Archive for the ‘DreiNull’ Category

Menschinnenkinners, der Sehgang ist heute aber mächtich…

Friday, October 21st, 2016

Liebe Freunde,

ach, lest doch selber:

    [*quote*]
    ————————————-
    Die stark autoritär und patriarchal geprägte Sozialisation in einigen Herkunftsländern Geflüchteter und die Freizügigkeit der westlichen (Feier-)Kultur bilden auch bei uns mitunter eine explosive Mischung. Sexistische Anmachen und körperliche Übergriffe sind in diesem Zusammenhang im Conne Island und in anderen Clubs vermehrt aufgetreten – auch mit der Konsequenz, dass weibliche Gäste auf Besuche verzichten, um Übergriffen und Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Hierbei müssen wir uns ganz klar die Frage stellen, ob wir uns als Plenum ausreichend solidarisch mit den Betroffenen gezeigt oder auf den antisexistischen Bemühungen der letzten Jahre ausgeruht haben.

    Aufgefallen ist außerdem der Missbrauch des „Refugees-Fuffzigers“ durch junge Männer mit Migrationshintergrund, die in größeren Gruppen insbesondere Tanzveranstaltungen am Wochenende besuchen und den geringen Eintritt gern bezahlen um dort für Stress zu sorgen. Eine Statuskontrolle der Personen am Einlass ist jedoch in den seltensten Fällen möglich und von unserer Seite auch nicht gewünscht.

    Unsicherheit des Secu-Personals im Umgang mit Migranten aufgrund von Sprachbarrieren und Angst vor einem ungerechtfertigten Rassismusvorwurf erschwerten einige Male die Lösung von Konflikten bei Veranstaltungen. Dabei erlebten wir teilweise eine neue Qualität der Vorfälle – meist unabhängig von der Besucher_innenzahl und der Art der Veranstaltung. Entgegen unseres üblichen Vorgehens musste beispielsweise. in mehr als einem Fall die Polizei eingeschaltet werden, da das Maß an körperlicher Gewalt gegenüber den Secu-Personen nicht mehr zu handhaben war. Aufgrund dieser Überforderung kam sogar die Überlegung auf, Parties vorübergehend auszusetzen. Dabei war vonseiten des Plenums immer klar, dass keine doppelten Standards angelegt werden können. Sexistisches, homophobes, rassistisches oder antisemitisches Verhalten wird nicht akzeptiert und kann auch nicht durch Herkunft oder Sozialisation gerechtfertigt werden. Immer wieder machen Betreiber_innen des Conne Islands und anderer Projekte aber auch die Erfahrung, dass unbeteiligtes Publikum zum Problem werden kann. In vorauseilendem Antirassismus wird Einlasspersonal zurechtgewiesen, wenn Personen mit Migrationshintergrund des Platzes verwiesen werden oder es werden kulturalistische Erklärungsmuster zur Verharmlosung sexistischer Übergriffe angebracht („Woher soll er wissen, dass man hier mit Frauen so nicht umgeht?“).

    Uns zur Problemlage so explizit zu äußern, fällt uns schwer, da wir nicht in die rassistische Kerbe von AfD und CDU/CSU schlagen wollen. Die Situation ist jedoch derart angespannt und belastend für viele Betroffene und auch für die Betreiber_innen des Conne Islands, dass ein verbales Umschiffen des Sachverhalts nicht mehr zweckdienlich scheint. Wir halten eine Thematisierung der Problematik innerhalb der Linken für längst überfällig und wollen dem Rechtspopulismus nicht die Deutungshoheit in dieser Debatte überlassen. Mehrere Anläufe einer öffentlichen Auseinandersetzung zur Situation in Kooperation mit anderen Clubs wie dem Institut für Zukunft (IfZ) schlugen fehl, da es den meisten Veranstalter_innen ähnlich schwer fällt sich zu artikulieren, ohne dabei in den rassistischen Tenor einzustimmen. […]

    Der „Hilferuf“ des links-alternativen Freiburger Clubs White Rabbit Anfang des Jahres und die Reaktionen aus Presse und linken Kreisen zeigten deutlich, wie schwierig es ist, offensiv solidarisch mit Geflüchteten zu sein, rechten Stimmungen entgegenzuwirken und gleichzeitig anzuerkennen, dass mit dem Tragen eines „Refugees Welcome“-Beutels eben nicht automatisch alle Probleme und Konflikte gelöst sind.
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    [*/quote*]

Bei etwaigen Perceptionsschwierigkeiten bezüglich der Upper-Züs und Apercus empfiehlt sich die Gebrauchsanweisung:

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Übrigens gibt es auch in Flensburg Punkte. Doppelpunkte. Aber sowas von Punk!

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“Der nicht-selbstmordgefährdete Selbstmordattentäter aus Syrien,”
https://numeri249.wordpress.com/2016/10/14/der-nicht-selbstmordgefaehrdete-selbstmordattentaeter-aus-syrien-der-sich-in-der-zelle-erhaengt-nachdem-er-sich-in-deutschland-radikalisiert-hatte/

Von Fox lernen heißt siegen lernen

Sunday, August 28th, 2016

Die Aufgabe der Medien ist das Verbreiten von Neuigkeiten. Oder, allgemeiner gesagt: von Tatsachen. Noch genauer gesagt: von WAHREN Tatsachen.

Sollte man meinen. Hofft man. Und wird immer und immer wieder enttäuscht.

Fox News hat 2 Meldungen:

5.8.2016
http://www.foxnews.com/health/2016/08/05/germany-4-dead-after-treatment-at-cancer-clinic.html

22.8.2016
http://www.foxnews.com/health/2016/08/22/authorities-investigating-70-deaths-linked-with-german-clinic.html

Die 1. ist vom 5. August 2016, was bei uns zeitmäßig eventuell schon in den 6. August hineinläuft.

Aber was wissen die Amis schon? Die haben es doch nur von den Belgiern und Niederländern. Belgier und Niederländer wissen mehr – und schneller, denn die sitzen (in diesem Fall) an der Quelle.

Worum geht es?

Es geht um 4 (in Worten VIER) Todesfälle, verursacht durch einen deutschen Unheilpraktiker namens Klaus Ross, werkelnd an der deutsch-niederländischen Grenze. Immer hübsch auf deutschem Staatsgebiet, denn hier darf er heilprakken, was das Zeug hält.

Aber das nur nebenbei. Es geht um die Todesfälle. Fox-News berichten am 5.8.2016 von VIER Toten durch Klaus Ross.

Aber Fox News ist Fox News. Was wissen die denn schon? Die deutschen “Medien” berichten weiter fröhlich von DREI Toten. Sogar DREI WOCHEN später immer noch…!

Dabei hätte man doch nur einen Blick über den Zaun zu werfen brauchen, so wie es die für ihre Schnelligkeit und Recherchefähigkeiten bekannten Web-Sites tun, wie zum Beispiel das TG-1:

    http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9014.msg21114#msg21114

    [*quote*]
    —————————————————–
    Krant

    Die Opfer von Klaus Ross, Slachtoffers van Klaus Ross
    August 06, 2016, 12:40:03 AM »

    Man kann dem Ross nur auf die Spur kommen, wenn man die Namen und Wohnorte seiner Opfer öffentlich macht. Das ist man den Opfern schuldig!

