Die Charite in Berlin ist von einer Sekte unterwandert

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Die Skandalklinik Charite in Berlin, zur DDR würde sie passen. Sie mauert.

Am 11.10.2018 sandte ich der Presseabteilung (heute nennt sich das hochtrabend “Kommunikation”, meint aber das Gegenteil) wegen eines sehr mysteriösen Fundes diese Email und bat um eine Stellungnahme der Verantwortlichen der Klinik:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Presseanfrage zur Kinderonkologie an der Charite
    11.10.2018
    An: […] {presse@charite.de}

    […]
    presse@charite.de
    Tel: 030-450-[…]

    Bremerhaven, 11.10.2018

    Sehr geehrte Frau […],

    In dieser bezahlten PR-Veröffentlichung wird Bezug genommen auf ein Interview von Prof. Eggert und Prof. Seifert der Kinderonkologie an der Charite Berlin:

    “Panorama
    Kinderonkologie und Homöopathie
    In PRESSEMELDUNGEN
    9. Oktober 2018, 00:17 Uhr
    pr-gateway”

    Quelle:
    http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=528644

    In dem Text sind zwei URLs angegeben, wovon der eine zu dieser Veröffentlichung des Textes in einer anderen Web-Site des Veröffentlichers Homimed führt:

    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/

    Ich habe diesen Text der Vollständigkeit halber hier beigefügt:

    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/

    [*quote*]
    —————————————-
    Kinderonkologie und Homöopathie

    Sie befinden sich hier:
    Start Homöopathie Allgemein Kinderonkologie und Homöopathie

    Sep 30 2018
    Homöopathie Allgemein

    Ärzte der Berliner Charité plädieren für offene Kommunikation zwischen Eltern und Ärzten

    In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charité eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

    Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie

    Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.

    Plädoyer für Forschung zu komplementärmedizinischen Therapiekonzepten wie der Homöopathie

    Es sei Aufgabe von Universitätskliniken, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen. Unvoreingenommenheit gegenüber neuen Therapieverfahren ist Angelika Eggert zufolge ein „wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens“. Beim Forschen müsse man über den molekularen und biochemischen Tellerrand hinausschauen. Es sei dabei durchaus legitim, Methoden zu prüfen, die in den Bereich der Psychoonkologie oder der Förderung von Resilienz hineinreichen. Denn das sei auch ein Effekt. Georg Seifert sieht es realistisch und bekennt, die Bevölkerung wende Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, „ob wir das wollen oder nicht“. Die Universitätskliniken seien ohne Denkverbote der Wissenschaft verpflichtet und dürften die Forschung über die Wirkungsweise der Komplementärmedizin nicht den nicht-ärztlichen Therapeuten überlassen.
    —————————————-
    [*/quote*]

    Meine Fragen:

    1. Sind diese Veröffentlichungen mit Prof. Eggert und Prof Seifert oder anderen Personen der Charite vereinbart worden?

    2. Wie stehen
    a) Prof. Eggert
    b) Prof. Seifert
    c) die Leitung der Charite

    zu diesen Veröffentlichungen?

    Ich bitte um Beantwortung innerhalb von 2 Tagen.

    Mit freundlichem Gruß

    Aribert Deckers
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Nachdem ich mehrere Monate vorher schon einen Versuchsballon an die Charite gesandt hatte und deren “Antwort” schlichtweg eine Frechheit ist, war mir von Anfang an bewußt, daß der Sprengstoff, auf den ich gestoßen war, der Charite alles andere als gefallen würde und man sich in tausende Ausflüchte ergehen würde. Oder schweigen.

Das letztere ist der Fall. Trotz mehrerer Erinnerungen, auch telefonisch: keine Antwort.

Der Fall ist alles andere als nebensächlich und stellt die Integrität der Charite grundsätzlich in Frage. Im Zuge der Enthüllungen um den Charite-Skandal mit Homöopathie in der Kinderonkologie tauchte unter anderem dieser Rechercheartikel auf:

Wer so scharf schießt, sollte es auch beweisen können. Autorin La Raqua kann es:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner
    10.9.2018

    Im Interview des Tagesspiegel Berlin, veröffentlicht am 7.9.2018, antwortet Prof. Georg Seifert auf die Fragen des Jounalisten.

      https://www.tagesspiegel.de/wissen/interview-zur-debatte-um-alternative-behandlungen-wichtig-und-richtig-ist-was-subjektiv-hilft/23006180.html

      [*quote*]
      Der Tagesspiegel
      Wissen
      07.09.2018, 17:42 Uhr
      Interview zur Debatte um alternative Behandlungen
      “Wichtig und richtig ist, was subjektiv hilft”

      Wie gelangte Werbung für Homöopathie auf die Website der Kinderonkologie der Charité?
      Die leitenden Kinderärzte Angelika Eggert und Georg Seifert im Interview. Sascha Karberg

      [Frage 1:]
      Bis vor kurzem war im Internetauftritt der Kinderonkologie der Charité eine Webseite zu finden, in der der Einsatz von Homöopathie auch gegen Krebs propagiert wurde. Wussten Sie davon?

      Georg Seifert: Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich. Nach unseren Recherchen war sie nur über Google aufrufbar.
      [*/quote*]

    Ich will mich hier nicht auf irgendwelche Spitzfindigkeiten einlassen, wie etwa, daß Seifert meinen könnte, die Frage meine, ob er wüßte, daß BIS VOR KURZEM die Seite noch sichtbar gewesen sei.

    Nein, es geht um die ganz klare Frage, ob er vom INHALT der Seite wußte.

    Seifert sagt: “Nein”.

    Ich sage: Seifert lügt. Und ich kann es beweisen.
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Die Recherche, minutiös vorgeführt:

.

Entdeckt hatte den Skandal kein Journalist, auch wenn sich welche hinterher mit “Interviews” versuchten. Nein, es war Bettina Frank, eine ganz normale Userin bei Twitter:

Mehrere andere User bei Twitter gaben die Information weiter, bis irgendwann Journalisten meinten, mitreden zu können. So gab es Artikel beim Berliner “Tagesspiegel” und bei “MedWatch”, einem Blog, der bei seinem Start mit unwahren Äußerungen aufgefallen war, diese angeblich korrigieren wollte, es aber nie tat.

Über MedWatch:

Die originale Webseite, also der Ursprung dessen, was Bettina Frank entdeckt hatte, war verschwunden. Es gab lediglich im Cache von Google einen Inhalt, der dann als Quelle herangezogen wurde. RICHTIG RECHERCHIERT hat nach meinem Wissen kein einziger derer, die bei Twitter ihre Zeit verbringen, auch kein Journalist. So daß die große Frage war: WER ist für den Inhalt verantwortlich?

Dem Forum TG-1 wurde am 10.7.2018 der Ball zugespielt:

Und es wurde als “Zwischenbericht” dies gemeldet:

“Dabei”, schreibt User Eulophon, “zaubert dieser freundliche Archiv-Server alles wieder her:”

    http://archive.is/8VQOc

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    archive.today
    webpage capture
    Saved from
    https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:nGKqzb-lIt4J:https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Man kann von der Entdeckung an und von den ersten Recherchen an alles verfolgen. Und man kann im WWW lesen, was Journalisten so machen. Darunter auch die von “MedWatch”, am 6.8.2018:

    “Charité in der Kritik: “Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz””
    https://medwatch.de/2018/08/06/charite-in-der-kritik-homoeopathie-hat-an-uniklinika-keinen-platz/
    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    von Hinnerk Feldwisch Drentrup | 6. Aug 2018 | Im Netz
    Charité in der Kritik: „Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz“

    Der Internetauftritt der Kinderonkologie der Berliner Uniklinik Charité sorgte kürzlich für viel Aufregung – nachdem bekannt wurde, dass sich dort seit Jahren ein unwissenschaftlicher Text zu Homöopathie befand. Die homöopathische Medizin könne „auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden bieten“, hieß es dort. Oder: „Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten“ – obwohl Experten vielmehr die Unwirksamkeit als erwiesen ansehen.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Der Text ist nicht “unwissenschaftlich”, er ist schlichtweg geisteskrank. MedWatch hat das nicht erkannt, die Userin “GrundnerIn” bei Twitter dagegen schon am 6.7.2018, einen Monat vor der Veröffentlichung von MedWatch:

    https://twitter.com/GrundnerIn/status/1015237427257110528
    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Bettina Frank @FrankBettina
    5. Juli

    Die @ChariteBerlin macht ernsthaft auf #Homöopathie in der #Onkologie und #Hämatologie. Sagt mal, gehts noch?? #Krebs und #Homöopathie ist so ziemlich die mieseste aller Kombis. ?
    https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/

    10 Antworten 21 Retweets 69 Gefällt mir

    GrundnerIn @GrundnerIn

    Antwort an @FrankBettina @ChariteBerlin
    Ach du . . . Die “Wirkinformation” von Globuli kann auf CD gespeichert werden?!? Es ist nicht zu fassen.
    07:13 – 6. Juli 2018
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Thymian vom TG-1 greift in

sowohl die Lügen des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie an als auch die der Charite und bringt den wesentlichen Teil aus

Thymian schreibt:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Aus diesem elendigen Mistmachwerk nehme ich mir nur mal dieses eine Stück raus:

      “Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten und fixer Bestandteil der täglichen Praxis. Da die Wirkungen auch im molekülfreien Hochpotenzbereich erhalten bleiben, elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können, kann das aktive Wirkprinzip homöopathischer Arzneimittel als „Arzneiinformation“ bezeichnet werden.”

    Wie hirnverbrannt muß man sein, um diesen Text auf der offiziellen Website der Charité in Berlin jahrelang als Wahrheit zu veröffentlichen und ihn den Eltern krebskranker Kinder einzureden!?

      “Da die Wirkungen … elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können”

    Ich habe ja schon so einiges erlebt, aber diese Scheiße an einer Universitätsklinik, das ist der Gipfel. (Und beim Gebrauch von Wörtern wie “Scheiße” halte ich mich noch sehr zurück!)
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Man MUSS das betonen. Warum? Weil die Aussagen in der Web-Site der Charite erstens Tatsachenbehauptungen sind, zweitens höchstgradig idiotische Tatsachenbehauptungen sind, und drittens diese Tatsachenbehauptungen selbst innerhalb der Homöopathie-Szene nur mit äußerster Zurückhaltung betrachtet werden dürften, denn die ELEKTRONISCHE KOPIERBARKEIT von HOMÖOPATHISCHEN “INFORMATIONEN” bedeutet absolute und exakte Reproduzierbarkeit, etwas was es in der Homöopathie nicht gibt, und ohnehin (weil Homöopathie nichts anderes ist als eine rein MECHANISCHE Herstellungsmethode) den Grundlagen von Hahnemann’s Homöopathie völlig widerspricht .

Viertens muß man es betonen, weil es Tatsachenbehauptungen in der Web-Site der Charite sind, der größten deutschen Klinik: Die Charité in Berlin ist mit mehr als 135.000 Fällen und mehr als 1600 Ärzten das mit großem Abstand größte Klinikum Deutschlands. Wer diese Tatsachenbehauptungen macht, mißbraucht 1600 Ärzte und 135.000 Patienten pro Jahr.

Thymian hat die Größenverhältnisse der Kliniken (und einiges mehr!) in diesem Forumsthread sehr genau auseinander genommen:

.

Was auf der Web-Site der Charite veröffentlicht worden war, ist so ungefähr die größte Idiotie, die man sich vorstellen kann. Die wurde dann obendrein auch noch von der Kinderonkologie begangen.
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Zurück zum Text von MedWatch:

    “Charité in der Kritik: “Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz””
    https://medwatch.de/2018/08/06/charite-in-der-kritik-homoeopathie-hat-an-uniklinika-keinen-platz/
    (Hervorhebung von mir)
    *quote*]
    ——————————————————————————–
    Nach Protesten in den sozialen Medien sowie einer Anfrage von MedWatch nahm die Charité die Webseite zunächst offline.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Wo, bitte, ist da die Nachfrage, warum die Web-Seite “zunächst” genommen wurde!?

Dann zitiert MedWatch einen “Sprecher” der “Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung”:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    „Der besagte Online-Beitrag auf der Internetseite der Charité wurde entfernt, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen“, erklärt ein Sprecher der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung auf Nachfrage. Der dort geschaffene Bezug zur Kinderonkologie stehe in keinem Zusammenhang mit den Behandlungsmethoden der Klinik, die ein weltweit hohes Renommee habe. Die Senatskanzlei möchte die Forschungsprojekte an der Charité im Sine der Wissenschaftsfreiheit nicht inhaltlich bewerten. Sie mache „keine Vorgaben hinsichtlich ihrer Forschungsmethoden, -schwerpunkte und -ziele“, erklärt der Sprecher, „dasselbe gilt für die Therapiemethoden“.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Wer ist im Senat eigentlich zuständig? Wer ist der Sprecher? Was GENAU wurde gefragt und wie waren die GENAUEN Antworten?

Leider kommuniziert der “Sprecher” des Senats, den ich am Telefon hatte, nicht mit dem gewöhnlichen Volk. Er beharrt darauf zu erfahren, von welcher Firma man sei. Für welches “Medium” man arbeite. Und so weiter. Arroganz pur. Als ob ein Mensch nur existiert, wenn er bei einer Firma angestellt ist oder für eine “Medium” arbeitet.

Bei so viel Arroganz und Frechheit sind sinnvolle Antworten nicht zu erwarten. Das sieht man auch in dieser Aussage:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Die Senatskanzlei möchte die Forschungsprojekte an der Charité im Sine der Wissenschaftsfreiheit nicht inhaltlich bewerten. Sie mache „keine Vorgaben hinsichtlich ihrer Forschungsmethoden, -schwerpunkte und -ziele“, erklärt der Sprecher, „dasselbe gilt für die Therapiemethoden“.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Das ist eine unverschämte Lüge, denn es ist die Pflicht und Schuldigkeit des Senats, dafür zu sorgen, daß an der Klinik kein Pfusch betrieben wird. Der Senat hat gegenüber den Bürgern im allgemeinen und den Kranken im besonderen eine Fürsorgepflicht. Aber dieser Pflicht kommt er nicht nach – und leugnet sogar, daß er diese Pflicht hätte.

Außer dem Fall Lunapharm gibt es offensichtlich noch ganz andere Kriminalfälle in diesem Land…

Auch das hätte MedWatch erkennen und darüber schreiben sollen. Aber man tat es nicht…

MedWatch schreibt weiter:

    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Distanzierung der Kinderonkologie der Charité

    (Foto: Screenshot)

    Die Kinderonkologie distanziert sich nun auf ihrer Webseite „von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat“. Auch wenn die Charité Anfragen von verzweifelten Eltern angesichts des nahenden Todes ihres Kindes zu Alternativmethoden bekommt, „werden diese Behandlungsmethoden von ihr nicht propagiert“, erklärt der Sprecher der Senatskanzlei hierzu.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Diese “Distanzierung” “von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat” ist ein Skandal, denn die Aussage der Charite läßt Homöopathie für andere Bereiche als der “Primärtherapie” zu. MedWatch ignoriert auch das.
.

Medwatch weiter:

    (Hervorhebung von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Homöopathie-Text auf Charité-Seite „versehentlich aktiviert“?
    […]

    Die Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung hatte vor zwei Wochen erklärt, dass die Charité die Verantwortung für die Verbreitung des Homöopathie-Textes prüft. Dieser sei schon mehrere Jahre alt gewesen „und bedauerlicherweise versehentlich aktiviert worden, erklärt ein Pressesprecher nun auf Nachfrage. „Wer die technische Deaktivierung unterlassen hat, ließe sich aus heutiger Sicht leider nicht mehr nachvollziehen, wie uns seitens der Charité mitgeteilt wurde.“ Dabei war die Seite laut Eintrag im Web-Archive über Jahre kontinuierlich erreichbar.
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Das sind glatte Lügen, sei es vom Senat, sei es von der Charite.

Tatsache ist, daß die Charite eine streng hierarchische Organisation ist. Für die Web-Server ist eine klare Aufgabenverteilung und Autorisierungs-Struktur vorgegeben, die sich schon dadurch ergibt, daß Schreibberechtigungen im Server eingetragen sein MÜSSEN – durch die Administratoren. Warum wurde das von MedWatch nicht recherchiert? Warum wurde nicht recherchiert, wer der Autor der Texte ist, bzw wer in den Texten als Autor angegeben ist?

In einer ordentlich geführten IT-Struktur gibt Log-Files, in denen genau protokolliert wird, wer wann worauf zugreift. Und es gibt Back-ups, in denen Jahr um Jahr archiviert wird, was auf den Web-Server und was auf dem PCs im Klinikum am Material vorhanden ist. Es ist absolute PFLICHT der IT-Abteilung, dafür zu sorgen. Denn das gehört zu den Sicherheitsregeln. Das ist möglicherweise sogar gesetzlich vorgeschrieben, erst recht bei einem Krankenhaus. Die Daten müssen stabil und verfügbar sein. Das ist das A und O der IT. Und DAS soll an der Charite nicht gelten? Will die Charite den Rest der Welt veralbern oder will der Berliner Senat sich vor der Verantwortung drücken? Oder beides?

Was das Recherchieren betrifft: War man nicht einmal in der Lage, im Source-Code der Web-Seite nachzusehen? Dort steht, wer (technisch gesehen im Sinne der IT-Struktur) der Autor der betreffenden Web-Seite ist: eine Mitarbeiterin von Prof. Seifert. Ihr Name steht klar und einfach und völlig problemlos lesbar im Source-Code der Web-Seite, siehe diese beiden Threads im Forum TG-1, die sich unter anderem damit beschäftigen:

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Am 10.9.2018 hat La Raqua in letzterem Thread die Details eines nach dem anderen recherchiert und veröffentlicht. Hier kurz die in ihrem Forumspost

angegebenen Links zu den einzelnen Beweisstücken:

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Am 21.10.2018 hat La Raqua nachgelegt und eine GEZIELTE Recherche vorgeführt und dabei die Beweisstücke auch als Screenshots veröffentlicht. Dies ist das Vollzitat ihres Forumsposts:

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La Raqua spricht einen weiteren Skandal an: die “Summerschool”, die Seifert und Michalsen (ein weiterer Inhaber einer Stiftungsprofessur) durchgezogen haben, nachdem der Skandal mit der Homöopathie öffentlich geworden war.

Über die “Summerschool” wurde in den Medien kaum oder gar nicht berichtet. Wer hätte schon gedacht, daß Anthroposophen Krebs mit Fasten bekämpfen wollen? Ich denke, daß die Bürger und erst recht die Kranken ein Recht darauf haben, zu erfahren, daß dieser Wahnsinn von führenden Kräften der Charite verbreitet wird – und ziemlich sicher auch ANGEWENDET wird. Wer nicht weiß, was Krebs ist, sollte nach dem Begriff “Kachexie” googlen. Kachexie ist die Vernichtung des Körpers durch totale Auszehrung. Die Krebskranken sind nur noch Haut und Knochen.

In diesen beiden Threads des TG-1 geht es (unter anderem) um die “Summerschool”:

In letzterem Thread ist eine Fülle an Fakten über die Kinderonkologie und andere haarsträubende Dinge an, bzw um die Charite zu finden.

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Somit haben wir folgende Entwicklung:

* Bettina Frank entdeckt per Zufall (bei einer Google-Suche ?) die ursprüngliche Quelle. Diese Quelle wird daraufhin von der Charite gelöscht. Im Cache von Google ist die Quelle aber noch in Teilen vorhanden.

* Tagesspiegel Berlin und MedWatch schreiben Artikel.

* User des Forum TG-1 machen entscheidende Recherchen und legen Beweise vor.

Nun sollte man annehmen, daß die Journalisten und die Skeptiker, die überall im WWW herumspazieren, sich des Materials annehmen. Leider ist das ein Irrtum. Auch der Artikel von Gita Neumann

geht daneben. Er ist groß und lang und hat die Frage “Aus für Homöopathie-Werbung auf Charité-Seite – wer steckte dahinter?” sogar als Titelzeile. Aber eine sinnvolle Antwort auf diese Frage gibt er nicht.

Es gibt auch später weder eine Ergänzung noch einen Hinweis in den Kommentaren, daß herausgefunden wurde, WER verantwortlich ist für den Skandal an der Charite. Es gibt auch keinen weiteren Artikel des hpd zum Thema.

Der Artikel trägt das Datum 18.9.2018 und der letzte der 21 Kommentare ist vom 29.9.2018. Kein Hinweis auf Seifert oder weitere Beteiligte als Verantwortliche(n).

Dabei sind sowohl Gita Neumann als auch der hpd nach Neumann’s Veröffentlichung bei hpd.de auf die Fakten hingewiesen worden, ebenso wie zuvor der Tagesspiegel auf die Fakten hingewiesen worden war. Woher ich das weiß? Weil ich es war, der mit Redakteuren des Tagesspiegel, mit Gita Neumann und mit einem Pressemenschen des hpd telefoniert und sie auf die Dinge ausführlich hingewiesen hat.

Doch sie schweigen.

Aber es kommt noch schlimmer. Im Rahmen einer Auseinandersetzung um einen ehemaligen Pressesprecher, dessen Globuli-Konsum anscheinend nicht ohne Folgen blieb, gab es zwischen einem Blog bei “Scienceblogs”

und dem TG-1 eine Auseinandersetzung quer über den Blog und das Forum hinweg:

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In diesem bereits erwähnten Forums-Thread beim TG-1 schreibt Thymian, eine der aktivsten Userinnen des Forums, und ganz sicher eine der rhetorisch versiertesten, am 8. Oktober 2018 unter anderem:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    […]
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Spielkinder!

    Wer meint, daß man nur so aus Spaß an einer Sache herumbasteln sollte, daß man, weil es ja nur um Spaß geht, auch nicht weiter recherchieren braucht, daß man, weil es nur um Spaß geht, Tatsachen unterschlägt, weil die optisch nicht so schön aussehen (“Der Haken muß dem Fisch gefallen und nicht dem Angler.”), wer also das ist, was im Netz ein “Spielkind” genannt wird, der sollte sich tunlichst aus der Medizin heraushalten. In der Medizin geht es um Leben und Tod. Für Spielkinder ist das TG-1 weder zu haben noch werden die Dominatrizes je erlauben, daß sich geistige Kleinkinder hier ausbreiten.

    Das TG-1 ist das härteste Forum im WWW. Wir recherchieren an vorderster Front und arbeiten international mit Behörden und Medien zusammen, um Betrügern und Mördern das Handwerk zu legen. Ja, wir arbeiten zusammen mit FBI und CIA.
    .

    Wir recherchieren und veröffentlichen.

    Leider ist das mit der Recherche und dem Veröffentlichen so eine Sache. Uns wird viel Material zugespielt, von dem ein Teil sofort veröffentlicht wird, und ein großer Teil zur späteren Vewendung in die Waffenkammer kommt. Wir veröffentlichen. Wie wir aus zuverlässigen Quellen wissen, ist das bei den Herren und Damen Journalisten damit sehr schlecht bestellt. Aus den aktuellen Fällen ist beispielsweise diese Obskurität zu melden:

    Aus für Homöopathie-Werbung auf Charité-Seite – wer steckte dahinter?
    Von: Gita Neumann
    18. Sep 2018
    https://hpd.de/artikel/fuer-homoeopathie-bewerbung-charite-seite-steckte-dahinter-15962

    “wer steckte dahinter?” Ja, wer steckt dahinter? Unsere Quellen haben, so wurde uns gesagt, eine Reihe von Journalisten informiert. Und uns. Und wir, die Gäste des TG-1, haben aus den uns zugespielten Informationen und weiteren Recherchen aufgedeckt:

    * Die Affaire Georg Seifert an der Charité in Berlin
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9874.msg23936#msg23936

    * Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.0

    * Die Beweise: Georg Seifert, Angelika Eggert, die Charité und lauter Versager…
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10112.0

    * Lügen des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie nehmen überhand
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10083.0
    .

    Aber weder der “Tagesspiegel” in Berlin noch der http://www.hpd.de haben die Wahrheit aufgedeckt. Warum decken der Tagesspiegel und der hpd.de die Täter?

    Warum?
    .

    Und warum lügt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, unter anderem in Form einer “Pressemitteilung”, und schreibt am 13.9.2018

    https://www.presseportal.de/pm/21085/4060536

    [*quote*]
    PRESSEPORTAL

    BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
    Homöopathie ist fester Bestandteil der ärztlichen Therapiemöglichkeiten

    13.09.2018 – 13:26
    [*/quote*]
    .

    Warum?
    .

    Hier ist eine interessante Statistik aus einer sehr lesenswerten Seite:

    Die TOP 10 der deutschen Krankenhäuser nach der Anzahl der Fallzahlen

    https://www.kliniken.de/fileadmin/user_upload/Top_10_Fallzahlen_in_Deutschland.png

    https://www.kliniken.de/krankenhaus/krankenhaus-report/krankenhausstatistik.htmls

    Die TOP 10 der deutschen Krankenhäuser nach der Anzahl der Fallzahlen (Daten anscheinend aus 2015):

    1. Berliner Charité 136.947 Fälle
    2. Klinikum der Universität München 78.550 Fälle
    3. Universitätsklinikum Münster 72.209 Fälle
    4. Universitätsklinikum der Johannes
    Gutenberg-Universität Mainz 70.790 Fälle
    5. Universitätsklinikum Tübingen 68.934 Fälle
    6. Klinikum Augsburg mit Kliniken
    für Kinder und Jugendliche 66.571 Fälle
    7. Universitätsklinikum Heidelberg 65.755 Fälle
    8. Klinikum Chemnitz gGmbH 64.980 Fälle
    9. Universitätsklinikum Erlangen 63.038 Fälle
    11. Universitätsklinikum Freiburg 62.796 Fälle
    .

    Die Charité in Berlin ist mit mehr als 135.000 Fällen und mehr als 1600 Ärzten das mit großem Abstand größte Klinikum Deutschlands.

    Die Kranken gehen in dieses Krankenhaus nicht zum Spaß, sondern weil sie krank sind. Viele, weil sie todkrank sind. Viele sterben dort. Es ist eine Sache auf Leben und Tod.
    .

    Was war dort mehrere Jahre lang, in der Website der Kinderonkologie der Charité in Berlin zu lesen? Unter anderem dies:

    http://web.archive.org/web/20110711055412/http://paedonko.charite.de:80/forschung/ag_integrative_medizin/hintergrundinformationen/homoeopathie
    ZITAT:
    [*quote*]
    Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten und fixer Bestandteil der täglichen Praxis. Da die Wirkungen auch im molekülfreien Hochpotenzbereich erhalten bleiben, elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können, kann das aktive Wirkprinzip homöopathischer Arzneimittel als „Arzneiinformation“ bezeichnet werden.
    [*quote*]

    Wie fühlt man sich als Vater oder Mutter oder als direkt betroffener Krebskranker, wenn man diese Idiotie liest?

    Da die Wirkungenelektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können

    Wie fühlt man sich da?

    Und: Haben die Bürger kein Recht zu erfahren, was dort geschieht? Haben die Kranken kein Recht zu erfahren, was dort geschieht?

    Warum schweigen der Tagesspiegel Berlin und der http://www.hpd.de ?

    Und warum schweigen die lieben und hochverehrten Mitleser aus scienceblogs.de und anderswo?

    Warum?
    .

    Wenn die Homöopathen nicht durch Betrüger und Komplizen im Bundestag gedeckt würden, säßen sie allesamt längst lebenslänglich im Knast.

    Warum machen sich die lieben und hochverehrten Mitleser aus scienceblogs.de und anderswo durch ihr Schweigen zu Komplizen der Täter?
    .

    Oder darf man das alles nicht sagen? Weil es “unhöflich” ist? Weil es “polemisch” ist?

    Ab wieviel Toten darf man denn darüber reden, ohne als “unhöflich” oder “polemisch” gescholten zu werden?

    Oder darf man nicht einmal diese Frage stellen?
    .

    Joseph Kuhn und sein “Experiment”

    Joseph Kuhn, bezahlt als ein anerkannter Wissenschaftler, meint, ein Experiment machen zu müssen. Nur, leider, scheint er das eher aus Spieltrieb als von echter wissenschaftlicher Warte aus zu betreiben. Würde er wirklich wissenschaftlich arbeiten, würde er RICHTIG recherchieren. Und wenn schon nicht selbst recherchieren, dann Ergebnisse anderer Quellen hinzuziehen. Dann wüßte er, was schon seit Wochen bei Twitter die Runde macht: daß Christian J. Becker mit Scientology-Methoden arbeitet. Würde Joseph Kuhn wirklich wissenschaftlich arbeiten, würde er das recherchieren oder wenigstens die Rechercheergebnisse Anderer erwähnen.

    Und “borstel”? Ist so feinfühlig, daß er nicht einmal die URL des TG-1 angibt: http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo

    Ist die URL des TG-1 bei den erlauchten Eliten von Scienceblogs etwa tabu?

    Oder darf man auch diese Frage nicht stellen?

    Was Christian Joachim Becker (Christian J. Becker) treibt, ist im TG-1 in mehreren Threads beschrieben worden. Unter anderem hier:

    Erpressung, Nötigung, üble Nachrede – was PR heute so alles macht
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10042.0

    Was die Methoden des Christian Joachim Becker (Christian J. Becker) und den Bezug zu Scientology * betrifft, sollte man hier lesen:

    Die Akte Scientology
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=205.0

    Der letztere Link ist sogar im Kopf der Forumsseiten angegeben.
    .

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Spielkinder,

    Das TG-1 ist das härteste Forum im WWW. Wir retten Menschenleben – während Andere nur ihrem illustren Zeitvertreib fröhnen.

    Kritik, wenn sie denn kommt, bedarf vor allem … der Wahrhaftigkeit dessen, der sie ausspricht.
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Der Blogtext von Joseph Kuhn, geschrieben am 7. Oktober 2018, bekam 282 Kommentare. Man kann also nicht sagen, daß die Auseinandersetzung im Verborgenen ablief. Im Gegenteil!

.

