October « 2016 « Folia lib.
Schweigen…
Friday 21 October 2016 @ 4:53 pm

https://andreawalterblog.wordpress.com/2016/09/22/susannchen-glaubt-nicht-alles/

Es netzt sich. Und nicht dieser Text ist das Wichtige, sondern der Nachspann:

Was man dort nicht sieht: das TG-1 oder andere Netzplätzchen. Und mich gleich gar nicht.

Es ist schon so, wie die Esoteriker schreien: “Da wird schon wieder eine Sau durch’s Dorf getrieben.”
.

Nicht nur die Esoteriker haben ihre Netzwerke, auch die Skeptiker sind eifrig dabei. Und wehe, man weist auf einen ihrer eklatanten Fehler…!
.

Das geht durchaus ins Geld. Sieht man genau hin, fallen Verstrickungen der Skeptiker-Szene und Antideisten-Szene mit Firmen auf, deren Geschäftsgebahren den hehren Idealen der Skeptiker und Antideisten so gar nicht entspricht. Und es sind keine kleinen Fuzzelmolche, die irgendwo im grauen Trüb fischen, nein, es sind “Welche von ganz oben”. Die Einen tun, und die Anderen schweigen.

Und wehe, Einer sagt was!
.

Übrigens: auch die TAZ löscht. Zum Beispiel Kommentare von mir… Siehe:

http://www.taz.de/!5289991/

Der Kommentar, um den es mir geht, der ist weg. Gelöscht. Aber das nur nebenbei, denn die Stelle hatte mir Google eben beim Suchen auch serviert. Nein, das was ich zeigen will, ist dies hier:

http://wissenschaft-medien.com/wer-heilt-hat-mehr-recht-als-wer-poebelt/

Es ist ein Kommentar zu einem Kommentar, der harsche Kommentare erntete. Welcher harsche Kommentarer erntete. Eine Kettenreaktion.

Jemand namens Weiß hatte beim SWR einen Kommentar veröffentlicht, der an der Wahrheit sehr vorbei ging.

Auf die daraufhin losbrechende harsche Kritik in Form von Kommentaren schrieb ein Gábor Paál seinerseits einen Kommentar (“Wer heilt, hat mehr recht, als wer pöbelt.”), ebenfalls uncommod, schubladig ganz unten.

Eben dieses:

http://wissenschaft-medien.com/wer-heilt-hat-mehr-recht-als-wer-poebelt/

Im Gegensatz zur TAZ hat Gábor Paál allerdings meinen daraufhin folgenden Kommentar nicht gelöscht. Immerhin etwas. Oder es war ihm egal. Oder sowas von egal. Was auch immer. Aber auch darum geht es nicht. Es geht um den Kommentar zu meinem Kommentar.

Man lese:

    [*quote*]
    —————————————————————–
    [Beginn des Artikels]
    Veröffentlicht am 28. Februar 2016

    Jetzt sind wir auch mal Lügenpresse. Sonst werden ja immer nur die KollegInnen aus den Politikressorts mit wüsten Beschimpfungen bedacht und wir Wissenschaftsredaktionen gehen leer aus. Der Kommentar von Axel Weiß in SWR2 Campus zum derzeitigen Aktivismus gegen die Homöopathie sorgt nun für ein bisschen Gerechtigkeit. Endlich der langersehnte Shitstorm. Aber im Ernst:

    […]
    [Ende dews Artikels]

    [Kommentare]
    […]
    Kommentiere ?

    Aribert Deckers sagte am 29. Februar 2016 um 22:37 :

    “Gábor Paál
    (SWR)Im SWR leite ich seit November 2015 die Wissenschaftsredaktion des Hörfunks. Moderiere u. a. die SWR2-Sendungen Campus, Forum, betreue das Archivradio und die Höreraktion 1000 Antworten und arbeite an der Radio Akademie mit.”

    Sieh an, dann sind es inzwischen ZWEI, die weder von Wissenschaft noch Logik Ahnung haben, und von Homöopathie erst recht nicht.

    Nun denn, ganz langsam zum Mitdenken: Homöopathie ist ein Netzwerk von Betrugen, die sich gegenseitig decken bzw sich gegenseitig hebeln.

