Reklame mit unwahren Tatsachenbehauptungen

Der Fall Sabine Wiesenthal


04.11.2004

27.02.2004  Reklame mit unwahren Behauptungen
04.11.2004  Zeugenaussage der Sabine Wiesenthal
 
27.2.2004

Reklame mit unwahren Behauptungen

Reklame mit unwahren Behauptungen ist nichts Neues. Bei MLM-ern schon gar nicht. Ganze Systeme leben ausschließlich davon.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern:

Noni + Vereinte Nationen Vereinte Nationen als Reklamevehikel mißbraucht

Noni + gesundheitsbezogene Werbung "Solomon-Studie" gefälscht...

Neil Solomon ist ein Fälscher. Die Vereinten Nationen haben Tahitian Noni International keinen Preis verliehen.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und die MLM-er in ihren Foren sind betrübt: Schon wieder wurden sie reingelegt. Die Stimmung ist gedrückt, viele ziehen sich zurück.

Wenn dann aber jemand in einem Forum, wo die Spatzen pfeifen, dennoch weiterhin behauptet, die Vereinten Nationen hätten Tahitian Noni International einen Preis verliehen, dann tut er das wider besseres Wissen. Bevor derjenige in sein Unglück rennt (so eine Einstweilige Verfügung kann schmerzhaft sein - auch die Vereinten Nationen haben Gewehre und Anwälte...), sollte man ihn warnen...

Antwort? Keine. Reaktion? Keine. Sabine Wiesenthal schreibt weiter ihre wahrheitswidrige Reklame in das Forum der MLM-er...

Vielleicht liest die Dame nicht jeden Tag ihre Email? Vielleicht ist es die falsche Email-Adresse? Also weitere Adressen suchen und an alle Adressen (es sind nur 2) schreiben...

Endlich reagiert Sabine Wiesenthal:

Rechtliche Schritte? Oh, durchaus. Wozu wohl sonst hätte ich dem LKA Berlin von Anfang an (beginnend bei meiner 1. Email an Sabine Wiesenthal) per "Cc" eine Kopie JEDER meiner Emails geschickt...?

Sabine Wiesenthal zitiert das "Cc" sogar...

Die von Sabine Wiesenthal veröffentlichte Reklame wird von Sabine Wiesenthal veröffentlicht, also nicht von der Firma Tahitian Noni International. Also ist Sabine Wiesenthal persönlich verantwortlich! Eine entsprechende Klarstellung scheint mir zwingend geboten:

Endlich reagiert Sabine Wiesenthal:

Wieder hatte ich eine Kopie meiner Email an das LKA geschickt. Wieder zitiert Sabine Wiesenthal dieses "Cc"... Die rechtlichen Unklarheiten mögen hinfort die Parteien Sabine Wiesenthal auf der einen ... und Tahitian Noni International auf der anderen Seite unter einander klären. Ganz sicher wird Tahitian Noni International sich nämlich gegen die Unterstellungen Sabine Wiesenthals wehren müssen. Es sei denn, Sabine Wiesenthal kann ihre Behauptungen beweisen...

Um dennoch Sabine Wiesenthal Gelegenheit zum Überdenken Ihrer Position zu geben, schicke ich ihr am 20.2.2004 eine 4. Email:

Was tut Sabine Wiesenthal? Sie antwortet mir nicht mehr.

 
Ihre Werbekampagne mit wahrheitswidrigen Behauptungen setzt Sabine Wiesenthal ungerührt fort:
 
 
Am 25.2.2004, in einem Forum, wo die Spatzen pfeifen, klagt eine MLM-erin ihr Leid, Sabine Wiesenthal:

4 Emails sind Mailbomben? Sicher nicht. Drohungen? Worin sollte eine Drohung bestanden haben? Ich habe lediglich gefordert, daß Sabine Wiesenthal ihre Reklame mit wahrheitswidrigen Behauptungen einstellt, die monierte Reklame löscht und Richtigstellungen bringt - also das, was man von einem seriösen Unternehmen erwarten und fordern darf und muß!

Maßnahmen habe ich keine angedroht.

 
Die Spatzen pfeifen...

Zum Beispiel, daß es diese Pressemitteilung gibt:

Das ist die offizielle Stellungnahme von Tahitian Noni International. Davon, daß die Vereinten Nationen den Preis vergeben haben, steht dort nichts. Ebensowenig in der englischen Meldung in der Web-Site von Tahitian Noni International, die da nach dem 11.2.2004 lautet:

Demnach war nicht das "ICCC", sondern Tahitian Noni International selbst der Gastgeber, zusammen mit Edouard Fritch of Tahiti Nui. Im Speisesaal der Vereinten Nationen.

Gnädigerweise spricht "PR Newswire" von "im UN-Gebäude". Das klingt wenigstens nicht so profan wie "im Speisesaal"...

* * * + * * *
 
04.11.2004

Zeugenaussage der Sabine Wiesenthal

Manchmal dauert es ein bißchen - dann kommt die Wahrheit ans Licht. In diesem Fall dauerte es von Ende Februar 2004 bis Ende Oktober 2004. Ein halbes Jahr, in dem es hinter den Kulissen brodelte...

Am 28.10.2004 (timestamp: 2004,9,14,45,0) konnte man in einem Forum von MLM-ern lesen:

Anmerkungen:

Aribert Deckers

 


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