Auch bei Twitter wurde, wie man hier sieht, die Affaire Seifert erwähnt:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10105.msg24420#msg24420

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Re: Exclusive: Interview mit Rosel Kanter
    « Reply #3 on: October 15, 2018, 08:48:41 PM »
    Und wenn die Anthroposophen noch so lügen, die Wahrheit kommt doch ans Licht. Rosel Kanter sagt es:

    https://twitter.com/KanterRosel/status/1039221173366738946

    [*quote*]
    Rosel_Kanter @KanterRosel

    7. This evening contents of the old Charite site were made visible there:

    “Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner”
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.0

    The Berlin Senate is responsible for the goings-on at the Charite and is really upset. I wonder what they will say now

    11:36 AM – 10 Sep 2018
    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Auch die Skeptiker-Szene glänzt also durch Schweigen. Dabei war sie doch durch Bettina Frank auf den Homöopathie-Skandal aufmerksam gemacht worden. Aber es macht eben nur Spaß, wenn es Spaß macht, wenn sie Hühnerhof-Journalismus betreiben und wild gackernd durch die Gegend rennen und irgendetwas aufbauschen und sich in Szene setzen können.

Nicht nur, daß sie dort von echter Recherche weit entfernt sind, man kann ihnen Rechercheergebnisse auf dem Silbertablett servieren, aber sie wollen die nicht. Wie es an einer Stelle heißt: sie würden sich eher die Zunge abbeißen:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10176.msg24392#msg24392
    Zitat:
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Quellen und Fakten. Warum werden die Fakten verschwiegen? Die Weichgespülten würden sich eher die Zunge abbeißen als Tatsachen zuzugeben. Darin ist ihr Verhalten mit dem der Esoteriker identisch. Aber auch das werden sie niemals zugeben. Niemals.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Sie meinen, sie hätten die Wahrheit gepachtet; dabei erkennen sie die nicht einmal, wenn die ihnen in die Nase kneift.

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Wir haben es also mitnichten nur mit einem Skandal an der Charite zu tun, sondern darüber hinaus mit einem Skandal der Medien und einem Skandal der Skeptiker-Szene. Ich recherchiere und schreibe über medizinische Themen seit mehr als 2 Jahrzehnten. Für mich ist das alles nichts Neues.

Vor diesem Hintergrund habe ich dann am 11.10.2018 meine Fragen an die Charite gesandt. Der Artikel “Kinderonkologie und Homöopathie” von “Homimed” enthält nämlich noch wesentlich mehr Sprengstoff. Um das zu zeigen, muß ich den Artikel des Tagesspiegel, auf den sich “Homimed” beruft, vollständig zitieren. Intensiver Quellenvergleich ist hier unerläßlich!

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    https://www.tagesspiegel.de/wissen/themenschwerpunkt-alternativmedizin-wichtig-und-richtig-ist-was-subjektiv-hilft/23006180.html
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    07.09.2018, 17:42 Uhr
    Themenschwerpunkt Alternativmedizin
    “Wichtig und richtig ist, was subjektiv hilft”

    Wie gelangte Werbung für Homöopathie auf die Website der Kinderonkologie der Charité? Die leitenden Kinderärzte Angelika Eggert und Georg Seifert im Interview.
    Sascha Karberg

    Um besser mit Chemo- oder Strahlentherapie klarzukommen, werden in einigen Kliniken Naturheilverfahren angeboten – oder, wie hier, Kunsttherapie.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Bis vor kurzem war im Internetauftritt der Kinderonkologie der Charité eine Webseite zu finden, in der der Einsatz von Homöopathie auch gegen Krebs propagiert wurde. Wussten Sie davon?

    Georg Seifert: Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich. Nach unseren Recherchen war sie nur über Google aufrufbar.

    Angelika Eggert: Ich leite seit fünf Jahren die Klinik für Kinderonkologie und klicke mich seitdem regelmäßig durch unseren Webauftritt. Diese Seite war in diesem Zeitraum sicher nicht dabei, war also über den normalen Weg, den Besucher der Webseite nehmen, nicht anklickbar. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um einen vergessenen Link zu einer alten Website handelte, der nicht korrekt gelöscht wurde.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Was sagen Sie zu dem Inhalt dieser Seite, die Wirkung “homöopathischer Höchstpotenzen” sei “unbestritten” und biete “auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden”?

    Seifert: Wir setzen Homöopathie in keiner Weise in der Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern ein. Uns so etwas vorzuwerfen, ist geradezu abstrus. Es ist eher umgekehrt. Wir haben – wenn auch sehr selten – mit Eltern zu tun, die mit der etablierten Chemotherapie und anderen konventionellen Behandlungen nicht einverstanden sind. Im Extremfall muss man dann sogar eine angemessene schulmedizinische Behandlung rechtlich durchsetzen, um so dem Kind das Leben zu retten.

    Eggert: … wobei das sicherlich nicht der beste Weg ist. Wir brauchen als Basis des Behandlungserfolgs eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Patienteneltern. Unsere Patienten haben vielfältige Bedarfe. Einer ist, dass sich bei einer Krebserkrankung Zellen unkontrolliert vermehren, wogegen man Therapien einsetzen muss, die etabliert sind – vorwiegend Chemotherapie, Bestrahlung, Chirurgie, Immuntherapien, eben das, was die moderne Schulmedizin hergibt. Damit sind wir heute sehr erfolgreich, mit Heilungsraten von 81 Prozent – und an der Charité liegen wir sogar noch etwas darüber. Aber es geht bei der Behandlung ja nicht nur um die Krebserkrankung selbst. Wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt, ist das eine schreckliche Situation, die die ganze Familie verunsichert. Manche Eltern erleben schon die Diagnose allein als völligen Kontrollverlust, Geschwister sind ebenfalls sehr belastet und unsere Behandlung hat dann teilweise auch noch schwere Nebenwirkungen. In dieser Situation brauchen wir Konzepte, Patienten und ihre Familien ganzheitlich zu betreuen, auch als Universitätsklinik. Und in diesem Bereich spielt auch die Komplementärmedizin eine Rolle. Etwa bei der Behandlung von Nebenwirkungen der klassischen Chemotherapie, wie Übelkeit oder Schleimhautentzündungen.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Sie sprechen von pflanzlichen Heilverfahren, wo Extrakte oder pflanzliche Wirkstoffe eingesetzt werden, nicht von Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind?

    Eggert: Richtig. Da gibt es durchaus Substanzen, die Naturstoffe sind und Nebenwirkungen der Krebstherapie mildern können. Etwa Arnika-Salbe gegen Entzündungen, Salbei-Tee bei Schleimhautentzündungen oder Umschläge zum Fiebersenken.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Nicht immer ist klar, wie gut diese Mittel wirken.

    Eggert: Unser Anspruch ist, das wissenschaftlich genauso zu prüfen, wie eine Chemotherapie. Naturheilverfahren einzusetzen, weil alle glauben, dass es hilft, ist nicht unser Anspruch als Universitätsklinik. Das heißt, auch solche Begleittherapien prüfen wir in wissenschaftlichen klinischen Studien – genauso stringent, aber auch genauso vorurteilsfrei wie bei jeder anderen Therapieform. Wir dürfen dieses Feld nicht den Heilpraktikern überlassen. Wenn die Studien dann hinreichend zeigen, dass diese Ansätze helfen, wenden wir sie auch an.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Auch Homöopathie?

    Eggert: Homöopathie gehört nicht in den Bereich der Naturstoffmedizin. Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an. Aber es kommen immer wieder Eltern, die danach fragen und meinen, damit gute Erfahrungen gemacht zu haben, etwa bei der Behandlung von Bagatellerkrankungen. Wir haben in unserer Fachgesellschaft eine Abfrage gemacht, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin nutzen und wie sie darüber mit den behandelnden Ärzten sprechen. 35 Prozent der Eltern nutzen das, auch ohne darüber den Arzt zu informieren. Und über die Hälfte der Eltern nutzt das in Absprache. Wir halten es nicht für sinnvoll, dass Eltern ihren Kindern ohne Rücksprache irgendetwas geben, weil sie Angst haben mit uns darüber zu sprechen. Denn es gibt auch Behandlungen, die schaden können. Manchmal sogar etwas so harmloses wie Multivitaminsaft, der unerwünschte Wechselwirkungen mit dem Chemotherapie-Wirkstoff Methotrexat auslöst. Wir suchen also das Gespräch mit den Eltern, um informiert zu sein und beraten zu können.

    Viele Menschen wissen sehr wohl, dass hochpotenzierte homöopathische Mittel in Studien keine Wirkung zeigen, und dass auch die wissenschaftliche Evidenz bei so manchem pflanzlichen Heilverfahren schlecht ist. Warum werden diese Therapien dennoch so häufig eingesetzt?

    Eggert: Wir beobachten, auch wenn das nichts mit wissenschaftlicher Evidenz zu tun hat, dass manche Familien daraus Kraft schöpfen. Man kann das als Placebo-Effekt bezeichnen, aber ich glaube, es ist auch Resilienzförderung …

    [Frage Tagesspiegel:]
    … die psychische Widerstandskraft stärkend …

    Eggert: Manche Familien brauchen das: irgendetwas tun, um zur Gesundung ihres Kindes beitragen zu können. Das bringt positive Grundstimmung und Optimismus in die Familie, die das Kind auch erfühlt. Diese Wirkung darf man nicht unterschätzen, auch wenn man das vermutlich nie über harte medizinische Evidenz wird nachweisen können. Aber wichtig und richtig ist, was subjektiv dem Kind und der Familie hilft – wohlgemerkt immer nur zusätzlich zur Standardbehandlung und solange es nicht schadet.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Es gibt allerdings immer wieder Fälle, in denen kaum erforschte Alternativverfahren nicht zusätzlich, sondern als Ersatz nachweislich wirksamer Therapien propagiert werden, auch gegen Krebs.

    Seifert: Wir verwenden den Begriff Alternativmedizin überhaupt nicht, allenfalls Komplementärmedizin, also ergänzende Behandlungen in Situationen, in denen Eltern das wünschen. Zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und den anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Es gibt allenfalls bei ausgewählten Fragestellungen Ergänzungsmöglichkeiten.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Wie oft müssen Sie Eltern das erklären?

    Eggert: Es ist die extreme Ausnahme, dass Eltern der Standardtherapie kritisch gegenüberstehen und alternative Verfahren als alleinige Therapie verfolgen möchten und erfragen. Dann ist es allerdings zäh und fast ideologisch angehaucht. Dagegen in der Kommunikation anzukommen, ist eine große Herausforderung für uns. Was aber fast 90 Prozent erfragen, ist die Möglichkeit mit Naturheilverfahren oder Komplementärmedizin zusätzlich etwas zu tun, um Symptome zu lindern. Und aus unserer Erfahrung gelingt das oft auch recht gut.

    Seifert: Wir verbieten nicht, sondern wollen erst einmal wissen, was Eltern ihren Kindern geben. Man muss alle Sorgen ernst nehmen, um dann mit den Patienten und ihren Eltern einen guten gemeinsamen Weg zu finden. Es gibt natürlich vermeintlich hilfreiche Therapien, von denen unbedingt abzuraten ist. Aber es gibt durchaus auch Ansätze, die den Patienten helfen könnten, wie auch immer sich der Effekt erklärt.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Das heißt, es ist ok, Patienten mit Anspielungen auf ganzheitliche Medizin, Naturheilverfahren und Homöopathie anzuwerben, solange sie am Ende eine wirklich wirksame Therapie bekommen? Auf der Website der Hochschulambulanz für Naturheilkunde an der Charité heißt es: “Im Sinne der Integrativen Medizin erweitern wir konventionelle Medizin um komplementäre Methoden wie Akupunktur, Naturheilverfahren und Homöopathie, um Patienten die jeweils beste Therapie(kombination) anzubieten”. Und gleich im nächsten Satz: “Unsere Projekte werden wissenschaftlich evaluiert.” Das erweckt den Eindruck, Homöopathie wäre wissenschaftlich evaluiert.

    Eggert: In der Kinderonkologie wenden wir keine Homöopathie an, bieten das auch nicht an und weisen auch nicht auf unserer Website darauf hin. Zur Hochschulambulanz kann ich nichts sagen. Allerdings möchte ich klarstellen, dass es durchaus die Aufgabe von Universitätskliniken ist, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen – etwa Akupunktur gegen Chemotherapie-induzierte Übelkeit. Mal kommt bei solchen Untersuchungen heraus, dass der einzige Effekt der Placebo-Effekt ist. Manchmal zeigt sich aber, dass signifikant weniger Übelkeitsanfälle in der behandelten Gruppe vorkommen. Wenn das so ist, warum soll man das dann nicht anbieten? Der Maßstab muss für jede Therapieform der gleiche sein. Unvoreingenommenheit gegenüber einem neuen Therapieverfahren ist ein wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens.

    Seifert: Die Bevölkerung wendet Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, ob wir das wollen oder nicht. Und je mehr es in den Bereich der Heilpraktiker und nicht-ärztlichen Therapeuten gerät, umso weniger wissenschaftlich und handwerklich gut gemacht sind die Studien. Wir sollten uns das Erforschen komplementärmedizinischer Ansätze nicht aus der Hand nehmen lassen. Jede große Uniklinik in den USA hat eine Abteilung für Integrative Medizin, wo diese Themen untersucht werden – wissenschaftlich durchaus auf hohem Niveau. Ein Grund dafür ist, dass die Patienten nach Therapiemöglichkeiten suchen, weil sie Probleme haben, die von der Schulmedizin bislang nicht gelöst werden konnten. Die Universitätskliniken sind der Wissenschaft verpflichtet und Denkverbote gibt es dabei nicht.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Das bedeutet, es ist auch legitim, das Handauflegen von Geistheilern in einer klinischen Studie zu testen? Auch wenn es keine vernünftige Idee gibt, wie eine solche Therapie wirken könnte, und beim Patienten womöglich wochenlange falsche Hoffnungen weckt?

    Eggert: Nein, es braucht zumindest einen theoretischen Ansatz, was das Wirkprinzip sein könnte, aber das muss nicht immer molekular und biochemisch sein. Insofern ist es auch legitim, Dinge zu prüfen, die in diesem Bereich wahrscheinlich keinen Effekt zeigen, sondern dafür im Bereich Psychoonkologie oder Resilienzförderung. Das ist ja auch ein Effekt.

    Seifert: Wenn wir nur Forschung machen würden, die wir uns schon erklären können, dann wären viele Therapien nie entwickelt worden. Insofern würde ich gar nichts ausschließen, prinzipiell. Natürlich müssen Studien methodisch angemessen sein, es darf niemand zu Schaden kommen. Forscher müssen neugierig bleiben und dabei den Patienten verpflichtet. Deshalb würden wir keine Therapie untersuchen, von der wir keine Anhaltspunkte haben, dass sie dem Patienten einen Gewinn bringen könnte.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Ab wann ist denn eine Therapie für einen Patienten “gewinnbringend” – reicht der Placebo-Effekt schon aus, um das Verabreichen von Homöopathika zu rechtfertigen?

    Seifert: Man liest oft, dass einige Medikamente “nur” einen Placebo-Effekt haben. Und jemand, der kein medizinisches Problem hat, tut eine solche Therapie dann schnell ab als wirkungslos. Aber für Patienten kann es Situationen geben, in denen Therapien nicht wirksam sind. Dann kann der Placebo-Effekt helfen. Ein Placebo-Effekt ist eine komplexe Interaktion zwischen Patient und Arzt, der etwas tut, was für den Patienten wichtig ist und bei manchen Menschen tatsächlich sogar Schmerzempfinden beeinflussen kann. Der Effekt wird vor allem durch die menschliche Zuwendung ausgelöst – zumindest in besonderen Situationen, in denen das Verhalten des Arztes eine ganz wichtige Bedeutung bekommt.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Homöopathie wird mitunter als “Super”-Placebo bezeichnet? Was soll das eigentlich heißen?

    Seifert: Es handelt sich nicht um einen Fachbegriff. Super-Placebo soll nur aussagen, dass es Handlungen gibt, die einen besonders deutlichen Placebo-Effekt haben. Etwa wenn die Therapie teuer ist, wenn die Pille groß ist, wenn sie bitter schmeckt. Und wenn dann auch noch der Chef kommt …

    Eggert: … und all diese Dinge sind, auch wenn sie Begleiterscheinungen lindern mögen, natürlich völlig ungeeignet, um Krebszellen daran zu hindern, zu wachsen.

    [Frage Tagesspiegel:]
    Diese Einordnung wollen aber viele nicht wahrhaben.

    Eggert: Die Frage, die wir uns stellen müssen, ist doch: Warum sind Patienten so empfänglich für diese Richtung der Heilverfahren? Wer sich das genau anschaut, kommt schnell zu dem Schluss: Heilpraktiker nehmen sich Zeit, sprechen stundenlang mit den Patienten. Könnte es nicht sein, das in unserem Gesundheitssystem, in dem es immer mehr um ökonomische Effizienz geht, diese Zeit für Zuwendung verloren gegangen ist und dadurch der Bedarf an “Alternativen” erst ausgelöst wurde?

    [Frage Tagesspiegel:]
    Ist es nicht eher die Angst vor den zwar wirksamen aber doch leider oft auch aggressiven Therapien? Ergreifen Patienten nicht den Strohhalm der vermeintlich “sanften” Medizin, wenn überall Pflanzenextrakte, Globuli und heilende Steine als gleichermaßen wirksam angepriesen werden?

    Seifert: Gerade deshalb ist es so wichtig, gemeinsam mit dem Patienten in einem vertrauensvollen Gespräch zu klären, wo Platz für die eine oder andere Art von ergänzenden komplementärmedizischen Heilverfahren ist und wo nicht. Unsere Erfahrung ist: Wir können den Patienten sehr gut plausibel machen, warum Chemotherapie, Bestrahlung, Operation notwendig sind. Stattdessen Homöopathie zu verwenden, das haben uns Eltern noch nie vorgeschlagen. Und wenn es passieren sollte, würden wir dies selbstverständlich ablehnen.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Bevor ich nun den Text von “Homimed” gegenüberstelle, noch ein zwingend notwendiger Hinweis: Im TG-1 ist die “Summerschool”, ein Projekit von Seifert und Michalsen, unter die Lupe genommen worden:

Während im Interview mit dem Tagesspiegel Eggert und Seifert den Eindruck von Wissenschaftlichkeit suggerieren, ist die Wirklichkeit an der Charite ganz anders geprägt: vom Wahnsinn Anthroposophie. Ein Blick in das Programm der “Summerschool” ist unerläßlich. Dort heißt es unter anderem:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Sonntag

    10:00 – 11:00 Uhr Integrative Medizin in der stationären Versorgung: Vorstellungen der Kliniken Immanuel Krankenhaus und Havelhöhe und das Projekt Integrative Pflege in der Kinderonkologie an der Charité
    11:00 – 12:00 Uhr Integrative Fallkonferenz: Anthroposophische Medizin, Naturheilkunde, Traditionelle Medizin
    12:00 – 13:00 Uhr Zusammenfassung und Diskussion: Chancen und Anwendungsmöglichkeiten integrativmedizinischer Konzepte in der Klinik | Verabschiedung
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Nun der Text von “Homimed” noch einmal vollständig:
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    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/
    (Hervorhebungen und Numerierung von mir)
    [*quote*]
    —————————————-
    Kinderonkologie und Homöopathie

    Sie befinden sich hier:
    Start Homöopathie Allgemein Kinderonkologie und Homöopathie

    Sep 30 2018
    Homöopathie Allgemein

    Ärzte der Berliner Charité plädieren für offene Kommunikation zwischen Eltern und Ärzten

    In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. [1] Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charité eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

    Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie [2]

    Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.

    Plädoyer für Forschung zu komplementärmedizinischen Therapiekonzepten wie der Homöopathie

    Es sei Aufgabe von Universitätskliniken, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen. Unvoreingenommenheit gegenüber neuen Therapieverfahren ist Angelika Eggert zufolge ein „wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens“. Beim Forschen müsse man über den molekularen und biochemischen Tellerrand hinausschauen. Es sei dabei durchaus legitim, Methoden zu prüfen, die in den Bereich der Psychoonkologie oder der Förderung von Resilienz hineinreichen. Denn das sei auch ein Effekt. Georg Seifert sieht es realistisch und bekennt, die Bevölkerung wende Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, „ob wir das wollen oder nicht“. Die Universitätskliniken seien ohne Denkverbote der Wissenschaft verpflichtet und dürften die Forschung über die Wirkungsweise der Komplementärmedizin nicht den nicht-ärztlichen Therapeuten überlassen.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Da haben wir die bei Homimed mit[1] markierte Passage:

[1]
Homimed:
“ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert
klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs
bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden,
jedoch als komplementäre Behandlung.”

Georg Seifert LAUT TAGESSPIEGEL:
“Wir setzen Homöopathie in keiner Weise in der Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern ein.”

Georg Seifert sagt LAUT TAGESSPIEGEL, daß sie KREBS nicht mit Homöopathie behandeln. Seifert sagt hier nicht, daß sie Homöopathie GAR NICHT einsetzen.

Um das zu verdeutlichen: Man kann DEN KREBS angreifen mit einer Behandlung gegen den Krebs. Man kann aber auch, und das ist die rhetorische Falle, ANDERE Dinge mit Homöopathie “behandeln”, während der Kranke gegen Krebs behandelt wird, oder danach. Zum Beispiel kann man behaupten, daß man die schweren Nebenwirkungen einer Chemotherapie mit Homöopathie lindert. Dann ist die Behauptung, daß DER KREBS nicht mit Homöopathie behandelt wird, in sich zwar richtig, aber es ist dennoch eine Lüge, weil die anderen Dinge absichtlich verschwiegen werden.
.

Angelika Eggert LAUT TAGESSPIEGEL:
“Aber es geht bei der Behandlung ja nicht nur um die Krebserkrankung selbst. Wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt, ist das eine schreckliche Situation, die die ganze Familie verunsichert. Manche Eltern erleben schon die Diagnose allein als völligen Kontrollverlust, Geschwister sind ebenfalls sehr belastet und unsere Behandlung hat dann teilweise auch noch schwere Nebenwirkungen. In dieser Situation brauchen wir Konzepte, Patienten und ihre Familien ganzheitlich zu betreuen, auch als Universitätsklinik. Und in diesem Bereich spielt auch die Komplementärmedizin eine Rolle. Etwa bei der Behandlung von Nebenwirkungen der klassischen Chemotherapie, wie Übelkeit oder Schleimhautentzündungen.

Frage Tagesspiegel zu Eggert’s Ergänzung:
“Sie sprechen von pflanzlichen Heilverfahren, wo Extrakte oder pflanzliche Wirkstoffe eingesetzt werden, nicht von Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind?”

Eggert:
“Richtig. Da gibt es durchaus Substanzen, die Naturstoffe sind und Nebenwirkungen der Krebstherapie mildern können. Etwa Arnika-Salbe gegen Entzündungen, Salbei-Tee bei Schleimhautentzündungen oder Umschläge zum Fiebersenken.”

Eggert wenige Zeilen weiter:
“Homöopathie gehört nicht in den Bereich der Naturstoffmedizin. Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an.

.

Aussage Eggert explizit:
“Homöopathie gehört nicht in den Bereich der Naturstoffmedizin. Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an.

Dagegen die Aussage von Homimed:
“ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert
klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs
bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden,
jedoch als komplementäre Behandlung.”

Homimed schreibt: als “komplementäre Therapie”. Eggert sagt jedoch: “Weder wenden wir sie an, noch bieten wir sie an.

Warum fragt der Tagesspiegel wörtlich nach “Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind?” Tatsache ist doch, daß es Mittel mit nur sehr gering oder gar nicht verdünnten Urtinkturen gibt. In der “Komplexhomöopathie” sind unverdünnte Rohtinkturen als Bestandteil der homöopathischen Mittel durchaus gebräuchlich.

Schwach oder gar nicht verdünnte Urtinkturen bedeutet, daß die Mittel sehr wohl pharmazeutisch wirksam sind! Vor allem bei pflanzlichen Mitteln wird dies intensiv genutzt, die Grenze zur Phytotherapie also deutlich überschritten, wobei allerdings von den Herstellern die vereinfachte Zulassung über den Weg der Homöopathie beschritten wird, so daß die teuren klinischen Studien weggelassen werden können.

Um die Größenordnung dieses Vorgehens zu verstehen, muß man wissen, daß für 2018 mit einem Umsatz der deutschen Homöopathika-Hersteller von 750 Mio Euro gerechnet wird. Davon entfällt mehr als die Hälfte auf Komplexmittel, also mehr als 350 Mio Euro IN EINEM JAHR! Es geht um sehr große Summen. Komplexmittel sind ein klassischer Betrug an der klassischen Homöopathie – und an den Kranken.
.

Der Tagesspiegel, Seifert und Eggert, mindestens einer von den Dreien lügt. Daß Seifert und Eggert es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, ist bereits bewiesen. Wie steht es dann mit dem Tagesspiegel, mit Homimed, und mit der Leitung der Charite?
.

Hat der Tagesspiegel das Interview nicht richtig wiedergegeben?

Ist in dem Interview viel mehr gesagt worden, was der Tagesspiegel aber nicht veröffentlicht hat?

Oder lügt Homimed das Blaue vom Himmel herunter?

Tatsache ist, daß Homimed mit seinen Behauptungen Eggert und Seifert in den Rücken fällt. Daher sollte man annehmen, daß sich Eggert und Seifert sofort davon distanzieren würden. Aber genau das ist nicht passiert. Warum nicht? Wollen die beiden nicht antworten oder haben sie von der Presseabteilung meine Anfrage gar nicht erhalten? Oder sind da noch ganz andere Dinge, unter Umständen zwischen Presseabteilung, Eggert und Seifert und Leitung der Charite?

Nicht übersehen sollte man auch, daß Seifert eine enge Beziehung zur Homöopathie hat. Siehe:

“Serviert: Georg Seifert, Charite Berlin”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10016

.

So oder so: Selbst nach 6 Wochen noch nicht einmal eine einfache und eigentlich doch so selbstverständliche Distanzierung.

Warum!?

Weiß Homimed mehr als nur den veröffentlichten Inhalt des Interviews? Falls ja, müßte Homimed das angeben. Homimed tut das aber nicht.

Andererseits tun Eggert und Seifert sehr wissenschaftlich, aber in der Summerschool kommt heraus, daß in der Kinderonkologie EBEN DOCH “komplementäre” Methoden eingesetzt werden. Nicht irgendwelche, sondern aus dem Bereich “Anthroposophie”, dem Steiner’schen Wahngebilde. Sektenwahn in der Kinderonkologie….

Praktischerweise gibt es gerade dazu einen neuen Thread im TG-1. Ich zitiere:

Ein lesenswerter Text (mit Überraschungen darin) in dessen weiterem Verlauf ein Zitat von Jutta Hübner untermauert wird:

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10069
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    […]
    Wenn ich mich nicht irre, ist dies ein Zitat von Jutta Hübner in einem ihrer Schaubilder:

    [*quote*]
    Anthroposophische Medizin
    Steiner, Gesamtausgabe, Dornach, 1982, zitiert nach: zitiert Zander H, Anthroposophie in
    Deutschland, Göttingen 2008, S. 1500

    Krebsentstehung: der Mensch werde „zu stark Erde, indem er
    die Krebsbildung in sich hat; er bilde zu stark die Erzkräfte
    in sich aus. Diesem übertriebenen Ehrgeiz muss man
    diejenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der
    Erde entsprechen, wo das Mineralreich und die heutige
    Erde noch nicht da waren.“

    Die Mistel speichert die Kräfte aus der Zeit, „bevor unsere
    Erde diese feste mineralische Erde geworden ist“
    [*/quote*]

    Zander ist für mich keine ausreichende Quelle. Glücklicherweise wurde unser Archiv durch einen freundlichen Helfer um ein Originalzitat von Rudolf Steiner erweitert:

    http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=3285:neunter-vortrag-arnheim-24-juli-1924&catid=214:ga-319-anthroposophische-menschenerkenntnis-und&Itemid=15

    [*quote*]
    NEUNTER VORTRAG Arnheim, 24. Juli 1924
    Vorträge über Medizin – GA 319 Anthroposophische Menschenerkenntnis …
    #G319-1971-SE182 – Anthroposophische Menschenerkenntnis und Medizin
    #TI
    NEUNTER VORTRAG
    Arnheim, 24. Juli 1924
    #TX
    […]

    Sie werden finden, daß unsere Erdenbildung eine andere, vorhergehende Bildung hatte, in welcher der Mensch noch nicht in seiner heutigen Form vorhanden

    #SE319-199

    war, aber doch – in einer gewissen Beziehung – das Tier geistig über­ragend vorhanden war. Nur waren seine Sinne damals noch nicht ausgebildet. Sie sind erst innerhalb der Erdentwickelung beim Men­schen in ihrer letzten Ausbildung entstanden. Veranlagt sind sie am längsten; aber ihre letzte Ausbildung, wo sie so, wie sie heute sind, von der Ich-Organisation durchsetzt sind, haben sie erst während der Erd­entwickelung erlangt. Das menschliche Ich schoß in Augen, Ohren und in die übrigen Sinne während der Erdentwickelung hinein. Wird daher die Ich-Entwickelung zu stark, so bildet sich im menschlichen Organismus nicht bloß der Sinn in normaler Weise, sondern es ent­steht eine zu starke Neigung, Sinne zu bilden. Und die Karzinombil­dung tritt auf. Was muß ich tun, wenn ich hier heilend eingreifen will? Ich muß zu früheren Zuständen der Erdentwickelung zurückgehen, wo auf der Erde noch nicht diejenigen Organismen vorhanden waren, wie sie heute da sind; ich muß irgendwo nachschauen, wo etwas ist, was der letzte Rest, das Überbleibsel, die Erbschaft von früheren Er­denzuständen ist. Da komme ich darauf, daß es diejenigen Pflanzen sind, die als Parasiten, als Viscumbildungen, als Mistelbildungen auf den Bäumen wachsen, die es nicht dazu gebracht haben, im Erdboden zu wurzeln, sondern auf Lebendigem wuchern müssen. Warum müs­sen sie das? Weil sie sich eigentlich entwickelt haben, bevor unsere Erde diese feste mineralische Erde geworden ist. Ich sehe heute in der Mistel das, was nicht reine Erdenbildung hat werden können; es muß auf der fremden Pflanze aufsitzen, weil das Mineralreich am letzten in der Erdentwickelung entstanden ist. Und in der Mistelsubstanz ha­ben wir das, was in der entsprechenden Weise verarbeitet, sich als Heilmittel gegen die Karzinombildung darstellt, das die Sinnesorgan­bildung an falscher Stelle innerhalb des menschlichen Organismus aus­treibt. – Die Natur durchschauen, bedeutet, die Möglichkeit zu haben, dasjenige zu bekämpfen, was aus der normalen Entwickelung irgend­wie im krankhaften Zustande herausfällt. Der Mensch wird zu stark Erde, indem er die Krebsbildung in sich hat; er bildet zu stark die Erdkräfte in sich aus. Diesen übertriebenen Erdkräften muß man die­jenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der Erde entspre­chen, wo das Mineralreich und die heutige Erde noch nicht da waren.