    “Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst”
    http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

    “Homöopathie: Die “Potenzierung” ist entlarvt als ein Hütchenspielertrick”
    http://ariplex.com/folia/archives/570.htm

    “Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte
    Kriminalität und Korruption”

    http://ariplex.com/folia/archives/585.htm

    “Beweisstück der Anklage: Auszug aus dem Homöopathischen Arzneibuch”
    http://ariplex.com/folia/archives/643.htm

    “Beweisstück der Anklage: das Homöopathische Arzneibuch”
    http://ariplex.com/folia/archives/647.htm

    “Homöopathie ist kein Placebo!”
    http://ariplex.com/folia/archives/1350.htm

    Die Behauptung “In Homöopathie ist nichts drin” ist grundfalsch. 2012 wurde von den deutschen homöopathika-Herstellern mit “Komplexhomöopathie” mehr als die Hälfte des Umsatzes von 453 Mio Euro gemacht.

    Bei “Komplexhomöopathie” wird durchaus unverdünnte Rohtinktur eingesetzt. Von Verdünnung oder gar Potenzierung kann also keine Rede sein.

    Homöopathie ist Betrug, und nichts als Betrug, mit dem im Größtmaßstab (siehe die Umsätze) die Bevölkerung um Milliarden gebracht wird, denn die Kosten der Homöopathika sind nur ein Bruchteil der insgesamt angerichteten wirtschaftlichen Schäden. Von den gesundheitlichen Schäden einmal abgesehen, denn die Konditionierung in Schmerz ist Folter, und die medizinische Mangelversorgung ist noch ein Verbrechen obendrauf.

    Im übrigen:

    “Wenn Journalisten pfuschen”
    http://ariplex.com/folia/archives/406.htm
    .
    Kommentiere ?
    .

    Natalie Grams sagte am 1. März 2016 um 18:00 :

    Herr Deckers gehört übrigens nicht zum Netzwerk und wir distanzieren uns von vielen seiner Aussagen
    Kommentiere ?

    […]
    —————————————————————–
    [*/quote*]

.
.

Natalie Grams schrieb (als Kommentar zu meinem Kommentar) nur diesen einen Satz:

    [*quote*]
    —————————————————————–
    Herr Deckers gehört übrigens nicht zum Netzwerk und wir distanzieren uns von vielen seiner Aussagen
    —————————————————————–
    [*/quote*]

.

Nein, ich gehöre nicht dazu. Aus gutem Grund nicht. Denn Mitglieder und/oder Nahestehende dieses “Netzwerks” machen sehr grobe inhaltliche Fehler. Sie machen sie sogar unverändert weiter, obwohl ich sie (teilweise sogar in persönlichen Telefongesprächen) auf diese Fehler hingewiesen habe.

Es ist nicht so, daß das “Netzwerk” von meinen Äußerungen nichts wüßte. Nein, Natalie Grams schreibt sogar wörtlich

    [*quote*]
    —————————————————————–
    …wir distanzieren uns von vielen seiner Aussagen
    —————————————————————–
    [*/quote*]

Aber nirgendwo steht, von welchen. Nein, es wird einfach nur dieser eine Satz in den Raum gestellt. Inhaltliche Aussagen: keine.

Diese Distanzierung an der Stelle ist nicht von mir, sondern von der Seite des “Netzwerks”, von Natalie Grams, die die “Leiterin” ist von eben jenem “Netzwerk” (siehe zum Beispiel den Artikel der TAZ).
.

Eine Suche in der Web-Site des “Netzwerks” nach meinem Namen oder nach meinem Blog ergibt null Treffer:

http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/suche?searchword=deckers&ordering=newest&searchphrase=all

http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/suche?searchword=folia&ordering=newest&searchphrase=all

http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/suche?searchword=ariplex&ordering=newest&searchphrase=all
.

Inhaltliche Aussagen: null. Es wird tot geschwiegen. Auch heute noch, 8 Monate nach der obigen “Distanzierung”.
.

Wie soll man mit solchen Leuten in/aus/mit/für/wasauchimmer “Netzwerken” zusammenarbeiten können, die inhaltlich weder richtig argumentieren können oder wollen? Und die obendrein weiterhin NACHWEISBAR unwahre Behauptungen weiter verbreiten.

