Archive for October 27th, 2014

Dringende Warnung vor einem Rückehrer aus Liberia, der Ebola-Kranke “behandelt”

Monday, October 27th, 2014

[*quote*]
——————————————-
Dringende Warnung vor einem Rückehrer aus Liberia, der Ebola-Kranke “behandelt”

Date 2014-10-27

Bundesamt für Gesundheit BAG
epi[at]bag.admin.ch

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich in der Sache bereits FBI und CDC gewarnt habe, schicke ich jetzt Ihnen Hinweise auf Rückkehrer aus Liberia, die dort an Ebola-Kranken herumpfuschen.

Bei dem Schweizer handelt es sich um Edouard Broussalian.

Adresse laut local.ch:

http://yellow.local.ch/fr/d/Geneve/1201/Medecine-generale/Broussalian-Edouard-t0hKYNdx2RjfVQ8d9C4cDA

    [*QUOTE*]
    ————————-
    Broussalian Edouard
    Médecine générale · Médecins · Homéopathie
    Dr méd. FMH homéopathe Centre Médical HoméoLaser Sàrl; FMH homéopathe Centre Centre Médical HoméoLaser Sàrl

    place de Cornavin 2
    1201 Genève
    Téléphone: *022 347 28 08
    www.homeolaser.ch
    ————————-
    [*QUOTE*]

Edouard Broussalian, Richard Hiltner, Medha Durge und Ortrud Lindemann befinden sich allem Anschein nach zur Zeit im “Ganta United Methodist Hospital”, das von der amerikanischen “United Methodist Church” betrieben wird.

Wie geisteskrank das ist, was diese Personen dort treiben, sieht man mindestens daran, daß Edouard Broussalian Ebola [nur wegen der Symptome!, also nicht molekularbiologisch] als eine Art Untergruppe von Gelbfieber betrachtet:

http://www.planete-homeo.org/mission-ebola/

Diese Web-Seite ist mit Passwort geschützt. Wie ich erfahren habe, heißt es “ebola”…

Die Homöopathen gefährden mit ihrem Herumpfuschen nicht nur die Menschen in Liberia, sondern nehmen außerdem, so darf man vermuten, guten Ärzten und Pflegern Arbeitsmaterial weg (wie Schutzanzüge) das vor Ort dringend benötigt wird. (Die Klinik lebt von Spenden und ist am Kollabieren.)

.

An mehreren Stellen im WWW gibt es Berichte über die Aktion dieser Homöopathen, unter anderem hier:

http://kloptdatwel.nl/2014/10/25/homeopaten-liberia-mission-ebola/

und hier

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8275.msg19255#msg19255

Hier finden Sie eine Email von Ortrud Lindemann, die woanders bereits von den Homöopathen gelöscht wurde, um ihre Spuren zu verwischen:

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8275.msg19254#msg19254

Dort sehen Sie auch Namen usw anderer Beteiligter. Für Email-Adressen, usw, füge ich Ihnen hier noch eine Email an – mit Emails darin -, die ich unter anderem an das betroffene Ganta Hospital und die Kirche geschickt habe.

Nachdem diese Homöopathen DERMASSEN medizinische Versager sind, besteht für ihre Patienten und ihr anderes Umfeld nach ihrer Rückkehr ein sehr hohes Infektionsrisiko.

Ich rate daher dringend, Edourd Broussalian am weiteren Pfuschen in Liberia zu hindern und ihn auf schnellstem Wege in eine Quarantäne zu verbringen.
.

Im übrigen ist Broussalian offensichtlich 2011 eigens zur Cholera-Epidemie nach Haiti geflogen, um dort Kranke mit Homöopathie zu “behandeln”:

https://www.google.com/search?as_q=&as_epq=&as_oq=&as_eq=&as_nlo=&as_nhi=&lr=&cr=&as_qdr=all&as_sitesearch=&as_occt=&safe=images&as_filetype=&as_rights=&gws_rd=ssl&hl=en&sa=X&q=broussalian+haiti+2011&spell=1&ei=NVdOVLiPAcSBywOrh4GACQ&ved=0CBEQBSgA

Während die Homöopathen dort zu Anfang Kranken noch die wissenschaftlich sinnvolle Medikation gaben, versprühten sie später nur noch ihren homöopathischen Spray, enthielten den Kranken also eine sinnvolle Behandlung vor.

Zitat eines niederländischen Kritikers:

    [*QUOTE*]
    ————————-
    Of course it needs some interpretation, but at the end in the summary (pg 25) he writes:

    “at the end of our stay, we were no longer providing new patients with an
    infusion, but immediately gave them the phosphorus spray.”

    without telling how these patients did. If this had ‘also’ been a succes he would surely mentioned it, but I think he just doesn’t know, because they left (I hope the patients got the proper treatment after his leave).
    ————————-
    [*QUOTE*]

Zitat aus der Selbstdarstellung von Broussalian nach der Aktion in Haiti (in einem “Fach”artikel):

    [*QUOTE*]
    ————————-
    SUMMARY
    Phosphorus healed most cases within 6 to 12 hours, with a rep-etition of the remedy in some cases. The results were striking, with many patients sitting up in bed shortly after taking the rem-edy. Only the older patients needed a little longer before theycould get up.
    Within one hour of taking the remedy, pain and other complaints were reduced, followed by an improvement in the vomiting and diarrhea. The patients asked for food and their general condition improved rapidly. At the end of our stay, we were no longer provid-ing new patients with an infusion, but immediately gave them the Phosphorus spray.
    […]
    Our brief experience in Haiti (which needs to be developed fur-ther in a more rigorous way) shows in our estimation the supe-riority of homeopathy even in severe infectious disease, and demonstrates that it can be very easily and effectively put to use– assuming that Hahnemann’s teaching has been truly under-stood.
    ————————-
    [*QUOTE*]

In der Beschreibung des “Artikels” heißt es:

    [*QUOTE*]
    ————————-
    Author ¦ Edouard Broussalian
    summary: The author describes his experience with the homeopathic treatment of cholera at a hospital in Port au Prince. The genus epidemicus proved exceptio-nally useful: after a dose of Phosphorus 200C, adminis-tered with a spray, the condition of most patients im-proved rapidly and their hospital stay was greatly shortened.
    key concepts: Cholera, Cuprum, epidemic, genus epidemicus, Phosphorus, key symptoms, Veratrum,
    Vibrio cholerae
    ————————-
    [*QUOTE*]

Eine deutsche Fassung finden Sie hier:
http://www.homoeopathie4u.ch/PDF/Cholera.pdf

Das heißt: trotz des Verstoßes gegen die Leitlinien (und somit Betrug an Kranken) wird die Aktion als ein voller Erfolg für die Homöopathie dargestellt, was nicht nur eine rotzfreche Lüge ist, sondern später andere Menschen in Gefahr und vielleicht ins Grab bringt.

.

Die Aktion in Liberia ist also kein Einzelfall, sondern es handelt sich um rücksichtslosen Katastrophentourismus zur Selbstdarstellung – auf Kosten von Menschenleben.

.
——————————————-
[*/quote*]

Videos, Slideshows and Podcasts by Cincopa Wordpress Plugin