    #SE319-200

    Deshalb arbeiten wir auf dem Boden anthroposophischer Forschung das Karzinommittel aus in einem bestimmten Viscumpräparat. Und es wird dadurch ganz zweifellos aus der Anschauung der Wesenheit dieser Krankheit das Heilmittel gefunden, das die gewöhnlichen Hei­lungsprozesse, die Operationsprozesse, allmählich unnötig machen wird.

    Damit habe ich Ihnen Details angegeben. Ich könnte dem noch vieles hinzufügen, denn unsere Heilmittel sind schon in großer Anzahl vorhanden. So könnte ich zum Beispiel folgendes zeigen: Indem es möglich ist, daß die Stoffwechsel-Gliedmaßenorganisation einstrahlt in der äußersten Peripherie in die Sinnesorganisation hinein, kommt dies in einer bestimmten Form von Erkrankung zum Ausdruck, und zwar im sogenannten Heuschnupfen. Da haben wir das Umgekehrte von dem, was ich vorhin gezeichnet habe: wenn die Nerven-Sinnes-organisation gewissermaßen hinunterrutscht in die Stoffwechsel-Glied­maßenorganisation, so hat dies Geschwulstbildung zur Folge; geht die Stoffwechsel-Gliedmaßenorganisation dagegen in die Nerven-Sinnes-organisation hinein, so bekommen wir solche Erscheinungen, wie sie zum Beispiel im Heuschnupfen vorliegen. Bei diesem handelt es sich darum, jene zentrifugalen Prozesse, wo die Stoffwechsel-Gliedmaßen­tätigkeit zu stark nach der Peripherie des Organismus hingelenkt ist, zu paralysieren durch etwas, was die ätherischen Kräfte wiederum zurückdrängt. Wie versuchen das mit einem Präparat, das gewonnen wird aus solchen Früchten, die sich mit bestimmten Schalenbildungen umkleiden, wo durch die Schalenbildung das Ätherische im Stoff­wechsel zurückgetrieben wird. Wir setzen in unserem Präparat den zu stark auftretenden zentrifugal wirkenden Kräften im Heuschnupfen andere, stark zentripetal wirkende Kräfte entgegen, die die ersteren bekämpfen. Man durchschaut ganz genau den pathologischen und den Heilungsprozeß. Und wir können ja darauf hinweisen, wie gerade die schönsten Erfolge mit unseren Heilmitteln auf solchen Gebieten zu ver­zeichnen sind, mit denen man kaum so leicht heute etwas anzufangen weiß. Auf dem Gebiete der Heuschnupfenbekämpfung zum Beispiel sind sehr schöne Erfolge gerade mit den Präparaten erzielt worden, die aus dem angegebenen Gesichtspunkte heraus gewonnen worden sind.
    [*/quote*]

    Falls Sie sich wundern, was dieser Irrsinn sein soll: Es ist anthroposophische Medizin! Es ist das, was anthroposophische Ärze im Hirn haben, wenn sie über Medizin schwafeln.

    Es geht im vorliegenden Text um die “Mistel”.

    Steiner: “Der Mensch wird zu stark Erde, indem er die Krebsbildung in sich hat; er bildet zu stark die Erdkräfte in sich aus. Diesen übertriebenen Erdkräften muß man die­jenigen Kräfte entgegensetzen, die einem Zustande der Erde entspre­chen, wo das Mineralreich und die heutige Erde noch nicht da waren.”

    Wegen dieser Idiotie werden Mistelpräparate gemacht. Wegen dieser Idiotie!

    Hier einer der vielen Beweise:

    [*quote*]
    Anthroposophische Medizin
    P. Heusser: Die wissenschaftlichen und weltanschaulichen Grundlagen der anthroposophisch
    orientierten Medizin; in: W.F. Jungi, H.-J. Senn: Krebs und Alternativmedizin II, Heidelberg 1990

    „Gesundheit und Krankheit sind nicht das Ergebnis einer mechanischen
    Sollwerteinstellung, sondern Ausdruck für ein jeweils differenziertes
    Verhältnis zwischen physischer, lebendiger, seelischer und geistiger
    Organisation des Menschen. Ein Gallenstein ist z.B. eine dem Leben
    entfallene anorganischen Bildung. Etwas anderes ist das Karzinom, bei
    dem das Emanzipierte belebt ist, wenn auch auf pathologische Weise,
    und wo sich dieses Eigenleben dem Gesamtleben des Organismus
    entzieht. Was die Naturwissenschaft materiell als Initiation und
    Promotion etc. im Tumorgeschehen beobachtet, ist die Folge eines
    Prozesses, an dem auch übermaterielles Geschehen, zunächst der
    Ätherleib, beteiligt ist. Man beachte z.B., dass einige Onkoproteine
    Regulatorfunktionen ausüben, die mit Wachstumsvorgängen im
    Zusammenhang stehen.“
    [*/quote*]

    Das Buch ist mit der Google-Suche auch bei books.google.com zu finden.

    https://books.google.de/books?id=jAPNBgAAQBAJ&pg=PA37&lpg=PA37&dq=Gesundheit+und+Krankheit+sind+nicht+das+Ergebnis+einer+mechanischen+Sollwerteinstellung,&source=bl&ots=uUwNa7oSHa&sig=hjP58Ufuh_pDxbLcBS7aLnnwjII&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjxhvWF-_zcAhVSa1AKHWpGAqoQ6AEwAHoECBEQAQ#v=onepage&q=Gesundheit%20und%20Krankheit%20sind%20nicht%20das%20Ergebnis%20einer%20mechanischen%20Sollwerteinstellung%2C&f=false

    Ein bißchen mit dem Mauszeiger hochschieben, dann kommt weiter unten in der Seite die entsprechende Passage.

    GROSS:
    http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Anthroposophie_Gummizelle_mit_Doktorhut_Professur_und_Firmenspenden/Heusser_WAHNSINN_ANTHROPOSOPHIE_Screenshot_0.jpg
    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Charite. Kinderonkologie. Stiftungslehrstuhl. Anthroposophisch, siehe “Summerschool”. Studien. Mit Mistelpräparaten. Das ist des Pudels Kern.

Dazu muß man auch wissen, daß einfache homöopathische Mittel nicht sehr teuer sind, anthroposophische, vor allem gegen Krebs, den Herstellern deutlich mehr Geld bringen. Der Lehrstuhl Seifert ist … eine Stiftungsprofessur. Gesponsert von Pharmaherstellern. Von Herstellern “alternativer” Arzneimittel. Es hat übrigens auch in Kassel eine Stiftungsprofesdur gegeben. Die “Forschungsergebnisse” waren unterirdisch. Nicht nur das TG-1 hat sie förmlich in der Luft zerrissen. Hier ein Titelblatt des “Laborjournal”:


(http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SUPER_KLASSE_HERVORRAGEND/Laborjournal_deckt_auf_Klabautermaenner_regieren_Uni_Kassel.jpg)

.

Das erklärt auch diese Funde von La Raque, die sie im TG-1 vorgelegt hat:

AUS 2011

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.msg24104#msg24104
    http://web.archive.org/web/20110711211255/http://paedonko.charite.de:80/forschung/ag_integrative_medizin/grundlagenforschung/

    Zusätzlich archiviertes Beweisstück:
    http://archive.is/MrPjb
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–

    [*quote*]
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
    Startseite.Forschung.AG Integrative Medizin.Grundlagenforschung.

    Experimentelle Forschung

    Mechanismen der onkologischen und immunologischen Wirksamkeit von Viscum album L. Extrakten und isolierten Wirkstoffen in einem Leukämiemodell

    (Gefördert seit 1/2005 durch MAHLE-Stiftung und Sterntaler e.V., Software AG-Stiftung)

    Ziel ist die onkologische und immunologische, experimentelle Untersuchung der Wirksamkeit und mechanistischen Wirkung von Mistelextrakten, sowie isolierten Teilkomponenten am Beispiel von Leukämien und Lymphomen. In den ersten Studien konnte gezeigt werden, dass der wässrige Mistelextrakt in vivo ein eindrucksvolles antileukämisches Potential aufweist. Die meisten Untersuchungen mit Viscum album L. Extrakten basieren auf wässrigen Mistelextrakten, welche zytotoxische und immunmodulatorische Proteine, wie Mistellektine und Viscotoxine enthalten. Natürlicherweise sind Mistelpflanzen reich an Triterpenen. Der wässrige Mistelextrakt enthält durch die geringe Löslichkeit kaum Triterpene (TT), die jedoch eine Gruppe von biologisch hochwirksamen Bestandteilen der Mistel sind. Hauptziel der weiteren Studien ist vor allem die vergleichende Analyse von Mistelextrakten mit und ohne Triterpene und die Identifizierung der molekularen Wirkungsweise dieser Extrakte und deren definierten Inhaltsstoffe (Triterpene, Lektine) auf die Induktion von Apoptose und die Charakterisierung der entsprechenden Signalwege. Darüber hinaus erfolgt die Untersuchung der antileukämischen Wirkung der Mistelpräparate mit oder ohne Triterpene in vivo.

    Öffnet externen Link im aktuellen Fenster

    Molecular mechanisms of mistletoe plant extract-induced apoptosis in acute lymphoblastic leukemia in vivo and in vitro., Seifert G, Jesse P, Laengler A, Reindl T, Lüth M, Lobitz S, Henze G, Prokop A, Lode HN. Cancer Lett. 2008 Jun 18;264(2):218-28. Epub 2008 Mar 7.PMID: 18314258 [PubMed – indexed for MEDLINE]

    Experimentelle Analyse der Antitumorwirksamkeit und der pharmakologisch aktiven Substanzen naturheilkundlicher Medikamente wie Helleborus niger bei Leukämien und soli­den Tumoren

    (Teilförderung durch die HELIXOR Heilmittel GmbH & Co. KG)

    In diesem Projekt werden neben Helleborus Niger weitere anthroposophische Medika­mente in vitro und in vivo experimentell auf ihre therapeutische Wirksamkeit und die zugrunde liegenden Mechanismen untersucht.

    pidemiologische Untersuchungen von CAM
    Pilotstudie und Hauptstudie zur Häufigkeit der Anwendung alternativer und komplementärer Behandlungsmethoden in der pädiatrischen Onkologie in Deutschland.

    (Gefördert durch die Kinderkrebsstiftung e.V. bis 2005, Projektleitung: Dr. med. Längler, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke)

    Unter der Leitung von Dr. Längler aus dem Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke sowie des Deutschen Kinderkrebsregisters wurde eine bundesweite Eltern-Befragung durchgeführt. Nach der Pilotphase ist die Hauptstudie ebenfalls abgeschlossen.

    Ansprechpartner
    Adressen
    Dr.med. Georg Seifert | t: +49 30 450 666 087 | f: +49 30 450 566 906
    Leiter AG Integrative Medizin

    Logo AG Integrative Medizin in der Pädiatrie aus drei ineinandergreifenden untereinanderstehenden Kreisen
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

AUS 2012

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.msg24103#msg24103

    http://web.archive.org/web/20120215232539/http://paedonko.charite.de:80/forschung/ag_integrative_medizin/klinische_studien/
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
    Startseite.Forschung.AG Integrative Medizin.Klinische Studien.
    Klinische Studien

    Stressreduktion und –prävention durch komplementäre Therapien – eine randomisierte, dreiarmige Studie“ Studienzeitraum: Dezember 2010 – Dezember 2011
    Evaluierung eines anthroposophischen Supportivtherapie-Konzeptes bei Kindern mit malignen Erkrankungen während der Intensivphase der Chemotherapie
    Stressabbau und Steigerung der Lebensqualität durch Eurythmietherapie
    Wirksamkeit von Heileurhythmie in der Nachsorge bei Kindern mit Hirntumoren und Langzeitfolgen onkologischer Behandlung – Qualitative und quantitative Evaluation der therapeutischen Wirksamkeit
    Wirkungen Rhythmischer Massage auf physiologische Parameter bei gesunden Probanden
    Chronobiologische Untersuchungen im Kindes – und Jugendalter – Etablierung und Evaluierung eines prädiktiven und prognostischen rhythmologischen Instrumentes“
    Wirkungen von Eurythmietherapie auf die Herzfrequenzvariabilität

    Stressreduktion und –prävention durch komplementäre Therapien – eine randomisierte, dreiarmige Studie“ Studienzeitraum: Dezember 2010 – Dezember 2011

    Gefördert durch die Software AG Stiftung, die HELIXOR Stiftung, die Dr. Hauschka Stiftung und die Christopherus Stiftung (12/2010 – 05/2012)

    Als eine Fortführung unserer Arbeiten auf dem Gebiet der Anthroposophischen Therapien sollen in dieser Studie die klinisch relevanten Wirkungen von 10 Einheiten Eurythmietherapie oder Kunsttherapie auf stressrelevante Parameter im Vergleich zu einem standardisierten Stepper Training untersucht werden (N= 121). Die erhobenen physiologischen Parameter (Blutdruck, HRV) stellen objektivierbare Indikatoren für Stress dar. Ferner werden standardisierte Fragebögen (AVEM, SF-36, MFI, BL, EBF) als Indikatoren für das subjektive Befinden sowie den individuellen Umgang mit Stress eingesetzt.

    Aktueller Stand: Datenerhebung abgeschlossen, Publikation in Vorbereitung.
    Evaluierung eines anthroposophischen Supportivtherapie-Konzeptes bei Kindern mit malignen Erkrankungen während der Intensivphase der Chemotherapie

    EUdraCT: 2004-002711-83

    Gefördert durch die WALA Stiftung, die HELIXOR Stiftung, die WELEDA Stiftung, die Mahle Stiftung und die Software AG Stiftung (05/2005 – 2012)

    Randomisierte, kontrollierte Klinische Arzneimittelstudie

    Klinische multizentrische Studie an 8 nationalen Universitätskliniken zur „Evaluierung eines anthroposophischen Supportivtherapie-Konzeptes (inklusive Mistel) bei Kindern mit malignen Erkrankungen während der Intensivphase der Chemotherapie“.
    Untersucht wird die Sicherheit und Wirksamkeit einer medikamentösen Supportivtherapie aus dem Bereich der anthroposophischen Medizin. Das Therapieziel ist die Prävention und Behandlung von Therapienebenwirkungen während der Intensivphase der Chemotherapie in der pädiatrischen Onkologie. Die Mistel soll in diesem Therapiekonzept als wichtiges Medikament die Therapienebenwirkungen verringern und die immunologische Situation verbessern, daher liegt ein besonderes Gewicht auf infektiologischen und immunologischen Parametern. Weiterhin wird an drei Zeitpunkten die messbare Lebensqualität von den Patienten/Eltern erhoben.

    Aktueller Stand: Datenerhebung voraussichtlich 12/2011 abgeschlossen

    Stressabbau und Steigerung der Lebensqualität durch Eurythmietherapie

    Gefördert durch die Dr. Hauschka-Stiftung,die Zukunftsstiftung Gesundheit und die Christopherus Stiftung (11/2008 – 12/2010)

    In dieser kontrollierten Studie wurde die Wirkung von 10 Eurythmietherapieeinheiten über einen Zeitraum von sechs Wochen bei erwachsenen gesunden Probanden auf dessen körperliche und psychische gesundheitsbezogene Lebensqualität (Short Form Health Survey 36; SF-36) und Stressverarbeitung (arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster; AVEM) untersucht. Die Zielparameter wurden vor Beginn der 10 Einheiten Eurythmietherapie sowie nach Abschluss der Therapie erhoben. Es zeigten sich klinisch relevante Verbesserungen in der Lebensqualität und der Stressverarbeitung, welche sich in einer Kontrollgruppe ohne Intervention nicht auffinden ließen. Weiterhin wurden neben den psychometrischen Fragebögen Herzfrequenzvariabilitätsmessungen durchgeführt. Die Daten wurden in Kooperation mit der Technische Fachhochschule Jena, Prof. Voss analysiert.

    Aktueller Stand: abgeschlossen

    Seifert G, Kanitz JL, Pretzer K, Henze G, Witt K, Reulecke S, Voss A.
    Improvement of Heart Rate Variability by Eurythmy Therapy After a 6-Week Eurythmy Therapy Training.
    Integr Cancer Ther 2011; [Epub ahead of print], Öffnet externen Link im aktuellen FensterPMID:21733984

    Kanitz JL, Pretzer K, Reif M, Voss M, Brand R, Warschburger P, Längler A, Henze G, Seifert G.
    The impact of eurythmy therapy on stress coping strategies and health-related quality of life in healthy, moderately stressed adults.
    Complement Ther Med 2011; 19(5): 247-255

    Seifert G, Kanitz JL, Pretzer K, Henze G, Witt K, Reulecke S, Voss A.
    Improvement of circadian rhythm of heart rate variability by eurythmy therapy training.
    (submitted)

    Kanitz JL, Pretzer K, Reif M, Laengler A, Henze G, Seifert G.
    The Impact of Eurythmy Therapy on Fatigue in Healthy Adults: a controlled prospective Study.
    (submitted)

    Wirksamkeit von Heileurhythmie in der Nachsorge bei Kindern mit Hirntumoren und Langzeitfolgen onkologischer Behandlung – Qualitative und quantitative Evaluation der therapeutischen Wirksamkeit

    Gefördert durch die Software-AG Stiftung, die HELIXOR Stiftung, die Dr. Hauschka Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Heileurythmie (01/2008 – 12/2010)

    Durch die Integration kunst- und körpertherapeutischer Ansätze in das Spektrum der Psychoonkologie zeigt sich inzwischen die Tendenz, den kranken Menschen nicht nur in seinen pathologischen Defiziten therapeutisch zu berücksichtigen, sondern ihn in seinem “Gesundwerden” (Salutogenese) zu unterstützen. Hier können körpertherapeutische Ansätze große Bedeutung haben, indem Patienten eine Therapie erleben, die bei aller Beeinträchtigung durch Chemotherapien, Operationen und Bestrahlung versucht, die Eigenaktivität und Selbstheilungskräfte zu fördern. Das Ziel dieser Pilotstudie war die Evaluierung des langfristigen Einflusses der EYT auf die neuromotorischen Fähigkeiten (ZNM), die visuomotorische Integration (ZNM) und die Intelligenzleistung (HAWIK/ WIE) bei sieben Kindern bzw. Jugendlichen mit einem Hirntumor der hinteren Schädelgrube. Weiterhin sollten Hinweise für die Umsetzbarkeit und Akzeptanz der EYT in der pädiatrischen Onkologie erfasst werden, sowie die Beurteilung und Einschätzung der Intervention durch die Eltern.

    Aktueller Stand: abgeschlossen

    Kanitz JL, Pretzer K, Hernaiz Driever P, Calaminus G, Wiener A, Henze G, Seifert G.
    Eurythmy therapy in the aftercare of children and adolescents with brain tumors of the posterior fossa – a pilot study.
    (submitted)

    Wirkungen Rhythmischer Massage auf physiologische Parameter bei gesunden Probanden

    Gefördert durch die Zukunftsstiftung Gesundheit, Dr. Hauschka Stiftung, Software AG Stiftung und Stiftung zur Förderung der Heileurhythmie

    Randomisierte, dreiarmige, einfach verblindete Studie

    Diese Studie untersuchte die kurzfristigen Wirkungen der Rhythmischen Massage (RTM), welche eine Erweiterung der Klassischen Massage darstellt und seit 90 Jahren angewendet wird. In dieser randomisierten, einfach verblindeten Studie erhielten gesunde, leicht gestresste Probanden (N=105) entweder eine RTM, eine RTM mit Aromatherapie oder eine Scheinmassage nach standardisiertem Vorgehen. Das Ziel dieser klinischen Studie war die Erfassung der kurzfristigen Veränderungen im subjektiven Befinden (BF-S, MDBF, B-L, visuelle Analogskalen) und in physiologischen Parameter (z.B. Cortisol im Speichel, Blutdruck, Herzfrequenzvariabilität) über den Verlauf einer einzelnen Intervention.

    Aktueller Stand: Datenerhebung abgeschlossen, Publikationen in Vorbereitung

    Chronobiologische Untersuchungen im Kindes – und Jugendalter – Etablierung und Evaluierung eines prädiktiven und prognostischen rhythmologischen Instrumentes“

    Gefördert seit 12/2005 durch die Software – AG Stiftung

    Mit dieser Studie möchten wir neben den grundlegenden Fragen, welche Rhythmen im Herz-Kreislaufsystem bei gesunden Kindern vorkommen, ein Instrument evaluieren welches prädiktive und prognostische Aussagekraft in Bezug auf chronische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen hat. Die Frage ist: Welche Rhythmen sind charakteristisch für besonders gesunde Kinder im Gegensatz zu jenen bei erkrankten Kindern? (Publikation 2009; PMID: 19398070 [PubMed – indexed for MEDLINE])
    Informationen unter: http://www.rhythmus-ist-leben.de/

    Aktueller Stand: abgeschlossen

    Cysarz D, Linhard M, Edelhäuser F, Laengler A, Van Leeuwen P, Henze G, Seifert G.
    Unexpected course of nonlinear cardiac interbeat interval dynamics during childhood and adolescence.
    PLoS One 2011; 6(5): e19400; Öffnet externen Link im aktuellen FensterPMID:21625487

    Wirkungen von Eurythmietherapie auf die Herzfrequenzvariabilität

    Gefördert durch die Dr. Hauschka Stiftung (04/2005 – 12/2007)

    Das Ziel dieser Phase I Studie war es, die Wirkungen der Eurythmietherapie mit denen eines Ergometertrainings auf die Herzfrequenzvariabilität zu vergleichen. In einem Drossoverdesign führten 20 gesunde junge Erwachsene jeweils zwei Eurythmietherapiekurse und zwei Ergometereinheiten durch. Die Herzfrequenzvariabilität wurde parallel zu den Einheiten mittels eines Langzeitelektrokardiogramms erhoben.

    Aktueller Stand: abgeschlossen.

    Seifert G, Driever PH, Pretzer K, Edelhäuser F, Bach S, Laue HB, Laengler A, Musial-Bright L, Henze G,Cysarz D.Effects of complementary eurythmy therapy on heart rate variability. Complement Ther Med 2009; 17(3): 161-167. Öffnet externen Link im aktuellen Fenster
    PMID:19398070
    Ansprechpartner
    Adressen
    Dr.med. Georg Seifert | t: +49 30 450 666 087 | f: +49 30 450 566 906
    Leiter AG Integrative Medizin

    Logo AG Integrative Medizin in der Pädiatrie aus drei ineinandergreifenden untereinanderstehenden Kreisen

    Service-Funktionen:

    © Charité 2012
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

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Jetzt, in 2018 sieht es so aus:
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    https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/experimentelle_forschung/
    Archiviertes Beweisstück:
    http://archive.is/k7cl5
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
    […]
    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    […]
    Startseite Forschung AG Seifert Experimentelle Forschung

    Untersuchung der Wirkung eines Mistelgesamtextraktes (viscumTT) in pädiatrischen soliden Tumoren

    Unsere aktuellen Studien beschäftigen sich mit pädiatrischen soliden Sarkomen, wie dem Ewing-Sarkom, dem Rhabdomyosarkom und dem Osteosarkom: drei Tumormodelle mit hohem Metastasierungspotential, Neigung zu Chemotherapieresistenzen, schlechter Prognose, v. a. im metastasierten Stadium und hohem Bedarf an neuen Therapien. Bereits in früheren Arbeiten konnten wir zeigen, dass viscumTT eine synergistische, systemische Wirkung bei Leukämien in vitro und in vivo aufweist. Ziel ist es, die synergistische Wirkung von viscumTT, im Bezug auf Apoptoseinduktion und Proliferationshemmung, näher in den soliden Tumoren in vitro und in vivo zu untersuchen. Alle Tumorzelllinien der drei Tumorentitäten reagierten unterschiedlich auf die Behandlung mit den Einzelextrakten. Ein möglicher Grund dafür könnte die unterschiedliche Zelloberflächenbeschaffenheit und die damit verbundene Aufnahme in die Zelle sein. Interessanterweise konnte aber bei allen in vitro Experimenten ein synergistischer apoptotischer Effekt von viscumTT gezeigt werden. Die Ursache des Synergismus, sowie der zugrundeliegende Mechanismus sind Gegenstand unserer aktuellen Forschung. Weitere Projekte beschäftigen sich mit der näheren Aufklärung des durch die Mistel induzierten Apoptosemechanismus, der Inhibierung der Proliferation sowie deren Effekte auf den Zell-Zyklus.

    Gefördert durch: Zentrales Innovationsprogram Mittelstand (ZIM), Software AG-Stiftung bis 2016
    Publikationen zu diesem Projekt

    Weitere präklinische Untersuchungen mit viscumTT

    Die o.g. bisherigen Arbeiten mit viscumTT zeigten vielversprechende synergistische anti-tumorale Wirkungen in pädiatrischen soliden Tumoren und Leukämien. Wir haben es uns darauf aufbauend zur Aufgabe gemacht, das Potenzial von viscumTT in weiteren soliden Tumoren wie dem Pankreas-, Kolorektal- und Mammakarzinom in vitro und in vivo zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei auf der Untersuchung der Wirksamkeit, der Verträglichkeit/ Toxizität sowie der Therapieoptimierung in Kombination mit herkömmlichen Zytostatika bei den o.g. Tumoren.

    Gefördert seit 08/2016 durch die WELEDA AG

    Untersuchung der apoptoseinduzierenden und proliferationshemmenden Wirksamkeit weiterer Pflanzenstoffe in pädiatrischen Tumorerkrankungen

    In diesem Projekt wurden zum einen Helleborus niger (Christrose) und weitere pflanzliche Stoffe in vitro experimentell auf ihre therapeutische Wirksamkeit und die zugrunde liegenden Mechanismen untersucht. Die Behandlung mit Wurzelextrakten aus Helleborus niger am Neuroblastommodell zeigte eine zytotoxische und proliferationshemmende Wirksamkeit. Darüber hinaus konnten erste Apoptosemechanismen charakterisiert werden. Neben dem Neuroblastommodell erfolgt darüber hinaus die Untersuchung der zytotoxischen Wirksamkeit von Helleborus niger beim Osteosarkom.
    Ein weiteres Projekt beschäftigte sich mit verschiedenen Steroid Glykosiden, die bei kongestiver Herzinsuffizienz und Arrhythmien Anwendung finden. Aufgrund ihrer Hemmung der Na+/Ka+ ATPase wurden sie auf ihr apoptotisches und proliferationshemmendes Potential auf Tumorzellen getestet. Dabei zeigte die Mehrheit der genutzten Steroid Glykoside mäßiges bis hohes Potential, Apoptose und Proliferationshemmung zu induzieren. Sie liefern somit ein weiteres neues Forschungsfeld mit Naturstoffen in der Tumortherapie.

    Teilförderung durch die HELIXOR Heilmittel GmbH & Co KG
    Publikationen zu diesem Projekt

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    […]
    © 2018 Charité – Universitätsmedizin Berlin
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Auch bei der “Summerschool” tauchen mehrere Sponsoren auf. Ich glaube nicht, daß die die “Forschung” in der Kinderonkologie nicht unterstützen werden, schließlich dient sie ja ihren Zwecken.

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Die bereits erwähnte “Summerschool” wurde im TG-1 unter die Lupe genommen:

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    “Kinderonkologie an der Charité ist ein Trojanisches Pferd für Anthroposophie”
    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9874.msg23940#msg23940
    (Hervorhebungen von Julian, TG-1, und von mir ergänzt)
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    http://naturheilkunde.immanuel.de/aktuelles/veranstaltungen/terminkalender/detailseite/calendar/list/event/2018/08/23/1-charite-summerschool-fuer-integrative-medizin/

    [*quote*]
    Immanuel Diakonie
    Naturheilkunde Immanuel Krankenhaus Berlin – Ayurveda, TCM und Homöopathie Berlin
    Immanuel Krankenhaus Berlin. Naturheilkunde
    Professor Dr. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, die in Kooperation mit der Charité arbeitet und unter anderen Naturheilverfahren Ayurveda, TCM und Homöopathie anbietet.

    1. Charité Summerschool für Integrative Medizin

    23. August 2018 – 26. August 2018

    Die Charité in Berlin ist ein Ort, an dem sich modernste Medizin und Komplementärmedizin ideal ergänzen. In verschiedenen Kliniken haben sich seit vielen Jahren Angebote verschiedenster komplementärer Therapierichtungen etabliert. Integrative Medizin hat inzwischen in Forschung und Lehre an der Charité einen festen Platz.

    Erstmalig bietet in diesem Jahr die 1. Charité Summerschool für Integrative Medizin einen spannenden Einblick in ganz unterschiedliche Therapien aus dem Spektrum der Integrativen Medizin. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Vermittlung praxisrelevanter Erfahrungen für Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte, Therapeuten und Therapeutinnen und Studierende im klinischen Bereich.

    Die Vorträge und Workshops werden von langjährig erfahrenen Dozenten und Dozentinnen gehalten. Mitarbeiter des Immanuel Krankenhauses Berlin sind als Referenten und Moderatoren dabei.