    Audio Interview mit einem Onkologen über die Opfer von Klaus Ross:

    “In Radio EenVandaag is internist-oncoloog Jan Schellens van het Antoni van Leeuwenhoekziekenhuis te gast. Hoe gaan reguliere artsen om met alternatieve geneeswijzen?”
    http://www.newsjs.com/url.php?p=http://gezondheid.eenvandaag.nl/tv-items/68443/dode_na_behandeling_alternatieve_kliniek_duitsland

    Bisher bekannte Opfer von Klaus Ross:

    1. Montag, 22.7.2016 gestorben: Frau, 31 Jahre, aus Rotterdam, Niederlande: Fleur Walter

    2. Donnerstag, 28.7.2016 gestorben: Frau, 55 Jahre, aus Beveren, Belgien: Leentje Callens

    3. Freitag, 29.7.2016 gestorben: Mann, 55 Jahre, aus Apeldoorn, geboren in Elspeet, Niederlande: Peter van Ouwendorp

    4. Samstag, 30.7.2016 gestorben: Frau, 43 Jahre, aus Wijk in Aalburg, Niederlande: Joke van der Kolk

    5. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
    […]
    —————————————————–
    [*/quote*]

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Da stehen sogar die Namen und Todestage. Die Quellen sind in dem Thread angegeben.

Aber, was soll’s? Das TG-1 ist keines der großen Bezahlmedien mit GmbH, Co-KG oder Aktiengesellschaft dahinter. Was wissen DIE denn schon!?

DIE wissen mehr. So ist das.

Er soll sogar Justizminister sein. Von ganz Deutschland.

Sunday, August 28th, 2016

Über eine Unfeinheit:

http://meedia.de/2016/08/25/justizminister-maas-im-shitstorm-nach-post-ueber-punk-band-feine-sahne-fischfilet/

==>

Heiko Maas ist ein deutscher Minister. So wird es behauptet. Er soll sogar Justizminister sein. Von ganz Deutschland.

Während sich ein paar Leute aufregen, weil der Herr Minister sich von einer Horde bezahlter Sockenpuppen im Internet darstellen läßt, von einem “Social-Media-Team”, sollte man auf etwas anderes achten.

Meedia:

    [*quote*]
    ——————————————-
    Justizminister Maas wollte die aufkommende Kritik nicht weiter kommentieren, sondern schickte eine Sprecherin vor, die wiederum auf Maas‘ „Social-Media-Team“ verwies:
    ——————————————-
    [*/quote*]

Unsere “Demokratie”, wie heißt die noch?:

“Die Bundesrepublik Deutschland ist eine repräsentative Demokratie.”

    https://www.bundestag.de/service/glossar/R/repraes_demo/247326

    [*quote*]
    ——————————————-
    Navigationspfad: Startseite > Service > A – Z > R

    Repräsentative Demokratie

    Die repräsentative Demokratie bezeichnet eine demokratische Herrschaftsform, bei der politische Entscheidungen und die Kontrolle der Regierung nicht unmittelbar vom Volk, sondern von einer Volksvertretung, zum Beispiel dem Parlament, ausgeübt werden.
    Bürgerinnen und Bürger treffen politische Entscheidungen nicht selbst, sondern überlassen sie auf Zeit gewählten Vertretern, die für sie als Stellvertreter tätig sind. Die Bürger beteiligen sich aber an Wahlen und wirken in Parteien, Verbänden und Initiativen mit.

    Die Bundesrepublik Deutschland ist eine repräsentative Demokratie. Gegenteil der repräsentativen Demokratie ist die direkte Demokratie.
    ——————————————-
    [*/quote*]

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Auf wen oder was bezieht sich dann diese Aussage in des Ministers stellvertreterischem, landesverräterischem, und höchst erstaunenswertem Internet-Skriptum?:

1. Hoffnung auf den Ministersessel auch am morgigen Tag?

2. “Deutsch für Politiker”, Berlin 2016?

3. Ruf, Komma, der … ?
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Grüße aus der Provinz
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oh, oh, oh…
“Neue Rubrik ‘Bullshitcontent'”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9037

Medien-Terror

Sunday, August 28th, 2016

15.8.2016
“Berichterstattung: Kriminologen wollen Medien auf Terror-Entzug setzen”
http://www.welt.de/kultur/medien/article157672019/Kriminologen-wollen-Medien-auf-Terror-Entzug-setzen.html
(Welt)
.

Was “Krimininologen” da wieder für einen Murks ausdenken…

Jeder Fall ist anders. Man kann das nicht über einen Kamm scheren. Da MUSS man in der Redaktion in jeder Sekunde ÜBERLEGEN, wie man DIESEN FALL *JETZT* am besten handhabt. Das hat allerdings einen furchterlichen Nachteil: es erfordert Denken…
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Eins aber ist sicher: Die Terroristen mit Samthandschuhen anzufassen mag ja sooo liberal sein, so neutraaal sein, und natürlich das Haus vor möglichen Rachebomben schützen, Journalismus ist es nicht.

Man muß einen Mörder auch einen Mörder nennen!
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“Elia Mueller is dead because of greedy murderer Dewayne Smith”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9027

Wollt Ihr die totale Implosion?

Friday, April 15th, 2016

The ultimate mega-disaster ever for homeopathy

Saturday, March 5th, 2016

Homeopaths retract remedy because it is shit:

The story:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6390

Homöopathie ist ein Netzwerk von Betrugen, die sich gegenseitig decken bzw sich gegenseitig hebeln.

Saturday, February 20th, 2016

Homöopathie ist ein Netzwerk von Betrugen, die sich gegenseitig decken bzw sich gegenseitig hebeln.

“Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst”
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

“Homöopathie: Die “Potenzierung” ist entlarvt als ein Hütchenspielertrick”
http://ariplex.com/folia/archives/570.htm

“Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte
Kriminalität und Korruption”
http://ariplex.com/folia/archives/585.htm

“Beweisstück der Anklage: Auszug aus dem Homöopathischen Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/643.htm

“Beweisstück der Anklage: das Homöopathische Arzneibuch”
http://ariplex.com/folia/archives/647.htm

“Homöopathie ist kein Placebo!”
http://ariplex.com/folia/archives/1350.htm

Die Behauptung “In Homöopathie ist nichts drin” ist grundfalsch. 2012 wurde von den deutschen homöopathika-Herstellern mit “Komplexhomöopathie” mehr als die Hälfte des Umsatzes von 453 Mio Euro gemacht.

Bei “Komplexhomöopathie” wird durchaus unverdünnte Rohtinktur eingesetzt. Von Verdünnung oder gar Potenzierung kann also keine Rede sein.

