Archive for the ‘Religiöser Wahnsinn in der Medizin’ Category

Offener Brief zur Verantwortung der Apothekerkammern

Tuesday, February 11th, 2014

In der Presse finde ich den Offenen Brief leider nur auszugsweise wiedergegeben. Von einem der Unterzeichner wurde mir der Volltext freundlicherweise zur Verfügung gestellt, den ich hiermit veröffentliche:

    [*quote*]
    —————————————————
    10. Dezember 2013

    Offener Brief

    An den Präsidenten der Bundesapothekerkammer
    Herrn Dr. Kiefer
    und die Präsidentinnen und Präsidenten
    der Landesapothekerkammern

    Sehr geehrter Herr Präsident,
    lieber Herr Dr. Kiefer,
    sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

    mit großer Sorge sehen wir die Entwicklung, dass der für die Existenzberechtigung des deutschen Apothekenwesens essentielle Anspruch einer wissenschaftlich fundierten und von den wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie und Ärzte entkoppelten Arzneimittelversorgung inklusive einer sachgerechten Beratung der Patienten über ihre Arzneimitteltherapie zunehmend in den Hintergrund tritt.

    Wie berechtigt diese Sorge ist, zeigt exemplarisch eine aktuelle Fortbildungsveranstaltung der Apothekerkammer Mecklenburg-Vorpommern zum Thema “Schüßler-Salz-Salben”, die wie folgt beworben wird:

      “…alternative Heilmethoden werden auch in der Apotheke gerne angenommen. Die Anwendung von Schüßler?Salzen ist dabei ein Gebiet, welches bei entsprechendem Kenntnisstand in der Apotheke erfolgreich platziert werden kann. Zur Erweiterung oder Vertiefung Ihrer Kenntnisse wird in den kommenden Veranstaltungen der Blick auf Schüßler-Salz-Salben gerichtet. Wie können die Empfehlungen in der Apotheke rund um dieses Thema aussehen?”

    Als Referent dieser von der Apothekerkammer Mecklenburg-Vorpommern organisierten (und finanzierten?) Veranstaltungsreihe tritt ein Mitarbeiter des Unternehmens DHU auf, das Vertreiber von Schüßler-Salz-Salben ist.

    Es ist aus unserer Sicht dringend erforderlich, dass sich die Apothekerkammern wieder ihrer elementaren Aufgaben besinnen. Dazu gehört insbesondere die Pflicht, für die Qualität der Berufsausübung sowie die der Fort- und Weiterbildung zu sorgen. Eine als Fortbildung verbrämte und zertifizierte (!) Durchführung von Veranstaltungen von Unternehmen über die von diesen vertriebenen Produkte, für die es in diesem Fall – auch nach intensiver Recherche – keinen wissenschaftlich belegten Wirksamkeitsnachweis gibt, zum Zwecke der Mehrung des Apothekenumsatzes steht im Gegensatz zu dieser Aufgabe und letztendlich auch im Gegensatz zur Notwendigkeit eines wissenschaftlichen Apothekerstandes.

    In tiefer Sorge um die Zukunft unseres Berufsstandes fordern wir Sie, lieber Herr Kollege Dr. Kiefer, sowie die verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen der Landesapothekerkammern daher auf, den beschriebenen Tendenzen umgehend effektiv entgegen zu wirken.

    Unterzeichner:

    Prof. Dr. Bernd Clement
    Prof. Dr. Theodor Dingermann
    Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe
    Prof. Dr. Dres. h.c. Ernst Mutschler
    Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz
    Prof. Dr. Dieter Steinhilber
    Prof. Dr. Angelika Vollmar
    Prof. Dr. Werner Weitschies
    —————————————————
    [*/quote*]

“Der Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen,”

Sunday, January 26th, 2014

Ein außergewöhnlich interessantes Urteil fällte das Landgericht Bielefeld mit Datum 27.8.2013, Aktenzeichen 15 O 59/13, in Sachen Bach-Blüten-Produkte.

Edward Bach, ein Psychopath vom Anfang des 20. Jahrhunderts, behauptete eine Menge idiotischer ideen, darunter jene, daß Krankheiten durch Konflikte ausgelöst würden. Einer seiner Abkupferer, der kriminelle Psychopath Ryke Geerd Hamer, hat mit dieser Idee hunderte Menschen einen extremst qualvollen Tod sterben lassen, siehe http://www.todessekte.de

Andere Ausbeuter der Ideen Bachs verkaufen aus Blüten gewonnene Tinkturen, denen sie Wirkung gegen Krankheiten andichten. Besonders perfide ist, daß solche Mittel auch über Apotheken verkauft werden.

Der Fall vor dem Landgericht Bielefeld betrifft eine Apotheke, die die Tinkturen aus Großbritannien bezog von einer Firma, deren Namen im Urteil leider mit “B.” anonymisiert wurde.

In seinem Urteil sagt das Gericht im wesentlichen aus, daß ein Mittel, das mit gesundheitsbezogenen Tatsachenbehauptungen beworben wird, diese auch nachweislich haben muß.

Bach-Blüten-Produkte werden als Nahrungsmittel verkauft, weshalb gesundheitsbezogenen Aussagen verboten sind. Ferner sind für die Bach-Blüten-Produkte keine Nachweise einer Wirkung erbracht worden.

Würde dieses Urteil konsequent umgesetzt für alle Verkäufer, dürfte kein einziger von ihnen die Bach-Blüten-Produkte verkaufen.

    http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/bielefeld/lg_bielefeld/j2013/15_O_59_13_Urteil_20130827.html

    [*quote*]
    ——————————————————————-
    Landgericht Bielefeld, 15 O 59/13
    Datum:
    27.08.2013
    Gericht:
    Landgericht Bielefeld
    Spruchkörper:
    6. Kammer für Handelssachen
    Entscheidungsart:
    Urteil
    Aktenzeichen:
    15 O 59/13

    Tenor:

    I.

    Der Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr zu werben:

    1. für Bachblüten-Produkte:

    „Gelassen und stark durch den Tag“
    RESCUE® – Die Original Bach®-Blütenmischung!
    Der Engländer Edward Bach konzipierte die bekannte Original
    RESCUE®-Mischung aus fünf Originalessenzen in den 30er Jahren
    des letzten Jahrhunderts. Original RESCUE® wird heute von Ver-
    brauchern in über 45 Ländern in emotional aufregenden Situationen
    wie z.B. einer Flugreise, einer Prüfung, einem Zahnarzttermin …
    verwendet“,

    2. für „Original Rescue Tropfen“:

    „… wird gerne in emotional aufregenden Situationen, z.B. im Job
    verwendet“,

    3. für „Original Bach Blütenessenzen“:

    … können uns unterstützen, emotionalen Herausforderungen zu
    begegnen“;

    sofern dies jeweils geschieht, wie aus der Werbung gemäß Anlage K 1
    ersichtlich.

    II.

    Dem Beklagten wird für jeden Fall der Zuwiderhandlung Ordnungsgeld und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, Ordnungshaft, oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten angedroht, wobei das einzelne Ordnungsgeld den Betrag von 250.000,00 € und die Ordnungshaft insgesamt zwei Jahre nicht übersteigen darf.

    III.

    Der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits; die Streithelferin trägt die ihr entstandenen Kosten selbst.

    IV.

    Das Urteil ist wegen der Unterlassungsverpflichtung vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 30.000,00 €, im übrigen gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages.

    1

    T a t b e s t a n d
    2

    Der Kläger ist ein eingetragener Verein, zu dessen satzungsmäßigen Aufgaben die Wahrung der gewerblichen Interessen seiner Mitglieder gehört, insbesondere auch die Achtung darauf, dass die Regeln des lauteren Wettbewerbs eingehalten werden. Der Beklagte ist Apotheker; er führt eine Apotheke in S. und betreibt zugleich unter der Bezeichnung p.apotheke eine Versandapotheke.
    3

    Anfang Dezember 2012 warb der Antragsgegner für ausgewählte von ihm in seiner Versandapotheke angebotene Mittel, so auch für verschiedene Bach-Blütenprodukte, wie aus der nachfolgend beigehefteten Anlage K 1 ersichtlich.
    4

    Der Kläger mahnte den Beklagten deswegen (und wegen anderer Punkte, die nicht Gegenstand des vorliegenden Rechtsstreits sind) mit Schreiben vom 04.12.2012 ab und machte dabei u.a. geltend, die Werbung für die angepriesenen Bach-Blütenprodukte sei zur Täuschung geeignet, da von den Mitteln keinerlei Wirkung ausgehe. Der Beklagte kam der Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung jedoch nicht nach. Mit der vorliegenden Klage verfolgt der Kläger sein Unterlassungsbegehren wegen der aus dem Urteilstenor ersichtlichen drei Aussagen weiter.
    5

    Der Beklagte hatte die von ihm beworbenen Bach-Blütenprodukte von seiner Streithelferin bezogen. Die Streithelferin wiederum ist als deutsche Tochtergesellschaft der B. & Co. Limited aus England und Schwestergesellschaft der B. Ltd. -der Herstellerin der Original Bach-Blütenprodukte- das deutsche Vertriebsunternehmen für die genannten Produkte, die in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach aus den Blüten wildwachsender Pflanzen und Bäume entwickelt wurden. Blüten werden dabei in reinem Wasser angesetzt; auf diese Weise sollen die Blüten ihre Kraft auf das Wasser übertragen. Dr. Bach entwickelte –so die Darstellung der Streithelferin- die nach ihm benannten Blütenprodukte, um auf das „spirituelle Selbst“ des Menschen einzuwirken zwecks Harmonisierung negativer Gedanken und Gefühle, also als Hilfestellung bei seelischen, spirituellen Nöten. In einem von Dr. Bach 1931 herausgegebenen und 2005 neu aufgelegten Buch mit dem Titel „Heal Thyself“ heißt es (frei übersetzt):

    6 Es ist nicht der Zweck dieses Buchs, den Eindruck zu erwecken, die
    7 Heilkunst sei nicht notwendig; eine solche Absicht liegt ihm völlig fern;
    8 aber es besteht, bei aller Bescheidenheit, die Hoffnung, dass es Menschen,
    9 die leiden, als Wegweiser dient, in sich selbst die Ursachen ihrer Be-
    10 schwerden zu suchen, so dass sie ihre Heilung selbst fördern können.
    11

    Der Kläger wiederholt und vertieft seinen mit der Abmahnung eingenommenen Standpunkt; er macht geltend: Mit den angegriffenen Werbeaussagen verstoße der Antragsgegner gegen die Bestimmungen des § 11 Abs. 2 LFGB sowie der Art. 3; 5; 6 und 10 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel (im folgenden: HCVO). Denn den als Lebensmittel angebotenen Produkten würden Wirkungen zugeschrieben, die sie nicht hätten. Die beworbenen Bach-Blütenprodukte seien nicht in der Lage, Gelassenheit und Stärke in emotional aufregenden Situationen herbeizuführen. Wissenschaftlich gesicherte Anhaltspunkte für Wirkungen wie werblich beansprucht seien nicht vorhanden. Ohne solche Nachweise aber sei die Werbung unzulässig, zumal nicht lediglich das allgemeine Wohlbefinden angesprochen sei, sondern gesundheitlichen Beeinträchtigungen in bestimmten Situationen entgegengewirkt werden solle, so dass es sich um „gesundheitsbezogene Angaben“ im Sinne von Art. 2 Nr. 5 HCVO handele; nach der Rechtsprechung insbesondere des EuGH sei dieser Begriff weit auszulegen. Weiter trägt der Kläger vor: Auf jeden Fall sei die streitgegenständliche Werbung nach Art. 4 Abs. 3 HCVO unzulässig. Danach dürften Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent keine gesundheitsbezogenen Angaben enthalten. Dieser Grenzwert sei weit überschritten, zumal die Bach-Blütenprodukte –unstreitig- mit einem Alkoholgehalt von 27 Volumenprozent beworben würden. Vorsorglich stützt der Kläger sich auch auf § 11 Abs. 1 S. 2 LFGB; das nationale Recht sei im Rahmen der Übergangsregelungen in Art. 28 HCVO noch anwendbar.

    12

    Der Kläger beantragt,

    13 den Beklagten zu verurteilen, es bei Androhung der gesetzlichen Ordnungs-
    14 mittel zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr zu werben:
    15 für Bachblüten-Produkte: „Gelassen und stark durch den Tag“
    16 RESCUE® – Die Original Bach®-Blütenmischung!
    17 Der Engländer Edward Bach konzipierte die bekannte Original
    18 RESCUE®-Mischung aus fünf Originalessenzen in den 30er Jahren
    19 des letzten Jahrhunderts. Original RESCUE® wird heute von Ver-
    20 brauchern in über 45 Ländern in emotional aufregenden Situationen
    21 wie z.B. einer Flugreise, einer Prüfung, einem Zahnarzttermin …
    22 verwendet“,
    23 für „Original Rescue Tropfen“:
    24 „… wird gerne in emotional aufregenden Situationen, z.B. im Job
    25 verwendet“,
    26 für „Original Bach Blütenessenzen“:
    27 … können uns unterstützen, emotionalen Herausforderungen zu
    28 begegnen“;
    29 sofern dies jeweils geschieht, wie aus der Werbung gemäß Anlage K 1
    30 ersichtlich;

    31 hilfsweise
    32 den Beklagten nach dem vorstehend wiedergegebenen Hauptantrag zu
    33 verurteilen, sofern die Rescue Original Bachblütenmischungen und/oder
    34 Bachblüten-Essenzen einen Alkoholgehalt von 27 Volumenprozent auf-
    35 weisen.
    36

    Der Beklagte hat einen Antrag auf Klageabweisung angekündigt, sich zur Klageerwiderung auf die Ausführungen der Streithelferin bezogen und den Termin vom 27.08.2013 nicht wahrgenommen.
    37

    Die Streithelferin der Beklagten beantragt,
    38

    die Klage abzuweisen.
    39

    Sie ist der Auffassung, dass die angegriffenen Werbeaussagen nicht unzulässig seien; die Regelungen der HCVO seien schon deshalb nicht anwendbar, weil keine „gesundheitsbezogenen Angaben“ im Sinne von Art. 2 Nr. 5 HCVO vorlägen; mangels Gesundheitsbezugs sei auch kein Verstoß gegen § 11 Abs. 1 Nr. 2 LFGB gegeben. Dazu trägt die Streithelferin vor: Durch die vom Kläger herausgegriffenen Werbeaussagen werde lediglich das allgemeine Wohlbefinden angesprochen, nicht aber das gesundheitsbezogene Wohlbefinden. Das allgemeine Wohlbefinden aber falle nicht in den Anwendungsbereich von Art. 2 Nr. 5 HCVO. Dafür sei die Bezugnahme auf bestimmte körperliche Funktionen nötig; der Verweis auf das allgemeine emotionale Wohlbefinden reiche dafür nicht aus. Für den Durchschnittsverbraucher werde jedenfalls durch die streitgegenständlichen Aussagen nicht die Vorstellung ausgelöst, dass die Bach-Blütenprodukte besondere Eigenschaften hätten, die im Zusammenhang mit der Gesundheit stehen. Es werde lediglich die Erwartung geweckt, dass die beworbenen Produkte auf bestimmte alltägliche Emotionen zugeschnitten seien und ein Mittel lieferten, diese in Situationen wie den beispielhaft Genannten bewußt anzusprechen. Diese Erwartungen erfüllten die Bach-Blütenprodukte, sei es wegen der energetischen Eigenschaften, die ihnen Edward Bach zuschrieb, sei es wegen der Erinnerungs- und Appellfunktion, die ihr Verzehr mit sich bringe. Irreführende Wirkungsbehauptungen würden nicht aufgestellt.
    40