    In einem abwechslungsreichen und praxisorientierten Programm werden die innovativen Therapien der integrativen Medizin aus den Bereichen Phytotherapie & Ernährung, anthroposophische Medizin, traditionelle indische Medizin und Mind-Body-Medizin anwendungsbezogen und praxisorientiert vermittelt. Neben einigen Übersichtsvorträgen bilden 12 verschiedene dreistündige Workshops die Möglichkeit, Schwerpunkte nach persönlichem Interesse zu wählen.

    Komplementär bietet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm viele Gelegenheiten für Kontakt, Vernetzung und Austausch der Teilnehmenden untereinander. Lassen Sie sich entführen in das Nachtleben Berlins aus verschiedenen überraschenden Kostenfreier Perspektiven.
    Programm (Änderungen vorbehalten)
    Donnerstag

    15:00 – 16:30 Uhr Wissenschaftliches Arbeiten in der integrativen Medizin für Doktorand*innen
    (Beate Stock-Schröer)
    17:00 – 17:30 Uhr Begrüßung (Georg Seifert & Christian Kessler)
    17:30 – 19:00 Uhr Keynotevortrag „Fasten, kalorische Restriktion, ketogene Ernährung“ (Andreas Michalsen)
    Special Guest: Fasten – erklärt in 7 Minuten (Ariane Gutschke)
    19:00 – 19:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 20:00 Uhr Come together mit Bier, Wein und Grillen (auch Veggie) und Musik+

    Freitag

    8:00 – 8:30 Uhr Warm up mit Musik & Bewegung (Dörte Stanek)
    9:00 – 10:00 Uhr Keynotevortrag „Meditation, Achtsamkeit & Yoga aus Sicht von Klinik und Wissenschaft“ (Christian Kessler)
    10:00 – 10:30 Uhr Kaffeepause
    10:30 – 13:30 Uhr Workshop 1
    13:30 – 15:00 Uhr Mittagspause
    15:00 – 18:00 Uhr Workshop 2
    18:00 – 18:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 20:00 Uhr Evening Highlight: Die Perspektive auf Berlin vom Wasser aus.
    Eine Überraschung aus Essen, Trinken, Musik und mehr. Ein Ort, den schon Gorbatschow, Honecker, Reagan und Udo Lindenberg liebten…

    Samstag

    8:00 – 8:30 Uhr Warm up Musik & Bewegung (Dörte Stanek)
    9:00 – 10:00 Uhr Keynotevortrag „Die Haut als Sinnesorgan – Das Potential von Wickeln und Auflagen in der klinischen Anwendung“ (Georg Seifert)
    10:00 – 10:30 Uhr Kaffeepause
    10:30 – 13:30 Uhr Workshop 3
    13:30 – 15:00 Uhr Mittagspause
    15:00 – 18:00 Uhr Workshop 4
    18:00 – 18:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 21:00 Uhr Der Himmel über Berlin: Die Perspektive auf Berlin aus der Luft. Beste Drinks in luftigen Höhen, Sonnenuntergang wie in der Karibik, Musik und Partystimmung…

    Sonntag

    10:00 – 11:00 Uhr Integrative Medizin in der stationären Versorgung: Vorstellungen der Kliniken Immanuel Krankenhaus und Havelhöhe und das Projekt Integrative Pflege in der Kinderonkologie an der Charité
    11:00 – 12:00 Uhr Integrative Fallkonferenz: Anthroposophische Medizin, Naturheilkunde, Traditionelle Medizin
    12:00 – 13:00 Uhr Zusammenfassung und Diskussion: Chancen und Anwendungsmöglichkeiten integrativmedizinischer Konzepte in der Klinik | Verabschiedung

    Workshops

    WS 1: Freitag, 10:30-13:30 Uhr
    A: Blutegel-Therapie, Michael Ehm
    B: Mind-Body-Medizin, Nina Effenberg
    C: Cannabis in der Medizin, Christian Kessler

    WS 2: Freitag, 15:00-18:00 Uhr
    A: Ayurveda-Körpertherapie, Michael Ehm
    B: Musiktherapie, Susanne Bauer
    C: Phytotherapie, n.n.

    WS 3: Samstag, 10:30-13:30 Uhr
    A: Äußere Anwendungen, Britta Wilde & Doris Rapp
    B: Tanztherapie, Dörte Stanek
    C: Fasten und pflanzenbasierte Ernährung, Christian Kessler

    WS 4: Samstag, 15:00-18:00 Uhr
    A: Kneipp-Therapien, Reza Ashnani
    B: Yoga und Meditation, Claudia Böhm
    C: Anthroposophische Medizin & Pharmazie, Ulrich Meyer

    Laden Sie hier den Flyer als PDF-Datei herunter.
    Tagungsort

    Die Summerschool findet in den Tagungsräumen des Jugendgästehauses der Berliner Stadtmission am Berliner Hauptbahnhof statt.
    Teilnahmegebühren

    Normalpreis 770 €
    Therapeuten und Therapeutinnen und Pflegekräfte 570 € (kontingentiert)
    Studierende 200 € (kontingentiert)

    Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung enthält Tagungsunterlagen, Mittagessen und Pausengetränke/ -snacks sowie die Teilnahme an allen Abendveranstaltungen (inkl. Getränke und Essen).

    Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl und Teilnehmerinnenzahl Summer School begrenzt ist. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Zahlungseingänge. Bei Stornierungen mit Eingang bis
    zu sechs Wochen vor dem Kursbeginn entsteht eine Gebühr von 50,- €. Danach erfolgt keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr. Eine Ersatzteilnehmerin oder ein Ersatzteilnehmer ist jedoch willkommen.

    Ein Teilnahmeplatz ist erst nach Ihrem Zahlungseingang für Sie reserviert. Überweisen Sie die Teilnahmegebühr bitte zeitgleich mit Ihrer Anmeldung auf folgendes Konto:

    Empfänger: Charité – Universitätsmedizin Berlin
    SWIFT/BIC-Code: BYLADEM1001
    IBAN: DE11 1203 0000 0001 5123 59
    Verwendungszweck: IA 200738
    Anmeldung

    Zur Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben an integrative-medizin@charite.de

    Vorname, Nachname
    Beruf, Fachrichtung
    Anschrift
    Telefonnummer, E-Mailadresse
    Rechnungsanschrift, wenn von obiger Adresse abweichend
    Bei Bewerbung um kontingentiere Plätze für Studierende Immatrikulationsbescheinigung
    Bitte geben Sie zu jedem der vier Workshops eine Präferenzrangliste an (z.B. WS 1, Freitag, 11-14 Uhr: 1. Eurythmietherapie, 2. Ayurveda, 3. Phytotherapie). Wir bemühen uns Ihnen nach Möglichkeit immer Ihre erste Präferenz zuzuweisen.

    Erst nach Eingang Ihrer Anmeldung und Zahlung der Teilnahmegebühr erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung.
    Die Zertifizierung bei der Ärztekammer ist beantragt.

    Beschreibung der Workshops

    Ayurveda-Körpertherapie:
    Pristabhyanga, die ayurvedische Rückenmassage! Wir lernen Griffe und Techniken, zum Anfassen. Basics und Tools der Ayurveda-Manualtherapie.

    Blutegel-Therapie:
    Kleiner Sauger, große Wirkung! In diesem Workshop werden wir uns den Blutegeln zuwenden und deren Einsatz im Praxisalltag erleben und kennenlernen. Was wissen wir über Egel? Indikationen, Kontraindikationen. Tipps und Tricks aus der Praxis.

    Anthroposophische Pflege:
    Die äußeren Anwendungen sind ein Grundpfeiler der Anthroposophischen Pflege und Medizin. Bei uns kommt die Arnika auf den Kopf, der Ingwer an die Nieren und der Senf an die Füße. Lassen Sie sich überraschen. In unserem Workshop lernen Sie verschiedene Wickel und Auflagen kennen und werden auch eine Anwendung erleben.

    Kneipp-Therapien – Eine europäische Naturheilkunde-Tradition mit Revival:
    Kneipp-Güsse, Waschungen und Wickel – das Kneipp-Universum ist eine alte und nachweislich wirksame naturheilkundliche Tradition aus dem deutschsprachigen Bereich. Zwischenzeitlich gesellschaftlich etwas in Vergessenheit geraten, erleben die Kneipp-Therapien vor allem auch im Rahmen des Fastenbooms der letzten Jahre eine echte Renaissance in Klinik, Wellness und in privaten Badezimmern. Dieser Workshop ist ein hands-on-Workshop für ein grundlegendes und erlebbares Verständnis dieser Reiz-Regulationsverfahren.

    Mind-Body-Medizin:
    Achtsamkeit als fester Bestandteil der Mind-Body-Medizin. Theorie und Praxis aus der Naturheilkundlichen und Onkologisch-Naturheilkundlichen Tagesklinik. Selbstheilungskräfte stärken und Krankheitsbewältigung verbessern. Achtsame Körper- und Entspannungsübungen, Achtsamkeitsmeditation.

    Musiktherapie:
    Einführung in die Gruppenmusiktherapie als psychotherapeutisches Verfahren mit Erwachsenen in Psychotherapie und Psychosomatik. Bedeutung von Spiel, Ausdruck und musikalischer Improvisation im therapeutischen Prozess. Beziehungserleben und Selbsterfahrung in und durch Musik.

    Tanztherapie:
    In dem Workshop „sich bewegend erfahren“ werden Prinzipen und Ziele der Tanztherapie vorgestellt. Mit Hilfe von kreativer Bewegung in Verbindung mit Objekten werden Teilnehmer*innen eingeladen, sich körperlich wahrzunehmen und auszudrücken und somit eine Einsicht in die Einsatzmöglichkeiten der Tanztherapie zu erhalten.

    Yoga und Meditation:
    Der Workshop beginnt mit einem kurzen Abriss zu Entwicklung des modernen Yoga. Es werden die physiologische Wirkung von Stehhaltungen, Vorwärtsstreckungen, Drehungen, Rückwärtsstreckungen, Umkehrstellungen und regenerierenden Asanas erläutert, die wir auch gemeinsam üben werden. Daher bitte entsprechende Bekleidung mitbringen. Des Weiteren wird ein kurzer Einblick in die komplexe therapeutische Arbeit im Iyengar Yoga und die für die Therapie erforderlichen Asana-Modifikationen gegeben.

    Phytotherapie:
    tba

    Cannabis in der Medizin – Neuland für (fast) alle:
    Die veränderte Gesetzeslage bzgl. Cannabis in der Medizin seit März 2017 ist für die meisten Akteure – Ärzte, Patienten, Krankenkassenvertreter, Politik, Justiz und Polizei gleichermaßen – oft völliges Neuland und Cannabistherapie nach wie vor vielfach mit Vorurteilen, Bedenken und Unwissen verbunden. In diesem Workshop geht es darum, für welche Indikationen Medizinalcannabinoide, auf Basis von Evidenz und Empirie und anhand von konkreten Patientenbeispielen, sinnvoll sein können und was dabei unbedingt beachtet werden muss.

    Von pflanzenbasiert bis paleostyle – was ist dran an gehypten Ernährungsformen?
    Funktionalisierte Ernährung und zunehmend gesundheitsbezogenes Ernährungsbewusstsein sind unaufhaltsame gesellschaftliche Entwicklungen, vor allem in urbanen Ballungsräumen. Jedoch unterscheiden sich die Ernährungskonzepte hinsichtlich dessen, was gesund sein soll, zum Teil ganz fundamental. Kaum einer blickt noch durch, was von vegan, flexitarisch, paleo, mediterran, ketogen und Konsorten so zu halten ist. Dieser Workshop ist ein interaktiver parforce-Ritt durch die aktuelle wissenschaftliche Datenlage gängiger Ernährungshypes.

    Anthroposophische Medizin & Pharmazie:
    Der Workshop stellt Arzneimittel der anthroposophischen
    Therapierichtung aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich vor. Es werden besondere Herstellungsverfahren erläutert und einige Pflanzen sowie ihre Verarbeitung näher betrachtet.

    Referenten / Referentinnen

    Reza Ashnani, Immanuel Krankenhaus Berlin, Abt. Physiotherapie
    Prof. Dr. Susanne Bauer, Professorin für Musiktherapie, Universität der Künste Berlin Career College, Studiengangsleiterin Masterstudiengang Musiktherapie, Dipl. Psychologin
    und Musiktherapeutin
    Claudia Böhm M.Sc. in Ayurvedic Medicine, Heilpraktikerin, zertifizierte Iyengar® Yoga Lehrerin und Iyengar® Yoga Therapeutin. Neben meiner mehr als zwei Jahrzehnte umfassenden Tätigkeit im Iyengar Yoga Institut Berlin leite ich seit 2 Jahren auch das Studio Iyengar Yoga
    Vienna in Wien. Seit 2013 arbeite ich außerdem in der Charité/Immanuelkrankenhaus
    Berlin als Iyengar Yoga Lehrerin/Therapeutin. „Yoga lehrt uns zu heilen, was nicht ertragen
    werden muss, und zu ertragen was nicht geheilt werden kann.“ B.K.S. Iyengar
    Michael Ehm, Ayurvedatherapeut (HP), Leiter der Abteilung für Ayurveda-Manual-Therapie in der Privatpraxis des Immanuel Krankenhauses, Immanuel Medizin Zehlendorf. Seit 16 Jahren
    im Bereich Ayurveda-Therapie tätig, v.a. mit Massage und Blutegeln
    Ariane Gutschke, Studierende der Medizin an der Charité, Teilnehmerin des Seminars „Integrative Medizin“ im Wintersemester 2017/18
    Ulrich Meyer, Studium der Pharmazie an der FU Berlin, öffentliche Apotheke, 1993-1996 und 2000-2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter der WALA Heilmittel GmbH Eckwälden/Bad Boll, 1996-1999 Institut für Pharmazie der EMAU Greifswald, Promotion, Lehrauftrag an der Universität Heidelberg, seit 2012 Honorar-Professor für Geschichte der Pharmazie an der EMAU Greifswald und Leitung des Salumed-Verlags am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe / Berlin
    Nina Effenberg, Gesundheitspädagogin,Therapeutin in der Tagesklinik Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, Referentin im Bereich Ordnungstherapie/Mind-Body Medizin, sowie in der Fortbildung zur Mitarbeitergesundheit speziell zu den Themen Verhaltensveränderung, Kommunikation, Stressbewältigung und Entspannungsverfahren und Achtsamkeit
    Doris Rapp, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Expertin und Ausbilderin für Anthroposophische
    Pflege und Rhythmische Einreibung an der Akademie für Anthroposophische Medizin
    Havelhöhe
    Dörte Stanek MA, Somatische Psychologie (USA), Tanz/Bewegungstherapeutin, Heilpraktikerin Psychotherapie und Somatische Yogalehrerin, Ausbildung in Frauenheilkunde. In ihrer Arbeit
    begleitet sie Menschen dabei ihren Körper wahrzunehmen und erneut zu bewohnen,
    einschränkende Denkstrukturen aufzulösen und neue Handlungsmuster zu entdecken.
    Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die psychosomatische Begleitung von Frauen mit Posttraumatischer Belastungsstörung
    Britta Wilde, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Expertin und Ausbilderin für Anthroposophische
    Pflege und Rhythmische Einreibung an der Akademie für Anthroposophische Medizin
    Havelhöhe

    Organisation

    Prof. Andreas Michalsen
    Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin

    Prof. Georg Seifert
    Inhaber der Stiftungsprofessur für „Integrative Medizin in der Kinderheilkunde“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Oberarzt der Intensivstation der Klinik für Pädiatrie m. S. Onkologie/Hämatologie, Initiator und Leitung der Summerschool

    Dr. Christian Kessler
    Oberarzt für Forschungskoordination, Projektmanagement und Hochschulambulanzleitung der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, Initiator und Leitung der Summerschool

    Wiebke Stritter
    Psychologin (M.Sc.) und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Integrative Medizin in der Pädiatrischen Onkologie, Hauptverantwortliche für die Organisation

    Informationen zur Veranstaltung

    23. August 2018 – 26. August 2018

    Veranstalter

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Prof. Dr. med. Georg Seifert, Initiator und Leitung der Summer School
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie Campus Virchow-Klinikum

    Augustenburger Platz 1
    13353 Berlin
    integrative-medizin@charite.de
    https://kinderonkologie.charite.de/metas/kontakt_anfahrt/

    Veranstaltungsort

    Berliner Stadtmission Diakonie Betriebs gGmbH, Tagungsräume des Jugendgästehauses
    Lehrter Straße 68
    10557 Berlin
    http://www.tagen-in-berlin.de/ueber-uns/anfahrt-und-adresse

    Zum Kalender hinzufügen
    Zurück zur Übersicht der Veranstaltungen

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    Ansprechpartner

    Prof. Dr. med.
    Andreas Michalsen
    Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Universitätsmedizin Berlin

    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstr. 63
    14109 Berlin-Wannsee
    T 030 80505-691
    F 030 80505-692
    E-Mail senden
    vcard herunterladen

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    Das Immanuel Krankenhaus Berlin ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

    Direkt-Links

    © 2018 Immanuel Diakonie GmbH
    Kontakt zur Immanuel Diakonie | Impressum | Datenschutz
    [*/quote*]

    Der Ärztekammer Berlin ist diese Veranstaltung natürlich bekannt, und nicht erst seit gestern. Das Programm ist als PDF-Dokument zu haben. Datum der Erstellung des PDFs: 16.Mai 2018.

    Das bedeutet, daß alle Dementis der Charité eine verdammte Lüge sind. Es war seit Monaten bekannt, was da läuft. Und was ÜBERHAUPT an der Charité läuft, ist seit Jahren bekannt. Es ist Korruption und Lüge pur.

    https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/detail/ANT-1803080-10000?page=1&v=ANT-1500423-30000&sort=title&direction=0

    [*quote*]
    Ärztekammer Berlin
    Friedrichstr. 16 | 10969 Berlin
    Telefon: +49 (0)30 – 40806-0 | Fax: +49 (0)30 – 40806-3499 | E-Mail: kammer@aekb.de

    Fortbildungskalender

    Donnerstag, 23. August 2018, 15:30 Uhr – Sonntag, 26. August 2018, 13:00 Uhr
    1. Charité Summerschool für Integrative Medizin

    Thema

    Vorträge und Workshops zu Therapien aus der Integrativen Medizin, s. Programm
    Veranstaltungsnummer

    2761102018030790004
    Fachgebiet(e)

    Naturheilverfahren
    Fachübergreifend

    Referent(en)

    Liste s. Anlage, Liste s. Anlage, Liste s. Anlage, Liste s. Anlage
    Kategorie und Bewertung

    Kategorie A
    Fortbildungspunkte: 27

    Teilnehmerentgelt

    770,00 EUR
    Information

    Anmeldeschluss: Mittwoch, 22. August 2018

    Dokumente

    programm-charit-summerschool-integrative-medizin.pdf
    https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/detail/ANT-1803080-10000?export=pdf
    https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/doc/ANT-1803080-10000/1

    Veranstaltungsort

    Jugendgästehauses am Berliner Hauptbahnhof, Berliner Stadtmission
    Lehrter Straße 68, 10557 Berlin

    Anfahrt mit Bus und Bahn
    Anfahrt mit dem Auto

    Veranstalter

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Campus Virchow-Klinikum
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
    Onkologie und Hämatologie

    Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
    Tel: 450 666 087 oder 450 566 058
    Fax: 450 566 965
    Homepage: https://kinderonkologie.charite.de/

    Weitere Veranstalter

    Prof. Dr. Andreas Michalsen, Immanuel Krankenhaus, Dr. Christian Kessler, Immanuel Krankenhaus
    Organisator

    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Campus Virchow-Klinikum
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
    Onkologie und Hämatologie

    Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
    Tel: 450 666 087 oder 450 566 058
    Fax: 450 566 965
    E-Mail: georg.seifert@charite.de
    Homepage: https://kinderonkologie.charite.de/

    Wissenschaftliche Leitung
    Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
    Charité – Universitätsmedizin Berlin
    Campus Virchow-Klinikum
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
    Onkologie und Hämatologie

    Sponsor:

    Helixor Heilmittel GmbH

    Weitere Sponsoren:

    Weleda AG, Salus Heilmittel GmbH, Carstens Stiftung, Software AG Stiftung

    © 2018 Ärztekammer Berlin. All rights reserved.
    [*/quote*]

    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

“Sponsor: Helixor Heilmittel GmbH
Weitere Sponsoren: Weleda AG, Salus Heilmittel GmbH, Carstens Stiftung, Software AG Stiftung”

Namen, die man bereits kennt…

.

Was Anthroposophie angeht, hat La Raqua bei den Recherchen in der Web-Site der Kinderonkologie noch etwas entdeckt, etwas völlig aus der Art geschlagenes: Argentinischen Tango.

.

Zum Thema Tanz in der Kinderonkologie an der Charite kann man HEUTE immer noch finden einen Text aus dem Jahr 2012:

    https://cccc.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/m_cc10/CCCC/70_Aktuelles_Veranstaltungen_und_Meldungen/03_Newsletter/CCCC_NL_Okt_2012_online.pdf

    Zitat:
    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    Aktuelle Informationen
    aus dem Charité Comprehensive Cancer Center | Oktober 2012
    [Seite 2]

    Tanzen soll
    Therapiefolgen lindern
    Tanzen kann Krebspatienten bei der psychischen Krankheitsbewältigung
    unterstützen. Ob Tanzen auch Therapiefolgen wie Fatigue lindern
    kann, wollen Wissenschaftler am Charité Comprehensive Cancer
    Center jetzt herausfinden
    Die Tanzstunden hatten es in sich. 60 Mi-
    nuten lang forderte der Choreograph Kel-
    vin Hardy seine „Schüler“ mit Elementen
    aus dem modernen Tanz heraus. Zweimal
    pro Woche, parallel zur laufenden Che-
    mo- oder Strahlentherapie. Aber statt sich
    vom Training erschöpft zu fühlen, waren
    die Patienten anschließend deutlich fitter.
    Und das, obwohl alle Patienten zu Beginn
    des Tanztrainings unter einer mittelgra-
    digen bis schweren Fatigue litten. „Die
    Patienten, die beim Tanztraining waren,
    fühlten sich deutlich besser als die Pati-
    enten der Kontrollgruppe“, berichtet Dr.
    Isrid Sturm von der Medizinischen Klinik
    mit Schwerpunkt Hämatologie und Onko-
    logie der Charité.

    „Unsere Patienten waren
    ganz traurig, als das
    Tanztraining zu Ende ging“

    Sturm und ihre Kollegen wollen die Studie,
    an der zwischen April 2011 und Juni 2012
    insgesamt 40 erwachsene Patienten teil-
    genommen hatten, nun noch genauer aus-
    werten. Die ersten Daten sprechen aber
    dafür, dass Tanzen das Erschöpfungssyn-
    drom „Fatigue“ bei Krebs deutlich lindern
    kann. Diese Ergebnisse könnten ein neuer
    Lichtblick für Krebspatienten sein. Schät-
    zungsweise jeder zweite wird im Laufe
    seiner Erkrankung mit Fatigue konfron-
    tiert, aber eine etablierte Therapie gibt es
    bislang nicht. „Mit unserer Studie wollen
    wir mehr Licht ins Dunkel bringen, denn
    Fatigue ist zwar weit verbreitet, aber bis-
    lang ein wenig erforschtes Phänomen“,
    so Isrid Sturm.
    Ähnliche Ziele verfolgen Kinderonkologen
    der Charité. Sie haben gerade ein Tanz-
    projekt mit Kindern und Jugendlichen
    gestartet, die wegen eines Hirntumors
    oder Leukämie behandelt werden. Häu-
    fig treten bei diesen Kindern motorische
    und kognitive Störungen als Folge der
    Erkrankung selbst oder der Behandlung
    auf. Auch chronische Fatigue kann eine
    Spätfolge sein. „In einer Studie mit etwa

    Bei Kindern werden Koordination und Gleichgewicht
    auf spielerische Art geschult.
    60 Kindern und Jugendlichen wollen wir
    erstmals untersuchen, ob Tanzen diese
    Spätfolgen reduzieren kann“, sagt Dr.
    Shabnam Shalapour von der Klinik für
    Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie.
    Drei Jahre wollen die Wissenschaftler
    ihre heranwachsenden Probanden nach-
    verfolgen und herausfinden, wie sich das
    Tanzen auf ihre körperliche und geistige
    Leistungsfähigkeit auswirkt.
    Projektleiterin Shabnam Shalapour und
    ihr Kollege Thomas Rieser sind opti-
    mistisch, dass Tanzen ein geeigneter
    therapeutischer Ansatz für Kinder und
    Jugendliche ist – auch wenn es bislang
    noch keinen Nachweis dafür gibt. Aber es
    gibt Belege, dass Bewegung eine positive
    Wirkung auf die Spätfolgen nach einer
    Krebstherapie im Kindesalter hat. „Die
    Kinder lernen beim Tanzen, Bewegungen
    zu koordinieren, sich zu konzentrieren
    und erfahren ein Körperbewusstsein, das
    ihnen durch die Erkrankung oftmals ver-
    lorengegangen ist“, sagt Thomas Rieser,
    der die Tanzeinheiten entwickelt hat. Und
    Shabnam Shalapour ergänzt. „Wir gehen
    daher davon aus, dass ein altersgerechtes
    Tanztraining die Lebensqualität unserer
    jungen Patienten auf Dauer erheblich ver-
    bessern kann“.

    Tanzprojekt für Kinder und Jugendliche mit
    malignen Erkrankungen
    Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie
    und Hämatologie
    Dr. Shabnam Shalapour | Thomas Rieser
    Tel. 030 450 566 278
    E-Mail: thomas.rieser@charite.de
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

.

Ich habe mehrere Anthroposophie-Experten zum Thema Argentinischer Tango und Anthroposophie gefragt. Sie alle waren sehr überrascht und wußten nichts davon. Eurythmie, das alberne Herumgehüpfe, ist als Teil der Anthroposophie bekannt (siehe auch die “Forschung” zum Beispiel der Jahre 2011 und 2012), aber Tango?

Beim Suchen nach

    anthroposophie tango argentino

bei Google so

bekommt man mehr als 11.000 Treffer, von denen VIELE mit Treffpunkten und Zentren der Anthroposophen zusammenhängen. Meist sind es Vorträge, etc.

Fundstellen unter anderem:

Hier eine “Studie” bei Parkinson:

Aber ich finde nichts, was Rudolf Steiner selbst zum Tango gesagt hat. Ich vermute, daß das daran liegt, daß der Tango erst in den 1920-ern nach Europa geschwappt ist, in den letzten Lebensjahren von Steiner, und daß die Anthroposophen um die zweite Ehefrau von Steiner, die die große Organisatorin um Steiner war, auf der Grundlage von Aussagen von Steiner (von welchen?) sich den Tango-Unfug selber zurechtphantasiert haben.

Da wird in den Tango etwas hineingedichtet. Was man aber nur verstehen kann, wenn man den anthroposophischen Hintergrund der Macher kennt. Die Eltern der krebskranken Kinder haben von alledem nicht die geringste Ahnung und werden durch “Forschung” getäuscht.

Ich betrachte das als einen eigenständigen Erwerbszweig von Anthroposophen, von dem wir bisher nichts wußten.

.

Noch einmal zurück zum Interview des Tagesspiegel, wo laut Tagesspiegel Angelika Aggert sagt:

Eggert: “In der Kinderonkologie wenden wir keine Homöopathie an, bieten das auch nicht an und weisen auch nicht auf unserer Website darauf hin.

Wenn dem wirklich so ist, hat Homimed Aussagen veröffentlicht, die nicht wahr sein KÖNNEN. Der Ursprung von Homimed’s Aussagen ist ein Interview mit dem Tagesspiegel. WENN, ich sage WENN, die einzige Quelle für Homimed’s Aussagen nur das veröffentlichte Interview ist, dann lügt Homimed, indem Dinge völlig verdreht und Eggert und Seifert Dinge in den Mund gelegt werden, die nicht im Artikel des Tagesspiegel stehen.

Andererseits

Andererseits schreibt Homimed:

[2]

    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie [2]

    Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Angelika Eggert im Interview des Tagesspiegel:

Eggert: “Insofern ist es auch legitim, Dinge zu prüfen, die in diesem Bereich wahrscheinlich keinen Effekt zeigen, sondern dafür im Bereich Psychoonkologie oder Resilienzförderung. Das ist ja auch ein Effekt.”

Da steht “prüfen”. Das bedeutet Forschung. Homimed schreibt aber explizit über ANWENDUNG, über ganz normale Anwendung, also NICHT über Forschung. Schreibt Homimed die Wahrheit? WENN Homimed die Wahrheit schreibt, wie laufen dann die Dinge in der Kinderonkologie ab? Beziehungsweise: Wie laufen die Dinge in der Charite ab? Die Kinderonkologie ist ein Teil der Charite. Kann es sein, daß es eine Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen gibt, UND DASS DIESE ANDEREN Abteilungen Homöopathie und anderen Medizinbetrug durchführen? Und wie ist das überhaupt mit der “anthroposophischen Pflege”? Werden Dinge aus der BEHANDLUNG in die PFLEGE verlagert, um sie anders buchen oder verschleiern zu können?

Was weiß Homimed?

Wer IST Homimed?

Das ist eine interessante Frage, denn auf den ersten Blick scheint Homimed eine Art Werbeagentur zu sein. Andererseits scheint Homimed eine Aktion eines Arztes mit dem ungewöhnlichen Namen Fred-Holger Ludwig zu sein.

In meiner Anfrage an die Presseabteilung der Charite hatte ich eine Pressemitteilung zitiert.

Diese ist auf der Web-Site http://unternehmen-heute.de

    http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=528644

    [*/quote*]
    ——————————————————————————–
    UNTERNEHMEN-HEUTE

    Panorama
    Kinderonkologie und Homöopathie

    In PRESSEMELDUNGEN
    9. Oktober 2018, 00:17 Uhr
    pr-gateway

    img
    Kinderonkologie und Homöopathie
    .

