Archive for the ‘Scharlatanerie’ Category
Mit sanftem Druck … verkaufen
Friday, August 30th, 2013Liebe Freunde der … wie nennt man das noch? … Medien,
sind nicht die Medien die 4. Gewalt im Staat? Sind nicht, so sie es denn sind, die Medien zur Neutralität verpflichtet? Sind nicht, so sie es denn wahrlich wollen, die Medien nicht zur Wahrheit über ihre Motive verpflichtet?
Welches Motiv kann ein per Zwangsgeld bezahlter Fernsehsender haben, für eine mehr als nur dubiose “Heilmethode” eine Lobeshymne zu veröffentlichen? Eine positive Darstellung unter Auslassung auch nur des Hinweises auf Kritik kann man doch wohl als Lob bezeichnen, mindestens aber als eine PR-Darstellung … oder etwa nicht?
Eine der Wahnvorstellungen des Journalismus ist die “Ausgewogenheit”: immer einen “PRO” und einen “CONTRA” etwas sagen lassen, und schon ist die Welt in Ordnung. Diese Wahnvorstellung scheitert schon daran, daß es eben NICHT ausgewogen (im Sinne von neutral) ist, wenn auf der einen Seite ein Wissenschaftler antritt und auf der anderen Seite ein Demagoge, der lässig locker TAUSENDE Menschen über die Klingen springen lassen will (pro Jahr, wohlgemerkt!). Beide sind eben NICHT ausgewogen im Sinne von ebenbürtig, und schon gar nicht sind sie es im Hinblick auf rhetorische Redlichkeit. GENAU HIER wird die “Ausgewogenheit” zur praktizierten Unredlichkeit der Journalisten.
Da praktizieren Journalisten also Unredlichkeit – und fühlen sich dabei sooooooo supermäßig ethisch einwandfrei und sooooooo supermäßig edelsuperluxusklasse allerfeinste Sahne und crème de la crème.
Und nun, in besagtem Zwangsfernsehen, eine Hymne, die selbst nach dem “ausgewogen”-Wahn alles andere als ausgewogen ist. Nicht einmal ein Hinweis auf Kritik.
Das corpus delicti (online-Text zur Sendung):
http://www.zdf.de/Volle-Kanne/Osteopathie-für-Babys-26344314.html
- [*quote*]
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PRAXIS täglich
| 15.03.2013
Osteopathie für Babys
Mit sanftem Druck heilen
Die Osteopathie versucht generell, an die Wurzel des Problems vorzustoßen und nicht nur die Symptome zu behandeln. Osteopathen können die Sprache des Körpers lesen. Sie verstehen das äußere Bild, machen sich aber über das Ertasten mit den Händen auch ein Bild des inneren Zustands.
Video
Osteopathie bei Babys
Bild
Osteopathie für Babys
Osteopathie bei Babys
Immer häufiger nutzen Eltern auch alternative Heilmethoden bei ihren Kindern, wie die Osteopathie. Dabei werden mit sanftem Druck die Wurzeln des Problems behandelt – und nicht nur die Symptome. (15.03.2013)
Was von außen nach bloßem Hände auflegen aussieht, ist eine Kunst, die gleichzeitig ein großes Können verlangt. Der Osteopath braucht ein solides Grundwissen über die Anatomie, Physiologie und Pathologie des Körpers. Gerade für Babys ist die Osteopathie gut geeignet, denn Nebenwirkungen oder der Einsatz von Medikamenten, die bei Säuglingen immer schwer dosierbar sind, fehlen völlig. Häufige Symptome, bei denen Osteopathen gut helfen können, sind Blähungen, schlechtes Schlafen, Reizbarkeit, spuckende, schreiende oder das Trinken verweigernde Kinder.
Folgen des Geburtsvorgangs
Durch den starken Druck im Geburtskanal kann beispielsweise der Nacken des Kindes in Mitleidenschaft gezogen werden, dadurch wird ein Nerv gereizt, der das Verdauungssystem versorgt. Die Folge: Blähungen. Die Osteopathie hilft aber nicht nur bei deutlichen Krankheitszeichen. Vor allem bei Kindern wirkt sie auch vorbeugend. Leichte Unruhe, schlechtes Schlafen oder häufiges Weinen werden oft durch kleine Spannungen hervorgerufen, die schulmedizinisch überhaupt nicht auffällig sind. Osteopathen empfehlen, mit jedem Kind einmal in einer osteopathischen Praxis vorbeizuschauen, – je direkter nach der Geburt, desto besser.
Aber auch später können prophylaktische halbjährliche Besuche Sinn machen. So können Fehlstellungen beispielsweise der Hüfte bereits frühzeitig verhindert werden. Eine osteopathische Sitzung dauert zwischen einer halben und einer Stunde. Die Kosten belaufen sich auf 70 bis 120 Euro pro Sitzung. Private Versicherungen übernehmen die Kosten häufig, gesetzlich Versicherte müssen die Kosten meist noch selbst übernehmen, häufig lohnt es sich aber, nachzufragen. Wer mit einem Säugling oder Kind Hilfe von einem Osteopathen in Anspruch nehmen will, sollte darauf achten, dass dieser qualifiziert ist. Ein Hinweis ist eine Ausbildungszeit von fünf Jahren, für die Behandlung von Kindern sollte er eine Zusatzausbildung absolviert haben.
Wichtiges Einführungsgespräch
Gerade bei Säuglingen, aber auch bei Kindern ist es oft schwierig, die Wurzel des Unwohlseins zu finden, da sie sich nicht äußern können. Der Osteopath fragt in einem Gespräch zunächst nach dem Verlauf der Schwangerschaft und der Geburt. Gab es Komplikationen? Wurde die Geburt eingeleitet? Musste eine Saugglocke verwendet werden? All diese physischen Komponenten können im Gewebe und im Kopfbereich des Kindes Spuren hinterlassen. Außerdem betrachtet er den Säugling eingehend äußerlich. Das wichtigste Diagnosemittel: das sensible Abtasten des Körpers mit seinen Händen. Hier kann er feinste Spannungen im Bindegewebe oder Elastizitätsverluste der Muskeln oder Organe spüren. Durch die Reaktion des Gewebes auf den sanften Druck seiner Hände kann der Osteopath herauslesen, ob die Nerven beispielsweise richtig funktionieren oder ob es Probleme gibt.
Sanfter Druck
Nachdem der Osteopath die richtige Stellen gefunden hat, übt er mit seinen Händen sanften Druck aus. So wird die Durchblutung angeregt, das Nervensystem bekommt eine Pause, der Körper entspannt sich und das Gewebe kann seine richtige Position wieder einnehmen. Oft können Beschwerden bei Neugeborenen oder Babys vollkommen beseitigt werden. Aber auch bei Kindern, die richtige Krankheiten oder Behinderungen haben, können Osteopathen helfen und vieles zum Positiven verbessern.
15.03.2013
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[*/quote*]
Bei der Homöopathie wissen wir, daß die Medien im Dienst der Industrie stehen. Wir wissen, daß zwischen Darstellung und Realität eine klare Diskrepanz besteht. Wir wissen, daß es gerade die Darstellung in den Medien ist (die als treibende Kraft PRO Homöopathie auftreten und die als aktive PR-Agenten unwahre Behauptungen verbreiten), die im Sinne der Industrie die Verkäufe pusht.
Jawohl, WIR WISSEN ES! Wir wissen es einerseits dank der hin und wieder herausgesickerten Zahlen und Fakten über (mindestens) einige der Medien und ihre Auftraggeber, wir wissen es anhand der von den Medien produzierten Reklame (eben mit unwahren Tatsachenbehauptungen!) und wir wissen es dank der offiziellen Zahlen des “Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.”. In der Analyse “Folge der Spur des Geldes!”
- Folge der Spur des Geldes!
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7581
ist explizit nachgewiesen, daß es eine klare und unwiderlegbare Diskrepanz gibt zwischen der Darstellung und der Realität. Die Wirtschaftmedien sind auf diesem (und nicht nur diesem) Gebiet blind. Sind sie nur dumm oder sind sie gekauft? Hier haben wir einen der größten Industrie- und Medienskandale – und die Medien schweigen. Ein Skandal.
Aber, in einem am Dienstag (wie bitte!? kein exaktes Datum, nicht einmal das Jahrhundert ist angegeben?) Text (was denn!? Artikel, Gastartikel? Blog-Gastbeitrag) in der ehemals seriöseren “Neue Zürcher Zeitung” (heute mit Werbung gestopft) heißt es:
- Medien
Dienstag, 06:00
Kommerzielle Kommunikation
Es braucht Schrotflinten und Zielfernrohre
http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/medien/es-braucht-schrotflinten-und-zielfernrohre-1.18139596
[*quote*]
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[…] Dadurch erhalten Medien, insbesondere solche mit einer relevanten Reichweite, in den Augen der Werbekunden eine neue Bedeutung, wie sich immer klarer herauskristallisiert. Manche sprechen heute explizit von Medien als «Infrastruktur-Partnern»: «Die Medien sind nicht mehr nur Träger der Marketingbotschaft, sie sind Teil des Geschäftsablaufs.» Dies übrigens im doppelten Sinne. Einerseits rückt die Kette von der ersten Ansprache bis zum abgeschlossenen Kauf zeitlich zusammen; anderseits spielen die vielen interaktiven Kontakte wertvolle Daten und interessante Anhaltspunkte zurück.
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[*/quote*]
“Die Medien sind nicht mehr nur Träger der Marketingbotschaft, sie sind Teil des Geschäftsablaufs.”
Die Medien sind Teil des Geschäftsablaufs. Klarer kann man es nicht sagen. Insofern ist das ZDF eine zwangsgeldfinanzierte Industriemaschine zur Steuerung des Konsumverhaltens (und, selbstverständlich, auch der sonstigen Manipulation).
Okay, auch ohne den Artikel (?) in der NZZ wußten wir es. Es ist klar und deutlich zu sehen (außer, natürlich, für Journalisten, denn DIE sehen nichts…), und nun haben wir die Wahrheit auch noch schriftlich.
Wie wäre es denn, wenn sich die Medien zur Bezeichnung “4. Gewalt” auch zum Herrn und Gebieter dieser 4. Gewalt bekennen würden?: der Industrie! Wobei, auch das ist kein Geheimnis, die anderen 3 Gewalten ebenfalls … in Lohn und Abhängigkeit stehen.
Vor rund 40 Jahren habe ich eine Science-Fiction-Geschichte gelesen, die aus einer Zeit stammt, die weit vor den heutigen Verhältnissen liegt, in der aber (als Element der Story) sehr hellsichtig eine Welt beschrieben wird (unsere Welt, die Erde!), wo die Staaten flächenmäßig aufgeteilt sind, wie im Mittelalter, nur daß die Besitzer der Parzellen keine Adelsfürsten, sondern Industriefirmen und Konzerne sind, Besitzer alles lebenden und toten Inventars, Herren über Leben und Tod.
