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OFFENER BRIEF an Elke Bodderas: “Zu den Fehlern in Ihrem Artikel in der “Welt” vom 27.12.2018 über Homöopathie”

Monday, December 31st, 2018

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Elke Bodderas
elke.bodderas@welt.de

29.12.2018

Sehr geehrte Frau Bodderas,

Ihr Artikel strotzt nur so vor Fehlern. Und zwar Fehlern, die nach bekanntem Muster Homöopathie STÜTZEN. Ich weiß nicht, ob Sie das absichtlich machen. Ich denke, Sie sollten sich erstmal SINNVOLL informieren. Betonung auf SINNVOLL!

Ich gehe im folgenden Ihren Artikel durch und gebe Ihnen Quellen an.

Homöopathie ist Betrug und war niemals etwas anderes als Betrug.

Mit freundlichem Gruß

Aribert Deckers

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VOR ALLEM ist es Betrug. Homöopathie ist nichts als Betrug.

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    [*quote*]
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    Vor wenigen Wochen überraschte der Rektor der Medizinischen Fakultät in Wien seine Studenten mit einer fulminanten Neuigkeit. Auf Facebook postete er, die Lehrveranstaltung „Homöopathie“ finde ab sofort nicht mehr statt, die eingeschriebenen Studenten seien abgemeldet. Schnell war heraus, was vorgefallen war: Der zuständige Professor hatte Krebspatienten homöopathisch behandeln wollen.
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    [*/quote*]

Das ist aber ein Schnellmerker. Frass geht doch schon lange mit Homöopathie auf Krebskranke los.

Siehe:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=2493
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1724
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=4191

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    [*quote*]
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    Ab da wechselte Rektor Markus Müller, Professor für klinische Pharmakologie, gegenüber dem Kollegen das Vokabular: „unwissenschaftlich“ sei das, „Scharlatanerie“. Von Wien aus lief eine Erschütterung durch Europa, durch Krankenhäuser, Universitäten, Ministerien, Praxen.
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    [*/quote*]

Erstaunlich, daß man ihm das erlaubt und nicht gleich seinen Kopf gefordert hat.

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    Nicht nur in Österreich, auch in anderen Ländern wendet sich für Homöopathen das Blatt. In Spanien verschwindet die Homöopathie aus den Vorlesungsverzeichnissen, die spanische Gesundheitsministerin spricht sogar von „Pseudowissenschaft“, die es zu bekämpfen gelte.
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    [*quote*]

Sehr erstaunlich…

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    Der Dachverband der europäischen Akademien der Wissenschaften stellt klar, dass homöopathische Arzneien auf keinen Fall wirksamer seien als Placebos.
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    [*/quote*]

Das ist extremer und rückgratloser Pfusch.

Siehe:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9358

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    In Australien sind Ärzte angehalten, homöopathische Produkte nicht mehr zu verschreiben.
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    [*/quote*]

Dabei haben die Australier bei ihren Gutachten bei weitem noch nicht das Wissen über die Betrugsmethoden gehabt, wie ich es habe. Fragen Sie Professor Paul Glasziou:

Prof Paul Glasziou | Bond University
https://bond.edu.au/profile/paul-glasziou

Paul Glasziou (@PaulGlasziou) | Twitter
https://twitter.com/paulglasziou

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    Die USA erzwingen bei frei verkäuflichen Präparaten gut sichtbar den Warnhinweis, dass die Produkte wirkungslos seien.
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Das ist grober Unfug. Der Persilschein, der auch bei anderen, teilweise direkt lebensgefährlichen oder sogar garantiert tödlichen Methoden rausgehängt wird (“entspricht nicht der standardmäßigen Medizin”) wirkt auf die Zielgruppe ANZIEHEND anstatt abstoßend – und sichert den Tätern Straffreiheit, siehe die Fälle von Hamer-Anhängern!

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    Und in Deutschland? Bestehen zehn Professuren fort.
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    [*/quote*]

Weil korrupte und/oder vollverblödete Politiker das durchsetzen. Siehe Tübingen und Berlin.

“Die Charite in Berlin ist von einer Sekte unterwandert”
http://ariplex.com/folia/archives/2229.htm

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    Mehr als 600 Millionen Euro setzen die Apotheken jährlich mit homöopathischen Mitteln um, und bei einem Teil der Kosten sind die Krankenkassen mit dabei.
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    [*/quote*]

Und schon sind Sie reingefallen. Mehr als die Hälfte des Umsatzes werden mit Komplexmitteln gemacht! Da sind sogar recht häufig UNVERDÜNNTE Urtinkturen enthalten! Von wegen Homöopathika seien Placebos. Diese Mittel SIND pharmazeutisch wirksam, werden aber durch den Betrug der Politiker in den Markt gebracht ohne die sonst für Medikamente notwendigen Studien.

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    Es gibt mehr als 7000 niedergelassene Homöopathie-Ärzte, mehrere Zehntausend Heilpraktiker.
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    [*/quote*]

Wie hoch ist der Anteil der Heilpraktiker die Homöopathie im Sortiment haben? 3/4? Oder mehr? Was sagt das über Heilpraktiker…!?

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    Homöopathie ist beliebt, sogar angesehen,
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    [*/quote*]

Falsch. Dieses Image ist von gekauften Medien und Vollidioten-Journalisten erzeugt worden.

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    jeder zweite Deutsche hat es in den letzten Jahren schon einmal damit versucht.
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    [*/quote*]

Falsch. Das ist Betrug mit Statistik. Siehe:

“Wie die DHU eine Umfrage umlügt.”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10036

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    Rund 70 Prozent fanden die Therapie „zufriedenstellend oder sehr zufriedenstellend“.
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    [*/quote*]

Falsch. Das ist Betrug mit Statistik. Siehe:

“Wie die DHU eine Umfrage umlügt.”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10036

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    [*quote*]
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    In Papua-Neuguinea gibt es Voodoo-Heiler, bei den Aborigines in Australien zelebrieren Medizinmänner magische Beschwörungsformeln. In entlegenen Gegenden Deutschlands war noch im 19. Jahrhundert das Handauflegen gang und gäbe. Es ist wahrscheinlich, dass sich noch heute am Bett eines verzweifelten Todkranken jemand einfindet, der darauf schwört.
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    [*/quote*]

Oder auf Petroleum gegen Krebs.

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    Dennoch kann man nicht schlicht und einfach feststellen, dass all das wirkungsloser Humbug sei.
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    [*/quote*]

DOCH! UND OB MAN DAS KANN !!!

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    Tatsächlich hat auch die homöopathische Behandlung manchmal Erfolg, wie auch Heiler oder Beschwörer gelegentlich helfen können.
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    [*quote*]

Nein. Hat sie nicht! Daß es einem Kranken besser geht, ist doch keine FOLGE des homöopathischen Theaters. Außerdem muß man sehr genau ansehen, WAS der Kranke bekommen hat, hochverdünnte Substanzen oder solche mit pharmazeutischer Wirkung!

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    Aber wie die Wunder der Heiler wirkt die Homöopathie nicht durch chemisch, biologisch oder physikalisch nachvollziehbare Berechnung.
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    [*/quote*]

Falsch. Siehe:

http://ariplex.com/folia/?s=hom%C3%B6

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    Wenn alles gut läuft, kann sie sich allenfalls selbstheilend an der Psyche zu schaffen machen.
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    [*/quote*]

Falsch. Siehe:

http://ariplex.com/folia/?s=hom%C3%B6

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    [*quote*]
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    Mehr ist nicht dran an der Sache.
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    [*/quote*]

Falsch. Siehe:

http://ariplex.com/folia/?s=hom%C3%B6

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    [*quote*]
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    Wenn auch allerhand wissenschaftliches Getue und klingender Theoriehokuspokus zum Geschäft gehört, liegt die Homöopathie in derselben medizinischen Sortimentschublade wie Quacksalberei, Voodoo oder auch der aus der Antike stammende Aderlass.
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    [*/quote*]

Falsch. Homöopathie ist von korrupten Politikern und/oder Vollidioten gesetzlich erzwungener UND ÜBER 20 JAHRE LANG BEWUSST BEIBEHALTENER Betrug.

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    [*quote*]
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    Dieser war noch Stand der Medizin, als der deutsche Medicus Samuel Hahnemann Ende des 18. Jahrhunderts ein Geschäftsmodell suchte und dafür die Homöopathie erfand.
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    [*/quote*]

Wo steht das mit dem Geschäftsmodell? Haben Sie Quellen?

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    Auf welchem Niveau der akademische Austausch unter Forschern jener Zeit ablief, lässt sich gut an einem Streit zwischen zwei Professoren erkennen, der eine in Leipzig, der andere in Halle. Es ging um die Frage, ob bei Verbrennungen eher kaltes oder besser warmes Wasser zu holen sei. Für ein Arzneimittelbuch schreckte Hahnemann auch nicht davor zurück, giftige Substanzen einfach so, experimentell und ins Blaue hinein an seiner Familie, seinen Schülern und sich selber auszuprobieren.
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    [*/quote*]

Falsch. Hahnemann hat eine alte Idee (die mit den Ähnlichkeiten) aufgekocht.

Daß er dabei die Verdünnungsstufen erst ausprobieren mußte, liegt auf der Hand. Daß er Patienten vergiftet hat, liegt erst recht auf der Hand. Inzwischen haben wir sogar Dosierungsangaben! Siehe:

“SERVIERT: DELLMOUR SERVIERT SICH SELBST!”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9875

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    [*quote*]
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    Hahnemanns Geschäftserfolg mit dem Namen Homöopathie hat in 200 Jahren keinen Beleg gebracht, dass sich das Zeug nützlich machen könnte. Andererseits überstand es alle seriösen Studien, die ausnahmslos die Wirkungslosigkeit der Globuli-Therapien belegen.
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    [*/quote*]

Weil Skeptiker zu verblödet sind, die Hütchenspielertricks Hahnemanns und seiner Nachfolger zu erkennen. Die sind sogar so dumm, daß man denen die erklären kann und sie begreifen die immer noch nicht. Die WOLLEN das nicht begreifen.

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    Eine der ersten Versuchsreihen gab das nationalsozialistische Reichsgesundheitsamt in Auftrag. In ihrer Begeisterung für Esoterik, Okkultismus und eine neue germanische Heilkunde waren die Nazis auf die Homöopathie gestoßen. Allerdings kam der Internist Fritz Donner in einer Machbarkeitsstudie zu keinem guten Ergebnis. Sein Fazit in den „Bemerkungen zu der Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt 1936 bis 1939“: Zu seinem großen Bedauern habe leider nichts funktioniert.
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    [*/quote*]

Der Donner-Report:

“Der Donner-Bericht / Ein Versuch der Geschichtsfälschung durch Homöopathen”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8112

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    [*quote*]
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    Vor einigen Jahren begannen Chirurgen in den USA mit einem schmerzhaften Experiment an 180 Arthrose-Patienten, sie spülten und glätteten Kniegelenke. Alle Patienten fühlten sich nach der Tortur deutlich besser, schrieben die Ärzte im „New England Journal of Medicine“ – obwohl nur jeder Zweite tatsächlich operiert worden war. Damit ist exakt das Prinzip der Homöopathie beschrieben, der Schamanen, der Voodoo-Heiler: Der Glaube der Patienten an ihre Heilkraft ist die Wirkung, macht den Erfolg.
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    [*/quote*]

FALSCH !!! Bei diesen Versuchen, wie überhaupt in der Orthopädie, wurden und werden kapitale Fehler gemacht.

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    Dieses Phänomen ist mittlerweile gut erforscht. Medizinstudenten im Grundstudium lernen, dass Placebospritzen besser wirken als Placebotabletten. Kleine, bunte Placebopillen sind weißen und mittelgroßen überlegen. Und der Nutzen eines Placebos steigt, wenn der Arzt selbst an die Behandlung glaubt.
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    [*/quote*]

Falsch. Homöopathie ist kein Placebo! Siehe:

“Homöopathie ist kein Placebo!”
http://ariplex.com/folia/archives/1350.htm

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    [*quote*]
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    All das ergibt ein gutes Argument für die Homöopathie, und ein weiteres lautet: Wieso denn nicht? Kann doch nicht schaden. Kann es doch. Besonders dann, wenn es ernst wird. Kein Arzt darf mit einem Placebo Krebs therapieren oder Ebola oder Malaria. Homöopathen dagegen schon. Es gibt viele Beispiele dafür. Als Mediziner, Chemiker und Pharmazeuten 2014 zu dem verzweifelten Versuch zusammenfanden, in kürzester Zeit einen Impfstoff gegen das Ebolavirus in Liberia zu entwickeln, beobachteten sie fassungslos, wie sich homöopathische Heiler daranmachten, die Epidemie mit Globuli- Zuckerstückchen zu stoppen.
    —————-
    [*/quote*]

Ja, und Personen aus der Spitze des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte waren daran beteiligt!

Siehe:
“Homöopathen ohne Grenzen gehen nach Liberia und Sierra Leone!”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8275

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    [*quote*]
    —————-
    In ihnen steckten gängige Stoffe aus der langen Liste homöopathischer Substanzen. Es wurden und werden verarbeitet: Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber, Tollkirsche, Asbest, Hundekot, Coca-Cola, Berliner Mauer (die Spezialität einer Apotheke in London), Rattenblut, Gänseblümchen, Kakerlake, Mondstein, Röntgenstrahlen, TNT, Eiter, Vakuum, Milzbranderreger, Krötensekret, Blausäure, Dieselabgase, Hodenextrakt, Urin, sibirischer Biber, Zement, Zyankali. Alles Stoffe, die auf geheimnisvolle, unerforschliche Weise „die Information“ der Ausgangssubstanz speichern sollen. Die Dosierungen sind allerdings so gering, dass sie keine Wirkung entfalten. Zum Glück.
    —————-
    [*/quote*]

Das mit dem Hundekot haben Bernd Kassler, Ralph Behrmann und ich vor 17 Jahren herausgefunden und ich habe damals die erste Web-Seite über dieses Thema gemacht:
http://www.ariplex.com/ama/ama_hund.htm

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    —————-
    Homöopathie ist Glaube und Aberglaube.
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    [*/quote*]

Falsch. Homöopathie ist nichts als Betrug.

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    Sie kann Halt geben, sogar Hoffnung.
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    [*/quote*]

Falsch. Es ist BETRUG!

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    [*quote*]
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    Aber sie schließt auch das Risiko mit ein, im falschen Moment auf effiziente medizinische Hilfe zu verzichten. Wir sollten deshalb endlich aufhören, die Homöopathie als Wissenschaft zu betrachten.
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    [*/quote*]

Falsch. Homöopathisch arbeitende Ärzte begehen Mangelversorgung ihrer Patienten – und sie sind auch noch stolz darauf und protzen damit!

– ENDE –

Die Welt als Wille und Vers-telling

Friday, December 21st, 2018

(Korrektur von https://meedia.de/wp-content/uploads/2018/12/Bildschirmfoto-2018-12-21-um-14.38.36.png, 22.12.2018)

Die Charite in Berlin ist von einer Sekte unterwandert

Wednesday, November 28th, 2018

Die Skandalklinik Charite in Berlin, zur DDR würde sie passen. Sie mauert.

Am 11.10.2018 sandte ich der Presseabteilung (heute nennt sich das hochtrabend “Kommunikation”, meint aber das Gegenteil) wegen eines sehr mysteriösen Fundes diese Email und bat um eine Stellungnahme der Verantwortlichen der Klinik:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Presseanfrage zur Kinderonkologie an der Charite
    11.10.2018
    An: […] {presse@charite.de}

    […]
    presse@charite.de
    Tel: 030-450-[…]

    Bremerhaven, 11.10.2018

    Sehr geehrte Frau […],

    In dieser bezahlten PR-Veröffentlichung wird Bezug genommen auf ein Interview von Prof. Eggert und Prof. Seifert der Kinderonkologie an der Charite Berlin:

    “Panorama
    Kinderonkologie und Homöopathie
    In PRESSEMELDUNGEN
    9. Oktober 2018, 00:17 Uhr
    pr-gateway”

    Quelle:
    http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=528644

    In dem Text sind zwei URLs angegeben, wovon der eine zu dieser Veröffentlichung des Textes in einer anderen Web-Site des Veröffentlichers Homimed führt:

    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/

    Ich habe diesen Text der Vollständigkeit halber hier beigefügt:

    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/

    [*quote*]
    —————————————-
    Kinderonkologie und Homöopathie

    Sie befinden sich hier:
    Start Homöopathie Allgemein Kinderonkologie und Homöopathie

    Sep 30 2018
    Homöopathie Allgemein

    Ärzte der Berliner Charité plädieren für offene Kommunikation zwischen Eltern und Ärzten

    In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charité eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

    Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie

    Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.

    Plädoyer für Forschung zu komplementärmedizinischen Therapiekonzepten wie der Homöopathie

    Es sei Aufgabe von Universitätskliniken, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen. Unvoreingenommenheit gegenüber neuen Therapieverfahren ist Angelika Eggert zufolge ein „wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens“. Beim Forschen müsse man über den molekularen und biochemischen Tellerrand hinausschauen. Es sei dabei durchaus legitim, Methoden zu prüfen, die in den Bereich der Psychoonkologie oder der Förderung von Resilienz hineinreichen. Denn das sei auch ein Effekt. Georg Seifert sieht es realistisch und bekennt, die Bevölkerung wende Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, „ob wir das wollen oder nicht“. Die Universitätskliniken seien ohne Denkverbote der Wissenschaft verpflichtet und dürften die Forschung über die Wirkungsweise der Komplementärmedizin nicht den nicht-ärztlichen Therapeuten überlassen.
    —————————————-
    [*/quote*]

    Meine Fragen:

    1. Sind diese Veröffentlichungen mit Prof. Eggert und Prof Seifert oder anderen Personen der Charite vereinbart worden?

    2. Wie stehen
    a) Prof. Eggert
    b) Prof. Seifert
    c) die Leitung der Charite

    zu diesen Veröffentlichungen?

    Ich bitte um Beantwortung innerhalb von 2 Tagen.

    Mit freundlichem Gruß

    Aribert Deckers
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Nachdem ich mehrere Monate vorher schon einen Versuchsballon an die Charite gesandt hatte und deren “Antwort” schlichtweg eine Frechheit ist, war mir von Anfang an bewußt, daß der Sprengstoff, auf den ich gestoßen war, der Charite alles andere als gefallen würde und man sich in tausende Ausflüchte ergehen würde. Oder schweigen.

Das letztere ist der Fall. Trotz mehrerer Erinnerungen, auch telefonisch: keine Antwort.

Der Fall ist alles andere als nebensächlich und stellt die Integrität der Charite grundsätzlich in Frage. Im Zuge der Enthüllungen um den Charite-Skandal mit Homöopathie in der Kinderonkologie tauchte unter anderem dieser Rechercheartikel auf:

Wer so scharf schießt, sollte es auch beweisen können. Autorin La Raqua kann es:

    [*quote*]
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    Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner
    10.9.2018

    Im Interview des Tagesspiegel Berlin, veröffentlicht am 7.9.2018, antwortet Prof. Georg Seifert auf die Fragen des Jounalisten.

      https://www.tagesspiegel.de/wissen/interview-zur-debatte-um-alternative-behandlungen-wichtig-und-richtig-ist-was-subjektiv-hilft/23006180.html

      [*quote*]
      Der Tagesspiegel
      Wissen
      07.09.2018, 17:42 Uhr
      Interview zur Debatte um alternative Behandlungen
      “Wichtig und richtig ist, was subjektiv hilft”

      Wie gelangte Werbung für Homöopathie auf die Website der Kinderonkologie der Charité?
      Die leitenden Kinderärzte Angelika Eggert und Georg Seifert im Interview. Sascha Karberg

      [Frage 1:]
      Bis vor kurzem war im Internetauftritt der Kinderonkologie der Charité eine Webseite zu finden, in der der Einsatz von Homöopathie auch gegen Krebs propagiert wurde. Wussten Sie davon?

      Georg Seifert: Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich. Nach unseren Recherchen war sie nur über Google aufrufbar.
      [*/quote*]

    Ich will mich hier nicht auf irgendwelche Spitzfindigkeiten einlassen, wie etwa, daß Seifert meinen könnte, die Frage meine, ob er wüßte, daß BIS VOR KURZEM die Seite noch sichtbar gewesen sei.

    Nein, es geht um die ganz klare Frage, ob er vom INHALT der Seite wußte.

    Seifert sagt: “Nein”.


    Ich sage: Seifert lügt. Und ich kann es beweisen.
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Die Recherche, minutiös vorgeführt:

.

Entdeckt hatte den Skandal kein Journalist, auch wenn sich welche hinterher mit “Interviews” versuchten. Nein, es war Bettina Frank, eine ganz normale Userin bei Twitter:

Mehrere andere User bei Twitter gaben die Information weiter, bis irgendwann Journalisten meinten, mitreden zu können. So gab es Artikel beim Berliner “Tagesspiegel” und bei “MedWatch”, einem Blog, der bei seinem Start mit unwahren Äußerungen aufgefallen war, diese angeblich korrigieren wollte, es aber nie tat.

Über MedWatch:

Die originale Webseite, also der Ursprung dessen, was Bettina Frank entdeckt hatte, war verschwunden. Es gab lediglich im Cache von Google einen Inhalt, der dann als Quelle herangezogen wurde. RICHTIG RECHERCHIERT hat nach meinem Wissen kein einziger derer, die bei Twitter ihre Zeit verbringen, auch kein Journalist. So daß die große Frage war: WER ist für den Inhalt verantwortlich?

Dem Forum TG-1 wurde am 10.7.2018 der Ball zugespielt:

Und es wurde als “Zwischenbericht” dies gemeldet:

“Dabei”, schreibt User Eulophon, “zaubert dieser freundliche Archiv-Server alles wieder her:”

    http://archive.is/8VQOc

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    archive.today
    webpage capture
    Saved from
    https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:nGKqzb-lIt4J:https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Man kann von der Entdeckung an und von den ersten Recherchen an alles verfolgen. Und man kann im WWW lesen, was Journalisten so machen. Darunter auch die von “MedWatch”, am 6.8.2018:

    “Charité in der Kritik: “Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz””
    https://medwatch.de/2018/08/06/charite-in-der-kritik-homoeopathie-hat-an-uniklinika-keinen-platz/
    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    von Hinnerk Feldwisch Drentrup | 6. Aug 2018 | Im Netz
    Charité in der Kritik: „Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz“

    Der Internetauftritt der Kinderonkologie der Berliner Uniklinik Charité sorgte kürzlich für viel Aufregung – nachdem bekannt wurde, dass sich dort seit Jahren ein unwissenschaftlicher Text zu Homöopathie befand. Die homöopathische Medizin könne „auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden bieten“, hieß es dort. Oder: „Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten“ – obwohl Experten vielmehr die Unwirksamkeit als erwiesen ansehen.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Der Text ist nicht “unwissenschaftlich”, er ist schlichtweg geisteskrank. MedWatch hat das nicht erkannt, die Userin “GrundnerIn” bei Twitter dagegen schon am 6.7.2018, einen Monat vor der Veröffentlichung von MedWatch:

    https://twitter.com/GrundnerIn/status/1015237427257110528
    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Bettina Frank @FrankBettina
    5. Juli

    Die @ChariteBerlin macht ernsthaft auf #Homöopathie in der #Onkologie und #Hämatologie. Sagt mal, gehts noch?? #Krebs und #Homöopathie ist so ziemlich die mieseste aller Kombis. ?
    https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/

    10 Antworten 21 Retweets 69 Gefällt mir

    GrundnerIn @GrundnerIn

    Antwort an @FrankBettina @ChariteBerlin
    Ach du . . . Die “Wirkinformation” von Globuli kann auf CD gespeichert werden?!? Es ist nicht zu fassen.
    07:13 – 6. Juli 2018
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Thymian vom TG-1 greift in

sowohl die Lügen des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie an als auch die der Charite und bringt den wesentlichen Teil aus

Thymian schreibt:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Aus diesem elendigen Mistmachwerk nehme ich mir nur mal dieses eine Stück raus:

      “Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten und fixer Bestandteil der täglichen Praxis. Da die Wirkungen auch im molekülfreien Hochpotenzbereich erhalten bleiben, elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können, kann das aktive Wirkprinzip homöopathischer Arzneimittel als „Arzneiinformation“ bezeichnet werden.”

    Wie hirnverbrannt muß man sein, um diesen Text auf der offiziellen Website der Charité in Berlin jahrelang als Wahrheit zu veröffentlichen und ihn den Eltern krebskranker Kinder einzureden!?

      “Da die Wirkungen … elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können”

    Ich habe ja schon so einiges erlebt, aber diese Scheiße an einer Universitätsklinik, das ist der Gipfel. (Und beim Gebrauch von Wörtern wie “Scheiße” halte ich mich noch sehr zurück!)
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Man MUSS das betonen. Warum? Weil die Aussagen in der Web-Site der Charite erstens Tatsachenbehauptungen sind, zweitens höchstgradig idiotische Tatsachenbehauptungen sind, und drittens diese Tatsachenbehauptungen selbst innerhalb der Homöopathie-Szene nur mit äußerster Zurückhaltung betrachtet werden dürften, denn die ELEKTRONISCHE KOPIERBARKEIT von HOMÖOPATHISCHEN “INFORMATIONEN” bedeutet absolute und exakte Reproduzierbarkeit, etwas was es in der Homöopathie nicht gibt, und ohnehin (weil Homöopathie nichts anderes ist als eine rein MECHANISCHE Herstellungsmethode) den Grundlagen von Hahnemann’s Homöopathie völlig widerspricht .

Viertens muß man es betonen, weil es Tatsachenbehauptungen in der Web-Site der Charite sind, der größten deutschen Klinik: Die Charité in Berlin ist mit mehr als 135.000 Fällen und mehr als 1600 Ärzten das mit großem Abstand größte Klinikum Deutschlands. Wer diese Tatsachenbehauptungen macht, mißbraucht 1600 Ärzte und 135.000 Patienten pro Jahr.

Thymian hat die Größenverhältnisse der Kliniken (und einiges mehr!) in diesem Forumsthread sehr genau auseinander genommen:

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Was auf der Web-Site der Charite veröffentlicht worden war, ist so ungefähr die größte Idiotie, die man sich vorstellen kann. Die wurde dann obendrein auch noch von der Kinderonkologie begangen.
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Zurück zum Text von MedWatch:

    “Charité in der Kritik: “Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz””
    https://medwatch.de/2018/08/06/charite-in-der-kritik-homoeopathie-hat-an-uniklinika-keinen-platz/
    (Hervorhebung von mir)
    *quote*]
    ——————————————————————————–
    Nach Protesten in den sozialen Medien sowie einer Anfrage von MedWatch nahm die Charité die Webseite zunächst offline.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Wo, bitte, ist da die Nachfrage, warum die Web-Seite “zunächst” offline genommen wurde!?

Dann zitiert MedWatch einen “Sprecher” der “Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung”:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    „Der besagte Online-Beitrag auf der Internetseite der Charité wurde entfernt, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen“, erklärt ein Sprecher der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung auf Nachfrage. Der dort geschaffene Bezug zur Kinderonkologie stehe in keinem Zusammenhang mit den Behandlungsmethoden der Klinik, die ein weltweit hohes Renommee habe. Die Senatskanzlei möchte die Forschungsprojekte an der Charité im Sine der Wissenschaftsfreiheit nicht inhaltlich bewerten. Sie mache „keine Vorgaben hinsichtlich ihrer Forschungsmethoden, -schwerpunkte und -ziele“, erklärt der Sprecher, „dasselbe gilt für die Therapiemethoden“.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Wer ist im Senat eigentlich zuständig? Wer ist der Sprecher? Was GENAU wurde gefragt und wie waren die GENAUEN Antworten?

Leider kommuniziert der “Sprecher” des Senats, den ich am Telefon hatte, nicht mit dem gewöhnlichen Volk. Er beharrt darauf zu erfahren, von welcher Firma man sei. Für welches “Medium” man arbeite. Und so weiter. Arroganz pur. Als ob ein Mensch nur existiert, wenn er bei einer Firma angestellt ist oder für ein “Medium” arbeitet.

Bei so viel Arroganz und Frechheit sind sinnvolle Antworten nicht zu erwarten. Das sieht man auch in dieser Aussage:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Die Senatskanzlei möchte die Forschungsprojekte an der Charité im Sine der Wissenschaftsfreiheit nicht inhaltlich bewerten. Sie mache „keine Vorgaben hinsichtlich ihrer Forschungsmethoden, -schwerpunkte und -ziele“, erklärt der Sprecher, „dasselbe gilt für die Therapiemethoden“.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Das ist eine unverschämte Lüge, denn es ist die Pflicht und Schuldigkeit des Senats, dafür zu sorgen, daß an der Klinik kein Pfusch betrieben wird. Der Senat hat gegenüber den Bürgern im allgemeinen und den Kranken im besonderen eine Fürsorgepflicht. Aber dieser Pflicht kommt er nicht nach – und leugnet sogar, daß er diese Pflicht hätte.

Außer dem Fall Lunapharm gibt es offensichtlich noch ganz andere Kriminalfälle in diesem Land…

Auch das hätte MedWatch erkennen und darüber schreiben sollen. Aber man tat es nicht…

MedWatch schreibt weiter:

    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Distanzierung der Kinderonkologie der Charité

    (Foto: Screenshot)

    Die Kinderonkologie distanziert sich nun auf ihrer Webseite „von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat“. Auch wenn die Charité Anfragen von verzweifelten Eltern angesichts des nahenden Todes ihres Kindes zu Alternativmethoden bekommt, „werden diese Behandlungsmethoden von ihr nicht propagiert“, erklärt der Sprecher der Senatskanzlei hierzu.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Diese “Distanzierung” “von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat” ist ein Skandal, denn die Aussage der Charite läßt Homöopathie für andere Bereiche als der “Primärtherapie” zu. MedWatch ignoriert auch das.
.

Medwatch weiter:

    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Homöopathie-Text auf Charité-Seite „versehentlich aktiviert“?
    […]

    Die Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung hatte vor zwei Wochen erklärt, dass die Charité die Verantwortung für die Verbreitung des Homöopathie-Textes prüft. Dieser sei schon mehrere Jahre alt gewesen „und bedauerlicherweise versehentlich aktiviert worden, erklärt ein Pressesprecher nun auf Nachfrage. „Wer die technische Deaktivierung unterlassen hat, ließe sich aus heutiger Sicht leider nicht mehr nachvollziehen, wie uns seitens der Charité mitgeteilt wurde.“ Dabei war die Seite laut Eintrag im Web-Archive über Jahre kontinuierlich erreichbar.
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Das sind glatte Lügen, sei es vom Senat, sei es von der Charite.

Tatsache ist, daß die Charite eine streng hierarchische Organisation ist. Für die Web-Server ist eine klare Aufgabenverteilung und Autorisierungs-Struktur vorgegeben, die sich schon dadurch ergibt, daß Schreibberechtigungen im Server eingetragen sein MÜSSEN – durch die Administratoren. Warum wurde das von MedWatch nicht recherchiert? Warum wurde nicht recherchiert, wer der Autor der Texte ist, bzw wer in den Texten als Autor angegeben ist?

In einer ordentlich geführten IT-Struktur gibt Log-Files, in denen genau protokolliert wird, wer wann worauf zugreift. Und es gibt Back-ups, in denen Jahr um Jahr archiviert wird, was auf den Web-Server und was auf dem PCs im Klinikum am Material vorhanden ist. Es ist absolute PFLICHT der IT-Abteilung, dafür zu sorgen. Denn das gehört zu den Sicherheitsregeln. Das ist möglicherweise sogar gesetzlich vorgeschrieben, erst recht bei einem Krankenhaus. Die Daten müssen stabil und verfügbar sein. Das ist das A und O der IT. Und DAS soll an der Charite nicht gelten? Will die Charite den Rest der Welt veralbern oder will der Berliner Senat sich vor der Verantwortung drücken? Oder beides?

Was das Recherchieren betrifft: War man nicht einmal in der Lage, im Source-Code der Web-Seite nachzusehen? Dort steht, wer (technisch gesehen im Sinne der IT-Struktur) der Autor der betreffenden Web-Seite ist: eine Mitarbeiterin von Prof. Seifert. Ihr Name steht klar und einfach und völlig problemlos lesbar im Source-Code der Web-Seite, siehe diese beiden Threads im Forum TG-1, die sich unter anderem damit beschäftigen:

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Am 10.9.2018 hat La Raqua in letzterem Thread die Details eines nach dem anderen recherchiert und veröffentlicht. Hier kurz die in ihrem Forumspost

angegebenen Links zu den einzelnen Beweisstücken:

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Am 21.10.2018 hat La Raqua nachgelegt und eine GEZIELTE Recherche vorgeführt und dabei die Beweisstücke auch als Screenshots veröffentlicht. Dies ist das Vollzitat ihres Forumsposts:

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La Raqua spricht einen weiteren Skandal an: die “Summerschool”, die Seifert und Michalsen (ein weiterer Inhaber einer Stiftungsprofessur) durchgezogen haben, nachdem der Skandal mit der Homöopathie öffentlich geworden war.

Über die “Summerschool” wurde in den Medien kaum oder gar nicht berichtet. Wer hätte schon gedacht, daß Anthroposophen Krebs mit Fasten bekämpfen wollen? Ich denke, daß die Bürger und erst recht die Kranken ein Recht darauf haben, zu erfahren, daß dieser Wahnsinn von führenden Kräften der Charite verbreitet wird – und ziemlich sicher auch ANGEWENDET wird. Wer nicht weiß, was Krebs ist, sollte nach dem Begriff “Kachexie” googlen. Kachexie ist die Vernichtung des Körpers durch totale Auszehrung. Die Krebskranken sind nur noch Haut und Knochen.

