Archive for the ‘Medienfaschismus’ Category

Helm ab zum Gebot!

Friday, October 21st, 2016

Als Satiriker hat man es schwer, man kommt vor lauter Arbeit nicht vom Fleck. Jetzt kommt auch noch der Hessesche Unkfunk und stellt uns den Kollegen Roboter NOCH EINMAL vor. Und tut so, als ob unsere Wünsche (Wir wollen doch tatsächlich so etwas Albernes wie ‘Geld’ für unsere Arbeit – man stelle sich DAS einmal vor!) irgendein Mikrophon beeindrucken würden.
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    Die Arbeitswilligen für 1 Euro die Stunde stellen sich bitte da vorne an, – JA, DA! – der Rest kann gehen.

    Die Arbeitseinsatzvergaben hören Sie morgen wieder zur üblichen Zeit von 3 Uhr bis 4 Uhr auf Human Resources 1. [1]

    Guten Tag.
    KLICK
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——– Original Message ——–
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Tim Bendzko präsentiert den offiziellen Song zur ARD-Themenwoche “Zukunft der Arbeit”
18.10.2016 7:25
“Newsletter ARD-Presseservice” [pressestelle@ard.de]
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Tim Bendzko pr?sentiert den offiziellen Song zur ARD-Themenwoche “Zukunft der Arbeit”

“Keine Maschine” hei?t der offizielle Song zur ARD-Themenwoche “Zukunft der Arbeit”, die vom 30. Oktober bis 5. November in allen Fernseh-, Radio- und Online-Angeboten der ARD stattfindet. Tim Bendzko (“Nur noch kurz die Welt retten”) hat den Titel selbst komponiert und den Text geschrieben. “Der Titel passt perfekt zur diesj?hrigen ARD-Themenwoche”, so Manfred Krupp, Intendant des Hessischen Rundfunks (hr), zu dem Titel. “Der Song f?gt dem aktuellen Thema ,Zukunft der Arbeit’ einen menschlich-emotionalen Aspekt hinzu und sorgt daf?r, dass die ARD-Themenwoche den Menschen nicht nur durch den Kopf, sondern auch ins Ohr geht.”

Die ARD-Themenwoche geht unter anderem der Frage nach, ob der Roboter mehr Kollege oder mehr Konkurrent f?r die Arbeitnehmer wird. Der Song beleuchtet dies aus der Perspektive eines Mannes, der “keine Maschine” sein und die Menschlichkeit (“Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut”) auf gar keinen Fall missen m?chte.

Das diesj?hrige Themenwochen-Team um den Hessischen Rundfunk, Radio Bremen und Saarl?ndischem Rundfunk fand den erst im September bei Sony Music ver?ffentlichten Song so passend, dass es den Titel nun zum offiziellen Themenwochen-Song machte. Tim Bendzko wird am Mittwoch, 26. Oktober, beim ARD-Digitalcamp in Berlin auftreten und “Keine Maschine” performen. Dort diskutieren 200 junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren ?ber die Zukunft der Arbeit.

Hessischer Rundfunk
Kommunikation / Pressestelle
Tel. 069 / 155 2290
E-Mail: presse@hr.de
www.presse.hr.de
Twitter: hrPresse
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[1] Vor der Erfindung der genormten Container für die Schiffsfracht waren Laden und Entladen von Schiffen hauptsächlich Handarbeit. In Hafenstädten wie Bremerhaven hörten die Arbeiter morgens im Radio, welche “Gänge” wo und zu welcher Urzeit benötigt wurden. Der Rest hatte … nichts.

Blechdosen…

Friday, October 21st, 2016

Freunde!
Genossen!
Blechdosen!

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    “New York Times” startet Chatbot zur US-Wahl.
    von Andreas Grieß

    20. Okt. 2016, 22:07

    New York Times startet auf Facebook einen Chatbot zur US-Wahl. Nutzer, die den Account abonnieren, erhalten täglich frische Umfragen zur Wahl und können dem Bot Fragen zu Neuigkeiten stellen. Verteilt werden lediglich Nachrichten aus der NYT-Redaktion, externe Links sind nicht geplant.
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    [*/quote*]
    mehr:
    http://www.turi2.de/aktuell/new-york-times-startet-chatbot-zur-us-wahl/

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“Wer einmal neben der Blechdose saß”, lautete so ähnlich nicht der Titel eines Romans?

