Folia lib.
Dashcamismo!
Friday 22 July 2016 @ 9:23 am

Phase 1: Als in den fernen Weiten im Osten, irgendwo ganz weit draußen, ein Meteorit herunterflog und explodierte, daß die Fensterscheiben zerbarsten, spätestens da begann die Aera der Dash-Cams: kleine Kameras, die aus dem Auto heraus die Straße filmen.

Phase 2 folgte ebenfalls bewegt, als “action-cam”: an Fahrradlenkern und auf dem Kopf mit Bändern befestigt.

Nun kommt Phase 3: Action-Cam, am Kopf getragen, mit ständiger Verbindung über das Handy.

Das Handy als solches ist zu klobig und zu schwer, und man hat die Hände nicht frei und – natürlich – man hat es in der Hosentasche, während gerade “etwas” passiert. Nein, Kamera am Kopf, das muß sein. Alles, was der Mensch sieht, sieht die Kamera auch. Und sie zeichnet alles sofort auf, vollautomatisch, ohne weiteres Zutun; die Welt ist der ständige Begleiter und sieht zu. Die Welt hört und sieht alles.

Natürlich, das gibt es schon längst, als Ausstattung von Reportern. Genau das wird es wieder sein. Grundausrüstung für Citizen-Reporter. Allzeit bereit!

Wer sollte so etwas tun? Verlage natürlich, die auf der Suche nach neuen Geldquellen neue Nachrichtenquellen anzapfen müssen – und sich neue erschaffen müssen.

Was kostet eine Action-Cam? Nicht viel. Für einen solventen Verlag ist es also kein Problem, 100 “Volksreporter” damit auszustatten. Die Werbewirkung alleine durch die Startaktion hat es in sich und steigert die Auflage bzw verhindert das weitere Absinken.

Und dann will Jeder so eine haben. Der Verlag sammelt und sortiert die eingehenden Videos und wirft sie in Massen auf seinen Server. Die Menge machts. Eines der Videos wird es bringen. Je mehr Videos man hat, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines geldbringenden Zugmagneten.

Die Welt der Clip-Junkies. Wer braucht da noch echte Journalisten?

Das ist das Ende. [1]
.
.
Aber, ist man ehrlich, ist DAS schon seit Jahrzehnten abzusehen. In der Filmbranche werden Filme nicht nach Qualität gemacht, sondern der Inhalt ist für ein blödes Publikum gemacht. Das einzige was zählt, sind verkaufte Kinokarten und Umsatz mit Merchandizing und Einsatz für Werbezwecke.

Anstatt das Publikum, also “die Öffentlichkeit”, die Bevölkerung, intellektuell anzuheben, ihr Wissen zu geben, verfiel die Filmbranche in immer primitivere Verhaltensschemata-Automaten, die die Gesellschaft prägten, also noch weiter verblödeten.

Gute Filme haben heute keine Chance, weil das Publikum sie gar nicht mehr versteht.

Ein Beispiel: “The Prisoner” [2] “The Prisoner” hat den Massenmarkt völlig verfehlt. Vor fast 50 Jahren: 1967-1968.

Volksverblödung ist kein neues Phänomen, sondern zwangsläufige Folge davon, daß nur die Geldmasse als Kriterium zählt.

Die neuen Eliten, sie werden Eliten sein, kleine Kreise und Gesellschaften, und immer anonymer und versteckter im Hintergrund agieren. Denn sie sind in Gefahr. Wer einen Kopf hat, wird um diesen kürzer gemacht…
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I am not a number. I am a free man.
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—–
[1]
STEFAN NIGGEMEIER
“BREAKING NEWS
Das Ende des Nachrichtenfernsehens, wie wir es kennen”
http://uebermedien.de/6819/das-ende-des-nachrichtenfernsehens-wie-wir-es-kennen/

[2]
“The Prisoner
I am not a number. I am a free man”
http://www.portmeirion-village.com/visit/the-prisoner/

“Patrick McGoohan: The spy who started it all”
http://www.latimes.com/entertainment/tv/showtracker/la-et-st-the-prisoner-20140426-story.html

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Buchstabensalat, wohlangerichtet
Sunday 10 July 2016 @ 7:32 am

Liebe Freunde,

es ist Sonntag und wir lauschen und lesen Kunstfiguren, die – mit bunten Bildern garnierend – über die Last des Lebens erzählen. Es sind auch Radfahrer darunter.

Gar schwer ist die Bürde der Tage, unerträglich ihre Zahl – aber irgendwie kriegt man sie rum. So oder so.

Das Dumme bei der Sache ist: Wir haben bloß ein bißchen mehr als 2 Dutzend Buchstaben. Die zirkulieren, kehren immer wieder. Bei der Genetik ist es noch schlimmer. Was sich DA alles wiederholt …

Und doch, mal ein paar Buchstaben anders hier, ein paar dort, schon entstehen neue Wörter. Das ist die Kunst. Davon kann man leben.

Das Dumme bei der Sache ist: Soviele Wörter gibt es nun auch wieder nicht, selbst wenn man sie mit Anleihen aus dem Ausland anreichert, ihnen mehrere Bedeutungen gibt – oder sie verhunzt. Ja, das kommt auch vor, das muß man ehrlich zugeben.

So baut man denn Sätze, nach diesen oder jenen Regeln, die über den Haufen zu werfen auch schon eine Kunst in sich ist. Damit ist man dann auch lange beschäftigt. Und das ist gut so. Davon kann man leben.

Bis jetzt. Außer den biologisch angereicherten und wieder abbaubaren Körpern mit mindestregelwerkbasierter Steuerung gibt es elektrische, von den ersteren gebaut. Die können das alles auch. Die ersteren nennt man Menschen, die zweiten Roboterjournalisten. Es gibt noch eine Zwischenstufe, die, solange die ersteren an den Regelwerken für die zweiten basteln, noch eine Nischenexistenz führen. Das ist Kunst. Die Kunst eine Kunst als Kunst zu betreiben, die Kunst, Buchstaben zu sortieren, umzusortieren, Wörter und Sätze zu bauen, umzubauen, und, das ist erst recht Kunst, wie in der Genetik immer wieder fremde DNA (direkte nette Ausleihen) einzufügen. Es ist Kunst.

So sind wir des Sonntags hier und hören und lesen immer wieder die selben Buchstaben – aus vergilbten Blättern, die längst von Bits im Computer ersetzt sind, die sich auch immer und immer wiederholen. Warum? Setzen wir doch an unsere Stelle Blechgestalten, die sich statt uns die Wiederholungen anhören und anlesen, die ihnen andre Blechgestalten vorlesen, die sie irgendwo ausgeliehen, neu zusammengemischt und kunstvoll, auf ihre Weise, hintereinandergereiht haben. Buchstaben, Wörter, Sätze. Sie haben viel Zeit – im Gegensatz zu uns, denen der Sonntag schon wieder entgleitet, dem Montag zu…

Dort unten ist Milano…

http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/plagiate-in-weltwoche-und-reportagen-tom-kummers-unlautere-textcollagen-ld.104200
.

Grüße aus der Gutenberg-Galaxis
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—–
Die Kunst, die Nerven zu bewahren
http://timesofindia.indiatimes.com/tech/tech-news/Avaya-to-launch-Slate-chatbot-by-year-end/articleshow/52967685.cms

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Liebe Einbrecher, dies ist Privatgelände. Betreten auf eigene Gefahr!
Wednesday 6 July 2016 @ 6:14 am

Warnschilder in Geschäften und Wohnungen und anderen privaten Geländen, Gebäuden, Bauwerken, Flächen, Zonen – ach, was auch immer. Warnschilder zuhauf. Alle diese Schilder sagen: “Einbrecher, bleibt weg! Kommt nicht rein, sonst ergeht es Euch schlecht.”

