Folia lib.
Auf dem Misthaufen Twitter wurde ein Misthaufen entdeckt
Wednesday 25 March 2015 @ 11:54 pm

Einer der Tricks bei Twitter besteht darin, sich bei existierenden Accounts anzuklemmen (ihnen zu “folgen”), um – alleine durch die Anwesenheit – Surfer zu verleiten, sich den Account und die Tweets desjenigen anzusehen, der da “folgt”.

Für diese parasitische Methode braucht man parasitische Technik. Das erledigen Bots.

Man braucht aber noch etwas: Rohmaterial für die Füllstoff-Tweets. Das wird zusammengeklaut aus anderen, gut laufenden Accounts oder zB aus Foto-Datenbanken.

Die Größe sollte man nicht unterschätzen. Ein Fotodieb kann in kürzester Zeit 100.000 geklaute Fotos bei Twitter gepostet haben. Von der Sorte gibt es nicht nur einen!

Rohmaterial für Texte beschafft man sich aus Zitat-Sammlungen, von Gandhi bis Einstein. Viele benützen auch blöde Sprüche, die – mal hier, mal da – aufgeklaubt werden. Und mit “blöde Sprüche” meine ich blöde Sprüche, insbesondere solche mit sexuellen Anspielungen. Früher oder später tauchen die Links zu Sex-Sites auf – dann ist die Verbindung eindeutig.

Sieht man sich die neuen Follower an, die Einem am Account hängen, erkennt man mit der Zeit die Methoden, entweder an den schon bekannten Fotos, die recycelt werden, an den schon bekannten Sprüchen, oder bereits am Verhaltensmuster.

Seit ich aktiv bei Twitter experimentiere, habe ich mit extremer Härte alles an Followern herausgeschmissen, was mir seltsam vorkam. Heute habe ich knapp 500 Follower, aber TAUSENDE habe ich hinausgeworfen. Wobei ich die nicht nur geblockt, sondern fast immer auch bei Twitter als Spammer gemeldet habe. Twitter hat zwar die “Report”-Möglichkeit, aber die hat einen schwerwiegenden Fehler:

    “O I’m not interested in this account
    O They are posting spam
    O Their account may be hacked
    O They’re being abusive or harmful”

Anklammernde Parasiten-Bots kann man noch immer nicht gezielt melden.

Heute morgen kam eine Meldung, die überrascht sowohl von der Zahl als auch von der Tatsache, daß endlich und überhaupt etwas unternommen wurde:

“750,000 Twitter Accounts Used by One Man for Spam Peddling
Spammer mimics real-life Twitter account structure”

http://news.softpedia.com/news/750-000-Twitter-Accounts-Used-by-One-Man-for-Spam-Peddling-476764.shtml

Der Spammer hat eine mehrstufige Struktur aufgebaut. Davor warne ich schon länger.

Bei Twitter’s mehreren hundert Millionen Accounts ist rund 1 Mio eine geringe Menge. Trotzdem wird es interessant sein zu beobachten, wie sich die Strukturen bei Twitter ändern werden. Ich kann Jedem nur raten, seine Follower einer genauen Prüfung zu unterziehen und suspekte Fälle sowohl rauszuwerfen ALS AUCH bei Twitter zu melden. Vor allem, wenn man seine eigenen Texte und Fotos nicht als Spammerfutter wiederfinden möchte. Die Diebe staffieren nämlich auch ihre Web-Farmen damit aus. Insbesondere gute Fotos sind begehrte Beute.

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Altpapier ist nicht Makulatur
Tuesday 24 March 2015 @ 6:46 pm

Alte Zeitungen. Zeitungen sind alt ab dem Moment, ab der Sekunde, in der sie gedruckt wurden. Dann werden sie verteilt ins Land. Sie werden verkauft, sie werden verschenkt, sie werden irgendwo vergessen.

Zeitungen sind Papier und Druckfarbe. Könnte man die Druckfarbe aus dem Papier ziehen, wäre das Papier Papier – und wenn es altes Papier ist, dann eben altes Papier. Altpapier.

Gäbe es die Druckfarbe für sich, würde sie Buchstaben formen, Bilder sein, Zeichen in der Luft formen – brauchte man das Papier nicht mehr. Altes Papier wäre altes Papier – und keine Makulatur.

Ohne Farbe, die Buchstaben und Bilder und Zeichen als reine Information, so brauchte man auch die Farbe nicht mehr. Und ohne Druckfarbe gäbe es keine Makulatur. Die Zeit der Makulatur wäre vorbei.

Schön wäre die Welt. Papier wäre Papier. Es wäre schön, es wäre gut, es würde alt werden. Und es wäre Papier. Die Texte, die Bücher, die Artikel, die Bilder, sie alle würden existieren als reine Information. Keine Farbe brauchte man für sie, und dennoch würden sie für uns erscheinen.

Schöne Welt. Und ein Trugschluß.

Papier lebt, Papier bleibt. Papier wird alt. 1000 Jahre sind keine Zeit.

Ein falscher Knopfdruck, ein falscher Stromimpuls – oder auch nur eine einzige diffundierte Zelle unter Milliarden -, schon ist ein elektronisches Buch dahin oder eine ganze Bibliothek. Pardon, nicht Bibliothek, denn Bücher gibt es nicht mehr, es gibt nur noch Daten. Und die gibt es dann auch nicht mehr…




Warum sind Kinderkrankheiten Kinderkrankheiten?
Tuesday 24 March 2015 @ 5:58 pm

Warum sind Kinderkrankheiten Kinderkrankheiten? Antwort: Weil man sie als Kind bekommt. Aber WARUM ist das so?

Es gibt nicht nur einen Grund, sondern mehrere. Die sind so offen sichtbar, daß man sie eben deshalb so leicht übersieht.

Nehmen wir an, es gäbe eine Bevölkerung – und die würde von einer neuen Krankheit angegriffen. Diese Krankheit ist hochinfektiös und im Nu ist die gesamte Bevölkerung davon erfaßt. Was dann?

Möglichkeit 1: Die Krankheit ist tödlich. Alle sterben. Kurzes Gastspiel, Fall erledigt.

Möglichkeit 2: Es gibt Überlebende. Spezies gerettet. Das Leben geht weiter. Kinder werden geboren. Die Zeit vergeht.

Und dann?

Warum auch immer, es gibt eine neue Infektionswelle. Das führt auf 2 weitere Möglichkeiten:

Möglichkeit 3: Die Krankheit erzeugt keine Resistenz, weshalb die Krankheit wieder zuschlagen und Opfer fordern kann.

Möglichkeit 4: Es gibt eine Resistenz. Bei der ursprünglichen Bevölkerung, die von der allerersten Infekionswelle überrollt wurde, ist diese Resistenz eingetreten, wie stark auch immer. Entscheidend sind jedoch die Kinder, die danach geboren wurden. Die haben diese Resistenz nicht. Bei einer neuen Infektionswelle erkranken (nahezu) alle, die noch keine Resistenz haben, also vor allem solche Kinder.

Nun kommt ein weiterer Faktor ins Spiel: wie aggressiv ist die Krankheit? Werden Alle infiziert und krank – oder gibt es Personen, die NICHT erkranken?

Wenn ALLE erkranken, ist der Fall einfach. Gibt es jedoch Personen, die verschont werden, dann sind die bei der aktuellen -und vielleicht auch weiteren – Infektionswellen “erst später” “dran”. Bis dahin vergeht Zeit. Vielleicht sind sie später schon erwachsen oder sogar alt. Und vielleicht hat sich ihr Immunsystem bis dahin weiter stark verändert.
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Der wichtigste Faktor ist also, daß die Krankheit nicht 100 Prozent tödlich ist, so daß es Überlebende gibt.

Faktor Nummer 2 ist die Resistenz. Denn ohne sie kann die Krankheit bei der nächsten Welle ALLE erfassen und nicht nur die, die noch keine Resistenz haben. Diejenigen, die die Resistenz haben, haben mindestens die Zeit gelebt, seit es die letzte Infektionswelle gab, sind also älter geworden.

Je weiter die Infektionswellen zeitlich auseinander liegen, desto größer die Alterung des Menschen.

Die Zeit spielt auch bei der Mutation der Erreger eine sehr große Rolle. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Zeit für Mutationen. Je mehr Mutationen, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Versagens des Immunsystems, das für diesen Angriff keinen passenden Erkennungs- und/oder Abwehrmechanismus hat.