    Wegen der weiteren Einzelheiten des Vorbringens der Parteien und der Streithelferin wird auf die von ihnen gewechselten Schriftsätze nebst deren Anlagen verwiesen.
    41

    Entscheidungsgründe
    42

    Die Klage ist begründet.
    43

    Dem Kläger steht wegen der aus dem Tenor ersichtlichen drei Aussagen zu Bach-Blütenprodukten ein Unterlassungsanspruch gegen den Beklagten aus §§ 8 Abs. 1, Abs. 3 Nr. 2; 3; 4 Nr. 11 UWG in Verbindung mit Art. 10 HCVO zu. Die Entscheidung beruht nicht auf der Säumnis des Beklagten im Verhandlungstermin; durch ihr Auftreten im Termin hat die Streithelferin des Beklagten die Wirkungen der Säumnis (gegebenenfalls: Erlass eines Versäumnisurteils) des Beklagten abgewendet, § 67 ZPO. Im einzelnen ergibt sich folgendes:
    44
    45

    1 Die Anspruchsberechtigung des Klägers nach § 8 Abs. 3 Nr. 2 UWG steht ebenso außer Frage wie der Umstand, dass es sich bei der herangezogenen Vorschrift der HCVO um eine Marktverhaltensregelung im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG handelt. Der Anwendungsbereich der HCVO ist eröffnet, weil die beworbenen Bach-Blütenprodukte Lebensmittel nach der maßgebenden Definition sind, vgl. Art. 2 Abs. 1a HCVO in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 der VO (EG) Nr. 178/2002; es geht um Stoffe, die dazu bestimmt sind, von Menschen aufgenommen zu werden.
    46

    2 Die Angaben, mit denen vorliegend die Bach-Blütenprodukte beworben worden sind, haben sich an der HCVO messen zu lassen, weil es sich um gesundheitsbezogene Angaben handelt. Nach der Legaldefinition in Art. 2 Nr. 5 HCVO ist „gesundheitsbezogene Angabe“ jede Angabe, mit der erklärt, suggeriert oder auch nur mittelbar zum Ausdruck gebracht wird, dass ein Zusammenhang zwischen einer Lebensmittelkategorie, einem Lebensmittel oder einem seiner Bestandteile einerseits und der Gesundheit andererseits besteht. Der Begriff des Zusammenhangs (im Sinne der genannten Vorschrift) ist dabei weit zu verstehen; daher erfaßt der Begriff „gesundheitsbezogene Angabe“ jeden Zusammenhang, der eine Verbesserung des Gesundheitszustands dank des Verzehrs des Lebensmittels impliziert (vgl. zuletzt BGH GRUR 2013, 958 –Vitalpilze, RN 10). Nach diesen Maßstäben ist der Gesundheitsbezug zu bejahen; die Bach-Blütenprodukte sollen geeignet sein, in emotional aufregenden/herausfordernden Situationen zu helfen, wobei die Situationen jedenfalls teilweise näher konkretisiert werden (Flugreise, Prüfung, Zahnarzttermin, Job). Anders als die Streithelferin des Beklagten meint ist damit nicht nur das allgemeine Wohlbefinden angesprochen; es wird Hilfe gegen Ängste und Belastungen versprochen.Soweit es sich, wie in anderem Zusammenhang noch näher auszuführen sein wird, um unspezifische Angaben im Sinne von Art. 10 Abs. 3 HCVO handeln sollte, steht das der Einstufung als gesundheitsbezogene Angabe im Sinne von § 2 Nr. 5 HCVO nicht entgegen; auch unspezifische Angaben mit Gesundheitsbezug sind gesundheitsbezogene Angaben nach Maßgabe der Regelungen der HCVO (vgl. BGH a.a.O., RN 11).
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    3 Nach Art. 10 Abs. 1 HCVO sind gesundheitsbezogene Angaben nur dann zulässig, wenn sie –erstens- den allgemeinen Anforderungen der Art. 3 bis 7 HCVO und –zweitens- den in Art. 10 bis 19 dieser Verordnung aufgestellten speziellen Anforderungen entsprechen sowie –drittens- gemäß dieser Verordnung zugelassen und in die Liste der zugelassenen Angaben gemäß den Art. 13 und 14 der Verordnung aufgenommen sind (vgl. etwa OLG Hamm, Urteil vom 14.03.2013, 4 U 5/13, juris, RN 43/44). Gemessen an diesen Anforderungen sind die streitgegenständlichen Angaben nicht zulässig. Dies gilt sowohl dann, wenn konkrete Angaben oder nur unspezifische Angaben (vgl. Art. 10 Abs. 3 HCVO) vorliegen sollten.Die zu beachtenden aus Art. 3 bis 7 der HCVO zu entnehmenden allgemeinen Anforderungen bestehen insbesondere darin, dass die gesundheitsbezogenen Angaben sich auf allgemein anerkannte wissenschaftliche Nachweise stützen können und dadurch abgesichert sind (vgl. Art. 5 Abs. 1a; 6 Abs. 1 HCVO); darlegungspflichtig ist derjenige, der die gesundheitsbezogene Angabe macht (vgl. Art. 6 Abs. 2 HCVO). Die Streithelferin macht selbst nicht geltend, dass die in Rede stehenden Angaben wissenschaftlich abgesichert sind; bereits daran scheitert die Zulässigkeit der angegriffenen Aussagen.Dass es darüber hinaus auch an den weiter einzuhaltenden Voraussetzungen fehlt, bedarf demgemäß keiner näheren Darlegung; die Streithelferin hat auch nichts dafür vorgetragen, eine Zulassung beantragt zu haben oder sie anzustreben. Da sie –nach hiesiger Auffassung unzutreffenderweise- davon ausgeht, die Aussagen fielen von vornherein nicht unter die HCVO (mangels Gesundheitsbezugs), wäre es auch konsequent, insoweit eine Zulassung nicht beantragt zu haben.Soweit das Gericht erwogen hat, es lägen lediglich unspezifische Angaben (vgl. Art. 10 Abs. 3 HCVO) vor, kann letztlich offenbleiben, ob daran festzuhalten ist. Denn entgegen der in diesem Zusammenhang geäußerten vorläufigen Auffassung, entsprechend BGH a.a.O. RN 12 bis 16 bestehe insoweit nur ein (eingeschränktes) Verbot, das zur Zeit mangels –vollständiger- Erstellung der Listen nach Art. 13, 14 HCVO noch nicht vollziehbar sei, ist jedenfalls für die vorliegende Fallgestaltung doch bereits ein Verbotstatbestand anzunehmen. Dies ergibt sich aus der Übergangsvorschrift in Art. 28 Abs. 6 HCVO, die für gesundheitsbezogene Angaben gilt, die nicht unter Art. 13 Abs. 1a und Art. 14 Abs. 1a HCVO fallen. Um solche Angaben geht es hier; aus dem Bezug zu den emotional aufregenden, herausfordernden Situationen, die mittels der Bach-Blütenprodukte bekämpft werden sollen, folgt, dass die streitgegenständlichen Auslobungen die psychischen Funktionen betreffen (vgl. Art. 13 Abs. 1b HCVO), bezeichnet auch als Psycho-Claim (vgl. Meyer/Reinhart, in: Fezer, UWG, 2. Aufl., § 4 –S4, RN 233).Die Übergangsregelung differenziert nach Angaben, die in einem Mitgliedsstaat einer Bewertung unterzogen und zugelassen wurden (Art. 28 Abs. 6a HCVO) und solchen Angaben, die keiner Bewertung in einer Mitgliedschaft unterzogen und nicht zugelassen wurden (Art. 28 Abs. 6b HCVO). Amtlicherseits bewertete und zugelassene Angaben sind für die Bundesrepublik Deutschland nicht ersichtlich, so dass über den Verfahrensweg des Art. 28 Abs. 6a HCVO eine übergansweise zulässige Verwendung ausscheidet. Nach Art. 28 Abs. 6b HCVO ist Voraussetzung für eine übergangsweise Zulässigkeit der Verwendung ein Antrag (auf Zulassung), der vor dem 19.01.2008 zu stellen war. Für eine solche Antragstellung ist nichts ersichtlich (vgl. zum ganzen vgl. Meierernst/Haber, Praxiskommentar zur HCVO, Art. 28, RN 27, 27a).
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    4 Auch die Übergangsregelung des Art. 28 Abs. 2 HCVO erlaubt die streitgegenständliche Werbung nicht, selbst wenn davon auszugehen sein sollte, dass die fraglichen Bach-Blütenprodukte bereits vor dem 01.01.2005 unter den auch jetzt verwendeten Handelsmarken oder Produktnamen vertrieben worden sein sollten. Denn die Legalisierungswirkung des Art. 28 Abs. 2 HCVO könnte sich allenfalls auf die verwendeten Produktbezeichnungen beziehen, nicht jedoch auf die außerhalb der Produktbezeichnungen befindlichen streitgegenständlichen Zusätze (vgl. OLG Hamburg, GRUR-RR 2012, 423, 425).
    49

    5 Nach allem hat das Klagebegehren bereits nach dem Hauptantrag Erfolg. Es kommt demgemäß nicht darauf an, ob der auf Art. 4 Abs. 3 HCVO (Alkoholgehalt) gestützte zusätzliche „Angriff“ des Klägers bereits vom ursprünglichen Streitgegenstand oder erst mit dem Hilfsantrag erfaßt worden ist. Es kann auch auf sich beruhen, inwieweit noch die nationalen Regelungen des § 11 Abs. 1 LFGB herangezogen werden können.
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    6 Die Androhung der gesetzlich vorgesehenen Ordnungsmittel hat ihre Grundlage in § 890 ZPO.
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    7 Die prozessualen Nebenentscheidungen folgen aus §§ 91, 101, 709 ZPO.
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    [*/quote*]

Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte Kriminalität und Korruption

Sunday, January 12th, 2014

Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte Kriminalität und Korruption

Starke Worte, ich weiß. Aber bei einem mehr als 200 Jahre existierenden Betrugsunternehmen fällt es schwer, gegenüber den Tätern und ihren Komplizen Freundlichkeit und Zurückhaltung zu wahren. Deren extreme Aggression und hohe kriminelle Energie erfordern harte Maßnahmen. Homöopathie ist ein menschenverachtender Betrug und muß ein-für-allemal beseitigt werden.

Homöopathie ist Betrug – nicht erst seit heute, sondern von Anfang an.

Die Idee des “similis similibus curentur” hat Hahnemann nicht selbst erfunden, sondern übernommen aus einem Buch von Johann Hummel, siehe

Da hatte er also die Idee, daß ein Mittel, das bei Gesunden die Symptome einer Krankheit erzeugt, Kranke von dieser Krankheit heilen soll. Natürlich ist diese Idee idiotisch. Sie in die Tat umzusetzen ist erst recht idiotisch.

Für die Anwendung der Idee mußte Hahnemann herausfinden, welche Dosierungen der Mittel notwendig waren. Die Mittel waren nichts anderes als Gifte, so daß die Kranken vergiftet wurden. Hahnemann reduzierte die Dosis, vergiftete die Kranken also weniger, und behauptete, dies nun (diese weniger starke Vergiftung) sei eine Heilung. Das ist sein erster großer Betrug.

Betrug #1: Kranke weniger stark vergiften und dies als Heilung bezeichnen

Den Kranken kein Blut abzunehmen ist natürlich besser als sie durch Aderlaß, Schröpfen oder Blutegel zu schädigen. Auch andere Methoden der damaligen Mainstream-Medizin (von wisssenschaftlich kann man wahrlich noch nicht reden) richteten eher großen Schaden denn Nutzen an.

Keinen großen Schaden anzurichten war also ein Fortschritt. Aber gut ist es auch nicht, wenn die Kranken nicht geheilt, sondern lediglich auf eine andere Art und Weise betrogen werden.

Was Hahnemann angestellt hat, zeigt unter anderem dieses Zitat aus dem Organon:

    http://ariplex.com/ama/ama_org6.htm
    [*quote*]
    ——————————————-
    §276

    Aus diesem Grunde schadet eine Arznei, wenn sie dem Krankheitsfalle auch homöopathisch angemessen war, in jeder allzu großen Gabe und in starken Dosen um so mehr, je homöopathischer und in je höherer Potenz (1) sie gewählt war, und zwar weit mehr als jede eben so große Gabe einer unhomöopathischen, für den Krankheitszustand in keiner Beziehung passenden (allöopathischen) Arznei. Allzu große Gaben einer treffend homöopathisch gewählten Arznei und vorzüglich eine öftere Wiederholung derselben, richten in der Regel großes Unglück an. Sie setzen nicht selten den Kranken in Lebensgefahr, oder machen doch seine Krankheit fast unheilbar. Sie löschen freilich die natürliche Krankheit für das Gefühl des Lebensprincips aus, der Kranke leidet nicht mehr an der ursprünglichen Krankheit von dem Augenblicke an, wo die allzu starke Gabe der

    255
    homöopathischen Arznei auf ihn wirkt, aber er ist alsdann stärker krank von der ganz ähnlichen, nur weit heftigern Arznei-Krankheit, welche höchst schwierig wieder zu tilgen ist (1).

    —–
    1) Das in neuern Zeiten von einigen Homöopathikern, den größern Gaben ertheilte Lob beruht darauf, daß sie sich theils niedrigerer Potenzgrade der zu reichenden, nach bisheriger Art dynamisirten Arznei bedienten (wie etwa ich selbst vor vielen Jahren, in Ermangelung bessern Wissens gethan) theils darauf, daß ihre Arzneien nicht homöopathisch gewahlt, und auch vom Verfertiger sehr unvollkommen bereitet waren.