In diesen beiden Threads des TG-1 geht es (unter anderem) um die “Summerschool”:

In letzterem Thread ist eine Fülle an Fakten über die Kinderonkologie und andere haarsträubende Dinge an, bzw um die Charite zu finden.

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Somit haben wir folgende Entwicklung:

* Bettina Frank entdeckt per Zufall (bei einer Google-Suche ?) die ursprüngliche Quelle. Diese Quelle wird daraufhin von der Charite gelöscht. Im Cache von Google ist die Quelle aber noch in Teilen vorhanden.

* Tagesspiegel Berlin und MedWatch schreiben Artikel.

* User des Forum TG-1 machen entscheidende Recherchen und legen Beweise vor.

Nun sollte man annehmen, daß die Journalisten und die Skeptiker, die überall im WWW herumspazieren, sich des Materials annehmen. Leider ist das ein Irrtum. Auch der Artikel von Gita Neumann

geht daneben. Er ist groß und lang und hat die Frage “Aus für Homöopathie-Werbung auf Charité-Seite – wer steckte dahinter?” sogar als Titelzeile. Aber eine sinnvolle Antwort auf diese Frage gibt er nicht.

Es gibt auch später weder eine Ergänzung noch einen Hinweis in den Kommentaren, daß herausgefunden wurde, WER verantwortlich ist für den Skandal an der Charite. Es gibt auch keinen weiteren Artikel des hpd zum Thema.

Der Artikel trägt das Datum 18.9.2018 und der letzte der 21 Kommentare ist vom 29.9.2018. Kein Hinweis auf Seifert oder weitere Beteiligte als Verantwortliche(n).

Dabei sind sowohl Gita Neumann als auch der hpd nach Neumann’s Veröffentlichung bei hpd.de auf die Fakten hingewiesen worden, ebenso wie zuvor der Tagesspiegel auf die Fakten hingewiesen worden war. Woher ich das weiß? Weil ich es war, der mit Redakteuren des Tagesspiegel, mit Gita Neumann und mit einem Pressemenschen des hpd telefoniert und sie auf die Dinge ausführlich hingewiesen hat.

Doch sie schweigen.

Aber es kommt noch schlimmer. Im Rahmen einer Auseinandersetzung um einen ehemaligen Pressesprecher, dessen Globuli-Konsum anscheinend nicht ohne Folgen blieb, gab es zwischen einem Blog bei “Scienceblogs”

und dem TG-1 eine Auseinandersetzung quer über den Blog und das Forum hinweg:

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In diesem bereits erwähnten Forums-Thread beim TG-1 schreibt Thymian, eine der aktivsten Userinnen des Forums, und ganz sicher eine der rhetorisch versiertesten, am 8. Oktober 2018 unter anderem:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    […]
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Spielkinder!

    Wer meint, daß man nur so aus Spaß an einer Sache herumbasteln sollte, daß man, weil es ja nur um Spaß geht, auch nicht weiter recherchieren braucht, daß man, weil es nur um Spaß geht, Tatsachen unterschlägt, weil die optisch nicht so schön aussehen (“Der Haken muß dem Fisch gefallen und nicht dem Angler.”), wer also das ist, was im Netz ein “Spielkind” genannt wird, der sollte sich tunlichst aus der Medizin heraushalten. In der Medizin geht es um Leben und Tod. Für Spielkinder ist das TG-1 weder zu haben noch werden die Dominatrizes je erlauben, daß sich geistige Kleinkinder hier ausbreiten.

    Das TG-1 ist das härteste Forum im WWW. Wir recherchieren an vorderster Front und arbeiten international mit Behörden und Medien zusammen, um Betrügern und Mördern das Handwerk zu legen. Ja, wir arbeiten zusammen mit FBI und CIA.
    .

    Wir recherchieren und veröffentlichen.

    Leider ist das mit der Recherche und dem Veröffentlichen so eine Sache. Uns wird viel Material zugespielt, von dem ein Teil sofort veröffentlicht wird, und ein großer Teil zur späteren Vewendung in die Waffenkammer kommt. Wir veröffentlichen. Wie wir aus zuverlässigen Quellen wissen, ist das bei den Herren und Damen Journalisten damit sehr schlecht bestellt. Aus den aktuellen Fällen ist beispielsweise diese Obskurität zu melden:

    Aus für Homöopathie-Werbung auf Charité-Seite – wer steckte dahinter?
    Von: Gita Neumann
    18. Sep 2018
    https://hpd.de/artikel/fuer-homoeopathie-bewerbung-charite-seite-steckte-dahinter-15962

    “wer steckte dahinter?” Ja, wer steckt dahinter? Unsere Quellen haben, so wurde uns gesagt, eine Reihe von Journalisten informiert. Und uns. Und wir, die Gäste des TG-1, haben aus den uns zugespielten Informationen und weiteren Recherchen aufgedeckt:

    * Die Affaire Georg Seifert an der Charité in Berlin
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9874.msg23936#msg23936

    * Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.0

    * Die Beweise: Georg Seifert, Angelika Eggert, die Charité und lauter Versager…
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10112.0

    * Lügen des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie nehmen überhand
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10083.0
    .

    Aber weder der “Tagesspiegel” in Berlin noch der http://www.hpd.de haben die Wahrheit aufgedeckt. Warum decken der Tagesspiegel und der hpd.de die Täter?

    Warum?
    .

    Und warum lügt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, unter anderem in Form einer “Pressemitteilung”, und schreibt am 13.9.2018

    https://www.presseportal.de/pm/21085/4060536

    [*quote*]
    PRESSEPORTAL

    BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
    Homöopathie ist fester Bestandteil der ärztlichen Therapiemöglichkeiten

    13.09.2018 – 13:26
    [*/quote*]
    .

    Warum?
    .

    Hier ist eine interessante Statistik aus einer sehr lesenswerten Seite:

    Die TOP 10 der deutschen Krankenhäuser nach der Anzahl der Fallzahlen

    https://www.kliniken.de/fileadmin/user_upload/Top_10_Fallzahlen_in_Deutschland.png

    https://www.kliniken.de/krankenhaus/krankenhaus-report/krankenhausstatistik.htmls

    Die TOP 10 der deutschen Krankenhäuser nach der Anzahl der Fallzahlen (Daten anscheinend aus 2015):

    1. Berliner Charité 136.947 Fälle
    2. Klinikum der Universität München 78.550 Fälle
    3. Universitätsklinikum Münster 72.209 Fälle
    4. Universitätsklinikum der Johannes
    Gutenberg-Universität Mainz 70.790 Fälle
    5. Universitätsklinikum Tübingen 68.934 Fälle
    6. Klinikum Augsburg mit Kliniken
    für Kinder und Jugendliche 66.571 Fälle
    7. Universitätsklinikum Heidelberg 65.755 Fälle
    8. Klinikum Chemnitz gGmbH 64.980 Fälle
    9. Universitätsklinikum Erlangen 63.038 Fälle
    11. Universitätsklinikum Freiburg 62.796 Fälle
    .

    Die Charité in Berlin ist mit mehr als 135.000 Fällen und mehr als 1600 Ärzten das mit großem Abstand größte Klinikum Deutschlands.

    Die Kranken gehen in dieses Krankenhaus nicht zum Spaß, sondern weil sie krank sind. Viele, weil sie todkrank sind. Viele sterben dort. Es ist eine Sache auf Leben und Tod.
    .

    Was war dort mehrere Jahre lang, in der Website der Kinderonkologie der Charité in Berlin zu lesen? Unter anderem dies:

    http://web.archive.org/web/20110711055412/http://paedonko.charite.de:80/forschung/ag_integrative_medizin/hintergrundinformationen/homoeopathie
    ZITAT:
    [*quote*]
    Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten und fixer Bestandteil der täglichen Praxis. Da die Wirkungen auch im molekülfreien Hochpotenzbereich erhalten bleiben, elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können, kann das aktive Wirkprinzip homöopathischer Arzneimittel als „Arzneiinformation“ bezeichnet werden.
    [*quote*]

    Wie fühlt man sich als Vater oder Mutter oder als direkt betroffener Krebskranker, wenn man diese Idiotie liest?

    Da die Wirkungenelektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können

    Wie fühlt man sich da?

    Und: Haben die Bürger kein Recht zu erfahren, was dort geschieht? Haben die Kranken kein Recht zu erfahren, was dort geschieht?

    Warum schweigen der Tagesspiegel Berlin und der http://www.hpd.de ?

    Und warum schweigen die lieben und hochverehrten Mitleser aus scienceblogs.de und anderswo?

    Warum?
    .

    Wenn die Homöopathen nicht durch Betrüger und Komplizen im Bundestag gedeckt würden, säßen sie allesamt längst lebenslänglich im Knast.

    Warum machen sich die lieben und hochverehrten Mitleser aus scienceblogs.de und anderswo durch ihr Schweigen zu Komplizen der Täter?
    .

    Oder darf man das alles nicht sagen? Weil es “unhöflich” ist? Weil es “polemisch” ist?

    Ab wieviel Toten darf man denn darüber reden, ohne als “unhöflich” oder “polemisch” gescholten zu werden?

    Oder darf man nicht einmal diese Frage stellen?
    .

    Joseph Kuhn und sein “Experiment”

    Joseph Kuhn, bezahlt als ein anerkannter Wissenschaftler, meint, ein Experiment machen zu müssen. Nur, leider, scheint er das eher aus Spieltrieb als von echter wissenschaftlicher Warte aus zu betreiben. Würde er wirklich wissenschaftlich arbeiten, würde er RICHTIG recherchieren. Und wenn schon nicht selbst recherchieren, dann Ergebnisse anderer Quellen hinzuziehen. Dann wüßte er, was schon seit Wochen bei Twitter die Runde macht: daß Christian J. Becker mit Scientology-Methoden arbeitet. Würde Joseph Kuhn wirklich wissenschaftlich arbeiten, würde er das recherchieren oder wenigstens die Rechercheergebnisse Anderer erwähnen.

    Und “borstel”? Ist so feinfühlig, daß er nicht einmal die URL des TG-1 angibt: http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo

    Ist die URL des TG-1 bei den erlauchten Eliten von Scienceblogs etwa tabu?

    Oder darf man auch diese Frage nicht stellen?

    Was Christian Joachim Becker (Christian J. Becker) treibt, ist im TG-1 in mehreren Threads beschrieben worden. Unter anderem hier:

    Erpressung, Nötigung, üble Nachrede – was PR heute so alles macht
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10042.0

    Was die Methoden des Christian Joachim Becker (Christian J. Becker) und den Bezug zu Scientology * betrifft, sollte man hier lesen:

    Die Akte Scientology
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=205.0

    Der letztere Link ist sogar im Kopf der Forumsseiten angegeben.
    .

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Spielkinder,

    Das TG-1 ist das härteste Forum im WWW. Wir retten Menschenleben – während Andere nur ihrem illustren Zeitvertreib fröhnen.


    Kritik, wenn sie denn kommt, bedarf vor allem … der Wahrhaftigkeit dessen, der sie ausspricht.
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Der Blogtext von Joseph Kuhn, geschrieben am 7. Oktober 2018, bekam 282 Kommentare. Man kann also nicht sagen, daß die Auseinandersetzung im Verborgenen ablief. Im Gegenteil!

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Auch bei Twitter wurde, wie man hier sieht, die Affaire Seifert erwähnt:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10105.msg24420#msg24420

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Re: Exclusive: Interview mit Rosel Kanter
    « Reply #3 on: October 15, 2018, 08:48:41 PM »
    Und wenn die Anthroposophen noch so lügen, die Wahrheit kommt doch ans Licht. Rosel Kanter sagt es:

    https://twitter.com/KanterRosel/status/1039221173366738946

    [*quote*]
    Rosel_Kanter @KanterRosel

    7. This evening contents of the old Charite site were made visible there:

    “Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner”
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.0

    The Berlin Senate is responsible for the goings-on at the Charite and is really upset. I wonder what they will say now

    11:36 AM – 10 Sep 2018
    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Auch die Skeptiker-Szene glänzt also durch Schweigen. Dabei war sie doch durch Bettina Frank auf den Homöopathie-Skandal aufmerksam gemacht worden. Aber es macht eben nur Spaß, wenn es Spaß macht, wenn sie Hühnerhof-Journalismus betreiben und wild gackernd durch die Gegend rennen und irgendetwas aufbauschen und sich in Szene setzen können.

Nicht nur, daß sie dort von echter Recherche weit entfernt sind, man kann ihnen Rechercheergebnisse auf dem Silbertablett servieren, aber sie wollen die nicht. Wie es an einer Stelle heißt: sie würden sich eher die Zunge abbeißen:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10176.msg24392#msg24392
    Zitat:
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Quellen und Fakten. Warum werden die Fakten verschwiegen? Die Weichgespülten würden sich eher die Zunge abbeißen als Tatsachen zuzugeben. Darin ist ihr Verhalten mit dem der Esoteriker identisch. Aber auch das werden sie niemals zugeben. Niemals.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Sie meinen, sie hätten die Wahrheit gepachtet; dabei erkennen sie die nicht einmal, wenn die ihnen in die Nase kneift.

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Wir haben es also mitnichten nur mit einem Skandal an der Charite zu tun, sondern darüber hinaus mit einem Skandal der Medien und einem Skandal der Skeptiker-Szene. Ich recherchiere und schreibe über medizinische Themen seit mehr als 2 Jahrzehnten. Für mich ist das alles nichts Neues.

Vor diesem Hintergrund habe ich dann am 11.10.2018 meine Fragen an die Charite gesandt. Der Artikel “Kinderonkologie und Homöopathie” von “Homimed” enthält nämlich noch wesentlich mehr Sprengstoff. Um das zu zeigen, muß ich den Artikel des Tagesspiegel, auf den sich “Homimed” beruft, vollständig zitieren. Intensiver Quellenvergleich ist hier unerläßlich!

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    https://www.tagesspiegel.de/wissen/themenschwerpunkt-alternativmedizin-wichtig-und-richtig-ist-was-subjektiv-hilft/23006180.html
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    07.09.2018, 17:42 Uhr
    Themenschwerpunkt Alternativmedizin
    “Wichtig und richtig ist, was subjektiv hilft”

    Wie gelangte Werbung für Homöopathie auf die Website der Kinderonkologie der Charité? Die leitenden Kinderärzte Angelika Eggert und Georg Seifert im Interview.
    Sascha Karberg

    Um besser mit Chemo- oder Strahlentherapie klarzukommen, werden in einigen Kliniken Naturheilverfahren angeboten – oder, wie hier, Kunsttherapie.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Bis vor kurzem war im Internetauftritt der Kinderonkologie der Charité eine Webseite zu finden, in der der Einsatz von Homöopathie auch gegen Krebs propagiert wurde. Wussten Sie davon?

    Georg Seifert: Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich. Nach unseren Recherchen war sie nur über Google aufrufbar.

    Angelika Eggert: Ich leite seit fünf Jahren die Klinik für Kinderonkologie und klicke mich seitdem regelmäßig durch unseren Webauftritt. Diese Seite war in diesem Zeitraum sicher nicht dabei, war also über den normalen Weg, den Besucher der Webseite nehmen, nicht anklickbar. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um einen vergessenen Link zu einer alten Website handelte, der nicht korrekt gelöscht wurde.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Was sagen Sie zu dem Inhalt dieser Seite, die Wirkung “homöopathischer Höchstpotenzen” sei “unbestritten” und biete “auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden”?

    Seifert: Wir setzen Homöopathie in keiner Weise in der Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern ein. Uns so etwas vorzuwerfen, ist geradezu abstrus. Es ist eher umgekehrt. Wir haben – wenn auch sehr selten – mit Eltern zu tun, die mit der etablierten Chemotherapie und anderen konventionellen Behandlungen nicht einverstanden sind. Im Extremfall muss man dann sogar eine angemessene schulmedizinische Behandlung rechtlich durchsetzen, um so dem Kind das Leben zu retten.

    Eggert: … wobei das sicherlich nicht der beste Weg ist. Wir brauchen als Basis des Behandlungserfolgs eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Patienteneltern. Unsere Patienten haben vielfältige Bedarfe. Einer ist, dass sich bei einer Krebserkrankung Zellen unkontrolliert vermehren, wogegen man Therapien einsetzen muss, die etabliert sind – vorwiegend Chemotherapie, Bestrahlung, Chirurgie, Immuntherapien, eben das, was die moderne Schulmedizin hergibt. Damit sind wir heute sehr erfolgreich, mit Heilungsraten von 81 Prozent – und an der Charité liegen wir sogar noch etwas darüber. Aber es geht bei der Behandlung ja nicht nur um die Krebserkrankung selbst. Wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt, ist das eine schreckliche Situation, die die ganze Familie verunsichert. Manche Eltern erleben schon die Diagnose allein als völligen Kontrollverlust, Geschwister sind ebenfalls sehr belastet und unsere Behandlung hat dann teilweise auch noch schwere Nebenwirkungen. In dieser Situation brauchen wir Konzepte, Patienten und ihre Familien ganzheitlich zu betreuen, auch als Universitätsklinik. Und in diesem Bereich spielt auch die Komplementärmedizin eine Rolle. Etwa bei der Behandlung von Nebenwirkungen der klassischen Chemotherapie, wie Übelkeit oder Schleimhautentzündungen.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Sie sprechen von pflanzlichen Heilverfahren, wo Extrakte oder pflanzliche Wirkstoffe eingesetzt werden, nicht von Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind?

    Eggert: Richtig. Da gibt es durchaus Substanzen, die Naturstoffe sind und Nebenwirkungen der Krebstherapie mildern können. Etwa Arnika-Salbe gegen Entzündungen, Salbei-Tee bei Schleimhautentzündungen oder Umschläge zum Fiebersenken.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Nicht immer ist klar, wie gut diese Mittel wirken.

    Eggert: Unser Anspruch ist, das wissenschaftlich genauso zu prüfen, wie eine Chemotherapie. Naturheilverfahren einzusetzen, weil alle glauben, dass es hilft, ist nicht unser Anspruch als Universitätsklinik. Das heißt, auch solche Begleittherapien prüfen wir in wissenschaftlichen klinischen Studien – genauso stringent, aber auch genauso vorurteilsfrei wie bei jeder anderen Therapieform. Wir dürfen dieses Feld nicht den Heilpraktikern überlassen. Wenn die Studien dann hinreichend zeigen, dass diese Ansätze helfen, wenden wir sie auch an.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Auch Homöopathie?

    Eggert: Homöopathie gehört nicht in den Bereich der Naturstoffmedizin. Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an. Aber es kommen immer wieder Eltern, die danach fragen und meinen, damit gute Erfahrungen gemacht zu haben, etwa bei der Behandlung von Bagatellerkrankungen. Wir haben in unserer Fachgesellschaft eine Abfrage gemacht, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin nutzen und wie sie darüber mit den behandelnden Ärzten sprechen. 35 Prozent der Eltern nutzen das, auch ohne darüber den Arzt zu informieren. Und über die Hälfte der Eltern nutzt das in Absprache. Wir halten es nicht für sinnvoll, dass Eltern ihren Kindern ohne Rücksprache irgendetwas geben, weil sie Angst haben mit uns darüber zu sprechen. Denn es gibt auch Behandlungen, die schaden können. Manchmal sogar etwas so harmloses wie Multivitaminsaft, der unerwünschte Wechselwirkungen mit dem Chemotherapie-Wirkstoff Methotrexat auslöst. Wir suchen also das Gespräch mit den Eltern, um informiert zu sein und beraten zu können.

    Viele Menschen wissen sehr wohl, dass hochpotenzierte homöopathische Mittel in Studien keine Wirkung zeigen, und dass auch die wissenschaftliche Evidenz bei so manchem pflanzlichen Heilverfahren schlecht ist. Warum werden diese Therapien dennoch so häufig eingesetzt?

    Eggert: Wir beobachten, auch wenn das nichts mit wissenschaftlicher Evidenz zu tun hat, dass manche Familien daraus Kraft schöpfen. Man kann das als Placebo-Effekt bezeichnen, aber ich glaube, es ist auch Resilienzförderung …

    [Frage Tagesspiegel:]
    … die psychische Widerstandskraft stärkend …

    Eggert: Manche Familien brauchen das: irgendetwas tun, um zur Gesundung ihres Kindes beitragen zu können. Das bringt positive Grundstimmung und Optimismus in die Familie, die das Kind auch erfühlt. Diese Wirkung darf man nicht unterschätzen, auch wenn man das vermutlich nie über harte medizinische Evidenz wird nachweisen können. Aber wichtig und richtig ist, was subjektiv dem Kind und der Familie hilft – wohlgemerkt immer nur zusätzlich zur Standardbehandlung und solange es nicht schadet.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Es gibt allerdings immer wieder Fälle, in denen kaum erforschte Alternativverfahren nicht zusätzlich, sondern als Ersatz nachweislich wirksamer Therapien propagiert werden, auch gegen Krebs.

    Seifert: Wir verwenden den Begriff Alternativmedizin überhaupt nicht, allenfalls Komplementärmedizin, also ergänzende Behandlungen in Situationen, in denen Eltern das wünschen. Zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und den anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Es gibt allenfalls bei ausgewählten Fragestellungen Ergänzungsmöglichkeiten.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Wie oft müssen Sie Eltern das erklären?

    Eggert: Es ist die extreme Ausnahme, dass Eltern der Standardtherapie kritisch gegenüberstehen und alternative Verfahren als alleinige Therapie verfolgen möchten und erfragen. Dann ist es allerdings zäh und fast ideologisch angehaucht. Dagegen in der Kommunikation anzukommen, ist eine große Herausforderung für uns. Was aber fast 90 Prozent erfragen, ist die Möglichkeit mit Naturheilverfahren oder Komplementärmedizin zusätzlich etwas zu tun, um Symptome zu lindern. Und aus unserer Erfahrung gelingt das oft auch recht gut.

    Seifert: Wir verbieten nicht, sondern wollen erst einmal wissen, was Eltern ihren Kindern geben. Man muss alle Sorgen ernst nehmen, um dann mit den Patienten und ihren Eltern einen guten gemeinsamen Weg zu finden. Es gibt natürlich vermeintlich hilfreiche Therapien, von denen unbedingt abzuraten ist. Aber es gibt durchaus auch Ansätze, die den Patienten helfen könnten, wie auch immer sich der Effekt erklärt.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Das heißt, es ist ok, Patienten mit Anspielungen auf ganzheitliche Medizin, Naturheilverfahren und Homöopathie anzuwerben, solange sie am Ende eine wirklich wirksame Therapie bekommen? Auf der Website der Hochschulambulanz für Naturheilkunde an der Charité heißt es: “Im Sinne der Integrativen Medizin erweitern wir konventionelle Medizin um komplementäre Methoden wie Akupunktur, Naturheilverfahren und Homöopathie, um Patienten die jeweils beste Therapie(kombination) anzubieten”. Und gleich im nächsten Satz: “Unsere Projekte werden wissenschaftlich evaluiert.” Das erweckt den Eindruck, Homöopathie wäre wissenschaftlich evaluiert.

    Eggert: In der Kinderonkologie wenden wir keine Homöopathie an, bieten das auch nicht an und weisen auch nicht auf unserer Website darauf hin. Zur Hochschulambulanz kann ich nichts sagen. Allerdings möchte ich klarstellen, dass es durchaus die Aufgabe von Universitätskliniken ist, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen – etwa Akupunktur gegen Chemotherapie-induzierte Übelkeit. Mal kommt bei solchen Untersuchungen heraus, dass der einzige Effekt der Placebo-Effekt ist. Manchmal zeigt sich aber, dass signifikant weniger Übelkeitsanfälle in der behandelten Gruppe vorkommen. Wenn das so ist, warum soll man das dann nicht anbieten? Der Maßstab muss für jede Therapieform der gleiche sein. Unvoreingenommenheit gegenüber einem neuen Therapieverfahren ist ein wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens.

    Seifert: Die Bevölkerung wendet Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, ob wir das wollen oder nicht. Und je mehr es in den Bereich der Heilpraktiker und nicht-ärztlichen Therapeuten gerät, umso weniger wissenschaftlich und handwerklich gut gemacht sind die Studien. Wir sollten uns das Erforschen komplementärmedizinischer Ansätze nicht aus der Hand nehmen lassen. Jede große Uniklinik in den USA hat eine Abteilung für Integrative Medizin, wo diese Themen untersucht werden – wissenschaftlich durchaus auf hohem Niveau. Ein Grund dafür ist, dass die Patienten nach Therapiemöglichkeiten suchen, weil sie Probleme haben, die von der Schulmedizin bislang nicht gelöst werden konnten. Die Universitätskliniken sind der Wissenschaft verpflichtet und Denkverbote gibt es dabei nicht.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Das bedeutet, es ist auch legitim, das Handauflegen von Geistheilern in einer klinischen Studie zu testen? Auch wenn es keine vernünftige Idee gibt, wie eine solche Therapie wirken könnte, und beim Patienten womöglich wochenlange falsche Hoffnungen weckt?

    Eggert: Nein, es braucht zumindest einen theoretischen Ansatz, was das Wirkprinzip sein könnte, aber das muss nicht immer molekular und biochemisch sein. Insofern ist es auch legitim, Dinge zu prüfen, die in diesem Bereich wahrscheinlich keinen Effekt zeigen, sondern dafür im Bereich Psychoonkologie oder Resilienzförderung. Das ist ja auch ein Effekt.

    Seifert: Wenn wir nur Forschung machen würden, die wir uns schon erklären können, dann wären viele Therapien nie entwickelt worden. Insofern würde ich gar nichts ausschließen, prinzipiell. Natürlich müssen Studien methodisch angemessen sein, es darf niemand zu Schaden kommen. Forscher müssen neugierig bleiben und dabei den Patienten verpflichtet. Deshalb würden wir keine Therapie untersuchen, von der wir keine Anhaltspunkte haben, dass sie dem Patienten einen Gewinn bringen könnte.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Ab wann ist denn eine Therapie für einen Patienten “gewinnbringend” – reicht der Placebo-Effekt schon aus, um das Verabreichen von Homöopathika zu rechtfertigen?

    Seifert: Man liest oft, dass einige Medikamente “nur” einen Placebo-Effekt haben. Und jemand, der kein medizinisches Problem hat, tut eine solche Therapie dann schnell ab als wirkungslos. Aber für Patienten kann es Situationen geben, in denen Therapien nicht wirksam sind. Dann kann der Placebo-Effekt helfen. Ein Placebo-Effekt ist eine komplexe Interaktion zwischen Patient und Arzt, der etwas tut, was für den Patienten wichtig ist und bei manchen Menschen tatsächlich sogar Schmerzempfinden beeinflussen kann. Der Effekt wird vor allem durch die menschliche Zuwendung ausgelöst – zumindest in besonderen Situationen, in denen das Verhalten des Arztes eine ganz wichtige Bedeutung bekommt.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Homöopathie wird mitunter als “Super”-Placebo bezeichnet? Was soll das eigentlich heißen?

    Seifert: Es handelt sich nicht um einen Fachbegriff. Super-Placebo soll nur aussagen, dass es Handlungen gibt, die einen besonders deutlichen Placebo-Effekt haben. Etwa wenn die Therapie teuer ist, wenn die Pille groß ist, wenn sie bitter schmeckt. Und wenn dann auch noch der Chef kommt …

    Eggert: … und all diese Dinge sind, auch wenn sie Begleiterscheinungen lindern mögen, natürlich völlig ungeeignet, um Krebszellen daran zu hindern, zu wachsen.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Diese Einordnung wollen aber viele nicht wahrhaben.

    Eggert: Die Frage, die wir uns stellen müssen, ist doch: Warum sind Patienten so empfänglich für diese Richtung der Heilverfahren? Wer sich das genau anschaut, kommt schnell zu dem Schluss: Heilpraktiker nehmen sich Zeit, sprechen stundenlang mit den Patienten. Könnte es nicht sein, das in unserem Gesundheitssystem, in dem es immer mehr um ökonomische Effizienz geht, diese Zeit für Zuwendung verloren gegangen ist und dadurch der Bedarf an “Alternativen” erst ausgelöst wurde?

    [Frage Tagesspiegel:]
    Ist es nicht eher die Angst vor den zwar wirksamen aber doch leider oft auch aggressiven Therapien? Ergreifen Patienten nicht den Strohhalm der vermeintlich “sanften” Medizin, wenn überall Pflanzenextrakte, Globuli und heilende Steine als gleichermaßen wirksam angepriesen werden?

    Seifert: Gerade deshalb ist es so wichtig, gemeinsam mit dem Patienten in einem vertrauensvollen Gespräch zu klären, wo Platz für die eine oder andere Art von ergänzenden komplementärmedizischen Heilverfahren ist und wo nicht. Unsere Erfahrung ist: Wir können den Patienten sehr gut plausibel machen, warum Chemotherapie, Bestrahlung, Operation notwendig sind. Stattdessen Homöopathie zu verwenden, das haben uns Eltern noch nie vorgeschlagen. Und wenn es passieren sollte, würden wir dies selbstverständlich ablehnen.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Bevor ich nun den Text von “Homimed” gegenüberstelle, noch ein zwingend notwendiger Hinweis: Im TG-1 ist die “Summerschool”, ein Projekit von Seifert und Michalsen, unter die Lupe genommen worden:

Während im Interview mit dem Tagesspiegel Eggert und Seifert den Eindruck von Wissenschaftlichkeit suggerieren, ist die Wirklichkeit an der Charite ganz anders geprägt: vom Wahnsinn Anthroposophie. Ein Blick in das Programm der “Summerschool” ist unerläßlich. Dort heißt es unter anderem:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Sonntag

    10:00 – 11:00 Uhr Integrative Medizin in der stationären Versorgung: Vorstellungen der Kliniken Immanuel Krankenhaus und Havelhöhe und das Projekt Integrative Pflege in der Kinderonkologie an der Charité
    11:00 – 12:00 Uhr Integrative Fallkonferenz: Anthroposophische Medizin, Naturheilkunde, Traditionelle Medizin
    12:00 – 13:00 Uhr Zusammenfassung und Diskussion: Chancen und Anwendungsmöglichkeiten integrativmedizinischer Konzepte in der Klinik | Verabschiedung
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Nun der Text von “Homimed” noch einmal vollständig:
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    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/
    (Hervorhebungen und Numerierung von mir)
    [*quote*]
    —————————————-
    Kinderonkologie und Homöopathie

    Sie befinden sich hier:
    Start Homöopathie Allgemein Kinderonkologie und Homöopathie

    Sep 30 2018
    Homöopathie Allgemein

    Ärzte der Berliner Charité plädieren für offene Kommunikation zwischen Eltern und Ärzten

    In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. [1] Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charité eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

    Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie [2]


    Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.

    Plädoyer für Forschung zu komplementärmedizinischen Therapiekonzepten wie der Homöopathie

    Es sei Aufgabe von Universitätskliniken, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen. Unvoreingenommenheit gegenüber neuen Therapieverfahren ist Angelika Eggert zufolge ein „wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens“. Beim Forschen müsse man über den molekularen und biochemischen Tellerrand hinausschauen. Es sei dabei durchaus legitim, Methoden zu prüfen, die in den Bereich der Psychoonkologie oder der Förderung von Resilienz hineinreichen. Denn das sei auch ein Effekt. Georg Seifert sieht es realistisch und bekennt, die Bevölkerung wende Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, „ob wir das wollen oder nicht“. Die Universitätskliniken seien ohne Denkverbote der Wissenschaft verpflichtet und dürften die Forschung über die Wirkungsweise der Komplementärmedizin nicht den nicht-ärztlichen Therapeuten überlassen.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Da haben wir die bei Homimed mit[1] markierte Passage:

[1]
Homimed:
“ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert
klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs
bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden,
jedoch als komplementäre Behandlung.”

Georg Seifert LAUT TAGESSPIEGEL:
“Wir setzen Homöopathie in keiner Weise in der Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern ein.”

Georg Seifert sagt LAUT TAGESSPIEGEL, daß sie KREBS nicht mit Homöopathie behandeln. Seifert sagt hier nicht, daß sie Homöopathie GAR NICHT einsetzen.

Um das zu verdeutlichen: Man kann DEN KREBS angreifen mit einer Behandlung gegen den Krebs. Man kann aber auch, und das ist die rhetorische Falle, ANDERE Dinge mit Homöopathie “behandeln”, während der Kranke gegen Krebs behandelt wird, oder danach. Zum Beispiel kann man behaupten, daß man die schweren Nebenwirkungen einer Chemotherapie mit Homöopathie lindert. Dann ist die Behauptung, daß DER KREBS nicht mit Homöopathie behandelt wird, in sich zwar richtig, aber es ist dennoch eine Lüge, weil die anderen Dinge absichtlich verschwiegen werden.
.

Angelika Eggert LAUT TAGESSPIEGEL:
“Aber es geht bei der Behandlung ja nicht nur um die Krebserkrankung selbst. Wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt, ist das eine schreckliche Situation, die die ganze Familie verunsichert. Manche Eltern erleben schon die Diagnose allein als völligen Kontrollverlust, Geschwister sind ebenfalls sehr belastet und unsere Behandlung hat dann teilweise auch noch schwere Nebenwirkungen. In dieser Situation brauchen wir Konzepte, Patienten und ihre Familien ganzheitlich zu betreuen, auch als Universitätsklinik. Und in diesem Bereich spielt auch die Komplementärmedizin eine Rolle. Etwa bei der Behandlung von Nebenwirkungen der klassischen Chemotherapie, wie Übelkeit oder Schleimhautentzündungen.