Kehrt man uns zu diesen Ursprüngen zurück?
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Es gibt, zumindest hier und da noch wenigstens auf dem Papier, “Menschenrechte”. Man sollte die um einen Punkt erweitern:

“Ich rede nur mit Menschen. Sprachmaschinen sind grundsätzlich verboten.”
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Grüße aus der Blechdosenrepublik

Äh-Books bei Aldi…

Friday, October 14th, 2016

Liebe Freunde,

es droht nicht nur das Wochenende, sondern auch Aldi:

    “Kindle, Tolino, Aldi? Der Lieblingsdiscounter aller Schnäppchenjäger drängt auf den E-Book-Markt. Damit sägt Aldi weiter an seinem Billig-Image mit Schlachthaus-Ambiente. Irgendwie schade.”

heißt es hier:

Wichtelmännchen, es weihnachtet sehr bald,und bei Aldi schon fast seit des Sommers Mitte, sollen ja für sehr umsonstig arbeiten, und besser, man sieht sie nicht. Denn würde man ihrer ansichtig, wären sie dahin und hinfort. So wie die welken Buchpreise.

Buchpreisbindung ist das Eine, aber zu dusslig zu sein um zu erkennen, daß auch 99 Cent ein Preis sind, und sei er auch gebunden, ist das Andere, egal ob Paperback oder gebunden, oder nur preisgebunden durch den unsichtbaren Draht geschluckt…

Ach ja, eines noch: Groschenhefte waren auch mal Bücher. Bis man sie andersformatig plattformatiert hat.

Vielleicht gab es einmal eine Zeit, da man von hochwertigen Groschenheften gesprochen hat. Aber das war, wenn, dann vor meiner Zeit.

Und nach mir die Datenflut!

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“Der nicht-selbstmordgefährdete Selbstmordattentäter aus Syrien,”
https://numeri249.wordpress.com/2016/10/14/der-nicht-selbstmordgefaehrdete-selbstmordattentaeter-aus-syrien-der-sich-in-der-zelle-erhaengt-nachdem-er-sich-in-deutschland-radikalisiert-hatte/

Ein Herr vom Handelsblatt und der unsichtbare Minister Heiko Maas

Saturday, October 1st, 2016

Liebe Freunde,

ein Herr vom Handelsblatt, Journaliste, der er ist, schrieb einen Artikel und zwitscherte darob auch online:

Kritik an dem Inhalt verstehen weder er noch Heiko Maas, der ein Herr Minister ist (so wird jedenfalls behauptet).

Ich bin ja nun kein Literaturkritiker, sondern Ingenieur, verstehe also mit der Sprache umzugehen, und kann nicht umhin, weder dem Herrn Minister noch dem Schreiber obsoleter Zeilen sonderliche Begabung in Sachen Logik zu bescheinigen.

Daß der Journaliste des Blattes Handel mich ob meiner Kritik nicht mag, ist Lichtjahre entfernt von jeglicher Befindlichkeit meinerseits. Allerdings blocken nicht nur er, sondern auch der Minister den von mir genutzten Twitter-Account. Der Journaliste hebet sich hinweg, sein Wulle geschehe. Aber darf sich ein Minister einfach so davonmachen?

Ein anderer Herr Politiker, “Arschloch” nannte er Jemanden öffentlich, innerörtlich mit dem gleichen Wort sogar seine eigenen Parteivereinsbrüder, die sich nicht der Knute der #Penisfrikasseekanzlerin Merkel unterwerfen, ist ja nun auch nicht gerade von der Muse geküßt. Aber auch er ist eine Person des öffentlichen Interesses. Also darf man über ihn schreiben.

Schreiben darf man als Mensch, als Bürger, ja, sogar als Journalist. Aber darf man auch lesen?

Darf sich ein Politiker einfach vor der Öffentlichkeit, vor den Bürgern – und sogar vor den Journalisten – verstecken, die ihm ungenehmen Bürger verbannen seine Worte zu lesen, und sich klammheimlich aus dem Staub machen?

Mich erinnert das irgendwie, und nicht entfernt, an Geheimjustiz. Die gab es ja auch. Die soll es sogar wieder geben, dank neuer Verträge mit den USA. Ob das Unsichtbarsein von Ministern ein Vorzeichen dieser kommenden Neuzeit in Neuland ist?

Wenn ein Journalist unsichtbar ist, dann ist er nicht einmal #Lügenpresse, dann ist er gar keine Presse, dann ist er ein Nichts.

Und der Herr Maas wäre also ein Nichtminister? Dieser Gedanke hat etwas…

Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

Was willst Du in der Zeitung lesen?