    §277
    Aus gleichem Grunde, und da eine wohl dynamisirte Arznei, bei vorausgesetzter, gehöriger Kleinheit ihrer Gabe, um desto heilsamer und fast bis zum Wunder hülfreich wird, je homöopathischer sie ausgesucht war, muß auch eine Arznei, deren Wahl passend homöopathisch getroffen worden, um desto heilsamer sein, je mehr ihre Gabe zu dem für sanfte Hilfe angemessensten Grade von Kleinheit herabsteigt.
    ——————————————-
    [*quote*]

Es ist absolut eindeutig: Hahnemann HAT zu Anfang geringe Verdünnungen benutzt UND er hat dabei großen Schaden durch Vergiftungen angerichtet. Wobei er diese Vergiftungen als “Erstverschlimmerungen” bezeichnet hat:

Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

Jemanden weniger stark zu vergiften und das als Heilung zu bezeichnen, ist Betrug. Ob Hahnemann’s Zeitgenossen das auch schon so klar sehen konnen wie wir heute, weiß ich nicht. Tatsache ist aber, daß Hahnemann auf seinen ersten Betrug noch weitere Betruge draufsetzte, mit denen er seinen Schwindel tarnte (unter anderem durch die Lüge “Erstverschlimmerung”).

Hahnemann verdünnte seine Mittel. Es ist Jedermann mit auch nur einem Funken von Intelligenz klar, daß eine geringere Dosis eines Giftes eine schwächere Vergiftung bewirkt. Aber Hahnemann deklarierte die schwächere Vergiftung als Heilung! Dafür brauchte er eine Ausrede: daß eine magische Kraft die Heilung bewirke.

Hahnemann’s Argumentation hat einen religiös-wahnsinnigen Ansatz: daß Gott den Menschen als bevorzugte Kreatur erschaffen hat und der Mensch deswegen gegen jede Krankheit gefeit sei.

Natürlich ist dieser Ansatz verrückt, denn all die Krankheiten und das Elend der Menschen zeigen doch, daß der Mensch EBEN NICHT unangreifbar ist.

Als Konter erfindet Hahnemann eine mysteriöse “Lebenskraft” – und deren “Verstimmung”. Dann ist der Mensch immer noch unangreifbar, bloß seine verkorkste Lebenskraft, mit der hapert es.

Hahnemann geht in seinem Betrügen sogar so weit, zu behaupten, daß es alle möglichen Infektionen und so weiter gar nicht gibt, sondern daß ALLE Krankheit einzig und allein die Verstimmung der Lebenskraft sei.

Betrug #2: Das Leugnen von bakteriellen und anderen Infektionsquellen als Ursache von Erkrankungen

Mit seinem Betrug #2 begehen Hahnemann – und mit ihm seine Nachbeter – den nächsten großen (und extrem schwerwiegenden) Betrug: wenn die Verstimmung die Lebenskraft die einzige Ursache der Krankheiten ist, unterlassen sie jede sinnvolle Diagnose. Warum?: Weil für sie die Diagnose schon feststeht: die “Verstimmung der Lebenskraft”.

Bei der Homöopathie gibt es nur eine einzige Ursache der Krankheiten: die “Verstimmung der Lebenskraft”. Also wird überhaupt kein Versuch einer Diagnose unternommen, sondern einfach draufslosgewurschtelt mit der Suche nach “dem” Mittel. Kurz und knapp: Homöopathie KANN nicht diagostizieren.

Betrug #3: bei Homöopathie gibt es keine Diagnose

Hahnemann verdünnt seine Mittel und erklärt die geringere Vergiftung als Heilung. Das ist als Unsinn durchschaubar. Hier nun setzt Hahnemann einen Hütchenspielertrick ein: er lenkt ab und behauptet, das Klopfen auf ein in Leder gebundenes Buch würde die magische Heilwirkung erzeugen.

Würde tatsächlich das Klopfen eine Wirkung haben, so könnte man einfach durch eine größere Zahl von Schlägen die Wirkung erhöhen. Aber Hahnemann verbindet eine Verdünnungsstufe UND das nach dem Verdünnen erfolgte Schlagen zu EINEM Vorgang. Das ist ein primitiver und strunzdummer Taschenspielertrick. Aber er wirkt. Auch heute noch fallen reihenweise selbst Hochschulprofessoren auf diesen Trick herein. PISA (und nicht nur PISA) läßt grüßen.

Betrug #4: Verdünnen und Klopfen zu einem Vorgang zu verbinden

Hahnemann experimentiert angeblich wegen der notwendigen Zahl von Schlägen und irgendwann gibt er 100 Schläge als brauchbar an. Auch wenn man ihm, der tatsächlich experimentiert hat, zugute halten kann, daß er experimentiert hat, kann man ihn dennoch mindestens als Pfuscher bezeichnen, weil er die Zahl nicht ausreichend bestimmt hat.

Natürlich, die Zahl KANN nicht bestimmt werden, weil Homöopathie ein Betrug ist. Aber INNERHALB DES SYSTEMS Homöopathie kann nicht nur, sondern MUSS die Zahl bestimmt werden.

Das Verdünnen erfolgt bei der Homöopathie auf verschiedene Weisen. Ein Ansatz ist das Verdünnen um den Faktor 10, ein anderer um den Faktor 100. Es hätte sich doch ein Unterschied zeigen müssen, bzw man hätte den Verdünnungsfaktor untersuchen müssen. Nein, auch das wurde nicht getan…

Das Potenzieren ist DAS zentrale Thema der Homöopathie. Doch ausgerechnet das zentrale Thema wird NICHT untersucht. Das ist kein Pfusch mehr, das ist Betrug. Das ist Betrug an den Kranken, aber auch Betrug an der Homöopathie selbst.

Betrug #5: Das “Potenzieren”, DAS zentrale Element der Homöopathie, NICHT zu untersuchen, ist Betrug

Mag man Hahnemann zugute halten, daß er experimentiert hat und daß er zu seiner Zeit keine besseren Versuchsmöglichkeiten hatte. Das ändert aber nichts daran, daß Hahnemann ein Trickbetrüger ist, und erst recht ändert es nichts daran, daß seine Nachfolger durchaus bessere Labormethoden zur Verfügung hatten und haben UND DENNOCH das zentrale, das über alles bestimmende Element der Homöopathie nicht untersucht haben. Wobei “unzureichend untersucht” in der Wirkung gleichbedeutend ist mit “nicht untersucht”.

Hahnemann hat damals ein typisches Verhaltensmuster gezeigt: ablenken auf etwas ganz anderes. Das zieht sich bis heute durch die Homöopathie. Hahnemann hat ein riesiges Luftschloß aufgebaut um eine magische Wirkung auf die “verstimmte Lebenskraft” – alles nur, um von der geringeren Vergiftung abzulenken.

Hahnemann hat einen WirkungsMECHANISMUS behauptet, den er einfach aus der Luft gegriffen hat. Vorlage waren ihm die real vorhandenen physikalischen Effekte des Magnetismus.

Zitat aus dem Organon:

    http://ariplex.com/ama/ama_org6.htm
    [*quote*]
    ——————————————-
    §269
    […]
    Die homöopathische Heilkunst entwickelt zu ihrem besondern Behufe die innern, geistartigen Arzneikräfte der rohen Substanzen, mittels einer ihr eigenthümlichen, bis zu meiner Zeit unversuchten Behandlung, zu einem, früher unerhörten Grade, wodurch sie sämmtlich erst recht sehr, ja unermeßlich – “durchdringend” wirksam und hülfreich werden (1), selbst diejenigen unter

    ihnen, welche im rohen Zustande nicht die geringste Arzneikraft im menschlichen Körpern äußern. Diese merkwürdige Veränderung in den Eigenschaften der Natur-Körper, durch mechanische Einwirkung auf ihre kleinsten Theile, durch Reiben und Schütteln (während sie mittels Zwischentritts einer indifferenten Substanz, trockner oder flüssiger Art, von einander getrennt sind) entwickelt die latenten, vorher unmerklich, wie schlafend (1) in ihnen verborgen gewesenen, dynamischen

    (§. 11.) Kräfte, welche vorzugsweise auf das Lebensprinzip, auf das Befinden des thierischen Lebens Einfluß haben (1). Man nennt daher diese Bearbeitung derselben Dynamisiren, Potenziren (Arzneikraft-Entwickelung) und die Produkte davon, Dynamisationen (2), oder Potenzen in verschiednen Graden.

    1) So ist auch in der Eisen-Stange und dem Stahl-Stabe eine im Innern derselben schlummernde Spur von latenter Magnet-Kraft nicht zu verkennen, indem beide, wenn sie nach ihrer Verfertigung durch Schmieden aufrecht gestanden haben, mit dem untern Ende den Nordpol einer Magnet-Nadel abstoßen und den Südpol anziehen, während ihr oberes Ende sich an der Magnet-Nadel als Südpol erweist. Aber dies ist nur eine latente Kraft; nicht einmal
    die feinsten Eisen-Späne können von einem der beiden Enden eines solchen Stabes magnetisch angezogen oder festgehalten werden. Nur erst wenn wir diesen Stahl-Stab dynamisiren, ihn mit einer stumpfen Feile stark nach Einer Richtung hin reiben, wird er zum wahren, thätigen, kräftigen Magnete, kann Eisen und Stahl an sich ziehen und selbst einem andern Stahl-Stabe, durch bloße Berührung, ja selbst sogar in einiger Entfernung gehalten, magnetische Kraft mittheilen, in desto höherem Grade je mehr man ihn so gerieben hatte, und ebenso entwickelt Reiben der Arznei-Substanz und Schütteln ihrer Auflösung (Dynamisation, Potenzirung) die medicinischen, in ihr verborgen liegenden Kräfte und enthüllt sie mehr und mehr, oder vergeistiget vielmehr die Materie selbst, wenn man so sagen darf.
    ——————————————-
    [*quote*]

Heutige Homöopathen greifen sich andere physikalische Effekte, zum Beispiel aus der Quantenphysik (von der sie selbstverständlich keinen blassen Schimmer haben) und schwafeln sogar Bücher zusammen, in denen sie quantenphysikalische WirkungsMECHANISMEN der Homöopathie behaupten.

Dabei lenken sie, wie schon Hahnemann, vom Kern der Sache ab: von der Wirksamkeit. Die geringere Vergiftungswirkung (von einer Stufe zur nächsten), die Hahnemann noch als Heilung ausgeben konnte, tritt bei den extrem niedrigen Dosen durch hohe Verdünnung nicht auf. Von “keine Wirkung” zu “keine Wirkung” gibt es keinen Unterschied.

Allein die Tatsache, DASS Hahnemann eine “Potenzierung” (also Verdünnungsstufe) benutzte, beweist, daß er verdünnen MUSSTE, um eine Heilung” (geringere Vergiftung) zu erreichen.

Aber bei hohen Verdünnungen gibt es diesen Effekt [der schwächeren Vergiftung von einer Stufe zur nächsten] nicht mehr. Wenn es diesen Effekt nicht gibt, was dann? Dann kann es nur eine Heilung durch das Mittel sein. Diese Heilung muß man durch GEHEILTE beweisen. Genau das tun Homöopathen jedoch nicht. Immer und immer wieder ergehen sie sich in das erbärmliche Schauspiel von Hütchenspielern: bei der Frage nach der WIRKSAMKEIT (also OB Homöopathie heilt) lenken sie ab auf einen WirkungsMECHANISMUS, den sie sich dann aus den Fingern saugen. Seit Hahnemann geht das nun so, über 200 Jahre.

Zitat aus dem Organon:

    http://ariplex.com/ama/ama_org6.htm
    [*quote*]
    ——————————————-
    §270
    […]
    248
    Hievon wird nur ein einziges (1) Kügelchen zur weitern Dynamisirung genommen, in ein zweites, neues Fläsch-
    249
    chen gethan (mit Einem Tropfen Wasser, um es aufzulösen) und dann mit 100 Tropfen guten Weingeistes auf gleiche Weise, mittels 100 starker Schüttel-Stöße dynamisirt. Mit dieser geistigen Arznei-Flüssigkeit werden wiederum Streukügelchen benetzt, schnell auf Fließpapier ausgebreitet, getrocknet, in einem verstopften Glase vor Hitze und Tageslicht verwahrt und mit dem Zeichen des zweiten Potenz-Grades (II.) versehen.

    1) Als noch nach der anfänglichen Vorschrift immer ein voller Tropfen der Flüssigkeit niedrern Potenz-Grades zu 100 Tropfen Weingeist zum höher Potenziren genommen ward, war dies Verhältniß des Verdünnungs-Mediums zu der, darin zu dynamisirenden Arznei-Menge, (100. zu 1.) viel zu eng beschränkt, als daß eine Menge solcher Schüttel-Schläge, ohne große Gewalt anzuwenden, die Kräfte der angewendeten Arznei-Substanz gehörig und in hohem Grade hätten entwickeln können, wie mich mühsame Versuche davon überzeugt haben.
    ——————————————-
    [*quote*]

Stolperstein: die “(1)” vor dem Wort “Kügelchen” ist keine Mengenangabe, sondern verweist auf die Fußnote, in der Hahnemann die ALTE Methode beschreibt, bei der mit TROPFEN 1:100 verdünnt wurde.

Die Methode, eine Zuckerkugel zu BENETZEN und diese Kugel dann für den nächsten Schritt aufzulösen, enthält eine Verdünnung mit einem unbekannten Faktor, der aber eine so große Rolle gespielt hat, daß die dadurch bewirkte STÄRKERE VERDÜNNUNG eine deutlich geringere Vergiftung bewirkt hat, wie Hahnemann in seiner schwulstigen Beschreibung zugibt: “als daß eine Menge solcher Schüttel-Schläge, ohne große Gewalt anzuwenden, die Kräfte der angewendeten Arznei-Substanz gehörig und in hohem Grade hätten entwickeln können, wie mich mühsame Versuche davon überzeugt haben.”

Noch eine weitere wichtige Anmerkung: Hahnemann VERBIETET die Verwendung von mehr als einem Wirkstoff in einer homöopathischen Medizin:

    http://ariplex.com/ama/ama_org6.htm
    [*quote*]
    ——————————————-
    §273

    In keinem Falle von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige, einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es ist nicht einzusehen, wie es nur dem mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer und vernünftiger sey, nur einen einzelnen, einfachen (1), wohl gekannten Arzneistoff

    252
    auf einmal in einer Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren, verschiednen. In der einzig wahren und einfachen, der einzig naturgemäßen Heilkunst, in der Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei verschiedne Arzneisubstanzen auf einmal einzugeben.
    ——————————————-
    [*/quote*]

Das macht durchaus Sinn. Denn einen Kranken mit etwas WENIGER zu vergiften ist deutlich einfacher, wenn man das mit nur EINEM Gift tut – und nicht mit einer Mischung aus mehreren Giften! Man darf NIE vergessen, daß der Begriff “Heilung” keine Genesung meint, sondern eine geringere Vergiftung. Hahnemann’s Mißbrauch der Sprache ist ein sehr gefährlicher Stolperstein!

Betrug #6: anstatt den Beweis zu erbringen, DASS Homöopathie wirk, erzählen Homöopathen Märchen über einen WirkungsMECHANISMUS

Wenn man eine wirksame Medizin hat, kann man die Geheilten zählen. Dazu muß man nicht wissen, wie die Medizin wirkt. Aber eben das tun die Homöopathen nicht, sondern schwafeln über WirkungsMECHANISMEN. Heilerfolge haben sie natürlich keine. Wenn sie welche hätten, DANN würden sie zählen. Aber nur dann…

Natürlich kann niemals einer der von den Homöopathen fabulierten Wirkungsmechanismen funktionieren. Homöopathie ist Betrug – also gibt es keinen.

