{"id":1768,"date":"2017-02-12T18:55:07","date_gmt":"2017-02-13T02:55:07","guid":{"rendered":"http:\/\/ariplex.com\/folia\/?p=1768"},"modified":"2017-02-12T18:55:07","modified_gmt":"2017-02-13T02:55:07","slug":"prozessoren-volle-kraft-voraus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/1768.htm","title":{"rendered":"Prozessoren volle Kraft voraus!"},"content":{"rendered":"<p>Guten Morgen!<\/p>\n<p>Der Tagesbefehl lautet:<\/p>\n<p><strong>WOLLT IHR DIE TOTALE VERNETZUNG?<\/strong><br \/>\n.<\/p>\n<p>Mir nach!<br \/>\n.<\/p>\n<ul><a href=\"https:\/\/www.all-in.de\/nachrichten\/deutschland_welt\/politik\/Bundeswehr-will-kuenftig-mehr-auf-IT-Vernetzung-achten;art15808,2414349\">https:\/\/www.all-in.de\/nachrichten\/deutschland_welt\/politik\/Bundeswehr-will-kuenftig-mehr-auf-IT-Vernetzung-achten;art15808,2414349<\/a><\/p>\n<p>[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n12.02.2017 \u00b7 Berlin<br \/>\nBundeswehr will k\u00fcnftig mehr auf IT-Vernetzung achten<\/p>\n<p>Die Bundeswehr will bei k\u00fcnftigen Anschaffungen mehr auf die Vernetzbarkeit der IT achten.<\/p>\n<p>&#8220;Wir werden k\u00fcnftig etwa keine Schiffe mehr kaufen, wenn sich deren IT nicht einbinden l\u00e4sst&#8221;,<strong>[1]<\/strong> sagte Klaus Hardy M\u00fchleck, Leiter der neuen Abteilung &#8220;Cyber und Informationstechnik&#8221; des Verteidigungsministeriums, dem &#8220;Handelsblatt&#8221; (Montag). &#8220;In der vernetzten Welt von heute kann zum Beispiel die Marine nicht l\u00e4nger eigene Technologiel\u00f6sungen vorgeben&#8221; <strong>[2]<\/strong>, sagte er. F\u00fcr die Modernisierung ihrer IT baut die Bundeswehr derzeit massiv Stellen auf: 1.000 IT-Soldaten und 850 IT-Administratoren werden aktuell gesucht. M\u00fchleck fordert auch klarere Gesetzgebung und mehr Befugnisse zur Abwehr von Hackerangriffen.<\/p>\n<p>&#8220;Wenn wir feststellen, der Angriff auf uns kommt aus einem anderen Land, dann sollten wir beispielsweise Server ausschalten k\u00f6nnen, von denen die Angriffe ausgehen&#8221;, <strong>[3]<\/strong> sagte er der Zeitung. &#8220;Nicht immer ist sofort klar, woher ein Angriff kommt, und wer mit welchen Befugnissen reagieren kann&#8221;, bedauert er. Der fr\u00fchere Thyssen-Krupp-Manager arbeitet seit Oktober daran, die bisher selbstst\u00e4ndigen IT-Abteilungen von Heer, Marine, Luftwaffe und Streitkr\u00e4ftebasis in eine moderne IT-Architektur zu integrieren. Seit Anfang des Jahres untersteht die zuvor unter dem Namen Herkules teilprivatisierte Bundeswehrinformatik auch wieder allein dem Bund.<strong>[4]<\/strong><\/p>\n<p>\u00a9 Allg\u00e4uer Zeitungsverlag GmbH \/ rta.design GmbH<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>Angenommen, das sei KEINE Fake News, angenommen, es st\u00fcnde tats\u00e4chlich genau so da, das Gummiboot der deutschen Marine w\u00e4re an einem Kaktus verpufft&#8230;<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>[1]<\/strong><br \/>\n<strong><i>&#8220;Wir werden k\u00fcnftig etwa keine Schiffe mehr kaufen, wenn sich deren IT nicht einbinden l\u00e4sst&#8221;<\/i><\/strong><\/p>\n<p>Ein Goggomobil oder ein Borgwardt, das waren fr\u00fcher einmal Automobile. Das war in der Zeit als die Fu\u00dfg\u00e4nger von gerade erlerntem Landgang auf Bleifu\u00df umevolutionierten. Da stand so ein Automobil beim H\u00e4ndler im Schaufenster, man dr\u00fcckte sich die Nasen platt an der Fensterscheibe, und der Reinigungstrupp mu\u00dfte diese t\u00e4glich putzen. Wenn man denn eines Tages Geld hatte (woher und wie auch immer), kaufte man sich das &#8220;Wunschmobil&#8221; und brauste davon. <\/p>\n<p>Man nahm, was man kriegen konnte. Wirtschaftswunderland. <\/p>\n<p>Mit der Zeit erlahmte das Kaufinteresse und die Hersteller erlaubten gewisse &#8220;Freiheiten&#8221;, wie &#8220;diese Farbe&#8221; oder &#8220;Radio!&#8221;. Auch Polster mit und ohne Leder. So Kleinkram halt, um die Leute bei Kauflaune zu halten.  <\/p>\n<p>Dem Publikum wurde suggeriert, es sei von edlem Gebl\u00fct (&#8220;Der Kunde ist K\u00f6nig&#8221;), doch produziert wurde, was der Hersteller wollte. Der allein bestimmte. Das ist heute immer noch so, und schlimmer denn je zuvor. <\/p>\n<p>Wie anders die Welt der ECHTEN Herrscher, der Leute mit Geld: vom ma\u00dfgeschneiderten Haus bis zum ma\u00dfgeschneiderten Anzug. Passend zum Anzug das Mobil in der Farbe und im Design. Und erst dessen Motor- und Innenleben!