Sind die Erreger immer wieder nur schwach mutiert oder hat das menschliche Immunsystem einen immer brauchbaren Andockpunkt für die Abwehr, kann der Infektionsangriff leichter zurückgeschlagen werden. Das heißt: bei schwacher Mutation und/oder möglichst immer brauchbarem Andockpunkt kann es eine lebenslange Immunität geben.

Allerdings ist das Immunsystem nicht perfekt und kann Fähgkeiten verlieren.

Keuchhusten gehört leider zu den Krankheiten, die keine lebenslange Immunität hervorrufen.
Folge: Ältere können dran erkranken und Kinder infizieren. Weil bei Älteren die Symptome nur schwach sind (warum auch immer) werden sie oft nicht bemerkt, so daß Ältere häufig gar nicht wahrnehmen, daß sie nicht mehr immun sind, sondern wieder erkrankt – und ahnungslos Andere damit anstecken.

Bei einer Krankheit mit mehreren unterschiedlichen DNA-Varianten kann (wenn es nicht jeweils den gleichen Andockpunkt für die Abwehr gibt) jede dieser Varianten für sich den Menschen infizieren. Das heißt: es gibt Mehrfachinfektionen.

Krankheiten ohne brauchbare Andockstelle sind des Teufels. Das erst recht, wenn sie sehr schnell mutieren. HIV ist so ein Fall.
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Jetzt könnte man denken, diese beschriebenen Szenarien wären doch sehr aus dem Musterkoffer eines Pharmavertreters. Leider sind sie es nicht. Ein Land, in dem sehr aggressive Krankheiten einfielen auf eine völlig unvorbereitete Bevölkerung, gibt es: Amerika. Mit den Eroberern und den Einwanderern kamen Krankheiten ins Land, die für die Überträger relativ harmlos waren, die Ureinwohner jedoch wie mit der Sense ummähten. Die Anpassung an die neue Situation erfolgte dann, mit der Zeit – oder gar nicht. Was wir heute sehen, sind die Überlebenden einer vor mehreren hundert Jahren erfolgten Krankheits-Invasion.

In Afrika gibt es als Gegenstück Krankheiten, die für die menschlichen Eindringlinge sehr übel sind. Die Eingeborenen hingegen sind längst an die Krankheiten angepaßt.
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Wesentliche Eigenschaften von “Kinderkrankeiten”:

Erstens: möglichst lange wirkende natürliche Resistenz nach Infektion.

Zweitens: die hohe Infektuosität. Eine Krankheit mit einer geringen Infektuosität wird lange brauchen, um möglichst viele Menschen zu infizieren. Bis dahin vergeht Zeit, so daß sie Viele erst im Erwachsenenalter erreicht – und dann nennt man die Krankheit nicht mehr “Kinderkrankheit”.




Wenn der Kühlschrank schmilzt
Tuesday 24 March 2015 @ 4:54 pm

Was tut ein Kühlakku?: Er kühlt. Bis seine Kapazität erschöpft ist und er die Umgebungstemperatur erreicht hat.

Grönland und die Antarktis halten riesige Mengen Wasser gefroren, das nun auftaut. Solange es taut, bleibt die Temperatur niedrig und gaukelt eine noch heile Welt vor. Doch dann beginnt das Inferno. Das Methanhydrat, das jetzt noch im Kältschlaf ist, wird wieder zu Gas und kommt in die Atmosphäre, wo es die Erwärmung noch weiter anheizt.

Es gibt kein Zurück.

“Greenland ice loss doubles from late 2000s”
http://www.bbc.com/news/science-environment-28852980




Deutschland schuldet Griechenland Reparationen
Friday 20 March 2015 @ 3:17 am

Anno 2013:

    [*quote*]
    ———————————————————————————
    Ergebnis des Athener Geheimberichts: Deutschland schuldet Griechenland Reparationen

    Von Georgios Christidis, Thessaloniki

    Noch ist der Bericht streng geheim – bald könnte er großen Ärger auslösen: Auf 80 Seiten arbeitet eine Expertenkommission der griechischen Regierung die möglichen Reparationsforderungen des Landes an Deutschland auf. Doch die Führung in Athen scheut sich, die Ergebnisse zu veröffentlichen.
    ———————————————————————————
    [*/quote*]
    Quelle:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bericht-deutschland-schuldet-griechenland-reparationen-a-892962.html

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Nach einer turbulenten Wahl dann, im Jahr 2015, – zwei Jahre sind vergangen! – ein noch turbulenteres Griechenland: die Forderungen der Griechen nach Reparationen werden härter. Doch die deutsche Regierung und (von mikroskopischen Ausnahmen abgesehen) die Parteien halten das für dreist. Es gäbe ja nicht einmal einen Friedensvertrag.
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Wer ist hier dreist?
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Es gibt ein Beispiel, das die nicht zu überbietende Verlogenheit der deutschen Politik auf eine so unglaublich einfache Weise zeigt, daß es Einem den Atem verschlägt: die “Judenbücher”. Da wurden in der Hitler-Zeit Bücher gestohlen und danach in Lagern, Archiven und Bibliotheken verstaut. Obwohl die Herkunft bekannt war. Obwohl eindeutig klar war, daß hier ein Verbrechen begangen wurde. Und wird.

Die Judenbuecher und das Vergessen

(http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/PR_fuer_Deutschland/Bremer_Uni_Schluessel_2009_04_p4_Judenbuecher_1.jpg
[Scan der Seite 4 des “Bremer Uni-Schlüssel”, Nr. 106, der Hauszeitschrift der Universität Bremen vom April 2009]

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2009. 64 Jahre nach Ende des Krieges! 64 Jahre! Dabei hätte man doch nichts anders tun brauchen als die Bücher zurückzugeben.

BÜCHER! Ganz einfach Bücher. Bücher, die in Regalen oder Kartons herumstehen. Bücher, die nicht mal einen besonders hohen materiellen Wert haben. Bücher, die herumstehen zu haben keinen Vorteil bringt.

Bücher, die Einem nicht gehören!

Milliarden Euro? Nein, nicht einmal diese lumpigen Bücher zurückzugeben hat man sich bequemt.

Aber Menschen, die ihre Abscheu gegen das Nazi-Regime kundtun, indem sie zum Beispiel ein durchgestrichenes (!) Hakenkreuz öffentlich zeigen, die werden von der deutschen Justiz angezeigt. Und verurteilt.
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Die Gesetze über Nazi-Embleme und sonstwas, diese Gesetze sind nichts als ein einziger Betrug, nichts als eine verrottete, niederträchtige Lüge. Es geht weder den Politikern noch der Justiz um Gerechtigkeit, und schon gar nicht um die Menschen. Und am allerwenigsten um Menschlichkeit, um Mitgefühl für die Opfer des Nazi-Regimes. Nein, es geht einzig und allein darum, einen Gesslerhut hoch zu halten.

Damit bricht die ganze angebliche “Betroffenheit”, bricht die ganze Heuchelei zusammen. Es ist alles nichts als eine einzige Farce.
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Nun, es gibt Jemanden, der diese Verlogenheit all die Jahre immer und immer wieder kritisiert hat, vor allem auch den nicht vorhandenen Friedensvertrag. Wer? Die Rechtsradikalen – wenn auch mit anderen Absichten.

Mutet es nicht seltsam an, daß – und wie sehr! – die Rechtsradikalen recht haben? Ausgerechnet die! Keine Satire kann diese Groteske überbieten.
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Das Wort “Friedensvertrag” stammt nicht von mir. Schauen Sie sich die Nachrichten an. Sehen Sie und hören Sie, wer davon spricht, daß es keinen Friedensvertrag gäbe, und, weil es keinen Friedensvertrag gäbe, Griechenland keine Reparationen bekommen würde.

Es gibt einen “2+4-Vertrag”. Genau! Der in Wahrheit ein Friedensvertrag ist, auf seine Weise, aber nicht Friedensvertrag heißt. Weil man das Wort nicht wollte. Weil man ganz bewußt betrügen wollte.

Diese Situation sprengt jede Vorstellungskraft.

