor So stellt sich Adobe ein Photoshop für Sprache vor”
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/adobe-audio-das-photoshop-fuer-sprachdateien-a-1119783.html

=====
ADDENDUM 1
Sprecher in Rundfunk und in der privaten Wirtschaft werden ihre Arbeit verlieren.

Uns steht einiges bevor. Es geht nicht nur um Sprecher, sondern auch um den kompletten Bereich “Gespräche mit Kunden” (zB im Handel), wo die Kunden schon heute [darf ich nicht sagen] werden. Da sind dann keine Menschen mehr am Telefon, sondern nur noch Blechdosen.

Die “Social Media”, schon lange geflutet mit Bots (zwischen 25 und 50 Prozent des Traffics stammen von Bots), werden mit “angeblich authentischen Mitschnitten” überschwemmt werden. Und DANN finde Einer raus, was echt ist und was nicht…!

Beispiel: Interviews und Aussagen von Politikern. Ich sage: Diese Merkel ist übrigens nicht echt. Jedenfalls nicht ganz…

Es ist alles nur eine Frage der Zeit…

Maischberger, Ilgner (und wie sie alle heißen) bei den Talkshows könnte man übrigens als erste einsparen. Es wird Niemandem auffallen… Abziehbilder, wie “Britt”, nur mit (geringfügig) anderem Wortschatz.

Es ist alles nur eine Frage der Zeit…

Und wir haben nicht mehr viel Zeit, bis der gesamte Kundenverkehr bei Handel und Industrie vollends über den Jordan ist. Dabei geht es nicht nur um die Arbeitsplätze, sondern an erster Stelle um die totale Entrechtung der Kunden, das heißt der gesamten Bevölkerung (die Bosse der Politmafia mal wieder, wie üblich, ausgenommen).

Wenn die Elizas nicht nur Email-Bots sind, sondern Einen auch noch am Telefon endgültig und vollends und total [darf ich nicht sagen], dann ist die Zeit überreif für eine RICHTIGE Revolution. Und für eine 2. Genfer Konvention, die den ganzen Elektromüll bei Todesstrafe verbietet. Irgendwo MUSS Schluß sein. Wir steuern mit voller Fahrt auf eine Rückkehr in den Feudalstaat des 17. Jahrhunderts zu. Die Politiker machen, was sie wollen.

Demokratie ist nur noch eine Farce. Die Präsidenten-Wahl in den USA ist das neueste Beispiel für den politischen Einsatz von Bots in ganz großem Stil.

Bevor ich es vergesse: Wenn die NSA in Echtzeit Telefongespräche abhören konnte … – in Zukunft kann sie die auch führen. Mit Deiner Stimme…
.

ADDENDUM 2

Ein Kollege meldet mir nach meiner Warnung diesen Link:

Selbstverständlich! Immer Volldampf voll voraus!

Schon vor etlichen Jahren wurden Schauspieler obsolet, indem man ihre Bewegungen aufnahm, danach digitale “Drahtgestelle” modellierte und denen schließlich Haut überzog, erst glatt und eben, später ballonartig, aber immer feiner werdend, mit Grübchen und Rauhigkeit und unterschiedlicher Albedo und Farbe.

Schauspieler? Wozu denn!? Wird heute alles am Computer gebastelt. Nach den ersten Schritten – noch von Hand gemacht – werden ganze Bewegungs- und Handlungsabläufe vom Computer erzeugt. Waren die ersten – noch vollständig Bild für Bild! – handgemachten Disney-Figuren auf Celluloid lebendig und hatten Esprit, sind die heutigen nur noch ekelhaftig-widerwärtigst.

Als Kunst gepriesen, werden heute im Fernsehen Videos und ganze Filme gezeigt, in denen Menschen simuliert werden. Ab morgen fallen dann die realen Menschen aus dem Raster. Die gibt es nur noch da, wo selbst der Computer zu teuer ist.

