Archive for the ‘Raumschiff Erde, Touristenklasse’ Category

Twitter’s Erbärmlichkeit auf den Punkt gebracht

Sunday, January 7th, 2018

Twitter ist ein menschenverachtendes, parasitisches Ausbeutungssystem.

Twitter gaukelt den Usern vor, man würde ihnen zuhören. Man würde lesen, was sie schreiben. Sie würden beachtet.

Als ich vor mehreren Jahren bei Twitter Mercola beobachtete, einen gemeingefährlichen amerikanischen Gesundheitsbetrüger, der nicht einmal davor Halt macht, für den kriminellen Psychopathen Ryke Geerd Hamer, auf dessen Konto hunderte Tote gehen, ausgiebig Reklame zu machen, war zu sehen, daß die Reaktionen der mehr als 60.000 “Follower” Mercola’s nahezu null waren.

Heute, am 7.1.2018, ein anderes Beispiel: Brian Brushwood (ein netter und freundlicher Mensch, der sogar Mäuse [1] aus seiner Wohnung mit einer eigens im Versandgeschäft gekauften Lebendfalle fängt und sie dann im Garten wieder aussetzt) mit seinen sagenhaften 1,73 MILLIONEN “Followern”:

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Trotz der riesigen Zahl von 1,73 Millionen “Followern” selbst nach mehr als einer Woche Beobachtungszeit nur extrem schwache Reaktionen der Zuhörerschaft:

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Bei der Maus [1] gibt es ein paar mehr Reaktionen. Aber auch deren Zahl steht in keinem Verhältnis zu der riesigen Zahl von 1,73 Millionen Followern.

Eine kleine private Web-Site hat mehr Besucher. Tun sich mehrere Kleine zusammen, vergrößert sich ihre Leserschaft deutlich. Das TG-1, ein Forum, auch nichts anderes als ein Zusammenschluß mehrerer Aktiver und ihrer Besucher und Freunde, nicht einmal besonders groß (nur ca 5000 Threads sichtbar), kommt im Monat auf über 200.000 Besucher.

Es geht nichts über “Vitamin B”.

Bandbreite.

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[1]
Flurschäden der Maussuche:

https://twitter.com/shwood/status/949525779800645634

Fang geglückt:

https://twitter.com/shwood/status/949832182205419520

Ab in die Freiheit!:

https://twitter.com/shwood/status/949834491358535680

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https://twitter.com/shwood

Ein Leuchtfeuer im Ozean

Thursday, January 4th, 2018

Der Journalismus erlebt einen Wandel. So ist aus dem “JoNet”

,einer über 2 Jahrzehnte gewachsenen Gruppe von mehr als 3000 Journalisten eine verwelkte Primel geworden, deren Web-Site leer und deren Domain anonym registriert ist. Sic transit gloria mundi. So verwelkt der Ruhm des Journalismus.

Einzig das “Medienlog”

    “Das Medienlog ist die werktäglich publizierte Medienschau des Journalistennetzwerks jonet (1994 von Jochen Wegner gegründet).
    Das Medienlog wird von Corinna Blümel, Katrin Schwahlen, Susanne Wankell und Gerti Windhuber geschrieben.”

    http://www.jonet-medienlog.de

hält wie ein Leuchtfeuer im Ozean eisern und beharrlich und unermüdlich die Stellung. Aber dafür gibt es für Corinna Blümel, Katrin Schwahlen, Susanne Wankell und Gerti Windhuber leider keine Preise, weder für Journalismus noch für Organisation noch für Ausdauer.

Das Leben ist hart auf diesem Planeten.

Deutsche Menschenrassen

Sunday, December 3rd, 2017

Als ich 1965 die Prüfung zum Gymnasium bestand, damals kam man nur mit Prüfung auf das Gymnasium, bekam ich von meinen Eltern den Kleinen “Brockhaus” geschenkt: fünf dicke Bände plus ein dicker Atlas. Es war der Aufstieg in eine neue Welt der Bildung. Damals galten Bücher noch etwas.


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Ich würde mich nicht an den “Brockhaus” erinnern, gäbe es darin nicht eine Merkwürdigkeit, die mir schon damals als äußerst seltsam auffiel: deutsche Menschenrassen.

Deutsche Menschenrassen, wer hätte das gedacht?

(Brockhaus, 1962, Seite 480: Menschenrassen
groß: http:///ariplex.com/carlixon/pix/BROCKHAUS_BAND_J_1962_p480_FULLSIZE.jpg)

(Brockhaus, 1962, Seite 481: Menschenrassen
groß: http:///ariplex.com/carlixon/pix/BROCKHAUS_BAND_J_1962_p481_FULLSIZE.jpg)

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Aufschlußreich hierzu ist die Quellenangabe am Ende des Eintrags über “Menschenrassen” in Seite 479 des Bandes “J”:

(Brockhaus, 1962, Seite 479
groß: http:///ariplex.com/carlixon/pix/BROCKHAUS_BAND_J_1962_p479_FULLSIZE.jpg)

Sie sind hier angekommen!

Saturday, May 20th, 2017

Liebe Ureinwohner Germaniens,

Eure tugendhafte Aufnahme der Armen und Ärmsten aus den von Kriegen erschütterten Ländern des Nahen Ostens und Afrikas, und auch Osteuropas, in Eure Welt des Friedens, seht nun: SIE SIND ANGEKOMMEN!

    [*quote*]
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    Eltern führen Schock-Protokoll über Gewalt an Grundschule „Unterricht ist nicht mehr möglich!“

    Grundschule Mu?hlenberg

    Die Grundschule Mu?hlenberg. Viele Eltern und Lehrer fu?hlen sich u?berfordert, sorgen sich um die Zukunft der Kinder
    Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

    Artikel von: CORINNA PERREVOORT und HENNING SCHEFFEN
    veröffentlicht am 20.05.2017 – 00:03 Uhr

    Mühlenberg – Offene Drohungen gegen Lehrer. „Bandenkriege“ auf dem Pausenhof. Wer nicht spurt: Tritte, Schläge, Beleidigungen. Und das alles bei den Allerkleinsten…

    Aufruhr am Mühlenberg: Hier steht Hannovers schlimmste Grundschule!

    Nadine
    Nadine (37): „Das Gebäude ist marode, da muss auch was gemacht werden“
    Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

    Viele Eltern sind in Sorge: „Unsere Kinder haben Angst, zur Schule zu gehen!“ Sie protestieren gegen unhaltbare Zustände in dem sozial problematischen Viertel.

    In BILD berichten aufgebrachte Mütter und Väter von Vorfällen, die u.?a. in einem Schock-Protokoll zusammengefasst wurden:

    ??„Ich sprech’ mit dir nicht, ich stech’ dich ab“, drohte ein Vater einer Lehrerin.

    ??„Ein Zweitklässler wurde zu Boden geworfen, mehrfach auf den Kopf getreten.“

    ??„Auf eine Lehrerin warteten 15 Angehörige eines Schülers vorm Klassenzimmer, beschimpften sie.“

    „Die Kinder bewegen sich durch die Klasse, sitzen mit den Füßen auf dem Tisch, es wird gebrüllt, gegessen und getrunken“, beklagt Vater Mohmamed (42).