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StarTrek has died.
Tuesday 3 March 2015 @ 10:34 pm

Leonard Nimoy, 1931-2015
(courtesy TG-1)

Some days ago Leonard Nimoy died. He was not the first of the film crew to die. There were others. They faded away, and nearly no one noticed…

This is the crew of the first StarTrek series

    James T. Kirk *** William Shatner
    Spock *** Leonard Nimoy
    Leonard McCoy *** DeForest Kelley
    Montgomery Scott *** James Doohan
    Nyota Uhura *** Nichelle Nichols
    Hikaru Sulu *** George Takei
    Pavel Chekov *** Walter Koenig
    Christine Chapel *** Majel Barrett
    Janice Rand *** Grace Lee Whitney
    Saavik *** Kirstie Alley
    *** Robin Curtis
    Sarek *** Mark Lenard
    Amanda Grayson *** Jane Wyatt

Five of the actors died. Five.

    Mark Lenard (October 15, 1924 – November 22, 1996)
    Jackson DeForest Kelley (January 20, 1920 – June 11, 1999)
    James Montgomery “Jimmy” Doohan (March 3, 1920 – July 20, 2005)
    Jane Wyatt (August 12, 1910 – October 20, 2006)
    Majel Barrett-Roddenberry (February 23, 1932 – December 18, 2008)

I can’t remember a salute. I can’t remember a president’s obituary message.

    Leonard Simon Nimoy (March 26, 1931 – February 27, 2015)

Now Leonard Nimoy died, and a wave of sorrow rolls over the globe. What made the difference?

Frankly speaking, the StarTrek series was as miserable as other movies. Some “science fiction”, some tech scenes, and many, many brawls. No big difference to westerns, except for some vocabulary and for the costumes. As lame and as annoying as so many crime stories, western stories, and science fiction stories.

Except for one detail: an alien, not too much different from man, except for his ears, was not the typical type of alien, but cool, witty, and very logical, a distinguished person.

Series like StarTrek have a hero, the big boss, the commander, the captain, and some other roles, and they all hop from adventure to adventure.

With StarTrek – unintentionally – the real hero was not the leading person, the captain of the ship, no, it was the alien. He was the gray eminence.

The series flopped. StarTrek was broadcast from 1966 to 1969, then withdrawn. It was an ordinary, short-lived series. And it had some bad air among some of the actors, with the captain of the ship, being the core of the problem. No good, really.

StarTrek was dead. But for some strange, some really weird spark of fate, it got to life again, when it was broadcast again, to fill the endless hours of advertising age. This time people got attracted by the calmness and the logical thinking. By Spock. StarTrek was Spock. StarTrek grew to fame.

So, with the death of Leonard Nimoy, the one who was the calm and witty and thoughtful gray eminence in the series, StarTrek era now is over. The captain still is alive, but his death will pass, he will fade away like the first five.

StarTrek actually is Spock, nothing less, no one less.

In contrast to a simply-knitted captain who never got much over the fence of his western behaviour, stepping from one dense stereotype to the very same, from one dense cliché to the very same, Spock was a cool, thoughtful person. Bright, fair, and human. Not in for making money, not in for big honour, not in for fights. The clear contrast to the James Average Kirk.

And now — he is dead.

The influence of the ship’s engineer Montgomery Scott and of Spock to interest children in science, to study sciences, to get interest in astronomy and astronautics, is there, and it is realized.

But there is one more, one really, really big movement, one big impact, which is caused by Spock, and the whole series, which is overlooked completely: the deep, deep dive into esoteric.

While on one hand the series pushes science, causes interest in science, on the other hand it is a strong rollback into primitive behaviour, into tribal patterns and tribal stereotypes. The so well known greeting, with the hand held like a “v”, is one of them.

The later series got really deep into this. They lack the gray eminence, they lack the wit and the calmness and the coolness. They are remakes and remakes and remakes of the ever same stereotypes and patterns. They only lived from the fame of the first series. Because they were StarTrek. Had they had other names, they would have flopped…

So StarTrek was from 1966 to 1969. And it is long dead.

What is not dead is the now 5 decades of commercial exploitation, which now will decline. And what is not dead is the horrible tribal nonsense, from “honour” to behaviour patterns, which is rooted so deeply. One might think that StarTrek means science, only science. But actually, it does not. It is a rollback into the dark ages of esoteric, into fairy tales and stereotypes. Into magic. Into mystery.

The only other character I know of to show some wit and clear thinking is “Q”, in some later series — who did not make it. On one hand he was too intelligent for the series, and on the other hand the playwrights spoiled the character by adding too much esoteric and mystery.

StarTrek is dead. But the decades and decades of its consequences, they are not over.

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kleiner Umfall an der Datentankstelle
Saturday 28 February 2015 @ 10:02 am

Journalisten! Proletarier! Datenknechte!

Liebes Fußvolk der Datateria, die Sprache und die Perzeptionslogistik der Oligarchen haben ein kleines Präsent für Euch:

Angenommen, es gäbe eine Firma N. Nicht zu verwechseln mit der Firma T oder der Firma O.

Firma N tut, was so viele Firmen tun, sie ist Wiederverkäufer und routet ständig Datenverkehr. Analog gibt es ab Stufe X ja nicht mehr.

Firma N ist eine ganz normale Firma. Firma N macht Geschäfte. Firma N kauft Datenverkehr. Firma N mietet sich vielleicht hier oder da eigene Knotenrechner an, vielleicht sogar Datencenter.

Und dann sind da noch die Firmen X, Y, und Z, alle im gleichen Metier. Niemand weiß, wer dahinter steckt, wer mit wem gerade handelt, und WAS ge- und verkauft wird.

Es ist völlig NORMAL, Datenleistungen zu handeln, zu vermieten, mal kurz, mal langfristig.

Die Endkunden, also Ihr, bekommt davon überhaupt nichts mit. Ihr zahlt irgendwem irgendwann irgendwohin Geld, aber wer WIRKLICH mit Euren Daten hantiert, DAS wißt ihr nicht.

Ihr wißt also nicht, daß alles über Eure SIM-Karte plötzlich über ganz andere Kanäle läuft.

Wozu teure Spionage-Technologie, wenn man die Daten nur anders routen muß? Gesteuert über eine SIM ist das völlig transparent, also nicht zu sehen.

Wenn jemand Euch ausspionieren will, kauft er das Paket, in dem Euer Routing mit drin ist. Schon wird über SEINE Leitungen geroutet und er kann ganz bequem ALLES mitlesen mit minimalem Aufwand.

Firma N ist übrigens im Spionagegeschäft. Spionage kann man auch outsourcen…
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Ach, da war ja noch etwas. Früher, letztes Jahrhundert oder so, da waren unten an den Notebooks diese häßlichen Aufkleber mit Seriennummern. Die gibt es nicht mehr. Wozu auch? Das ist alles innen im System indexiert, jedes Teil hat seine Identifizierungsnummer, und das erste, was das Ding macht, wenn es ins Netz geht: sich damit bei Microsoft und den anderen Terroristen einloggen…
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Wenn “sie” Euch den “perfekten Datenschutz” anbieten, subkutane Ident-Transponder für den Zugriffsschutz auf Euren PC, dann wißt Ihr, wo Ihr seid: im Zoo. Auf der anderen Seite der Glasscheibe…




Intellektuelle
Saturday 21 February 2015 @ 12:17 pm

Die “ZEIT”, das war früher die Zeitung für Intellektuelle: Wer die kaufte (wenn auch nicht las), der war intellektuell. Er mußte nur mit dem Ding in der Hand gesehen werden.

Ich erinnere mich noch daran, wie der Sohn einer Lehrerin unbedingt meinte erzählen zu müssen, daß er die “ZEIT” läse. In dem Moment wünschte ich, ich wäre wieder daheim, auf dem Mars. Und dachte – mit gefrorenem Gesicht – so weit hinter den feindlichen Linien, daß Schweigen die beste Deckung ist.

Die Briten unterscheiden “intellectuals” und “intellectualists”. Aber die haben ja auch welche, die sie unterscheiden können!

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Die Tragikomik der Realsatire
Saturday 21 February 2015 @ 6:38 am

Die Tragikomik der Realsatire

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Die Presse über die Lügenpresse
Friday 20 February 2015 @ 7:59 am

Eine der Eigenheiten bundesrepublikanischen Freiheitswesens ist es, daß die ECHTE deutsche Freiheit für dieses Land aus dem Ausland hochgehalten wird — makabrerweise sehr intensiv in Ländern, wo die Presse am Ort – und erst recht die Freiheit dort – sehr wenig zu sagen hat.

