Archive for the ‘Polit-Mafia’ Category

Die Charite in Berlin ist von einer Sekte unterwandert

Wednesday, November 28th, 2018

Die Skandalklinik Charite in Berlin, zur DDR würde sie passen. Sie mauert.

Am 11.10.2018 sandte ich der Presseabteilung (heute nennt sich das hochtrabend “Kommunikation”, meint aber das Gegenteil) wegen eines sehr mysteriösen Fundes diese Email und bat um eine Stellungnahme der Verantwortlichen der Klinik:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Presseanfrage zur Kinderonkologie an der Charite
    11.10.2018
    An: […] {presse@charite.de}

    […]
    presse@charite.de
    Tel: 030-450-[…]

    Bremerhaven, 11.10.2018

    Sehr geehrte Frau […],

    In dieser bezahlten PR-Veröffentlichung wird Bezug genommen auf ein Interview von Prof. Eggert und Prof. Seifert der Kinderonkologie an der Charite Berlin:

    “Panorama
    Kinderonkologie und Homöopathie
    In PRESSEMELDUNGEN
    9. Oktober 2018, 00:17 Uhr
    pr-gateway”

    Quelle:
    http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=528644

    In dem Text sind zwei URLs angegeben, wovon der eine zu dieser Veröffentlichung des Textes in einer anderen Web-Site des Veröffentlichers Homimed führt:

    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/

    Ich habe diesen Text der Vollständigkeit halber hier beigefügt:

    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/

    [*quote*]
    —————————————-
    Kinderonkologie und Homöopathie

    Sie befinden sich hier:
    Start Homöopathie Allgemein Kinderonkologie und Homöopathie

    Sep 30 2018
    Homöopathie Allgemein

    Ärzte der Berliner Charité plädieren für offene Kommunikation zwischen Eltern und Ärzten

    In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charité eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

    Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie

    Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.

    Plädoyer für Forschung zu komplementärmedizinischen Therapiekonzepten wie der Homöopathie

    Es sei Aufgabe von Universitätskliniken, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen. Unvoreingenommenheit gegenüber neuen Therapieverfahren ist Angelika Eggert zufolge ein „wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens“. Beim Forschen müsse man über den molekularen und biochemischen Tellerrand hinausschauen. Es sei dabei durchaus legitim, Methoden zu prüfen, die in den Bereich der Psychoonkologie oder der Förderung von Resilienz hineinreichen. Denn das sei auch ein Effekt. Georg Seifert sieht es realistisch und bekennt, die Bevölkerung wende Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, „ob wir das wollen oder nicht“. Die Universitätskliniken seien ohne Denkverbote der Wissenschaft verpflichtet und dürften die Forschung über die Wirkungsweise der Komplementärmedizin nicht den nicht-ärztlichen Therapeuten überlassen.
    —————————————-
    [*/quote*]

    Meine Fragen:

    1. Sind diese Veröffentlichungen mit Prof. Eggert und Prof Seifert oder anderen Personen der Charite vereinbart worden?

    2. Wie stehen
    a) Prof. Eggert
    b) Prof. Seifert
    c) die Leitung der Charite

    zu diesen Veröffentlichungen?

    Ich bitte um Beantwortung innerhalb von 2 Tagen.

    Mit freundlichem Gruß

    Aribert Deckers
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Nachdem ich mehrere Monate vorher schon einen Versuchsballon an die Charite gesandt hatte und deren “Antwort” schlichtweg eine Frechheit ist, war mir von Anfang an bewußt, daß der Sprengstoff, auf den ich gestoßen war, der Charite alles andere als gefallen würde und man sich in tausende Ausflüchte ergehen würde. Oder schweigen.

Das letztere ist der Fall. Trotz mehrerer Erinnerungen, auch telefonisch: keine Antwort.

Der Fall ist alles andere als nebensächlich und stellt die Integrität der Charite grundsätzlich in Frage. Im Zuge der Enthüllungen um den Charite-Skandal mit Homöopathie in der Kinderonkologie tauchte unter anderem dieser Rechercheartikel auf:

Wer so scharf schießt, sollte es auch beweisen können. Autorin La Raqua kann es:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner
    10.9.2018

    Im Interview des Tagesspiegel Berlin, veröffentlicht am 7.9.2018, antwortet Prof. Georg Seifert auf die Fragen des Jounalisten.

      https://www.tagesspiegel.de/wissen/interview-zur-debatte-um-alternative-behandlungen-wichtig-und-richtig-ist-was-subjektiv-hilft/23006180.html

      [*quote*]
      Der Tagesspiegel
      Wissen
      07.09.2018, 17:42 Uhr
      Interview zur Debatte um alternative Behandlungen
      “Wichtig und richtig ist, was subjektiv hilft”

      Wie gelangte Werbung für Homöopathie auf die Website der Kinderonkologie der Charité?
      Die leitenden Kinderärzte Angelika Eggert und Georg Seifert im Interview. Sascha Karberg

      [Frage 1:]
      Bis vor kurzem war im Internetauftritt der Kinderonkologie der Charité eine Webseite zu finden, in der der Einsatz von Homöopathie auch gegen Krebs propagiert wurde. Wussten Sie davon?

      Georg Seifert: Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich. Nach unseren Recherchen war sie nur über Google aufrufbar.
      [*/quote*]

    Ich will mich hier nicht auf irgendwelche Spitzfindigkeiten einlassen, wie etwa, daß Seifert meinen könnte, die Frage meine, ob er wüßte, daß BIS VOR KURZEM die Seite noch sichtbar gewesen sei.

    Nein, es geht um die ganz klare Frage, ob er vom INHALT der Seite wußte.

    Seifert sagt: “Nein”.


    Ich sage: Seifert lügt. Und ich kann es beweisen.
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Die Recherche, minutiös vorgeführt:

.

Entdeckt hatte den Skandal kein Journalist, auch wenn sich welche hinterher mit “Interviews” versuchten. Nein, es war Bettina Frank, eine ganz normale Userin bei Twitter:

Mehrere andere User bei Twitter gaben die Information weiter, bis irgendwann Journalisten meinten, mitreden zu können. So gab es Artikel beim Berliner “Tagesspiegel” und bei “MedWatch”, einem Blog, der bei seinem Start mit unwahren Äußerungen aufgefallen war, diese angeblich korrigieren wollte, es aber nie tat.

Über MedWatch:

Die originale Webseite, also der Ursprung dessen, was Bettina Frank entdeckt hatte, war verschwunden. Es gab lediglich im Cache von Google einen Inhalt, der dann als Quelle herangezogen wurde. RICHTIG RECHERCHIERT hat nach meinem Wissen kein einziger derer, die bei Twitter ihre Zeit verbringen, auch kein Journalist. So daß die große Frage war: WER ist für den Inhalt verantwortlich?

Dem Forum TG-1 wurde am 10.7.2018 der Ball zugespielt:

Und es wurde als “Zwischenbericht” dies gemeldet:

“Dabei”, schreibt User Eulophon, “zaubert dieser freundliche Archiv-Server alles wieder her:”

    http://archive.is/8VQOc

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    archive.today
    webpage capture
    Saved from
    https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:nGKqzb-lIt4J:https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Man kann von der Entdeckung an und von den ersten Recherchen an alles verfolgen. Und man kann im WWW lesen, was Journalisten so machen. Darunter auch die von “MedWatch”, am 6.8.2018:

    “Charité in der Kritik: “Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz””
    https://medwatch.de/2018/08/06/charite-in-der-kritik-homoeopathie-hat-an-uniklinika-keinen-platz/
    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    von Hinnerk Feldwisch Drentrup | 6. Aug 2018 | Im Netz
    Charité in der Kritik: „Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz“

    Der Internetauftritt der Kinderonkologie der Berliner Uniklinik Charité sorgte kürzlich für viel Aufregung – nachdem bekannt wurde, dass sich dort seit Jahren ein unwissenschaftlicher Text zu Homöopathie befand. Die homöopathische Medizin könne „auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden bieten“, hieß es dort. Oder: „Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten“ – obwohl Experten vielmehr die Unwirksamkeit als erwiesen ansehen.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Der Text ist nicht “unwissenschaftlich”, er ist schlichtweg geisteskrank. MedWatch hat das nicht erkannt, die Userin “GrundnerIn” bei Twitter dagegen schon am 6.7.2018, einen Monat vor der Veröffentlichung von MedWatch:

    https://twitter.com/GrundnerIn/status/1015237427257110528
    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Bettina Frank @FrankBettina
    5. Juli

    Die @ChariteBerlin macht ernsthaft auf #Homöopathie in der #Onkologie und #Hämatologie. Sagt mal, gehts noch?? #Krebs und #Homöopathie ist so ziemlich die mieseste aller Kombis. ?
    https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/

    10 Antworten 21 Retweets 69 Gefällt mir

    GrundnerIn @GrundnerIn

    Antwort an @FrankBettina @ChariteBerlin
    Ach du . . . Die “Wirkinformation” von Globuli kann auf CD gespeichert werden?!? Es ist nicht zu fassen.
    07:13 – 6. Juli 2018
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Thymian vom TG-1 greift in

sowohl die Lügen des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie an als auch die der Charite und bringt den wesentlichen Teil aus

Thymian schreibt:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Aus diesem elendigen Mistmachwerk nehme ich mir nur mal dieses eine Stück raus:

      “Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten und fixer Bestandteil der täglichen Praxis. Da die Wirkungen auch im molekülfreien Hochpotenzbereich erhalten bleiben, elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können, kann das aktive Wirkprinzip homöopathischer Arzneimittel als „Arzneiinformation“ bezeichnet werden.”

    Wie hirnverbrannt muß man sein, um diesen Text auf der offiziellen Website der Charité in Berlin jahrelang als Wahrheit zu veröffentlichen und ihn den Eltern krebskranker Kinder einzureden!?

      “Da die Wirkungen … elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können”

    Ich habe ja schon so einiges erlebt, aber diese Scheiße an einer Universitätsklinik, das ist der Gipfel. (Und beim Gebrauch von Wörtern wie “Scheiße” halte ich mich noch sehr zurück!)
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Man MUSS das betonen. Warum? Weil die Aussagen in der Web-Site der Charite erstens Tatsachenbehauptungen sind, zweitens höchstgradig idiotische Tatsachenbehauptungen sind, und drittens diese Tatsachenbehauptungen selbst innerhalb der Homöopathie-Szene nur mit äußerster Zurückhaltung betrachtet werden dürften, denn die ELEKTRONISCHE KOPIERBARKEIT von HOMÖOPATHISCHEN “INFORMATIONEN” bedeutet absolute und exakte Reproduzierbarkeit, etwas was es in der Homöopathie nicht gibt, und ohnehin (weil Homöopathie nichts anderes ist als eine rein MECHANISCHE Herstellungsmethode) den Grundlagen von Hahnemann’s Homöopathie völlig widerspricht .

Viertens muß man es betonen, weil es Tatsachenbehauptungen in der Web-Site der Charite sind, der größten deutschen Klinik: Die Charité in Berlin ist mit mehr als 135.000 Fällen und mehr als 1600 Ärzten das mit großem Abstand größte Klinikum Deutschlands. Wer diese Tatsachenbehauptungen macht, mißbraucht 1600 Ärzte und 135.000 Patienten pro Jahr.

Thymian hat die Größenverhältnisse der Kliniken (und einiges mehr!) in diesem Forumsthread sehr genau auseinander genommen:

.

Was auf der Web-Site der Charite veröffentlicht worden war, ist so ungefähr die größte Idiotie, die man sich vorstellen kann. Die wurde dann obendrein auch noch von der Kinderonkologie begangen.
.

Zurück zum Text von MedWatch:

    “Charité in der Kritik: “Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz””
    https://medwatch.de/2018/08/06/charite-in-der-kritik-homoeopathie-hat-an-uniklinika-keinen-platz/
    (Hervorhebung von mir)
    *quote*]
    ——————————————————————————–
    Nach Protesten in den sozialen Medien sowie einer Anfrage von MedWatch nahm die Charité die Webseite zunächst offline.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Wo, bitte, ist da die Nachfrage, warum die Web-Seite “zunächst” offline genommen wurde!?

Dann zitiert MedWatch einen “Sprecher” der “Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung”:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    „Der besagte Online-Beitrag auf der Internetseite der Charité wurde entfernt, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen“, erklärt ein Sprecher der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung auf Nachfrage. Der dort geschaffene Bezug zur Kinderonkologie stehe in keinem Zusammenhang mit den Behandlungsmethoden der Klinik, die ein weltweit hohes Renommee habe. Die Senatskanzlei möchte die Forschungsprojekte an der Charité im Sine der Wissenschaftsfreiheit nicht inhaltlich bewerten. Sie mache „keine Vorgaben hinsichtlich ihrer Forschungsmethoden, -schwerpunkte und -ziele“, erklärt der Sprecher, „dasselbe gilt für die Therapiemethoden“.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Wer ist im Senat eigentlich zuständig? Wer ist der Sprecher? Was GENAU wurde gefragt und wie waren die GENAUEN Antworten?

Leider kommuniziert der “Sprecher” des Senats, den ich am Telefon hatte, nicht mit dem gewöhnlichen Volk. Er beharrt darauf zu erfahren, von welcher Firma man sei. Für welches “Medium” man arbeite. Und so weiter. Arroganz pur. Als ob ein Mensch nur existiert, wenn er bei einer Firma angestellt ist oder für ein “Medium” arbeitet.

Bei so viel Arroganz und Frechheit sind sinnvolle Antworten nicht zu erwarten. Das sieht man auch in dieser Aussage:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Die Senatskanzlei möchte die Forschungsprojekte an der Charité im Sine der Wissenschaftsfreiheit nicht inhaltlich bewerten. Sie mache „keine Vorgaben hinsichtlich ihrer Forschungsmethoden, -schwerpunkte und -ziele“, erklärt der Sprecher, „dasselbe gilt für die Therapiemethoden“.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Das ist eine unverschämte Lüge, denn es ist die Pflicht und Schuldigkeit des Senats, dafür zu sorgen, daß an der Klinik kein Pfusch betrieben wird. Der Senat hat gegenüber den Bürgern im allgemeinen und den Kranken im besonderen eine Fürsorgepflicht. Aber dieser Pflicht kommt er nicht nach – und leugnet sogar, daß er diese Pflicht hätte.

Außer dem Fall Lunapharm gibt es offensichtlich noch ganz andere Kriminalfälle in diesem Land…

Auch das hätte MedWatch erkennen und darüber schreiben sollen. Aber man tat es nicht…

MedWatch schreibt weiter:

    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Distanzierung der Kinderonkologie der Charité

    (Foto: Screenshot)

    Die Kinderonkologie distanziert sich nun auf ihrer Webseite „von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat“. Auch wenn die Charité Anfragen von verzweifelten Eltern angesichts des nahenden Todes ihres Kindes zu Alternativmethoden bekommt, „werden diese Behandlungsmethoden von ihr nicht propagiert“, erklärt der Sprecher der Senatskanzlei hierzu.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Diese “Distanzierung” “von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat” ist ein Skandal, denn die Aussage der Charite läßt Homöopathie für andere Bereiche als der “Primärtherapie” zu. MedWatch ignoriert auch das.
.

Medwatch weiter:

    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Homöopathie-Text auf Charité-Seite „versehentlich aktiviert“?
    […]

    Die Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung hatte vor zwei Wochen erklärt, dass die Charité die Verantwortung für die Verbreitung des Homöopathie-Textes prüft. Dieser sei schon mehrere Jahre alt gewesen „und bedauerlicherweise versehentlich aktiviert worden, erklärt ein Pressesprecher nun auf Nachfrage. „Wer die technische Deaktivierung unterlassen hat, ließe sich aus heutiger Sicht leider nicht mehr nachvollziehen, wie uns seitens der Charité mitgeteilt wurde.“ Dabei war die Seite laut Eintrag im Web-Archive über Jahre kontinuierlich erreichbar.
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Das sind glatte Lügen, sei es vom Senat, sei es von der Charite.

Tatsache ist, daß die Charite eine streng hierarchische Organisation ist. Für die Web-Server ist eine klare Aufgabenverteilung und Autorisierungs-Struktur vorgegeben, die sich schon dadurch ergibt, daß Schreibberechtigungen im Server eingetragen sein MÜSSEN – durch die Administratoren. Warum wurde das von MedWatch nicht recherchiert? Warum wurde nicht recherchiert, wer der Autor der Texte ist, bzw wer in den Texten als Autor angegeben ist?

In einer ordentlich geführten IT-Struktur gibt Log-Files, in denen genau protokolliert wird, wer wann worauf zugreift. Und es gibt Back-ups, in denen Jahr um Jahr archiviert wird, was auf den Web-Server und was auf dem PCs im Klinikum am Material vorhanden ist. Es ist absolute PFLICHT der IT-Abteilung, dafür zu sorgen. Denn das gehört zu den Sicherheitsregeln. Das ist möglicherweise sogar gesetzlich vorgeschrieben, erst recht bei einem Krankenhaus. Die Daten müssen stabil und verfügbar sein. Das ist das A und O der IT. Und DAS soll an der Charite nicht gelten? Will die Charite den Rest der Welt veralbern oder will der Berliner Senat sich vor der Verantwortung drücken? Oder beides?

Was das Recherchieren betrifft: War man nicht einmal in der Lage, im Source-Code der Web-Seite nachzusehen? Dort steht, wer (technisch gesehen im Sinne der IT-Struktur) der Autor der betreffenden Web-Seite ist: eine Mitarbeiterin von Prof. Seifert. Ihr Name steht klar und einfach und völlig problemlos lesbar im Source-Code der Web-Seite, siehe diese beiden Threads im Forum TG-1, die sich unter anderem damit beschäftigen:

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Am 10.9.2018 hat La Raqua in letzterem Thread die Details eines nach dem anderen recherchiert und veröffentlicht. Hier kurz die in ihrem Forumspost

angegebenen Links zu den einzelnen Beweisstücken:

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Am 21.10.2018 hat La Raqua nachgelegt und eine GEZIELTE Recherche vorgeführt und dabei die Beweisstücke auch als Screenshots veröffentlicht. Dies ist das Vollzitat ihres Forumsposts:

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La Raqua spricht einen weiteren Skandal an: die “Summerschool”, die Seifert und Michalsen (ein weiterer Inhaber einer Stiftungsprofessur) durchgezogen haben, nachdem der Skandal mit der Homöopathie öffentlich geworden war.

Über die “Summerschool” wurde in den Medien kaum oder gar nicht berichtet. Wer hätte schon gedacht, daß Anthroposophen Krebs mit Fasten bekämpfen wollen? Ich denke, daß die Bürger und erst recht die Kranken ein Recht darauf haben, zu erfahren, daß dieser Wahnsinn von führenden Kräften der Charite verbreitet wird – und ziemlich sicher auch ANGEWENDET wird. Wer nicht weiß, was Krebs ist, sollte nach dem Begriff “Kachexie” googlen. Kachexie ist die Vernichtung des Körpers durch totale Auszehrung. Die Krebskranken sind nur noch Haut und Knochen.

In diesen beiden Threads des TG-1 geht es (unter anderem) um die “Summerschool”:

In letzterem Thread ist eine Fülle an Fakten über die Kinderonkologie und andere haarsträubende Dinge an, bzw um die Charite zu finden.

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Somit haben wir folgende Entwicklung:

* Bettina Frank entdeckt per Zufall (bei einer Google-Suche ?) die ursprüngliche Quelle. Diese Quelle wird daraufhin von der Charite gelöscht. Im Cache von Google ist die Quelle aber noch in Teilen vorhanden.

* Tagesspiegel Berlin und MedWatch schreiben Artikel.

* User des Forum TG-1 machen entscheidende Recherchen und legen Beweise vor.

Nun sollte man annehmen, daß die Journalisten und die Skeptiker, die überall im WWW herumspazieren, sich des Materials annehmen. Leider ist das ein Irrtum. Auch der Artikel von Gita Neumann

geht daneben. Er ist groß und lang und hat die Frage “Aus für Homöopathie-Werbung auf Charité-Seite – wer steckte dahinter?” sogar als Titelzeile. Aber eine sinnvolle Antwort auf diese Frage gibt er nicht.

Es gibt auch später weder eine Ergänzung noch einen Hinweis in den Kommentaren, daß herausgefunden wurde, WER verantwortlich ist für den Skandal an der Charite. Es gibt auch keinen weiteren Artikel des hpd zum Thema.

Der Artikel trägt das Datum 18.9.2018 und der letzte der 21 Kommentare ist vom 29.9.2018. Kein Hinweis auf Seifert oder weitere Beteiligte als Verantwortliche(n).

Dabei sind sowohl Gita Neumann als auch der hpd nach Neumann’s Veröffentlichung bei hpd.de auf die Fakten hingewiesen worden, ebenso wie zuvor der Tagesspiegel auf die Fakten hingewiesen worden war. Woher ich das weiß? Weil ich es war, der mit Redakteuren des Tagesspiegel, mit Gita Neumann und mit einem Pressemenschen des hpd telefoniert und sie auf die Dinge ausführlich hingewiesen hat.

Doch sie schweigen.

Aber es kommt noch schlimmer. Im Rahmen einer Auseinandersetzung um einen ehemaligen Pressesprecher, dessen Globuli-Konsum anscheinend nicht ohne Folgen blieb, gab es zwischen einem Blog bei “Scienceblogs”

und dem TG-1 eine Auseinandersetzung quer über den Blog und das Forum hinweg:

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In diesem bereits erwähnten Forums-Thread beim TG-1 schreibt Thymian, eine der aktivsten Userinnen des Forums, und ganz sicher eine der rhetorisch versiertesten, am 8. Oktober 2018 unter anderem:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    […]
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Spielkinder!

    Wer meint, daß man nur so aus Spaß an einer Sache herumbasteln sollte, daß man, weil es ja nur um Spaß geht, auch nicht weiter recherchieren braucht, daß man, weil es nur um Spaß geht, Tatsachen unterschlägt, weil die optisch nicht so schön aussehen (“Der Haken muß dem Fisch gefallen und nicht dem Angler.”), wer also das ist, was im Netz ein “Spielkind” genannt wird, der sollte sich tunlichst aus der Medizin heraushalten. In der Medizin geht es um Leben und Tod. Für Spielkinder ist das TG-1 weder zu haben noch werden die Dominatrizes je erlauben, daß sich geistige Kleinkinder hier ausbreiten.

    Das TG-1 ist das härteste Forum im WWW. Wir recherchieren an vorderster Front und arbeiten international mit Behörden und Medien zusammen, um Betrügern und Mördern das Handwerk zu legen. Ja, wir arbeiten zusammen mit FBI und CIA.
    .

    Wir recherchieren und veröffentlichen.

    Leider ist das mit der Recherche und dem Veröffentlichen so eine Sache. Uns wird viel Material zugespielt, von dem ein Teil sofort veröffentlicht wird, und ein großer Teil zur späteren Vewendung in die Waffenkammer kommt. Wir veröffentlichen. Wie wir aus zuverlässigen Quellen wissen, ist das bei den Herren und Damen Journalisten damit sehr schlecht bestellt. Aus den aktuellen Fällen ist beispielsweise diese Obskurität zu melden:

    Aus für Homöopathie-Werbung auf Charité-Seite – wer steckte dahinter?
    Von: Gita Neumann
    18. Sep 2018
    https://hpd.de/artikel/fuer-homoeopathie-bewerbung-charite-seite-steckte-dahinter-15962

    “wer steckte dahinter?” Ja, wer steckt dahinter? Unsere Quellen haben, so wurde uns gesagt, eine Reihe von Journalisten informiert. Und uns. Und wir, die Gäste des TG-1, haben aus den uns zugespielten Informationen und weiteren Recherchen aufgedeckt:

    * Die Affaire Georg Seifert an der Charité in Berlin
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9874.msg23936#msg23936

    * Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.0

    * Die Beweise: Georg Seifert, Angelika Eggert, die Charité und lauter Versager…
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10112.0

    * Lügen des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie nehmen überhand
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10083.0
    .

    Aber weder der “Tagesspiegel” in Berlin noch der http://www.hpd.de haben die Wahrheit aufgedeckt. Warum decken der Tagesspiegel und der hpd.de die Täter?

    Warum?
    .

    Und warum lügt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, unter anderem in Form einer “Pressemitteilung”, und schreibt am 13.9.2018

    https://www.presseportal.de/pm/21085/4060536

    [*quote*]
    PRESSEPORTAL

    BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
    Homöopathie ist fester Bestandteil der ärztlichen Therapiemöglichkeiten

    13.09.2018 – 13:26
    [*/quote*]
    .

    Warum?
    .

