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Müssen die Bürger sich über Vorgänge in Deutschland im Ausland informieren?
Friday 27 March 2015 @ 11:26 pm

Nach dem Lautwerden des Begriffs “Lügenpresse” zeigte sich – wieder einmal -,daß der Journalismus in Deutschland erheblich an Ansehen verloren hat.

Hier eine Studie:

http://meedia.de/2015/03/19/studie-nur-taxifahrer-haben-mehr-vertrauen-eingebuesst-als-journalisten/

Nach dem nun erbrachten Beweis, daß kein Flieger oben bleibt, sollte man sich ansehen, was alles runter kommt.

Vertrauen in Piloten haben:
————————————
2002 91%
2005 96%
2010 92%
2014 87%
2015 82%

Nach 2001 (wie war der Wert VOR 2001 ?) waren es 2002 91%, die dann aber auf 96% stiegen.

Und jetzt? Flugbranche und Piloten auf Sinkflug… Zu recht. Die Fehler in den Sicherheitskonzepten deutscher Flugunternehmen sind katastrophal. Diese Fehler sind nicht aus Versehen entstanden, sondern in eiskaltem Kalkül. Das Ausland zeigt, wie man es besser macht.

Technik in Deutschland ist generell eine verheerende Katastrophe. Bahnreisende können sommers wie winters Lieder davon singen.
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Daß der Massenmord nicht nur den Flieger runter bringt, sondern auch die Medien … ,das sollte man sich sehr genau ansehen.

Die Auseinandersetzung um Berichterstattung und Zensur, da geht es – schon wieder – ans Eingemachte. Müssen die Bürger sich über Vorgänge in Deutschland im Ausland informieren, weil die deutschen Medien – SCHON WIEDER – versagen?
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Der Journalismus tut sich auch keinen Gefallen, Dünnbrettbohrer und Animateure als Richtschnurpeilgehilfen zu holen.

http://meedia.de/2015/03/27/trauern-in-live-tickern-medien-und-der-flugzeugabsturz/

Wenn man die Speerspitze der Information und Bildung sein will, wenn man sogar auf eine “Ethik” pocht, dann ganz bestimmt nicht mit jener Brühwürfelsuppe, aus der Pfaffen und “Trainer” ihre warmen Worte verlöffeln!
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Und noch etwas: Kann es sein, daß in Haltern tatsächlich Absperrbänder aufgehängt werden mußten – um Journalisten zurückzuhalten?

Journalisten in Haltern? .....Schützt die Kinder!
(http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8457)
(https://twitter.com/welt/status/581026312548040705)
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Die Sache hat ja auch etwas in der Luft schweben: den Presserat. Wenn der Presserat sich erdreistet (was wohl in Arbeit ist) auch über Blogs herrschen zu wollen, dann hat selbstverständlich das gemeine Volk ein Wort mitzureden über die Zusammensetzung des Presserats – und dann werden dort einige, wenn nicht alle Sesselkleber in hohem Bogen rausfliegen.

Happy Landings!

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“Wer den Namen Andreas Lubitz nicht nennen will, sollte überlegen, seinen Presseausweis zurückzugeben”
http://meedia.de/2015/03/27/wer-den-namen-andreas-lubitz-nicht-nennen-will-sollte-ueberlegen-seinen-presseausweis-zurueckzugeben/

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Auf dem Misthaufen Twitter wurde ein Misthaufen entdeckt
Wednesday 25 March 2015 @ 11:54 pm

Einer der Tricks bei Twitter besteht darin, sich bei existierenden Accounts anzuklemmen (ihnen zu “folgen”), um – alleine durch die Anwesenheit – Surfer zu verleiten, sich den Account und die Tweets desjenigen anzusehen, der da “folgt”.

Für diese parasitische Methode braucht man parasitische Technik. Das erledigen Bots.

Man braucht aber noch etwas: Rohmaterial für die Füllstoff-Tweets. Das wird zusammengeklaut aus anderen, gut laufenden Accounts oder zB aus Foto-Datenbanken.

Die Größe sollte man nicht unterschätzen. Ein Fotodieb kann in kürzester Zeit 100.000 geklaute Fotos bei Twitter gepostet haben. Von der Sorte gibt es nicht nur einen!