Aber es ist ja nicht so, daß es in Deutschland selbst gar keine Fackelträger gibt. Dieser pfeift heute fröhlich sein Lied: Hadmut Danisch. Er ist Informatiker und kann etwas, das Journalisten nicht so zu eigen ist: logisch denken.

Was noch schlimmer ist: schreiben kann er auch.

In seinem Blog [1] findet sich mancherlei Wortgetier, dessen Vergnüglichkeit zum Lesen reizt.

Den folgenden Blog-Artikel darf ich freundlicherweise übernehmen.

    [*quote*]
    —————————————————————-
    Hadmut Danisch
    Ansichten eines Informatikers

    Die Presse über die Lügenpresse
    Hadmut
    19.2.2015 20:27

    Lesenswerter (böser) Artikel [2] in der Neuen Zürcher Zeitung über die Medienverhältnisse in Deutschland.

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Schon tags darauf zeigten Teilnehmer der Pegida-Proteste wieder Schilder mit der Parole «Wahrheit statt Lügenpresse» und erinnerten so daran, dass in Deutschland die Medienverdrossenheit in Medienverachtung umgekippt ist.
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    “…Medienverdrossenheit in Medienverachtung umgekippt…” Schön gesagt. Muss ich mir merken.

    Scheint sich auch was zu tun:

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Eine Zeitlang reagierten Medien darauf mit einer Mischung aus Ignoranz und aggressiven Gegenvorwürfen, welche die Kritiker als Internet-«Trolle», habituelle Querulanten oder politische Extremisten klassifizierten.

      Bleierner Konsens

      Nun ist ein anderer Ton zu hören. Ausgerechnet die beim Publikum so erfolgreiche Wochenzeitung «Zeit» formuliert deutliche Selbstkritik. Nach Ansicht leitender «Zeit»-Redaktoren hat die deutsche Konsensgesellschaft «eine Menge unbehandelter dunkler Materie» [3] aus der öffentlichen Kommunikation ausgeschlossen. Überrascht liest man in einer Zeitung, der in Fragen geschichts- und gesellschaftspolitischer Korrektheit so leicht kein anderes deutsches Blatt das Wasser reichen kann, dass «im Zuge der Entideologisierung, Entfeindung und Versachlichung der deutschen Politik das Spektrum tolerierter Positionen immer enger geworden» sei. Und: «Während die Medien seit Jahren die ‹Langeweile› der Politik bejammern, haben sie zugleich leidenschaftlich die Rolle des Grenzwächters übernommen. Die Medien, die den bleiernen Konsens kritisieren, sanktionieren zugleich seine Missachtung.»
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    Ui.

    Sogar die ZEIT gibt zu, dass sie selbst auf die Alternativlos-Masche machen. Leisten sich aber einen enormen Hammer. Ich zitier’s nochmal (diesmal direkt aus der ZEIT) [3]:

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Offenbar ist im Zuge der Entideologisierung, Entfeindung und Versachlichung der deutschen Politik das Spektrum tolerierter Positionen immer enger geworden.
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    Huhahahahaaaaa. Die prügeln Gender durch, Ideologisieren, bauen das Feindbild “weißer Mann” auf, sind extrem unsachlich und nennen das “Entideologisierung, Entfeindung und Versachlichung der deutschen Politik”. Sind die noch ganz dicht? Wann gehen die endlich pleite?

    Da gibt’s noch so einen Brüller:

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Ähnliche Töne finden sich auch in anderen führenden Medien und bei Politikern. So monierte etwa Deutschlands Aussenminister Frank-Walter Steinmeier bei der Verleihung der Medienpreise Lead Awards: «Es gibt eine erstaunliche Homogenität in deutschen Redaktionen, wenn sie Informationen gewichten und einordnen. Das Meinungsspektrum draussen im Lande ist oft erheblich breiter.»
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    He. Moment mal. Steinmeier ist SPD, und SPD ist – neben Grünen – da von allen am Schlimmsten, von durchgegendert, durchideologisiert, political-correctness-getrieben. Und ausgerechnet der beklagt die Homogenität, die die SPD selbst produziert und erzwingt?

    Meine Güte, sind die verlogen.

    Der NZZ-Artikel [2] ist durchaus sehr lesenswert, und gibt schöne Beispiele dafür, wie die »Lügenpresse« böswillig falsch berichtet.

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Die Aufklärer, die hier auftreten, reden im Gestus strenger Kolonialoffiziere, die ihren noch immer nicht diskurshygienisch stubenreinen Eingeborenen die Leviten lesen, aber auf keinen Fall zuhören wollen.[…]

      In einer kuriosen Volte geriert sich als faktisch konservatives Establishment, was sich vom Selbstverständnis her eher linksliberal und grün-alternativ fühlt. […]

      Dabei sind die Konturen der einzelnen Medien ebenso abgeschliffen wie im überwältigenden sozialdemokratisch-ökologischen Konsens der deutschen Politik, an den sich Medien gern anlehnen. Explosive Konfliktthemen werden gern ausgeschlossen, wenn ihre öffentliche Erörterung als «nicht hilfreich» gilt. Polarisierungen werden lieber künstlich erzeugt und in Debatten mit bekannter Dramaturgie übergeführt. Das alles ist «bequem, langweilig, vorhersagbar» (Hachmeister).
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    Und ausgerechnet der Steinmeiner von der SPD rügt Homogenität.
    —————————————————————-
    [*/quote*]

.

Hadmut Danisch schreibt nicht nur, er hat auch Gäste. Die kommentieren. Der erste schreibt [4]:

    [*quote*]
    —————————————————————-
    derdiebuchstabenzählt
    19.2.2015 21:47

    Ich weiß nicht, entweder sind die Pressefritzen überheblich, wirklich blöde oder betreiben Propaganda.

    Ich lese eigentlich lieber die Kommentare, als die jeweiligen Artikel dort. Es werden zB bei Gender und Feminismusthemen in den Kommentaren immer Fakten gebracht, zB zum Gender Pay Gap, die die Behauptungen der Artikel wiederlegen. Ein Journalist sollte doch diese Kommentare lesen und sich Gedanken machen oder diese Fakten mal prüfen. Nix, nada passiert da. Im nächstem Artikel tauchen die Behauptungen wieder auf und das Spiel geht von vorn los.

    Die wollen gar nicht wissen und die Wahrheit schreiben. Nur was das genau soll, ist mir nicht klar.
    —————————————————————-
    [*/quote*]

Eben diese Beobachtung “Die wollen gar nicht wissen.” mache ich seit Jahren, unter anderem auch – und da besonders intensiv – in der Impfgegner-Szene.

Das Phänomen des nicht-wissen-Wollens ist weit verbreitet, es ist ÜBERALL auf der Erde zu sehen. So beschrieb es neulich in den USA Jon Stewart von der “Daily Show” [5] in “Les Measlerables” [6] zum Thema Masern-Ausbrüche; er nannte die vorsätzliche Dummheit der Impfgegner “mindful stupidity”. Endlich! Er hat als nahezu Einziger das gesagt, was die Medien NICHT sagen.

Eben diese vorsätzliche Dummheit, die “mindful stupidity”, wurde auch als Kritik in Deutschland genannt.

Wo? Bei den “Pegida”-Demonstrationen, als Kritik an der “Lügen-Presse”.

Das heißt: Die “Pegida”-Teilnehmer haben genau das beschrieben, was die NZZ den deutschen Medien IMMER NOCH vorhalten muß. Das heißt: Die “Pediga”-Teilnehmer haben recht und hatten recht. Sie hatten von Anfang an recht mit ihrer Kritik und sie hatten von Anfang an recht mit ihrer Ablehnung der Presse.

Erstens berechtigte Kritik und zweitens keine Unterwerfung unter die Könige der Medien. Ein Doppelschlag. Und gerade Insubordination können die Medienfürsten nun gar nicht leiden. Oh, was wurden sie garstig.

Woraufhin sich die Wut der Bürger erst recht in Demonstrationen entlud.

Demonstrationen! Man stelle sich vor: Demonstrationen! In Deutschland. Wo man selbst für eine Revolution eine Erlaubnis und 3 Stempel braucht.