Im Jahr 2012, also vor 4 Jahren, betrug der Gesamtumsatz der deutschen Homöopathika-Hersteller 453 Millionen Euro. Heute sind es wohl über 500 Millionen. Also mitnichten eine Kleinigkeit.

Der Löwenanteil der Homöopathie-Szene, und es geht hier um MILLIARDEN Euro pro Jahr, liegt nicht bei den Herstellern, sondern bei den Ärzten und Heilpraktikern, die sich für den von ihnen vorgetanzten Unfug teuer bezahlen lassen. Spitzen”könner” verlangen durchaus mehr als 250 Euro pro Stunde. Aber auch die 50 Euro pro Stunde der kleinen Krauter summieren sich auf horrende Beträge, die ihnen Jahr für Jahr in die Taschen fließen.

Es geht um Milliarden. Und einfach so… wird totgeschwiegen. Ausgerechnet von Jenen, die sich als große Kritiker aufspielen.

Es sind Netzwerke.
.

PS: In den Niederlanden gibt es die

“Vereniging tegen de Kwakzalverij”
http://www.kwakzalverij.nl

,mit der ich seit Jahren zusammenarbeite. Eine hervorragende Organization, von ausgezeichneten Fachleuten seit Jahrzehnten geleitet, ebenso wie die niederländischen Skeptiker http://www.skepsis.nl

Leider (und bezeichnenderweise) gibt es in Deutschland zu der “Vereniging tegen de Kwakzalverij” kein Pendant.

Hinweisen möchte ich auch auf

Pepijn van Erp
http://www.pepijnvanerp.nl/

Insbesondere dies ist ein Leckerbissen:

http://www.pepijnvanerp.nl/2014/10/homeopaths-in-liberia-mission-ebola/

Pepijn van Erp und ein zweiter Rechercheur haben im Alleingang gezaubert – und aufgedeckt, daß Spitzen des “Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte” (DZVhÄ) maßgeblich in die Affaire des homöopathischen Wahnsinnsunternehmens ‘Mission Ebola‘ (Broussalian) verstrickt sind.

Auf solch hohes Recherche-Niveau wird man in Deutschland wohl auch in den nächsten Jahren vergeblich hoffen.

Ich bitte in den Niederlanden um Asyl.

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Schweigekartelle
Friday 21 October 2016 @ 3:33 pm

Dr. W. nannte die URL

https://rheinneckarblog.de/17/das-schweigekartell-der-medien/114507.html

und meinte dazu: “sind zwar noch keine “Lügenpresse” aber auch nicht mehr Welten davon entfernte Sauber-Männer/-Frauen.”
.

Es sind Kartelle, wobei der Begriff “Kartelle” ja eher finanziell gedacht ist. Aber es ist nicht nur finanziell. Es geht weit darüber hinaus. Und hat – selbstverständlich – auch finanzielle Folgen, teilweise sogar erhebliche.

Es ist ein Netzwerk von Netzwerken, teils Ideologie-gesteuert, teils aus rein mentaler Unbelastbarkeit zusammengerottet. Und verrottet. Teils vernetzt, teils mit einander, teils gegeneinander. Ein wildes Gewusel. Spaghetti ist nichts dagegen.

Es ist nicht nur so, daß über gewisse Dinge geschwiegen wird, sondern daß auch, zusammengerottet, auf bestimmte Dinge und Menschen Jagd gemacht wird. Es sind nicht die (wie heißen die noch mal, “Sachsen” ?) entgleisten und völkisch verrutschten Plattweltflundern aus der Hohlen Erde, sondern auch andere Mobster. Wehe dem, der ihnen nicht paßt! Der wird zum Beispiel, was besonders en vogue ist, als “rechts” oder sogar als “rechtsradikal” diffamiert.

Wenn Jemand die Politik der #Penisfrikasseekanzlerin Merkel kritisiert, weil es völlig logisch ist, daß dieses Land keine Millionen fremder Hilfebedürftiger aufnehmen KANN, weil es sich nicht einmal selbst halten kann, und weil die Hilfebedürftigen gar nicht so hilfebedürftig sind, und weil – obendrein – die deutsche Politik zum Beispiel das Elend in Afrika entscheidend mitverursacht hat, dann ist dieser Jemand selbstverständlich “aus der rechten Ecke”.