    Hier ist eine interessante Statistik aus einer sehr lesenswerten Seite:

    Die TOP 10 der deutschen Krankenhäuser nach der Anzahl der Fallzahlen

    https://www.kliniken.de/fileadmin/user_upload/Top_10_Fallzahlen_in_Deutschland.png

    https://www.kliniken.de/krankenhaus/krankenhaus-report/krankenhausstatistik.htmls

    Die TOP 10 der deutschen Krankenhäuser nach der Anzahl der Fallzahlen (Daten anscheinend aus 2015):

    1. Berliner Charité 136.947 Fälle
    2. Klinikum der Universität München 78.550 Fälle
    3. Universitätsklinikum Münster 72.209 Fälle
    4. Universitätsklinikum der Johannes
    Gutenberg-Universität Mainz 70.790 Fälle
    5. Universitätsklinikum Tübingen 68.934 Fälle
    6. Klinikum Augsburg mit Kliniken
    für Kinder und Jugendliche 66.571 Fälle
    7. Universitätsklinikum Heidelberg 65.755 Fälle
    8. Klinikum Chemnitz gGmbH 64.980 Fälle
    9. Universitätsklinikum Erlangen 63.038 Fälle
    11. Universitätsklinikum Freiburg 62.796 Fälle
    .

    Die Charité in Berlin ist mit mehr als 135.000 Fällen und mehr als 1600 Ärzten das mit großem Abstand größte Klinikum Deutschlands.

    Die Kranken gehen in dieses Krankenhaus nicht zum Spaß, sondern weil sie krank sind. Viele, weil sie todkrank sind. Viele sterben dort. Es ist eine Sache auf Leben und Tod.
    .

    Was war dort mehrere Jahre lang, in der Website der Kinderonkologie der Charité in Berlin zu lesen? Unter anderem dies:

    http://web.archive.org/web/20110711055412/http://paedonko.charite.de:80/forschung/ag_integrative_medizin/hintergrundinformationen/homoeopathie
    ZITAT:
    [*quote*]
    Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten und fixer Bestandteil der täglichen Praxis. Da die Wirkungen auch im molekülfreien Hochpotenzbereich erhalten bleiben, elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können, kann das aktive Wirkprinzip homöopathischer Arzneimittel als „Arzneiinformation“ bezeichnet werden.
    [*quote*]

    Wie fühlt man sich als Vater oder Mutter oder als direkt betroffener Krebskranker, wenn man diese Idiotie liest?

    Da die Wirkungenelektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können

    Wie fühlt man sich da?

    Und: Haben die Bürger kein Recht zu erfahren, was dort geschieht? Haben die Kranken kein Recht zu erfahren, was dort geschieht?

    Warum schweigen der Tagesspiegel Berlin und der http://www.hpd.de ?

    Und warum schweigen die lieben und hochverehrten Mitleser aus scienceblogs.de und anderswo?

    Warum?
    .

    Wenn die Homöopathen nicht durch Betrüger und Komplizen im Bundestag gedeckt würden, säßen sie allesamt längst lebenslänglich im Knast.

    Warum machen sich die lieben und hochverehrten Mitleser aus scienceblogs.de und anderswo durch ihr Schweigen zu Komplizen der Täter?
    .

    Oder darf man das alles nicht sagen? Weil es “unhöflich” ist? Weil es “polemisch” ist?

    Ab wieviel Toten darf man denn darüber reden, ohne als “unhöflich” oder “polemisch” gescholten zu werden?

    Oder darf man nicht einmal diese Frage stellen?
    .

    Joseph Kuhn und sein “Experiment”

    Joseph Kuhn, bezahlt als ein anerkannter Wissenschaftler, meint, ein Experiment machen zu müssen. Nur, leider, scheint er das eher aus Spieltrieb als von echter wissenschaftlicher Warte aus zu betreiben. Würde er wirklich wissenschaftlich arbeiten, würde er RICHTIG recherchieren. Und wenn schon nicht selbst recherchieren, dann Ergebnisse anderer Quellen hinzuziehen. Dann wüßte er, was schon seit Wochen bei Twitter die Runde macht: daß Christian J. Becker mit Scientology-Methoden arbeitet. Würde Joseph Kuhn wirklich wissenschaftlich arbeiten, würde er das recherchieren oder wenigstens die Rechercheergebnisse Anderer erwähnen.

    Und “borstel”? Ist so feinfühlig, daß er nicht einmal die URL des TG-1 angibt: http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo

    Ist die URL des TG-1 bei den erlauchten Eliten von Scienceblogs etwa tabu?

    Oder darf man auch diese Frage nicht stellen?

    Was Christian Joachim Becker (Christian J. Becker) treibt, ist im TG-1 in mehreren Threads beschrieben worden. Unter anderem hier:

    Erpressung, Nötigung, üble Nachrede – was PR heute so alles macht
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10042.0

    Was die Methoden des Christian Joachim Becker (Christian J. Becker) und den Bezug zu Scientology * betrifft, sollte man hier lesen:

    Die Akte Scientology
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=205.0

    Der letztere Link ist sogar im Kopf der Forumsseiten angegeben.
    .

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Spielkinder,

    Das TG-1 ist das härteste Forum im WWW. Wir retten Menschenleben – während Andere nur ihrem illustren Zeitvertreib fröhnen.


    Kritik, wenn sie denn kommt, bedarf vor allem … der Wahrhaftigkeit dessen, der sie ausspricht.
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Der Blogtext von Joseph Kuhn, geschrieben am 7. Oktober 2018, bekam 282 Kommentare. Man kann also nicht sagen, daß die Auseinandersetzung im Verborgenen ablief. Im Gegenteil!

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Auch bei Twitter wurde, wie man hier sieht, die Affaire Seifert erwähnt:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10105.msg24420#msg24420

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Re: Exclusive: Interview mit Rosel Kanter
    « Reply #3 on: October 15, 2018, 08:48:41 PM »
    Und wenn die Anthroposophen noch so lügen, die Wahrheit kommt doch ans Licht. Rosel Kanter sagt es:

    https://twitter.com/KanterRosel/status/1039221173366738946

    [*quote*]
    Rosel_Kanter @KanterRosel

    7. This evening contents of the old Charite site were made visible there:

    “Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner”
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.0

    The Berlin Senate is responsible for the goings-on at the Charite and is really upset. I wonder what they will say now

    11:36 AM – 10 Sep 2018
    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Auch die Skeptiker-Szene glänzt also durch Schweigen. Dabei war sie doch durch Bettina Frank auf den Homöopathie-Skandal aufmerksam gemacht worden. Aber es macht eben nur Spaß, wenn es Spaß macht, wenn sie Hühnerhof-Journalismus betreiben und wild gackernd durch die Gegend rennen und irgendetwas aufbauschen und sich in Szene setzen können.

Nicht nur, daß sie dort von echter Recherche weit entfernt sind, man kann ihnen Rechercheergebnisse auf dem Silbertablett servieren, aber sie wollen die nicht. Wie es an einer Stelle heißt: sie würden sich eher die Zunge abbeißen:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10176.msg24392#msg24392
    Zitat:
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Quellen und Fakten. Warum werden die Fakten verschwiegen? Die Weichgespülten würden sich eher die Zunge abbeißen als Tatsachen zuzugeben. Darin ist ihr Verhalten mit dem der Esoteriker identisch. Aber auch das werden sie niemals zugeben. Niemals.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Sie meinen, sie hätten die Wahrheit gepachtet; dabei erkennen sie die nicht einmal, wenn die ihnen in die Nase kneift.

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Wir haben es also mitnichten nur mit einem Skandal an der Charite zu tun, sondern darüber hinaus mit einem Skandal der Medien und einem Skandal der Skeptiker-Szene. Ich recherchiere und schreibe über medizinische Themen seit mehr als 2 Jahrzehnten. Für mich ist das alles nichts Neues.

Vor diesem Hintergrund habe ich dann am 11.10.2018 meine Fragen an die Charite gesandt. Der Artikel “Kinderonkologie und Homöopathie” von “Homimed” enthält nämlich noch wesentlich mehr Sprengstoff. Um das zu zeigen, muß ich den Artikel des Tagesspiegel, auf den sich “Homimed” beruft, vollständig zitieren. Intensiver Quellenvergleich ist hier unerläßlich!

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    https://www.tagesspiegel.de/wissen/themenschwerpunkt-alternativmedizin-wichtig-und-richtig-ist-was-subjektiv-hilft/23006180.html
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    07.09.2018, 17:42 Uhr
    Themenschwerpunkt Alternativmedizin
    “Wichtig und richtig ist, was subjektiv hilft”

    Wie gelangte Werbung für Homöopathie auf die Website der Kinderonkologie der Charité? Die leitenden Kinderärzte Angelika Eggert und Georg Seifert im Interview.
    Sascha Karberg

    Um besser mit Chemo- oder Strahlentherapie klarzukommen, werden in einigen Kliniken Naturheilverfahren angeboten – oder, wie hier, Kunsttherapie.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Bis vor kurzem war im Internetauftritt der Kinderonkologie der Charité eine Webseite zu finden, in der der Einsatz von Homöopathie auch gegen Krebs propagiert wurde. Wussten Sie davon?

    Georg Seifert: Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich. Nach unseren Recherchen war sie nur über Google aufrufbar.

    Angelika Eggert: Ich leite seit fünf Jahren die Klinik für Kinderonkologie und klicke mich seitdem regelmäßig durch unseren Webauftritt. Diese Seite war in diesem Zeitraum sicher nicht dabei, war also über den normalen Weg, den Besucher der Webseite nehmen, nicht anklickbar. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um einen vergessenen Link zu einer alten Website handelte, der nicht korrekt gelöscht wurde.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Was sagen Sie zu dem Inhalt dieser Seite, die Wirkung “homöopathischer Höchstpotenzen” sei “unbestritten” und biete “auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden”?

    Seifert: Wir setzen Homöopathie in keiner Weise in der Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern ein. Uns so etwas vorzuwerfen, ist geradezu abstrus. Es ist eher umgekehrt. Wir haben – wenn auch sehr selten – mit Eltern zu tun, die mit der etablierten Chemotherapie und anderen konventionellen Behandlungen nicht einverstanden sind. Im Extremfall muss man dann sogar eine angemessene schulmedizinische Behandlung rechtlich durchsetzen, um so dem Kind das Leben zu retten.

    Eggert: … wobei das sicherlich nicht der beste Weg ist. Wir brauchen als Basis des Behandlungserfolgs eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Patienteneltern. Unsere Patienten haben vielfältige Bedarfe. Einer ist, dass sich bei einer Krebserkrankung Zellen unkontrolliert vermehren, wogegen man Therapien einsetzen muss, die etabliert sind – vorwiegend Chemotherapie, Bestrahlung, Chirurgie, Immuntherapien, eben das, was die moderne Schulmedizin hergibt. Damit sind wir heute sehr erfolgreich, mit Heilungsraten von 81 Prozent – und an der Charité liegen wir sogar noch etwas darüber. Aber es geht bei der Behandlung ja nicht nur um die Krebserkrankung selbst. Wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt, ist das eine schreckliche Situation, die die ganze Familie verunsichert. Manche Eltern erleben schon die Diagnose allein als völligen Kontrollverlust, Geschwister sind ebenfalls sehr belastet und unsere Behandlung hat dann teilweise auch noch schwere Nebenwirkungen. In dieser Situation brauchen wir Konzepte, Patienten und ihre Familien ganzheitlich zu betreuen, auch als Universitätsklinik. Und in diesem Bereich spielt auch die Komplementärmedizin eine Rolle. Etwa bei der Behandlung von Nebenwirkungen der klassischen Chemotherapie, wie Übelkeit oder Schleimhautentzündungen.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Sie sprechen von pflanzlichen Heilverfahren, wo Extrakte oder pflanzliche Wirkstoffe eingesetzt werden, nicht von Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind?

    Eggert: Richtig. Da gibt es durchaus Substanzen, die Naturstoffe sind und Nebenwirkungen der Krebstherapie mildern können. Etwa Arnika-Salbe gegen Entzündungen, Salbei-Tee bei Schleimhautentzündungen oder Umschläge zum Fiebersenken.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Nicht immer ist klar, wie gut diese Mittel wirken.

    Eggert: Unser Anspruch ist, das wissenschaftlich genauso zu prüfen, wie eine Chemotherapie. Naturheilverfahren einzusetzen, weil alle glauben, dass es hilft, ist nicht unser Anspruch als Universitätsklinik. Das heißt, auch solche Begleittherapien prüfen wir in wissenschaftlichen klinischen Studien – genauso stringent, aber auch genauso vorurteilsfrei wie bei jeder anderen Therapieform. Wir dürfen dieses Feld nicht den Heilpraktikern überlassen. Wenn die Studien dann hinreichend zeigen, dass diese Ansätze helfen, wenden wir sie auch an.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Auch Homöopathie?

    Eggert: Homöopathie gehört nicht in den Bereich der Naturstoffmedizin. Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an. Aber es kommen immer wieder Eltern, die danach fragen und meinen, damit gute Erfahrungen gemacht zu haben, etwa bei der Behandlung von Bagatellerkrankungen. Wir haben in unserer Fachgesellschaft eine Abfrage gemacht, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin nutzen und wie sie darüber mit den behandelnden Ärzten sprechen. 35 Prozent der Eltern nutzen das, auch ohne darüber den Arzt zu informieren. Und über die Hälfte der Eltern nutzt das in Absprache. Wir halten es nicht für sinnvoll, dass Eltern ihren Kindern ohne Rücksprache irgendetwas geben, weil sie Angst haben mit uns darüber zu sprechen. Denn es gibt auch Behandlungen, die schaden können. Manchmal sogar etwas so harmloses wie Multivitaminsaft, der unerwünschte Wechselwirkungen mit dem Chemotherapie-Wirkstoff Methotrexat auslöst. Wir suchen also das Gespräch mit den Eltern, um informiert zu sein und beraten zu können.

    Viele Menschen wissen sehr wohl, dass hochpotenzierte homöopathische Mittel in Studien keine Wirkung zeigen, und dass auch die wissenschaftliche Evidenz bei so manchem pflanzlichen Heilverfahren schlecht ist. Warum werden diese Therapien dennoch so häufig eingesetzt?

    Eggert: Wir beobachten, auch wenn das nichts mit wissenschaftlicher Evidenz zu tun hat, dass manche Familien daraus Kraft schöpfen. Man kann das als Placebo-Effekt bezeichnen, aber ich glaube, es ist auch Resilienzförderung …

    [Frage Tagesspiegel:]
    … die psychische Widerstandskraft stärkend …

    Eggert: Manche Familien brauchen das: irgendetwas tun, um zur Gesundung ihres Kindes beitragen zu können. Das bringt positive Grundstimmung und Optimismus in die Familie, die das Kind auch erfühlt. Diese Wirkung darf man nicht unterschätzen, auch wenn man das vermutlich nie über harte medizinische Evidenz wird nachweisen können. Aber wichtig und richtig ist, was subjektiv dem Kind und der Familie hilft – wohlgemerkt immer nur zusätzlich zur Standardbehandlung und solange es nicht schadet.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Es gibt allerdings immer wieder Fälle, in denen kaum erforschte Alternativverfahren nicht zusätzlich, sondern als Ersatz nachweislich wirksamer Therapien propagiert werden, auch gegen Krebs.

    Seifert: Wir verwenden den Begriff Alternativmedizin überhaupt nicht, allenfalls Komplementärmedizin, also ergänzende Behandlungen in Situationen, in denen Eltern das wünschen. Zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und den anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Es gibt allenfalls bei ausgewählten Fragestellungen Ergänzungsmöglichkeiten.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Wie oft müssen Sie Eltern das erklären?

    Eggert: Es ist die extreme Ausnahme, dass Eltern der Standardtherapie kritisch gegenüberstehen und alternative Verfahren als alleinige Therapie verfolgen möchten und erfragen. Dann ist es allerdings zäh und fast ideologisch angehaucht. Dagegen in der Kommunikation anzukommen, ist eine große Herausforderung für uns. Was aber fast 90 Prozent erfragen, ist die Möglichkeit mit Naturheilverfahren oder Komplementärmedizin zusätzlich etwas zu tun, um Symptome zu lindern. Und aus unserer Erfahrung gelingt das oft auch recht gut.

    Seifert: Wir verbieten nicht, sondern wollen erst einmal wissen, was Eltern ihren Kindern geben. Man muss alle Sorgen ernst nehmen, um dann mit den Patienten und ihren Eltern einen guten gemeinsamen Weg zu finden. Es gibt natürlich vermeintlich hilfreiche Therapien, von denen unbedingt abzuraten ist. Aber es gibt durchaus auch Ansätze, die den Patienten helfen könnten, wie auch immer sich der Effekt erklärt.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Das heißt, es ist ok, Patienten mit Anspielungen auf ganzheitliche Medizin, Naturheilverfahren und Homöopathie anzuwerben, solange sie am Ende eine wirklich wirksame Therapie bekommen? Auf der Website der Hochschulambulanz für Naturheilkunde an der Charité heißt es: “Im Sinne der Integrativen Medizin erweitern wir konventionelle Medizin um komplementäre Methoden wie Akupunktur, Naturheilverfahren und Homöopathie, um Patienten die jeweils beste Therapie(kombination) anzubieten”. Und gleich im nächsten Satz: “Unsere Projekte werden wissenschaftlich evaluiert.” Das erweckt den Eindruck, Homöopathie wäre wissenschaftlich evaluiert.

    Eggert: In der Kinderonkologie wenden wir keine Homöopathie an, bieten das auch nicht an und weisen auch nicht auf unserer Website darauf hin. Zur Hochschulambulanz kann ich nichts sagen. Allerdings möchte ich klarstellen, dass es durchaus die Aufgabe von Universitätskliniken ist, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen – etwa Akupunktur gegen Chemotherapie-induzierte Übelkeit. Mal kommt bei solchen Untersuchungen heraus, dass der einzige Effekt der Placebo-Effekt ist. Manchmal zeigt sich aber, dass signifikant weniger Übelkeitsanfälle in der behandelten Gruppe vorkommen. Wenn das so ist, warum soll man das dann nicht anbieten? Der Maßstab muss für jede Therapieform der gleiche sein. Unvoreingenommenheit gegenüber einem neuen Therapieverfahren ist ein wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens.

    Seifert: Die Bevölkerung wendet Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, ob wir das wollen oder nicht. Und je mehr es in den Bereich der Heilpraktiker und nicht-ärztlichen Therapeuten gerät, umso weniger wissenschaftlich und handwerklich gut gemacht sind die Studien. Wir sollten uns das Erforschen komplementärmedizinischer Ansätze nicht aus der Hand nehmen lassen. Jede große Uniklinik in den USA hat eine Abteilung für Integrative Medizin, wo diese Themen untersucht werden – wissenschaftlich durchaus auf hohem Niveau. Ein Grund dafür ist, dass die Patienten nach Therapiemöglichkeiten suchen, weil sie Probleme haben, die von der Schulmedizin bislang nicht gelöst werden konnten. Die Universitätskliniken sind der Wissenschaft verpflichtet und Denkverbote gibt es dabei nicht.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Das bedeutet, es ist auch legitim, das Handauflegen von Geistheilern in einer klinischen Studie zu testen? Auch wenn es keine vernünftige Idee gibt, wie eine solche Therapie wirken könnte, und beim Patienten womöglich wochenlange falsche Hoffnungen weckt?

    Eggert: Nein, es braucht zumindest einen theoretischen Ansatz, was das Wirkprinzip sein könnte, aber das muss nicht immer molekular und biochemisch sein. Insofern ist es auch legitim, Dinge zu prüfen, die in diesem Bereich wahrscheinlich keinen Effekt zeigen, sondern dafür im Bereich Psychoonkologie oder Resilienzförderung. Das ist ja auch ein Effekt.

    Seifert: Wenn wir nur Forschung machen würden, die wir uns schon erklären können, dann wären viele Therapien nie entwickelt worden. Insofern würde ich gar nichts ausschließen, prinzipiell. Natürlich müssen Studien methodisch angemessen sein, es darf niemand zu Schaden kommen. Forscher müssen neugierig bleiben und dabei den Patienten verpflichtet. Deshalb würden wir keine Therapie untersuchen, von der wir keine Anhaltspunkte haben, dass sie dem Patienten einen Gewinn bringen könnte.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Ab wann ist denn eine Therapie für einen Patienten “gewinnbringend” – reicht der Placebo-Effekt schon aus, um das Verabreichen von Homöopathika zu rechtfertigen?

    Seifert: Man liest oft, dass einige Medikamente “nur” einen Placebo-Effekt haben. Und jemand, der kein medizinisches Problem hat, tut eine solche Therapie dann schnell ab als wirkungslos. Aber für Patienten kann es Situationen geben, in denen Therapien nicht wirksam sind. Dann kann der Placebo-Effekt helfen. Ein Placebo-Effekt ist eine komplexe Interaktion zwischen Patient und Arzt, der etwas tut, was für den Patienten wichtig ist und bei manchen Menschen tatsächlich sogar Schmerzempfinden beeinflussen kann. Der Effekt wird vor allem durch die menschliche Zuwendung ausgelöst – zumindest in besonderen Situationen, in denen das Verhalten des Arztes eine ganz wichtige Bedeutung bekommt.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Homöopathie wird mitunter als “Super”-Placebo bezeichnet? Was soll das eigentlich heißen?

    Seifert: Es handelt sich nicht um einen Fachbegriff. Super-Placebo soll nur aussagen, dass es Handlungen gibt, die einen besonders deutlichen Placebo-Effekt haben. Etwa wenn die Therapie teuer ist, wenn die Pille groß ist, wenn sie bitter schmeckt. Und wenn dann auch noch der Chef kommt …

    Eggert: … und all diese Dinge sind, auch wenn sie Begleiterscheinungen lindern mögen, natürlich völlig ungeeignet, um Krebszellen daran zu hindern, zu wachsen.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Diese Einordnung wollen aber viele nicht wahrhaben.

    Eggert: Die Frage, die wir uns stellen müssen, ist doch: Warum sind Patienten so empfänglich für diese Richtung der Heilverfahren? Wer sich das genau anschaut, kommt schnell zu dem Schluss: Heilpraktiker nehmen sich Zeit, sprechen stundenlang mit den Patienten. Könnte es nicht sein, das in unserem Gesundheitssystem, in dem es immer mehr um ökonomische Effizienz geht, diese Zeit für Zuwendung verloren gegangen ist und dadurch der Bedarf an “Alternativen” erst ausgelöst wurde?

    [Frage Tagesspiegel:]
    Ist es nicht eher die Angst vor den zwar wirksamen aber doch leider oft auch aggressiven Therapien? Ergreifen Patienten nicht den Strohhalm der vermeintlich “sanften” Medizin, wenn überall Pflanzenextrakte, Globuli und heilende Steine als gleichermaßen wirksam angepriesen werden?

    Seifert: Gerade deshalb ist es so wichtig, gemeinsam mit dem Patienten in einem vertrauensvollen Gespräch zu klären, wo Platz für die eine oder andere Art von ergänzenden komplementärmedizischen Heilverfahren ist und wo nicht. Unsere Erfahrung ist: Wir können den Patienten sehr gut plausibel machen, warum Chemotherapie, Bestrahlung, Operation notwendig sind. Stattdessen Homöopathie zu verwenden, das haben uns Eltern noch nie vorgeschlagen. Und wenn es passieren sollte, würden wir dies selbstverständlich ablehnen.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Bevor ich nun den Text von “Homimed” gegenüberstelle, noch ein zwingend notwendiger Hinweis: Im TG-1 ist die “Summerschool”, ein Projekit von Seifert und Michalsen, unter die Lupe genommen worden:

Während im Interview mit dem Tagesspiegel Eggert und Seifert den Eindruck von Wissenschaftlichkeit suggerieren, ist die Wirklichkeit an der Charite ganz anders geprägt: vom Wahnsinn Anthroposophie. Ein Blick in das Programm der “Summerschool” ist unerläßlich. Dort heißt es unter anderem:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Sonntag

    10:00 – 11:00 Uhr Integrative Medizin in der stationären Versorgung: Vorstellungen der Kliniken Immanuel Krankenhaus und Havelhöhe und das Projekt Integrative Pflege in der Kinderonkologie an der Charité
    11:00 – 12:00 Uhr Integrative Fallkonferenz: Anthroposophische Medizin, Naturheilkunde, Traditionelle Medizin
    12:00 – 13:00 Uhr Zusammenfassung und Diskussion: Chancen und Anwendungsmöglichkeiten integrativmedizinischer Konzepte in der Klinik | Verabschiedung
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Nun der Text von “Homimed” noch einmal vollständig:
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    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/
    (Hervorhebungen und Numerierung von mir)
    [*quote*]
    —————————————-
    Kinderonkologie und Homöopathie

    Sie befinden sich hier:
    Start Homöopathie Allgemein Kinderonkologie und Homöopathie

    Sep 30 2018
    Homöopathie Allgemein

    Ärzte der Berliner Charité plädieren für offene Kommunikation zwischen Eltern und Ärzten

    In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. [1] Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charité eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

    Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie [2]


    Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.