Willkommen zurück im Reich der Leibeigenschaft!
“Sehr geehrte Redaktion, nachstehend erhalten Sie eine Pressemeldung der Medizinischen Universität Graz.”
Thursday, April 4th, 20134.4.2013
Mit der Begrüßungszeile
“Sehr geehrte Redaktion, nachstehend erhalten Sie eine Pressemeldung der Medizinischen Universität Graz.”
ging heute vormittag eine Email ein, die, so die Begrüßungszeile, von der “Medizinischen Universität Graz” stammen soll. Die Presseabteilung der Medizinischen Universität Graz
(http://www.meduni-graz.at/2158) hat sie jedoch nicht verschickt, wie man auf Anfrage eines Journalisten mitteilte. Auch Professor Christian Fazekas
(https://online.medunigraz.at/mug_online/visitenkarte.show_vcard?pPersonenId=EE723D842F2FAFF2&pPersonenGruppe=3)
war nichts von dieser Mitteilung bekannt. Seine beiden in wohl kurzem Abstand durchgeführten Studien sind noch nicht veröffentlicht.
Ich halte daher die Pressemitteilung für eine Fälschung.
Cui bono?
Die Email:
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Subject: Pressemitteilung Medizinische Universität Graz / Studie beweist: Thermalbaden hilft gegen Stress
From: Rüdiger Keuchel
Date: Thu, April 4, 2013 10:05
To: info@humannews.de
Sehr geehrte Redaktion,
nachstehend erhalten Sie eine Pressemeldung der Medizinischen Universität
Graz.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Kontaktdaten unter der Pressemeldung.
Falls Sie keine Presseinformationen mehr von uns erhalten wollen, antworten
Sie bitte auf diese Mail mit dem Hinweis “abbestellen”.
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Studie beweist: Thermalbaden hilft gegen Stress
Burnout einfach vorbeugen
Medizinische Universität Graz: Thermalwasser senkt den Stresspegel
maßgeblich und hilft gegen Burnout Kristallbäder sehen sich in ihrer
Philosophie bestätigt: regelmäßiges Thermalbaden und Saunieren steigert das
Wohlbefinden, erhöht die Lebensfreude und beugt Krankheiten vor.
Stein bei Nürnberg Für Heinz Steinhart stand es schon immer fest:
Regelmäßiges Thermalbaden und Saunieren steigert das Wohlbefinden, erhöht
die Lebensfreude und beugt vielen Krankheiten wirkungsvoll vor. Umso mehr
freut es den Gründer der Kristallbäder-Gruppe, dass kürzlich eine
österreichische Studie diese Auffassung nachhaltig bestätigt hat.
Wissenschaftler der Medizinischen Universität Graz und des Landesklinikums
St. Pölten haben herausgefunden, dass bereits ein 25-minütiges Bad in
Thermalwasser zu einer spürbaren Senkung des Anteils des Stresshormons
Kortisol im Speichel führt. Mit anderen Worten: Thermalbaden hilft gegen die
“moderne Zivilisationsgeisel” Burnout.
Auszeiten sind ungemein wichtig
“Unser Leben”, sagt Heinz Steinhart, “wird immer hektischer, der Leistungs-
und Erfolgsdruck nimmt stetig zu. Deshalb ist es ungemein wichtig, dass wir
uns immer wieder kleine Auszeiten nehmen, um uns zu erholen. Die zwölf
Kristall-Thermen in Deutschland bieten hierzu die idealen Voraussetzungen.”
Neben der heilenden Wirkung des wohligwarmen Thermalwassers, habe, so
Steinhart, auch das Saunieren eine positive Wirkungen auf den Organismus.
“Durch das Schwitzen werden Übersäuerungen abgebaut und Schlacken
ausgeschwitzt – und das alles in einer netten Atmosphäre und in einem sehr
angenehmen Ambiente.”
Pressekontakt:
KONTEXT public relations GmbH
Klaus Schardt
Kaiserstraße 168-170
90763 Fürth
Telefon: 0911/97478-0
E-Mail: klaus.schardt@kontext.com
Homepage: http://www.kristallbaeder.de
Bildmaterial vorhanden:
http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/studie-beweist-thermalbaden-hilft-gegen-stress/
Stichworte:
Burnout, Stress, Kristallbäder, Thermalbaden, Saunieren, Krankheit, Therme,
Studie, Medizinische Universität Graz,
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Diese E-Mail wurde Ihnen von humannews im Kundenauftrag übermittelt.
Für den Inhalt haftet der im Absender genannte Auftraggeber.
humannews ist der Pressedienst der keuchel pr gmbh
Winterstraße 4-8, 22765 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 89003968, Telefax: +49 (0)40 87881411, E-Mail:
info@humannews.de
http://www.humannews.de
Registergericht: Hamburg, HRB 89203
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz:
DE232599267
Vertretungsberechtigte Personen: Rüdiger Keuchel (Geschäftsführer der
keuchel pr gmbh)
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[*/XQUOTE*]
H ist ein Schwein
Sunday, March 31st, 2013H ist ein Schwein. Ein mieses Schwein. Ein Sadist. Er genießt es, Menschen ins Unglück zu stürzen. Er genießt es. Ganz besonders genießt er es, dafür hofiert und auch noch bezahlt zu werden. Das ist ihm die Krone seines Schaffens. Und seines Genusses.
Seine Opfer sucht er nicht selbst aus. Sie erwählen ihn. Wie ein Magnet zieht er sie an; früher oder später steuern sie ihn an. Auf ihn zu. Das ist ihr Ende.
Seine Begabung ist das Ausdenken, das Erfinden, das Phantasieren. Zu einem Literaturpreis allerdings … reicht es nicht. Kein bißchen. Dazu ist H’s Erfindungsgabe zu einfach. Die Erfindungshöhe seines Schaffens ist so niedrig, daß er sich seine Methode geradezu patentieren lassen könnte.
Da ist ein Gift, es zerstört, es vernichtet, es kann töten. Doch was sagt H? H sagt: “Dieses wunderbare Mittel der Natur kann dich heilen!” Das ist seine Methode: das Lügen. Je größer die Lüge, desto eher wird sie ihm geglaubt. Das ist die Magie seines Lebens.
H verkauft die Lügen und er verkauft das Gift. Er wird verehrt und geliebt. Man bewundert ihn. Das ganz Besondere an seiner Magie: sie verselbständigt sich. Ohne sein Zutun erwachsen ihm Jünger, die seine Lügen weitertragen, verkünden – und natürlich Geld damit machen.
Er ist der Schöpfer der Lüge und des Tods. Er ist ein Magier.
Das genießt er.
Die Menschen kaufen seine Lügen, sie kaufen sein Gift, sie vergiften sich, sie sterben, und noch im Tod rufen sie ihn an. Er ist Gott.
Okay, okay, ganz so weit ist er noch nicht. Er ist nicht Gott. Er ist ein Gott. Aber immerhin, er ist wer.
Er, ein schäbiger Piefke, der es zu nichts, aber auch gar nichts gebracht hat, er ist ein Gott. Durch die Kraft seines Geistes, seiner Phantasie – okay, durch seine Lügen, also, durch seine Lügen hat er die Menschen in der Hand. Eine Lüge hier, eine Lüge da, einfach so reingeworfen in die Welt, früher oder später wird Jemand sie lesen und weiter verbreiten.
Eine Lüge hier, eine Lüge dort. “Impfen tötet”. Eine Lüge. Aber sie verkauft sich gut. “Petroleum entgiftet die Leber.” Eine Lüge. Aber sie verkauft sich gut. “Die Aliens sind um uns”. Eine Lüge. Und wie gut sie sich verkauft!
Eine Lüge kann nicht sterben. Irgend jemand gräbt sie wieder aus. Immer und immer wieder. Eine Lüge kann nicht sterben. “Dieser Edelstein heilt dich!” Eine Lüge. seit 2000 Jahren endlos wiedergeboren. Seine Lügen, auch sie wird es in 2000 Jahren noch geben. Lügen sind unsterblich. Man braucht nichts weiter, er braucht nichts weiter, als Idioten, die sie glauben, und skrupellose Killer, die sie verbreiten. Helfer, Helfershelfer. Apologeten, Abzocker, Profiteure. Schieber, Ganoven, eiskalte Mörder. Wobei sie, ihm gleich, ebenfalls Erfinder sind, Erzähler sind. Lügner sind. Er erfindet seine Lügen und sie erfinden ihre Lügen. Ein Netz, eine Gesellschaftsklasse, eine Welt für sich. Er weiß, daß sie lügen, sie wissen, daß er lügt. Doch wie in einer Comedia spielt jeder seine Rolle, ob es donnert oder kracht, ob die Razzia zuschlägt oder der Tod im Rausch… Jeder bewahrt das Gesicht; das ist die hohe Kunst. Okay, okay, so hoch ist sie nicht. Aber sie spielen jeder eine Rolle, und jeder ist ein Schauspieler und jeder ist ein Gott.
Und jeder ist ein Schwein.
Die Swissmedic, die Homöopathen, und die Hintertüren der Pharmamafia
Thursday, February 21st, 2013Die Schweizer Swissmedic, und überhaupt die Schweiz, werden von Esottern übel mißbraucht. In den letzten Monaten schwappten wieder Wellen von falschen, total falschen, und verlogenen Pamphleten durch Print und Web, in denen der Eindruck erweckt wird, “die Schweiz” hätte sich pro esoteristischen Medizinmumpitz entschieden, weil der sich als wirksam erwiesen hätte. Die Wahrheit sieht anders aus.
Im “Laborjournal” (http://www.laborjournal.de) ist jetzt, Januar 2013, ein Interview erschienen, das Florian Fisch mit Petra Dörr, Leiterin des Direktionsstabes der Swissmedic, führte. Dank der freundlichen Erlaubnis des Verlags darf ich die Seite 51 des in der Printausgabe von Heft 1-2/2013 auf den Seiten 48,49,50,51 erschienenen Interviews hier wiedergeben.
Das vollständige Interview bekommen Sie im gedruckten Heft vom Verlag:
http://laborjournal.de/rubric/abo/index.lasso
- Das Interview:
[*quote*]
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Kasten:
Petra Dörr
… kennt beide Seiten der Arzneimittelzulassung. Bei Promedipharm, Fresenius Medical Care und Valeant Pharmaceuticals war die Apothekerin zehn Jahre für die Zulassungsverfahren zuständig. Seit 2004 leitet Dörr den Direktionsstab von Swissmedic und pflegt die Beziehungen zu externen Beteiligten.