Aber nicht Alle können lesen oder wollen das hinnehmen. Nein, es gibt welche, die beharren sogar darauf, das sei ja ihr Handwerk, ja, sogar ihre höchste Pflicht.

Nein, das ist jetzt kein Themenwechsel, sondern das ist DAS Thema!:

“Die Journalismus-Krise ist eine Krise seiner Umwelt”
http://www.carta.info/82592/die-journalismus-krise-ist-eine-krise-seiner-umwelt/

Zitat daraus:

    [*quote*]
    —————————————————————
    In Zeiten des Umbruches muss „outside the box“ gedacht werden. Es sind ein paar grundsätzliche Dinge zu klären:

    Spezialisierung. Nur wenige Journalisten können noch Welterklärer sein (er wirkt ohnehin etwas unzeitgemäß), sie müssen die Spezialisierung angehen wie jeder andere Beruf auch. Das Ziel ist, sich so auszukennen, dass man Kontexte versteht und Aussagen hinterfragen kann. Neben der fachlichen Ebene heißt das aber auch, die eine oder andere Social-Media-Krawallnudel an Markenartikler abzustoßen und diese Funktion journalistisch zurückzuerobern.
    —————————————————————
    [*/quote*]

Der letzte Satz hat es in sich.

“die eine oder andere Social-Media-Krawallnudel an Markenartikler abzustoßen”

Abstoßen? Wieso abstoßen? Weil man sie an Bord hat? Weil der Verlag (oh, pardon, heißt natürlich DAS MEDIUM!)dort mit Krawallnudeln herumwurschtelt?

Und dann kommt dieser Hammer:

“und diese Funktion journalistisch zurückzuerobern”

Die Funktion einer Krawallnudel?

Was WOLLEN “die Medien” denn in Social Media? Das ist nicht deren Gebiet. Social Media sind Privatgelände!
.
.

Was WOLLEN “die Medien” überhaupt?

Etwa das?:

.

Haben die Medien in den Social Media Krawallnudeln angeheuert, auf der Lohnliste, oder bedienen sich bei denen? Wollen (oder nunmehr: SOLLEN) die Medien in die Social Media einfallen um dort als “Kerngeschäft” die “Vermarktung von Werbung” zu betreiben?

Welche andere Bezeichnung als “Parasitismus” könnte es dafür geben?

Und für diesen Parasitismus SOLLEN die Medien nun PRIVATGELÄNDE “erobern”?

Um es mit einem bekannten Wort zu sagen: “Ich glaube, es hackt!”[1]
.
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[1]
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6932

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Holt mich hier raus, ich bin ein Schauspieler!
Monday 9 May 2016 @ 12:18 pm

Daß nicht-A-Bekanntheiten an einem entfernten Ort ihr Verdauungssystem und ihr Nervenkostüm und die Geduld von Zuschauern über die Grenzen strapazieren, ist zu einer etablierten Nische im grausigen Medienkindergarten geworden. Daß Schauspieler, A und nicht-A, in die Politik diffundieren, ist nichts Neues, die Ähnlichkeiten mit entfernten Orten auch nicht…

    http://www.turi2.de/aktuell/basta-claude-oliver-rudolph-bellt-mit-putins-pudeln/

    [*quote*]
    ———————————————————
    Basta: Claude-Oliver Rudolph bellt mit Putins Pudeln.

    von Markus Trantow

    13. Apr. 2016, 2:05

    TV-Bösewicht macht Putin-Propaganda: RT Deutsch macht Schauspieler Claude-Oliver Rudolph zum Feuilleton-Chef, schreibt “Bild”. Viel zu sagen hat er auf dem Posten aber wohl nicht – außer in einer Talkshow. Gäste sollen Verlierer-Typen sein, die “trotzdem was zu sagen haben”.
    ———————————————————
    [*/quote*]

.

Frage: Was ist ein Journalist? Noch?

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Wann dürfen wir selbst das nicht mehr sagen?
Tuesday 26 April 2016 @ 8:53 am

Wir wissen, wer hier gemeint ist:

http://pdf.makrolog.de/pdf-repository/20160060.pdf?id=http://www.jurpc.de/jurpcpdf/20160060.pdf&mode=stream&recType=pdf&repo=jurpc&url=http://www.jurpc.de/jurpc/show?id=20160060

…,die “BILD”…

(Zitat-URL aus http://www.jurpc.de/jurpcpdf/20160060.pdf)
.

So gut, wie der Vorstoß der “BILD” gemeint ist, ist die Justiz nicht. In Dänemark hat ein Angreifer aus [dürfen wir nicht sagen] ein 17-jähriges Mädchen vergewaltigen wollen. An der Ausführung seines Vorhabens hinderte ihn Pfefferspray. Folge: Die Polizei ermittelt gegen das Mädchen, denn Pfefferspray ist verboten.

Der Vorfall in Dänemark, wie auch immer er gewesen sein mag, war im Januar 2016 Thema in Medien:

allgemein:

https://www.google.com/search?as_q=+S%C3%B8nderborg+spray+17&as_epq=&as_oq=&as_eq=&as_nlo=&as_nhi=&lr=&cr=&as_qdr=all&as_sitesearch=&as_occt=any&safe=images&as_filetype=&as_rights=

in dänischen Sites:

https://www.google.com/search?as_q=+S%C3%B8nderborg+spray+17&as_epq=&as_oq=&as_eq=&as_nlo=&as_nhi=&lr=&cr=&as_qdr=all&as_sitesearch=&as_occt=any&safe=images&as_filetype=&as_rights=#as_qdr=all&q=S%C3%B8nderborg+spray+17+site:dk

.

Jetzt ein Blick nach Twitter, wo dieses Bild (datiert Januar 2016) irritiert:

Mühlschlegel

(https://pbs.twimg.com/media/CgWnKXyWsAEmfto.jpg:large)

Die Firma Mühlschlegel gibt es. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist: dürfen Zeitungen und alle anderen Produkte nur noch mit schweinsfreien Handschuhen angefaßt werden?

Wie weit dürfen Samthandschuhzwänge gehen?

Die Einschränkung unserer Freiheit hat mit dem Islam zu tun.

(https://pbs.twimg.com/media/Cf7Ylg8WcAApLUs.jpg:large)
[1]

Wann dürfen wir selbst das nicht mehr sagen?

—–
[1] Anabel, ach Anabel… [2]

(https://twitter.com/ainyrockstar/status/720251295823720449)

[2] auszugsweise hier:

http://juedischerundschau.de/die-einschraenkung-der-freiheit-hat-mit-dem-islam-zu-tun-135910457/

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Mäh-Kritik
Monday 25 April 2016 @ 5:02 pm

Kürzlich erging sich ein deutscher Fernsehnestbeschmutzer namens Böhmermann in einer Simulation eines Vergleichs der Strafbarkeiten von Betrachtungen unter anderem zur nicht bestimmungsgemäßen Benutzung vierbeiniger biologisch abbaubarer Rasenmäher durch einen gewissen türkischen Despoten namens Erdogan in die Frage, ob derselbe nicht des juristischen Beistands eines deutschen Advokaten bedürfe.

Es kam, was kommen mußte: zu den über 2000 Fällen der Strafverfolgung unwilliger Subjekte in der Türkei kam noch einer hinzu: der des besagten Despoten gegen den Böhmermann. Der Despot nahm allerdings einen anderen als den empfohlenen Paragraphenpfleger. Und der Fernsehaushänger nahm Polizeischutz.

Der Zeitpunkt indes konnte kaum ungünstiger sein: die Türkei pokert um die Bezahlung der Rolle als Gatekeeper Europas zur Abwehr eindringender afrikanischer Horden, Erdogan als Recep-tionist diktiert Deutschland und Europa die Konditionen, da lädiert der Böhmermann dem Erdogan die Facon.