    Plädoyer für Forschung zu komplementärmedizinischen Therapiekonzepten wie der Homöopathie

    Es sei Aufgabe von Universitätskliniken, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen. Unvoreingenommenheit gegenüber neuen Therapieverfahren ist Angelika Eggert zufolge ein „wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens“. Beim Forschen müsse man über den molekularen und biochemischen Tellerrand hinausschauen. Es sei dabei durchaus legitim, Methoden zu prüfen, die in den Bereich der Psychoonkologie oder der Förderung von Resilienz hineinreichen. Denn das sei auch ein Effekt. Georg Seifert sieht es realistisch und bekennt, die Bevölkerung wende Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, „ob wir das wollen oder nicht“. Die Universitätskliniken seien ohne Denkverbote der Wissenschaft verpflichtet und dürften die Forschung über die Wirkungsweise der Komplementärmedizin nicht den nicht-ärztlichen Therapeuten überlassen.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Da haben wir die bei Homimed mit[1] markierte Passage:

[1]
Homimed:
“ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert
klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs
bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden,
jedoch als komplementäre Behandlung.”

Georg Seifert LAUT TAGESSPIEGEL:
“Wir setzen Homöopathie in keiner Weise in der Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern ein.”

Georg Seifert sagt LAUT TAGESSPIEGEL, daß sie KREBS nicht mit Homöopathie behandeln. Seifert sagt hier nicht, daß sie Homöopathie GAR NICHT einsetzen.

Um das zu verdeutlichen: Man kann DEN KREBS angreifen mit einer Behandlung gegen den Krebs. Man kann aber auch, und das ist die rhetorische Falle, ANDERE Dinge mit Homöopathie “behandeln”, während der Kranke gegen Krebs behandelt wird, oder danach. Zum Beispiel kann man behaupten, daß man die schweren Nebenwirkungen einer Chemotherapie mit Homöopathie lindert. Dann ist die Behauptung, daß DER KREBS nicht mit Homöopathie behandelt wird, in sich zwar richtig, aber es ist dennoch eine Lüge, weil die anderen Dinge absichtlich verschwiegen werden.
.

Angelika Eggert LAUT TAGESSPIEGEL:
“Aber es geht bei der Behandlung ja nicht nur um die Krebserkrankung selbst. Wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt, ist das eine schreckliche Situation, die die ganze Familie verunsichert. Manche Eltern erleben schon die Diagnose allein als völligen Kontrollverlust, Geschwister sind ebenfalls sehr belastet und unsere Behandlung hat dann teilweise auch noch schwere Nebenwirkungen. In dieser Situation brauchen wir Konzepte, Patienten und ihre Familien ganzheitlich zu betreuen, auch als Universitätsklinik. Und in diesem Bereich spielt auch die Komplementärmedizin eine Rolle. Etwa bei der Behandlung von Nebenwirkungen der klassischen Chemotherapie, wie Übelkeit oder Schleimhautentzündungen.

Frage Tagesspiegel zu Eggert’s Ergänzung:
“Sie sprechen von pflanzlichen Heilverfahren, wo Extrakte oder pflanzliche Wirkstoffe eingesetzt werden, nicht von Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind?”

Eggert:
“Richtig. Da gibt es durchaus Substanzen, die Naturstoffe sind und Nebenwirkungen der Krebstherapie mildern können. Etwa Arnika-Salbe gegen Entzündungen, Salbei-Tee bei Schleimhautentzündungen oder Umschläge zum Fiebersenken.”

Eggert wenige Zeilen weiter:
“Homöopathie gehört nicht in den Bereich der Naturstoffmedizin. Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an.

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Aussage Eggert explizit:
“Homöopathie gehört nicht in den Bereich der Naturstoffmedizin. Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an.

Dagegen die Aussage von Homimed:
“ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert
klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs
bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden,
jedoch als komplementäre Behandlung.”

Homimed schreibt: als “komplementäre Therapie”. Eggert sagt jedoch: “Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an.

Warum fragt der Tagesspiegel wörtlich nach “Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind”? Tatsache ist doch, daß es Mittel mit nur sehr gering oder gar nicht verdünnten Urtinkturen gibt. In der “Komplexhomöopathie” sind unverdünnte Rohtinkturen als Bestandteil der homöopathischen Mittel durchaus gebräuchlich.

Schwach oder gar nicht verdünnte Urtinkturen bedeutet, daß die Mittel sehr wohl pharmazeutisch wirksam sind! Vor allem bei pflanzlichen Mitteln wird dies intensiv genutzt, die Grenze zur Phytotherapie also deutlich überschritten, wobei allerdings von den Herstellern die vereinfachte Zulassung über den Weg der Homöopathie beschritten wird, so daß die teuren klinischen Studien weggelassen werden können.

Um die Größenordnung dieses Vorgehens zu verstehen, muß man wissen, daß für 2018 mit einem Umsatz der deutschen Homöopathika-Hersteller von 750 Mio Euro gerechnet wird. Davon entfällt mehr als die Hälfte auf Komplexmittel, also mehr als 350 Mio Euro IN EINEM JAHR! Es geht um sehr große Summen. Komplexmittel sind ein klassischer Betrug an der klassischen Homöopathie – und an den Kranken.
.

Der Tagesspiegel, Seifert und Eggert, mindestens einer von den Dreien lügt. Daß Seifert und Eggert es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, ist bereits bewiesen. Wie steht es dann mit dem Tagesspiegel, mit Homimed, und mit der Leitung der Charite?
.

Hat der Tagesspiegel das Interview nicht richtig wiedergegeben?

Ist in dem Interview viel mehr gesagt worden, was der Tagesspiegel aber nicht veröffentlicht hat?

Oder lügt Homimed das Blaue vom Himmel herunter?

Tatsache ist, daß Homimed mit seinen Behauptungen Eggert und Seifert in den Rücken fällt. Daher sollte man annehmen, daß sich Eggert und Seifert sofort davon distanzieren würden. Aber genau das ist nicht passiert. Warum nicht? Wollen die beiden nicht antworten oder haben sie von der Presseabteilung meine Anfrage gar nicht erhalten? Oder sind da noch ganz andere Dinge, unter Umständen zwischen Presseabteilung, Eggert und Seifert und Leitung der Charite?

Nicht übersehen sollte man auch, daß Seifert eine enge Beziehung zur Homöopathie hat. Siehe:

“Serviert: Georg Seifert, Charite Berlin”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10016

.

So oder so: Selbst nach 6 Wochen noch nicht einmal eine einfache und eigentlich doch so selbstverständliche Distanzierung.

Warum!?

Weiß Homimed mehr als nur den veröffentlichten Inhalt des Interviews? Falls ja, müßte Homimed das angeben. Homimed tut das aber nicht.

Andererseits tun Eggert und Seifert sehr wissenschaftlich, aber in der Summerschool kommt heraus, daß in der Kinderonkologie EBEN DOCH “komplementäre” Methoden eingesetzt werden. Nicht irgendwelche, sondern aus dem Bereich “Anthroposophie”, dem Steiner’schen Wahngebilde. Sektenwahn in der Kinderonkologie….

Praktischerweise gibt es gerade dazu einen neuen Thread im TG-1. Ich zitiere:

Ein lesenswerter Text (mit Überraschungen darin) in dessen weiterem Verlauf ein Zitat von Jutta Hübner untermauert wird:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10069
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    […]
    Wenn ich mich nicht irre, ist dies ein Zitat von Jutta Hübner in einem ihrer Schaubilder:

    [*quote*]
    Anthroposophische Medizin
    Steiner, Gesamtausgabe, Dornach, 1982, zitiert nach: zitiert Zander H, Anthroposophie in
    Deutschland, Göttingen 2008, S. 1500

    Krebsentstehung: der Mensch werde „zu stark Erde, indem er
    die Krebsbildung in sich hat; er bilde zu stark die Erzkräfte
    in sich aus. Diesem übertriebenen Ehrgeiz muss man
    diejenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der
    Erde entsprechen, wo das Mineralreich und die heutige
    Erde noch nicht da waren.“

    Die Mistel speichert die Kräfte aus der Zeit, „bevor unsere
    Erde diese feste mineralische Erde geworden ist“
    [*/quote*]

    Zander ist für mich keine ausreichende Quelle. Glücklicherweise wurde unser Archiv durch einen freundlichen Helfer um ein Originalzitat von Rudolf Steiner erweitert:

    http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=3285:neunter-vortrag-arnheim-24-juli-1924&catid=214:ga-319-anthroposophische-menschenerkenntnis-und&Itemid=15

    [*quote*]
    NEUNTER VORTRAG Arnheim, 24. Juli 1924
    Vorträge über Medizin – GA 319 Anthroposophische Menschenerkenntnis …
    #G319-1971-SE182 – Anthroposophische Menschenerkenntnis und Medizin
    #TI
    NEUNTER VORTRAG
    Arnheim, 24. Juli 1924
    #TX
    […]

    Sie werden finden, daß unsere Erdenbildung eine andere, vorhergehende Bildung hatte, in welcher der Mensch noch nicht in seiner heutigen Form vorhanden

    #SE319-199

    war, aber doch – in einer gewissen Beziehung – das Tier geistig über­ragend vorhanden war. Nur waren seine Sinne damals noch nicht ausgebildet. Sie sind erst innerhalb der Erdentwickelung beim Men­schen in ihrer letzten Ausbildung entstanden. Veranlagt sind sie am längsten; aber ihre letzte Ausbildung, wo sie so, wie sie heute sind, von der Ich-Organisation durchsetzt sind, haben sie erst während der Erd­entwickelung erlangt. Das menschliche Ich schoß in Augen, Ohren und in die übrigen Sinne während der Erdentwickelung hinein. Wird daher die Ich-Entwickelung zu stark, so bildet sich im menschlichen Organismus nicht bloß der Sinn in normaler Weise, sondern es ent­steht eine zu starke Neigung, Sinne zu bilden. Und die Karzinombil­dung tritt auf. Was muß ich tun, wenn ich hier heilend eingreifen will? Ich muß zu früheren Zuständen der Erdentwickelung zurückgehen, wo auf der Erde noch nicht diejenigen Organismen vorhanden waren, wie sie heute da sind; ich muß irgendwo nachschauen, wo etwas ist, was der letzte Rest, das Überbleibsel, die Erbschaft von früheren Er­denzuständen ist. Da komme ich darauf, daß es diejenigen Pflanzen sind, die als Parasiten, als Viscumbildungen, als Mistelbildungen auf den Bäumen wachsen, die es nicht dazu gebracht haben, im Erdboden zu wurzeln, sondern auf Lebendigem wuchern müssen. Warum müs­sen sie das? Weil sie sich eigentlich entwickelt haben, bevor unsere Erde diese feste mineralische Erde geworden ist. Ich sehe heute in der Mistel das, was nicht reine Erdenbildung hat werden können; es muß auf der fremden Pflanze aufsitzen, weil das Mineralreich am letzten in der Erdentwickelung entstanden ist. Und in der Mistelsubstanz ha­ben wir das, was in der entsprechenden Weise verarbeitet, sich als Heilmittel gegen die Karzinombildung darstellt, das die Sinnesorgan­bildung an falscher Stelle innerhalb des menschlichen Organismus aus­treibt. – Die Natur durchschauen, bedeutet, die Möglichkeit zu haben, dasjenige zu bekämpfen, was aus der normalen Entwickelung irgend­wie im krankhaften Zustande herausfällt. Der Mensch wird zu stark Erde, indem er die Krebsbildung in sich hat; er bildet zu stark die Erdkräfte in sich aus. Diesen übertriebenen Erdkräften muß man die­jenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der Erde entspre­chen, wo das Mineralreich und die heutige Erde noch nicht da waren.

    #SE319-200

    Deshalb arbeiten wir auf dem Boden anthroposophischer Forschung das Karzinommittel aus in einem bestimmten Viscumpräparat. Und es wird dadurch ganz zweifellos aus der Anschauung der Wesenheit dieser Krankheit das Heilmittel gefunden, das die gewöhnlichen Hei­lungsprozesse, die Operationsprozesse, allmählich unnötig machen wird.

    Damit habe ich Ihnen Details angegeben. Ich könnte dem noch vieles hinzufügen, denn unsere Heilmittel sind schon in großer Anzahl vorhanden. So könnte ich zum Beispiel folgendes zeigen: Indem es möglich ist, daß die Stoffwechsel-Gliedmaßenorganisation einstrahlt in der äußersten Peripherie in die Sinnesorganisation hinein, kommt dies in einer bestimmten Form von Erkrankung zum Ausdruck, und zwar im sogenannten Heuschnupfen. Da haben wir das Umgekehrte von dem, was ich vorhin gezeichnet habe: wenn die Nerven-Sinnes-organisation gewissermaßen hinunterrutscht in die Stoffwechsel-Glied­maßenorganisation, so hat dies Geschwulstbildung zur Folge; geht die Stoffwechsel-Gliedmaßenorganisation dagegen in die Nerven-Sinnes-organisation hinein, so bekommen wir solche Erscheinungen, wie sie zum Beispiel im Heuschnupfen vorliegen. Bei diesem handelt es sich darum, jene zentrifugalen Prozesse, wo die Stoffwechsel-Gliedmaßen­tätigkeit zu stark nach der Peripherie des Organismus hingelenkt ist, zu paralysieren durch etwas, was die ätherischen Kräfte wiederum zurückdrängt. Wie versuchen das mit einem Präparat, das gewonnen wird aus solchen Früchten, die sich mit bestimmten Schalenbildungen umkleiden, wo durch die Schalenbildung das Ätherische im Stoff­wechsel zurückgetrieben wird. Wir setzen in unserem Präparat den zu stark auftretenden zentrifugal wirkenden Kräften im Heuschnupfen andere, stark zentripetal wirkende Kräfte entgegen, die die ersteren bekämpfen. Man durchschaut ganz genau den pathologischen und den Heilungsprozeß. Und wir können ja darauf hinweisen, wie gerade die schönsten Erfolge mit unseren Heilmitteln auf solchen Gebieten zu ver­zeichnen sind, mit denen man kaum so leicht heute etwas anzufangen weiß. Auf dem Gebiete der Heuschnupfenbekämpfung zum Beispiel sind sehr schöne Erfolge gerade mit den Präparaten erzielt worden, die aus dem angegebenen Gesichtspunkte heraus gewonnen worden sind.
    [*/quote*]

    Falls Sie sich wundern, was dieser Irrsinn sein soll: Es ist anthroposophische Medizin! Es ist das, was anthroposophische Ärze im Hirn haben, wenn sie über Medizin schwafeln.

    Es geht im vorliegenden Text um die “Mistel”.

    Steiner: “Der Mensch wird zu stark Erde, indem er die Krebsbildung in sich hat; er bildet zu stark die Erdkräfte in sich aus. Diesen übertriebenen Erdkräften muß man die­jenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der Erde entspre­chen, wo das Mineralreich und die heutige Erde noch nicht da waren.”

    Wegen dieser Idiotie werden Mistelpräparate gemacht. Wegen dieser Idiotie!

    Hier einer der vielen Beweise:

    [*quote*]
    Anthroposophische Medizin
    P. Heusser: Die wissenschaftlichen und weltanschaulichen Grundlagen der anthroposophisch
    orientierten Medizin; in: W.F. Jungi, H.-J. Senn: Krebs und Alternativmedizin II, Heidelberg 1990

    „Gesundheit und Krankheit sind nicht das Ergebnis einer mechanischen
    Sollwerteinstellung, sondern Ausdruck für ein jeweils differenziertes
    Verhältnis zwischen physischer, lebendiger, seelischer und geistiger
    Organisation des Menschen. Ein Gallenstein ist z.B. eine dem Leben
    entfallene anorganischen Bildung. Etwas anderes ist das Karzinom, bei
    dem das Emanzipierte belebt ist, wenn auch auf pathologische Weise,
    und wo sich dieses Eigenleben dem Gesamtleben des Organismus
    entzieht. Was die Naturwissenschaft materiell als Initiation und
    Promotion etc. im Tumorgeschehen beobachtet, ist die Folge eines
    Prozesses, an dem auch übermaterielles Geschehen, zunächst der
    Ätherleib, beteiligt ist. Man beachte z.B., dass einige Onkoproteine
    Regulatorfunktionen ausüben, die mit Wachstumsvorgängen im
    Zusammenhang stehen.“
    [*/quote*]

    Das Buch ist mit der Google-Suche auch bei books.google.com zu finden.

    https://books.google.de/books?id=jAPNBgAAQBAJ&pg=PA37&lpg=PA37&dq=Gesundheit+und+Krankheit+sind+nicht+das+Ergebnis+einer+mechanischen+Sollwerteinstellung,&source=bl&ots=uUwNa7oSHa&sig=hjP58Ufuh_pDxbLcBS7aLnnwjII&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjxhvWF-_zcAhVSa1AKHWpGAqoQ6AEwAHoECBEQAQ#v=onepage&q=Gesundheit%20und%20Krankheit%20sind%20nicht%20das%20Ergebnis%20einer%20mechanischen%20Sollwerteinstellung%2C&f=false

    Ein bißchen mit dem Mauszeiger hochschieben, dann kommt weiter unten in der Seite die entsprechende Passage.

    GROSS:
    http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Anthroposophie_Gummizelle_mit_Doktorhut_Professur_und_Firmenspenden/Heusser_WAHNSINN_ANTHROPOSOPHIE_Screenshot_0.jpg
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Charite. Kinderonkologie. Stiftungslehrstuhl. Anthroposophisch, siehe “Summerschool”. Studien. Mit Mistelpräparaten. Das ist des Pudels Kern.

Dazu muß man auch wissen, daß einfache homöopathische Mittel nicht sehr teuer sind, anthroposophische, vor allem gegen Krebs, den Herstellern deutlich mehr Geld bringen. Der Lehrstuhl Seifert ist … eine Stiftungsprofessur. Gesponsert von Pharmaherstellern. Von Herstellern “alternativer” Arzneimittel. Es hat übrigens auch in Kassel eine Stiftungsprofesdur gegeben. Die “Forschungsergebnisse” waren unterirdisch. Nicht nur das TG-1 hat sie förmlich in der Luft zerrissen. Hier ein Titelblatt des “Laborjournal”:


(http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SUPER_KLASSE_HERVORRAGEND/Laborjournal_deckt_auf_Klabautermaenner_regieren_Uni_Kassel.jpg)

.

Das erklärt auch diese Funde von La Raque, die sie im TG-1 vorgelegt hat:

AUS 2011

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.msg24104#msg24104
    http://web.archive.org/web/20110711211255/http://paedonko.charite.de:80/forschung/ag_integrative_medizin/grundlagenforschung/

    Zusätzlich archiviertes Beweisstück:
    http://archive.is/MrPjb
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–

    [*quote*]
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
    Startseite.Forschung.AG Integrative Medizin.Grundlagenforschung.

    Experimentelle Forschung

    Mechanismen der onkologischen und immunologischen Wirksamkeit von Viscum album L. Extrakten und isolierten Wirkstoffen in einem Leukämiemodell


    (Gefördert seit 1/2005 durch MAHLE-Stiftung und Sterntaler e.V., Software AG-Stiftung)

    Ziel ist die onkologische und immunologische, experimentelle Untersuchung der Wirksamkeit und mechanistischen Wirkung von Mistelextrakten, sowie isolierten Teilkomponenten am Beispiel von Leukämien und Lymphomen. In den ersten Studien konnte gezeigt werden, dass der wässrige Mistelextrakt in vivo ein eindrucksvolles antileukämisches Potential aufweist. Die meisten Untersuchungen mit Viscum album L. Extrakten basieren auf wässrigen Mistelextrakten, welche zytotoxische und immunmodulatorische Proteine, wie Mistellektine und Viscotoxine enthalten. Natürlicherweise sind Mistelpflanzen reich an Triterpenen. Der wässrige Mistelextrakt enthält durch die geringe Löslichkeit kaum Triterpene (TT), die jedoch eine Gruppe von biologisch hochwirksamen Bestandteilen der Mistel sind. Hauptziel der weiteren Studien ist vor allem die vergleichende Analyse von Mistelextrakten mit und ohne Triterpene und die Identifizierung der molekularen Wirkungsweise dieser Extrakte und deren definierten Inhaltsstoffe (Triterpene, Lektine) auf die Induktion von Apoptose und die Charakterisierung der entsprechenden Signalwege. Darüber hinaus erfolgt die Untersuchung der antileukämischen Wirkung der Mistelpräparate mit oder ohne Triterpene in vivo.

    Öffnet externen Link im aktuellen Fenster

    Molecular mechanisms of mistletoe plant extract-induced apoptosis in acute lymphoblastic leukemia in vivo and in vitro., Seifert G, Jesse P, Laengler A, Reindl T, Lüth M, Lobitz S, Henze G, Prokop A, Lode HN. Cancer Lett. 2008 Jun 18;264(2):218-28. Epub 2008 Mar 7.PMID: 18314258 [PubMed – indexed for MEDLINE]

    Experimentelle Analyse der Antitumorwirksamkeit und der pharmakologisch aktiven Substanzen naturheilkundlicher Medikamente wie Helleborus niger bei Leukämien und soli­den Tumoren


    (Teilförderung durch die HELIXOR Heilmittel GmbH & Co. KG)

    In diesem Projekt werden neben Helleborus Niger weitere anthroposophische Medika­mente in vitro und in vivo experimentell auf ihre therapeutische Wirksamkeit und die zugrunde liegenden Mechanismen untersucht.

    pidemiologische Untersuchungen von CAM
    Pilotstudie und Hauptstudie zur Häufigkeit der Anwendung alternativer und komplementärer Behandlungsmethoden in der pädiatrischen Onkologie in Deutschland.

    (Gefördert durch die Kinderkrebsstiftung e.V. bis 2005, Projektleitung: Dr. med. Längler, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke)

    Unter der Leitung von Dr. Längler aus dem Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke sowie des Deutschen Kinderkrebsregisters wurde eine bundesweite Eltern-Befragung durchgeführt. Nach der Pilotphase ist die Hauptstudie ebenfalls abgeschlossen.

    Ansprechpartner
    Adressen
    Dr.med. Georg Seifert | t: +49 30 450 666 087 | f: +49 30 450 566 906
    Leiter AG Integrative Medizin

    Logo AG Integrative Medizin in der Pädiatrie aus drei ineinandergreifenden untereinanderstehenden Kreisen
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

AUS 2012

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.msg24103#msg24103

    http://web.archive.org/web/20120215232539/http://paedonko.charite.de:80/forschung/ag_integrative_medizin/klinische_studien/
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
    Startseite.Forschung.AG Integrative Medizin.Klinische Studien.
    Klinische Studien

    Stressreduktion und –prävention durch komplementäre Therapien – eine randomisierte, dreiarmige Studie“ Studienzeitraum: Dezember 2010 – Dezember 2011
    Evaluierung eines anthroposophischen Supportivtherapie-Konzeptes bei Kindern mit malignen Erkrankungen während der Intensivphase der Chemotherapie
    Stressabbau und Steigerung der Lebensqualität durch Eurythmietherapie
    Wirksamkeit von Heileurhythmie in der Nachsorge bei Kindern mit Hirntumoren und Langzeitfolgen onkologischer Behandlung – Qualitative und quantitative Evaluation der therapeutischen Wirksamkeit
    Wirkungen Rhythmischer Massage auf physiologische Parameter bei gesunden Probanden
    Chronobiologische Untersuchungen im Kindes – und Jugendalter – Etablierung und Evaluierung eines prädiktiven und prognostischen rhythmologischen Instrumentes“
    Wirkungen von Eurythmietherapie auf die Herzfrequenzvariabilität

    Stressreduktion und –prävention durch komplementäre Therapien – eine randomisierte, dreiarmige Studie“ Studienzeitraum: Dezember 2010 – Dezember 2011

    Gefördert durch die Software AG Stiftung, die HELIXOR Stiftung, die Dr. Hauschka Stiftung und die Christopherus Stiftung (12/2010 – 05/2012)

    Als eine Fortführung unserer Arbeiten auf dem Gebiet der Anthroposophischen Therapien sollen in dieser Studie die klinisch relevanten Wirkungen von 10 Einheiten Eurythmietherapie oder Kunsttherapie auf stressrelevante Parameter im Vergleich zu einem standardisierten Stepper Training untersucht werden (N= 121). Die erhobenen physiologischen Parameter (Blutdruck, HRV) stellen objektivierbare Indikatoren für Stress dar. Ferner werden standardisierte Fragebögen (AVEM, SF-36, MFI, BL, EBF) als Indikatoren für das subjektive Befinden sowie den individuellen Umgang mit Stress eingesetzt.

