nichts ist ohne folgen - the techno-logical society frontier

by Petra

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Petra
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Die Deutschen hat man gefragt,
warum sie Hitler nicht verhindert haben.

Euch wird man fragen,
warum Ihr Java(script) nicht verhindert habt.


28.1.1998

Die aktuelle Meldung

Rechte und Pflichten der Telefon-Kunden


Das Bundespostministerium wurde abgeschafft und ersetzt durch eine neue Behörde, die Regulierungsbehörde für Telekommunikation, die noch aufwendiger ist als das alte Bundespostministerium.

Diese Regulierungsbehörde für Telekommunikation hat eine neue Kundenschutzverordnung erlassen, die im Internet bekanntgegeben wird unter der URL http://www.bapt.de/rechtsgrundlagen/tkv.htm


10.4.1997

Die aktuelle Meldung

Warnung!


Die Post fragt schon wieder nach Adressen!

Die Deutsche Post AG startet noch im April schon wieder eine Aktion zur Ermittlung von Adressen.

Laut dpa: "Alle 34 Millionen Haushalte sollen noch im April eine Postwurfsendung in ihren Briefkästen finden, mit der sie auf einer Antwortkarte nach der richtigen Schreibweise von Namen und Adressen gefragt werden."

Noch deutlicher: "Es sollen sich auch jene an der Aktion beteiligen, die nur selten falsch adressierte Sendungen erhalten." Das zeigt, daß die Post trotz ihrer letzten Pleite (siehe Warnung des Bundesbeauftragen für Datenschutz, Herrn Dr. Joachim Jacob, vom 10.10.1996) nichts unversucht läßt, um in den Besitz aller Privat- und Geschäftsadressen der deutschen Bürger zu gelangen. Die Deutsche Post AG benutzt diese Adressen schon heute nicht nur zur Steuerung der eigenen Logistik, sondern um sie in Zusammenhang mit anderen Firmen für Werbezwecke teuer zu verkaufen. Sollte sie diese Praxis in Zukunft etwa ändern? Mit Verlaub: Ich habe Zweifel! Ich rate jedem dringend, sich nicht an der Aktion zu beteiligen und die Karte auf keinen Fall zurückzusenden. Niemandem darf dadurch ein Nachteil entstehen.

Die Rückweisung der letzen Aktion durch den Bundesbeauftragten für Datenschutz erfolgte lediglich wegen des Verstoßes der Post gegen geltende Gesetze. Adressen zu sammeln und für Werbung zu verwenden, ist der Post jedoch nicht verboten! Darauf hat der Bundesbeauftragten für Datenschutz in seiner Warnung vom 10.10.1996 indirekt hingewiesen. Bitte beachten Sie den genauen Wortlaut seiner Pressemeldung.

Wer sich durch die Praxis der Post benachteiligt sieht oder generell Beschwerde einlegen möchte, sollte sich bitte so schnell wie möglich wenden an den Bundesbeauftragten für Datenschutz.

Seine Adresse lautet:

Bundesbeauftragter für Datenschutz.
Riemenschneiderstraße 11
53175 Bonn

8.8.2001
Korrektur!
Aktuelle Anschrift:

Bundesbeauftragter für Datenschutz 

Friedrich-Ebert-Straße 1 
53173 Bonn 

Telefon: 0228-81995-0


20.10.1996

Die aktuelle Meldung

Ich möchte hiermit auf folgende Warnung hinweisen:


Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz informiert:

Bonn, 18.Oktober 1996

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Dr. Joachim Jacob:

"Die Deutsche Post beachtet mit der Wurfsendung, mit der Anschriften erbeten werden, ihre eigenen Rechtsvorschriften nicht!

Mit dieser Wurfsendung sollen alle Haushalte per Antwortkarte Angaben zur Anschrift sowie allen Haushaltsmitgliedern machen. Damit möchte die Deutsche Post die Menge der fehlerhaft zugestellten Sendungen verringern. Bei dieser Aktion beachtet sie das für sie geltende Recht nicht. Die Deutsche Post darf zwar für Zwecke des Postdienstes Daten erheben, aber nur mit Einwilligung der Betroffenen. Und das heißt, daß jeder einzelne informiert wird, wofür seine Daten erfragt werden und was mit ihnen gemacht werden soll. Auch jeder einzelne - nicht nur der Haushaltsvorstand - muß seine Zustimmung mit Unterschrift bestätigen.

Diesen Anforderungen entspricht die Karte der Deutschen Post nicht, auch nicht der in der Karte angesprochene einfache Widerspruch.

Niemandem entstehen Nachteile, der die Karte nicht absendet. Denjenigen, die die Karte absenden oder schon abgesandt haben, sollte klar sein, daß die Anschriften Tür und Tor für Werbung und Direktmarketing öffnen.

Ich bedauere, daß sich die Deutsche Post vor dieser Aktion nicht mit mir in Verbindung gesetzt hat. Was umso unverständlicher ist nach den Erfahrungen, die die Telekom gerade mit einer Kundenaktion gemacht hat.

Ich werde bei der Generaldirektion der Deutschen Post AG darauf hinwirken, daß die Aktion auf rechtlich einwandfreien Fuß gestellt wird."

Adresse:

Bundesbeauftragter für Datenschutz.
Riemenschneiderstraße 11
53175 Bonn

8.8.2001
Korrektur!
Aktuelle Anschrift:

Bundesbeauftragter für Datenschutz 

Friedrich-Ebert-Straße 1 
53173 Bonn 

Telefon: 0228-81995-0



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