Datum: 16.08.2001 17:34:50 Autor: Amadeus ©
Fidel Castro ist heute 75 Jahre alt geworden!


Fidel Castro ist ein ganz gewoehnlicher Verbrecher
Hallo Udo und andere Fidel-Anhaenger-:)

wie vielem uessen noch sterben, bis auch ihr begreift, das heute in Kuba passsiert? Wieviele Menschen wurden bisher von Fidel und seinen Genosssen abgeknallt, wieviele starben einen grausamen Tod in einem seiner vielen Gefaengisse?

Der heilige Vater dachte vor drei Jahren mit seinem Besuch in Kuba den Menschenrechten zu helfen. Wenig ist geschehen und die Kette der Repressionen reißt nicht ab.

1) Mitglieder der politischen Opposition und unabhängige Journalisten berichten im Rahmen eines Treffens verschiedener oppositioneller Gruppen in Ranchuelo, Provinz Villa Clara, von über 17 Fällen staatlicher Gewaltanwendung im Monat September 1999.

2) In Manzanillo, Provinz Granma, wurde die Aktivistin der Gruppe "Partei für Menschenrechte", Leticia Gómez, auf offener Straße von Mitgliedern der "Brigaden der Schnellen Antwort" angegriffen.

3) Der unabhängige Journalist und Mitarbeiter der Agentur Cuba Press, Labrador Arías, aus derselben Provinz, wurde von Beamten der Staatssicherheit psychologisch unter Druck gesetzt. Er hatte gerade begonnen, am Eingang eines Krankenhauses den Direktor der Notaufnahme zu interviewen, als er zum Ziel eines öffentlichen Schmähaktes1) wurde, bei dem auch psychische Gewalt angewandt wurde.

4) In der Provinzhauptstadt Las Tunas wurde Luis Enrique Hernández Condé, Sohn von Enrique Hernández, des Delegierten der Partei für Menschenrechte der Provinz Las Tunas, von Mitgliedern des Komitees zur Verteidigung der Revolution2) und Parteifunktionären zu Hause aufgesucht und aufgefordert, binnen 72 Stunden die Wohnung zu räumen.

5) In der Provinz Holguin wurde der ehemalige politische Gefangene Guardimiro Ortiz Castellanos von zwei Staatssicherheitsagenten angefeindet und mit einem Gerichtsverfahren bedroht, für den Fall daß er sein Engagement in der Menschenrechtsbewegung nicht einstelle. Ortiz Castellanoz verbrachte wegen "feindlicher Propaganda" vier Jahre hinter Gittern.

6) Der Cuba Press-Reporter Manuel Antonio González Castellanos wurde ebenfalls in Holguin festgenommen und zur Polizeistation von San Germán gebracht. Familienangehörige des Journalisten, die sich auf der Suche nach ihrem verschwundenen Verwandten bei der Polizei nach dessen Verbleib erkundigten, erfuhren, daß er der Respektlosigkeit gegenüber Fidel Castro bezichtigt werde. Einen Tag später drangen Kräfte der Staatssicherheit sowie der Brigaden der Schnellen Antwort in die Wohnung des Verhafteten ein, wobei sie die Haustür eintraten und einige Familien-angehörige tätlich angriffen. Manuel Antonio González Castellanos ist der Enkel von Lidia Doce, einer Heldin im Kampf gegen die Diktatur Batistas.

7) In Camagüey ist der Delegierte der Demokratisch-Christlichen Bewegung, Juan Gutiérrez, dauerhafter Zermürbung durch einen Staatssicherheitspolizisten namens Soto ausgesetzt. Vor seiner Wohnung wurde gegen Gutiérrez eine Haßveranstaltung inszeniert. In den vergangenen sechs Monaten wurde der Delegierte mehr als sechs Mal kurzzeitig in Haft genommen. Das Krankenhaus, in dem er als Arzt arbeitete, entließ ihn.

8) Ein Vertreter der Partei für Menschenrechte aus der Provinz Ciego de Avila brachte bei dem Treffen in Ranchuelo vor, daß der Provinzdelegierte José M. Díaz Hernández aus Morón auf offener Straße angegriffen wurde. Der Betroffene war bereits zweimal damit bedroht worden, daß ein Gerichtsverfahren gegen ihn eröffnet werde.


9) Der Aktivist der Partei José Martí, José Fernández Pérez, ebenfalls aus Ciego de Avila, wurde auf dem Rückweg von einem Treffen mit Mitgliedern seiner Partei in Placetas in der Provinz Santa Clara festgenommen und über 20 Stunden im Sitz der Staatssicherheit in der Provinzhauptstadt festgehalten. Als man ihn freiließ, wurde er aus der Provinz ausgewiesen und mit Gefängnis bedroht, für den Fall, daß er nach Villa Clara zurückkehre.

10) In der Provinz Caibaren der wurde unabhängige Journalist Edel José García, Mitarbeiter der Agentur Linea Norte Press, wegen einer Nachricht, die er im Radio verbreitet hatte, verhaftet.

11) Am 12. September 2000 wurde der Delegierte der Partei Demokratische Aktion der Provinz Matanzas, Jesús Domínguez, in Pueblo Nuevo mit Steinen und Flaschen beworfen.

12) In der gleichen Nacht wurden der Delegierte der Partei für die Menschenrechte in Matanzas, Víctor Francisco Rodríguez und seine Frau durch das Fenster mit Steinen und Eiern beworfen, als das Ehepaar vor dem Fernseher saß.

13) In Varadero wurde die Aktivistin der Unabhängigen Demokratischen Front, Dania Cruz La Morú von einem Staatssicherheitsbeamten mißhandelt, der sie nach ihrem Ausweis fragte. Man legte ihr Handschellen an, schleuderte sie gegen den Streifenwagen und verpaßte ihr Tritte gegen die Knie. Sie wurde zur Polizeistation gebracht und erst freigelassen, nachdem sie wegen einer angeblichen Zuwiderhandlung eine Strafe von 200 Pesos bezahlt hatte.


14) Der Arzt Oscar Elías Biset wurde Opfer eines Schmähaktes: Das Krankenhaus, in dem er arbeitete, entließ ihn wegen seiner Äußerungen gegen Abtreibung und gegen die Todesstrafe. Aus seiner Wohnung, die in einem Gebäude lag, in dem nur Angestellte des Gesundheitswesens leben, mußte er ausziehen. Seither wohnt er mit seiner Familie im Haus seiner Schwiegermutter, wo im September im Rahmen eines Schmähaktes die ganze Familie aggressiv bedroht wurde.

15) In Havanna wurde eine öffentliche Beschimpfung vor dem Haus des Gewerkschaftlers José Orlando González Bridón von der Konföderation der Gewerkschaften Kubas abgehalten. González Bridón ist ständiger Einschüchterung durch staatliche Kräfte ausgesetzt.


Und so weiter, das sind nur ein paar Beispiele. Fuer Mauerapologeten wohl nicht sehr wichtig.


Auch unseren Udo laesst das wohl kalt.

Warum wohl -:)


Gruss
Amadeus