    Aktueller Stand: Datenerhebung abgeschlossen, Publikation in Vorbereitung.
    Evaluierung eines anthroposophischen Supportivtherapie-Konzeptes bei Kindern mit malignen Erkrankungen während der Intensivphase der Chemotherapie

    EUdraCT: 2004-002711-83

    Gefördert durch die WALA Stiftung, die HELIXOR Stiftung, die WELEDA Stiftung, die Mahle Stiftung und die Software AG Stiftung (05/2005 – 2012)

    Randomisierte, kontrollierte Klinische Arzneimittelstudie

    Klinische multizentrische Studie an 8 nationalen Universitätskliniken zur „Evaluierung eines anthroposophischen Supportivtherapie-Konzeptes (inklusive Mistel) bei Kindern mit malignen Erkrankungen während der Intensivphase der Chemotherapie“.
    Untersucht wird die Sicherheit und Wirksamkeit einer medikamentösen Supportivtherapie aus dem Bereich der anthroposophischen Medizin. Das Therapieziel ist die Prävention und Behandlung von Therapienebenwirkungen während der Intensivphase der Chemotherapie in der pädiatrischen Onkologie. Die Mistel soll in diesem Therapiekonzept als wichtiges Medikament die Therapienebenwirkungen verringern und die immunologische Situation verbessern, daher liegt ein besonderes Gewicht auf infektiologischen und immunologischen Parametern. Weiterhin wird an drei Zeitpunkten die messbare Lebensqualität von den Patienten/Eltern erhoben.

    Aktueller Stand: Datenerhebung voraussichtlich 12/2011 abgeschlossen

    Stressabbau und Steigerung der Lebensqualität durch Eurythmietherapie

    Gefördert durch die Dr. Hauschka-Stiftung,die Zukunftsstiftung Gesundheit und die Christopherus Stiftung (11/2008 – 12/2010)

    In dieser kontrollierten Studie wurde die Wirkung von 10 Eurythmietherapieeinheiten über einen Zeitraum von sechs Wochen bei erwachsenen gesunden Probanden auf dessen körperliche und psychische gesundheitsbezogene Lebensqualität (Short Form Health Survey 36; SF-36) und Stressverarbeitung (arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster; AVEM) untersucht. Die Zielparameter wurden vor Beginn der 10 Einheiten Eurythmietherapie sowie nach Abschluss der Therapie erhoben. Es zeigten sich klinisch relevante Verbesserungen in der Lebensqualität und der Stressverarbeitung, welche sich in einer Kontrollgruppe ohne Intervention nicht auffinden ließen. Weiterhin wurden neben den psychometrischen Fragebögen Herzfrequenzvariabilitätsmessungen durchgeführt. Die Daten wurden in Kooperation mit der Technische Fachhochschule Jena, Prof. Voss analysiert.

    Aktueller Stand: abgeschlossen

    Seifert G, Kanitz JL, Pretzer K, Henze G, Witt K, Reulecke S, Voss A.
    Improvement of Heart Rate Variability by Eurythmy Therapy After a 6-Week Eurythmy Therapy Training.
    Integr Cancer Ther 2011; [Epub ahead of print], Öffnet externen Link im aktuellen FensterPMID:21733984

    Kanitz JL, Pretzer K, Reif M, Voss M, Brand R, Warschburger P, Längler A, Henze G, Seifert G.
    The impact of eurythmy therapy on stress coping strategies and health-related quality of life in healthy, moderately stressed adults.
    Complement Ther Med 2011; 19(5): 247-255

    Seifert G, Kanitz JL, Pretzer K, Henze G, Witt K, Reulecke S, Voss A.
    Improvement of circadian rhythm of heart rate variability by eurythmy therapy training.
    (submitted)

    Kanitz JL, Pretzer K, Reif M, Laengler A, Henze G, Seifert G.
    The Impact of Eurythmy Therapy on Fatigue in Healthy Adults: a controlled prospective Study.
    (submitted)

    Wirksamkeit von Heileurhythmie in der Nachsorge bei Kindern mit Hirntumoren und Langzeitfolgen onkologischer Behandlung – Qualitative und quantitative Evaluation der therapeutischen Wirksamkeit

    Gefördert durch die Software-AG Stiftung, die HELIXOR Stiftung, die Dr. Hauschka Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Heileurythmie (01/2008 – 12/2010)

    Durch die Integration kunst- und körpertherapeutischer Ansätze in das Spektrum der Psychoonkologie zeigt sich inzwischen die Tendenz, den kranken Menschen nicht nur in seinen pathologischen Defiziten therapeutisch zu berücksichtigen, sondern ihn in seinem “Gesundwerden” (Salutogenese) zu unterstützen. Hier können körpertherapeutische Ansätze große Bedeutung haben, indem Patienten eine Therapie erleben, die bei aller Beeinträchtigung durch Chemotherapien, Operationen und Bestrahlung versucht, die Eigenaktivität und Selbstheilungskräfte zu fördern. Das Ziel dieser Pilotstudie war die Evaluierung des langfristigen Einflusses der EYT auf die neuromotorischen Fähigkeiten (ZNM), die visuomotorische Integration (ZNM) und die Intelligenzleistung (HAWIK/ WIE) bei sieben Kindern bzw. Jugendlichen mit einem Hirntumor der hinteren Schädelgrube. Weiterhin sollten Hinweise für die Umsetzbarkeit und Akzeptanz der EYT in der pädiatrischen Onkologie erfasst werden, sowie die Beurteilung und Einschätzung der Intervention durch die Eltern.

    Aktueller Stand: abgeschlossen

    Kanitz JL, Pretzer K, Hernaiz Driever P, Calaminus G, Wiener A, Henze G, Seifert G.
    Eurythmy therapy in the aftercare of children and adolescents with brain tumors of the posterior fossa – a pilot study.
    (submitted)

    Wirkungen Rhythmischer Massage auf physiologische Parameter bei gesunden Probanden


    Gefördert durch die Zukunftsstiftung Gesundheit, Dr. Hauschka Stiftung, Software AG Stiftung und Stiftung zur Förderung der Heileurhythmie

    Randomisierte, dreiarmige, einfach verblindete Studie

    Diese Studie untersuchte die kurzfristigen Wirkungen der Rhythmischen Massage (RTM), welche eine Erweiterung der Klassischen Massage darstellt und seit 90 Jahren angewendet wird. In dieser randomisierten, einfach verblindeten Studie erhielten gesunde, leicht gestresste Probanden (N=105) entweder eine RTM, eine RTM mit Aromatherapie oder eine Scheinmassage nach standardisiertem Vorgehen. Das Ziel dieser klinischen Studie war die Erfassung der kurzfristigen Veränderungen im subjektiven Befinden (BF-S, MDBF, B-L, visuelle Analogskalen) und in physiologischen Parameter (z.B. Cortisol im Speichel, Blutdruck, Herzfrequenzvariabilität) über den Verlauf einer einzelnen Intervention.

    Aktueller Stand: Datenerhebung abgeschlossen, Publikationen in Vorbereitung

    Chronobiologische Untersuchungen im Kindes – und Jugendalter – Etablierung und Evaluierung eines prädiktiven und prognostischen rhythmologischen Instrumentes“


    Gefördert seit 12/2005 durch die Software – AG Stiftung

    Mit dieser Studie möchten wir neben den grundlegenden Fragen, welche Rhythmen im Herz-Kreislaufsystem bei gesunden Kindern vorkommen, ein Instrument evaluieren welches prädiktive und prognostische Aussagekraft in Bezug auf chronische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen hat. Die Frage ist: Welche Rhythmen sind charakteristisch für besonders gesunde Kinder im Gegensatz zu jenen bei erkrankten Kindern? (Publikation 2009; PMID: 19398070 [PubMed – indexed for MEDLINE])
    Informationen unter: http://www.rhythmus-ist-leben.de/

    Aktueller Stand: abgeschlossen

    Cysarz D, Linhard M, Edelhäuser F, Laengler A, Van Leeuwen P, Henze G, Seifert G.
    Unexpected course of nonlinear cardiac interbeat interval dynamics during childhood and adolescence.
    PLoS One 2011; 6(5): e19400; Öffnet externen Link im aktuellen FensterPMID:21625487

    Wirkungen von Eurythmietherapie auf die Herzfrequenzvariabilität


    Gefördert durch die Dr. Hauschka Stiftung (04/2005 – 12/2007)

    Das Ziel dieser Phase I Studie war es, die Wirkungen der Eurythmietherapie mit denen eines Ergometertrainings auf die Herzfrequenzvariabilität zu vergleichen. In einem Drossoverdesign führten 20 gesunde junge Erwachsene jeweils zwei Eurythmietherapiekurse und zwei Ergometereinheiten durch. Die Herzfrequenzvariabilität wurde parallel zu den Einheiten mittels eines Langzeitelektrokardiogramms erhoben.

    Aktueller Stand: abgeschlossen.

    Seifert G, Driever PH, Pretzer K, Edelhäuser F, Bach S, Laue HB, Laengler A, Musial-Bright L, Henze G,Cysarz D.Effects of complementary eurythmy therapy on heart rate variability. Complement Ther Med 2009; 17(3): 161-167. Öffnet externen Link im aktuellen Fenster
    PMID:19398070
    Ansprechpartner
    Adressen
    Dr.med. Georg Seifert | t: +49 30 450 666 087 | f: +49 30 450 566 906
    Leiter AG Integrative Medizin

    Logo AG Integrative Medizin in der Pädiatrie aus drei ineinandergreifenden untereinanderstehenden Kreisen

    Service-Funktionen:

    © Charité 2012
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Jetzt, in 2018 sieht es so aus:
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    https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/experimentelle_forschung/
    Archiviertes Beweisstück:
    http://archive.is/k7cl5
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
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    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
    […]
    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    […]
    Startseite Forschung AG Seifert Experimentelle Forschung

    Untersuchung der Wirkung eines Mistelgesamtextraktes (viscumTT) in pädiatrischen soliden Tumoren

    Unsere aktuellen Studien beschäftigen sich mit pädiatrischen soliden Sarkomen, wie dem Ewing-Sarkom, dem Rhabdomyosarkom und dem Osteosarkom: drei Tumormodelle mit hohem Metastasierungspotential, Neigung zu Chemotherapieresistenzen, schlechter Prognose, v. a. im metastasierten Stadium und hohem Bedarf an neuen Therapien. Bereits in früheren Arbeiten konnten wir zeigen, dass viscumTT eine synergistische, systemische Wirkung bei Leukämien in vitro und in vivo aufweist. Ziel ist es, die synergistische Wirkung von viscumTT, im Bezug auf Apoptoseinduktion und Proliferationshemmung, näher in den soliden Tumoren in vitro und in vivo zu untersuchen. Alle Tumorzelllinien der drei Tumorentitäten reagierten unterschiedlich auf die Behandlung mit den Einzelextrakten. Ein möglicher Grund dafür könnte die unterschiedliche Zelloberflächenbeschaffenheit und die damit verbundene Aufnahme in die Zelle sein. Interessanterweise konnte aber bei allen in vitro Experimenten ein synergistischer apoptotischer Effekt von viscumTT gezeigt werden. Die Ursache des Synergismus, sowie der zugrundeliegende Mechanismus sind Gegenstand unserer aktuellen Forschung. Weitere Projekte beschäftigen sich mit der näheren Aufklärung des durch die Mistel induzierten Apoptosemechanismus, der Inhibierung der Proliferation sowie deren Effekte auf den Zell-Zyklus.

    Gefördert durch: Zentrales Innovationsprogram Mittelstand (ZIM), Software AG-Stiftung bis 2016
    Publikationen zu diesem Projekt

    Weitere präklinische Untersuchungen mit viscumTT

    Die o.g. bisherigen Arbeiten mit viscumTT zeigten vielversprechende synergistische anti-tumorale Wirkungen in pädiatrischen soliden Tumoren und Leukämien. Wir haben es uns darauf aufbauend zur Aufgabe gemacht, das Potenzial von viscumTT in weiteren soliden Tumoren wie dem Pankreas-, Kolorektal- und Mammakarzinom in vitro und in vivo zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei auf der Untersuchung der Wirksamkeit, der Verträglichkeit/ Toxizität sowie der Therapieoptimierung in Kombination mit herkömmlichen Zytostatika bei den o.g. Tumoren.

    Gefördert seit 08/2016 durch die WELEDA AG


    Untersuchung der apoptoseinduzierenden und proliferationshemmenden Wirksamkeit weiterer Pflanzenstoffe in pädiatrischen Tumorerkrankungen

    In diesem Projekt wurden zum einen Helleborus niger (Christrose) und weitere pflanzliche Stoffe in vitro experimentell auf ihre therapeutische Wirksamkeit und die zugrunde liegenden Mechanismen untersucht. Die Behandlung mit Wurzelextrakten aus Helleborus niger am Neuroblastommodell zeigte eine zytotoxische und proliferationshemmende Wirksamkeit. Darüber hinaus konnten erste Apoptosemechanismen charakterisiert werden. Neben dem Neuroblastommodell erfolgt darüber hinaus die Untersuchung der zytotoxischen Wirksamkeit von Helleborus niger beim Osteosarkom.
    Ein weiteres Projekt beschäftigte sich mit verschiedenen Steroid Glykosiden, die bei kongestiver Herzinsuffizienz und Arrhythmien Anwendung finden. Aufgrund ihrer Hemmung der Na+/Ka+ ATPase wurden sie auf ihr apoptotisches und proliferationshemmendes Potential auf Tumorzellen getestet. Dabei zeigte die Mehrheit der genutzten Steroid Glykoside mäßiges bis hohes Potential, Apoptose und Proliferationshemmung zu induzieren. Sie liefern somit ein weiteres neues Forschungsfeld mit Naturstoffen in der Tumortherapie.

    Teilförderung durch die HELIXOR Heilmittel GmbH & Co KG
    Publikationen zu diesem Projekt

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    […]
    © 2018 Charité – Universitätsmedizin Berlin
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Auch bei der “Summerschool” tauchen mehrere Sponsoren auf. Ich glaube nicht, daß die die “Forschung” in der Kinderonkologie nicht unterstützen werden, schließlich dient sie ja ihren Zwecken.

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Die bereits erwähnte “Summerschool” wurde im TG-1 unter die Lupe genommen:

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    “Kinderonkologie an der Charité ist ein Trojanisches Pferd für Anthroposophie”
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9874.msg23940#msg23940
    (Hervorhebungen von Julian, TG-1, und von mir ergänzt)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    http://naturheilkunde.immanuel.de/aktuelles/veranstaltungen/terminkalender/detailseite/calendar/list/event/2018/08/23/1-charite-summerschool-fuer-integrative-medizin/

    [*quote*]
    Immanuel Diakonie
    Naturheilkunde Immanuel Krankenhaus Berlin – Ayurveda, TCM und Homöopathie Berlin
    Immanuel Krankenhaus Berlin. Naturheilkunde
    Professor Dr. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, die in Kooperation mit der Charité arbeitet und unter anderen Naturheilverfahren Ayurveda, TCM und Homöopathie anbietet.

    1. Charité Summerschool für Integrative Medizin

    23. August 2018 – 26. August 2018


    Die Charité in Berlin ist ein Ort, an dem sich modernste Medizin und Komplementärmedizin ideal ergänzen. In verschiedenen Kliniken haben sich seit vielen Jahren Angebote verschiedenster komplementärer Therapierichtungen etabliert. Integrative Medizin hat inzwischen in Forschung und Lehre an der Charité einen festen Platz.

    Erstmalig bietet in diesem Jahr die 1. Charité Summerschool für Integrative Medizin einen spannenden Einblick in ganz unterschiedliche Therapien aus dem Spektrum der Integrativen Medizin. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Vermittlung praxisrelevanter Erfahrungen für Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte, Therapeuten und Therapeutinnen und Studierende im klinischen Bereich.

    Die Vorträge und Workshops werden von langjährig erfahrenen Dozenten und Dozentinnen gehalten. Mitarbeiter des Immanuel Krankenhauses Berlin sind als Referenten und Moderatoren dabei.

    In einem abwechslungsreichen und praxisorientierten Programm werden die innovativen Therapien der integrativen Medizin aus den Bereichen Phytotherapie & Ernährung, anthroposophische Medizin, traditionelle indische Medizin und Mind-Body-Medizin anwendungsbezogen und praxisorientiert vermittelt. Neben einigen Übersichtsvorträgen bilden 12 verschiedene dreistündige Workshops die Möglichkeit, Schwerpunkte nach persönlichem Interesse zu wählen.

    Komplementär bietet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm viele Gelegenheiten für Kontakt, Vernetzung und Austausch der Teilnehmenden untereinander. Lassen Sie sich entführen in das Nachtleben Berlins aus verschiedenen überraschenden Kostenfreier Perspektiven.
    Programm (Änderungen vorbehalten)
    Donnerstag

    15:00 – 16:30 Uhr Wissenschaftliches Arbeiten in der integrativen Medizin für Doktorand*innen
    (Beate Stock-Schröer)
    17:00 – 17:30 Uhr Begrüßung (Georg Seifert & Christian Kessler)
    17:30 – 19:00 Uhr Keynotevortrag „Fasten, kalorische Restriktion, ketogene Ernährung“ (Andreas Michalsen)
    Special Guest: Fasten – erklärt in 7 Minuten (Ariane Gutschke)
    19:00 – 19:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 20:00 Uhr Come together mit Bier, Wein und Grillen (auch Veggie) und Musik+

    Freitag

    8:00 – 8:30 Uhr Warm up mit Musik & Bewegung (Dörte Stanek)
    9:00 – 10:00 Uhr Keynotevortrag „Meditation, Achtsamkeit & Yoga aus Sicht von Klinik und Wissenschaft“ (Christian Kessler)
    10:00 – 10:30 Uhr Kaffeepause
    10:30 – 13:30 Uhr Workshop 1
    13:30 – 15:00 Uhr Mittagspause
    15:00 – 18:00 Uhr Workshop 2
    18:00 – 18:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 20:00 Uhr Evening Highlight: Die Perspektive auf Berlin vom Wasser aus.
    Eine Überraschung aus Essen, Trinken, Musik und mehr. Ein Ort, den schon Gorbatschow, Honecker, Reagan und Udo Lindenberg liebten…

    Samstag

    8:00 – 8:30 Uhr Warm up Musik & Bewegung (Dörte Stanek)
    9:00 – 10:00 Uhr Keynotevortrag „Die Haut als Sinnesorgan – Das Potential von Wickeln und Auflagen in der klinischen Anwendung“ (Georg Seifert)
    10:00 – 10:30 Uhr Kaffeepause
    10:30 – 13:30 Uhr Workshop 3
    13:30 – 15:00 Uhr Mittagspause
    15:00 – 18:00 Uhr Workshop 4
    18:00 – 18:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 21:00 Uhr Der Himmel über Berlin: Die Perspektive auf Berlin aus der Luft. Beste Drinks in luftigen Höhen, Sonnenuntergang wie in der Karibik, Musik und Partystimmung…

    Sonntag

    10:00 – 11:00 Uhr Integrative Medizin in der stationären Versorgung: Vorstellungen der Kliniken Immanuel Krankenhaus und Havelhöhe und das Projekt Integrative Pflege in der Kinderonkologie an der Charité
    11:00 – 12:00 Uhr Integrative Fallkonferenz: Anthroposophische Medizin, Naturheilkunde, Traditionelle Medizin
    12:00 – 13:00 Uhr Zusammenfassung und Diskussion: Chancen und Anwendungsmöglichkeiten integrativmedizinischer Konzepte in der Klinik | Verabschiedung

    Workshops

    WS 1: Freitag, 10:30-13:30 Uhr
    A: Blutegel-Therapie, Michael Ehm
    B: Mind-Body-Medizin, Nina Effenberg
    C: Cannabis in der Medizin, Christian Kessler

    WS 2: Freitag, 15:00-18:00 Uhr
    A: Ayurveda-Körpertherapie, Michael Ehm
    B: Musiktherapie, Susanne Bauer
    C: Phytotherapie, n.n.

    WS 3: Samstag, 10:30-13:30 Uhr
    A: Äußere Anwendungen, Britta Wilde & Doris Rapp
    B: Tanztherapie, Dörte Stanek
    C: Fasten und pflanzenbasierte Ernährung, Christian Kessler

    WS 4: Samstag, 15:00-18:00 Uhr
    A: Kneipp-Therapien, Reza Ashnani
    B: Yoga und Meditation, Claudia Böhm
    C: Anthroposophische Medizin & Pharmazie, Ulrich Meyer

    Laden Sie hier den Flyer als PDF-Datei herunter.
    Tagungsort

    Die Summerschool findet in den Tagungsräumen des Jugendgästehauses der Berliner Stadtmission am Berliner Hauptbahnhof statt.
    Teilnahmegebühren

    Normalpreis 770 €
    Therapeuten und Therapeutinnen und Pflegekräfte 570 € (kontingentiert)
    Studierende 200 € (kontingentiert)

    Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung enthält Tagungsunterlagen, Mittagessen und Pausengetränke/ -snacks sowie die Teilnahme an allen Abendveranstaltungen (inkl. Getränke und Essen).

    Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl und Teilnehmerinnenzahl Summer School begrenzt ist. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Zahlungseingänge. Bei Stornierungen mit Eingang bis
    zu sechs Wochen vor dem Kursbeginn entsteht eine Gebühr von 50,- €. Danach erfolgt keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr. Eine Ersatzteilnehmerin oder ein Ersatzteilnehmer ist jedoch willkommen.

    Ein Teilnahmeplatz ist erst nach Ihrem Zahlungseingang für Sie reserviert. Überweisen Sie die Teilnahmegebühr bitte zeitgleich mit Ihrer Anmeldung auf folgendes Konto:

    Empfänger: Charité – Universitätsmedizin Berlin
    SWIFT/BIC-Code: BYLADEM1001
    IBAN: DE11 1203 0000 0001 5123 59
    Verwendungszweck: IA 200738
    Anmeldung

    Zur Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben an integrative-medizin@charite.de

    Vorname, Nachname
    Beruf, Fachrichtung
    Anschrift
    Telefonnummer, E-Mailadresse
    Rechnungsanschrift, wenn von obiger Adresse abweichend
    Bei Bewerbung um kontingentiere Plätze für Studierende Immatrikulationsbescheinigung
    Bitte geben Sie zu jedem der vier Workshops eine Präferenzrangliste an (z.B. WS 1, Freitag, 11-14 Uhr: 1. Eurythmietherapie, 2. Ayurveda, 3. Phytotherapie). Wir bemühen uns Ihnen nach Möglichkeit immer Ihre erste Präferenz zuzuweisen.

    Erst nach Eingang Ihrer Anmeldung und Zahlung der Teilnahmegebühr erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung.
    Die Zertifizierung bei der Ärztekammer ist beantragt.

    Beschreibung der Workshops

    Ayurveda-Körpertherapie:
    Pristabhyanga, die ayurvedische Rückenmassage! Wir lernen Griffe und Techniken, zum Anfassen. Basics und Tools der Ayurveda-Manualtherapie.

    Blutegel-Therapie:
    Kleiner Sauger, große Wirkung! In diesem Workshop werden wir uns den Blutegeln zuwenden und deren Einsatz im Praxisalltag erleben und kennenlernen. Was wissen wir über Egel? Indikationen, Kontraindikationen. Tipps und Tricks aus der Praxis.

    Anthroposophische Pflege:
    Die äußeren Anwendungen sind ein Grundpfeiler der Anthroposophischen Pflege und Medizin. Bei uns kommt die Arnika auf den Kopf, der Ingwer an die Nieren und der Senf an die Füße. Lassen Sie sich überraschen. In unserem Workshop lernen Sie verschiedene Wickel und Auflagen kennen und werden auch eine Anwendung erleben.

    Kneipp-Therapien – Eine europäische Naturheilkunde-Tradition mit Revival:
    Kneipp-Güsse, Waschungen und Wickel – das Kneipp-Universum ist eine alte und nachweislich wirksame naturheilkundliche Tradition aus dem deutschsprachigen Bereich. Zwischenzeitlich gesellschaftlich etwas in Vergessenheit geraten, erleben die Kneipp-Therapien vor allem auch im Rahmen des Fastenbooms der letzten Jahre eine echte Renaissance in Klinik, Wellness und in privaten Badezimmern. Dieser Workshop ist ein hands-on-Workshop für ein grundlegendes und erlebbares Verständnis dieser Reiz-Regulationsverfahren.

    Mind-Body-Medizin:
    Achtsamkeit als fester Bestandteil der Mind-Body-Medizin. Theorie und Praxis aus der Naturheilkundlichen und Onkologisch-Naturheilkundlichen Tagesklinik. Selbstheilungskräfte stärken und Krankheitsbewältigung verbessern. Achtsame Körper- und Entspannungsübungen, Achtsamkeitsmeditation.

    Musiktherapie:
    Einführung in die Gruppenmusiktherapie als psychotherapeutisches Verfahren mit Erwachsenen in Psychotherapie und Psychosomatik. Bedeutung von Spiel, Ausdruck und musikalischer Improvisation im therapeutischen Prozess. Beziehungserleben und Selbsterfahrung in und durch Musik.