“Guter Bulle – böser Bulle”, eine praktische Rollenverteilung, und wer es sich leisten kann wie unsere obersten Tausend, der outsourced die Rolle des bösen Bullen für ein gewisses Salär an externe Kräfte. Hauptsache, man selbst steht möglichst untangiert und frei von Tadel im Raum. Einerseits: Die Flüchtlinge auszugrenzen, aber nein, das geht doch nicht. Andererseits glüht Zorn, wenn die Österreicher IHRE Grenzen nicht dicht machen. Und der Herr Erdogan, auf den ist als Gatekeeper Verlaß. Wen der so alles unter Verschluß hält, also DAS ist doch ein gutes Zeichen. So wie der hätte Man es auch gerne – sagen darf man das nicht, aber träumen darf man schon.

Und nun die Mäh-Kritik, die Störung des Platzes und des Himmlischen Friedens. Welch ein Sakrileg. Wie gut, daß es noch aus des Kaisers Zeiten Gesetze gibt, die Blasphemie und Insubordination ahnden. Wo käme man denn hin, wenn ein Jeder dürfte, was er wollte!?

Das ist die hohe Kunst der Demokratie: ein Pferd so zu reiten, daß es meint, es renne dahin, wohin ES will. Die Zügel zu halten, es zu schlagen, es zu peitschen, und trotzdem immer oben zu bleiben und durchzusitzen, was man will, DAS ist die Kunst derer dort oben, das ist IHRE Kultur. Noblesse oblige.

Der Aberwitz: Das Pferd weiß all das und rennt trotzdem. Dagegen sind selbst Ziegen und Schafe … Aber lassen wir das, auch die werden von Erdogan…

Hier hilft nur noch eines: eine Portion “Gras für Alle”: Demokratie, ein Opium für das Volk.

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“Ein bisschen verlogen ist diese Attitude aber schon.”
Thursday 21 April 2016 @ 2:37 pm

Manchmal muß man einfach nur warten, warten bis Jemand den Mund aufmacht, warten bis Jemand zugibt, was vorher eisern totgeschwiegen wurde.

Heute ist wieder so ein Moment der Wahrheit, in einem Auszug aus einem Newsletter von Journalisten. Kann sich noch Jemand daran erinnern, wie heftig Kritiker der Einwanderungswelle aus Afrika in den Medien angegriffen wurden, wie man plötzlich als rechtsradikal abgestempelt wurde, nur weil man reale, ohne jeden Zweifel belegbare Tatsachen auf den Tisch legte?

Hier der Auszug – aber Achtung! – es ist alles anders als man denkt. Das dicke Ende kommt zum Schluß. Wie gesagt: manchmal muß man einfach nur warten…

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    [*quote*]
    ———————————————————————————
    (Newsletter)

    All das vollzog sich schlagartig, wie beim Domino. Ein Stein folgte auf den naechsten, schneller als man gucken konnte. Taeglich gab es neue Nachrichten zu Pegida. Am allerschnellsten aber hatten sich die Kritiker-Kritiker zu Wort gemeldet. […]

    Zur Transparenz: Ich bin befangen, denn ich habe mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen mitgearbeitet an der Auswertung in Deutschland. Als ich die Kritik im Netz erst Tage spaeter realisierte, habe ich gestaunt: Wie schnell einige Kollegen in der Lage sind, ihr Urteil zu faellen. Wie reflexhaft in der Sekunde der Veroeffentlichung schon bewertet wird. Daumen hoch, Daumen runter. Es ist offenbar ein Wert, sofort alles besser zu wissen.

    Ein bisschen verlogen ist diese Attitude aber schon. Jahrein, jahraus beklagen wir aller Orten das Tempo unserer Arrbeit. Die Nachrichtenmaschine dreht sich regelrecht im Schleudergang. Wir beklagen, dass uns die Zeit fehlt fuer Recherchen, fuer Fehlereingestaendnisse. Dass wir stattdessen immer sofort weiterjagen muessen. Und nun sehe ich […], wie sehr wir dieses Tempo verinnerlicht haben, sogar selbst beschleunigen.

    Warum eigentlich? Kann man nicht erst einmal zuhoeren, bevor man richtet ueber Geschichten oder womoeglich sogar ueber Menschen? Damit kein Missverstaendnis aufkommt – es geht nicht darum, sich Kritik zu verbitten. Es geht nur um das Tempo, die Radikalitaet des Urteils, die Atemlosigkeit, in der Bewertungen vergeben werden.

    Der Vergleich hinkt sicherlich – aber wie bloss geht es Politikern, die sich jeden Tag von uns anhoeren muessen, was sie alles wieder falsch gemacht haben. Die von uns wie die Schulkinder die Leviten gelesen bekommen, weil wir uns anmassen, es ohnehin alles besser zu wissen. Bei der letzten Tagung von Netzwerk Recherche in Tutzing haben uns einmal Politiker ihre Sicht auf den Journalismus geschildert: […], aber auch viele andere Menschen, die einmal im Fokus der Medien standen, haben uns den Spiegel vorgehalten. Am Ende standen keine Patentrezepte und keine Pauschalschelte, sondern einfach nur die Erkenntnis, dass es sich lohnt, sich zuweilen in den anderen hineinzuversetzen, ueber den man gerade berichtet. Eine Erkenntnis, so schlicht – aber offenbar schwierig umzusetzen.
    ———————————————————————————
    [*/quote*]

.
Sie können es nicht glauben, wie das geschehen kann? Nun, es ist auch nicht geschehen. Die Wahrheit sieht ganz anders aus, wirklich ganz, ganz anders. Die Frage ist nur, ob die, die der Welt und sich inzwischen das Eine zugeben, auch das Andere zugeben werden.

Sie werden es nicht…
.

Die wahre Quelle der wahren Wahrheit:

    [*quote*]
    ———————————————————————————
    (Newsletter Netzwerk Recherche, Ausgabe 136 vom 21.04.2016)

    Hinter uns liegen verrueckte Tage: der islaendische Ministerpraesident ist zurueckgetreten. In England kaempft David Cameron um seine politische Zukunft. Gegen den argentinischen Praesidenten ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die UEFA-Zentrale wurde durchsucht. In China arbeitet die Zensurbehoerde auf Hochtouren, damit niemand mitbekommt, dass die chinesische Elite zu den Stammkunden Mossack Fonsecas zaehlt, der nunmehr beruehmten Kanzlei in Panama. Und vermutlich war das noch lange nicht alles an Reaktionen und Ermittlungen, die die PanamaPapers hervorgerufen haben. Wahnsinn.

    All das vollzog sich schlagartig, wie beim Domino. Ein Stein folgte auf den naechsten, schneller als man gucken konnte. Taeglich gab es neue Nachrichten zu dem Datenleck. Am allerschnellsten aber hatten sich die Kritiker zu Wort gemeldet. Die PanamaPapers waren noch nicht einmal 24 Stunden lang veroeffentlicht, da wurde schon gemeckert, ob das jetzt schon alles sei, warum es so intransparent laufe, warum nicht einfach alle Daten sofort vollstaendig veroeffentlicht wuerden, warum man ueberhaupt Namen nenne, warum, warum, warum. Auf dem direkten Weg erreichten uns diese Fragen allerdings nicht.

    Zur Transparenz: Ich bin befangen, denn ich habe mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen mitgearbeitet an der Auswertung der PanamaPapers in Deutschland. Als ich die Kritik im Netz erst Tage spaeter realisierte, habe ich gestaunt: Wie schnell einige Kollegen in der Lage sind, ihr Urteil zu faellen. Wie reflexhaft in der Sekunde der Veroeffentlichung schon bewertet wird. Daumen hoch, Daumen runter. Es ist offenbar ein Wert, sofort alles besser zu wissen.