Frage Tagesspiegel zu Eggert’s Ergänzung:
“Sie sprechen von pflanzlichen Heilverfahren, wo Extrakte oder pflanzliche Wirkstoffe eingesetzt werden, nicht von Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind?”

Eggert:
“Richtig. Da gibt es durchaus Substanzen, die Naturstoffe sind und Nebenwirkungen der Krebstherapie mildern können. Etwa Arnika-Salbe gegen Entzündungen, Salbei-Tee bei Schleimhautentzündungen oder Umschläge zum Fiebersenken.”

Eggert wenige Zeilen weiter:
“Homöopathie gehört nicht in den Bereich der Naturstoffmedizin. Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an.

.

Aussage Eggert explizit:
“Homöopathie gehört nicht in den Bereich der Naturstoffmedizin. Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an.

Dagegen die Aussage von Homimed:
“ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert
klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs
bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden,
jedoch als komplementäre Behandlung.”

Homimed schreibt: als “komplementäre Therapie”. Eggert sagt jedoch: “Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an.

Warum fragt der Tagesspiegel wörtlich nach “Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind”? Tatsache ist doch, daß es Mittel mit nur sehr gering oder gar nicht verdünnten Urtinkturen gibt. In der “Komplexhomöopathie” sind unverdünnte Rohtinkturen als Bestandteil der homöopathischen Mittel durchaus gebräuchlich.

Schwach oder gar nicht verdünnte Urtinkturen bedeutet, daß die Mittel sehr wohl pharmazeutisch wirksam sind! Vor allem bei pflanzlichen Mitteln wird dies intensiv genutzt, die Grenze zur Phytotherapie also deutlich überschritten, wobei allerdings von den Herstellern die vereinfachte Zulassung über den Weg der Homöopathie beschritten wird, so daß die teuren klinischen Studien weggelassen werden können.

Um die Größenordnung dieses Vorgehens zu verstehen, muß man wissen, daß für 2018 mit einem Umsatz der deutschen Homöopathika-Hersteller von 750 Mio Euro gerechnet wird. Davon entfällt mehr als die Hälfte auf Komplexmittel, also mehr als 350 Mio Euro IN EINEM JAHR! Es geht um sehr große Summen. Komplexmittel sind ein klassischer Betrug an der klassischen Homöopathie – und an den Kranken.
.

Der Tagesspiegel, Seifert und Eggert, mindestens einer von den Dreien lügt. Daß Seifert und Eggert es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, ist bereits bewiesen. Wie steht es dann mit dem Tagesspiegel, mit Homimed, und mit der Leitung der Charite?
.

Hat der Tagesspiegel das Interview nicht richtig wiedergegeben?

Ist in dem Interview viel mehr gesagt worden, was der Tagesspiegel aber nicht veröffentlicht hat?

Oder lügt Homimed das Blaue vom Himmel herunter?

Tatsache ist, daß Homimed mit seinen Behauptungen Eggert und Seifert in den Rücken fällt. Daher sollte man annehmen, daß sich Eggert und Seifert sofort davon distanzieren würden. Aber genau das ist nicht passiert. Warum nicht? Wollen die beiden nicht antworten oder haben sie von der Presseabteilung meine Anfrage gar nicht erhalten? Oder sind da noch ganz andere Dinge, unter Umständen zwischen Presseabteilung, Eggert und Seifert und Leitung der Charite?

Nicht übersehen sollte man auch, daß Seifert eine enge Beziehung zur Homöopathie hat. Siehe:

“Serviert: Georg Seifert, Charite Berlin”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10016

.

So oder so: Selbst nach 6 Wochen noch nicht einmal eine einfache und eigentlich doch so selbstverständliche Distanzierung.

Warum!?

Weiß Homimed mehr als nur den veröffentlichten Inhalt des Interviews? Falls ja, müßte Homimed das angeben. Homimed tut das aber nicht.

Andererseits tun Eggert und Seifert sehr wissenschaftlich, aber in der Summerschool kommt heraus, daß in der Kinderonkologie EBEN DOCH “komplementäre” Methoden eingesetzt werden. Nicht irgendwelche, sondern aus dem Bereich “Anthroposophie”, dem Steiner’schen Wahngebilde. Sektenwahn in der Kinderonkologie….

Praktischerweise gibt es gerade dazu einen neuen Thread im TG-1. Ich zitiere:

Ein lesenswerter Text (mit Überraschungen darin) in dessen weiterem Verlauf ein Zitat von Jutta Hübner untermauert wird:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10069
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    […]
    Wenn ich mich nicht irre, ist dies ein Zitat von Jutta Hübner in einem ihrer Schaubilder:

    [*quote*]
    Anthroposophische Medizin
    Steiner, Gesamtausgabe, Dornach, 1982, zitiert nach: zitiert Zander H, Anthroposophie in
    Deutschland, Göttingen 2008, S. 1500

    Krebsentstehung: der Mensch werde „zu stark Erde, indem er
    die Krebsbildung in sich hat; er bilde zu stark die Erzkräfte
    in sich aus. Diesem übertriebenen Ehrgeiz muss man
    diejenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der
    Erde entsprechen, wo das Mineralreich und die heutige
    Erde noch nicht da waren.“

    Die Mistel speichert die Kräfte aus der Zeit, „bevor unsere
    Erde diese feste mineralische Erde geworden ist“
    [*/quote*]

    Zander ist für mich keine ausreichende Quelle. Glücklicherweise wurde unser Archiv durch einen freundlichen Helfer um ein Originalzitat von Rudolf Steiner erweitert:

    http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=3285:neunter-vortrag-arnheim-24-juli-1924&catid=214:ga-319-anthroposophische-menschenerkenntnis-und&Itemid=15

    [*quote*]
    NEUNTER VORTRAG Arnheim, 24. Juli 1924
    Vorträge über Medizin – GA 319 Anthroposophische Menschenerkenntnis …
    #G319-1971-SE182 – Anthroposophische Menschenerkenntnis und Medizin
    #TI
    NEUNTER VORTRAG
    Arnheim, 24. Juli 1924
    #TX
    […]

    Sie werden finden, daß unsere Erdenbildung eine andere, vorhergehende Bildung hatte, in welcher der Mensch noch nicht in seiner heutigen Form vorhanden

    #SE319-199

    war, aber doch – in einer gewissen Beziehung – das Tier geistig über­ragend vorhanden war. Nur waren seine Sinne damals noch nicht ausgebildet. Sie sind erst innerhalb der Erdentwickelung beim Men­schen in ihrer letzten Ausbildung entstanden. Veranlagt sind sie am längsten; aber ihre letzte Ausbildung, wo sie so, wie sie heute sind, von der Ich-Organisation durchsetzt sind, haben sie erst während der Erd­entwickelung erlangt. Das menschliche Ich schoß in Augen, Ohren und in die übrigen Sinne während der Erdentwickelung hinein. Wird daher die Ich-Entwickelung zu stark, so bildet sich im menschlichen Organismus nicht bloß der Sinn in normaler Weise, sondern es ent­steht eine zu starke Neigung, Sinne zu bilden. Und die Karzinombil­dung tritt auf. Was muß ich tun, wenn ich hier heilend eingreifen will? Ich muß zu früheren Zuständen der Erdentwickelung zurückgehen, wo auf der Erde noch nicht diejenigen Organismen vorhanden waren, wie sie heute da sind; ich muß irgendwo nachschauen, wo etwas ist, was der letzte Rest, das Überbleibsel, die Erbschaft von früheren Er­denzuständen ist. Da komme ich darauf, daß es diejenigen Pflanzen sind, die als Parasiten, als Viscumbildungen, als Mistelbildungen auf den Bäumen wachsen, die es nicht dazu gebracht haben, im Erdboden zu wurzeln, sondern auf Lebendigem wuchern müssen. Warum müs­sen sie das? Weil sie sich eigentlich entwickelt haben, bevor unsere Erde diese feste mineralische Erde geworden ist. Ich sehe heute in der Mistel das, was nicht reine Erdenbildung hat werden können; es muß auf der fremden Pflanze aufsitzen, weil das Mineralreich am letzten in der Erdentwickelung entstanden ist. Und in der Mistelsubstanz ha­ben wir das, was in der entsprechenden Weise verarbeitet, sich als Heilmittel gegen die Karzinombildung darstellt, das die Sinnesorgan­bildung an falscher Stelle innerhalb des menschlichen Organismus aus­treibt. – Die Natur durchschauen, bedeutet, die Möglichkeit zu haben, dasjenige zu bekämpfen, was aus der normalen Entwickelung irgend­wie im krankhaften Zustande herausfällt. Der Mensch wird zu stark Erde, indem er die Krebsbildung in sich hat; er bildet zu stark die Erdkräfte in sich aus. Diesen übertriebenen Erdkräften muß man die­jenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der Erde entspre­chen, wo das Mineralreich und die heutige Erde noch nicht da waren.

    #SE319-200

    Deshalb arbeiten wir auf dem Boden anthroposophischer Forschung das Karzinommittel aus in einem bestimmten Viscumpräparat. Und es wird dadurch ganz zweifellos aus der Anschauung der Wesenheit dieser Krankheit das Heilmittel gefunden, das die gewöhnlichen Hei­lungsprozesse, die Operationsprozesse, allmählich unnötig machen wird.

    Damit habe ich Ihnen Details angegeben. Ich könnte dem noch vieles hinzufügen, denn unsere Heilmittel sind schon in großer Anzahl vorhanden. So könnte ich zum Beispiel folgendes zeigen: Indem es möglich ist, daß die Stoffwechsel-Gliedmaßenorganisation einstrahlt in der äußersten Peripherie in die Sinnesorganisation hinein, kommt dies in einer bestimmten Form von Erkrankung zum Ausdruck, und zwar im sogenannten Heuschnupfen. Da haben wir das Umgekehrte von dem, was ich vorhin gezeichnet habe: wenn die Nerven-Sinnes-organisation gewissermaßen hinunterrutscht in die Stoffwechsel-Glied­maßenorganisation, so hat dies Geschwulstbildung zur Folge; geht die Stoffwechsel-Gliedmaßenorganisation dagegen in die Nerven-Sinnes-organisation hinein, so bekommen wir solche Erscheinungen, wie sie zum Beispiel im Heuschnupfen vorliegen. Bei diesem handelt es sich darum, jene zentrifugalen Prozesse, wo die Stoffwechsel-Gliedmaßen­tätigkeit zu stark nach der Peripherie des Organismus hingelenkt ist, zu paralysieren durch etwas, was die ätherischen Kräfte wiederum zurückdrängt. Wie versuchen das mit einem Präparat, das gewonnen wird aus solchen Früchten, die sich mit bestimmten Schalenbildungen umkleiden, wo durch die Schalenbildung das Ätherische im Stoff­wechsel zurückgetrieben wird. Wir setzen in unserem Präparat den zu stark auftretenden zentrifugal wirkenden Kräften im Heuschnupfen andere, stark zentripetal wirkende Kräfte entgegen, die die ersteren bekämpfen. Man durchschaut ganz genau den pathologischen und den Heilungsprozeß. Und wir können ja darauf hinweisen, wie gerade die schönsten Erfolge mit unseren Heilmitteln auf solchen Gebieten zu ver­zeichnen sind, mit denen man kaum so leicht heute etwas anzufangen weiß. Auf dem Gebiete der Heuschnupfenbekämpfung zum Beispiel sind sehr schöne Erfolge gerade mit den Präparaten erzielt worden, die aus dem angegebenen Gesichtspunkte heraus gewonnen worden sind.
    [*/quote*]

    Falls Sie sich wundern, was dieser Irrsinn sein soll: Es ist anthroposophische Medizin! Es ist das, was anthroposophische Ärze im Hirn haben, wenn sie über Medizin schwafeln.

    Es geht im vorliegenden Text um die “Mistel”.

    Steiner: “Der Mensch wird zu stark Erde, indem er die Krebsbildung in sich hat; er bildet zu stark die Erdkräfte in sich aus. Diesen übertriebenen Erdkräften muß man die­jenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der Erde entspre­chen, wo das Mineralreich und die heutige Erde noch nicht da waren.”

    Wegen dieser Idiotie werden Mistelpräparate gemacht. Wegen dieser Idiotie!

    Hier einer der vielen Beweise:

    [*quote*]
    Anthroposophische Medizin
    P. Heusser: Die wissenschaftlichen und weltanschaulichen Grundlagen der anthroposophisch
    orientierten Medizin; in: W.F. Jungi, H.-J. Senn: Krebs und Alternativmedizin II, Heidelberg 1990

    „Gesundheit und Krankheit sind nicht das Ergebnis einer mechanischen
    Sollwerteinstellung, sondern Ausdruck für ein jeweils differenziertes
    Verhältnis zwischen physischer, lebendiger, seelischer und geistiger
    Organisation des Menschen. Ein Gallenstein ist z.B. eine dem Leben
    entfallene anorganischen Bildung. Etwas anderes ist das Karzinom, bei
    dem das Emanzipierte belebt ist, wenn auch auf pathologische Weise,
    und wo sich dieses Eigenleben dem Gesamtleben des Organismus
    entzieht. Was die Naturwissenschaft materiell als Initiation und
    Promotion etc. im Tumorgeschehen beobachtet, ist die Folge eines
    Prozesses, an dem auch übermaterielles Geschehen, zunächst der
    Ätherleib, beteiligt ist. Man beachte z.B., dass einige Onkoproteine
    Regulatorfunktionen ausüben, die mit Wachstumsvorgängen im
    Zusammenhang stehen.“
    [*/quote*]

    Das Buch ist mit der Google-Suche auch bei books.google.com zu finden.

    https://books.google.de/books?id=jAPNBgAAQBAJ&pg=PA37&lpg=PA37&dq=Gesundheit+und+Krankheit+sind+nicht+das+Ergebnis+einer+mechanischen+Sollwerteinstellung,&source=bl&ots=uUwNa7oSHa&sig=hjP58Ufuh_pDxbLcBS7aLnnwjII&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjxhvWF-_zcAhVSa1AKHWpGAqoQ6AEwAHoECBEQAQ#v=onepage&q=Gesundheit%20und%20Krankheit%20sind%20nicht%20das%20Ergebnis%20einer%20mechanischen%20Sollwerteinstellung%2C&f=false

    Ein bißchen mit dem Mauszeiger hochschieben, dann kommt weiter unten in der Seite die entsprechende Passage.

    GROSS:
    http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Anthroposophie_Gummizelle_mit_Doktorhut_Professur_und_Firmenspenden/Heusser_WAHNSINN_ANTHROPOSOPHIE_Screenshot_0.jpg
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Charite. Kinderonkologie. Stiftungslehrstuhl. Anthroposophisch, siehe “Summerschool”. Studien. Mit Mistelpräparaten. Das ist des Pudels Kern.

Dazu muß man auch wissen, daß einfache homöopathische Mittel nicht sehr teuer sind, anthroposophische, vor allem gegen Krebs, den Herstellern deutlich mehr Geld bringen. Der Lehrstuhl Seifert ist … eine Stiftungsprofessur. Gesponsert von Pharmaherstellern. Von Herstellern “alternativer” Arzneimittel. Es hat übrigens auch in Kassel eine Stiftungsprofesdur gegeben. Die “Forschungsergebnisse” waren unterirdisch. Nicht nur das TG-1 hat sie förmlich in der Luft zerrissen. Hier ein Titelblatt des “Laborjournal”:


(http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SUPER_KLASSE_HERVORRAGEND/Laborjournal_deckt_auf_Klabautermaenner_regieren_Uni_Kassel.jpg)

.

Das erklärt auch diese Funde von La Raque, die sie im TG-1 vorgelegt hat:

AUS 2011

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.msg24104#msg24104
    http://web.archive.org/web/20110711211255/http://paedonko.charite.de:80/forschung/ag_integrative_medizin/grundlagenforschung/

    Zusätzlich archiviertes Beweisstück:
    http://archive.is/MrPjb
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–

    [*quote*]
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
    Startseite.Forschung.AG Integrative Medizin.Grundlagenforschung.

    Experimentelle Forschung

    Mechanismen der onkologischen und immunologischen Wirksamkeit von Viscum album L. Extrakten und isolierten Wirkstoffen in einem Leukämiemodell


    (Gefördert seit 1/2005 durch MAHLE-Stiftung und Sterntaler e.V., Software AG-Stiftung)

    Ziel ist die onkologische und immunologische, experimentelle Untersuchung der Wirksamkeit und mechanistischen Wirkung von Mistelextrakten, sowie isolierten Teilkomponenten am Beispiel von Leukämien und Lymphomen. In den ersten Studien konnte gezeigt werden, dass der wässrige Mistelextrakt in vivo ein eindrucksvolles antileukämisches Potential aufweist. Die meisten Untersuchungen mit Viscum album L. Extrakten basieren auf wässrigen Mistelextrakten, welche zytotoxische und immunmodulatorische Proteine, wie Mistellektine und Viscotoxine enthalten. Natürlicherweise sind Mistelpflanzen reich an Triterpenen. Der wässrige Mistelextrakt enthält durch die geringe Löslichkeit kaum Triterpene (TT), die jedoch eine Gruppe von biologisch hochwirksamen Bestandteilen der Mistel sind. Hauptziel der weiteren Studien ist vor allem die vergleichende Analyse von Mistelextrakten mit und ohne Triterpene und die Identifizierung der molekularen Wirkungsweise dieser Extrakte und deren definierten Inhaltsstoffe (Triterpene, Lektine) auf die Induktion von Apoptose und die Charakterisierung der entsprechenden Signalwege. Darüber hinaus erfolgt die Untersuchung der antileukämischen Wirkung der Mistelpräparate mit oder ohne Triterpene in vivo.

    Öffnet externen Link im aktuellen Fenster

    Molecular mechanisms of mistletoe plant extract-induced apoptosis in acute lymphoblastic leukemia in vivo and in vitro., Seifert G, Jesse P, Laengler A, Reindl T, Lüth M, Lobitz S, Henze G, Prokop A, Lode HN. Cancer Lett. 2008 Jun 18;264(2):218-28. Epub 2008 Mar 7.PMID: 18314258 [PubMed – indexed for MEDLINE]

    Experimentelle Analyse der Antitumorwirksamkeit und der pharmakologisch aktiven Substanzen naturheilkundlicher Medikamente wie Helleborus niger bei Leukämien und soli­den Tumoren


    (Teilförderung durch die HELIXOR Heilmittel GmbH & Co. KG)

    In diesem Projekt werden neben Helleborus Niger weitere anthroposophische Medika­mente in vitro und in vivo experimentell auf ihre therapeutische Wirksamkeit und die zugrunde liegenden Mechanismen untersucht.

    pidemiologische Untersuchungen von CAM
    Pilotstudie und Hauptstudie zur Häufigkeit der Anwendung alternativer und komplementärer Behandlungsmethoden in der pädiatrischen Onkologie in Deutschland.

    (Gefördert durch die Kinderkrebsstiftung e.V. bis 2005, Projektleitung: Dr. med. Längler, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke)

    Unter der Leitung von Dr. Längler aus dem Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke sowie des Deutschen Kinderkrebsregisters wurde eine bundesweite Eltern-Befragung durchgeführt. Nach der Pilotphase ist die Hauptstudie ebenfalls abgeschlossen.

    Ansprechpartner
    Adressen
    Dr.med. Georg Seifert | t: +49 30 450 666 087 | f: +49 30 450 566 906
    Leiter AG Integrative Medizin

    Logo AG Integrative Medizin in der Pädiatrie aus drei ineinandergreifenden untereinanderstehenden Kreisen
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

AUS 2012

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.msg24103#msg24103

    http://web.archive.org/web/20120215232539/http://paedonko.charite.de:80/forschung/ag_integrative_medizin/klinische_studien/
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
    Startseite.Forschung.AG Integrative Medizin.Klinische Studien.
    Klinische Studien

    Stressreduktion und –prävention durch komplementäre Therapien – eine randomisierte, dreiarmige Studie“ Studienzeitraum: Dezember 2010 – Dezember 2011
    Evaluierung eines anthroposophischen Supportivtherapie-Konzeptes bei Kindern mit malignen Erkrankungen während der Intensivphase der Chemotherapie
    Stressabbau und Steigerung der Lebensqualität durch Eurythmietherapie
    Wirksamkeit von Heileurhythmie in der Nachsorge bei Kindern mit Hirntumoren und Langzeitfolgen onkologischer Behandlung – Qualitative und quantitative Evaluation der therapeutischen Wirksamkeit
    Wirkungen Rhythmischer Massage auf physiologische Parameter bei gesunden Probanden
    Chronobiologische Untersuchungen im Kindes – und Jugendalter – Etablierung und Evaluierung eines prädiktiven und prognostischen rhythmologischen Instrumentes“
    Wirkungen von Eurythmietherapie auf die Herzfrequenzvariabilität

    Stressreduktion und –prävention durch komplementäre Therapien – eine randomisierte, dreiarmige Studie“ Studienzeitraum: Dezember 2010 – Dezember 2011

    Gefördert durch die Software AG Stiftung, die HELIXOR Stiftung, die Dr. Hauschka Stiftung und die Christopherus Stiftung (12/2010 – 05/2012)

    Als eine Fortführung unserer Arbeiten auf dem Gebiet der Anthroposophischen Therapien sollen in dieser Studie die klinisch relevanten Wirkungen von 10 Einheiten Eurythmietherapie oder Kunsttherapie auf stressrelevante Parameter im Vergleich zu einem standardisierten Stepper Training untersucht werden (N= 121). Die erhobenen physiologischen Parameter (Blutdruck, HRV) stellen objektivierbare Indikatoren für Stress dar. Ferner werden standardisierte Fragebögen (AVEM, SF-36, MFI, BL, EBF) als Indikatoren für das subjektive Befinden sowie den individuellen Umgang mit Stress eingesetzt.

    Aktueller Stand: Datenerhebung abgeschlossen, Publikation in Vorbereitung.
    Evaluierung eines anthroposophischen Supportivtherapie-Konzeptes bei Kindern mit malignen Erkrankungen während der Intensivphase der Chemotherapie

    EUdraCT: 2004-002711-83

    Gefördert durch die WALA Stiftung, die HELIXOR Stiftung, die WELEDA Stiftung, die Mahle Stiftung und die Software AG Stiftung (05/2005 – 2012)

    Randomisierte, kontrollierte Klinische Arzneimittelstudie

    Klinische multizentrische Studie an 8 nationalen Universitätskliniken zur „Evaluierung eines anthroposophischen Supportivtherapie-Konzeptes (inklusive Mistel) bei Kindern mit malignen Erkrankungen während der Intensivphase der Chemotherapie“.
    Untersucht wird die Sicherheit und Wirksamkeit einer medikamentösen Supportivtherapie aus dem Bereich der anthroposophischen Medizin. Das Therapieziel ist die Prävention und Behandlung von Therapienebenwirkungen während der Intensivphase der Chemotherapie in der pädiatrischen Onkologie. Die Mistel soll in diesem Therapiekonzept als wichtiges Medikament die Therapienebenwirkungen verringern und die immunologische Situation verbessern, daher liegt ein besonderes Gewicht auf infektiologischen und immunologischen Parametern. Weiterhin wird an drei Zeitpunkten die messbare Lebensqualität von den Patienten/Eltern erhoben.

    Aktueller Stand: Datenerhebung voraussichtlich 12/2011 abgeschlossen

    Stressabbau und Steigerung der Lebensqualität durch Eurythmietherapie

    Gefördert durch die Dr. Hauschka-Stiftung,die Zukunftsstiftung Gesundheit und die Christopherus Stiftung (11/2008 – 12/2010)

    In dieser kontrollierten Studie wurde die Wirkung von 10 Eurythmietherapieeinheiten über einen Zeitraum von sechs Wochen bei erwachsenen gesunden Probanden auf dessen körperliche und psychische gesundheitsbezogene Lebensqualität (Short Form Health Survey 36; SF-36) und Stressverarbeitung (arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster; AVEM) untersucht. Die Zielparameter wurden vor Beginn der 10 Einheiten Eurythmietherapie sowie nach Abschluss der Therapie erhoben. Es zeigten sich klinisch relevante Verbesserungen in der Lebensqualität und der Stressverarbeitung, welche sich in einer Kontrollgruppe ohne Intervention nicht auffinden ließen. Weiterhin wurden neben den psychometrischen Fragebögen Herzfrequenzvariabilitätsmessungen durchgeführt. Die Daten wurden in Kooperation mit der Technische Fachhochschule Jena, Prof. Voss analysiert.

    Aktueller Stand: abgeschlossen

    Seifert G, Kanitz JL, Pretzer K, Henze G, Witt K, Reulecke S, Voss A.
    Improvement of Heart Rate Variability by Eurythmy Therapy After a 6-Week Eurythmy Therapy Training.
    Integr Cancer Ther 2011; [Epub ahead of print], Öffnet externen Link im aktuellen FensterPMID:21733984

    Kanitz JL, Pretzer K, Reif M, Voss M, Brand R, Warschburger P, Längler A, Henze G, Seifert G.
    The impact of eurythmy therapy on stress coping strategies and health-related quality of life in healthy, moderately stressed adults.
    Complement Ther Med 2011; 19(5): 247-255

    Seifert G, Kanitz JL, Pretzer K, Henze G, Witt K, Reulecke S, Voss A.
    Improvement of circadian rhythm of heart rate variability by eurythmy therapy training.
    (submitted)

    Kanitz JL, Pretzer K, Reif M, Laengler A, Henze G, Seifert G.
    The Impact of Eurythmy Therapy on Fatigue in Healthy Adults: a controlled prospective Study.
    (submitted)

    Wirksamkeit von Heileurhythmie in der Nachsorge bei Kindern mit Hirntumoren und Langzeitfolgen onkologischer Behandlung – Qualitative und quantitative Evaluation der therapeutischen Wirksamkeit

    Gefördert durch die Software-AG Stiftung, die HELIXOR Stiftung, die Dr. Hauschka Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Heileurythmie (01/2008 – 12/2010)

    Durch die Integration kunst- und körpertherapeutischer Ansätze in das Spektrum der Psychoonkologie zeigt sich inzwischen die Tendenz, den kranken Menschen nicht nur in seinen pathologischen Defiziten therapeutisch zu berücksichtigen, sondern ihn in seinem “Gesundwerden” (Salutogenese) zu unterstützen. Hier können körpertherapeutische Ansätze große Bedeutung haben, indem Patienten eine Therapie erleben, die bei aller Beeinträchtigung durch Chemotherapien, Operationen und Bestrahlung versucht, die Eigenaktivität und Selbstheilungskräfte zu fördern. Das Ziel dieser Pilotstudie war die Evaluierung des langfristigen Einflusses der EYT auf die neuromotorischen Fähigkeiten (ZNM), die visuomotorische Integration (ZNM) und die Intelligenzleistung (HAWIK/ WIE) bei sieben Kindern bzw. Jugendlichen mit einem Hirntumor der hinteren Schädelgrube. Weiterhin sollten Hinweise für die Umsetzbarkeit und Akzeptanz der EYT in der pädiatrischen Onkologie erfasst werden, sowie die Beurteilung und Einschätzung der Intervention durch die Eltern.

    Aktueller Stand: abgeschlossen

    Kanitz JL, Pretzer K, Hernaiz Driever P, Calaminus G, Wiener A, Henze G, Seifert G.
    Eurythmy therapy in the aftercare of children and adolescents with brain tumors of the posterior fossa – a pilot study.
    (submitted)

    Wirkungen Rhythmischer Massage auf physiologische Parameter bei gesunden Probanden


    Gefördert durch die Zukunftsstiftung Gesundheit, Dr. Hauschka Stiftung, Software AG Stiftung und Stiftung zur Förderung der Heileurhythmie

    Randomisierte, dreiarmige, einfach verblindete Studie

    Diese Studie untersuchte die kurzfristigen Wirkungen der Rhythmischen Massage (RTM), welche eine Erweiterung der Klassischen Massage darstellt und seit 90 Jahren angewendet wird. In dieser randomisierten, einfach verblindeten Studie erhielten gesunde, leicht gestresste Probanden (N=105) entweder eine RTM, eine RTM mit Aromatherapie oder eine Scheinmassage nach standardisiertem Vorgehen. Das Ziel dieser klinischen Studie war die Erfassung der kurzfristigen Veränderungen im subjektiven Befinden (BF-S, MDBF, B-L, visuelle Analogskalen) und in physiologischen Parameter (z.B. Cortisol im Speichel, Blutdruck, Herzfrequenzvariabilität) über den Verlauf einer einzelnen Intervention.

    Aktueller Stand: Datenerhebung abgeschlossen, Publikationen in Vorbereitung

    Chronobiologische Untersuchungen im Kindes – und Jugendalter – Etablierung und Evaluierung eines prädiktiven und prognostischen rhythmologischen Instrumentes“


    Gefördert seit 12/2005 durch die Software – AG Stiftung

    Mit dieser Studie möchten wir neben den grundlegenden Fragen, welche Rhythmen im Herz-Kreislaufsystem bei gesunden Kindern vorkommen, ein Instrument evaluieren welches prädiktive und prognostische Aussagekraft in Bezug auf chronische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen hat. Die Frage ist: Welche Rhythmen sind charakteristisch für besonders gesunde Kinder im Gegensatz zu jenen bei erkrankten Kindern? (Publikation 2009; PMID: 19398070 [PubMed – indexed for MEDLINE])
    Informationen unter: http://www.rhythmus-ist-leben.de/

    Aktueller Stand: abgeschlossen

    Cysarz D, Linhard M, Edelhäuser F, Laengler A, Van Leeuwen P, Henze G, Seifert G.
    Unexpected course of nonlinear cardiac interbeat interval dynamics during childhood and adolescence.
    PLoS One 2011; 6(5): e19400; Öffnet externen Link im aktuellen FensterPMID:21625487

    Wirkungen von Eurythmietherapie auf die Herzfrequenzvariabilität


    Gefördert durch die Dr. Hauschka Stiftung (04/2005 – 12/2007)

    Das Ziel dieser Phase I Studie war es, die Wirkungen der Eurythmietherapie mit denen eines Ergometertrainings auf die Herzfrequenzvariabilität zu vergleichen. In einem Drossoverdesign führten 20 gesunde junge Erwachsene jeweils zwei Eurythmietherapiekurse und zwei Ergometereinheiten durch. Die Herzfrequenzvariabilität wurde parallel zu den Einheiten mittels eines Langzeitelektrokardiogramms erhoben.

    Aktueller Stand: abgeschlossen.

    Seifert G, Driever PH, Pretzer K, Edelhäuser F, Bach S, Laue HB, Laengler A, Musial-Bright L, Henze G,Cysarz D.Effects of complementary eurythmy therapy on heart rate variability. Complement Ther Med 2009; 17(3): 161-167. Öffnet externen Link im aktuellen Fenster
    PMID:19398070
    Ansprechpartner
    Adressen
    Dr.med. Georg Seifert | t: +49 30 450 666 087 | f: +49 30 450 566 906
    Leiter AG Integrative Medizin

    Logo AG Integrative Medizin in der Pädiatrie aus drei ineinandergreifenden untereinanderstehenden Kreisen

    Service-Funktionen:

    © Charité 2012
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    [*/quote*]

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Jetzt, in 2018 sieht es so aus:
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    https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/experimentelle_forschung/
    Archiviertes Beweisstück:
    http://archive.is/k7cl5
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
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    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
    […]
    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    […]
    Startseite Forschung AG Seifert Experimentelle Forschung

    Untersuchung der Wirkung eines Mistelgesamtextraktes (viscumTT) in pädiatrischen soliden Tumoren

    Unsere aktuellen Studien beschäftigen sich mit pädiatrischen soliden Sarkomen, wie dem Ewing-Sarkom, dem Rhabdomyosarkom und dem Osteosarkom: drei Tumormodelle mit hohem Metastasierungspotential, Neigung zu Chemotherapieresistenzen, schlechter Prognose, v. a. im metastasierten Stadium und hohem Bedarf an neuen Therapien. Bereits in früheren Arbeiten konnten wir zeigen, dass viscumTT eine synergistische, systemische Wirkung bei Leukämien in vitro und in vivo aufweist. Ziel ist es, die synergistische Wirkung von viscumTT, im Bezug auf Apoptoseinduktion und Proliferationshemmung, näher in den soliden Tumoren in vitro und in vivo zu untersuchen. Alle Tumorzelllinien der drei Tumorentitäten reagierten unterschiedlich auf die Behandlung mit den Einzelextrakten. Ein möglicher Grund dafür könnte die unterschiedliche Zelloberflächenbeschaffenheit und die damit verbundene Aufnahme in die Zelle sein. Interessanterweise konnte aber bei allen in vitro Experimenten ein synergistischer apoptotischer Effekt von viscumTT gezeigt werden. Die Ursache des Synergismus, sowie der zugrundeliegende Mechanismus sind Gegenstand unserer aktuellen Forschung. Weitere Projekte beschäftigen sich mit der näheren Aufklärung des durch die Mistel induzierten Apoptosemechanismus, der Inhibierung der Proliferation sowie deren Effekte auf den Zell-Zyklus.