    Mutter Nadine (37, Servicekraft): „Ich helfe freiwillig in der Essensausgabe. Oft kommen kleine Geschwister und Eltern mit, essen hier. Das fehlt den anderen.“

    „Gute Schüler werden nicht gefordert. Meiner Tochter bringe ich alles selbst bei“, sagt Anja (46, Buchhalterin).
    Schulgewalt

    Internet-Star Benjamin Fokken So schützt ihr euch vor Mobbing

    Internet-Star Benjamin Fokken hat aus grausamer Erfahrung ein Buch übers das Mobbing geschrieben.
    Berliner Schüler werden aggressiver. Im Schuljahr 2015/16 gab es 2265 angezeigte Beleidigungen und/oder Drohungen (Symbolfoto)
    Kriminalität in Zahlen Mehr Schul-Gewalt und Diebstahl, weniger Klärung

    Berlins Schüler werden aggressiver. Und auch die Hemmschwelle bei Dieben ist gesunken. Das zeigen neue Zahlen. BILD nennt die Entwicklungen.

    Eine andere Frau: „Meine 9-jährige Tochter kam weinend nach Hause, weil ein Mitschüler sagte: ,Ich bringe deine Mutter um…‘“

    Die Schule ist jetzt tagsüber verriegelt: Eltern kommen nur noch mit telefonischer Anmeldung herein.

    Fördervereins-Vorsitzender Christian Schön: „Der pädagogische Zustand ist katastrophal. Sinnvoller Unterricht ist nicht mehr möglich. Die Lehrer geben sich solche Mühe – aber sie sind am Ende der Kräfte. Nicht selten wird der Unterricht abgebrochen, laufen Lehrerinnen weinend aus dem Klassenzimmer…“
    Mutter Martina
    Immer wieder gibt es Polizei-Einsätze an der Schule, auch zur Kontrolle. Mutter Martina (43): „Gut, dass die Beamten hier sind“Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

    90 Prozent der 410 Schüler sind Migranten aus 30 Nationen, vor allem Bulgaren, Rumänen. Die meisten Schüler sprechen kaum Deutsch.

    Eine Sprecherin der Stadt: „Wir prüfen, wie wir die personelle Ausstattung an Grundschulen mit besonderen pädagogischen Herausforderungen verändern und verbessern können.“
    Buchhalterin Anja
    Buchhalterin Anja (46): „Meine Tochter wird nicht gefordert – weil viel zu viele Problemkinder in den Klassen sind“Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

    Schulleiterin Stefanie Ramberg bestätigt: „Wir sind in positiven Verhandlungen.“

    Schön: „WIR BRAUCHEN HILFE! SOFORT! MEHR PERSONAL UND GELDER!“ [1]
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    [*/quote*]

    Quelle: Das zeitgeschichtliche Archiv “BILD-Zeitung”
    http://m.bild.de/regional/hannover/unterricht/unterricht-ist-nicht-mehr-moeglich-51821092.bildMobile.html

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Sie sind angekommen. Und sie haben etwas mitgebracht. Sich. Und den Krieg. Ein Synonym.

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Grüße aus dem Anthropozän

[1]
“Der Prinzipal”

(https://www.youtube.com/watch?v=ghDeCLdC3ss)

[2]
Die 10 Prozent Ureinwohnerkinder, eine Generation der Verlorenen, spielen als vernachlässigte Minderheit keine Rolle bei den Bürgerkriegszuständen.
Welches Land könnte ihnen Asyl gewähren?

Klinkenputzen bei ihrer Durchlaucht

Friday, January 27th, 2017

Am 15.7.2009 hatte Facebook 179 Millionen Mitglieder. Am 16.9.2009 waren es bereits 300 Millionen. Inzwischen sind es mehr als 1,3 Milliarden.

Schon 2009 schrieb ich, daß Facebook der fünftgrößte bzw der drittgrößte Staat der Erde ist. Bei diesen Größenordnungen KANN und DARF man nicht mehr mit den althergebrachten Maßstäben messen und handeln.

2009, das ist VOR SIEBENEINHALB JAHREN!

Heute, siebeneinhalb Jahre später, meldet die “FAZ”, daß Dänemark, ein ebensokleines wie unbedeutendes Ländchen nördlich von Deutschland, einen “digitalen Botschafter” ernennen will:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/macht-im-internet/daenemark-sieht-konzern-wie-apple-als-eine-art-neue-nation-14769080.html

    [*quote*]
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    Dänemark will als erstes Land der Welt einen digitalen Botschafter ernennen, der die Beziehungen des Landes zu Firmen wie Apple, Microsoft und Google pflegen soll. “Diese Konzerne sind eine Art neue Nationen geworden, und dazu müssen wir uns verhalten”, sagte Außenminister Anders Samuelsen der Zeitung “Politiken”. “Das sind Firmen, die Dänemark genauso beeinflussen wie ganze Länder.”
    ———————————————————–
    [*/quote*]

Daß man sich als KLEINES Land um gute Beziehungen und um wohlwollende Beachtung sorgen muß, ist verständlich. Seltsam ist allerdings, daß Dänemark nach dem Geld sieht. “Apple” hat einen Aktienwert von ca 500 Milliarden Dollar. Den hatte es aber schon 2012!

    http://money.cnn.com/2012/02/29/technology/apple_market_cap/

    [*quote*]
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    At $500 billion, Apple is worth more than Poland
    By David Goldman @CNNMoneyTech March 5, 2012: 3:09 PM ET
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    [*/quote*]

Microsoft hatte die 500-Milliarden-Dollar-Marke schon vor 16 Jahren erreicht!

    https://slashdot.org/story/17/01/27/1750202/microsofts-market-value-tops-500-billion-again-after-17-years

    [*quote*]
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    Slashdot

    Microsoft’s Market Value Tops $500 Billion Again After 17 Years (reuters.com) 33
    Posted by msmash on Friday January 27, 2017 @04:20PM from the exceeding-expectations dept.

    Microsoft’s market capitalization topped $500 billion for the first time since 2000 on Friday, after the technology giant’s stock rose following another quarter of results that beat Wall Street’s expectations. From a report:

    Shares of the world’s biggest software company rose as much as 2.1 percent to $65.64, an all-time high, in early trading, valuing the company at $510.37 billion. The last time Microsoft was valued more was in March 2000, during the heyday of the dotcom era, when it had a market value of a little above $550 billion, according to Thomson Reuters data. Despite the gains, Microsoft still lags Apple’s market capitalization of about $642 billion and Google-parent Alphabet’s market value of a little more than $570 billion.
    ———————————————————–
    [*/quote*]

Beachtenswert ist die Feststellung von 2012, daß “Apple” mehr wert ist als Polen.

Verglichen damit war Microsoft das bereits 12 Jahre früher.

Laut “CIA World Factbook 2008” hatte Dänemark seinerzeit

#112 Denmark 5,500,510 inhabitants

und Polen

#36 Poland 38,482,919

7x soviel wie Dänemark. Da muß man sich als kleines Land schon Sorgen machen. Fünfeinhalb Millionen Einwohner. Facebook mit über 300 Millionen ist daneben ein Gigant.

Dänemark sorgt sich, schreibt die “FAZ”, um Investoren:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/macht-im-internet/daenemark-sieht-konzern-wie-apple-als-eine-art-neue-nation-14769080.html

    [*quote*]
    ———————————————————–
    Damit erhofft sich das Land, bei neuen technologischen Entwicklungen sowie den politischen und ethischen Fragen, die sich daraus ergeben, die Nase vorn zu haben und für Investoren attraktiver zu werden. Ein Forscher nannte die geplante Ernennung in der Zeitung “symbolisch”, weil es sich zunächst nur um eine Person auf dem Posten ohne Mitarbeiter handeln solle.
    ———————————————————–
    [*/quote*]

Dänemark hat eine bemerkenswert lange Bedenkzeit verschlafen: fast eine ganze Generation. Wenn jetzt ein Botschafter zum Klinkenputzen bei den großen Firmen anklopft, um “für Investoren attraktiver zu werden”, wo klopft er dann an, wenn nicht genau da, bei den Investoren?