    Ein bisschen verlogen ist diese Attitude aber schon. Jahrein, jahraus beklagen wir aller Orten das Tempo unserer Arrbeit. Die Nachrichtenmaschine dreht sich regelrecht im Schleudergang. Wir beklagen, dass uns die Zeit fehlt fuer Recherchen, fuer Fehlereingestaendnisse. Dass wir stattdessen immer sofort weiterjagen muessen. Und nun sehe ich am Beispiel der PanamaPapers, wie sehr wir dieses Tempo verinnerlicht haben, sogar selbst beschleunigen.

    Warum eigentlich? Kann man nicht erst einmal zuhoeren, bevor man richtet ueber Geschichten oder womoeglich sogar ueber Menschen? Damit kein Missverstaendnis aufkommt – es geht nicht darum, sich Kritik zu verbitten. Es geht nur um das Tempo, die Radikalitaet des Urteils, die Atemlosigkeit, in der Bewertungen vergeben werden.

    Der Vergleich hinkt sicherlich – aber wie bloss geht es Politikern, die sich jeden Tag von uns anhoeren muessen, was sie alles wieder falsch gemacht haben. Die von uns wie die Schulkinder die Leviten gelesen bekommen, weil wir uns anmassen, es ohnehin alles besser zu wissen. Bei der letzten Tagung von Netzwerk Recherche in Tutzing haben uns einmal Politiker ihre Sicht auf den Journalismus geschildert: Susanne Gaschke und Peer Steinbrueck, aber auch viele andere Menschen, die einmal im Fokus der Medien standen, haben uns den Spiegel vorgehalten. Am Ende standen keine Patentrezepte und keine Pauschalschelte, sondern einfach nur die Erkenntnis, dass es sich lohnt, sich zuweilen in den anderen hineinzuversetzen, ueber den man gerade berichtet. Eine Erkenntnis, so schlicht – aber offenbar schwierig umzusetzen.

    Zurueck zu den PanamaPapers: Man koennte an ihnen kritisieren, dass sie am Ende so bombastisch wirkten. Es wirkt ja womoeglich wie eine Trutzburg, wie ein “Kartell”, wenn knapp 400 Journalisten und das Internationale Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) unvorstellbare 11,5 Millionen Dokumente auswerten. Superlative wohin man blickt. Aber der Weg bis zu dieser Veroeffentlichung und ihren Folgen, war eigentlich wie jeder andere Weg einer Recherche. Harte Arbeit, viel einsamer als es die ueber hundert Medien suggerieren. Die PanamaPapers sind langsam gewachsen. Und am Anfang waren sie klein – eine Nachricht, ein paar Daten zu einem Argentinien-Fall. Die Bedeutung dieser Daten sofort verstanden zu haben, ohne zu wissen, was daraus werden koennte, und den langen Weg zum grossen Leak mit unfassbarer Disziplin gegangen zu sein – das ist die grosse Leistung der beiden Reporter Bastian Obermayer und Frederik Obermaier.
    ———————————————————————————
    [*/quote*]

    mehr:
    http://netzwerkrecherche.org

.
Sie werden es nicht.

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Wollt Ihr die totale Implosion?
Friday 15 April 2016 @ 1:38 am

Journalisten, so wurde einmal behauptet, berichten über Dinge und stellen dazu Fragen. Auch wurde behauptet, daß sie logische Schlüsse zögen, ja, daß sie sogar ANDERE beobachten und daraus Schlüsse ziehen könnten.

Aber Niemand hat gesagt, daß es die richtigen sind…

http://www.shz.de/deutschland-welt/politik/warum-claus-kleber-fuer-interview-mit-erdogan-anwalt-gefeiert-wird-id13259481.html

http://www.rp-online.de/panorama/fernsehen/heute-journal-zu-boehmermann-claus-kleber-stellt-erdogan-anwalt-bloss-aid-1.5902974

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.der-fall-jan-boehmermann-nach-interview-mit-erdogan-anwalt-das-netz-feiert-claus-kleber.f69039cd-a9c3-4a49-86f6-87cb3aeea2b7.html

http://meedia.de/2016/04/13/erdogans-anwalt-zum-fall-boehmermann-es-wird-eine-strafe-sein-die-erforderlich-ist-um-ihn-auf-den-rechten-weg-zurueckzufuehren/

mehr:
http://www.bing.com/search?q=claus+kleber+erdogan+b%c3%b6hmermann&filters=tnTID%3a%22DD8EE552-A81F-484d-BCB9-206282AB0B31%22+tnVersion%3a%221378188%22+segment%3a%22popularnow.carousel%22+tnCol%3a%222%22+tnOrder%3a%2269a4cca5-fea4-4b68-8ca5-52aa31f3c473%22&FORM=HPNN01

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The ultimate mega-disaster ever for homeopathy
Saturday 5 March 2016 @ 12:00 pm

Homeopaths retract remedy because it is shit:

The story:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6390

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Grenzüberschreitung
Saturday 5 March 2016 @ 10:56 am

Innenminister Thomas de Maizière [1] […]:
“[…] es gibt eine Schwelle des Anstands und des Rechts, die nicht überschritten werden darf.”

Die Bundestage und die Bundesregierungen haben diese Schwelle schon seit Jahrzehnten überschritten.

Seit Jahrzehnten!

.

Wenn Verbrecher ihre Verbrechen zur Kultur erklären, die obendrein unantastbar sein soll, ist die Gegenwehr der Bevölkerung ein Grundrecht, nämlich das auf Notwehr.
.
.
[1] http://hd.welt.de/eilmeldung_welthd/eilmeldung/article152972094/Ruepel-Republik-Deutschland.html

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Die Zukunft des Journalismus?
Wednesday 24 February 2016 @ 12:10 pm

Darf man, mal ganz unbescheiden gefragt, von einem Journalisten verlangen, daß er Deutsch schreibt? Darf man, noch unbescheidener, verlangen, daß er verständlich schreibt?

Und, um besonders böse zu sein: Darf man von einem Journalisten verlangen, daß das, was er schreibt, auch einen Sinn macht?

Ja. Ja. Ja.
.

Nein. Nein. Nein.

Nein. Definitiv NEIN!
.

Bei solchen Kongressen braucht man einen wirklich starken Magen,…

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Homöopathie kennt keine Wissenschaft. Homöopathie ist Betrug.
Saturday 20 February 2016 @ 4:43 pm

Homöopathie ist ein zweiteiliger Betrug:

Im ersten Teil wird so getan als ob die Kranken eine richtige Diagnose bekämen.

Im zweiten Teil wird so getan als ob die Kranken ein wirksames Medikament bekämen.

Im ersten Teil wird so getan als ob die Kranken eine richtige Diagnose bekämen. Dabei steht die Diagnose” schon von Anfang an fest: “Verstimmung der Lebenskraft”. Warum? Weil es in der Homöopathie nur diese eine, die einzige “Diagnose” gibt. Ebensogut könnte man auch sagen: “Der Kranke ist krank.” Aber dann würde er Schwindel auffliegen.

Im zweiten Teil wird so getan als ob die Kranken ein wirksames Medikament bekämen. Statt dessen bekommen sie wirkungslosen Unfug.

In dem Moment, wo Jemand, gleichgütig, was für Titel er hat und wieviel Wissenschaftlichkeit er vor dem Kranken zelebriert hat, dem Kranken Homöopathie verabreicht, bricht seine “Wissenschaftlichkeit” in nichts zusammen.