    Gefördert durch: Zentrales Innovationsprogram Mittelstand (ZIM), Software AG-Stiftung bis 2016
    Publikationen zu diesem Projekt

    Weitere präklinische Untersuchungen mit viscumTT

    Die o.g. bisherigen Arbeiten mit viscumTT zeigten vielversprechende synergistische anti-tumorale Wirkungen in pädiatrischen soliden Tumoren und Leukämien. Wir haben es uns darauf aufbauend zur Aufgabe gemacht, das Potenzial von viscumTT in weiteren soliden Tumoren wie dem Pankreas-, Kolorektal- und Mammakarzinom in vitro und in vivo zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei auf der Untersuchung der Wirksamkeit, der Verträglichkeit/ Toxizität sowie der Therapieoptimierung in Kombination mit herkömmlichen Zytostatika bei den o.g. Tumoren.

    Gefördert seit 08/2016 durch die WELEDA AG


    Untersuchung der apoptoseinduzierenden und proliferationshemmenden Wirksamkeit weiterer Pflanzenstoffe in pädiatrischen Tumorerkrankungen

    In diesem Projekt wurden zum einen Helleborus niger (Christrose) und weitere pflanzliche Stoffe in vitro experimentell auf ihre therapeutische Wirksamkeit und die zugrunde liegenden Mechanismen untersucht. Die Behandlung mit Wurzelextrakten aus Helleborus niger am Neuroblastommodell zeigte eine zytotoxische und proliferationshemmende Wirksamkeit. Darüber hinaus konnten erste Apoptosemechanismen charakterisiert werden. Neben dem Neuroblastommodell erfolgt darüber hinaus die Untersuchung der zytotoxischen Wirksamkeit von Helleborus niger beim Osteosarkom.
    Ein weiteres Projekt beschäftigte sich mit verschiedenen Steroid Glykosiden, die bei kongestiver Herzinsuffizienz und Arrhythmien Anwendung finden. Aufgrund ihrer Hemmung der Na+/Ka+ ATPase wurden sie auf ihr apoptotisches und proliferationshemmendes Potential auf Tumorzellen getestet. Dabei zeigte die Mehrheit der genutzten Steroid Glykoside mäßiges bis hohes Potential, Apoptose und Proliferationshemmung zu induzieren. Sie liefern somit ein weiteres neues Forschungsfeld mit Naturstoffen in der Tumortherapie.

    Teilförderung durch die HELIXOR Heilmittel GmbH & Co KG
    Publikationen zu diesem Projekt

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    […]
    © 2018 Charité – Universitätsmedizin Berlin
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    [*/quote*]

Auch bei der “Summerschool” tauchen mehrere Sponsoren auf. Ich glaube nicht, daß die die “Forschung” in der Kinderonkologie nicht unterstützen werden, schließlich dient sie ja ihren Zwecken.

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Die bereits erwähnte “Summerschool” wurde im TG-1 unter die Lupe genommen:

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    “Kinderonkologie an der Charité ist ein Trojanisches Pferd für Anthroposophie”
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9874.msg23940#msg23940
    (Hervorhebungen von Julian, TG-1, und von mir ergänzt)
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    http://naturheilkunde.immanuel.de/aktuelles/veranstaltungen/terminkalender/detailseite/calendar/list/event/2018/08/23/1-charite-summerschool-fuer-integrative-medizin/

    [*quote*]
    Immanuel Diakonie
    Naturheilkunde Immanuel Krankenhaus Berlin – Ayurveda, TCM und Homöopathie Berlin
    Immanuel Krankenhaus Berlin. Naturheilkunde
    Professor Dr. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, die in Kooperation mit der Charité arbeitet und unter anderen Naturheilverfahren Ayurveda, TCM und Homöopathie anbietet.

    1. Charité Summerschool für Integrative Medizin

    23. August 2018 – 26. August 2018


    Die Charité in Berlin ist ein Ort, an dem sich modernste Medizin und Komplementärmedizin ideal ergänzen. In verschiedenen Kliniken haben sich seit vielen Jahren Angebote verschiedenster komplementärer Therapierichtungen etabliert. Integrative Medizin hat inzwischen in Forschung und Lehre an der Charité einen festen Platz.

    Erstmalig bietet in diesem Jahr die 1. Charité Summerschool für Integrative Medizin einen spannenden Einblick in ganz unterschiedliche Therapien aus dem Spektrum der Integrativen Medizin. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Vermittlung praxisrelevanter Erfahrungen für Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte, Therapeuten und Therapeutinnen und Studierende im klinischen Bereich.

    Die Vorträge und Workshops werden von langjährig erfahrenen Dozenten und Dozentinnen gehalten. Mitarbeiter des Immanuel Krankenhauses Berlin sind als Referenten und Moderatoren dabei.

    In einem abwechslungsreichen und praxisorientierten Programm werden die innovativen Therapien der integrativen Medizin aus den Bereichen Phytotherapie & Ernährung, anthroposophische Medizin, traditionelle indische Medizin und Mind-Body-Medizin anwendungsbezogen und praxisorientiert vermittelt. Neben einigen Übersichtsvorträgen bilden 12 verschiedene dreistündige Workshops die Möglichkeit, Schwerpunkte nach persönlichem Interesse zu wählen.

    Komplementär bietet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm viele Gelegenheiten für Kontakt, Vernetzung und Austausch der Teilnehmenden untereinander. Lassen Sie sich entführen in das Nachtleben Berlins aus verschiedenen überraschenden Kostenfreier Perspektiven.
    Programm (Änderungen vorbehalten)
    Donnerstag

    15:00 – 16:30 Uhr Wissenschaftliches Arbeiten in der integrativen Medizin für Doktorand*innen
    (Beate Stock-Schröer)
    17:00 – 17:30 Uhr Begrüßung (Georg Seifert & Christian Kessler)
    17:30 – 19:00 Uhr Keynotevortrag „Fasten, kalorische Restriktion, ketogene Ernährung“ (Andreas Michalsen)
    Special Guest: Fasten – erklärt in 7 Minuten (Ariane Gutschke)
    19:00 – 19:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 20:00 Uhr Come together mit Bier, Wein und Grillen (auch Veggie) und Musik+

    Freitag

    8:00 – 8:30 Uhr Warm up mit Musik & Bewegung (Dörte Stanek)
    9:00 – 10:00 Uhr Keynotevortrag „Meditation, Achtsamkeit & Yoga aus Sicht von Klinik und Wissenschaft“ (Christian Kessler)
    10:00 – 10:30 Uhr Kaffeepause
    10:30 – 13:30 Uhr Workshop 1
    13:30 – 15:00 Uhr Mittagspause
    15:00 – 18:00 Uhr Workshop 2
    18:00 – 18:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 20:00 Uhr Evening Highlight: Die Perspektive auf Berlin vom Wasser aus.
    Eine Überraschung aus Essen, Trinken, Musik und mehr. Ein Ort, den schon Gorbatschow, Honecker, Reagan und Udo Lindenberg liebten…

    Samstag

    8:00 – 8:30 Uhr Warm up Musik & Bewegung (Dörte Stanek)
    9:00 – 10:00 Uhr Keynotevortrag „Die Haut als Sinnesorgan – Das Potential von Wickeln und Auflagen in der klinischen Anwendung“ (Georg Seifert)
    10:00 – 10:30 Uhr Kaffeepause
    10:30 – 13:30 Uhr Workshop 3
    13:30 – 15:00 Uhr Mittagspause
    15:00 – 18:00 Uhr Workshop 4
    18:00 – 18:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 21:00 Uhr Der Himmel über Berlin: Die Perspektive auf Berlin aus der Luft. Beste Drinks in luftigen Höhen, Sonnenuntergang wie in der Karibik, Musik und Partystimmung…

    Sonntag

    10:00 – 11:00 Uhr Integrative Medizin in der stationären Versorgung: Vorstellungen der Kliniken Immanuel Krankenhaus und Havelhöhe und das Projekt Integrative Pflege in der Kinderonkologie an der Charité
    11:00 – 12:00 Uhr Integrative Fallkonferenz: Anthroposophische Medizin, Naturheilkunde, Traditionelle Medizin
    12:00 – 13:00 Uhr Zusammenfassung und Diskussion: Chancen und Anwendungsmöglichkeiten integrativmedizinischer Konzepte in der Klinik | Verabschiedung

    Workshops

    WS 1: Freitag, 10:30-13:30 Uhr
    A: Blutegel-Therapie, Michael Ehm
    B: Mind-Body-Medizin, Nina Effenberg
    C: Cannabis in der Medizin, Christian Kessler

    WS 2: Freitag, 15:00-18:00 Uhr
    A: Ayurveda-Körpertherapie, Michael Ehm
    B: Musiktherapie, Susanne Bauer
    C: Phytotherapie, n.n.

    WS 3: Samstag, 10:30-13:30 Uhr
    A: Äußere Anwendungen, Britta Wilde & Doris Rapp
    B: Tanztherapie, Dörte Stanek
    C: Fasten und pflanzenbasierte Ernährung, Christian Kessler

    WS 4: Samstag, 15:00-18:00 Uhr
    A: Kneipp-Therapien, Reza Ashnani
    B: Yoga und Meditation, Claudia Böhm
    C: Anthroposophische Medizin & Pharmazie, Ulrich Meyer

    Laden Sie hier den Flyer als PDF-Datei herunter.
    Tagungsort

    Die Summerschool findet in den Tagungsräumen des Jugendgästehauses der Berliner Stadtmission am Berliner Hauptbahnhof statt.
    Teilnahmegebühren

    Normalpreis 770 €
    Therapeuten und Therapeutinnen und Pflegekräfte 570 € (kontingentiert)
    Studierende 200 € (kontingentiert)

    Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung enthält Tagungsunterlagen, Mittagessen und Pausengetränke/ -snacks sowie die Teilnahme an allen Abendveranstaltungen (inkl. Getränke und Essen).

    Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl und Teilnehmerinnenzahl Summer School begrenzt ist. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Zahlungseingänge. Bei Stornierungen mit Eingang bis
    zu sechs Wochen vor dem Kursbeginn entsteht eine Gebühr von 50,- €. Danach erfolgt keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr. Eine Ersatzteilnehmerin oder ein Ersatzteilnehmer ist jedoch willkommen.

    Ein Teilnahmeplatz ist erst nach Ihrem Zahlungseingang für Sie reserviert. Überweisen Sie die Teilnahmegebühr bitte zeitgleich mit Ihrer Anmeldung auf folgendes Konto:

    Empfänger: Charité – Universitätsmedizin Berlin
    SWIFT/BIC-Code: BYLADEM1001
    IBAN: DE11 1203 0000 0001 5123 59
    Verwendungszweck: IA 200738
    Anmeldung

    Zur Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben an integrative-medizin@charite.de

    Vorname, Nachname
    Beruf, Fachrichtung
    Anschrift
    Telefonnummer, E-Mailadresse
    Rechnungsanschrift, wenn von obiger Adresse abweichend
    Bei Bewerbung um kontingentiere Plätze für Studierende Immatrikulationsbescheinigung
    Bitte geben Sie zu jedem der vier Workshops eine Präferenzrangliste an (z.B. WS 1, Freitag, 11-14 Uhr: 1. Eurythmietherapie, 2. Ayurveda, 3. Phytotherapie). Wir bemühen uns Ihnen nach Möglichkeit immer Ihre erste Präferenz zuzuweisen.

    Erst nach Eingang Ihrer Anmeldung und Zahlung der Teilnahmegebühr erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung.
    Die Zertifizierung bei der Ärztekammer ist beantragt.

    Beschreibung der Workshops

    Ayurveda-Körpertherapie:
    Pristabhyanga, die ayurvedische Rückenmassage! Wir lernen Griffe und Techniken, zum Anfassen. Basics und Tools der Ayurveda-Manualtherapie.

    Blutegel-Therapie:
    Kleiner Sauger, große Wirkung! In diesem Workshop werden wir uns den Blutegeln zuwenden und deren Einsatz im Praxisalltag erleben und kennenlernen. Was wissen wir über Egel? Indikationen, Kontraindikationen. Tipps und Tricks aus der Praxis.

    Anthroposophische Pflege:
    Die äußeren Anwendungen sind ein Grundpfeiler der Anthroposophischen Pflege und Medizin. Bei uns kommt die Arnika auf den Kopf, der Ingwer an die Nieren und der Senf an die Füße. Lassen Sie sich überraschen. In unserem Workshop lernen Sie verschiedene Wickel und Auflagen kennen und werden auch eine Anwendung erleben.

    Kneipp-Therapien – Eine europäische Naturheilkunde-Tradition mit Revival:
    Kneipp-Güsse, Waschungen und Wickel – das Kneipp-Universum ist eine alte und nachweislich wirksame naturheilkundliche Tradition aus dem deutschsprachigen Bereich. Zwischenzeitlich gesellschaftlich etwas in Vergessenheit geraten, erleben die Kneipp-Therapien vor allem auch im Rahmen des Fastenbooms der letzten Jahre eine echte Renaissance in Klinik, Wellness und in privaten Badezimmern. Dieser Workshop ist ein hands-on-Workshop für ein grundlegendes und erlebbares Verständnis dieser Reiz-Regulationsverfahren.

    Mind-Body-Medizin:
    Achtsamkeit als fester Bestandteil der Mind-Body-Medizin. Theorie und Praxis aus der Naturheilkundlichen und Onkologisch-Naturheilkundlichen Tagesklinik. Selbstheilungskräfte stärken und Krankheitsbewältigung verbessern. Achtsame Körper- und Entspannungsübungen, Achtsamkeitsmeditation.

    Musiktherapie:
    Einführung in die Gruppenmusiktherapie als psychotherapeutisches Verfahren mit Erwachsenen in Psychotherapie und Psychosomatik. Bedeutung von Spiel, Ausdruck und musikalischer Improvisation im therapeutischen Prozess. Beziehungserleben und Selbsterfahrung in und durch Musik.

    Tanztherapie:
    In dem Workshop „sich bewegend erfahren“ werden Prinzipen und Ziele der Tanztherapie vorgestellt. Mit Hilfe von kreativer Bewegung in Verbindung mit Objekten werden Teilnehmer*innen eingeladen, sich körperlich wahrzunehmen und auszudrücken und somit eine Einsicht in die Einsatzmöglichkeiten der Tanztherapie zu erhalten.

    Yoga und Meditation:
    Der Workshop beginnt mit einem kurzen Abriss zu Entwicklung des modernen Yoga. Es werden die physiologische Wirkung von Stehhaltungen, Vorwärtsstreckungen, Drehungen, Rückwärtsstreckungen, Umkehrstellungen und regenerierenden Asanas erläutert, die wir auch gemeinsam üben werden. Daher bitte entsprechende Bekleidung mitbringen. Des Weiteren wird ein kurzer Einblick in die komplexe therapeutische Arbeit im Iyengar Yoga und die für die Therapie erforderlichen Asana-Modifikationen gegeben.

    Phytotherapie:
    tba

    Cannabis in der Medizin – Neuland für (fast) alle:
    Die veränderte Gesetzeslage bzgl. Cannabis in der Medizin seit März 2017 ist für die meisten Akteure – Ärzte, Patienten, Krankenkassenvertreter, Politik, Justiz und Polizei gleichermaßen – oft völliges Neuland und Cannabistherapie nach wie vor vielfach mit Vorurteilen, Bedenken und Unwissen verbunden. In diesem Workshop geht es darum, für welche Indikationen Medizinalcannabinoide, auf Basis von Evidenz und Empirie und anhand von konkreten Patientenbeispielen, sinnvoll sein können und was dabei unbedingt beachtet werden muss.

    Von pflanzenbasiert bis paleostyle – was ist dran an gehypten Ernährungsformen?
    Funktionalisierte Ernährung und zunehmend gesundheitsbezogenes Ernährungsbewusstsein sind unaufhaltsame gesellschaftliche Entwicklungen, vor allem in urbanen Ballungsräumen. Jedoch unterscheiden sich die Ernährungskonzepte hinsichtlich dessen, was gesund sein soll, zum Teil ganz fundamental. Kaum einer blickt noch durch, was von vegan, flexitarisch, paleo, mediterran, ketogen und Konsorten so zu halten ist. Dieser Workshop ist ein interaktiver parforce-Ritt durch die aktuelle wissenschaftliche Datenlage gängiger Ernährungshypes.

    Anthroposophische Medizin & Pharmazie:
    Der Workshop stellt Arzneimittel der anthroposophischen
    Therapierichtung aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich vor. Es werden besondere Herstellungsverfahren erläutert und einige Pflanzen sowie ihre Verarbeitung näher betrachtet.

    Referenten / Referentinnen

    Reza Ashnani, Immanuel Krankenhaus Berlin, Abt. Physiotherapie
    Prof. Dr. Susanne Bauer, Professorin für Musiktherapie, Universität der Künste Berlin Career College, Studiengangsleiterin Masterstudiengang Musiktherapie, Dipl. Psychologin
    und Musiktherapeutin
    Claudia Böhm M.Sc. in Ayurvedic Medicine, Heilpraktikerin, zertifizierte Iyengar® Yoga Lehrerin und Iyengar® Yoga Therapeutin. Neben meiner mehr als zwei Jahrzehnte umfassenden Tätigkeit im Iyengar Yoga Institut Berlin leite ich seit 2 Jahren auch das Studio Iyengar Yoga
    Vienna in Wien. Seit 2013 arbeite ich außerdem in der Charité/Immanuelkrankenhaus
    Berlin als Iyengar Yoga Lehrerin/Therapeutin. „Yoga lehrt uns zu heilen, was nicht ertragen
    werden muss, und zu ertragen was nicht geheilt werden kann.“ B.K.S. Iyengar
    Michael Ehm, Ayurvedatherapeut (HP), Leiter der Abteilung für Ayurveda-Manual-Therapie in der Privatpraxis des Immanuel Krankenhauses, Immanuel Medizin Zehlendorf. Seit 16 Jahren
    im Bereich Ayurveda-Therapie tätig, v.a. mit Massage und Blutegeln
    Ariane Gutschke, Studierende der Medizin an der Charité, Teilnehmerin des Seminars „Integrative Medizin“ im Wintersemester 2017/18
    Ulrich Meyer, Studium der Pharmazie an der FU Berlin, öffentliche Apotheke, 1993-1996 und 2000-2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter der WALA Heilmittel GmbH Eckwälden/Bad Boll, 1996-1999 Institut für Pharmazie der EMAU Greifswald, Promotion, Lehrauftrag an der Universität Heidelberg, seit 2012 Honorar-Professor für Geschichte der Pharmazie an der EMAU Greifswald und Leitung des Salumed-Verlags am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe / Berlin
    Nina Effenberg, Gesundheitspädagogin,Therapeutin in der Tagesklinik Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, Referentin im Bereich Ordnungstherapie/Mind-Body Medizin, sowie in der Fortbildung zur Mitarbeitergesundheit speziell zu den Themen Verhaltensveränderung, Kommunikation, Stressbewältigung und Entspannungsverfahren und Achtsamkeit
    Doris Rapp, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Expertin und Ausbilderin für Anthroposophische
    Pflege und Rhythmische Einreibung an der Akademie für Anthroposophische Medizin
    Havelhöhe
    Dörte Stanek MA, Somatische Psychologie (USA), Tanz/Bewegungstherapeutin, Heilpraktikerin Psychotherapie und Somatische Yogalehrerin, Ausbildung in Frauenheilkunde. In ihrer Arbeit
    begleitet sie Menschen dabei ihren Körper wahrzunehmen und erneut zu bewohnen,
    einschränkende Denkstrukturen aufzulösen und neue Handlungsmuster zu entdecken.
    Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die psychosomatische Begleitung von Frauen mit Posttraumatischer Belastungsstörung
    Britta Wilde, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Expertin und Ausbilderin für Anthroposophische
    Pflege und Rhythmische Einreibung an der Akademie für Anthroposophische Medizin
    Havelhöhe

    Organisation

    Prof. Andreas Michalsen
    Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin


    Prof. Georg Seifert
    Inhaber der Stiftungsprofessur für „Integrative Medizin in der Kinderheilkunde“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Oberarzt der Intensivstation der Klinik für Pädiatrie m. S. Onkologie/Hämatologie, Initiator und Leitung der Summerschool

    Dr. Christian Kessler
    Oberarzt für Forschungskoordination, Projektmanagement und Hochschulambulanzleitung der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, Initiator und Leitung der Summerschool

    Wiebke Stritter
    Psychologin (M.Sc.) und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Integrative Medizin in der Pädiatrischen Onkologie, Hauptverantwortliche für die Organisation

    Informationen zur Veranstaltung

    23. August 2018 – 26. August 2018

    Veranstalter


    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Prof. Dr. med. Georg Seifert, Initiator und Leitung der Summer School
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie Campus Virchow-Klinikum

    Augustenburger Platz 1
    13353 Berlin
    integrative-medizin@charite.de
    https://kinderonkologie.charite.de/metas/kontakt_anfahrt/

    Veranstaltungsort

    Berliner Stadtmission Diakonie Betriebs gGmbH, Tagungsräume des Jugendgästehauses
    Lehrter Straße 68
    10557 Berlin
    http://www.tagen-in-berlin.de/ueber-uns/anfahrt-und-adresse

    Zum Kalender hinzufügen
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    Prof. Dr. med.
    Andreas Michalsen
    Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Universitätsmedizin Berlin

    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstr. 63
    14109 Berlin-Wannsee
    T 030 80505-691
    F 030 80505-692
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    © 2018 Immanuel Diakonie GmbH
    Kontakt zur Immanuel Diakonie | Impressum | Datenschutz
    [*/quote*]

    Der Ärztekammer Berlin ist diese Veranstaltung natürlich bekannt, und nicht erst seit gestern. Das Programm ist als PDF-Dokument zu haben. Datum der Erstellung des PDFs: 16.Mai 2018.

    Das bedeutet, daß alle Dementis der Charité eine verdammte Lüge sind. Es war seit Monaten bekannt, was da läuft. Und was ÜBERHAUPT an der Charité läuft, ist seit Jahren bekannt. Es ist Korruption und Lüge pur.

    https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/detail/ANT-1803080-10000?page=1&v=ANT-1500423-30000&sort=title&direction=0

    [*quote*]
    Ärztekammer Berlin
    Friedrichstr. 16 | 10969 Berlin
    Telefon: +49 (0)30 – 40806-0 | Fax: +49 (0)30 – 40806-3499 | E-Mail: kammer@aekb.de

    Fortbildungskalender

    Donnerstag, 23. August 2018, 15:30 Uhr – Sonntag, 26. August 2018, 13:00 Uhr
    1. Charité Summerschool für Integrative Medizin

    Thema

    Vorträge und Workshops zu Therapien aus der Integrativen Medizin, s. Programm
    Veranstaltungsnummer

    2761102018030790004
    Fachgebiet(e)

    Naturheilverfahren
    Fachübergreifend

    Referent(en)

    Liste s. Anlage, Liste s. Anlage, Liste s. Anlage, Liste s. Anlage
    Kategorie und Bewertung

    Kategorie A
    Fortbildungspunkte: 27

    Teilnehmerentgelt

    770,00 EUR
    Information

    Anmeldeschluss: Mittwoch, 22. August 2018

    Dokumente

    programm-charit-summerschool-integrative-medizin.pdf
    https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/detail/ANT-1803080-10000?export=pdf
    https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/doc/ANT-1803080-10000/1

    Veranstaltungsort

    Jugendgästehauses am Berliner Hauptbahnhof, Berliner Stadtmission
    Lehrter Straße 68, 10557 Berlin

    Anfahrt mit Bus und Bahn
    Anfahrt mit dem Auto

    Veranstalter

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Campus Virchow-Klinikum
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
    Onkologie und Hämatologie


    Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
    Tel: 450 666 087 oder 450 566 058
    Fax: 450 566 965
    Homepage: https://kinderonkologie.charite.de/

    Weitere Veranstalter

    Prof. Dr. Andreas Michalsen, Immanuel Krankenhaus, Dr. Christian Kessler, Immanuel Krankenhaus
    Organisator

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Campus Virchow-Klinikum
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
    Onkologie und Hämatologie

    Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
    Tel: 450 666 087 oder 450 566 058
    Fax: 450 566 965
    E-Mail: georg.seifert@charite.de
    Homepage: https://kinderonkologie.charite.de/

    Wissenschaftliche Leitung
    Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Campus Virchow-Klinikum
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
    Onkologie und Hämatologie

    Sponsor:

    Helixor Heilmittel GmbH

    Weitere Sponsoren:


    Weleda AG, Salus Heilmittel GmbH, Carstens Stiftung, Software AG Stiftung

    © 2018 Ärztekammer Berlin. All rights reserved.
    [*/quote*]

    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

“Sponsor: Helixor Heilmittel GmbH
Weitere Sponsoren: Weleda AG, Salus Heilmittel GmbH, Carstens Stiftung, Software AG Stiftung”

Namen, die man bereits kennt…

.

Was Anthroposophie angeht, hat La Raqua bei den Recherchen in der Web-Site der Kinderonkologie noch etwas entdeckt, etwas völlig aus der Art geschlagenes: Argentinischen Tango.

.

Zum Thema Tanz in der Kinderonkologie an der Charite kann man HEUTE immer noch finden einen Text aus dem Jahr 2012:

    https://cccc.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/m_cc10/CCCC/70_Aktuelles_Veranstaltungen_und_Meldungen/03_Newsletter/CCCC_NL_Okt_2012_online.pdf

    Zitat:
    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    Aktuelle Informationen
    aus dem Charité Comprehensive Cancer Center | Oktober 2012
    [Seite 2]

    Tanzen soll
    Therapiefolgen lindern
    Tanzen kann Krebspatienten bei der psychischen Krankheitsbewältigung
    unterstützen. Ob Tanzen auch Therapiefolgen wie Fatigue lindern
    kann, wollen Wissenschaftler am Charité Comprehensive Cancer
    Center jetzt herausfinden
    Die Tanzstunden hatten es in sich. 60 Mi-
    nuten lang forderte der Choreograph Kel-
    vin Hardy seine „Schüler“ mit Elementen
    aus dem modernen Tanz heraus. Zweimal
    pro Woche, parallel zur laufenden Che-
    mo- oder Strahlentherapie. Aber statt sich
    vom Training erschöpft zu fühlen, waren
    die Patienten anschließend deutlich fitter.
    Und das, obwohl alle Patienten zu Beginn
    des Tanztrainings unter einer mittelgra-
    digen bis schweren Fatigue litten. „Die
    Patienten, die beim Tanztraining waren,
    fühlten sich deutlich besser als die Pati-
    enten der Kontrollgruppe“, berichtet Dr.
    Isrid Sturm von der Medizinischen Klinik
    mit Schwerpunkt Hämatologie und Onko-
    logie der Charité.

    „Unsere Patienten waren
    ganz traurig, als das
    Tanztraining zu Ende ging“

    Sturm und ihre Kollegen wollen die Studie,
    an der zwischen April 2011 und Juni 2012
    insgesamt 40 erwachsene Patienten teil-
    genommen hatten, nun noch genauer aus-
    werten. Die ersten Daten sprechen aber
    dafür, dass Tanzen das Erschöpfungssyn-
    drom „Fatigue“ bei Krebs deutlich lindern
    kann. Diese Ergebnisse könnten ein neuer
    Lichtblick für Krebspatienten sein. Schät-
    zungsweise jeder zweite wird im Laufe
    seiner Erkrankung mit Fatigue konfron-
    tiert, aber eine etablierte Therapie gibt es
    bislang nicht. „Mit unserer Studie wollen
    wir mehr Licht ins Dunkel bringen, denn
    Fatigue ist zwar weit verbreitet, aber bis-
    lang ein wenig erforschtes Phänomen“,
    so Isrid Sturm.
    Ähnliche Ziele verfolgen Kinderonkologen
    der Charité. Sie haben gerade ein Tanz-
    projekt mit Kindern und Jugendlichen
    gestartet, die wegen eines Hirntumors
    oder Leukämie behandelt werden. Häu-
    fig treten bei diesen Kindern motorische
    und kognitive Störungen als Folge der
    Erkrankung selbst oder der Behandlung
    auf. Auch chronische Fatigue kann eine
    Spätfolge sein. „In einer Studie mit etwa

    Bei Kindern werden Koordination und Gleichgewicht
    auf spielerische Art geschult.
    60 Kindern und Jugendlichen wollen wir
    erstmals untersuchen, ob Tanzen diese
    Spätfolgen reduzieren kann“, sagt Dr.
    Shabnam Shalapour von der Klinik für
    Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie.
    Drei Jahre wollen die Wissenschaftler
    ihre heranwachsenden Probanden nach-
    verfolgen und herausfinden, wie sich das
    Tanzen auf ihre körperliche und geistige
    Leistungsfähigkeit auswirkt.
    Projektleiterin Shabnam Shalapour und
    ihr Kollege Thomas Rieser sind opti-
    mistisch, dass Tanzen ein geeigneter
    therapeutischer Ansatz für Kinder und
    Jugendliche ist – auch wenn es bislang
    noch keinen Nachweis dafür gibt. Aber es
    gibt Belege, dass Bewegung eine positive
    Wirkung auf die Spätfolgen nach einer
    Krebstherapie im Kindesalter hat. „Die
    Kinder lernen beim Tanzen, Bewegungen
    zu koordinieren, sich zu konzentrieren
    und erfahren ein Körperbewusstsein, das
    ihnen durch die Erkrankung oftmals ver-
    lorengegangen ist“, sagt Thomas Rieser,
    der die Tanzeinheiten entwickelt hat. Und
    Shabnam Shalapour ergänzt. „Wir gehen
    daher davon aus, dass ein altersgerechtes
    Tanztraining die Lebensqualität unserer
    jungen Patienten auf Dauer erheblich ver-
    bessern kann“.

    Tanzprojekt für Kinder und Jugendliche mit
    malignen Erkrankungen
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie
    und Hämatologie
    Dr. Shabnam Shalapour | Thomas Rieser
    Tel. 030 450 566 278
    E-Mail: thomas.rieser@charite.de
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Ich habe mehrere Anthroposophie-Experten zum Thema Argentinischer Tango und Anthroposophie gefragt. Sie alle waren sehr überrascht und wußten nichts davon. Eurythmie, das alberne Herumgehüpfe, ist als Teil der Anthroposophie bekannt (siehe auch die “Forschung” zum Beispiel der Jahre 2011 und 2012), aber Tango?

Beim Suchen nach

    anthroposophie tango argentino

bei Google so

bekommt man mehr als 11.000 Treffer, von denen VIELE mit Treffpunkten und Zentren der Anthroposophen zusammenhängen. Meist sind es Vorträge, etc.

Fundstellen unter anderem:

Hier eine “Studie” bei Parkinson:

Aber ich finde nichts, was Rudolf Steiner selbst zum Tango gesagt hat. Ich vermute, daß das daran liegt, daß der Tango erst in den 1920-ern nach Europa geschwappt ist, in den letzten Lebensjahren von Steiner, und daß die Anthroposophen um die zweite Ehefrau von Steiner, die die große Organisatorin um Steiner war, auf der Grundlage von Aussagen von Steiner (von welchen?) sich den Tango-Unfug selber zurechtphantasiert haben.

Da wird in den Tango etwas hineingedichtet. Was man aber nur verstehen kann, wenn man den anthroposophischen Hintergrund der Macher kennt. Die Eltern der krebskranken Kinder haben von alledem nicht die geringste Ahnung und werden durch “Forschung” getäuscht.

Ich betrachte das als einen eigenständigen Erwerbszweig von Anthroposophen, von dem wir bisher nichts wußten.

.

Noch einmal zurück zum Interview des Tagesspiegel, wo laut Tagesspiegel Angelika Aggert sagt:

Eggert: “In der Kinderonkologie wenden wir keine Homöopathie an, bieten das auch nicht an und weisen auch nicht auf unserer Website darauf hin.

Wenn dem wirklich so ist, hat Homimed Aussagen veröffentlicht, die nicht wahr sein KÖNNEN. Der Ursprung von Homimed’s Aussagen ist ein Interview mit dem Tagesspiegel. WENN, ich sage WENN, die einzige Quelle für Homimed’s Aussagen nur das veröffentlichte Interview ist, dann lügt Homimed, indem Dinge völlig verdreht und Eggert und Seifert Dinge in den Mund gelegt werden, die nicht im Artikel des Tagesspiegel stehen.

Andererseits

Andererseits schreibt Homimed:

[2]

    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie [2]

    Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Angelika Eggert im Interview des Tagesspiegel:

Eggert: “Insofern ist es auch legitim, Dinge zu prüfen, die in diesem Bereich wahrscheinlich keinen Effekt zeigen, sondern dafür im Bereich Psychoonkologie oder Resilienzförderung. Das ist ja auch ein Effekt.”

Da steht “prüfen”. Das bedeutet Forschung. Homimed schreibt aber explizit über ANWENDUNG, über ganz normale Anwendung, also NICHT über Forschung. Schreibt Homimed die Wahrheit? WENN Homimed die Wahrheit schreibt, wie laufen dann die Dinge in der Kinderonkologie ab? Beziehungsweise: Wie laufen die Dinge in der Charite ab? Die Kinderonkologie ist ein Teil der Charite. Kann es sein, daß es eine Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen gibt, UND DASS DIESE ANDEREN Abteilungen Homöopathie und anderen Medizinbetrug durchführen? Und wie ist das überhaupt mit der “anthroposophischen Pflege”? Werden Dinge aus der BEHANDLUNG in die PFLEGE verlagert, um sie anders buchen oder verschleiern zu können?

Was weiß Homimed?

Wer IST Homimed?

Das ist eine interessante Frage, denn auf den ersten Blick scheint Homimed eine Art Werbeagentur zu sein. Andererseits scheint Homimed eine Aktion eines Arztes mit dem ungewöhnlichen Namen Fred-Holger Ludwig zu sein.