Thursday, September 22nd, 2016

Der Leser, das unbekannte Wesen, wer kann ihn begreifen?

Was schreiben, was drucken? Was recherchieren, was tun? Wenn man doch nur wüßte, was “der Leser” will?

Dabei ist die Frage doch ganz einfach:

“Was willst Du in der Zeitung lesen?”

Einer der mentalen Querschläger der derzeit aktiven Massenhysterie ist der “positive Journalismus”: für Alles auch gleich eine Antwort parat zu haben.

Ich habe eine. Allerdings, das sage ich gleich, eine Antwort muß nicht Jedem gefallen.

“Was willst Du in der Zeitung lesen?”

Zu richten ist diese Frage an “Allo”, eine neue Maschinenschlägerei der Nazi-Bande Google und Co. Meedia berichtet darüber:

    http://meedia.de/2016/09/21/googles-angriff-auf-whatsapp-neuer-messenger-allo-nutzt-user-daten-und-suchmaschinen-wissen/

    Zitat:

    [*quote*]
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    Allo greift auf die Userdaten zurück, die Google durch die Nutzung von seinen anderen Diensten eingesammelt hat, und schlägt so sinnvolle Antworten vor. Beispiel: Jemand fragt Sie, wo Sie gerade sind und wie lange es noch dauert, bis Sie am vereinbarten Treffpunkt auftaucht. Allo erkennt Aufenthalts- und Zielort, berechnet anhand einer Verkehrsanalyse, wie lange Sie unterwegs sein werden – und schlägt Ihnen eine passende Antwort vor. Wählen Sie die aus, übernimmt Allo das Antworten für Sie. „Smart Reply“ nennt Google diese Funktion.

    Oder: Sie verabreden sich mit jemanden und möchten ins Restaurant gehen. Allo schlägt passende Locations vor. Denn Google weiß bekanntlich alles, und davon sollen jetzt Nutzer von Allo – und natürlich der Messenger an sich – profitieren. Übrigens: Wer niemanden hat, mit dem er sich verabreden kann, hat die Möglichkeit, sich auch nur mit dem Chatbot zu unterhalten – über’s Wetter, die Bahnverbindung, die Welt. Künstliche Intelligenz erobert die Messenger.
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    [*/quote*]

GOOGLE weiß, was Frauen wünschen. Google hat auch schon alle Antworten parat. Und Google kann auch ganz alleine chatbotten, was das Zeug hält.

Pardonnez-moi! – wer braucht da noch eine Zeitung…?

Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

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“Lügenpresse-Journalisten verantwortlich für Erfolg der AfD”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9037.msg21382#msg21382

Medien-Terror

Sunday, August 28th, 2016

15.8.2016
“Berichterstattung: Kriminologen wollen Medien auf Terror-Entzug setzen”
http://www.welt.de/kultur/medien/article157672019/Kriminologen-wollen-Medien-auf-Terror-Entzug-setzen.html
(Welt)
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Was “Krimininologen” da wieder für einen Murks ausdenken…

Jeder Fall ist anders. Man kann das nicht über einen Kamm scheren. Da MUSS man in der Redaktion in jeder Sekunde ÜBERLEGEN, wie man DIESEN FALL *JETZT* am besten handhabt. Das hat allerdings einen furchterlichen Nachteil: es erfordert Denken…
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Eins aber ist sicher: Die Terroristen mit Samthandschuhen anzufassen mag ja sooo liberal sein, so neutraaal sein, und natürlich das Haus vor möglichen Rachebomben schützen, Journalismus ist es nicht.

Man muß einen Mörder auch einen Mörder nennen!
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“Elia Mueller is dead because of greedy murderer Dewayne Smith”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9027

Die Verbindung von Industrie und anderen Hintergrundmächten mit Verschwörungswahnikern

Sunday, August 28th, 2016

“Wie haben die Medien anfangs ueber die Fluechtlingskrise berichtet?
Wie gehen sie jetzt damit um?”

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Das ist nicht das einzige Thema, bei dem die Medien gründlich vermasseln.

Frisch von heute:

“Kritische Reportage oder journalistische Fehlleistung? Viel Wind um Windenergie-Doku in der ARD
11.08.2016 | 12:37 Uhr11.08.2016 um 12:37 Uhr”

http://www.meedia.de/2016/08/11/kritische-reportage-oder-journalistische-fehlleistung-viel-wind-um-windenergie-doku-in-der-ard/

Interessant ist dabei der 1. Kommentar, von einem “BerndG”.