Homöopathie ist Betrug, und nichts als Betrug, mit dem im Größtmaßstab (siehe die Umsätze) die Bevölkerung um Milliarden gebracht wird, denn die Kosten der Homöopathika sind nur ein Bruchteil der insgesamt angerichteten wirtschaftlichen Schäden. Von den gesundheitlichen Schäden einmal abgesehen, denn die Konditionierung in Schmerz ist Folter, und die medizinische Mangelversorgung ist noch ein Verbrechen obendrauf.

500 Millionen verpufft!

Saturday, February 20th, 2016

“19.02.2016 um 16:07 Uhr
„Gehalt eines Zimmermädchens“: Autoren wehren sich gegen Verlegerbeteiligung an Urheberabgabe”
http://meedia.de/2016/02/19/gehalt-eines-zimmermaedchens-autoren-wehren-sich-gegen-verlegerbeteiligung-an-urheberabgabe/

Aufstand. Das Volk tobt.

Aber mal so ganz nebenbei gefragt: Wen kümmert das?

Als ich Ende der 1980-er ausgerechnet habe, daß den Urhebern rund 500 Millionen DM aus der Computer-Industrie zustehen (DAMALS!), war die Zahl sehr schön – und bekommen haben wir Peanuts.

Jetzt zeigt sich, daß die Verlage 500 Millionen Euro bekommen haben in den letzten 15 Jahren, die ihnen laut Gericht gar nicht zustanden.

So ganz nebenbei gefragt: Wen kümmert das?

Antwort: Keinen. Niemanden! Am allerwenigsten die, die es betrifft.

Auf den Versammlungen der VG Wort habe ich rund 20 Jahre lang versucht, ich, ein kleiner Frosch, der Elite der deutschen Autorenschaft klar zu machen, daß es um ihr Geld geht, um Geld, das ihr zusteht, um Geld, für das sie kämpfen muß. Diese Elite, sie hat es nicht begriffen. Nach 20 Jahren Kampf gegen Faktenresistenz habe ich dann aufgegeben.

Hätte “man” sich aufgestellt und Revolution gemacht, hätte “man” sowohl mehr Geld von der Computer-Industrie bekommen als auch sich von den Verlagen nicht die Wurst samt Brot vom Brot ziehen lassen.
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Es heißt, die deutsche Bevölkerung hätte die Merkel, die sie verdient. Wollen wir uns mal über Journalismus unterhalten…?

Grüße aus der Provinz

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“Machtfalter:
> Darf ich sagen, was ich davon halte?
Ja. Aber bitte immer daran denken, daß Server empfindsame Wesen sind.”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8373

Die “Süddeutsche Zeitung” – eine Heim-Besuchung…

Wednesday, February 10th, 2016

http://www.turi2.de ,eine sehr lesenswerte Newsticker-Site im WWW, meldete am 9.2.2016:

    [*quote*]
    ——————————————————————
    Lese-Tipp: “Süddeutsche Zeitung” besucht kritische Leser.

    von Björn Czieslik

    9. Feb. 2016, 20:53

    Süddeutsche Zeitung SZ 150Lese-Tipp: Die “Süddeutsche Zeitung” macht Hausbesuche im “Pegida-Land”. Dabei begegnet Bernd Kastner Lesern, die aufgebrachte Brief an die “Lügenpresse” schreiben, lieber rechten Blogs und obskuren Gerüchten Glauben schenken und überzeugt davon sind, dass Merkel und Seehofer bestimmen, was in der Zeitung gedruckt wird.
    “Süddeutsche Zeitung”, S. 3 (Paid)
    ——————————————————————
    [*/quote*]

    Quelle: http://www.turi2.de/aktuell/lese-tipp-sueddeutsche-zeitung-besucht-kritische-leser/

Nun, der grundlegende Fehler von Verschwörungswahnikern ist, daß sie eine Steuerung durch eine zentrale Stelle annehmen. Das ist reichlich dumm. Bei den Verschwörungswahnikern gibt es ja auch keine zentrale Stelle, die ihnen sagt, was sie denken sollen. Nein, die sind – JEDER ENZELNE – von sich aus so dumm, JEDER, unabhängig von einander.

Und ebensodumm und ebenso (mehr oder weniger) unabhängig sind Hühnerhofjournalisten, die sich wie in der ländlichen Nichtidylle auf vermeintliche Körner stürzen.

Dummheit ist ubiquitär.

Dummnheit ist ubiquitär. Werden Verschwörungswahniker und Journalisten das je begreifen?
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Warum überhaupt auf’s Land gehen? Die Süddeutsche Zeitung sollte sich um ihre eigenen Seltsamkeiten kümmern.

Da ist zum Beispiel diese Grafik


(http://40.media.tumblr.com/64e16e93140b4c1fac76dba65b47be5b/tumblr_inline_nzp3ub5ini1qc5n6k_500.jpg)

Die ist leider nichtssagend. Was soll sie darstellen? Wie sind die Achsen definiert? Und warum ist sie so klein?

Die Grafik wird erwähnt in dieser Meldung von Turi2:

http://www.turi2.de/aktuell/jetzt-de-will-sich-erneuern/

    [*quote*]
    ——————————————————————
    Jetzt.de will sich erneuern.

    von Michel Penke

    20. Dez. 2015, 23:51

    Jetzt aber richtig: Stefan Plöchinger, Digital-Chef der “Süddeutschen Zeitung”, lässt das Jugendangebot Jetzt.de gründlich renovieren. Die Marke, einst als Zeitungsbeilage gestartet und als Web-Community gelandet, ist mittlerweile so alt wie die Zielgruppe. Seit Jahren sinken die monatlichen Klickzahlen des Jugendangebots der Community-Seiten von Jetzt.de von ehemals rund 500.000 auf unter 100.000. Das gewandelte Nutzerverhalten und die neue Konkurrenz von jungen Angeboten wie Ze.tt und Bento zwingen zu einem Umdenken. “Vermutlich haben wir uns zu wenig gekümmert”, räumt Plöchinger ein und zeigt einen Dummy der neuen Seite. Das neue Jugendangebot soll, so Plöchinger, nicht “noch eine weitere Nachrichtenseite in jung” werden.
    mehrjetzt.tumblr.com

    Mitarbeit: Dirk Stascheit
    ——————————————————————
    [*/quote*]

Sind das wirklich MONATLICHE Klickzahlen? Und was überhaupt ist eine “Klickzahl” Wie ist die bei jetzt.de definiert? Turi2 weiß es leider nicht.

Fragen an die Süddeutsche Zeitung zu dieser Grafik [1] werden nicht beantwortet. Emails werden ungelesen gelöscht. [2]

Für Anrufe hat man bei der SZ “keine Zeit” und fordert, daß man Emails schickt. Aber die werden nach bekanntem Schema ungelesen gelöscht.