<\/p>\n<p>Und jetzt, in der Welt der M\u00e4chtigen und Reichen und Herrscher, da sagt einer von denen: &#8220;Wir werden k\u00fcnftig etwa keine Schiffe mehr kaufen, wenn sich deren IT nicht einbinden l\u00e4sst&#8221;. <\/p>\n<p>WIE BITTE!? Kaufen denn unsere Kriegsherren ihre Schiffe von der Stange, gefaltet und gepl\u00e4ttet und lackiert nach Gusto des Metallbastlers in der Herstellerkomb\u00fcse?<\/p>\n<p>Man m\u00f6ge mir meine Unwissenheit verzeihen, aber ich dachte immer, die Milit\u00e4rs g\u00e4ben vor, was das Schiff k\u00f6nnen soll, und es wird nach ihren W\u00fcnschen AUFTRAGSFERTIGUNG betrieben. Aber, und das sehe ich mit Grausen: die Milit\u00e4rs bekommen, was ihnen der Koch vorsetzt.<\/p>\n<p>Mahlzeit!<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>[2]<\/strong><br \/>\n<strong><i>&#8220;In der vernetzten Welt von heute kann zum Beispiel die Marine nicht l\u00e4nger eigene Technologiel\u00f6sungen vorgeben&#8221;<\/i><\/strong><\/p>\n<p>War die Marine etwa so vorwitzig, AUFTRAGSfertigung verlangt (und auch bekommen) zu haben?<br \/>\n.<\/p>\n<p>Nun gut, das alles ist Gepl\u00e4nkel. Man gew\u00f6hnt sich dran, man hat sich daran gew\u00f6hnt, und man hat ja sowieso nichts zu melden. Aber DAS HIER l\u00e4\u00dft den Nacken zu Eis erstarren:<\/p>\n<p><strong>[3]<\/strong><br \/>\n<strong><i>&#8220;Wenn wir feststellen, der Angriff auf uns kommt aus einem anderen Land, dann sollten wir beispielsweise Server ausschalten k\u00f6nnen, von denen die Angriffe ausgehen&#8221;<\/i><\/strong><\/p>\n<p>WIE will denn die berittene Berliner Kriegsmarine die Server ausschalten? Ganz freundlich mit Hausbesuch?<\/p>\n<p>Die Iraner, deren Uranzentrifugen per Trojaner kunstvoll separiert wurden, d\u00fcrften diese Frage schon lange hin und her w\u00e4lzen. Was an der eigentlichen Sache jedoch nichts mehr \u00e4ndert, denn der Schaden ist da: die Trojaner haben zugeschlagen, und der Server hat seinen Zweck l\u00e4ngst erf\u00fcllt. <\/p>\n<p>Ferdinand Porsche, Erbauer von Traumautomobilen, soll gesagt haben: <\/p>\n<ul>&#8220;Welches ist der beste Rennwagen?<br \/>\nDer, der als erster durchs Ziel f\u00e4hrt und dann auseinanderf\u00e4llt!&#8221;<\/ul>\n<p>F\u00fcr Nichtingenieure und Nichtbetriebswirtschaftler: Der Rennwagen hat seine Zielvorgaben exakt erf\u00fcllt mit dem daf\u00fcr minimalen Einsatz: Rennen gewonnen, Soll erf\u00fcllt, soll er doch zu Staub zerfallen!<\/p>\n<p>Bei einem Trojanerangriff hat der Server die gleiche Funktion wie eine Rakete: Fliegen, Zuschlagen, und Exitus. Wer wollte sich bei einer Rakete noch bei ihren rauchenden Tr\u00fcmmern beschweren&#8230;? Und der Server hat sich auftragsgem\u00e4\u00df nach erfolgter Aussendung der Trojaner selber plattformatiert. Ob mit oder ohne Rauchwolke, das liegt im Sch\u00f6nheitsempfinden des Programmdesigners&#8230;<br \/>\n.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es GUTE und sehr wirksame Methoden gegen solche Angriffe: <\/p>\n<ul>1. Andere Prozessoren und andere Hardware!<br \/>\n2. NICHT vernetzen, sondern autonome Inseln!<br \/>\n3. Alles SELBER entwickeln und herstellen!<\/ul>\n<p>Gegen diese 3 Grundregeln will die Bundeswehr versto\u00dfen. Wenn Gewehre nichts mehr taugen, die Hubschrauber nicht mehr fliegen, wozu braucht man dann noch eine IT? Als Alibi? Oder als S\u00fcndenbock?<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>[4]<\/strong><br \/>\n<strong><i>&#8220;Seit Anfang des Jahres untersteht die zuvor unter dem Namen Herkules teilprivatisierte Bundeswehrinformatik auch wieder allein dem Bund.&#8221;<\/i><\/strong><\/p>\n<p>Teilprivatisiert? So als Wochenends\u00f6ldnerarmee, oder wie soll man sich das vorstellen? <\/p>\n<p>Falls Stephen King der Stoff ausgeht, in Deutschland findet er neuen. Mehr als genug&#8230;<br \/>\n.<\/p>\n<p>Nach mir die Sintflut. [*]<\/p>\n<p>[*] Die war \u00fcbrigens auch sehr maritim.<\/p>\n<p>&#8212;&#8211;<br \/>\n&#8220;Dumm wie ein Deutscher<br \/>\nJournaillisten und andere Logorrhoiker:Macher und Hinterm\u00e4nner des Bullshitcontent<br \/>\nTilllate &#8211; Der Jugendkanal von 20 Minuten&#8221;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/transgallaxys.com\/~kanzlerzwo\/index.php?topic=9148\">http:\/\/transgallaxys.com\/~kanzlerzwo\/index.php?topic=9148<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guten Morgen! 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