Simulierte Interviews und Statements? Alles nur für Anfänger.

Hier wird es RICHTIG interessant:

Stufe 1:

    http://www.telegraph.co.uk/technology/2016/11/08/oxford-researchers-develop-computer-program-that-can-read-lips-w/

    [*quote*]
    Telegraph Technology

    Oxford researchers develop computer program that can read lips with superhuman accuracy

    The researchers played the computer software thousands of videos to train it

    James Titcomb
    8 NOVEMBER 2016 • 9:54AM

    Big Brother may soon be watching, but as a computer program that can read your lips with superhuman accuracy.

    Scientists at the University of Oxford have developed software that can read lips correctly 93.4 per cent of the time – a level that far surpasses the best professionals.

    The researchers said the program, dubbed “LipNet”, could have “enormous practical potential”, being used to improve hearing aids, enable conversations in noisy places or to add speech to silent movies.
    However, it may also have more sinister uses, enabling mass surveillance of citizens’ speech in public via CCTV or allowing anyone to pick up on private conversations.
    […]
    [*/quote*]

.

Was bedeutet das? Nicht mehr und nicht weniger, als daß man Menschen aus der Entfernung belauschen kann. Die Politiker-Kartelle, fotografiert durch Fenster von Bundestag und Kneipen – wo sich Politiker halt rumtreiben – liefern neuen Stoff.

Stufe 2:

DIESE Videos mit Ton unterlegen, den man fein säuberlich am Computer gebraut hat…

Die Kunst besteht darin, reale Lippenbewegungen und kunsterzeugten Text zu synchronisieren.

Vor Jahrzehnten schon gab es in Science-Fiction-Romanen Roboter, die die Rolle von Politikern übernahmen. Dabei ist bereits heute die Frage, ob die heutigen Politiker noch ganz echt sind, schon lange nur noch eine rhetorische Frage…

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Die Überaufstände der Über-Aufstände
Thursday 10 November 2016 @ 11:39 am

Liebe Freunde,

wir ertrinken im Nichts. Wir werden assimiliert.

http://www.huffingtonpost.ca/2016/10/25/self-driving-cars-employment-catastrophe_n_12641204.html

Es tut mir furchtbar leid, daß ich ausgerechnet von dem Quatschmüllhaufen Huffington zitieren muß. Ich hasse ihn wie die Pest.

Aber Fakt ist: Wir werden vom Nichts assimiliert. Die Weber-Aufstände, da hatten die Menschen noch Rückgrat. Aber heute haben sie nicht mal eins aus Gummi.

Wo sehe ich Protest gegen die Roboter-“Journalisten”? Da ist nichts.

Jetzt geht es bei den Kraftfahrzeugen um etwas wirklich öffentlich Gefährliches. [1] Und? Kein Aufstand. Jeder Fußballmist im Fernsehen hat ein größeres Echo, ja, sogar ein zweibeiniges Mentalvakuum, das nicht mal Nichtkanzler ist… [3]

Was die Alten Griechen dazu sagen würden? 2000 Jahre in den Sand gesetzt…
.

Grüße von der Küste, wo auch Rungholt abgesoffen ist…
—–
[1]
Wenn die Firmen schon so viel Geld in die Fahrzeuge investieren, ist die nächste Stufe eigentlich schon inbegriffen: Umstellen auf Container. Das heißt, daß das Innenleben des Frachtraums ebenfalls umbgebaut wird. Und die Gegenstücke, dh die Empfänger der Ladungen werden NICHT die Kleinen sondern Große sein, Firmen, die ihren Teil zum Laden/Entladen leisten werden – also Container und Bahnen für die Container. So ein Container kann, wie Festplatten im PC, Führungsschienen haben und reingeschoben werden.

Was bei den Schiffen passiert ist, wird sich wiederholen – mit kleineren Containern.