Swissmedic
… ist das Schweizerische Heilmittelinstitut, das 2012 sein 10jähriges Bestehen feierte. Um den Nutzen von Medikamenten gegen die Risiken abzuwägen – ohne dabei an die Kosten zu denken – wurde eigens für Swissmedic ein neues Heilmittelgesetz erlassen. Die öffentlich-rechtliche Anstalt ist für die Zulassung von Medikamenten und die Überwachung des Marktes zuständig. -FF-
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Interview:
“Swissmedic prüft die Wirksamkeit komplementärmedizinischer Arzneimittel nicht oder nur aufgrund von Literaturangaben.”
Laborjournal:
Warum gelten für Medikamente der Homöopathie, Antroposophie und traditionellen chinesischen Medizin andere Kriterien? Da sie schlicht nicht wirksam sind, verdienen sie keine entsprechende Nutzen-Risiko-Bewertung?
Dörr:
So kann man das nicht sagen. Diese Therapieformen genießen in der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert. Unsere Anforderungen für die Zulassung orientieren sich am Risiko, das von diesen Produkten ausgeht. Bei einem synthetischen neuen Wirkstoff, der noch nie in einem zugelassenen Arzneimittel eingesetzt wurde, sind die Risiken hoch und entsprechend hoch sind auch unsere Anforderungen. Arzneimittel der sogenannten Komplementärmedizin basieren dem gegenüber in aller Regel auf altbekannten Ausgangsstoffen. Diese werden zudem meist ohne Indikation zugelassen, weil der Therapieansatz anders ist: Der Therapeut legt im Einzelfall fest, welches Arzneimittel angewandt wird. Die Therapeuten trifft in diesem Bereich eine grosse Verantwortung für den richtigen Arzneimitteleinsatz, weshalb Swissmedic die Wirksamkeit solcher Arzneimittel gar nicht oder nur aufgrund von Angaben aus der Literatur prüft. Unser Fokus liegt bei Arzneimitteln der Komplementärmedizin auf der Herstellungsqualität und der Sicherheit.
Laborjournal:
Das heißt, Sie sind mit komplementärmedizinischen Medikamenten weniger streng.
Dörr:
Wirksamkeitsnachweise verlangen wir nur dort, wo eine medizinische Indikation beantragt wird. Zum Beispiel bei Baldriantropfen. Wenn man mit Arzneimitteln schon viel Erfahrung hat, weil sie traditionell in anderen Ländern angewendet werden, dann muss für die Arzneimittel kein eigener Wirkungsnachweis mehr erbracht werden. Das gilt zum Beispiel für asiatische oder homöopathische Arzneimittel. Für deren Zulassung eine doppelblinde,Plazebo-kontrollierte Studie zu verlangen, würde dem Nutzen-Risiko-Verhältnis dieser Therapieform keine Rechnung tragen. Wir fokussieren, wie gesagt, auf die Sicherheit und die Qualität, weniger auf die Wirksamkeit.
Laborjournal:
Swissmedic legitimiert dadurch indirekt Arzneimittel, die den Beweis ihrer Wirksamkeit schuldig bleiben.
Dörr:
Dies ist im Heilmittelgesetz und den Ausführungsbestimmungen so vorgegeben, und die aktuelle Vorlage der Revision des Heilmittelgesetzes wird – wie wiederholt vom Parlament gefordert – weitere Vereinfachung vorsehen. Swissmedic ist auch hier reine Vollzugsbehörde.
Laborjournal:
Wieso müssen eigentlich Nahrungsergänzungsmittel nicht von Swissmedic zugelassen werden? Wenn zum Beispiel angepriesen wird, dass es vor Grippe schützt, ist es doch ein Arzneimittel.
Dörr:
Nahrungsergänzungsmittel und auch Kosmetika werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) beurteilt. Wenn ein Produkt mit einer medizinischen Indikation beworben werden soll, zum Beispiel Schutz vor Grippe, dann ist es klar ein Arzneimittel. Natürlich gibt es auch bei der Bewerbung von Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln eine gewisse Grauzone, die von Firmen ausgelotet wird. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe, die sich aus Mitarbeitenden von BAG, Swissmedic und Kantonsvertretern zusammensetzt, klärt regelmässig die Zuständigkeiten.
Laborjournal:
Wäre es nicht besser, die Schweizer Behörden Swissmedic, BAG und die nun aufkommenden “Health Technology Assessments” zusammenzulegen?
Dörr:
Es gibt international beide Modelle. Die überwiegende Mehrheit der Staaten hat sich aber wie die
Schweiz für das getrennte Modell entschieden. Für die Aufteilung spricht, dass die Beurteilung von Nutzen und Risiken unabhängig von Kostenüberlegungen passieren soll. Die Marktzulassung durch Behörden wie Swissmedic soll nicht bereits den Marktzugang einschränken.
Laborjournal:
Wozu braucht es neben der FDA und der EMA überhaupt noch Swissmedic? Ist es sinnvollfür ein kleines Land diesen Aufwand zu tätigen? Sollte die Schweiz nicht der EMA beitreten?
Dörr:
Wir können nicht einfach der EMA beitreten. Voraussetzung hierfür wäre, dass die Schweiz die entsprechende Gesetzgebung der EU übernimmt. Das ist nicht in unserer Hand. Zu beachten ist hierbei aber, dass alle EU- und EWR-Länder weiterhin nationale Heilmittelbehörden haben. Swissmedic würde es also auch dann noch geben!
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Das ganze Elend wird bereits in den ersten Absätzen beschrieben:
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Dörr:
Wirksamkeitsnachweise verlangen wir nur dort, wo eine medizinische Indikation beantragt wird. Zum Beispiel bei Baldriantropfen. Wenn man mit Arzneimitteln schon viel Erfahrung hat, weil sie traditionell in anderen Ländern angewendet werden, dann muss für die Arzneimittel kein eigener Wirkungsnachweis mehr erbracht werden. Das gilt zum Beispiel für asiatische oder homöopathische Arzneimittel. Für deren Zulassung eine doppelblinde,Plazebo-kontrollierte Studie zu verlangen, würde dem Nutzen-Risiko-Verhältnis dieser Therapieform keine Rechnung tragen. Wir fokussieren, wie gesagt, auf die Sicherheit und die Qualität, weniger auf die Wirksamkeit.
Laborjournal:
Swissmedic legitimiert dadurch indirekt Arzneimittel, die den Beweis ihrer Wirksamkeit schuldig bleiben.
Dörr:
Dies ist im Heilmittelgesetz und den Ausführungsbestimmungen so vorgegeben, und die aktuelle Vorlage der Revision des Heilmittelgesetzes wird – wie wiederholt vom Parlament gefordert – weitere Vereinfachung vorsehen. Swissmedic ist auch hier reine Vollzugsbehörde.
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Die Swissmedic kann nicht selbst entscheiden, sondern ist an die Gesetze gebunden: “Swissmedic ist auch hier reine Vollzugsbehörde.” Es sind also die Politiker, die (bar jedes Wissens und Verstandes) zum Beispiel beschlossen haben, daß
Für die Zulassung von asiatische oder homöopathischen Arzneimitteln eine doppelblinde,Plazebo-kontrollierte Studie zu verlangen, dem Nutzen-Risiko-Verhältnis dieser Therapieform keine Rechnung tragen würde.
Eine doppelte Schlampigkeit, bei der schon die völlige Ignoranz gegenüber den Gefahren der Homöopathie zeigt, wie wenig Sachwissen und wie wenig Verantwortungsbewußtsein die Politiker haben. Um so schlimmer ist es im Fall der importierenten asiatischen Mittel, denn die sind noch weit weniger kontrolliert als der einheimische homöopathische Zirkus.
“Wir fokussieren, wie gesagt, auf die Sicherheit und die Qualität, weniger auf die Wirksamkeit.” sagt Frau Dörr. Doch genau das findet nicht statt! Denn wenn die Sicherheit gefordert ist, dann muß sie auch kontrolliert werden. Aber eben dies wird mit Verweis auf die Kosten (“Nutzen-Risiko-Verhältnis dieser Therapieform”) nicht getan.
“Wir fokussieren, wie gesagt, auf die Sicherheit und die Qualität, weniger auf die Wirksamkeit.” sagt Frau Dörr.Sie beschreibt denn auch so ein bißchen die Zulassung und läßt dabei eine notwendige Erklärung aus: die Erklärung der BEDEUTUNG der Indikation, und was es damit auf sich hat.
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Arzneimittel der sogenannten Komplementärmedizin basieren dem gegenüber in aller Regel auf altbekannten Ausgangsstoffen. Diese werden zudem meist ohne Indikation zugelassen, weil der Therapieansatz anders ist: Der Therapeut legt im Einzelfall fest, welches Arzneimittel angewandt wird.
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[*/quote*]
In Deutschland dürfen Homöopathika einfach und ohne jede Prüfung in den Markt gebracht werden. Sie dürfen dabei jedoch keine Angabe über den Anwendungszweck (zum Beispiel “hilft gegen Schnupfen”) haben. Diese Angabe ist die “Indikation”. Gibt es solch eine Angabe (“Indikation”), dann MUSS der Hersteller eine Zulassung beantragen. Doch die kostet Geld. Warum Geld verschwenden und sich Ärger einhandeln, wenn OHNE diese Angabe es so viel einfacher geht?
DESWEGEN keine Angabe der Indikation! Der Gesetzgeber hat in den Gesetzen eine riesige Hintertür geschaffen, durch die die Hersteller des esoterischen Mumpitz in aller Seelenruhe hindurchspazieren können. Daß die Sicherheit im Vordergrund stünde, ist ein Märchen, denn ginge es dem Gesetzgeber tatsächlich um Sicherheit, bestünde diese Hintertür nicht!
Ein weiterer Trick ist die Verlagerung der Verantwortlichkeit auf die “Therapeuten”:
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Die Therapeuten trifft in diesem Bereich eine grosse Verantwortung für den richtigen Arzneimitteleinsatz, weshalb Swissmedic die Wirksamkeit solcher Arzneimittel gar nicht oder nur aufgrund von Angaben aus der Literatur prüft. Unser Fokus liegt bei Arzneimitteln der Komplementärmedizin auf der Herstellungsqualität und der Sicherheit.
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[*/quote*]
Wenn denn die Mittel so harmlos wären, wieso tragen dann die “Therapeuten” eine große “Verantwortung”? Auch hier widerspricht sich das System eindeutig.