Rohmaterial für Texte beschafft man sich aus Zitat-Sammlungen, von Gandhi bis Einstein. Viele benützen auch blöde Sprüche, die – mal hier, mal da – aufgeklaubt werden. Und mit “blöde Sprüche” meine ich blöde Sprüche, insbesondere solche mit sexuellen Anspielungen. Früher oder später tauchen die Links zu Sex-Sites auf – dann ist die Verbindung eindeutig.

Sieht man sich die neuen Follower an, die Einem am Account hängen, erkennt man mit der Zeit die Methoden, entweder an den schon bekannten Fotos, die recycelt werden, an den schon bekannten Sprüchen, oder bereits am Verhaltensmuster.

Seit ich aktiv bei Twitter experimentiere, habe ich mit extremer Härte alles an Followern herausgeschmissen, was mir seltsam vorkam. Heute habe ich knapp 500 Follower, aber TAUSENDE habe ich hinausgeworfen. Wobei ich die nicht nur geblockt, sondern fast immer auch bei Twitter als Spammer gemeldet habe. Twitter hat zwar die “Report”-Möglichkeit, aber die hat einen schwerwiegenden Fehler:

    “O I’m not interested in this account
    O They are posting spam
    O Their account may be hacked
    O They’re being abusive or harmful”

Anklammernde Parasiten-Bots kann man noch immer nicht gezielt melden.

Heute morgen kam eine Meldung, die überrascht sowohl von der Zahl als auch von der Tatsache, daß endlich und überhaupt etwas unternommen wurde:

“750,000 Twitter Accounts Used by One Man for Spam Peddling
Spammer mimics real-life Twitter account structure”

http://news.softpedia.com/news/750-000-Twitter-Accounts-Used-by-One-Man-for-Spam-Peddling-476764.shtml

Der Spammer hat eine mehrstufige Struktur aufgebaut. Davor warne ich schon länger.

Bei Twitter’s mehreren hundert Millionen Accounts ist rund 1 Mio eine geringe Menge. Trotzdem wird es interessant sein zu beobachten, wie sich die Strukturen bei Twitter ändern werden. Ich kann Jedem nur raten, seine Follower einer genauen Prüfung zu unterziehen und suspekte Fälle sowohl rauszuwerfen ALS AUCH bei Twitter zu melden. Vor allem, wenn man seine eigenen Texte und Fotos nicht als Spammerfutter wiederfinden möchte. Die Diebe staffieren nämlich auch ihre Web-Farmen damit aus. Insbesondere gute Fotos sind begehrte Beute.

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Altpapier ist nicht Makulatur
Tuesday 24 March 2015 @ 6:46 pm

Alte Zeitungen. Zeitungen sind alt ab dem Moment, ab der Sekunde, in der sie gedruckt wurden. Dann werden sie verteilt ins Land. Sie werden verkauft, sie werden verschenkt, sie werden irgendwo vergessen.

Zeitungen sind Papier und Druckfarbe. Könnte man die Druckfarbe aus dem Papier ziehen, wäre das Papier Papier – und wenn es altes Papier ist, dann eben altes Papier. Altpapier.

Gäbe es die Druckfarbe für sich, würde sie Buchstaben formen, Bilder sein, Zeichen in der Luft formen – brauchte man das Papier nicht mehr. Altes Papier wäre altes Papier – und keine Makulatur.

Ohne Farbe, die Buchstaben und Bilder und Zeichen als reine Information, so brauchte man auch die Farbe nicht mehr. Und ohne Druckfarbe gäbe es keine Makulatur. Die Zeit der Makulatur wäre vorbei.

Schön wäre die Welt. Papier wäre Papier. Es wäre schön, es wäre gut, es würde alt werden. Und es wäre Papier. Die Texte, die Bücher, die Artikel, die Bilder, sie alle würden existieren als reine Information. Keine Farbe brauchte man für sie, und dennoch würden sie für uns erscheinen.

Schöne Welt. Und ein Trugschluß.

Papier lebt, Papier bleibt. Papier wird alt. 1000 Jahre sind keine Zeit.