Wer würde angesichts solcher Dinge nicht das Gefühl haben, daß die Presse die Reaktionen bekommt, die sie verdient?
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Die Bürger brauchen die Presse nicht mehr. Vor allem nicht SO EINE Presse. Die Macht, eine Druckerei zu besitzen, nützt im Zeitalter des Internets nichts mehr. Diese Macht ist verpufft. Die Bürger können jederzeit selbst veröffentlichen, was und soviel sie wollen, und sie können lesen, wo sie wollen.
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“Die Presse”, das ist heute nur noch ein kleiner, verstreuter Haufen Zaungäste. Wenn sie das nicht begreift, läßt das nur um so deutlicher Rückschlüsse auf ihren geistigen Zustand zu.
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Wie sind die “Klickzahlen definiert”?

Sind es “Hits”, “Files”, “Pages”, oder “Visits”? Das sind VIER verschiedene Größen, und Scharlatane werben am liebsten mit der größten davon.

“Hits”, das sind bei einem kleinen Forum durchaus über 1 Million pro Monat, bei mehr als 1/2 Million “Pages” von mehr als 100.000 “Visits”.

Was also sind die “Klickzahlen” bei jetzt.de?

Dies ist die lesbar gemachte Vergrößerung der Grafik:

(http://ariplex.com/carlixon/pix/seltsame_Grafik_der_SZ_1320.jpg)

(kleiner:
http://ariplex.com/carlixon/pix/seltsame_Grafik_der_SZ_800.jpg
)

Sind es am Ende im besten Fall keine “Hits”, sondern tatsächlich Werte von 100.000 “VISITS” (“unique visits”, also einzeln hereinkommende Web-Surfer) pro Monat (und es sieht nach deutlich weniger aus), dann verschwindet “die Presse” in der Versenkung, denn selbst ein kleines, freies, und völlig unabhängiges Forum erreicht diese Zahl.

Und, um es auf den Punkt zu bringen: Dieses kleine, freie und unabhängige Forum, das ich als Vergleich nenne, bekommt durch Google weniger als 5 Prozent seines Traffics. So gut ist dieses Forum, und so gut steht es da.
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[1]
Frage an jetzt.de

    [*quote*]
    ——————————————————————
    Frage zum Traffic
    From Aribert Deckers
    To relaunch@jetzt.de
    Date 2016-01-17 23:58

    “Wir freuen uns natürlich, wenn wir Rückmeldung bekommen. Auf allen Kanälen, auf denen man uns findet. Und gerne auch per Mail an relaunch@jetzt.de”

    Guten Morgen!

    Diese Grafik

    http://40.media.tumblr.com/64e16e93140b4c1fac76dba65b47be5b/tumblr_inline_nzp3ub5ini1qc5n6k_500.jpg

    ist leider nichtssagend. Was soll sie darstellen? Wie sind die Achsen definiert?

    Merci

    Aribert Deckers
    ——————————————————————
    [*/quote*]

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[2]
Die Email an relaunch@jetzt.de wurde ungelesen gelöscht

    [*quote*]
    ——————————————————————
    Nicht gelesen: Frage zum Traffic
    From G_________, J___
    To Aribert Deckers
    Date 2016-01-17 23:59

    Ihre Nachricht

    An: G_________, J___
    Betreff: Frage zum Traffic
    Gesendet: Montag, 18. Januar 2016 07:58:24 (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien

    wurde am Montag, 18. Januar 2016 07:59:23 (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien ungelesen gelöscht.

    Final-recipient: RFC822; j___.g________@jetzt.de
    Disposition: automatic-action/MDN-sent-automatically; deleted
    X-MSExch-Correlation-Key: jEnzW3LmVkCr2oYCdsMQ+Q==
    Original-Message-ID: <7a19ccef95aa8c9c9bc03cd4c6dc7b7d@ariplex.com>
    X-Display-Name: Gottschall, Juri
    ——————————————————————
    [*/quote*]

‘Fliegen kannst du nur gegen den Wind.’

Thursday, December 31st, 2015

‘Fliegen kannst du nur gegen den Wind.’ singt Reinhard Mey. [1] Doch das ist falsch. Man muß ganz einfach schneller sein!
.

[1] “Gegen den Wind”
von Reinhard Mey
http://www.songtexte.com/songtext/reinhard-mey/gegen-den-wind-7bef5224.html

Weihnachten heute

Thursday, December 24th, 2015

Liebe Freunde,

Weihnachten heute, im Klimawandel…

Schneemann in einer Pfuetze

(Martyn Jones, https://pbs.twimg.com/media/CW03rW2WoAAO0b5.jpg:large
https://twitter.com/JonesMartyn/status/679260343709925376)

Möge der Regenschirm bei Euch sein!

Wohlfeile Zensur?

Sunday, September 20th, 2015

Houston,

wir haben ein Problem.

Wie auch immer man es dreht und wendet, da fliegt etwas in die Luft… und uns um die Ohren.

Da gibt es einen Artikel und es gibt deswegen ein Verfahren. Der Artikel ist haarsträubend. Ich füge ihn hier als Beweisstück bei für den Fall, daß das Original online verschwindet.

Was an dem Artikel ist falsch? Ist alles frei erfunden? Sind wir schon so weit, daß solche haarsträubenden Geschichten frei erfunden in die Welt gesetzt werden? Oder – falls doch etwas wahr sein sollte von den Anschuldigungen – werden Medien zur Zensur gezwungen?

Wenn selbst einfache “böse Ahnungen” bei Twitter justiziable Reaktionen auslösen wie diese

    https://twitter.com/BenjaminAdam_T/status/644170918743408640
    [*quote*]
    ———————————————————–
    Benjamin Adam Klein @BenjaminAdam_T

    @SteinbachErika du verwöhnte reiche politiker schlampe lauf du erst mal zu fuß in ein fremdes land ohne essen,trinken,geld usw.
    ———————————————————–
    [*/quote*]
    (https://twitter.com/BenjaminAdam_T/status/644170918743408640)

,dann sitzen wir tief in den Nesseln. Egal, was wir sagen oder schreiben, wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Wobei eines Jedem klar sein sollte: die Medien sind mitverantwortlich, und das nicht zu knapp…

Schon vor über 20 Jahren wurde hier, in der Provinz, nur ein Teil der kriminellen Vorfälle in der Zeitung erwähnt, weil man die Bevölkerung “nicht beunruhigen” wollte. Die Politik hat die Inhalte der Zeitung bestimmt. Bei Berichten über die DDR und den Ostblock nannte man das selbstverständlich Zensur. Aber wir waren nicht die DDR. Wir waren die Guten. Also gab es auch keine Zensur.

Wie tief sitzt die Schere im Hirn, daß man Zensur nicht Zensur nennt?

[x] Es ist fünf nach zwölf.
[x] Zutreffendes bitte streichen.

