Archive for the ‘Hochkultur’ Category
Knapp daneben…
Saturday, December 8th, 2012“Knapp daneben ist auch vorbei”, heißt es. Wie ich jetzt sehe, ist das “knapp daneben” der Präsidentenwahl in den USA leider nicht vorbei.
http://www.motherjones.com/politics/2011/09/jon-huntsman-pyramid-scheme-mlm
http://www.motherjones.com/politics/2011/09/jon-huntsman-pyramid-scheme-mlm?page=2
“Kriminelle auf der Grundlage der geltenden Gesetze zur Strecke zu bringen, ist schwer –
vor allem, wenn man es mit Gesetzen tun muß, die eben diese Kriminellen selbst gemacht haben.”
(George Bernard Blowe, http://ariplex.com/gbb/gbb_006.htm )
… und in Deutschland?
Nicht vergessen sollte man, daß PR (oder das, was dazu erklärt wird) bei diesen Dingen eine wesentliche Rolle spielt. Auch in Deutschland. Außer dem Rotlichtmilieu (mit seinen geringen Gewinnspannen) sind Bauindustrie gut und Banker dick und Pharma bestens im Geschäft.
Und wie nennt man noch dieses eklige Dings, das einem ehrenwerten Geschäftsmann den Tag vermiest? Journa…, Journa…, irgendsoein “ismus”… Aber dagegen gibt es ja Gesetze. Kann man kaufen. Wie Richter…
… und dabei habe ich das M-Wort noch nicht mal erwähnt…
Das Riepl’sche Gesetz
Wednesday, December 5th, 2012Laut dieses Artikels
http://carta.info/51464/finanzierung-des-journalismus-die-falsche-debatte/
(und Quellen-Verweis in die Wikipedia) gibt es einen Herrn Riepl. Der soll laut Wikipedia geschrieben haben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rieplsches_Gesetz
-
[*quote*]
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Trotz aller solchen Wandlungen ist indessen festzustellen, daß neben den höchstentwickelten Mitteln, Methoden und Formen des Nachrichtenverkehrs in den Kulturstaaten auch die einfachsten Urformen bei verschiedenen Naturvölkern noch heute im Gebrauch sind […]. Andererseits ergibt sich gewissermaßen als Grundsatz der Entwicklung des Nachrichtenwesens, daß die einfachsten Mittel, Formen und Methoden, wenn sie nur einmal eingebürgert und brauchbar befunden worden sind, auch von den vollkommensten und höchst entwickelten niemals wieder gänzlich und dauernd verdrängt und außer Gebrauch gesetzt werden können, sondern sich neben diesen erhalten, nur daß sie genötigt werden können, andere Aufgaben und Verwertungsgebiete aufzusuchen.
[…]
– Wolfgang Riepl, 1913: [1]
Wolfgang Riepl. Das Nachrichtenwesen des Altertums.
Hildesheim: Georg Olms 1972, S. 4. ISBN 3-487-04218-5
(zuerst: Leipzig: Teubner 1913).
————————————-
[*/quote*]
Wie Jedermann sehen kann, sind Tontafeln auch heute noch in Gebrauch, ebenso Papyri und Baumrinde. Nur die Zahl der Anwender ist klein – und beschränkt sich auf Scherzbolde, Glückwunschkartenhersteller und -versender. Und gelegentliche Restauratoren und Archäologen und Historiker.
Das Zeitungssterben ist gar keines. Die Branche der Historiker und Restauratoren erlebt eine ungeahnte Blüte. Die Archive quellen über und die Archivatoren können ihr Glück kaum fassen: noch ECHTES Papier in der Hand zu halten!
Die nächste Generation hat es schwerer. Tablets einzulagern dürfte langweiliger sein.
Die Polizei steht vor der Tür
Sunday, December 2nd, 2012… und drinnen sitzt der unglaubliche A.F. James MacArthur Ph.A.L. und schreibt…
“Wednesday, November 28, 2012
WARRANTED PERSECUTION: Police Seek Baltimore Spectator
In a rare and compelling piece of candid radio, A.F. James MacArthur revealed to his audience, the fact that there was a warrant issued for his arrest.”
Das war am 28.11.2012. Am 1.12.2012 eine gespenstische Szene: Die Polizei, bewaffnet, Gelände um das Haus geräumt, draußen, und James MacArthur, drinnen, in einer langen Telefonverhandlung. Man hört am Lautsprecher mit, wie bei Orson Welles im “Krieg der Welten”. Aber das hier ist echt.
http://www.baltimoresun.com/entertainment/tv/z-on-tv-blog/bal-barricaded-man-tweets-broadcasts-police-standoff-from-basement-20121201,0,1117243.story
“Man tweets, broadcasts police standoff from basement in Baltimore
A new kind of prime-time police drama on web radio, social media”
A.F. James MacArthur
http://www.baltimorespectator.com/
mehr:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=3381.msg17634#new
mit Live-Mitschnitt
James MacArthur ist einmalig.
Alternative child pornography?
Tuesday, November 20th, 2012This morning I read a shocking article. It begins like this:
-
[*quote*]
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A call by two Dutch sexologists for “virtual” child pornography to be
legalised so as to assuage paedophiles’ desires has sparked fierce debate
in the Netherlands.