Ein falscher Knopfdruck, ein falscher Stromimpuls – oder auch nur eine einzige diffundierte Zelle unter Milliarden -, schon ist ein elektronisches Buch dahin oder eine ganze Bibliothek. Pardon, nicht Bibliothek, denn Bücher gibt es nicht mehr, es gibt nur noch Daten. Und die gibt es dann auch nicht mehr…




Warum sind Kinderkrankheiten Kinderkrankheiten?
Tuesday 24 March 2015 @ 5:58 pm

Warum sind Kinderkrankheiten Kinderkrankheiten? Die gängige Antwort ist: “Weil man sie als Kind bekommt.” Aber das ist falsch, und der Name auch.

Sehen wir uns das an einem Beispiel näher an. Nehmen wir an, es gäbe eine Bevölkerung – und die würde von einer neuen Krankheit angegriffen. Diese Krankheit ist hochinfektiös und im Nu ist die gesamte Bevölkerung davon erfaßt. Was dann?

Möglichkeit 1: Die Krankheit ist tödlich. Alle sterben. Kurzes Gastspiel, Fall erledigt.

Möglichkeit 2: Es gibt Überlebende. Spezies gerettet. Das Leben geht weiter. Kinder werden geboren. Die Zeit vergeht.

Und dann?

Warum auch immer, es gibt eine neue Infektionswelle. Das führt auf 2 weitere Möglichkeiten:

Möglichkeit 3: Die Krankheit erzeugt keine Resistenz, weshalb die Krankheit wieder zuschlagen und Opfer fordern kann.

Möglichkeit 4: Es gibt eine Resistenz. Bei der ursprünglichen Bevölkerung, die von der allerersten Infekionswelle überrollt wurde, ist diese Resistenz eingetreten, wie stark auch immer. Entscheidend sind jedoch die Kinder, die danach geboren wurden. Die haben diese Resistenz nicht. Bei einer neuen Infektionswelle erkranken (nahezu) alle, die noch keine Resistenz haben, also vor allem solche Kinder.

Nun kommt ein weiterer Faktor ins Spiel: wie aggressiv ist die Krankheit? Werden Alle infiziert und krank – oder gibt es Personen, die NICHT erkranken?

Wenn ALLE erkranken, ist der Fall einfach. Gibt es jedoch Personen, die verschont werden, dann sind die bei der aktuellen -und vielleicht auch weiteren – Infektionswellen “erst später” “dran”. Bis dahin vergeht Zeit. Vielleicht sind sie später schon erwachsen oder sogar alt. Und vielleicht hat sich ihr Immunsystem bis dahin weiter stark verändert.
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Der wichtigste Faktor ist also, daß die Krankheit nicht 100 Prozent tödlich ist, so daß es Überlebende gibt.

Faktor Nummer 2 ist die Resistenz. Denn ohne sie kann die Krankheit bei der nächsten Welle ALLE erfassen und nicht nur die, die noch keine Resistenz haben. Diejenigen, die die Resistenz haben, haben mindestens die Zeit gelebt, seit es die letzte Infektionswelle gab, sind also älter geworden.

Je weiter die Infektionswellen zeitlich auseinander liegen, desto größer die Alterung des Menschen.

Die Zeit spielt auch bei der Mutation der Erreger eine sehr große Rolle. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Zeit für Mutationen. Je mehr Mutationen, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Versagens des Immunsystems, das für diesen Angriff keinen passenden Erkennungs- und/oder Abwehrmechanismus hat.

Sind die Erreger immer wieder nur schwach mutiert oder hat das menschliche Immunsystem einen immer brauchbaren Andockpunkt für die Abwehr, kann der Infektionsangriff leichter zurückgeschlagen werden. Das heißt: bei schwacher Mutation und/oder möglichst immer brauchbarem Andockpunkt kann es eine lebenslange Immunität geben.

Allerdings ist das Immunsystem nicht perfekt und kann Fähgkeiten verlieren.

Keuchhusten gehört leider zu den Krankheiten, die keine lebenslange Immunität hervorrufen.
Folge: Ältere können dran erkranken und Kinder infizieren. Weil bei Älteren die Symptome nur schwach sind (warum auch immer) werden sie oft nicht bemerkt, so daß Ältere häufig gar nicht wahrnehmen, daß sie nicht mehr immun sind, sondern wieder erkrankt – und ahnungslos Andere damit anstecken.