[2]
Terroristen werden solche LKWs genial finden. Die können beliebig viel in die Luft sprengen, ohne selbst mit über den buchstäblichen Jordan zu gehen…

[3]
“Es gelten gezwungenermaßen die ungültigen Gesetze der Diktatur Bundesrepublik Deutschland…”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=3855

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Wenn das Bügeleisen die Klospülung erschießt…
Thursday 10 November 2016 @ 11:10 am

Die Überschrift ist absurd? Leider nein, denn ein Haufen von Obervollidioten versieht auch primitivste Dinge mit einem Internetanschluß, am besten mit Bluethooth, WLAN oder anderen drahtlosen Verbindungsmethoden, so daß das Fehlen der Kabel die Verbindung übersehen und/oder vergessen läßt.

Es sind wirklich die irrsinnigsten Dinge, die plötzlich mitten im Internet sind.

Und dann prasselt da so ein Asteroidenschauer runter, mit Maximalgeschwindigkeit… Gute Nacht, Erde…

.

Heute schon gehackt…?

Man unterschätzt das Ausmaß der Verblödung. Ich bis vor kurzem auch. In einem Artikel, den ich leider nicht wiederfinde, waren etliche elektrische Geräte angegeben, bei denen ich nie auf die Idee gekommen wäre, daß DIE einen Internetanschluß haben. NIE!

Kamera? Daran haben wir uns schon gewöhnt. Weil es so schön einfach ist, ein Foto zu machen und gleich in die Welt hinauszuposaunen. Made by Handy.

Aber eben nicht nur “by Handy”, sondern auch mit normalen Digitalkameras. Die ersten Versionen besaßen nichts außer der Steckfassung für die Speicher-Karte (und dem USB-Anschluß für das Runterladen der Bilder, aber nur in den PC).

Äußerst pfiffige Ingenieure kamen vor einigen Jahren auf die Idee, im Volumen einer SD-Karte einen Funk-Anschluß unterzubringen. Kommt man in die Nähe des PCs, entlädt die SD-Karte per Funk in den PC. Von da an ging’s bergab…

Kühlschrank? Wurde vor einiger Zeit bekannt durch amusierte Artikel, in denen beschrieben wurde, daß der Kühlschrank seine Füllung höchstselbst über das Internet bestellen kann. Wozu er, wundersame Fügung, einen Internetanschluß bekam samt Verbindung “nach draußen”… [1]

Die Industrie hat Blut geleckt: Alles, was Strom hat, bekommt eine FERN-Steuerung. Von der Fenstersicherung über das Garagentor, von der Heizkörperthermostateinstellung bis zur Küchenentlüftung. Schöne neue Welt. Bloß nicht brav…

Der Gipfel ist der ZWANG, sich solch gefährlichen Schrott anschaffen dürfen zu müssen. Unter dem Tarnmantel der “Energieeinsparung” werden zur besseren Überwachung (“1984” läßt grüßen) die Stromanschlüsse UND ANGESCHLOSSENE GERÄTE von den Energieunternehmen “erfaßt”.

Ist das nicht wunderbar: NEUE WELTEN! Abzocken, was das Zeug hält. Der Bürger zahlt es ja. Er muß die völlig sinnlose Neuinstallation kaufen. Ja, ER muß sie bezahlen. So ist das Gesetz! Die Politiker dafür zu kaufen kostet zwar ein bißchen, aber das ist für die Industrie tägliches Klimpergeld. Peanuts…!

Abgesehen davon, daß das Parasitismus ist, ist es auch … der Overkill. Aus diesem Grund sind solche Angriffe wie dieser auf das “Internet of Things” gar nicht schlecht.

“Mögen sie die Häuser der Verantwortlichen mit 100.000 Pizzas pro Tag füllen und die Heizung auf 451°F halten!” würde man als freier Mensch ausrufen. Aber die Verantwortlichen wissen schon, warum sie sich in Berghütten behausen, ohne Telefon und sonstigen Plunder der Neuzeit…

Wohnst Du noch oder lebst Du schon?
.