Sexologists Rik van Lunsen and Erik van Beek of Amsterdam University
Hospital (AMC) last month floated the idea of creating child pornography
using drawings or computer-generated images.
—————————————
[*/quote*]
The idea is insane; no doubt about it. But that is not the point. If you look very carefully at HOW they use rhetorical warfare to backup their wants, you will see the very same patterns already known from the “alternative” health sector.
Let me show you just one striking resemblance:
-
[*quote*]
—————————————
“The proposal isn’t really pertinent and for some people it will certainly
increase the likelihood of going through with [sexual abuse],” warned
psychotherapist Jules Mulder of the De Waag clinic.
Mulder, who specialises in treating paedophiles, noted that it would be
very difficult to cover all “tastes”.
“Some want photos of naked children, others want children having sex while
someone else wants an eight-year-old boy with dark hair and a certain look
in his eyes,” he said.
“It’s not possible to satisfy these different desires with a bit of
virtual child pornography.”
—————————————
[*/quote*]
Isn’t that a spitting image of what homeopaths and all other kinds of charlatans try?: to get their foot into the door… Just a niche here, just a niche there.
Yesterday I phoned with an MD who has nothing against homeopathy. If the patients want it, they can have it, “AS LONG AS THE PATIENTS DO NOT LEAVE OUT SCIENTIFIC MEDICINE”. But exactly here is the crucial point. The very moment that homeopathy is not rejected, but accepted (even in a niche), it automatically is accepted as being in the same rank. And THAT is it. That is all the homeopaths have to fight for: to get a foot in, to get hands on a niche. One way is to have paid professorships. We have such cases in Germany: companies like Heel pay for a professorship. And the professor does some “research”. But the key is NOT the outcome of the research, the key is the acceptance as being of the same rank as sound science.
The method works. It works damned well. It works so well, that it breaks the resistance of the scientific MDs. And so we have homeopaths, ghost-healers, spiritual healers, and all other kinds of idiots in the health system. In medical doctor’s practises. And we, the patients, are faced with idiots, idiots, idiots. And our lives are at stake.
There are frontiers, which must NOT be crossed – unless patients are allowed to have a loaded Magnum gun as a companion, when going to the doc.
Netznazis und die Grenzen der Scham
Wednesday, October 31st, 2012Der so oft beschworene Citizen-Journalismus stellt eine größere Gefahr da als den Menschen bewußt ist, bzw als die ihn ausbeutenden Firmen (Namen fangen mit “B” – und vor allem mit “B” – an…) zugeben wollen.
(Video: http://www.youtube.com/watch?v=bX_Ao2_XQTI&feature=related)
Was in dem Video ausgekostet wird, ist nur ein mikroskopischer Teil der Vorgänge. Wie ungeheuerlich die Welle ist, die im Netz rollt, zeigen die Zahlen in
Und DAS ist noch nicht einmal der Anfang. Sobald Bilder in bewegte Szenen gemorpht werden können, DANN geht der Krieg los.
Hier ist noch eine Ergänzung:
http://www.goslarsche.de/Home/startseite/harzticker_arid,276205.html
Wer diesen Vorfall in Braunlage für eine Ausnahme hält, der irrt sich; der irrt sich gewaltig. Ich kann mich noch an wilde Kriegsszenen im Netz erinnern während der ersten Jahre, in denen ich im Internet war. Da waren es unter anderem GERADE LEHRER, die mit übergroßer Schnauze über Andere im Netz herfielen, weil jene Anderen es nicht gut fanden, daß diese Lehrer ihre Schüler ZWANGEN, mit vollem Namen (“Realname”, siehe “Realnamen-Diskussion”) im (Internet)unterricht weltweit sichtbar (also nicht in abgeschotteten hausinternen Netzen) aufzutreten.
DIESE “LEHRER” (und “Journalisten”) sind Säulen der Gesellschaft. Damals rissen sie die Schnauze auf und mobbten und schikanierten Andersdenkende im In- und Ausland. (Ein Tierarzt in der Schweiz bekam das intensiv zu spüren.)
Diese “Lehrer” und “Journalisten” und “Netzaktivisten” und “Bürgerrechtler” und “Datenschutzexperten” und “‘Privacy’vorkämpfer” (jawohl, man glaubt seinen Augen nicht, wenn man sieht, WO diese Herrschaften sich hervortaten und wofür sie ÖFFENTLICH GERÜHMT wurden und werden) haben 2 Jahrzehnte lang die Rechte von Anderen mit Füßen getreten.
Und sie sind sich, selbstverständlich, keiner Schuld bewußt … nie einer gewesen.
Und sie reißen ihre Schnauze immer noch auf.
In der Küche des Verfassungsrichters
Thursday, August 2nd, 2012Ein Journalist wurde eine der Zutaten.
Gretchenfrage: zurück zu den Anfängen der BILD?
Friday, June 22nd, 2012Entscheidend für die Arbeit der Journalisten ist die Apperzeption der – wie auch immer – zahlenden Endverbraucher.
