{"id":666,"date":"2014-04-12T17:35:00","date_gmt":"2014-04-13T01:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/ariplex.com\/folia\/?p=666"},"modified":"2019-09-10T08:39:20","modified_gmt":"2019-09-10T16:39:20","slug":"die-grose-luge-in-homoopathika-ist-nichts-drin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/666.htm","title":{"rendered":"Die gro\u00dfe L\u00fcge &#8220;in Hom\u00f6opathika ist nichts drin&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Der folgende Text stammt aus dem April 2014 und wurde damals wegen laufender Recherchen nicht ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><b>Die gro\u00dfe L\u00fcge &#8220;in Hom\u00f6opathika ist nichts drin&#8221;<\/b><\/p>\n<p>Immer wieder hei\u00dft es, in Hom\u00f6opathika seien keine pharmazeutisch wirksamen Substanzen enthalten. Doch diese Behauptung ist falsch.<\/p>\n<p>Um zu zeigen, warum diese Behauptung falsch ist, mu\u00df ich an mehreren Punkten ansetzen, denn der Betrug mit den Hom\u00f6opathika ist mit mehr als nur einem Trick aufgesetzt.<\/p>\n<p>Beginnen wir mit einer Gesetzes\u00e4nderung, anno 1997.<\/p>\n<p>Am 19.05.1997 schrieb Marco Evers im Spiegel in seinem Artikel &#8220;R\u00fcckfall ins Mittelalter&#8221;<\/p>\n<ul><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-8716404.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-8716404.html<\/a><br \/>\n(Hervorhebungen von mir)<br \/>\n[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n<strong>&#8220;R\u00fcckfall ins Mittelalter&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Mit einer winzigen Gesetzes\u00e4nderung will Bonn Milliarden f\u00fcr die &#8220;sanfte Medizin&#8221; lockermachen. K\u00fcnftig sollen alternative Heilmethoden auf Kosten der Krankenkassen abgerechnet werden &#8211; auch dann, wenn sie nicht nachweisbar wirksam sind.<\/p>\n<p>Von klein auf sieht sich Beatrix Philipp, 51, verschw\u00f6rerischer Unterdr\u00fcckung ausgesetzt. Ihr Vater war Naturheiler und Hom\u00f6opath, und immer sei er von Medizinern angefeindet worden, die ihm Quacksalberei vorgeworfen h\u00e4tten. &#8220;Das hatte Kampagnencharakter&#8221;, emp\u00f6rt sie sich.<\/p>\n<p>Bei ihr daheim in D\u00fcsseldorf gilt die Lehre des seligen Vaters bis heute als der Weisheit letzter Schlu\u00df. &#8220;Wenn meine beiden Kinder Kopfschmerzen oder eine leichte Grippe haben, dann kriegen sie keine Tablette, sondern einen Einlauf&#8221;, verr\u00e4t Frau Philipp. Und fr\u00f6hlich bekennt sie: In Sachen alternativer Medizin &#8220;bin ich eine richtige \u00dcberzeugungst\u00e4terin&#8221;.<\/p>\n<p>Zur Attent\u00e4terin auf die wissenschaftlich fundierte Medizin ist die Grundschullehrerin jetzt geworden. Seit 1994 sitzt <strong>Beatrix Philipp<\/strong> im Bundestag in den hinteren Reihen der CDU und ist Mitglied im Gesundheitsausschu\u00df. Dort <strong>hat<\/strong> sie <strong>in einer Nacht- und Nebelaktion eine winzige, aber in ihrer Absurdit\u00e4t h\u00f6chst folgenreiche Gesetzes\u00e4nderung auf den Weg gebracht.<\/strong><\/p>\n<p>Der Gesundheitspolitikerin ist das Kunstst\u00fcck gelungen, mit einem Zusatz von nur vier W\u00f6rtern zu einem Gesetzentwurf das medizinische Establishment gegen sich aufzubringen und Deutschlands Krankenkassen in Furcht und Schrecken zu versetzen.<\/p>\n<p>Das ge\u00e4nderte Gesetz, am 20. M\u00e4rz in dritter Lesung verabschiedet, derzeit im Vermittlungsausschu\u00df anh\u00e4ngig, wird am 12. Juni den Bundestag erneut besch\u00e4ftigen. Kommt es durch, k\u00f6nnte es das deutsche Gesundheitswesen vor einen Wendepunkt stellen.<\/p>\n<p>Die folgenschwere \u00c4nderung blieb in Bonn fast unbemerkt. Die Hauptakteure m\u00fcssen mit der gro\u00dfen Politik besch\u00e4ftigt gewesen sein, mit Steuer- oder Rentenreform, Sanierung des Haushalts oder Erf\u00fcllung der Maastricht-Kriterien. In Fraktionssitzungen und in der Plenardebatte erw\u00e4hnten Gesundheitsminister Horst Seehofer und CDU-Gesundheitssprecher Wolfgang Lohmann den Philipp-Vorsto\u00df nur mit wenigen Worten. Keiner schlug Alarm.<\/p>\n<p>Namhafte Mediziner hingegen warnen, das ge\u00e4nderte Gesetz bedeute im Kern, da\u00df k\u00fcnftig jeder niedergelassene Kassenarzt jede noch so abstruse Heilmethode auf Krankenschein abrechnen darf &#8211; selbst wenn seine P\u00fclverchen, W\u00e4sserchen und Heilslehren nach medizinischem Wissensstand noch niemals einem Patienten genutzt haben.<\/p>\n<p>Das Spektrum der von \u00c4rzten eingesetzten Au\u00dfenseitermethoden, die sie k\u00fcnftig wom\u00f6glich auf Kosten der Solidargemeinschaft sollen aus\u00fcben d\u00fcrfen, reicht weit: von der Urintherapie \u00fcber die Elektroakupunktur und Irisdiagnostik bis hin zur Einhandw\u00fcnschelrute (&#8220;Biotensor&#8221;).<\/p>\n<p><strong>Angesichts dieses Bonner Bubenst\u00fccks macht sich ungl\u00e4ubiges Entsetzen breit in Universit\u00e4ten, Krankenkassen und medizinischen Fachgesellschaften. Die Gesetzes\u00e4nderung, urteilt Hermann Schulte-Sasse, 49, Leiter der Stabsstelle Medizin beim AOK-Bundesverband, &#8220;ist ein teures Kuckucksei&#8221;.<\/strong><\/p>\n<p>Eine Resolution der Deutschen Krebsgesellschaft moniert verst\u00e4ndnislos: &#8220;In einer Zeit, in der den Krebspatienten medizinisch notwendige Rehabilitationsma\u00dfnahmen gek\u00fcrzt oder sogar gestrichen werden, wird die Hintert\u00fcr ge\u00f6ffnet f\u00fcr Ausgaben in Milliardenh\u00f6he, deren Nutzen f\u00fcr Patienten nicht erwiesen ist.