Statt irgendwelcher Minister, die das Geschäft nebenbei betreiben, jetzt ein sogar mit Amtstitel genannter Klinkenputzer nur für das Klinkenputzen? Was ist das, wenn nicht ein Zeichen des Wohlwollenerheischens bei Krösus und ein Zeichen der eigenen Macht- und Hilflosigkeit?

Die Fugger waren gut darin, Fürsten Geld zu leihen. Die Fugger waren Bankster. Die heutigen Bankster zerbrechen sich und ganze Nationen an ihrer Gier. Wie gut, daß es immer noch ANDERE Leute mit Geld gibt, bei denen Fürsten ein Bakschisch erbetteln können…

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http://reiselzing.transgallaxys.com/#post26

[*quote*]
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Facebook ist der fünftgrößte Staat der Erde
Posted by Reiselzing 2009-07-15 17:49:35

Facebook ist der fünftgrößte Staat der Erde….

Die Daten der Länder sind entnommen dem CIA World Factbook 2008
(https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/rankorder/2119rank.html).

Country Comparisons – Population

Rank Country Population Date of Information
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1 World 6,790,062,216 .
2 China 1,338,612,968 .
3 India 1,166,079,217 .
4 European Union 491,582,852
5 United States 307,212,123
6 Indonesia 240,271,522
7 Brazil 198,739,269
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Facebook ~ 179.000.000 letzte mir bekannte Zahl
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8 Pakistan 176,242,949
[…]
36 Poland 38,482,919
[…]
112 Denmark 5,500,510
[…]

Hinweis:
Die “Welt” und die “Europäische Union” sind keine Staaten.

Facebook hat inzwischen mehr als 200 Millionen Mitglieder, also mehr als Brasilien Einwohner hat.
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[*/quote*]

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http://reiselzing.transgallaxys.com/#post36

[*quote*]
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FACEBOOK ist der drittgrößte Staat der Erde
Posted by Reiselzing 2009-09-16 06:51:15

Wie Mark Zuckerberg jetzt verkündet [1], hat Facebook inzwischen mehr als 300 Millionen Mitglieder.

Wehret den Anfängen!

[1]
http://blog.facebook.com/blog.php?post=136782277130
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[*/quote*]

Das deutsche Wahrheitsministerium gibt bekannt:

Thursday, January 5th, 2017

(Reklame des deutschen Wahrheitsministeriums bei Twitter, 6.1.2017,
https://twitter.com/BMAS_Bund/status/816509478254223360)

For The Family Of Lukasz Urban

Wednesday, December 21st, 2016

Please, do help.

https://www.gofundme.com/van9vwuk?rcid=64b98243457f468b811645c1dcd92951

[*quote*]
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For The Family Of Lukasz Urban

For the wife and family of Polish truck driver Lukasz Urban, murdered in Germany 19th December 2016

My name is David Duncan and I have set up this gofundme page to raise some money to help the family of Lukasz Urban.

Although I did not know Lukasz, the story of his untimely departure shocked and disgusted me, and I cannot comprehend how his family feel at this awful time. So, as a fellow trucker, I decided ro reach out to the trucking community and beyond to help in some small way.

No amount of money will bring Lukasz back, but hopefully it will help his family do what ever they need to do.

I am working closely with gofundme support to make sure all funds reach Lukasz’s family

One of Lukasz Urban’s colleagues said he was so dedicated to his work that he probably defended the vehicle ‘to the end’.

RIP Lukasz…..from The Truckers of The UK and beyond

Help spread the word!
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[*/quote*]

https://www.gofundme.com/van9vwuk?rcid=64b98243457f468b811645c1dcd92951

Give food to the hungry!

Wednesday, December 21st, 2016


France
became the first
country to force all
supermarkets to give
unsold food to the needy!
Don’t you think the
rest of the world
need this?!

Ich habe einen höheren IQ als 3,5 Milliarden Menschen

Monday, December 19th, 2016

Ich habe einen höheren IQ als 3,5 Milliarden Menschen. In der Tat, das ist wirklich so. Allerdings ist das nichts Besonderes, denn dieses Schicksal teile ich mit 50 Prozent der Menschheit.

Wußten Sie, daß die Hälfte der Menschheit einen IQ von weniger als 100 hat?

So ist das mit der Statistik…


(http://journalist.is/evolutionary_plan.jpg)

Live CO2 emissions of the European electricity production

Sunday, December 18th, 2016

Large:
http://ariplex.com/carlixon/pix/ELECTRICITY_MAP_EUROPE_20161218_1_1920.jpg

Source: https://electricitymap.tmrow.co/#
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Live CO2 emissions of the European electricity production

This shows in real-time where your electricity comes from and how much CO2 was emitted to produce it.
We take into account electricity imports and exports of each country.”

Click on the pic to go to https://electricitymap.tmrow.co/#

“Bis wann?”

Wednesday, November 23rd, 2016

Der Niedergang des Journalismus ist eine Folge der Gier und der unerbittlichen Konkurrenz “Jeder gegen Jeden”, wobei “Jeder” wirklich JEDER ist; der Profi (der Geld verdienen MUSS) tritt gegen Spaßisten an, die sogar Geld zahlen um gedruckt zu werden. Nicht EINER gegen EINEN, sondern EINER gegen TAUSENDE.

UND TROTZDEM wollen sie immer noch Geld für ihre “Arbeit”. Dabei ist es doch ein Vergnügen. Ist das nicht ein Frevel?
.
http://ariplex.com/carlixon/pix/Niedergang_des_Journalismus_2_800.jpg

(Screenshot von http://www.turi2.de/aktuell/tweet-des-tages-niedergang-im-selbstversuch/)

Die Quelle:

https://twitter.com/gutjahr/status/801419628463460352
[*quote*]
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Richard Gutjahr ?@gutjahr 10:38 AM – 23 Nov 2016

Eben Anfrage eines Fachmagazins: 25.000 Zeichen zum Niedergang des Qualitätsjournalismus. Nachfrage: “Honorar? ” Antwort: “150 €”
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[*/quote*]
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“Bis wann?”

Ein alter Witz, der die Lage der Studenten sehr trefflich beschreibt:

    Die Studenten des Semesters erhalten die Aufgabe, ein Telefonbuch auswendig zu lernen.

    Frage der Philosophen: “Warum?”

    Frage der Medizinstudenten: “Bis wann?”

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Solange man noch Witze machen kann, auch wenn die Situation noch so bitter ist, so lange noch besteht Humor. Hoffnung… nicht.

Auf dem “Sklavenmarkt”, in den USA schon seit über 10 Jahren brodelnd, werden – mit wenigen Worten beschrieben – Aufgaben der Art

    “10 Artikel `a 2 Seiten
    Thema Ratgeber im Haushalt
    Biete 50 Dollar”

vergeben, und es finden sich immer Welche, die diese Aufträge annehmen. Natürlich sind die Artikel inhaltlich dünn. Aber das macht nichts, weil sie als nur Futter für Suchmaschinenspider dienen. Die längeren Versionen werden als Billigheimer für eBook-Reader auf den Markt geworfen.

Die 50 Dollar des Beispiels sind selbstverständlich für alle 10 Artikel zusammen, nicht für einen!

Die Betreiber von Web-Farmen beuten Schreiber aus.