    Tanztherapie:
    In dem Workshop „sich bewegend erfahren“ werden Prinzipen und Ziele der Tanztherapie vorgestellt. Mit Hilfe von kreativer Bewegung in Verbindung mit Objekten werden Teilnehmer*innen eingeladen, sich körperlich wahrzunehmen und auszudrücken und somit eine Einsicht in die Einsatzmöglichkeiten der Tanztherapie zu erhalten.

    Yoga und Meditation:
    Der Workshop beginnt mit einem kurzen Abriss zu Entwicklung des modernen Yoga. Es werden die physiologische Wirkung von Stehhaltungen, Vorwärtsstreckungen, Drehungen, Rückwärtsstreckungen, Umkehrstellungen und regenerierenden Asanas erläutert, die wir auch gemeinsam üben werden. Daher bitte entsprechende Bekleidung mitbringen. Des Weiteren wird ein kurzer Einblick in die komplexe therapeutische Arbeit im Iyengar Yoga und die für die Therapie erforderlichen Asana-Modifikationen gegeben.

    Phytotherapie:
    tba

    Cannabis in der Medizin – Neuland für (fast) alle:
    Die veränderte Gesetzeslage bzgl. Cannabis in der Medizin seit März 2017 ist für die meisten Akteure – Ärzte, Patienten, Krankenkassenvertreter, Politik, Justiz und Polizei gleichermaßen – oft völliges Neuland und Cannabistherapie nach wie vor vielfach mit Vorurteilen, Bedenken und Unwissen verbunden. In diesem Workshop geht es darum, für welche Indikationen Medizinalcannabinoide, auf Basis von Evidenz und Empirie und anhand von konkreten Patientenbeispielen, sinnvoll sein können und was dabei unbedingt beachtet werden muss.

    Von pflanzenbasiert bis paleostyle – was ist dran an gehypten Ernährungsformen?
    Funktionalisierte Ernährung und zunehmend gesundheitsbezogenes Ernährungsbewusstsein sind unaufhaltsame gesellschaftliche Entwicklungen, vor allem in urbanen Ballungsräumen. Jedoch unterscheiden sich die Ernährungskonzepte hinsichtlich dessen, was gesund sein soll, zum Teil ganz fundamental. Kaum einer blickt noch durch, was von vegan, flexitarisch, paleo, mediterran, ketogen und Konsorten so zu halten ist. Dieser Workshop ist ein interaktiver parforce-Ritt durch die aktuelle wissenschaftliche Datenlage gängiger Ernährungshypes.

    Anthroposophische Medizin & Pharmazie:
    Der Workshop stellt Arzneimittel der anthroposophischen
    Therapierichtung aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich vor. Es werden besondere Herstellungsverfahren erläutert und einige Pflanzen sowie ihre Verarbeitung näher betrachtet.

    Referenten / Referentinnen

    Reza Ashnani, Immanuel Krankenhaus Berlin, Abt. Physiotherapie
    Prof. Dr. Susanne Bauer, Professorin für Musiktherapie, Universität der Künste Berlin Career College, Studiengangsleiterin Masterstudiengang Musiktherapie, Dipl. Psychologin
    und Musiktherapeutin
    Claudia Böhm M.Sc. in Ayurvedic Medicine, Heilpraktikerin, zertifizierte Iyengar® Yoga Lehrerin und Iyengar® Yoga Therapeutin. Neben meiner mehr als zwei Jahrzehnte umfassenden Tätigkeit im Iyengar Yoga Institut Berlin leite ich seit 2 Jahren auch das Studio Iyengar Yoga
    Vienna in Wien. Seit 2013 arbeite ich außerdem in der Charité/Immanuelkrankenhaus
    Berlin als Iyengar Yoga Lehrerin/Therapeutin. „Yoga lehrt uns zu heilen, was nicht ertragen
    werden muss, und zu ertragen was nicht geheilt werden kann.“ B.K.S. Iyengar
    Michael Ehm, Ayurvedatherapeut (HP), Leiter der Abteilung für Ayurveda-Manual-Therapie in der Privatpraxis des Immanuel Krankenhauses, Immanuel Medizin Zehlendorf. Seit 16 Jahren
    im Bereich Ayurveda-Therapie tätig, v.a. mit Massage und Blutegeln
    Ariane Gutschke, Studierende der Medizin an der Charité, Teilnehmerin des Seminars „Integrative Medizin“ im Wintersemester 2017/18
    Ulrich Meyer, Studium der Pharmazie an der FU Berlin, öffentliche Apotheke, 1993-1996 und 2000-2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter der WALA Heilmittel GmbH Eckwälden/Bad Boll, 1996-1999 Institut für Pharmazie der EMAU Greifswald, Promotion, Lehrauftrag an der Universität Heidelberg, seit 2012 Honorar-Professor für Geschichte der Pharmazie an der EMAU Greifswald und Leitung des Salumed-Verlags am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe / Berlin
    Nina Effenberg, Gesundheitspädagogin,Therapeutin in der Tagesklinik Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, Referentin im Bereich Ordnungstherapie/Mind-Body Medizin, sowie in der Fortbildung zur Mitarbeitergesundheit speziell zu den Themen Verhaltensveränderung, Kommunikation, Stressbewältigung und Entspannungsverfahren und Achtsamkeit
    Doris Rapp, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Expertin und Ausbilderin für Anthroposophische
    Pflege und Rhythmische Einreibung an der Akademie für Anthroposophische Medizin
    Havelhöhe
    Dörte Stanek MA, Somatische Psychologie (USA), Tanz/Bewegungstherapeutin, Heilpraktikerin Psychotherapie und Somatische Yogalehrerin, Ausbildung in Frauenheilkunde. In ihrer Arbeit
    begleitet sie Menschen dabei ihren Körper wahrzunehmen und erneut zu bewohnen,
    einschränkende Denkstrukturen aufzulösen und neue Handlungsmuster zu entdecken.
    Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die psychosomatische Begleitung von Frauen mit Posttraumatischer Belastungsstörung
    Britta Wilde, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Expertin und Ausbilderin für Anthroposophische
    Pflege und Rhythmische Einreibung an der Akademie für Anthroposophische Medizin
    Havelhöhe

    Organisation

    Prof. Andreas Michalsen
    Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin


    Prof. Georg Seifert
    Inhaber der Stiftungsprofessur für „Integrative Medizin in der Kinderheilkunde“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Oberarzt der Intensivstation der Klinik für Pädiatrie m. S. Onkologie/Hämatologie, Initiator und Leitung der Summerschool

    Dr. Christian Kessler
    Oberarzt für Forschungskoordination, Projektmanagement und Hochschulambulanzleitung der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, Initiator und Leitung der Summerschool

    Wiebke Stritter
    Psychologin (M.Sc.) und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Integrative Medizin in der Pädiatrischen Onkologie, Hauptverantwortliche für die Organisation

    Informationen zur Veranstaltung

    23. August 2018 – 26. August 2018

    Veranstalter


    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Prof. Dr. med. Georg Seifert, Initiator und Leitung der Summer School
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie Campus Virchow-Klinikum

    Augustenburger Platz 1
    13353 Berlin
    integrative-medizin@charite.de
    https://kinderonkologie.charite.de/metas/kontakt_anfahrt/

    Veranstaltungsort

    Berliner Stadtmission Diakonie Betriebs gGmbH, Tagungsräume des Jugendgästehauses
    Lehrter Straße 68
    10557 Berlin
    http://www.tagen-in-berlin.de/ueber-uns/anfahrt-und-adresse

    Zum Kalender hinzufügen
    Zurück zur Übersicht der Veranstaltungen

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    Ansprechpartner

    Prof. Dr. med.
    Andreas Michalsen
    Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Universitätsmedizin Berlin

    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstr. 63
    14109 Berlin-Wannsee
    T 030 80505-691
    F 030 80505-692
    E-Mail senden
    vcard herunterladen

    Mehr zum Zertifikat

    Das Immanuel Krankenhaus Berlin ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

    Direkt-Links

    © 2018 Immanuel Diakonie GmbH
    Kontakt zur Immanuel Diakonie | Impressum | Datenschutz
    [*/quote*]

    Der Ärztekammer Berlin ist diese Veranstaltung natürlich bekannt, und nicht erst seit gestern. Das Programm ist als PDF-Dokument zu haben. Datum der Erstellung des PDFs: 16.Mai 2018.

    Das bedeutet, daß alle Dementis der Charité eine verdammte Lüge sind. Es war seit Monaten bekannt, was da läuft. Und was ÜBERHAUPT an der Charité läuft, ist seit Jahren bekannt. Es ist Korruption und Lüge pur.

    https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/detail/ANT-1803080-10000?page=1&v=ANT-1500423-30000&sort=title&direction=0

    [*quote*]
    Ärztekammer Berlin
    Friedrichstr. 16 | 10969 Berlin
    Telefon: +49 (0)30 – 40806-0 | Fax: +49 (0)30 – 40806-3499 | E-Mail: kammer@aekb.de

    Fortbildungskalender

    Donnerstag, 23. August 2018, 15:30 Uhr – Sonntag, 26. August 2018, 13:00 Uhr
    1. Charité Summerschool für Integrative Medizin

    Thema

    Vorträge und Workshops zu Therapien aus der Integrativen Medizin, s. Programm
    Veranstaltungsnummer

    2761102018030790004
    Fachgebiet(e)

    Naturheilverfahren
    Fachübergreifend

    Referent(en)

    Liste s. Anlage, Liste s. Anlage, Liste s. Anlage, Liste s. Anlage
    Kategorie und Bewertung

    Kategorie A
    Fortbildungspunkte: 27

    Teilnehmerentgelt

    770,00 EUR
    Information

    Anmeldeschluss: Mittwoch, 22. August 2018

    Dokumente

    programm-charit-summerschool-integrative-medizin.pdf
    https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/detail/ANT-1803080-10000?export=pdf
    https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/doc/ANT-1803080-10000/1

    Veranstaltungsort

    Jugendgästehauses am Berliner Hauptbahnhof, Berliner Stadtmission
    Lehrter Straße 68, 10557 Berlin

    Anfahrt mit Bus und Bahn
    Anfahrt mit dem Auto

    Veranstalter

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Campus Virchow-Klinikum
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
    Onkologie und Hämatologie


    Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
    Tel: 450 666 087 oder 450 566 058
    Fax: 450 566 965
    Homepage: https://kinderonkologie.charite.de/

    Weitere Veranstalter

    Prof. Dr. Andreas Michalsen, Immanuel Krankenhaus, Dr. Christian Kessler, Immanuel Krankenhaus
    Organisator

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Campus Virchow-Klinikum
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
    Onkologie und Hämatologie

    Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
    Tel: 450 666 087 oder 450 566 058
    Fax: 450 566 965
    E-Mail: georg.seifert@charite.de
    Homepage: https://kinderonkologie.charite.de/

    Wissenschaftliche Leitung
    Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Campus Virchow-Klinikum
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
    Onkologie und Hämatologie

    Sponsor:

    Helixor Heilmittel GmbH

    Weitere Sponsoren:


    Weleda AG, Salus Heilmittel GmbH, Carstens Stiftung, Software AG Stiftung

    © 2018 Ärztekammer Berlin. All rights reserved.
    [*/quote*]

    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

“Sponsor: Helixor Heilmittel GmbH
Weitere Sponsoren: Weleda AG, Salus Heilmittel GmbH, Carstens Stiftung, Software AG Stiftung”

Namen, die man bereits kennt…

.

Was Anthroposophie angeht, hat La Raqua bei den Recherchen in der Web-Site der Kinderonkologie noch etwas entdeckt, etwas völlig aus der Art geschlagenes: Argentinischen Tango.

.

Zum Thema Tanz in der Kinderonkologie an der Charite kann man HEUTE immer noch finden einen Text aus dem Jahr 2012:

    https://cccc.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/m_cc10/CCCC/70_Aktuelles_Veranstaltungen_und_Meldungen/03_Newsletter/CCCC_NL_Okt_2012_online.pdf

    Zitat:
    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    Aktuelle Informationen
    aus dem Charité Comprehensive Cancer Center | Oktober 2012
    [Seite 2]

    Tanzen soll
    Therapiefolgen lindern
    Tanzen kann Krebspatienten bei der psychischen Krankheitsbewältigung
    unterstützen. Ob Tanzen auch Therapiefolgen wie Fatigue lindern
    kann, wollen Wissenschaftler am Charité Comprehensive Cancer
    Center jetzt herausfinden
    Die Tanzstunden hatten es in sich. 60 Mi-
    nuten lang forderte der Choreograph Kel-
    vin Hardy seine „Schüler“ mit Elementen
    aus dem modernen Tanz heraus. Zweimal
    pro Woche, parallel zur laufenden Che-
    mo- oder Strahlentherapie. Aber statt sich
    vom Training erschöpft zu fühlen, waren
    die Patienten anschließend deutlich fitter.
    Und das, obwohl alle Patienten zu Beginn
    des Tanztrainings unter einer mittelgra-
    digen bis schweren Fatigue litten. „Die
    Patienten, die beim Tanztraining waren,
    fühlten sich deutlich besser als die Pati-
    enten der Kontrollgruppe“, berichtet Dr.
    Isrid Sturm von der Medizinischen Klinik
    mit Schwerpunkt Hämatologie und Onko-
    logie der Charité.

    „Unsere Patienten waren
    ganz traurig, als das
    Tanztraining zu Ende ging“

    Sturm und ihre Kollegen wollen die Studie,
    an der zwischen April 2011 und Juni 2012
    insgesamt 40 erwachsene Patienten teil-
    genommen hatten, nun noch genauer aus-
    werten. Die ersten Daten sprechen aber
    dafür, dass Tanzen das Erschöpfungssyn-
    drom „Fatigue“ bei Krebs deutlich lindern
    kann. Diese Ergebnisse könnten ein neuer
    Lichtblick für Krebspatienten sein. Schät-
    zungsweise jeder zweite wird im Laufe
    seiner Erkrankung mit Fatigue konfron-
    tiert, aber eine etablierte Therapie gibt es
    bislang nicht. „Mit unserer Studie wollen
    wir mehr Licht ins Dunkel bringen, denn
    Fatigue ist zwar weit verbreitet, aber bis-
    lang ein wenig erforschtes Phänomen“,
    so Isrid Sturm.
    Ähnliche Ziele verfolgen Kinderonkologen
    der Charité. Sie haben gerade ein Tanz-
    projekt mit Kindern und Jugendlichen
    gestartet, die wegen eines Hirntumors
    oder Leukämie behandelt werden. Häu-
    fig treten bei diesen Kindern motorische
    und kognitive Störungen als Folge der
    Erkrankung selbst oder der Behandlung
    auf. Auch chronische Fatigue kann eine
    Spätfolge sein. „In einer Studie mit etwa

    Bei Kindern werden Koordination und Gleichgewicht
    auf spielerische Art geschult.
    60 Kindern und Jugendlichen wollen wir
    erstmals untersuchen, ob Tanzen diese
    Spätfolgen reduzieren kann“, sagt Dr.
    Shabnam Shalapour von der Klinik für
    Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie.
    Drei Jahre wollen die Wissenschaftler
    ihre heranwachsenden Probanden nach-
    verfolgen und herausfinden, wie sich das
    Tanzen auf ihre körperliche und geistige
    Leistungsfähigkeit auswirkt.
    Projektleiterin Shabnam Shalapour und
    ihr Kollege Thomas Rieser sind opti-
    mistisch, dass Tanzen ein geeigneter
    therapeutischer Ansatz für Kinder und
    Jugendliche ist – auch wenn es bislang
    noch keinen Nachweis dafür gibt. Aber es
    gibt Belege, dass Bewegung eine positive
    Wirkung auf die Spätfolgen nach einer
    Krebstherapie im Kindesalter hat. „Die
    Kinder lernen beim Tanzen, Bewegungen
    zu koordinieren, sich zu konzentrieren
    und erfahren ein Körperbewusstsein, das
    ihnen durch die Erkrankung oftmals ver-
    lorengegangen ist“, sagt Thomas Rieser,
    der die Tanzeinheiten entwickelt hat. Und
    Shabnam Shalapour ergänzt. „Wir gehen
    daher davon aus, dass ein altersgerechtes
    Tanztraining die Lebensqualität unserer
    jungen Patienten auf Dauer erheblich ver-
    bessern kann“.

    Tanzprojekt für Kinder und Jugendliche mit
    malignen Erkrankungen
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie
    und Hämatologie
    Dr. Shabnam Shalapour | Thomas Rieser
    Tel. 030 450 566 278
    E-Mail: thomas.rieser@charite.de
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Ich habe mehrere Anthroposophie-Experten zum Thema Argentinischer Tango und Anthroposophie gefragt. Sie alle waren sehr überrascht und wußten nichts davon. Eurythmie, das alberne Herumgehüpfe, ist als Teil der Anthroposophie bekannt (siehe auch die “Forschung” zum Beispiel der Jahre 2011 und 2012), aber Tango?

Beim Suchen nach

    anthroposophie tango argentino

bei Google so

bekommt man mehr als 11.000 Treffer, von denen VIELE mit Treffpunkten und Zentren der Anthroposophen zusammenhängen. Meist sind es Vorträge, etc.

Fundstellen unter anderem:

Hier eine “Studie” bei Parkinson:

Aber ich finde nichts, was Rudolf Steiner selbst zum Tango gesagt hat. Ich vermute, daß das daran liegt, daß der Tango erst in den 1920-ern nach Europa geschwappt ist, in den letzten Lebensjahren von Steiner, und daß die Anthroposophen um die zweite Ehefrau von Steiner, die die große Organisatorin um Steiner war, auf der Grundlage von Aussagen von Steiner (von welchen?) sich den Tango-Unfug selber zurechtphantasiert haben.

Da wird in den Tango etwas hineingedichtet. Was man aber nur verstehen kann, wenn man den anthroposophischen Hintergrund der Macher kennt. Die Eltern der krebskranken Kinder haben von alledem nicht die geringste Ahnung und werden durch “Forschung” getäuscht.

Ich betrachte das als einen eigenständigen Erwerbszweig von Anthroposophen, von dem wir bisher nichts wußten.

.

Noch einmal zurück zum Interview des Tagesspiegel, wo laut Tagesspiegel Angelika Aggert sagt:

Eggert: “In der Kinderonkologie wenden wir keine Homöopathie an, bieten das auch nicht an und weisen auch nicht auf unserer Website darauf hin.

Wenn dem wirklich so ist, hat Homimed Aussagen veröffentlicht, die nicht wahr sein KÖNNEN. Der Ursprung von Homimed’s Aussagen ist ein Interview mit dem Tagesspiegel. WENN, ich sage WENN, die einzige Quelle für Homimed’s Aussagen nur das veröffentlichte Interview ist, dann lügt Homimed, indem Dinge völlig verdreht und Eggert und Seifert Dinge in den Mund gelegt werden, die nicht im Artikel des Tagesspiegel stehen.

Andererseits

Andererseits schreibt Homimed:

[2]

    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie [2]

    Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Angelika Eggert im Interview des Tagesspiegel:

Eggert: “Insofern ist es auch legitim, Dinge zu prüfen, die in diesem Bereich wahrscheinlich keinen Effekt zeigen, sondern dafür im Bereich Psychoonkologie oder Resilienzförderung. Das ist ja auch ein Effekt.”

Da steht “prüfen”. Das bedeutet Forschung. Homimed schreibt aber explizit über ANWENDUNG, über ganz normale Anwendung, also NICHT über Forschung. Schreibt Homimed die Wahrheit? WENN Homimed die Wahrheit schreibt, wie laufen dann die Dinge in der Kinderonkologie ab? Beziehungsweise: Wie laufen die Dinge in der Charite ab? Die Kinderonkologie ist ein Teil der Charite. Kann es sein, daß es eine Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen gibt, UND DASS DIESE ANDEREN Abteilungen Homöopathie und anderen Medizinbetrug durchführen? Und wie ist das überhaupt mit der “anthroposophischen Pflege”? Werden Dinge aus der BEHANDLUNG in die PFLEGE verlagert, um sie anders buchen oder verschleiern zu können?

Was weiß Homimed?

Wer IST Homimed?

Das ist eine interessante Frage, denn auf den ersten Blick scheint Homimed eine Art Werbeagentur zu sein. Andererseits scheint Homimed eine Aktion eines Arztes mit dem ungewöhnlichen Namen Fred-Holger Ludwig zu sein.

In meiner Anfrage an die Presseabteilung der Charite hatte ich eine Pressemitteilung zitiert.

Diese ist auf der Web-Site http://unternehmen-heute.de

    http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=528644

    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    UNTERNEHMEN-HEUTE

    Panorama
    Kinderonkologie und Homöopathie

    In PRESSEMELDUNGEN
    9. Oktober 2018, 00:17 Uhr
    pr-gateway

    img
    Kinderonkologie und Homöopathie
    .

    In einem Interview mit dem “Tagesspiegel” (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie
    https://www.homimed.de/
    nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie
    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/
    als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charite eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Homimed hat eine EIGENE Domain, macht aber Reklame in der kostenpflichtigen Web-Site http://unternehmen-heute.de, wie man am Ende der Meldung lesen kann:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Bildquelle: © romaset – Fotolia

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    Kinderonkologie und Homöopathie

    PRESSEMELDUNGEN

    © Copyright WITTMANN MEDIA.
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    [*/quote*]

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Homimed hat eine eigene Domain. In dieser Domain ist jener Text, der bei Wittmann Media für Geld veröffentlicht wird, EBENFALLS veröffentlicht:

Aber – warum auch immer – es genügt Homimed nicht. Die eigene Domain genügt ihnen nicht, so daß sie “auswärts” veröffentlichen. Für Geld. Sie meinen es ernst.

Wer steckt dahinter? Wer bezahlt das?

Laut Impressum ist ein Dr. med. Fred Holger Ludwig involviert:

    https://www.homimed.de/impressum/

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
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    […]

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    homimed ist ein Informationsportal rund um die Homöopathie. Es richtet sich an Patienten und an alle, die sich über Behandlungsformen informieren wollen.


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    Wir verstehen Homöopathie als Heilkunst und als Teilbereich der schulmedizinischen Behandlung.

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    [*/quote*]

Allerdings wird in der Seite “über uns” das ganz anders dargestellt: Fred Holger Ludwig wird als der Initiator, also der AUSLÖSER von Homimed bezeichnet, aber nicht als der Betreiber oder sonstwie Verantwortliche:

    https://www.homimed.de/ueber-uns/

    [*quote*]
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    Über uns
    homimed – das Infoportal zur Homöopathie

    Homöopathie und Wissenschafthomimed ist eine Informations- und Serviceplattform, die sich als Sprachrohr für die Homöopathie versteht. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, über die Homöopathie und ihre Anwendung in der ärztlichen Praxis umfassend zu informieren.

    Zudem begleiten wir die aktuelle Forschung auf verschiedenen Gebieten im Zusammenhang mit der Anwendung homöopathischer Arzneimittel. Wenn neue Studien mit interessanten Ergebnissen zur Wirkungsweise der Homöopathie veröffentlicht werden, erfahren Sie bei uns mehr darüber.

    Unser Ziel ist es, Patienten und Interessierte über die Homöopathie aufzuklären und ihnen ein fundiertes Wissen an die Hand zu geben. Denn längst hat die Homöopathie Eingang in die ärztliche Praxis gefunden. Eine optimale ärztliche Behandlung ist für uns die Verbindung aus konventionellen, konservativen Methoden mit homöopathischer Medizin.

    Initiator von homimed ist Dr. med. Fred Holger Ludwig. Der Gynäkologe mit onkologischem Schwerpunkt setzt seit Jahrzehnten auf die Homöopathie.

    Dr. med. Fred-Holger Ludwig ist seit über 40 Jahren in einer onkologischen Schwerpunktpraxis in Bad Bergzabern niedergelassen. Dr. Ludwig gründete in dieser Zeit die Frauenselbsthilfe nach Krebs in Rheinland-Pfalz.

    Der Facharzt behandelt unter anderem onkologische Patienten zweigleisig in konservativ medizinischer und biologisch additiver Form bzw. homöopathisch. Beide Arme dieser Therapie basieren nach Auffassung von Dr. med. Fred-Holger Ludwig auf einer konventionellen Grundlage und bewirken, dass die angebotene Therapie für den Patienten nur wenige Nebenwirkungen aufzeigt.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Als Arbeitsort von Fred-Holger Ludwig wird DORT Bad Bergzabern angegeben. Im Impressum von Homimed steht aber eine ganz andere Stadt: Wiesbaden:

    [*quote*]
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    homimed
    / Dr. med. Fred Holger Ludwig
    Gaugasse 10
    D-65203 Wiesbaden

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    [*/quote*]

Ein Mensch mit ZWEI Adressen? Aber obacht, es gibt NOCH EINEN Trick: Vor dem Namen ist ein Schrägstrich!