Zurück zum Mentalambiente der Mumins und Teletubbies?:
“22. Juni 2012:
Bildungsbericht veröffentlicht
Jeder Fünfte kann kaum lesen”
http://www.stern.de/politik/deutschland/bildungsbericht-veroeffentlicht-jeder-fuenfte-kann-kaum-lesen-1844609.html
Schmelzt die Schreibmaschinen ein. Nach Blei wird auch der Stahlstift obsolet.
Willkommen zurück in der Welt der Enten und Federn…
Herr Jedertweet bei 120 Dezibel Schweigen
Monday, May 7th, 2012Wir leben in einer Zeit, in der Alle die gleichlaute Stimme haben, der kleine Zwitschervogel auf dem Baum genauso wie der mit 150.000-Euro Jahresgehalt betankte Superprof mit Dutzenden Leibeigener. Das Netz macht es möglich. Das ist nicht erst seit heute so, das ist schon seit gut 30 Jahren so, aber erst jetzt, durch die immer einfacher zu nutzenden (Maschinen)-Skripte und durch die Möglichkeit, sich nahezu gratis und ungestört ein eigenes Online-Reich zu schaffen, ist Herr Jedertweet in der Lage, 24 Stunden am Tag in voller Lautstärke zu pfeifen, zu flöten, zu flirten, zu brüllen … und zu schweigen.
Nur, wenn er schweigt, hört ihm auch keiner zu.
Die bisherigen Machthaber der Worte- und Bilderhoheit – die Presse, die Radiosender und die Fernsehstationen, und die vielen, vielen Buch- und Zeitschriftenverleger – wer hört ihnen noch zu? Und vor allem: wer bezahlt sie? Ein kompletter Verlag, gutsituiert, honorig, fest wie ein Fels in der Brandung – Herr Jedertweet kann es nicht nur mit ihm aufnehmen, er läßt ihn im Grundrauschen untergehen. Herr Jedertweet bemerkt es nicht einmal…
… outet Stalker im Netz
Wednesday, April 25th, 2012Ariane Friedrich outet Stalker im Netz:
*** http://www.facebook.com/pages/Ariane-Friedrich/147222666604
*** http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1738796/
*** http://www.arianefriedrich.de/
Es gibt auch andere Stalker, wie ich gerade amüsiert feststellen darf. Ein besonders übles Exemplar, das unter anderem
*** http://promedwatch.blogspot.de/
betreibt, ist dabei an die Falschen geraten:
Jener Kriminelle, der bei YouTube die Stalk-Videos hochgeladen hat,
*** http://www.youtube.com/user/PeterrHantsen
gibt oben in seinem Profil freimütig diese Domain an:
==> http://zioncrimefactory.com
zu sehen siehe oben rechts im Profile.Diese Domain ist ebenso wie andere verknüpft mit einem Mike Delaney,
*** http://groups.google.com/group/apfn/msg/9e71d4d92cc6c497?dmode=source&output=gplain
auf den auch andere Domains wie
*** http://www.prothink.org
*** http://www.theholohoax.com
registriert sind
Die Verbindungen der Mietmäuler und Stalker zur extrem rechten Szene sind kein bißchen erstaunlich; die Naturheilmafia hat dicke Freunde und Förderer tief im braunen Sumpf – und zu einem nicht unbeträchtlichen Teil ist sie der braune Sumpf.
Ein strikt logischer Mensch
Thursday, April 19th, 2012Ein strikt logischer Mensch zu sein erscheint den Neurotikern als Neurose.
Meine Mutter…
Monday, April 9th, 2012Auf dem Spielplatz, im Gras, sitzen zwei kleine Kinder.
“Du, meine Mammi hat mir gegen Krankheiten einen Zettel in die Tasche gesteckt.”
“Ja?”
“Sie ist Magier und macht die Dinge, wie sie sie will”.
“Was steht denn drauf?”
“‘Es werde Licht!’
…
Sie übt noch…”
Amtsverunmöglichung, die
Sunday, February 26th, 2012Ich lese mit Staunen die “Zeit”. Die Medien, hatte ich neulich mitbekommen, wird gesagt, hätten eine Rolle übernommen, die ihnen nicht zusteht: die einer öffentlichen Macht. Aha. Hätten wir also Legislative, Judikative, Exekutive, Lobbykative, und jetzt noch Journikative.
Die Gewalten im Staat, wurde tief in meiner finsteren Jugend in der Schule für das Gemeine Volk gelehrt, seien unabhängig und würden sich gegenseitig überwachen.
In der “Zeit” steht jetzt (ZEIT, 9/2012) unter dem Titel “Keine Frage der Ehre” (“Ex-Bundespräsident Christian Wulff soll seinen Ehrensold bekommen – das Ende seiner Karriere ist Strafe genug”, von Heinrich Wefing):
[*quote*]
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Natürlich war Christian Wulffs Rücktritt ein politischer Akt. Er hat auf sein Amt nicht aus persönlichen Motiven verzichtet, etwa weil er sich der Rosenzucht verschrieben hätte oder auswandern wollte, sondern weil er von Vorwürfen derart umstellt war, dass er seine Aufgaben als erster Repräsentant der Republik nicht mehr erfüllen konnte, im Inland nicht und auch im Ausland, wie seine letzte Reise, der Staats besuch in Italien, drastisch gezeigt hat.