&#8221;<\/p>\n<p>N\u00fcchterne Wissenschaftler wie der Heidelberger Onkologe Peter Drings halten das Gesetz f\u00fcr einen &#8220;durch nichts in der Welt zu rechtfertigenden Unsinn&#8221;. Mit dieser \u00c4nderung, mahnt auch Johannes K\u00f6bberling, 57, Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Innere Medizin, &#8220;ist jedem selbsternannten Heiler und seinen J\u00fcngern der Weg in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen geebnet&#8221;.<\/p>\n<p>M\u00f6glich wird der Irrwitz, der die Einsparbem\u00fchungen im Gesundheitswesen ad absurdum f\u00fchrt, durch die Neufassung des Paragraphen 135 im Sozialgesetzbuch (SGB V). Unter der \u00dcberschrift &#8220;Qualit\u00e4tssicherung der vertrags\u00e4rztlichen Versorgung&#8221; hei\u00dft es dort bisher: <strong>Neue medizinische Verfahren k\u00f6nnen nur dann von Krankenkassen bezahlt werden, wenn ihre Wirksamkeit &#8220;nach dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse&#8221; anerkannt ist.<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Passus hat sich bew\u00e4hrt. Mit ihm konnten Krankenkassen die wuchernde Vielfalt von Heilmethoden ohne nachgewiesene Wirksamkeit aus ihrem Pflichtangebot verbannen. Das knappe Geld der Solidargemeinschaft sollte nur auf jene Verfahren verwandt werden, deren Nutzen belegt ist.<br \/>\n[&#8230;]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>.<br \/>\nDie damals durchgef\u00fchrte \u00c4nderung durch Einf\u00fcgen von nur 4 W\u00f6rtern machte aus<\/p>\n<ul>[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nNeue medizinische Verfahren k\u00f6nnen nur dann von Krankenkassen bezahlt werden, wenn ihre Wirksamkeit <strong>&#8220;nach dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse&#8221;<\/strong> anerkannt ist.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>einen globalen Persilschein:<\/p>\n<ul>[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nK\u00fcnftig, nach dem ge\u00e4nderten Gesetzentwurf, sollen die Kassen zahlen, wenn ein Verfahren nach dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse <strong>&#8220;in der jeweiligen Therapierichtung&#8221;<\/strong> anerkannt ist. Mit dem Einschub dieser vier unscheinbaren W\u00f6rter schl\u00e4gt die Abgeordnete Philipp, mit den Stimmen der CDU und FDP, eine Bresche in das bestehende System eines wissenschaftlich orientierten Gesundheitswesens.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>.<br \/>\nIn diesem Punkt<\/p>\n<ul>[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nBeabsichtigte Folge der \u00c4nderung: Sobald sich eine Vereinigung von \u00c4rzten, die etwa dem Pendeln oder Handauflegen anh\u00e4ngen, in selbstverlegten Fachzeitschriften attestiert, da\u00df Handauflegen und Pendeln nach ihren eigenen Erkenntnissen wirksame Behandlungsformen sind, <strong>d\u00fcrfen die Heiler auf Kassengeld hoffen<\/strong>.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>jedoch liegt ein Irrtum. Wenn ein Behandler von einer Krankenversicherung bezahlt wird, erh\u00e4lt er weniger Geld als bei einer privaten Abrechnung. Insofern w\u00fcrde er sich ins eigene Fleisch schneiden, wenn er sich einem strengen Reglement unterwerfen w\u00fcrde, bei dem er st\u00e4ndig kontrolliert und seine Preise gedr\u00fcckt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Nein, der Trick besteht darin, erst einmal ERLAUBT zu sein.<\/p>\n<p>Wenn eine Krankenversicherung ein Verfahren nicht bezahlt, das ist zweitrangig. Viel wichtiger ist, da\u00df dem Behandler seine T\u00e4tigkeit nicht verboten werden kann. Durch den Binnenkonsens ist nahezu jede Idiotie erlaubt. Es gen\u00fcgt der Hinweis, da\u00df &#8220;diese Behandlung nicht von der Schulmedizin anerkannt&#8221; ist. So oder \u00e4hnlich mu\u00df der Kunde &#8220;aufgekl\u00e4rt&#8221; werden, schon k\u00f6nnen weder Gewerbeaufsichtsamt noch andere zum Schutz der Patienten t\u00e4tige Institutionen den Behandler juristisch aus dem Verkehr ziehen. Nicht wenige Patientensch\u00fctzer und Staatsanw\u00e4lte sind an dieser Stelle gescheitert.<\/p>\n<p>Daran wird sich auf absehbare Zeit nichts \u00e4ndern. Deutschland ist ein T\u00e4terland, in dem Betr\u00fcger selbst Todkranken ungehindert den letzten Cent abnehmen k\u00f6nnen. Einzig und allein: die T\u00e4ter haben sich UNTER SICH an die Regeln des lauteren Wettbewerbs zu halten.<\/p>\n<p>.<br \/>\nMan sollte als rational denkender B\u00fcrger eines Rechtsstaats annehmen d\u00fcrfen, da\u00df diese Gesetzes\u00e4nderung NICHT durchkommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Man irrt. Deutschland ist kein Rechtsstaat. Der Rechtsstaat ist eine Fiktion, Opium f\u00fcr das Volk, auf da\u00df es die ehrw\u00fcrdige Gesellschaft der Regierenden nicht in ihrer Ruhe st\u00f6re. Wie bei Kaiser Wilhelm gilt: &#8220;Ruhe ist die erste B\u00fcrgerpflicht.&#8221;<\/p>\n<p>Die Gesetzes\u00e4nderung kam durch. Nun sollte man doch annehmen d\u00fcrfen, da\u00df die kriminelle Gesetzes\u00e4nderung sp\u00e4ter wieder zur\u00fcckgenommen werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nein. Auch das nicht.<\/p>\n<p>Um die geistige Haltung der ehrenwerten Gesellschaft zu beschreiben eine Anmerkung zu einer \u00e4lteren Fehlleistung des Bundestags. Es mag wohl \u00fcber 30 Jahre her sein, da wurde vom Bundestag ein Gesetz beschlossen, das &#8211; wie viele andere &#8211; als geisteskrank bezeichnet werden darf. Als ein Journalist einige Zeit nach Erla\u00df des Gesetzes in einem sp\u00e4ter in Rundfunk\/Fernsehen ver\u00f6ffentlichten Interview einen Politiker fragte, warum der Bundestag den offenkundigen Fehler nicht korrigieren w\u00fcrde, bekam er und bekam die Bev\u00f6lkerung (sinngem\u00e4\u00df) diese Antwort: Mit der Korrektur w\u00fcrde der Bundestag zugeben, da\u00df er sich geirrt habe. Das d\u00fcrfe nicht geschehen.