Wenn es keine Wirkung gibt, gibt es auch keinen Wirkungsmechanismus. Aber wenn es keine Wirkung gibt, woher kommen dann die Geheilten? Sehr einfach: die Heilung wird einfach behauptet, nach dem Motto”Aber wir wissen doch, daß die Homöopathie funktioniert”.

Das heißt: Es gibt keine Heilung, sondern nur die Behauptung. Diese Behauptung wird mit brutaler Kraft unter das Volk gebracht und hat eine Suggestionswirkung. Die Opfer der Suggestion GLAUBEN dann, daß sie geheilt wurden (und erzählen den Unfug dann voller Überzeugung weiter).

Betrug #7: die angeblichen Heilungen beruhen auf Suggestion und Fehlinterpretation

Den Betrug #6 (anstatt den Beweis zu erbringen, DASS Homöopathie wirkt, erzählen Homöopathen Märchen über einen WirkungsMECHANISMUS) begehen Homöopathen auch in der Wissenschaft.

Homöopathen untersuchen diese oder jene Substanz (oder auch mehrere) in “Studien” und behaupten dann, signifikante Wirkung nachgewiesen zu haben. Das sind dann gleich mehrere Betruge auf einmal.

Erstens: Selbst wenn die untersuchte Substanz eine nachweisbare Wirkung hat, beweist das NICHT die Homöopathie als METHODE, sondern nur die Wirkung dieser einen Substanz.

Betrug #8: medizinische Heilwirkung einer Substanz angeblich nachweisen, und dann FÜR ALLE SUBSTANZEN die Homöopathie (als METHODE) als wahr erklären

Zweitens: Wenn eine Substanz in einer bestimmten Verdünnung eine nachweisbare Wirkung hat, gilt das nur für diese eine Verdünnung. Hahnemann behauptet jedoch, daß eine höhere “Potenzierung” (in Wahrheit bloß eine höhere Verdünnungsstufe) eine STÄRKERE Wirkung hat. Dann muß für diese Substanz der Nachweis erbracht werden, daß dem so ist. Tun sie aber nicht, die Homöopathen. Entweder sie unterlassen diese Untersuchung oder aber sie ist völlig verpfuscht oder sie ergibt ein negatives Ergebnis (das dann mit irgendwelchen Ausreden unter den Teppich gekehrt wird).

Betrug #9: medizinische Heilwirkung einer bestimmten Verdünnung einer Substanz angeblich nachweisen, und dann FÜR ALLE VERDÜNNUNGEN dieser Substanz die Wirkung behaupten

Gerade der doch so wichtige Beweis der stärkeren Wirkung einer höheren “Potenzierung” ist nicht existent. Eine stärkere Wirkung eine höheren Potenzierung zu behaupten, ist ein dreister Betrug.

Dieser Betrug ist infolge der Dummheit der Politiker und durch massive Korruption sogar gesetzlich verankert worden.

Homöopathie ist im Wesentlichen eine Herstellungsmethode. Die ist beschrieben in einem “HAB” (“Homöopathisches Arzneibuch”). So bietet zum Beispiel der Deutsche Apotheker-Verlag eines an:

Sinnigerweise wird dort in dem “Kurztext” natürlich gelogen:

    [*quote*]
    ——————————————-
    Die Homöopathie ist eine tragende Säule der Alternativmedizin.
    Homöopathische Arzneimittel gewinnen immer mehr an Bedeutung.
    ——————————————-
    [*/quote*]

Tatsache ist nämlich, daß seit Jahren die Homöopathika-Hersteller rote Zahlen schreiben. Freundlicherweise beweist das der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. gleich selbst. Er hat für die Jahre ab 2000 Kernzahlen veröffentlicht:

Die Analyse dieser Zahlen ergibt Jahr für Jahr dramatische Verluste:

“Von geringfügigen Ausnahmen in 2001 und 2002 abgesehen: ständig dramatische Verluste!”
(http://transgallaxys.com/~aktenschrank/Mietmaul_Claus_Fritzsche_aufgeflogen/dramatische_Verluste_der_Homeoeopathika_Umsaetze_inflationsbereinigte_Zahlen_normiert.jpg)

Betrug #10: trotz sinkender Verkaufserfolge eine STEIGENDE Beliebtheit behaupten

Betrug #10 ist eine knallharte Angelegenheit, denn erstens geht es um die Gesundheit von hunderten von Millionen Menschen und zweitens geht es um riesige Summen; es geht um Milliarden Euro pro Jahr.

Homöopathie ist KEIN armer, vernachlässigter und unterdrückter Underdog, wie die Homöopathen und andere Esoteriker immer behaupten, sondern (trotz ihrer Verluste) eine finanziell sehr mächtige Industrie.

Betrug #11: die wirtschaftliche Macht und Größe der Homöopathie herunterspielen oder glatt leugnen

Nun fragt man sich, wie denn der falsche Eindruck erzeugt wird, daß Homöopathie sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreue. Sehr einfach: weil es in der Zeitung steht!

Die Medien hämmern unentwegt auf die Leser, Zuhörer und Zuschauer ein. Immer und immer wieder die gleichen stupiden und so verlogenen Behauptungen.

Die Masse macht es!

Wären es nur wenige Zeitungen und Magazine, so wäre die Beeinflussung durch sie schwach. Aber die Manipulation kommt in BREITER Flut und zieht sich durch alles hindurch. Was dabei nur Brancheninsider wissen: Alles ist getürkt.

Sogar ganze Sonderhefte von Magazinen werden gedruckt – und sind nicht vom Verlag völlig selbständig finanziert, sondern sind bezahlte Auftragsarbeiten, will sagen: von Homöopathika-Herstellern gekauft.

Die Infamie dabei: die gekaufte Reklame ist nicht als gekaufte Reklame gekennzeichnet, sondern läuft (falschdeklariert) als angeblich redaktioneller Text.

Also ein gezielter Betrug am Leser. Der Leser ist aber nicht nur Leser, er ist (als Kranker und als Gesunder) ein potentieller Käufer der beworbenen Pharmaprodukte. Das heißt: Es ist Medizinbetrug.

Am Hungertuch nagende Verlage greifen nach jedem Strohhalm und sind leicht erpressbar. Und werden erpresst. Die Medienbranche weiß, wer diese Verlage sind.

Doch es kommt noch schlimmer: Die Journalisten, die angebliche 4. Gewalt im Staat, welche die Öffentlichkeit informieren müßte, die warnen müßte, die aufklären müßte – diese 4. Kraft versagt völlig. Einerseits, weil gekauft, andererseits weil völlig verblödet durch die Indoktrination.

Ob nun ein Mietmaul die Jubelheftchen und -artikel schreibt oder ob es ein verdummter Überzeugungstäter tut, das spielt für die Leser und Zuschauer und Zuhörer keine Rolle: sie glauben, was man ihnen nur lange genug und oft genug UND IN GROSSER ZAHL erzählt.

Betrug #12: die berichtenden Medien sind nicht unabhängig, sondern gekauft, bzw durch Indoktrination verblödet

Betrug #13: die Journalisten klären die Bevölkerung nicht auf, sondern unterstützen aktiv und passiv die Indoktrination der Homöopathika-Hersteller

Während die forschende Pharmaindustrie riesige Summen für Forschung ausgibt (denn sie muß die Wirksamkeit und die Wirkungen ihrer Mittel erproben und nachweisen), muß die Märchenindustrie Homöopathie dies nicht. Verdünntes Zuckerwasser in Flaschen füllen kann jeder und der Aufwand ist minimal…

Wenn dem so ist, warum hat die Homöopathika-Industrie dann nicht mehr Geld? Antwort: Weil sie so viel für Werbung ausgeben muß. Und weil Geld auch in andere Kanäle wegdiffundiert…

Betrug #14: Das Image und die Verkaufszahlen der Homöopathika-Hersteller sind durch unverhältnismäßig hohe Ausgaben für Reklame und PR erkauft.

Betrug #15: Die Werbung für Homöopathika erfolgt mit unlauteren Methoden; nicht Wahrheit und Wahrhaftigkeit regieren, sondern Lüge und Täuschung und rhetorische Kriegführung.

Das geht sogar soweit, daß Mietmäuler ausgehalten werden, die Kritiker der Homöopathie persönlich angreifen und verleumden und ihren Ruf schädigen.

Betrug #16: Kritiker der Homöopathie werden von bezahlten Agitatoren und Berufslügnern persönlich angegriffen und diffamiert

Zu den von bezahlten Agitatoren angegriffenen Kritikern der Homöopathie gehört Prof. Edzard Ernst (inzwischen emeritiert), ein Deutscher, der in Großbritannien lebt und seine Texte meist auf Englisch veröffentlicht.

Ein weiteres Beispiel:

Prof. Ernst war Gutachter in einem von zwei Journalistinnen geschriebenen Buch über “alternative” Medizin, das von der Stiftung Warentest herausgegeben wurde. Die Kritik in dem Buch, obwohl sie viel zu sanft war, gefiel Etlichen nicht und es wurde mit juristischen Mitteln gekämpft. Aber nicht nur das, es begann ein infamer Feldzug von Mietmäulern, um die Person des Prof. Edzard Ernst zu beschädigen.

Zwei der Angreifer gegen Prof. Edzard. Ernst sind Claus Fritzsche und Harald Walach:

[wird forgesetzt]

Homöopathie: Die “Potenzierung” ist entlarvt als ein Hütchenspielertrick

Tuesday, January 7th, 2014

Zu den Grundbehauptungen der Homöopathie gehört die Aussage, daß ein stärker “potenzierter” (ein über mehr Stufen verdünnter und geschlagener) Stoff stärkere Wirkung hat als ein weniger oft “potenzierter”, also weniger oft verdünnter und geschlagener. Wie konnte es zu dieser Behauptung kommen?

Gehen wir einen Schritt zurück, zur Ausgangsbasis der Homöopathie: “similia similibus curentur”.

Wie ich bereits 2011 gezeigt habe, ist Hahnemann NICHT der Erfinder der Idee “similia similibus curentur”:

    http://newsgroups.derkeiler.com/Archive/Misc/misc.health.alternative/2011-03/msg01043.html

    From: Happy Oyster [happy.oyster@xxxxxxxxxxx]
    Date: Thu, 17 Mar 2011 07:26:30 +0200

    Hahnemann barks in his Organon (6th. Edition):

      http://www.ariplex.com/ama/ama_org6.htm

      [*quote*]
      *********************************************************************
      Ja, es gab sogar von Zeit zu Zeit Aerzte, welche ahneten, daß die Arzneien durch
      ihre Kraft, analoge Krankheits-Symptome zu erregen, analoge Krankheits-Zustände
      heilen (2).

      So sagt der Verfasser des unter den Hippokratischen befindlichen Buches peri
      topwn tvn cat an Jxwpon (3) die merkwürdigen Worte: dia ta qmoia
      —–
      mit kaltem Wasser an, sondern auch W. Fabric. von Hilden (De combustionibus
      libellus, Basil. 1607. Cap. 5. S. 11.) versichert: “Kalte Umschläge sind bei
      Verbrennungen höchst nachtheilig und bringen die schlimmsten Zustände hervor; es
      erfolgt davon Entzündung, Eiterung und zuweilen Brand.”

      1) Zimmermann (Ueber die Erfahrung, II. S. 318.) lehrt, daß die Bewohner heißer
      Länder, mit dem besten Erfolge, eben so verfahren, und nach großen Erhitzungen
      etwas geistige Flüssigkeit zu sich nehmen.

      2) Auch diese folgenden Stellen aus den die Homöopathie ahnenden Schriftstellern
      führe ich nicht als Erweise der Gegründetheit dieser Lehre an, die wohl durch
      sich selbst feststeht, sondern um dem Vorwurfe zu entgehen, als hälte ich diese
      Ahnungen verschwiegen, um mir die Priorität der Idee zu sichern.

      3) Basil. Froben. 1538. S. 72.

      61

      nousoV ginetai, cai dia ta qmoia prosjeromena ec noseuntwn ugiainontai, æ dia to
      emeein epetoV pauetai.-

      Gleichfalls haben auch nachgängige Aerzte die Wahrheit der homöopathischen
      Heilart gefühlt und ausgesprochen. So sieht z.B. Boulduc (1) ein, daß die
      purgirende Eigenschaft der Rhabarber die Ursache ihrer Durchfall stillenden
      Kraft sey.

      Detharding erräth (2), daß der Sensblätter-Aufguß Colik bei Erwachsenen stille,
      vermöge seiner analogen, Colik erregenden Wirkung bei Gesunden.

      Bertholon (3) gesteht, daß die Elektrisität den höchst ähnlichen Schmerz, den
      sie selbst errege, in Krankheiten abstumpfe und vernichte.

      Thoury (4) bezeugt, daß die positive Elektrisität an sich zwar den Puls
      beschleunige, aber wenn er krankhaft schon zu schnell sey, denselben langsamer
      mache.

      Von Stoerck (5) kommt auf den Gedanken: “Wenn der Stechapfel den Geist zerrüttet
      und bei Gesunden Wahnsinn hervorbringt, sollte man dann nicht versuchen dürfen,
      ob er bei Wahnsinnigen durch Umänderung der Ideen gesunden Verstand
      wiederbringen könne?”

      Am deutlichsten aber hat ein dänischer Regiments-Arzt, Stahl, seine Ueberzeugung
      hierüber ausgesprochen, da er (6) sagt: “Ganz falsch und verkehrt sey die in der
      Arzneikunst angenommene Regel, man müsse durch
      —–

      1) Memoires de l’academie royale, 1710 .

      2) Eph. Nat. Cur. Cent. X. obs. 76.

      3) Medicin. Electrisität, II. S. 15 und 282.

      4) Memoire lu à l’acad. de Caen.

      5) Libell. de stram. S. 8.

      6) In Jo. Hummelii Commentatio de Arthritide tam tartarea,
      ***********************************************************************
      quam scorbutica, seu podagra et scorbuto, Büdingae 1738. 8. S. 40 -42.
      ***********************************************************************

      62
      gegenseitige Mittel (contraria contrariis) curiren; er sey im Gegentheile
      überzeugt, daß durch ein ähnliches Leiden erzeugendes Mittel (similia similibus)
      die Krankheiten weichen und geheilt werden, -Verbrennungen durch Annäherung ans
      Feuer, erfrorne Glieder durch aufgelegten Schnee und das kälteste Wasser,
      Entzündung und Quetschungen durch abgezogene Geister, und so heile er die
      Neigung zu Magensäure durch eine sehr kleine Gabe Vitriolsäure, mit dem
      glücklichsten Erfolge, in den Fällen, wo man eine Menge absorbirender Pulver
      vergeblich gebraucht habe.”