Die nächste Überraschung gibt es, wenn man nach der Straßenadresse in Wiesbaden sucht: Diese Adresse wird von einer Briefkastenfirma benutzt:

    https://wiesbaden.stadtbranchenbuch.com/6323571.html
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Magdalena Grubisic deine-Postadresse.de
    Postdienste Wiesbaden
    Straße / Nr. Gaugasse 10 Stadtplan
    Ort 65203
    Route
    Wiesbaden
    Telefon
    0611 9873982 kostenlos anrufen
    E-Mail
    info@deine-postadresse.de
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Dort kann man gegen eine Gebühr einen Postweiterleitungsdienst mieten.

In Bad Bergzabern gibt es tatstächlich einen Dr. med. Fred-Holger Ludwig. Dies ist die Domain seiner Praxis:

Wer sich über das gruselige Design wundert, wird früher oder später auf die Frage kommen, wie so eine Praxis funktionieren soll. Sprechzeiten und Anfahrt und so weiter? Wie funktioniert das alles?

Dann stößt man auf die nächste Überraschung: Dr. med. Fred-Holger Ludwig ist Bürgermeister von Bad Bergzabern!

Er ist bei der CDU, siehe

Bürgermeister ist er seit 2014, seit er bei der Wahl gewann und den bisherigen Bürgermeister ablöste:

Im März 2016 wird gemeldet, daß er 70 Jahre alt wird:

Wie ist Fred-Holger Ludwig mit den von Homimed veröffentlichten Texten verbandelt? Warum fällt Homimed Seifert und Eggert in den Rücken? Fragen, auf die wir keine ehrliche Antwort erwarten dürfen. Ich denke nicht, daß ich auf meine Fragen ehrliche Antworten erhalten werde. Weder Eggert noch Seifert noch Ludwig noch die Hierarchie in der Charite oder des Senats lassen eine ehrliche Antwort erwarten.

.

Medizin, erst recht Krebsbehandlung, ist eine Sache des Vertrauens.

Und die Charite? Ist in den Fängen einer obskuren Sekte.

Wohl dem, der gesund ist.

Vladimir Putin is a hero!

Monday, July 30th, 2018

Vladimir Putin is a hero! Yes, he is. And the more I tell you about it, the more you will be shocked. Promised.

I got into this story by an episode of Rachel Maddow’s TV show on 25th. July 2018:

.

On the next day, on 26th. July 2018, “The Atlantic”, which had brought up the story first some days before, wrote:

    https://www.theatlantic.com/international/archive/2018/07/white-house-transcript-correction/566183/
    QUOTE:
    [*quote*]
    —————————————————-
    Global
    The White House Quietly Corrects Its Putin Transcript

    After more than a week of questions, the presidential record reflects that Putin admitted to wanting Trump to win.
    Uri Friedman
    Jul 26, 2018
    Leonhard Foeger / Reuters

    Nine days after The Atlantic first reported that part of a key exchange between a reporter and Vladimir Putin was missing from the official White House transcript of the Russian leader’s press conference with Donald Trump, the White House has corrected the error. It made the fix after facing repeated questions from reporters about the discrepancy over the past week and, most recently, allegations that the Trump administration had intentionally altered the text. The White House now denies this, blaming the problem on a technical glitch.

    The Reuters reporter Jeff Mason’s first question, “President Putin, did you want President Trump to win the election?” which didn’t show up in the original transcript, now appears alongside his second question: “And did you direct any of your officials to help him do that?”

    The full quote is critical to understanding the meaning of what Putin says next: “Yes, I wanted him to win, because he talked about the normalization of Russian–American relations.” (According to the English translation broadcast during the press conference, which is also used in the White House transcript, Putin responded, “Yes, I did. Yes, I did. Because he talked about bringing the U.S.–Russia relationship back to normal.” But Russian speakers told me this is an inaccurate translation, and the Russian president was clearly saying “yes” to preferring Trump over Hillary Clinton—not to directing his government to assist Trump in defeating Clinton.)

    Putin, in other words, was publicly admitting for the first time that he favored the Republican candidate because of Trump’s conciliatory approach to Russia, and therefore acknowledging a motive for meddling in the 2016 U.S. presidential election even as he contested claims that he had done so. The admission became even more significant this week, when Trump, who has long rejected the notion that Putin preferred him over Clinton, expressed concerns about Russia seeking to help Democrats in the 2018 U.S. midterm elections. “No President has been tougher on Russia than me,” he wrote on Twitter. The Russians “definitely don’t want Trump!” Putin’s statement only days earlier seemed to directly contradict that argument. He had declared, essentially: I wanted Trump.

    On Tuesday night, in the wake of Trump’s tweet, MSNBC’s Rachel Maddow opened her show by portraying Mason’s cut-off question in the White House transcript, and video of the press conference, as evidence that the Trump administration had deliberately edited out the context for Putin’s answer. As she noted, the omission was left uncorrected for a week without explanation despite The Atlantic, and then other news outlets such as CNN and NPR, highlighting the issue and asking the White House for comment. The goal, she suggested, was to obscure the truth about Putin’s preferences and Russia’s involvement in the 2016 election, and more broadly engage in “information warfare.”

    “A critical exchange deleted from the transcript, a reporter’s question edited out of the videotape, the U.S. government essentially following the Kremlin’s playbook and maintaining that something we all saw happen with our own eyes, we all heard happen with our own ears, has nevertheless disappeared, like old political opponents being airbrushed out of photos,” Maddow asserted. “It’s creepy. Turns out it wasn’t a mistake. Turns out it was on purpose.”

    Others soon argued that the omission might in fact have simply been a mistake—a result of the White House transcription service, like private transcription services used by some news outlets, missing the first part of Mason’s question because he asked it as a switch was occurring between the feed from the reporters and the feed from the translator. (The Atlantic noted the microphone and simultaneous-translation glitches in its report last week.)
    […]
    —————————————————-
    [*/quote*]

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Hearing Rachel Maddow on 25th July 2018, I had a flash of thought that Rachel Maddow had had a flash of insight. So I now tried to listen to the video clip very carefully. And I realized that she had NOT had that insight. But “The Atlantic”, in its article of 26th. July 2018, added some more facts – which make the whole scenario more complex.

Do note the difference between the two translations:

1. really happened:

“Yes, I wanted him to win, because he talked about the normalization of Russian–American relations.”

2. White House transcript:

“Yes, I did. Yes, I did. Because he talked about bringing the U.S.–Russia relationship back to normal.”

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Now, many translators, especially live translators, are a pest. Even a high-school student in many situations can do it better than they do. In this case, yes, there is a difference, but the real essence is “yes, I wanted him to win” (for whatever reasons…).

I use a large quote of the article of “The Atlantic”, because it shows how complicated and complex things are, or can get. This is essential to realize.

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Now to the real background, to the real story behind all that:

Vladimir Putin is a hero!

Yes, Vladimir Putin is a hero. There can be no doubt about it. Details come into sunlight slowly, one after the other. One being that Putin DID interfere with the US elections in 2016. And not only that! He had begun years earlier with his intelligence work.

Vladimir Putin had been the head of the Russian secret service, the KGB. He had had the training on the job, and it brought him to the top. He knows his profession. He knows it well, and so he began to do what is written in the handbook of the intelligence agencies since the time of Metternich and the Vienna Congress: he destabilized.

I have no doubt that many disturbing things going on in many countries are fueled by Russian agents. Why? Just to destabilize. That is a key element of intelligence warfare.

So we can be sure that the right-wing groups are fueled by intelligence agencies. And the organized crime “Scientology” is fueled by intelligence agencies. And the anti-vax movement is fueled by intelligence agencies. Just in order to destabilize.

It is as easy as that. It is the very basics of intelligence work.

And Vladimir Putin had been the head of the Russian intelligence. He is no genius. He only followed the handbook. He did his job. And Trump did what he was paid for.

Putin had begun his activities years ago. And he had enabled Donald Trump. The question is: WHY!?

Why on earth should Putin bring an idiot like Donald Trump into the White House office?

Very simple: Because Trump is an idiot. Trump can be handled like a puppet on a string. And the Republicans, which at some time might even have been a political party, is a shambles. To foul that up is easy.

So, the first step is to infiltrate and to enable certain people.

So far this all is comprehensible. Now comes the critical part: OVERDO IT!

The Russian activities targeted people who are, politely said, not the very brightest. Not the brightest. Not the brightest at all. So, deliberately pushed – or not (we don’t know) -, the whole inflated Trump gangster organization is doomed to collapse. The media will report about that globally. And the guy pulling the wires is… Vladimir Putin. He is a villain, but he is a successful villain. He is the super-villain. He is a hero.

Putin achieved what no one achieved before: to get an idiot into the White House and let him run havoc. Putin did that. Putin is a hero.
.

But the story does not end here. No, here the real story just begins!

What did Putin do?

* Establish an idiot into the White House.
* Let it leak into the media.

Trump is doomed. We don’t know when Trump realized that. But I am sure that Trump by now knows what HIS PART is in the game.

“The Atlantic” writes:

    [*quote*]
    —————————————————-
    Trump, who has long rejected the notion that Putin preferred him over Clinton, expressed concerns about Russia seeking to help Democrats in the 2018 U.S. midterm elections. “No President has been tougher on Russia than me,” he wrote on Twitter. The Russians “definitely don’t want Trump!”
    —————————————————-
    [*/quote*]

This is, this exactly is what I had thought that Rachel Maddow had realized. But, alas, she didn’t. She did not realize that Vladimir Putin is after the Democrats. They are his real prey, from the very beginning.

After having ruined the Republicans completely, Trump gangsters being in Jail or bailed out by the Russians, who will be the next group in power at the White House: The Democrats.

Now, let’s make a guess. Just a very simple one. If Vladimir Putin was able to infiltrate into the Republican Party, wouldn’t he also have been able to infiltrate into the Democratic party?

You can bet on that.

Vladimir Putin is no genius. It is all written in the handbook of intelligence!

So, whatever will happen in the future, who are Putin’s puppets with the Democrats?

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Oh, would somebody please tell Rachel Maddow? Just in case…

Was tun? Man gibt das Thema einem Journalisten…

Friday, July 6th, 2018

Hin und wieder gibt es Themen, für die ist ein kleiner Blog viel zu klein. Handfeste Skandale gehören vor ein großes Publikum. Was tun? Man gibt das Thema einem Journalisten.

Man gibt das Thema einem Journalisten. Leichter gesagt als getan. Zuerst muß man nämlich einen finden, der etwas mit dem Thema machen könnte. Dann muß man einen finden, der Einem zuhört. Und das Schlimmste: Man muß einen finden, der die Sache auch begreift. Das sind große Hürden – und oft habe ich hinterher festgestellt, daß es einfacher gewesen wäre, doch selbst über das Thema zu schreiben. Einfacher und schneller, denn bis man dem Journalisten etwas erklärt und er es begriffen hat, hätte man die Sache längst dreimal selbst geschrieben. Gespräche mit Journalisten kosten Zeit und Nerven…

Im Laufe der Jahre habe ich mit Zeitungsredaktionen und Fernsehredaktionen zusammengearbeitet, von der Hamburger Morgenpost über TV2 in Norwegen über RAI 3 in Italien bis Radio Canada. Nicht oft. Aber es hat gereicht.

Es ist ja nicht so, daß jedes Thema sofort aufgegriffen und verarbeitet wird. Nein, das ist die extrem seltene Ausnahme. In der Regel werden Themen beschnuppert, liegen gelassen und vergessen. Das erfährt man natürlich erst, wenn es längst zu spät und das Thema wie Gemüse auf dem Wochenmarkt verwelkt ist. Viele Themen haben nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit.

Meine erste größere Zusammenarbeit mit einem Sender war 2005 – und sie kostete Nerven. Ich hatte mehrere Texte bereits fertig und konnte sie auf den Server laden, aber das hätte die Recherchen der Redaktion beeinträchtigt. Deswegen hielt ich die Web-Seiten zurück. Mehr als 1/2 Jahr. Es kostete Nerven.

Das Thema kam durch, es wurde gesendet und es war ein Erfolg. Die meisten anderen Themen, auch große Skandale, gingen jedoch ein wie Primeln.

2006 hatte ich einen Buchtext über Impfgegner fertig, eine sehr, sehr umfangreiche Recherche- und Schreibarbeit – und der Verlag wollte sich nach dem Papstbesuch wieder bei mir melden. Man war jedoch so faul, daß man mir nicht einmal eine Absage schickte.

Ich habe den Text dann als eigenständige Domain veröffentlicht, auf

“Impfkritiker
Was man über sie wissen sollte,
wenn man überleben will”
http://www.pharmamafia.com
http://www.impfkritiker.de und
http://www.pharmamafia.de

Es ist der größte und umfangreichste Text, der je über Impfkritiker und deren Hintergründe gemacht wurde. Von mir stammt nur ein Teil des Materials, denn mehrere Autoren haben mir freundlicherweise Teile ihrer Arbeit kostenlos zur Verfügung gestellt.

2009 gab es den Rigividerm-Skandal. Mein fertiger Text gefiel nicht. Also habe ich ihn erweitert und selbst veröffentlicht:

“Der Regividerm-Skandal
Der größte deutsche Medienskandal seit dem 2. Weltkrieg”
http://www.kindersprechstunde.at

Der eigentliche Skandal waren nicht die Vorgänge im WDR selbst, sondern das bundesweite Totschweigen des Skandals. Ein ganz bewußtes Versagen der Medien, die in Nibelungentreue einen der ihren vor der Kritik schützten. Daß die Medien die 4. Macht im Staate sein sollten, daß sie objektiv berichten sollten, oh je, eine schöne Mär. Die Realität ist eine Wagenburg, und wehe dem, der sich ihr nähert…

2010 wurde ein großer Ring von Hamer-Praktizierern entdeckt. Mehr als 1000 Beteiligte. Nichts geschah.

2016 wurde dieser Ring wiederentdeckt mit inzwischen rund 2000 Beteiligten. Nichts geschah.

2017 und 2018 wurden wieder Journalisten informiert. Nichts geschah. Da ist ein riesiger, vermutlich sogar Europa-weiter Skandal, aber die Journalisten schweigen.

“Rückgrad”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=432.0

“2010: Meldung an den ORF”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9657.0

Rund 2000 “Ausgebildete” in einer sogenannten “Dorn-Therapie”, bei der jedoch außer Dieter Dorn (ein einfacher Mann aus dem Volk, der Medizin macht, indem er den Leuten auf dem Rücken herumdrückt), der die bekannte Zentralfigur ist, eine weitere Person mitspielt: der kriminelle Psychopath Ryke Geerd Hamer, beziehungsweise dessen “Germanische Neue Medizin”, die beim Unterricht nicht nur unterrichtet wurde, sondern ein ganz zentraler Teil der “Ausbildung” ist, wo in großen Postern zu den Knochen usw. die jeweiligen Hamer’schen Erklärungen eingetragen sind.

Ob Hamer davon wußte, ist unerheblich. Der war sowieso wütend auf die Nachahmer und Raubkopierer, die mit “seiner” “Germanischen Neuen Medizin” Geld machen. Viel wichtiger ist die Frage, ob Dieter Dorn wußte, was dort geschah. Leider starb er 2011, so daß man ihn nicht mehr fragen kann. Aber vor seinem Tod war er im Trainingszentrum und muß deswegen die Schulungsmaterialien gesehen haben. Es sei denn, man hat sie ihm ganz bewußt verschwiegen, was ich aber nicht glaube, denn bei 2000 Personen wird die eine oder andere früher oder später doch den Kontakt mit dem Meister gesucht und mit ihm gesprochen haben über die Ausbildung.

Man muß sich die Tragweite einmal vorstellen: Da gibt es rund 2000 Menschen, die als “Heiler” (oder mit welcher Bezeichnung auch immer) Menschen behandeln, und die mit der Germanischen Neuen Medizin nach Ryke Geerd Hamer indoktriniert wurden. Alle Welt denkt, daß die Dorn-Therapie eine rein manuelle Therapie ist – und in Wahrheit ist ein 2000 Mann starkes internationales Netzwerk von Hamer-Anhängern unter diesem Tarnmantel aktiv, außer in Deutschland auch in mehreren anderen europäischen Ländern. Es wird sogar staatlich gefördert. Es gibt einen Bundesverband. Es gibt Landesverbände. Und so weiter. Ein Skandal, der zum Himmel stinkt.

Und Niemand ahnt etwas davon.

Und die Journalisten … schweigen.

In Gelsenkirchen gibt es eine Kinderklinik, die nach Ryke Geerd Hamer’s Germanischer Neuer Medizin behandelt.

“Hamer-Anhänger in der Kinderklinik”
http://www.klinikskandal.com

Und die Journalisten schweigen.

Eigentlich sollten Journalisten sehr beredt sein und ausgiebig über Skandale und Verbrechen berichten.

Eigentlich…

Eigentlich sollten Journalisten lesen und verstehen, sie sollten zuhören und schreiben können.

Eigentlich.

2014 habe ich den Betrug Homöopathie geknackt. Haben Journalisten darüber berichtet? Nein, kein einziger.

Hier sind einige meiner Texte zum Thema:

“Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst”
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

“Homöopathie: Die “Potenzierung” ist entlarvt als ein Hütchenspielertrick”
http://ariplex.com/folia/archives/570.htm

“Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte
Kriminalität und Korruption”
http://ariplex.com/folia/archives/585.htm

“Beweisstück der Anklage: Auszug aus dem Homöopathischen Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/643.htm

“Beweisstück der Anklage: das Homöopathische Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/647.htm

“Wenn Journalisten pfuschen”
http://ariplex.com/folia/archives/406.htm

Ich will das natürlich nicht überbewerten. Jeder 4.- oder 5.-Klässler hätte das auch gekonnt! Homöopathie ist wirklich ganz einfach. Man muß nur verstehen, wie sie funktioniert. Dazu muß man lesen – und man muß genau hingucken. Zugegeben, ich habe 12 Jahre gebraucht, bis ich darauf gekommen bin. Aber ich habe es geschafft. Ich habe das geschafft, was Millionen Menschen in 220 Jahren nicht geschafft haben. Aber wenn ich mir ansehe, was Journalisten so alles NICHT schaffen, wundert mich gar nichts mehr. Es ist ein Wunder, daß überhaupt etwas funktioniert…
.

2015, ein Jahr später, begann mit Material aus den USA eine sehr aufwendige Recherche über den Betrüger Dewayne Lee Smith und seine Komplizen, die von Saltlake City bzw Herriman in Utah aus ein Wundermittel “BX Protocol” vermarkten (sie tun es immer noch), und die Verbindungen bis in die Schweiz und Großbritannien haben.

“The Dewayne Lee Smith files, BX Protocol, Delta Institute, Utah”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=427.0

Deutsche Journalisten? Fehlanzeige. Nichts. Niemand. Kein einziger Artikel. Gründe wurden keine genannt.

In den USA gibt es einen Paul van Osdol, der bei einem TV-Sender ist, der (unbeabsichtigt) für die Betrügerbande Reklame gemacht hatte. Das reizt natürlich, die Scharte auszuwetzen. Doch er versagte auf der ganzen Linie. Die wirklich riesige Masse an Material (fast 200 MegaByte) wurde kein bißchen berücksichtigt. Statt dessen glänzte er mit einem Hinweis auf die journalistische Ethik.

Einen solchen Hinweis kannte ich schon – von einer Journalistin, die ich seinerzeit als einer der ersten in Deutschland auf Material zum Bombenbau hinwies, das im Netz kursierte. Ich bot ihr damals an, ihren Artikel vor Veröffentlichung kurz zu prüfen, um sicherzustellen, daß inhaltlich alles einwandfrei ist. Sie lehnte erbost ab – mit dem wütendem Hinweis auf “journalistische Ethik”. Der Artikel war denn auch …

Die Fehler wären zu vermeiden gewesen. Aber das widersprach ja ihrer journalistischen Ethik – oder was sie dafür hielt.

Über Paul van Osdol habe ich hier berichtet:

“Paul van Osdol and ‘BX Protocol’ – or: how badly can a ‘journalist’ mess up?”
http://ariplex.com/folia/archives/1555.htm

Merke: Wenn jemand auf “journalistische Ethik” pocht, ist Gefahr im Verzug. Am besten, man schreibt den Artikel selbst, dann stimmt er auch.
.

Es gibt noch weitere Fälle totalen Versagens. Nicht nur bei Journalisten, auch bei anderen Berufsgruppen. So bei weltberühmten Filmschauspielern wie Geena Davis, Tommy Lee Jones, und noch rund 20 anderen. Bei meinen Recherchen über die Hamer-Szene und einen ihrer Ableger, die “Meta-Medizin”, bzw “Meta-Health”, wie man dann umfirmierte, war ich 2007 darauf gestoßen.

“Meta-Health is murder”
“Meta-Medizin ist Mord”
http://www.healbreastcancerawards.org

Ich habe seinerzeit sogar mit dem Büro von Arnold Schwarzenegger, damals noch Gouverneur von Kalifornien, Kontakt aufgenommen. Keine Chance. Nichts.

Und die Journalisten? Schweigen.

Über die Meta-Mediziner hat erst TV2 in Norwegen berichtet. Dort hatte es durch die Meta-Mediziner mehrere Todesfälle gegeben.

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Hin und wieder gibt es Themen, für die ist ein kleiner Blog viel zu klein. Handfeste Skandale gehören vor ein großes Publikum. Was tun? Man gibt das Thema einem Journalisten.

Wie wäre es mit einem bundesweiten Skandal, bei dem 20.000 Ärzte beteiligt sind? Wäre das kein Thema?

Ein Thema schon. Aber für Journalisten?

Im Juni 2018 bekam ich Material, das ich an mehrere Journalisten weitergab. Gibt man es EINEM Journalisten, wird nichts draus. Und mehreren?

Nachdem ich die Journalisten informiert hatte, geschah … nichts. Nichts. Und nichts.

Weil ich den Drang gewisser Kreise kenne, sich groß in Szene zu setzen mit Themen, die SIE angeblich entdeckt und recherchiert haben, habe ich mir das Vergnügen gemacht, beizeiten eine Boje auszusetzen, scheinbar ganz unverfänglich und ohne Hinweis auf den eigentlichen Kern des Skandals:

“Das Wartezimmer als Spiegel der Arztpraxis”
http://ariplex.com/folia/archives/2115.htm
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Faites vos yeux!

Frank Montgomery, Präsident der Deutschen Ärztekammer, und seine Negation der Rechte der Patienten

Tuesday, May 8th, 2018

Am 8. Mai 2018 hat der Bayerische Rundfunk ein Interview mit dem derzeitigen Präsidenten der Deutschen Ärztekammer, Frank Montgomery, veröffentlicht.
Der Inhalt ist dermaßen erschreckend und menschenverachtend, daß ich hier das von mir erstellte Transkript zu den Aussagen Montgomery’s bringe.

Es kann und darf nicht sein, daß ein Betrug wie Hömopathie mit derart hanebüchen grotesken Allerweltsfloskeln salonfähig, politikfähig, und – per Dekret von oben herab – als Stand der den Patienten zu verabreichenden Medizin gemacht wird.

Homöopathie ist durch und durch Betrug – und war auch nie etwas anderes als Betrug.

Diesen Betrug mit dem “Argument” Die Patienten wollen es ja” als “Medizin” zu verkaufen, tritt das Recht der Patienten auf eine einwandfreie und wirksame Medizin mit Füßen.

Darüber hinaus ist die Entscheidung ein Betrug an all jenen rechtschaffenen Ärzten, die ihre Bezeichnung zu recht tragen, die einwandfreie und wirksame Medizin machen und ihren Patienten auch nichts anderes als einwandfreie und wirksame Medizin geben wollen.

Sollte die Bundesärztekammer Homöopathie weiterhin erlauben, wird man sie mit Fug und Recht als organisierte Kriminalität bezeichnen dürfen. Das im übrigen nicht nur wegen Homöopathie, sondern – unter anderem – auch wegen der Duldung von Impfgegnern als Arzt.
.

    https://www.br.de/nachrichten/frank-ulrich-montgomery-aerztetag-homoeopathie-100.html

    [*quote*]
    ——————————————-
    Präsident der Bundesärztekammer
    Montgomery: Ärzte dürfen weiterhin Homöopathen sein

    Innerhalb der Ärzteschaft ist eine heftige Debatte entbrannt, ob sich Ärzte zusätzlich als Homöopathen bezeichnen dürfen. Das ist eines der Themen auf dem 121. Bundesärztetag in Erfurt. Vor dem Auftakt plädiert der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Montgomery, im Interview mit der radioWelt auf Bayern 2 für eine pragmatische Lösung: “Wer die Bezeichnung erworben hat, darf sie natürlich noch weiter führen.”

    Stand: 08.05.2018
    […]
    ——————————————-

    [*quote*]

.

    (Transkript von mir)

    Montgomery wörtlich:
    [*quote*]
    ——————————————-
    Persönlich glaube ich,
    ich bin schulmediziner selber,
    Radiologe an einer Universitätsklinik,
    daß die wissenschaftlichen Grundlagen der Homöopathie durchaus umstritten sind,
    aber viele Bereiche der Medizin, mit denen wir uns heute befassen,
    sind so, daß sie von den Patienten GEWÜNSCHT [betont!] werden;
    daß sie nich immer nur eine hundertprozentigen wissenschaftlichen Beweis haben müssen;
    daß sie den Menschen nutzen und helfen.