<\/p>\n<p>Marie-Antoinette und ihr K\u00f6nig h\u00e4tten es trefflicher nicht sagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>.<br \/>\nFassen wir zusammen: Die Einf\u00fcgung der 4 W\u00f6rter in das Gesetz erlaubt einen Binnenkonsens, der die Behandler juristisch fast nicht angreifbar macht. Sie \u00f6ffnet jeder Idiotie T\u00fcr und Tor, und wird auf lange Zeit vom Gesetzgeber nicht beseitigt werden.<\/p>\n<p>.<br \/>\nHeute, wo der Bundestag sich nahezu w\u00f6chentlich in der nach unten offenen Kanzlerskala in noch tiefere Tieren der Absurdit\u00e4t, der organisierten Kriminalit\u00e4t und der opportunen Vermarktung selbst der Genitalzerst\u00f6rung von Kindern ergeht, ist man seines Lebens nicht sicher. Doch ist daf\u00fcr nicht nur der Bundestag verantwortlich, sondern auch die Krankenversicherungen, die \u00c4rztekammern, und und und&#8230;<\/p>\n<p>Einer der \u00fcbelsten T\u00e4ter ist &#8230; die Bundes\u00e4rztekammer, deren damaliger Pr\u00e4sident Hoppe im Jahr 2004 beispielsweise von oben herab verk\u00fcndete:<\/p>\n<ul>[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n<strong>Eine Reduktion der Schulmedizin auf den Begriff der<br \/>\n&#8220;naturwissenschaftlichen Medizin&#8221; ist nicht statthaft.<\/strong><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/p>\n<p>Mehr dazu in: &#8220;Der Fall Hoppe&#8221;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ariplex.com\/ama\/amahoppe.htm\">http:\/\/www.ariplex.com\/ama\/amahoppe.htm<\/a><\/ul>\n<p>Man verging sich und man vergeht sich an den elementarsten Rechten der Kranken. Hauptmotor und -auftraggeber dabei: Hom\u00f6opathen. Sie haben zwar nicht das meiste Geld&#8230; und k\u00f6nnen auch finanziell nicht am meisten profitieren. Aber sie haben neben Anthroposophen den gr\u00f6\u00dften Wahn. (Andere, wie zum Beispiel Magnetfeld-Behandler, haben weltweit jeweils MILLIARDEN Euro Jahresums\u00e4tze, sind aber technisch orientiert und nicht esoterisch wahnhaft, sondern bewu\u00dfte Betr\u00fcger.)<\/p>\n<p>Die Frage ist, wie Hom\u00f6opathen es &#8211; unter anderem &#8211; geschafft haben, ihren Wahn ohne gro\u00dfe Gegenwehr durchzudr\u00fccken. Eine der Antworten liegt in der L\u00fcge: <strong>&#8220;In hom\u00f6opathischen Mitteln ist nichts drin.&#8221;<\/strong><\/p>\n<ul><strong>Der Trick bei dieser L\u00fcge:<\/p>\n<p>1. Wenn da nichts drin ist, dann kann es auch keinen Schaden hervorrufen.<\/p>\n<p><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong>2. Wenn es keinen Schaden hervorrufen kann, dann la\u00dft den Leuten doch ihren Glauben.<\/strong><\/ul>\n<p>Selbst aggressivste Widersacher der Hom\u00f6opathie beharren auf der Behauptung, in Hom\u00f6opathika sei nichts Substanzielles mehr enthalten. Also sei die Einnahme harmlos.<\/p>\n<p>Wie pervers diese Behauptung ist, zeigt sich bei Diskussionen mit aggressiven Gegnern der Hom\u00f6opathie: da geben sie durchaus zu, da\u00df es hom\u00f6opathische Arzneimittel gibt, in denen DOCH pharmazeutisch wirksame Mengen an Substanzen enthalten sind. Dennoch, wenn sie den Mund gegen die Hom\u00f6opathie aufmachen, kommen sie unisono mit der nachweisbar falschen Behauptung, in Hom\u00f6opathika seien keine pharmazeutisch wirksamen Substanzen nachweisbar.<\/p>\n<p>An dieser Stelle ein Beispiel f\u00fcr vorhandene, wirksame Gifte: Quecksilberverbindungen. Quecksilberverbindungen geh\u00f6ren zu den am h\u00e4ufigsten eingesetzten hom\u00f6opathischen Mitteln.<\/p>\n<ul>&#8220;Repertorium hydrargyrum<br \/>\nWie man Kranken Quecksilber verkauft&#8221;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ariplex.com\/ama\/ama_rep1.htm\">http:\/\/www.ariplex.com\/ama\/ama_rep1.htm<\/a><br \/>\n(Zitate aus Tabelle)<br \/>\n[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nTabelle 2<\/p>\n<p>Mercurius bijodatus<br \/>\n<strong>Quecksilberjodid<\/strong><br \/>\nHgJ2<br \/>\nVerschreibungspflichtig bis einschlie\u00dflich D3<br \/>\nVorschrift 6: Verreibung = D1<br \/>\nSV L\u00f6sung = D3<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Tabletten (Dil): D4, D6, D3<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Ampullen       : D6, D8, D15<\/p>\n<p>Mercurius cyanatus<br \/>\n<strong>Quecksilbercyanid<\/strong><br \/>\nHg(CN)2<br \/>\nVerschreibungspflichtig bis einschlie\u00dflich D3<br \/>\nVorschrift 6: Verreibung = D1<br \/>\nL\u00f6sung = D2<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Tabletten (Dil): D6, D4<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Ampullen       : D6<\/p>\n<p>Mercurius dulcis<br \/>\n<strong>Quecksilberchlor\u00fcr<\/strong><br \/>\nHg2Cl2<br \/>\nVerschreibungspflichtig bis einschlie\u00dflich D3<br \/>\nVorschrift 6: Verreibung = D1<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Tabletten : D4,D3<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Ampullen  : D8<\/p>\n<p><strong>Mercurius solubilis<\/strong><br \/>\nEin Gemenge, das im wesentlichen <strong>Mercuroamidonitrat = NH2Hg2NO3,<br \/>\nmetallisches Hg und Quecksilber(I)oxid Hg2O enth\u00e4lt<\/strong>.