Wenn die derart Diffamierten sich wehren, gehen die Wogen erst recht hoch, und die Maschinerie der Kartelle läuft gut geölt und verbreitet noch mehr Lügen und Intrigen und übt noch mehr Gewalt aus. Es ist Gewalt.

Es ist Gewalt.

Es ist Gewalt. Und es sind Menschen, deren Verhalten man am ehesten als Mafiosi-mäßig beschreiben würde, wenn es denn eben eine Lenkung gäbe. Aber es gibt etwas Schlimmeres als eine zentrale Lenkung: die Eigenlenkung. Gesteuert durch Ideologie und ins Hirn programmierte Unfähigkeit. Und natürlich durch finanzielle Gründe.

Daß am Beispiel “Lügenpresse” sich dieses System entlarvt, ist eine der seltenen Gelegenheiten, und daß es gegen dieses System Gegenwehr gibt, und dann auch noch massive, mit erheblichen politischen Folgen, das darf man im Buch der Geschichte eintragen.

Meist geschieht nämlich alles hinter den Kulissen. Es wird totgeschwiegen. Bis auf das, was gerade gejagt wird.

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Helm ab zum Gebot!
Friday 21 October 2016 @ 2:39 pm

Als Satiriker hat man es schwer, man kommt vor lauter Arbeit nicht vom Fleck. Jetzt kommt auch noch der Hessesche Unkfunk und stellt uns den Kollegen Roboter NOCH EINMAL vor. Und tut so, als ob unsere Wünsche (Wir wollen doch tatsächlich so etwas Albernes wie ‘Geld’ für unsere Arbeit – man stelle sich DAS einmal vor!) irgendein Mikrophon beeindrucken würden.
.

    Die Arbeitswilligen für 1 Euro die Stunde stellen sich bitte da vorne an, – JA, DA! – der Rest kann gehen.

    Die Arbeitseinsatzvergaben hören Sie morgen wieder zur üblichen Zeit von 3 Uhr bis 4 Uhr auf Human Resources 1. [1]

    Guten Tag.
    KLICK
    .

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——– Original Message ——–
[*quote]
———————————————————
Tim Bendzko präsentiert den offiziellen Song zur ARD-Themenwoche “Zukunft der Arbeit”
18.10.2016 7:25
“Newsletter ARD-Presseservice” [pressestelle@ard.de]
[pressedienst@presse.ard.de]
[pressestelle@ard.de]

Tim Bendzko pr?sentiert den offiziellen Song zur ARD-Themenwoche “Zukunft der Arbeit”

“Keine Maschine” hei?t der offizielle Song zur ARD-Themenwoche “Zukunft der Arbeit”, die vom 30. Oktober bis 5. November in allen Fernseh-, Radio- und Online-Angeboten der ARD stattfindet. Tim Bendzko (“Nur noch kurz die Welt retten”) hat den Titel selbst komponiert und den Text geschrieben. “Der Titel passt perfekt zur diesj?hrigen ARD-Themenwoche”, so Manfred Krupp, Intendant des Hessischen Rundfunks (hr), zu dem Titel. “Der Song f?gt dem aktuellen Thema ,Zukunft der Arbeit’ einen menschlich-emotionalen Aspekt hinzu und sorgt daf?r, dass die ARD-Themenwoche den Menschen nicht nur durch den Kopf, sondern auch ins Ohr geht.”

Die ARD-Themenwoche geht unter anderem der Frage nach, ob der Roboter mehr Kollege oder mehr Konkurrent f?r die Arbeitnehmer wird. Der Song beleuchtet dies aus der Perspektive eines Mannes, der “keine Maschine” sein und die Menschlichkeit (“Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut”) auf gar keinen Fall missen m?chte.

