Archive for the ‘Medienmafia’ Category
Dashcamismo!
Friday, July 22nd, 2016Phase 1: Als in den fernen Weiten im Osten, irgendwo ganz weit draußen, ein Meteorit herunterflog und explodierte, daß die Fensterscheiben zerbarsten, spätestens da begann die Aera der Dash-Cams: kleine Kameras, die aus dem Auto heraus die Straße filmen.
Phase 2 folgte ebenfalls bewegt, als “action-cam”: an Fahrradlenkern und auf dem Kopf mit Bändern befestigt.
Nun kommt Phase 3: Action-Cam, am Kopf getragen, mit ständiger Verbindung über das Handy.
Das Handy als solches ist zu klobig und zu schwer, und man hat die Hände nicht frei und – natürlich – man hat es in der Hosentasche, während gerade “etwas” passiert. Nein, Kamera am Kopf, das muß sein. Alles, was der Mensch sieht, sieht die Kamera auch. Und sie zeichnet alles sofort auf, vollautomatisch, ohne weiteres Zutun; die Welt ist der ständige Begleiter und sieht zu. Die Welt hört und sieht alles.
Natürlich, das gibt es schon längst, als Ausstattung von Reportern. Genau das wird es wieder sein. Grundausrüstung für Citizen-Reporter. Allzeit bereit!
Wer sollte so etwas tun? Verlage natürlich, die auf der Suche nach neuen Geldquellen neue Nachrichtenquellen anzapfen müssen – und sich neue erschaffen müssen.
Was kostet eine Action-Cam? Nicht viel. Für einen solventen Verlag ist es also kein Problem, 100 “Volksreporter” damit auszustatten. Die Werbewirkung alleine durch die Startaktion hat es in sich und steigert die Auflage bzw verhindert das weitere Absinken.
Und dann will Jeder so eine haben. Der Verlag sammelt und sortiert die eingehenden Videos und wirft sie in Massen auf seinen Server. Die Menge machts. Eines der Videos wird es bringen. Je mehr Videos man hat, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines geldbringenden Zugmagneten.
Die Welt der Clip-Junkies. Wer braucht da noch echte Journalisten?
Das ist das Ende. [1]
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Aber, ist man ehrlich, ist DAS schon seit Jahrzehnten abzusehen. In der Filmbranche werden Filme nicht nach Qualität gemacht, sondern der Inhalt ist für ein blödes Publikum gemacht. Das einzige was zählt, sind verkaufte Kinokarten und Umsatz mit Merchandizing und Einsatz für Werbezwecke.
Anstatt das Publikum, also “die Öffentlichkeit”, die Bevölkerung, intellektuell anzuheben, ihr Wissen zu geben, verfiel die Filmbranche in immer primitivere Verhaltensschemata-Automaten, die die Gesellschaft prägten, also noch weiter verblödeten.
Gute Filme haben heute keine Chance, weil das Publikum sie gar nicht mehr versteht.
Ein Beispiel: “The Prisoner” [2] “The Prisoner” hat den Massenmarkt völlig verfehlt. Vor fast 50 Jahren: 1967-1968.
Volksverblödung ist kein neues Phänomen, sondern zwangsläufige Folge davon, daß nur die Geldmasse als Kriterium zählt.
Die neuen Eliten, sie werden Eliten sein, kleine Kreise und Gesellschaften, und immer anonymer und versteckter im Hintergrund agieren. Denn sie sind in Gefahr. Wer einen Kopf hat, wird um diesen kürzer gemacht…
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I am not a number. I am a free man.
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[1]
STEFAN NIGGEMEIER
“BREAKING NEWS
Das Ende des Nachrichtenfernsehens, wie wir es kennen”
http://uebermedien.de/6819/das-ende-des-nachrichtenfernsehens-wie-wir-es-kennen/
[2]
“The Prisoner
I am not a number. I am a free man”
http://www.portmeirion-village.com/visit/the-prisoner/
“Patrick McGoohan: The spy who started it all”
http://www.latimes.com/entertainment/tv/showtracker/la-et-st-the-prisoner-20140426-story.html
Liebe Einbrecher, dies ist Privatgelände. Betreten auf eigene Gefahr!
Wednesday, July 6th, 2016Warnschilder in Geschäften und Wohnungen und anderen privaten Geländen, Gebäuden, Bauwerken, Flächen, Zonen – ach, was auch immer. Warnschilder zuhauf. Alle diese Schilder sagen: “Einbrecher, bleibt weg! Kommt nicht rein, sonst ergeht es Euch schlecht.”
Aber nicht Alle können lesen oder wollen das hinnehmen. Nein, es gibt welche, die beharren sogar darauf, das sei ja ihr Handwerk, ja, sogar ihre höchste Pflicht.
Nein, das ist jetzt kein Themenwechsel, sondern das ist DAS Thema!:
“Die Journalismus-Krise ist eine Krise seiner Umwelt”
http://www.carta.info/82592/die-journalismus-krise-ist-eine-krise-seiner-umwelt/
Zitat daraus:
- [*quote*]
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In Zeiten des Umbruches muss „outside the box“ gedacht werden. Es sind ein paar grundsätzliche Dinge zu klären:
Spezialisierung. Nur wenige Journalisten können noch Welterklärer sein (er wirkt ohnehin etwas unzeitgemäß), sie müssen die Spezialisierung angehen wie jeder andere Beruf auch. Das Ziel ist, sich so auszukennen, dass man Kontexte versteht und Aussagen hinterfragen kann. Neben der fachlichen Ebene heißt das aber auch, die eine oder andere Social-Media-Krawallnudel an Markenartikler abzustoßen und diese Funktion journalistisch zurückzuerobern.