Ein Riesenfehler bei der Betrachtung der Homöopathie besteht in der immer wieder vorgebrachten Behauptung, in homöopathischen Mitteln sei kein Wirkstoff enthalten, die seien so hoch verdünnt. Wie ich unter anderem in
- “Wenn Journalisten pfuschen”
http://ariplex.com/folia/archives/406.htm
gezeigt habe, können in homöopathischen Mitteln durchaus erhebliche Mengen starker Gifte enthalten sein, die zudem von den Homöopathen in großem Umfang eingesetzt werden.
Spielt bei der Giftigkeit die Indikation (also die Tatsache, daß das krankheitsbezogene Anwendungsgebiet auf der Verpackung oder im Begleitzettel angegeben ist) eine Rolle?
Nein, natürlich nicht! Diese Stoffe sind immer giftig, ohne Ansehen der Person und ohne sonstigen Firlefanz, den die “Therapeuten” treiben.
Die Indikation ist eine Hintertür. Homöopathie ist nichts anderes als ein stupides Probierverfahren, bei dem man durchaus TAUSENDE von Mittelchen ausprobieren darf, denn man weiß doch gar nicht, welches Mittelchen der Kranke braucht. DAS ist GRUNDLAGE der Homöopathie, so erfunden von Hahnemann!
Tatsache ist: Homöopathie ist strohdumm. Homöopathie kann nicht diagnostizieren.
Deshalb probiert man herum und herum und herum. Deshalb, und nur deshalb, gibt es bei der Homöopathie keine Indikation.
Und aus dieser Strohdummheit und um diese Strohdummheit herum wurde die Hintertür mit der Indikation geschaffen. Nur aus diesem Grund. Man muß als Politiker schon reichlich dämlich sein, um diese Falle nicht zu sehen, und hochkriminell, um den Verbrechern wissentlich die sperrangelweite Hintertür zu verschaffen.
Interessant, und das vor allem in juristischer Hinsicht, ist die Intensität, mit der die Hersteller homöopathischer Mittel DURCHAUS eine Indikation angeben. (Dies sogar bei Mitteln, für die es nicht einmal homöopathische Arzneimittelprüfungen gibt.) Das nennen die Homöopathen dann “bewährte Mittel”. Doch was ist die Angabe “bewährtes Mittel” anderes als eine Zuweisung für bestimmte Anwendungsgebiete, also eine Indikation? Wie man sieht, betrügen Homöopathika-Hersteller in einem ERHEBLICHEN Umfang.
In einer Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Hamm, die ich heute erhalten habe, gibt es eine nicht unwesentliche Aussage des Gerichts zu just dem Punkt der Indikation:
- http://www.justiz.nrw.de/JM/Presse/presse_weitere/PresseOLGs/20_02_2013/index.php
(Hervorhebung von mir)
[*quote*]
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Oberlandesgericht Hamm: Verbraucherschutz: unzulässige Werbung für Schüßler-Salze als “sanfte Begleiter in der Schwangerschaft”
20.02.2013
Die in der Deutschen Hebammenzeitschrift in Bezug auf zwei homöopathische Arzneimittel veröffentlichte Werbeaussage “Schüßler-Salze … Sanfte Begleiter in der Schwangerschaft” ist irreführend. Das hat der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm am 13.12.2012 entschieden und damit eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Dortmund bestätigt, die diese Werbeaussage untersagt.
Das beklagte Unternehmen aus Rheda-Wiedenbrück vertreibt Schüßler-Salze u.a. als homöopathische Arzneimittel, die als solche registriert, aber nicht mit Anwendungsgebieten zugelassen sind. Sie hatte in der Deutschen Hebammenzeitschrift mit der Aussage “Schüßler-Salze … Sanfte Begleiter in der Schwangerschaft” für zwei ihrer homöopathischen Arzneimittel geworben, worin der klagende Verband eine irreführende Werbung sah und von der Beklagten ein Unterlassen der Werbeaussage verlangt hat.
Der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat den Unterlassungsanspruch bestätigt. Die zu beanstandende Werbeaussage beinhalte auch aus Sicht der angesprochenen fachkundigen Hebammen ein falsches Wirkungsversprechen im Sinne von § 3 Nr. 1 Heilmittelwerbegesetz. Beworben würden registrierte homöopathische Arzneimittel, bei denen das eigentliche Anwendungsgebiet wie z. B. der Bereich einer Krankheit, in dem das Arzneimittel wirken solle, nicht genannt werden dürfe, um eine Irreführung zu vermeiden. Für diese Mittel dürfe dann erst recht nicht mit einem umfassenderen Einsatzbereich – einen solchen stelle die Schwangerschaft dar – geworben werden. In Bezug auf die Schwangerschaft werde mit der Werbeaussage der Eindruck erweckt, dass die genannten Mittel schonend und dauerhaft positiven Einfluss speziell für die Schwangeren entfalten könnten, die Krankheiten oder Beschwerden aus dem Anwendungsbereich der in Frage stehenden Mittel aufwiesen. Der Eindruck sei falsch, weil die Wirkung der beworbenen Arzneimittel nicht wissenschaftlich gesichert sei. Es bestehe die Gefahr, dass Hebammen den Schwangeren im Vertrauen auf die Werbeangabe zur Einnahme des beworbenen homöopathischen Arzneimittels rieten. Das halte die Schwangere möglicherweise von der Befragung ihres Arztes oder von der Einnahme angeblich mehr belastender, aber besser helfender Präparate ab.
rechtskräftiges Urteil des 4. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm (I-4 U 141/12)
Christian Nubbemeyer, Pressedezernent
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“Wir fokussieren, wie gesagt, auf die Sicherheit und die Qualität, weniger auf die Wirksamkeit.” sagt Frau Dörr. Doch genau das findet nicht statt! Freundlicherweise hat das Oberlandesgericht Hamm in seiner Begründung folgendes gesagt (ich wiederhole den notwendigen Teil und hebe ein wesentliches Element hervor):
- [*quote*]
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Die zu beanstandende Werbeaussage beinhalte auch aus Sicht der angesprochenen fachkundigen Hebammen ein falsches Wirkungsversprechen im Sinne von § 3 Nr. 1 Heilmittelwerbegesetz. Beworben würden registrierte homöopathische Arzneimittel, bei denen das eigentliche Anwendungsgebiet wie z. B. der Bereich einer Krankheit, in dem das Arzneimittel wirken solle, nicht genannt werden dürfe, um eine Irreführung zu vermeiden. Für diese Mittel dürfe dann erst recht nicht mit einem umfassenderen Einsatzbereich – einen solchen stelle die Schwangerschaft dar – geworben werden. In Bezug auf die Schwangerschaft werde mit der Werbeaussage der Eindruck erweckt, dass die genannten Mittel schonend und dauerhaft positiven Einfluss speziell für die Schwangeren entfalten könnten, die Krankheiten oder Beschwerden aus dem Anwendungsbereich der in Frage stehenden Mittel aufwiesen. Der Eindruck sei falsch, weil die Wirkung der beworbenen Arzneimittel nicht wissenschaftlich gesichert sei. Es bestehe die Gefahr, dass Hebammen den Schwangeren im Vertrauen auf die Werbeangabe zur Einnahme des beworbenen homöopathischen Arzneimittels rieten. Das halte die Schwangere möglicherweise von der Befragung ihres Arztes oder von der Einnahme angeblich mehr belastender, aber besser helfender Präparate ab.
———————————
[*/quote*]
Wesentliche Kernaussage:
“Es bestehe die Gefahr, dass Hebammen den Schwangeren im Vertrauen auf die Werbeangabe zur Einnahme des beworbenen homöopathischen Arzneimittels rieten. Das halte die Schwangere möglicherweise von der Befragung ihres Arztes oder von der Einnahme angeblich mehr belastender, aber besser helfender Präparate ab.”
Aber DAS gilt immer, völlig unabhängig von “mit Indikation” oder ohne!
Zusätzlich zu der “Werbeangabe” (auf der Verpackung oder Firmenprospekten des Herstellers) gibt es doch noch die Armee der Mietmäuler und PR-Schleudern, die, bezahlt von der Homöopathika-Industrie, als journalistische Arbeit behauptete Presseerzeugnisse unter das Volk bringen, die in Wahrheit nichts anderes sind als megatonnenweise zusammengefaselte Wirksamkeitsbehauptungen und Indikationen und sogar Dosierungsanleitungen und Einnahmehinweise.
Mit dieser Darstellung übertreibe ich keinesfalls. Die Homöopathika-Hersteller überführen sich sogar selbst der Lüge. Behaupten sie doch und behaupten die Medien (die von ihr bezahlten und auch die nicht von ihr bezahlten) eine große Akzeptanz und steigende Beliebtheit der Homöopathie bei der Bevökerung. In den Verkaufszahlen der Homöopathia-Industrie sieht es dagegen ganz anders aus. Laut den offiziellen Zahlen des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie e.V. machen die Homöopathika-Hersteller erhebliche Verluste. Sieht man nämlich nicht auf die verschleiernden absoluten Umsatzzahlen, sondern berücksichtigt die Inflation, ist das Ergebnis tiefrot:

Bildquelle:
http://transgallaxys.com/~aktenschrank/Mietmaul_Claus_Fritzsche_aufgeflogen/dramatische_Verluste_der_Homeoeopathika_Umsaetze_inflationsbereinigte_Zahlen_normiert.jpg
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7581
All die wohlwollende Presse ist ein Teil eines abgekarteten Spiels, bei dem angeblich unabhängige Parteien eine Wirksamkeit der HOMÖOPATHIE AN SICH, als Methode, behaupten, UNABHÄNGIG von einer Indikation. Aber sie sind entweder nicht unabhängig, sondern gehören zu dem Komplott dazu, oder sie sind völig unfähig, und gehören dann als nützliche idioten ebenfalls zum Komplott.
Es ist diese Presse, es ist die hochaggressive Indoktrination durch submedizinisches Fußvolk, es ist der Verkaufsdruck in den Apotheken, es ist der Gruppendruck durch Esotter, der einem Mittel, das (einfach per Behauptung!) als “homöopathisch” in den Verkehr gebracht wird, eine Wirksamkeit zuweist. Zuweist! Denn zu nichts von alledem an Wirksamkeitsbehauptungen gibt es einen erfolgreichen Nachweis. Kann es auch nicht geben, denn Homöopathie ist eine Form religiösen Wahnsinns: des Glaubens, der Mensch sei Gottes Geschöpf und als solches unverwundbar, und des Glaubens, daß in der Natur für jede Krankheit ein Mittel sei, man müsse es nur finden,
Es ist dieser Druck, von dem das Oberlandesgericht Hamm in seinem Urteil nur ein kleines Teilchen nennt:
“Es bestehe die Gefahr, dass Hebammen den Schwangeren im Vertrauen auf die Werbeangabe zur Einnahme des beworbenen homöopathischen Arzneimittels rieten. Das halte die Schwangere möglicherweise von der Befragung ihres Arztes oder von der Einnahme angeblich mehr belastender, aber besser helfender Präparate ab.”
