Der Mann verkörpert Wirtschaft und Wissenschaft auf höchstem internationalen Niveau. Von daher ist Ulrich Cartellieri (61) bestens geeignet für das Präsidentenamt der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Die gemeinnützige Organisation hat ihr neues Berliner Domizil in Tiergarten. Der hochgewachsene, schlanke Cartellieri, der aus einer alten italienischen Kaufmannsfamilie stammt, wurde im August 1999 auf den Chefsessel der Gesellschaft gewählt. Die Organisation beschäftigt sich mit zentralen Fragen der deutschen Außenpolitik, gibt die Monatszeitschrift «Internationale Politik» heraus und ist als Informationsquelle bei Politikern und Unternehmern gefragt. Sie finanziert sich vor allem aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden der Wirtschaft - Kontakte zu einflussreichen Unternehmern sind deshalb lebensnotwendig. Der promovierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler Cartellieri kann diese gewährleisten: In mehreren Aufsichtsräten und Gremien übt der gebürtige Erfurter Mandate aus: bei Henkel, Bosch, seit 1997 bei der Deutschen Bank. Zuvor war er dort schon Vorstandsmitglied und -sprecher, er leitete die Deutsch-Asiatische Bank bzw. deren Nachfolger Europäisch-Asiatische Bank. Cartellieri wirkt auch im Beratungskomitee für Internationale Kapitalmärkte der US-Notenbank (New York).
Auf der wissenschaftlichen Seite steht er als Mitglied akademischer Gremien der Humboldt-Universität Berlin, den Unis in Heidelberg, Kiel und Wharton (USA, Pennsylvania) zur Seite. Kein Wunder, dass der eher öffentlichkeitsscheue Cartellieri immer wieder einmal für hohe Ämter im Gespräch ist - auch als Nachfolger für den damaligen Finanzminister Theo Waigel (CSU) wurde er 1993 gehandelt.
Darf ich vorstellen:Dr.Ulrich Cartellieri! Ein kompetenter Mann, der seine Schäfchen kennt, auch die schwarzen! Nachzulesen in der Namensliste des Gesamtpräsidiums, siehe unten! Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik (DGAP) Ziele, Aufbau und Struktur der DGAP Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) wurde 1955 gegründet. Sie ist eine unabhängige, überparteiliche und gemeinnützige Vereinigung. Ihr Zweck, ihre Organisationsstrukturen und ihre Art der Finanzierung sind vergleichbar mit denen des Council on Foreign Relations in New York und denen des Royal Institute of International Affairs (Chatham House) in London. Zu den mehr als 1600 Mitgliedern der DGAP zählen Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung und Diplomatie, aus Wirtschaft und Gewerkschaften sowie aus Medien und Universitäten. Die DGAP bezieht ihre Mittel zum größten Teil aus nichtstaatlichen Quellen.
Die Hauptziele der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) sind: Die Probleme der internationalen, besonders der europäischen Politik, Sicherheit und Wirtschaft zu erörtern und ihre wissenschaftliche Untersuchung zu fördern, die Dokumentation über diese Forschungsfragen zu sammeln und das Verständnis für internationale Fragen durch Vorträge, Studiengruppen und Veröffentlichungen anzuregen und zu vertiefen. Des weiteren sollen die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und der Gedanke der Völkerverständigung gefördert werden. Die DGAP ist keine Einrichtung der Forschungsförderung, d.h. sie kann keine Gelder für Forschungsvorhaben anderer Institutionen oder Individuen vergeben.
Im Rahmen ihrer Arbeit unterhält die DGAP:
das Forschungsinstitut die Bibliothek/ Dokumentationsstelle die Zeitschrift Internationale Politik. Die Aktivitäten der DGAP erstrecken sich auf:
Forschung, Publikationen (siehe auch: aktuelle Artikel, Publikationsverzeichnis), Erstellung von Dokumentationen, das Veranstalten von Konferenzen und Vorträgen .
Von den Mitarbeitern der DGAP wird ein breites Themenspektrum betreut (siehe auch: Expertisen und Fachgebiete)
Personell ist die DGAP zur Zeit wie folgt strukturiert:
Präsident: Dr. Ulrich Cartellieri Geschaftsführender Vizepräsident: Dr. Immo Stabreit Schatzmeister: Dr. Giuseppe Vita
Forschungsinstitut Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Kaiser Stellvertretender Direktor: PD Dr. Joachim Krause sowie ca.12 weitere wissenschaftliche Mitarbeiter
Zeitschrift Internationale Politik Herausgeber: Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld Chefredakteurin: Dr. Angelika Volle sowie ca. 5 weitere wissenschaftliche Mitarbeiter
Bibliothek und Dokumentationsstelle Leiterin: Dr. Elke Dittrich
Präsidium
Exekutivausschuss
Dr. Ulrich Cartellieri Präsident
Dr. Immo Stabreit Geschäftsführender stellvertretender Präsident Dr. Giuseppe Vita Schatzmeister
Prof. Dr. Karl Kaiser Otto-Wolff-Direktor des Forschungsinstituts
Jürgen E. Schrempp Axel Osenberg Syndikus
Dr. Mark Wössner Otto Wolff von Amerongen
Dr. Karl-Hermann Baumann Dr. Klaus Zumwinkel
Dem Gesamtpräsidium gehören an:
Eberhard Diepgen - Dr. Klaus von Dohnanyi - Hans Dietrich Genscher - Michael Glos - Hans-Olaf Henkel - C. Peter Henle - Prof. Dr. Roman Herzog - Prof. Dr. Karl-Heinz Hornhues - Dr. Werner Hoyer - Ulrich Irmer - Walther Leisler Kiep - Dr. Helmut Kohl - Hans Ulrich Klose - Dr. Werner Lamby - Christine Lieberknecht - Dr. Klaus Mangold - Dr. Günther Nonnenmacher - Alfred Freiherr von Oppenheim - Volker Rühe - Dr. Wolfgang Rupf - Rudolf Scharping - Kajo Schommer - Dieter Schulte - Prof. Dr. Hans Peter Schwarz - Friedrich Späth - Manfred Stolpe - Prof. Dr. Rita Süssmuth - Wolfgang Thierse - Karsten D. Voigt - Dr. Antje Vollmer - Dr. Theodor Waigel - Bernhard Walter - Prof. Dr. Werner Weidenfeld - Heinrich Weiss Dr. Richard von Weizsäcker - Prof. Dr. Harald Wiedmann - Peter Prinz Wittgenstein - Dr. Monika Wulf-Mathies - Dr. Jürgen Zech - Dr. Monika Zimmermann
Die neue CDU entwickelt sich! Gruß G.
|
|