In meiner Anfrage an die Presseabteilung der Charite hatte ich eine Pressemitteilung zitiert.

Diese ist auf der Web-Site http://unternehmen-heute.de

    http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=528644

    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    UNTERNEHMEN-HEUTE

    Panorama
    Kinderonkologie und Homöopathie

    In PRESSEMELDUNGEN
    9. Oktober 2018, 00:17 Uhr
    pr-gateway

    img
    Kinderonkologie und Homöopathie
    .

    In einem Interview mit dem “Tagesspiegel” (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie
    https://www.homimed.de/
    nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie
    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/
    als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charite eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Homimed hat eine EIGENE Domain, macht aber Reklame in der kostenpflichtigen Web-Site http://unternehmen-heute.de, wie man am Ende der Meldung lesen kann:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Bildquelle: © romaset – Fotolia

    Pressekontakt
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    Dr. med. Fred Holger Ludwig
    Gaugasse 10
    65203 Wiesbaden
    +49 (0)1573 2833 860
    presse@homimed.de

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    Kinderonkologie und Homöopathie

    PRESSEMELDUNGEN

    © Copyright WITTMANN MEDIA.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Homimed hat eine eigene Domain. In dieser Domain ist jener Text, der bei Wittmann Media für Geld veröffentlicht wird, EBENFALLS veröffentlicht:

Aber – warum auch immer – es genügt Homimed nicht. Die eigene Domain genügt ihnen nicht, so daß sie “auswärts” veröffentlichen. Für Geld. Sie meinen es ernst.

Wer steckt dahinter? Wer bezahlt das?

Laut Impressum ist ein Dr. med. Fred Holger Ludwig involviert:

    https://www.homimed.de/impressum/

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
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    […]

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    homimed ist ein Informationsportal rund um die Homöopathie. Es richtet sich an Patienten und an alle, die sich über Behandlungsformen informieren wollen.


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    [*/quote*]

Allerdings wird in der Seite “über uns” das ganz anders dargestellt: Fred Holger Ludwig wird als der Initiator, also der AUSLÖSER von Homimed bezeichnet, aber nicht als der Betreiber oder sonstwie Verantwortliche:

    https://www.homimed.de/ueber-uns/

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Über uns
    homimed – das Infoportal zur Homöopathie

    Homöopathie und Wissenschafthomimed ist eine Informations- und Serviceplattform, die sich als Sprachrohr für die Homöopathie versteht. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, über die Homöopathie und ihre Anwendung in der ärztlichen Praxis umfassend zu informieren.

    Zudem begleiten wir die aktuelle Forschung auf verschiedenen Gebieten im Zusammenhang mit der Anwendung homöopathischer Arzneimittel. Wenn neue Studien mit interessanten Ergebnissen zur Wirkungsweise der Homöopathie veröffentlicht werden, erfahren Sie bei uns mehr darüber.

    Unser Ziel ist es, Patienten und Interessierte über die Homöopathie aufzuklären und ihnen ein fundiertes Wissen an die Hand zu geben. Denn längst hat die Homöopathie Eingang in die ärztliche Praxis gefunden. Eine optimale ärztliche Behandlung ist für uns die Verbindung aus konventionellen, konservativen Methoden mit homöopathischer Medizin.

    Initiator von homimed ist Dr. med. Fred Holger Ludwig. Der Gynäkologe mit onkologischem Schwerpunkt setzt seit Jahrzehnten auf die Homöopathie.

    Dr. med. Fred-Holger Ludwig ist seit über 40 Jahren in einer onkologischen Schwerpunktpraxis in Bad Bergzabern niedergelassen. Dr. Ludwig gründete in dieser Zeit die Frauenselbsthilfe nach Krebs in Rheinland-Pfalz.

    Der Facharzt behandelt unter anderem onkologische Patienten zweigleisig in konservativ medizinischer und biologisch additiver Form bzw. homöopathisch. Beide Arme dieser Therapie basieren nach Auffassung von Dr. med. Fred-Holger Ludwig auf einer konventionellen Grundlage und bewirken, dass die angebotene Therapie für den Patienten nur wenige Nebenwirkungen aufzeigt.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Als Arbeitsort von Fred-Holger Ludwig wird DORT Bad Bergzabern angegeben. Im Impressum von Homimed steht aber eine ganz andere Stadt: Wiesbaden:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    homimed
    / Dr. med. Fred Holger Ludwig
    Gaugasse 10
    D-65203 Wiesbaden

    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Ein Mensch mit ZWEI Adressen? Aber obacht, es gibt NOCH EINEN Trick: Vor dem Namen ist ein Schrägstrich!

Die nächste Überraschung gibt es, wenn man nach der Straßenadresse in Wiesbaden sucht: Diese Adresse wird von einer Briefkastenfirma benutzt:

    https://wiesbaden.stadtbranchenbuch.com/6323571.html
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Magdalena Grubisic deine-Postadresse.de
    Postdienste Wiesbaden
    Straße / Nr. Gaugasse 10 Stadtplan
    Ort 65203
    Route
    Wiesbaden
    Telefon
    0611 9873982 kostenlos anrufen
    E-Mail
    info@deine-postadresse.de
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Dort kann man gegen eine Gebühr einen Postweiterleitungsdienst mieten.

In Bad Bergzabern gibt es tatstächlich einen Dr. med. Fred-Holger Ludwig. Dies ist die Domain seiner Praxis:

Wer sich über das gruselige Design wundert, wird früher oder später auf die Frage kommen, wie so eine Praxis funktionieren soll. Sprechzeiten und Anfahrt und so weiter? Wie funktioniert das alles?

Dann stößt man auf die nächste Überraschung: Dr. med. Fred-Holger Ludwig ist Bürgermeister von Bad Bergzabern!

Er ist bei der CDU, siehe

Bürgermeister ist er seit 2014, seit er bei der Wahl gewann und den bisherigen Bürgermeister ablöste:

Im März 2016 wird gemeldet, daß er 70 Jahre alt wird:

Wie ist Fred-Holger Ludwig mit den von Homimed veröffentlichten Texten verbandelt? Warum fällt Homimed Seifert und Eggert in den Rücken? Fragen, auf die wir keine ehrliche Antwort erwarten dürfen. Ich denke nicht, daß ich auf meine Fragen ehrliche Antworten erhalten werde. Weder Eggert noch Seifert noch Ludwig noch die Hierarchie in der Charite oder des Senats lassen eine ehrliche Antwort erwarten.

.

Medizin, erst recht Krebsbehandlung, ist eine Sache des Vertrauens.

Und die Charite? Ist in den Fängen einer obskuren Sekte.

Wohl dem, der gesund ist.

Satire darf alles. Sogar wahr sein.

Saturday, September 22nd, 2018

Satire darf alles. Sogar wahr sein. Falls Sie das noch nicht wissen sollten: Diesen Point-of-no-Return haben wir längst überschritten.

Wenn die Satire in der Wahrheit “die Medien” übertrifft, wird es gefährlich. Das gilt in beiden Richtungen.

DIE sind von gestern:

1

    https://meedia.de/2018/09/21/tweet-von-vorsitznahles-ard-morgenmagazin-faellt-auf-satire-account-ueber-andrea-nahles-herein/

    [*quote*]
    ————————————-
    Tweet von @VorsitzNahles: ARD-“Morgenmagazin” fällt auf Satire-Account über Andrea Nahles herein
    21.09.2018
    Die “Netzreporter” von Radio Bremen haben im “Moma” heute Morgen eine Äußerung der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles auf Twitter verbreitet. Das Problem: Nahles ist in dem Netzwerk nicht über ein eigenes Konto aktiv. Wenn überhaupt schreibt die SPD-Frau über den Partei-Account @spdde. Bei dem Twitter-Account @VorsitzNahles handelt es sich um einen bereits bekannten Fake.
    ————————————-
    [*/quote*]

2

    https://meedia.de/2018/09/21/jens-spahn-will-dass-pfleger-mehr-arbeiten-wie-in-den-sozialen-netzwerken-aus-einem-einzelnen-satz-ein-skandal-gemacht-wird/

    [*quote*]
    ————————————-
    “Jens Spahn will, dass Pfleger mehr arbeiten”: Wie Medien ein Zitat aus dem Kontext reißen und einen Social-Media-Shitstorm anheizen
    21.09.2018

    Gesundheitsminister Jens Spahn sorgt in den sozialen Netzwerken mal wieder für Aufregung

    Wieder einmal Wirbel um Äußerungen von Jens Spahn. In einem Interview sprach der Gesundheitsminister über den Pflegenotstand in Deutschland. Vor allem eine seiner Aussagen sorgte in den sozialen Netzwerken für Aufregung. Nur: Im Gesamtkontext des Gesprächs betrachtet, taugt diese nicht wirklich zum Skandal – und der Fall beweist, welche Macht Überschriften in den sozialen Netzwerken haben.
    ————————————-
    [*/quote*]

Oh je, nun werden sie wieder aufmüpfig. Am Ende werden sie noch fordern, daß Journalisten schreiben und lesen können.[*] Vielleicht sogar, Darwin bewahre, Recherche fordern.
.

Mit Bildern geht alles viel einfacher:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10112

Recherche! Echte Recherche! In ganz kleinen Häppchen. Angeblich sogar Journalisten-geeignet.

.

[*]
Sie schreiben. Lesen können sie gar nicht…

“Neues Angebot für Redaktionen und Unternehmen”: für die Hühner

Thursday, September 13th, 2018

Die Handelsblatt Media Group behauptet heute, sie hätte ein “Neues Angebot für Redaktionen und Unternehmen:

Man kann das auch mit weniger hypertrophen effektheischenden Worten sagen. Brauchen tut es auch keiner. Die gebräuchliche Bezeichnung ist “Hühnerhof-Journalismus”.

Eine Organisation für Fremdwerbung in der Arztpraxis

Monday, July 9th, 2018

Im Wartezimmer des Arztes

Auf dem gar nicht so kleinen Tisch in der Mitte des Zimmers sind viele Zeitschriften ausgelegt – manche alt, manche neu – keine vom Lesezirkel, sondern Yellow-Press-Frauenzeitschriften und noch so einiges mehr. Erstaunlich, was ein Arzt für seine Patienten so alles bereit hält. Manche hat man vorher noch nie gesehen.

An der Wand hängt ein Regal, kein normales für Bücher, sondern eines jener Schau-Regale mit vorne hochstehenden Blenden, damit die Titelseiten der dahinter eingestellten Broschüren und Werbeblätter von vorne gesehen werden können.

Das Regal hängt dort schon seit längerem und ist immer gut gefüllt. Vieles ist reine Reklame, als “Information” getarnte Schriften von Pharmaherstellern.

Im Juni 2018 sind wieder neue Hefte gekommen. Auf dem Tisch liegen die druckfrischen Exemplare der “ORTHOpress”. Von der kommen immer mehrere Exemplare und die Arzthelferinnen legen den Stapel dort aus.

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_003.jpg

Im Regal fallen diese beiden Hefte auf, sowohl wegen des großen Formats als auch wegen ihrer Titelseiten:

Groß.:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_002.jpg

Groß.:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_001.jpg

“Den Mondeinfluß zur Gesundheitspflege nutzen” und “Louise Hay – Gesundheit für Körper und Seele” heißt es bei “Deine Gesundheit – natürliche und effektive Heilmethoden”, Heft September/Oktober 2017. Auch andere, geistig ähnlich unterbelichtete Esoterik gab es – zum Beispiel Hefte mit Astrologie. Dabei tut der Arzt sehr wissenschaftlich und überhaupt nicht der Esoterik zugeneigt. Warum ist dann so etwas in seinem Wartezimmer?

“Health – Naturheilkunde, Ernährung, Bewußtes Leben” ist ein ganz besonderes Kaliber. Gemacht ist das Heft, man sieht es am Logo oben rechts, für das “Zentrum der Gesundheit”, eine Firma, deren Angebot noch schlechter ist als ihr Ruf.

Die Verbraucherzentrale Hamburg über “Zentrum der Gesundheit”:

“ErnährungstrendsErnährungsportale: Verkauf statt Aufklärung”
https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-ernaehrung/ernaehrungstrends/ernaehrungsportale-verkauf-statt-aufklaerung

https://www.vzhh.de/sites/default/files/medien/166/dokumente/13-06_vzhh_Untersuchungsergebnisse_Check_Ernaehrungsportale.pdf

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/VZHH_ZDG_WEBSITE_CHECK_1_800.jpg

“Zentrum der Gesundheit” ist indiskutabel. Und dann auch noch in einer Arztpraxis…

“Zentrum der Gesundheit” geht gar nicht!

.

Das Regal ist nicht sehr dick, sein Zweck ist die Schau nach vorne. Wer achtet da schon auf den Aufkleber an der Seite, sehr dezent so angebracht, daß er zur Wand hin zeigt, neben den Stuhl in der Ecke? Die Schrift ist so klein, daß man sie auch nur aus der Nähe entziffern kann. Man hält den Aufkleber, wie in der Möbelbranche üblich, für Angaben des Herstellers.

Der Aufkleber:

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/IDS_WANDREGAL_AUFKLEBER_JUNI2018_1.png

Der Text:

[*quote*]
——————————————
Dieses Display ist Eigentum der IDS Deutschland.

Das Einlegen von Fremdbroschüren ist untersagt.

IDS Deutschland
Klostergut Fremersberg
D-76530 Baden-Baden
T 07221 39 39 639
F 07221 39 39 666

Informationen zum IDS Service
info@medi-service.de
www.medi-service.de
——————————————
[*/quote*]

.

Das Regal gehört gar nicht dem Arzt, sondern einer Firma, die es dort aufgehängt hat und über ihr Eigentum wacht!

.

Wer ist “IDS Deutschland”? Wer ist “medi-service.de”?
.

    http://medi-service.de
    [*quote*]
    ——————————————
    Servicegesellschaft für Informationen im Gesundheitswesen

    Medi-Service

    Mehrere zehntausende Ärztinnen und Ärzte lassen sich in Deutschland kostenfrei ihre Praxen mit dem Service an Gesundheitsinformationen beliefern und betreuen.

    Der Vorteil: alles kostenfrei, informativ und Ihre Räume werden inhaltlich gepflegt und geordnet.

    Ihr Servicenutzen als Arzt für Ihre Patienten wird weiter bereichert.

    Ihre Patienten danken es Ihnen.

    Sie freuen sich über Warenproben, lesenswerte Zeitschriften und Einzelinformationen zu Gesundheitsthemen.

    Eine Arztumfrage ergab für den Service die ?-Note 1.6.

    Die Qualität der Informationen und Programmthemen wurde mit der Note 1.8 bewertet.

    So einfach gehts:

    IDS montiert das Display in ca. 30 min und bestückt es in regelmäßigen Abständen mit interessanten

    Arztinformationen, Zeitschriften, Ratgeber, Broschüren zu den unterschiedlichsten Gesundheitsthemen, die das Umfeld Ihrer ärztlichen Fachrichtung tangieren.

    Dazu gibt es Muster- und Warenproben für Sie und Ihre Patienten.

    Mediposter ergänzen die angesprochenen Themen.

    IDS bietet durch eine fünfstellige Zahl angeschlossener Ärzte den Verbrauchern Zugang zu gesundheitlichen Verbraucher- und Ratgeberthemen.

    IDS sorgt so für aktiv angenommene Gesundheitsinformtionen bei der Bundesbevölkerung, bei Ärzten, Apothekern und tariert divergierende Informationsbedürfnisse zwischen den medizinischen Experten und den Vermarktungsintentionen der Pharma- und Konsumgüter -Industrie und institutionellen Partnern aus.

    mediservice A

    IDS – Information-Display-Service

    IDS bietet durch eine fünstellige Zahl angeschlossener Ärzte den Verbrauchern Zugang zu gesundheitlichen Verbraucher- und Ratgeberthemen.

    Dies koordinert und distribuiert IDS als Koordinierungsstelle und Exekutivorganisation.

    IDS sorgt so für aktiv angenommene Gesundheitsinformtionen bei der Bundesbevölkerung, bei Ärtzen, Apothekern und tariert divergierende Informatinosbedürfnisse
    zwischen den medizinischen Experten und den Vermarktungsintentionen der Pharma- und Konsumgüter -Industrie und institutionellen Partnern aus.

    mediserviceB

    Impulskontakt
    Contact us
    dc881

    Wir sind gerne für Sie da. Montag bis Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr.

    Klostergut Fremersberg
    76530 Baden-Baden
    Telefon: 49 (0)7221 39 39 639
    Email: impuls@ids-deutschland.de

    impuls@IDS-Deutschland.de

    Medi-Service
    Klostergut Fremersberg
    76530 Baden-Baden
    http://www.hauckautoren.de

    Impressum

    Verantwortlich für den Inhalt:

    IDS Information -Display -Services GmbH Deutschland
    Klostergut Fremersberg
    D-76530 Baden-Baden
    Tel. 49 (0)7221 39 39 639
    Fax 49 (0)7221 39 39 666

    eMail: impuls@ids-deutschland.de

    Geschäftsführung Deutschland / D:
    Peter Wolf, Dipl.-Betriebswirt (BA) Hon. Doz. (DH)
    Mitgl. Prüf.-Kom. (DH)

    Geschäftsführung / Holding / NL – Niederlande:
    Dr. Paul J. C. Smulders
    Hans C. W. de Cler

    Handelsregister: Amtsgericht Mannheim
    HRB 711 244, USt.-IdNr.: DE 157030423

    Grafik, Script & Realisation:

    Movision Design
    Agentur für online & Print Medien
    Schlosserstr. 16

    76437 Rastatt

    Internet: www.movisiondesign.de
    eMail: info@movisiondesign.de

    © 2016
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    oder Dritten zugänglich gemacht werden.
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    Copyright © 2016. IDS-Deutschland. All rights reserved. Design by movisiondesign.de
    ——————————————
    [*/quote*]

Aber das ist noch nicht alles! So richtig interessant wird es, wenn man vor Ort nachhakt – und dabei unter anderem erfährt:

Wer eine Arztpraxis hat, kann an dem Segen der Information teilhaben und muß dazu lediglich einen Vertrag unterschreiben. Das Regal stellt die Firma, und sie befüllt es auch. 4x im Jahr.

Die Regalauffüller kommen unangemeldet und machen alles selbst. Weder Arzt noch Arzthelferinnen müssen sich um etwas kümmern. Wie angenehm.

Möchte man den Servicevertrag kündigen, ist auch das kein Problem: In 6-8 Wochen kommt Jemand vorbei und das Regal wird abgebaut.

Nun gibt es bei der Angelegenheit ZWEI Seiten: den Arzt, der sein Wartezimmer zur Verfügung stellt, und dann diejenigen, die den Inhalt liefern.

Die Firma ist nur der Vermittler und Organisator. Der eigentliche Inhalt kommt von Firmen, die ihre Werbung in die Arztpraxis bringen wollen. Eines ist ja klar: Es geht um Werbung. Nur um Werbung. Umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben. Wie passend: in der Arztpraxis beides so nahe bei einander…

Aus der Sicht eines Händlers oder Diensteanbieters sieht die Sache so aus:

Die Firma verteilt 4x im Jahr und besucht dazu die vertragsgebundenen Ärzte. Je nach Materie kann sich der Anbieter Bereiche heraussuchen, zum Beispiel geographisch oder nach Praxisausrichtung, zum Beispiel “Allgemeinmediziner”. Davon gibt es 8000, sagte man mir.

Ein Auszug aus dem Angebot, wie es mir mitgeteilt wurde:

8000 Allgemeinmediziner
5400 Gynäkologen
4500 Kinderärzte
1500 Urologen
3000 Dermatologen
2000 Orthopäden
4500 Zahnärzte
1000 Kardiologen

Das ist beachtlich. Wer als Patient hätte davon etwas geahnt?

Auch Mütter sind ahnungslos darüber, daß es im Angebot gibt

7000 Hebammen

Da wundern

300 Kliniken

kein bißchen. Ganz überraschend für Alle dürfte sein:

10000 Kindergärten

Eine Welt für sich. Reklame in der Arztpraxis und in Kliniken, bei Hebammen und sogar im Kindergarten.

Orthopäden, um auch das zu erwähnen, werden nicht so oft besucht. Es hängt eben alles von der medizinischen Fachrichtung ab.

Die Kosten sind dagegen wohl ungefähr gleich: 2,40 Euro pro Besuch. Dabei ist es weniger wichtig, ob es sich um große und schwere Magazine handelt oder um Reklameflyer wie diesen:

Vorderseite eines Flyers für ein homöopathisches Mittel

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_HOMEO_ORTHIM_1.jpg

Innenseite des Flyers für ein homöopathisches Mittel

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_HOMEO_ORTHIM_1.jpg

.
Dieser Flyer ist gezielte Reklame für ein Medikament. Als Fremdreklame ist diese Reklame für Ärzte eindeutig verboten. Aber sie findet statt. Wer ist dafür verantwortlich?

Zunachst einmal der Hersteller und der Händler, die den Werbeauftrag zum Verteilen erteilen. Und natürlich der Arzt, in dessen Praxis all das abläuft. Er ist der Hausherr und er ist haftbar.

Damit kommen wir zu der FÜR JEDEN wichtigen Frage:

Kann ein Arzt sich aussuchen, was in dem Regal ausgestellt wird?

Die Antwort ist: NEIN!

Hier gerät man in Bereiche des Staunens, des fassungslosen Staunens … und der erschütternden Erkenntnis, daß der Arzt, dem man vertraut, wohl doch nicht so ganz der Wahre ist, für den man ihn immer gehalten hat.
.

Zurück zum Geld, das ist doch für die Firma und ihre Auftraggeber das Wichtigste. Pro Praxisbesuch 2,40 Euro pro Flyer oder Magazin. Will der Hersteller den gezeigten Flyer in die 8000 Praxen “Allgemeinarzt” auslegen lassen, kostet ihn das rund 19.000 Euro.

Dafür liegen die Flyer dort bis zum nächsten Besuch – 3 Monate.

Üblicherweise – das scheint ein Erfahrungswert zu sein – werden 10 Exemplare ausgelegt. Abgesehen von den Kosten für Entwurf und Druck der 80.000 Flyer sind das 19.000 Euro für 80.000 Stück. Das Auslegen eines einzelnen Exemplars kostet also rund 24 Cent. Das ist ein beachtlicher Betrag. Auch das hätte ein Patient ganz bestimmt nicht gedacht, wenn er so einen Flyer im Wartezimmer findet.

Der Arzt stellt sein Wartezimmer zur Verfügung, bekommt dafür allerdings kein Geld bezahlt! Nein, das viele Geld wandert in die Kasse der Firma…!

Mit einer Tabelle der Daten der Kassenärzlichen Bundesvereinigung (
http://gesundheitsdaten.kbv.de/cms/html/17077.php) habe ich in 2 Spalten die Zahlen verglichen:

Links die Zahlen der in Deutschland insgesamt tätigen Ärzte in Praxen und rechts habe ich die Zahlen der mit IDS vertragsgebundenen Ärzte eingetragen [1]:

Tabelle:
[*quote*]
——————————————–
AMBULANT TÄTIGE ÄRZTE in 2016 mit IDS-Vertrag
———————————————————
insgesamt ………………….151.989 18.900
Allgemeinärzte …………….. 41.032 8.000
Anästhesisten ……………… 3.930
Augenärzte ………………… 6.097
Chirurgen …………………. 4.656
Frauenärzte ……………….. 11.500 5.400
HNO ………………………. 4.413
Haut ……………………… 4.443 3.000
Internisten ……………….. 25.289
Kardiologen ……………….. ?.??? 1.000
Kinderärzte ……………….. 7.244 4.500
Kind.-Jug.-Psychiater ………. 1.127
MKG-Chirurgen ……………… 1.212
Nervenärzte ……………….. 7.821
Orthopäden ………………… 7.222 2.000
Radiologen ………………… 3.787
Urologen ………………….. 3.094 1.500
ärztl. Psychotherapeuten ……. 3.041
gesonderte fachärztl. Versorgung 4.916
sonstige Fachgebiete ……….. 619
ohne Facharztbezeichnung ……. 10.546

Hebammen ………………….. 7.000
Kliniken ………………….. 300
Zahnärzte …………………. 4.500
Kindergärten ………………. 10.000
——————————————
[*/quote*]

Laut http://www.ids-deutschland.de/cms/#copartner sind es 18.900 Vertragsärzte. Die Summe der mir genannten Zahlen ist jedoch 27.900. Ist IDS in der Web-Seite zurückhaltender oder ist diese nur nicht auf dem neuesten Stand? Nachprüfen kann man das als Außenstehender leider nicht.

Aber schauen wir doch einmal, wie die Verteilung grob aussieht:

Selbst bei der zurückhaltenden Zahl von 18.900 Vertragsärzten wäre das jeder achte Arzt in Deutschland.

Bei den Allgemeinärzten wäre es rund jeder fünfte.

Bei den Frauenärzten wäre es rund die Hälfte und bei den Hautärzten mehr als 2/3!

Bei den Kinderärzten wären es 62 Prozent und bei den Urologen 48 Prozent.

Das alles ist alles andere als eine Kleinigkeit. Und all das, diese gesamte Hintergrundinformation, geht an der Bevölkerung vorbei. Aber das nicht: die geballte Reklamedusche, die Einen in der Arztpraxis heimsucht.

Was schreibt http://medi-service.de in ihrer Web-Site?:

[*quote*]
——————————————
Medi-Service

Mehrere zehntausende Ärztinnen und Ärzte lassen sich in Deutschland kostenfrei ihre Praxen mit dem Service an Gesundheitsinformationen beliefern und betreuen.
——————————————
[*/quote*]

Mehrere zigtausend Ärzte überlassen ihr Wartezimmer einer Firma, die autonom entscheidet, was sie dort an Reklame verteilt.

Warum tun sie das?

Warum sollten Ärzte ein Interesse daran haben, in ihrer Praxis Reklame auszulegen OHNE dafür bezahlt zu werden? Noch dazu, wo sie über Art und Umfang der Reklame nicht mitbestimmen können…

In

“Das Wartezimmer als Spiegel der Arztpraxis”
http://ariplex.com/folia/archives/2115.htm

habe ich das schon angedeutet: “Kommerzielle Interessen” kann es in zwei Richtungen geben:

1. Geld einnehmen

2. Ausgaben einsparen

Während es leicht ersichtlich ist, daß Werbung in einer Arztpraxis Geld einspielt, ist das Gegenstück schwerer zu durchschauen.

Bei Werbung in einer Arztpraxis denkt man Leistungen, die dem Arzt Geld BRINGEN. Also zum Beispiel IgeL-Leistungen, für die der Arzt bei Durchführung bezahlt wird.

Der Betrieb einer Arzt-Praxis bedeutet jedoch auch Ausgaben. Wenn für eine bestimmte Sache weniger oder gar kein Geld bezahlt werden muß, ist dies für den Arzt ein geldwerter Vorteil. Der kann sich dadurch einstellen, daß zum Beispiel Leistungen für den Arzt kostenlos erbracht werden oder durch kostenlose Leistungen ersetzt werden. Wobei die Frage ist, was für Leistungen das überhaupt sind. Denn: Wer gewerblich in einem harten gewerblichen Umfeld eine Leistung kostenlos erbringt, tut dies nicht altruistisch, sondern aus wirtschaftlichem und oder politischem Kalkül.

Wer erbringt die Leistung für den Arzt kostenlos? Der Reklameverteiler. Nicht altruistisch, sondern von seinen Auftraggebern gut bezahlt.

Welchen Vorteil hat dann der Arzt? Sehr einfach: Er muß seine Patienten bei Laune halten, während sie im Wartezimmer “in der Pipeline” sind und darauf warten zu ihm ins Untersuchungs- bzw Behandlungszimmer zu kommen. Was im Wartezimmer ausliegt, dient der Unterhaltung, ist Beschäftigungstherapie. Dafür werden normalerweise Zeitschriften von Lesezirkeln benutzt. Lesezirkel kosten Geld. Ich hatte grob geschätzt einen Betrag von monatlich 50 Euro angenommen für das, was so an Lesezirkel-Zeitschriften in einem normalen Wartezimmer ausliegt. Zur Probe habe ich mir ein Angebot machen lassen.

Das Angebot des Leserkreises DAHEIM

Wenn ich mich nicht verrechnet habe und auch das Kleingedruckte richtig verstanden habe, war meine Vermutung richtig: ca 53 Euro pro Monat kostet ein Abonnement mit 20 Zeitschriften, ein Sonderpreis mit erheblicher Vergünstigung.

Die 53 Euro gelten für NEUE Hefte. Nimmt man solche mit 2-3 Wochen nach Erscheinungstermin, wird es noch einmal deutlich billiger.

Das heißt: “53 Euro ausgeben” auf der einen Seite versus “nichts ausgeben und mittels Regalfüller die Patienten verkaufen” auf der anderen Seite.

Ein Arzt, der sich ein Regal ins Wartezimmer hängen läßt, spart damit im Monat rund 50 Euro. Das ist alles. 50 Euro. Dafür verkauft er, ein Mitglied der Gruppe der Gut- und Bestverdienenden in Deutschland, seine Patienten an eine Reklameverteilerfirma und deren Auftraggeber.
.

Das Angebot des Leserkreises DAHEIM:
ca 18 MB
http://ariplex.com/carlixon/pix/ANGEBOT_LESERKREIS_DAHEIM_JUNI_2018.zip

Lesen Sie das Angebot. Vielleicht ist auch für Sie etwas dabei. Als Gewerbetreibender muß man etwas für seine Kunden tun. Aber auch als Großfamilie oder auch nur Jemand, der mit seinen alten Eltern zusammenlebt: gedruckte Neuigkeiten sind Dinge aus einer alten Welt, die es immer noch gibt. Bedenken Sie dabei: Das sind Dinge, die man schwarz auf weiß in der Hand hat. Dinge, die Einem nicht wie im Internet “ganz individuell” untergejubelt werden.

Jeder, der eine gedruckte Zeitschrift liest, hat die gleiche Zeitschrift wie alle Anderen. Das ist in der heutigen Welt der Lügen eine immer wichtigere Eigenschaft.
.

Wie seriös ist “Zentrum der Gesundheit”?

Kommen wir zurück zum eingangs genannten Magazin “Health – Naturheilkunde, Ernährung, Bewußtes Leben” vom “Zentrum der Gesundheit”. Im März 2017 hat “Pflanzenhunger” bei Youtube zur Frage der Seriosität ein Video hochgeladen:

“Wie seriös ist “Zentrum der Gesundheit”?”
https://www.youtube.com/watch?v=IjXF8hozyVI

[*quote*]
——————————————
Pflanzenhunger
Published on Mar 19, 2017

Ihr habt mich gefragt – ich hab recherchiert!
Wer steckt hinter dem Portal “Zentrum der Gesundheit”? Sind die Informationen dort verlässlich oder ist die Seite unseriös?
Und was hat es mit dem angegliederten Shop auf sich?
——————————————
[*/quote*]

“Pflanzenhunger” hat mehrere Web-Seiten ausgegraben:

“Zum weiter lesen”

Verbraucherzentrale Hamburg
“Ernährungstrends
Ernährungsportale: Verkauf statt Aufklärung”
https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-ernaehrung/ernaehrungstrends/ernaehrungsportale-verkauf-statt-aufklaerung
https://www.vzhh.de/media/396

“Stellungnahme” vom ZdG:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/verbraucherschutz-hamburg-ia.html
.

Erwähnte Artikel vom “Zentrum der Gesundheit”:

“Krebs und Natron”::
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/backpulver-gegen-krebs.html
http://web.archive.org/web/*/https://www.zentrum-der-gesundheit.de/backpulver-gegen-krebs.html
http://web.archive.org/web/20100807150419/https://www.zentrum-der-gesundheit.de/backpulver-gegen-krebs.html
http://archive.is/YURc4

“Natürliches AIDS-Medikament”::
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/aids-medikament-ia.html
http://web.archive.org/web/20130606190212/http://www.zentrum-der-gesundheit.de/aids-medikament-ia.html
http://archive.is/6XLL7

“Brustkrebs-Selbstheilung”:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brustkrebs-selbstheilung-16080462.html
http://web.archive.org/web/20170226064735/http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brustkrebs-selbstheilung-16080462.html
http://archive.is/ujpSp

“Über uns”-Seite im Web Archive:
https://web.archive.org/web/*/https://www.zentrum-der-gesundheit.de/wer-wir-sind.html
https://web.archive.org/web/20110304225735/https://www.zentrum-der-gesundheit.de/wer-wir-sind.html
http://archive.is/Yt3mA
.

Ein gutes Beispiel dafür, wie Web-Seiten entweder ganz verschwinden können oder im Lauf der Zeit immer wieder inhaltlich geändert werden. Was ist da noch sicher? GAR NICHTS!

Auf der anderen Seite ist es allerdings nicht so, daß bedrucktes Papier immer die Wahrheit bringt. Gerade bei “Zentrum der Gesundheit” ist höchste Vorsicht geboten! Das wichtige Detail dabei ist: daß man so ein gedrucktes Etwas als Beweismittel hat. Und das habe ich. Aus dem Wartezimmer des Arztes.
.

Die archivierten Web-Seiten des “Zentrum für Gesundheit” beweisen, daß man vor dem “Zentrum der Gesundheit” warnen muß. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat es bereits getan. Und sie sollte es wieder und wieder tun. Solche Dinge wie die des “Zentrum für Gesundheit” gehören nicht in eine Arztpraxis. Auch nicht ins Internet. Die sind außerhalb JEGLICHER Diskussion.