Bei einer Krankheit mit mehreren unterschiedlichen DNA-Varianten kann (wenn es nicht jeweils den gleichen Andockpunkt für die Abwehr gibt) jede dieser Varianten für sich den Menschen infizieren. Das heißt: es gibt Mehrfachinfektionen.

Krankheiten ohne brauchbare Andockstelle sind des Teufels. Das erst recht, wenn sie sehr schnell mutieren. HIV ist so ein Fall.
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Jetzt könnte man denken, diese beschriebenen Szenarien wären doch sehr aus dem Musterkoffer eines Pharmavertreters. Leider sind sie es nicht. Ein Land, in dem sehr aggressive Krankheiten einfielen auf eine völlig unvorbereitete Bevölkerung, gibt es: Amerika. Mit den Eroberern und den Einwanderern kamen Krankheiten ins Land, die für die Überträger relativ harmlos waren, die Ureinwohner jedoch wie mit der Sense ummähten. Die Anpassung an die neue Situation erfolgte dann, mit der Zeit – oder gar nicht. Was wir heute sehen, sind die Nachkommen der Überlebenden einer vor mehreren hundert Jahren erfolgten Krankheits-Invasion.

In Afrika gibt es als Gegenstück Krankheiten, die für die menschlichen Eindringlinge sehr übel sind. Die Eingeborenen hingegen sind längst an die Krankheiten angepaßt.
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Wesentliche Eigenschaften von “Kinderkrankeiten”:

Erstens: möglichst lange wirkende natürliche Resistenz nach Infektion.

Zweitens: die hohe Infektuosität. Eine Krankheit mit einer geringen Infektuosität wird lange brauchen, um möglichst viele Menschen zu infizieren. Bis dahin vergeht Zeit, so daß sie Viele erst im Erwachsenenalter erreicht – und dann nennt man die Krankheit nicht mehr “Kinderkrankheit”.

Kinderkrankheiten sind keine Kinderkrankheiten! Sie sind völlig altersunabhängig und können Jeden treffen.

Es sind gefährliche und aggressive übertragbare Infektionskrankheiten mit Resistenzbildung. So und nicht anders sollte man sie nennen.

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Wenn der Kühlschrank schmilzt
Tuesday 24 March 2015 @ 4:54 pm

Was tut ein Kühlakku?: Er kühlt. Bis seine Kapazität erschöpft ist und er die Umgebungstemperatur erreicht hat.

Grönland und die Antarktis halten riesige Mengen Wasser gefroren, das nun auftaut. Solange es taut, bleibt die Temperatur niedrig und gaukelt eine noch heile Welt vor. Doch dann beginnt das Inferno: Das Methanhydrat, das jetzt noch im Kälteschlaf ist, wird wieder zu Gas und kommt in die Atmosphäre, wo es die Erwärmung noch weiter anheizt.

Es gibt kein Zurück.

“Greenland ice loss doubles from late 2000s”
http://www.bbc.com/news/science-environment-28852980




Deutschland schuldet Griechenland Reparationen
Friday 20 March 2015 @ 3:17 am

Anno 2013:

    [*quote*]
    ———————————————————————————
    Ergebnis des Athener Geheimberichts: Deutschland schuldet Griechenland Reparationen

    Von Georgios Christidis, Thessaloniki

    Noch ist der Bericht streng geheim – bald könnte er großen Ärger auslösen: Auf 80 Seiten arbeitet eine Expertenkommission der griechischen Regierung die möglichen Reparationsforderungen des Landes an Deutschland auf. Doch die Führung in Athen scheut sich, die Ergebnisse zu veröffentlichen.
    ———————————————————————————
    [*/quote*]
    Quelle:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bericht-deutschland-schuldet-griechenland-reparationen-a-892962.html