      So nahe war man zuweilen der großen Wahrheit! Aber man ließ es bei einem
      flüchtigen Gedanken bewenden, und so blieb die so unentbehrliche Umänderung der
      uralten ärztlichen Krankheitsbehandlung, des bisherigen unzweckmäßigen Curirens
      in eine ächte, wahre und gewisse Heilkunst, bis auf unsere Zeiten unausgeführt.

      63
      *********************************************************************
      [*quote*]

    Actually, Hahnemann’s quote of

    “Jo. Hummelii Commentatio de Arthritide tam tartarea, quam scorbutica, seu podagra et scorbuto, Büdingae 1738. 8. S. 40-42.”

    shows, that Hahnemann is NOT the inventor of homeopathy, but Johann Hummel.

    And now, Ladies and Gentlemen, please follow me into the archives to see some superb scans:

    http://vd18-proto.bibliothek.uni-halle.de/de-sub-vd18/content/pageview/2876753

    At the top of page 42, there it is:

    http://vd18-proto.bibliothek.uni-halle.de/de-sub-vd18/content/pageview/2876801

    “similia similibus”

    q.e.d.

*****

Der Scan der Buchseite 42 aus “Jo. Hummelii Commentatio de Arthritide tam tartarea, quam scorbutica, seu podagra et scorbuto, Büdingae 1738. 8. S. 40-42.”:

http://gdz-srv1.sub.uni-goettingen.de/content/PPN631466894/1000/0/00000046.jpg

In der 3. und 4. Textzeile stehen die Worte “similia similibus cedere & expugnari”.

Hahnemann ist nicht der Erfinder der Idee “similia similibus curentur”. Er hat sie lediglich angewendet. Dazu benutzte er alles, was ihm in die Hände fiel, vor allem Gifte.

Hahnemann mußte den Kranken diese Gifte verabreichen. Aber wie? Sehr einfach: Hahnemann verdünnte sie.

Hahnemann ging also von geringen Verdünnungen aus und machte mit dem Verdünnen weiter bis die Überlebensrate der Kranken stieg. Der Beginn seiner Experimente war eindeutig mit giftigen Dosen. Ausgangspunkt war “similia similibus curentur”, das heißt: lediglich eine Idee. Zu der jedoch fehlten jegliche weiteren Fakten.

Hätte Hahnemann lediglich “similia similibus curentur” befolgt, so hätte er den Kranken ein Gift IRGENDWIE gegeben – und exitus. Die Situation erzwang, daß Hahnemann herausfinden mußte, WIE, in welcher Dosierung, er den Kranken die Mittel geben mußte. DESWEGEN MUSSTE er mit Verdünnungen experimentieren.

Das Verdünnen ist die zwangsläufige Folge der Idee “similia similibus curentur”.

Ebensozwangsläufig ist, daß die Gifte in schwacher Verdünnung den Kranken schaden und es zu einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustands kommen MUSSTE.

Benutzte Hahnemann stärker verdünnte Mittel, war die Giftwirkung geringer, wozu Hahnemann BEHAUPTETE, daß sein Mittel die Kranken heilte.

Um 1800 wußte man von Physik noch fast gar nichts. Man wußte aber: Schlägt man auf einen Eisennagel, der in einer bestimmten Richtung gehalten wird, so wird dieser Nagel magnetisch. Man wußte also, daß es einen geheimnisvolle Mechanismus gibt, der durch das Schlagen den Nagel magnetisch macht.

Der reine Akt des Verdünnens der homöopathischen Mittel ist lächerlich. Aber mit dem Zauber einer magischen Ritualhandlung ließ er sich verkaufen: Hahnemann behauptete, das Schlagen der Substanzen auf ein in Leder gebundenes Buch sei am besten geeignet um seinen Substanzen eine heilende Wirkung zu geben.

Schlagen auf den Nagel hier, Klopfen auf ein Buch dort. Der Ansatz ist völlig identisch.

Während man in der Physik die Wirkung des Schlagens auf den Nagel genau erfassen konnte, war das bei Hahnemann’s Täuschungen natürlich nicht so. Und in den über 200 Jahren seit Beginn des Betrugs Homöopathie ist eine Überprüfung der für eine Heilwirkung notwendigen Zahl von Schlägen geflissentlich unterlassen worden. Kein Wunder, denn der Betrug wäre sonst aufgeflogen. Ebenso wäre der Betrug Homöopathie aufgeflogen, wenn man die Homöopathie ALS METHODE untersucht hätte.

Die Grundbehauptung der Homöopathie, daß ein stärker “potenzierter” (ein über mehr Stufen verdünnter und geschlagener) Stoff stärkere Wirkung hätte als ein weniger oft “potenzierter”, ist eine faustdicke Lüge, ein Hütchenspielertrick. Der besteht in einem Detail: daß verdünnt UND geschlagen wird. Würde man der Physik folgen und auch der reinen Logik der Vernunft folgen, brauchte man einen Stoff doch gar nicht verdünnen, um ihn stärker wirksam zu machen, sondern lediglich die Zahl der Schläge zu erhöhen!

Nein, die Kombination von zwei Dingen ist es, die den Blick verschleiert. Und nicht nur das! Ohne die Verdünnung würden die Kranken durch die Gifte vergiftet. Hahnemamann MUSSTE verdünnen, DAMIT er die Kranken WENIGER STARK vergiftete.

Wir sehen also: Die Verdünnung ist eine zwangsläufige Folge von “similia similibus curentur” UND die “Potenzierung” (also “Verstärkung der Wirkung”) durch das Klopfen auf das Buch ist ein zwangsläufig notwendiger Alibitrick.

Schon zu Hahnemann’s Zeit war das logisch erkennbar. Auch wenn Hahnemann am Anfang lediglich aus Neugier experimentiert hat, so mußte ihm irgendwann klar werden, was er wirklich tat. Für die mehr als 200 Jahre seit damals gilt das erst recht. Niemand kann und darf behaupten, das Klopfen auf ein Buch würde eine Heilwirkung hervorrufen, denn diese Behauptung ist eindeutig eine Lüge.

Die “Potenzierung” und die “Erstverschlimmerung” sind miteinander verzahnte Teile eines Betruges. Beide sind nichts anderes als Täuschungsmanöver, nichts anderes als primitive Hütchenspielertricks.

Daß die Ärztekammern die Betrüger aus ihren Reihen hinausexpedieren, ist lange überfällig. Daß die Krankenversicherungen aufhören, mit Betrugen wie Homöopathie Kunden zu locken oder den Betrug Homöopathie wider besseres Wissen zu fördern, ist nicht nur überfällig, sondern auch eine Aufgabe von Politik und Justiz – ebenso wie die Aufgabe, die Ärztekammern zur Raison zu bringen.

Politik und Justiz sind zum Schutz der Bürger da, nicht zum Schutz der Betrüger.

Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst

Thursday, January 2nd, 2014

Homöopathie ist einer der größten Betruge in der Geschichte der Menschheit. Millionen Menschen wurden ihr Opfer und jedes Jahr werden Kranke mit Homöopathie um Milliarden Euro gebracht.

Zu den bisher eher mysthisch betrachteten Dingen des Betrugs Homöopathie gehört die “Erstverschlimmerung”. Selbst die schärfsten Kritiker haben sie bisher nicht analysieren können. Dabei ist es ganz einfach: Man darf sie nicht isoliert betrachten, denn sie ist Teil eines niederträchtigen Taschenspielertricks mit MEHREREN Teilen.

Zunächst einmal die Grundlagen. Homöopathie ist eine METHODE. Bei dieser Methode wird ein Stoff verdünnt, das Verdünnte auf einen Gegenstand geschlagen, dann wieder verdünnt, dann wieder geschlagen, … Und so weiter… Das ist eine Methode!

Bei dieser Methode nehmen die Homöopathen alles, was ihnen in die Hände fällt, als Ausgangsstoff. Alle Studien zur Wirksamkeit der Homöopathie unterschlagen, daß Homöopathie eine Methode ist, und machen den Fehler, nur einige wenige Stoffe oder nur einen einzigen Stoff zu untersuchen. Falls tatsächlich einer der Stoffe eine pharmakologische Wirkung hat, bestätigt so eine Studie lediglich die pharmakologische Wirkung dieses einen Stoffs, nicht aber die Homöopathie.

Zu den Grundbehauptungen der Homöopathie gehört die Aussage, daß ein stärker “potenzierter” (ein über mehr Stufen verdünnter und geschlagener) Stoff stärkere Wirkung hat als ein weniger oft “potenzierter”, also weniger oft verdünnter und geschlagener. Diese für die Homöopathie grundlegend wichtige Behauptung wurde noch nie richtig untersucht. Und wenn untersucht, dann mit Pfuschmethoden oder mit einem vernichtenden Ergebnis für die Homöopathie.

Hahnemann behauptet, daß ein homöopathisches Arzneimittel einen Menschen gesund macht (indem es die Verstimmung der Lebenskraft positiv beeinflußt). Lassen wir den esoterischen Blödsinn beiseite und betrachten nur das, was real geschehen ist: Hahnemann nahm Gifte und gab sie den Kranken.

Gifte tun das, was ihr Name besagt: sie vergiften den Menschen. In hoher Dosierung ist die Giftwirkung stärker, mit größerer Verdünnung wird die Giftwirkung schwächer.

Hahnemann hat also die Kranken schlicht und einfach vergiftet. Gab er ihnen stärker “potenzierte” (also höher verdünnte) Gifte, war die Giftwirkung schwächer. Der Betrüger Hahnemann behauptete dann, die Menschen würden gesunden. Dabei hat er sie in Wahrheit bloß weniger stark vergiftet.

So weit, so schlecht. Das war bisher bekannt. Aber was ist dann mit der “Erstverschlimmerung”?

Bei der “Erstverschlimmerung” wurde bisher lediglich angenommen, daß die Krankheit weiterbesteht, und daß die (als sehr stark verdünnt angenommenen) homöopathischen Mittel keine Wirkung gegen die Krankheit haben.

Daß hochverdünnte Mittel ohne pharmakologische Wirkung keine pharmakologische Wirkung haben, ist logisch. Wobei ein grundlegender Fehler fast jeder Kritik an Homöopathie dem Irrtum unterliegt, daß die Mittel keine pharmakologische Wirkung haben, weil sie ja so stark verdünnt sind. Das ist ein verhängnisvoller und auch tödlicher Fehler. Wie ich schon vor über 12 Jahren in

http://www.ariplex.com/ama/ama_rep1.htm

gezeigt habe, verwenden Homöopathen starke Gifte durchaus in hoher Konzentration, so zum Beispiel Quecksilber und Arsen. Es ist auch bekannt geworden, daß es durch homöopathische Arzneimittel Todesfälle gab.

An eben diesem Punkt “Vergiftung durch ein homöopathisches Mittel” greift Hahnemanns Taschenspielertrick mit der “Erstverschlimmerung”.

Bisher wurde immer angenommen, daß sich eine Krankheit verschlechtert und die Gabe eines wirkungslosen Mittels (also eines Homöopathikums (das man fälschlicherweise eben immer als wirkungslos ansah]) keine Wirkung hat. Man ging bei dieser Betrachtung davon aus, daß die Krankheit sich verschlechtert. Genau das ist falsch. Es ist falsch, weil es 2 Zustände ignoriert:

1. es geht dem Kranken UNVERÄNDERT schlecht

2. es geht dem Kranken besser (weil sein Körper die Krankheit erfolgreich bekämpft oder eine Phase mit weniger Beschwerden durchmacht)

Um das zu verstehen, muß man eine weitere Grundbehauptung Hahnemanns beachten: daß solche Stoffe als Grundstoff für Homöopathika verwendet werden, deren SCHADWIRKUNG jene Beschwerden hervorruft, die auch die Krankheit hat.

Gibt man einem Menschen ein nur schwach verdünntes Gift, wird er die gleichen Symptome haben wie wenn er die Krankheit hätte. Von den Symptomen her kann man als Primitiv”arzt” zwischen Krankheit und Vergiftung nicht unterscheiden.

Erst recht kann man nicht unterscheiden, wenn Jemand mit einem Gift X vergiftet wurde. Homöopathen geben in ihrer abgrundtiefen Blödheit einem mit einem Gift Vergifteten durchaus DAS GLEICHE GIFT als Homöopathikum!

Nehmen wir nun an, daß Hahnemann einem Kranken zum Zeitpunkt Z ein schwach verdünntes Gift ALS HOMÖOPATHIKUM gibt. Ohne Homöopathikum könnte

1. die Krankheit sich verschlechtern
2. die Krankheit gleich bleiben
3. es dem Kranken besser gehen.

Bekommt der Kranke jedoch von Hahnemann das nur schwach verdünnte Gift, wird der Kranke selbstverständlich Symptome der Vergiftung zeigen, die jedoch der KRANKHEIT zugeordnet werden.

Bei einem Kranken, dessen Zustand sich sowieso verschlechtert hätte, fällt das weniger auf. Aber in den Fällen 2 und 3 fiele der Betrug auf. Was tut der Betrüger Hahnemann? Er behauptet, diese “Erstverschlimmerung” sei normal und ein Zeichen dafür, daß der Körper auf die Behandlung anspräche.

Gibt man dann, weil die Wirkung ja angeblich eingesetzt hat, weniger oder gar nichts mehr von diesem Homöopathikum, dann läßt selbstverständlich auch die Vergiftungswirkung nach.

Wird, weil man ja angeblich das richtige Mittel hat, eine stärkere Form, also die höhere “Potenzierung” (also die höhere Verdünnung) benutzt, ist darin weniger Gift enthalten, so daß der Kranke WENIGER STARK vergiftet wird – also weniger starke Vergiftungssymptome zeigt. Nach der ersten Vergiftungswelle, der “Erstverschlimmerung”, geht es dem Kranken dann tatsächlich besser. Aber eben nicht, weil das Homöopathikum ein HEILENDES Medikament ist, sondern weil man den Kranken nicht mehr so stark vergiftet.

Die “Erstverschlimmerung” ist nicht nur eine Ausrede für ein pharmakologisch unwirksames Mittel, sondern vor allem auch eine Ausrede für den Tatbestand, daß der Kranke durch ein Homöopathikum vergiftet wird – eben etwas, das vor allem Hahnemann mit seinen geringen Verdünnungen oft getan hat.

Die Ausrede “Erstverschlimmerung” ist sehr gefährlich. Sie ist gefährlich, weil sie pharmakologisch unwirksame Mittel nicht als unwirksam erkennen läßt.

Und sie ist gefährlich, weil ausgerechnet schwache Verdünnungen, also stärker giftige Mittel, als zur Selbstmedikation durch Laien geeignet verkauft werden.