Zitat:

“Ich habe in den letzten Jahren unzählige Dokumentationen zum angeblichen Klimawandel gesehen,…”
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Es werden nicht nur die Medien vorsätzlich falsch gefüttert, sondern auch “Bürger”, die sich informieren wo?: BEI VERSCHWÖRUNGSSEITEN!

Die Verbindung von Industrie und anderen Hintergrundmächten mit Verschwörungswahnikern und anderen Spinnern sollte endlich unter die Lupe genommen werden, aber nicht bei Implosionsmotor und Hitler’s Neuschwabenland-Exil, wo sie bisher verortet werden, sondern da, wo es gesellschaftlich relevant ist, zum Beispiel bei der Energieversorgung (zB Windkraft und Solarzellen), aber auch in der Medizin (Homöopathie und Anthroposophie und Impfgegnerschaft) und in der Ausbildung, zum Beispiel Uni Witten-Herdecke und “Universität” Viadrina [1].

Die manuellen Klickbots und Kommentarschreiber, die in Foren und Medienseiten aufschlagen, wer finanziert die wohl?

Nein, nicht der Vatikan und nicht die Heilsarmee.
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Grüße aus der Provinz
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[1]
“Tatort Viadrina, Frankfurt/Oder” [2]
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486

[2]
“Ich sehe das, was DU nicht bist!”

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7554.msg17372#msg17372

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“Ist die FAZ zu einer Homöopathiefäkalie verkommen?”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9016

Danke, lieber “Tagesspiegel”, für die Steilvorlage

Sunday, August 28th, 2016

Liebe Freunde,

man muß nicht einmal etwas vom Fußball verstehen, um zu erkennen, was für eine Steilvorlage sich der “Tagesspiegel” da geleistet hat.
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Was für ein Eigentor!:

    http://www.turi2.de/aktuell/tagesspiegel-lehnt-anzeige-der-afd-ab/

    [*quote*]
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    “Tagesspiegel” lehnt Anzeige der AfD ab.

    von Markus Trantow

    28. Jul. 2016, 12:02

    Tagesspiegel will seine Artikel nicht in der Nachbarschaft von AfD-Inhalten sehen. Die Zeitung lehnt eine Anzeige der rechtspopulistischen Partei ab und begründet: “Wir sind nicht sicher, ob die Nachbarschaft unserer Zeitung zu Ihnen passt. Vielleicht versuchen Sie es erst einmal bei der Nationalmannschaft.”
    turi2 – eigene Infos

    Die Antwort des “Tagesspiegels” im Volltext:

    “Sehr geehrte Damen und Herren von der AFD,

    vielen Dank für Ihr Interesse, im Tagesspiegel zu werben. Wir sind nicht sicher, ob die Nachbarschaft unserer Zeitung zu Ihnen passt. Vielleicht versuchen Sie es erst einmal bei der Nationalmannschaft.

    Tagesspiegel Unternehmenskommunikation”
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    [*/quote*]

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“Vielleicht versuchen Sie es erst einmal bei der Nationalmannschaft.”

Die Antwort der Nationalmannschaft auf diese Zuordnung zur AfD…?

Wozu noch Tagesschau, wenn es Twitter gibt!?

Sunday, August 28th, 2016

Liebe Freunde,

das Maß des Kotzens wird momentan so weit überschritten, daß es mich nicht wundern würde, wenn aufgebrachte Bürger höchstpersönlich in der Tagesschau-Zentrale die Stecker ziehen würden.

Jetzt plappert in der “Tagesschau” Einer tatsächlich die Twitter-Meldungen nach.

Wozu noch Tagesschau, wenn es Twitter gibt!?
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“Dashcamismo!”
http://ariplex.com/folia/archives/1463.htm
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Grüße aus der Umlaufbahn
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“Social Bots”
http://ariplex.com/folia/archives/759.htm

Buchstabensalat, wohlangerichtet

Sunday, July 10th, 2016

Liebe Freunde,

es ist Sonntag und wir lauschen und lesen Kunstfiguren, die – mit bunten Bildern garnierend – über die Last des Lebens erzählen. Es sind auch Radfahrer darunter.

Gar schwer ist die Bürde der Tage, unerträglich ihre Zahl – aber irgendwie kriegt man sie rum. So oder so.

Das Dumme bei der Sache ist: Wir haben bloß ein bißchen mehr als 2 Dutzend Buchstaben. Die zirkulieren, kehren immer wieder. Bei der Genetik ist es noch schlimmer. Was sich DA alles wiederholt …

Und doch, mal ein paar Buchstaben anders hier, ein paar dort, schon entstehen neue Wörter. Das ist die Kunst. Davon kann man leben.