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Nach einer turbulenten Wahl dann, im Jahr 2015, – zwei Jahre sind vergangen! – ein noch turbulenteres Griechenland: die Forderungen der Griechen nach Reparationen werden härter. Doch die deutsche Regierung und (von mikroskopischen Ausnahmen abgesehen) die Parteien halten das für dreist. Es gäbe ja nicht einmal einen Friedensvertrag.
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Wer ist hier dreist?
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Es gibt ein Beispiel, das die nicht zu überbietende Verlogenheit der deutschen Politik auf eine so unglaublich einfache Weise zeigt, daß es Einem den Atem verschlägt: die “Judenbücher”. Da wurden in der Hitler-Zeit Bücher gestohlen und danach in Lagern, Archiven und Bibliotheken verstaut. Obwohl die Herkunft bekannt war. Obwohl eindeutig klar war, daß hier ein Verbrechen begangen wurde. Und wird.

Die Judenbuecher und das Vergessen

(http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/PR_fuer_Deutschland/Bremer_Uni_Schluessel_2009_04_p4_Judenbuecher_1.jpg
[Scan der Seite 4 des “Bremer Uni-Schlüssel”, Nr. 106, der Hauszeitschrift der Universität Bremen vom April 2009]

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2009. 64 Jahre nach Ende des Krieges! 64 Jahre! Dabei hätte man doch nichts anders tun brauchen als die Bücher zurückzugeben.

BÜCHER! Ganz einfach Bücher. Bücher, die in Regalen oder Kartons herumstehen. Bücher, die nicht mal einen besonders hohen materiellen Wert haben. Bücher, die herumstehen zu haben keinen Vorteil bringt.

Bücher, die Einem nicht gehören!

Milliarden Euro? Nein, nicht einmal diese lumpigen Bücher zurückzugeben hat man sich bequemt.

Aber Menschen, die ihre Abscheu gegen das Nazi-Regime kundtun, indem sie zum Beispiel ein durchgestrichenes (!) Hakenkreuz öffentlich zeigen, die werden von der deutschen Justiz angezeigt. Und verurteilt.
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Die Gesetze über Nazi-Embleme und sonstwas, diese Gesetze sind nichts als ein einziger Betrug, nichts als eine verrottete, niederträchtige Lüge. Es geht weder den Politikern noch der Justiz um Gerechtigkeit, und schon gar nicht um die Menschen. Und am allerwenigsten um Menschlichkeit, um Mitgefühl für die Opfer des Nazi-Regimes. Nein, es geht einzig und allein darum, einen Gesslerhut hoch zu halten.

Damit bricht die ganze angebliche “Betroffenheit”, bricht die ganze Heuchelei zusammen. Es ist alles nichts als eine einzige Farce.
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Nun, es gibt Jemanden, der diese Verlogenheit all die Jahre immer und immer wieder kritisiert hat, vor allem auch den nicht vorhandenen Friedensvertrag. Wer? Die Rechtsradikalen – wenn auch mit anderen Absichten.

Mutet es nicht seltsam an, daß – und wie sehr! – die Rechtsradikalen recht haben? Ausgerechnet die! Keine Satire kann diese Groteske überbieten.
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Das Wort “Friedensvertrag” stammt nicht von mir. Schauen Sie sich die Nachrichten an. Sehen Sie und hören Sie, wer davon spricht, daß es keinen Friedensvertrag gäbe, und, weil es keinen Friedensvertrag gäbe, Griechenland keine Reparationen bekommen würde.

Es gibt einen “2+4-Vertrag”. Genau! Der in Wahrheit ein Friedensvertrag ist, auf seine Weise, aber nicht Friedensvertrag heißt. Weil man das Wort nicht wollte. Weil man ganz bewußt betrügen wollte.

Diese Situation sprengt jede Vorstellungskraft.

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StarTrek has died.
Tuesday 3 March 2015 @ 10:34 pm

Leonard Nimoy, 1931-2015
(courtesy TG-1)

Some days ago Leonard Nimoy died. He was not the first of the film crew to die. There were others. They faded away, and nearly no one noticed…

This is the crew of the first StarTrek series

    James T. Kirk *** William Shatner
    Spock *** Leonard Nimoy
    Leonard McCoy *** DeForest Kelley
    Montgomery Scott *** James Doohan
    Nyota Uhura *** Nichelle Nichols
    Hikaru Sulu *** George Takei
    Pavel Chekov *** Walter Koenig
    Christine Chapel *** Majel Barrett
    Janice Rand *** Grace Lee Whitney
    Saavik *** Kirstie Alley
    *** Robin Curtis
    Sarek *** Mark Lenard
    Amanda Grayson *** Jane Wyatt

Five of the actors died. Five.