    In einem Interview mit dem “Tagesspiegel” (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie
    https://www.homimed.de/
    nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie
    https://www.homimed.de/homoeopathie-in-der-medizin/kinderonkologie-und-homoeopathie/
    als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charite eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

    […]
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Homimed hat eine EIGENE Domain, macht aber Reklame in der kostenpflichtigen Web-Site http://unternehmen-heute.de, wie man am Ende der Meldung lesen kann:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Bildquelle: © romaset – Fotolia

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    Kinderonkologie und Homöopathie

    PRESSEMELDUNGEN

    © Copyright WITTMANN MEDIA.
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    [*/quote*]

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Homimed hat eine eigene Domain. In dieser Domain ist jener Text, der bei Wittmann Media für Geld veröffentlicht wird, EBENFALLS veröffentlicht:

Aber – warum auch immer – es genügt Homimed nicht. Die eigene Domain genügt ihnen nicht, so daß sie “auswärts” veröffentlichen. Für Geld. Sie meinen es ernst.

Wer steckt dahinter? Wer bezahlt das?

Laut Impressum ist ein Dr. med. Fred Holger Ludwig involviert:

    https://www.homimed.de/impressum/

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    ——————————————————————————–
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    […]

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    homimed ist ein Informationsportal rund um die Homöopathie. Es richtet sich an Patienten und an alle, die sich über Behandlungsformen informieren wollen.

    Unsere Philosophie
    Wir verstehen Homöopathie als Heilkunst und als Teilbereich der schulmedizinischen Behandlung.

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    [*/quote*]

Allerdings wird in der Seite “über uns” das ganz anders dargestellt: Fred Holger Ludwig wird als der Initiator, also der AUSLÖSER von Homimed bezeichnet, aber nicht als der Betreiber oder sonstwie Verantwortliche:

    https://www.homimed.de/ueber-uns/

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    Über uns
    homimed – das Infoportal zur Homöopathie

    Homöopathie und Wissenschafthomimed ist eine Informations- und Serviceplattform, die sich als Sprachrohr für die Homöopathie versteht. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, über die Homöopathie und ihre Anwendung in der ärztlichen Praxis umfassend zu informieren.

    Zudem begleiten wir die aktuelle Forschung auf verschiedenen Gebieten im Zusammenhang mit der Anwendung homöopathischer Arzneimittel. Wenn neue Studien mit interessanten Ergebnissen zur Wirkungsweise der Homöopathie veröffentlicht werden, erfahren Sie bei uns mehr darüber.

    Unser Ziel ist es, Patienten und Interessierte über die Homöopathie aufzuklären und ihnen ein fundiertes Wissen an die Hand zu geben. Denn längst hat die Homöopathie Eingang in die ärztliche Praxis gefunden. Eine optimale ärztliche Behandlung ist für uns die Verbindung aus konventionellen, konservativen Methoden mit homöopathischer Medizin.

    Initiator von homimed ist Dr. med. Fred Holger Ludwig. Der Gynäkologe mit onkologischem Schwerpunkt setzt seit Jahrzehnten auf die Homöopathie.

    Dr. med. Fred-Holger Ludwig ist seit über 40 Jahren in einer onkologischen Schwerpunktpraxis in Bad Bergzabern niedergelassen. Dr. Ludwig gründete in dieser Zeit die Frauenselbsthilfe nach Krebs in Rheinland-Pfalz.

    Der Facharzt behandelt unter anderem onkologische Patienten zweigleisig in konservativ medizinischer und biologisch additiver Form bzw. homöopathisch. Beide Arme dieser Therapie basieren nach Auffassung von Dr. med. Fred-Holger Ludwig auf einer konventionellen Grundlage und bewirken, dass die angebotene Therapie für den Patienten nur wenige Nebenwirkungen aufzeigt.
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Als Arbeitsort von Fred-Holger Ludwig wird DORT Bad Bergzabern angegeben. Im Impressum von Homimed steht aber eine ganz andere Stadt: Wiesbaden:

    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    homimed
    / Dr. med. Fred Holger Ludwig
    Gaugasse 10
    D-65203 Wiesbaden

    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Ein Mensch mit ZWEI Adressen? Aber obacht, es gibt NOCH EINEN Trick: Vor dem Namen ist ein Schrägstrich!

Die nächste Überraschung gibt es, wenn man nach der Straßenadresse in Wiesbaden sucht: Diese Adresse wird von einer Briefkastenfirma benutzt:

    https://wiesbaden.stadtbranchenbuch.com/6323571.html
    [*quote*]
    ——————————————————————————–
    Magdalena Grubisic deine-Postadresse.de
    Postdienste Wiesbaden
    Straße / Nr. Gaugasse 10 Stadtplan
    Ort 65203
    Route
    Wiesbaden
    Telefon
    0611 9873982 kostenlos anrufen
    E-Mail
    info@deine-postadresse.de
    ——————————————————————————–
    [*/quote*]

Dort kann man gegen eine Gebühr einen Postweiterleitungsdienst mieten.

In Bad Bergzabern gibt es tatstächlich einen Dr. med. Fred-Holger Ludwig. Dies ist die Domain seiner Praxis:

Wer sich über das gruselige Design wundert, wird früher oder später auf die Frage kommen, wie so eine Praxis funktionieren soll. Sprechzeiten und Anfahrt und so weiter? Wie funktioniert das alles?

Dann stößt man auf die nächste Überraschung: Dr. med. Fred-Holger Ludwig ist Bürgermeister von Bad Bergzabern!

Er ist bei der CDU, siehe

Bürgermeister ist er seit 2014, seit er bei der Wahl gewann und den bisherigen Bürgermeister ablöste:

Im März 2016 wird gemeldet, daß er 70 Jahre alt wird:

Wie ist Fred-Holger Ludwig mit den von Homimed veröffentlichten Texten verbandelt? Warum fällt Homimed Seifert und Eggert in den Rücken? Fragen, auf die wir keine ehrliche Antwort erwarten dürfen. Ich denke nicht, daß ich auf meine Fragen ehrliche Antworten erhalten werde. Weder Eggert noch Seifert noch Ludwig noch die Hierarchie in der Charite oder des Senats lassen eine ehrliche Antwort erwarten.

.

Medizin, erst recht Krebsbehandlung, ist eine Sache des Vertrauens.

Und die Charite? Ist in den Fängen einer obskuren Sekte.

Wohl dem, der gesund ist.

Henry Heimlich, ein gemeingefährlicher Betrüger

Posted by | | Categories: Please support, Scharlatanerie, tief unterhalb der mentalen Nulllinie... | Comments Off on Henry Heimlich, ein gemeingefährlicher Betrüger

Peter M. Heimlich ist Journalist. Und Sohn eines weltberühmtens Manns: Doktor Henry Heimlich, auf den das “Heimlich-Maneuver” zurückgeht. Leider fand Peter heraus, daß sein Vater ein gemeingefährlicher Betrüger ist – und daß das “Heimlich-Maneuver” gar nicht funktioniert, sondern auch noch gefährlich ist.

Peter möchte die Erste-Hilfe-Organisationen weltweit vor diesem Betrug warnen und hat in seinen Blogs usw hat sehr viel Lesestoff zusammengetragen über eine der unglaublichsten Verbrecherkarrieren der letzten 100 Jahre.

Peter M. Heimlich (@medfraud_pmh) | Twitter
https://twitter.com/medfraud_pmh
The latest Tweets from Peter M. Heimlich (@medfraud_pmh). Blogger via http://www.the-sidebar.com/ & olde school rocker. Tips, questions, banter? Peter.

Peter M. Heimlich’s Web-Site:

http://medfraud.info/
“I’ve been investigating medical fraud and quackery for 25 years. Peter Heimlich and his wife Karen uncovered the biggest case I’ve ever seen.”
(Robert S. Baratz)

Zitat:

[*quote*]
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In Spring 2002, my wife Karen and I began researching the career of my father, Henry J. Heimlich MD, famous for “the Heimlich maneuver.” To our astonishment, we uncovered a remarkable unseen history of fraud which exposed dad as a remarkable and dangerous medical charlatan and con man.

Since Spring 2003, our research into my dad’s career and other subjects has been the basis for hundreds of mainstream print and broadcast media reports.

Via my blog, since 2010 I’ve done original document-based reporting, mostly about fraud and/or ethical misconduct. (A reporter at a New Jersey newspaper called me “an investigative blogger.”)

Newsworthy tips are always welcome. E-mails marked “confidential” will be treated with the utmost discretion.

Broken links, missing videos, or other errors? Please drop me a line..

View my complete profile
—————————————
[*/quote*]

Über die Kunst der Unkommunikation

Posted by | | Categories: ZweiNull | Comments Off on Über die Kunst der Unkommunikation

Kommunikation ist wichtig. Man redet mit einander. Man liest, was der Andere schreibt. Kommunikation ist Leben. Kommunikation gehört dazu. Ein Leben OHNE Kommunikation? Undenkbar.

Wirklich undenkbar? Ganz im Gegenteil! Sobald man versucht, mit Diesem oder Jenem zu reden, verfallen die Leute in Hysterie. In Schockstarre. Schlagen wild um sich. Und so weiter. Die Welt ist heute ein Irrenhaus. Leider kann man diesem Irrsinn nicht aus dem Weg gehen, denn wir sind umzingelt von diesen seltsamen Gestalten, und leider steht es ihnen nicht auf die Stirn geschrieben, daß dahinter ein Vakuum ist.

Ein Teil des Irrenhauses Welt hat sich ins Internet verzogen, wo man den Wahn in voller Blüte sehen kann. Zum Beispiel in der Esoterik-Szene, angefangen beim wild geifernden Homöopathie-Pillenfresser bis zum ex-PR-Berater und ex-Pressesprecher ohne Umsatzsteuer-ID und ohne Wahrheitsgehalt, dafür aber einen Berg Lügen, Verleumdungen, Nötigung, Unterstellungen und Erpressung. Szenen aus dem Tollhaus. Zu finden bei Twitter, jenem Versuch, im Internet mit Nazi-Methoden Geld zu machen.

In dem wilden Gemetzel, Mario Barth ist daneben eines Nobelpreises für Physik würdig, kommen auch Presse-Splitter an die Oberfläche. Ganz neu nun ein Hinweis, daß sich Tina Turner beinahe mit Homöopathie umgebracht hätte:

Ja, klingt interessant. Und wie prüft man das nach? Wie erreicht man Tina Turner? Gar nicht. Weil verbarridakiert hinter x Mauern und was nicht noch alles. Wie die “Promis” heute so sind. Dafür gibt es “Pressesprecher”. Die muß man aber erst einmal finden. Das ist gar nicht so einfach, wie ich seit 2007 weiß, wo ich versuchte, mit rund 2 Dutzend amerikanischen Schauspielern Kontakt aufzunehmen, die Reklame für jene Gruppe von Scharlatanen machten, die unter dem Namen “Meta-Mediziner” (heute “Meta-Health”) auftraten. Darüber habe ich mehrere Jahre lang auf der Domain http://www.healbreastcancerawards.org berichtet.

Aber wozu gibt es denn Suchmaschinen? Also suchen nach

    Tina Turner Pressesprecher

Da steht’s:

    https://www.schweizer-illustrierte.ch/stars/schweiz/die-rocklady-wird-schweizerin
    [*quote*]
    Sie schätzt die Sauberkeit, die vier Jahreszeiten, liebt Land und Leute und lernt fleissig Deutsch. Daher war es für die 73-jährige Rocksängerin Tina Turner nur eine Frage der Zeit, bis sie den Schweizer Pass beantragt. Das ist nun geschehen, wie eine amtliche Anzeige in der «Zürichsee-Zeitung» verkündet. «Sie will klare Verhältnisse schaffen», sagt ihre Pressesprecherin Karin Rhomberg auf Anfrage gegenüber der Regionalzeitung. «Tina Turner gibt darum auch die Staatsbürgerschaft der USA zurück.»
    [*/quote*]

Aber wo ist die “Pressesprecherin Karin Rhomberg”? Auch die muß man erst einmal finden. Auch nicht einfach. Aber es gibt ja Suchmaschinen…

Sogar bekannt und TOP!. Aber wie findet man die?

Der gleiche Artikel verhilft zu einem Firmennamen:

Damit findet man dann einen Domainnamen: lemongrass-communications.com

Der erweist sich als ein Redirector auf

Und das wiederum führt ins Nirvana:

    http://www.lemongrass.agency/
    [*quote*]
    Fatal error: Uncaught Error: Call to undefined function mysql_connect() in /var/www/vhosts/lemongrass.agency/httpdocs/includes/connexion.php:13 Stack trace: #0 /var/www/vhosts/lemongrass.agency/httpdocs/index.php(4): require_once() #1 {main} thrown in /var/www/vhosts/lemongrass.agency/httpdocs/includes/connexion.php on line 13
    [*/quote*]

Und jetzt? Auch der WHOIS ist bemerkenswert unkommunikativ:

Völlig leer.

Aber es gibt Hinweise, was man tun soll: stark sein, unbequem sein!

Da steht’s:

    https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/pressesprecher-sollen-unbequem-sein
    [*quote*]
    Ein Kommunikationschef, der ein gutes Gespür für die Auswirkungen von Handlungen auf die öffentliche Wahrnehmung habe, sei das A und O für den Erfolg. Es müsse jemand sein, der auch unbequem sein und auf Entscheide Einfluss nehmen könne.
    […]

    Nach Rhombergs Ansicht handelt ein Unternehmen falsch, wenn es meint, die gesamte Strategie-Kommunikation nach aussen abdelegieren zu können und allenfalls noch eine ausführende Kommunikationsstelle im eigenen Haus zu haben. «Wenn die Zusammenarbeit mit Externen nicht klappt, ist oft einer der Hauptgründe, dass die Unternehmen nicht wissen, was sie wollen», warnt sie.
    [*/quote*]

Wenn das so ist… Also ran an die Suchmaschinen. Man hat ja so seine Tricks…
.

.

Google listet nur ein paar PDFs. 10 Stück. Sonst nichts. Nach meiner Erfahrung geschieht das erst nach Wochen, eher MONATEN nach dem “Ausstieg” eines Servers. Die PDFs sind noch vorhanden, und mit einem direkten Zugriff zu erreichen. Aber die Datenstruktur, die mit einer Datenbank die Web-Seiten erzeugt, funktioniert nicht, warum auch immer.

Also keine Web-Seiten. Und das, so sieht es aus, seit Monaten. Kurzfristige Unterbrechungen übergeht Google nämlich meist. Das Web-Archive hat aber am 25.9.2018 noch eine Seite ernten können. Sehr mysteriös…

Eines der PDFs ist ein Stellenangebot. Sogar mit Telefonnummer und Email-Adresse von Karin Rhomberg.

Der Schweizer Kabarettist Emil ist berühmt für seine Darstellung der Schweizer Beamten. Eine Emil-reife Szene erlebe ich dann am Telefon, als ich Frau Rhomberg den Fehler ihres Servers melden möchte (und, das ist der Auslöser meiner Recherche, mit Tina Turner Kontakt aufnehmen möchte – aber so weit komme ich gar nicht…).

Unter anderem will die Dame, eine Angestellte, am Telefon wissen, wer ich denn sei und von welcher Firma ich sei. Dabei weise ich nur darauf hin, daß der Server nicht funktioniert. Herrje! Jedes Kind sieht das doch. Wozu muß man von einer Firma sein, um das mit dem Chef besprechen zu dürfen? Ist man ohne Firma kein Mensch? Oder nur einer unterster Klasse?

Emil. Das ist kein Kabarett, das ist reales Leben…

Es ist sinnlos. Ich beende das Telefongespräch.

Es dauert wohl über eine Stunde (oder sind es zwei?) bis dann plötzlich der Server doch noch eine richtige Web-Seite ausgibt.

Wie kann eine Kommunikationsfirma, noch dazu eine zentrale, die die Kommunikation für Firmen macht, noch dazu eine mit dem Ranking #1, nichts davon wissen, daß ihr eigener Server nicht mehr funktioniert?

Wir leben in einer Welt der Unkommunikation. Überleben ist eine Kunst.

Satire darf alles. Sogar wahr sein.

Posted by | | Categories: Hochkultur, Medienfaschismus, Medienmafia | Comments Off on Satire darf alles. Sogar wahr sein.

Satire darf alles. Sogar wahr sein. Falls Sie das noch nicht wissen sollten: Diesen Point-of-no-Return haben wir längst überschritten.

Wenn die Satire in der Wahrheit “die Medien” übertrifft, wird es gefährlich. Das gilt in beiden Richtungen.

DIE sind von gestern:

1

    https://meedia.de/2018/09/21/tweet-von-vorsitznahles-ard-morgenmagazin-faellt-auf-satire-account-ueber-andrea-nahles-herein/

    [*quote*]
    ————————————-
    Tweet von @VorsitzNahles: ARD-“Morgenmagazin” fällt auf Satire-Account über Andrea Nahles herein
    21.09.2018
    Die “Netzreporter” von Radio Bremen haben im “Moma” heute Morgen eine Äußerung der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles auf Twitter verbreitet. Das Problem: Nahles ist in dem Netzwerk nicht über ein eigenes Konto aktiv. Wenn überhaupt schreibt die SPD-Frau über den Partei-Account @spdde. Bei dem Twitter-Account @VorsitzNahles handelt es sich um einen bereits bekannten Fake.
    ————————————-
    [*/quote*]

2

    https://meedia.de/2018/09/21/jens-spahn-will-dass-pfleger-mehr-arbeiten-wie-in-den-sozialen-netzwerken-aus-einem-einzelnen-satz-ein-skandal-gemacht-wird/

    [*quote*]
    ————————————-
    “Jens Spahn will, dass Pfleger mehr arbeiten”: Wie Medien ein Zitat aus dem Kontext reißen und einen Social-Media-Shitstorm anheizen
    21.09.2018

    Gesundheitsminister Jens Spahn sorgt in den sozialen Netzwerken mal wieder für Aufregung

    Wieder einmal Wirbel um Äußerungen von Jens Spahn. In einem Interview sprach der Gesundheitsminister über den Pflegenotstand in Deutschland. Vor allem eine seiner Aussagen sorgte in den sozialen Netzwerken für Aufregung. Nur: Im Gesamtkontext des Gesprächs betrachtet, taugt diese nicht wirklich zum Skandal – und der Fall beweist, welche Macht Überschriften in den sozialen Netzwerken haben.
    ————————————-
    [*/quote*]

Oh je, nun werden sie wieder aufmüpfig. Am Ende werden sie noch fordern, daß Journalisten schreiben und lesen können.[*] Vielleicht sogar, Darwin bewahre, Recherche fordern.
.

Mit Bildern geht alles viel einfacher:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10112

Recherche! Echte Recherche! In ganz kleinen Häppchen. Angeblich sogar Journalisten-geeignet.

.

[*]
Sie schreiben. Lesen können sie gar nicht…

KiKa, 13.9.2018: “Du bist STYLE!”

Posted by | | Categories: Hochkultur, Medienfaschismus | Comments Off on KiKa, 13.9.2018: “Du bist STYLE!”

Das deutsche Staatsfernsehen ist verkommen zu einer Indoktrinierungsmaschine:

Früher waren Kinder ganz einfach Kinder. Jetzt sie Wegwerfprodukte einer Societät von oligarchen Schnöseln in Positionen, wo auch ein einfacher Strohsack sie jederzeit problemlos ersetzen könnte.

“Neues Angebot für Redaktionen und Unternehmen”: für die Hühner

Posted by | | Categories: Hochkultur, Medienmafia | Comments Off on “Neues Angebot für Redaktionen und Unternehmen”: für die Hühner

Die Handelsblatt Media Group behauptet heute, sie hätte ein “Neues Angebot für Redaktionen und Unternehmen:

Man kann das auch mit weniger hypertrophen effektheischenden Worten sagen. Brauchen tut es auch keiner. Die gebräuchliche Bezeichnung ist “Hühnerhof-Journalismus”.

DSGVO: Am Niveau von Sondernschülern soll die Welt genesen.

Posted by | | Categories: Medienfaschismus, Nazi-Scheiße im Internet | Comments Off on DSGVO: Am Niveau von Sondernschülern soll die Welt genesen.

Meedia schreibt am 8.8.2018 unter der Überschrift “Noch immer nicht DSGVO-ready: Über 1.000 US-Medien sind für Europäer weiterhin unerreichbar”:

.

Die DSGVO ist eine Idiotie der Sonderklasse. Am Niveau von Sondernschülern soll die Welt genesen.

Als vor Jahren die Cookies eingeführt wurden, war das ein klarer Verstoß gegen die Grundrechte der Surfer.

Es war dann auch ein Verstoß gegen die Grundrechte der Surfer, als ein Browser-Hersteller erklärte, er würde Cookies trozdem benutzen, AUCH WENN DER USER DAS AUSDRÜCKLICH ABGESCHALTET HÄTTE.

Anstatt Cookies zu verbieten, kamen Gesetze, denen zufolge die Surfer “gefragt” werden mußten. Das sollte die Täter davon abhalten, Cookies einzusetzen. Doch das Gegenteil war der Fall. Anstatt daß das Leben für die Surfer leichter wurde, nein, wurden sie erstens erst recht mit Cookies terrorisiert und zweitens wurde ihnen ein “Disclaimer” vorgehalten, dem sie zustimmen mußten. Wer es nicht tat, wurde vom Server vor die Tür gesetzt.

Aus dieser – nennen wir es euphemistisch – “Panne” haben die Gesetzesmacher nichts gelernt. Wozu denn auch!? SIE sind die Könige der Welt – und alle Anderen haben zu kuschen.

Und nun die DSGVO. Noch mehr Idiotie und noch mehr Staatsterrorismus. Anstatt den Tätern das Tracking rundheraus zu verbieten, wird es ihnen erlaubt, wenn sie dem Surfer einen Disclaimer vorhalten. Und die Surfer, denen die DSGVO angeblich helfen sollte, sind jetzt erst recht die – und jetzt sage ich es, pardon my French, in der bekannten Taubensprache – Angeschissenen.

Soll man etwa bei jeder Web-Seite erst einen riesig langen “Nutzungsvertrag” lesen, bevor man den Inhalt lesen darf?

Die Frechheit der Täter geht sogar soweit, zu behaupten, wenn man weiterläse, würde man dem Vertrag zustimmen. Oder wenn man die Seite runterrolle.

Die DSGVO ist ein brutaler Schritt der ENTRECHTUNG der Surfer. Und es ist nicht der erste. Schon als man die Cookies hätte verbieten können, es aber nicht tat, war eine Grenze überschritten, die NIEMALS hätte überschritten werden dürfen.

Was kommt als nächstes? Die Leibeigenschaft?

Nein, das ist KEINE rhetorische Frage! Firmen wie Samsung haben es bereits gewagt, ohne Wissen der Käufer die Geräusche aus dem Zimmer der Fernsehgucker, alles was die sagen und tun, ins Internet zu übertragen.

Suchmaschine fragen mit

    samsung fernseher überträgt aus dem wohnzimmer

So ist das. Angeblich kann man (FALLS man es weiß), dies oder das wieder abschalten. Aber nicht in jedem Land!

Alles schon vergessen!?

Jedes Tracking gehört radikal verboten. Und die DSGVO gehört auf den Müll.

Subject: Hundekot

Posted by | | Categories: Scharlatanerie | Comments Off on Subject: Hundekot

Bernd Kassler, Ralf Behrmann und ich haben 2002, das ist nun 16 Jahre her, über Hundekot als homöopathisches “Arzneimittel” gewisser deutscher Heilpraktiker berichtet. Ich habe seinerzeit eine Web-Seite dazu gemacht:

Im Lauf der Zeit hat sich das herumgesprochen, kam in Fernsehsendungen und Zeitungen vor und wurde international bekannt. Wie das nun einmal so ist mit Medien und mit Internet.

Zeitungsberichte führen zum Teil ein Eigenleben und werden dann ihrerseits zum Gegenstand von Berichten. Wie das nun mal so ist mit Medien und mit Internet:

Bisher habe ich das nur aus der Ferne betrachtet. Heute jedoch bekomme ich die Pressemitteilung einer Firma, die offensichtlich am Geschäft mit den Geschäften von Hunden direkt und/oder indirekt beteiligt zu sein scheint.

Sachen gibt’s…

    [*quote*]
    ———————————–
    Subject: Hundekot
    Date: 2018-09-10 17:05
    From: Gundo …[…]
    To: […]

    Hallo

    erst heute (10.09.2018) bin ich auf Ihren wohl schon etwas älteren Artikel mit dem Hundekot, med.: Excrementum caninum gestossen.

    Ich kann Ihnen nur sagen – Sie scheinen keine Ahnung zu haben wie Homöopathie wirkt und was sie bewirken kann.

    Wie der Begründer Samuel Hahnemann sehr richtig sagte “wer heilt hat recht”

    Sie werden es nicht glauben wollen wieviele Menschen von der potenzierten Form des Hundekots schon geheilt wurden und dies nachhaltig im wahren Sinne des Heilens

    – nicht wie die Konkurrenz der Schulmedizin die nur Symptome behandeln kann.

    Wegschneiden – Unterdrücken der Beschwerden – Ergänzung von Fehlendem.

    Mehr können die nicht.

    Einen wahren Heilungsprozess ankurbeln bzw. die Ursachen dessen warum das Symptom, die Krankheit, auftritt zu behandeln, davon sind schulmedizinische Heilmethoden meilenweit entfernt.

    mfg Gundo […] HEP
    ———————————–
    [*/quote*]

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Homöopathie ist ein Betrugssystem, das ich 2014 vollständig zerlegt und beschrieben habe – hier in diesem Blog. Dies ist ein Ausschnitt aus der Text-Serie:

“Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst”
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

“Homöopathie: Die “Potenzierung” ist entlarvt als ein Hütchenspielertrick”
http://ariplex.com/folia/archives/570.htm

“Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte
Kriminalität und Korruption”
http://ariplex.com/folia/archives/570.htm

“Beweisstück der Anklage: Auszug aus dem Homöopathischen Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/643.htm

“Beweisstück der Anklage: das Homöopathische Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/647.htm

Der Nazi-Terrorismus des Konzerns ‘Twitter’ geht in eine neue Stufe

Posted by | | Categories: Medienfaschismus, Nazi-Scheiße im Internet | Comments Off on Der Nazi-Terrorismus des Konzerns ‘Twitter’ geht in eine neue Stufe

Der Nazi-Terrorismus des Konzerns ‘Twitter’ geht in eine neue Stufe: Jetzt werden auch Personen beseitigt, die früher Accounts hatten, welche aus welchen Gründen auch immer gesperrt wurden. Um Ausreden sind die Nazi-Schweine von Twitter ja nie verlegen gewesen.

Aus Beweisgründen übernehme ich diesen Artikel von TechCrunch vollständig, bis auf die Bilder. Also bitte unbedingt das Original bei TechCrunch lesen!

.

https://techcrunch.com/2018/08/14/twitter-is-purging-accounts-that-were-trying-to-evade-prior-suspensions/

[*quote*]
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Twitter is purging accounts that were trying to evade prior suspensions
Sarah Perez@sarahintampa / Aug 14, 2018
twitter-ban-speech

Twitter announced this afternoon it will begin booting accounts off its service from those who have tried to evade their account suspension. The company says that the accounts in question are users who have been previously suspended on Twitter for their abusive behavior, or for trying to evade a prior suspension. These bad actors have been able to work around Twitter’s attempt to remove them by setting up another account, it seems.

The company says the new wave of suspensions will hit this week and will continue in the weeks ahead, as it’s able to identify others who are “attempting to Tweet following an account suspension.”

Twitter’s announcement on the matter – which came in the form of a tweet – was light on details. We asked the company for more information. It’s unclear, for example, how Twitter was able to identify the same persons had returned to Twitter, how many users will be affected by this new ban, or what impact this will have on Twitter’s currently stagnant user numbers.

Twitter was not able to answer our questions, when asked for comment.

The company has been more recently focused on aggressively suspending accounts, as part of the effort to stem the flow of disinformation, bots, and abuse on its service. The Washington Post, for example, said last month that Twitter had suspended as many as 70 million accounts between the months of May and June, and was continuing in July at the same pace. The removal of these accounts didn’t affect the company’s user metrics, Twitter’s CFO later clarified.

Even though they weren’t a factor, Twitter’s user base is shrinking. The company actually lost a million monthly active users in Q2, with 335 million overall users and 68 million in the U.S. In part, Twitter may be challenged in growing its audience because it’s not been able to get a handle on the rampant abuse on its platform, and because it makes poor enforcement decisions with regard to its existing policies.

For instance, Twitter is under fire right now for the way it chooses who to suspend, as it’s one of the few remaining platforms that hasn’t taken action against conspiracy theorist Alex Jones.

The Outline even hilariously (???) suggested today that we all abandon Twitter and return to Tumblr. (Disclosure: Oath owns Tumblr and TC. I don’t support The Outline’s plan. Twitter should just fix itself, even if that requires new leadership.)

In any event, today’s news isn’t about a change in how Twitter will implement its rules, but rather in how it will enforce the bans it’s already chosen to enact.

In many cases, banned users would simply create a new account using a new email address and then continue to tweet. Twitter’s means of identifying returning users has been fairly simplistic in the past. To make sure banned users didn’t come back, it used information like the email, phone and IP address to identify them.

For it to now be going after a whole new lot of banned accounts who have been attempting to avoid their suspensions, Twitter may be using the recently acquired technology from anti-abuse firm Smyte. At the time of the deal, Twitter had praised Smyte’s proactive anti-abuse systems, and said it would soon put them to work.

This system may pick up false positives, of course – and that could be why Twitter noted that some accounts could be banned in error in the weeks ahead.

Reached for comment, Twitter declined to answer our specific questions and said it could also not go into further details as that would give those attempting to evade a suspension more insight into its detection methods.

“This is a step we’re taking to further refine our work and close existing gaps we identified,” a spokesperson said. “This is specifically targeting those previously suspended for abusive behavior. Nothing to share on amount of accounts impacted since this work will remain ongoing, not just today.”

Updated, 8/14/18, 3:51 PM ET with Twitter’s comment.
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Es gibt nur noch eine Lösung: Twitter muß vollständig zerschlagen werden. Ohne Wenn und Aber!

SOFORT!