Die gehören nicht in eine Arztpraxis. Und doch sind sie da. In einem Regal der Firma IDS. Wer ist dafür verantwortlich?

Das ist auch kein Einzelfall. Immer wieder und wieder sind höchst zweifelhafte Hefte höchst zweifelhaften Inhalts im Wartezimmer. In wieviel tausend Praxen in Deutschland?

Es geht nicht um das eine Heft von “Zentrum der Gesundheit”, denn das ist nur EIN Beispiel. Es geht um das gesamte System, bei dem geltende Gesetze eiskalt gebrochen werden. Es geht um ein System, das dieses Beispiel durchgezogen hat. Es geht um ein System, bei dem Millionen Patienten systematisch hintergangen, indoktriniert und ausgebeutet werden.

Wer ist IDS? Wer steckt dahinter? Warum hat noch niemand etwas gegen diese Organisation getan? “Mehrere zehntausende Ärztinnen und Ärzte lassen sich in Deutschland kostenfrei ihre Praxen mit dem Service an Gesundheitsinformationen beliefern und betreuen.” heißt es.

.

Ich frage nicht, ob wir in einer Bananenrepublik leben, denn die Antwort kennen wir schon. Ich hätte lediglich gerne eine Revolution.

Was tun? Man gibt das Thema einem Journalisten…

Friday, July 6th, 2018

Hin und wieder gibt es Themen, für die ist ein kleiner Blog viel zu klein. Handfeste Skandale gehören vor ein großes Publikum. Was tun? Man gibt das Thema einem Journalisten.

Man gibt das Thema einem Journalisten. Leichter gesagt als getan. Zuerst muß man nämlich einen finden, der etwas mit dem Thema machen könnte. Dann muß man einen finden, der Einem zuhört. Und das Schlimmste: Man muß einen finden, der die Sache auch begreift. Das sind große Hürden – und oft habe ich hinterher festgestellt, daß es einfacher gewesen wäre, doch selbst über das Thema zu schreiben. Einfacher und schneller, denn bis man dem Journalisten etwas erklärt und er es begriffen hat, hätte man die Sache längst dreimal selbst geschrieben. Gespräche mit Journalisten kosten Zeit und Nerven…

Im Laufe der Jahre habe ich mit Zeitungsredaktionen und Fernsehredaktionen zusammengearbeitet, von der Hamburger Morgenpost über TV2 in Norwegen über RAI 3 in Italien bis Radio Canada. Nicht oft. Aber es hat gereicht.

Es ist ja nicht so, daß jedes Thema sofort aufgegriffen und verarbeitet wird. Nein, das ist die extrem seltene Ausnahme. In der Regel werden Themen beschnuppert, liegen gelassen und vergessen. Das erfährt man natürlich erst, wenn es längst zu spät und das Thema wie Gemüse auf dem Wochenmarkt verwelkt ist. Viele Themen haben nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit.

Meine erste größere Zusammenarbeit mit einem Sender war 2005 – und sie kostete Nerven. Ich hatte mehrere Texte bereits fertig und konnte sie auf den Server laden, aber das hätte die Recherchen der Redaktion beeinträchtigt. Deswegen hielt ich die Web-Seiten zurück. Mehr als 1/2 Jahr. Es kostete Nerven.

Das Thema kam durch, es wurde gesendet und es war ein Erfolg. Die meisten anderen Themen, auch große Skandale, gingen jedoch ein wie Primeln.

2006 hatte ich einen Buchtext über Impfgegner fertig, eine sehr, sehr umfangreiche Recherche- und Schreibarbeit – und der Verlag wollte sich nach dem Papstbesuch wieder bei mir melden. Man war jedoch so faul, daß man mir nicht einmal eine Absage schickte.

Ich habe den Text dann als eigenständige Domain veröffentlicht, auf

“Impfkritiker
Was man über sie wissen sollte,
wenn man überleben will”
http://www.pharmamafia.com
http://www.impfkritiker.de und
http://www.pharmamafia.de

Es ist der größte und umfangreichste Text, der je über Impfkritiker und deren Hintergründe gemacht wurde. Von mir stammt nur ein Teil des Materials, denn mehrere Autoren haben mir freundlicherweise Teile ihrer Arbeit kostenlos zur Verfügung gestellt.

2009 gab es den Rigividerm-Skandal. Mein fertiger Text gefiel nicht. Also habe ich ihn erweitert und selbst veröffentlicht:

“Der Regividerm-Skandal
Der größte deutsche Medienskandal seit dem 2. Weltkrieg”
http://www.kindersprechstunde.at

Der eigentliche Skandal waren nicht die Vorgänge im WDR selbst, sondern das bundesweite Totschweigen des Skandals. Ein ganz bewußtes Versagen der Medien, die in Nibelungentreue einen der ihren vor der Kritik schützten. Daß die Medien die 4. Macht im Staate sein sollten, daß sie objektiv berichten sollten, oh je, eine schöne Mär. Die Realität ist eine Wagenburg, und wehe dem, der sich ihr nähert…

2010 wurde ein großer Ring von Hamer-Praktizierern entdeckt. Mehr als 1000 Beteiligte. Nichts geschah.

2016 wurde dieser Ring wiederentdeckt mit inzwischen rund 2000 Beteiligten. Nichts geschah.

2017 und 2018 wurden wieder Journalisten informiert. Nichts geschah. Da ist ein riesiger, vermutlich sogar Europa-weiter Skandal, aber die Journalisten schweigen.

“Rückgrad”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=432.0

“2010: Meldung an den ORF”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9657.0

Rund 2000 “Ausgebildete” in einer sogenannten “Dorn-Therapie”, bei der jedoch außer Dieter Dorn (ein einfacher Mann aus dem Volk, der Medizin macht, indem er den Leuten auf dem Rücken herumdrückt), der die bekannte Zentralfigur ist, eine weitere Person mitspielt: der kriminelle Psychopath Ryke Geerd Hamer, beziehungsweise dessen “Germanische Neue Medizin”, die beim Unterricht nicht nur unterrichtet wurde, sondern ein ganz zentraler Teil der “Ausbildung” ist, wo in großen Postern zu den Knochen usw. die jeweiligen Hamer’schen Erklärungen eingetragen sind.

Ob Hamer davon wußte, ist unerheblich. Der war sowieso wütend auf die Nachahmer und Raubkopierer, die mit “seiner” “Germanischen Neuen Medizin” Geld machen. Viel wichtiger ist die Frage, ob Dieter Dorn wußte, was dort geschah. Leider starb er 2011, so daß man ihn nicht mehr fragen kann. Aber vor seinem Tod war er im Trainingszentrum und muß deswegen die Schulungsmaterialien gesehen haben. Es sei denn, man hat sie ihm ganz bewußt verschwiegen, was ich aber nicht glaube, denn bei 2000 Personen wird die eine oder andere früher oder später doch den Kontakt mit dem Meister gesucht und mit ihm gesprochen haben über die Ausbildung.

Man muß sich die Tragweite einmal vorstellen: Da gibt es rund 2000 Menschen, die als “Heiler” (oder mit welcher Bezeichnung auch immer) Menschen behandeln, und die mit der Germanischen Neuen Medizin nach Ryke Geerd Hamer indoktriniert wurden. Alle Welt denkt, daß die Dorn-Therapie eine rein manuelle Therapie ist – und in Wahrheit ist ein 2000 Mann starkes internationales Netzwerk von Hamer-Anhängern unter diesem Tarnmantel aktiv, außer in Deutschland auch in mehreren anderen europäischen Ländern. Es wird sogar staatlich gefördert. Es gibt einen Bundesverband. Es gibt Landesverbände. Und so weiter. Ein Skandal, der zum Himmel stinkt.

Und Niemand ahnt etwas davon.

Und die Journalisten … schweigen.

In Gelsenkirchen gibt es eine Kinderklinik, die nach Ryke Geerd Hamer’s Germanischer Neuer Medizin behandelt.

“Hamer-Anhänger in der Kinderklinik”
http://www.klinikskandal.com

Und die Journalisten schweigen.

Eigentlich sollten Journalisten sehr beredt sein und ausgiebig über Skandale und Verbrechen berichten.

Eigentlich…

Eigentlich sollten Journalisten lesen und verstehen, sie sollten zuhören und schreiben können.

Eigentlich.

2014 habe ich den Betrug Homöopathie geknackt. Haben Journalisten darüber berichtet? Nein, kein einziger.

Hier sind einige meiner Texte zum Thema:

“Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst”
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

“Homöopathie: Die “Potenzierung” ist entlarvt als ein Hütchenspielertrick”
http://ariplex.com/folia/archives/570.htm

“Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte
Kriminalität und Korruption”
http://ariplex.com/folia/archives/585.htm

“Beweisstück der Anklage: Auszug aus dem Homöopathischen Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/643.htm

“Beweisstück der Anklage: das Homöopathische Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/647.htm

“Wenn Journalisten pfuschen”
http://ariplex.com/folia/archives/406.htm

Ich will das natürlich nicht überbewerten. Jeder 4.- oder 5.-Klässler hätte das auch gekonnt! Homöopathie ist wirklich ganz einfach. Man muß nur verstehen, wie sie funktioniert. Dazu muß man lesen – und man muß genau hingucken. Zugegeben, ich habe 12 Jahre gebraucht, bis ich darauf gekommen bin. Aber ich habe es geschafft. Ich habe das geschafft, was Millionen Menschen in 220 Jahren nicht geschafft haben. Aber wenn ich mir ansehe, was Journalisten so alles NICHT schaffen, wundert mich gar nichts mehr. Es ist ein Wunder, daß überhaupt etwas funktioniert…
.

2015, ein Jahr später, begann mit Material aus den USA eine sehr aufwendige Recherche über den Betrüger Dewayne Lee Smith und seine Komplizen, die von Saltlake City bzw Herriman in Utah aus ein Wundermittel “BX Protocol” vermarkten (sie tun es immer noch), und die Verbindungen bis in die Schweiz und Großbritannien haben.

“The Dewayne Lee Smith files, BX Protocol, Delta Institute, Utah”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=427.0

Deutsche Journalisten? Fehlanzeige. Nichts. Niemand. Kein einziger Artikel. Gründe wurden keine genannt.

In den USA gibt es einen Paul van Osdol, der bei einem TV-Sender ist, der (unbeabsichtigt) für die Betrügerbande Reklame gemacht hatte. Das reizt natürlich, die Scharte auszuwetzen. Doch er versagte auf der ganzen Linie. Die wirklich riesige Masse an Material (fast 200 MegaByte) wurde kein bißchen berücksichtigt. Statt dessen glänzte er mit einem Hinweis auf die journalistische Ethik.

Einen solchen Hinweis kannte ich schon – von einer Journalistin, die ich seinerzeit als einer der ersten in Deutschland auf Material zum Bombenbau hinwies, das im Netz kursierte. Ich bot ihr damals an, ihren Artikel vor Veröffentlichung kurz zu prüfen, um sicherzustellen, daß inhaltlich alles einwandfrei ist. Sie lehnte erbost ab – mit dem wütendem Hinweis auf “journalistische Ethik”. Der Artikel war denn auch …

Die Fehler wären zu vermeiden gewesen. Aber das widersprach ja ihrer journalistischen Ethik – oder was sie dafür hielt.

Über Paul van Osdol habe ich hier berichtet:

“Paul van Osdol and ‘BX Protocol’ – or: how badly can a ‘journalist’ mess up?”
http://ariplex.com/folia/archives/1555.htm

Merke: Wenn jemand auf “journalistische Ethik” pocht, ist Gefahr im Verzug. Am besten, man schreibt den Artikel selbst, dann stimmt er auch.
.

Es gibt noch weitere Fälle totalen Versagens. Nicht nur bei Journalisten, auch bei anderen Berufsgruppen. So bei weltberühmten Filmschauspielern wie Geena Davis, Tommy Lee Jones, und noch rund 20 anderen. Bei meinen Recherchen über die Hamer-Szene und einen ihrer Ableger, die “Meta-Medizin”, bzw “Meta-Health”, wie man dann umfirmierte, war ich 2007 darauf gestoßen.

“Meta-Health is murder”
“Meta-Medizin ist Mord”
http://www.healbreastcancerawards.org

Ich habe seinerzeit sogar mit dem Büro von Arnold Schwarzenegger, damals noch Gouverneur von Kalifornien, Kontakt aufgenommen. Keine Chance. Nichts.

Und die Journalisten? Schweigen.

Über die Meta-Mediziner hat erst TV2 in Norwegen berichtet. Dort hatte es durch die Meta-Mediziner mehrere Todesfälle gegeben.

.

Hin und wieder gibt es Themen, für die ist ein kleiner Blog viel zu klein. Handfeste Skandale gehören vor ein großes Publikum. Was tun? Man gibt das Thema einem Journalisten.

Wie wäre es mit einem bundesweiten Skandal, bei dem 20.000 Ärzte beteiligt sind? Wäre das kein Thema?

Ein Thema schon. Aber für Journalisten?

Im Juni 2018 bekam ich Material, das ich an mehrere Journalisten weitergab. Gibt man es EINEM Journalisten, wird nichts draus. Und mehreren?

Nachdem ich die Journalisten informiert hatte, geschah … nichts. Nichts. Und nichts.

Weil ich den Drang gewisser Kreise kenne, sich groß in Szene zu setzen mit Themen, die SIE angeblich entdeckt und recherchiert haben, habe ich mir das Vergnügen gemacht, beizeiten eine Boje auszusetzen, scheinbar ganz unverfänglich und ohne Hinweis auf den eigentlichen Kern des Skandals:

“Das Wartezimmer als Spiegel der Arztpraxis”
http://ariplex.com/folia/archives/2115.htm
.
Faites vos yeux!

Instant Karma … ‘Wissenschaftlich bewiesen’

Wednesday, April 18th, 2018

‘Schreibwerkstatt @HubertaWeigl’ (https://twitter.com/HubertaWeigl/with_replies) hat mir ein schönes Fundstück präsentiert:

https://www.woerterfall.com/wissenschaftlich-bewiesen-was-heisst-das-eigentlich/

von

    “wörterfall – die kommunikationswerkstatt, Michaela Albrecht”

Der “Artikel” ist mit Sicherheit in gewerblicher Absicht geschrieben und veröffentlicht worden, wie auch andere in der klar ersichtlich gewerblichen Web-Site.

Der Artikel beginnt mit diesen Worten:

    [*quote*]
    ————————————–
    Wissenschaftlich bewiesen – was heißt das eigentlich?

    Wissenschaftlich bewiesen – das klingt so gut, aber was bedeutet das? Und umgekehrt, was bedeutet es, wenn etwas wissenschaftlich nicht bewiesen ist? In meiner Arbeit habe ich ständig mit Heilpraktikern zu tun, die mit unwissenschaftlichen Methoden arbeiten. Und geht es Ihnen nicht auch so, dass man bei dem Begriff „unwissenschaftlich“ automatisch Bilder von mittelalterlichen Jahrmärkten im Kopf hat, wo marktschreierische Quacksalber einem getrocknete Krähenfüße gegen Rheuma angedreht haben?
    Als ich dem Begriff „wissenschaftlich bewiesen“ auf den Grund gehen wollte, stieß ich auf einen hervorragenden Artikel von Prof. Harald Walach, von dem ich vieles übernommen habe. Andere Teile stammen von mir oder von Wikipedia.
    […]
    ————————————–
    [*/quote*]

Bei der Erwähnung von Harald Walach dürfte den meisten Lesern ein Entsetzensschrei über die Lippen gekommen sein. Harald Walach und Wissenschaft, das verträgt sich nicht.

Wer mehr über Harald Walach wissen will: oben rechts im Suchfenster in

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php

    walach

eingeben und die Suche starten. Besonders die “Studie” zum Stichwort “Kozyrev” hat es in sich…

Zurück zum “Artikel” von Michaela Albrecht, in dem es einige Absätze weiter heißt:

    [*quote*]
    ————————————–
    Auftauchende Schwierigkeiten bei der Replikation von Studien

    In der Physik gelten sehr strenge Richtlinien, bis experimentelle Ergebnisse ernstgenommen werden.
    ————————————–
    [*/quote*]

Das Stichwort hier ist “Replikation”. Bezogen auf den “Artikel” ist das mindeste, was man erwarten darf, daß man diesen Artikel zitieren kann und ihn zur näheren Untersuchung und Beweisführung auf die eigene Festplatte sichern kann. Zur Beweismittelsicherung.

Doch weder kann man den “Artikel” sichern noch kann man aus ihm zitieren, denn es erscheint eine Warnmeldung eines vorsätzlich eingebauten Blockers, der elementare Funktionen des Browsers blockiert:

“ALERT! You are not allowed to copy content or view source”
.

Der Screenshot zeigt die Warnmeldung:

Das ist der klare, eindeutige und unwiderlegbare Beweis, daß dieser Artikel ganz unter gar nicht die Kriterien der Wissenschaft erfüllt.

Doch Wissenschaft kann mehr als nur staunen machen. Wissenschaft kann Beweisstücke sichern.

Hier der Beweis:


(http://archive.is/LJdul/image)

Sogar die ganze Seite ist inhaltlich gesichert:

http://archive.is/LJdul

Instant Karma.

Instant Karma kann aber noch mehr.

In ihrer gewerblichen Web-Site hat Michaela Albrecht noch mehr Seiten, darunter diese, und die – auch das ist evident – in gewerblicher Absicht:

https://www.woerterfall.com/abmahnung-heilpraktiker/

Die Seite beginnt mit diesen Worten:

    [*quote*]
    ————————————–
    Abmahnung Heilpraktiker – So reduzieren Sie die Gefahr!

    Abmahnung Heilpraktiker – Welche Formulierungen sind gefährlich?

    Abmahnung Heilpraktiker: Um den Kontakt mit dem Verband Sozialer Wettbewerb bzw. mit dem Gericht zu vermeiden, dürfen Sie viele Formulierungen nicht verwenden.
    […]
    ————————————–
    [*/quote*]

.
Am Ende der Seite ist die gewerbliche Absicht gerichtsfest veröffentlicht:

    [*quote*]
    ————————————–
    “Was darf ich denn überhaupt noch sagen? Irgendwie muss ich doch werben?”

    Ja, es ist unerquicklich. Die Rechtsprechung wird immer absurder, denn langfristig soll der Beruf des Heilpraktikers ausgetrocknet werden, ähnlich wie der Beruf der Hebamme. Wenn Sie Ärger vermeiden wollen, sollten Sie vorsichtig und sehr erfinderisch sein. Und am besten sollten Sie mich anrufen. Denn es ist billiger, mit mir und Frau Dr. Oberhauser zu arbeiten, anstatt eine Vertragsstrafe vom € 5.100,- pro falscher Formulierung an den Verband Sozialer Wettbewerb zu zahlen.
    ————————————–
    [*/quote*]

(Instant Karma: http://archive.is/qmTUr)

Instant Karma.
Quod erat demonstrandum.

.
.
PS:

Vielleicht – man sollte das doch fragen dürfen, und man darf – ist auch die erstgenannte Seite in einer mehr als nur unilateralen gewerblichen Absicht entstanden?

Denn in der zweiten Seite ist eine werbliche Absicht zu erkennen im Hinblick auf Rechtsberatung durch eine dort genannte Anwältin. Ob die davon weiß, sollte doch zu eruieren sein.

Die Anwaltskammer, denke ich, wird das bestimmt können.

Und die erste Seite wiederum erwähnt einen Harald Walach, der Mitglied der “Kommission D” des BfArm ist, die unter anderem zuständig ist für die Zulassung homöopathischer Komplexmittel, die wiederum, auch das wird so gerne verschwiegen (vor allem von den “Skeptikern”), den deutschen Herstellern homöopathischer Mittel mehr als die Hälfte des Umsatzes bringen.

2012 betrug für die deutschen Hersteller der Gesamtumsatz für homöopathische Mittel 453 Millionen Euro, woraus man für die Komplexmittel auf mehr als 250 Millionen Euro schließen darf – und das alleine für 2012. 2018 dürfte der Anteil bei weit mehr als 350 Millionen Euro liegen.

Wobei, um auch das zu erwähnen, homöopathische Komplexmittel aus mehr als einer Grundsubstanz bestehen UND diese Grundsubstanzen sogar in unverdünnter und unpotenzierter Rohtinktur beigemischt werden dürfen und werden. Es ist mitnichten so, daß da “gar nichts drin ist”. Solche als homöopathisch verkauften Mittel haben durchaus pharmazeutische Wirkung.

Schon vor mehr als 2 Jahren habe ich am 22.11.2015 in

über die Bestandteile von Komplexmitteln geschrieben. Ich zitiere das von mir nachgeprüfte Beispiel:

2014 habe ich folgende Salbe entdeckt, welche die Urtinktur in unverdünntem und nicht geschlagenem Zustand enthält in 5 Gramm auf 100 Gamm, also 5 Prozent NICHTDYNAMISIERTE Urtinktur. Ich halte das für Betrug, weil diese Salbe als homöopathisches Arzneimittel verkauft wird, obwohl ein klarer Bruch der Grundregeln der Homöopathie besteht. In der Liste der Bestandteile sind sogar weitere unverdünnte Anteile:

    http://www.medpex.de/antimas-selz-salbe-p5560838
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
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    Anbieter: pharmarissano Arzneimittel GmbH
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    ANTIMAS SELZ Salbe
    homöopathische Arzneimittel

    Creme und Mischung – Ein Produkt auf natürlicher Basis
    Antimas Selz Creme und Antimast Selz TN sind homöophatische Arzneimittel
    zur Anwendung bei Erwachsenen. Sanft, gut verträglich und phytologisch
    wirksam.
    Unter der Behandlung mit Antimas-Selz Salbe gehen Lymphdrüsenschwellungen
    und -verhärtungen zurück. Pulsatilla und Hydrastis normalisieren und
    fördern die Funktion der Schleimhäute, zugleich haben sie eine
    gefäßstärkende Wirkung. Thuja zeigt eine deutliche Affinität zu
    proliferativen (zellwuchernden) Prozessen unterstützt von Condurango und
    wirkt diesen durch Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte entgegen.
    Agnus castus hat sich besonders bei hormonabhängigen Beschwerden, wie sie
    insbesondere während des weiblichen Zyklus oder den Wechseljahren
    auftreten, bewährt.

    Indikationen:
    – imakterische Mastophatie
    – prämenstruelle Mastodynie
    – prämenstruelles Syndrom
    – Mastophatie
    – Mastitis

    Zusammensetzung:
    100 g Salbe enthalten:
    5,0 g Condurango ø;
    1,0 g Agnus castus ø;
    1,0 g Hydrastis D4;
    0,5 g Pulsatilla D4;
    0,5 g Lilium tigrinum ø,
    Konservierung:
    100 mg Parabene
    E214,
    E216,
    E218 mit Phenoxyethanol

    Menge:
    Salbe 100 ml
    ——————————————————–
    [*/quote*]

.
.

Würden Sie jetzt noch immer behaupten wollen “in Homöopathika ist nichts drin”…?

Damit sind wir wieder bei Harald Walach, dem Mitglied der “Kommission D” des BfArm, das über solche Komplexmittel entscheidet. Eine der Fragen, die man zu Harald Walach stellen MUSS:

Wieso ist Harald Walach Mitglied der “Kommission D”?

Die Antwort: Weil ihn das Gesundheitsministerium dorthin DELEGIERT hat. Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums, und damit in der Verantwortung des Gesundheitsministers, haben – man muß fragen: WARUM!? – Harald Walach in die “Kommission D” delegiert, OBWOHL bereits bekannt war, daß die “Universität” Viadrina in Frankfurt an der Oder ausgerechnet wegen Harald Walach sehr ernste Schwierigkeiten hatte.


(Bild aus http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486

Die GWUP, ein von Harald Walach allzeit geschätzter Freundeskreis (ich bitte vermerken zu wollen, daß dies tiefrabenschwarzer Humor ist…) schrieb am 9.6.2012 über die Eskapaden an der Viadrina und über deren Bewertung durch die Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg:

    https://blog.gwup.net/2012/06/09/hogwarts-an-der-oder-vernichtendes-urteil-der-hochschulkommission/

    [*quote*]
    ————————————–
    Hogwarts an der Oder: Vernichtendes Urteil der Hochschulkommission

    9. Juni 2012 von Bernd Harder

    Die Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg hat gestern ihren Abschlussbericht vorgelegt.

    Dieser war mit Spannung erwartet worden, weil der Präsident der Europa-Universität Viadrina („Hogwarts an der Oder“) sich erst danach zu den esoterischen Abwegen des „Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften“ (INTRAG) äußern wollte.

    In dem Bericht der Strukturkommission heißt es nun unter anderem:

    [**quote**]
    ————————————–
    Gegen das Institut für Transkulturelle Gesundheitswissenschaften an der EUV bestehen seitens der Kommission durchgreifende strukturelle Bedenken. Das Institut besitzt nur in begrenztem Umfang Bezüge zu den fachlichen Schwerpunkten der Universität.

    Zugleich besteht in seiner Aufstellung und der Konzeption des über das Institut angebotenen weiterbildenden MA-Studienganges „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“ dabei aus Sicht der Kommission eine qualitative Problematik.

    Eine in der Zielsetzung des Instituts formulierte geisteswissenschaftliche Reflexion an den Rändern der naturwissenschaftlichen Medizin ist zwar grundsätzlich wünschenswert. Auch in den medizinischen Fakultäten deutscher Universitäten finden sich (zweifellos nicht in dem wünschenswerten Ausmaß) Reflexionen medizinischen Handelns und Entscheidens. Es erscheint jedoch äußerst zweifelhaft, dass diese Reflexion im Rahmen des Instituts in geeigneter Weise erfolgen kann.

    Denn die Befassung mit komplementärer Medizin erfordert zwingend die enge Verbindung mit der naturwissenschaftlichen Seite, der Medizin, da sie nicht alleine als kulturwissenschaftliches Thema wissenschaftlich und praktisch bearbeitet werden kann. Komplementarität bedarf notwendigerweise des Zusammenwirkens von zwei sich gleichwertig einbringenden Komponenten. Die personellen Voraussetzungen hierfür sind allerdings an der EUV nicht gegeben.

    Die personelle Ausstattung des Studienganges findet auf der Seite der naturwissenschaftlichen Medizin nahezu ausschließlich über Lehrbeauftragte, überwiegend aus niedergelassenen Praxen, statt. Ein wissenschaftlicher Hintergrund vom Range universitärer Medizin lässt sich dabei nicht in ausreichendem Maße feststellen.

    Die Zielgruppe der Ärzte, Apotheker und Psychotherapeuten, an die sich das Studienangebot „Komplementäre Medizin“ des Instituts besonders richtet, wird insgesamt von einem Lehrkörper betreut, dem überwiegend medizinische Kenntnisse fehlen. Dies gilt besonders für die Forschung, die der Lehre zugrunde liegen sollte.

    Insgesamt ist die für eine der Themenstellung adäquate Forschung im universitären Rahmen erforderliche personelle wie sachliche Ausstattung des Instituts aus Sicht der Kommission nicht erkennbar. Auch erschließt sich der Wert des seitens des Instituts formulierten „Praktika-basierten Forschungszweckes“ nicht.

    Mit Blick auf das Gesamtprofil der EUV erscheint schließlich auch die Feststellung angezeigt, dass keine Hinweise auf eine Internationalisierung des MA-Studienganges erkennbar sind. Insbesondere liegt auch keine sichtbare internationale Anbindung an die naturwissenschaftliche Medizin vor.

    Die Hochschulstrukturkommission empfiehlt der EUV dementsprechend nachdrücklich den künftigen Verzicht auf das Angebot des MA-Studienganges „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“.

    Eine Fortführung des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften ist weder wie bisher als In-Institut noch als An-Institut zu befürworten. Vertretbar erscheint allenfalls, das Institut privatwirtschaftlich außerhalb der Hochschule weiter zu betreiben.“
    ————————————–
    [**quote**]

Vernichtender kann ein Urteil kaum ausfallen.
[…]
————————————–
[*quote*]

“Vernichtender kann ein Urteil kaum ausfallen.”.

Warum, das MUSS man fragen, wird Harald Walach TROTZDEM vom Gesundheitsministerium in die “Kommission D” des BfArm delegiert?

Und WARUM wird Harald Walach von Michaela Albrecht als Experte zu – ausgerechnet! – Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit zitiert?

Wobei, auch das darf man nicht vergessen, Monika Albrecht ihre Web-Site gewerblich produziert und veröffentlicht. Wer sind ihre Auftraggeber – und warum?

Medien = kollektives Hirnversagen

Tuesday, March 6th, 2018

Am 6. März 2018 ist die Lage im medialen Wasserglas wie gewohnt: normal unruhig. Heutiges Thema des Tages: die öffentliche Zuschaustellung der Versagensleistung der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, kurz “FAZ”:

    [*quote*]
    —————————————————–

    06.03.2018 | 15:58 Uhr
    06.03.2018 um 16:32 Uhr
    FAZ.net ordnet Blogs neu und trennt sich von Don Alphonso

    Die FAZ hat angekündigt, auf ihrer Website die Sektion mit Blogs umzubauen. Künftig sollen Blogs bei FAZ.net stärker als “Experimentierfeld” genutzt werden und auch mehr Podcasts veröffentlicht werden. Im Zuge der Neuausrichtung werden einige alte Blogs eingestellt, darunter auch “Stützen der Gesellschaft” und “Deus ex Machina” des ebenso bekannten wie streitbaren Bloggers Don Alphonso. Dessen Fans laufen bei Twitter Sturm.
    […]
    —————————————————–
    [*/quote*]
    Quelle:
    http://meedia.de/2018/03/06/faz-net-ordnet-blogs-neu-und-schmeisst-dabei-don-alphonso-raus/

.

Da hat der Verlag eine der wenigen lesbaren Kristallisationsfiguren des Landes – und wirft sie einfach raus.

Wenn man etwas Neues ausprobieren wollte, wie der Verlag behauptet, so kann man das doch in Hülle und Fülle tun – PARALLEL zu den bisherigen Blogs. im Gegensatz zu Papier ist das Internet in seriner Größe unbegrenzt. Und wenn die Blogs Anzeigenerlöse bringen, dann ist das doch genau das, wozu ein Verlag da ist: Geld machen mit Veröffentlichungen.

Aber es geht anscheinend nicht um Geld. Es geht auch nicht um geistige Größe. Es geht um eine politische Machtdemonstration. Und um eine politische Richtung. Um eine Gleichschaltung.

Nur: eine Gleichschaltung ist nicht immer dadurch gegeben, daß von Oben etwas angeordnet wird. Eine Gleichschaltung kann auch eintreten dadurch, daß ALLE nicht begreifen. Oder sich weigern etwas zu begreifen. Keine Order von oben, sondern Hirnversagen.

Wer und wie bei der “FAZ” versagt hat, das wissen “die” bei der “FAZ” am besten. Oder gar nicht.

Für weniger als 30 Euro pro Jahr kann man Web-space mieten, samt Domain-Registrierung. Einen Blog zu installieren dauert nur wenige Minuten. Dann kann man schreiben. Jeder kann das. Tagein-tagaus. Und die Welt ist zu Gast.

Die “FAZ” ist nur EIN Platz im WWW. Einer. Einer unter hunderten von Millionen.

Willkommen im Zeitalter der Beobachtbarkeit.

Offene Programmbeschwerde an den SWR

Monday, March 5th, 2018

An den Intendanten (Peter Boudgoust)
und den Fernsehrat des

Südwestrundfunk
Anstalt des öffentlichen Rechts

Neckarstraße 230
70190 Stuttgart

Telefon: 0711 929 0
Fax: 0711 929 11300

Offene Programmbeschwerde

Bremerhaven, 5.3.2018

Sehr geehrter Herr Boudgoust,

ich erhebe Programmbeschwerde

gegen die Sendung “Sensible Wale, rätselhafte Delfine”, produziert von “Planet Wissen”, wegen schwerer handwerklicher Fehler.

Sendetermine waren laut dieser Web-Seite von “Planet Wissen”:

https://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-wale-und-delfine-100.html

[*quote*]
——————————————-
Sendehinweis: SWR | 22. Januar 2018, 11:15 – 12:15 Uhr
Sendehinweis: WDR | 22. Januar 2018, 13:00 – 14:00 Uhr
Sendehinweis: ARD-alpha | 22. Januar 2018, 15:00 – 16:00 Uhr
——————————————-
[*/quote*]

Ebenfalls Sendetermin:

https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/ausstrahlung-1290766.html

[*quote*]
——————————————-
Planet Wissen Sensible Wale, rätselhafte Delfine
Moderator Dennis Wilms (links) mit Studiogast Robert Marc Lehmann, Meeresbiologe und Forschungstaucher. | Bild: BR/SWR/Brigitte Karwath

Dienstag, 23.01.2018
11:00 bis 12:00 Uhr

ARD-alpha
2017

Moderation: Birgit Klaus, Dennis Wilms

Redaktion: Armin Olbrich
——————————————-
[*/quote*]

Das sind die an der Sendung Beteiligten:

[*quote*]
——————————————-
Autorin Annika Erbach
Regie Tom Lindner
Redaktion Martina Janning

Planet Wissen
Eine Coproduktion von Südwestrundfunk
und Westdeutscher Rundfunk
in Zusammenarbeit mit ARD-alpha
2017
——————————————-
[*/quote*]

Herr Lehmann, der Gast der Sendung, hat, woher auch immer, schon im Oktober 2017 die ganze Sendung bei YouTube hochgeladen:

https://www.youtube.com/watch?v=omUVRFKnxGc
[*quote*]
——————————————-
Sensible Wale, rätselhafte Delfine ©SWR Planet Wissen mit dem Meeresbiologen Robert Marc Lehmann
——————————————-
[*/quote*]

In dieser Aufzeichnung der Sendung ist ab ca 8:20 ein eingespielter Trickfilm zu sehen. Ich habe mehrere Screenshots gemacht:

Der Screenshot 1 zeigt das Logo des SWR und “Planet Wissen”, woraus man schließen kann, daß es eine Eigenproduktion des SWR ist.