Die ganze Homöopathie ist nichts als Blendwerk und Täuschung. Es gibt “Ärzte”, die damit glänzen, wahre Wunderwerke an Wissenschaft zu zitieren. Ihre Web-Sites sind voll davon. Aber in dem Moment, wo sie Globuli verteilen, ist es aus. Da sieht man, was ihre “Wissenschaftlichkeit” wert ist: gar nichts. Sie haben von Wissenschaft keinen blassen Schimmer. Denn hätten sie Ahnung von Wissenschaft, würden sie keine Homöopathie betreiben.

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Homöopathie ist ein Netzwerk von Betrugen, die sich gegenseitig decken bzw sich gegenseitig hebeln.
Saturday 20 February 2016 @ 4:38 pm

Homöopathie ist ein Netzwerk von Betrugen, die sich gegenseitig decken bzw sich gegenseitig hebeln.

“Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst”
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

“Homöopathie: Die “Potenzierung” ist entlarvt als ein Hütchenspielertrick”
http://ariplex.com/folia/archives/570.htm

“Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte
Kriminalität und Korruption”
http://ariplex.com/folia/archives/585.htm

“Beweisstück der Anklage: Auszug aus dem Homöopathischen Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/643.htm

“Beweisstück der Anklage: das Homöopathische Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/647.htm

“Homöopathie ist kein Placebo!”
http://ariplex.com/folia/archives/1350.htm

Die Behauptung “In Homöopathie ist nichts drin” ist grundfalsch. 2012 wurde von den deutschen homöopathika-Herstellern mit “Komplexhomöopathie” mehr als die Hälfte des Umsatzes von 453 Mio Euro gemacht.

Bei “Komplexhomöopathie” wird durchaus unverdünnte Rohtinktur eingesetzt. Von Verdünnung oder gar Potenzierung kann also keine Rede sein.

Homöopathie ist Betrug, und nichts als Betrug, mit dem im Größtmaßstab (siehe die Umsätze) die Bevölkerung um Milliarden gebracht wird, denn die Kosten der Homöopathika sind nur ein Bruchteil der insgesamt angerichteten wirtschaftlichen Schäden. Von den gesundheitlichen Schäden einmal abgesehen, denn die Konditionierung in Schmerz ist Folter, und die medizinische Mangelversorgung ist noch ein Verbrechen obendrauf.

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500 Millionen verpufft!
Saturday 20 February 2016 @ 11:58 am

“19.02.2016 um 16:07 Uhr
„Gehalt eines Zimmermädchens“: Autoren wehren sich gegen Verlegerbeteiligung an Urheberabgabe”
http://meedia.de/2016/02/19/gehalt-eines-zimmermaedchens-autoren-wehren-sich-gegen-verlegerbeteiligung-an-urheberabgabe/

Aufstand. Das Volk tobt.

Aber mal so ganz nebenbei gefragt: Wen kümmert das?

Als ich Ende der 1980-er ausgerechnet habe, daß den Urhebern rund 500 Millionen DM aus der Computer-Industrie zustehen (DAMALS!), war die Zahl sehr schön – und bekommen haben wir Peanuts.

Jetzt zeigt sich, daß die Verlage 500 Millionen Euro bekommen haben in den letzten 15 Jahren, die ihnen laut Gericht gar nicht zustanden.

So ganz nebenbei gefragt: Wen kümmert das?

Antwort: Keinen. Niemanden! Am allerwenigsten die, die es betrifft.

Auf den Versammlungen der VG Wort habe ich rund 20 Jahre lang versucht, ich, ein kleiner Frosch, der Elite der deutschen Autorenschaft klar zu machen, daß es um ihr Geld geht, um Geld, das ihr zusteht, um Geld, für das sie kämpfen muß. Diese Elite, sie hat es nicht begriffen. Nach 20 Jahren Kampf gegen Faktenresistenz habe ich dann aufgegeben.

Hätte “man” sich aufgestellt und Revolution gemacht, hätte “man” sowohl mehr Geld von der Computer-Industrie bekommen als auch sich von den Verlagen nicht die Wurst samt Brot vom Brot ziehen lassen.
.

Es heißt, die deutsche Bevölkerung hätte die Merkel, die sie verdient. Wollen wir uns mal über Journalismus unterhalten…?

Grüße aus der Provinz

—–
“Machtfalter:
> Darf ich sagen, was ich davon halte?
Ja. Aber bitte immer daran denken, daß Server empfindsame Wesen sind.”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8373

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Die “Süddeutsche Zeitung” – eine Heim-Besuchung…
Wednesday 10 February 2016 @ 5:35 am

http://www.turi2.de ,eine sehr lesenswerte Newsticker-Site im WWW, meldete am 9.2.2016:

    [*quote*]
    ——————————————————————
    Lese-Tipp: “Süddeutsche Zeitung” besucht kritische Leser.

    von Björn Czieslik

    9. Feb. 2016, 20:53

    Süddeutsche Zeitung SZ 150Lese-Tipp: Die “Süddeutsche Zeitung” macht Hausbesuche im “Pegida-Land”. Dabei begegnet Bernd Kastner Lesern, die aufgebrachte Brief an die “Lügenpresse” schreiben, lieber rechten Blogs und obskuren Gerüchten Glauben schenken und überzeugt davon sind, dass Merkel und Seehofer bestimmen, was in der Zeitung gedruckt wird.
    “Süddeutsche Zeitung”, S. 3 (Paid)
    ——————————————————————
    [*/quote*]

    Quelle: http://www.turi2.de/aktuell/lese-tipp-sueddeutsche-zeitung-besucht-kritische-leser/

Nun, der grundlegende Fehler von Verschwörungswahnikern ist, daß sie eine Steuerung durch eine zentrale Stelle annehmen. Das ist reichlich dumm. Bei den Verschwörungswahnikern gibt es ja auch keine zentrale Stelle, die ihnen sagt, was sie denken sollen. Nein, die sind – JEDER ENZELNE – von sich aus so dumm, JEDER, unabhängig von einander.

Und ebensodumm und ebenso (mehr oder weniger) unabhängig sind Hühnerhofjournalisten, die sich wie in der ländlichen Nichtidylle auf vermeintliche Körner stürzen.

Dummheit ist ubiquitär.

Dummnheit ist ubiquitär. Werden Verschwörungswahniker und Journalisten das je begreifen?
.

Warum überhaupt auf’s Land gehen? Die Süddeutsche Zeitung sollte sich um ihre eigenen Seltsamkeiten kümmern.

Da ist zum Beispiel diese Grafik


(http://40.media.tumblr.com/64e16e93140b4c1fac76dba65b47be5b/tumblr_inline_nzp3ub5ini1qc5n6k_500.jpg)

Die ist leider nichtssagend. Was soll sie darstellen? Wie sind die Achsen definiert? Und warum ist sie so klein?

Die Grafik wird erwähnt in dieser Meldung von Turi2:

http://www.turi2.de/aktuell/jetzt-de-will-sich-erneuern/

    [*quote*]
    ——————————————————————
    Jetzt.de will sich erneuern.

    von Michel Penke

    20. Dez. 2015, 23:51

    Jetzt aber richtig: Stefan Plöchinger, Digital-Chef der “Süddeutschen Zeitung”, lässt das Jugendangebot Jetzt.de gründlich renovieren. Die Marke, einst als Zeitungsbeilage gestartet und als Web-Community gelandet, ist mittlerweile so alt wie die Zielgruppe. Seit Jahren sinken die monatlichen Klickzahlen des Jugendangebots der Community-Seiten von Jetzt.de von ehemals rund 500.000 auf unter 100.000. Das gewandelte Nutzerverhalten und die neue Konkurrenz von jungen Angeboten wie Ze.tt und Bento zwingen zu einem Umdenken. “Vermutlich haben wir uns zu wenig gekümmert”, räumt Plöchinger ein und zeigt einen Dummy der neuen Seite. Das neue Jugendangebot soll, so Plöchinger, nicht “noch eine weitere Nachrichtenseite in jung” werden.
    mehrjetzt.tumblr.com

    Mitarbeit: Dirk Stascheit
    ——————————————————————
    [*/quote*]

Sind das wirklich MONATLICHE Klickzahlen? Und was überhaupt ist eine “Klickzahl” Wie ist die bei jetzt.de definiert? Turi2 weiß es leider nicht.