[x] Grüße aus der Provinz

x

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http://www.ganzewoche.at/inhalte/artikel/?idartikel=8905/Asylanten-duerfen-bei-uns-stehlen

[*quote*]
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“Asylanten dürfen bei uns stehlen”

Die Gemeinde St. Georgen im Attergau (OÖ) hat täglich mit Asylwerbern zu kämpfen, die den Bürgern und den Geschäftsleuten das Leben schwer machen. Autos werden bespuckt, Frauen müssen sich sexuelle Anspielungen gefallen lassen und Diebstähle stehen an der Tagesordnung. Weil die Polizei der Straftaten nicht Herr wird, lassen die Geschäftsleute bereits die Asylwerber einen bestimmten Betrag im Monat entwenden.
Die Beschwerdebriefe türmen sich auf dem Schreibtisch von Bürgermeister Ferdinand Aigner (ÖVP). Und immer betreffen sie die Asylanten in seiner oberösterreichischen Gemeinde St. Georgen im Attergau. „Die Asylwerber bespucken Autos, Mütter fürchten sich, ihre Kinder alleine auf die Straße zu schicken, auch sexuelle Belästigungen der Frauen kommen vor. Kürzlich hat sich sogar das Zugpersonal unserer Lokalbahn darüber beschwert, dass ein Asylwerber randaliert hat, weil er nicht gratis mitfahren durfte. Und Diebstähle in unseren Geschäften gehören sowieso zur Tagesordnung“, meint Aigner resignierend.

Wie er seine 4.400 Schäfchen schützen soll, weiß der Ortschef nicht. Er fühlt sich von allen Seiten im Stich gelassen. Mehr noch, Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) setzt scheinbar alles daran, das wilde Treiben fortzuführen. Denn das im Ortsteil Thalham angesiedelte Erstaufnahmezentrum ist mit 300 Asylanten bereits überbelegt und soll nun zu einem Lager für abgeschobene Flüchtlinge aus anderen EU-Ländern werden. Eine Entscheidung des Innenministeriums. Aus welchen Ländern die Flüchtlinge kommen sollen, ist dort nicht bekannt. „Ich weiß wirklich nicht um jeden biografischen Hintergrund eines Flüchtlings Bescheid“, meint Karl-Heinz Grundböck, Sprecher im Innenministerium. Und auch in der Landespolizeidirektion Oberösterreich regiert Ahnungslosigkeit, der Polizei-Sprecher Bernd Innendorfer meint jedoch: „Zurückschiebungen von Asylanten nach Ungarn werden täglich durchgeführt.“

Für die Bewohner von St. Georgen ist dies kein Trost. Sie fühlen sich ihres Lebens nicht mehr sicher. Deshalb hat Bürgermeister Aigner an jeden Haushalt und an jeden Geschäftsbetreiber ein Erhebungsblatt für „Vorfälle betreffend Asylthematik“ verschickt, auf dem jeder seinem Ärger schriftlich freien Lauf lassen kann.

Dabei kam unter anderem heraus, dass im Vormonat Asylanten Parfüms im Wert von 2.000 Euro gestohlen haben. „Wie dreist sie dabei vorgegangen sind, ist einfach unglaublich“, sagt eine Verkäuferin des geschädigten Ladens. Meistens kommen sie zu dritt in das Geschäft, werfen einen Blick nach rechts, dann nach links und schon verschwinden die Gegenstände in ihren Rucksäcken. Anzeige erstatten wir erst gar nicht, das bringt nichts. Wie uns ergeht es vielen Geschäftsleuten. Weil die Diebstähle überhand genommen haben und den Flüchtlingen nicht beizukommen ist, haben wir bereits resigniert. Deshalb dürfen die Flüchtlinge Produkte im Wert von mehreren hundert Euro pro Monat stehlen. Das wird dann von uns als ,normaler Schwund‘ einkalkuliert.“

Es ist immer wieder das gleiche Bild. Auf der einen Seite der „arme Flüchtling“, auf der anderen Seite die „reichen Europäer“. Wer gegen Flüchtlinge etwas sagt, gilt als ausländerfeindlich. Deshalb wagt es in St. Georgen kein Unternehmer, drastische Schritte gegen die Täter zu unternehmen. Offiziell heißt es, wie Lucia Urban von der REWE International AG erklärt, „Tatsächlich verzeichnen wir in den beiden Filialen von BIPA und BILLA in Thalham einen leicht erhöhten Schwund. Aus diesem Grund verfügen diese Standorte – wie etwa die Hälfte aller Filialen der REWE International AG – auch über Videoüberwachung. Wie bei allen unseren Filialen üblich, wird bei Diebstahl, so er nachweisbar ist, selbstverständlich die Polizei gerufen und der Diebstahl zur Anzeige gebracht. Das weitere Vorgehen obliegt dann der Exekutive. Es gibt keinerlei Vorgaben seitens der Geschäftsführung in Thalham, anders vorzugehen als in den anderen rund 1.100 BILLA- und mehr als 620 BIPA-Filialen in unserem Land.“

Die Diebe nehmen, was sie kriegen können. Und selbst wenn es einmal zu einem Gerichtsverfahren kommt, bleibt das für den Asylwerber ohne Folgen. „Mir wurden zum wiederholten Mal ein Paar Herren-Mokassins gestohlen. Diesen Diebstahl habe ich angezeigt. Es kam zur Gerichtsverhandlung und der Asylant musste mir die Schuhe zurückgeben. Das ist aber eher die Ausnahme“, sagt Nina Kaiser (Name von der Redaktion geändert) von einem örtlichen Schuhgeschäft. „Es gab aber auch Zeiten, da wurden mir jede Woche ein paar Schuhe gestohlen, die ich nie wieder gesehen habe.“ Die Täter bleiben in Thalham, denn straffällige Asylwerber dürfen nur in Ausnahmefällen abgeschoben werden. Und zwar dann, wenn ein „besonders schweres Verbrechen“ vorliegt, das „eine Gefahr für die Gemeinschaft“ darstellt.
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[*/quote*]

Kriegsgewinnler und ihre Folgen

Sunday, September 20th, 2015

Als ich bei Turi2 die Überschrift

sehe, ist meine erste Reaktion “Wie hält man einen Chefredakteur?” [1]

Na gut, der menschliche Zoo ist groß… [2]

Und es ist Freitag, ich bin müde, und ich habe wahrscheinlich die TAZ mal wieder völlig falsch verstanden…

Für sein Aussehen kann man nichts, für das Foto

aber schon. Und für Chef und -redakteure…

Und für Strafanzeigen…


Da kann der SWR hier gleich mächtig nachlegen:

Kostprobe:

    https://twitter.com/BenjaminAdam_T/status/644170918743408640
    [*quote*]
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    Benjamin Adam Klein @BenjaminAdam_T

    @SteinbachErika du verwöhnte reiche politiker schlampe lauf du erst mal zu fuß in ein fremdes land ohne essen,trinken,geld usw.
    ———————————————————–
    [*/quote*]
    (https://twitter.com/BenjaminAdam_T/status/644170918743408640)

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Es ist nie geklärt worden, wie es dazu kommen konnte, daß Kohl, Schröder und Merkel gewählt werden konnten. Das Ausland, welches sich über die deutsche “Politik” gelinde gesagt “wundert”, könnte durch die neuen Entwicklungen eine Erklärung haben: wie gewisse Indianerstämme Amerikas haben auch die Stammdeutschen einen Hang, Irrsinn und Irren devot, untertänig und ergeben zu huldigen. [6]

Was uns zu unserer nächsten Epoche im deutschen Journalismus führt: deutsche Ausgaben der deutschen Zeitungen für Ausländer. [3]

Bekommen wir jetzt nach der Anti-Pegida-Lügenpresse das Nachfolgemodell “Anti-Realismus”? Hat der deutsche Journalismus denn gar nichts gelernt aus seiner erst kürzlichen Bruchlandung? Das Abfeiern von -ismus-Wellen ist kein Journalismus, sondern eine Heilpraktiker-mäßige [10] Joint-Action, ein Hit-Klicks-Endorphin-Rausch der Nullhirn-Klasse.

