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Leserbrief zu "Grab im Meer", ZEIT, ehedem 2.2.96,

Für 65 Millionen Mark kann man viele Medikamente kaufen, vielen hungernden Kindern Essen geben, Kindergärten bauen, Altenheime finanzieren oder anderes gutes tun - für die Lebenden. Auf diesem Globus gibt es so viele Lebende, die dringend Hilfe brauchen, die aber, ohne Hilfe, sterben werden.

Statt sich um die Hilfebedürftigen zu kümmern, soll nun wegen ein paar Knochen ein riesiges "Grabmonument" zusammengepfuscht werden. Wenn Menschen, die da einen "Friedhof" gefunden zu haben meinen, die Ehre und die Würde der Toten schützen wollen, dann sollen sie es gefälligst selbst tun, auf ihre eigene, private Rechnung!

Ägypten hat uns deutlich gezeigt, daß Mumien und Gräber schon immer einen Reiz ausstrahlten. Selbst ein Sarg aus Beton und Sand wird höchstens ein Ansporn sein, diesen Sarg dennoch zu plündern!

An erster Stelle stehen die Lebenden. Ein Staat, der sich dennoch um Tote kümmern will, der sollte die Leichen bergen lassen und an Land vergraben. Das ist garantiert preiswerter (im wahrsten Sinne des Wortes) als die schwachsinnige Mumifizierung der Estonia.

Mit freundlichem Gruß

anonym

e-Mail: sfb@ariplex.com

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