Fragen an die Süddeutsche Zeitung zu dieser Grafik [1] werden nicht beantwortet. Emails werden ungelesen gelöscht. [2]

Für Anrufe hat man bei der SZ “keine Zeit” und fordert, daß man Emails schickt. Aber die werden nach bekanntem Schema ungelesen gelöscht.

Wer würde angesichts solcher Dinge nicht das Gefühl haben, daß die Presse die Reaktionen bekommt, die sie verdient?
.

Die Bürger brauchen die Presse nicht mehr. Vor allem nicht SO EINE Presse. Die Macht, eine Druckerei zu besitzen, nützt im Zeitalter des Internets nichts mehr. Diese Macht ist verpufft. Die Bürger können jederzeit selbst veröffentlichen, was und soviel sie wollen, und sie können lesen, wo sie wollen.
.

“Die Presse”, das ist heute nur noch ein kleiner, verstreuter Haufen Zaungäste. Wenn sie das nicht begreift, läßt das nur um so deutlicher Rückschlüsse auf ihren geistigen Zustand zu.
.
.
Wie sind die “Klickzahlen definiert”?

Sind es “Hits”, “Files”, “Pages”, oder “Visits”? Das sind VIER verschiedene Größen, und Scharlatane werben am liebsten mit der größten davon.

“Hits”, das sind bei einem kleinen Forum durchaus über 1 Million pro Monat, bei mehr als 1/2 Million “Pages” von mehr als 100.000 “Visits”.

Was also sind die “Klickzahlen” bei jetzt.de?

Dies ist die lesbar gemachte Vergrößerung der Grafik:

(http://ariplex.com/carlixon/pix/seltsame_Grafik_der_SZ_1320.jpg)

(kleiner:
http://ariplex.com/carlixon/pix/seltsame_Grafik_der_SZ_800.jpg
)

Sind es am Ende im besten Fall keine “Hits”, sondern tatsächlich Werte von 100.000 “VISITS” (“unique visits”, also einzeln hereinkommende Web-Surfer) pro Monat (und es sieht nach deutlich weniger aus), dann verschwindet “die Presse” in der Versenkung, denn selbst ein kleines, freies, und völlig unabhängiges Forum erreicht diese Zahl.

Und, um es auf den Punkt zu bringen: Dieses kleine, freie und unabhängige Forum, das ich als Vergleich nenne, bekommt durch Google weniger als 5 Prozent seines Traffics. So gut ist dieses Forum, und so gut steht es da.
.
.

—–
[1]
Frage an jetzt.de

    [*quote*]
    ——————————————————————
    Frage zum Traffic
    From Aribert Deckers
    To relaunch@jetzt.de
    Date 2016-01-17 23:58

    “Wir freuen uns natürlich, wenn wir Rückmeldung bekommen. Auf allen Kanälen, auf denen man uns findet. Und gerne auch per Mail an relaunch@jetzt.de”

    Guten Morgen!

    Diese Grafik

    http://40.media.tumblr.com/64e16e93140b4c1fac76dba65b47be5b/tumblr_inline_nzp3ub5ini1qc5n6k_500.jpg

    ist leider nichtssagend. Was soll sie darstellen? Wie sind die Achsen definiert?

    Merci

    Aribert Deckers
    ——————————————————————
    [*/quote*]

.
.

[2]
Die Email an relaunch@jetzt.de wurde ungelesen gelöscht

    [*quote*]
    ——————————————————————
    Nicht gelesen: Frage zum Traffic
    From G_________, J___
    To Aribert Deckers
    Date 2016-01-17 23:59

    Ihre Nachricht

    An: G_________, J___
    Betreff: Frage zum Traffic
    Gesendet: Montag, 18. Januar 2016 07:58:24 (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien

    wurde am Montag, 18. Januar 2016 07:59:23 (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien ungelesen gelöscht.

    Final-recipient: RFC822; j___.g________@jetzt.de
    Disposition: automatic-action/MDN-sent-automatically; deleted
    X-MSExch-Correlation-Key: jEnzW3LmVkCr2oYCdsMQ+Q==
    Original-Message-ID: <7a19ccef95aa8c9c9bc03cd4c6dc7b7d@ariplex.com>
    X-Display-Name: Gottschall, Juri
    ——————————————————————
    [*/quote*]

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Ein Shitstorm GEGEN die Verteidigung einer Frau
Tuesday 12 January 2016 @ 3:48 am

Was wiegt schwerer, das dumpfbackige Nachäffen einer orthographisch unterbelichteten Ausländerquatschtüte oder das Original derselben?

Ich weiß nicht, wer Rebecca Mir ist (Moderatorin von taff bei ProSieben) und was sie gesagt hat. Ich finde aber, daß die Medien genau das ernten, was sie gesät haben, indem sie unterbelichtete Quatschtüten als Haupt(sichselbst)darsteller in ihre Sendung geholt haben. Damit das Keiner falsch versteht: Ich meine jetzt nicht Rebecca Mir, sondern die Flut von Abfall, die sich jahrzehntelang immer stärker ergoß in und aus Sendungen, gegen die der real existierende Schantallismus noch ein Weidenröschen ist, und wo “Comedy” die angebliche Krone der Geschöpfung ist, wofür es sogar noch Grimme-Preise gibt.

Die normative Kraft des Faktischen, jetzt schlägt sie zu.

“”Klare Haltung”
#Pro7Boykott: Erst der Hass, dann der Shitstorm”
http://www.dwdl.de/nachrichten/54189/pro7boykott_erst_der_hass_dann_der_shitstorm/

Da das TV händeringend nach neuen “Formaten” sucht, ein kleiner Vorschlag zur Göthe:

“Wissen vor Sieben” – jetzt neu mit orthographisch korrekter Schimpfwortlektion, jeden Abend die Top Ten Hates des Internets.”
.

Ach ja, einen hab ich noch: Fernsehen hat einen Bildungsauftrag.
.

Grüße an die Grammatikpolizei,

—–
“Warum schweigt Ihr? Keine Meinung zu den Angriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln, Hamburg und anderswo?”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8768

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Die Sprache der deutschen Politik: der Dementativ
Sunday 10 January 2016 @ 3:32 pm

Sexuelle Übergriffe sind nichts Neues, erst recht nicht bei DIESER Kanzlerin. Ist sie es doch, die von ihrer Kanzel herab verkündete, daß religiös Wahnsinnige Kindern die Vorhaut abschneiden dürfen MÜSSEN. In Deutschland. Vorsätzliche Körperverletzung an Kindern. Erlaubt per Gesetz. In Deutschland. Und DIESE Kanzlerin Angela Merkel will das!
.

Griechenland ist ein Opfer des Zweiten Weltkriegs. Reparationen bekommt es nicht. Warum nicht? Weil es keinen “Friedensvertrag” gibt. In der Tat: Es gibt keinen. STATT DESSEN gibt es einen “2+4-Vertrag”. Der in Wahrheit ein Friedensvertrag ist, auf seine Weise, aber nicht “Friedensvertrag” heißt. Weil man das Wort nicht wollte. Weil man ganz bewußt betrügen wollte.

“Deutschland schuldet Griechenland Reparationen”
http://ariplex.com/folia/archives/957.htm

Griechenland wird um mehrere Milliarden Euro betrogen, nicht nur von der deutschen Politik, sondern auch von den Mittätern bei diesem Betrug. Nicht umsonst heißt es “2+4”.

