Datum: 09.07.2001 14:44:37 Autor: paul velani ©
An die Redaktion - Peter Stadler


UdoTeichmann: Missverstaendnisse?

Hallo Udo Teichmann,

ich glaube, sie haben mich was ihre
Person angeht etwas missverstanden.
Richtig erkannt haben sie allerdings
mein Kernanliegen. Doch um dieses
Kernanliegen umzusetzen bedarf es auch
der Solidaritaet untereinander quer
durch die politischen Lager. Denn wenn
diese Solidaritaet fehlt, warum sollen
wir das dann von einer Redaktion
erwarten?

Nun zu den beiden Missverstaendnissen:

1) Ich halte sie nicht fuer so
infantil wie ihre poebelnden
Widersacher, dass sie sich grossartig
mit deren duemmlichen Geschwaetz
abgeben. Sie haben oft genug
Souveraenitaet bewiesen, dass es einer
Loeschung der von mir angefuehrten
Beitraege nicht bedarf. Diese
Souveraenitaet fehlt aber fast allen
Teilnehmern, so dass dieses Forum
nicht in der Lage ist,
selbstorganisierend fuer ein
angenehmes Klima zu sorgen. Deswegen
sind wir auf eine faire Moderation
angewiesen, die unser Unvermoegen
ausgleicht und fuer mehr Sachlichkeit
und Fairness sorgt. Doch diese
Redaktion scheint dazu nicht in der
Lage zu sein, womit sie einen Teil der
Verantwortung fuer die Zustaende in
diesem Forum traegt (aber nur einen
Teil).

Dieser Thread entstand aus einem
konkreten Anlass und ist nichts
anderes als ein Hilfeschrei nach einer
gerechten Redaktion. Die Rufer nach
der Redaktion gestehen im Prinzip ihre
eigenen Hilflosigkeit gegenueber dem
Poebel ein, da sie unfaehig oder
ueberfordert sind, die Autoren mancher
Beitraege als das zu identifizieren
was sie tatsaechlich sind. Deswegen
glaube ich, dass bestimmte Loeschungen
unvermeidlich sind. Dazu zaehlen nun
auch mal die von mir erwaehnten
Beitraege, ganz unabhaengig davon, wie
sie persoenlich damit umzugehen wissen.


2) Desweiteren glaube ich nicht an
eine kuehl kalkulierte Taktik der
Redaktion ihnen an den Kragen zu
wollen. Aber eine bewusste oder
unbewusste Ungleichbehandlung ist fuer
mich nicht zu uebersehen. Diese
Ungleichbehandlung beschraenkt sich
mit Sicherheit nicht nur auf ihre
Person. Im Fall von Bercanay
beschuldige ich die Redaktion
dagegegen des bewussten Mobbings. Die
Ungleichbehandlung ist auf Dauer
frustierend und ich wundere mich
nicht, wenn man (oder ich) in
regelmaessigen Abstaenden Opfer seiner
eigenen Hilflosigkeit und
Unsouveraenitaet wird und seine Wut
darueber entladen muss. Ich glaube
nicht, dass dieser Zustand die
Spirale, in der wir uns befinden,
entschaerft.

Gruss

paul velani