Das diesj?hrige Themenwochen-Team um den Hessischen Rundfunk, Radio Bremen und Saarl?ndischem Rundfunk fand den erst im September bei Sony Music ver?ffentlichten Song so passend, dass es den Titel nun zum offiziellen Themenwochen-Song machte. Tim Bendzko wird am Mittwoch, 26. Oktober, beim ARD-Digitalcamp in Berlin auftreten und “Keine Maschine” performen. Dort diskutieren 200 junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren ?ber die Zukunft der Arbeit.

Hessischer Rundfunk
Kommunikation / Pressestelle
Tel. 069 / 155 2290
E-Mail: presse@hr.de
www.presse.hr.de
Twitter: hrPresse
———————————————————
[*/quote]

—–
[1] Vor der Erfindung der genormten Container für die Schiffsfracht waren Laden und Entladen von Schiffen hauptsächlich Handarbeit. In Hafenstädten wie Bremerhaven hörten die Arbeiter morgens im Radio, welche “Gänge” wo und zu welcher Urzeit benötigt wurden. Der Rest hatte … nichts.

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Blechdosen…
Friday 21 October 2016 @ 2:31 pm

Freunde!
Genossen!
Blechdosen!

    [*quote*]
    —————————————————
    “New York Times” startet Chatbot zur US-Wahl.
    von Andreas Grieß

    20. Okt. 2016, 22:07

    New York Times startet auf Facebook einen Chatbot zur US-Wahl. Nutzer, die den Account abonnieren, erhalten täglich frische Umfragen zur Wahl und können dem Bot Fragen zu Neuigkeiten stellen. Verteilt werden lediglich Nachrichten aus der NYT-Redaktion, externe Links sind nicht geplant.
    —————————————————
    [*/quote*]
    mehr:
    http://www.turi2.de/aktuell/new-york-times-startet-chatbot-zur-us-wahl/

.

“Wer einmal neben der Blechdose saß”, lautete so ähnlich nicht der Titel eines Romans?

Kehrt man uns zu diesen Ursprüngen zurück?
.

Es gibt, zumindest hier und da noch wenigstens auf dem Papier, “Menschenrechte”. Man sollte die um einen Punkt erweitern:

“Ich rede nur mit Menschen. Sprachmaschinen sind grundsätzlich verboten.”
.

Grüße aus der Blechdosenrepublik

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Menschinnenkinners, der Sehgang ist heute aber mächtich…
Friday 21 October 2016 @ 6:45 am

Liebe Freunde,

ach, lest doch selber:

    [*quote*]
    ————————————-
    Die stark autoritär und patriarchal geprägte Sozialisation in einigen Herkunftsländern Geflüchteter und die Freizügigkeit der westlichen (Feier-)Kultur bilden auch bei uns mitunter eine explosive Mischung. Sexistische Anmachen und körperliche Übergriffe sind in diesem Zusammenhang im Conne Island und in anderen Clubs vermehrt aufgetreten – auch mit der Konsequenz, dass weibliche Gäste auf Besuche verzichten, um Übergriffen und Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Hierbei müssen wir uns ganz klar die Frage stellen, ob wir uns als Plenum ausreichend solidarisch mit den Betroffenen gezeigt oder auf den antisexistischen Bemühungen der letzten Jahre ausgeruht haben.

    Aufgefallen ist außerdem der Missbrauch des „Refugees-Fuffzigers“ durch junge Männer mit Migrationshintergrund, die in größeren Gruppen insbesondere Tanzveranstaltungen am Wochenende besuchen und den geringen Eintritt gern bezahlen um dort für Stress zu sorgen. Eine Statuskontrolle der Personen am Einlass ist jedoch in den seltensten Fällen möglich und von unserer Seite auch nicht gewünscht.

