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Leserbrief zu "Drastische Beispiele fürs falsche Essen" ("Stadtanzeiger", 19.1.96)

Bremerhaven, 23.1.96

Barbara Harms muß bemerkenswerte Koch-Eigenschaften haben. Wenn sie über die Behandlung von H-Milch sagt: "Setzen Sie sich mal mit dem nackten Hintern auf eine 150 Grad heiße Herdplatte und fühlen Sie dann, wie gut es Ihnen und Ihren Pobacken geht!" dann wird man fragen müssen, wie diese werte Dame wohl Kartoffeln kocht - denen könnte doch heiß werden...

Daß H-Milch für die Ernährung sehr ungeeignet ist, liegt nicht an der Erhitzung, sondern an der Art der mechanischen Aufbereitung des enthaltenen Fettes!

Harms' Vorschlag, das Kaufverhalten zu ändern, ist Rhetorik, mehr nicht. Denn auch dann, wenn man sich keine Fertiggerichte oder Halbzubereitetes kaufen will: man bekommt keine einwandfreien Rohstoffe! Im Fleisch sind Rückstände von Medikamenten und das Fleisch selbst ist möglicherweise angegammelt. In Nahrung auf pflanzlicher Basis sind Pestizide. Hinzu kommen Chemikalien aus Luft oder Boden, die über die Nahrungsketten in die Nahrung gelangen. Sogar die Pinguine in der Antarktis enthalten schon lange DDT.

Wer glaubt, er könne irgendwo absolut unbelastete Rohstoffe kaufen, der irrt.

Wer dies gar erzählt,...

Armes Deutschland

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