Ist Niemandem bewußt, daß die USA einen Zaun als Schutz gegen die illegalen Einwanderer aus Mexico gezogen haben? Es gibt sogar Kinofilme über die Situation. Die wurden sogar schon im deutschen Fernsehen gezeigt. SCHON VOR JAHREN!

Eine Lektion in Statistik:

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Grüße vom Balkan [9] [11]

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[1]
Wie hält sich die Industrie ein Magazin?
http://www.wuv.de/medien/3_von_10_ruegen_presserat_nimmt_sich_focus_online_vor

[1b]
“Focus” lügt den Lesern die Hucke voll:
“Die wichtigsten Infos über Homöopathie auf 32Seiten
Warum Homöopathie wirkt”
http://pdf.focus.de/focus-online-homoeopathie.html

[2]
“Die unfeinen Tischsitten des Kai Diekmann”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7268

[3]
Deutschland für Deutsche, geschrieben von fremdstämmigen Journalisten [4] [7]

[4]
Als Alien darf ich das sagen. [5]

[5]
Ach du je! Die “Zeit” im Blog-Design! [6]
http://www.zeit.de/index

[6]
Keine Ruhmestat
http://www.zeit.de/kultur/2015-09/fluechtlinge-ressentiment-kiyaks-deutschstunde

[7]
Kindermörder-TV
“Impfen? Wir nicht!” [8]

https://www.youtube.com/watch?v=g_ABVPgPQo4

[8]
“Flüchtlinge kippen Gesundheitssystem”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8666

[noin]
Ach, hol’s der Tippfehler!
http://www.wuv.de/marketing/berlin_huawei_blamiert_sich_mit_mega_plakat

[10]
“29 Heilpraktiker und Homöopathen machen Kurzurlaub im Jenseits”
“Herumtorkelnde Heilpraktiker lösen Großeinsatz aus”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8658

[11]
Und DAS in doppeltem Sinn!

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Kriegsgewinnler und ihre Folgen…
“Fremdarbeiter für die Heimatfront!”
http://ariplex.com/folia/archives/1278.htm

Stürmt die Bastille!

Friday, August 28th, 2015
    “Das Hamburger Abendblatt holt Flüchtlinge als Reporter”
    http://www.abendblatt.de/kultur-live/tv-und-medien/article205612527/Das-Hamburger-Abendblatt-holt-Fluechtlinge-als-Reporter.html

    [*quote*]
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    Hamburg. In einer neuen wöchentlichen Kolumne “Mein Leben in Hamburg” werden von September an fünf Flüchtlinge für das Hamburger Abendblatt schreiben. Sie sollen aus ihrer Perspektive berichten und auch je nach Lage die Situation von Flüchtlingen in Hamburg aus einer authentischen Sicht beleuchten. Ihre Texte werden für die Zeitung und den Onlineauftritt abendblatt.de ins Deutsche übersetzt.

    Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider sagte: “Wir wollen den Flüchtlingen nicht nur ein Gesicht, sondern eine Stimme geben. Und mit ihrer Hilfe nicht nur etwas über sie, sondern vor allem auch über uns erfahren.” Es sei geplant, dass eine irakische Ärztin, ein syrischer Bankkaufmann, ein Foto-Journalist und eine Politikwissenschaftlerin aus Afghanistan sowie ein Taxifahrer aus Eritrea abwechselnd die wöchentliche Kolumne verfassen. Sie sollen wie andere freie Mitarbeiter nach Zeile honoriert werden.
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    [*/quote*]

Was heißt das? Nichts anderes, als daß es

Erstens

5 Wochen dauert, bis Fremdarbeiter X wieder mit einem Bericht dran ist.

Zweitens

Logorrhoe bezahlt wird, aber keine Fakten. Zeilenhonorar, wie ich das hasse.

Warum volle FÜNF WOCHEN warten? Es gibt so viel über Flüchtlinge zu berichten, jedes zweibeinige Vakuum aus dem Bundestag wird zig mal zu (was auch immer) befragt und zitiert, wobei die Bundestagler bekannterweise die mit der wenigsten Ahnung und den wenigsten Skrupeln sind.

Die Arbeitswoche hat 5 Tage. Warum nicht JEDEN TAG ein Bericht von der Heimatfront? Warum nicht den “neuen Freien” einen GUTEN festen Betrag zahlen für “Mindestlänge sind X Zeichen – und wenn mehr Stoff da ist, den ebenfalls nehmen” ?

Wenn Deutschland 800.000 neue Bürger bekommt IN EINEM JAHR, dann ist das eine Verdopplung der Geburtenrate. Ein bißchen älter, die neuen Landeskinder, aber sie sind neu und sie sind da.
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Wenn die Politiker schon Vollidioten sind, müssen die Journalisten sich wie Politiker verhalten…?
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Wer, wenn nicht die Medien, sind die Einzigen, die die technischen Mittel haben UND den Verstand HABEN SOLLTEN, um neue Maßstäbe zu setzen?
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Wir sind an einem Punkt einer NEUEN Revolution: einer Revolution DURCH die Medien.
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Venceremos!
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“Der gefährliche Deutsche”

In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.(Kurt Tucholsky)
(https://pbs.twimg.com/media/CLT15FaWEAADENe.jpg:large)

“In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist,
für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.”
(Kurt Tucholsky)

Eigentlich…

Thursday, July 23rd, 2015

EIGENTLICH darf man als Journalist keinen WordPress-Blog haben. Warum? Weil die Spionage frei Haus kommt…

    [*quote*]
    —————————————————————-
    Subject: [Folia lib.] Your site has updated to WordPress 4.2.3
    Date: 2015-07-23 05:20

    Howdy! Your site at http://ariplex.com/folia has been updated automatically to WordPress 4.2.3.

    No further action is needed on your part. For more on version 4.2.3, see the About WordPress screen: …

    If you experience any issues or need support, the volunteers in the WordPress.org support forums may be able to help.
    https://wordpress.org/support/

    You also have some plugins or themes with updates available. Update them now: …

    The WordPress Team
    —————————————————————-
    [*/quote*]

In der als neu installierten Version gibt es bug-fixes:

    [*quote*]
    —————————————————————-
    Welcome to WordPress 4.2.3
    Thank you for updating! WordPress 4.2.3 helps you communicate and share, globally.
    Version 4.2.3
    What’s New Credits Freedoms
    Maintenance and Security Releases

    Version 4.2.3 addressed some security issues and fixed 20 bugs. For more information, see the release notes.