    Unsicherheit des Secu-Personals im Umgang mit Migranten aufgrund von Sprachbarrieren und Angst vor einem ungerechtfertigten Rassismusvorwurf erschwerten einige Male die Lösung von Konflikten bei Veranstaltungen. Dabei erlebten wir teilweise eine neue Qualität der Vorfälle – meist unabhängig von der Besucher_innenzahl und der Art der Veranstaltung. Entgegen unseres üblichen Vorgehens musste beispielsweise. in mehr als einem Fall die Polizei eingeschaltet werden, da das Maß an körperlicher Gewalt gegenüber den Secu-Personen nicht mehr zu handhaben war. Aufgrund dieser Überforderung kam sogar die Überlegung auf, Parties vorübergehend auszusetzen. Dabei war vonseiten des Plenums immer klar, dass keine doppelten Standards angelegt werden können. Sexistisches, homophobes, rassistisches oder antisemitisches Verhalten wird nicht akzeptiert und kann auch nicht durch Herkunft oder Sozialisation gerechtfertigt werden. Immer wieder machen Betreiber_innen des Conne Islands und anderer Projekte aber auch die Erfahrung, dass unbeteiligtes Publikum zum Problem werden kann. In vorauseilendem Antirassismus wird Einlasspersonal zurechtgewiesen, wenn Personen mit Migrationshintergrund des Platzes verwiesen werden oder es werden kulturalistische Erklärungsmuster zur Verharmlosung sexistischer Übergriffe angebracht („Woher soll er wissen, dass man hier mit Frauen so nicht umgeht?“).

    Uns zur Problemlage so explizit zu äußern, fällt uns schwer, da wir nicht in die rassistische Kerbe von AfD und CDU/CSU schlagen wollen. Die Situation ist jedoch derart angespannt und belastend für viele Betroffene und auch für die Betreiber_innen des Conne Islands, dass ein verbales Umschiffen des Sachverhalts nicht mehr zweckdienlich scheint. Wir halten eine Thematisierung der Problematik innerhalb der Linken für längst überfällig und wollen dem Rechtspopulismus nicht die Deutungshoheit in dieser Debatte überlassen. Mehrere Anläufe einer öffentlichen Auseinandersetzung zur Situation in Kooperation mit anderen Clubs wie dem Institut für Zukunft (IfZ) schlugen fehl, da es den meisten Veranstalter_innen ähnlich schwer fällt sich zu artikulieren, ohne dabei in den rassistischen Tenor einzustimmen. […]

    Der „Hilferuf“ des links-alternativen Freiburger Clubs White Rabbit Anfang des Jahres und die Reaktionen aus Presse und linken Kreisen zeigten deutlich, wie schwierig es ist, offensiv solidarisch mit Geflüchteten zu sein, rechten Stimmungen entgegenzuwirken und gleichzeitig anzuerkennen, dass mit dem Tragen eines „Refugees Welcome“-Beutels eben nicht automatisch alle Probleme und Konflikte gelöst sind.
    ————————————-
    [*/quote*]

Bei etwaigen Perceptionsschwierigkeiten bezüglich der Upper-Züs und Apercus empfiehlt sich die Gebrauchsanweisung:

.

Übrigens gibt es auch in Flensburg Punkte. Doppelpunkte. Aber sowas von Punk!

—–
“Der nicht-selbstmordgefährdete Selbstmordattentäter aus Syrien,”
https://numeri249.wordpress.com/2016/10/14/der-nicht-selbstmordgefaehrdete-selbstmordattentaeter-aus-syrien-der-sich-in-der-zelle-erhaengt-nachdem-er-sich-in-deutschland-radikalisiert-hatte/

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Äh-Books bei Aldi…
Friday 14 October 2016 @ 8:19 pm

Liebe Freunde,

es droht nicht nur das Wochenende, sondern auch Aldi:

    “Kindle, Tolino, Aldi? Der Lieblingsdiscounter aller Schnäppchenjäger drängt auf den E-Book-Markt. Damit sägt Aldi weiter an seinem Billig-Image mit Schlachthaus-Ambiente. Irgendwie schade.”

heißt es hier:

Wichtelmännchen, es weihnachtet sehr bald,und bei Aldi schon fast seit des Sommers Mitte, sollen ja für sehr umsonstig arbeiten, und besser, man sieht sie nicht. Denn würde man ihrer ansichtig, wären sie dahin und hinfort. So wie die welken Buchpreise.

Buchpreisbindung ist das Eine, aber zu dusslig zu sein um zu erkennen, daß auch 99 Cent ein Preis sind, und sei er auch gebunden, ist das Andere, egal ob Paperback oder gebunden, oder nur preisgebunden durch den unsichtbaren Draht geschluckt…

Ach ja, eines noch: Groschenhefte waren auch mal Bücher. Bis man sie andersformatig plattformatiert hat.