Ich habe vor einigen Jahren mit einem der Auftraggeber telefoniert. Er ist ein ehemaliger Lehrer, hat selbst ein Buch geschrieben (einen Ratgeber zu einer in den USA notwendigen Zwischenprüfung an Schulen) und konnte dank des Erfolges aus dem Schuldienst aussteigen und sich selbständig machen. Er kauft alte Web-Sites, baut sie mit seinen eingekauften Texten als Spider-Köder aus und verdient mit der Werbung. Zuerst über Google, später über eigene Verträge mit den Werbenden. Das beste Geld kommt allerdings herein, wenn er selbst etwas verkaufen kann, richtige Waren, mit denen er Handel treibt, und Bücher, die er vermarktet.

Für ein neues Thema geht er erst auf den Sklavenmarkt und vergibt Aufträge, schreibt aber auch selbst Artikel, um sich umzusehen. Und dann macht er ein neues eBook daraus.

Die Produktions”methode” hat natürlich Folgen…

Wer wie ein Logorrhoiker nonstop Texte zusammenfaseln kann, ist natürlich schnell beim Schreiben und kann damit auch Geld verdienen. Die Anderen nagen am Hungertuch.

Schnell zusammengebastelte Texte sind schnell zusammengebastelte Texte – natürlich nur aus Dingen, die der Schreiber schon im Kopf hatte. Recherche ist in der knappen Zeit nicht zu machen. Also werden die Leser und Käufer betrogen, weil die Texte inhaltsleeres Geschwätz sind, das sich dann in weiteren Texten endlos wiederholt. Die Substanz fehlt. Egal, was für ein Thema es ist, von der Qualität sind es Groschenromane, immer der gleiche Stoff, immer die gleiche Leier, immer wieder bloß neu aufgekocht.

Journalismus ist das nicht, und Qualitätsjournalismus erst recht nicht.

Der Sklavenmarkt hat den professionellen Journalismus längst erreicht – und wird seinerseits inzwischen durch die Bots aufgerollt.

UND DA kommt ein Verlag an und bietet für ca 13 Seiten Schreibmaschine Fachjournalismus 150 Euro.

Selbstverständlich für alle Rechte…

“Ein Fachmagazin”, schreibt Richard Gutjahr, nennt aber den Namen nicht. Was für ein “Fachmagazin”? Ein Wirtschaftsmagazin? Ein Journalismusmagazin? Ein Insider-Magazin der Medienbranche?

Wer auch immer es ist, es ist ein “Fachmagazin”, also eine Print- und/oder Online-Publikation mit dem Anspruch “für Fachleute” zu sein. Also gibt es Leser (und Käufer?), die das, was drin steht, für bare Münze nehmen.

Wir haben es nicht nur mit der Ausbeutung von Autoren zu tun, sondern vor allem – und das in großem Stil – mit dem für-dumm-Verkaufen der Leser, die ausgelaugte Teeblätter als “frischen Ceylon” untergeschoben bekommen.

Auch wenn es ausschaut wie ein Thema nur für Journalisten, es ist ein Thema der gesamten Gesellschaft, es betrifft jeden Bürger, denn die Leser mit Logorrhoe abzuspeisen und zu verblöden, ist auch eine Form von Lügenpresse. Und glaube Keiner, daß die Menschen das nicht bemerken würden.

Ich setze 1 Euro, daß wir herausfinden, wer der Auftraggeber ist. Denn Richard Gutjahr ist nicht der einzige, der so ein Angebot bekommen hat.

Nicht Jeder wird schweigen.

Die USA sind im Arsch / Adel vernichtet!

Wednesday, November 16th, 2016

Schon früh, sehr früh, lernen Kinder die Sprache. Sie lernen nicht nur die Regeln, sondern auch, was man überhaupt sagen darf. Welche Wörter sind erlaubt, welche nicht? Die Sozialisation, das ist die Anpassung an die Umgebung und deren Gepflogenheiten, bestimmt das Leben. Zuckerbrot und Peitsche, Knute, Knechtschaft – all das lernen die Kinder. Sie lernen es sehr früh.

Das Leben bestimmt die Sprache und die Sprache bestimmt das Leben. Ein falsches Wort und …

Es gibt Kinder, die nie ein böses Wort gehört haben. Was tun die, wenn die auf eine böse Umwelt treffen, auf Menschen, die ihnen Übles wollen? Wie schimpft so ein Kind?: “Du Zaunpfahl!”

Was immer Sie jetzt denken werden – das Beispiel ist echt. Der Vorfall ereignete sich in Deutschland, vor rund 60 Jahren. “Du Zaunpfahl!” Schimpfwörter kannte das Kind nicht. Nicht ein einziges.

Inzwischen ist das Kind gewachsen, hat einen größeren Wortschatz – und kann fluchen, daß die Erde bebt. Man lernt, sich anzupassen. Auch das Fluchen will erst einmal gelernt sein.

So behütet zu sein wie dieses Kind, ist selten. Es war auch damals eine sehr große Ausnahme.
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Kinder saugen die Sprache auf wie ein Schwamm. Die Wörter, die Regeln, alles wird aufgenommen. Und wiedergegeben. Hört man die Menschen reden, weiß man, wer sie sind: Unterschicht, Mittelschicht, Oberschicht.

Natürlich ist all das auch eine Frage der Zeit: WANN lebt man? 15. Jahrhundert? 16. Jahrhundert? 17. Jahrhundert? 18. Jahrhundert? 19. Jahrhundert? 20. Jahrhundert? 21. Jahrhundert?

Die Sprache – und was “man” spricht – ist Gezeiten unterworfen. Urwüchsig, aber total verquer und geholzt … war im Mittelalter.

Mit der Zeit sprach und schrieb man fließender, gewandter. Es entstand eine richtige Kunst, Sätze “schön” zu formulieren, sie zu drechseln, die “richtigen”, “eleganten” Wörter zu benutzen.

Theodor Storm, Arthur Conan Doyle, das war Sprache. Lang ist’s her. Die Sprache, sie ist nicht mehr. Nur noch Geschwätz, primitives, ordinäres Gepöbel und Mentalfäkalien erfüllen die Luft.

Vor 60 Jahren sprach man “hoch”. Man sprach Deutsch. Man sprach “Hochdeutsch”. Die Kinder lernten in der Schule schreiben und lesen. Und rechnen. Damals gingen Kinder nur am Vormittag zu Schule, bis vielleicht um ein Viertel nach ein Uhr. Von 8:00 Uhr bis 13:15 Uhr. 6 Schulstunden. Mehr nicht. Sie lernten lesen und schreiben und rechnen. Und sie konnten es. Gemäß der Notenskala von damals war der Durchschnitt eine “3”.

Lang ist’s her. Heute werden die Kinder ins Schul-KZ gesteckt. Praktisch für die Eltern, die, das hat man bei der DDR abgeguckt, BEIDE berufstätig sein sollten, so daß die Kinder des Tages über irgendwo interniert wurden.

Mit der aufblühenden, explodierenden, immer mehr Macht ausübenden Sozialisationsforschung wurde die Schule reformiert. Immer mehr Psychologie kam rein. Immer mehr Psychologie und Soziologie mußte ein Lehramtsstudent lernen, verinnerlichen, in der Schule umsetzen. Lehrer als Transmissionsriemen der herrschenden Ideologie.

Heute gehen Kinder den ganzen Tag zur Schule. Gemessen am Leistungsmaßstab von vor 60 Jahren, wo der Durchschnitt bei “3” lag, ist er heute unter die damalige “5” gefallen. Die Macht der Psychologie und Soziologie und der Lernforschung hat sich bezahlt gemacht: die Bildung ist vernichtet.

Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Mit dem Verfall der Bildung und dem steigenden Wohlstand nahm auch die Wurschtigkeit zu. Es geht nicht mehr um das nackte Überleben, sondern um “das gute Leben”.

Franz-Josef Strauß sagte einen Satz, den man ihm sehr übel nahm. Sinngemäß sagte er, die Demokratie müsse hin und wieder in Blut gebadet werden (damit die Menschen den Wert der Demokratie erkennen und für sie kämpfen).

Man nahm es ihm übel. Aber Strauß hat recht. Heute ist Alles und sind Alle nur damit beschäftigt, von nichts behelligt zu werden. Was um sie herum geschieht, ist ihnen egal. Hauptsache, es stört sie nicht. Hauptsache, man stört sie nicht. Fernsehen von morgens bis abends, mit Programmen schon für Säuglinge, damit man sich nicht um die kümmern muß.

Daß man Kindern gegenüber eine Verpflichtung hat, ist vergessen. Man hat sie in die Welt gesetzt, weil die Sozialisation es so vorgibt. Oder weil man zu dämlich ist, Verhütungsmittel zu benutzen. Nun sind die Kinder da und kommen wie Plüschtiere in die Ecke.

Zugegeben, dieses Bild ist ein wenig überzeichnet. Vielleicht aber auch ist es an vielen Stellen stark untertrieben. Sendungen wie “Britt”, ein magenbrechender Widerschein real existierender Sozalisation, lief schon vor etlichen Jahren im deutschen Fernsehen. Macht nichts, dafür wird es jetzt immer und immer wieder wiederholt, ebenso wie andere nicht minder erbrechende Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wer, wenn die nicht Menschen und ihre Politik, ihre Politiker und ihre Parteien, sind für diesen Niedergang veantwortlich?

Sozialisation, sozial, sozialistisch. Fast. “Sozialdemokratisch” reicht auch. Die Hochburgen der SPD sind die Hochburgen des Niedergangs. Bremerhaven hat einen Stadteil namens “Lehe”, ein Ort, der schon über 1000 Jahre alt ist. Heute ist er Deutschlands ärmstes Viertel. Sowohl finanziell als auch intellektuell. Und von Bildung brauchen wir gar nicht erst zu reden. Schon vor 20 Jahren war von der nicht viel übrig.

“Haut den Lehrern in die Fresse!”

“Haut den Lehrern in die Fresse!” Das war Bremerhaven. So ging man zur Schule. Und das war gut so. Hier wurde die Sozialisation SO RICHTIG durchgesetzt. Hier bekamen die Kinder den Prägestempel der Stadt. Mit dem Segen des Gerichts, wie man hier sehen kann:

“Haut den Lehrern in die Fresse!”
http://www.ariplex.com/sfb/sfb_haut.htm

Bremerhaven war eine Arbeiterstadt. Akademiker brauchte man hier nicht. Wollte man hier nicht. Sagte der Direktor der Grundschule “Fritz Husmann” in den 60-er Jahren einer Mutter, die ihr Kind auf’s Gymnasium schicken wollte. Der Herr Direktor jedoch wollte nicht. Und verweigerte. Er selbst allerdings, das war woanders zu erfahren, schickte seine eigenen Kinder SELBSTVERSTÄNDLICH auf die Hohe Schule und zur Universität. (Bildungs-)Adel verpflichtet.

Lehrer schickten ihre Kinder auf’s Gymnasium. Kamen Kinder von Arbeitern auch ins Gymnasium, war die Verwunderung der Lehrereltern darüber groß. Nein, so etwas aber auch, was machen DIE denn hier….!?

Aber es ging! Damals kamen Kinder von Arbeitern noch auf das Gymnasium. Sie machten Abitur und studierten. Wurden Akademiker.

Lang ist’s her. Die Zeiten ändern sich. HEUTE ist es nicht mehr so. Heute regiert wieder der alte Adel. Und damit das auch so bleibt, ist der Unterricht so schlecht, die Kinder KÖNNEN gar nichts lernen. Das macht aber nichts, denn das weiß ja Keiner.

Bremerhaven ist kein Einzelfall, sondern bloß eines der markantesten Beispiele für den totalen Verfall. Waren in den wilden 60-ern und 70-ern Sprache und Wörter noch gepflegt, so wurde schon mit Macht an den Grundfesten gesägt. Sagte Jemand in einer Sendung “Scheiße”, war das ein Skandal. Nicht nur Wörter und Worte flogen, auch Angestellte lernten das Fliegen…

Die Sprache war damals noch gepflegt. Um einen Saal zum Kochen zu bringen, reichte es, 1x “Scheiße” zu sagen. Dieses Sakrileg, dargebracht von der Kunst, Unterabteilung Satire – Unterabteilung politische Satire, sie wagte es. Und der Saal kochte.

Um einen Saal zum Kochen zu bringen, reichte es damals, 1x “Scheiße” zu sagen. Nicht lange danach mußte man es schon mindestens 2x sagen.

Die Wirkung verebbt mit der Intensität der Wiederholung. Heute könnte man den ganzen Tag lang “Scheiße” sagen, es fiele gar nicht auf.

Heute fällt es nicht einmal auf, wenn Wörter wie “Arsch” oder noch viel, viel schimmere Begriffe benutzt werden. Ja, es fällt den Oberen der Obersten nicht einmal auf, wenn der “Dichter” eines “Liedes” mit solchen Wörtern

(https://pbs.twimg.com/media/CUKkr7lXAAAeK_N.jpg:large)

um sich wirft – er wird trotzdem zum Europäischen Song-Contest geschickt. Fast. Ausnahmsweise gab es doch noch eine Notbremsung – von außen, von den Bösen, den Ewiggestrigen, und der Dichter wurde nicht gesandt. Aber spielt DAS noch eine Rolle? Nein, der Schaden war angerichtet. Und er bleibt.

Vor drei Monaten – man hofft immer, die Politiker, die Einen regieren, seien gebildet – wurde die Bildungskatastrophe und die Sozialisationskatastrophe – man könnte adäquat “Scheiße!” ausrufen – von einem deutschen Minister, vom JUSTIZ-Minister! – in aller Deutlichkeit unausradierbar in das Buch der deutschen Geschichte geschrieben:

Auch die USA sind vom Niedergang nicht verschont geblieben. Mit dem Ende der Aera Obama und der Aera Clinton ist auch die Aera “gehobene Bildung” in den USA definitiv beendet. Rotlicht und dessen Milieu – das war noch nie so deutlich und so direkt zu sehen – ist in der Politik angekommen. Die First Lady gibt es mit fast nichts angezogen (sogar mit gar nichts?) in Farbe fotografiert und gedruckt zu bewundern. Um es mit den Worten und der Sozalisation des ehrwürdigen deutschen Staatsministers Heiko Maas, eines großen Führers und Wortführers der deutschen Justiz, der deutschen Kultur und der deutschen Sprache zu sagen: Die USA sind im Arsch.
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Blicken wir zurück ins Alter, ins Mittelalter, sehen wir Räuber und Mörder, die durchs Land ziehen, morden und stehlen, wie es ihnen beliebt. Das Volk kann sich nicht wehren. Es ist zu schwach, es hat keine Waffen. Die Räuber und Mörder, die ehrenwerte Gesellschaft, sie nennen sich “Ritter”, sie zieren sich, sie machen Rituale – sie werden, nein, sie SIND ehrenwert. SIE sind der Adel.

