16.04.2005
Jeder hat wohl schon Röntgenbilder gesehen. Aber die schwarz/weißen Filme (oder heute Papierausdrucke) sind grau in grau, wolkenhaft, neblig - und kaum oder gar nicht zu verstehen.

Das menschliche Auge kann Grauwerte schlecht differenzieren... Deshalb sind Röntgens, die ohnehin Projektionen sind, schwer zu verstehen.
Die Details dieses Bildes sind da schon viel einfach zu erkennen:

Es handelt sich um eine Gesamtaufnahme, die mir freundlicherweise in schwarz/weiß zur Verfügung gestellt und von mir farblich bearbeitet wurde. Das 1. Bild (hws_pic1.jpg) ist ein Teil, mit den originalen Grauwerten.
Lassen Sie uns das 1. Bild in verschiedenen Farbvarianten ansehen:



Die Farbbearbeitung ist recht einfach - und lediglich die Umsetzung von Grauwerten in Farbwerte. Obwohl sie so einfach ist, zeigt sie bemerkenswerte Details, die im Grau in Grau verschwimmen (siehe 1. Bild).
Besonders die Feinstbrüche sind erstaunlich. Dabei muß ich erwähnen, daß die Bildqualität noch wesentlich besser ist, wenn als Originalmaterial nicht ein gescannter Papierprint, sondern eine digitale Aufnahme zur Verfügung steht!

MRTs und CTs sind im Gegensatz zu Röntgens Schichtaufnahmen, also keine
Projektionen durch eine Gesamtmasse. Das folgende sind Farbvariationen eines
MRTs:


Je nachdem, was man sehen möchte, kann man für die Grauwertumsetzung
den entsprechenden Farbverlauf auswählen... auch wenn das teilweise sehr
surreale bis bizarre Ergebnisse liefert:


Aribert Deckers
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