—————————————————————–
[*/quote*]
Ins Lexikon des gehobenen deutschen Staatsbürgertums wäre also aufzunehmen:
Amtsverunmöglichung, die
sowie die eingehende Analyse, ob sie heilbar, eine berufsbedingte Krankheit, und auch, ob sie auf Krankenschein zu behandeln wäre.
Lothar Späth’s früher Befund (1988!)
“Uns geht’s gut. Und wem’s schlecht geht,
dem geht’s schlecht auf hohem Niveau.”
(Lothar Späth, http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13527237.html)
wird heute von der Journikative mitgetragen:
[*quote*]
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Tag für Tag muss der Ex-Bundespräsident nun mit seiner Frau in dem
Eigenheim leben, das ihm das eigene Scheitern vor Augen führt.
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[*/quote*]
(ZEIT, 9/2012)
Die Gewalten im Staat, wurde tief in meiner finsteren Jugend in der Schule für das Gemeine Volk gelehrt, seien unabhängig und würden sich gegenseitig überwachen.
Nein, sie sitzen mit am Fürstentisch!
Neues Paradigma: Ich bin Gott!
Sunday, September 11th, 2011Wohin man auch sieht, überall taucht es auf: das Wort “Paradigma”.
Esoteriker und andere Spinner, alle werfen sie mit “Paradigma” um sich. Paradigma hier, Paradigma da. Angeber! Mit Fremdworten Eindruck schinden, sich den Nimbus des Wissenden verleihen, des Klugen, des ach so Klugen. Beeindrucken und manipulieren – und vor allem eines: die Macht an sich reißen.
Angeber, Nichtskönner, Schmieranten, Lügner, Betrüger.
Ein neues Paradigma: Der Geist kann alles! Ja, er kann! Er kann Blinde sehen machen und Lahme gehen. Da gibt es die “Geistige Wirbelsäulenaufrichtung mit Beckenschiefstandskorrektur und Beinlängenausgleich” – und sie wirkt! Ja, sie wirkt. Ein Heiler macht Millionen mit diesem Schwindel; er hat so viel Zulauf, daß er die Gläubigen wegen des Andrangs in Gruppen gleichzeitig “behandelt”.
Die Länge eines Beines ist die Länge eines Beines – meßbar mit dem Zollstock.
Mißt denn keiner der Gläubigen vorher und nachher die Länge nach!?
Wie kann es sein, daß Menschen, die Auto fahren, die ständig die neuesten Computer kaufen und benutzen, die sich ständig die neuesten Nachrichten anhören, daß diese Menschen zu blöde sind, einen einfachen Zollstock zu nehmen und die Länge ihrer Beine zu messen?
Die Antwort ist einfach: Es gibt ein neues Paradigma: “Ich bin Gott!”.
War der Mensch in der Katholischen – und auch später ihrer abtrünnigen Evangelischen Kirche – 2000 Jahre lang klein, war er Dreck und mußte kuschen, mußte sich den Wünschen des Gottes (es gibt ja nur den einen), unterwerfen, mußte auf sein Geheiß sogar die eigenen Kinder schlachten [1], mußte die Kinder essen, mußte sich dem Wahn eines schweinischen Sadisten und mega-Massenmörders unterwerfen, jetzt ist damit Schluß! Jetzt heißt es “ICH BIN GOTT!”
So ganz diesem Punkt hat man sich noch nicht angenähert, die letzte Hürde, eben wirklich zu sagen “ICH bin Gott!”, hat noch keiner gewagt. Aber handeln tun sie danach. Magische Zeichen malen sie, die schützen vor Krankheiten. Medikamente werden mit dem Pendel bestimmt. Alles ist psychisch, alles ist Psyche, alles ist Geist. Der Geist bestimmt das Universum, MEIN GEIST bestimmt das Universum. ICH HEILE. Eben: “Ich bin Gott!”
Vor fast 40 Jahren bin ich auf die ersten Spuren dieses Wahns gestoßen, als mir beim Analysieren eines amerikanischen Patents klar wurde, was der “Erfinder” da eigentlich treibt. Er hatte eine elektronische Schaltung, ersetzte einige Bauteile aber durch eine Bleistiftzeichnung – und behauptete, diese neue “Schaltung”, eben mit den gezeichneten “Bauelementen”!, würde funktionieren.
Denkt man seine Idee weiter, kommt man zwangsläufig zu dem Schluß, daß da etwas definiert wird: “Ich definiere, also ist es.” Ich nannte diese Leute “Definierer”. Sie definieren sich ihre Welt. Sie sind Gott.
Hat man, wie ich damals, dieses Muster erkannt, sieht man auch, wie all die vielen, vielen Vorstufen und Varianten dieses Musters ÜBERALL zu finden sind.
Und jetzt, jetzt haben wir es erreicht: das neue Paradigma ist da, in voller Lebensgröße. Es wird praktiziert. Die Menschheit hat es, sie weiß es, sie tut es: “ICH BIN GOTT!”
“Bestellungen beim Universum” – das war ein kleiner Zwischenschritt, einer der letzten.
Die Katholische Kirche und die Evangelische Kirche, ihnen laufen die Gläubigen weg. Waren die Barbarenreligionen vor 2000 Jahren hart, gefährlich, war der Mensch in ihnen nichts wert, so wurde mit dem Christentum ein neues Paradigma geschaffen: Der Mensch ist der Mittelpunkt der Welt, “Gott liebt dich!”