Die Erdenferne derer im Elfenbeinturm

Monday, July 22nd, 2013

Liebe Freunde,

dieses Mal bin ich ein Bote für eine Email an dradio.de. Natürlich, dies ist das Intranet und nicht dradio, aber das Problem, um das es geht, ist nicht auf dradio beschränkt. Es geht darum, daß Tatsachen als Meinung diffamiert werden, und daß im Sinne einer vorgeblichen Ausgewogenheit diese “Meinungen” kritiklos verbreitet und die Medien zur Propagandamaschine für gefährliche und sogar lebensgefährliche Dinge gemacht werden. Die Medien dienen dann nicht mehr der sachlichen Information, sondern sind Werkzeuge zur Indoktrination und zur Verdummung. Zur gefährlichen Verdummung, die Menschen das Leben kosten kann. Im vorliegenden Fall geht es um Kinder, denn das Thema der Sendung ist das Impfen bzw das Unterlassen von Impfungen.

Im Psiram-Forum ist der ganze Beitrag des Emailschreibers:

    http://forum.psiram.com/index.php?topic=11633.msg144373#msg144373

    [*quote*]
    ———————————————
    Andere Webseiten oder Medien / Re: Impflücke auf Deutschlandfunk heute ab 10 Uhr
    « Letzter Beitrag von Haftlmacher am Heute um 23:14:38 »

    Schade, daß offenbar niemand sich da (Gefahr im Verzug? – Die wachsende Impflücke in Deutschland Deutschlandfunk, Kontrovers, Montag, 22. Juli 2013 10:10) kurz mal zu Wort melden konnte. Ich kann um die Zeit – wenn überhaupt – so leider nur nebenbei ein bißchen mithören. Anrufen geht gar nicht. Aber was ich da mitbekommen habe, das hat gereicht. Gottseidank war wenigstens war ein vernünftiger Mensch (der Kinderarzt) im Studio, der doch ziemlich viel gerade gerückt hat.

    In der “Diskussionssendung” von heute früh morgens (Vorsicht Masern – wird in Deutschland zu wenig geimpft? Deutschlandradio Kultur, 2254, Montag, 22. Juli 2013 01:05) gab es nur eine hilflose Moderatorin. Sie hat den Anrufern so ziemlich jeden Unsinn durchgehen lassen.

    Das Dilemma ist – so scheint mir – schon das Format solcher Sendungen. Es dient ja in aller Regel dem “Meinungsaustausch” nach dem Motto: “Wie sehen Sie das?”.

    Allein das zeigt m.E., daß Sender/Redakteure nicht verstanden haben, daß Nutzen und Risiko von Impfungen eben keine Frage von Meinungen ist. Da geht es um Wissen – das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen. Das Erkennen und Verstehen der körperlichen (und sonstigen) Vorgänge beim Impfen. Meinungs-Pluralismus ist da doch eher kontraproduktiv.

    Freilich kann – und muß – in der Wissenschaft auch “diskutiert” werden: wo, wenn nicht da. Aber da geht es eben doch etwas anders zu.

    Wenn Standpunkte oder Erklärungen einander widersprechen, so bleiben die nicht einfach nebeneinander stehen. Weil dann in aller Regel auf der Hand liegt, daß mindestens eine/r davon falsch sein düfte. Und man möchte doch gern wissen, wie es sich tatsächlich verhält. Also schreitet man so dann zu einem ordentlichen Streit zum Zwecke der Klärung: welcher Standpunkt stimmt denn nun: einer? Gar keiner? Deiner? Meiner?

    Wenn man bei solchen (Radio-)Diskussionen wirklich was klarstellen möchte, gerät man unvermeidlich in eine Zwickmühle. Entweder man relativiert die eigene – hoffentlich wohlbegründete – Ansicht und gibt sich damit zufrieden, eine Meinung von den unendlich vielen denkbaren vorzutragen. Oder man besteht auf der Richtigkeit der vorgebrachten Argumente – und zieht sich den Vorwurf zu, intolerant, besserwisserisch und dogmatisch zu sein. Man könnte glatt meinen, so etwas Unschuldiges wie Argumente könnten die Entscheidungsfreiheit dieser Leute einschränken!

    Das ist in der Diskussion ja auch prompt passiert. Und das, obwohl der Kinderarzt bewunderungswürdig ruhig und sachlich war. Er hat lediglich seinerseits auf seinem Standpunkt bestanden, den er – im Gegensatz zu seinen Kritikern mit – stichhaltigen! – Argumenten begründet hat. Das reichte schon, um den Vorwurf gleich mehrmals zu provozieren: “… und gleich wird man als uninformiert und verantwortungslos hingestellt. Das lasse ich mir nicht nachsagen.”

    Deswegen fürchte ich kommt man nicht darum herum, den falschen Ausgangspunkt zum Thema zu machen.

    Mich hat das so geärgert: ich habe ganz auf die Schnelle eine notgedrungen nicht sehr ausgefeilte E-Mail zusammengeschustert und an den DLF geschickt. Ich habe dann aber nicht mehr mitgekriegt, ob die überhaupt erwähnt worden ist. Ich glaube aber eher nicht. In einer Meinungssendung das Meinen kritisieren – das kommt sicher nicht gut.

      [Zitat]
      —————-
      Ich bin entsetzt über die Art und Weise, wie die Medien – insbesondere
      Deutschlandradio/Deutschlandfunk das Thema behandeln. Sie hatten schon letzte Nacht eine ziemlich trostlose Diskussion zum Thema (Nachtgespräche DLR). Von richtiger Information keine Spur – dabei täte die so dringend not.

      Das zeigt gerade die aktuelle Debatte. Da werden Argumente ins Feld geführt – da stehen mir die Haare zu Berge! Sie entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage und stehen im Gegensatz zu gesichertem Wissen. Aber die Stichhaltigkeit dieser Argumente wird höchst selten mal sachkundig hinterfragt.

      Stattdessen tun sie so, als handele es sich um eine Meinungsfrage. Das zeigt allein schon die Auswahl Ihrer Gäste: jede Meinung – und sei sie noch so schlecht begründet – soll vertreten sein. Sie sind gleichberechtigt. Richtig und falsch – so was gibt es da offenbar nicht.

      Dabei gibt es doch gesichertes Wissen zu Impfungen. Für „Für“ wie „Wider“ gibt es wissenschaftliche Argumente. Und die sprechen ganz eindeutig für Impfungen.

      Impfgegner berufen sich u.a. gern auf ihre Erfahrungen. Aber persönliche Erfahrungen können nun mal nicht verallgemeinert werden.

      Weiter berufen sie sich gern auf Studien. Aber so einfach ist das auch wieder nicht: bei den Studien gibt es gute und schlechte. Gute liefern handfeste Beweise, schlechte tun das nicht. Man muß sich nur die richtigen rauspicken … Und im übrigen stützen sie sich auf Argumente, die samt und sonders wissenschaftlich widerlegt sind.

      Sie berufen sich auf die Wünsche und Ängste ihrer Patienten – wie Ihr alternativ-medizinischer Gast. Die “Patienten da abholen, wo sie sind” – das ist ein bißchen arg einfach. Information und Aufklärung – das ist es, was not tut! Aber das ist auch ein ganzes Ende mühsamer.

      Niemand kann einem Menschen verwehren, sich selbst gesundheitlichen Schaden zuzufügen – wenn er das denn unbedingt so will. Vermutlich weiß er nicht, daß es das ist, was er tut. Ich kenne jedenfalls niemanden, der das wissentlich macht.

      Aber Impfgegner treffen eine Entscheidung, für deren Folgen nicht sie allein, sondern auch andere einstehen müssen – und zwar nicht nur ihre eigenen Kinder.

      Da sollte man – wie bei Ärzten übrigens auch – erwarten, daß sie sich – richtig! – kundig machen, welche Risiken Impfungen mit sich bringen und welchen Nutzen. Und deswegen bin ich für eine Impfpflicht – obwohl ich weiß, daß die nicht wirklich vollzogen werden kann.
      —————-
      [Zitatende]

    Wenn schon im Radio eine dem Thema angemessene Diskussion nicht geht …
    ———————————————
    [*/quote*]

Leider gibt es von der dradio-Sendung kein Transkript. Im Sender erklärte man mir, das würde zuviel Arbeit machen. Man stelle statt dessen den Mitschnitt der Sendung online. Hier ist er:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/07/22/dlf_20130722_1010_8eda1e75.mp3

Ca 54 Minuten. Nur was für Leute mit Nerven wie Stahlseile.

Die Web-Seite zu der Sendung:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kontrovers/2184069/

Emails wie jene wandern den Weg, den Ihr alle kennt: in den Mülleimer. Selbstbewußt und selbstsicher weiß der Journalist, daß Ausgewogenheit alles ist, und daß echtes Wissen es gar nicht gibt, denn alles ist Meinung. Und deswegen sterben Kinder.

Würde man sauber recherchieren, fände man auch Dinge wie diese:

Walther Bühler und Wilhelm zur Linden, zwei anthroposophische Ärzte, schreiben 1982 in “Vom Sinn der Kinderkrankheiten” WÖRTLICH:

    [*quote*]
    ——————————————————————————-
    Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein
    gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit
    wirklich erleben und durchstehen möchte.
    ——————————————————————————-
    [*/quote*]

Das gilt selbstverständlich bereits für Säuglinge.

Wenn diese Kinder dann sterben, ist das die gerechte Strafe für deren Vergehen in einem früheren Leben. Früheres Leben, denn man wird nach dem Glauben der Anthroposophen endlos wiedergeboren. Dem Karma (der Strafe) darf ein Arzt auch nicht zuwiderhandeln. Dieser Arzt heilt nicht, er ist ein Sterbebegleiter.

Aus journalistischer Sicht ist das alles Meinung. Aber es bleiben lebenslang Behinderte und Leichen zurück. DAS ist keine Meinung. Das ist eine Tatsache. Das sind Behinderte und Tote.

Wir haben heute das so oft gehörte Wort “mutmaßlich”: mutmaßlich dieses und mutmaßlich jenes. Bloß nicht anecken, immer schön locker bleiben, nie eine Angriffsfläche bieten, immer schön brav beide Seiten zeigen. Und wenn deswegen Kinder sterben: selbst schuld, hätten in ihren früheren Leben keinen Mist bauen sollen.

Würde man die gleiche Erfindungsgabe und die gleiche Akribie anwenden, mit der man sich rückgratlos “ausgewogen” zeigt, und statt dessen Tatsachen als Tatsachen darstellen, wäre das – verdammt nochmal! – verdammenswert und fundamentalistisch, denn dann könnte man auch gleich 2×2=4 sagen. Aber das darf nicht sein. Und wir Alle wissen, warum…

Grüße aus dem Heute
—–
Überleben in der Zeit des Wahnsinns
http://www.pharmamafia.com

H ist ein Schwein

Sunday, March 31st, 2013

H ist ein Schwein. Ein mieses Schwein. Ein Sadist. Er genießt es, Menschen ins Unglück zu stürzen. Er genießt es. Ganz besonders genießt er es, dafür hofiert und auch noch bezahlt zu werden. Das ist ihm die Krone seines Schaffens. Und seines Genusses.

Seine Opfer sucht er nicht selbst aus. Sie erwählen ihn. Wie ein Magnet zieht er sie an; früher oder später steuern sie ihn an. Auf ihn zu. Das ist ihr Ende.

Seine Begabung ist das Ausdenken, das Erfinden, das Phantasieren. Zu einem Literaturpreis allerdings … reicht es nicht. Kein bißchen. Dazu ist H’s Erfindungsgabe zu einfach. Die Erfindungshöhe seines Schaffens ist so niedrig, daß er sich seine Methode geradezu patentieren lassen könnte.

Da ist ein Gift, es zerstört, es vernichtet, es kann töten. Doch was sagt H? H sagt: “Dieses wunderbare Mittel der Natur kann dich heilen!” Das ist seine Methode: das Lügen. Je größer die Lüge, desto eher wird sie ihm geglaubt. Das ist die Magie seines Lebens.

H verkauft die Lügen und er verkauft das Gift. Er wird verehrt und geliebt. Man bewundert ihn. Das ganz Besondere an seiner Magie: sie verselbständigt sich. Ohne sein Zutun erwachsen ihm Jünger, die seine Lügen weitertragen, verkünden – und natürlich Geld damit machen.

Er ist der Schöpfer der Lüge und des Tods. Er ist ein Magier.

Das genießt er.

Die Menschen kaufen seine Lügen, sie kaufen sein Gift, sie vergiften sich, sie sterben, und noch im Tod rufen sie ihn an. Er ist Gott.

Okay, okay, ganz so weit ist er noch nicht. Er ist nicht Gott. Er ist ein Gott. Aber immerhin, er ist wer.

Er, ein schäbiger Piefke, der es zu nichts, aber auch gar nichts gebracht hat, er ist ein Gott. Durch die Kraft seines Geistes, seiner Phantasie – okay, durch seine Lügen, also, durch seine Lügen hat er die Menschen in der Hand. Eine Lüge hier, eine Lüge da, einfach so reingeworfen in die Welt, früher oder später wird Jemand sie lesen und weiter verbreiten.

Eine Lüge hier, eine Lüge dort. “Impfen tötet”. Eine Lüge. Aber sie verkauft sich gut. “Petroleum entgiftet die Leber.” Eine Lüge. Aber sie verkauft sich gut. “Die Aliens sind um uns”. Eine Lüge. Und wie gut sie sich verkauft!

Eine Lüge kann nicht sterben. Irgend jemand gräbt sie wieder aus. Immer und immer wieder. Eine Lüge kann nicht sterben. “Dieser Edelstein heilt dich!” Eine Lüge. seit 2000 Jahren endlos wiedergeboren. Seine Lügen, auch sie wird es in 2000 Jahren noch geben. Lügen sind unsterblich. Man braucht nichts weiter, er braucht nichts weiter, als Idioten, die sie glauben, und skrupellose Killer, die sie verbreiten. Helfer, Helfershelfer. Apologeten, Abzocker, Profiteure. Schieber, Ganoven, eiskalte Mörder. Wobei sie, ihm gleich, ebenfalls Erfinder sind, Erzähler sind. Lügner sind. Er erfindet seine Lügen und sie erfinden ihre Lügen. Ein Netz, eine Gesellschaftsklasse, eine Welt für sich. Er weiß, daß sie lügen, sie wissen, daß er lügt. Doch wie in einer Comedia spielt jeder seine Rolle, ob es donnert oder kracht, ob die Razzia zuschlägt oder der Tod im Rausch… Jeder bewahrt das Gesicht; das ist die hohe Kunst. Okay, okay, so hoch ist sie nicht. Aber sie spielen jeder eine Rolle, und jeder ist ein Schauspieler und jeder ist ein Gott.

Und jeder ist ein Schwein.

A Lecture in Rhetorics: How to sandblast Anti-Vaxxers

Saturday, January 12th, 2013

Today I have the fun of showing a nice video. But first let me explain some backgrounds.

We often are confronted with people asking us what we think of this or that. There are so many frightening things in the web, one more scary than the other, in anti-vaxxer web-sites.

Oh hell, what shall parents do with all that scary stuff?