Die Dorfschamanen und die aktuelle Wetterlage der deutschen Wirtschaft

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Die Dorfschamanen haben einen Kongress. Aus dem ganzen Land kommen sie zu großen Treffen und reden über alles, was interessant ist in ihrer Welt. Auch über das Wetter. Über das Wetter ganz besonders. Wie man es vorhersagen kann, das interessiert sie am meisten. Kommt eine schwarze Katze von links oder von rechts? Fliegt ein Vogel vorbei? Von links oder von rechts? Alles unglaublich wichtig. Nicht auszudenken, wenn man dabei eine Kleinigkeit übersähe.

So dienen die Kongresse denn auch der Fortbildung. Man will, man muß immer auf dem neusten Stand der Forschung sein.

Ein hehres Anliegen, fürwahr. Doch im 21. Jahrhundert, im Deutschland des Jetzt, hätten die Dorfschamanen keine große Presse. Eher eine amüsierte. Wer würde so etwas denn heute ernst nehmen? Vogelflug? Schwarze Katzen? Nein, das ist Märchenwelt.

Wirklich? In Deutschland gibt es sogar Elfenbeauftragte!

    http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9968

    [*quote*]
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    Politischer Analphabetismus >
    Geheime Sitzung der Elfenbeauftragten des Bundestags

    Geheime Sitzung der Elfenbeauftragten des Bundestags
    « on: August 06, 2018, 08:55:29 AM »

    Wie aus gutunterrichteter Quelle zu erfahren ist, tagen die Elfenbeauftragten des Bundestags seit heute morgen in einer geheime Sitzung.

    Auf Anfrage erfuhren wir, daß selbst die Bundestagsabgeordneten nicht von der Sitzung informiert wurden. Zumindest geben sich alle unwissend.

    In Hannover ist man nicht so zurückhaltend. Dort versiegeln Elfenbeauftragte ganz öffentlich die Autobahn und geben dem NDR Interviews über ihre Tätigkeit.

      https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Verursachen-Elfen-und-Trolle-Unfaelle-auf-der-A2,elfen102.html

      [*quote*]
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      Stand: 05.08.2018 14:24 Uhr – Hirnstillstandszeit: ca.4 Min.
      Verursachen Elfen und Trolle Unfälle auf der A2?

      Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen: Mit einer mindestens fragwürdigen Methode soll die Unfallhäufigkeit auf der Autobahn 2 reduziert werden. Wie die “Hannoversche Allgemeine Zeitung” (HAZ) berichtet, hat die selbst ernannte Elfenbeauftragte Melanie Rüter die Strecke “energetisch versiegelt” – und zwar mit der Unterstützung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Als Ursache für die vielen Unfälle auf der A2 macht Rüter “aufgebrachte Naturwesen” aus, die rebellierten und sich ihr Stück Natur zurückholen wollten. Konkret richtet sich der Verdacht gegen Elfen, Zwerge und Trolle.
      […]
      ———————
      [*/quote*]

    Die “Hannoversche Allgemeine Zeitung” berichtete als Erste über das Letzte:

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/A-2-bei-Hannover-Elfenbeauftragte-will-Unfallserie-stoppen?
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    [*/quote*]

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So ist das heute in Deutschland. Achten Sie also unbedingt auf die neuen Verkehrsschilder:

    [*quote*]
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    Vielleicht stellen die jetzt neue Verkehrschilder auf: “Schnee-, Eis- und Elfen-frei!” Bei den jetzigen Temperaturen dürfte mindestens eins davon zutreffen. Aber dessen sicher sein kann man sich in Hannover nicht…
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    [*/quote*]

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So ist das heute in Deutschland. Die Ministerien hadern noch darob, doch der Trend setzt sich durch. Geisterwesen erobern die Welt!

Die Dorfschamanen, man mag von ihnen halten, was man will, sind geistig derangiert. “Elfenbeauftragte” rangieren in der gleichen Ebene.

Aber diese Fehlorientierten sind nicht das Problem. Das Problem ist, daß man sie gewähren läßt. Daß man ihnen den Spielraum und den Freiraum gibt, der der realen Welt zukommt. Daß man sie auf die gleiche Ebene der Wahrhaftigkeit wie Wissenschaftler stellt.

Das Problem ist, daß man ihnen nicht Einhalt gebietet, sondern sie hofiert.

Die Fehlorientierten sind die eine Seite. Die andere Seite sind diejenigen, die sie gewähren lassen, seien es Journalisten, Ministerien, oder – ganz einfach – die Lehrer in der Schule, die den Kindern nicht genug Wissen beibringen, damit die Kinder sich gegen den Wahnsinn der Irren zur Wehr setzen können.

Diese zweite Seite, sie ist das eigentliche Problem. Besonders heikel wird es, wenn – anstatt dem Irrsinn Halt zu gebieten – der Irrsinn gefördert und vermarktet wird.

Volkshochschulen sind eine Brutstätte dieser Vermarktung.

Verlage produzieren Myriaden an Büchern und Heften mit esoterischem Unfug. Ein großer Teil davon ist sogar lebensgefährlich. Aber sie tun es trotzdem.

Betrug als ein eigenständiger UND ANERKANNTER Wirtschaftszweig…

Volkshochschulen und Verlagen kann man aus dem Weg gehen. Aber nicht dem eigenen Arbeitgeber.

Der Arbeitgeber, “die Firma”, möchte Mitarbeiter einstellen, derer Fähigkeiten sie sich sicher sein kann. Was tun? Sie befragt die Dorfschamanen.

Nein, das ist KEIN Witz! Ob es der Graphologe ist oder ob es der “Personalberater” ist, der nach Kopfform und Augenfarbe urteilt, die Bewerber um einen Arbeitsplatz werden einer genauen Überprüfung unterzogen, die nicht aus dieser Welt ist.

Eine geistige Welt besonderer Art landete neulich sogar vor Gericht:

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Keine schwarze Katze, sondern Spuren im Internet, und was nicht noch alles, es wird wie Vogelflug und Kaffeesatz und Horoskope zur “wissenschaftlichen” “Analyse” der Bewerber eingesetzt. Das ist heute die Welt, in der Arbeitgeber geistig paddeln.

Aber das ist nicht das Problem! Es mag immer und über all Bruchpiloten geben, die ihre Entscheidungen sogar per Münzwurf – “Kopf oder Zahl?” – entscheiden. Wenn man weiß, daß der Firmeninhaber oder der Vorgesetzte von dieser Art ist, suche man schnell das Weite und bringe sich in Sicherheit.

Aber das ist nicht das Problem! Nein, das Problem ist, was geschieht, wenn so ein “Personalberater” oder Firmenchef wegen seines Unfugs auffliegt.

Was ist, wenn sogar eine ganze Branche gefährlichen Unfug und Betrug trotzdem protegiert, fördert, und einfach so weiter macht als sei nichts geschehen?

Wie kann eine Ärzteschaft Hömöopathie fördern, wenn bekannt ist, daß Homöopathie Pfusch und Betrug ist?

Wie kann eine Personalberater-Szene esoterische oder sogar direkt illegale Praktiken weiter in ihren Reihen dulden, sie sogar fördern?

https://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/aerger/aerger-20180809-baerbel-schwertfeger-recruiting-kongress-unterhaltsamer-unsinn.html

https://personalmarketing2null.de/2018/08/social-recruiting-days-entertainment/

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“Sie wollen es haben, also geben wir es ihnen!”

“Die Patienten wollen ein Placebo, also gebt es ihnen doch!”

“Die Firmen wollen Unterhaltung, also gebt sie ihnen doch!”

Es ist genau das gleiche Verhalten: Obwohl Lüge, Täuschung und Betrug bekannt sind, werden sie protegiert.

“Du willst es doch auch.” Das so bekannte Schema…

Wir sind von Vollidioten umzingelt.

Und nicht nur von Vollidioten, sondern – vor allem – von Tätern…

Wie Terroristen bei Twitter arbeiten

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Terroristen arbeiten komplexer als der gewöhnliche Bürger denkt. Sehr viel komplexer! Falls Sie das nun folgende nicht verstehen, tut es mir für Sie leid, denn dann sind die Terroristen Ihnen überlegen.

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1. Beispiel: Blogs

Wer in einem eigenen Blog schreibt, hat mit Sicherheit eine Email-Adresse.

Was folgt daraus?: Wenn in einem Blog ein Text veröffentlicht wird, ist diese Person, der Schreiber, aktiv. Also wird an alle Email-Adressen, die mit diesem Blog in Verbindung stehen können, eine riesige Ladung Spam-Mails verschickt.

Man darf sich das nicht so vorstellen, daß da besonders nachdenklich vorgegangen würde. Nein! Es wird alles niedergebombt, was es an Email-Adressen gibt.

Natürlich wissen die Spammer nicht, welche Email-Adressen es gibt. Also spidern sie die gesamte Domain. Das kann Wochen dauern, aber das stört sie nicht, weil ihre Computer das automatisch machen.

Dann werden alle Wörter, die in den Web-Seiten gefunden wurden, als Teil einer Email-Adresse benutzt.

Ein normaler Bürger sieht so etwas nie. Auch wer eine eigene Domain hat, wird es fast niemals sehen. Es sei denn, es gibt einen Fehler im Mail-Server und durch den “Catch all” bekommt der arme Domain-Benutzer ALLE Emails, die an die hunderttausende von Adressen (die es gar nicht gibt!) auf dieser Domain verschickt werden. Die Emails kommen so schnell an, daß man sie kaum noch oder gar nicht mehr herunterladen kann.

Das Interessante bei dieser Spam-Flut sind die Email-Adressen, an die verschickt wird: einfach der Reihe nach runter werden ganze Wörterbücher für das Bilden der Email-Adresse benutzt.

Solche “brute force”-Angriffe sind schon lange die Norm. Spammer gehen nicht vorsichtig zu Werke, sondern mit aller Gewalt und rücksichtslos. Es stört sie nicht, daß Millionen Emails verschickt werden, die niemals ankommen. Ihnen reichen die Prozent-Bruchteile, die durchkommen. Darum geht es, und um nichts anderes. Wenn 1 Million Emails verschickt wird und 1 Email kommt durch, dann ist das für sie so in Ordnung. Das ist die Größenordnung. 1 zu 1 Million. Oder schlechter.
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Angenommen, Sie hätten eine Domain. Jetzt denke ich mir dafür einen schönen Namen aus: freibierfueralle.de
Dann lautet die Haupt-WWW-Adresse darauf:

Ich habe mir den Namen zwar ausgedacht, aber so einfach wie der ist, sind Andere auf die gleiche Idee gekommen. Probieren Sie es aus. Sie klicken auf den Link – und landen irgendwo. Der Name wurde registriert, aber er leitet um auf eine andere Adresse. Die gehört einer Brauerei (ich habe es nachgeprüft).

Was wird jetzt passieren?

Sehr einfach: Alle Email-Adressen, die man mit diesem Blog meint in Verbindung bringen zu kännen, werden mit allem möglichen Spam beglückt. Vorzugsweise des Inhalts, der in Verbindung mit dem Wort steht (Bier!) – und ebenso mit Inhalt der verlinkten Domain, was ebenfalls Bier ist, wie praktisch…

Als Adressen werden benutzt solche wie

    * frei@freibierfueralle.de
    * bier@freibierfueralle.de
    * freibier@freibierfueralle.de
    * bierfuer@freibierfueralle.de

und so weiter. Aber nicht nur diese 4 Beispiele (die sowieso, weil ich sie explizit aufgeführt habe), sondern ZIGTAUSENDE.

Und nicht bloß die Adressen von @freibierfueralle.de, sondern auch von ariplex.com (weil dieser Blog hier ist) – und ebenso auf allen anderen Plätzen.

Soweit ich mich erinnere, war schon vor 20 (?) Jahren rund die Hälfte des Traffics im Netz Spam. Die andere waren Pornos. Der mikroskopisch kleine Rest waren Web-Seiten, die die User wirklich interessiert haben.

Heute ist es nicht anders, höchstens noch schlimmer.

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Und was hat das mit Twitter zu tun?

Viel. Sogar sehr, sehr viel. Man kann das hervorragend testen, indem man bei Twitter einen Account eröffnet und von dem aus intensiv auf eine ganz bestimmte Domain verlinkt. Sofort sind in nahezu der Sekunde, wo man den Tweet abschickt, schon 7 – 12 Spider auf der betreffenden Domain. Das geht so schnell, das KÖNNEN keine Menschen sein. Echte Menschen tauchen erst viel später auf der Domain auf. Ich habe das weidlich ausprobiert bei der Domain

http://www.transgallaxys.com

Auf der gibt es nämlich ein Forum – inzwischen ist noch eines hinzugekommen.

Bei diesem Forum wird unten in der Frontseite angezeigt, wieviele Surfer gerade dort sind. Bei Twitter einen Tweet mit einem Link auf das Forum machen – und schon steigt der Zähler schlagartig. Um das zu sehen, muß man die Forumsseite nachladen, weil erst dann der neue Zählerstand eingeblendet wird.

Die Spammer grasen die Domain ab (was sie inzwischen x mal getan haben und immer und immer wieder tun werden) … und dann…

… dann versuchen sie, an alle Adressen, die sie mit dem Tweeter bei Twitter in Zusammenhang bringen, Spam zu verschicken, der in Zusammenhang steht mit der Seite, auf der bei Twitter verlinkt wurde.

Man verlinkt auf eine Seite, wo Whiskey erwähnt wird … schon gibt es Alkoholreklame.

Geht es um Tiere, … gibt es Tierfutter. Oder was auch immer.

Wenn nicht jetzt, dann später. Spammer versuchen es immer wieder, auch Jahre später. Das einzige, was sie für ihre “Arbeit” brauchen, ist ihr Computer und Strom.

Also wundern Sie sich nicht, wenn Sie Spam bekommen zu etwas, das Ihnen im Moment gar nichts sagt.

Erstens war es möglicherweise in der Web-Seite erwähnt worden und fiel Ihnen bloß nicht auf.

Zweitens kommt es möglicherweise wegen eines vor Jahren erfolgten Besuchs irgendeiner Web-Seite. Das ist so lange her, daran können Sie sich gar nicht mehr erinnern. Die Festplatten der Spammer aber schon. Die wissen alles.

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2. Beispiel: Über die Bande!

Schreibt man in einem Blog, sind die Spider aktiv. Aber nicht nur die. Es werden auch in völlig fremden Web-Sites, vorzugsweise in fremden Foren und/oder Web-Farmen der Spammer irgendwelche Texte, Bilder und Fallen hinterlassen. Die Spider suchen nicht nur, sondern überfallen die fremden Sites und laden dort automatisiert “Forumsbeiträge”, Kommentare oder anderen Mist ab. Der muß nicht einmal verständlich sein, sondern kann aus mehr oder minder willkürlich zusammengewürfelten Satzbausteinen bestehen, die woanders gelesen wurden. Der Text ist teilweise so geisteskrank, daß man sich wundert, daß es a) gemacht wird und b) von den Forumsbetreibern nicht weggeräumt wird.

Schreibt man in einem Blog, ist man aktiv. Und schon werden “back-links” gemacht von eben jenen FREMDEN Stellen, wo die Spammer ihrem Müll hinterlassen haben. Wenn man nicht aufräumt, kann sich im Blog ein Berg von zigtausenden von back-links ansammeln. Das ist mir mit der seinerzeit leider als WordPress-Blog gestarteten Web-Site

“Der Regividerm-Skandal
Der größte deutsche Medienskandal seit dem 2. Weltkrieg”

http://www.kindersprechstunde.at

so ergangen. Weil die WordPress-Programmer unfaßbar dumm sind und in ihrem Blog-Skript KEINE geeigneten Admin-Möglichkeiten zur Kontrolle der User und der back-links eingebaut haben, mußte ich den Blog schließen und eine statische Web-Seite daraus machen. Hunderttausenden anderer User wird es ähnlich ergangen sein.

Tatsache ist, daß man sich bei WordPress-Blogs nicht gegen back-links der Spammer wehren kann.

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Die Spammer spielen über die Bande. Die Angriffe kommen über, beziehungsweise mit FREMDEN Web-Sites.

Neu ist nun, daß dies – in welchen Varianten auch immer – Twitter mit einschließt.

Jemand macht bei Twitter einen Tweet, der auf eine fremde Site ABC verweist.
Prompt wird von den Spammern WOANDERS Mist abgeladen, von dem aus im WordPress-Blog ein back-link erscheint.

Wobei, das ist das Interessante, DER INHALT des back-links in Verbindung steht mit jenem, wozu der Tweet gemacht wurde.

Ein Beispiel: Jemand re-tweetet einen Tweet eines Niederländers – klar erkennbar daran, daß der in Niederländisch geschrieben ist. Der daraufhin folgende back-link betrifft etwas in … NIEDERLÄNDISCH!

Natürlich könnte man das als einen Einzelfall betrachten. Wenn sich dieses Muster aber mit anderen Sprachen wiederholt, und das tut es, dann ist die Sache eindeutig.

Wobei, und hier wird es kompliziert, dies vom Tweet eines FREMDEN Surfers ausgelöst wurde, der nichts anderes tat als zu einem fremden Blog zu verlinken und dann – VÖLLIG UNABHÄNGIG von allem anderen – nichts weiter tut, als einen NIEDERLÄNDISCHEN Tweet zu teilen.

Dieser FREMDE Surfer hat nichts weiter getan als einmal zur Site A zu verlinken und irgendwann später zu einem Text in Niederländisch.

Als Ergebnis wird JEMAND ANDERS, der von den Spammern mit A in Verbindung gebracht wird, mit Niederländisch in Verbindung gebracht.

Ich sage es noch einmal, damit das absolut klar ist: Es geht MEHRFACH über die Bande. Aufbauend – über die back-links und das Übrige – kommen DANN nämlich die Spam-Emails!

Eben das ist das Entscheidende und neue: das Spiel über die Bande.

Es ist egal, ob es um Spam oder etwas anderes geht. Entscheidend ist, daß ÜBER DIE BANDE Verknüpfungen hergestellt werden, und daß ÜBER DIE BANDE Menschen ganz persönlich angegriffen werden.

Man sollte nicht nur an Spammer denken, die sind hier nur ein Beispiel von vielen, sondern an Geheimdienste und – vor allem – an die schlimmsten aller Kriminellen im Internet, die Reklameverteiler, die – von Twitter über Facebook bis in die Web-Sites der Verlage, Handelsfirmen und so weiter – überall ihre schmutzigen Finger im Spiel haben. Netz-Nazis.

Die Spammer betreiben keine Sprachanalyse, die Netz-Nazis dagen schon, und das ÄUSSERST intensiv!

Im Krieg von Cambridge-Analytica gegen die USA ging es um die Analyse der Sprache von Surfern, um deren MEINUNG zu bestimmten Themen zu herauszufinden. Eben solches wird seit einiger Zeit von Twitter selbst SEHR INTENSIV eingesetzt, um der politischen Meinung der Twitter-Bosse unliebsame User kaltzustellen.
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Facebook und Twitter sind politisch aktive kommerzielle Organisationen. Sie greifen weltweit ganz direkt in die Staatspolitik ein – und in das private Leben aller Bürger. Es ist höchste Zeit, dem mit aller Härte ein Ende zu bereiten.

Vladimir Putin is a hero!

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Vladimir Putin is a hero! Yes, he is. And the more I tell you about it, the more you will be shocked. Promised.

I got into this story by an episode of Rachel Maddow’s TV show on 25th. July 2018:

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On the next day, on 26th. July 2018, “The Atlantic”, which had brought up the story first some days before, wrote:

    https://www.theatlantic.com/international/archive/2018/07/white-house-transcript-correction/566183/
    QUOTE:
    [*quote*]
    —————————————————-
    Global
    The White House Quietly Corrects Its Putin Transcript

    After more than a week of questions, the presidential record reflects that Putin admitted to wanting Trump to win.
    Uri Friedman
    Jul 26, 2018
    Leonhard Foeger / Reuters

    Nine days after The Atlantic first reported that part of a key exchange between a reporter and Vladimir Putin was missing from the official White House transcript of the Russian leader’s press conference with Donald Trump, the White House has corrected the error. It made the fix after facing repeated questions from reporters about the discrepancy over the past week and, most recently, allegations that the Trump administration had intentionally altered the text. The White House now denies this, blaming the problem on a technical glitch.

    The Reuters reporter Jeff Mason’s first question, “President Putin, did you want President Trump to win the election?” which didn’t show up in the original transcript, now appears alongside his second question: “And did you direct any of your officials to help him do that?”

    The full quote is critical to understanding the meaning of what Putin says next: “Yes, I wanted him to win, because he talked about the normalization of Russian–American relations.” (According to the English translation broadcast during the press conference, which is also used in the White House transcript, Putin responded, “Yes, I did. Yes, I did. Because he talked about bringing the U.S.–Russia relationship back to normal.” But Russian speakers told me this is an inaccurate translation, and the Russian president was clearly saying “yes” to preferring Trump over Hillary Clinton—not to directing his government to assist Trump in defeating Clinton.)

    Putin, in other words, was publicly admitting for the first time that he favored the Republican candidate because of Trump’s conciliatory approach to Russia, and therefore acknowledging a motive for meddling in the 2016 U.S. presidential election even as he contested claims that he had done so. The admission became even more significant this week, when Trump, who has long rejected the notion that Putin preferred him over Clinton, expressed concerns about Russia seeking to help Democrats in the 2018 U.S. midterm elections. “No President has been tougher on Russia than me,” he wrote on Twitter. The Russians “definitely don’t want Trump!” Putin’s statement only days earlier seemed to directly contradict that argument. He had declared, essentially: I wanted Trump.

    On Tuesday night, in the wake of Trump’s tweet, MSNBC’s Rachel Maddow opened her show by portraying Mason’s cut-off question in the White House transcript, and video of the press conference, as evidence that the Trump administration had deliberately edited out the context for Putin’s answer. As she noted, the omission was left uncorrected for a week without explanation despite The Atlantic, and then other news outlets such as CNN and NPR, highlighting the issue and asking the White House for comment. The goal, she suggested, was to obscure the truth about Putin’s preferences and Russia’s involvement in the 2016 election, and more broadly engage in “information warfare.”

    “A critical exchange deleted from the transcript, a reporter’s question edited out of the videotape, the U.S. government essentially following the Kremlin’s playbook and maintaining that something we all saw happen with our own eyes, we all heard happen with our own ears, has nevertheless disappeared, like old political opponents being airbrushed out of photos,” Maddow asserted. “It’s creepy. Turns out it wasn’t a mistake. Turns out it was on purpose.”

    Others soon argued that the omission might in fact have simply been a mistake—a result of the White House transcription service, like private transcription services used by some news outlets, missing the first part of Mason’s question because he asked it as a switch was occurring between the feed from the reporters and the feed from the translator. (The Atlantic noted the microphone and simultaneous-translation glitches in its report last week.)
    […]
    —————————————————-
    [*/quote*]

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Hearing Rachel Maddow on 25th July 2018, I had a flash of thought that Rachel Maddow had had a flash of insight. So I now tried to listen to the video clip very carefully. And I realized that she had NOT had that insight. But “The Atlantic”, in its article of 26th. July 2018, added some more facts – which make the whole scenario more complex.

Do note the difference between the two translations:

1. really happened:

“Yes, I wanted him to win, because he talked about the normalization of Russian–American relations.”

2. White House transcript:

“Yes, I did. Yes, I did. Because he talked about bringing the U.S.–Russia relationship back to normal.”

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Now, many translators, especially live translators, are a pest. Even a high-school student in many situations can do it better than they do. In this case, yes, there is a difference, but the real essence is “yes, I wanted him to win” (for whatever reasons…).

I use a large quote of the article of “The Atlantic”, because it shows how complicated and complex things are, or can get. This is essential to realize.

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Now to the real background, to the real story behind all that:

Vladimir Putin is a hero!

Yes, Vladimir Putin is a hero. There can be no doubt about it. Details come into sunlight slowly, one after the other. One being that Putin DID interfere with the US elections in 2016. And not only that! He had begun years earlier with his intelligence work.

Vladimir Putin had been the head of the Russian secret service, the KGB. He had had the training on the job, and it brought him to the top. He knows his profession. He knows it well, and so he began to do what is written in the handbook of the intelligence agencies since the time of Metternich and the Vienna Congress: he destabilized.

I have no doubt that many disturbing things going on in many countries are fueled by Russian agents. Why? Just to destabilize. That is a key element of intelligence warfare.

So we can be sure that the right-wing groups are fueled by intelligence agencies. And the organized crime “Scientology” is fueled by intelligence agencies. And the anti-vax movement is fueled by intelligence agencies. Just in order to destabilize.

It is as easy as that. It is the very basics of intelligence work.

And Vladimir Putin had been the head of the Russian intelligence. He is no genius. He only followed the handbook. He did his job. And Trump did what he was paid for.

Putin had begun his activities years ago. And he had enabled Donald Trump. The question is: WHY!?

Why on earth should Putin bring an idiot like Donald Trump into the White House office?

Very simple: Because Trump is an idiot. Trump can be handled like a puppet on a string. And the Republicans, which at some time might even have been a political party, is a shambles. To foul that up is easy.

So, the first step is to infiltrate and to enable certain people.

So far this all is comprehensible. Now comes the critical part: OVERDO IT!

The Russian activities targeted people who are, politely said, not the very brightest. Not the brightest. Not the brightest at all. So, deliberately pushed – or not (we don’t know) -, the whole inflated Trump gangster organization is doomed to collapse. The media will report about that globally. And the guy pulling the wires is… Vladimir Putin. He is a villain, but he is a successful villain. He is the super-villain. He is a hero.

Putin achieved what no one achieved before: to get an idiot into the White House and let him run havoc. Putin did that. Putin is a hero.
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But the story does not end here. No, here the real story just begins!

What did Putin do?

* Establish an idiot into the White House.
* Let it leak into the media.

Trump is doomed. We don’t know when Trump realized that. But I am sure that Trump by now knows what HIS PART is in the game.

“The Atlantic” writes:

    [*quote*]
    —————————————————-
    Trump, who has long rejected the notion that Putin preferred him over Clinton, expressed concerns about Russia seeking to help Democrats in the 2018 U.S. midterm elections. “No President has been tougher on Russia than me,” he wrote on Twitter. The Russians “definitely don’t want Trump!”
    —————————————————-
    [*/quote*]

This is, this exactly is what I had thought that Rachel Maddow had realized. But, alas, she didn’t. She did not realize that Vladimir Putin is after the Democrats. They are his real prey, from the very beginning.

After having ruined the Republicans completely, Trump gangsters being in Jail or bailed out by the Russians, who will be the next group in power at the White House: The Democrats.

Now, let’s make a guess. Just a very simple one. If Vladimir Putin was able to infiltrate into the Republican Party, wouldn’t he also have been able to infiltrate into the Democratic party?

You can bet on that.

Vladimir Putin is no genius. It is all written in the handbook of intelligence!

So, whatever will happen in the future, who are Putin’s puppets with the Democrats?

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Oh, would somebody please tell Rachel Maddow? Just in case…

Verkaufsroboter, geistig überfordert, …

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Ebay ist nicht der Hort großer geistiger Erkenntnis. Das gilt besonders für die dort aktiven Verkaufsroboter.

Ein Beispiel von heute, 19.7.2018:

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http://ariplex.com/carlixon/pix/verkaufsroboter_geistig_ueberfordert_20180719.jpg

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Seine Antwort lautet:

    [*quote*]
    ———————————
    Neue Nachricht von: digtal.shack Top Rated Seller(94,955PurpleShooting Star)

    Dear customer, thanks for contacting us! We are sorry to hear that there are some problems with your product. We will try our best to solve it for you. In order to check with our supplier for more solution. Would you please send us a video or picture to show the problem? Please send us clear pictures which can show the part. And you can attach the photo on the message. We will solve it for you immediately after checking. Thank you for your understanding and cooperation.
    ———————————
    [*/quote*]

Freundlich, höflich, zuvorkommend. So ist der gewollte Eindruck. Die Realität offenbart sich jedoch als das genaue Gegenteil. Ein Interessent hatte beim Betrachten des Verkaufsangebotes festgestellt, daß dieses grob falsch ist, und deswegen dem Händler diese Notiz gesandt:

    [*quote*]
    ———————————
    Dear Sirs,

    you offer an interface for SATA 3. But the pictures show a SATA 2 interface connector.

    So it is not a SATA 3, but a SATA 2 interface!

    Regards,
    ———————————
    [*/quote*]

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Der Screenshot blendet die dem Text folgende Angebotsbeschreibung ein:

    [*quote*]
    ———————————
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    Machen Sie sich ein Bild vom Verkäufer digtal.shack
    • Standort: Shenzhen, ???, ??
    • eBay-Mitglied seit: 22. Jan. 2015
    • 99.3% positive Bewertungen

    ———————————
    [*/quote*]

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Der Fehler liegt im Angebot selbst, und der Händler wird expressis verbis auf den krassen Fehler hingewiesen. Doch was tut der Händler? Fordert vom “Käufer” ein Foto und schreibt “We are sorry to hear that there are some problems with your product.”

Aber da war kein Verkauf. Es ist nicht “your product”, sondern immer noch sein eigenes!

In diesem Angebot,

https://www.ebay.de/itm/282288974993

es ist immer noch online, kann man sich leicht davon überzeugen, daß der Stecker des Adapters der eines USB-2.0-Anschlusses ist. Ein USB-3.0-Anschluß hat – als klar erkennbare Unterscheidung sichtbar – eine deutliche Eindellung und mehr Kontakte. Ein Händler MUSS das wissen. Doch die Händler sind unfähig und täuschen durch vorgebliche Freundlichkeit darüber hinweg. Und es ist nicht so, daß sie genau dies nicht wüßten…

Nazi-Schweine und Vollidioten im Internet

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Das Ausmaß des Amtsterrorismus und der Zensur im Netz nimmt Ausmaße an wie in einem Gefangenenlager.

Die im Anhang im Volltext wiedergegebene Meldung der britischen Polizei warnt vor einem neuen, bisher noch nie dagewesenen Trick von Erpressern.

Versucht man, diese Meldung an Freunde und Bekannte und Geschäftspartner weiterzugeben um sie zu warnen, wird von Netz-Nazis jede der Warnungs-Emails unterschlagen. So daß man seine Freunde und Bekannte und Geschäftspartner nicht warnen KANN.