    Version 4.2.2 addressed some security issues and fixed 13 bugs. For more information, see the release notes.

    Version 4.2.1 addressed a security issue. For more information, see the release notes.
    —————————————————————-
    [*/quote*]

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Wer, da doch sehr an Privatheit hängend und auf Verschwiegenheit angewiesen, kann es sich leisten, sich die Spionagemaschine so um den Hals zu hängen?

Gegenfrage: Wer wird WordPress aufgeben, weil er Journalist ist?

Ein Tip: Es gibt auch andere Blog-Skripte, einige davon sogar weit mächtiger als WordPress.

Wenn sich die Verhältnisse umkehren…

Thursday, July 23rd, 2015

Eine Universität mit Klinik – wie die University of California San Francisco – kann mehr Leute für ihre PR auf die Beine stellen als so manche Tageszeitung Redakteure.

Bei der University of California San Francisco zähle ich 30:

http://www.ucsf.edu/about/ucsf-leaders/university-relations#public

Wie stark ist die PR-Leistung der deutschen Universitäten und Kliniken?

Diese PR-Abteilungen MÜSSEN kein Geld verdienen, sie werden von ihrer Firma finanziert. Was ist, wenn sie auf den Geschmack kommen?

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There groweth fear in the deep dungeons of blogs…
http://io9.com/updated-kepler-catalog-includes-521-new-possible-exopla-1719788238

Ich will hier nicht über Manieren reden…

Tuesday, July 14th, 2015

strohdumme Ebay-Reklame in einer Todesmeldung

(Screenshot der Meldung des Berliner “Tagesspiegel” zum Tod von Philipp Mißfelder, mit der darin eingebetteten Reklame von Ebay)

Nördlich von Deutschland ist die Wissenschaft am Ende

Tuesday, July 7th, 2015

Nördlich von Deutschland gibt es ein kleines Land. Nicht ganz so weit weg wie Schweden, wo, wie man weiß, Trolle hausen. Aber dieses kleine Land, Dänemark, ist dennoch von großen Gefahren bedroht: von der Nordsee, von der Ostsee, von Deutschland, und, das ist das Schlimmste, von sich selbst. In Dänemark wird die Wissenschaft zu Grabe getragen. Wissenschaftminister, also Träger der Fackel der Weisheit, wurde dort ausgerechnet ein Vertreter des absoluten Leugnens von Forschung und Wissenschaft: ein Kreationist.

Die dänische Zeitungen “Politiken” meldete am 4.7.2015:

    [*quote*]
    ———————————————————————————–
    Politik 4. jul. 2015 KL. 14.23
    Videnskabsminister: Gud skabte Jorden

    Det er en skabende gud, der står bag Jorden, mener ny videnskabsminister.
    […]

    Esben Lunde Larsen blev valgt ind i Folketinget for anden gang med godt 11.000 personlige stemmer.
    ———————————————————————————–
    [*/quote*]
    Quelle:
    http://politiken.dk/indland/politik/ECE2745766/videnskabsminister-gud-skabte-jorden/

Dank des zur Zeit noch erlaubten elektrischen Internetzes war es möglich, von einem Ureinwohner des Landes eine Übersetzung der Meldung zu erhalten.

    [*quote*]
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    Science minister: God created the earth

    A creating god is behind the earth, the new science minister thinks.

    “I believe a creating god is behind.”

    Those were the words of the new minister for science and education Esben Lunde Larsen in an interview in “Jyllands Posten” [A Danish newspaper] when asked if humans descend from apes.

    “I haven’t concerned myself with how he did it, and nobody is able to give a theological explanation either. So in a way, I haven’t really given it a thought”, he says.

    The 36 year old science minister who is from the Ringkøbing area does not conceal that he believes in God.

    Studied theology

    With a ph.d in theology, the new minister’s views are hardly surprising.

    Still Esben Lunde Larsen’s statements have made some fuss on the social media, in particular on twitter.

    In the interview the science minister further states that he believes that a creating god is behind most of the world, and that it is not important to him that the bible and science have different views.

    He emphasizes that as a believing person he believes there is a god behind the creation.

    Afterwards he has explained that in his opinion, the one does not exclude the other. For example God could have created The Big Bang, and thereby Earth.

    Esben Lunde Larsen was elected for the parliament for the second time with approximately 11.000 personal votes.
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    [*/quote*]

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Dänemark hat 5,6 Millionen Einwohner. Wie der “Minister” dennoch mit nur 11.000 Stimmen in das Parlament gelangen konnte, liegt am Wahlrecht, welches das Land in Wahlbezirke aufteilt. Er konnte nur von den Bewohnern seines Wahlbezirkes gewählt werden. Alle Anderen konnten ihn nicht einmal nicht wählen.

Der neue Minister ist kein alter Mann, er ist er 36 Jahre alt, und kann somit Jahrzehnte lang Unheil anrichten.

Der neue Minister ist 36 Jahre alt. Wie konnte in diesen vergangenen 36 Jahren die Bildung in Dänemark dermaßen versagen!?

Das hätte ich jetzt nicht gedacht…

Thursday, June 11th, 2015

Normalerweise würde ich ein so großes Zitat einer von mir so geschätzten Journalistin nicht bringen. In diesem Fall jedoch MUSS ich es tun.
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    [*quote*]
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    Kiyaks Deutschstunde

    10.06.2015
    Was meinen Politiker, wenn sie sagen, was sie sagen? Und: Was meinen sie wirklich? Mely Kiyak sagt’s Ihnen!

    Ein trauriger Linker [1]

    Warum sitzen Politiker noch im hohen Alter in Talkshows und müssen zu allem etwas sagen? Vielleicht gelingt ja Gregor Gysi der verdiente Abschied aus der Öffentlichkeit.
    VON MELY KIYAK

    Sie alle machen es noch: Norbert Blüm, Heiner Geißler, Gerhard Schröder, Joschka Fischer, Helmut Schmidt, Henry Kissinger, Michail Gorbatschow, Clinton, Bush. Die Liste ist lang. Sich zu Wort melden. Immer und immer wieder. Warum ist das so?

    Warum ist das Kommentieren und Einmischen von und in Politik und Gesellschaft so reizvoll, dass man es ausübt, noch weit über das Mandat hinaus? Haben sie kein eigenes Leben? Keine Frauen, keine Freundinnen, keine Enkelkinder? Keine Gärten, keine Orte, an denen sie lieber wären? Sind schon alle Platten gehört und alle Bücher gelesen und alle Frauen geküsst?