Deutschland ist das Land der Kinderschänder und der Betrüger. Und einer Kanzlerin, die genau dies will.
.

Wenn sie nicht kriegt, was sie will, diese Kanzlerin, dann “ist das nicht mehr mein Land”. Aus der Kindererziehung kennt man dieses Phänomen. Bei Schwererziehbaren erst recht…
.

Diese Kanzlerin, sie lädt ein. Flüchtlinge lädt sie ein. “Wir schaffen das”, sagt sie. SIE muß ja auch nicht dafür arbeiten und dafür leiden. SIE bezieht ein dickes Gehalt und wird eine dicke Rente bekommen. SIE ist finanziert. IHR geht es gut. Fett schwimmt oben.
.

Es schwimmt. Aus Afrika schwimt eine wahre Flut in Richtung Deutschland. 2015 waren es 1,1 Millionen Flüchtlinge. Aber es sind immer noch mehr als 10 mal soviel unterwegs!
.

WER da angeflutet kommt, ist ein weiteres Problem. Echte Flüchtlinge sind es kaum, denn echte Flüchtlinge können das Geld für die Schleuser gar nicht bezahlen. Was kommt, sind in der Mehrzahl gut durchorganisierte und über ihren Familienclan gut abgesicherte junge Männer.
.

Wie sich SOLCHE gute Organisation dann in Deutschland zeigt, der 31.12.2015, Silvesterabend in Köln, gibt darauf einen kleinen Vorgeschmack: 1000 Männer langten zu. Selbstbedienung…

Mehr als 500 Strafanzeigen!

    [*quote*]
    ———————————————————–
    Zahl der Anzeigen steigt

    Datum:
    10.01.2016 10:19 Uhr
    Update: 10.01.2016, 22:42 Uhr
    […]
    Die Zahl der Strafanzeigen nach den Vorfällen an Silvester am Kölner Bahnhofsvorplatz ist weiter gestiegen. Inzwischen seien es 516, teilte die Polizei der Domstadt am Sonntag mit. In etwa 40 Prozent der Fälle werde unter anderem wegen Sexualstraftaten ermittelt. Zuletzt war die Zahl am Samstag mit 379 angegeben worden. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) geht davon aus, dass die Silvester-Angriffe auf Frauen organisiert waren.
    ———————————————————–
    [*/quote*]
    Mehr:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gewalt-in-silvesternacht-zahl-der-anzeigen-steigt-auf-516/12811388.html

.

Dunja Hayali, Journalistin beim “Morgenmagazin” des ZDF, schreibt bei Facebook:

    https://www.facebook.com/DunjaHayali/posts/933252126729288
    (Hervorhebungen von mir)
    [*quote*]
    ———————————————————–
    Dunja Hayali added 2 new photos.
    January 5 at 11:15pm

    VERWUNDBARKEIT

    „schade das sie nicht eine der frauen von köln in der silvesternacht waren, vielleicht hätte Ihnen das mal die augen geöffnet.“

    Bäng. Wieder so eine Nachricht. In meinem persönlichen Postfach. Um mir WAS zu sagen, David Riesberger? Dass Sie sich wünschen, ich wäre begrapscht, verhöhnt und beklaut worden? Schönen Dank auch. Gewalt gegen Frauen ist Alltag. Männer tun das Frauen ständig an. Auf jede erdenkliche Art. Sind Sie anders? Wie diese Männer in Köln, die das Dunkel ausnutzen, um Frauen zu belästigen, zu erniedrigen und zu beschmutzen, schreiben Sie mir einfach so, einfach so einen Satz in mein ganz persönliches Postfach. Und wenn ich Ihr Profil aufrufe, dann sehe ich NICHTS. Alles leer. Zeigen Sie mir Ihr Gesicht! Ich will Sie sehen. Ich will wissen, wer mich angreift. Sind Sie ein weißer, deutscher Mann? Selbst wenn, aber auch wenn nicht, mir ist es nämlich egal, ob sie schwarz, weiß, Christ, Muslim oder buntgestreift sind, denn es macht keinen Unterschied. Also wer gibt Ihnen das Recht, einer Frau Angst einzujagen? Gewalt gegen Frauen bleibt Gewalt gegen Frauen. Ob Sie das machen, Herr Riesberger, oder irgendein anderer Mann. Oder glauben Sie, Sie dienen einer höheren Sache? Deutsche Frauen beschützen? Oder gleich unser ganzes Land beschützen? Beschützen Sie mich auch? Das tun Sie nicht. Kann ich ja lesen. Diese Doppelmoral ist unerträglich. Warum tun Sie mir das an? Weil ich universelle Werte verteidige? Oder weil ich eine Frau bin, deren Eltern zufällig nicht in Deutschland geboren sind? Das kann ich mir jetzt wohl aussuchen. Beides ist erschreckend.
    Die Vorgänge in Köln, Hamburg, Stuttgart sind kein Auswuchs einer speziellen Kultur. Die Vorgänge sind ein Fall für die Polizei und die Staatsanwaltschaft. Das, was passiert ist, ist unerträglich und gehört vor Gericht. Egal welche Männer. Egal welche Frauen. Egal ob diese Frauen einen Minirock oder einen Schleier tragen. Egal ob auf dem Münchner Oktoberfest, in der U-Bahn oder auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln. Gewalt gegen Frauen ist so normal, ist so alltäglich, dass nur noch selten echte Empörung aufkommt. Nun ist sie da. Aber vor allem, weil diese Gewalt eine neue Dimension und damit einen Neuigkeitswert erreicht hat. Und es ist in der Tat beängstigend: Männer schließen sich in Horden zusammen, organisiert oder nicht, um gemeinsam auf die Jagd zu gehen. Da muss man keine Frau sein. Die Angst kann jeder nachfühlen, ob Frau, Mann, jung, alt, schwul oder sonst was. Und ich darf wie jede andere Bürgerin und jeder andere Bürger dieses Landes erwarten, dass ich vor solchen Übergriffen geschützt werde. Ebenso dürfen Schutz Suchende, die sich hier völlig legal aufhalten, von diesem Land erwarten, dass sie nicht von Waffenträgern, Feuerlegern oder anderen Gewalttätigen bedroht werden. Worte können auch schwer verletzen. Das ist kein Kavaliersdelikt. Wir sind alle gleich. Verwundbar. Wer beschützt uns vor Ihnen, Herr Riesberger?
    ———————————————————–
    [*/quote*]

“Bäng. Wieder so eine Nachricht. In meinem persönlichen Postfach. Um mir WAS zu sagen, David Riesberger?”

Wer des Lesens mächtig ist, SIEHT das doch!: “vielleicht hätte Ihnen das mal die augen geöffnet.“ Dunja Hayali zitiert diese Worte auch noch. Um dann in einer Wortorgie über den Schreiber herzufallen, gipfelnd in dem Schlußsatz “Wer beschützt uns vor Ihnen, Herr Riesberger?”

“Diese Doppelmoral ist unerträglich.” schreibt sie. Daß ihre eigene Doppelmoral unerträglich ist, sieht sie natürlich nicht. Will sie auch nicht sehen. Kein Wunder also, daß – als sie auf Kritiker – “zugeht” – die vernünftigen Kritiker davon herzlich wenig halten und es sich nur solche finden, die sich in ihrer Einfalt als Pinsel vorführen lassen, so daß der Fernsehzuschauer gezeigt bekommt: Die Kritiker der Frau Hayali sind nix, hiermit wieder bewiesen…

So kann man Fernsehen auch machen. Journalismus ist DAS allerdings nicht.