<\/p>\n<p>Verschreibungspflichtig bis einschlie\u00dflich D3<br \/>\nVorschrift 6: Verreibung = D1<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Tabletten : D4, D6, D12, D3<br \/>\nDil                     : D8<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Ampullen  : D8, D10, D12, D15 und h\u00f6her<\/p>\n<p>Mercurius sublimatus corrosivus<br \/>\n<strong>Quecksilebrchlorid<\/strong><br \/>\nHgCl2<br \/>\nVerschreibungspflichtig bis einschlie\u00dflich D3<br \/>\nVorschrift 5a: L\u00f6sung = D1<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Tabletten (Dil): D6, D4<\/p>\n<p>Mercurius sulfuratus ruber<br \/>\nsiehe auch Cinnabaris<br \/>\nHydrargyrum sulfuratum rubrum<br \/>\n<strong>Quecksilbersulfid<\/strong><br \/>\nZinnober<\/p>\n<p>(wird allgemein als &#8220;Cinnabaris&#8221; rezeptiert)<br \/>\nVerschreibungspflichtig bis einschlie\u00dflich D3<br \/>\nVorschrift 6: Verreibung = D1<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Tabletten : D4, D3, D6<\/p>\n<p>Mercurius vivus<br \/>\n<strong>Quecksilber<\/strong><br \/>\nHg<br \/>\nVerschreibungspflichtig bis einschlie\u00dflich D3<br \/>\nVorschrift 6: Verreibung = D1<br \/>\nGebr\u00e4uchliche Tabletten : D4<br \/>\nEntspricht vollkommen den Indikationen von Mercurius solubilis.<\/p>\n<p>Cinnabaris<br \/>\nCinnabaris = <strong>rotes Quecksilbersulfid,<\/strong><br \/>\nDaten wie Mercurius sulfuratus ruber<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>Ich will hier nicht weiter auf die einzelnen Verbindungen eingehen. Wichtig ist bei ALLEN die angegebene Verd\u00fcnnung: Beachten Sie, in welch starker Dosierung die Gifte eingesetzt werden. Der Vermerk \u00fcber die &#8220;Verschreibungspflicht bis einschlie\u00dflich D3&#8221; ist bei so starken Giften wie diesen Quecksilberverbindungen der blanke Hohn.<\/p>\n<p>Ich habe die Darstellung der Verwendung von Quecksilber bereits 2001 ver\u00f6ffentlicht. In den seither vergangenen 13 Jahren hat sich an der von den &#8220;Skeptikern&#8221; gemachten Behauptung &#8220;In Hom\u00f6opathie ist nichts drin&#8221; nichts ge\u00e4ndert. Die &#8220;Skeptiker&#8221; geh\u00f6ren damit zu den gr\u00f6\u00dften Wassertr\u00e4gern der Hom\u00f6opathie. Difficile est satiram non scribere.<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Warum ist die Behauptung &#8220;In Hom\u00f6opathie ist nichts drin&#8221; f\u00fcr die Hom\u00f6opathen so eminent wichtig?<\/strong><\/p>\n<p>Wie bereits gesagt, dient diese Behauptung als Persilschein:<\/p>\n<ul><strong>1. Wenn da nichts drin ist, dann kann es auch keinen Schaden hervorrufen.<\/p>\n<p><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong><\/strong><strong>2. Wenn es keinen Schaden hervorrufen kann, dann la\u00dft den Leuten doch ihren Glauben.<\/strong><\/ul>\n<p>.<br \/>\nWie ebenfalls bereits gesagt: selbst aggressivste Gegner der Hom\u00f6opathie posaunen diesen Persilschein unentwegt in die Welt. Dabei ist, wie gezeigt, die Behauptung, in Hom\u00f6opathika seien keine pharmazeutisch wirksamen Substanzmengen, falsch.<\/p>\n<p>Worin besteht nun der Fehler? Was ist die L\u00fcge?<\/p>\n<p>Der Fehler ist schlicht und einfach die Verallgemeinerung. Es gibt viele hom\u00f6opathische Arzneimittel, in denen tats\u00e4chlich keine pharmazeutisch wirksamen Substanzmengen enthalten sind. MIT *DIESEN* ARZNEIMITTELN wird jedoch F\u00dcR ALLE HOM\u00d6OPATHISCHEN ARZNEIMITTEL behauptet, sie enthielten keine pharmazeutisch wirksamen Substanzmengen. Und das ist, wie gezeigt, falsch.<\/p>\n<p>Hom\u00f6opathen wissen das. Die Hom\u00f6opathen wissen das. Vor allem aber wissen das die Hersteller der Hom\u00f6opathika. Auch der Gesetzgeber wei\u00df es, bzw er sollte es wissen, wenn er seiner Pflicht gen\u00fcgen und lesen w\u00fcrde, was er da als Gesetz beschlie\u00dft. Das &#8220;Hom\u00f6opathische Arzneibuch&#8221;, es hat de fakto Gesetzeskraft,  beweist das. Siehe hierzu:<\/p>\n<ul>&#8220;Beweisst\u00fcck der Anklage: Auszug aus dem Hom\u00f6opathischen Arzneibuch&#8221;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/643.htm\">http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/643.htm<\/a><\/p>\n<p>&#8220;Beweisst\u00fcck der Anklage: das Hom\u00f6opathische Arzneibuch&#8221;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/647.htm\">http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/647.htm<\/a><\/ul>\n<p>.<br \/>\nFassen wir zusammen:<\/p>\n<p>1. Die Behauptung &#8220;In Hom\u00f6opathika ist nichts drin&#8221; ist falsch.<\/p>\n<p>2. Die Behauptung &#8220;In Hom\u00f6opathika ist nichts drin&#8221; ist eine L\u00fcge, was sowohl die Hom\u00f6opathen wissen, als auch die Gegner der Hom\u00f6opathie, als auch der Gesetzgeber.<\/p>\n<p>3. Die Behauptung &#8220;In Hom\u00f6opathika ist nichts drin&#8221; dient als Hebel, um eine generelle Freigabe der Hom\u00f6opathie &#8211; als angeblich ungef\u00e4hrlich &#8211; durchzusetzen.<\/p>\n<p>.<br \/>\nDer 3. Punkt ist dabei von EXTREMER WICHTIGKEIT! Es geht dabei jedoch nicht um die Freigabe von h\u00f6heren Wirkstoffmengen, wie zum Beispiel bei den gezeigten Quecksilberverbindungen, sondern um ganz etwas anderes.<\/p>\n<p>Hom\u00f6opathie ist eine HERSTELLUNGSMETHODE. Wie irrsinnig diese Herstellungsmethode auch sein mag, es gibt noch etwas Idiotischeres: Der Bundestag hat beschlossen, da\u00df nach den Herstellungsregeln der Hom\u00f6opathie (die man in Gesetzesrang erhob, siehe Einleitung im &#8220;Hom\u00f6opathischen Arzneibuch&#8221;) hergestellte Substanzen KEINEN NACHWEIS DER MEDIZINISCHEN WIRKSAMKEIT ben\u00f6tigen. Ein Hersteller braucht seine Mittel lediglich nach den Herstellungsregeln herzustellen, schon kann er sie registrieren lassen; keinerlei sonstige Nachweise n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr die wissenschaftlich arbeitende pharmazeutische Industrie geltende Verpflichtung, in Studien die Wirksamkeit nachzuweisen, besteht f\u00fcr Hom\u00f6opathika nicht. Gigantische Kosten, die f\u00fcr die Entwicklung wissenschaftlicher Medizin notwendig sind, fallen bei Hom\u00f6opathika weg. Das ist einerseits ein extremst unlauterer Wettbewerbsvorteil zugunsten der Hom\u00f6opathika und andererseits ein extremst betr\u00fcgerisches Verhalten des Gesetzgebers gegen\u00fcber dem B\u00fcrger, dem jeder Schund als Medizin verkauft werden darf.