PS:
[1]
Amazon und Andere haben einen “Bestellknopf”, da drückt man drauf, und schon sind die Pampers bestellt. [2]

[2]
… und neue Bestellknöpfe…

[3]
“Sie bekommen diesen Artikel nur zu lesen, wenn Sie ein Abo für 2 Jahre abschließen, einschließlich Bestellknopf und 20 Likes bei Faxenbuch.” [4]

[4]
Ja, ich weiß, ich sollte nicht so untertreiben. Aber die Realität erträgt nicht Jeder…

—-
Die Polizei meldet: Befreiung aus dem Katzengefangenenlager
http://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2016_45624.htm

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Back to the boots
Thursday 10 November 2016 @ 10:41 am

“Man” wünscht sich, die Journalisten würden für ihre eigene Arbeit bezahlen:
http://uebermedien.de/9570/presseverlage-hoffen-auf-finanzielle-hilfe-durch-journalisten/

Eigentlich hat er schon recht, wenn er sagt, daß die Verlage das Geld als Teil ihrer Kalkulation betrachtet haben. Die Verlage sind ja im Wettbewerb mit einander und nutzen Vorteile (wie einkommendes Geld [wer hätte auch etwas GEGEN einkommendes Geld!?]), um sich im Markt zu behaupten.

Wenn dieses Geld fehlt, ja, sogar noch rückwirkend der Teppich weggezogen wird, geht es ihnen schon an die Gurgel.

Und nach dem Urteil?

Die Verlage sind nunmehr verschoben in Richtung “Autoren-bezahlte Meinungs- und Geltungsbedürfnisdarstellungs-Vermittlungsagenturen”. EIGENTLICH jedoch sollten Autoren von den EINNAHMEN ihrer ARBEIT *LEBEN* können und nicht draufzahlen müssen…

Das blauäugige Selbstwahrnehmungswesen der Verlagsregenten bedarf einer Psychotherapie.

Und wir? Wir machen uns auf zu NEUEN Ufern. Die Demokratisierung durch das Internet, vulgo die Vervolkung der Massen, bedeutet doch nichts anderes, als daß jetzt Jeder für sich und Einer gegen Alle auf der Matte steht: Alle stehen sie NEBENEINANDER am Futtertrog – und es ist nichts drin. Journalisten, Schuhverkäufer (Tankwarte gibt es wohl nicht mehr mehr), Elektriker, Schlosser, Tastenhauer, alle neben einander, neben den Verlagsmogulen, Chefredaktoren, Sekretärinnenscheuchern und Edelgefederten. Alle sind gleich.

Aber sie machen sich gleicher.

Und die Gleichergemachten, die – wie auch immer – zwangsbezahlten und protegierten, die schwimmen obenauf, jahrzehntelang, egal, welchen Müll sie auf die Menschen herniederschütten.
.

Früher hatten Fürsten und Leute mit Geld ihre intelli-gents im Haus: Die kümmerten sich um die Bildung der Kinder, sammelten, sortierten und staubten die Bücher ab, und waren zum netten Zeitvertreib für erbauliche Gespräche und – im höheren Dienst – für Amtsgeschäfte dienlich. Possierliche Hunde und Affen, des Lesens und Schreibens mächtig.

Heute hoffen die Gelehrten auf ein Erbarmen, auf ein Almosen, auf eine “donation” des vorübersurfenden Netizen, ein bißchen Intellekt hier, ein bißchen Spannung da. Wie die Minnesänger und fahrendes Volk betteln sie um Geld. So weit sind wir heute wieder gekommen: wieder zurück zu den Anfängen.
.