Anstatt einen Existenzberechtigungsnachweis zu liefern, erklären die deutschen Medien die Bürger für dumm, nennen sie sogar rechtsradikal — in Manier jener dumm-dreisten Politiker, die behaupten, man müsse “es” (egal, was es ist — irgendein Etwas, das die Bürger mit recht NICHT wollen) den Bürgern nur recht “nahe bringen” und LANGE GENUG “nahe bringen”, dann würden sie den Politikern schon folgen.

Aber Politik ist keine Hundedressur.

Die mit Abstand größte Partei ist die der Nichtwähler, das ist rund die Hälfte der Wahlberechtigten, oft genug weit mehr als die Hälfte.

Und Mediums-Journalisten? Sind heute nur noch eine Randerscheinung. Deutschland hat 82 Millionen Bürger, die nahezu vollzählig ins Internet gehen, dort lesen und schreiben. Die Bürger brauchen keine Verlags-und Radio/TV-Journalisten mehr, DIE BÜRGER sind die Presse! [1]

Die Bürger haben von den Politikern die Nase voll und sie haben von den Journalisten die Nase voll.

“Wir sind das Volk.”

Venceremos!
.

[1] http://www.danisch.de/blog/

[2] http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/aerger-mit-der-luegenpresse-1.18484768

[3] http://www.zeit.de/2015/05/konsensgesellschaft-alternativlosigkeit-dagegen/komplettansicht

[4] http://www.danisch.de/blog/2015/02/19/die-presse-uber-die-lugenpresse/#comment-69714

[5] http://thedailyshow.cc.com/

[6] http://media.mtvnservices.com/embed/mgid:arc:video:thedailyshow.com:0877688f-33a3-4e0b-b377-d2b4a378c59c




Geheimjustiz im Blätterwald?
Thursday 19 February 2015 @ 7:31 pm

Ich habe mich mit den Gepflogenheiten in Deutschland, Österreich und Schweiz nicht näher beschäftigt, kann mich aber auch nicht erinnern, beim Überfliegen einiger Entscheidungen des Presserats von einer Geheimhaltung über dessen Entscheidungen gelesen zu haben.

In Australien ist jetzt Blutrünstiges zum Thema geworden:

http://www.theaustralian.com.au/business/media/the-australian-published-the-truth-on-mh17-chris-mitchell-responds-to-press-council/story-e6frg996-1227225431181

Neue Whistleblower ante portas?

—–
“Die Deutschen hat man gefragt, warum sie Hitler nicht verhindert haben.
Euch wird man fragen, warum Ihr Java(script) nicht verhindert habt.”
http://www.ariplex.com/petra/petracom.htm

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An der Heimatfront
Thursday 19 February 2015 @ 7:18 pm

Liebe Freunde,

das Leben ist hart. Wir sind von Feinden umzingelt. Terroristen und Spione überall. Wie gut, daß es noch die Aufrechten gibt, die Zeitungen, die die Fackel der Wahrheit …

Nein, so ist das nicht. Nein, so ist das nicht. Terrorismus: ja. Spionage: ja. Aber mit den Aufrechten, da hapert es, da ist was faul.

Mely Kiyak, ich lese gerne, was sie schreibt, sie hat ja so recht. Aber ist ihr eigentlich aufgefallen, was der Verlag damit anstellt?

Als Abonnent des Newsletters ihres Blogs “Kiyaks Deutschstunde” bekomme ich vom Absender ZEIT ONLINE für den neuesten Blog-Artikel heute (18.2.2015) diese URL:

http://newsletterversand.zeit.de/go/9/170YRYM4-191RXZTT-12XV2XJF-4S1NTY.html

[1]

Sieht ein bißchen seltsam aus, nicht wahr? Irgendwie verschlüsselt, was auch immer verschlüsselt sein mag.

Der Text, den man dann als Web-Seite auf den Schirm bekommt, ist der reine Text. Ohne Firlefanz. Und ohne Reklame und ohne die Kommentare.

Allerdings sieht im Adreßfeld des Browsers die Sache ganz anders aus, nämlich so:

http://newsletterversand.zeit.de/ov?mailing=191RXZTT-18WAQV3&m2u=170YRYM4-191RXZTT-EZ9X5H

Seltsam, nicht wahr?

Geht man dagegen über die Homepage der ZEIT los und folgt den Links DORT, so erreicht man den Blog-Artikel mit dieser URL:

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2015-02/judentum-antisemitismus-merkel-kiyak-deutschstunde

DAS ist ein ganz anderes Tier, subversiv für die Suchmaschinen vertitelisiert, eine “sprechende URL”.

Dem Server kann das egal sein. Wer dagegen als Mensch so eine lange URL tippen muß, ist weniger glücklich, weil jedes Zeichen mehr die Wahrscheinlichkeit eines Tippfehlers vergrößert. Einfach eine Nummer zu nehmen (die “Süddeutsche Zeitung” hat es inzwischen begriffen), ist VIEL, VIEL einfacher.

Aber mit einer Nummer kann man die Suchmaschinen nicht bescheißen. Pardon my French, aber das muß in dieser Härte gesagt werden. Wer einmal eine URL von der Länge eines ganzen Satzes eingegeben hat, weiß, wovon ich rede.

Muß man Jemandem am Telefon diesen Satz als URL auch noch buchstabieren, dann hat man ein echtes Problem. Mache man das bitte als Ferngespräch mit einem Texaner, oder einem Alaskaner, dann weiß man, was man hat. Ärger, und den nicht zu knapp!
.

Warum wird aus

http://newsletterversand.zeit.de/go/9/170YRYM4-191RXZTT-12XV2XJF-4S1NTY.html

das?:

http://newsletterversand.zeit.de/ov?mailing=191RXZTT-18WAQV3&m2u=170YRYM4-191RXZTT-EZ9X5H

,obwohl der normale Surfer dies bekommt?:

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2015-02/judentum-antisemitismus-merkel-kiyak-deutschstunde

Die letztere URL ist eindeutig und Jeder bekommt die gleiche. Aber die erste ist verschlüsselt und gibt Aufschluß darüber, WER sie gemailt bekam.

Die zweite zeigt an, daß der Artikel gelesen wurde – und dazu erreicht wurde über den identifizierten Newsletter-Empfänger.

Richtig interessant wird es, wenn man die URLs weitergibt: jeder der uns Folgenden hinterläßt mit uns eine Datenspur.

Was an uns, die wir uns an Mely Kiyak’s Deutschstunde erfreuen, ist so bemerkenswert, daß der Verlag uns UND UNSERE UMGEBUNG, der wir die URLs weitergeben, nachspioniert?

Wir sind, und da habe ich die Überschrift in voller Absicht gewählt, an der Heimatfront, da, wo die Spionage mitten durch unsere Wohnzimmer und unsere Büros – mitten durch unser Leben – über den Bildschirm läuft.

Freiheit ist was anderes.
.

[1] 191RXZTT stand natürlich nicht da, sondern eine Zeichenkette, die ich hier unkenntlich gemacht habe
—–
“Die Deutschen hat man gefragt, warum sie Hitler nicht verhindert haben.
Euch wird man fragen, warum Ihr Java(script) nicht verhindert habt.”
http://www.ariplex.com/petra/petracom.htm

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‘Ab 2016 kriegt jeder EU-Bürger ein Girokonto’
Tuesday 17 February 2015 @ 3:28 am

“Ab 2016 kriegt jeder EU-Bürger ein Girokonto” schreibt heute morgen die JuraForum.de-Redaktion. Da freut sich der Bürger, denn das Leben ohne Konto ist hart, und für Viele war ein Konto unerreichbar…

    http://www.juraforum.de/ratgeber/bankrecht-kapitalmarktrecht/ab-2016-kriegt-jeder-eu-buerger-ein-girokonto-darf-jetzt-jeder-ein-girokonto-haben

    [*quote*]
    —————————————————–
    Ab 2016 kriegt jeder EU-Bürger ein Girokonto – Darf jetzt jeder ein Girokonto haben?

    Autor: JuraForum.de-Redaktion, verfasst am 17.02.2015, 09:19

    Der Teufelskreis ist bekannt: Wer kein Konto hat, bekommt keine Wohnung. Wer keine Wohnung hat, bekommt wiederum kein Konto. Und die Aufzählung kann weiter gehen. Um das zu verhindern, erließ die Europäische Kommission eine Richtlinie, die jedem EU-Bürger das Recht auf ein Basis-Girokonto einräumt (Richtlinie 2014/92/EU).