Es ist dieser Druck, der das Gefühl der Sicherheit erzeugt.
“Wir fokussieren, wie gesagt, auf die Sicherheit und die Qualität, weniger auf die Wirksamkeit.” sagt Frau Dörr.
Es ist genau das, was in Wahrheit nicht ist.
Das ist nicht die Schuld der Swissmedic. Es ist einzig und allein die Schuld der Politik.
A Lecture in Rhetorics: How to sandblast Anti-Vaxxers
Saturday, January 12th, 2013Today I have the fun of showing a nice video. But first let me explain some backgrounds.
We often are confronted with people asking us what we think of this or that. There are so many frightening things in the web, one more scary than the other, in anti-vaxxer web-sites.
Oh hell, what shall parents do with all that scary stuff?
Let’s have an example:
Yes, I make that link in full, and I even make it clickable.
Now, I had a glimpse on that garbage over there. The method that guy uses is simple:
- “Drown people in a gigantic swamp of shit!”
There is such an enormous mass of utter bullshit, that no layman can stand up against. The mere mass is too much for people to handle. And the longer the read, the more they are drowned and easier to indoctrinate.
“Some piece of shit must get stuck in their heads.” That is an easy cookbook recipe, intensively used by esotters and conspiracy maniacs.
If one attacks such a mass of shit, it is not necessary to attack in full breadth. Instead, we only have to go and look for clear and simple pieces, which a layman will understand. Take one or two – and demolish them. Blast them to pieces. THAT a layman will understand.
Now, having done that, do we have to go through the ordeal of chopping down each single piece of crap in that garbage yard? No! Because the rest of that pile of shit is of the very same idiocy. We could go trough that shit piece for piece, but it would only lead to one point after the other demonstrating that it is shit, shit, shit. If one wants to go on digging in that shit, well…“Go ahead, it is your time you spoil, because the case already is absolutely clear.”
Let’s have a look at the aforementioned URL. I was curious and – at random – picked one of those URLs that guy links to. Oh, wow!
Now, let’s have some fun.
Part 1:
Look at what it is:
-
“GRAPHICAL EVIDENCE SHOWS VACCINES DIDN’T SAVE US”
http://www.vaclib.org/sites/debate/web1.html
[*quote*]
The above graphs, based on the official death numbers as recorded in the Official Year Books of the Commonwealth of Australia, are taken from Greg Beattie’s excellent book “Vaccination A Parent’s Dilemma” and represent the decline in death rates from infectious disease in Australia. They clearly show that vaccines had nothing to do with the decline in death rates. (Note: Graphical evidence on the decline in death rates from infectious disease for USA, England, New Zealand and many other countries shows the exact same scenario as above).
[*/quote*]
6 diseases:
– whooping cough
– diphtheria
– measles
– scarlet fever
– typhoid fever
– polio
The trick is always the very same: to only show the number of dead per (say) 100.000 inhabitants over the course of time. It is logical that this number goes down – because of development of better ways of treatment.
In 2006, 7 years ago, I debunked that trick in http://www.pharmamafia.com/
Search in my domain-page http://www.pharmamafia.com/ for the character sequence
- hpa
You will find the graphics by the HPA (UK) and – below them – the table with the statistical data. BOOM!

(Bild: Britische Statistik: Tote durch Masern, 1940 – 2004
Quelle: http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/images/mea_death_graph.gif)
http://pharmamafia.com/ama_im27.gif

(Bild: Britische Statistik: Jährlich gemeldete Masernfälle versus Durchimpfungssraten, 1950 – 2000
Quelle: http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/images/vaccover.gif)
http://pharmamafia.com/ama_im28.gif
Yesterday there was a blog article about fun in Australia:
One URL given there is:
http://luckylosing.com/2012/08/18/australian-vaccination-network-crashes-and-burns-on-seminar-tour/
Now, take a deep breath … and enjoy the video:
(http://www.youtube.com/watch?v=k3SuALSZjNY)
There we have data from Australia. Good ammunition to have.
The anti-vaxxer in http://www.vaclib.org/sites/debate/web1.html says (see above):
- [*quote*]
(Note: Graphical evidence on the decline in death rates from infectious
disease for USA, England, New Zealand and many other countries shows the
exact same scenario as above).
[*/quote*]
Yes, and the statistical data from each country shows the exact same scenario about the INCIDENCES of the diseases: that vaccination is cutting down and exterminating those diseases.
Part 2:
The anti-vaxxers use their insane trick again and again and again. And with some few sentences and 1 or 2 graphics they can be blasted.
Part 3:
Now, do note: Try to find such occurrences, when anti-vaxxers were confronted with this (just like what happened in Australia, and is wonderfully documented in that video!). If the very same anti-vaxxers later try to use their old trick again, they can not claim “we did not know”.
NO!, they DO know, and their using the same trick again demonstrates that they knowingly make false statements; in other words: THEY DO LIE.
Since the anti-vaxxers have a very limited assortment of lies, it is possible to – over time – catch them in such incidents. And piece for piece they can be shown to willfully lie.
Now, how can parents, caring for their children, believe people who are so easy to debunk and who are again and again uncovered as rotten liars?
THAT is part 3 of the logical chain.
Part 1: debunk the foul trick
Part 2: confront the anti-vaxxers IN PUBLIC with the plain and undeniable facts
Part 3: catch the anti-vaxxers in the act of lying to parents
It is as easy as that. Anti-vaxxers are criminals, through and through.
Where is the police to crack down on the vile criminals who tramp on the victims of violence!?
Saturday, December 22nd, 2012Just look at the SURROUNDINGS of these videos, look at the bylines and notes:
Where is the police to crack down the vile criminals who tramp on the victims of such violence!?
The very same type of denial of truth like with the uploaders of these videos we see with the anti-vaccinationists and with so many other types of health-fraudsters.
It is all the very same pattern:
- 1. symply deny facts
- 2. claim the facts to be fakes and forgeriers
- 3. claim some dark powers of money/government/”mainstream/medicine”/pharmamafia to be the real doers
- 4. claim media to cover up the true facts and to lie
In Australia it is Meryl Dorey
-
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7639.msg17617#msg17617
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7546.msg17568#msg17568
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7618.msg17567#msg17567
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7537.msg17645#msg17645
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7621.msg17572#msg17572
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7586.msg17464#msg17464
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7551.msg17357#msg17357
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6025.msg13696#msg13696
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=5974.msg13592#msg13592
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=2695.msg5339#msg5339
and Judy Wilyman
-
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7523.msg17289#msg17289
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7586.msg17464#msg17464
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7551.msg17357#msg17357
who, among others, act that way, lying, cheating, forging, and terrorizing victims of tragedies.
In each country we have the same type of criminals. Why does justice, why does politics not stop them? It is an outraging shame that such criminals still are free to terrorize victims and their families.
All the victims of violence are not in a position like Lord *, to defend themselves, and to fight back.
All the victims are NOT supported by media, by politics, by justice, to turn down the violence of the criminals. Do we have a class system, where the normal people do not count, are zero, worth nothing?
It is a damned shame, and we must stop it.
Wenn Journalisten pfuschen
Thursday, December 13th, 2012Liebe Freunde des gepflegten Humors,
dieser gar köstliche Einfall kam mit dem neuen Newsletter des “Netzwerk Recherche”:
-
[*quote*]
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# 16: Kostenlose Rechercheunterstuetzung fuer Themen aus Medizin & Gesundheit .
Seit mehr als zwei Jahren analysieren einige der besten
Journalisten ihres Fachs im Projekt “Medien-Doktor” am
Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus die
Berichterstattung ueber Medizin und Gesundheit. Nun kommt
ein bisher einmaliges Angebot fuer Journalisten dazu:
“Medien-Doktor PRO” ist ein neuer Service, bei dem das
Medien-Doktor-Team freie Journalisten ebenso wie Redakteure
bereits bei der Recherche medizinjournalistischer Themen
unterstuetzt. Damit soll proaktiv Unterstuetzung schon bei
der Entstehung eines Beitrags angeboten werden.
——————————————————-
[*/quote*]
Wie ich seit JAHREN feststellen kann, WOLLEN Damen und Herren des schreibenden Gewerbes aber gar nichts wissen. Gerade gestern hatte ich wieder ein Erlebnis der dritten Art: Jemand, ein Journalist, sogar ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter, dekoriert, hofiert, verehrt, … hört nicht zu. Er hat etwas geschrieben, was inhaltlich falsch ist, und zwar gefährlich falsch. Aber er will es nicht einsehen. Er will nicht zuhören. Nein. Punkt.
Was mir da passiert ist, ist weißDarwin kein Einzelfall. Man könnte Kataloge mit solchen Ereignissen füllen.
Eben solche Momente sind es, die einen einfachen Bürger – sei er Hausfrau, Generaldirektor oder auch nur ein kleiner Assistenz-Wichtel an einer Uni – zum Kochen bringen. Es sind solche Momente, die die Leute dazu bringen, SELBST zu veröffentlichen.
Zuhören können UND WOLLEN wird an Journalismus-Schulen ganz offensichtlich weder gelehrt noch überhaupt verstanden. (sic!)
In diesem Zusammenhang der Hinweis, was denn falsch war: seine Behauptung, in Homöopathika sei kein Wirkstoff enthalten.
Es ist eine Tatsache, daß bei Homöopathika ohne Sinn und Verstand verdünnt wird über jedes Maß hinaus. Wir müßten teilweise Universen anbauen, um solche Verdünnungen realisieren zu können.
Der Haken ist jedoch, daß der Verdünnungswahn NUR FÜR EINEN TEIL der homöopathischen Mittel gilt. Bei anderen Homöopathika erdreisten sich die ehrenwerten Damen und Herren Pfuscher nämlich und sogar, UNVERDÜNNTE Mittel, in “D0”, also die Ursubstanz, als “homöopathisch” zu behaupten und zur Anwendung zu verkaufen. Da ist dann sehr wohl eine Wirkung vorhanden, aber keine homöopathische, sondern eine biochemisch-pharmakologische. Von Homöopathie, wie sie der Bevölkerung vorgegaukelt wird, keine Spur.