<\/p>\n<p>Das BfArM schreibt dazu:<\/p>\n<ul><a href=\"http:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Arzneimittel\/zul\/zulassungsarten\/besTherap\/_node.html\">http:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Arzneimittel\/zul\/zulassungsarten\/besTherap\/_node.html<\/a><br \/>\n(Hervorhebungen von mir)<br \/>\n[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nStartseite<br \/>\nArzneimittel<br \/>\nArzneimittelzulassung<br \/>\nZulassungsarten<br \/>\n<strong>Besondere Therapierichtungen<\/strong><\/p>\n<p>Besondere Therapierichtungen und Traditionelle Arzneimittel<\/p>\n<p><strong>Zu den Besonderen Therapierichtungen im Arzneimittelgesetz (AMG) geh\u00f6ren<br \/>\ndie Phytotherapeutische,<br \/>\ndie Hom\u00f6opathische,<br \/>\ndie Anthroposophische Therapierichtung.<\/strong><\/p>\n<p>Traditionelle Arzneimittel im Sinne von \u00a7 109a AMG umfassen auch Arzneimittel, die nicht zu den Besonderen Therapierichtungen z\u00e4hlen. Sie grenzen sich von anderen Arzneimitteln ab, indem sie im Hinblick auf die Wirksamkeit ausschlie\u00dflich Bezug auf die traditionelle Anwendung nehmen.<\/p>\n<p>Sachverst\u00e4ndigenkommissionen<\/p>\n<p><strong>Ausgehend von einem Wissenschaftspluralismus auf dem Gebiet der Arzneimitteltherapie sieht das Arzneimittelgesetz ausdr\u00fccklich die Ber\u00fccksichtigung spezifischer Aspekte der Besonderen Therapierichtungen vor. Hierzu wurden durch den Gesetzgeber spezielle Kommissionen (Kommission C f\u00fcr anthroposophische Arzneimittel, Kommission D f\u00fcr hom\u00f6opathische Arzneimittel und der Kommission E f\u00fcr pflanzliche Arzneimittel) eingerichtet, die medizinischen Sachverstand der jeweiligen Therapierichtung in die Arbeit des BfArM einbringen.<\/strong><\/p>\n<p>Der Abteilung 4 obliegt die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung und die fachliche Betreuung dieser Kommissionen sowie der Kommission nach \u00a7 109a Abs. 3 AMG f\u00fcr traditionelle Arzneimittel.<\/p>\n<p>Aufgaben der Abteilung 4 &#8220;Besondere Therapierichtungen und Traditionelle Arzneimittel&#8221;<\/p>\n<p>Die Abteilung 4 des BfArM ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die wissenschaftliche Bewertung der Arzneimittel der Besonderen Therapierichtungen sowie der traditionellen Arzneimittel.<\/p>\n<p>Das T\u00e4tigkeitsfeld umfasst sowohl die Erstellung fachlicher Stellungnahmen zur Pharmazie und zur Medizin als auch die gesamte Projektbegleitung bis hin zur Bescheiderstellung im Bereich der Zulassung\/Nachzulassung bzw. Registrierung\/Nachregistrierung.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler\/innen erarbeiten zudem fachliche Stellungnahmen zu Arzneimitteln der Besonderen Therapierichtungen sowie zu traditionellen Arzneimitteln f\u00fcr andere Abteilungen im Rahmen von \u00c4nderungsanzeigen, Verl\u00e4ngerungsverfahren, Widerspr\u00fcchen, Klagen und zu Fragen der Arzneimittelsicherheit sowie f\u00fcr europ\u00e4ische Zulassungsverfahren pflanzlicher Arzneimittel.<\/p>\n<p>Zur Vereinheitlichung der Angaben auf den Gebrauchs- und Fachinformationen werden Textvorlagen f\u00fcr pflanzliche Arzneimittel erstellt, die den aktuellen Erkenntnisstand in der medizinischen Bewertung widerspiegeln (siehe Men\u00fcpunkt &#8220;Pflanzliche Arzneimittel&#8221;).<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus stehen die Wissenschaftler\/innen Antragstellern zu Beratungsgespr\u00e4chen im Rahmen der Erlangung einer Zulassung oder Registrierung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>In der Abteilung 4 werden wissenschaftliche Grundlagen und Richtlinien zur Bewertung von Arzneimitteln der Besonderen Therapierichtungen und zu traditionellen Arzneimitteln erarbeitet. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter\/innen sind ganz entscheidend an Umsetzung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes in EU- und auch WHO-Guidelines durch ihre Mitarbeit in nationalen und internationalen Fachgremien beteiligt (z.B. Ausschuss f\u00fcr pflanzliche Arzneimittel (HMPC) bei der Europ\u00e4ischen Arzneimittelagentur), Arbeitsgruppe Hom\u00f6opathische Arzneimittel (HMPWG) des europ\u00e4ischen Gremiums Heads of Agencies.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>Was sich so logisch, so locker, so wissenschaftlich anh\u00f6rt, ist in Wahrheit L\u00fcge und Betrug. In diesem Absatz ist der Pferdefu\u00df zementiert:<\/p>\n<ul>[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n<strong>Ausgehend von einem Wissenschaftspluralismus auf dem Gebiet der Arzneimitteltherapie<\/strong> sieht das Arzneimittelgesetz ausdr\u00fccklich die <strong>Ber\u00fccksichtigung spezifischer Aspekte der Besonderen Therapierichtungen<\/strong> vor. Hierzu wurden durch den Gesetzgeber <strong>spezielle Kommissionen<\/strong> (Kommission <strong>C f\u00fcr anthroposophische Arzneimittel<\/strong>, Kommission <strong>D f\u00fcr hom\u00f6opathische Arzneimittel<\/strong> und der Kommission <strong>E f\u00fcr pflanzliche Arzneimittel<\/strong>) eingerichtet, <strong>die medizinischen Sachverstand der jeweiligen Therapierichtung<\/strong> in die Arbeit des BfArM einbringen.