Daß die ach so liebende Kirche folterte und mordete bis in 19. Jahrhundert, daß sie selbst im 20. und 21. Jahrhundert Kindesmißbrauch betreibt (inoffiziell, versteht sich), das machte nichts, denn die Gläubigen lebten in dem Wahn “Gott liebt dich!”.
Doch jetzt, jetzt hat sich der Mensch von der Last der Kirche befreit, jetzt ist der Mensch nicht mehr nur im Mittelpunkt der Welt, jetzt er ist ihr Herrscher. ER ist Gott. Heiler ändern die Längen der Knochen, Mütter drehen die Verbiegungen in den Beinknochen ihrer Kinder in wenigen Tagen, eine sogar um 15 Grad! Da kann kein Arzt mithalten. Die Mutter hat die Macht; sie ist Gott, sie ist der Herrscher der Welt.
Vollidioten!
Aber immerhin – sie haben ein neues Paradigma…
.

Wo der Wahn endet: auf dem Friedhof.
[1] Alles beschrieben in http://www.reimbibel.de
Ich schäme mich für Meedia
Friday, September 9th, 2011Meedia schreibt am 9.9.2011:
http://meedia.de/internet/was-assange-ueber-sich-selbst-enthuellt/2011/09/09.html
Zitat:
[*quote*]
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Als er am Ende gefragt wird, ob er sich selbst als ideologische Leitfigur versteht, sagt er: “Das ist ein Privileg, das uns als Folge unseres Kampfes verliehen wurde.” Interessant ist dabei, dass er “uns” sagt. Will er seine Wikileaks-Mitstreiter ganz selbstlos mit einbeziehen oder rutscht ihm da ein Pluralis Majestatis heraus? Man kann es sich aussuchen.
———————————————
[*/quote*]
Was sich die Redaktion von Meedia da erlaubt, ist eine unglaublich dreiste Frechheit. Soll jetzt etwa Jedem, der einer Gruppe angehört und von “uns” spricht, untergeschoben werden, er spräche im Pluralis Majestatis?
Wer so schreibt, schafft sich als Journalist selbst ab.
Die Menschen können lesen. Sie können sehen, was Wikileaks erreicht hat. Die Menschen können selbst sehen, was Julian Assange, der Wikileaks gegründet hat, mit seiner Arbeit erreicht hat.
Wikileaks hat sich mit den Mächtigsten angelegt. Wikileaks hat eine Wende in der Politik bewirkt. Das alles mit billigsten Angriffen auf Assange plattmachen zu wollen, ist eine Verhöhnung aller Menschen, die hinter Wikileaks stehen, und es ist eine Verhöhnung der Leser.
Ich schäme mich für Meedia.
Analphabetisierung und Vampirismus der deutschen Medien
Tuesday, September 6th, 2011“Deutsche Presse nicht kritisch genug”, sagt Julian Assange, schreibt Meedia:
[*quote*]
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“Deutsche Presse nicht kritisch genug”
Wikileaks-Gründer Julian Assange hat in einem Interview seine Organisation verteidigt. Für ein Datenleck, das vergangene Woche publik wurde und das zur Veröffentlichung von Klarnamen von Informanten führte, sei die britische Zeitung Guardian verantwortlich. Die Gefahr, dass aufgrund des Datenlecks Personen gefährdet seien, schätze er als gering ein. Ausgeschlossen sei eine Gefährdung aber nicht. Assange lehnt aber jegliche Verantwortung ab. Die deutsche Presse sei “nicht kritisch genug”.
————————————————————–
[*/quote*]
Quelle:
http://meedia.de/internet/assange-deutsche-presse-nicht-kritisch-genug/2011/09/06.html
Ein kritischer Begriff (“Medienpartner”) folgt weniger Zeilen später:
[*quote*]
————————————————————–
Es sei weiter wichtig für Wikileaks, mit Medien zu kooperieren, sagte Assange. Doch die, inklusive deutscher Medien und vor allem inklusive des Spiegel, seien zu unkritisch gewesen. Ein Artikel im Spiegel von dieser Woche stelle die Sachlage falsch da. Mit Ausnahme des Guardian und der New York Times unterhalte Wikileaks aber weiter Kooperationen mit über 50 Medienpartnern.
————————————————————–
[*/quote*]
Zu diesem Begriff – und zur Lage überhaupt – entgleitet der Spiegel-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron, siehe den “Nachtrag 12.40 Uhr” in der gleichen Quelle:
[*quote*]
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Nachtrag, 12.40 Uhr: Spiegel-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron hat auf dem Internationalen Medienkongress in Berlin die Entscheidung von Wikileaks, die US-Depeschen ebenfalls unbearbeitet und mit Klarnamen von Informanten zu veröffentlichen, scharf kritisiert. Beim Spiegel sei man “verwirrt und erschüttert”, dass die Dokumente unbearbeitet ins Netz gestellt worden seien. Das Material habe sich zwar schon zuvor “verselbstständigt”, aber mit dem Selbstverständnis des Spiegel sei das Vorgehen von Assange, den Blumencron “unberechenbar” nannte, nicht zu vereinbaren. Informanten beispielsweise in Diktaturen seien nun gezwungen, zu flüchten. “Wir haben das nicht begriffen”, sagte Blumencron. Das Wort “Medienpartner” sei ihm als Beschreibung des Verhältnisses zwischen Spiegel und Wikileaks “zu nah”. Ausgeschlossen sei eine weitere Zusammenarbeit aber nicht.
