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Skeptic's Dictionary
 

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Werwolf

Ein Werwolf ist ein Tier aus Sage und Märchen, von dem man glaubt, es fresse Menschenfleisch, trinke Blut und könne sich von einen Menschen in einen Wolf und zurück verwandeln (wer ist eines der altenglischen Wörter für Mensch). Obwohl es keine belegten Fälle eines Menschen gibt, der sich in einen Wolf und zurück verwandelte, so gibt es doch Fälle von Menschen, die von sich glaubten, sie seien Werwölfe. Diese Art von Wahnvorstellung nennt man Lykanthropie.

Einige Leute haben darüber spekuliert, dass außerordentlich behaarte Menschen Wölfen ähneln und dass die Legende vom Werwolf eine Grundlage in einer genetischen Störung namens Hypertrichose oder einer anderen Drüsenstörung haben könnte, wie etwa maskulinisierende Eierstockgeschwulste oder Stein-Leventhal-Syndrom.

 

Anmerkung des Übersetzers: Legenden von Werkreaturen gibt es in jedem Kulturkreis, von Werbären über Werleoparden bis hin zu Werhaien (allerdings keine Werkaninchen). Das spricht m. E. eher für eine allgemein psychologische Erklärung, zu der die - sehr seltenen - oben erwähnten Erkrankungen beigetragen haben könnten.

 

Weiterführende Literatur (englisch)

Danforth, Charles Haskell, Hair; with special reference to hypertrichosis (Chicago, American Medical Association, 1925.)

Noll, Richard. editor, Vampires, werewolves, and demons : twentieth century reports in the psychiatric literature (New York : Brunner

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