Brandgefährlich wird es, wenn es zum Beispiel um eines der am häufigsten von Homöopathen eingesetzten Mittel geht: um Quecksilber, bzw um dessen chemische Verbindungen. Darüber habe ich bereits vor über 11 Jahren geschrieben, anno 2001. Hier ein Zitat aus meiner Web-Seite
http://www.ariplex.com/ama/ama_rep1.htm
über eine der Quecksilberverbindungen:
-
[*quote*]
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Mercurius jodatus ruber
Hydrargyrum bijodatum rubrum
Quecksilberjodid
HgJ2
Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3
Vorschrift 6: Verreibung = D1
SV Lösung = D3
Gebräuchliche Tabletten (Dil): D4, D6, D3
Gebräuchliche Ampullen : D6, D8, D15
——————————————————-
[*/quote*]
“Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3” zeigt einerseits, in welch hoher Dosierung dieses Mittel durchaus eingesetzt wird, und andererseits, daß es als nicht verschreibungspflichtiges Mittel bereits als “D4” (also lediglich verdünnt mit dem Faktor 1:10000) frei verkauft wird. Die Folgen sind entsprechend. Es gab durch Homöpathika bereits Todesfälle. Darauf weist der österreichische Homöopath und Präsident des “Dachverbandes Österreichischer Ärzte für Ganzheitsmedizin” Michael Frass sogar selbst hin!
(Siehe http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6903 )
Homöopathika sind also alles andere als ungefährlich. Der Text des Journalisten tutet jedoch in das schon seit 200 Jahren bekannte Horn “vollig wirkungslos”. Damit wiegt er Kranke in falscher Sicherheit (durchaus lebensgefährliche falsche Sicherheit!) und trägt obendrein dazu bei, sich bei den Homöopathen – zu recht – lächerlich zu machen. Denn die wissen, was sie tun.
Ja, Homöopathen wissen, was sie tun. Zum Beispiel hetzen Homöopathen gegen das Impfen. Eines der häufigsten Argumente: in den Impfstoffen sei ja das so gefährliche Quecksilber enthalten. Dana Ullman, ein amerikanischer Lügner, Fälscher und Homöopathika-Händler, hochgejubelt unter anderem in der mehr als nur dubiosen “Huffington Post”, verweist sogar darauf, daß Quecksilber, verdünnt mit 1:1 Million, Bakterien tötet.
Eben dieser so laute, vorlaute, beleidigende und verleumdende und mehr als nur extrem großmäulige angebliche Homöopath, der im Internet (so bei Twitter) herumpöbelt, verkauft zu deutlich hohen Preisen die Mittel des Herstellers Boiron, unter anderem jene gegen Influenza – wobei er falsche medizinische Tatsachenbehauptungen aufstellt, für die Boiron längst vor Gericht stand und mehrere Millionen Dollar zahlen muß.
Dieser Dana Ullman, in der Selbstdarstellung und in der “Huffington Post” dargestellt als DER Homöopath der USA, ist ein sehr aggressiver Heilmittel-Händler und verkauft … Quecksilberverbindungen! Als homöopathische Mittel. Auch in einer Verdünnung von D6, also 1:1 Million. Womit er, der vorgeblich beste Homöopath des Landes, in krassem Widerspruch steht zu seiner eigenen Aussage über die Gefährlichkeit der Impfstoffe und des Impfens.
Im TG-1 gibt es eine Akte über Dana Ullman:
“Die Akte Dana Ullman / The Dana Ullman files”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=410
Die Web-Site des netzwerk recherche e.V.
http://www.netzwerkrecherche.de/Newsletter/
Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V.
DGAUM
http://www-dgaum.med.uni-rostock.de/index.html
“Leitlinien
Arbeiten unter Einwirkung von Quecksilber und seinen Verbindungen
(Arbeitsbedingte Quecksilber-Intoxikation)”
http://www.ariplex.com/ama/amaleit1.htm
“Wehrhafte Medizin!”
über Ernährung und über Gifte
http://www.ariplex.com/ama/ama_gift.htm
BGVV: Den Verzehr bestimmter Fischarten wegen Quecksilberbelastung einschränken!
http://www.ariplex.com/ama/amabg002.htm
Qecksilbervergiftung durch Lebensmittel
http://www.ariplex.com/ama/ama_fish.htm
Alternative child pornography?
Tuesday, November 20th, 2012This morning I read a shocking article. It begins like this:
-
[*quote*]
—————————————
A call by two Dutch sexologists for “virtual” child pornography to be
legalised so as to assuage paedophiles’ desires has sparked fierce debate
in the Netherlands.
Sexologists Rik van Lunsen and Erik van Beek of Amsterdam University
Hospital (AMC) last month floated the idea of creating child pornography
using drawings or computer-generated images.
—————————————
[*/quote*]
The idea is insane; no doubt about it. But that is not the point. If you look very carefully at HOW they use rhetorical warfare to backup their wants, you will see the very same patterns already known from the “alternative” health sector.
Let me show you just one striking resemblance:
-
[*quote*]
—————————————
“The proposal isn’t really pertinent and for some people it will certainly
increase the likelihood of going through with [sexual abuse],” warned
psychotherapist Jules Mulder of the De Waag clinic.
Mulder, who specialises in treating paedophiles, noted that it would be
very difficult to cover all “tastes”.
“Some want photos of naked children, others want children having sex while
someone else wants an eight-year-old boy with dark hair and a certain look
in his eyes,” he said.
“It’s not possible to satisfy these different desires with a bit of
virtual child pornography.”
—————————————
[*/quote*]
Isn’t that a spitting image of what homeopaths and all other kinds of charlatans try?: to get their foot into the door… Just a niche here, just a niche there.
Yesterday I phoned with an MD who has nothing against homeopathy. If the patients want it, they can have it, “AS LONG AS THE PATIENTS DO NOT LEAVE OUT SCIENTIFIC MEDICINE”. But exactly here is the crucial point. The very moment that homeopathy is not rejected, but accepted (even in a niche), it automatically is accepted as being in the same rank. And THAT is it. That is all the homeopaths have to fight for: to get a foot in, to get hands on a niche. One way is to have paid professorships. We have such cases in Germany: companies like Heel pay for a professorship. And the professor does some “research”. But the key is NOT the outcome of the research, the key is the acceptance as being of the same rank as sound science.
The method works. It works damned well. It works so well, that it breaks the resistance of the scientific MDs. And so we have homeopaths, ghost-healers, spiritual healers, and all other kinds of idiots in the health system. In medical doctor’s practises. And we, the patients, are faced with idiots, idiots, idiots. And our lives are at stake.
There are frontiers, which must NOT be crossed – unless patients are allowed to have a loaded Magnum gun as a companion, when going to the doc.
“The Sober Witness”
Thursday, June 14th, 2012Als ich ins Internet kam, fiel mir seinerzeit “The Sober Witness” von Jason Moore auf
http://www.brokenpencilarchive.tuesdayafternoon.net/view.php?id=227
,ein sehr trockener und nüchterner Beobachter. Im Web-Archive beginnt er bei 1996:
http://web.archive.org/web/19961229014556/http://www.sober.com/
Jason Moore hat sich auf Design verlegt und ist dann an eine Uni in Dänemark gegangen. Die Domain sober.com hat er anscheinend verkauft.
Durch “The Sober Witness” ist Jason Moore, nicht nur meiner Meinung nach, eine Web-Legende.
Heute nun schreibt Steffen Meier (Ulmer Verlag) einige interessante Dinge und – wie ich auf den ersten Blick meine – nüchterne Betrachtungen. So schreibt er:
[*quote*]
——————————————————–
Mich persönlich verwundert dabei die, ich sags mal direkt, Hochnäsigkeit
vieler Verlagskollegen den Zielgruppenbloggern da draussen gegenüber.
Vielleicht sind diese Blogs nicht so durchgestylt wie unsere Website,
vielleicht schauen nicht fünf Lektoren über die einzelnen Artikel. Aber
viele davon erreichen mit ihrer Fachkenntniss und ehrlichen Kommunikation
heute schon deutlich höhere Reichweiten als unsere heißgeliebten sterilen,
binnenblickorientierten Web-Auftritte. Das sollte einem vielleicht zu
denken geben, etwas Demut im Umgang beibringen – und den Weg zu wichtigen
Multiplikatoren öffnen.
——————————————————–
[*/quote*]
In dem neuen Artikel sind embedded links, daher bitte das Original lesen:
http://www.akeplog.de/social-media-verlag-setup-steffen-meier-ulmer/
Nachdem immer mehr Zeitungen Blogs ihrer Mitarbeiter haben, könnte man da nicht sagen, die Zeitungen würden von innen heraus umgekrempelt auf das gleiche, was in der Umgebung (im WWW) schon vorhanden ist? Haben die Mitarbeiter-Blogs eventuell schon höhere Reichweiten als die regulären Artikel?
Werden Zeitungs-Blogs – de fakto – Einzelunternehmen, räumlich und finanziell verwaltet von einem Verlag?
Eine Zeitung verkauft ein Materialpaket. Das Netz bricht dieses wieder auf in einzelne Items, von Artikeln bis Video-Clips.
Ist ein Verlag eine Markthalle, in der einzelne Kleinstunternehmer ihre Waren anbieten, einschließlich Gauklern und Animateuren?
Stehen diese Verlage in Konkurrenz zu (Web-)Warenhäusern, die ebenfalls ein gemischtes Sortiment haben?
Warum fällt mir dabei DocCheck ein, eine Werbeagentur für Pharma- und Medizinprodukteunternehmen, die bezahlte Artikel kostenlos ins WWW stellt…? Wobei DocCheck es sogar geschafft hat, sich mit dem “password service” in die Funktion eines Zugangskontrolleurs bei anderen Web-Sites zu hieven.
Warum es mit der 1 Million Dollar der Randi-Foundation nichts werden wird
Monday, April 30th, 2012Die Antwort ist einfach: die Einen können nicht und die Anderen wollen nicht.
Wer tatsächlich übernatürliche Kräfte besitzt, würde bei der Zurschaustellung bei Randi bekannt werden und hätte dann zwar die eine Million, aber mit der Ruhe wäre es vorbei, es würde ihm vielleicht sogar nach dem Leben getrachtet.
Wer übernatürliche Kräfte besitzt, wird anonym bleiben und statt nur einer viele Millionen machen und dies Jahr für Jahr, völlig ungestört.
Diejenigen, die sich über die böse Herausforderung bei Randi aufregen, sind Nichtskönner und Hochstapler – und die würden die Million sowieso niemals erhalten.