    Warum hat jetzt jeder das Recht auf ein eigenes Girokonto?

    Ein Girokonto ist heutzutage wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme am Alltagsleben. So benötigt man ein Konto für die Anmietung einer Wohnung, für die Auszahlung des Gehalts sowie für die Überweisung der laufenden Kosten. Auch benötigt man ein Konto, wenn man im Internet etwas kaufen will. Wer über kein eigenes Konto verfügt, muss häufig Bareinzahlungen vornehmen, die zusätzliches Geld kosten. Auch können die Menschen in diesen Fällen Geld nur bar empfangen. Um all diese Probleme zu vermeiden, wurde eine Richtlinie erlassen, die jedermann ein Girokonto ermöglichen soll.
    —————————————————–
    [*/quote*]

Ein tödlicher Irrtum!

Wer glaubt, jetzt wäre endlich etwas gewonnen, der irrt.

Erstens hat der Bürger demnächst das Recht auf ein Konto. Aber wie steht es mit den Kosten? Die Banken KÖNNEN nicht verpflichtet werden, Konten kostenlos zu vergeben (und erst recht die Buchungen!).
Das heißt: Der Bürger hat zwar das Recht auf ein Konto. Aber: MUSS er eines haben?

Der Bürger hat ein RECHT auf den Fernsehempfang. Aber: MUSS er einen Fernseher haben? Und, ob er nun einen Fernseher oder ein Radiogerät hat oder nicht, ZAHLEN muß er dafür. Zwangsweise, per Gesetz so festgelegt.

Zweitens: Wenn JEDER Bürger das Recht auf ein Bankkonto hat, entfällt schlagartig die bisherige Notwendigkeit von Bargeld. Damit kann von einer Sekunde zur nächsten der gesamte Bargeldverkehr eliminiert und Zahlungen ausschließlich per Scheckkarte mit elektronischer Geldbörse erzwungen werden – wenn nicht vom Gesetzgeber, so von den Banken. Und die sind selbstverständlich nicht verpflichtet, dies kostenlos geschehen zu lassen, sondern – wie bereits geschehen – DABEI an einem parasitischen Provisionsgeschäft bei jeder einzelnen Transaktion beteiligt.

Das Recht auf ein Girokonto ist der erste Schritt zur Vernichtung des Bargelds UND zum noch stärkeren Parasitismus durch die Banken.

Bleibt die Frage: Wer hat diese Deals zur Vernichtung der persönlichen Freiheit eingefädelt?

Denn: Mit der Vernichtung des Bargelds ist gleichzeitig auch die letzte Anonymität des Bürgers vernichtet. Jetzt herrscht der blanke Terrorismus durch die Obrigkeitsoligarchie; der Staat mitsamt allen Bürgern ist endgültig ihr Besitztum.




Heute morgen, um 10:06 Uhr, kam eine Meldung mit diesem sensationellen Detail:
Tuesday 17 February 2015 @ 2:44 am

Guten Morgen,

ich wünsche, wohl geruht zu haben. Dieser Schlaf, er dauerte nunmehr über 18 Jahre.

Heute morgen, um 10:06 Uhr, kam eine Meldung mit diesem sensationellen Detail:

    [*quote*]
    ——————————————————–
    Als besonders intensive Angriffsmethode hebt Kaspersky die Fähigkeit der Gruppe hervor, die Firmware von Festplatten bekannter Hersteller zu manipulieren. Die entsprechende Malware habe man in zwei Festplatten gefunden. Dass die NSA intern erklärt, dazu in der Lage zu sein, hatten bereits Jacob Appelbaum und Der Spiegel anlässlich des 30C3 in Hamburg öffentlich gemacht.
    ——————————————————–
    [*quote*]

Die heutige Meldung:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Equation-Group-Hoechstentwickelte-Hacker-der-Welt-infizieren-u-a-Festplatten-Firmware-2550779.html

Wie gesagt: Guten Morgen! Darüber habe ich nämlich schon in/vor 1996 geschrieben, damals noch im Print:

    http://www.ariplex.com/petra/petra000.htm
    [*quote*]
    ——————————————————–
    (Veröffentlicht in Print, in der Zeit vor dem 01.10.1996, als ich noch keine Web-Site hatte.)

    P-040

    Die ungeheuren Produktionsstückzahlen bei Festplatten haben interessante Nebenwirkungen: Wird demnächst bereits beim Plattenhersteller die Software aufkopiert (im Rahmen der ohnehin notwendigen Tests), so daß der Händler noch weniger Zeit für die Installation braucht, also Zeit (und damit Geld) spart? Wird uns das eine neue Dimension des Bundling bescheren, etwa in der Form: “1-GigaByte-Platte, EIDE, Windows 95 – Hersteller zweitrangig?” Das ist leider nicht so exotisch, wie es klingt! Die urheberrechtlichen Dinge sind dabei leicht zu lösen, denn es könnte ein spezielles Programm geben, mit dem nur der Händler im direkten Dialog mit dem Onboard-Controller der Platte die Programme freischalten könnte.

    Das führt zwangsläufig zu weitaus schlimmeren Dingen: Was ist auf den Platten, was wir als Anwender nicht sehen? Wann kommt der Tag, an dem auf der Platte gelagerte Software freigeschaltet wird durch einen Zugriff auf das Internet – von uns unbemerkt ausgelöst durch ein Programm (zB. NetzUmhang [1]), das permanent unsere Aktivitäten mitverfolgt und sie auf für uns nicht zugängliche interne (System-)Bereiche auf der Platte notiert…!?

    Es ist nicht 1984 und es ist nicht “fünf Minuten vor Zwölf”, denn die Allianz zwischen “latenter Software” und der Hardwareindustrie existiert bereits. Die Frage ist also nicht, ob es diese Dinge gibt, sondern wie weit sie schon fortgeschritten sind!
    ——————————————————–
    [*/quote*]

“Wollt Ihr die totale Identifikation?” [2]

Grüße aus der Provinz

[1] “NetzUmhang” = Netscape, ein damals sehr weit verbreiteter Browser
[2] http://www.ariplex.com/petra/petracom.htm

—–
“Die Deutschen hat man gefragt, warum sie Hitler nicht verhindert haben.
Euch wird man fragen, warum Ihr Java(script) nicht verhindert habt.”
http://www.ariplex.com/petra/petracom.htm

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‘…und bis heute habe ich darüber geschwiegen.’
Tuesday 17 February 2015 @ 1:43 am

Bevor die folgende Web-Seite – aus welchen juristischen Gründen auch immer – möglicherweise verschwindet, sollte man unter Umständen einen Blick drauf werfen…

    https://heisersstimme.wordpress.com/2015/02/16/sz-leaks-schleichwerbung-fur-steuerhinterziehung/

    [*quote*]
    ——————————————————-
    klar und deutlich
    Hier spricht Sebastian Heiser

    SZ-Leaks: Schleichwerbung für Steuerhinterziehung

    Offshore-Leaks, Lux-Leaks und jetzt Swiss-Leaks: Die Süddeutsche Zeitung ist das Sturmgeschütz des Finanzamts. Die Redaktion veröffentlicht regelmäßig Informationen aus internen Bankunterlagen, an die sie durch Whistleblower kommt. Was die Zeitung nie erwähnt: Dass sie selbst ihre Leser auf die Steuerhinterziehung im Ausland hingewiesen hat und sich dafür von den Banken bezahlen ließ. Ich war damals in der Redaktion dafür zuständig. Es war das Jahr 2007, es war mein erster Job nach dem Studium und bis heute habe ich darüber geschwiegen.
    ——————————————————-
    [*/quote*]

Übrigens ist da noch etwas:

“Weltweite Medienkooperation enttarnt Steuerparadiese”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7754

“Panama, oh schönes Land der kapitalen Kapitalien”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1286

“Sebastan Heiser: Die Rechtslage bei verdeckten Recherchen”
http://ariplex.com/folia/archives/228.htm

Rauhes Land, so ganz allein zwischen den Buchstaben und Ziffern. Und erst die Kommas!…

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Die ultimativen Terroristen
Sunday 15 February 2015 @ 4:27 pm

Liebe Freunde,

wir erleben eine brutale Welle der Gewalt. Nein, ich meine nicht Kopenhagen, Braunschweig, oder sonstwo. Ich meine ZUHAUSE!