Früher, da gab es den Adel. Früher. Heute gibt ihn nicht mehr. Wie aus dem Zylinderhut gezaubert heißt es heute statt dessen “die politische Klasse”. Dieser Begriff wurde von ihr selbst geprägt!

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Frau Aydan Özoguz war damals die stellvertretende Chefin… der SPD!

Marx und Lenin würden in die Tischplatte beißen, wenn sie davon erführen.
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Mit einer Extrakurve untergetaucht und umbenannt ist der alte Adel wieder am Ruder. Bildung für die Gebildeten. Adel vernichtet.

Justizminister Maas (SPD!) hat mit seinem nicht “#nochnichtkomplettimarsch” den Zenith überschritten. Nicht nur seinen. Und nicht nur er. Deutschland erst recht.

Die politische Klasse tut, was sie will. Sie führt sich auf wie die Raubritter des Mittelalters.

Sie tut was ihr beliebt. Die Bevölkerung wird gar nicht wahrgenommen.

Die Bevölkerung kann noch so zetern und toben. Sie kann sich nicht gegen das herrschende System wehren. Wer in den USA wollte denn schon Trump? Der Clinton wollte man “eins auswischen” und stimmte DESWEGEN für Trump. In Deutschland will man die Gabriel-Merkel-Steinmeier-Maas-“Elite” nicht. Und wählt DESWEGEN AfD.

Die Demokratie und das demokratische Wahlrecht haben einen entscheidenden Fehler: sie haben kein Veto-Recht für den Bürger. Es genügt nicht, FÜR einen Politiker stimmen zu können. Man muß auch definitiv und DIREKT *GEGEN* einen Politiker entscheiden können. Und das nicht dadurch, daß man FÜR einen anderen stimmt. Der Bürger muß BEIDES können: er muß Politiker wählen können und er muß Politiker von der Politik ausschließen können. Gäbe es das heute, so wären den USA Donald Trump und Deutschland die gesamte ehrenwerte Gesellschaft erspart geblieben.

Wenn das Bügeleisen die Klospülung erschießt…

Thursday, November 10th, 2016

Die Überschrift ist absurd? Leider nein, denn ein Haufen von Obervollidioten versieht auch primitivste Dinge mit einem Internetanschluß, am besten mit Bluethooth, WLAN oder anderen drahtlosen Verbindungsmethoden, so daß das Fehlen der Kabel die Verbindung übersehen und/oder vergessen läßt.

Es sind wirklich die irrsinnigsten Dinge, die plötzlich mitten im Internet sind.

Und dann prasselt da so ein Asteroidenschauer runter, mit Maximalgeschwindigkeit… Gute Nacht, Erde…

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Heute schon gehackt…?

Man unterschätzt das Ausmaß der Verblödung. Ich bis vor kurzem auch. In einem Artikel, den ich leider nicht wiederfinde, waren etliche elektrische Geräte angegeben, bei denen ich nie auf die Idee gekommen wäre, daß DIE einen Internetanschluß haben. NIE!

Kamera? Daran haben wir uns schon gewöhnt. Weil es so schön einfach ist, ein Foto zu machen und gleich in die Welt hinauszuposaunen. Made by Handy.

Aber eben nicht nur “by Handy”, sondern auch mit normalen Digitalkameras. Die ersten Versionen besaßen nichts außer der Steckfassung für die Speicher-Karte (und dem USB-Anschluß für das Runterladen der Bilder, aber nur in den PC).

Äußerst pfiffige Ingenieure kamen vor einigen Jahren auf die Idee, im Volumen einer SD-Karte einen Funk-Anschluß unterzubringen. Kommt man in die Nähe des PCs, entlädt die SD-Karte per Funk in den PC. Von da an ging’s bergab…

Kühlschrank? Wurde vor einiger Zeit bekannt durch amusierte Artikel, in denen beschrieben wurde, daß der Kühlschrank seine Füllung höchstselbst über das Internet bestellen kann. Wozu er, wundersame Fügung, einen Internetanschluß bekam samt Verbindung “nach draußen”… [1]

Die Industrie hat Blut geleckt: Alles, was Strom hat, bekommt eine FERN-Steuerung. Von der Fenstersicherung über das Garagentor, von der Heizkörperthermostateinstellung bis zur Küchenentlüftung. Schöne neue Welt. Bloß nicht brav…

Der Gipfel ist der ZWANG, sich solch gefährlichen Schrott anschaffen dürfen zu müssen. Unter dem Tarnmantel der “Energieeinsparung” werden zur besseren Überwachung (“1984” läßt grüßen) die Stromanschlüsse UND ANGESCHLOSSENE GERÄTE von den Energieunternehmen “erfaßt”.

Ist das nicht wunderbar: NEUE WELTEN! Abzocken, was das Zeug hält. Der Bürger zahlt es ja. Er muß die völlig sinnlose Neuinstallation kaufen. Ja, ER muß sie bezahlen. So ist das Gesetz! Die Politiker dafür zu kaufen kostet zwar ein bißchen, aber das ist für die Industrie tägliches Klimpergeld. Peanuts…!

Abgesehen davon, daß das Parasitismus ist, ist es auch … der Overkill. Aus diesem Grund sind solche Angriffe wie dieser auf das “Internet of Things” gar nicht schlecht.

“Mögen sie die Häuser der Verantwortlichen mit 100.000 Pizzas pro Tag füllen und die Heizung auf 451°F halten!” würde man als freier Mensch ausrufen. Aber die Verantwortlichen wissen schon, warum sie sich in Berghütten behausen, ohne Telefon und sonstigen Plunder der Neuzeit…

Wohnst Du noch oder lebst Du schon?
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PS:
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Amazon und Andere haben einen “Bestellknopf”, da drückt man drauf, und schon sind die Pampers bestellt. [2]

[2]
… und neue Bestellknöpfe…

[3]
“Sie bekommen diesen Artikel nur zu lesen, wenn Sie ein Abo für 2 Jahre abschließen, einschließlich Bestellknopf und 20 Likes bei Faxenbuch.” [4]

[4]
Ja, ich weiß, ich sollte nicht so untertreiben. Aber die Realität erträgt nicht Jeder…

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Die Polizei meldet: Befreiung aus dem Katzengefangenenlager
http://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2016_45624.htm

Helm ab zum Gebot!

Friday, October 21st, 2016

Als Satiriker hat man es schwer, man kommt vor lauter Arbeit nicht vom Fleck. Jetzt kommt auch noch der Hessesche Unkfunk und stellt uns den Kollegen Roboter NOCH EINMAL vor. Und tut so, als ob unsere Wünsche (Wir wollen doch tatsächlich so etwas Albernes wie ‘Geld’ für unsere Arbeit – man stelle sich DAS einmal vor!) irgendein Mikrophon beeindrucken würden.
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    Die Arbeitswilligen für 1 Euro die Stunde stellen sich bitte da vorne an, – JA, DA! – der Rest kann gehen.

    Die Arbeitseinsatzvergaben hören Sie morgen wieder zur üblichen Zeit von 3 Uhr bis 4 Uhr auf Human Resources 1. [1]

    Guten Tag.
    KLICK
    .