Grüße aus DER Provinz
—–
Bedankt Euch bei der SPD:
“Haut den Lehrern in die Fresse!”
http://www.ariplex.com/sfb/sfb_haut.htm

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Nachrufe liegen auf Halde. Wahlsiege auch.
Thursday 10 November 2016 @ 10:25 am

Nachrufe liegen auf Halde. Wahlsiege auch:

https://twitter.com/munkelmann_/status/796259494716211200

https://pbs.twimg.com/media/CwzhHOqXcAAe3wa.jpg:large

In unsicheren Zeiten ist Kreativität notwendig:

https://twitter.com/pthibaut/status/796302332870934528

https://pbs.twimg.com/media/Cw0Ir3LXcAAceXr.jpg:large
.

Möge uns der Heilige Sankt Kurzschluß vor deutschen Wahlanalysen schützen! [2]

Grüße aus dem Vorort von New York
.

[1]
“Fast jeder zehnte Schüler ohne Abschluss” [2]
http://www.tagesspiegel.de/berlin/sekundarschulen-in-berlin-fast-jeder-zehnte-schueler-ohne-abschluss/14807210.html

[2]
Aber zum ARD/ZDF-Wahlanalytiker reicht es noch lässig…! [3]

[3]
http://www.dwdl.de/magazin/58644/uswahl_im_tv_was_ist_das_eigentlich_fuer_ein_film/

=====
Update

Da sitzt man an der besten Quelle:

Nate Silver
https://twitter.com/NateSilver538

Da kamen die ersten Horrormeldungen schon sehr früh!

Um 11:45 AM, 8.11.2016:
https://twitter.com/NateSilver538/status/796000742066753537

Rund 1/2 Stunde später: 12:21 PM, 8.11.2016:
https://twitter.com/NateSilver538/status/796009744456617985

Wenn das US-Ostküstenzeit ist, dann +6 Stunden ==> um 18:21 Uhr Berliner Zeit konnte man das schon wissen. Also lange VOR den ach so tollen deutschen Sendungen.

—–
Pferderennen mit Action-Cam. Nichts ist schneller.
“I saw it from the horse’s head!”

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Grüße von der Datenbefreiungsfront
Thursday 10 November 2016 @ 10:02 am

Aus dem Geheimen Rezeptkasten: Daten nicht verweigern!

Sondern die Idioten überfluten mit so viel Daten, daß sie überhaupt nichts wissen.

In den USA sind Datendiebe. Ganz böse Datendiebe. Die kaufen sich eine DVD mit gaaaaanz vielen Daten. Solche DVDs kann man für ein paar Dollars kaufen. Und die Daten darauf sind geklaut. Bei den Bürgern.

Die Daten auf den DVDs sind geklaut, ABER die Sammlung der Daten ist – wie schön für die diebische “Industrie”!- ein Fall für das Urheberrecht, von wegen Datenbanken und so… Also darf man sie nicht mir-nichts-dir-nichts kopieren. Nein, es geht anders: Die Daten aus den DVDs werden komplett ausgelesen. Das geht nicht immer auf Anhieb, aber mit Tricks schon.

Dann werden die Daten verwürfelt. Jeder Name, jede Straßenadresse, jede Telefonnummer, alles ist echt. Voll aus dem prallen Leben. Aber ein verwürfelter Datensatz hat die falsche Straße und die falsche Telefonnummer zu einem realen Namen. Und die echte Telefonnummer wird begleitet von einer falschen Straße und einem falschen Ort. Und von einem falschen Namen sowieso.

Dann wird der verwürfelte Datenmüll auf einen Server geladen und damit Suchmaschinen geködert. Und wenn ein ganz einfacher Bürger, so wie wir, Jemanden sucht, dann landet er bei zig Domains, die nur solche verwürfelten Daten haben. Also eine brutale Sauerei, wenn man Jemanden sucht und sucht und sucht und sucht…

Das ist die Datenbefreiungsfront. Die tut das alles mit Absicht. Das Hinterhältige dabei: daß die Daten ja ECHT sind. Das ist VIEL übler als wenn die Daten frei erfunden wären. Probieren Sie es aus. Sie werden sich wundern…

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