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[*/quote*]
#”Wir haben das nicht begriffen”, sagte Blumencron.#
Wie bitte!? Das ist ja nur noch peinlich.
Wenn durch den “Journalisten” des Guardian das Paßwort ÖFFENTLICH verraten wurde, ist für die Geheimdienste und andere interessierte Gruppen die Sache doch längst aufgeflogen und die Informanten müssen sich, falls ihnen bei Enttarnung tatsächlich Gefahr droht, sofort absetzen. Das Auffliegen ist schon in der Sekunde geschehen, in der das Buch veröffentlicht wurde.
Nachdem der “Journalist” des Guardian den Verrat begangen hat, war die Veröffentlichung des gesamten Materials zwingend notwendig; die Geheimdienste hatten es doch schon. Aber jetzt mußte Wikileaks an die Öffentlichkeit mit ALLEM. Denn vor allem durch die Öffentlichkeit werden jetzt die Informanten möglicherweise mitgeschützt, denn jetzt weiß die Öffentlichkeit, wer die Informanten sind, so daß es nicht mehr so leicht sein wird, die Informanten verschwinden zu lassen.
Öffentlichkeit ist ein notwendiger Schutz, das sollte man sich beim Spiegel hinter das Blatt schreiben.
Das Wort “Medienpartner”, das “sei ihm als Beschreibung des Verhältnisses zwischen Spiegel und Wikileaks ‘zu nah'”, sagt Blumencron laut Meedia. Das dürfte vermutlich zutreffen, denn die geübte Praxis vieler Medien ist ja, Informanten auszusaugen, die sind Lebendfutter – von einer Partnerschaft kann bei solchem Vampirismus in der Tat keine Rede sein.
Wann ist eine Frau kein Mensch mehr?
Friday, September 2nd, 2011Vor mehreren Jahren gab es eine Revolution in einer deutschen Stadt: alle Amtstitel wurden in der weiblichen Form verzwangt. Der männliche Bürgermeisterin war davon ebenso betroffen wie alle anderen gewählten und ungewählten Amtspersonen und Angestellten der Stadt.
Blick zurück im Zorn.
Im Krankenhaus. 50-er Jahre? 60-er Jahre? Egal. Irgendwann. Der Zorn des Gerechten, er erbost sich in seiner Not, allein gelassen zu sein: “Wo ist der Arzt!? Wo ist der Arzt!? Ich will endlich einen Arzt!” Der Arzt steht neben ihm. Es ist eine Frau. Er aber akzeptiert keine FRAU. Er will einen MANN.
Eine Frau als Arzt? Undenkbar!
Glücklicherweise hat diese Idiotie ein Ende bekommen. Erreicht oder gar passiert hat sie dieses Ende nicht.
Idioten gibt es auch auf der Gegenseite, in der Form der “Political Correctness”, bei der es an einem Wort immer ein “Innen” gibt. So findet sich beim Lesen eines Werbeprospekts für eine Kreuzfahrt auch ein Hinweis auf “Bullauge/innen”. Aha, der Bullauge. Wir wissen Bescheid. Und was ist, neben Steward/innen, der Job eines Bullauge/innen? Verrückt? Nein, sondern realer Gedankenunfall, vor mehreren Jahren in Deutschland passiert und mit Verschwörermiene und verschmitztem Gesicht weitererzählt.
Der Zwang zum Geschlechtsfetischismus und Geschlechtsfaschismus nimmt immer bizarrere Formen an. Eine Frau als Arzt? Undenkbar! Aber noch schlimmer: ein Mann als Krankenschwester. Nicht einmal “Krankenbruder” als Berufsbezeichnung wurde akzeptiert, es wurde ein neuer Begriff kreiert: der “Krankenpfleger”.
Ewiggestrige, könnte man meinen: unfähig für auch nur einen Funken Hirnleistung, eingefroren in ihrem Sprachnazi-Betonbunkerschädel – irgendwo zwischen 80 und scheintot. Aber der Naziismus gebiert ständig neue Ungeheuer, hirnlos, brutal, menschenverachtend.
Wann wird das Wort “Mensch” nicht mehr für Frauen gelten? Wann wird es “Menschin” heißen müssen? Das ist keine leere Frage, wie das Beispiel “Student” zeigt. Jetzt, im Jahr 2011.
http://info-parkour.de/hamburg-haw-studenten-magazin-pressefreiheit-zensur-asta.html
[*quote*]
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Das unabhängige Studenten-Magazin der HAW Hamburg
Stellungnahme: Unsere Meinung ist nicht käuflich
Das unabhängige Online-Studenten-Magazin der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, info-parkour.de, stellt seinen Betrieb bis auf Weiteres ein.
Wie kommt’s?
Wie ihr vielleicht wisst, wurde info-parkour und seine Redakteure seit Februar 2010 durch den AStA der HAW finanziert.