Vielleicht gab es einmal eine Zeit, da man von hochwertigen Groschenheften gesprochen hat. Aber das war, wenn, dann vor meiner Zeit.

Und nach mir die Datenflut!

—–
“Der nicht-selbstmordgefährdete Selbstmordattentäter aus Syrien,”
https://numeri249.wordpress.com/2016/10/14/der-nicht-selbstmordgefaehrdete-selbstmordattentaeter-aus-syrien-der-sich-in-der-zelle-erhaengt-nachdem-er-sich-in-deutschland-radikalisiert-hatte/

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Fremdfinanzierung
Friday 14 October 2016 @ 8:01 pm

Liebe Freunde,

der Sklavenmarkt blüht. Es gibt viele Begriffe, juristische Inseln und Fußangeln. Und unsichtbare Ketten – besser als elektronische Fußfesseln – halten die Sklaven am Boden. Gegenwehr ist nicht.

Man muß die Sklaven nicht einmal selbst besitzen, man kann sie sogar ausleihen, und – was besonders lukrativ ist – deren Hungerlohn fremdfinanzieren lassen, auf Kosten der Allgemeinheit:

“Report: Walmart Workers Cost Taxpayers $6.2 Billion In Public Assistance”
http://www.forbes.com/sites/clareoconnor/2014/04/15/report-walmart-workers-cost-taxpayers-6-2-billion-in-public-assistance/

Der Artikel ist aus den USA und er ist aus dem April 2014. Anzunehmen, daß sich an der Lage etwas gebessert hätte, wäre behandlungspflichtiger Gedankenplüsch.

Nein, es ist nicht besser und Walmart ist kein Einzel-, sondern lediglich der größte Regelfall.

Tacheles!: Wie sieht die aktuelle Statistik für Journalisten und Autoren in Deutschland aus?

Wieviel dessen, was Verlage, Medien und Handel umsetzen, wird de fakto aus anderen Bereichen (“Putzen gehen”) bzw direkt aus der Armenkasse (“Arbeitsamt”, “Sozialhilfe”, usw…) fremdfinanziert?
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Grüße aus Deutschlands bekanntest tiefstliegender Tiefstprovinz

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Wenn Parasiten ihre Opfer weniger ausssaugen, ist das Subvention?
Friday 14 October 2016 @ 7:54 pm

Liebe Freunde,

viele, wenn nicht gar fast alle Dinge aus der täglichen Politik fallen in den Bereich “schwerste soziopathische Störungen” bis “kriminell”. “Gekauft” ist oft ein Synonym.

Wenn es jemand aus eigennütziger Faulheit wagt, eine verminderte Parasitismusrate als Subvention zu bezeichnen, sollten wir da nicht den weißen Kittel anziehen, die Schutzbrille aufsetzen und demjenigen mit der Feder der Wahrheit ein großes “NEIN!” auf die schmutzigen Pranken tattooieren?

    http://www.turi2.de/aktuell/steuerberater-fordern-abschaffung-der-umsatzsteuer-ermaessigung-fuer-buecher/

    [*quote*]
    —————————————-
    Steuerberater fordern Abschaffung der Umsatzsteuer-Ermäßigung für Bücher.

    von Dirk Stascheit

    30. Sep. 2016, 11:43

    Buchmesse Leipzig
    Einheitlich hoch: Der Verband der Steuerberater DStV spricht sich für ein einfacheres Arbeitsleben seiner Mitglieder aus und drängt auf eine Vereinheitlichung der Mehrwertsteuersätze für Bücher und E-Books – zum höheren Standardsatz. In einer Antwort auf den öffentlichen Konsultationsaufruf der EU-Kommission fordert die Standesvertretung einheitliche und einfache europäische Regeln.