Randi Foundation: http://www.randi.org/
… outet Stalker im Netz
Wednesday, April 25th, 2012Ariane Friedrich outet Stalker im Netz:
*** http://www.facebook.com/pages/Ariane-Friedrich/147222666604
*** http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1738796/
*** http://www.arianefriedrich.de/
Es gibt auch andere Stalker, wie ich gerade amüsiert feststellen darf. Ein besonders übles Exemplar, das unter anderem
*** http://promedwatch.blogspot.de/
betreibt, ist dabei an die Falschen geraten:
Jener Kriminelle, der bei YouTube die Stalk-Videos hochgeladen hat,
*** http://www.youtube.com/user/PeterrHantsen
gibt oben in seinem Profil freimütig diese Domain an:
==> http://zioncrimefactory.com
zu sehen siehe oben rechts im Profile.Diese Domain ist ebenso wie andere verknüpft mit einem Mike Delaney,
*** http://groups.google.com/group/apfn/msg/9e71d4d92cc6c497?dmode=source&output=gplain
auf den auch andere Domains wie
*** http://www.prothink.org
*** http://www.theholohoax.com
registriert sind
Die Verbindungen der Mietmäuler und Stalker zur extrem rechten Szene sind kein bißchen erstaunlich; die Naturheilmafia hat dicke Freunde und Förderer tief im braunen Sumpf – und zu einem nicht unbeträchtlichen Teil ist sie der braune Sumpf.
Neues Paradigma: Ich bin Gott!
Sunday, September 11th, 2011Wohin man auch sieht, überall taucht es auf: das Wort “Paradigma”.
Esoteriker und andere Spinner, alle werfen sie mit “Paradigma” um sich. Paradigma hier, Paradigma da. Angeber! Mit Fremdworten Eindruck schinden, sich den Nimbus des Wissenden verleihen, des Klugen, des ach so Klugen. Beeindrucken und manipulieren – und vor allem eines: die Macht an sich reißen.
Angeber, Nichtskönner, Schmieranten, Lügner, Betrüger.
Ein neues Paradigma: Der Geist kann alles! Ja, er kann! Er kann Blinde sehen machen und Lahme gehen. Da gibt es die “Geistige Wirbelsäulenaufrichtung mit Beckenschiefstandskorrektur und Beinlängenausgleich” – und sie wirkt! Ja, sie wirkt. Ein Heiler macht Millionen mit diesem Schwindel; er hat so viel Zulauf, daß er die Gläubigen wegen des Andrangs in Gruppen gleichzeitig “behandelt”.
Die Länge eines Beines ist die Länge eines Beines – meßbar mit dem Zollstock.
Mißt denn keiner der Gläubigen vorher und nachher die Länge nach!?
Wie kann es sein, daß Menschen, die Auto fahren, die ständig die neuesten Computer kaufen und benutzen, die sich ständig die neuesten Nachrichten anhören, daß diese Menschen zu blöde sind, einen einfachen Zollstock zu nehmen und die Länge ihrer Beine zu messen?
Die Antwort ist einfach: Es gibt ein neues Paradigma: “Ich bin Gott!”.
War der Mensch in der Katholischen – und auch später ihrer abtrünnigen Evangelischen Kirche – 2000 Jahre lang klein, war er Dreck und mußte kuschen, mußte sich den Wünschen des Gottes (es gibt ja nur den einen), unterwerfen, mußte auf sein Geheiß sogar die eigenen Kinder schlachten [1], mußte die Kinder essen, mußte sich dem Wahn eines schweinischen Sadisten und mega-Massenmörders unterwerfen, jetzt ist damit Schluß! Jetzt heißt es “ICH BIN GOTT!”
So ganz diesem Punkt hat man sich noch nicht angenähert, die letzte Hürde, eben wirklich zu sagen “ICH bin Gott!”, hat noch keiner gewagt. Aber handeln tun sie danach. Magische Zeichen malen sie, die schützen vor Krankheiten. Medikamente werden mit dem Pendel bestimmt. Alles ist psychisch, alles ist Psyche, alles ist Geist. Der Geist bestimmt das Universum, MEIN GEIST bestimmt das Universum. ICH HEILE. Eben: “Ich bin Gott!”
Vor fast 40 Jahren bin ich auf die ersten Spuren dieses Wahns gestoßen, als mir beim Analysieren eines amerikanischen Patents klar wurde, was der “Erfinder” da eigentlich treibt. Er hatte eine elektronische Schaltung, ersetzte einige Bauteile aber durch eine Bleistiftzeichnung – und behauptete, diese neue “Schaltung”, eben mit den gezeichneten “Bauelementen”!, würde funktionieren.
Denkt man seine Idee weiter, kommt man zwangsläufig zu dem Schluß, daß da etwas definiert wird: “Ich definiere, also ist es.” Ich nannte diese Leute “Definierer”. Sie definieren sich ihre Welt. Sie sind Gott.
Hat man, wie ich damals, dieses Muster erkannt, sieht man auch, wie all die vielen, vielen Vorstufen und Varianten dieses Musters ÜBERALL zu finden sind.
Und jetzt, jetzt haben wir es erreicht: das neue Paradigma ist da, in voller Lebensgröße. Es wird praktiziert. Die Menschheit hat es, sie weiß es, sie tut es: “ICH BIN GOTT!”
“Bestellungen beim Universum” – das war ein kleiner Zwischenschritt, einer der letzten.
Die Katholische Kirche und die Evangelische Kirche, ihnen laufen die Gläubigen weg. Waren die Barbarenreligionen vor 2000 Jahren hart, gefährlich, war der Mensch in ihnen nichts wert, so wurde mit dem Christentum ein neues Paradigma geschaffen: Der Mensch ist der Mittelpunkt der Welt, “Gott liebt dich!”
Daß die ach so liebende Kirche folterte und mordete bis in 19. Jahrhundert, daß sie selbst im 20. und 21. Jahrhundert Kindesmißbrauch betreibt (inoffiziell, versteht sich), das machte nichts, denn die Gläubigen lebten in dem Wahn “Gott liebt dich!”.
Doch jetzt, jetzt hat sich der Mensch von der Last der Kirche befreit, jetzt ist der Mensch nicht mehr nur im Mittelpunkt der Welt, jetzt er ist ihr Herrscher. ER ist Gott. Heiler ändern die Längen der Knochen, Mütter drehen die Verbiegungen in den Beinknochen ihrer Kinder in wenigen Tagen, eine sogar um 15 Grad! Da kann kein Arzt mithalten. Die Mutter hat die Macht; sie ist Gott, sie ist der Herrscher der Welt.
Vollidioten!
Aber immerhin – sie haben ein neues Paradigma…
.

Wo der Wahn endet: auf dem Friedhof.
[1] Alles beschrieben in http://www.reimbibel.de
Blattkultur
Tuesday, August 30th, 2011Bei meiner morgendlichen Visite im WWW finde ich diese Kulturkritik:
http://blog.esowatch.com/?p=3971
,aus der ein Abschnitt lautet:
[*quote*]
Liebe Frau Thorbrietz, werter Herr Schröder, der Artikel ist schon schlimm genug, wie er so dick und gemütlich auf der falschen Seite liegt. Aber dass Sie beide sich auch noch als unparteiische Vermittler, als gewissenhafte Interpreten der wissenschaftlichen Debatte darstellen wollen und dazu kein Mittel Ihrer professionellen Rhetorik scheuen, das ist, mit Verlaub: DAS LETZTE.
[*/quote*]
Das Letzte zum Tagesbeginn ist ein leider nicht ungewöhnlicher Anfang. Vielleicht sollte dieser oder jener Herausgeber sich doch gelegentlich auch sein eigenes Heft ansehen. Bei GEO, so kann ich hier
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7204
lesen, hieß es einmal “Mein GEO hat versagt.”
Manchen Journalisten kann man bescheinigen, daß sie sehr gründlich sind.
Auch darin, ein Magazin endgültig zu vermasseln…
Wobei, das sollte ebenfalls gesagt sein, auch ein Weltmarktführer mit 730 Mio US-Dollar Jahresumsatz, Dinge tut, die erstaunlich sind: So verdünnt er etwas, das es gar nicht gibt, und verkauft das dann als WIRKSAME Medizin.
Wohlgemerkt: als WIRKSAME MEDIZIN!
Quellen zu diesen Angaben gibt es hier verlinkt:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7197
Ink and paper do not a magazine make.
Homöopathen betrügen ihre Patienten
Wednesday, June 1st, 2011Die meisten Medien sind im Umgang mit Betrug im Gesundheitssystem blind, insbesondere, wenn die Täter sich als “Naturheilkundler” ausgeben. Um so wichtiger ist das Interview, das der ORF jetzt veröffentlicht.
Prof. Edzard Ernst spricht deutliche Worte und es ist wichtig, daß der ORF dies in einer klaren und eindeutigen Überschrift seinen Zuschauern und Lesern weitergibt: “Homöopathen betrügen ihre Patienten”.
[*quote*]
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“Homöopathen betrügen ihre Patienten”
Der Deutsche Edzard Ernst gilt als profiliertester Kritiker der Homöopathie. 1993 hat er in England den weltweit ersten Lehrstuhl für Komplementärmedizin eingenommen. Knapp vor seiner Pensionierung zieht er nun ein Resümee: Zahlreiche Studien hätten bewiesen, dass Homöopathie für sich genommen keine Wirkung hat.
Placeboeffekte und die soziale Zuwendung des Arztes zum Patienten würden zwar einen Teil der positiven Auswirkungen erklären, seien aber kein Argument für diese alternativmedizinische Methode. Schließlich würden sie auch in der konventionellen Medizin eine Rolle spielen.
Anlässlich einer “Skeptiker”-Konferenz in Wien greift Ernst gegen Ende seiner Karriere noch einmal tief in die Kiste seiner Erfahrungen – und erzählt in einem science.ORF.at-Telefoninterview auch, warum ihm der Wiener Hang zu Intrigen das Fürchten beigebracht hat.
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[*/quote*]
Das Interview finden Sie hier:
http://science.orf.at/stories/1683407/
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Abschreibungen
Monday, May 16th, 2011Daß jemand nicht abschreibt, macht ihn nicht automatisch zu einem guten Doktor. Auch viele Professoren kann man, gemessen an wissenschaftlichen Standards, als gesellschaftlichen Totalverlust abschreiben.
In seinem Buch “Die Zunft” schreibt Siegfried Bär über “das Wesen der Universität, dargestellt an der Geschichte des Professorwerdens und des professoralen Liebeslebens”.
Wissenschaft und Universität sind nicht dasselbe.
Macht
Monday, May 16th, 2011Seehofer zu Guttenberg, öffentlich:
“Wir wollen, daß du wieder zurückkommst in die deutsche Politik.”
doctores – con oro’s causa: Titel-Betrug in Deutschland als florierender Erwerbszweig
Monday, May 16th, 2011Titel-Wahn und kommerziell betriebene, vorsätzliche Hochstapelei sind besonders in der Medizin festzustellen. Wie krass es da zugeht, zeigt der Fall Donsbach, bei dem noch über 20 Jahre, nachdem der Kerl mit seinen Betrugen aufflog, sich die Leute immer noch mit den bei ihm gekauften Titeln schmücken, darunter auch Täter aus Deutschland:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=5413
Title-Mills gibt es inzwischen auch in Deutschland. Weder Politik noch Justiz greifen ein, und schon gar nicht durch.