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_1_800.jpg

Im Screenshot 2 sieht man einen gestrandeten Wal, über dem ein sechseckiges Symbol mit der Abkürzung “SBS” ist:

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_2_800.jpg

In Screenshot 3 ist neben dem gestrandeten Wal zusätzlich dieser Text zu sehen:

    “Wassermangel
    +
    Existenzangst
    ==>
    sinnvolles biologisches Sonderprogramm”

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_3_800.jpg

In Screenshot 4 ist zusätzlich beim Wal das Bild einer Niere sowie Wassertropfen;

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_4_800.jpg

In Screenshot 7 sieht man die letzte Szene des eingespielten Trickfilms, die Statistik über Rettungserfolge bei gestrandeten Walen in Kalifornien:

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_7_800.jpg

In Screenshot 9 sieht man die beiden Moderatoren der Sendung und ihren Gast – und im Hintergrund die in Screenshot 7 schon gezeigte letzte Szene des Einspielers.

http://ariplex.com/carlixon/pix/PLANET_WISSEN_WALSTRANDUNG_HAMER_9_800.jpg

Dies ist das Transkript, das ich von dem Einspieler gemacht habe:

[*quote*]
——————————————-
“Sensible Wale, rätselhafte Delfine ©SWR Planet Wissen mit dem Meeresbiologen Robert Marc Lehmann”
[…]

Wenn ein Wal strandet, ist das nicht sofort sein Todesurteil, denn sein Körper ist für diesen Fall gewappnet.
Automatisch startet das sinnvolle biologische Sonderprogramm SBS für Wassermangel und Existenzangst.
Das SBS sorgt dafür, daß die Nieren mehr Wasser zurückhalten und der Wal mit seinen Reserven länger überleben kann.
Das verschafft dem gestrandeten Tier wertvolle Zeit.
Etwa 1 Stunde kann der Wal so durchhalten und auf die rettende Flut warten, die ihn zurück ins Meer spült.
Kommt die nächste Flut nicht rechtzeitig, verendet der Wal langsam und qualvoll.
Das immense Gewicht des Tieres zerquetscht seine Organe.
Der Wal trocknet aus.
Sein Kreislauf kollabiert und er beginnt zu ersticken.
Doch darf der Mensch in diese natürlichen Vorgänge eingreifen und wie sinnvoll ist das Retten eines sterbenden Wals überhaupt?
Selbst Tierschützer streiten darüber.
Ihre Organisation RSPCA rät zum Einschläfern um einen sterbenden Wal von seinem Leiden zu erlösen.
Das Retten eines gestrandeten Tierst ist ein Wettlauf gegen die Zeit.
Damit der Wal überhaupt eine Chance hat, den Stress einer Rettungsaktion zu überleben, müssen seine Vitalfunktionen stabil sein.
Dann kann er ins tiefe Wasser zurückgebracht werden.
Oder er wird erst aufgepäppelt, so lange, bis er fit genug für seine Rückkehr ins Meer ist.
Doch Untersuchungen zeigen schlechte Aussichten für die geretteten Wale.
Etwa die Hälfte starb schon in den ersten 24 stunden nach der Rettung.
Andere verendeten in den ersten Wochen nach ihrer Freilassung.
Von 68 Zahnwalen überlebten nur 5 eine Rettung.
——————————————-
[*/quote*]

Die Aussagen des eingespielten Trickfilms in Bezug auf das “Sinnvolles biologisches Sonderprogramm” (“SBS”) sind in Text und Bild ein hanebüchener Schwachsinn. Aber nicht irgendein Schwachsinn, sondern tödliche Lügen der “Germanische Neue Medizin” des kriminellen Psychopathen Ryke Geerd Hamer, wegen dem und wegen seiner Anhänger hunderte Kranke einen extremst qualvollen Tod starben.

Der Scharlatan Ryke Geerd Hamer ist international bekannt, unter anderem wegen des Falls “Olivia”, wo Olivia Pilhar, ein kleines österreichisches Mädchen mit einem riesigen Wilms-Tumor, von seinen Eltern ins Ausland entführt wurde, damit es keine Krebs-Operation bekommt. Der Fall ging seinerzeit durch die Medien. Später wurde über Hamer und seine Anhänger immer wieder berichtet, unter anderem von RBB “Kontraste”.

Ich recherchiere und veröffentliche seit rund 18 Jahren über die Hamer-Szene und habe TV- und Zeitungs-Redaktionen im In- und Ausland bei ihren Recherchen und Produktionen beraten. Über die Hamer-Szene betreibe ich unter anderem die Domains

http://www.todessekte.de
http://www.klinikskandal.com
http://www.healbreastcancerawards.org
http://www.metamedicine.at/

Hamer’s “Germanische Neue Medizin” ist absolut tödlich. Es gibt keinen einzigen Überlebenden.

Hier ist ein Nachruf auf Michaela Jakubczyk-Eckert, eines von Hamer’s Opfern:

http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm

Wer Hamer ist, und was er und seine Szene anrichten – und vor allem ihre Gefährlichkeit! – dürfte Ihnen damit hoffentlich klar sein.

Der in dem Einspieler benutzte Begriff “Sinnvolles biologisches Sonderprogramm” (“SBS”) ist eine Erfindung von Hamer. Er ist eines seiner Kernthemen und ist Hamer EINDEUTIG zuzuordnen. Die Beschreibung, zu sehen im Transkript, ist Hamer EINDEUTIG zuzuordnen.

Helmut Pilhar, der Vater von Olivia Pilhar, ist Anhänger und Profiteur von Hamer’s “Germanische Neue Medizin”. Er amusiert sich über die Sendung und schreibt in seiner Web-Site:

http://www.germanische-heilkunde.at/dokumentation-beitrag-anzeigen/swr.html

[*quote*]
https://www.youtube.com/watch?v=94NpEtwBLqw

“Sinnvolle Biologische Sonderprogramme” und “Existenzangst” bei Walen? – Kurioser TV-Bericht
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Hamer verstehen
Published on Jan 24, 2018

Kurioser TV-Bericht mit Bezug auf die Biologischen Naturgesetze von Dr. Hamer.

Beitrag aus der ARD-Sendung “Planet Wissen: Sensible Wale, rätselhafte Delfine”, ausgestrahlt am 22.01.2018 auf SWR.
[*/quote*]

Einen Ausschnitt mit dem Einspieler hat er bei YouTube hochgeladen, siehe die obige URL.

Wie man sieht, erkennen Hamer-Anhänger SOFORT, was in dem Einspieler gezeigt wird: Ryke Geerd Hamer’s “Germanische Neue Medizin”!

Der Einspieler ist, siehe Logo, eine Produktion des SWR.

War man bei der Produktion der Sendung so leichtsinnig, daß man nicht einmal den Moderatoren den hauseigenen Einspieler vor der Sendung vorgeführt hat?

War man bei der Produktion der Sendung so leichtsinnig, daß nicht einmal die SWR-Redaktion den hauseigenen Einspieler gesehen und abgenommen hat?

Offensichtlich sind auch andere Redaktionen mit der Sendung betraut. War man auch dort so leichtsinnig, sich den Einspieler nicht anzusehen?

Selbst für den Fall, daß die Moderatoren den Einspieler vor der Aufnahme nicht kannten, hätten sie die Aufnahme abbrechen müssen bzw die Fehler des Einspielers sofort kritisieren und auf gar keinen Fall unkommentiert lassen dürfen. Aber das haben sie nicht getan. Sind die Moderatoren dermaßen unfähig, daß sie den Irrsinn der Behauptungen des Einspielers nicht erkennen?

“Planet Wissen” soll, so ist zumindest der Anspruch zu verstehen, eine Sendung über Wissenschaft sein. Das setzt bei Redaktionen und Moderatoren ein Mindestmaß an Erkenntnisfähigkeit und Wissen voraus. Doch davon ist hier nichts zu bemerken. Selbst wenn man Hamer’s “Germanische Neue Medizin” nicht kennt, so sind die Fehler im Einspieler eindeutig und sofort zu erkennen.

Und was ist mit der Autorin der Sendung? Wie kann es angehen, daß jemand Ryke Geerd Hamer’s geisteskranke Lügen der “Germanische Neue Medizin” als wahre Tatsachen in eine Sendung schmuggelt?

Die Qualifikation einer ganzen Reihe von Mitarbeitern Ihres und der anderen beteiligten Sender steht offensichtlich nicht mehr zur Debatte. Weil nicht vorhanden.

Mit freundlichem Gruß

Aribert Deckers
[Adresse]

Sic transit gloria Dodo

Monday, February 26th, 2018

The quoted text is in German, but you don’t have to actually read it. Just go down to the last paragraph of that article and see the names there.

“The Dodo” is something which appears on Twitter. Until now I had no idea that “The Dodo” belongs to Axel Springer.

Well, this news explains a bit why some videos are a bit peculiar. I wondered WHY THE HELL do people, who just see a harmed animal on the street, or elsewhere, IMMEDIATELY start making video clips of it, when they still are busy with saving the animal?

Looks if a lot, if not all, of that video stuff is fakes. All made up. What a damned shame.

Sic transit gloria mundi.

For me “The Dodo” is dead. As dead as dodo. In the real sense.
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    http://meedia.de/2018/02/26/jens-mueffelmann-geht-axel-springer-von-der-fahne-usa-chef-wechselt-in-venture-capital-branche/

    [*quote*]
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    26.02.2018 um 12:32 Uhr
    Jens Müffelmann geht Axel Springer von der Fahne: USA-Chef wechselt in Venture-Capital-Branche
    […]

    Gemeinsam mit Discovery Communications Inc. und dem Finanzinvestor Lerer Hippeau hatte Axel Springer 2016 mehrere US-Beteiligungen zur Group Nine Media zusammengelegt. Das Joint-Venture beherbergt Digital-Unternehmen wie NowThis, Thrillist oder The Dodo. 2015 übernahm Axel Springer außerdem die Mehrheit an Business Insider.
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    [*/quote*]

Die Arzt-Reklame in der Provinz wird immer unverschämter. Die Wahrheit über Dr. med. Marcus Oggenthür.

Sunday, January 7th, 2018

Die Arzt-Reklame in der Provinz wird immer unverschämter.

Eine mehrere Meter hohe Reklame, nachts mit Beleuchtung.

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groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/MARCUS_OGGENTHUER_INTERNIST_1_1431.jpg

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Die Tafel im Detail:

http://ariplex.com/carlixon/pix/MARCUS_OGGENTHUER_INTERNIST_2_1431.jpg

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    Dr. med. Marcus Oggenthür
    Internist
    alle Kassen

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Als ich vor einigen Monaten bei Twitter längere Zeit und unübersehbar auf diese Reklame hinwies, war das Echo schlecht. Es gab keine einzige Reaktion, nicht einmal, wenn ich den Leuten diese Reklame “direkt vor die Nase” setzte.

Bis auf einen, ein “Skeptiker”, der mich ganz einfach blockte. Sehr beeindruckend. Dabei ist er sogar Arzt, und das mindeste, was er hätte tun können, wäre nachzufragen, wo diese Reklame steht. Oder er hätte fragen können, wer dieser seltsame “Dr. Marcus Oggenthür” sein soll.

So ist das bei den Skeptikern, den Ärzten – und überhaupt – bei den Weißkitteln. Wenn es um die eigenen Kittel geht, herrscht Funkstille.

Dabei hätte man allen Grund gehabt, zu fragen, wer der “Dr. Marcus Oggenthür” ist.

Zugegeben, ich hätte es mit einem einfacher zu durchschauenden Namen versuchen können. Zum Beispiel mit

    Doktor Roggentüth
    staatlich approbierter Kusentrekker

Dann wäre der Groschen vielleicht gefallen. Vielleicht. Aber nur vielleicht. Sicher bin ich mir da nicht. Denn das Foto ist echt.

Das Foto ist echt. Die Aufschrift

    Dr. med. Marcus Oggenthür
    Internist
    alle Kassen

habe ich allerdings selbst ins Bild montiert. Vorher – und überhaupt – sieht die Szene so aus:

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P9290041_FULLSIZE.jpg

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P9290042_FULLSIZE.jpg

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Ein Blick auf die Reklame am Haus:

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P9290043_FULLSIZE.jpg

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Bei Dunkelheit leuchtet die Reklame weithin sichtbar:

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P4090178_FULLSIZE.jpg

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Bei Dunkelheit die Szene von der anderen Straßenseite aus betrachtet:

[Beweisstück]


groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/HEILPRAKTIKER_REKLAME_P4090192_FULLSIZE.jpg

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Die Wahrheit über Dr. med. Marcus Oggenthür
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Es gibt keinen “Dr. med. Marcus Oggenthür”, denn diese dreiste Reklame ist in Wahrheit die einer Heilpraktikerin. Wie man an den Reklametafeln am Haus sieht, macht sie sogar Krebsbehandlungen.

Als ich auf die Reklame hinwies, geschah dies zu einer Zeit, als die Angriffe auf die Heilpraktiker – zu recht! – besonders heftig geworden waren. Nachwirkungen der 4 Todesfälle des Heilpraktikers Klaus Ross in Bracht:

Und Nachwirkungen einer Affaire in Handeloh:

Und Nachwirkungen extremer geistiger Verfinsterung im Homöopathen-Milieu:

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Es gibt Grenzen

Was wir im Heilpraktiker-Milieu erleben, sprengt alle Grenzen. Es kann und darf nicht sein, daß mit Billigung von Staat, Politik und Justiz charakterlich und fachlich völlig unqualifizierte Personen mit und ohne Heilpraktikerschein “Heilungen”, “Coaching” und ähnliches betreiben und damit Gesunde und Kranke direkt oder indirekt in ernste Gefahr bringen, sie teilweise lebenslang schädigen oder sogar töten.

Staat, Politik und Justiz haben die Pflicht, die Bürger vor solchen Dingen zu schützen. Dieser Pflicht kommen sie vorsätzlich nicht nach. Vorsätzlich! Denn es ist nicht so, daß Staatsorgane, Politiker und Justiz nicht um die Gefährlichkeit der “Heiler” wüßten!

Um das zu verdeutlichen: Die “Germanische Neue Medizin” des kriminellen Psychopathen Ryke Geerd Hamer hat hunderte Menschen auf grausamste Weise in den Tod gebracht. Viele dieser Kranken könnten heute noch leben, wenn man die Betrüger gestoppt und die Kranken mit wissenschaftlicher Medizin behandelt hätte.

In Erinnerung an Michaela Jakubczyk-Eckert; sie ist eines von Hamer’s Opfern:

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Hamer ist inzwischen tot. Doch auch in den Jahren vor seinem Tod hat Hamer schon lange keine bedeutende Rolle mehr gespielt, denn er war nur noch einer von Vielen, die – in welcher Spielart auch immer – die “Germanische Neue Medizin” – praktizieren.

Es gibt sogar internationale Organisationen, die – mit vollem Wissen der Staaten, der Politiken und der Justizen – in aller Öffentlichkeit “Germanische Neue Medizin” betreiben. Doch es geschicht den Täter nichts.

Über den tödlichen Betrug mit “Metamedizin” bzw “Meta-Health”:

Im Gegenteil! Wenn sogar Bundestagsabgeordnete, die selbst Krebs haben, und als Juristen sogar in der Justiz bewandert sind, aus dem Recht der Kranken auf Wahl ihrer Behandlung das Recht der Täter machen, jeden Betrug anzubieten, dann weiß man, wo wir leben: in Deutschland, dem Täterland. Hier darf man alles.

DIE SIEGER — Treppenanbau im Souterrain des real existierenden Journalismus

Saturday, December 23rd, 2017

Im Fernsehen ist die Praxis schon lange bekannt, seit Jahrzehnten: der Moderator X der einen Sendung holt den Moderator Y der anderen Sendung zu Gast in seine Sendung. Z holt A und B in die Sendung, R holt Z und X in die Sendung, und so weiter, und so weiter. Sie holen sich gegenseitig, sie beweihräuchern sich, sie helfen sich gegenseitig in den Sattel. Und halten sich gegenseitig im Sattel. Die Gesichter sind immer die gleichen. Immer die gleichen. Ein festes Netzwerk. In der Politik nennt so etwas “Filz”.

Die Methode in den Medien hat auch einen Namen: “Ich verfeature dich, du verfeaturest mich”.

Hier ein Zitat aus einer Notiz aus einem Forum, sie stammt aus dem Jahr 2011:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7078.0

    [*quote*]
    ————————————————
    Geistige Inzucht wird betrieben und gegenseitig hievt man sich in die Sessel: “Ich verfeature dich, du verfeaturest mich.” Uralter Spruch, mindestens 20 oder 30 Jahre alt. Schon damals wußte man, wie der Redaktionshase läuft.

    An Politikern wird Korruption, werden Seilschaften und Hinterzimmerklüngel kritisiert. Daß die Journalisten das gleiche machen und sich noch als Richter und Erzieher und ethische Oberinstanz der Nation aufspielen (natürlich neben, besser über den Kirchen), und den Leuten Müll ins Hirn stopfen, das wird geflissentlich ignoriert. Kritik ist verboten. Daß Zapp, diese pöhse Sendung des NDR existiert, ist schon ein Wunder, und wohl auch ein Ventil, wenn jemand gar zu blöden Mist gebaut hat, daß sogar die Branche darüber lachen darf.

    Aber darf sie denn? Zum Selbstbild der Journalisten gehört doch, supergut, superpräzise, superecht zu sein. Daran zu zweifeln ist Gotteslästerung.

    Aber es gibt keinen Gott und es gibt keine Götter. Es gibt nur Pfeifen, die sich dafür halten.
    ————————————————
    [*/quote*]

Auch in diesem Jahr, in 2017, dem Journalismus geht es schlecht, schreiben und reden Journalisten.

Nicht nur dem Journalismus, auch ihnen geht es schlecht.

Dem Journalismus geht es schlechter.

Die Journalisten schreiben. Sie schreiben über die Welt – und sie schreiben über sich. Die Journalisten schreiben über Preise. Und sie schreiben über sich. Über sich und ihre Preise.

“MedWatch.de” schreibt bei Twitter über einen Preis:
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“Wir sind Journalist des Jahres” – das klingt nach dem 1. Preis. Als Journalist.

Bei Näherem betrachtet ist es nicht der 1. Preis.

Es ist auch nicht der 2.

Nein, auch nicht der 3.

Auch der 4. ging an ihnen vorbei.

Sie sind die erst die Nummer 5.

Es ist auch kein Preis für Journalismus. “Entrepreneur” nennt man sie. “Unternehmer” klingt so einfach, so bieder, so deutsch. Aber man ist doch wer. Stimmt. Aber wer ist “man” denn? Jemand, der sich “Entrepreneur” nennen muß…

Und wofür gibt es den Preis? Für die Beschaffung eines Arbeitsplatzes – für sich. Nannte man das früher nicht “Ich-AG”? Oder so ähnlich? Aber lassen wir das. Wofür gibt es den Preis, was unternehmert man denn? Den Start von “Medwatch.de”. Pardon, das kennen wir doch schon – und ein paar, nennen wir es “Ungereimtheiten” dieses Starts:

“Folgen des Überflusses”
http://ariplex.com/folia/archives/1975.htm

“MedWatch, das ist gelogen!”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9382

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DIE SIEGER
Treppenanbau im Souterrain des real existierenden Journalismus

Folgen des Überflusses

Monday, November 27th, 2017

Viele Studenten verlassen die Universitäten und Hochschulen, viele brechen ab, viele schaffen tatsächlich den Abschluß. Viele, viele, viele. Aber wo bleiben sie?

Ein Diplom ist keine Garantie für einen Arbeitsplatz in dem Fachgebiet, in dem man studiert hat. Außerdem ist ein anspruchsvolles Studium, wie der Name sagt, anspruchsvoll. Was ist, wenn der Titel mit viel Mühe erkämpft wurde, aber mit weniger Mühe Geld zu machen näher liegt? Der Abstieg in intellektuell schwächere Gebiete liegt auf der Hand.

Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft. Für einen zu besetzenden Arbeitsplatz türmen sich bei den Personalsachbearbeitern hunderte Bewerbungen: Augen zu, eine, zwei, drei wahllos herausgreifen, der Rest wandert gleich in den Müll. Seit über 2 Jahrzehnten läuft das so. Faulheit siegt. Personalentscheider in den Firmen sind unfähig, unwillig, oft böswillig und gnadenlos dumm. Vor allem gnadenlos. Und vor allem dumm. Der desolate Zustand extrem vieler deutscher Firmen ist eine direkte Folge davon. Wer Unfähige einstellt, braucht sich über das Ergebnis nicht zu wundern.

So sieht es aus in Deutschland mit dem Start in den Beruf, in welchen auch immer. Auf der Gegenseite, im Beruf, ist es ebenfalls nicht rosig. Viele Firmen entlassen, manche Wirtschaftszweige sind radikal geschrumpft und bluten vollends aus. Aus dem existierenden Arbeitsplatz wird ein nicht mehr existierender. Ex und hopp! Am lautesten hört man den Abstieg bei den Journalisten. Warum? Weil “die in den Medien” die sind, die darüber schreiben und reden, in Zeitungen, im Rundfunk, im Fernsehen – und im Internet.

In Zeiten wirtschaftlicher Krisen ist ein Ausweg: sich selbständig machen. Neue Nischen finden, Waren und Dienstleistungen vermarkten, und – wenn gar nichts mehr hilft – sich selbst vermarkten. Die neue Welt ist zu einem Sklavenmarkt verkommen. Vornedran: Journalisten. Schreiberlinge für Dutzendartikel werden bezahlt nach Textseiten, 10 Artikel 50 Dollar. Das läuft in den USA seit über 10 Jahren so. In Deutschland wurde dieses “Geschäftsmodell” so und ähnlich auch versucht. Verleger wie Burda hatten ihre Finger drin im Billigmarkt. Daß die Qualität des Journalismus am Ende ist, ist bekannt. Vor allem, daß sie am unteren Ende ist. Am ganz unteren Ende: die “Lügenpresse”. Es ist ja nicht so, daß Journalismus ein hehres Gefilde hehrer Heroen wäre, oh nein! Journalismus ist vor allem: Durchsetzen von Ideologien.

“Berufsstände und ihre Wahnvorstellungen”
http://ariplex.com/folia/archives/1955.htm

So haben wir in einem Land, das politisch, wirtschaftlich, ethisch und moralisch am Ende ist, auch noch das dicke Ende: eine Flut von Arbeitssuchenden. Was könnte man tun? Sich selbständig machen. Für Journalisten geht das ganz einfach: schreiben, schreiben, schreiben. Und das Geschriebene auf irgendwelche Server befördern, auf eigene und fremde Web-Sites, und hoffen, daß die Werbung Manna vom Internet-Himmel fallen läßt. Für Hoffnung ist immer noch Platz. Und für Geld sorgt, manchmal, das Arbeitsamt.

Viele Journalisten sind auf Hartz IV. Wenn noch Geld kommt, kann man schreiben. Man kann schreiben, man kann sich zusammentun. Man kann neue Nischen suchen. Besonders elusiv: “investigativer Journalismus”. Investigativ kann sich Jeder nennen, schon die Bezeichnung “Journalist” ist nicht geschützt. So werden Klüngel gestartet, die sich investigativ nennen.

Verlage meinten, sich besonders damit hervortun zu müssen, daß sie “investigativ” seien. Dabei hätte das Investigative, das Forschen und Recherchieren nach Fakten, ohnehin schon ihre Aufgabe sein müssen – wenn sie die erfüllt hätten. “Investigativer Journalismus” ist, bei Licht betrachtet, eine Tautologie. Abgeguckt haben die “investigativen” Verlage die Masche bei jenen Journalisten, die sich in der freien Wildnis deutscher (und internationaler) Arbeitsverhältnisse in Grüppchen zusammengetan und EIGENE “Portale” geschaffen hatten. Konkurrenz für die Verlage! Namen nenne ich hier keine.

Verlage wollen sich mehr Marktanteile verschaffen.

Wenn dieser oder jener Verlag diesen oder jenen Journalisten als “investigativ” anheuert, ist das ein Tropfen auf den heißen Stein. Es sind immer noch mehr da, die ohne Arbeit sind. Und es sind jene da, die vom Kuchen etwas abhaben wollen. Und jene, die als Mittler anderen Journalisten zu einem Standbein verhelfen wollen. Und dann…

… dann gibt es “MedWatch.de”

Bei Deutschlandradio angekündigt – und in deren Mediathek

http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&audioID=4&state=

zu finden unter dem Rubrum “WISSENSCHAFT IM INTERNET” – ging eine Audio-Sendung

“Dr. med. Internet. Segen und Fluch von Ratgebern im Netz”
(Autor: Keller, Martina – 28:18 min)
26.11.27 16:30 Uhr
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/11/dr_med_internet_segen_und_fluch_von_ratgebern_im_netz_dlf_20171126_1630_31b3c1e4.mp3

auf die Reise. 28 Minuten lang etwas Undurchschaubares. Aber immerhin 28 Minuten, das bringt Geld. Besprochen und beworben wird, nach einem sehr langen Beweinen der ach so fürchterlichen Situation im Internet, von der mensch ja so fürchterlich geplagt ist, ein Fall von – auch das noch! – konstruktivem Journalismus:

“Sie finden im Internet nicht zurecht? Wir helfen Ihnen!”

Das haben sie zwar wörtlich nicht so gesagt und das Wort “konstruktiver Journalismus” kam wohl auch nicht vor. Aber das muß ja auch nicht sein. Die 28 Minuten sind lang genug.
.

In der beworbenen Web-Site “MedWatch.de” heißt es wörtlich:

    “Faktenchecker versuchen seit Monaten in Deutschland, sich falschen Meldungen in Politik und Gesellschaft entgegen zu stellen. Im Gesundheitsbereich fehlt ein solcher Check – bisher”
    (http://www.medwatch.de)

Die Aktion “MedWatch.de” tut als ob es vor ihr nichts gegeben hätte. Und stürzt sich voll in die Arbeit. Natürlich für Geld. Von einem Betrag im hohen 5-stelligen Bereich ist in der Sendung die Rede, der per Crowdfunding für die PERSONALKOSTEN (sic!) usw eingesammelt werden soll.

Das Muster ist bekannt. Andere haben auch so angefangen. Für den Einen oder anderen war es ein Sprungbrett zu einem Verlagsjob. Was allerdings unangenehm auffällt: daß Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup, die Macher von “MedWatch.de”, geflissentlich unterschlagen, daß Andere schon vor ihnen da waren – und da sind.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. So heißt es im Forum TG-1 unter der Überschrift “MedWatch, das ist gelogen!”:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9382

    [Zitat]
    [*quote*]
    Diese beiden schreiben

    “Faktenchecker versuchen seit Monaten in Deutschland, sich falschen Meldungen in Politik und Gesellschaft entgegen zu stellen. Im Gesundheitsbereich fehlt ein solcher Check – bisher”

    DAS IST GELOGEN!

    Der erste, der eine bekannte Kritiker-Site hochgezogen hat, war Roland Wilhelm Ziegler. Kurze Zeit später begann Aribert Deckers auf ariplex.com mit seiner “Wehrhafte Medizin”. Diese Site gibt es immer noch: http://www.ariplex.com/ama/ama_p0.htm Klein ist die auch nicht. “Wehrhafte Medizin” hat mehr als 2000 Dateien online. Ziegler hatte wesentlich weniger Dateien, viel Ärger, und ist vor einigen Jahren aus dem Leben geschieden. Von seiner Site gibt es Kopien, die als “ParaLexx” im Netz kursieren.
    Ab 1998 hat das Webarchiv die vor rund 20 Jahren begonnene Domain neuropsychiater.org archiviert, die von Thomas Kajdi gemacht wurde, der sich später der Politik zuwandte, und in seiner Zeit bei neuropsychiater.org Übersetzungen der amerikanischen Site quackwatch.com veröffentlichte: http://web.archive.org/web/19981111183442/http://www.neuropsychiater.org:80/
    Vor nicht ganz 20 Jahren stieg Ralf Behrmann mit seiner Site Kidmed.de in den Kampf gegen die Medizinbetrüger ein.
    Im Juli 2005 begann das TG-1 mit diesem Post: http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1
    Inzwischen ist noch Psiram.com (früher “Esowatch”) online gegangen, auch das schon vor 10 Jahren.

    Roland Wilhelm Ziegler, VRZ [1]
    Aribert Deckers, Wehrhafte Medizin, 21 Jahre ONLINE
    Thomas Kajdi, neuropsychiater.org
    Ralf Behrmann, Kidmed.de
    TG-1, Transgallaxys Forum 1, http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo , 12 Jahre ONLINE
    Esowatch/Psiram, psiram.com, 10 Jahre ONLINE

    Die großen 3 sind online: 21 Jahre, 12 Jahre, 10 Jahre. [3]

    UND DANN STELLEN SICH KUHRT UND FELDWISCH-DENTRUP HIN UND BEHAUPTEN, ES GÄBE KEINE FAKTEN-CHECKER.

    Das ist der Gipfel der Frechheit.
    [*/quote*]

    Nun, es gibt auch noch Andere im Feld, darunter

    “Gute Pillen – schlechte Pillen”
    (Unabhängige Informationen zur Gesundheit ohne Werbung. Verbraucherzeitschrift zur Orientierung im Pharmadschungel)
    http://gutepillen-schlechtepillen.de

    Aber die sind in Bielefeld, dann gibt es die wohl nicht.

    Und es gibt die GWUP:

    “gwup | die skeptiker
    Die gemeinnützige GWUP ist die größte und älteste Skeptiker-Organisation im deutschsprachigen Europa.
    Die mehr als 1.200 Mitglieder der GWUP engagieren sich für Wissenschaft, Verbraucherschutz und kritisches Denken.
    Vier Mal jährlich gibt die GWUP den SKEPTIKER heraus.
    Der SKEPTIKER ist die einzige deutschsprachige Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken.”
    https://blog.gwup.net/

    Eine 1200 Mann starke Gruppe, seit über 30 Jahren aktiv und online seit 1996 [2]. Aber auch das zählt wohl nicht bei Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup.

    Vestigia terrent.

    Die Konstruktion des “konstruktiven Journalismus” ist in sich eine Falle.

    .

    .
    —–
    [1]
    ParaLexx
    ParaLexx wurde vom Web-Archive archiviert, unter anderem von:

    http://web.archive.org/web/*/http://home.arcor.de/paralexx/*

    Weil der Web-Hoster Arcor die Site hat verschwinden lassen, ist dieser Einstieg beim Web-Archive die zur Zeit sicherste Seite:

    http://web.archive.org/web/20090127005113/http://home.arcor.de:80/paralexx/content/index.htm

    neuropsychiater.org
    http://web.archive.org/web/*/http://www.neuropsychiater.org/*

    Kidmed.de
    Kidmed.de ist im Web-Archive nicht enthalten.

    [2]
    GWUP.org
    Online seit mindestens Februar 1996, im Web-Archive ab November 1996 archiviert:

    http://web.archive.org/web/19961105174330/http://gwup.org:80/

    http://web.archive.org/web/*/http://gwup.org:80/

    [3]
    Wehrhafte Medizin: 2000 Texte
    TG-1: mehr als 5000 Texte
    Psiram: mehr als 5000 Texte

    Wehrhafte Medizin: 21 Jahre online
    TG-1: 12 Jahre online
    Psiram: 10 Jahre online

    .
    —–
    addendum 4.1.2018

    “Gute Pillen – Schlechte Pillen” hat in seiner aktuellen Ausgabe “2018/01” auf Seite 28 einen großen Warnhinweis:

    http://gutepillen-schlechtepillen.de/wp-content/uploads/2017/12/Werbung-Aufgepasst-800.jpg
    Gute Pillen – Schlechte Pillen: 2018 / 01 S. 28Werbung-Aufgepasst-800
    Quelle:
    http://gutepillen-schlechtepillen.de/werbung-aufgepasst-versteckte-homoeopathie/

    Wie wird “MedWatch.de” auf diese Bielefelder Aktion reagieren? Fachlich hat “Medwatch.de” nichts veröffentlicht, jedenfalls nichts erkennbares. Aber “MedWatch.de”, inzwischen preisgekrönt mit einem Orden 5. Klasse,

    5. Platz auf dem Siegertreppchen
    “DIE SIEGER — Treppenanbau im Souterrain des real existierenden Journalismus”
    http://ariplex.com/folia/archives/2021.htm

    hat seinen Preis ja auch nicht für Journalismus bekommen, sondern für das erfolgreiche Ergattern eines Arbeitsplatzes. Vielleicht liegt die Kompetenz von “MedWatch.de” auch gar nicht im Journalistischen, sondern in der Organisation? Vielleicht nur in der Organisation?

    .

    Der Journalismus erlebt einen Wandel. So ist aus dem “JoNet”

    ,einer über 2 Jahrzehnte gewachsenen Gruppe von mehr als 3000 Journalisten eine verwelkte Primel geworden, deren Web-Site leer und deren Domain anonym registriert ist. Sic transit gloria mundi. So verwelkt der Ruhm des Journalismus.