Im Sommer 2011 stand eine Verlängerung dieser Finanzierung an, die der AStA neben legitimen Forderungen wie Nachhaltigkeit u.ä. allerdings auch von Formulierungsstandards abhängig machen wollte. Diesen Formulierungen konnte info-parkour nicht zustimmen.
Und was sind das für Formulierungen?
Das Magazin verwendet seit Gründung 2008 für die Mehrzahl von Studenten und Studentinnen das Wort “Studenten”. Mit dieser Formulierung verstößt info-parkour neuerdings gegen den AStA-Satzungs-Punkt “Geschlechtergerechtigkeit”. Der AStA beschuldigt info-parkour also der Geschlechter-Diskriminierung.
Für eine erneute Finanzierung wären die Redakteure von info-parkour dazu gezwungen, in allen veröffentlichten Artikeln die Formulierung “Studierende” zu verwenden, da diese laut einer Studie angeblich als geschlechtsneutral angesehen wird.
Und jetzt macht ihr wegen dieses Wortes so viel Wind?
Uns geht es bei dieser Diskussion nicht um das Wort “Studenten” an sich. Vielmehr geht es darum, dass info-parkour zum Start der Finanzierung 2010 redaktionelle Unabhängigkeit zugesprochen bekam, mit der der AStA info-parkour in der Öffentlichkeit beworben hat.
Diese redaktionelle Freiheit, die in der geltenden deutschen Pressefreiheit verankert ist, würde info-parkour in diesem Falle durch den AStA verwehrt.
Warum schreibt ihr nicht einfach, wie der AStA will, und ihr bekommt dafür weiterhin das Geld?
Darüber haben wir uns natürlich auch Gedanken gemacht. Nur würde die Redaktion unter diesen Umständen gegen ihre ausdrückliche Überzeugung handeln und nicht mehr unabhängig entscheiden. Wir würden uns also kaufen lassen.
Die ausdrückliche Überzeugung liegt darin, dass Studien nicht darüber entscheiden können, welche Worte im deutschen Sprachgebrauch erlaubt sind und welche verboten sind. Darüber entscheidet der Gesetzgeber und nicht irgendein AStA.
Als journalistisches Projekt bezieht sich info-parkour daher bei Formulierungsstandards auf deutschsprachige journalistische Institutionen wie Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit oder Neue Zürcher Zeitung.
Aber die HAW und das STUDIERENDENwerk schreiben doch auch so?
Absolut, das ist deren gutes Recht. info-parkour will diese Formulierung ja auch nicht verbieten, stellt sie aber in Frage. Die Basis demokratischer Diskussionskultur.
Wenn Studenten an der HAW studieren oder in der Mensa essen wollen, werden sie ja auch nicht dazu verpflichtet nur noch von “Studierenden” zu sprechen.
Die einzige Forderung von info-parkour an den AStA der HAW zur Weiterfinanzierung war das Recht auf freie Meinungsäußerung, die dem Magazin so aber nicht gewährt würde.
“Der AStA kann dem info-parkour die Pressefreiheit nur gewähren, sofern auch deren Arbeit [info-parkour] satzungskonform ist.” (aus der offiziellen Stellungnahme des AStA-Vorstandes, Tilmy Alazar)
Weder obliegt das Gewähren der Pressefreiheit dem AStA, noch steht die AStA-Satzung über der Pressefreiheit.
info-parkour verzichtet aufgrund dieser Entscheidung des AStA auf eine Weiterfinanzierung, um den AStA vor einem möglichen Vorwurf wegen Zensur zu schützen.
Ihr wurdet doch schon über ein Jahr vom AStA finanziert, warum fällt denen das jetzt erst auf?
Ja, da ist sie wieder, die Sache mit den Studien. Plötzlich tauchte eine Studie auf und wir sollten uns verpflichten diese neue Formulierung einzuhalten.
Jedes einzelne Teammitglied hat für sich entschieden, dass info-parkour unter solch pressefeindlichen Bedingungen nicht Teil dieses AStA der HAW sein kann.
AStAs und ihre Satzungen kommen und gehen, die Pressefreiheit bleibt.
Und warum macht ihr nicht einfach weiter?
Das haben wir natürlich vor, nur wurden durch den AStA acht HAW-Studenten als Redakteure des Magazins finanziert. Die meisten studentischen Geldbeutel sind dabei auf jeden Euro angewiesen, der nun anderweitig verdient werden muss. So wird das Zeitkonto für den info-parkour vorerst geschmälert.
Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage
info-parkour existiert als in der Hochschule verankertes Studenten-Magazin seit 2008 und fühlte sich verpflichtet, die Campuskultur der HAW zu fördern und Studenten die Möglichkeit zu geben, sich frei und unabhängig in allen Bereichen journalistischer Tätigkeiten auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln.
Hierbei fand info-parkour als journalistisches Magazin immer wieder Akzeptanz und Unterstützung in der Hochschule direkt und es wurde nie versucht, Einfluss auf den Inhalt oder die Formulierung zu nehmen.