    Und dann ist es immer noch besser
    wir Ärzte helfen den Menschen als irgendwelche Heilpraktiker.

    Wir brauchen das ohne ohne den fundamentalen Hintergrund zu haben,
    daß sie von der Medizin an sich etwas verstehen.

    Ich sehe das so als eine komplementäre Medizin.

    In Verbindung mit guter medizinischer Ausbildung macht das Sinn.

    Würden wir überall in der Medizin immer nur das rein Wissenschaftliche,
    gerade auf Wurgseite, akzeptieren,
    dann gäbe es viele Bereiche in der Medizin das Problem,
    daß ja wir alle wissen,
    daß der wissenschaftliche Fortschritt von heute manchmal der Irrtum von morgen ist.

    Also, ich würde das alles nicht so emotional und so intensiv sehen.
    Es ist einfach Tatsache, daß Homöopathie vielen Menschen hilft.
    Wichtig ist, daß das Jemand macht, der weiß, wann sie eben NICHT[betont] mehr helfen kann,
    und dann auf das normale, das schulmedizinische Verfahren umsteigen kann.
    ——————————————-
    [*/quote*]

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Das Maß ist voll!

-30-

Twitter ist ein Haufen Nazischeiße

Saturday, December 16th, 2017

Nun hat Twitter zum dritten Mal meinen Account gesperrt. Erst http://www.twitter.com/aribertdeckers ,dann http://www.twitter.com/aribertdeckers2 und jetzt http://www.twitter.com/aribertdeckers3

Die “Begründung” ist jedes Mal die gleiche: “automated behavior”, was in sich schon ein geisteskranker Witz ist.
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Interessant ist dann die weitere Prozedur: Twitter erpreßt die Herausgabe einer Telefonnummer. Gebe ich die Nummer ein, kommt als weitere idiotische Reaktion von Twitter: diese Nummer ist “unsupported”.

Twitter ist Nazischeiße.

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—–
addendum, 17.12.2017:

Nachdem der Account aribertdeckers3 von den Twitter-Naziadmins geblockt wurde (und außerdem nicht einmal ein Logo gehabt hatte), habe ich ein neues Logo gemacht:

Das Bild ist entstanden aus einem Foto der ersten Bremerhavener Space-Invaders aus der Zeit um 1900, in einem der schönsten Jugendstilhäuser:

Von außen sieht der Account so aus:

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Jedoch, kaum daß das Logo hochgeladen ist und die Angabe “I am world’s best expert on homeopathy * 1789 Mars” eingegeben ist, drehen die Nazis wieder durch und der Account ist geblockt:

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Twitter fordert, man müßte die Telefonnummer eingeben. Was sich aber als Lüge erweist, denn Twitter nimmt die Nummer nicht an, egal wie man sie schreibt, mit Länderkennung, ohne Länderkennung, mit Klammern, ohne Klammern, und so weiter:

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Nach mehreren Versuchen setzt Twitter noch eine Lüge obendrauf:

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Das Maß ist voll. Twitter hat mehr als 300 Millionen User. Diese Nazi-Praktiken Twitter’s sind ein klarer Verstoß gegen die amerikanische Verfassung.

Heiko Maas’ Netzwerkskontroll-Nazi Twitter.com dreht endgültig durch

Thursday, December 14th, 2017

Twitter ist bekannt dafür, daß Spam-Bots und Porno-Bots ungeniert Accounts der User vollschmieren. Die hinterhältigste Weise besteht darin, daß sich diese Bots als Follower an die Accounts der User “ankleben” und dadurch die Accounts der User als Falle mißbrauchen und beschädigen.

Bisher war es möglich, Twitter in einem “Report” diese Aktivitäten relativ einfach zu melden. Heute hat Twitter eine völlig neue Meldeprozedur installiert, für die die Bezeichnung “kleinkariert” noch die höchste Schmeichelei wäre.

Vor allem: Spam-Bots und Porno-Bots können nicht mehr gemeldet werden.

Noch schlimmer: Wenn es den Admins nicht paßt, daß man etwas meldet, wird man AUTOMATISCH ignoriert und geht im System unter.

Wer sich also in einer Follower-Wolke von Porno-Idioten übelster Sorte findet, sollte sich nicht wundern, denn Twitter will genau das.

Die großen Zahlen von Followern, mit denen den Usern vorgegaukelt wird, wie wichtig sie wären, sind zu einem sehr großen Teil von Bots erzeugt. Weil Twitter die Follower in der Liste der Follower NICHT chronologisch anzeigt, muß man weiter nach unten rollen – und sieht dort, wer sich alles angehängt hat…
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Die neue Melde-Prozedur

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/TWITTER_REPORT_1_20171214_FULLSIZE.jpg

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Porno-Bots sind eine Beleidigung des Account-Inhabers und der User. Sehen Sie nun, was Twitter treibt…

“Beleidigung” anklicken

“Beleidigung” angeklickt und es erscheint:

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Wer ist man? Die “Behörde”?

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WAS will man melden?

Nur “Tweet” oder “Profil”? Das ist lächerlich.. Das GESAMTBILD zählt. Und DAS kann man nicht melden!

Ein einzelner Tweet? Das ist lächerlich. Porno-Spammer haben teilweise eine ganze Flut übelster Bilder, mit denen man auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden möchte. Und Haßtiraden und andere Angriffe sind weiß-Darwin nicht auf einen einzelnen Tweet beschränkt.

Das “Profil” ist nur die Selbstdarstellung des betreffenden Bots. Die Tweets sind darin NICHT enthalten.

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Wo im “Profil” befindet sich der anstößige Inhalt?

Wie man sieht, sind die Tweets als Gesamtheit NICHT enthalten. Es geht nur um die Selbstdarstellung.

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Wenn Sie glauben, Sie wären jetzt endlich am Ziel, haben Sie sich getäuscht.

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Twitter ist eine lächerliche Farce.

Twitter ist eine menschenverachtende und parasitische Ausbeutungs- und Lebenszeitvernichtungsmaschine, die Gehirnwäsche betreibt durch die Auswahl der vorgesetzten und der unterschlagenen Meldungen.

Twitter erzwingt durch seine primitiven Steuerungsmechanismen ganz bestimmte, irrationale Verhaltensmuster.

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Am Anfang der bemannten Raumfahrt schickte man vor den ersten menschlichen Astronauten zuerst Hunde und Affen mit Raketen ins All. Die Affen mußten in ihrer Kabine auf das Aufleuchten von Lampen auf einer Tafel vor ihnen warten und mit einem bestimmten Antwortverhalten auf Knöpfe drücken. Twitter ist genau das Gleiche, von Affen für Affen.

Im Schattenreich

Saturday, November 25th, 2017

Der Letzte macht das Licht aus

Saturday, November 25th, 2017

Kellyanne Conway tells only half of the truth. . .

Friday, August 11th, 2017

Kellyanne Conway: “If I were shot and killed tomorrow, half of Twitter would explode in applause and excitement”

DAS hätten sich die Väter des Grundgesetzes nicht träumen lassen. . .

Friday, August 11th, 2017

    http://www.bild.de/news/inland/sexueller-missbrauch/nur-2-jahre-4-monate-haft-fuer-taeter-47869296.bild.html
    [*quote*]
    —————————————
    Karin Witt, Sprecherin des Landgerichts Kiel:

    “Das Gericht hat keine strafschärfenden Gründe, wie zum Beispiel Vorstrafen, beim Angeklagten festgestellt. Strafmildernd hat sich die Alkoholisierung und die hohe Haftempfindlichkeit des Täters ausgewirkt: Er ist jung, kann kein Deutsch und wurde in der Untersuchungshaft bereits angegriffen. Das Opfer hat die Tat gut weggesteckt, es sind keine schweren Folgen zu erwarten.”
    —————————————
    [*/quote*]

How the Brexit poll changes life dramatically after Grenfell Tower mass murder

Friday, June 23rd, 2017

http://ariplex.com/carlixon/pix/GRENFELL_MASSMURDER_JUNE_2017-WIPED_OUT_4_800.jpg

The Grenfell Tower is a clear case of mass murder: the responsibles knew absolutely well that their messing up the fire prevention would cause deaths.
And, worse, MORE responsibles covered ALL THAT up, knewing well that they would cause deaths.

It is not a matter of the people in those houses being poor.
It is a matter of abuse of power, of organized abuse of power.

It is organized crime. Nothing less.
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Now that the fire happened, the parties desperately try to cover up, and, to do so, they claim that they care about the citizens.

And so, the Brexit poll disaster makes them move.
.

Now, after it got into public that MANY houses are lethal traps, it is not only the Brexit polls, no, the situation escalated one step more:
What if fire is set intentionally to one or more of those houses, towers preferred? Aren’t towers a perfect target for a terrorist attack?
.
In Berlin and other towns in Germany it has become a nearly daily habit to burn off some cars in the streets.

And now … towers will burn?

If they were concerned about the fate of citizens, they would have had established correct fire prevention YEARS AGO.

But they didn’t.

Hate-Speech bei Amazon, das Internet ist begeistert

Thursday, May 25th, 2017

Sage keiner, daß freundliche Worte keine freundliche Wirkung hätten.

Der Geheime Geheimminister [1], Arsch-sozialisiert [2] und Internet-affiniert [3], ist prädestiniert für die Demonstration, wie das liebende Volk ihm Worte widmen kann, sogar bei Büchern, bei deren inhaltlicher Schwärze die Druckfarbe das am wenigsten Beteiligte ist.

Seht her:

    https://www.amazon.de/product-reviews/3492058418/ref=cm_cr_getr_d_paging_btm_3?ie=UTF8&reviewerType=all_reviews&showViewpoints=1&sortBy=recent&pageNumber=3

    [*quote*]
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    243 von 278 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen

    Heiko Maas ist Liebe. Heiko Maas ist Leben.
    25. Mai 2017
    Von JFLR

    Rezension bezieht sich auf: “Aufstehen statt wegducken: Eine Strategie gegen Rechts” (Kindle Edition)
    .

    Ich durfte das neue Buch bei einer Veranstaltung im brutalistischen Gebäude des Ministeriums für Wahrheit und Gedanken in den Händen halten.

    Kaum hatte ich auf einem der etwas zu harten Stühle platz genommen, wurde es dunkel im spärlich besetzten Raum, die Türen flogen auf und im Lichte des Scheinwerfers trat herein – die Fäuste wie ein Boxer zum Himmel gereckt – Heiko Maas. Jubel-Jusos schrieen sich die Lungen aus dem Leib und klatschten, bis das Blut auf den Teppichboden tropfte. Aus den Lautsprechern dröhnte Kanye Wests „I am a God“, dann, auf Anweisung des Ministers, gleich noch einmal. Schließlich, nachdem er etwa zehn Minuten mit der eingehenden Beobachtung seines Publikums verbracht hatte, setzte sich Heiko Maas hinter den mit Mikrofonen bepflanzten Resopaltisch, griff sich ein paar seiner Bücher und schob sie sich unter den Hintern, damit er wenigstens die Ellenbogen auf dem Tisch aufstützen konnte. Stille. Auf Plakaten hatte das Photoshopteam des Ministeriums Heikos Buch in die Hände treuer Maoisten gesetzt. Auf einem hielt Charlton Heston als Moses statt der zehn Gebote gleich zwei Ausgaben des noch eingeschweißten Werks in den Händen.

    Eine Frau drei Reihen hinter mir hustete und wurde sofort vom Sicherheitsdienst wegen Störung des Friedens aus dem Raum getragen. Heiko Maas klopfte gegen das Mikro, lächelte und hauchte ein „Die AfD.“ hinein, und ich holte mein Handy aus der Hosentasche, um meinen Rekord bei Temple Run 2 zu brechen. Es ging über Baumstämme und über Wasserfälle, durch den tiefsten Dschungel und hinein in dunkelsten Katakomben verlassener Ruinen. Plötzlich klatschte es Beifall, ich klatschte mit. Heiko Maas war glücklich.

    „Dieses Buch reiht sich ganz wunderbar in Ihre Erfolgsserie mit ein.“, hechelte ein Parteifreund, der neben Heiko Maas auf die Knie gegangen war und sich von ihm das bunte Haar tätscheln ließ. Zwischenzeitlich hatte sich auch Sigmar Gabriel eingefunden, der nebenan auch sein neues Buch der Weltgemeinschaft präsentierte. Freundschaftlich debattierten Heiko Maas und er darüber, wo sie nun essen gehen würde. „Um diesen weiteren Erfolg zu feiern“, sagte Maas, „würde ich echt gerne ein Happy Meal bei McDonalds essen, das wäre schön.“ Aber Gabriel schüttelte mit dem Kopf, zeigte auf seinen Bauch und sagte „Sorry.“ Aus Richtung des Kanzleramts hörte man das polternde Gelächter Peter Altmaiers, der gerade herzhaft in eine Handvoll besenfter Frankfurter biss.

    Die Veranstaltung war vorbei. Heiko Maas holte mit seinen kurzen Beinen Schwung und sprang vom Stuhl. Bevor er durch die für ihn geöffneten Türen schritt drehte er sich noch einmal um, sah mit seinen schimmernden kleinen Augen in die meinen, warf mir sein gewinnendes Colgate-Lächeln zu und eine signierte Ausgabe seines Opus Magnum gleich hinterher. Schwer wog es in meinen Händen. Bei gerade mal 256 Seiten müssen der Buchdeckel und das Papier eben mehr als der Inhalt ins Gewicht fallen.

    Wenn ich nicht schlafen kann, ist mir Heikos Buch ein weiches Kissen.

    Danke für alles.

    ———————————————————-
    [*/quote*]

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Ach, da fällt mir die obligate Frage ein: Was hat das mit Journalismus zu tun?

Sagen wir es mal so: Aus den Wandzeitungen aus Papier und an Häuserwänden hat sich die Gegenwartsform des minutengenauen Volksjournalismus entwickelt, dessen Protagonisten an vorderster elektronischer Front – technisch und sprachlich versiert – da schreiben, wo das Volk liest, wo Kostenlos-Kultur und Sprachbildung sich vereinen: im Internet-Buchgeschäft. [4]

.

Grüße aus der Provinz,

[1]
“Heiko Maas, der geheime Geheimminister”
http://ariplex.com/folia/archives/1809.htm

[2]
“Die USA sind im Arsch / Adel vernichtet!”
http://ariplex.com/folia/archives/1594.htm

[3]
“Es ist geschehen: Heiko Maas,”
http://ariplex.com/folia/archives/1888.htm

[4]
“Die Entwicklung einer eigenständigen Kunstform” [5]
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6068

[5]
Messer kauft man im Buchgeschäft! [6]
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6068

[6]
Die neue Ranking-Liste bei Meedia: Amazon-Rezensionen
[in Vorbereitung]
.

—–
“Die Berliner Bürger haben ein PARLAMENT gewählt. Von einem Kindergarten für Debile war nicht die Rede.”
http://ariplex.com/folia/archives/1902.htm

“Alle doof, Lindner mega doof”

Wednesday, April 26th, 2017

“Alle doof, Lindner mega doof”
.http://meedia.de/2017/04/26/alle-doof-lindner-mega-doof-fdp-und-heimat-begeistern-auf-facebook-mit-selbst-ironischem-doofgedicht/

.

Die Selbsterkenntnis einer Truppe, die glücklicherweise nicht mehr im Bundestag ist, und deren Selbsterkenntnis gleichzeitig die vollumfängliche und hinreichende Beschreibung der gesamten deutschen Politik ist, ist weder eine Erkenntnis dieser Truppe noch ihrer Werbeagentur, sondern nur eine nüchterne, der gesamten Bevölkerung bereits seit Jahrzehnten hinlänglich bekannte Tatsache.

Warum sollte man bei einer Versagertruppe einsteigen, bei der man allein schon aus Massegründen nichts zu melden hätte?

Wenn, dann macht man Politik in völlig eigener Regie.

Hätten die etablierten Parteien BEGRIFFEN, was sie falsch gemacht haben und immer noch mit brutaler Gewalt falsch machen, hätten sie ihre Politik längst geändert. Doch das taten sie nicht und tun sie nicht und werden sie auch nicht tun, sei es aus Mangel an Hirn, sei es, und das ist entscheidend, wegen ihrer kriminellen Energie.

.

—–
PS:
Die erste Reaktion eines Satirikers ist natürlich die der Ergebenheit:

“Nie, mein Herr, würde ich wagen, Ihnen zu widersprechen.”

Aber manchmal muß man über den langen Schatten der Zwerge vor Einem springen…

Der real existierende Journalismus

Saturday, April 8th, 2017

War es nicht so, daß in 2015 und 2016 wüste Debatten tobten, daß es “rechtsradikal” und was nicht noch alles ist (ich erspare mir hier die gefallenen Worte), zu sagen, daß es einen Anstieg der Kriminalität bei den Hereinströmern gäbe?

Man beachte den letzten Satz des eingefügten Artikels:

“Sie bestätigte den Trend, dass die Gesamtzahl der Straftaten von Zuwanderern von 2015 bis 2016 deutlich gestiegen sei.”

2015 !

Welche Rolle spielte dabei der real existierende Journalismus, dessen Vertreter so über jene herfielen, die die Wahrheit sagten?
.

Der Artikel der “Welt” vom 7.4.2017, hier zitiert als Beweisstück:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article163497705/Straftaten-von-Zuwanderern-BKA-Lagebericht-zeigt-einen-Trend.html

    [*quote*]
    ———————————————
    Deutschland
    Vorläufige Zahlen Straftaten von Zuwanderern – BKA-Lagebericht zeigt einen Trend
    Stand: 07.04.2017

    Wie steht es um die Kriminalität unter Flüchtlingen? Darüber wird seit Monaten in Deutschland immer wieder spekuliert. Das BKA bilanziert in einem vertraulichen Bericht die verübten oder versuchten Straftaten.

    Quelle: N24/Larissa Herber
    Vorläufige Zahlen des BKA zeigen, dass die Zahl der Straftaten von Zuwanderern deutlich gestiegen ist. Ausländerspezifische Delikte wie Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht wurden nicht berücksichtigt.

    Das Bundeskriminalamt (BKA) geht davon aus, dass im Jahr 2016 mehr Straftaten von Zuwanderern verübt wurden als im Vorjahr. Das geht aus einem Lagebericht mit vorläufigen Zahlen hervor, über den Hr-Info am Freitag berichtet. Demnach wurden im vergangenen Jahr 295.000 Straftaten mit Zuwanderern als Tatverdächtigen verzeichnet. 2015 hatte diese Zahl bei 209.000 gelegen. Allerdings sind die Zahlen nach Angaben des BKA nur bedingt vergleichbar, da sich die Datenbasis der beiden Jahre unterscheide.

    Die meisten Straftaten waren danach Vermögens- und Fälschungsdelikte (29 Prozent), Diebstahl (26 Prozent) und Rohheitsdelikte wie Körperverletzung (24 Prozent). In rund 450 Fällen wurden Zuwanderer verdächtigt, Straftaten gegen das Leben verübt zu haben. Darunter waren 66 vollendete Tötungsdelikte mit insgesamt 82 Opfern, unter ihnen die Opfer des Anschlags auf einen Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember. Bei zwei Dritteln der Straftaten gegen das Leben waren auch die Opfer Zuwanderer, bei Rohheitsdelikten in vier von fünf Fällen.

    Als „Zuwanderer“ definiert der Bericht Asylbewerber, anerkannte Flüchtlinge, Ausländer mit Duldung und Menschen ohne Aufenthaltsrecht. Ausländerspezifische Delikte wie Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht wurden nicht berücksichtigt.

    Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums kündigte auf Anfrage des Senders an, das Ministerium werde Ende April gesicherte Zahlen auf der Grundlage der Kriminalstatistiken der Länder vorstellen. Sie bestätigte den Trend, dass die Gesamtzahl der Straftaten von Zuwanderern von 2015 bis 2016 deutlich gestiegen sei.
    KNA/tan
    ———————————————
    [*/quote*]

2015: 209.000 Straftaten

2016: 295.000 Straftaten

Davon rund ein Viertel Gewalttaten (Körperverletzung, usw.):

2015: ca 50.000x Gewalttaten (Körperverletzung, usw.)

2016: ca 75.000x Gewalttaten (Körperverletzung, usw.)

Es geht auch anders. Ich habe nach 1975 mit vietnamesischen Flüchtlingen gelebt. DIE hatten und haben Kultur. Da gab und gibt es diese Exzesse der Kriminalität nicht.

.

Ein “vertraulicher Bericht” des BKA? Warum sagt man der Bevölkerung nicht ENDLICH die Wahrheit?

Warum wird gelogen, gelogen und gelogen !?

Lügenpresse, Lügenregierung, Lügenkanzler, Lügenminister, Lügenparteien…

Habe ich noch etwas vergessen?

.
.

Und noch etwas zum Pseudojournalismus: Anstatt die Katastrophen ENDLICH aus den Sendern zu entfernen, gibt man ihnen NOCH MEHR – und teure – Sendezeit…

Beispiele:

“Aus dem „ZDFdonnerstalk“ wird „Dunja Hayali“ – das ZDF-Talkmagazin wird fortan am Mittwoch gezeigt
„ZDFdonnerstalk“ wird zu „Dunja Hayali“: neuer Programmplatz, neuer Titel und mehr Sendungen”
http://meedia.de/2017/04/07/zdfdonnerstalk-wird-zu-dunja-hayali-neuer-programmplatz-neue-titel-und-mehr-sendungen/

“Wieder eine Abend-Show, wieder mit Sofa, jetzt aber bei Sat.1: Der ehemalige Showmaster Thomas Gottschalk ist zurück.
Neue Sat.1-Show „Little Big Stars“ mit Thomas Gottschalk: „Servus, da bin ich wieder“”
http://meedia.de/2017/04/04/neue-sat-1-show-little-big-stars-mit-thomas-gottschalk-servus-da-bin-ich-wieder/

“257 Suchergebnisse für „illner“”
http://meedia.de/?s=illner

“230 Suchergebnisse für „maischberger“”
http://meedia.de/?s=maischberger

222 Suchergebnisse für „plasberg“
http://meedia.de/?s=plasberg
.

8,2 Milliarden Euro pro Jahr. Zwangsgeld. Und das ist nur ein Teil vom Kuchen…
.

Und eine Geheime Geheimjustiz haben wir jetzt auch.

Der geheime Geheimminister Heiko Maas und sein neues Terrorregime
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/heiko-maas-und-facebook-bussgelder-in-hassrede-gesetz-geaendert-a-1141853.html
Demnächst Stasi 2.0, als Privatarmee?
.

Grüße aus der Provinz,

—–
“Ernsthaftes Bildungsproblem der Ruhr-Universität Bochum”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9199

Prozessoren volle Kraft voraus!

Sunday, February 12th, 2017

Guten Morgen!

Der Tagesbefehl lautet:

WOLLT IHR DIE TOTALE VERNETZUNG?
.

Mir nach!
.

    https://www.all-in.de/nachrichten/deutschland_welt/politik/Bundeswehr-will-kuenftig-mehr-auf-IT-Vernetzung-achten;art15808,2414349

    [*quote*]
    ———————————————–
    12.02.2017 · Berlin
    Bundeswehr will künftig mehr auf IT-Vernetzung achten

    Die Bundeswehr will bei künftigen Anschaffungen mehr auf die Vernetzbarkeit der IT achten.

    “Wir werden künftig etwa keine Schiffe mehr kaufen, wenn sich deren IT nicht einbinden lässt”,[1] sagte Klaus Hardy Mühleck, Leiter der neuen Abteilung “Cyber und Informationstechnik” des Verteidigungsministeriums, dem “Handelsblatt” (Montag). “In der vernetzten Welt von heute kann zum Beispiel die Marine nicht länger eigene Technologielösungen vorgeben” [2], sagte er. Für die Modernisierung ihrer IT baut die Bundeswehr derzeit massiv Stellen auf: 1.000 IT-Soldaten und 850 IT-Administratoren werden aktuell gesucht. Mühleck fordert auch klarere Gesetzgebung und mehr Befugnisse zur Abwehr von Hackerangriffen.

    “Wenn wir feststellen, der Angriff auf uns kommt aus einem anderen Land, dann sollten wir beispielsweise Server ausschalten können, von denen die Angriffe ausgehen”, [3] sagte er der Zeitung. “Nicht immer ist sofort klar, woher ein Angriff kommt, und wer mit welchen Befugnissen reagieren kann”, bedauert er. Der frühere Thyssen-Krupp-Manager arbeitet seit Oktober daran, die bisher selbstständigen IT-Abteilungen von Heer, Marine, Luftwaffe und Streitkräftebasis in eine moderne IT-Architektur zu integrieren. Seit Anfang des Jahres untersteht die zuvor unter dem Namen Herkules teilprivatisierte Bundeswehrinformatik auch wieder allein dem Bund.[4]

    © Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH
    ———————————————–
    [*/quote*]

Angenommen, das sei KEINE Fake News, angenommen, es stünde tatsächlich genau so da, das Gummiboot der deutschen Marine wäre an einem Kaktus verpufft…
.