Das Dumme bei der Sache ist: Soviele Wörter gibt es nun auch wieder nicht, selbst wenn man sie mit Anleihen aus dem Ausland anreichert, ihnen mehrere Bedeutungen gibt – oder sie verhunzt. Ja, das kommt auch vor, das muß man ehrlich zugeben.

So baut man denn Sätze, nach diesen oder jenen Regeln, die über den Haufen zu werfen auch schon eine Kunst in sich ist. Damit ist man dann auch lange beschäftigt. Und das ist gut so. Davon kann man leben.

Bis jetzt. Außer den biologisch angereicherten und wieder abbaubaren Körpern mit mindestregelwerkbasierter Steuerung gibt es elektrische, von den ersteren gebaut. Die können das alles auch. Die ersteren nennt man Menschen, die zweiten Roboterjournalisten. Es gibt noch eine Zwischenstufe, die, solange die ersteren an den Regelwerken für die zweiten basteln, noch eine Nischenexistenz führen. Das ist Kunst. Die Kunst eine Kunst als Kunst zu betreiben, die Kunst, Buchstaben zu sortieren, umzusortieren, Wörter und Sätze zu bauen, umzubauen, und, das ist erst recht Kunst, wie in der Genetik immer wieder fremde DNA (direkte nette Ausleihen) einzufügen. Es ist Kunst.

So sind wir des Sonntags hier und hören und lesen immer wieder die selben Buchstaben – aus vergilbten Blättern, die längst von Bits im Computer ersetzt sind, die sich auch immer und immer wiederholen. Warum? Setzen wir doch an unsere Stelle Blechgestalten, die sich statt uns die Wiederholungen anhören und anlesen, die ihnen andre Blechgestalten vorlesen, die sie irgendwo ausgeliehen, neu zusammengemischt und kunstvoll, auf ihre Weise, hintereinandergereiht haben. Buchstaben, Wörter, Sätze. Sie haben viel Zeit – im Gegensatz zu uns, denen der Sonntag schon wieder entgleitet, dem Montag zu…

Dort unten ist Milano…

http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/plagiate-in-weltwoche-und-reportagen-tom-kummers-unlautere-textcollagen-ld.104200
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Grüße aus der Gutenberg-Galaxis
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Die Kunst, die Nerven zu bewahren
http://timesofindia.indiatimes.com/tech/tech-news/Avaya-to-launch-Slate-chatbot-by-year-end/articleshow/52967685.cms

Liebe Einbrecher, dies ist Privatgelände. Betreten auf eigene Gefahr!

Wednesday, July 6th, 2016

Warnschilder in Geschäften und Wohnungen und anderen privaten Geländen, Gebäuden, Bauwerken, Flächen, Zonen – ach, was auch immer. Warnschilder zuhauf. Alle diese Schilder sagen: “Einbrecher, bleibt weg! Kommt nicht rein, sonst ergeht es Euch schlecht.”

Aber nicht Alle können lesen oder wollen das hinnehmen. Nein, es gibt welche, die beharren sogar darauf, das sei ja ihr Handwerk, ja, sogar ihre höchste Pflicht.

Nein, das ist jetzt kein Themenwechsel, sondern das ist DAS Thema!:

“Die Journalismus-Krise ist eine Krise seiner Umwelt”
http://www.carta.info/82592/die-journalismus-krise-ist-eine-krise-seiner-umwelt/

Zitat daraus:

    [*quote*]
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    In Zeiten des Umbruches muss „outside the box“ gedacht werden. Es sind ein paar grundsätzliche Dinge zu klären:

    Spezialisierung. Nur wenige Journalisten können noch Welterklärer sein (er wirkt ohnehin etwas unzeitgemäß), sie müssen die Spezialisierung angehen wie jeder andere Beruf auch. Das Ziel ist, sich so auszukennen, dass man Kontexte versteht und Aussagen hinterfragen kann. Neben der fachlichen Ebene heißt das aber auch, die eine oder andere Social-Media-Krawallnudel an Markenartikler abzustoßen und diese Funktion journalistisch zurückzuerobern.
    —————————————————————
    [*/quote*]

Der letzte Satz hat es in sich.

“die eine oder andere Social-Media-Krawallnudel an Markenartikler abzustoßen”

Abstoßen? Wieso abstoßen? Weil man sie an Bord hat? Weil der Verlag (oh, pardon, heißt natürlich DAS MEDIUM!)dort mit Krawallnudeln herumwurschtelt?