    Mark Lenard (October 15, 1924 – November 22, 1996)
    Jackson DeForest Kelley (January 20, 1920 – June 11, 1999)
    James Montgomery “Jimmy” Doohan (March 3, 1920 – July 20, 2005)
    Jane Wyatt (August 12, 1910 – October 20, 2006)
    Majel Barrett-Roddenberry (February 23, 1932 – December 18, 2008)

I can’t remember a salute. I can’t remember a president’s obituary message.

    Leonard Simon Nimoy (March 26, 1931 – February 27, 2015)

Now Leonard Nimoy died, and a wave of sorrow rolls over the globe. What made the difference?

Frankly speaking, the StarTrek series was as miserable as other movies. Some “science fiction”, some tech scenes, and many, many brawls. No big difference to westerns, except for some vocabulary and for the costumes. As lame and as annoying as so many crime stories, western stories, and science fiction stories.

Except for one detail: an alien, not too much different from man, except for his ears, was not the typical type of alien, but cool, witty, and very logical, a distinguished person.

Series like StarTrek have a hero, the big boss, the commander, the captain, and some other roles, and they all hop from adventure to adventure.

With StarTrek – unintentionally – the real hero was not the leading person, the captain of the ship, no, it was the alien. He was the gray eminence.

The series flopped. StarTrek was broadcast from 1966 to 1969, then withdrawn. It was an ordinary, short-lived series. And it had some bad air among some of the actors, with the captain of the ship being the core of the problem. No good, really.

StarTrek was dead. But for some strange, some really weird spark of fate, it got to life again, when it was broadcast again, to fill the endless hours of advertising age. This time people got attracted by the calmness and the logical thinking. By Spock. StarTrek was Spock. StarTrek grew to fame.

So, with the death of Leonard Nimoy, the one who was the calm and witty and thoughtful gray eminence in the series, StarTrek era now is over. The captain still is alive, but his death will pass, he will fade away like the first five.

StarTrek actually is Spock, nothing less, no one less.

In contrast to a simply-knitted captain who never got much over the fence of his western behaviour, stepping from one dense stereotype to the very same, from one dense cliché to the very same, Spock was a cool, thoughtful person. Bright, fair, and human. Not in for making money, not in for big honour, not in for fights. The clear contrast to the James Average Kirk.

And now — he is dead.

The influence of the ship’s engineer Montgomery Scott and of Spock to interest children in science, to study sciences, to get interest in astronomy and astronautics, is there, and it is realized.

But there is one more, one really, really big movement, one big impact, which is caused by Spock, and the whole series, which is overlooked completely: the deep, deep dive into esoteric.

While on one hand the series pushes science, causes interest in science, on the other hand it is a strong rollback into primitive behaviour, into tribal patterns and tribal stereotypes. The so well known greeting, with the hand held like a “v”, is one of them.

The later series got really deep into this. They lack the gray eminence, they lack the wit and the calmness and the coolness. They are remakes and remakes and remakes of the ever same stereotypes and patterns. They only lived from the fame of the first series. Because they were StarTrek. Had they had other names, they would have flopped…

So StarTrek was from 1966 to 1969. And it is long dead.

What is not dead is the now 5 decades of commercial exploitation, which now will decline. And what is not dead is the horrible tribal nonsense, from “honour” to behaviour patterns, which is rooted so deeply. One might think that StarTrek means science, only science. But actually, it does not. It is a rollback into the dark ages of esoteric, into fairy tales and stereotypes. Into magic. Into mystery.

The only other character I know of to show some wit and clear thinking is “Q”, in some later series — who did not make it. On one hand he was too intelligent for the series, and on the other hand the playwrights spoiled the character by adding too much esoteric and mystery.

StarTrek is dead. But the decades and decades of its consequences, they are not over.

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