Konnte man noch vor einigen Jahren über einen “Doktor der Unsterblichkeit” lachen (der wurde erwischt, aber, soweit ich mich erinnere, wegen des abstrusen Titels nicht verurteilt), packt Einen das nackte Entsetzen, wenn an einer deutschen Universität (!) Geistheilerei und anderes Narrenzeug promoviert wird und dann als “Herr Doktor” in der Arztpraxis vor Einem steht.
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486
Dagegen sind selbst Guttenberg und Co. harmlose Anfänger und Dilettanten.
Selbstbedienung beim Universum
Monday, September 20th, 2010Das Standardwerk für den Erfolgreichen


Selbstbedienung beim Universum
Der Mensch als Gottes Geschöpf
muß nicht in der Warteschlange stehen.
Die Welt gehört ihm.
Er kann und darf sich nehmen, was ihm zusteht!
das Standardwerk
detaillierte Beschreibungen für die Gebiete
Selbstbedienung bei Mitgliedschaften
Selbstbedienung bei Ehrenmitgliedschaften
Selbstbedienung bei Kongressen, Rednerlisten
Selbstbedienung bei Kongress-Einladungen
Selbstbedienung bei Titeln: Dr., Dr. mult., Prof., …
Selbstbedienung bei Universitätsinstituten
Selbstbedienung, kontinuierliches Grundgehalt
Selbstbedienung bei Nachlässen, Erbschaften
Akupunktur, der west-östliche Boomerang
Monday, August 2nd, 2010- “Der Franzose George Soulié de Morant gilt als Vater der westlichen Akupunktur. Aber alle Indizien deuten darauf hin, dass er in China nie eine Nadel gestochen, vermutlich nie eine Nadelung gesehen hat.”
So beginnt Hanjo Lehmann seinen Artikel “Akupunktur im Westen: Am Anfang war ein Scharlatan” im aktuellen Heft des Ärzteblatts.
(http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=77695)
Eine harmlose Überschrift, denn Vieles wurde von Pfuschern und Schamanen begonnen, um später durch wissenschaftliche Analyse und fortwährende Verbesserung nutzbar gemacht zu werden als wirksame Medizin.
Doch bei Akupunktur ist es anders, und das gleich doppelt. So ist der zusammengesponnene Blödsinn des Erfinders, George Soulié de Morant, eben NICHT analysiert, sondern mit Gewalt weitergetragen worden, sogar bis in die Bundesärztekammer, und dort fixiert im “Musterkursbuch Akupunktur” der Bundesärztekammer.
Hanjo Lehmann wörtlich:
- “Doch er kam damit durch – zumal er einige zwar falsche, doch eingängige Erklärungsmodelle fand. Diese prägen bis heute die Lehrinhalte, bis hin zum “Musterkursbuch Akupunktur” der Bundesärztekammer. “Meridian” machte aus den chinesischen Jingluo körperlose Linien. “Energie” machte aus Qi – das im Chinesischen viele Bedeutungen hat, in der Medizin aber die einer Feinsubstanz – ebenfalls etwas Körperloses, vergleichbar dem elektrischen Strom.
Doch für die Chinesen waren die Jingluo „Gefäße, in denen Blut und Qi fließt“ – und zwar keineswegs überall gleich viel. Gelegentlich zitiert Soulié das, etwa beim Lungen-Meridian: “The meridian has much energy and little blood.” (20) Ansonsten ignoriert er es und spricht nur von “management of energy”.
Nur so konnten ausgebildete Ärzte Konstrukte schlucken wie den “dreifachen Meridian-Kreislauf”. Im “Musterkursbuch” heißt er “Leitbahnumlauf”, was aber genauso absurd ist. Nicht anders die “Dickdarm-Leitbahn”. Wenn man bedenkt, dass hier angeblich “Blut und noch etwas” von der Hand zum Kopf fließen soll, wird das zum Aberglauben: Es gibt keine solche Struktur. Und wenn es die Fließrichtung der Leitbahnen wirklich gebe – wie könnte man dann zum Beispiel durch Nadelung von Magen36-Zusanli gegen die Leitbahnrichtung auffüllend beziehungsweise “tonisierend” auf den Magen einwirken?”
Das ist Sprengstoff. Vor allem, weil, zweitens, das Ganze eine politische Dimension hat:
- “Seit dem Sturz der Qing-Dynastie war Chinas alte Medizin ein Spielball der Politik. Ihr Wiederaufstieg ab 1955 war politisch bedingt. Sie nannte sich „traditionell“, war es aber in Wirklichkeit nicht: Arbeit in Krankenhäusern, Tür an Tür mit moderner Medizin. Keine Notfallbehandlungen. EKG, Röntgen, Blutbild gab es auch für TCM-Patienten. Die Führung der Krankenakten erfolgte auf der Grundlage medizinisch-wissenschaftlicher Begriffe. Bei der Ausbildung an den Hochschulen wurde zunächst Biologie gelehrt, dann, wie eine Fremdsprache, wurden die TCM-Kategorien vermittelt.
Bei den jungen Chinesen verlor die TCM zunehmend an Rückhalt. Doch dann kamen die Westler. Heilkräuter-Export und TCM-Kurse boomten. Und die Westler, dank der Vorarbeit Soulié de Morants und seiner Schüler, glaubten alles. So verstummten in China die Stimmen, die traditionelle Empirie und modernes Wissen in Einklang bringen wollten. Stattdessen kehrten obsolete Inhalte wie die „Leitbahnsehnen“ zurück in die Lehrbücher.
Heute beruht das Selbstbewusstsein der TCM in China vor allem auf dem Ansehen im Westen. Und jede Kritik, jede grundsätzliche Diskussion – so die Sicht der Chinesen – würde dieses Ansehen gefährden. So trägt der Westen eine Mitschuld daran, dass die TCM in China immer reaktionärer wurde.”
Müssen wir im Westen die Blödsinnigkeiten eines – de fakto – Betrügers und seiner Folgemeute ertragen, damit die Chinesen ihr Gesicht nicht verlieren?
Müssen wir die Blödsinnigkeiten eines – de fakto – Betrügers und seiner Folgemeute ertragen, damit gerade diese Folgemeute ihr Gesicht und ihre Geldquelle nicht verliert?
Sind die Kranken die Sklaven der Selbstherrlichkeit und der Selbstermächtigung eines durch und durch verkommenen Gesundheits- und Justizsystems?
Die Antwort ist eindeutig: Ja.
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“Und dann müssen WIR bereit sein,…”
Tuesday, September 8th, 2009Das “Morgenmagazin” der ARD bewies, wie man mit wenig Recherche eine Sendung zielsicher abschießt.
“Adolf Kurth”, an der gleichen Location gedreht, ist stilistisch deutlicher.

Der Bericht über “Adolf Geerd” ist eine Satire: Spott und Hohn für das “Morgenmagazin” und dessen mangelhafte Recherche.
Diese Besprechung vom 6. Januar 2002 ist dagegen keine Satire. Hier ein Blick in seinerzeit gesichertes Archivmaterial:
http://f24.parsimony.net/forum56725/messages/8294.htm
[*QUOTE*]
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Re: News: *Allein gegen die Welt*
[ Psychopolitik-Forum ]
Geschrieben von Hans am 06. Januar 2002 18:24:59:
Als Antwort auf: Re: News: *Allein gegen die Welt* geschrieben von Nikolaus
am 06. Januar 2002 15:59:02:
>Getreu dem Motto: Ein Finger meiner Hand ist schwach, doch alle Finger
ergeben eine Faust, bin ich gespannt, ob und welche Resonanz dieser
Vorschlag finden wird.
>Etwas Fröhliches wünscht
>Nikolaus
Hallo, Nikolaus,
Du hast Recht und nicht Recht. Konzepte für eine Parteigründung habe ich
selber in der Schublade. Aber das bringt im Moment nix. Derzeit keine
Chance. Eine neue Partei, die eine Chance haben will, muß aus einer
Massenbewegung heraus entstehen, eine Massenbewegung, die es derzeit (noch)
nicht gibt.
Sich gegenseitig helfen, ist ein wichtiger Punkt. Benötigen wir dafür eine
offizielle Organisation? Bedenke, daß ein Großer leichter zu unterwandern
und zu kontrollieren ist, als viele Kleine.
Es sind schon sehr viele Kleine, die aufwachen und es werden immer mehr.
Sie sind jetzt schon für die Kontrolleure kaum überschaubar und das wird
sich durch die weitere Eskalation auf allen Ebenen so weiter entwickeln.
Wird jetzt, ohne Schutz durch ein großes Umfeld, eine Partei gegründet,
wird sie sofort als “rechtsextrem, faschistisch und sektiererisch”
fertiggemacht. Vielleicht wird auch behauptet, die Parteimitglieder fressen
kleine Kinder. Alles schon dagewesen :-/
Nein, es ist noch nicht soweit. Der Tag kommt aber, in nicht allzugroßer
Ferne, und er kommt SPONTAN, wenn das Fass überläuft, so spontan wie die
Montagsdemonstrationen in Leipzig. Und dann müssen WIR bereit sein,
Verantwortung zu übernehmen, damit sich die Menschen von den
Finanzinteressen nicht wieder über den Tisch ziehen lassen. Bis dahin muß
es genügend Menschen geben, die das Spielchen durchschauen. Also heißt es
im Moment weiterhin: Aufklären, Aufklären, Aufklären.
Was das Vernetztsein angeht, so sind wir über das Internet schon sehr gut
vernetzt. Sollte jemand aus unserer Sicht ungerechtfertigt juristische
Probleme bekommen, könnten wir sehr schnell reagieren, oder?
Nicht vergessen: Die derzeitige anarchistische Entwicklung der vielen
Kleinen ist derzeit unser bester Schutz.
Aber vielleicht kommt der Tag großer Umwälzungen auch gar nicht. Vielleicht
wird sich – und das auf internationaler Ebene – alles langsam und nicht
konkreb greifbar ändern. Weil sich die Menschen ändern. Auch Politiker sind
Menschen. Auch die Söhne und Töchter der Illuminaten, die jetzt
heranwachsen und demnächst die Kontrolle übernehmen sollen, sind Menschen.
Menschen, die sich ändern können. Menschen, die sich ändern WERDEN.
So, daß ist ganz einfach mal meine (derzeitige) Meinung.
Hans
[ Psychopolitik-Forum ]
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