Und dann kommt dieser Hammer:

“und diese Funktion journalistisch zurückzuerobern”

Die Funktion einer Krawallnudel?

Was WOLLEN “die Medien” denn in Social Media? Das ist nicht deren Gebiet. Social Media sind Privatgelände!
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Was WOLLEN “die Medien” überhaupt?

Etwa das?:

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Haben die Medien in den Social Media Krawallnudeln angeheuert, auf der Lohnliste, oder bedienen sich bei denen? Wollen (oder nunmehr: SOLLEN) die Medien in die Social Media einfallen um dort als “Kerngeschäft” die “Vermarktung von Werbung” zu betreiben?

Welche andere Bezeichnung als “Parasitismus” könnte es dafür geben?

Und für diesen Parasitismus SOLLEN die Medien nun PRIVATGELÄNDE “erobern”?

Um es mit einem bekannten Wort zu sagen: “Ich glaube, es hackt!”[1]
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[1]
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6932

Wann dürfen wir selbst das nicht mehr sagen?

Tuesday, April 26th, 2016

Wir wissen, wer hier gemeint ist:

http://pdf.makrolog.de/pdf-repository/20160060.pdf?id=http://www.jurpc.de/jurpcpdf/20160060.pdf&mode=stream&recType=pdf&repo=jurpc&url=http://www.jurpc.de/jurpc/show?id=20160060

…,die “BILD”…

(Zitat-URL aus http://www.jurpc.de/jurpcpdf/20160060.pdf)
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So gut, wie der Vorstoß der “BILD” gemeint ist, ist die Justiz nicht. In Dänemark hat ein Angreifer aus [dürfen wir nicht sagen] ein 17-jähriges Mädchen vergewaltigen wollen. An der Ausführung seines Vorhabens hinderte ihn Pfefferspray. Folge: Die Polizei ermittelt gegen das Mädchen, denn Pfefferspray ist verboten.

Der Vorfall in Dänemark, wie auch immer er gewesen sein mag, war im Januar 2016 Thema in Medien:

allgemein:

https://www.google.com/search?as_q=+S%C3%B8nderborg+spray+17&as_epq=&as_oq=&as_eq=&as_nlo=&as_nhi=&lr=&cr=&as_qdr=all&as_sitesearch=&as_occt=any&safe=images&as_filetype=&as_rights=

in dänischen Sites:

https://www.google.com/search?as_q=+S%C3%B8nderborg+spray+17&as_epq=&as_oq=&as_eq=&as_nlo=&as_nhi=&lr=&cr=&as_qdr=all&as_sitesearch=&as_occt=any&safe=images&as_filetype=&as_rights=#as_qdr=all&q=S%C3%B8nderborg+spray+17+site:dk

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Jetzt ein Blick nach Twitter, wo dieses Bild (datiert Januar 2016) irritiert:

Mühlschlegel

(https://pbs.twimg.com/media/CgWnKXyWsAEmfto.jpg:large)

Die Firma Mühlschlegel gibt es. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist: dürfen Zeitungen und alle anderen Produkte nur noch mit schweinsfreien Handschuhen angefaßt werden?

Wie weit dürfen Samthandschuhzwänge gehen?

Die Einschränkung unserer Freiheit hat mit dem Islam zu tun.

(https://pbs.twimg.com/media/Cf7Ylg8WcAApLUs.jpg:large)
[1]

Wann dürfen wir selbst das nicht mehr sagen?

—–
[1] Anabel, ach Anabel… [2]

(https://twitter.com/ainyrockstar/status/720251295823720449)

[2] auszugsweise hier:

http://juedischerundschau.de/die-einschraenkung-der-freiheit-hat-mit-dem-islam-zu-tun-135910457/

“Ein bisschen verlogen ist diese Attitude aber schon.”

Thursday, April 21st, 2016

Manchmal muß man einfach nur warten, warten bis Jemand den Mund aufmacht, warten bis Jemand zugibt, was vorher eisern totgeschwiegen wurde.

Heute ist wieder so ein Moment der Wahrheit, in einem Auszug aus einem Newsletter von Journalisten. Kann sich noch Jemand daran erinnern, wie heftig Kritiker der Einwanderungswelle aus Afrika in den Medien angegriffen wurden, wie man plötzlich als rechtsradikal abgestempelt wurde, nur weil man reale, ohne jeden Zweifel belegbare Tatsachen auf den Tisch legte?

