{"id":1016,"date":"2015-04-22T04:31:24","date_gmt":"2015-04-22T12:31:24","guid":{"rendered":"http:\/\/ariplex.com\/folia\/?p=1016"},"modified":"2015-04-22T04:31:24","modified_gmt":"2015-04-22T12:31:24","slug":"der-tag-ist-gerettet-meinen-gluckwunsch-in-die-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/1016.htm","title":{"rendered":"Der Tag ist gerettet, meinen Gl\u00fcckwunsch in die Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Meinen Gl\u00fcckwunsch in die Schweiz. <\/p>\n<ul>[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nLiebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser<\/p>\n<p>In Deutschland erlebt die investigative Satire eine Aufschwung und behandelt ernste Themen wie den Stand der Reformen oder den Alltag der Menschen in Griechenland mit mehr Tiefgang als manche Dokumentation oder Nachrichtensendung. Lennart Laberenz schreibt von einer Mariettaslomkaisierung im politischen Journalismus und stellt dieser Entwicklung die Kabarettsendungen \u00abDie Anstalt\u00bb und die \u00abHeute-Show\u00bb gegen\u00fcber. Diese l\u00f6sen zwar die Probleme nicht, greifen aber die Onkelhaftigkeit des Fernsehens an.<\/p>\n<p>Lachen bis zum bitteren Ende<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/fernsehen\/lachen-bis-zum-bitteren-ende-1.18526963?extcid=Newsletter_22042015_Top-News_am_Morgen\">http:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/fernsehen\/lachen-bis-zum-bitteren-ende-1.18526963?extcid=Newsletter_22042015_Top-News_am_Morgen<\/a><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>Eine hervorragende Breitseite. Nicht die erste zum Thema. Warum ist die deutsche TV-Medieninfantilenz so bockstur und verweigert im Zustand des Vollverbl\u00f6dungsberieselns die Kontaktaufnahme mit der Realit\u00e4t? Was das deutsche &#8220;Qualit\u00e4ts&#8221;fernsehen bietet, \u00fcberschreitet die Grenze zur K\u00f6rperverletzung schon lange und unertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Warum werden als Sprecher Leute genommen, die sowas von total, v\u00f6llig, \u00fcber alle Ma\u00dfen UNGEEIGNET sind? H\u00f6ren sich teilweise an wie eine Trauerrede mit Lachengluckser. (Genau genommen: sie sind es&#8230;) Oder wie Schmierseifenverk\u00e4ufer. Und es wird immer und immer schlimmer. Gibt es keine Sprecherausbildung mehr? Gibt es keine Kontrolle der SPRACHE mehr? <\/p>\n<p>Warum werden bei einem Bericht von Irgendwo mitten vor dieses Irgendwo die &#8220;Reporter&#8221; gestellt und gefilmt? Man sieht nicht die Landschaft, nicht die H\u00e4user, nicht die Menschen, nein man sieht DEN REPORTER. Warum h\u00e4ngt man nicht gleich ein Bild von dem an die Wand und sendet den Text per Radio?<\/p>\n<p>Warum wird das TV verjugendisiert? Wen will man erreichen mit Suppenkaspern und Herumalbern, zum Beispiel von dieser Art?:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NbALyWZxgzU\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NbALyWZxgzU<\/a><\/p>\n<p>Inhalt? Null.<br \/>\n.<\/p>\n<p>Warum wird man nicht seri\u00f6s? Gut, gut, das ist eine verdammt ernste Forderung, ich wei\u00df, ich wei\u00df. Aber so ein kleines bi\u00dfchen, so ein klitzekleines bi\u00dfchen seri\u00f6s, ginge das wirklich nicht?<br \/>\n.<\/p>\n<p>&#8230; und bis dahin<\/p>\n<p>&#8230; h\u00f6rt Unsereins \u00f6sterreichisches Radio und liest Schweizer Zeitungen&#8230;  <\/p>\n<p>Gr\u00fc\u00dfe aus der Gutenberg-Galaxis [1]<\/p>\n<p>[1]<br \/>\nEin L\u00f6we!<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2015-04\/armenien-voelkermord-bundestag-anerkennung\">http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2015-04\/armenien-voelkermord-bundestag-anerkennung<\/a><\/p>\n<p>[2]<br \/>\nWarum darf heute eine Nachrichtensendung nur noch bl\u00f6de sein?<br \/>\nWarum bekommt man Sendezeit f\u00fcr seri\u00f6se Sendungen heute nur, wenn man sie Satire nennt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meinen Gl\u00fcckwunsch in die Schweiz. [*quote*] &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Liebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser In Deutschland erlebt die investigative Satire eine Aufschwung und behandelt ernste Themen wie den Stand der Reformen oder den Alltag der Menschen in Griechenland mit mehr Tiefgang als manche Dokumentation oder Nachrichtensendung. 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