    Einzig das “Medienlog”

      “Das Medienlog ist die werktäglich publizierte Medienschau des Journalistennetzwerks jonet (1994 von Jochen Wegner gegründet).
      Das Medienlog wird von Corinna Blümel, Katrin Schwahlen, Susanne Wankell und Gerti Windhuber geschrieben.”

      http://www.jonet-medienlog.de

    hält wie ein Leuchtfeuer im Ozean eisern und beharrlich und unermüdlich die Stellung. Aber dafür gibt es für Corinna Blümel, Katrin Schwahlen, Susanne Wankell und Gerti Windhuber leider keine Preise, weder für Journalismus noch für Organisation noch für Ausdauer.

    Das Leben ist hart auf diesem Planeten.

Wie der Schweine”journalismus” Opfer verheizt

Tuesday, May 23rd, 2017

Wie der Schweine”journalismus” Opfer verheizt:

(https://twitter.com/VictoriaLIVE/status/866952152240898048)

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Wenn die “Journalisten” wirklich hätten helfen wollen, hätten sie nicht die Mutter, sondern das Foto des Mädchens – UND NUR DAS FOTO – in voller Bildschirmgröße gezeigt.

‘Redaktionen lieben Emotionen, wollen Story-Telling.’

Sunday, May 7th, 2017

“Redaktionen lieben Emotionen, wollen Story-Telling.” ??? Redaktionen? Was wollen Redaktionen? Geld machen. Sich wichtig fühlen. Dafür verbraten sie Menschen.

Jeden Tag gehen ungezählten Berichte über Sender, das Internet und Papier ins Land, in denen Jemand erzählt – ein Opfer, ein Verwandter, ein Zuschauer, ein Vorbeigänger, ein was auch immer. Je mehr es trieft, desto besser.

Wollen die Menschen das wirklich? Wollen die Bürger jeden Tag dieses Getriefe sehen? Wollen Sie es lesen? Wollen sie vorheulen, was ihnen oder jemand anderem passiert ist? NEIN!!!

“Die Medien” sind zu einer menschenverachtenden Freßmaschine gekommen, die mit Alarmismus, Hurra-Geschrei und tiefsten Emotionen Aufmerksamkeit erschleicht. Dabei bleiben Opfer und Zuschauer und Leser auf der Strecke; sie sind nur nützliche Idioten, nach Gebrauch wegwerfen und vergessen.

Für das sinnleere und sinnlose Herumgesülze hat man sogar einen Anglizismus gefunden: “story-telling”. “Geschichten erzählen” klingt nicht so gelehrt; das würde den Heiligenschein ankratzen.

Bedauerlicherweise sind nicht alle Bürger gleichermaßen als Opfer geeignet, Förster zum Beispiel… :

    [*quote*]
    ——————————————————————
    Emotionen: Förster flennen nicht

    Redaktionen lieben Emotionen, wollen Story-Telling.

    Das ist gut, weil viele Themen langweilig werden, wenn die Fakten einfach aneinander gereiht werden. Mit einer persönlichen Geschichte kann man Zuschauer und Leser direkter ansprechen und abstrakte Informationen anschaulich machen.

    Redaktionen wollen aber auch emotionale Statements – am besten sogar Tränen in den Augen oder bebende Stimmen.

    Es wird aber nicht immer gelingen, dass Gesprächspartner Emotionen zeigen. Einige Berufsgruppen machen ihre Gefühle normalerweise aber nicht öffentlich.

    Förster flennen nicht. Es ist einfach so.

    Author Heidje Beutel
    Categories Allgemein Posted on 7. Januar 2017 Leave a comment
    ——————————————————————
    [*/quote*]

    Quelle:
    http://www.jointh.de/emotionen-foerster-flennen-nicht/

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“Es wird aber nicht immer gelingen, dass Gesprächspartner Emotionen zeigen.” Warum sollte es “gelingen”? Werden die Menschen manipuliert? Gibt es eine gezielte Auswahl genau jener – wenn auch kurzen – Momente, in denen ein Mensch Nerven zeigt?

WARUM!?

Die Medien beklagen sich über den Verlust ihres Ansehens, über sinkende Verkaufszahlen, über immer weniger Leser und Zuschauer.

Es wäre müßig, den “Journalisten” den Grund erklären zu wollen. Er wurden ihnen schon so oft erklärt. Aber sie WOLLEN ihn nicht wissen. Und dann wundern sie sich, warum man sie “Lügenpresse” nennt…

Der real existierende Journalismus ist eine Sekte in einer geistig abgeschotteten Parallelwelt. Mit der Realität hat er nichts mehr zu tun. Außer, daß er sie parasitiert.

Der real existierende Journalismus, das Erwerbszweig gewordene Versagenselend des Schulsystems.

Tuesday, May 2nd, 2017

Die schlimmste Kinderkrankheit ist nicht Mumps, Masern oder Röteln. Nein, auch nicht Keuchhusten. Sondern eine infektiöse Geisteskrankheit. Jedes Kind fällt ihr zum Opfer, so oder so, mit schweren und schwersten bleibenden Schäden.

Sie heißt Schule.

Damit wir nicht über Abstraktes reden, hier ein Teil der DNA, vorgefunden in der Schweiz, Stand 1992:

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Zitat, Seite 6:

    [*quote*]
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    Allgemeine Leitideen für die Volksschule

    Das Volksschulgesetz vom 14. September 1969 legt in §1 folgende Grundsätze fest:

    1. Die solothurnische Volksschule unterstützt die Familie in der Erziehung der Kinder zu Menschen, die sich vor Gott und gegenüber dem Nächsten verantwortlich wissen und danach handeln. Sie entfaltet die seelischen, geistigen und körperlichen Kräfte in harmonischer Weise, erzieht zu selbständigem Denken und Arbeiten und vermittelt die grundlegenden Kenntnisse zur Bewährung im Leben.

    2. Die Volksschule respektiert die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Sie führt die Kinder von unterschiedlicher Herkunft zur Gemeinschaft, fördert die Erziehung zur Mitverantwortung in unserem demokratischen Staatswesen und weckt die Achtung vor der heimatlichen Eigenart.
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Abgesehen davon, daß es höllischer (sic!) Blödsinn ist, denn es gibt keinen Gott, wird hier festgelegt, wer die Opfer dieses (Teil-)systems sind: Volksschüler. Schülern anderer Schularten ergeht es aber auch nicht anders…

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Auf Seite 32 heißt es:

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    3. Klasse

    1 Verstehen und mitteilen

    Schülerinnen und Schüler entwickeln die Fähigkeit, persönliche Erfahrungen, Erlebnisse, Wahrnehmungen, Gefühle, Gedanken und Interessen mitzuteilen, die Äusserungen anderer wahrzunehmen, zu verstehen und mit den eigenen in Beziehung zu setzen.

    * Erlebnisse verständlich berichten

    * Informationen aus erster und zweiter Hand verstehen, festhalten und weitergeben

    * partnerbezogenes Gesprächsverhalten in der Klassengemeinschaft kennenlernen und anwenden

    * Anweisungen verschiedener Art verstehen, ausführen und weitergeben

    * beobachten – Fragen stellen – zuhören – Meinungen verstehen

    * Konflikte aus eigener und anderer Sicht wahrnehmen, beurteilen und gemeinsam bearbeiten

    * kommunikatives Verhalten in Alltagssituationen ausbauen, zum Beispiel telefonieren mit Fremden
    .

    2 Texte gestalten

    Sachtexte gestalten:

    Schülerinnen und Schüler sind fähig, Sachverhalte aus ihrer näheren und weiteren Umgebung so zu fassen, dass sie vom Adressaten verstanden werden.

    Freie Texte gestalten:
    Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheiten zum freien sprachlichen Gestalten. Sie können in freien Texten persönliche Erfahrungen, Erlebnisse, Wahrnehmungen, Gefühle, Gedanken, Beobachtungen und Interessen verständlich ausdrücken.

    * Beobachtungen, verarbeitete Informationen festhalten

    * Sach- und Erlebnisberichte, Bildergeschichten sprachlich verständlich gestalten

    * Einladungen, Beschreibungen, Anweisungen, Entschuldigungen formulieren

    * über sich selbst schreiben, eigene Erfahrungen mitteilen

    * Geschichten aufschreiben, umgestalten, eigene Geschichten erfinden

    * Erfahrungen mit dem Überarbeiten von Texten sammeln
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    3 Texte verstehen

    Schülerinnen und Schüler können unterschiedliche Texte – Sachtexte, Gebrauchstexte, literarische Texte – verstehend lesen und kritisch verarbeiten. Sie finden Zugang zu literarischen, erdachten Texten.

    * in eigenen und gemeinsamen Leseerlebnissen Freude an der Lektüre entwickeln

    * persönliche Zugänge zu Texten finden durch Hören, Lesen, Umgestalten, über Gelesenes miteinander reden

    * Eigenarten und Absichten unterschiedlicher Texte erfassen

    * Sach- und Gebrauchstexten selbständig Informationen entnehmen

    * literarischen Texten begegnen: erzählende Texte, Märchen, Gedichte, dramatische Formen (Dialoge, Spielszenen), Comics

    * Kinderbuchautorinnen und -autoren kennenlernen

    * im gestaltenden Umgang mit Texten unterschiedliche Formen der Bearbeitung erfahren und erproben, zum Beispiel darstellen, nacherzählen, um- und weiterschreiben
    .

    4 Spielerischer Umgang mit Sprache

    Im spielerischen Umgang mit Sprache erfahren und entwickeln Schülerinnen und Schüler ihre kreativen und gestalterischen Kräfte.

    * Sprache in ihren verschiedenen Rhythmen erfahren

    * spielerisch Satzmuster erproben (z.B. durch umstellen, weglassen, erweitern)

    * pantomimische Formen ausprobieren und nachahmen

    * Phantasiesprachen erfinden und im Spiel einsetzen

    * Sprachspiele spielen
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Dienen die ersten 1 bis 2 Jahre nur der Einpassung, der Unterwerfung der Opfer in das System, geht es im 3. Jahr der angeblichen Bildung an die Substanz.

Hier – in einem einzigen Satz untergebracht – der Schrecken aller Schrecken und das Ende so mancher hoffnungsvollen Kinderexistenz:

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    * im gestaltenden Umgang mit Texten unterschiedliche Formen der Bearbeitung erfahren und erproben, zum Beispiel darstellen, nacherzählen, um- und weiterschreiben
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Natürlich müssen die hintereinandergereihten Wörter auch einen Sinn ergeben. Sprache hat Struktur, Wörter haben eine Bedeutung – und der Lehrplan, so hofft man, auch:

Zitat:

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    6 Über die Wirkung von Sprache nachdenken

    Schülerinnen und Schüler erfassen immer besser, wie und mit welchen Absichten Sprache gebraucht wird. Damit erweitern sie ihr eigenes Sprachvermögen und ihr Sprachbewusstsein.

    * Wirkungen unterschiedlicher Erzählungen und Erzählweisen auf die Zuhörer erfahren und einschätzen

    * verschiedene Absichten im Gebrauch der Sprache erfassen (z.B. überzeugen, werben, bitten, trösten, ermuntern)

    * Bilder und Bildsprachen lesen, verstehen und mitteilen

    * Informationen aus einem Text, Teilschritte einer Handlung entsprechenden Bildern zuordnen
    .

    7 Wortschatz aufbauen, Bedeutungen erschliessen

    Schülerinnen und Schüler erweitern in der Arbeit an Sachen und Problemen ihren Wortschatz. Sie erwerben neue Begriffe und differenzieren zunehmend bereits erworbene Begriffe. Sie lernen, Wortbedeutungen zu erschliessen.

    * ein Gefühl für Wortbedeutungen und Wortzusammenhänge aufbauen

    * erfahren, dass Wörter mit anderen Wörtern in speziellen Beziehungen stehen (Wort- und/oder Bedeutungsverwandtschaft)

    * in Situationen Wörter nach inhaltlichen Gesichtspunkten ordnen und Bedeutungen durch ein- und zuordnen klären
    .

    8 Einsicht in die Sprachstrukturen gewinnen

    Schülerinnen und Schüler gewinnen zunehmend Einsicht in den Bau der Sprache und in die unterschiedlichen Regeln ihres Gebrauchs.

    * über das, was an Sprachstrukturen auffällt, reden n gebräuchliche Ein- und Mehrzahlformen unterscheiden und formgerecht bilden

    * mit Klang- und Verschiebeproben einfache Baumöglichkeiten von Sätzen kennenlernen

    * Gegenwartsform und Vergangenheitsformen des Verbs unterscheiden und in einfachen Erzählungen verwenden lernen
    .

    9 Sprache richtig schreiben

    Schülerinnen und Schüler gewinnen Einsicht in die gegenwärtig bestehenden Sprachnormen und ihren gesellschaftlichen Stellenwert. Sie können in verschiedenen Situationen die entsprechenden Normen immer angemessener berücksichtigen.

    * im Umgang mit eigenen Texten Regelmässigkeiten der Schreibung entdecken, besprechen und befolgen: Nomen gross schreiben, Sätze mit einem Satzschlusszeichen (.?!) versehen, Dehnungen und Schärfungen bei gebräuchlichen Wörtern aus dem Grundwortschatz beachten.

    * einen kurzen Text möglichst richtig (ab-)schreiben

    * einen abgeschriebenen Text im Vergleich mit dem Original auf Korrektheit überprüfen lernen

    * Wortbilder in zusammengesetzte Wörter erkennen

    * durch Vergleiche und Analogiebildung Schreibweisen auf neue Wörter übertragen

    * Hilfsmittel für die Rechtschreibung kennen- und anwenden lernen (individuelle Fehlersammlung, Wörterbücher)
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So gelehrt das auch klingt, so brutal wird auch darauf hingewiesen, auf welchem Niveau wir uns befinden: ganz weit unten…

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    * im Umgang mit eigenen Texten Regelmässigkeiten der Schreibung entdecken, besprechen und befolgen: Nomen gross schreiben, Sätze mit einem Satzschlusszeichen (.?!) versehen, Dehnungen und Schärfungen bei gebräuchlichen Wörtern aus dem Grundwortschatz beachten.
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“Sätze mit einem Satzschlusszeichen (.?!) versehen”! Was für eine Aufgabe! Immerhin, wir befinden ist bei Kindern im Alter von rund 9-10 Jahren.

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4 Jahre später, in 7. Klasse

Zitat, Seite 39:

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    8 Einsicht in die Sprachstrukturen gewinnen

    Schülerinnen und Schüler gewinnen zunehmend Einsicht in den Bau der Sprache und in die unterschiedlichen Regeln ihres Gebrauchs.

    * auf Regelmässigkeiten in der Struktur und im Gebrauch der Sprache aufmerksam werden und sie zum Thema machen

    * linguistische Verfahren (Proben) als wirkungsvolle Werkzeuge für die Textredaktion wir für die Erforschung von Strukturen nutzen

    * direkte und indirekte Rede kennen und verwenden

    * in den Bau von Sätzen eingeführt werden (einfacher Satz und zusammengesetzter Satz, Satzglieder)

    * die Struktur des einfachen Satzes kennen, Teilsätze in zusammengesetzten Sätzen erkennen lernen

    * das System der Wortarten als eine Form der grammatischen Beschreibung kennen und Wörter zuordnen

    * Möglichkeiten der Veränderung beim Verb (Tempus, Modus) kennen
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Die Hölle der Sprache, Nacherzählung mit indirekter Rede und oben drauf Genitiv und Dativ … und Konjunktiv.

Heute ohne Rohrstock, dafür mit Gruppendruck und Soziologieterrorismus, der Schulunterricht hinterläßt in den Gehirnen der Kinder bleibende Schäden. Schäden solcher Art, daß sich Viele im Rest ihres Lebens nicht davon erholen.

Es gibt, irgendwo und irgendwie, eine Behauptung von Psychologen, Opfer von traumatischen Erlebnissen würden diese immer und immer wieder durchgehen. Immer, immer wieder. Ihr ganzes Leben lang.

In diesem einem Punkt könnten die Psychologen, obschon sonst jeder Wahrheit fremd, aus Versehen recht haben.

Noch einmal, auf daß es nicht vergessen werde: So gelehrt das alles auch klingt, das Niveau, das so liebevoll und fürsorglich beschrieben wird, ist ganz weit unten… DAS *DARF* man nicht vergessen, vor allem nicht, wenn es um die lebenslänglichen Schäden geht. Die sind ganz weit unten…

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Ein ganzer Berufsstand als (Ge)folge einer psychologischen Katastrophe im Bildungssystem

Das Peter-Prinzip, folgend aus psychologischen Beobachtungen in Hierarchien in Politik und Arbeitswelt, besagt im Kern, daß Jemand so lange in der Hierarchie nach oben befördert wird, bis er seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann. Dann bleibt er in jener Stufe im System hängen. Vielleicht sollte man unter diesem Aspekt einen ganzen Berufsstand betrachten: den Journalismus.

Ist die Hölle von Nacherzählen und indirekter Rede und Konjunktiv eine bleibende und vernichtende Prägung, so ist mit Peter-Prinzip und Psychologie klar, wohin das führt: wie Sisyphos täglich das Elend neu durchleben, nacherzählen, nacherzählen, nacherzählen. Und Umschreiben. Und nacherzählen.

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Der real existierende Journalismus, das Erwerbszweig gewordene Versagenselend des Schulsystems.

Man könnte behaupten, das sei nur eine These und die sei übertrieben. Natürlich, das könnte man. Doch jahrelange Beobachtungen zeigen, daß die tägliche Wiederholung im “Beruf” des Journalisten ist

… … nacherzählen, nacherzählen, nacherzählen, und umschreiben

Und was das Niveau angeht: ganz weit unten…

Ein aktuelles – um nicht zu sagen ein akutes – Beispiel haben wir hier, vor 2 Tagen in Bremerhaven “angerichtet”:

Ohne auch nur an Minimum an Nachprüfung und Kritik nachgeplappert das, was Michael Peuser, ein seit fast 17 Jahren im WWW bekannter Vermarktungshelfer von Aloe vera-Produkten wider besseres Wissen seit fast 17 Jahren ungebremst an Unfug und gefährlichen und lebensgefährlichen Unwahrheiten von sich gibt. Dabei sind in nur wenigen Minuten im WWW Quellen zu finden, die eine deutliche Sprache über Michael Peuser und seine Unwahrheiten sprechen, Quellen, die Fakten auf den Tisch legen und Peuser Punkt für Punkt unmißverständlich, eindeutig und einwandfrei widerlegen.

Eine solche Quelle ist

Aber der Journalist plappert Michael Peuser nicht nur einfach nach, sondern stellt es durch seine Kritiklosigkeit so dar, als seien es Wahrheiten, die er da in gedruckter Form auf Zeitungspapier und als PDF im Internet für Peuser und dessen Hintermänner werbewirksam unters Volk bringt.

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Man könnte behaupten, das sei nur ein Beispiel, und daraus weitreichende Schlüsse zu ziehen sei übertrieben. Natürlich, das könnte man. Doch jahrelange Beobachtungen über alle Kontinente hinweg zeigen, daß es kein Einzelfall ist.

“Hinterfragen”, eines der so oft benutzten, doch nahezu nie umgesetzen Wunderwörter der 68-er und ihrer Spießgesellen und Erben, hinterfragen soll ein Journalist. So wird behauptet. So wird der Welt vorgeschwindelt. Doch der real existierende Journalismus ist davon weit entfernt. So weit entfernt, daß das Recherchieren erst einmal in Forschungsstipendien erforscht und gelernt werden muß.

Ein akutes, aktuelles Beispiel:

Zitat, buchstabengetreu wiedergegeben:

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    Wie und warum entstehen Fake News? Wir erkennt man Falschmeldungen und Halbwahrheiten? Was kann man gegen Hatespeech tun? Und wie lassen sich Social Bots entlarven? Das sind nur einige wichtige Fragen, die derzeit rund um das Thema der Nachrichten- und Meinungsmanipulation gestellt werden.
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Das Trauma sitzt tief. Der Deutschunterricht mit seinen Schrecken indirekter Rede, Genitiv, und Punkt am Satzende, hat sich unauslöschlich in die Hirne eingegraben, und wieder und wieder, immer wieder, werden die Qualen neu durchlebt. Und jetzt, jetzt ist auch diese Welt am Ende, weil sich herausstellt, daß es mehr gibt … das Wortall, unendliche Breiten, mit Fallen und Lügen und Fälschungen, mit Politikern, Geschäftemachern und anderen Berufslügnern…

Man könnte behaupten, das sei doch nichts Neues. Seit Beginn des Buch- und Zeitungsdrucks – und schon in den Zeiten davor – sei die reale Welt eine schlechte gewesen. Natürlich, das ist wohl wahr. Doch jahrelange Existenzen im Journalismus zeigen, daß sie das noch immer nicht begriffen haben.

Noch mehr Nazi-Dreck im Netz

Tuesday, April 25th, 2017

Liebe Freunde,

laßt Euch raten:

    Seid zahm, sagt ja nichts Böses,
    immer unter der Decke bleiben,
    bloß nicht auffallen,
    immer warme Worte schreiben !!!

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Nein, nicht der Böse Wolf wird Euch holen, sondern Ihr werdet in /dev/nul ,das Datenloch, geschmissen – und weg seid Ihr!
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Frisch aus dem Grill:

    http://meedia.de/2017/04/25/project-owl-google-will-haerter-gegen-fake-news-in-suchergebnissen-vorgehen/

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    25.04.2017 um 16:55 Uhr
    „Project Owl“: Google will härter gegen Fake News in Suchergebnissen vorgehen

    Google hat eine Initiative gestartet, um stärker gegen gefälschte Nachrichten und Hassbotschaften in Netz vorzugehen. Der Internet-Konzern kündigte am Dienstag das Project Owl (Projekt Eule) an, mit dem “minderwertiger Content” aus seinen Suchergebnissen und anderen Diensten weitgehend verbannt werden soll. Dabei sollen menschliche Testpersonen den Suchalgorithmus entsprechend trainieren.
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Mit einer Software, das heißt mit “neuronalen Netzen”, wird von den Blechdosen darüber entschieden, ob Ihr artig seid oder auf den Schrottplatz kommt.
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Mielke, der Brave, er hätte seine Freude gehabt an diesem lieben Spielzeug.

Und der Führer auch. Ganz sicher.

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Die Geschichte lehrt, daß der Mensch aus der Geschichte nichts lernt…

Zwischen “minderwertigem Content” und “entarteter Kunst” gibt es keinen Unterschied. Nicht für den Zensor. Und nicht für die oberste Heeresleitung.

Der real existierende Journalismus

Saturday, April 8th, 2017

War es nicht so, daß in 2015 und 2016 wüste Debatten tobten, daß es “rechtsradikal” und was nicht noch alles ist (ich erspare mir hier die gefallenen Worte), zu sagen, daß es einen Anstieg der Kriminalität bei den Hereinströmern gäbe?

Man beachte den letzten Satz des eingefügten Artikels:

“Sie bestätigte den Trend, dass die Gesamtzahl der Straftaten von Zuwanderern von 2015 bis 2016 deutlich gestiegen sei.”

2015 !

Welche Rolle spielte dabei der real existierende Journalismus, dessen Vertreter so über jene herfielen, die die Wahrheit sagten?
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Der Artikel der “Welt” vom 7.4.2017, hier zitiert als Beweisstück:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article163497705/Straftaten-von-Zuwanderern-BKA-Lagebericht-zeigt-einen-Trend.html

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    Deutschland
    Vorläufige Zahlen Straftaten von Zuwanderern – BKA-Lagebericht zeigt einen Trend
    Stand: 07.04.2017

    Wie steht es um die Kriminalität unter Flüchtlingen? Darüber wird seit Monaten in Deutschland immer wieder spekuliert. Das BKA bilanziert in einem vertraulichen Bericht die verübten oder versuchten Straftaten.

    Quelle: N24/Larissa Herber
    Vorläufige Zahlen des BKA zeigen, dass die Zahl der Straftaten von Zuwanderern deutlich gestiegen ist. Ausländerspezifische Delikte wie Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht wurden nicht berücksichtigt.

    Das Bundeskriminalamt (BKA) geht davon aus, dass im Jahr 2016 mehr Straftaten von Zuwanderern verübt wurden als im Vorjahr. Das geht aus einem Lagebericht mit vorläufigen Zahlen hervor, über den Hr-Info am Freitag berichtet. Demnach wurden im vergangenen Jahr 295.000 Straftaten mit Zuwanderern als Tatverdächtigen verzeichnet. 2015 hatte diese Zahl bei 209.000 gelegen. Allerdings sind die Zahlen nach Angaben des BKA nur bedingt vergleichbar, da sich die Datenbasis der beiden Jahre unterscheide.

    Die meisten Straftaten waren danach Vermögens- und Fälschungsdelikte (29 Prozent), Diebstahl (26 Prozent) und Rohheitsdelikte wie Körperverletzung (24 Prozent). In rund 450 Fällen wurden Zuwanderer verdächtigt, Straftaten gegen das Leben verübt zu haben. Darunter waren 66 vollendete Tötungsdelikte mit insgesamt 82 Opfern, unter ihnen die Opfer des Anschlags auf einen Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember. Bei zwei Dritteln der Straftaten gegen das Leben waren auch die Opfer Zuwanderer, bei Rohheitsdelikten in vier von fünf Fällen.

    Als „Zuwanderer“ definiert der Bericht Asylbewerber, anerkannte Flüchtlinge, Ausländer mit Duldung und Menschen ohne Aufenthaltsrecht. Ausländerspezifische Delikte wie Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht wurden nicht berücksichtigt.

    Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums kündigte auf Anfrage des Senders an, das Ministerium werde Ende April gesicherte Zahlen auf der Grundlage der Kriminalstatistiken der Länder vorstellen. Sie bestätigte den Trend, dass die Gesamtzahl der Straftaten von Zuwanderern von 2015 bis 2016 deutlich gestiegen sei.
    KNA/tan
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2015: 209.000 Straftaten

2016: 295.000 Straftaten

Davon rund ein Viertel Gewalttaten (Körperverletzung, usw.):

2015: ca 50.000x Gewalttaten (Körperverletzung, usw.)

2016: ca 75.000x Gewalttaten (Körperverletzung, usw.)

Es geht auch anders. Ich habe nach 1975 mit vietnamesischen Flüchtlingen gelebt. DIE hatten und haben Kultur. Da gab und gibt es diese Exzesse der Kriminalität nicht.

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Ein “vertraulicher Bericht” des BKA? Warum sagt man der Bevölkerung nicht ENDLICH die Wahrheit?

Warum wird gelogen, gelogen und gelogen !?

Lügenpresse, Lügenregierung, Lügenkanzler, Lügenminister, Lügenparteien…

Habe ich noch etwas vergessen?

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Und noch etwas zum Pseudojournalismus: Anstatt die Katastrophen ENDLICH aus den Sendern zu entfernen, gibt man ihnen NOCH MEHR – und teure – Sendezeit…

Beispiele:

“Aus dem „ZDFdonnerstalk“ wird „Dunja Hayali“ – das ZDF-Talkmagazin wird fortan am Mittwoch gezeigt
„ZDFdonnerstalk“ wird zu „Dunja Hayali“: neuer Programmplatz, neuer Titel und mehr Sendungen”
http://meedia.de/2017/04/07/zdfdonnerstalk-wird-zu-dunja-hayali-neuer-programmplatz-neue-titel-und-mehr-sendungen/

“Wieder eine Abend-Show, wieder mit Sofa, jetzt aber bei Sat.1: Der ehemalige Showmaster Thomas Gottschalk ist zurück.
Neue Sat.1-Show „Little Big Stars“ mit Thomas Gottschalk: „Servus, da bin ich wieder“”
http://meedia.de/2017/04/04/neue-sat-1-show-little-big-stars-mit-thomas-gottschalk-servus-da-bin-ich-wieder/

“257 Suchergebnisse für „illner“”
http://meedia.de/?s=illner

“230 Suchergebnisse für „maischberger“”
http://meedia.de/?s=maischberger

222 Suchergebnisse für „plasberg“
http://meedia.de/?s=plasberg
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8,2 Milliarden Euro pro Jahr. Zwangsgeld. Und das ist nur ein Teil vom Kuchen…
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Und eine Geheime Geheimjustiz haben wir jetzt auch.

Der geheime Geheimminister Heiko Maas und sein neues Terrorregime
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/heiko-maas-und-facebook-bussgelder-in-hassrede-gesetz-geaendert-a-1141853.html
Demnächst Stasi 2.0, als Privatarmee?
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Grüße aus der Provinz,

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“Ernsthaftes Bildungsproblem der Ruhr-Universität Bochum”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9199

Übermedien außer Kurs

Monday, February 20th, 2017

In der Guten Alten Zeit, als es nur gedruckte Zeitungen gab, war die Welt noch in Ordnung. Da gab es das bayerische Amtsgericht, Leberkäs, und eine Fisch-gerechte Zeitung aus Papier. Alles übersichtlich, behaglich, geordnet. Eine friedliche kleine Welt.

Es gab die edlen Federn und die edlen Drucke; zunehmend wurde es bunt und bunter, und sogar schreiend bunt, bis zur Yellow Press. Aber es war übersichtlich. Es gab viele Zeitungen. Irgendwo. Doch die las man nicht, denn die waren weit weg. Man las nur das, was in der Nähe war. Die Berichte aus der Ferne kamen von Agenten und Korrespondenten und durch die Herolde anderer Zeitungen. Die gedruckte Welt war und blieb klein.

Wieviele Zeitungen gab es in Deutschland? Mehr als 1000? Wahrscheinlich nicht. Bemerken tat man von ihrer Zahl fast nichts. Die bestausgestattete Auslage war meist die am Bahnhof – wegen der Reisenden.

Die Welt war übersichtlich, und so war es in Ordnung. Man wußte, wo man war; man wußte, wer man war; und man wußte, wer und wo die Anderen waren. Es herrschte Ordnung. Nichts, worüber man sich aufregen mußte. Das Leben war beschaulich und schön, es plätscherte seinen ruhigen Gang.

Die gute Alte Zeit, das Internet hat sie erschossen. Zeitungen sind ein Relikt, eine kleine, gedrückte Minderheit. Untergegangen sind sie in einem Ozean von “Medien”, die von Text über Ton und Video sogar komplette interaktive Maschinerien enthalten. Der Mensch als solcher ist winzig. Er steht vor diesem Ozean hifloser als ein Wassertropfen am Pazifik. Nicht nur der Leser, auch der Über-Leser, der Ratgeber für den Ozean ist sang- und klanglos ersoffen. Mehr als 2 Milliarden Menschen schreiben und veröffentlichen im Internet. Wer kann da noch den ÜBER-Blick behalten?

Edle Federn? Es gibt Millionen! Weniger Edle?: der Rest…

Wem sollen die Ratgeber nachlaufen, um dann als Wissende zu verkünden, was die Edlen und die weniger Edlen sagen und meinen? Alles verläuft sich, Jeder verläuft sich, das Geschriebene und Ton und bewegte Bilder, alles versickert. Das Internet ist ein Treibsand.

Die Orientierungslosigkeit ist einem kompletten Chaos gewichen. Entropie regiert. An sich wäre das nicht so schlimm, rein vom Inhalt her, doch da ist das leidige Problem: Wer soll das bezahlen? “Die Medien” wollen Geld!

Und überhaupt, “DAS PROBLEM” ist viel allgemeiner: Wovon soll man leben?

Seit nicht wenigen Jahren geistert ein Gespenst durch die Welt: “das bedingungslose Grundeinkommen”.

Indirekt haben die Bürger es durch die Sozialämter und deren Grundsicherung, wie auch immer die mit Namen heißt. Aber was machen “die Medialen”, die Nachfolger der “Journalisten”? Und was machen die Verlage und ihre Nachfolger?

Einige haben sich gerettet: in ein bedingtes bedingungsloses Grundeinkommen. Man nennt es GEZ-Gebühr. Oder so ähnlich. Irgendeinen Namen wird man schon finden, um die Milliarden, die der Bevölkerung dafür abgenommen werden, zu verbuchen – und sie dann einem kleinen Grüppchen gutsitierter Organisationen zu geben, damit diese der Bevölkerung Ratgeber sind (nominell natürlich, rein nominell)…

Und der Rest, Überbleibsel und traurige Erben der glorreichen Epoche der Zeitungen aus echtem Papier? Der DARF schreiben, und schreiben und schreiben. Aber Geld bekommt er dafür keines. Und Lesen wird seine Werke auch kaum Jemand. Sandkörner in der Sahara haben einen höheren Aufmerksamkeitswert.
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So sitzt er da, der Journalist, der Texter, der Filmer, der Regisseur, der Mediale, und werkelt vor sich hin, nach oben und nach unten gegen die totale Leere.

Und die ÜBER-Medien, die Berichter über die Medien, der Medien-Journalismus? Die treiben ohne Kompass durch das All. Kein Oben, kein Unten, kein Vor und kein Zurück. Aber jede Strömung, jede Staubfahne wird augenblicklich gemeldet als “DER STROM”, dem die “User” (ehemals “Leser”) im Herdentrieb folgen sollen. Links, rechts, rauf, runter geht die wilde Jagd, möglichst wild und schrill. Edle Federn zählen nicht, gute Ideen nicht – keine klaren Gedanken. Nein, nur die bewegte Masse, denn die bringt Geld. Aufpeitschen, einpeitschen, anheizen, DAS ist …. Früher nannte man das “Demagogie”. Aber DAS hat die Welt längst vergessen.

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