Aber es geht nicht nur um einen Journalisten, es geht um die gesamte Medienmeute in Deutschland, die (sieht man von ein paar Ausreißern ab) nahezu einhellig tönt, daß es NICHT Ausländer sind, die da… Und so weiter. Immer die gleiche Leier.

Das Wort “Lügenpresse” kennen diese Herrschaften aber schon. Bei “Pegida” flog es ihnen um die Ohren. Und “Pegida” muß nun wieder herhalten für die neuen Angriffe der Medienmeute.

Was, wenn es “Pegida” nicht “gäbe”? Kein Problem, Hitler und die Seinen waren groß im Erfinden von imaginären Gegnern, und “der Klassenfeind” kam auch noch dran, im anderen Deutschland – und überhaupt.
.

“Netz gegen Nazis” schreibt:

http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/silvesternacht-k%C3%B6ln-organisiertes-verbrechen-nicht-enthemmte-fl%C3%BCchtlinge-10812

[*quote*]
———————————————————–
Silvesternacht in Köln: Organisiertes Verbrechen, nicht enthemmte Flüchtlinge

Haben in Köln zu Silvester alkoholisierte, enthemmte “Nordafrikaner” oder gar ausgehungerte Flüchtlinge Jagd auf deutsche Frauen gemacht, um sie sexuell zu belästigen? Nein, es handelt sich um organisiertes Verbrechen zum Zweck von Diebstahl – ein klarer Fall für Staat und Polizei. Das macht es für die betroffenen Frauen nicht besser, es ist aber wichtig, um nicht rassistische Ressentiments zu schüren – und Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
[…]
Anders, als erste Presseberichte suggerierten, handelt es sich nach bisherigem Informationsstand also nicht um enthemmte Männer, nicht um Flüchtlinge, nicht um Muslime, sondern um polizeibekannte Intensivstraftäter mit klarer krimineller Motivation, die diese allerdings zu massiven Sexualdelikten ausdehnten. Nach Silvester waren rund 30 Delikte angezeigt , inzwischen liegen rund 90 Anzeigen vor, darunter 15 wegen sexueller Belästigung und eine wegen Vergewaltigung (vgl. Ksta)
———————————————————–
[*/quote*]

Keine Flüchtlinge. Nein. NIEMALS!

Wie war das noch mit der Doppelmoral?
.

Diese Politik, die – was immer wieder vergessen, bzw bewußt unterschlagen wird – auch ganz entscheidend von den Medien gemacht wird, diese Politik ist wirren Geistes. Weniger in der deutschen, aber mehr in der amerikanischen Literatur wird als “Kompartmentalismus” (“compartmentalism”) das geistige Brett im Kopf beschrieben, mit dem die Parallelweltexistenz im Hirn separierend betrieben wird.

Fundstelle für das Wort unter anderem:

http://www.germananthropology.com/cms/media/uploads/4e53c1e546bf5/interview_4f26db2124850.pdf

http://www.oxforddictionaries.com/us/definition/american_english/compartmentalize
.

Wie tief im Hirn muß das Brett stecken um die Geschehen in den deutschen Städten (es war nicht nur Köln!) und um SOLCHE WORTE zu leugnen?:

'Ich töte sie'-Zettel in Köln

Mehr dazu:

“Nach Silvesternacht in Köln „Ich töte sie“ – Polizei findet Übersetzungszettel bei Verdächtigen”
Erstellt 08.01.2016
http://www.ksta.de/koeln/sote-deutsch-arabischer-uebersetzungs-zettel,15187530,33480596.html
.

Die Sprache der deutschen Politik, das ist der Dementativ. Bei den Politikern UND bei den Medien. Solange die Medien in ihrer geistigen Korruptheit sich im Dementativ ergehen, so lange können die Politiker ruhig weiterpfuschen und weiter Kindern schänden lassen und weiter Millionen Pseudoflüchtlinge ins Land lassen.

Nehmen wir doch nur mal ein einziges Detail: 1 Million Flüchtlinge bei Kosten von 1000 Euro pro Person, das macht 1 Milliarde Euro. Mindestens. Pro Monat. Woher kommt plötzlich das viele Geld für die Flüchtlinge? Wo war das Geld bisher? Warum war dieses Geld vorher nicht da FÜR DIE SCHON VORHANDENEN Armen, Alten und Kranken in diesem Land?

Die deutsche Politik, das sind gemeingefährliche Hochstapler, die ungehindert und ungebremst Europa in den Untergang fahren. Mehr als 300 Millionen Menschen werden Opfer einer Handvoll Suppenkasper…

—–
“Einmal Opfer – immer Opfer”
https://numeri249.wordpress.com/2016/01/10/einmal-opfer-immer-opfer/

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Recycling?
Friday 1 January 2016 @ 6:58 pm

2.1.2016:

Morgen wird zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine bemannte Rakete auf dem Mond landen.

Deja-vu?

Deja-vu!

Deja-vu!

Wenn die Zeitungen die Kanzler-Reden und die Aktienkurse mit der gleichen Begeisterung recyceln, wird das Leben so richtig interessant. Was bringt der “Berliner Kurier” demnext? Claire Waldoff? Oder doch schon diesen Jungspund, diesen Kiesinger?
.

Grüße vom Murmeltier

PS: “Regividerm” ist ein ausgemachter Schwindel. Klingelhöller, der “Erfinder”, ist inzwischen verstorben. Die Salbe wird seit geraumer Zeit unter anderem in der Türkei an Ahnungslose verkauft. Der WDR baute nach seiner damaligen journalistischen Bruchlandung von 2009 (!) obendrein eine juristische Bruchlandung – und die gesamte Medienszene den größten Medienskandal der Nachkriegszeit.
Mehr dazu: http://www.kindersprechstunde.at

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‘Fliegen kannst du nur gegen den Wind.’
Thursday 31 December 2015 @ 8:56 am

‘Fliegen kannst du nur gegen den Wind.’ singt Reinhard Mey. [1] Doch das ist falsch. Man muß ganz einfach schneller sein!
.

[1] “Gegen den Wind”
von Reinhard Mey
http://www.songtexte.com/songtext/reinhard-mey/gegen-den-wind-7bef5224.html

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Wenn der Text versagt…
Tuesday 29 December 2015 @ 2:46 pm

Wenn der Text versagt, nimmt man Bilder. Tun manche Untexter heute noch. Sehr erfolgreich sogar…

Diese Regression ins Bildliche, fröhlich beschrieben von turi2.de,

http://www.turi2.de/heute/griff-zum-griffel-gestresste-erwachsene-entdecken-das-malbuch/

,könnte sie uns ahnen lassen, daß die Untexter demnächst außer Sudoku schwarze Linien auf ihr Zeitungs- und Magazinpapier drucken lassen, der Phantasie förderlichen freien Lauf gebend zur Muße-istischen Verteilung bunten oder monochromen Farbpigments?

Nach BILD-ens Diktum “Busen raus!” mit “Linien rein!” neue Maßstäbe setzen, nebenbei Kreativ- und sonstige Preise und Ehren einheimsen, wäre das nichts?

Die Welt der Baumeister [1] geht weit darüber hinaus. Doch auch für die händigen Bändiger der Freizeit ist x-y-z-gesorgt: Korpus scannen, x-, y-, z-Werte drucken und den Zeit-Überdrüssigen aus quadratischen Holzstäben solche der Länge Z schneiden und vertikal in die x-y-Ebene stellen und montieren lassen. Anschließend, händisch, räumliche Konturenformung mit Ton. In voller Lebensgröße…

Grüße der Altmeister [2]

[1] https://pbs.twimg.com/profile_images/454975817374638080/EYF4cGTL.jpeg
https://twitter.com/3DPrintingIt

[2] Bienvenidos
http://www.quino.com.ar/

The daily Cubicle
http://dilbert.com/

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