Hier der Auszug – aber Achtung! – es ist alles anders als man denkt. Das dicke Ende kommt zum Schluß. Wie gesagt: manchmal muß man einfach nur warten…

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    [*quote*]
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    (Newsletter)

    All das vollzog sich schlagartig, wie beim Domino. Ein Stein folgte auf den naechsten, schneller als man gucken konnte. Taeglich gab es neue Nachrichten zu Pegida. Am allerschnellsten aber hatten sich die Kritiker-Kritiker zu Wort gemeldet. […]

    Zur Transparenz: Ich bin befangen, denn ich habe mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen mitgearbeitet an der Auswertung in Deutschland. Als ich die Kritik im Netz erst Tage spaeter realisierte, habe ich gestaunt: Wie schnell einige Kollegen in der Lage sind, ihr Urteil zu faellen. Wie reflexhaft in der Sekunde der Veroeffentlichung schon bewertet wird. Daumen hoch, Daumen runter. Es ist offenbar ein Wert, sofort alles besser zu wissen.

    Ein bisschen verlogen ist diese Attitude aber schon. Jahrein, jahraus beklagen wir aller Orten das Tempo unserer Arrbeit. Die Nachrichtenmaschine dreht sich regelrecht im Schleudergang. Wir beklagen, dass uns die Zeit fehlt fuer Recherchen, fuer Fehlereingestaendnisse. Dass wir stattdessen immer sofort weiterjagen muessen. Und nun sehe ich […], wie sehr wir dieses Tempo verinnerlicht haben, sogar selbst beschleunigen.

    Warum eigentlich? Kann man nicht erst einmal zuhoeren, bevor man richtet ueber Geschichten oder womoeglich sogar ueber Menschen? Damit kein Missverstaendnis aufkommt – es geht nicht darum, sich Kritik zu verbitten. Es geht nur um das Tempo, die Radikalitaet des Urteils, die Atemlosigkeit, in der Bewertungen vergeben werden.

    Der Vergleich hinkt sicherlich – aber wie bloss geht es Politikern, die sich jeden Tag von uns anhoeren muessen, was sie alles wieder falsch gemacht haben. Die von uns wie die Schulkinder die Leviten gelesen bekommen, weil wir uns anmassen, es ohnehin alles besser zu wissen. Bei der letzten Tagung von Netzwerk Recherche in Tutzing haben uns einmal Politiker ihre Sicht auf den Journalismus geschildert: […], aber auch viele andere Menschen, die einmal im Fokus der Medien standen, haben uns den Spiegel vorgehalten. Am Ende standen keine Patentrezepte und keine Pauschalschelte, sondern einfach nur die Erkenntnis, dass es sich lohnt, sich zuweilen in den anderen hineinzuversetzen, ueber den man gerade berichtet. Eine Erkenntnis, so schlicht – aber offenbar schwierig umzusetzen.
    ———————————————————————————
    [*/quote*]

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Sie können es nicht glauben, wie das geschehen kann? Nun, es ist auch nicht geschehen. Die Wahrheit sieht ganz anders aus, wirklich ganz, ganz anders. Die Frage ist nur, ob die, die der Welt und sich inzwischen das Eine zugeben, auch das Andere zugeben werden.

Sie werden es nicht…
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Die wahre Quelle der wahren Wahrheit:

    [*quote*]
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    (Newsletter Netzwerk Recherche, Ausgabe 136 vom 21.04.2016)

    Hinter uns liegen verrueckte Tage: der islaendische Ministerpraesident ist zurueckgetreten. In England kaempft David Cameron um seine politische Zukunft. Gegen den argentinischen Praesidenten ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die UEFA-Zentrale wurde durchsucht. In China arbeitet die Zensurbehoerde auf Hochtouren, damit niemand mitbekommt, dass die chinesische Elite zu den Stammkunden Mossack Fonsecas zaehlt, der nunmehr beruehmten Kanzlei in Panama. Und vermutlich war das noch lange nicht alles an Reaktionen und Ermittlungen, die die PanamaPapers hervorgerufen haben. Wahnsinn.

    All das vollzog sich schlagartig, wie beim Domino. Ein Stein folgte auf den naechsten, schneller als man gucken konnte. Taeglich gab es neue Nachrichten zu dem Datenleck. Am allerschnellsten aber hatten sich die Kritiker zu Wort gemeldet. Die PanamaPapers waren noch nicht einmal 24 Stunden lang veroeffentlicht, da wurde schon gemeckert, ob das jetzt schon alles sei, warum es so intransparent laufe, warum nicht einfach alle Daten sofort vollstaendig veroeffentlicht wuerden, warum man ueberhaupt Namen nenne, warum, warum, warum. Auf dem direkten Weg erreichten uns diese Fragen allerdings nicht.

