Datum: 14.07.2001 10:41:50 Autor: Udo Teichmann ©
ZENSUR am Forum zu Hannelore Kohl!


LUCAS und Gudrun
Hallo lucas,

Sie versuchen als "alter Hase" den Mitdiskutanten velani mit seinen früheren Beiträgen zu "entlarven".

---Zitat---
Hab hier mal alte Links von dieser Sippschaft, wie die über Peter Stadler hergezogen haben!
---tatiZ---

Es wirft ein bezeichnendes Licht auf Sie, diesen Mann mit anderen abfällig als "Sippschaft" abzutun. Dabei sind die in Schädigungsabsicht zitierten Texte engagiert abwägend und zeugen von einer dem persönlichen Anstand, der Fairness und der Ratio verpflichteten Persönlichkeit, der Sie mir ihren hähmischen Anschmiererein allemal das Wasser nicht reichen können.

Hier stehen bisher die Mahnungen und Einwände von paul velani ohne nachvollziehbare Antwort im Raum. Die von ihm vertretene Haltung, sich nicht unaufgefordert in die Binnenverhältnisse von Eheleuten einzumischen, ist schlüssig und gehört eigentlich zum Mindestkonsens unter anständigen Leuten.

Ich weiß mich mit Gudrun Seidl verbunden und muß in diesem Fall trotzdem paul velani völlig Recht geben.

Gudrun, Du richtest hier eine ganz schöne Verwirrung an. Darf man annehmen, daß Du selbst tief verwirrt bist, angesichts der Einsamkeit und dem Tod. Du hast paul velani geschrieben:

---Zitat---
Lassen Sie uns bitte beim Thema bleiben. Das heisst nicht Helmut, sondern Hannelore Kohl - einsamer Tod einer Ehefrau und Mutter. Gudrun Seidl, cenjur
---tatiZ---

Aber so wie Du Dich hier äußerst, scheint auch Hannelore nicht wirklich Dein Thema zu sein. Du sprichst poetisch und wund aus dem Innen einer Beziehung, die Du nur flüchtig von außen kennst, also sprichst Du in Wirklichkeit über Dich und mich, über Grenzängste des Menschseins, über die letzte Einsamkeit im Tod, über die Rolle von Frau und Mutter, über Undankbarkeit und Unsensibilität, über das Erschrecken vor dem frei gewählten Tod, und Du willst die "Selbstmörderin" freisprechen, so lastest Du alle "Schuld" an solchem Tod "den anderen" auf, den drei Nahen und den vielen Fernen, also letztlich noch Dir und mir.

Nicht als unverschämter Detektiv in den Intimverhältnissen fremder Menschen darf man sich am offenen Grab aufspielen, die einzig würdige Reaktion auf diesen Todesfall wäre tatsächlich der Anstoß, uns mit uns selbst und mit unseren eigenen Einsamkeiten und unserem eigenen Tod zu konfrontieren. Aber, ob dies öffentlich geschehen sollte, ob dies im Verwirrspiel politischer Andeutungen und persönlicher Anspielungen geschehen sollte, das ist eine Frage der poetischen Potenz, die es sprachlich wagen darf, so ewig Subjektives auf aktuelle Objekte zu übertragen.

Diesmal, Gudrun, ist es Dir mißlungen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Teichmann