Let’s have an example:

Yes, I make that link in full, and I even make it clickable.

Now, I had a glimpse on that garbage over there. The method that guy uses is simple:

    “Drown people in a gigantic swamp of shit!”

There is such an enormous mass of utter bullshit, that no layman can stand up against. The mere mass is too much for people to handle. And the longer the read, the more they are drowned and easier to indoctrinate.

“Some piece of shit must get stuck in their heads.” That is an easy cookbook recipe, intensively used by esotters and conspiracy maniacs.

If one attacks such a mass of shit, it is not necessary to attack in full breadth. Instead, we only have to go and look for clear and simple pieces, which a layman will understand. Take one or two – and demolish them. Blast them to pieces. THAT a layman will understand.

Now, having done that, do we have to go through the ordeal of chopping down each single piece of crap in that garbage yard? No! Because the rest of that pile of shit is of the very same idiocy. We could go trough that shit piece for piece, but it would only lead to one point after the other demonstrating that it is shit, shit, shit. If one wants to go on digging in that shit, well…“Go ahead, it is your time you spoil, because the case already is absolutely clear.”

Let’s have a look at the aforementioned URL. I was curious and – at random – picked one of those URLs that guy links to. Oh, wow!

Now, let’s have some fun.

Part 1:

Look at what it is:

    “GRAPHICAL EVIDENCE SHOWS VACCINES DIDN’T SAVE US”
    http://www.vaclib.org/sites/debate/web1.html

    [*quote*]
    The above graphs, based on the official death numbers as recorded in the Official Year Books of the Commonwealth of Australia, are taken from Greg Beattie’s excellent book “Vaccination A Parent’s Dilemma” and represent the decline in death rates from infectious disease in Australia. They clearly show that vaccines had nothing to do with the decline in death rates. (Note: Graphical evidence on the decline in death rates from infectious disease for USA, England, New Zealand and many other countries shows the exact same scenario as above).
    [*/quote*]

6 diseases:

– whooping cough
– diphtheria
– measles
– scarlet fever
– typhoid fever
– polio

The trick is always the very same: to only show the number of dead per (say) 100.000 inhabitants over the course of time. It is logical that this number goes down – because of development of better ways of treatment.

In 2006, 7 years ago, I debunked that trick in http://www.pharmamafia.com/

Search in my domain-page http://www.pharmamafia.com/ for the character sequence

    hpa

You will find the graphics by the HPA (UK) and – below them – the table with the statistical data. BOOM!


(Bild: Britische Statistik: Tote durch Masern, 1940 – 2004
Quelle: http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/images/mea_death_graph.gif)
http://pharmamafia.com/ama_im27.gif


(Bild: Britische Statistik: Jährlich gemeldete Masernfälle versus Durchimpfungssraten, 1950 – 2000
Quelle: http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/images/vaccover.gif)
http://pharmamafia.com/ama_im28.gif

Yesterday there was a blog article about fun in Australia:


http://reasonablehank.com/2013/01/12/australian-arm-of-the-anti-vaccination-cult-openly-and-honestly-embraces-its-anti-vaccinationism/

One URL given there is:

http://luckylosing.com/2012/08/18/australian-vaccination-network-crashes-and-burns-on-seminar-tour/

Now, take a deep breath … and enjoy the video:

(http://www.youtube.com/watch?v=k3SuALSZjNY)

There we have data from Australia. Good ammunition to have.

The anti-vaxxer in http://www.vaclib.org/sites/debate/web1.html says (see above):

    [*quote*]
    (Note: Graphical evidence on the decline in death rates from infectious
    disease for USA, England, New Zealand and many other countries shows the
    exact same scenario as above).
    [*/quote*]

Yes, and the statistical data from each country shows the exact same scenario about the INCIDENCES of the diseases: that vaccination is cutting down and exterminating those diseases.

Part 2:

The anti-vaxxers use their insane trick again and again and again. And with some few sentences and 1 or 2 graphics they can be blasted.

Part 3:

Now, do note: Try to find such occurrences, when anti-vaxxers were confronted with this (just like what happened in Australia, and is wonderfully documented in that video!). If the very same anti-vaxxers later try to use their old trick again, they can not claim “we did not know”.

NO!, they DO know, and their using the same trick again demonstrates that they knowingly make false statements; in other words: THEY DO LIE.

Since the anti-vaxxers have a very limited assortment of lies, it is possible to – over time – catch them in such incidents. And piece for piece they can be shown to willfully lie.

Now, how can parents, caring for their children, believe people who are so easy to debunk and who are again and again uncovered as rotten liars?

THAT is part 3 of the logical chain.

Part 1: debunk the foul trick
Part 2: confront the anti-vaxxers IN PUBLIC with the plain and undeniable facts
Part 3: catch the anti-vaxxers in the act of lying to parents

It is as easy as that. Anti-vaxxers are criminals, through and through.

Where is the police to crack down on the vile criminals who tramp on the victims of violence!?

Saturday, December 22nd, 2012

Just look at the SURROUNDINGS of these videos, look at the bylines and notes:

Where is the police to crack down the vile criminals who tramp on the victims of such violence!?

The very same type of denial of truth like with the uploaders of these videos we see with the anti-vaccinationists and with so many other types of health-fraudsters.

It is all the very same pattern:

  • 1. symply deny facts
  • 2. claim the facts to be fakes and forgeriers
  • 3. claim some dark powers of money/government/”mainstream/medicine”/pharmamafia to be the real doers
  • 4. claim media to cover up the true facts and to lie

In Australia it is Meryl Dorey

and Judy Wilyman

who, among others, act that way, lying, cheating, forging, and terrorizing victims of tragedies.

In each country we have the same type of criminals. Why does justice, why does politics not stop them? It is an outraging shame that such criminals still are free to terrorize victims and their families.

All the victims of violence are not in a position like Lord *, to defend themselves, and to fight back.

All the victims are NOT supported by media, by politics, by justice, to turn down the violence of the criminals. Do we have a class system, where the normal people do not count, are zero, worth nothing?

It is a damned shame, and we must stop it.

Wenn Journalisten pfuschen

Thursday, December 13th, 2012

Liebe Freunde des gepflegten Humors,

dieser gar köstliche Einfall kam mit dem neuen Newsletter des “Netzwerk Recherche”:

    [*quote*]
    ——————————————————-
    # 16: Kostenlose Rechercheunterstuetzung fuer Themen aus Medizin & Gesundheit .

    Seit mehr als zwei Jahren analysieren einige der besten
    Journalisten ihres Fachs im Projekt “Medien-Doktor” am
    Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus die
    Berichterstattung ueber Medizin und Gesundheit. Nun kommt
    ein bisher einmaliges Angebot fuer Journalisten dazu:
    “Medien-Doktor PRO” ist ein neuer Service, bei dem das
    Medien-Doktor-Team freie Journalisten ebenso wie Redakteure
    bereits bei der Recherche medizinjournalistischer Themen
    unterstuetzt. Damit soll proaktiv Unterstuetzung schon bei
    der Entstehung eines Beitrags angeboten werden.
    ——————————————————-
    [*/quote*]

Wie ich seit JAHREN feststellen kann, WOLLEN Damen und Herren des schreibenden Gewerbes aber gar nichts wissen. Gerade gestern hatte ich wieder ein Erlebnis der dritten Art: Jemand, ein Journalist, sogar ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter, dekoriert, hofiert, verehrt, … hört nicht zu. Er hat etwas geschrieben, was inhaltlich falsch ist, und zwar gefährlich falsch. Aber er will es nicht einsehen. Er will nicht zuhören. Nein. Punkt.

Was mir da passiert ist, ist weißDarwin kein Einzelfall. Man könnte Kataloge mit solchen Ereignissen füllen.

Eben solche Momente sind es, die einen einfachen Bürger – sei er Hausfrau, Generaldirektor oder auch nur ein kleiner Assistenz-Wichtel an einer Uni – zum Kochen bringen. Es sind solche Momente, die die Leute dazu bringen, SELBST zu veröffentlichen.

Zuhören können UND WOLLEN wird an Journalismus-Schulen ganz offensichtlich weder gelehrt noch überhaupt verstanden. (sic!)

In diesem Zusammenhang der Hinweis, was denn falsch war: seine Behauptung, in Homöopathika sei kein Wirkstoff enthalten.

Es ist eine Tatsache, daß bei Homöopathika ohne Sinn und Verstand verdünnt wird über jedes Maß hinaus. Wir müßten teilweise Universen anbauen, um solche Verdünnungen realisieren zu können.

Der Haken ist jedoch, daß der Verdünnungswahn NUR FÜR EINEN TEIL der homöopathischen Mittel gilt. Bei anderen Homöopathika erdreisten sich die ehrenwerten Damen und Herren Pfuscher nämlich und sogar, UNVERDÜNNTE Mittel, in “D0”, also die Ursubstanz, als “homöopathisch” zu behaupten und zur Anwendung zu verkaufen. Da ist dann sehr wohl eine Wirkung vorhanden, aber keine homöopathische, sondern eine biochemisch-pharmakologische. Von Homöopathie, wie sie der Bevölkerung vorgegaukelt wird, keine Spur.

Brandgefährlich wird es, wenn es zum Beispiel um eines der am häufigsten von Homöopathen eingesetzten Mittel geht: um Quecksilber, bzw um dessen chemische Verbindungen. Darüber habe ich bereits vor über 11 Jahren geschrieben, anno 2001. Hier ein Zitat aus meiner Web-Seite

http://www.ariplex.com/ama/ama_rep1.htm

über eine der Quecksilberverbindungen:

    [*quote*]
    ——————————————————-
    Mercurius jodatus ruber
    Hydrargyrum bijodatum rubrum
    Quecksilberjodid

    HgJ2

    Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3

    Vorschrift 6: Verreibung = D1
    SV Lösung = D3

    Gebräuchliche Tabletten (Dil): D4, D6, D3
    Gebräuchliche Ampullen : D6, D8, D15
    ——————————————————-
    [*/quote*]

“Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3” zeigt einerseits, in welch hoher Dosierung dieses Mittel durchaus eingesetzt wird, und andererseits, daß es als nicht verschreibungspflichtiges Mittel bereits als “D4” (also lediglich verdünnt mit dem Faktor 1:10000) frei verkauft wird. Die Folgen sind entsprechend. Es gab durch Homöpathika bereits Todesfälle. Darauf weist der österreichische Homöopath und Präsident des “Dachverbandes Österreichischer Ärzte für Ganzheitsmedizin” Michael Frass sogar selbst hin!
(Siehe http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6903 )

Homöopathika sind also alles andere als ungefährlich. Der Text des Journalisten tutet jedoch in das schon seit 200 Jahren bekannte Horn “vollig wirkungslos”. Damit wiegt er Kranke in falscher Sicherheit (durchaus lebensgefährliche falsche Sicherheit!) und trägt obendrein dazu bei, sich bei den Homöopathen – zu recht – lächerlich zu machen. Denn die wissen, was sie tun.

Ja, Homöopathen wissen, was sie tun. Zum Beispiel hetzen Homöopathen gegen das Impfen. Eines der häufigsten Argumente: in den Impfstoffen sei ja das so gefährliche Quecksilber enthalten. Dana Ullman, ein amerikanischer Lügner, Fälscher und Homöopathika-Händler, hochgejubelt unter anderem in der mehr als nur dubiosen “Huffington Post”, verweist sogar darauf, daß Quecksilber, verdünnt mit 1:1 Million, Bakterien tötet.

Eben dieser so laute, vorlaute, beleidigende und verleumdende und mehr als nur extrem großmäulige angebliche Homöopath, der im Internet (so bei Twitter) herumpöbelt, verkauft zu deutlich hohen Preisen die Mittel des Herstellers Boiron, unter anderem jene gegen Influenza – wobei er falsche medizinische Tatsachenbehauptungen aufstellt, für die Boiron längst vor Gericht stand und mehrere Millionen Dollar zahlen muß.

Dieser Dana Ullman, in der Selbstdarstellung und in der “Huffington Post” dargestellt als DER Homöopath der USA, ist ein sehr aggressiver Heilmittel-Händler und verkauft … Quecksilberverbindungen! Als homöopathische Mittel. Auch in einer Verdünnung von D6, also 1:1 Million. Womit er, der vorgeblich beste Homöopath des Landes, in krassem Widerspruch steht zu seiner eigenen Aussage über die Gefährlichkeit der Impfstoffe und des Impfens.

Im TG-1 gibt es eine Akte über Dana Ullman:
“Die Akte Dana Ullman / The Dana Ullman files”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=410

Die Web-Site des netzwerk recherche e.V.
http://www.netzwerkrecherche.de/Newsletter/

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V.
DGAUM
http://www-dgaum.med.uni-rostock.de/index.html
“Leitlinien
Arbeiten unter Einwirkung von Quecksilber und seinen Verbindungen
(Arbeitsbedingte Quecksilber-Intoxikation)”
http://www.ariplex.com/ama/amaleit1.htm

“Wehrhafte Medizin!”
über Ernährung und über Gifte
http://www.ariplex.com/ama/ama_gift.htm

BGVV: Den Verzehr bestimmter Fischarten wegen Quecksilberbelastung einschränken!
http://www.ariplex.com/ama/amabg002.htm

Qecksilbervergiftung durch Lebensmittel
http://www.ariplex.com/ama/ama_fish.htm

Alternative child pornography?

Tuesday, November 20th, 2012

This morning I read a shocking article. It begins like this:

    [*quote*]
    —————————————
    A call by two Dutch sexologists for “virtual” child pornography to be
    legalised so as to assuage paedophiles’ desires has sparked fierce debate
    in the Netherlands.

    Sexologists Rik van Lunsen and Erik van Beek of Amsterdam University
    Hospital (AMC) last month floated the idea of creating child pornography
    using drawings or computer-generated images.
    —————————————
    [*/quote*]

more:
http://www.smh.com.au/technology/technology-news/call-for-virtual-child-pornography-to-be-legalised-20121120-29mxv.html

The idea is insane; no doubt about it. But that is not the point. If you look very carefully at HOW they use rhetorical warfare to backup their wants, you will see the very same patterns already known from the “alternative” health sector.

Let me show you just one striking resemblance:

    [*quote*]
    —————————————
    “The proposal isn’t really pertinent and for some people it will certainly
    increase the likelihood of going through with [sexual abuse],” warned
    psychotherapist Jules Mulder of the De Waag clinic.

    Mulder, who specialises in treating paedophiles, noted that it would be
    very difficult to cover all “tastes”.

    “Some want photos of naked children, others want children having sex while
    someone else wants an eight-year-old boy with dark hair and a certain look
    in his eyes,” he said.

    “It’s not possible to satisfy these different desires with a bit of
    virtual child pornography.”
    —————————————
    [*/quote*]

Isn’t that a spitting image of what homeopaths and all other kinds of charlatans try?: to get their foot into the door… Just a niche here, just a niche there.