Das Magazin musste sich in den vergangenen vier Jahren häufiger Herausforderungen finanzieller sowie organisatorischer Natur stellen, aus denen info-parkour immer gestärkt hervorging. Dass der AStA (bestehend aus Studenten!) nun maßgeblich an der vorübergehenden Einstellung des Magazins mit verantwortlich ist, entbehrt einer gewissen Ironie nicht.
info-parkour bedankt sich beim AStA der HAW für die zurückliegende Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung und wünscht deren Mannschaft (und Frauschaft, natürlich) darüber hinaus mehr Mut im Umgang mit Campuskultur, die als allererstes auf Meinungsfreiheit und deren ungehinderter Äußerung basiert.
Das info-parkour-Team bedankt sich außerdem bei vielen ehemaligen Teammitgliedern, Autoren, Unterstützern aus der Hochschule und dem Stadtteil St. Georg.
Katharina Bildredaktion
Anatzki Bildredaktion
Marc Stellenbörse
Beham Stellenbörse
Christine Chefredaktion
Gärtner Chefredaktion
Redaktion
Katja Harms Redaktion
Darja Redaktion
Hentschel Redaktion
Elmas Redaktion
Pekdemir Redaktion
Waldemar Videoredaktion
Schmidt Videoredaktion
Patrick Herausgeber
Schulz Herausgeber
redaktion[at]info-parkour.de
Info-Parkour
Archiv
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Aus Solidarität mit den Redakteuren von Info-Parkour habe ich ihren Text als mahnende Erinnerung übernommen.
Blattkultur
Tuesday, August 30th, 2011Bei meiner morgendlichen Visite im WWW finde ich diese Kulturkritik:
http://blog.esowatch.com/?p=3971
,aus der ein Abschnitt lautet:
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Liebe Frau Thorbrietz, werter Herr Schröder, der Artikel ist schon schlimm genug, wie er so dick und gemütlich auf der falschen Seite liegt. Aber dass Sie beide sich auch noch als unparteiische Vermittler, als gewissenhafte Interpreten der wissenschaftlichen Debatte darstellen wollen und dazu kein Mittel Ihrer professionellen Rhetorik scheuen, das ist, mit Verlaub: DAS LETZTE.
[*/quote*]
Das Letzte zum Tagesbeginn ist ein leider nicht ungewöhnlicher Anfang. Vielleicht sollte dieser oder jener Herausgeber sich doch gelegentlich auch sein eigenes Heft ansehen. Bei GEO, so kann ich hier
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7204
lesen, hieß es einmal “Mein GEO hat versagt.”
Manchen Journalisten kann man bescheinigen, daß sie sehr gründlich sind.
Auch darin, ein Magazin endgültig zu vermasseln…
Wobei, das sollte ebenfalls gesagt sein, auch ein Weltmarktführer mit 730 Mio US-Dollar Jahresumsatz, Dinge tut, die erstaunlich sind: So verdünnt er etwas, das es gar nicht gibt, und verkauft das dann als WIRKSAME Medizin.
Wohlgemerkt: als WIRKSAME MEDIZIN!
Quellen zu diesen Angaben gibt es hier verlinkt:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7197
Ink and paper do not a magazine make.
Der Blick in den Spiegel
Sunday, June 5th, 2011“So viel Verlogenheit und Scheinheiligkeit wie jetzt in der Debatte um Karl Theodor zu Guttenberg war selten in Deutschland, meine Damen und Herren.”
Angela Merkel (1.3./2.3. 2011)
Web-Design hat die Grenze zum Verbrechen an der Allgemeinheit schon lange überschritten.
Friday, June 3rd, 2011Wenn die Surfer die Gelegenheit hätten, den Web-Designern nachts im Park zu begegnen, sähe das Web besser aus.
Homöopathen betrügen ihre Patienten
Wednesday, June 1st, 2011Die meisten Medien sind im Umgang mit Betrug im Gesundheitssystem blind, insbesondere, wenn die Täter sich als “Naturheilkundler” ausgeben. Um so wichtiger ist das Interview, das der ORF jetzt veröffentlicht.
Prof. Edzard Ernst spricht deutliche Worte und es ist wichtig, daß der ORF dies in einer klaren und eindeutigen Überschrift seinen Zuschauern und Lesern weitergibt: “Homöopathen betrügen ihre Patienten”.
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“Homöopathen betrügen ihre Patienten”
Der Deutsche Edzard Ernst gilt als profiliertester Kritiker der Homöopathie. 1993 hat er in England den weltweit ersten Lehrstuhl für Komplementärmedizin eingenommen. Knapp vor seiner Pensionierung zieht er nun ein Resümee: Zahlreiche Studien hätten bewiesen, dass Homöopathie für sich genommen keine Wirkung hat.
Placeboeffekte und die soziale Zuwendung des Arztes zum Patienten würden zwar einen Teil der positiven Auswirkungen erklären, seien aber kein Argument für diese alternativmedizinische Methode. Schließlich würden sie auch in der konventionellen Medizin eine Rolle spielen.
Anlässlich einer “Skeptiker”-Konferenz in Wien greift Ernst gegen Ende seiner Karriere noch einmal tief in die Kiste seiner Erfahrungen – und erzählt in einem science.ORF.at-Telefoninterview auch, warum ihm der Wiener Hang zu Intrigen das Fürchten beigebracht hat.
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Das Interview finden Sie hier:
http://science.orf.at/stories/1683407/
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