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Leserbrief zu "ewigen" Geschichte um die 3 Mädchen aus dem Bus (Nordsee-Zeitung, 12.10.95 und so weiter)

Bremerhaven, 9.11.95

Durch 3 Kinder, die in seinem Bus toben, wird der Fahrer gestört. Dies kann gefährlich enden, weil der Fahrer sich nicht mehr voll auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren kann. Was wäre, wenn jemand um Hilfe ruft oder es gibt ein Alarmsignal per Hupe - und der Fahrer kann es nicht hören? Also muß der Fahrer die Gefährdung für die anderen Fahrgäste und für die anderen Verkehrsteilnehmer beseitigen. Das kann er im vorliegenden Fall jedoch nicht mit guten Worten, denn gegen die bodenlose Dummheit, Böswilligkeit (oder beides) der halberwachsenen Mädchen steht dagegen. Andere disziplinarische Maßnahmen hat er aber nicht. Also macht der Fahrer eine Güterabwägung, setzt die Verkehrsgefährdung durch die Mädchen höher an, und diese vor die Tür. Dafür erntet er böseste Rügen, muß mit dem Verlust des Arbeitsplatzes rechnen. Wird er also in Zukunft an die Verkehrssicherheit denken oder lieber an seinen Job?

Warum kann man nicht endlich Kinder angurten - auch in Stadtbussen? Das würde nicht nur der neuen Gurtverordnung entsprechen und sicherer bei Unfällen sein, es würde auch andere Probleme auf eine elegante Weise lösen.

Armes Deutschland

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