Vor über 40 Jahren habe ich eine SF-Geschichte gelesen, die ich nicht mehr vergessen werde. Sie handelt von Menschen in einem Gebiet in einer Stadt. Das Areal gehört einer Firma. Die Menschen darin auch. Sie dürfen nur essen, trinken, kaufen, tun, was von der Firma ist.

Ein anderes Areal gehört einer anderen Firma. Feinde. Darf man nichts von kaufen. Ist verboten.

Ein anderes Areal gehört noch einer anderen Firma. Feinde.

Und noch mehr Feinde.

Denken? Verboten.

Wie gesagt, ich werde diese Geschichte nicht vergessen. Warum? Weil wir immer und immer mehr in diese Situation gepreßt werden. Mit brutaler Gewalt.

Microsoft zerstört unsere Sprache. [1]

Google stiehlt unsere Fotos, unsere Häuser und unsere Gesichter.

Adobe ist eine Spionagefirma [2]. Will man zur Videowiedergabe in einem Browser das Adobe PLUG-IN für Flash-Player installieren (weil zB Jon Stewart nur so zu sehen ist), installiert Adobe ungefragt einfach drauflos rotzfrech Google Chrome. Obwohl bereits 2 Browser installiert sind!

Opera installiert eine Reihe von Identifikationsmarkern, die bei Programmstart sofort ins Netz zu den Spionagefirmen gesandt werden. Die Marker werden PERMANENT eingesetzt zur Überwachung des Browser-Anwenders.

Und jetzt das:

    http://www.theverge.com/2015/2/11/8017771/samsung-smart-tvs-inserting-unwanted-ads

    [*quote*]
    ———————————————————
    Samsung’s smart TVs are inserting unwanted ads into users’ own movies

    By James Vincent
    on February 11, 2015 05:15 am
    @jjvincent

    Samsung’s smart TVs have already come under fire this week for a poorly worded privacy policy that apparently let the devices listen in on owners’ conversations. Now, there are reports that the sets are inserting ads “every 20-30 minutes” into users’ own, locally stored content. There’s been a string of complaints online by customers using third-party video apps such as Plex and Australian service Foxtel, with most referring to rogue Pepsi ads interrupting their viewing. “After about 15 minutes of watching live TV, the screen goes blank, and then a 16:9 sized Pepsi ad (taking up about half the screen) pops up,” wrote a professed Samsung smart TV owner on Foxtel’s support forums. “It’s as if there is a popup ad on the TV.”
    […]

    However, despite these earlier complaints it seems the same Yahoo scheme might also be to blame for the new intrusions, with Reddit users advising one another to uncheck the web company’s privacy notice to disable the ads. At the time of writing, Samsung hadn’t responded to our request for comment, but the company’s Australian division told CNET that ads seen by the country’s users were the “result of an error that occurred as part of a recent software update that was not intended for the Australian market” and that the problem was now “rectified.” Note that Samsung isn’t saying that the ads weren’t planned — but merely that they weren’t planned for the Australian market.

    The internet has given consumers more control than ever before over what TV they watch and when, and adding this connectivity to the biggest screen in the house certainly makes sense on paper. However, companies like Samsung and LG have proven time and time again that smart TVs aren’t about giving more control to consumers — they’re about taking it away; with obtrusive privacy policies, clunky software, and adverts, adverts, adverts. So much for the future: perhaps it’s time to bring back the dumb TV.

    ViaArs Technica
    Source Reddit Foxtel (community forums)
    Related Items samsung privacy smart tvs adverts pop-up adverts
    ———————————————————
    [*/quote*]

Dies ist der im Text erwähnte Screenshot der “privacy notice”:

https://cdn0.vox-cdn.com/thumbor/8bY1mHv2b0fU2Ji8QFNPeUPYP6g=/800×0/filters:no_upscale%28%29/cdn0.vox-cdn.com/uploads/chorus_asset/file/3398196/2015-02-10_20.17.09.0.jpg

Die gleiche Firma Samsung fiel bereits auf, weil deren Fernseher Mikrofone haben, und die Gespräche und Geräusche der Menschen vor dem Fernseher aufnehmen und ins Internet schicken.

Daß Adobe diese Praxis SEIT JAHREN in ihren Programmen hat, daß es sogar Gerichtsverfahren wegen Datendieben gab [3], das wird geflissentlich ignoriert.

Nicht einmal in unseren eigenen 4 Wänden, mit unseren eigenen Bildern, unseren eigenen Videos, unseren eigenen Texten, unseren eigenen Worten und Gesprächen sind wir allein.

Lange her, in einem früheren Leben, glaube ich gehört zu haben, daß Journalisten eine Verschwiegenheit haben. Daß sie ihre Informanten schützen.

Heute nicht mehr. Heute sind wir Freiwild. Alle.

[1] “Spellchecker” und Zeichensetzung in “Word”, Sabotage bei Installation von nicht-Microsoft-Programmen (Windows-Notebook mit Win XP weigert sich, “Opera”-Browser zu installieren)

[2] Kamerakontrolle UND Mikrofon-Kontrolle der Kamera und des Mikrofons DES NOTEBOOKS (!) in einem Video-ABSPIEL-Programm

[3] Ein Spanner hat Mädchen Trojaner untergejubelt und sie dann über die Kameras ihrer Notebooks beobachtet. In Deutschland.

[4] Stasi war gestern. Heute ist Adobe-Google-Microsoft-Samsung.
Und wo wohnst Du?




Der Feind steht nicht links, der Feind steht nicht rechts
Wednesday 4 February 2015 @ 2:20 pm

“Facebook baut gerade einen Todesstern – und könnte den Journalismus verändern”
http://www.lousypennies.de/2015/02/04/facebook-baut-gerade-einen-todesstern/
(Lousy Pennies)

Zitat:

    [*quote*]
    —————————————————-
    Die Frage, die mich aktuell bewegt:

    Was ist, wenn Facebook beschließt, nicht nur selbstgehostete Videos sondern auch selbstgehostete Nachrichten gegenüber anderen Nachrichten zu bevorzugen?
    —————————————————-
    [*/quote*]

Sancta simplicitas! DAS ist nicht das Problem.

DAS PROBLEM ist: daß jedem Leser *JEWEILS* ANDERER Inhalt vorgesetzt wird!

Die totale Desinformation, DAS ist die große Gefahr, und die besteht nicht nur durch Facebook, sondern durch JEDEN Server. Eines der typischen Schlüsselworte: die “INDIVIDUELLE” Anpassung an die Wünsche des Lesers.

Wenn man in ein Forum guckt oder in einen Blog, was steckt dahinter?: ein Skript, das auf dem Server ausgeführt wird und IN DIESEM MOMENT eine ganz spezielle Web-Seite erzeugt, die DIESEM EINEN Surfer geschickt wird.

Angefangen vom Einblenden von Datum und Uhrzeit bis zu allem Anderen wird die Seite aus Bausteinen zusammengesetzt. Sogar Sätze können künstlich erzeugt werden. Zum Beispiel auch von Journalismusrobotern, und die gibt es bereits!

Das heißt: die Technik existiert UND ist schon im Einsatz.

Wer immer noch nicht begriffen hat, was DAS bedeutet, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen…

Der Feind steht nicht links, der Feind steht nicht rechts.

Der Feind steht vor Dir.

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To the parent of the unvaccinated child who exposed my family to measles,
Wednesday 4 February 2015 @ 4:34 am

This is an Open Letter, originally posted at
http://www.caringbridge.org/visit/maggiejacks

Tim Jacks, the father of 2 children affected INDIRECTLY by the Disneyland measles incident some weeks ago, allows me to publish it.

The 2 children were not in Disneyland. They were far away. They were in a place where they should have been secure, where they were for medical treatment: in a clinic. But there it happened!

Both children are very vulnerable, one is too young for vaccination, the other suffers from leukemia, and the chemotherapy destroyed her immune system.

Both children are those among us, who can only be saved by shielding them with “herd immunity”, with are nearly 100 percent vaccination rate. But anti-vaxxers do destroy that by fierce and declared evil will, and with their criminal deeds.