[1]
“Wir werden künftig etwa keine Schiffe mehr kaufen, wenn sich deren IT nicht einbinden lässt”

Ein Goggomobil oder ein Borgwardt, das waren früher einmal Automobile. Das war in der Zeit als die Fußgänger von gerade erlerntem Landgang auf Bleifuß umevolutionierten. Da stand so ein Automobil beim Händler im Schaufenster, man drückte sich die Nasen platt an der Fensterscheibe, und der Reinigungstrupp mußte diese täglich putzen. Wenn man denn eines Tages Geld hatte (woher und wie auch immer), kaufte man sich das “Wunschmobil” und brauste davon.

Man nahm, was man kriegen konnte. Wirtschaftswunderland.

Mit der Zeit erlahmte das Kaufinteresse und die Hersteller erlaubten gewisse “Freiheiten”, wie “diese Farbe” oder “Radio!”. Auch Polster mit und ohne Leder. So Kleinkram halt, um die Leute bei Kauflaune zu halten.

Dem Publikum wurde suggeriert, es sei von edlem Geblüt (“Der Kunde ist König”), doch produziert wurde, was der Hersteller wollte. Der allein bestimmte. Das ist heute immer noch so, und schlimmer denn je zuvor.

Wie anders die Welt der ECHTEN Herrscher, der Leute mit Geld: vom maßgeschneiderten Haus bis zum maßgeschneiderten Anzug. Passend zum Anzug das Mobil in der Farbe und im Design. Und erst dessen Motor- und Innenleben!

Und jetzt, in der Welt der Mächtigen und Reichen und Herrscher, da sagt einer von denen: “Wir werden künftig etwa keine Schiffe mehr kaufen, wenn sich deren IT nicht einbinden lässt”.

WIE BITTE!? Kaufen denn unsere Kriegsherren ihre Schiffe von der Stange, gefaltet und geplättet und lackiert nach Gusto des Metallbastlers in der Herstellerkombüse?

Man möge mir meine Unwissenheit verzeihen, aber ich dachte immer, die Militärs gäben vor, was das Schiff können soll, und es wird nach ihren Wünschen AUFTRAGSFERTIGUNG betrieben. Aber, und das sehe ich mit Grausen: die Militärs bekommen, was ihnen der Koch vorsetzt.

Mahlzeit!
.

[2]
“In der vernetzten Welt von heute kann zum Beispiel die Marine nicht länger eigene Technologielösungen vorgeben”

War die Marine etwa so vorwitzig, AUFTRAGSfertigung verlangt (und auch bekommen) zu haben?
.

Nun gut, das alles ist Geplänkel. Man gewöhnt sich dran, man hat sich daran gewöhnt, und man hat ja sowieso nichts zu melden. Aber DAS HIER läßt den Nacken zu Eis erstarren:

[3]
“Wenn wir feststellen, der Angriff auf uns kommt aus einem anderen Land, dann sollten wir beispielsweise Server ausschalten können, von denen die Angriffe ausgehen”

WIE will denn die berittene Berliner Kriegsmarine die Server ausschalten? Ganz freundlich mit Hausbesuch?

Die Iraner, deren Uranzentrifugen per Trojaner kunstvoll separiert wurden, dürften diese Frage schon lange hin und her wälzen. Was an der eigentlichen Sache jedoch nichts mehr ändert, denn der Schaden ist da: die Trojaner haben zugeschlagen, und der Server hat seinen Zweck längst erfüllt.

Ferdinand Porsche, Erbauer von Traumautomobilen, soll gesagt haben:

    “Welches ist der beste Rennwagen?
    Der, der als erster durchs Ziel fährt und dann auseinanderfällt!”

Für Nichtingenieure und Nichtbetriebswirtschaftler: Der Rennwagen hat seine Zielvorgaben exakt erfüllt mit dem dafür minimalen Einsatz: Rennen gewonnen, Soll erfüllt, soll er doch zu Staub zerfallen!

Bei einem Trojanerangriff hat der Server die gleiche Funktion wie eine Rakete: Fliegen, Zuschlagen, und Exitus. Wer wollte sich bei einer Rakete noch bei ihren rauchenden Trümmern beschweren…? Und der Server hat sich auftragsgemäß nach erfolgter Aussendung der Trojaner selber plattformatiert. Ob mit oder ohne Rauchwolke, das liegt im Schönheitsempfinden des Programmdesigners…
.

Natürlich gibt es GUTE und sehr wirksame Methoden gegen solche Angriffe:

    1. Andere Prozessoren und andere Hardware!
    2. NICHT vernetzen, sondern autonome Inseln!
    3. Alles SELBER entwickeln und herstellen!

Gegen diese 3 Grundregeln will die Bundeswehr verstoßen. Wenn Gewehre nichts mehr taugen, die Hubschrauber nicht mehr fliegen, wozu braucht man dann noch eine IT? Als Alibi? Oder als Sündenbock?
.

[4]
“Seit Anfang des Jahres untersteht die zuvor unter dem Namen Herkules teilprivatisierte Bundeswehrinformatik auch wieder allein dem Bund.”

Teilprivatisiert? So als Wochenendsöldnerarmee, oder wie soll man sich das vorstellen?

Falls Stephen King der Stoff ausgeht, in Deutschland findet er neuen. Mehr als genug…
.

Nach mir die Sintflut. [*]

[*] Die war übrigens auch sehr maritim.

—–
“Dumm wie ein Deutscher
Journaillisten und andere Logorrhoiker:Macher und Hintermänner des Bullshitcontent
Tilllate – Der Jugendkanal von 20 Minuten”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9148

The Presidency

Friday, January 20th, 2017

A THOUGHT FOR TODAY:

“When the field is nationwide, and the fight must be waged chiefly at second and third hand, and the force of personality cannot so readily make itself felt, then all the odds are on the man who is, intrinsically, the most devious and mediocre — the man who can most easily adeptly disperse the notion that his mind is a virtual vacuum. The Presidency tends, year by year, to go to such men. As democracy is perfected, the office represents, more and more closely, the inner soul of the people. We move toward a lofty ideal. On some great and glorious day the plain folks of the land will reach their heart’s desire at last, and the White House will be adorned by a downright moron.”

(H.L. Mencken, writer, editor, and critic (1880-1956))

Das deutsche Wahrheitsministerium gibt bekannt:

Thursday, January 5th, 2017

(Reklame des deutschen Wahrheitsministeriums bei Twitter, 6.1.2017,
https://twitter.com/BMAS_Bund/status/816509478254223360)

Die USA sind im Arsch / Adel vernichtet!

Wednesday, November 16th, 2016

Schon früh, sehr früh, lernen Kinder die Sprache. Sie lernen nicht nur die Regeln, sondern auch, was man überhaupt sagen darf. Welche Wörter sind erlaubt, welche nicht? Die Sozialisation, das ist die Anpassung an die Umgebung und deren Gepflogenheiten, bestimmt das Leben. Zuckerbrot und Peitsche, Knute, Knechtschaft – all das lernen die Kinder. Sie lernen es sehr früh.

Das Leben bestimmt die Sprache und die Sprache bestimmt das Leben. Ein falsches Wort und …

Es gibt Kinder, die nie ein böses Wort gehört haben. Was tun die, wenn die auf eine böse Umwelt treffen, auf Menschen, die ihnen Übles wollen? Wie schimpft so ein Kind?: “Du Zaunpfahl!”

Was immer Sie jetzt denken werden – das Beispiel ist echt. Der Vorfall ereignete sich in Deutschland, vor rund 60 Jahren. “Du Zaunpfahl!” Schimpfwörter kannte das Kind nicht. Nicht ein einziges.

Inzwischen ist das Kind gewachsen, hat einen größeren Wortschatz – und kann fluchen, daß die Erde bebt. Man lernt, sich anzupassen. Auch das Fluchen will erst einmal gelernt sein.

So behütet zu sein wie dieses Kind, ist selten. Es war auch damals eine sehr große Ausnahme.
.

Kinder saugen die Sprache auf wie ein Schwamm. Die Wörter, die Regeln, alles wird aufgenommen. Und wiedergegeben. Hört man die Menschen reden, weiß man, wer sie sind: Unterschicht, Mittelschicht, Oberschicht.

Natürlich ist all das auch eine Frage der Zeit: WANN lebt man? 15. Jahrhundert? 16. Jahrhundert? 17. Jahrhundert? 18. Jahrhundert? 19. Jahrhundert? 20. Jahrhundert? 21. Jahrhundert?

Die Sprache – und was “man” spricht – ist Gezeiten unterworfen. Urwüchsig, aber total verquer und geholzt … war im Mittelalter.

Mit der Zeit sprach und schrieb man fließender, gewandter. Es entstand eine richtige Kunst, Sätze “schön” zu formulieren, sie zu drechseln, die “richtigen”, “eleganten” Wörter zu benutzen.

Theodor Storm, Arthur Conan Doyle, das war Sprache. Lang ist’s her. Die Sprache, sie ist nicht mehr. Nur noch Geschwätz, primitives, ordinäres Gepöbel und Mentalfäkalien erfüllen die Luft.

Vor 60 Jahren sprach man “hoch”. Man sprach Deutsch. Man sprach “Hochdeutsch”. Die Kinder lernten in der Schule schreiben und lesen. Und rechnen. Damals gingen Kinder nur am Vormittag zu Schule, bis vielleicht um ein Viertel nach ein Uhr. Von 8:00 Uhr bis 13:15 Uhr. 6 Schulstunden. Mehr nicht. Sie lernten lesen und schreiben und rechnen. Und sie konnten es. Gemäß der Notenskala von damals war der Durchschnitt eine “3”.

Lang ist’s her. Heute werden die Kinder ins Schul-KZ gesteckt. Praktisch für die Eltern, die, das hat man bei der DDR abgeguckt, BEIDE berufstätig sein sollten, so daß die Kinder des Tages über irgendwo interniert wurden.

Mit der aufblühenden, explodierenden, immer mehr Macht ausübenden Sozialisationsforschung wurde die Schule reformiert. Immer mehr Psychologie kam rein. Immer mehr Psychologie und Soziologie mußte ein Lehramtsstudent lernen, verinnerlichen, in der Schule umsetzen. Lehrer als Transmissionsriemen der herrschenden Ideologie.

Heute gehen Kinder den ganzen Tag zur Schule. Gemessen am Leistungsmaßstab von vor 60 Jahren, wo der Durchschnitt bei “3” lag, ist er heute unter die damalige “5” gefallen. Die Macht der Psychologie und Soziologie und der Lernforschung hat sich bezahlt gemacht: die Bildung ist vernichtet.

Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Mit dem Verfall der Bildung und dem steigenden Wohlstand nahm auch die Wurschtigkeit zu. Es geht nicht mehr um das nackte Überleben, sondern um “das gute Leben”.

Franz-Josef Strauß sagte einen Satz, den man ihm sehr übel nahm. Sinngemäß sagte er, die Demokratie müsse hin und wieder in Blut gebadet werden (damit die Menschen den Wert der Demokratie erkennen und für sie kämpfen).

Man nahm es ihm übel. Aber Strauß hat recht. Heute ist Alles und sind Alle nur damit beschäftigt, von nichts behelligt zu werden. Was um sie herum geschieht, ist ihnen egal. Hauptsache, es stört sie nicht. Hauptsache, man stört sie nicht. Fernsehen von morgens bis abends, mit Programmen schon für Säuglinge, damit man sich nicht um die kümmern muß.

Daß man Kindern gegenüber eine Verpflichtung hat, ist vergessen. Man hat sie in die Welt gesetzt, weil die Sozialisation es so vorgibt. Oder weil man zu dämlich ist, Verhütungsmittel zu benutzen. Nun sind die Kinder da und kommen wie Plüschtiere in die Ecke.

Zugegeben, dieses Bild ist ein wenig überzeichnet. Vielleicht aber auch ist es an vielen Stellen stark untertrieben. Sendungen wie “Britt”, ein magenbrechender Widerschein real existierender Sozalisation, lief schon vor etlichen Jahren im deutschen Fernsehen. Macht nichts, dafür wird es jetzt immer und immer wieder wiederholt, ebenso wie andere nicht minder erbrechende Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wer, wenn die nicht Menschen und ihre Politik, ihre Politiker und ihre Parteien, sind für diesen Niedergang veantwortlich?

Sozialisation, sozial, sozialistisch. Fast. “Sozialdemokratisch” reicht auch. Die Hochburgen der SPD sind die Hochburgen des Niedergangs. Bremerhaven hat einen Stadteil namens “Lehe”, ein Ort, der schon über 1000 Jahre alt ist. Heute ist er Deutschlands ärmstes Viertel. Sowohl finanziell als auch intellektuell. Und von Bildung brauchen wir gar nicht erst zu reden. Schon vor 20 Jahren war von der nicht viel übrig.

“Haut den Lehrern in die Fresse!”

“Haut den Lehrern in die Fresse!” Das war Bremerhaven. So ging man zur Schule. Und das war gut so. Hier wurde die Sozialisation SO RICHTIG durchgesetzt. Hier bekamen die Kinder den Prägestempel der Stadt. Mit dem Segen des Gerichts, wie man hier sehen kann:

“Haut den Lehrern in die Fresse!”
http://www.ariplex.com/sfb/sfb_haut.htm

Bremerhaven war eine Arbeiterstadt. Akademiker brauchte man hier nicht. Wollte man hier nicht. Sagte der Direktor der Grundschule “Fritz Husmann” in den 60-er Jahren einer Mutter, die ihr Kind auf’s Gymnasium schicken wollte. Der Herr Direktor jedoch wollte nicht. Und verweigerte. Er selbst allerdings, das war woanders zu erfahren, schickte seine eigenen Kinder SELBSTVERSTÄNDLICH auf die Hohe Schule und zur Universität. (Bildungs-)Adel verpflichtet.

Lehrer schickten ihre Kinder auf’s Gymnasium. Kamen Kinder von Arbeitern auch ins Gymnasium, war die Verwunderung der Lehrereltern darüber groß. Nein, so etwas aber auch, was machen DIE denn hier….!?

Aber es ging! Damals kamen Kinder von Arbeitern noch auf das Gymnasium. Sie machten Abitur und studierten. Wurden Akademiker.

Lang ist’s her. Die Zeiten ändern sich. HEUTE ist es nicht mehr so. Heute regiert wieder der alte Adel. Und damit das auch so bleibt, ist der Unterricht so schlecht, die Kinder KÖNNEN gar nichts lernen. Das macht aber nichts, denn das weiß ja Keiner.

Bremerhaven ist kein Einzelfall, sondern bloß eines der markantesten Beispiele für den totalen Verfall. Waren in den wilden 60-ern und 70-ern Sprache und Wörter noch gepflegt, so wurde schon mit Macht an den Grundfesten gesägt. Sagte Jemand in einer Sendung “Scheiße”, war das ein Skandal. Nicht nur Wörter und Worte flogen, auch Angestellte lernten das Fliegen…

Die Sprache war damals noch gepflegt. Um einen Saal zum Kochen zu bringen, reichte es, 1x “Scheiße” zu sagen. Dieses Sakrileg, dargebracht von der Kunst, Unterabteilung Satire – Unterabteilung politische Satire, sie wagte es. Und der Saal kochte.

Um einen Saal zum Kochen zu bringen, reichte es damals, 1x “Scheiße” zu sagen. Nicht lange danach mußte man es schon mindestens 2x sagen.

Die Wirkung verebbt mit der Intensität der Wiederholung. Heute könnte man den ganzen Tag lang “Scheiße” sagen, es fiele gar nicht auf.

Heute fällt es nicht einmal auf, wenn Wörter wie “Arsch” oder noch viel, viel schimmere Begriffe benutzt werden. Ja, es fällt den Oberen der Obersten nicht einmal auf, wenn der “Dichter” eines “Liedes” mit solchen Wörtern

(https://pbs.twimg.com/media/CUKkr7lXAAAeK_N.jpg:large)

um sich wirft – er wird trotzdem zum Europäischen Song-Contest geschickt. Fast. Ausnahmsweise gab es doch noch eine Notbremsung – von außen, von den Bösen, den Ewiggestrigen, und der Dichter wurde nicht gesandt. Aber spielt DAS noch eine Rolle? Nein, der Schaden war angerichtet. Und er bleibt.

Vor drei Monaten – man hofft immer, die Politiker, die Einen regieren, seien gebildet – wurde die Bildungskatastrophe und die Sozialisationskatastrophe – man könnte adäquat “Scheiße!” ausrufen – von einem deutschen Minister, vom JUSTIZ-Minister! – in aller Deutlichkeit unausradierbar in das Buch der deutschen Geschichte geschrieben:

Auch die USA sind vom Niedergang nicht verschont geblieben. Mit dem Ende der Aera Obama und der Aera Clinton ist auch die Aera “gehobene Bildung” in den USA definitiv beendet. Rotlicht und dessen Milieu – das war noch nie so deutlich und so direkt zu sehen – ist in der Politik angekommen. Die First Lady gibt es mit fast nichts angezogen (sogar mit gar nichts?) in Farbe fotografiert und gedruckt zu bewundern. Um es mit den Worten und der Sozalisation des ehrwürdigen deutschen Staatsministers Heiko Maas, eines großen Führers und Wortführers der deutschen Justiz, der deutschen Kultur und der deutschen Sprache zu sagen: Die USA sind im Arsch.
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Blicken wir zurück ins Alter, ins Mittelalter, sehen wir Räuber und Mörder, die durchs Land ziehen, morden und stehlen, wie es ihnen beliebt. Das Volk kann sich nicht wehren. Es ist zu schwach, es hat keine Waffen. Die Räuber und Mörder, die ehrenwerte Gesellschaft, sie nennen sich “Ritter”, sie zieren sich, sie machen Rituale – sie werden, nein, sie SIND ehrenwert. SIE sind der Adel.

Früher, da gab es den Adel. Früher. Heute gibt ihn nicht mehr. Wie aus dem Zylinderhut gezaubert heißt es heute statt dessen “die politische Klasse”. Dieser Begriff wurde von ihr selbst geprägt!

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Frau Aydan Özoguz war damals die stellvertretende Chefin… der SPD!

Marx und Lenin würden in die Tischplatte beißen, wenn sie davon erführen.
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Mit einer Extrakurve untergetaucht und umbenannt ist der alte Adel wieder am Ruder. Bildung für die Gebildeten. Adel vernichtet.

Justizminister Maas (SPD!) hat mit seinem nicht “#nochnichtkomplettimarsch” den Zenith überschritten. Nicht nur seinen. Und nicht nur er. Deutschland erst recht.

Die politische Klasse tut, was sie will. Sie führt sich auf wie die Raubritter des Mittelalters.

Sie tut was ihr beliebt. Die Bevölkerung wird gar nicht wahrgenommen.

Die Bevölkerung kann noch so zetern und toben. Sie kann sich nicht gegen das herrschende System wehren. Wer in den USA wollte denn schon Trump? Der Clinton wollte man “eins auswischen” und stimmte DESWEGEN für Trump. In Deutschland will man die Gabriel-Merkel-Steinmeier-Maas-“Elite” nicht. Und wählt DESWEGEN AfD.

Die Demokratie und das demokratische Wahlrecht haben einen entscheidenden Fehler: sie haben kein Veto-Recht für den Bürger. Es genügt nicht, FÜR einen Politiker stimmen zu können. Man muß auch definitiv und DIREKT *GEGEN* einen Politiker entscheiden können. Und das nicht dadurch, daß man FÜR einen anderen stimmt. Der Bürger muß BEIDES können: er muß Politiker wählen können und er muß Politiker von der Politik ausschließen können. Gäbe es das heute, so wären den USA Donald Trump und Deutschland die gesamte ehrenwerte Gesellschaft erspart geblieben.

Ein Herr vom Handelsblatt und der unsichtbare Minister Heiko Maas

Saturday, October 1st, 2016

Liebe Freunde,

ein Herr vom Handelsblatt, Journaliste, der er ist, schrieb einen Artikel und zwitscherte darob auch online:

Kritik an dem Inhalt verstehen weder er noch Heiko Maas, der ein Herr Minister ist (so wird jedenfalls behauptet).

Ich bin ja nun kein Literaturkritiker, sondern Ingenieur, verstehe also mit der Sprache umzugehen, und kann nicht umhin, weder dem Herrn Minister noch dem Schreiber obsoleter Zeilen sonderliche Begabung in Sachen Logik zu bescheinigen.

Daß der Journaliste des Blattes Handel mich ob meiner Kritik nicht mag, ist Lichtjahre entfernt von jeglicher Befindlichkeit meinerseits. Allerdings blocken nicht nur er, sondern auch der Minister den von mir genutzten Twitter-Account. Der Journaliste hebet sich hinweg, sein Wulle geschehe. Aber darf sich ein Minister einfach so davonmachen?

Ein anderer Herr Politiker, “Arschloch” nannte er Jemanden öffentlich, innerörtlich mit dem gleichen Wort sogar seine eigenen Parteivereinsbrüder, die sich nicht der Knute der #Penisfrikasseekanzlerin Merkel unterwerfen, ist ja nun auch nicht gerade von der Muse geküßt. Aber auch er ist eine Person des öffentlichen Interesses. Also darf man über ihn schreiben.

Schreiben darf man als Mensch, als Bürger, ja, sogar als Journalist. Aber darf man auch lesen?

Darf sich ein Politiker einfach vor der Öffentlichkeit, vor den Bürgern – und sogar vor den Journalisten – verstecken, die ihm ungenehmen Bürger verbannen seine Worte zu lesen, und sich klammheimlich aus dem Staub machen?

Mich erinnert das irgendwie, und nicht entfernt, an Geheimjustiz. Die gab es ja auch. Die soll es sogar wieder geben, dank neuer Verträge mit den USA. Ob das Unsichtbarsein von Ministern ein Vorzeichen dieser kommenden Neuzeit in Neuland ist?

Wenn ein Journalist unsichtbar ist, dann ist er nicht einmal #Lügenpresse, dann ist er gar keine Presse, dann ist er ein Nichts.

Und der Herr Maas wäre also ein Nichtminister? Dieser Gedanke hat etwas…

Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

Er soll sogar Justizminister sein. Von ganz Deutschland.

Sunday, August 28th, 2016

Über eine Unfeinheit:

http://meedia.de/2016/08/25/justizminister-maas-im-shitstorm-nach-post-ueber-punk-band-feine-sahne-fischfilet/

==>

Heiko Maas ist ein deutscher Minister. So wird es behauptet. Er soll sogar Justizminister sein. Von ganz Deutschland.

Während sich ein paar Leute aufregen, weil der Herr Minister sich von einer Horde bezahlter Sockenpuppen im Internet darstellen läßt, von einem “Social-Media-Team”, sollte man auf etwas anderes achten.

Meedia:

    [*quote*]
    ——————————————-
    Justizminister Maas wollte die aufkommende Kritik nicht weiter kommentieren, sondern schickte eine Sprecherin vor, die wiederum auf Maas‘ „Social-Media-Team“ verwies:
    ——————————————-
    [*/quote*]

Unsere “Demokratie”, wie heißt die noch?:

“Die Bundesrepublik Deutschland ist eine repräsentative Demokratie.”

    https://www.bundestag.de/service/glossar/R/repraes_demo/247326

    [*quote*]
    ——————————————-
    Navigationspfad: Startseite > Service > A – Z > R

    Repräsentative Demokratie

    Die repräsentative Demokratie bezeichnet eine demokratische Herrschaftsform, bei der politische Entscheidungen und die Kontrolle der Regierung nicht unmittelbar vom Volk, sondern von einer Volksvertretung, zum Beispiel dem Parlament, ausgeübt werden.
    Bürgerinnen und Bürger treffen politische Entscheidungen nicht selbst, sondern überlassen sie auf Zeit gewählten Vertretern, die für sie als Stellvertreter tätig sind. Die Bürger beteiligen sich aber an Wahlen und wirken in Parteien, Verbänden und Initiativen mit.

    Die Bundesrepublik Deutschland ist eine repräsentative Demokratie. Gegenteil der repräsentativen Demokratie ist die direkte Demokratie.
    ——————————————-
    [*/quote*]

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Auf wen oder was bezieht sich dann diese Aussage in des Ministers stellvertreterischem, landesverräterischem, und höchst erstaunenswertem Internet-Skriptum?:

1. Hoffnung auf den Ministersessel auch am morgigen Tag?

2. “Deutsch für Politiker”, Berlin 2016?

3. Ruf, Komma, der … ?
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Grüße aus der Provinz
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oh, oh, oh…
“Neue Rubrik ‘Bullshitcontent'”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9037

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