January « 2015 « Folia lib.
Von der ‘New York Times’ lernen heißt siegen lernen
Monday 26 January 2015 @ 12:12 am

Zugegeben, die Überschrift ist bei Mao geklaut.

Und die Fotos… ?

Zwischen den Zeilen zu lesen ist wichtig:

Es gab eine Zeit, da beschwerten sich Journalista lauthals über die Überschriften der BILD-Zeitung.

Vergleicht man die BILD-Schlagzeilen mit denen der Analyse der erfolgreichen Twitter-Zeilen der NYT, könnte sich Kai Diekmann in sein Notizbuch schreiben, daß nun auch die NYT erfolgreich von der BILD-Zeitung gelernt hat – wenn auch nicht so ganz direkt…

Nachdem die “New York Times” – sogar mit Statistik! – die Methoden der BILD-Zeitungs-Überschriftengestaltung salonfähig gemacht hat, kann – und darf – “man” bei der “New York Times” lernen – und die “BILD-Zeitung” leise lächelnd … überholen…

Es lebe die Camouflage!

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Hängt der freie Journalismus vom Micopayment ab? *
Monday 26 January 2015 @ 12:07 am

Liebe Freunde,

irgendwo her MUSS das Geld ja kommen. Dabei ist die Hauptfrage: “WIE!?” Kleingeld durch den Hörer schieben oder per Zahlschlitz am Bildschirm? Schön wär’s, aber das gibt es nicht. Die alten Gaszähler und Stromzähler (in Deutschland, UK, USA in alten Filmen noch sehr berüchtigt) wären eine nette Vorlage, doch eine generelle Übernahme der Methode in die EDV-Technik fand nie statt. Einzig Internet-Cafes haben hier einen Zeitsprung geschafft. Doch von denen kann Journalismus so nicht leben.

Wie wäre es mit dem guten alten Wiener Cafe-Haus [**], mit Internet, mit Journalen von überall aus der Welt, per echt antikem Zahl-Apparatismus? Oder wenigstens mit einer Kreditkarte?

Was wäre, wenn…?

Wenn Bibliotheken und Lese-Clubs und Cafes Verlags-Abonnements hätten und wenn die Gäste am Tisch-Bildschirm pro Seite eine Microabbuchung in ihre Rechnung bekämen?

Wenn WLAN-Zugang über örtliche Provider käme, die – wie zum Beispiel Uni-Bibliotheken – Zugang zu Verlags-Abonnements haben? Universitäten können ihren bestehenden Aktivitätsrahmen in die Städte hinein vergrößern. Die ganze Stadt als Universität – WARUM NICHT!?

Einige deutsche Universitäten haben eigene Journalismus-Abteilungen der Studenten, und das NICHT in einem Journalismus-Studium, sondern zB in Naturwissenschaften. Die haben jetzt die Nase vorn. Die haben das *INHALTLICHE* FACHWISSEN *UND* die technische INFRASTRUKTUR. Die sind nicht nur direkt AN der Quelle, die SIND die Quelle…

Was wäre, wenn die Universitäten sich zusammenschlößen, weltweit…?

Was wäre, wenn Universitäten Verleger wären…?

Grüße aus dem Cafe-Haus

[*] JA!
[**] In UK gab es die Clubs.

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