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——– Original Message ——–
[*quote]
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Tim Bendzko präsentiert den offiziellen Song zur ARD-Themenwoche “Zukunft der Arbeit”
18.10.2016 7:25
“Newsletter ARD-Presseservice” [pressestelle@ard.de]
[pressedienst@presse.ard.de]
[pressestelle@ard.de]

Tim Bendzko pr?sentiert den offiziellen Song zur ARD-Themenwoche “Zukunft der Arbeit”

“Keine Maschine” hei?t der offizielle Song zur ARD-Themenwoche “Zukunft der Arbeit”, die vom 30. Oktober bis 5. November in allen Fernseh-, Radio- und Online-Angeboten der ARD stattfindet. Tim Bendzko (“Nur noch kurz die Welt retten”) hat den Titel selbst komponiert und den Text geschrieben. “Der Titel passt perfekt zur diesj?hrigen ARD-Themenwoche”, so Manfred Krupp, Intendant des Hessischen Rundfunks (hr), zu dem Titel. “Der Song f?gt dem aktuellen Thema ,Zukunft der Arbeit’ einen menschlich-emotionalen Aspekt hinzu und sorgt daf?r, dass die ARD-Themenwoche den Menschen nicht nur durch den Kopf, sondern auch ins Ohr geht.”

Die ARD-Themenwoche geht unter anderem der Frage nach, ob der Roboter mehr Kollege oder mehr Konkurrent f?r die Arbeitnehmer wird. Der Song beleuchtet dies aus der Perspektive eines Mannes, der “keine Maschine” sein und die Menschlichkeit (“Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut”) auf gar keinen Fall missen m?chte.

Das diesj?hrige Themenwochen-Team um den Hessischen Rundfunk, Radio Bremen und Saarl?ndischem Rundfunk fand den erst im September bei Sony Music ver?ffentlichten Song so passend, dass es den Titel nun zum offiziellen Themenwochen-Song machte. Tim Bendzko wird am Mittwoch, 26. Oktober, beim ARD-Digitalcamp in Berlin auftreten und “Keine Maschine” performen. Dort diskutieren 200 junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren ?ber die Zukunft der Arbeit.

Hessischer Rundfunk
Kommunikation / Pressestelle
Tel. 069 / 155 2290
E-Mail: presse@hr.de
www.presse.hr.de
Twitter: hrPresse
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[1] Vor der Erfindung der genormten Container für die Schiffsfracht waren Laden und Entladen von Schiffen hauptsächlich Handarbeit. In Hafenstädten wie Bremerhaven hörten die Arbeiter morgens im Radio, welche “Gänge” wo und zu welcher Urzeit benötigt wurden. Der Rest hatte … nichts.

Äh-Books bei Aldi…

Friday, October 14th, 2016

Liebe Freunde,

es droht nicht nur das Wochenende, sondern auch Aldi:

    “Kindle, Tolino, Aldi? Der Lieblingsdiscounter aller Schnäppchenjäger drängt auf den E-Book-Markt. Damit sägt Aldi weiter an seinem Billig-Image mit Schlachthaus-Ambiente. Irgendwie schade.”

heißt es hier:

Wichtelmännchen, es weihnachtet sehr bald,und bei Aldi schon fast seit des Sommers Mitte, sollen ja für sehr umsonstig arbeiten, und besser, man sieht sie nicht. Denn würde man ihrer ansichtig, wären sie dahin und hinfort. So wie die welken Buchpreise.

Buchpreisbindung ist das Eine, aber zu dusslig zu sein um zu erkennen, daß auch 99 Cent ein Preis sind, und sei er auch gebunden, ist das Andere, egal ob Paperback oder gebunden, oder nur preisgebunden durch den unsichtbaren Draht geschluckt…

Ach ja, eines noch: Groschenhefte waren auch mal Bücher. Bis man sie andersformatig plattformatiert hat.

Vielleicht gab es einmal eine Zeit, da man von hochwertigen Groschenheften gesprochen hat. Aber das war, wenn, dann vor meiner Zeit.

Und nach mir die Datenflut!

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“Der nicht-selbstmordgefährdete Selbstmordattentäter aus Syrien,”
https://numeri249.wordpress.com/2016/10/14/der-nicht-selbstmordgefaehrdete-selbstmordattentaeter-aus-syrien-der-sich-in-der-zelle-erhaengt-nachdem-er-sich-in-deutschland-radikalisiert-hatte/

Fremdfinanzierung

Friday, October 14th, 2016

Liebe Freunde,

der Sklavenmarkt blüht. Es gibt viele Begriffe, juristische Inseln und Fußangeln. Und unsichtbare Ketten – besser als elektronische Fußfesseln – halten die Sklaven am Boden. Gegenwehr ist nicht.

Man muß die Sklaven nicht einmal selbst besitzen, man kann sie sogar ausleihen, und – was besonders lukrativ ist – deren Hungerlohn fremdfinanzieren lassen, auf Kosten der Allgemeinheit:

“Report: Walmart Workers Cost Taxpayers $6.2 Billion In Public Assistance”
http://www.forbes.com/sites/clareoconnor/2014/04/15/report-walmart-workers-cost-taxpayers-6-2-billion-in-public-assistance/

Der Artikel ist aus den USA und er ist aus dem April 2014. Anzunehmen, daß sich an der Lage etwas gebessert hätte, wäre behandlungspflichtiger Gedankenplüsch.

Nein, es ist nicht besser und Walmart ist kein Einzel-, sondern lediglich der größte Regelfall.

Tacheles!: Wie sieht die aktuelle Statistik für Journalisten und Autoren in Deutschland aus?

Wieviel dessen, was Verlage, Medien und Handel umsetzen, wird de fakto aus anderen Bereichen (“Putzen gehen”) bzw direkt aus der Armenkasse (“Arbeitsamt”, “Sozialhilfe”, usw…) fremdfinanziert?
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Grüße aus Deutschlands bekanntest tiefstliegender Tiefstprovinz

Wenn Parasiten ihre Opfer weniger ausssaugen, ist das Subvention?

Friday, October 14th, 2016

Liebe Freunde,

viele, wenn nicht gar fast alle Dinge aus der täglichen Politik fallen in den Bereich “schwerste soziopathische Störungen” bis “kriminell”. “Gekauft” ist oft ein Synonym.

Wenn es jemand aus eigennütziger Faulheit wagt, eine verminderte Parasitismusrate als Subvention zu bezeichnen, sollten wir da nicht den weißen Kittel anziehen, die Schutzbrille aufsetzen und demjenigen mit der Feder der Wahrheit ein großes “NEIN!” auf die schmutzigen Pranken tattooieren?

    http://www.turi2.de/aktuell/steuerberater-fordern-abschaffung-der-umsatzsteuer-ermaessigung-fuer-buecher/

    [*quote*]
    —————————————-
    Steuerberater fordern Abschaffung der Umsatzsteuer-Ermäßigung für Bücher.

    von Dirk Stascheit

    30. Sep. 2016, 11:43

    Buchmesse Leipzig
    Einheitlich hoch: Der Verband der Steuerberater DStV spricht sich für ein einfacheres Arbeitsleben seiner Mitglieder aus und drängt auf eine Vereinheitlichung der Mehrwertsteuersätze für Bücher und E-Books – zum höheren Standardsatz. In einer Antwort auf den öffentlichen Konsultationsaufruf der EU-Kommission fordert die Standesvertretung einheitliche und einfache europäische Regeln.