Das ist offener Terrorismus. Hier sind Grenzen überschritten worden, die NIEMALS hätten auch nur berührt werden dürfen. Über diese Dinge KANN man nicht diskutieren.

Hitler, Göbbels und Co. sind nicht tot. Sie sind um uns herum und sie regieren das Internet. Nazi-Scheiße ohne Ende.

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https://actionfraud.police.uk/news/alert-cyber-criminals-send-victims-their-own-passwords-in-new-sextortion-scam-jul18

[*quote*]
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Alert: Cyber criminals send victims their own passwords in new sextortion scam

13th July 2018

https://actionfraud.police.uk/sites/default/files/Password-sextortion_0.jpg

Cyber criminals are sending victims their own passwords in an attempt to trick them into believing they have been filmed on their computer watching porn and demanding payment.

There have been over 110 of reports made to Action Fraud from concerned victims who have received these scary emails.

In a new twist not seen before by Action Fraud, the emails contain the victim’s own password in the subject line. Action Fraud has contacted several victims to verify this information, who have confirmed that these passwords are genuine and recent.

The emails demand payment in Bitcoin and claim that the victim has been filmed on their computer watching porn.

An example email reads;

    [*quote*]
    ———————————————-
    I’m aware, XXXXXX is your password. You don’t know me and you’re probably thinking why you are getting this mail, right?

    Well, I actually placed a malware on the adult video clips (porno) web site and guess what, you visited this website to experience fun (you know what I mean). While you were watching video clips, your internet browser started out working as a RDP (Remote Desktop) with a key logger which gave me access to your display screen as well as web camera. Just after that, my software program gathered every one of your contacts from your Messenger, Facebook, and email.

    What did I do?

    I made a double-screen video. First part shows the video you were watching (you have a nice taste omg), and 2nd part displays the recording of your webcam.

    Exactly what should you do?

    Well, I believe, $2900 is a fair price tag for our little secret. You’ll make the payment by Bitcoin (if you do not know this, search “how to buy bitcoin” in Google).
    BTC Address: 1HpXtDRumKRhaFTXXXXXXXXXX

    (It is cAsE sensitive, so copy and paste it)

    Important:

    You now have one day to make the payment. (I have a special pixel within this email message, and now I know that you have read this e mail). If I do not receive the BitCoins, I will definately send out your video recording to all of your contacts including close relatives, co-workers, and many others. Nevertheless, if I receive the payment, I’ll destroy the video immidiately. If you need evidence, reply with “Yes!” and I will send your video to your 10 friends. It is a non-negotiable offer, therefore do not waste my time and yours by responding to this message.
    ———————————————-
    [*/quote*]

Suspected data breach

Action Fraud suspects that the fraudsters may have gained victim’s passwords from an old data breach.

After running some of the victim’s email addresses through ‘Have i been pwned?’, a website that allows people to check if their account has been compromised in a data breach, Action Fraud found that almost all of the accounts were at risk.

Last month, fraudsters were also sending emails demanding payment in Bitcoin, using WannaCry as a hook.

How to protect yourself

If you receive one of these emails, delete it and report it to Action Fraud.

Don’t be rushed or pressured into making a decision: paying only highlights that you’re vulnerable and that you may be targeted again. The police advise that you do not pay criminals.

Secure it: Change your password immediately and reset it on any other accounts you’ve used the same one for. Always use a strong and separate password. Whenever possible, enable Two-Factor

Do not email the fraudsters or make the payment in Bitcoin.

Always update your anti-virus software and operating systems regularly.

Cover your webcam when not in use.
——————————————————-
[*/quote*]

Genetisch veranlagte Dummheit

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Genetisch veranlagte Dummheit

1. Schritt

“Das haben wir schon immer so gemacht!” Diesen Satz haben wir Alle schon gehört. So oft. So oft.

Und?

Obwohl dieser Satz seit Jahrzehnten bekannt ist, und obwohl dieser Satz bekannt ist, eben WEIL bekannt ist, daß er falsch ist, hören wir ihn immer wieder. Und das wird auch so bleiben.

Die Leute sind eben dumm. Das ist das, was immer vergessen wird.

Es läßt sich Keiner gerne sagen, daß er dumm ist. Also ist es ein Frevel zu sagen, daß Herr ABC oder Frau XYZ dumm sind. Man darf es nicht sagen, sonst wird man bestraft. Wegen Verletzung ihrer Würde. Dummheit wird staatlich gefördert…

Daß Dummheit staatlich per Justiz gefördert wird, liegt natürlich daran, daß die Dummen sich ihrer Kritiker erwehren, und eben zu diesem Zweck die Gesetze genau so machen, wie sie sind. Die Justiz als extrakorporale DNA ist nicht zu verachten.

Das Besondere an “Das haben wir schon immer so gemacht!” ist seine genetische Ursache.

“Das haben wir schon immer so gemacht!” steckt in den Genen und ist eine bei Tieren gut beobachtbare Verhaltensregel. Etwas Neues ist etwas ANDERES. Es ist eine Abweichung. Eine Abweichung von der Norm. Das ist immer falsch, das ist immer schlecht, das sorgt für Aufruhr. WEG DAMIT!

Tiere, die etwas ANDERS machen, werden von ihren Artgenossen schikaniert und bekämpft. Sie sollen sich wieder so verhalten wie Alle. Das ist – evolutionsmäßig betrachtet – positiv!

Tiere, die sich abweichend von der Norm verhalten, haben eine geringere Überlebenswahrscheinlichkeit und fallen damit aus dem Genpool. Ihre Neigung zu abweichendem Verhalten wird also nicht mehr vererbt.

Tiere, die sich abweichend von der Norm verhalten, erhöhen das Risiko für die restlichen Artgenossen. Also werden Gruppen, die abweichendes Verhalten tolerieren, ebenfalls aus dem Genpool verschwinden. Anders herum betrachtet: Abweichendes Verhalten zu ahnden erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit und wird im Genpool übertragen.

Von der Norm abweichendes Verhalten ist für das betreffende Tier UND für seine Umgebung ein Risiko. Also bleibt alles beim Alten. Sonst exitus. Die Gene lügen nicht.

.

2. Schritt

Der amerikanische Verhaltensforscher Skinner wurde (unter anderem) berühmt mit seinen Versuchen mit Tauben.

Zu den Versuchen von Skinner :

http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/allgpsy/media/media_lehre/Lernen_und_Ged__chtn__s/seminar_6.pdf

Skinner fütterte die Tauben mit Automaten. Die Automaten gaben das Futter völlig willkürlich aus, ohne jedes Muster. Die Tauben, die vor dem Gerät standen – und das alles natürlich nicht wußten – und versuchten, an Futter zu kommen, warteten, und mal kam Futter, dann wieder nicht.

Tauben sind nicht dumm. Sie sehen, hören und fühlen. Wenn sie Futter bekommen, wollen sie natürlich mehr. Sie haben Hunger. Also wollen sie mehr. Aber wie? Indem sie das gleiche tun, was sie taten, als Futter aus dem Automaten kam. Das heißt: Sie wiederholten ihre letzten Bewegungen, so seltsam die auch gewesen sein mögen.

Tauben sind – wie die meisten anderen Tiere auch – genetisch so konstruiert, daß sie Muster, also auch Rituale, erkennen können. Und sie reagieren darauf auf die logischste Weise. Tauben sind Ritualautomaten. Menschen auch. Und wenn sie bei einem Muster nicht weiter wissen, dann probieren sie eben. Die Tauben machten diese oder jene in sich völlig sinnlose Bewegung – und wenn der Automat ihnen dann Futter gab, nahmen sie völlig logisch folgerichtig an, daß diese Bewegung zu dem Ritual dazugehört. Tauben sind ja nicht dumm. Im Gegensatz zu Menschen.

Die Bewegungsmuster der Tauben, zufällig entstanden und von ihnen logisch konsequent wiederholt, führten und führen dazu, daß die Menschen dieses Verhalten als verrückt bezeichnen. Nein, die Tauben sind nicht verrückt. Die Menschen sind dumm. Sie begreifen die genetische Programmierung der Tauben nicht.

.

3. Schritt

Die Menschen begreifen auch ihre eigene genetische Programmierung nicht. Ein Beispiel haben wir im 1. Schritt gesehen.

Dominique Leglu beschreibt in

eine Studie von Manon Knapen an der Universität von Otago in Neuseeland.

Der Titel lautet übersetzt: “Why do people use homeopathy despite the lack of scientific evidence?”

Zitat aus der korrigierten Google-Übersetzung:

    [*quote*]
    Shocked by the death in Australia of a baby with eczema to whom his parents had only administered homeopathic medicines, the young Belgian doctoral student based on the antipodes, wanted to understand why many did not use conventional medicine . First surprise, there is no, to her knowledge, study similar to her thesis in France, for which she conducted in-depth interviews, with twenty people recruited from a national study New Zealand.
    [*/quote*]

Ja, das ist die Frage: Warum nehmen die Menschen homöopathische Mittel?

Antwort 1: “Weil wir das schon immer so gemacht haben!”

Zugegeben, DAS war jetzt einfach. Was ist mit denen, die bisher noch keine Homöopathika genommen haben? Hier kommen Werbedruck und Überredungskunst der Verkäufer ins Spiel, ebenso Macht der Ärzte – UND “Natur ist besser als Chemie!”

Der letztere Punkt ist in der Studie anscheinend näher untersucht worden. Aber ich bezweifle, daß die richtigen Schlüsse gezogen wurden. Der Artikel endet nämlich (in der Google-Übersetzung) so:

    [*quote*]
    “It’s only in your head” : an argument with no effect on homeopathic followers

    Such an improvement in “the placebo effect or the fact that in case of a small cold, for example, everything resolves anyway after a few days,” she said. Still, this feeling of better and its association with the drug has become “something very important” for people. Secondly, what matters are the stories, if someone they trust tells them, ‘I used this product when I had a cold and it worked, I felt better’ , so they use it . ” This once again produces a “placebo effect” .

    There is also a third argument, that of tradition: “These medicines have been used for several hundred years – homeopathy goes back to the 1700s in Germany, if they did not work, we would stop taking them!” they argue. Given these beliefs, Manon Knapen believes it is high time to act. In this case “to find a way to open a dialogue between people who use homeopathy and scientists in possession of data showing that the latter can walk as a placebo effect but not more . ”

    So far, she says, facts, numbers, measurements … have mostly created “a barrier” with users. Especially if it has been sent to them: “It’s only in your head” … She suggests convincing them “by stories, personal means and also by listening to them” . Everyone remains free to use homeopathy if they wish, she says. The important thing is elsewhere: that people acquire “the awareness of the risks, that they have understood the limits of these drugs.” So that there is no death of man, woman or child when a serious illness is declared. The placebo effect, which is often poorly understood, can not suffice.
    [*/quote*]

Hier müssen mehrere Dinge getrennt werden. So sind die Beeinflussungen durch (am besten vertraute) Personen mit “guten Ratschlägen (besser noch eigenen Erfahrungen”) was? Ein Teil der Wahrnehmung! Wie bei den Tauben! Man muß doch für das Lernen keinen EIGENEN Erfahrungen machen! Sondern, und das ist extrem wichtig, man kann auch von Anderen Dinge erfahren. Also ist es letztlich egal, ob man selbst oder ein Anderer etwas erlebt hat. Es ist ein Erlebnis. Es war da.

UND

… es hat funktioniert. Wie bei den Tauben die Fütterung.

Programmierung beendet.

So einfach geht das. Der Mensch ist viel dümmer als man denkt. (Antwort 2)

Natürlich kann man den Menschen hinterher erklären, daß sie sich das alles nur einbilden. Kann man. Es nützt aber nichts, weil es nicht stimmt! Denn die haben doch, wie die Tauben, die Sache erlebt.

Der Witz dabei: Es geht nicht um den Placebo-Effekt, sondern um etwas noch viel, viel einfacheres! Der Placebo-Effekt spielt schon eine Rolle, indem er eine positive Wirkung verstärkt. Aber eine Verschlechterung kann es auch geben! Dann spricht man vom “Nocebo-Effekt” und kommt sich unglaublich schlau vor.

Nein, der Vorgang läuft genau so ab wie bei den Tauben: Es geschieht etwas UND DIE REIHENFOLGE wird als Erlebnis registriert und verankert: Homöopathikum genommen, gesund geworden, HURRA!

Daß man ohne Homöopathikum auch gesund geworden wäre, ERLEBT man nicht; also wird das ignoriert.

Bei Kritik tritt automatisch Paragraph 1 in Kraft: “Das haben wir schon immer so gemacht”, angepasst übersetzt mit “Ich habe es aber erlebt!”

Skinner’s Tauben sind nicht dumm. Die Menschen schon. Das betrifft nicht nur die, die Homöopathika nehmen, weil sie glauben, daß die wirken, sondern es betrifft vor allem auch “die Skeptiker”, weil die glauben, mit ihrem Herumhopsen mit “Placebo! Placebo!” würden sie auch nur irgendetwas erreichen.

Die hinter den Dingen liegende Maschine ist eine genetische Programmierung. Gegen die kann man mit Logik nicht leicht ankommen. Vor allem nicht, wenn die Menschen dumm sind. DANN erst recht nicht.

.

Einige werden jetzt erbost sein. Weil sie an Homöopathie glauben und deswegen als dumm bezeichnet werden. Ja, es tut mir leid, aber für die genetische Programmierung und die geistige Unfähgkeit wende man sich mit den Beschwerden bitte an die Eltern und an die Evolution. Da sitzen die wahren Schuldigen. Schlechte Lehrer bitte ebenfalls heimsuchen.

Eine Organisation für Fremdwerbung in der Arztpraxis

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Im Wartezimmer des Arztes

Auf dem gar nicht so kleinen Tisch in der Mitte des Zimmers sind viele Zeitschriften ausgelegt – manche alt, manche neu – keine vom Lesezirkel, sondern Yellow-Press-Frauenzeitschriften und noch so einiges mehr. Erstaunlich, was ein Arzt für seine Patienten so alles bereit hält. Manche hat man vorher noch nie gesehen.

An der Wand hängt ein Regal, kein normales für Bücher, sondern eines jener Schau-Regale mit vorne hochstehenden Blenden, damit die Titelseiten der dahinter eingestellten Broschüren und Werbeblätter von vorne gesehen werden können.

Das Regal hängt dort schon seit längerem und ist immer gut gefüllt. Vieles ist reine Reklame, als “Information” getarnte Schriften von Pharmaherstellern.

Im Juni 2018 sind wieder neue Hefte gekommen. Auf dem Tisch liegen die druckfrischen Exemplare der “ORTHOpress”. Von der kommen immer mehrere Exemplare und die Arzthelferinnen legen den Stapel dort aus.

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_003.jpg

Im Regal fallen diese beiden Hefte auf, sowohl wegen des großen Formats als auch wegen ihrer Titelseiten:

Groß.:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_002.jpg

Groß.:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_001.jpg

“Den Mondeinfluß zur Gesundheitspflege nutzen” und “Louise Hay – Gesundheit für Körper und Seele” heißt es bei “Deine Gesundheit – natürliche und effektive Heilmethoden”, Heft September/Oktober 2017. Auch andere, geistig ähnlich unterbelichtete Esoterik gab es – zum Beispiel Hefte mit Astrologie. Dabei tut der Arzt sehr wissenschaftlich und überhaupt nicht der Esoterik zugeneigt. Warum ist dann so etwas in seinem Wartezimmer?

“Health – Naturheilkunde, Ernährung, Bewußtes Leben” ist ein ganz besonderes Kaliber. Gemacht ist das Heft, man sieht es am Logo oben rechts, für das “Zentrum der Gesundheit”, eine Firma, deren Angebot noch schlechter ist als ihr Ruf.

Die Verbraucherzentrale Hamburg über “Zentrum der Gesundheit”:

“ErnährungstrendsErnährungsportale: Verkauf statt Aufklärung”
https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-ernaehrung/ernaehrungstrends/ernaehrungsportale-verkauf-statt-aufklaerung

https://www.vzhh.de/sites/default/files/medien/166/dokumente/13-06_vzhh_Untersuchungsergebnisse_Check_Ernaehrungsportale.pdf

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/VZHH_ZDG_WEBSITE_CHECK_1_800.jpg

“Zentrum der Gesundheit” ist indiskutabel. Und dann auch noch in einer Arztpraxis…

“Zentrum der Gesundheit” geht gar nicht!

.

Das Regal ist nicht sehr dick, sein Zweck ist die Schau nach vorne. Wer achtet da schon auf den Aufkleber an der Seite, sehr dezent so angebracht, daß er zur Wand hin zeigt, neben den Stuhl in der Ecke? Die Schrift ist so klein, daß man sie auch nur aus der Nähe entziffern kann. Man hält den Aufkleber, wie in der Möbelbranche üblich, für Angaben des Herstellers.

Der Aufkleber:

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/IDS_WANDREGAL_AUFKLEBER_JUNI2018_1.png

Der Text:

[*quote*]
——————————————
Dieses Display ist Eigentum der IDS Deutschland.

Das Einlegen von Fremdbroschüren ist untersagt.

IDS Deutschland
Klostergut Fremersberg
D-76530 Baden-Baden
T 07221 39 39 639
F 07221 39 39 666

Informationen zum IDS Service
info@medi-service.de
www.medi-service.de
——————————————
[*/quote*]

.

Das Regal gehört gar nicht dem Arzt, sondern einer Firma, die es dort aufgehängt hat und über ihr Eigentum wacht!

.

Wer ist “IDS Deutschland”? Wer ist “medi-service.de”?
.

    http://medi-service.de
    [*quote*]
    ——————————————
    Servicegesellschaft für Informationen im Gesundheitswesen

    Medi-Service

    Mehrere zehntausende Ärztinnen und Ärzte lassen sich in Deutschland kostenfrei ihre Praxen mit dem Service an Gesundheitsinformationen beliefern und betreuen.

    Der Vorteil: alles kostenfrei, informativ und Ihre Räume werden inhaltlich gepflegt und geordnet.

    Ihr Servicenutzen als Arzt für Ihre Patienten wird weiter bereichert.

    Ihre Patienten danken es Ihnen.

    Sie freuen sich über Warenproben, lesenswerte Zeitschriften und Einzelinformationen zu Gesundheitsthemen.

    Eine Arztumfrage ergab für den Service die ?-Note 1.6.

    Die Qualität der Informationen und Programmthemen wurde mit der Note 1.8 bewertet.

    So einfach gehts:

    IDS montiert das Display in ca. 30 min und bestückt es in regelmäßigen Abständen mit interessanten

    Arztinformationen, Zeitschriften, Ratgeber, Broschüren zu den unterschiedlichsten Gesundheitsthemen, die das Umfeld Ihrer ärztlichen Fachrichtung tangieren.

    Dazu gibt es Muster- und Warenproben für Sie und Ihre Patienten.

    Mediposter ergänzen die angesprochenen Themen.

    IDS bietet durch eine fünfstellige Zahl angeschlossener Ärzte den Verbrauchern Zugang zu gesundheitlichen Verbraucher- und Ratgeberthemen.

    IDS sorgt so für aktiv angenommene Gesundheitsinformtionen bei der Bundesbevölkerung, bei Ärzten, Apothekern und tariert divergierende Informationsbedürfnisse zwischen den medizinischen Experten und den Vermarktungsintentionen der Pharma- und Konsumgüter -Industrie und institutionellen Partnern aus.

    mediservice A

    IDS – Information-Display-Service

    IDS bietet durch eine fünstellige Zahl angeschlossener Ärzte den Verbrauchern Zugang zu gesundheitlichen Verbraucher- und Ratgeberthemen.

    Dies koordinert und distribuiert IDS als Koordinierungsstelle und Exekutivorganisation.

    IDS sorgt so für aktiv angenommene Gesundheitsinformtionen bei der Bundesbevölkerung, bei Ärtzen, Apothekern und tariert divergierende Informatinosbedürfnisse
    zwischen den medizinischen Experten und den Vermarktungsintentionen der Pharma- und Konsumgüter -Industrie und institutionellen Partnern aus.

    mediserviceB

    Impulskontakt
    Contact us
    dc881

    Wir sind gerne für Sie da. Montag bis Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr.

    Klostergut Fremersberg
    76530 Baden-Baden
    Telefon: 49 (0)7221 39 39 639
    Email: impuls@ids-deutschland.de

    impuls@IDS-Deutschland.de

    Medi-Service
    Klostergut Fremersberg
    76530 Baden-Baden
    http://www.hauckautoren.de

    Impressum

    Verantwortlich für den Inhalt:

    IDS Information -Display -Services GmbH Deutschland
    Klostergut Fremersberg
    D-76530 Baden-Baden
    Tel. 49 (0)7221 39 39 639
    Fax 49 (0)7221 39 39 666

    eMail: impuls@ids-deutschland.de

    Geschäftsführung Deutschland / D:
    Peter Wolf, Dipl.-Betriebswirt (BA) Hon. Doz. (DH)
    Mitgl. Prüf.-Kom. (DH)

    Geschäftsführung / Holding / NL – Niederlande:
    Dr. Paul J. C. Smulders
    Hans C. W. de Cler

    Handelsregister: Amtsgericht Mannheim
    HRB 711 244, USt.-IdNr.: DE 157030423

    Grafik, Script & Realisation:

    Movision Design
    Agentur für online & Print Medien
    Schlosserstr. 16

    76437 Rastatt

    Internet: www.movisiondesign.de
    eMail: info@movisiondesign.de

    © 2016
    Rechtliche Hinweise: Alle Rechte Vorbehalten.
    Texte, Bilder und Layout/Gestaltung unterliegen dem Schutz
    des Urheberrechtes und anderer Schutzgesetze.
    Der Inhalt darf nicht kopiert, in Datenbestände abgespeichert
    oder Dritten zugänglich gemacht werden.
    Für externe Links wird keine Haftung Übernommen.
    Copyright © 2016. IDS-Deutschland. All rights reserved. Design by movisiondesign.de
    ——————————————
    [*/quote*]

Aber das ist noch nicht alles! So richtig interessant wird es, wenn man vor Ort nachhakt – und dabei unter anderem erfährt:

Wer eine Arztpraxis hat, kann an dem Segen der Information teilhaben und muß dazu lediglich einen Vertrag unterschreiben. Das Regal stellt die Firma, und sie befüllt es auch. 4x im Jahr.

Die Regalauffüller kommen unangemeldet und machen alles selbst. Weder Arzt noch Arzthelferinnen müssen sich um etwas kümmern. Wie angenehm.

Möchte man den Servicevertrag kündigen, ist auch das kein Problem: In 6-8 Wochen kommt Jemand vorbei und das Regal wird abgebaut.

Nun gibt es bei der Angelegenheit ZWEI Seiten: den Arzt, der sein Wartezimmer zur Verfügung stellt, und dann diejenigen, die den Inhalt liefern.

Die Firma ist nur der Vermittler und Organisator. Der eigentliche Inhalt kommt von Firmen, die ihre Werbung in die Arztpraxis bringen wollen. Eines ist ja klar: Es geht um Werbung. Nur um Werbung. Umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben. Wie passend: in der Arztpraxis beides so nahe bei einander…

Aus der Sicht eines Händlers oder Diensteanbieters sieht die Sache so aus:

Die Firma verteilt 4x im Jahr und besucht dazu die vertragsgebundenen Ärzte. Je nach Materie kann sich der Anbieter Bereiche heraussuchen, zum Beispiel geographisch oder nach Praxisausrichtung, zum Beispiel “Allgemeinmediziner”. Davon gibt es 8000, sagte man mir.

Ein Auszug aus dem Angebot, wie es mir mitgeteilt wurde:

8000 Allgemeinmediziner
5400 Gynäkologen
4500 Kinderärzte
1500 Urologen
3000 Dermatologen
2000 Orthopäden
4500 Zahnärzte
1000 Kardiologen

Das ist beachtlich. Wer als Patient hätte davon etwas geahnt?

Auch Mütter sind ahnungslos darüber, daß es im Angebot gibt

7000 Hebammen

Da wundern

300 Kliniken

kein bißchen. Ganz überraschend für Alle dürfte sein:

10000 Kindergärten

Eine Welt für sich. Reklame in der Arztpraxis und in Kliniken, bei Hebammen und sogar im Kindergarten.

Orthopäden, um auch das zu erwähnen, werden nicht so oft besucht. Es hängt eben alles von der medizinischen Fachrichtung ab.

Die Kosten sind dagegen wohl ungefähr gleich: 2,40 Euro pro Besuch. Dabei ist es weniger wichtig, ob es sich um große und schwere Magazine handelt oder um Reklameflyer wie diesen:

Vorderseite eines Flyers für ein homöopathisches Mittel

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_HOMEO_ORTHIM_1.jpg

Innenseite des Flyers für ein homöopathisches Mittel

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_HOMEO_ORTHIM_1.jpg

.
Dieser Flyer ist gezielte Reklame für ein Medikament. Als Fremdreklame ist diese Reklame für Ärzte eindeutig verboten. Aber sie findet statt. Wer ist dafür verantwortlich?

Zunachst einmal der Hersteller und der Händler, die den Werbeauftrag zum Verteilen erteilen. Und natürlich der Arzt, in dessen Praxis all das abläuft. Er ist der Hausherr und er ist haftbar.

Damit kommen wir zu der FÜR JEDEN wichtigen Frage:

Kann ein Arzt sich aussuchen, was in dem Regal ausgestellt wird?

Die Antwort ist: NEIN!

Hier gerät man in Bereiche des Staunens, des fassungslosen Staunens … und der erschütternden Erkenntnis, daß der Arzt, dem man vertraut, wohl doch nicht so ganz der Wahre ist, für den man ihn immer gehalten hat.
.

Zurück zum Geld, das ist doch für die Firma und ihre Auftraggeber das Wichtigste. Pro Praxisbesuch 2,40 Euro pro Flyer oder Magazin. Will der Hersteller den gezeigten Flyer in die 8000 Praxen “Allgemeinarzt” auslegen lassen, kostet ihn das rund 19.000 Euro.

Dafür liegen die Flyer dort bis zum nächsten Besuch – 3 Monate.

Üblicherweise – das scheint ein Erfahrungswert zu sein – werden 10 Exemplare ausgelegt. Abgesehen von den Kosten für Entwurf und Druck der 80.000 Flyer sind das 19.000 Euro für 80.000 Stück. Das Auslegen eines einzelnen Exemplars kostet also rund 24 Cent. Das ist ein beachtlicher Betrag. Auch das hätte ein Patient ganz bestimmt nicht gedacht, wenn er so einen Flyer im Wartezimmer findet.

Der Arzt stellt sein Wartezimmer zur Verfügung, bekommt dafür allerdings kein Geld bezahlt! Nein, das viele Geld wandert in die Kasse der Firma…!

Mit einer Tabelle der Daten der Kassenärzlichen Bundesvereinigung (
http://gesundheitsdaten.kbv.de/cms/html/17077.php) habe ich in 2 Spalten die Zahlen verglichen:

Links die Zahlen der in Deutschland insgesamt tätigen Ärzte in Praxen und rechts habe ich die Zahlen der mit IDS vertragsgebundenen Ärzte eingetragen [1]:

Tabelle:
[*quote*]
——————————————–
AMBULANT TÄTIGE ÄRZTE in 2016 mit IDS-Vertrag
———————————————————
insgesamt ………………….151.989 18.900
Allgemeinärzte …………….. 41.032 8.000
Anästhesisten ……………… 3.930
Augenärzte ………………… 6.097
Chirurgen …………………. 4.656
Frauenärzte ……………….. 11.500 5.400
HNO ………………………. 4.413
Haut ……………………… 4.443 3.000
Internisten ……………….. 25.289
Kardiologen ……………….. ?.??? 1.000
Kinderärzte ……………….. 7.244 4.500
Kind.-Jug.-Psychiater ………. 1.127
MKG-Chirurgen ……………… 1.212
Nervenärzte ……………….. 7.821
Orthopäden ………………… 7.222 2.000
Radiologen ………………… 3.787
Urologen ………………….. 3.094 1.500
ärztl. Psychotherapeuten ……. 3.041
gesonderte fachärztl. Versorgung 4.916
sonstige Fachgebiete ……….. 619
ohne Facharztbezeichnung ……. 10.546

Hebammen ………………….. 7.000
Kliniken ………………….. 300
Zahnärzte …………………. 4.500
Kindergärten ………………. 10.000
——————————————
[*/quote*]

Laut http://www.ids-deutschland.de/cms/#copartner sind es 18.900 Vertragsärzte. Die Summe der mir genannten Zahlen ist jedoch 27.900. Ist IDS in der Web-Seite zurückhaltender oder ist diese nur nicht auf dem neuesten Stand? Nachprüfen kann man das als Außenstehender leider nicht.

Aber schauen wir doch einmal, wie die Verteilung grob aussieht:

Selbst bei der zurückhaltenden Zahl von 18.900 Vertragsärzten wäre das jeder achte Arzt in Deutschland.

Bei den Allgemeinärzten wäre es rund jeder fünfte.

Bei den Frauenärzten wäre es rund die Hälfte und bei den Hautärzten mehr als 2/3!

Bei den Kinderärzten wären es 62 Prozent und bei den Urologen 48 Prozent.

Das alles ist alles andere als eine Kleinigkeit. Und all das, diese gesamte Hintergrundinformation, geht an der Bevölkerung vorbei. Aber das nicht: die geballte Reklamedusche, die Einen in der Arztpraxis heimsucht.

Was schreibt http://medi-service.de in ihrer Web-Site?:

[*quote*]
——————————————
Medi-Service

Mehrere zehntausende Ärztinnen und Ärzte lassen sich in Deutschland kostenfrei ihre Praxen mit dem Service an Gesundheitsinformationen beliefern und betreuen.
——————————————
[*/quote*]

Mehrere zigtausend Ärzte überlassen ihr Wartezimmer einer Firma, die autonom entscheidet, was sie dort an Reklame verteilt.

Warum tun sie das?

