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Fehrmoor

Bremerhaven, 11.6.95

Die Behauptung, das Fehrmoor sei ein Naturschutzgebiet, ist sachlich falsch. Im Fehrmoor wurde früher Torf gestochen, so daß Löcher blieben, die größer als Wohnhäuser sind. Im Fehrmoor wurde gejagt. (Darüber wurde unter anderem auch in der Nordsee-Zeitung berichtet, weil es seitens der Jägerschaft sogar zu Übergriffen der Jäger gegen Grundstücksbsitzer kam.) Vom Rand des Moors her wurde Gartenbau betrieben. Außerdem wurden durch die Haltung von Großvieh auf mindestens 1/4 der Fläche jahrzehntelang große Mengen Dünger eingeschwemmt. Ein Teil des Moors wurde beim Bau der Autobahn zerstört, ein Randgebiet völlig für die Autobahn vernichtet. In die Beeke werden giftige Abwässer eingeleitet. Das Moor selbst wird systematisch durch die Behörde entwässert. Der Boden ist im Gegensatz zum reinen Torf eines echten Moores stark angereichert mit nährstoffreichen Mineralien und Salzen, so daß allein aus diesem Grund keine echte Moorflora mehr existieren kann, selbst wenn das Wasser im Fehrmoor stauen würde. Es würde höchstens zu einer fäulnisorientierten Bakterienbesiedelung kommen, also zu einer Verseuchung. Echtes Torfmoor hingegen ist hochgradig frei von Nährstoffen und wirkt durch die Gerbstoffe konservierend, wie Moorleichen deutlich beweisen.

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