    Die je nach Leistungsort verschiedenen möglichen Umsatzsteuersätze seien nicht praktikabel. Der Ausnahmekatalog bei der Umsatzsteuer solle überarbeitet werden, im Gegenzug solle der Standardsatz von derzeit 19 % sinken. Dem Verband sei zwar die “kultur- und bildungspolitisch hohe Wertstellung von Büchern” klar, das rechtfertige aber nicht “eine Subvention des Buchmarktes”. Für gedruckte Bücher fallen derzeit die ermäßigten 7 % Mehrwertsteuer an, für E-Books 19 %.
    boersenblatt.net, dstv.de (Stellungnahme)
    —————————————-
    [*/quote*]

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Verhindert den Tod des gedruckten Worts!
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Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

Was willst Du in der Zeitung lesen?

Thursday, September 22nd, 2016

Der Leser, das unbekannte Wesen, wer kann ihn begreifen?

Was schreiben, was drucken? Was recherchieren, was tun? Wenn man doch nur wüßte, was “der Leser” will?

Dabei ist die Frage doch ganz einfach:

“Was willst Du in der Zeitung lesen?”

Einer der mentalen Querschläger der derzeit aktiven Massenhysterie ist der “positive Journalismus”: für Alles auch gleich eine Antwort parat zu haben.

Ich habe eine. Allerdings, das sage ich gleich, eine Antwort muß nicht Jedem gefallen.

“Was willst Du in der Zeitung lesen?”

Zu richten ist diese Frage an “Allo”, eine neue Maschinenschlägerei der Nazi-Bande Google und Co. Meedia berichtet darüber:

    http://meedia.de/2016/09/21/googles-angriff-auf-whatsapp-neuer-messenger-allo-nutzt-user-daten-und-suchmaschinen-wissen/

    Zitat:

    [*quote*]
    ———————————————————————————————
    Allo greift auf die Userdaten zurück, die Google durch die Nutzung von seinen anderen Diensten eingesammelt hat, und schlägt so sinnvolle Antworten vor. Beispiel: Jemand fragt Sie, wo Sie gerade sind und wie lange es noch dauert, bis Sie am vereinbarten Treffpunkt auftaucht. Allo erkennt Aufenthalts- und Zielort, berechnet anhand einer Verkehrsanalyse, wie lange Sie unterwegs sein werden – und schlägt Ihnen eine passende Antwort vor. Wählen Sie die aus, übernimmt Allo das Antworten für Sie. „Smart Reply“ nennt Google diese Funktion.

    Oder: Sie verabreden sich mit jemanden und möchten ins Restaurant gehen. Allo schlägt passende Locations vor. Denn Google weiß bekanntlich alles, und davon sollen jetzt Nutzer von Allo – und natürlich der Messenger an sich – profitieren. Übrigens: Wer niemanden hat, mit dem er sich verabreden kann, hat die Möglichkeit, sich auch nur mit dem Chatbot zu unterhalten – über’s Wetter, die Bahnverbindung, die Welt. Künstliche Intelligenz erobert die Messenger.
    ———————————————————————————————
    [*/quote*]

GOOGLE weiß, was Frauen wünschen. Google hat auch schon alle Antworten parat. Und Google kann auch ganz alleine chatbotten, was das Zeug hält.

Pardonnez-moi! – wer braucht da noch eine Zeitung…?

Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

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“Lügenpresse-Journalisten verantwortlich für Erfolg der AfD”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9037.msg21382#msg21382

Buchstabensalat, wohlangerichtet

Sunday, July 10th, 2016

Liebe Freunde,

es ist Sonntag und wir lauschen und lesen Kunstfiguren, die – mit bunten Bildern garnierend – über die Last des Lebens erzählen. Es sind auch Radfahrer darunter.

Gar schwer ist die Bürde der Tage, unerträglich ihre Zahl – aber irgendwie kriegt man sie rum. So oder so.

Das Dumme bei der Sache ist: Wir haben bloß ein bißchen mehr als 2 Dutzend Buchstaben. Die zirkulieren, kehren immer wieder. Bei der Genetik ist es noch schlimmer. Was sich DA alles wiederholt …

Und doch, mal ein paar Buchstaben anders hier, ein paar dort, schon entstehen neue Wörter. Das ist die Kunst. Davon kann man leben.

Das Dumme bei der Sache ist: Soviele Wörter gibt es nun auch wieder nicht, selbst wenn man sie mit Anleihen aus dem Ausland anreichert, ihnen mehrere Bedeutungen gibt – oder sie verhunzt. Ja, das kommt auch vor, das muß man ehrlich zugeben.

So baut man denn Sätze, nach diesen oder jenen Regeln, die über den Haufen zu werfen auch schon eine Kunst in sich ist. Damit ist man dann auch lange beschäftigt. Und das ist gut so. Davon kann man leben.

Bis jetzt. Außer den biologisch angereicherten und wieder abbaubaren Körpern mit mindestregelwerkbasierter Steuerung gibt es elektrische, von den ersteren gebaut. Die können das alles auch. Die ersteren nennt man Menschen, die zweiten Roboterjournalisten. Es gibt noch eine Zwischenstufe, die, solange die ersteren an den Regelwerken für die zweiten basteln, noch eine Nischenexistenz führen. Das ist Kunst. Die Kunst eine Kunst als Kunst zu betreiben, die Kunst, Buchstaben zu sortieren, umzusortieren, Wörter und Sätze zu bauen, umzubauen, und, das ist erst recht Kunst, wie in der Genetik immer wieder fremde DNA (direkte nette Ausleihen) einzufügen. Es ist Kunst.

So sind wir des Sonntags hier und hören und lesen immer wieder die selben Buchstaben – aus vergilbten Blättern, die längst von Bits im Computer ersetzt sind, die sich auch immer und immer wiederholen. Warum? Setzen wir doch an unsere Stelle Blechgestalten, die sich statt uns die Wiederholungen anhören und anlesen, die ihnen andre Blechgestalten vorlesen, die sie irgendwo ausgeliehen, neu zusammengemischt und kunstvoll, auf ihre Weise, hintereinandergereiht haben. Buchstaben, Wörter, Sätze. Sie haben viel Zeit – im Gegensatz zu uns, denen der Sonntag schon wieder entgleitet, dem Montag zu…

Dort unten ist Milano…

http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/plagiate-in-weltwoche-und-reportagen-tom-kummers-unlautere-textcollagen-ld.104200
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Grüße aus der Gutenberg-Galaxis
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Die Kunst, die Nerven zu bewahren
http://timesofindia.indiatimes.com/tech/tech-news/Avaya-to-launch-Slate-chatbot-by-year-end/articleshow/52967685.cms

Holt mich hier raus, ich bin ein Schauspieler!

Monday, May 9th, 2016

Daß nicht-A-Bekanntheiten an einem entfernten Ort ihr Verdauungssystem und ihr Nervenkostüm und die Geduld von Zuschauern über die Grenzen strapazieren, ist zu einer etablierten Nische im grausigen Medienkindergarten geworden. Daß Schauspieler, A und nicht-A, in die Politik diffundieren, ist nichts Neues, die Ähnlichkeiten mit entfernten Orten auch nicht…

    http://www.turi2.de/aktuell/basta-claude-oliver-rudolph-bellt-mit-putins-pudeln/

    [*quote*]
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    Basta: Claude-Oliver Rudolph bellt mit Putins Pudeln.

    von Markus Trantow

    13. Apr. 2016, 2:05

    TV-Bösewicht macht Putin-Propaganda: RT Deutsch macht Schauspieler Claude-Oliver Rudolph zum Feuilleton-Chef, schreibt “Bild”. Viel zu sagen hat er auf dem Posten aber wohl nicht – außer in einer Talkshow. Gäste sollen Verlierer-Typen sein, die “trotzdem was zu sagen haben”.
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    [*/quote*]

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Frage: Was ist ein Journalist? Noch?

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