    Besonders absurd wird es, wenn die Herren im hohen Alter in den Talkshows sitzen und beschämt zugeben, zu selten daheim gewesen zu sein. Man wundert sich, dass in diesem Moment ihre Erkenntnis nicht dazu führt, sofort aufzustehen und nach Hause zu gehen. Wenn wer danach fragt, warum es so schwerfällt, sich wie angekündigt völlig zurückzuziehen, dann trauen sie sich nicht, die Wahrheit auszusprechen. Stattdessen antworten sie mit dem Verweis aufs Verantwortungsbewusstsein. Als Politiker definiert das Mandat die Pflicht.

    Wenn aber das Mandat nicht mehr vorhanden ist, woher rührt dann das Pflichtgefühl? Die Antwort ist wohl eher, dass es sich weniger um Pflichtbewusstsein handelt als vielmehr um die Angst vor dem eigenen Bedeutungsverlust. Man war es so sehr gewöhnt, ein Jemand in der Öffentlichkeit gewesen zu sein, dass man im Privaten angekommen vor sich selbst erschrickt. Wer ist man denn dort? Ein Störenfried. Kaum in der Lage sich ins Familienleben adäquat zu integrieren. Dann lieber wieder mitmischen. Dabei sein. Auffallen. Wahrgenommen werden. Anerkannt sein. Und da es so viele männliche Politiker machen, ist gar nichts Peinliches dabei. So kommt es ihnen jedenfalls vor. Dabei ist es natürlich peinlich.

    Es ist auch den Zuschauern peinlich, dabei zuzusehen, wie sich die Moderatoren einschmeicheln und den Mandatslosen das warme Gefühl des Gebrauchtwerdens vortäuschen. Im Schnitt hat ein Talkgast maximal zehn Minuten Redezeit. Diese zehn Minuten sind es ihnen wert, anstrengende Wege in Kauf zu nehmen. Sich auf unbequeme Stühle zu setzen und zum Thema Steuergerechtigkeit oder Außenpolitik zu reden. Dabei schimpfen sie nicht selten über die Abgehobenheit der amtierenden Politiker. Als wären sie nie Teil des politischen Establishments gewesen.

    Der leider verstorbene Reporter Jürgen Leinemann beschrieb dieses Phänomen in seinem Buch Höhenrausch – Die wirklichkeitsleere Welt der Politiker in zahlreichen Begegnungen mit Spitzenpolitikern. Er beschrieb ihre Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit als Sucht. Das Fernsehen diene dabei als Ersatzwirklichkeit mit der Gelegenheit, das eigene Ego aufzupumpen. In einer Begegnung mit Johannes Rau verrät der Ex-Bundespräsident, das Verhältnis des Machtmenschen zu sich und zur Wirklichkeit funktioniere wie eine Art “Sehstörung”. Jürgen Leinemann erzählte in einem späteren Buch (Das Leben ist der Ernstfall), ausführlich seine Krebskrankheit und kam dabei zu dem Schluss, dass vieles von dem, was er im “Höhenrausch” erklärte, auch für ihn, den Journalisten Leinemann, gelte. Also beschrieb der Publizist sein Leiden und fand dadurch weiter als Publizist statt.

    Man fragt sich, warum die paar Frauen, die es in die Politik schafften, auf diesem Gebiet unterrepräsentiert sind? Man denkt eine ganze Weile nach, bis einem eine Politikerin einfällt, die über das Mandat in der Öffentlichkeit präsent ist. Hildegard Hamm-Brücher und Renate Schmidt fallen einem ein. Heide Simonis. Obwohl: Man hat lange nichts von ihnen gehört. Wie verbringen eigentlich Rita Süssmuth, Andrea Fischer, Ulla Schmidt, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Madeleine Albright oder Condoleezza Rice ihre Freizeit? Haben sie nichts über Gesundheitspolitik mitzuteilen, über Krieg und Frieden, Kitastreik oder den G-7-Gipfel? Man weiß es nicht. Sie sitzen jedenfalls nicht bei Plasbergillnermaischbergerjauch und sprechen über die Maut.

    Dies alles vorausschickend erscheint es erstaunlich, dass Gregor Gysi auf dem Bundesparteitag in Bielefeld das Gefühl der eigenen Unersetzbarkeit kurz beschrieb. In einer Rede gab er bekannt, dass er den Fraktionsvorsitz in seiner Partei Die Linke im Herbst aufgeben werde. Sein Text war übrigens sehr gut, analytisch und selbstkritisch, politisch und persönlich. Er bedankte sich bei seinen Kollegen und seiner Familie. Er hätte an dieser Stelle einen Punkt machen können. Er ging aber einen Schritt weiter und das ist sehr ungewöhnlich, zumindest für deutsche Politikerreden. Fast weinte er, als er folgende Passage vorlas:

    Ich habe viel zu wenig Freundschaften gepflegt. Ich hatte viel zu wenig Zeit für meine Angehörigen. Es lag an mir, weil ich mich einfach zu wichtig nahm. Es ist eine große Gefahr, wenn man in der ersten Reihe der Öffentlichkeit steht. Ich werde andere nicht davor bewahren können, aber bei meinen Angehörigen und Freunden möchte ich mich heute aufrichtig entschuldigen. Es tut mir sehr sehr leid.

    Es ist das Résumé eines langen politischen Lebens. Eines, das ihn gesundheitlich ruinierte. Zwei Herzinfarkte, ein Aneurysma, in Folge der Operation der dritte Herzinfarkt. Er machte weiter. Vielleicht hatte Leinemann recht, vielleicht ist es ein Höhenrausch, eine Sucht, etwas, dem mit normalem Menschenverstand und Familienleben nicht beizukommen ist.

    Gysis Worte klangen fast wie eine Abschiedsrede von der Öffentlichkeit. Hinter der Fassade des angriffslustigen Politikers schaute für einen Moment eine andere Person hervor: Zwar immer noch links, aber sehr traurig. Obwohl Gysi nach dem Herbst sein Mandat behalten wird. Er kündigte an, den Vorsitz in jüngere Hände legen zu wollen und der Versuchung zu widerstehen, “heimlich” weiter zu führen.

    Nach allem, was man weiß über männliche Spitzenpolitiker oder, wie Gysi es nennt, das Personal der ersten Reihe, wissen alle Beteiligten, der Junkie kokst und kifft und spritzt, bis er nicht mehr kann. Das ist wirklich beunruhigend. Denn diese Männer tragen Verantwortung für unser Land. Vielleicht sollte man ernsthaft darüber nachdenken, Mandate für das Parlament zeitlich zu begrenzen. Und für die politischen Talkshows gleich mit.

    © 2015 ZEIT ONLINE GmbH
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    Ist das Mely Kiyak’s Abschiedsgruß? Wird sie nicht mehr schreiben?
    .
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    .
    [1]
    http://www.zeit.de/kultur/literatur/2015-06/gregor-gysi-linke-fraktionschef

    [2]
    “kostenlose Newsletter bei ZEIT ONLINE finden Sie hier:
    http://www.zeit.de/newsletter

    [3] Auch Journalisten werden älter. Und manche hätte nie auch nur ein einziges Wort schreiben sollen bzw gedruckt werden dürfen.

Ist das ein Varoufakis, ein Böhmermann,

Wednesday, April 29th, 2015