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Initiative neue Schulpolitik

Argumente gegen die geplante Außerkraftsetzung der Versetzungsordnung für die Hauptschule (Schulversuch: Regelversetzung)

Winfried Stölting
Kolberger Str. 34
27607 Langen
Tel.: 04743-8382
Fax.: 912616

17.3.2002
Eines der Ergebnisse der PISA-Studie ist, dass das Land Bremen die höchste Wiederholerquote in der Bundesrepublik Deutschland hat. Diese Tatsache kann nicht gefallen. Aber sie hat Gründe, die in der bremischen Schulpolitik liegen. Zwei dieser Gründe seien hier genannt:

Der geplante Schulversuch:

In einer Situation, in der Schulpolitik nach Verbesserungsmöglichkeiten für Unterricht und Lernqualität sucht, plant die Bremerhavener Schulaufsicht, die Regelversetzung in der Hauptschule von der 7. bis zur 9. Klasse einzuführen. Dieses Vorhaben erscheint uns pädagogisch widersinnig und schulpolitisch schädlich, will man nicht unterstellen, dass es hier einzig um eine skrupellose Methode der Mitteleinsparung oder der statistischen Beschönigung geht.

Unsere Gründe:

Wir sind sicher, dass die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen die Arbeit in der Hauptschule im Sinne einer Leistungssteigerung unserer Schüler verbessern und die Wiederholerquote erheblich herabsetzen würden.
Die Hauptschule ist deshalb zu einer "Restschule" verkommen, weil durch die falschen schulpolitischen Maßnahmen chronisch Lernunwillige und Schulverweigerer so lange in ihr festgehalten werden, dass sie die Erfolgschancen für die lernwilligen und leistungsbereiten Schüler auf Dauer verhindern. Nach den klaren Aussagen der PISA-Studie muss die Hauptschule endlich wieder aufgewertet und attraktiver für Schüler und Eltern gemacht werden. Dafür sind finanzielle Mittel an der richtigen Stelle einzusetzen.

Das geplante Vorhaben der Bremerhavener Schulaufsicht ist dafür nicht nur untauglich, sondern ein Angriff auf die Bildungschancen unserer Hauptschüler.
Es muss verhindert werden!

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