Datum: 14.08.2000 01:13:33 Autor: Udo Teichmann ©
das Christentum...2000 Jahre Erfolg


MataHari - Resignation oder Kritik
Lieber Stanko,

leider habe ich die weitläufigen Untersuchungen, denen Du hier mit anderen so durchdringend nachgegangen bist, gar nicht recht mitbekommen. So habe ich auch keinen Überblick über etwaige Löschaktivitäten in diesem Bereich des Forums. Nun wundere ich mich nur, daß das Papstthema verschwunden ist und Du offenbar in einer Diskussion mit Simone B. durch Löscheingriffe behindert worden bist.

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meine Replik an Simone B. wurde leider gelöscht. So wie es momentan mit Löschungen zugeht, erscheint es mir kaum sinnvol weitere Beiträge einzugeben
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Ich kann Dir, ohne dieses Texte verfolgt zu haben, nachfühlen, wie ärgerlich es ist, sorgfältig erarbeitete Nachdenklichkeit im Mülleimer verschwinden zu sehen. Das leidige Löschen scheint also wieder dazu zu führen, daß dieses Forum eine maßgebliche und hochangesehene Stimme von einmaligem Gewicht einbüßt.

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Ich warte bis Dienstag noch ab. Sollte bis dann sowohl der Beitrag an Simone als auch das Sachthema "Papstforum" nicht "vorhanden" sein, will ich mich ganz zurückziehen.
---tatiZ---

Entsprechend Deiner angenehmen Art, Dich persönlich lieber etwas zurückzunehmen, hängst Du den Vorfall nicht an die große Glocke, sondern resignierst. Resignation aber, mein lieber Stanko, ist die Kümmerform von Kritik. Dies ist ein politisches Forum, und damit ist auch die Art, in der dieses Forum geführt wird, politisch zu kritisieren. Die Verhältnisse, sie sind nie so, wie wir sie uns wünschen -sie sind zu kritisieren -wer vor diesen Verhältnissen abwinkend resigniert, verlegt sich auf die Rolle des Müßiggängers, der sich unnötige Belästigungen lebensklug vom Halse hält.

Wir sind Staatsbürger, politische Menschen, Gesellschaftstiere, wir sind auf Diskussion und Diskurs angelegt und angewiesen. Du bist von Bildung und Neigung her ganz besonders in der Pflicht jenes pädagogischen Eros, der darum weiß, daß das Ringen um Einsicht, der ernsthafte Meinungsstreit, das öffentliche Werben um Zustimmung immer und überall, von früh bis spät -eine einzige Sisyphosarbeit ist. Gerechte Strafe, oder etwa nicht!? :-))

Mit freundlichen Grüßen
Udo Teichmann