Warum sollten Ärzte ein Interesse daran haben, in ihrer Praxis Reklame auszulegen OHNE dafür bezahlt zu werden? Noch dazu, wo sie über Art und Umfang der Reklame nicht mitbestimmen können…

In

“Das Wartezimmer als Spiegel der Arztpraxis”
http://ariplex.com/folia/archives/2115.htm

habe ich das schon angedeutet: “Kommerzielle Interessen” kann es in zwei Richtungen geben:

1. Geld einnehmen

2. Ausgaben einsparen

Während es leicht ersichtlich ist, daß Werbung in einer Arztpraxis Geld einspielt, ist das Gegenstück schwerer zu durchschauen.

Bei Werbung in einer Arztpraxis denkt man Leistungen, die dem Arzt Geld BRINGEN. Also zum Beispiel IgeL-Leistungen, für die der Arzt bei Durchführung bezahlt wird.

Der Betrieb einer Arzt-Praxis bedeutet jedoch auch Ausgaben. Wenn für eine bestimmte Sache weniger oder gar kein Geld bezahlt werden muß, ist dies für den Arzt ein geldwerter Vorteil. Der kann sich dadurch einstellen, daß zum Beispiel Leistungen für den Arzt kostenlos erbracht werden oder durch kostenlose Leistungen ersetzt werden. Wobei die Frage ist, was für Leistungen das überhaupt sind. Denn: Wer gewerblich in einem harten gewerblichen Umfeld eine Leistung kostenlos erbringt, tut dies nicht altruistisch, sondern aus wirtschaftlichem und oder politischem Kalkül.

Wer erbringt die Leistung für den Arzt kostenlos? Der Reklameverteiler. Nicht altruistisch, sondern von seinen Auftraggebern gut bezahlt.

Welchen Vorteil hat dann der Arzt? Sehr einfach: Er muß seine Patienten bei Laune halten, während sie im Wartezimmer “in der Pipeline” sind und darauf warten zu ihm ins Untersuchungs- bzw Behandlungszimmer zu kommen. Was im Wartezimmer ausliegt, dient der Unterhaltung, ist Beschäftigungstherapie. Dafür werden normalerweise Zeitschriften von Lesezirkeln benutzt. Lesezirkel kosten Geld. Ich hatte grob geschätzt einen Betrag von monatlich 50 Euro angenommen für das, was so an Lesezirkel-Zeitschriften in einem normalen Wartezimmer ausliegt. Zur Probe habe ich mir ein Angebot machen lassen.

Das Angebot des Leserkreises DAHEIM

Wenn ich mich nicht verrechnet habe und auch das Kleingedruckte richtig verstanden habe, war meine Vermutung richtig: ca 53 Euro pro Monat kostet ein Abonnement mit 20 Zeitschriften, ein Sonderpreis mit erheblicher Vergünstigung.

Die 53 Euro gelten für NEUE Hefte. Nimmt man solche mit 2-3 Wochen nach Erscheinungstermin, wird es noch einmal deutlich billiger.

Das heißt: “53 Euro ausgeben” auf der einen Seite versus “nichts ausgeben und mittels Regalfüller die Patienten verkaufen” auf der anderen Seite.

Ein Arzt, der sich ein Regal ins Wartezimmer hängen läßt, spart damit im Monat rund 50 Euro. Das ist alles. 50 Euro. Dafür verkauft er, ein Mitglied der Gruppe der Gut- und Bestverdienenden in Deutschland, seine Patienten an eine Reklameverteilerfirma und deren Auftraggeber.
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Das Angebot des Leserkreises DAHEIM:
ca 18 MB
http://ariplex.com/carlixon/pix/ANGEBOT_LESERKREIS_DAHEIM_JUNI_2018.zip

Lesen Sie das Angebot. Vielleicht ist auch für Sie etwas dabei. Als Gewerbetreibender muß man etwas für seine Kunden tun. Aber auch als Großfamilie oder auch nur Jemand, der mit seinen alten Eltern zusammenlebt: gedruckte Neuigkeiten sind Dinge aus einer alten Welt, die es immer noch gibt. Bedenken Sie dabei: Das sind Dinge, die man schwarz auf weiß in der Hand hat. Dinge, die Einem nicht wie im Internet “ganz individuell” untergejubelt werden.

Jeder, der eine gedruckte Zeitschrift liest, hat die gleiche Zeitschrift wie alle Anderen. Das ist in der heutigen Welt der Lügen eine immer wichtigere Eigenschaft.
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Wie seriös ist “Zentrum der Gesundheit”?

Kommen wir zurück zum eingangs genannten Magazin “Health – Naturheilkunde, Ernährung, Bewußtes Leben” vom “Zentrum der Gesundheit”. Im März 2017 hat “Pflanzenhunger” bei Youtube zur Frage der Seriosität ein Video hochgeladen:

“Wie seriös ist “Zentrum der Gesundheit”?”
https://www.youtube.com/watch?v=IjXF8hozyVI

[*quote*]
——————————————
Pflanzenhunger
Published on Mar 19, 2017

Ihr habt mich gefragt – ich hab recherchiert!
Wer steckt hinter dem Portal “Zentrum der Gesundheit”? Sind die Informationen dort verlässlich oder ist die Seite unseriös?
Und was hat es mit dem angegliederten Shop auf sich?
——————————————
[*/quote*]

“Pflanzenhunger” hat mehrere Web-Seiten ausgegraben:

“Zum weiter lesen”

Verbraucherzentrale Hamburg
“Ernährungstrends
Ernährungsportale: Verkauf statt Aufklärung”
https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-ernaehrung/ernaehrungstrends/ernaehrungsportale-verkauf-statt-aufklaerung
https://www.vzhh.de/media/396

“Stellungnahme” vom ZdG:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/verbraucherschutz-hamburg-ia.html
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Erwähnte Artikel vom “Zentrum der Gesundheit”:

“Krebs und Natron”::
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/backpulver-gegen-krebs.html
http://web.archive.org/web/*/https://www.zentrum-der-gesundheit.de/backpulver-gegen-krebs.html
http://web.archive.org/web/20100807150419/https://www.zentrum-der-gesundheit.de/backpulver-gegen-krebs.html
http://archive.is/YURc4

“Natürliches AIDS-Medikament”::
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/aids-medikament-ia.html
http://web.archive.org/web/20130606190212/http://www.zentrum-der-gesundheit.de/aids-medikament-ia.html
http://archive.is/6XLL7

“Brustkrebs-Selbstheilung”:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brustkrebs-selbstheilung-16080462.html
http://web.archive.org/web/20170226064735/http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brustkrebs-selbstheilung-16080462.html
http://archive.is/ujpSp

“Über uns”-Seite im Web Archive:
https://web.archive.org/web/*/https://www.zentrum-der-gesundheit.de/wer-wir-sind.html
https://web.archive.org/web/20110304225735/https://www.zentrum-der-gesundheit.de/wer-wir-sind.html
http://archive.is/Yt3mA
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Ein gutes Beispiel dafür, wie Web-Seiten entweder ganz verschwinden können oder im Lauf der Zeit immer wieder inhaltlich geändert werden. Was ist da noch sicher? GAR NICHTS!

Auf der anderen Seite ist es allerdings nicht so, daß bedrucktes Papier immer die Wahrheit bringt. Gerade bei “Zentrum der Gesundheit” ist höchste Vorsicht geboten! Das wichtige Detail dabei ist: daß man so ein gedrucktes Etwas als Beweismittel hat. Und das habe ich. Aus dem Wartezimmer des Arztes.
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Die archivierten Web-Seiten des “Zentrum für Gesundheit” beweisen, daß man vor dem “Zentrum der Gesundheit” warnen muß. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat es bereits getan. Und sie sollte es wieder und wieder tun. Solche Dinge wie die des “Zentrum für Gesundheit” gehören nicht in eine Arztpraxis. Auch nicht ins Internet. Die sind außerhalb JEGLICHER Diskussion.

Die gehören nicht in eine Arztpraxis. Und doch sind sie da. In einem Regal der Firma IDS. Wer ist dafür verantwortlich?

Das ist auch kein Einzelfall. Immer wieder und wieder sind höchst zweifelhafte Hefte höchst zweifelhaften Inhalts im Wartezimmer. In wieviel tausend Praxen in Deutschland?

Es geht nicht um das eine Heft von “Zentrum der Gesundheit”, denn das ist nur EIN Beispiel. Es geht um das gesamte System, bei dem geltende Gesetze eiskalt gebrochen werden. Es geht um ein System, das dieses Beispiel durchgezogen hat. Es geht um ein System, bei dem Millionen Patienten systematisch hintergangen, indoktriniert und ausgebeutet werden.

Wer ist IDS? Wer steckt dahinter? Warum hat noch niemand etwas gegen diese Organisation getan? “Mehrere zehntausende Ärztinnen und Ärzte lassen sich in Deutschland kostenfrei ihre Praxen mit dem Service an Gesundheitsinformationen beliefern und betreuen.” heißt es.

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Ich frage nicht, ob wir in einer Bananenrepublik leben, denn die Antwort kennen wir schon. Ich hätte lediglich gerne eine Revolution.

RUHE IST DIE ERSTE BÜRGERPFLICHT!

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Meedia schreibt heute:

    https://meedia.de/2018/07/09/kampf-gegen-fake-news-und-bots-twitter-loescht-eine-million-konten-am-tag/

    [*quote*]
    —————————————–
    09.07.2018 um 12:41 Uhr
    “Kampf gegen Fake-News und Bots: Twitter löscht eine Million Konten am Tag”

    Der Kurznachrichtendienst Twitter ist in den vergangenen zwei Monaten massiv gegen Fake-Accounts und Bots vorgegangen. Laut der Washington Post hat das Unternehmen im Mai und Juni täglich eine Million Nutzerkonten gesperrt. Ziel der Maßnahmen ist es Falschnachrichten und Hassrede zu reduzieren. US-Präsident Trump wünscht sich derweil zwei weitere Konten auf der Lösch-Liste.
    —————————————–
    [*/quote*]

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In “1984” wird ein Krieg gegen “die Bösen” geführt. Und es wird erzählt, wie notwendig der Krieg ist, und wie gut die Guten sind, daß sie ihn führen.

Ich habe im Lauf der Jahre mehrere Male über Twitter und dessen Nazi-Methoden berichtet:

Twitter ist MITNICHTEN daran interessiert, ein gutes Medium zu sein, sondern ausschließlich daran, die oberste Maxime des Kaiserreichs durchzusetzen:

    “RUHE IST DIE ERSTE BÜRGERPFLICHT!”

Dummes, schleimiges Mittelmaß ist gewünscht. Wer aus dem Rahmen fällt, wird um einen Kopf kürzer gemacht – eine Praxis, die aus totalitären Systemen bekannt ist. Bei Betrachtungen zu Facebook und Twitter wird das geflissentlich ignoriert.

Facebook und Twitter SIND totalitäre Systeme – und sie haben eine solche Macht, daß sie die Macht vieler Staaten weit übertrifft.

Es heißt immer: “Wehret den Anfängen!”

Was ist, wenn es kein Anfänger ist?

Was ist, wenn er schon da ist?

Was ist, wenn er Twitter heißt?

Was tun? Man gibt das Thema einem Journalisten…

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Hin und wieder gibt es Themen, für die ist ein kleiner Blog viel zu klein. Handfeste Skandale gehören vor ein großes Publikum. Was tun? Man gibt das Thema einem Journalisten.

Man gibt das Thema einem Journalisten. Leichter gesagt als getan. Zuerst muß man nämlich einen finden, der etwas mit dem Thema machen könnte. Dann muß man einen finden, der Einem zuhört. Und das Schlimmste: Man muß einen finden, der die Sache auch begreift. Das sind große Hürden – und oft habe ich hinterher festgestellt, daß es einfacher gewesen wäre, doch selbst über das Thema zu schreiben. Einfacher und schneller, denn bis man dem Journalisten etwas erklärt und er es begriffen hat, hätte man die Sache längst dreimal selbst geschrieben. Gespräche mit Journalisten kosten Zeit und Nerven…

Im Laufe der Jahre habe ich mit Zeitungsredaktionen und Fernsehredaktionen zusammengearbeitet, von der Hamburger Morgenpost über TV2 in Norwegen über RAI 3 in Italien bis Radio Canada. Nicht oft. Aber es hat gereicht.

Es ist ja nicht so, daß jedes Thema sofort aufgegriffen und verarbeitet wird. Nein, das ist die extrem seltene Ausnahme. In der Regel werden Themen beschnuppert, liegen gelassen und vergessen. Das erfährt man natürlich erst, wenn es längst zu spät und das Thema wie Gemüse auf dem Wochenmarkt verwelkt ist. Viele Themen haben nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit.

Meine erste größere Zusammenarbeit mit einem Sender war 2005 – und sie kostete Nerven. Ich hatte mehrere Texte bereits fertig und konnte sie auf den Server laden, aber das hätte die Recherchen der Redaktion beeinträchtigt. Deswegen hielt ich die Web-Seiten zurück. Mehr als 1/2 Jahr. Es kostete Nerven.

Das Thema kam durch, es wurde gesendet und es war ein Erfolg. Die meisten anderen Themen, auch große Skandale, gingen jedoch ein wie Primeln.

2006 hatte ich einen Buchtext über Impfgegner fertig, eine sehr, sehr umfangreiche Recherche- und Schreibarbeit – und der Verlag wollte sich nach dem Papstbesuch wieder bei mir melden. Man war jedoch so faul, daß man mir nicht einmal eine Absage schickte.

Ich habe den Text dann als eigenständige Domain veröffentlicht, auf

“Impfkritiker
Was man über sie wissen sollte,
wenn man überleben will”
http://www.pharmamafia.com
http://www.impfkritiker.de und
http://www.pharmamafia.de

Es ist der größte und umfangreichste Text, der je über Impfkritiker und deren Hintergründe gemacht wurde. Von mir stammt nur ein Teil des Materials, denn mehrere Autoren haben mir freundlicherweise Teile ihrer Arbeit kostenlos zur Verfügung gestellt.

2009 gab es den Rigividerm-Skandal. Mein fertiger Text gefiel nicht. Also habe ich ihn erweitert und selbst veröffentlicht:

“Der Regividerm-Skandal
Der größte deutsche Medienskandal seit dem 2. Weltkrieg”
http://www.kindersprechstunde.at

Der eigentliche Skandal waren nicht die Vorgänge im WDR selbst, sondern das bundesweite Totschweigen des Skandals. Ein ganz bewußtes Versagen der Medien, die in Nibelungentreue einen der ihren vor der Kritik schützten. Daß die Medien die 4. Macht im Staate sein sollten, daß sie objektiv berichten sollten, oh je, eine schöne Mär. Die Realität ist eine Wagenburg, und wehe dem, der sich ihr nähert…

2010 wurde ein großer Ring von Hamer-Praktizierern entdeckt. Mehr als 1000 Beteiligte. Nichts geschah.

2016 wurde dieser Ring wiederentdeckt mit inzwischen rund 2000 Beteiligten. Nichts geschah.

2017 und 2018 wurden wieder Journalisten informiert. Nichts geschah. Da ist ein riesiger, vermutlich sogar Europa-weiter Skandal, aber die Journalisten schweigen.

“Rückgrad”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=432.0

“2010: Meldung an den ORF”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9657.0

Rund 2000 “Ausgebildete” in einer sogenannten “Dorn-Therapie”, bei der jedoch außer Dieter Dorn (ein einfacher Mann aus dem Volk, der Medizin macht, indem er den Leuten auf dem Rücken herumdrückt), der die bekannte Zentralfigur ist, eine weitere Person mitspielt: der kriminelle Psychopath Ryke Geerd Hamer, beziehungsweise dessen “Germanische Neue Medizin”, die beim Unterricht nicht nur unterrichtet wurde, sondern ein ganz zentraler Teil der “Ausbildung” ist, wo in großen Postern zu den Knochen usw. die jeweiligen Hamer’schen Erklärungen eingetragen sind.

Ob Hamer davon wußte, ist unerheblich. Der war sowieso wütend auf die Nachahmer und Raubkopierer, die mit “seiner” “Germanischen Neuen Medizin” Geld machen. Viel wichtiger ist die Frage, ob Dieter Dorn wußte, was dort geschah. Leider starb er 2011, so daß man ihn nicht mehr fragen kann. Aber vor seinem Tod war er im Trainingszentrum und muß deswegen die Schulungsmaterialien gesehen haben. Es sei denn, man hat sie ihm ganz bewußt verschwiegen, was ich aber nicht glaube, denn bei 2000 Personen wird die eine oder andere früher oder später doch den Kontakt mit dem Meister gesucht und mit ihm gesprochen haben über die Ausbildung.

Man muß sich die Tragweite einmal vorstellen: Da gibt es rund 2000 Menschen, die als “Heiler” (oder mit welcher Bezeichnung auch immer) Menschen behandeln, und die mit der Germanischen Neuen Medizin nach Ryke Geerd Hamer indoktriniert wurden. Alle Welt denkt, daß die Dorn-Therapie eine rein manuelle Therapie ist – und in Wahrheit ist ein 2000 Mann starkes internationales Netzwerk von Hamer-Anhängern unter diesem Tarnmantel aktiv, außer in Deutschland auch in mehreren anderen europäischen Ländern. Es wird sogar staatlich gefördert. Es gibt einen Bundesverband. Es gibt Landesverbände. Und so weiter. Ein Skandal, der zum Himmel stinkt.

Und Niemand ahnt etwas davon.

Und die Journalisten … schweigen.

In Gelsenkirchen gibt es eine Kinderklinik, die nach Ryke Geerd Hamer’s Germanischer Neuer Medizin behandelt.

“Hamer-Anhänger in der Kinderklinik”
http://www.klinikskandal.com

Und die Journalisten schweigen.

Eigentlich sollten Journalisten sehr beredt sein und ausgiebig über Skandale und Verbrechen berichten.

Eigentlich…

Eigentlich sollten Journalisten lesen und verstehen, sie sollten zuhören und schreiben können.

Eigentlich.

2014 habe ich den Betrug Homöopathie geknackt. Haben Journalisten darüber berichtet? Nein, kein einziger.

Hier sind einige meiner Texte zum Thema:

“Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst”
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

“Homöopathie: Die “Potenzierung” ist entlarvt als ein Hütchenspielertrick”
http://ariplex.com/folia/archives/570.htm

“Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte
Kriminalität und Korruption”
http://ariplex.com/folia/archives/585.htm

“Beweisstück der Anklage: Auszug aus dem Homöopathischen Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/643.htm

“Beweisstück der Anklage: das Homöopathische Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/647.htm

“Wenn Journalisten pfuschen”
http://ariplex.com/folia/archives/406.htm

Ich will das natürlich nicht überbewerten. Jeder 4.- oder 5.-Klässler hätte das auch gekonnt! Homöopathie ist wirklich ganz einfach. Man muß nur verstehen, wie sie funktioniert. Dazu muß man lesen – und man muß genau hingucken. Zugegeben, ich habe 12 Jahre gebraucht, bis ich darauf gekommen bin. Aber ich habe es geschafft. Ich habe das geschafft, was Millionen Menschen in 220 Jahren nicht geschafft haben. Aber wenn ich mir ansehe, was Journalisten so alles NICHT schaffen, wundert mich gar nichts mehr. Es ist ein Wunder, daß überhaupt etwas funktioniert…
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2015, ein Jahr später, begann mit Material aus den USA eine sehr aufwendige Recherche über den Betrüger Dewayne Lee Smith und seine Komplizen, die von Saltlake City bzw Herriman in Utah aus ein Wundermittel “BX Protocol” vermarkten (sie tun es immer noch), und die Verbindungen bis in die Schweiz und Großbritannien haben.

“The Dewayne Lee Smith files, BX Protocol, Delta Institute, Utah”
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=427.0

Deutsche Journalisten? Fehlanzeige. Nichts. Niemand. Kein einziger Artikel. Gründe wurden keine genannt.

In den USA gibt es einen Paul van Osdol, der bei einem TV-Sender ist, der (unbeabsichtigt) für die Betrügerbande Reklame gemacht hatte. Das reizt natürlich, die Scharte auszuwetzen. Doch er versagte auf der ganzen Linie. Die wirklich riesige Masse an Material (fast 200 MegaByte) wurde kein bißchen berücksichtigt. Statt dessen glänzte er mit einem Hinweis auf die journalistische Ethik.

Einen solchen Hinweis kannte ich schon – von einer Journalistin, die ich seinerzeit als einer der ersten in Deutschland auf Material zum Bombenbau hinwies, das im Netz kursierte. Ich bot ihr damals an, ihren Artikel vor Veröffentlichung kurz zu prüfen, um sicherzustellen, daß inhaltlich alles einwandfrei ist. Sie lehnte erbost ab – mit dem wütendem Hinweis auf “journalistische Ethik”. Der Artikel war denn auch …

Die Fehler wären zu vermeiden gewesen. Aber das widersprach ja ihrer journalistischen Ethik – oder was sie dafür hielt.

Über Paul van Osdol habe ich hier berichtet:

“Paul van Osdol and ‘BX Protocol’ – or: how badly can a ‘journalist’ mess up?”
http://ariplex.com/folia/archives/1555.htm

Merke: Wenn jemand auf “journalistische Ethik” pocht, ist Gefahr im Verzug. Am besten, man schreibt den Artikel selbst, dann stimmt er auch.
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Es gibt noch weitere Fälle totalen Versagens. Nicht nur bei Journalisten, auch bei anderen Berufsgruppen. So bei weltberühmten Filmschauspielern wie Geena Davis, Tommy Lee Jones, und noch rund 20 anderen. Bei meinen Recherchen über die Hamer-Szene und einen ihrer Ableger, die “Meta-Medizin”, bzw “Meta-Health”, wie man dann umfirmierte, war ich 2007 darauf gestoßen.

“Meta-Health is murder”
“Meta-Medizin ist Mord”
http://www.healbreastcancerawards.org

Ich habe seinerzeit sogar mit dem Büro von Arnold Schwarzenegger, damals noch Gouverneur von Kalifornien, Kontakt aufgenommen. Keine Chance. Nichts.

Und die Journalisten? Schweigen.

Über die Meta-Mediziner hat erst TV2 in Norwegen berichtet. Dort hatte es durch die Meta-Mediziner mehrere Todesfälle gegeben.

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Hin und wieder gibt es Themen, für die ist ein kleiner Blog viel zu klein. Handfeste Skandale gehören vor ein großes Publikum. Was tun? Man gibt das Thema einem Journalisten.

Wie wäre es mit einem bundesweiten Skandal, bei dem 20.000 Ärzte beteiligt sind? Wäre das kein Thema?

Ein Thema schon. Aber für Journalisten?

Im Juni 2018 bekam ich Material, das ich an mehrere Journalisten weitergab. Gibt man es EINEM Journalisten, wird nichts draus. Und mehreren?

Nachdem ich die Journalisten informiert hatte, geschah … nichts. Nichts. Und nichts.

Weil ich den Drang gewisser Kreise kenne, sich groß in Szene zu setzen mit Themen, die SIE angeblich entdeckt und recherchiert haben, habe ich mir das Vergnügen gemacht, beizeiten eine Boje auszusetzen, scheinbar ganz unverfänglich und ohne Hinweis auf den eigentlichen Kern des Skandals:

“Das Wartezimmer als Spiegel der Arztpraxis”
http://ariplex.com/folia/archives/2115.htm
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Faites vos yeux!

Das Wartezimmer als Spiegel der Arztpraxis

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Die Bundesärztekammer veröffentlicht online in einem mit Datum März 2017 versehenen PDF eine Bekanntmachung:

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Darin heißt es unter anderem:

    [*quote*]
    ———————————————–
    1.1. Berufsbezogen, sachlich, angemessen

    § 27 Abs. 1 MBO-Ä definiert den Patientenschutz als Regelungs-
    zweck der berufsordnungsrechtlichen Vorschriften für ärztliche
    Information und Werbung. Eine dem Selbstverständnis der Ärz-
    teschaft zuwiderlaufende Kommerzialisierung des Arztberufes
    durch Werbung soll vermieden werden.

    Der Wortlaut der MBO-Ä knüpft unmittelbar an die Recht-
    sprechung des Bundesverfassungsgerichts an. Danach liegt der
    Schutz des Vertrauens der Patienten in die Integrität der Ärzte-
    schaft im Interesse der Allgemeinheit. Patienten sollen darauf
    vertrauen können, dass sich Ärzte nicht von kommerziellen In-
    teressen leiten lassen. Dementsprechend könne Verhaltenswei-
    sen entgegengewirkt werden, die den Eindruck vermitteln, der
    Arzt stelle die Erzielung von Gewinn über das Wohl seiner Pa-
    tienten und deren ordnungsgemäße Behandlung.

    ———————————————–
    [*/quote*]

“Kommerzielle Interessen” kann es in zwei Richtungen geben:

1. Geld einnehmen

2. Ausgaben einsparen

Während es leicht ersichtlich ist, daß Werbung in einer Arztpraxis Geld einspielt, ist das Gegenstück schwerer zu durchschauen.

Bei Werbung in einer Arztpraxis denkt man Leistungen, die dem Arzt Geld BRINGEN. Also zum Beispiel IgeL-Leistungen, für die der Arzt bei Durchführung bezahlt wird.

Der Betrieb einer Arzt-Praxis bedeutet jedoch auch Ausgaben. Wenn für eine bestimmte Sache weniger oder gar kein Geld bezahlt werden muß, ist dies für den Arzt ein geldwerter Vorteil. Der kann sich dadurch einstellen, daß zum Beispiel Leistungen für den Arzt kostenlos erbracht werden oder durch kostenlose Leistungen ersetzt werden. Wobei die Frage ist, was für Leistungen das überhaupt sind. Denn: Wer gewerblich in einem harten gewerblichen Umfeld eine Leistung kostenlos erbringt, tut dies nicht altruistisch, sondern aus wirtschaftlichem und oder politischen Kalkül.

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Die Ärztekammer Nordrhein stellt am 24.5.2017 klar und mißverständlich fest:

    https://www.aekno.de/page.asp?pageId=17135&noredir=True

    [*quote*]
    ———————————————–
    Kein generelles Werbeverbot für Ärzte

    Es ist wichtig, klar zwischen Eigenwerbung des Arztes und (gewerblicher) Produktwerbung zu unterscheiden.

    Information und Werbung für die freiberufliche Tätigkeit von Ärzten sind durch das Grundrecht auf freie Berufsausübung in Artikel 12 Abs. 1 GG geschützt. Ärzte dürfen danach die Öffentlichkeit über ihre Berufstätigkeit informieren und für ihr Leistungsangebot gegenüber Patienten werben. Wie die anderen Bereiche ärztlicher Berufsausübung unterliegt aber auch Werbung gewissen Regularien. Gesetzliche Einschränkungen ärztlicher Information und Werbung sind dann mit dem Grundgesetz vereinbar, wenn man Zwecke des Gemeinwohls verfolgt. Während die Berufsordnung berufsbezogene und sachlich angemessene Werbung für die eigene ärztliche Berufstätigkeit zulässt, ist Ärzten die sogenannte Fremdwerbung nicht erlaubt.

    Ausführliche aktuelle Informationen zum Thema „ Arzt – Werbung – Öffentlichkeit“ finden sich auf der Homepage der Bundesärztekammer
    http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Recht/Arzt-Werbung-Oeffentlichkeit.pdf

    letzte Änderung am: 24.05.2017
    ———————————————–
    [*/quote*]

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Die Ärztekammer Bremen stellt in ihrem PDF vom 1.7.2011 fest:

    https://www.aekhb.de/data/mediapool/AE_RE_BR_MERKBLATT_ARZTPRAXIS.pdf

    [*quote*]
    ———————————————–
    Ankündigungs- und Informationsmöglichkeiten

    Lange Zeit war Werbung für Ärztinnen und Ärzte tabu. Seit der Liberalisierung der Berufsordnung vor gut 10 Jahren dürfen auch Ärzte in gewissen Grenzen für ihr Tätigkeitsspektrum werben. Den Rahmen dafür gibt § 27 Berufsordnung für Ärztinnen und Ärzte im Land Bre-
    men.

    Dieser lautet:
    § 27 Erlaubte Information und berufswidrige Werbung
    […]

    Unzulässige Fremdwerbung

    Unzulässig sind zudem Hinweise auf Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse, Medizinprodukte und andere Waren der Gesundheitsindustrie.
    ———————————————–
    [*/quote*]

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Das zum Beispiel ist so eine unzulässige Reklame:

Vorderseite eines Flyers für ein homöopathisches Mittel

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_HOMEO_ORTHIM_1.jpg

Innenseite des Flyers für ein homöopathisches Mittel

Groß:
http://ariplex.com/carlixon/pix/WARTEZIMMER_JUNI_2018_HOMEO_ORTHIM_1.jpg

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Ich denke, daß Fremdreklame ganz sicher verboten ist für Medikamente.

Dieses Medikament ist “homöopathisch”. Es ist ein “Komplexmittel”, also ein Gemisch aus mehreren Grundbestandteilen.

Achten Sie auf die Dosierungsangaben. Meiner Meinung nach alles im pharmazeutisch wirksamen Bereich.
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Da wird im Wartezimmer mittels ausgelegter Reklame-Flyer ein Medikament beworben, das auf den Markt kommen kann ohne die in der Pharmazie üblichen Studien zur Wirksamkeit, zu Nebenwirkungen, und so weiter. Homöopathische Komplexmittel müssen lediglich von der “Kommission D” des BfArm abgenickt werden.

Auf der einen Seite ohne Studien auf den Markt gehen und auf der anderen Seite unzulässige Reklame machen – mit Hilfe von Ärzten, die ihre Patienten für 30 Silberlinge verkaufen. Die Welt der Homöopathie überrascht immer wieder durch ihre Integrität.

It wasn’t quite Viva Las Vegas for this fraudster.

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https://twitter.com/CityPoliceIFED/status/1008683248573124611

[*quote*]
—————————————–

City of London Police Retweeted

Insurance Fraud Enforcement Department @CityPoliceIFED

It wasn’t quite Viva Las Vegas for this fraudster.

He lied about his mother-in-law being ill to try and claim compensation for a family trip to Las Vegas! Instead, he’s been handed a eight month prison sentence, following our investigation.

http://news.cityoflondon.police.uk/r/1014/man_sentenced_after_stealing_over__70_000_in_seri#
—————————————–
[*/quote*]

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