Yesterday I phoned with an MD who has nothing against homeopathy. If the patients want it, they can have it, “AS LONG AS THE PATIENTS DO NOT LEAVE OUT SCIENTIFIC MEDICINE”. But exactly here is the crucial point. The very moment that homeopathy is not rejected, but accepted (even in a niche), it automatically is accepted as being in the same rank. And THAT is it. That is all the homeopaths have to fight for: to get a foot in, to get hands on a niche. One way is to have paid professorships. We have such cases in Germany: companies like Heel pay for a professorship. And the professor does some “research”. But the key is NOT the outcome of the research, the key is the acceptance as being of the same rank as sound science.

The method works. It works damned well. It works so well, that it breaks the resistance of the scientific MDs. And so we have homeopaths, ghost-healers, spiritual healers, and all other kinds of idiots in the health system. In medical doctor’s practises. And we, the patients, are faced with idiots, idiots, idiots. And our lives are at stake.

There are frontiers, which must NOT be crossed – unless patients are allowed to have a loaded Magnum gun as a companion, when going to the doc.

Warum es mit der 1 Million Dollar der Randi-Foundation nichts werden wird

Monday, April 30th, 2012

Die Antwort ist einfach: die Einen können nicht und die Anderen wollen nicht.

Wer tatsächlich übernatürliche Kräfte besitzt, würde bei der Zurschaustellung bei Randi bekannt werden und hätte dann zwar die eine Million, aber mit der Ruhe wäre es vorbei, es würde ihm vielleicht sogar nach dem Leben getrachtet.

Wer übernatürliche Kräfte besitzt, wird anonym bleiben und statt nur einer viele Millionen machen und dies Jahr für Jahr, völlig ungestört.

Diejenigen, die sich über die böse Herausforderung bei Randi aufregen, sind Nichtskönner und Hochstapler – und die würden die Million sowieso niemals erhalten.

Randi Foundation: http://www.randi.org/

… outet Stalker im Netz

Wednesday, April 25th, 2012

Ariane Friedrich outet Stalker im Netz:

*** http://www.facebook.com/pages/Ariane-Friedrich/147222666604
*** http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1738796/
*** http://www.arianefriedrich.de/

Es gibt auch andere Stalker, wie ich gerade amüsiert feststellen darf. Ein besonders übles Exemplar, das unter anderem

*** http://promedwatch.blogspot.de/

betreibt, ist dabei an die Falschen geraten:

*** http://kidmed.org/1062/homoopathie/homoopathen-besinnen-sich-auf-alte-traditionen-claus-fritzsche-curt-kosters-und-die-nazis/

Jener Kriminelle, der bei YouTube die Stalk-Videos hochgeladen hat,

*** http://www.youtube.com/user/PeterrHantsen

gibt oben in seinem Profil freimütig diese Domain an:

==> http://zioncrimefactory.com

zu sehen siehe oben rechts im Profile.Diese Domain ist ebenso wie andere verknüpft mit einem Mike Delaney,

*** http://groups.google.com/group/apfn/msg/9e71d4d92cc6c497?dmode=source&output=gplain

auf den auch andere Domains wie

*** http://www.prothink.org
*** http://www.theholohoax.com

registriert sind

Die Verbindungen der Mietmäuler und Stalker zur extrem rechten Szene sind kein bißchen erstaunlich; die Naturheilmafia hat dicke Freunde und Förderer tief im braunen Sumpf – und zu einem nicht unbeträchtlichen Teil ist sie der braune Sumpf.

Meine Mutter…

Monday, April 9th, 2012

Auf dem Spielplatz, im Gras, sitzen zwei kleine Kinder.

“Du, meine Mammi hat mir gegen Krankheiten einen Zettel in die Tasche gesteckt.”

“Ja?”

“Sie ist Magier und macht die Dinge, wie sie sie will”.

“Was steht denn drauf?”

‘Es werde Licht!’

Sie übt noch…”

Neues Paradigma: Ich bin Gott!

Sunday, September 11th, 2011

Wohin man auch sieht, überall taucht es auf: das Wort “Paradigma”.

Esoteriker und andere Spinner, alle werfen sie mit “Paradigma” um sich. Paradigma hier, Paradigma da. Angeber! Mit Fremdworten Eindruck schinden, sich den Nimbus des Wissenden verleihen, des Klugen, des ach so Klugen. Beeindrucken und manipulieren – und vor allem eines: die Macht an sich reißen.

Angeber, Nichtskönner, Schmieranten, Lügner, Betrüger.

Ein neues Paradigma: Der Geist kann alles! Ja, er kann! Er kann Blinde sehen machen und Lahme gehen. Da gibt es die “Geistige Wirbelsäulenaufrichtung mit Beckenschiefstandskorrektur und Beinlängenausgleich” – und sie wirkt! Ja, sie wirkt. Ein Heiler macht Millionen mit diesem Schwindel; er hat so viel Zulauf, daß er die Gläubigen wegen des Andrangs in Gruppen gleichzeitig “behandelt”.

Die Länge eines Beines ist die Länge eines Beines – meßbar mit dem Zollstock.

Mißt denn keiner der Gläubigen vorher und nachher die Länge nach!?

Wie kann es sein, daß Menschen, die Auto fahren, die ständig die neuesten Computer kaufen und benutzen, die sich ständig die neuesten Nachrichten anhören, daß diese Menschen zu blöde sind, einen einfachen Zollstock zu nehmen und die Länge ihrer Beine zu messen?

Die Antwort ist einfach: Es gibt ein neues Paradigma: “Ich bin Gott!”.

War der Mensch in der Katholischen – und auch später ihrer abtrünnigen Evangelischen Kirche – 2000 Jahre lang klein, war er Dreck und mußte kuschen, mußte sich den Wünschen des Gottes (es gibt ja nur den einen), unterwerfen, mußte auf sein Geheiß sogar die eigenen Kinder schlachten [1], mußte die Kinder essen, mußte sich dem Wahn eines schweinischen Sadisten und mega-Massenmörders unterwerfen, jetzt ist damit Schluß! Jetzt heißt es “ICH BIN GOTT!”

So ganz diesem Punkt hat man sich noch nicht angenähert, die letzte Hürde, eben wirklich zu sagen “ICH bin Gott!”, hat noch keiner gewagt. Aber handeln tun sie danach. Magische Zeichen malen sie, die schützen vor Krankheiten. Medikamente werden mit dem Pendel bestimmt. Alles ist psychisch, alles ist Psyche, alles ist Geist. Der Geist bestimmt das Universum, MEIN GEIST bestimmt das Universum. ICH HEILE. Eben: “Ich bin Gott!”

Vor fast 40 Jahren bin ich auf die ersten Spuren dieses Wahns gestoßen, als mir beim Analysieren eines amerikanischen Patents klar wurde, was der “Erfinder” da eigentlich treibt. Er hatte eine elektronische Schaltung, ersetzte einige Bauteile aber durch eine Bleistiftzeichnung – und behauptete, diese neue “Schaltung”, eben mit den gezeichneten “Bauelementen”!, würde funktionieren.

Denkt man seine Idee weiter, kommt man zwangsläufig zu dem Schluß, daß da etwas definiert wird: “Ich definiere, also ist es.” Ich nannte diese Leute “Definierer”. Sie definieren sich ihre Welt. Sie sind Gott.

Hat man, wie ich damals, dieses Muster erkannt, sieht man auch, wie all die vielen, vielen Vorstufen und Varianten dieses Musters ÜBERALL zu finden sind.

Und jetzt, jetzt haben wir es erreicht: das neue Paradigma ist da, in voller Lebensgröße. Es wird praktiziert. Die Menschheit hat es, sie weiß es, sie tut es: “ICH BIN GOTT!”

“Bestellungen beim Universum” – das war ein kleiner Zwischenschritt, einer der letzten.

Die Katholische Kirche und die Evangelische Kirche, ihnen laufen die Gläubigen weg. Waren die Barbarenreligionen vor 2000 Jahren hart, gefährlich, war der Mensch in ihnen nichts wert, so wurde mit dem Christentum ein neues Paradigma geschaffen: Der Mensch ist der Mittelpunkt der Welt, “Gott liebt dich!”

Daß die ach so liebende Kirche folterte und mordete bis in 19. Jahrhundert, daß sie selbst im 20. und 21. Jahrhundert Kindesmißbrauch betreibt (inoffiziell, versteht sich), das machte nichts, denn die Gläubigen lebten in dem Wahn “Gott liebt dich!”.

Doch jetzt, jetzt hat sich der Mensch von der Last der Kirche befreit, jetzt ist der Mensch nicht mehr nur im Mittelpunkt der Welt, jetzt er ist ihr Herrscher. ER ist Gott. Heiler ändern die Längen der Knochen, Mütter drehen die Verbiegungen in den Beinknochen ihrer Kinder in wenigen Tagen, eine sogar um 15 Grad! Da kann kein Arzt mithalten. Die Mutter hat die Macht; sie ist Gott, sie ist der Herrscher der Welt.

Vollidioten!

Aber immerhin – sie haben ein neues Paradigma…

.

Wo der Wahn endet: auf dem Friedhof.

[1] Alles beschrieben in http://www.reimbibel.de

Blattkultur

Tuesday, August 30th, 2011

Bei meiner morgendlichen Visite im WWW finde ich diese Kulturkritik:

http://blog.esowatch.com/?p=3971

,aus der ein Abschnitt lautet:

[*quote*]
Liebe Frau Thorbrietz, werter Herr Schröder, der Artikel ist schon schlimm genug, wie er so dick und gemütlich auf der falschen Seite liegt. Aber dass Sie beide sich auch noch als unparteiische Vermittler, als gewissenhafte Interpreten der wissenschaftlichen Debatte darstellen wollen und dazu kein Mittel Ihrer professionellen Rhetorik scheuen, das ist, mit Verlaub: DAS LETZTE.
[*/quote*]

Das Letzte zum Tagesbeginn ist ein leider nicht ungewöhnlicher Anfang. Vielleicht sollte dieser oder jener Herausgeber sich doch gelegentlich auch sein eigenes Heft ansehen. Bei GEO, so kann ich hier

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7204

lesen, hieß es einmal “Mein GEO hat versagt.”

Manchen Journalisten kann man bescheinigen, daß sie sehr gründlich sind.
Auch darin, ein Magazin endgültig zu vermasseln…

Wobei, das sollte ebenfalls gesagt sein, auch ein Weltmarktführer mit 730 Mio US-Dollar Jahresumsatz, Dinge tut, die erstaunlich sind: So verdünnt er etwas, das es gar nicht gibt, und verkauft das dann als WIRKSAME Medizin.

Wohlgemerkt: als WIRKSAME MEDIZIN!

Quellen zu diesen Angaben gibt es hier verlinkt:

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7197

Ink and paper do not a magazine make.

Homöopathen betrügen ihre Patienten

Wednesday, June 1st, 2011

Die meisten Medien sind im Umgang mit Betrug im Gesundheitssystem blind, insbesondere, wenn die Täter sich als “Naturheilkundler” ausgeben. Um so wichtiger ist das Interview, das der ORF jetzt veröffentlicht.

Prof. Edzard Ernst spricht deutliche Worte und es ist wichtig, daß der ORF dies in einer klaren und eindeutigen Überschrift seinen Zuschauern und Lesern weitergibt: “Homöopathen betrügen ihre Patienten”.

[*quote*]
———————————————————————————
“Homöopathen betrügen ihre Patienten”

Der Deutsche Edzard Ernst gilt als profiliertester Kritiker der Homöopathie. 1993 hat er in England den weltweit ersten Lehrstuhl für Komplementärmedizin eingenommen. Knapp vor seiner Pensionierung zieht er nun ein Resümee: Zahlreiche Studien hätten bewiesen, dass Homöopathie für sich genommen keine Wirkung hat.

Placeboeffekte und die soziale Zuwendung des Arztes zum Patienten würden zwar einen Teil der positiven Auswirkungen erklären, seien aber kein Argument für diese alternativmedizinische Methode. Schließlich würden sie auch in der konventionellen Medizin eine Rolle spielen.

Anlässlich einer “Skeptiker”-Konferenz in Wien greift Ernst gegen Ende seiner Karriere noch einmal tief in die Kiste seiner Erfahrungen – und erzählt in einem science.ORF.at-Telefoninterview auch, warum ihm der Wiener Hang zu Intrigen das Fürchten beigebracht hat.
———————————————————————————
[*/quote*]

Das Interview finden Sie hier:
http://science.orf.at/stories/1683407/
.

doctores – con oro’s causa: Titel-Betrug in Deutschland als florierender Erwerbszweig

Monday, May 16th, 2011

Titel-Wahn und kommerziell betriebene, vorsätzliche Hochstapelei sind besonders in der Medizin festzustellen. Wie krass es da zugeht, zeigt der Fall Donsbach, bei dem noch über 20 Jahre, nachdem der Kerl mit seinen Betrugen aufflog, sich die Leute immer noch mit den bei ihm gekauften Titeln schmücken, darunter auch Täter aus Deutschland:

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=5413

Title-Mills gibt es inzwischen auch in Deutschland. Weder Politik noch Justiz greifen ein, und schon gar nicht durch.

Konnte man noch vor einigen Jahren über einen “Doktor der Unsterblichkeit” lachen (der wurde erwischt, aber, soweit ich mich erinnere, wegen des abstrusen Titels nicht verurteilt), packt Einen das nackte Entsetzen, wenn an einer deutschen Universität (!) Geistheilerei und anderes Narrenzeug promoviert wird und dann als “Herr Doktor” in der Arztpraxis vor Einem steht.

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486

Dagegen sind selbst Guttenberg und Co. harmlose Anfänger und Dilettanten.

Selbstbedienung beim Universum

Monday, September 20th, 2010

Das Standardwerk für den Erfolgreichen

Selbstbedienung beim Universum

Der Mensch als Gottes Geschöpf
muß nicht in der Warteschlange stehen.
Die Welt gehört ihm.
Er kann und darf sich nehmen, was ihm zusteht!

das Standardwerk

detaillierte Beschreibungen für die Gebiete

Selbstbedienung bei Mitgliedschaften
Selbstbedienung bei Ehrenmitgliedschaften
Selbstbedienung bei Kongressen, Rednerlisten
Selbstbedienung bei Kongress-Einladungen
Selbstbedienung bei Titeln: Dr., Dr. mult., Prof., …
Selbstbedienung bei Universitätsinstituten
Selbstbedienung, kontinuierliches Grundgehalt
Selbstbedienung bei Nachlässen, Erbschaften

Der ICD-10 für Homöopathie

Wednesday, September 1st, 2010

Nach einer internationalen, langjährigen, hochkomplexen Fachdiskussion der international angesehensten und kompetentesten Experten wurde jetzt der ICD-10 für Homöopathie vollendet.

Dies ist die internationale Ausgabe als Gesamtwerk:

    ————————————————————————————–
    International Classification of Diseases (ICD)
    for Homeopathy

    Complete Edition

    A00.0* Verstimmung der Lebenskraft

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