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>Das beginnt mit dem Begriff <strong>&#8220;Wissenschaftspluralismus&#8221;<\/strong>. Der besagt nicht mehr und nicht weniger, als da\u00df es nicht EINE Wissenschaft gibt, sondern viele (&#8220;Pluralismus&#8221;), und da\u00df sie einander gleichwertig seien. Hexenkunde und Alchemie sind damit gleichwertig der strengen Naturwissenschaft der Chemie.<\/p>\n<p>Wie man sieht, wird der Begriff der Wissenschaft mit F\u00fc\u00dfen getreten. Jeder Vollirre kann sich seine &#8220;Wissenschaft&#8221; zusammenzaubern, schon darf er dank &#8220;Wissenschaftpluralismus&#8221; seine &#8220;Wissenschaft&#8221; der rationalen Wissenschaft gleichsetzen. Das sage ich jetzt nicht so dahin, beileibe nicht. Hier ein Beispiel, worum es wirklich und wahrhaftig geht:<\/p>\n<ul><a href=\"http:\/\/rudolfosteiner.wordpress.com\/\">http:\/\/rudolfosteiner.wordpress.com\/<\/a><br \/>\n(Hervorhebungen von mir)<br \/>\n[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nKonferenzen Rudolf Steiners mit den Lehrern der Freien Waldorfschule in Stuttgart 1919-1924<\/p>\n<p>(Der Schularzt spricht \u00fcber besondere medizinische F\u00e4lle.)<\/p>\n<p>Dr. Steiner:<\/p>\n<p><strong>Das M\u00e4dchen L. K. in der I.Klasse, da wird irgend eine recht schlimme Verwickelung da sein mit dem ganzen Innern.<br \/>\nDa wird auch nicht viel zu machen sein. Das sind diese F\u00e4lle, die immer h\u00e4ufiger vorkommen, da\u00df Kinder geboren werden und Menschenformen da sind, die eigentlich in bezug auf das h\u00f6chste Ich keine Menschen sind, sondern die ausgef\u00e4llt sind mit nicht der Menschenklasse angeh\u00f6rigen Wesenheiten.<\/strong><\/p>\n<p>Seit den neunziger Jahren schon kommen sehr viele <strong>ichlose Menschen<\/strong> vor, wo keine Reinkarnation vorliegt, sondern wo die Menschenform ausgef\u00fcllt wird von einer Art Naturd\u00e4mon. Es gehen schon eine ganze Anzahl alte Leute herum, die eigentlich nicht Menschen sind, sondern naturgeistige Wesen und Menschen nur in bezug auf ihre Gestalt. Man kann nicht eine D\u00e4monenschule errichten.<\/p>\n<p>x:<\/p>\n<p>Wie ist das m\u00f6glich?<\/p>\n<p>Dr. Steiner:<\/p>\n<p>An sich ist nicht ausgeschlossen, da\u00df im Kosmos ein Rechenfehler geschieht. Es sind doch lange f\u00fcr einander determiniert die hinuntersteigenden Individualit\u00e4ten. Es geschehen auch Generationen, f\u00fcr die keine Individualit\u00e4t Lust hat hinunterzukommen und sich mit der Leiblichkeit zu verbinden, oder die sie auch gleich am Anfang verlassen.<\/p>\n<p>Da treten dann andere Individuen ein, die nicht recht passen. Aber dies ist <strong>wirklich jetzt sehr h\u00e4ufig, da\u00df ichlose Menschen herumgehen, die eigentlich keine Menschen sind<\/strong>, die nur menschliche Gestalt haben, naturgeist\u00e4hnliche Wesen, was man nicht erkennt, weil sie in menschlicher Gestalt herumgehen.<\/p>\n<p>Sie unterscheiden sich auch sehr wesentlich von den Menschen in bezug auf alles Geistige. Sie k\u00f6nnen es zum Beispiel nie zu einem Ged\u00e4chtnis bringen in den Dingen, die S\u00e4tze sind. Sie haben eigentlich nur Wortged\u00e4chtnis, kein Satzged\u00e4chtnis.<\/p>\n<p>Die R\u00e4tsel des Lebens sind nicht so einfach. Wenn eine solche Wesenheit durch den Tod geht, dann geht sie zur\u00fcck in die Natur, woher sie gekommen ist. Der Leichnam zerf\u00e4llt; eine richtige Aufl\u00f6sung des \u00c4therleibes ist nicht da, und das Naturwesen geht in die Natur zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte sein, da\u00df irgendwie automatisch etwas geschehen k\u00f6nnte. Der ganze Apparat des menschlichen Organismus ist da.<br \/>\nMan kann unter Umst\u00e4nden in den Gehirn-Automatismen eine Pseudo-Moral z\u00fcchten.<\/p>\n<p>Man redet sehr ungern \u00fcber diese Dinge, nachdem wir ohnedies vielfach gegnerisch angefallen werden. Denken Sie, was die Leute sagen, wenn sie h\u00f6ren, hier wird erkl\u00e4rt, da\u00df es Menschen gibt, die keine Menschen sind.<\/p>\n<p><strong>Aber es sind Tatsachen.<\/strong> Wir w\u00fcrden auch nicht solchen Niedergang der Kultur haben, wenn ein starkes Gef\u00fchl daf\u00fcr vorhanden w\u00e4re, <strong>da\u00df manche Leute herumgehen, die gerade dadurch, da\u00df sie r\u00fccksichtslos sind, etwas werden, da\u00df die keine Menschen sind, sondern D\u00e4monen in Menschengestalt.<\/strong><\/p>\n<p>Aber wir wollen das nicht in die Welt hinausposaunen.<br \/>\nDie Gegnerschaft ist so schon gro\u00df genug. Solche Dinge chokieren die Menschen furchtbar. Es hat einen furchtbaren Chok hervorgerufen, als ich gen\u00f6tigt war zu sagen, da\u00df ein ganz ber\u00fchmter Universit\u00e4tsprofessor, der einen gro\u00dfen Ruf hat, da\u00df der nach einem sehr kurzen Leben zwischen Tod und neuer Geburt ein wiederverk\u00f6rperter Neger war, ein Forscher.<\/p>\n<p>Aber diese Dinge wollen wir nicht der Welt verk\u00fcnden.<\/p>\n<p>(Konferenzen Rudolf Steiners mit den Lehrern der Freien Waldorfschule in Stuttgart 1919-1924<br \/>\nHeft 7 Ende M\u00e4rz \u2013 Dezember 1923<br \/>\nAusgabe 1962<br \/>\n03.07.1923<br \/>\nSeite 118a + 118b)<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>.<br \/>\nDas sind Tatsachenbehauptungen Rudolf Steiners, des Begr\u00fcnders der Anthroposopie. Bei Steiner wimmelt es nur so von D\u00e4monen und &#8220;ichlosen Wesen&#8221;, Negern und der Intelligenz von Blondhaarigen. Rudolf Steiner, das ist der Inbegriff des Rassismus.