    Die je nach Leistungsort verschiedenen möglichen Umsatzsteuersätze seien nicht praktikabel. Der Ausnahmekatalog bei der Umsatzsteuer solle überarbeitet werden, im Gegenzug solle der Standardsatz von derzeit 19 % sinken. Dem Verband sei zwar die “kultur- und bildungspolitisch hohe Wertstellung von Büchern” klar, das rechtfertige aber nicht “eine Subvention des Buchmarktes”. Für gedruckte Bücher fallen derzeit die ermäßigten 7 % Mehrwertsteuer an, für E-Books 19 %.
    boersenblatt.net, dstv.de (Stellungnahme)
    —————————————-
    [*/quote*]

.

Verhindert den Tod des gedruckten Worts!
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Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

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Ein Herr vom Handelsblatt und der unsichtbare Minister Heiko Maas
Saturday 1 October 2016 @ 9:17 am

Liebe Freunde,

ein Herr vom Handelsblatt, Journaliste, der er ist, schrieb einen Artikel und zwitscherte darob auch online:

Kritik an dem Inhalt verstehen weder er noch Heiko Maas, der ein Herr Minister ist (so wird jedenfalls behauptet).

Ich bin ja nun kein Literaturkritiker, sondern Ingenieur, verstehe also mit der Sprache umzugehen, und kann nicht umhin, weder dem Herrn Minister noch dem Schreiber obsoleter Zeilen sonderliche Begabung in Sachen Logik zu bescheinigen.

Daß der Journaliste des Blattes Handel mich ob meiner Kritik nicht mag, ist Lichtjahre entfernt von jeglicher Befindlichkeit meinerseits. Allerdings blocken nicht nur er, sondern auch der Minister den von mir genutzten Twitter-Account. Der Journaliste hebet sich hinweg, sein Wulle geschehe. Aber darf sich ein Minister einfach so davonmachen?

Ein anderer Herr Politiker, “Arschloch” nannte er Jemanden öffentlich, innerörtlich mit dem gleichen Wort sogar seine eigenen Parteivereinsbrüder, die sich nicht der Knute der #Penisfrikasseekanzlerin Merkel unterwerfen, ist ja nun auch nicht gerade von der Muse geküßt. Aber auch er ist eine Person des öffentlichen Interesses. Also darf man über ihn schreiben.

Schreiben darf man als Mensch, als Bürger, ja, sogar als Journalist. Aber darf man auch lesen?

Darf sich ein Politiker einfach vor der Öffentlichkeit, vor den Bürgern – und sogar vor den Journalisten – verstecken, die ihm ungenehmen Bürger verbannen seine Worte zu lesen, und sich klammheimlich aus dem Staub machen?

Mich erinnert das irgendwie, und nicht entfernt, an Geheimjustiz. Die gab es ja auch. Die soll es sogar wieder geben, dank neuer Verträge mit den USA. Ob das Unsichtbarsein von Ministern ein Vorzeichen dieser kommenden Neuzeit in Neuland ist?

Wenn ein Journalist unsichtbar ist, dann ist er nicht einmal #Lügenpresse, dann ist er gar keine Presse, dann ist er ein Nichts.

Und der Herr Maas wäre also ein Nichtminister? Dieser Gedanke hat etwas…

Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

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Ein ganz gewöhnlicher Fall von Journalismus
Saturday 1 October 2016 @ 5:10 am

Es ist passiert: ein ganz gewöhnlicher Fall von Journalismus landet vor Gericht. Es ist kein ordentliches Gericht, sondern ein privates. Das schlägt einfach zu und das Opfer hat keine Chance zur Gegenwehr: Die “BILD-Zeitung” darf nicht mehr verkauft werden. Weil sie Schund ist.

“BILD-Zeitung”, na klar, kein Wunder, selbst schuld. Soll sie keinen Blödsinn schreiben. Bei jemand Anderem hätte man sofort “Zensur!” geschrien.

Das ist kein Witz. Der Fall ist real. Allerdings ist es nicht die “BILD-Zeitung”, sondern…

http://www.stern.de/digital/online/amazon–so-zockte-ein-pseudo-buchverleger-amazon-kunden-millionen-ab-7078290.html

…es ist ein gar normaler Fall von Journalismus.

Nahezu Alle kommen ungeschoren davon. Bloß der hier, den hat es erwischt.

Comments Off on Ein ganz gewöhnlicher Fall von Journalismus - Posted in Hochkultur,Medienmafia by  



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