************************************************************

Tim Jacks writes:

    =========================================================
    Here is some backstory regarding Maggie’s cancer (not included in the original blog entry). She was diagnosed last August 2014 with ALL – acute lymphoblastic leukemia (blood cancer). She has had multiple rounds of chemotherapy, lumbar punctures, and surgery to implant her port. She had been admitted 6x since diagnosis and spent over 3 weeks at Phoenix Children’s Hospital (including Halloween and New Years). She had been immunized fully, but we are unable to immunize further until after treatments end. Her treatment will prayerfully end shortly after her 5th birthday (Jan 2017).

    Eli and Maggie were exposed to measles on the Jan 21st. [2015] Despite the treatment noted, they could start showing signs of measles any time from now through Feb 11 (21 days post exposure). After new blood tests, both my wife and I are found to be immune to measles, but the children will remain in isolation until Feb 11.

    While I am a pediatrician, I write this blog as a father (albeit highly educated). Until now it’s purpose was to keep family and friends up to date with Maggie’s progress.

    Thanks for promoting awareness.

    See attached for pictures.

    Tim Jacks

      [OPEN LETTER]
      ———————————————————

      To the parent of the unvaccinated child who exposed my family to measles,

      I have a number of strong feelings surging through my body right now.

      Towards my family, I am feeling extra protective like a papa bear. Towards you, unvaccinating parent, I feel anger and frustration at your choices.

      By now we’ve all heard of the measles outbreak that originated in Disneyland. Or more accurately, originated from an unvaccinated person that infected other similarly minded vacationers. I won’t get into a debate about the whole anti-vaccine movement, the thimerisol controversy (no longer even used in childhood vaccines), or the myth that MMR causes autism (there are changes in autistic brain chemistry prior to birth).

      Let’s talk measles for just a minute. It once was widespread in the US.

      It is now considered ‘eliminated’ in the US (not continually circulating in the population – only contracted through travel out of country). Measles is highly contagious (>90% infectious) and can survive airborne in a room and infect someone *two hours later*. Another fun fact is that measles is transmittable before it can be diagnosed – four days before the characteristic rash appears.

        “Measles itself is unpleasant, but the complications are dangerous. Six to 20 percent of the people who get the disease will get an ear infection, diarrhea, or even pneumonia. One out of 1000 people with measles will develop inflammation of the brain, and about
        one out of 1000 will die.”

        (http://www.cdc.gov/vaccines/vpd-vac/measles/faqs-dis-vac-risks.htm)

      That sounds fun!

      Ok.

      Calm down self.

      I assume you love your child just like I love mine. I assume that you are trying to make good choices regarding their care. Please realize that your child does not live in a bubble. When your child gets sick, other children
      are exposed. My children.

      *Why would you knowingly expose anyone to your sick unvaccinated child after recently visiting Disneyland?*

      That was a bone-headed move.

      Why does this effect me and mine? Why is my family at risk if we are vaccinating? I’m glad you asked.

      Regarding measles, there are four groups of people.

      All are represented in my family.

      First, the MMR vaccine results in immunity for most who receive it. Two doses provides protection that can be confirmed with blood titers. My wife is in this group.

      Second, about 3% of fully vaccinated children do not develop a lasting immune response. They have low blood titers and are not protected against measles. If exposed, this group will likely get the illness. I am in this group. I was thankfully not exposed.

      Third, we have the unvaccinated. My son, Eli, is ten months old. He is too young to received the MMR vaccine and thus has no protection. Whether by refusal or because they are too young, exposed unvaccinated children have a*90% chance* of getting measles.

      Fourth, there are children like my Maggie. These are child who can’t be vaccinated. Children who have cancer. Children who are immunocompromised. Children who are truly allergic to a vaccine or part of a vaccine (i.e anaphylaxis to egg). These children remain at risk. They cannot be protected … except by vaccinating people around them.

      Back to my story …

      It was Wednesday. Maggie had just been discharged from Phoenix Children’s Hospital after finishing her latest round of chemotherapy. That afternoon she went to the PCH East Valley Specialty Clinic for a lab draw.

      Everything went fine, and we were feeling good … until Sunday evening when we got the call. On Wednesday afternoon, Anna, Maggie, and Eli had been exposed to measles by another patient. Our two kids lacked the immunity to defend against measles. The only protection available was multiple shots of rubeola immune globulin (measles antibodies). There were three shots for Maggie and two shots for Eli. They screamed, but they now have some temporary protection against measles. We pray it is enough.

      Unvaccinating parent, thanks for screwing up our three week “vacation” from chemotherapy. Instead of a break, we get to watch for measles symptoms and pray for no fevers (or back to the hospital we go). Thanks for making us cancel our trip to the snow this year. Maggie really wanted to see snow, but we will not risk exposing anyone else. On that note, thanks for exposing 195 children to an illness considered ‘eliminated’ from the U.S.

      Your poor choices don’t just effect your child. They affect my family and many more like us.

      Please forgive my sarcasm. I am upset and just a little bit scared.

      Papa bear
      ———————————————————
      [/OPEN LETTER]

    PCH has been great though this whole ordeal. We have done what is physically possible to protect our children. Now we pray. Please pray alongside us.

    We are not currently contagious. Rest assured, if measles visits our house, it will not spread to anyone else.

    Thank you for your prayers and support.

    =========================================================

Aside of the Open Letter I publish the email, because each single word should be heard.

Each single word.

.




Von der ‘New York Times’ lernen heißt siegen lernen
Monday 26 January 2015 @ 12:12 am

Zugegeben, die Überschrift ist bei Mao geklaut.

Und die Fotos… ?

Zwischen den Zeilen zu lesen ist wichtig:

Es gab eine Zeit, da beschwerten sich Journalista lauthals über die Überschriften der BILD-Zeitung.

Vergleicht man die BILD-Schlagzeilen mit denen der Analyse der erfolgreichen Twitter-Zeilen der NYT, könnte sich Kai Diekmann in sein Notizbuch schreiben, daß nun auch die NYT erfolgreich von der BILD-Zeitung gelernt hat – wenn auch nicht so ganz direkt…

Nachdem die “New York Times” – sogar mit Statistik! – die Methoden der BILD-Zeitungs-Überschriftengestaltung salonfähig gemacht hat, kann – und darf – “man” bei der “New York Times” lernen – und die “BILD-Zeitung” leise lächelnd … überholen…

Es lebe die Camouflage!

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Hängt der freie Journalismus vom Micopayment ab? *
Monday 26 January 2015 @ 12:07 am

Liebe Freunde,

irgendwo her MUSS das Geld ja kommen. Dabei ist die Hauptfrage: “WIE!?” Kleingeld durch den Hörer schieben oder per Zahlschlitz am Bildschirm? Schön wär’s, aber das gibt es nicht. Die alten Gaszähler und Stromzähler (in Deutschland, UK, USA in alten Filmen noch sehr berüchtigt) wären eine nette Vorlage, doch eine generelle Übernahme der Methode in die EDV-Technik fand nie statt. Einzig Internet-Cafes haben hier einen Zeitsprung geschafft. Doch von denen kann Journalismus so nicht leben.

Wie wäre es mit dem guten alten Wiener Cafe-Haus [**], mit Internet, mit Journalen von überall aus der Welt, per echt antikem Zahl-Apparatismus? Oder wenigstens mit einer Kreditkarte?

Was wäre, wenn…?

Wenn Bibliotheken und Lese-Clubs und Cafes Verlags-Abonnements hätten und wenn die Gäste am Tisch-Bildschirm pro Seite eine Microabbuchung in ihre Rechnung bekämen?

Wenn WLAN-Zugang über örtliche Provider käme, die – wie zum Beispiel Uni-Bibliotheken – Zugang zu Verlags-Abonnements haben? Universitäten können ihren bestehenden Aktivitätsrahmen in die Städte hinein vergrößern. Die ganze Stadt als Universität – WARUM NICHT!?

Einige deutsche Universitäten haben eigene Journalismus-Abteilungen der Studenten, und das NICHT in einem Journalismus-Studium, sondern zB in Naturwissenschaften. Die haben jetzt die Nase vorn. Die haben das *INHALTLICHE* FACHWISSEN *UND* die technische INFRASTRUKTUR. Die sind nicht nur direkt AN der Quelle, die SIND die Quelle…

Was wäre, wenn die Universitäten sich zusammenschlößen, weltweit…?

Was wäre, wenn Universitäten Verleger wären…?

Grüße aus dem Cafe-Haus

[*] JA!
[**] In UK gab es die Clubs.

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