<\/p>\n<p>Auf eben diesem Rudolf Steiner beruht die Anthroposophie, und damit auch die &#8220;anthroposophische &#8220;Medizin&#8221;, die &#8211; siehe den BfArM-Text &#8211; eine &#8220;besondere Therapierichtung&#8221; ist.<\/p>\n<p>Diese anthroposophische &#8220;Medizin&#8221; hat ihre eigene &#8220;Wissenschaft&#8221;, die (siehe BfArM-Text !) <strong>&#8220;ausgehend von einem Wissenschaftspluralismus auf dem Gebiet der Arzneimitteltherapie&#8221;<\/strong> per Arzneimittelgesetz <strong>&#8220;ausdr\u00fccklich&#8221; <\/strong> eine <strong\"ber\u00fccksichtigung spezifischer=\"\" aspekte=\"\" der=\"\" besonderen=\"\" therapierichtungen\"<=\"\" strong=\"\">, also einen Persilschein der besonderen Art spendiert bekommen hat. Von wem? Vom Bundestag. Und wie? Nun, wie ganz oben beschrieben im anno 1997 im Handstreich durchgezogenen Betrugsman\u00f6ver im Bundestag.<\/strong\"ber\u00fccksichtigung><\/p>\n<p>VIER EINFACHE W\u00d6RTER in ein Gesetz injiziert &#8211; und schon ist aus dem Gesetz ein Freibrief zum Betrug an Kranken geworden.<\/p>\n<p>.<br \/>\nEs gibt in den USA ein Gesetz von 1897 (&#8220;The Indiana Pi Bill&#8221;, 1897), das den Wert der Zahl pi auf 3,2 festlegt:<\/p>\n<ul><a href=\"http:\/\/www.agecon.purdue.edu\/crd\/Localgov\/Second%20Level%20pages\/indiana_pi_bill.htm\">http:\/\/www.agecon.purdue.edu\/crd\/Localgov\/Second%20Level%20pages\/indiana_pi_bill.htm<\/a><br \/>\n(Hervorhebungen von mir)<br \/>\n[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nThe Indiana Pi Bill, 1897<\/p>\n<p>This is Indiana House Bill No. 246, 1897, known as the Indiana pi bill.  Towards the end of section 2 it says plainly that <strong>&#8220;The ratio of the diameter and circumference is as five-fourths to four,&#8221;<\/strong> which means pi is 3.2.  The section goes on the criticize (ungenerously, I&#8217;d say) past values of pi as &#8220;wholly wanting and misleading.&#8221;<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>Es ist sehr lustig, sich \u00fcber diesen amerikanischen Bl\u00f6dsinn zu am\u00fcsieren. Doch wie steht es um den Balken im eigenen, dem deutschen Gehirn? Wie steht es um D\u00e4monen und um Kinder, die nicht als Mensch, sondern als &#8220;ichlose Wesen&#8221; auf der Erde sind? Dieser Irrsinn hat, und das bitte ich strengstens zu beachten, DIREKTEN EINFLUSS auf Texte deutscher Gesetze. Dieser Irrsinn hat DIREKTEN EINFLUSS AUF DIE IN DEUTSCHLAND PRAKTIZIERTE Medizin.<\/p>\n<p>Das amerikanische Gesetz \u00fcber die Zahl Pi albert nur mit Zahlen herum. Aber in Deutschland geht es um Medizin, es geht um das Leben und Sterben von Menschen. Es geht um eiskalt generalstabsm\u00e4\u00dfig (siehe den Artikel des Spiegel!) durchgezogenen und von langer Hand vorbereiteten Betrug.<\/p>\n<p>Und es geht um noch viel mehr: Es geht darum, da\u00df die begangenen Betruge durch die nachfolgenden Bundestage und Regierungen nicht beseitigt wurden. Der Skandal sprengt jeden Rahmen, wirklich jeden.<\/p>\n<p>Wenn Sie denken, das sei nun alles, nein, dem ist nicht so.<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Der \u00dcberknaller: &#8220;Komplex-Hom\u00f6opathie&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Die &#8220;Besonderen Therapierichtungen&#8221; haben in Deutschland Narrenfreiheit. Eine ganz besondere Freiheit: Wenn jemand etwas &#8220;Hom\u00f6opathie&#8221; nennt, dann ist es Hom\u00f6opathie. Kritik durch andere Hom\u00f6opathen findet nicht statt. Zum Binnenkonsens bei Hom\u00f6opathie geh\u00f6rt implizit auch das Verbot der Kritik.<\/p>\n<p>Nachdem Hahnemann seine (als &#8220;klassisch&#8221; bezeichnete) Hom\u00f6opathie erfand, bastelten Zeitgenossen und Nachfahren an eigenen Herstellungsmethoden. W\u00e4hrend Hahnemann es verbot, mehr als nur eine Substanz in einem Arzneimittel zu haben, erfreute sich eine illustre Schar anderer Betr\u00fcger eben an genau jenem: Substanzen zu mischen. Man gab dieser &#8220;Richtung&#8221; den Namen &#8220;Komplex-Hom\u00f6opathie&#8221;.<\/p>\n<p>Im Inhaltsverzeichnis des HAB ist das Wort &#8220;komplex&#8221; nicht indexiert. Statt dessen findet man unter &#8220;Vorschriften 40&#8221; (es gibt 40a, 40b und 40c) <strong>&#8221; Gemeinsam potenzierte Mischungen&#8221;<\/strong>:<\/p>\n<ul><a href=\"http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/643.htm\">http:\/\/ariplex.com\/folia\/archives\/643.htm<\/a><br \/>\n(Hervorhebungen von mir)<br \/>\n[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nH 5.4.4 Spezielle Herstellungsvorschriften<\/p>\n<p>Die folgenden Vorschriften gelten in Verbindung mit den Festlegungen der Ab\u00adschnitte \u201eAusgangsstoffe&#8221; (H 5.2), \u201eArzneitr\u00e4ger und Hilfsstoffe&#8221; (H 5.3) und \u201eAllgemeines&#8221; (H 5.4.1).<\/p>\n<p>[&#8230;]<br \/>\n<strong>Vorschriften 40     Gemeinsam potenzierte Mischungen<\/strong><br \/>\n[&#8230;]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>Vor allem weil die Komplexmittel oft mindestens einen Bestandteil in pharmazeutisch wirksamer Dosierung enthalten, wodurch der Nachweis der Wirksamkeit auf billigste Weise umgangen wird. Neulich habe ich folgende Salbe entdeckt, die Urtinktur in unverd\u00fcnntem und nicht geschlagenem Zustand enth\u00e4lt in 5 Gramm auf 100 Gamm, also 5 Prozent NICHTDYNAMISIERTE Urtinktur. Ich halte das f\u00fcr Betrug, weil diese Salbe als hom\u00f6opathisches Arzneimittel verkauft wird, obwohl ein klarer Bruch der Grundregeln der Hom\u00f6opathie besteht. In der Liste der Bestandteile sind sogar weitere unverd\u00fcnnte Anteile:<\/p>\n<ul><a href=\"http:\/\/www.medpex.de\/antimas-selz-salbe-p5560838&quot;\">http:\/\/www.medpex.de\/antimas-selz-salbe-p5560838<\/a><br \/>\n(Hervorhebungen von mir)<br \/>\n[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nOnline Apotheke Startseite   ANTIMAS SELZ Salbe<\/p>\n<p>24,90 \u20ac 32,25 \u20ac*<br \/>\nTop Angebot!