{"id":623,"date":"2014-02-11T07:15:26","date_gmt":"2014-02-11T15:15:26","guid":{"rendered":"http:\/\/ariplex.com\/folia\/?p=623"},"modified":"2014-12-17T18:17:36","modified_gmt":"2014-12-18T02:17:36","slug":"diese-welt-ist-ein-jammertal-wozu-noch-eintritt-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/623.htm","title":{"rendered":"Diese Welt ist ein Jammertal. Wozu noch Eintritt zahlen?"},"content":{"rendered":"<p>In der Schweiz wurde ein interessantes Experiment gemacht: Leserkommentare verh\u00f6kern. Nicht wie \u00fcblich (die Leser zahlen), sondern umgekehrt: wer auf den Putz hauen will, mu\u00df zahlen. So jedenfalls habe ich den Artikel dazu verstanden.<\/p>\n<ul><a href=\"http:\/\/medienwoche.ch\/2014\/01\/17\/den-kommentarmuell-versilbern\/\">http:\/\/medienwoche.ch\/2014\/01\/17\/den-kommentarmuell-versilbern\/<\/a><\/p>\n<p>[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\nDas Problem mit der zweifelhaften Qualit\u00e4t der Leserkommentare<br \/>\nkennen l\u00e4ngst nicht alle Online-Medien. Wer fr\u00fchzeitig klare<br \/>\nSpielregeln aufstellt und diese auch durchsetzt, hat gute<br \/>\nChancen nicht in den Schlamassel reinzurutschen. Wer aber die<br \/>\nZ\u00fcgel schleifen l\u00e4sst, hat verloren. Kommentarbereiche ziehen<br \/>\nMitteilungsbed\u00fcrftige aller Couleur an. Und wenn sie sich lange<br \/>\ngenug ungest\u00f6rt unter ihresgleichen austoben d\u00fcrfen, wollen sie<br \/>\nimmer mehr davon.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>In Deutschland ist Pr\u00fcgeln eine heiter betriebene Volksbelustigung, siehe<\/p>\n<ul>Hochkultur: Mitpr\u00fcgeln in Deutschland!<br \/>\n<a href=\"http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/14.htm\">http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/14.htm<\/a><\/ul>\n<p>Die Massen an Traffic, mit denen die eingebettete Reklame den Inserenten verkauft wird, stammen aus einer nicht mal gro\u00dfen Zahl von Schlammspringern (nennen wir sie mal so), die den lieben langen Tag nichts anderes mit sich anzufangen wissen, als in Kommentarteilen sinnlos herumzuquasseln.<\/p>\n<p>Ob den Inserenten diese Tatsache der Trafficerzeugung in voller Konsequenz bewu\u00dft ist? Dar\u00fcber wurde \u00fcbrigens schon 2001 geschrieben, vor \u00fcber 13 Jahren!:<\/p>\n<ul>Internet-Foren<br \/>\nJ&#8217;accuse<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ariplex.com\/ama\/ama_for1.htm\">http:\/\/www.ariplex.com\/ama\/ama_for1.htm<\/a><\/ul>\n<p>Nat\u00fcrlich, eines sollte klar sein: das &#8220;in Kommentarteilen sinnlos herumzuquasseln&#8221; stimmt nur dann, wenn es in der Tat sinnlos ist. OB es sinnlos ist, h\u00e4ngt aber von der Moderation ab! Es ist nicht der Schlammspringer f\u00fcr die Situation verantwortlich, sondern die Moderation der Kommentare. Genau da ist das Problem: fast Niemand in Deutschland ist dazu geistig in der Lage, weder in Kleinstredaktionen noch in den gro\u00dfen GEZ-zwangsbezahlten Milliardenunternehmen.<\/p>\n<p>Wenn man eine Zeitung machen will, dann macht man eine Zeitung. Ein ZUS\u00c4TZLICHES Einkommen oder eine Festigung der Marktposition (&#8220;Leser-Blatt-Bindung&#8221;) durch &#8220;Beteiligung des B\u00fcrgers\/Lesers&#8221; gibt es aber nur durch ZUS\u00c4TZLICHE Leistung.<\/p>\n<p>Eben die wird nicht erbracht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Schweiz wurde ein interessantes Experiment gemacht: Leserkommentare verh\u00f6kern. Nicht wie \u00fcblich (die Leser zahlen), sondern umgekehrt: wer auf den Putz hauen will, mu\u00df zahlen. So jedenfalls habe ich den Artikel dazu verstanden. http:\/\/medienwoche.ch\/2014\/01\/17\/den-kommentarmuell-versilbern\/ [*quote*] &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; Das Problem mit der zweifelhaften Qualit\u00e4t der Leserkommentare kennen l\u00e4ngst nicht alle Online-Medien. 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