    Zur Transparenz: Ich bin befangen, denn ich habe mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen mitgearbeitet an der Auswertung der PanamaPapers in Deutschland. Als ich die Kritik im Netz erst Tage spaeter realisierte, habe ich gestaunt: Wie schnell einige Kollegen in der Lage sind, ihr Urteil zu faellen. Wie reflexhaft in der Sekunde der Veroeffentlichung schon bewertet wird. Daumen hoch, Daumen runter. Es ist offenbar ein Wert, sofort alles besser zu wissen.

    Ein bisschen verlogen ist diese Attitude aber schon. Jahrein, jahraus beklagen wir aller Orten das Tempo unserer Arrbeit. Die Nachrichtenmaschine dreht sich regelrecht im Schleudergang. Wir beklagen, dass uns die Zeit fehlt fuer Recherchen, fuer Fehlereingestaendnisse. Dass wir stattdessen immer sofort weiterjagen muessen. Und nun sehe ich am Beispiel der PanamaPapers, wie sehr wir dieses Tempo verinnerlicht haben, sogar selbst beschleunigen.

    Warum eigentlich? Kann man nicht erst einmal zuhoeren, bevor man richtet ueber Geschichten oder womoeglich sogar ueber Menschen? Damit kein Missverstaendnis aufkommt – es geht nicht darum, sich Kritik zu verbitten. Es geht nur um das Tempo, die Radikalitaet des Urteils, die Atemlosigkeit, in der Bewertungen vergeben werden.

    Der Vergleich hinkt sicherlich – aber wie bloss geht es Politikern, die sich jeden Tag von uns anhoeren muessen, was sie alles wieder falsch gemacht haben. Die von uns wie die Schulkinder die Leviten gelesen bekommen, weil wir uns anmassen, es ohnehin alles besser zu wissen. Bei der letzten Tagung von Netzwerk Recherche in Tutzing haben uns einmal Politiker ihre Sicht auf den Journalismus geschildert: Susanne Gaschke und Peer Steinbrueck, aber auch viele andere Menschen, die einmal im Fokus der Medien standen, haben uns den Spiegel vorgehalten. Am Ende standen keine Patentrezepte und keine Pauschalschelte, sondern einfach nur die Erkenntnis, dass es sich lohnt, sich zuweilen in den anderen hineinzuversetzen, ueber den man gerade berichtet. Eine Erkenntnis, so schlicht – aber offenbar schwierig umzusetzen.

    Zurueck zu den PanamaPapers: Man koennte an ihnen kritisieren, dass sie am Ende so bombastisch wirkten. Es wirkt ja womoeglich wie eine Trutzburg, wie ein “Kartell”, wenn knapp 400 Journalisten und das Internationale Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) unvorstellbare 11,5 Millionen Dokumente auswerten. Superlative wohin man blickt. Aber der Weg bis zu dieser Veroeffentlichung und ihren Folgen, war eigentlich wie jeder andere Weg einer Recherche. Harte Arbeit, viel einsamer als es die ueber hundert Medien suggerieren. Die PanamaPapers sind langsam gewachsen. Und am Anfang waren sie klein – eine Nachricht, ein paar Daten zu einem Argentinien-Fall. Die Bedeutung dieser Daten sofort verstanden zu haben, ohne zu wissen, was daraus werden koennte, und den langen Weg zum grossen Leak mit unfassbarer Disziplin gegangen zu sein – das ist die grosse Leistung der beiden Reporter Bastian Obermayer und Frederik Obermaier.
    ———————————————————————————
    [*/quote*]

    mehr:
    http://netzwerkrecherche.org

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Sie werden es nicht.

Grenzüberschreitung

Saturday, March 5th, 2016

Innenminister Thomas de Maizière [1] […]:
“[…] es gibt eine Schwelle des Anstands und des Rechts, die nicht überschritten werden darf.”

Die Bundestage und die Bundesregierungen haben diese Schwelle schon seit Jahrzehnten überschritten.

Seit Jahrzehnten!

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Wenn Verbrecher ihre Verbrechen zur Kultur erklären, die obendrein unantastbar sein soll, ist die Gegenwehr der Bevölkerung ein Grundrecht, nämlich das auf Notwehr.
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[1] http://hd.welt.de/eilmeldung_welthd/eilmeldung/article152972094/Ruepel-Republik-Deutschland.html