<br \/>\ninkl. MwSt.<br \/>\nversandkostenfrei!<br \/>\nVersandfertig in<br \/>\n24 Stunden. Anz.        Rezeptart<\/p>\n<p>Zum Merkzettel hinzuf\u00fcgen:<\/p>\n<p>Bestell-Hotline<br \/>\n0800-6633739<br \/>\nMo-Fr 08.00-20.00<br \/>\nSa 08.00-14.00<br \/>\nkostenfrei aus dem dt. Netz<br \/>\nBeratung &amp; Kontakt<br \/>\nANTIMAS SELZ Salbe<br \/>\n(2 Kundenbewertungen)<br \/>\nMenge: 100 Milliliter, N2<br \/>\nAnbieter: pharmarissano Arzneimittel GmbH<br \/>\nDarreichungsform: Salbe<br \/>\nGrundpreis: 100 ml 24,90 \u20ac<br \/>\nArt.-Nr. (PZN): 5560838<br \/>\nWenn Sie ANTIMAS SELZ Salbe kaufen m\u00f6chten, geben Sie bitte die<br \/>\ngew\u00fcnschte Menge ein und klicken Sie dann auf &#8220;in den Warenkorb&#8221;.  Wenn<br \/>\nSie ein Rezept haben, w\u00e4hlen Sie bitte zus\u00e4tzlich aus, um welche Art von<br \/>\nRezept es sich handelt.<br \/>\nProduktdetails<br \/>\nMeinungen, Tests (2)<br \/>\nPackungsgr\u00f6\u00dfenPackungsgr\u00f6\u00dfen        Menge        Grundpreis        Preis<br \/>\nANTIMAS SELZ Salbe<br \/>\nSalbe<br \/>\n(2)          50 Milliliter, N1          100 ml 31,00 \u20ac         19,25 \u20ac*<br \/>\n15,50 \u20ac<br \/>\nANTIMAS SELZ Salbe<br \/>\nSalbe<br \/>\n(2)          100 Milliliter, N2          100 ml 24,90 \u20ac         32,25 \u20ac*<br \/>\n24,90 \u20ac<\/p>\n<p>Beschreibung<\/p>\n<p>ANTIMAS SELZ Salbe<br \/>\n<strong>hom\u00f6opathische Arzneimittel<\/strong><\/p>\n<p>Creme und Mischung &#8211; Ein Produkt auf nat\u00fcrlicher Basis<br \/>\nAntimas Selz Creme und Antimast Selz TN sind hom\u00f6ophatische Arzneimittel<br \/>\nzur Anwendung bei Erwachsenen. Sanft, gut vertr\u00e4glich und phytologisch<br \/>\nwirksam.<br \/>\nUnter der Behandlung mit Antimas-Selz Salbe gehen Lymphdr\u00fcsenschwellungen<br \/>\nund -verh\u00e4rtungen zur\u00fcck. Pulsatilla und Hydrastis normalisieren und<br \/>\nf\u00f6rdern die Funktion der Schleimh\u00e4ute, zugleich haben sie eine<br \/>\ngef\u00e4\u00dfst\u00e4rkende Wirkung. Thuja zeigt eine deutliche Affinit\u00e4t zu<br \/>\nproliferativen (zellwuchernden) Prozessen unterst\u00fctzt von Condurango und<br \/>\nwirkt diesen durch Steigerung der k\u00f6rpereigenen Abwehrkr\u00e4fte entgegen.<br \/>\nAgnus castus hat sich besonders bei hormonabh\u00e4ngigen Beschwerden, wie sie<br \/>\ninsbesondere w\u00e4hrend des weiblichen Zyklus oder den Wechseljahren<br \/>\nauftreten, bew\u00e4hrt.<br \/>\n<strong><br \/>\nIndikationen:<br \/>\n&#8211; imakterische Mastophatie<br \/>\n&#8211; pr\u00e4menstruelle Mastodynie<br \/>\n&#8211; pr\u00e4menstruelles Syndrom<br \/>\n&#8211; Mastophatie<br \/>\n&#8211; Mastitis<\/strong><\/p>\n<p>Zusammensetzung:<br \/>\n100 g Salbe enthalten:<br \/>\n<strong>5,0 g Condurango \u00f8; <\/strong><br \/>\n<strong>1,0 g Agnus castus \u00f8; <\/strong><br \/>\n1,0 g Hydrastis D4;<br \/>\n0,5 g Pulsatilla D4;<br \/>\n<strong>0,5 g Lilium tigrinum \u00f8, <\/strong><br \/>\nKonservierung:<br \/>\n100 mg Parabene<br \/>\nE214,<br \/>\nE216,<br \/>\nE218 mit Phenoxyethanol<\/p>\n<p>Menge:<br \/>\nSalbe 100 ml<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>.<\/p>\n<p>In diesem Video<\/p>\n<ul>[*quote*]<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n&#8220;Hom\u00f6opathie in Europa&#8221;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=p3NNGs5iFtA\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=p3NNGs5iFtA<\/a><br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n[*\/quote*]<\/ul>\n<p>sagt der von der Bosch-Stiftung bezahlte Martin Dinges, da\u00df der Gro\u00dfteil des Umsatzes mit Hom\u00f6opathika durch Komplexmittel kommt. Das halte ich f\u00fcr nachpr\u00fcfenswert.<\/p>\n<p>Eine Pointe am Rande:<\/p>\n<ul><strong>&#8220;Homeopathy product recalled over fears it may contain actual medicine&#8221;<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/americas\/homeopathy-product-recalled-over-fears-it-may-contain-actual-medicine-9217206.html\">http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/americas\/homeopathy-product-recalled-over-fears-it-may-contain-actual-medicine-9217206.html<\/a><\/ul>\n<p>Fassen wir zusammen:<\/p>\n<p>Die Einf\u00fcgung der 4 W\u00f6rter in das Gesetz erlaubt einen Binnenkonsens, der die Behandler juristisch fast nicht angreifbar macht. Sie \u00f6ffnet jeder Idiotie T\u00fcr und Tor, und wird auf lange Zeit vom Gesetzgeber nicht beseitigt werden.<\/p>\n<p>1. Die Behauptung &#8220;In Hom\u00f6opathika ist nichts drin&#8221; ist falsch.<\/p>\n<p>2. Die Behauptung &#8220;In Hom\u00f6opathika ist nichts drin&#8221; ist eine L\u00fcge, was sowohl die Hom\u00f6opathen wissen, als auch die Gegner der Hom\u00f6opathie, als auch der Gesetzgeber.<\/p>\n<p>3. Die Behauptung &#8220;In Hom\u00f6opathika ist nichts drin&#8221; dient als Hebel, um eine generelle Freigabe der Hom\u00f6opathie &#8211; als angeblich ungef\u00e4hrlich &#8211; durchzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der folgende Text stammt aus dem April 2014 und wurde damals wegen laufender Recherchen nicht ver\u00f6ffentlicht. . . Die gro\u00dfe L\u00fcge &#8220;in Hom\u00f6opathika ist nichts drin&#8221; Immer wieder hei\u00dft es, in Hom\u00f6opathika seien keine pharmazeutisch wirksamen Substanzen enthalten. Doch diese Behauptung ist falsch. 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