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Der letzte Satz hat es in sich.
“die eine oder andere Social-Media-Krawallnudel an Markenartikler abzustoßen”
Abstoßen? Wieso abstoßen? Weil man sie an Bord hat? Weil der Verlag (oh, pardon, heißt natürlich DAS MEDIUM!)dort mit Krawallnudeln herumwurschtelt?
Und dann kommt dieser Hammer:
“und diese Funktion journalistisch zurückzuerobern”
Die Funktion einer Krawallnudel?
Was WOLLEN “die Medien” denn in Social Media? Das ist nicht deren Gebiet. Social Media sind Privatgelände!
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Was WOLLEN “die Medien” überhaupt?
Etwa das?:
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‚Das Kerngeschäft der Klägerin ist die Vermarktung von Werbung. Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen‘.“
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Quelle:
http://meedia.de/2016/06/24/axel-springer-vs-eyeo-olg-koeln-erklaert-geschaeftsmodell-von-adblock-plus-fuer-rechtswidrig/
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Haben die Medien in den Social Media Krawallnudeln angeheuert, auf der Lohnliste, oder bedienen sich bei denen? Wollen (oder nunmehr: SOLLEN) die Medien in die Social Media einfallen um dort als “Kerngeschäft” die “Vermarktung von Werbung” zu betreiben?
Welche andere Bezeichnung als “Parasitismus” könnte es dafür geben?
Und für diesen Parasitismus SOLLEN die Medien nun PRIVATGELÄNDE “erobern”?
Um es mit einem bekannten Wort zu sagen: “Ich glaube, es hackt!”[1]
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[1]
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6932
Holt mich hier raus, ich bin ein Schauspieler!
Monday, May 9th, 2016Daß nicht-A-Bekanntheiten an einem entfernten Ort ihr Verdauungssystem und ihr Nervenkostüm und die Geduld von Zuschauern über die Grenzen strapazieren, ist zu einer etablierten Nische im grausigen Medienkindergarten geworden. Daß Schauspieler, A und nicht-A, in die Politik diffundieren, ist nichts Neues, die Ähnlichkeiten mit entfernten Orten auch nicht…
- http://www.turi2.de/aktuell/basta-claude-oliver-rudolph-bellt-mit-putins-pudeln/
[*quote*]
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Basta: Claude-Oliver Rudolph bellt mit Putins Pudeln.
von Markus Trantow
13. Apr. 2016, 2:05
TV-Bösewicht macht Putin-Propaganda: RT Deutsch macht Schauspieler Claude-Oliver Rudolph zum Feuilleton-Chef, schreibt “Bild”. Viel zu sagen hat er auf dem Posten aber wohl nicht – außer in einer Talkshow. Gäste sollen Verlierer-Typen sein, die “trotzdem was zu sagen haben”.
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[*/quote*]
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Frage: Was ist ein Journalist? Noch?
“Ein bisschen verlogen ist diese Attitude aber schon.”
Thursday, April 21st, 2016Manchmal muß man einfach nur warten, warten bis Jemand den Mund aufmacht, warten bis Jemand zugibt, was vorher eisern totgeschwiegen wurde.
Heute ist wieder so ein Moment der Wahrheit, in einem Auszug aus einem Newsletter von Journalisten. Kann sich noch Jemand daran erinnern, wie heftig Kritiker der Einwanderungswelle aus Afrika in den Medien angegriffen wurden, wie man plötzlich als rechtsradikal abgestempelt wurde, nur weil man reale, ohne jeden Zweifel belegbare Tatsachen auf den Tisch legte?
Hier der Auszug – aber Achtung! – es ist alles anders als man denkt. Das dicke Ende kommt zum Schluß. Wie gesagt: manchmal muß man einfach nur warten…
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- [*quote*]
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(Newsletter)
All das vollzog sich schlagartig, wie beim Domino. Ein Stein folgte auf den naechsten, schneller als man gucken konnte. Taeglich gab es neue Nachrichten zu Pegida. Am allerschnellsten aber hatten sich die Kritiker-Kritiker zu Wort gemeldet. […]
Zur Transparenz: Ich bin befangen, denn ich habe mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen mitgearbeitet an der Auswertung in Deutschland. Als ich die Kritik im Netz erst Tage spaeter realisierte, habe ich gestaunt: Wie schnell einige Kollegen in der Lage sind, ihr Urteil zu faellen. Wie reflexhaft in der Sekunde der Veroeffentlichung schon bewertet wird. Daumen hoch, Daumen runter. Es ist offenbar ein Wert, sofort alles besser zu wissen.
Ein bisschen verlogen ist diese Attitude aber schon. Jahrein, jahraus beklagen wir aller Orten das Tempo unserer Arrbeit. Die Nachrichtenmaschine dreht sich regelrecht im Schleudergang. Wir beklagen, dass uns die Zeit fehlt fuer Recherchen, fuer Fehlereingestaendnisse. Dass wir stattdessen immer sofort weiterjagen muessen. Und nun sehe ich […], wie sehr wir dieses Tempo verinnerlicht haben, sogar selbst beschleunigen.
Warum eigentlich? Kann man nicht erst einmal zuhoeren, bevor man richtet ueber Geschichten oder womoeglich sogar ueber Menschen? Damit kein Missverstaendnis aufkommt – es geht nicht darum, sich Kritik zu verbitten. Es geht nur um das Tempo, die Radikalitaet des Urteils, die Atemlosigkeit, in der Bewertungen vergeben werden.
Der Vergleich hinkt sicherlich – aber wie bloss geht es Politikern, die sich jeden Tag von uns anhoeren muessen, was sie alles wieder falsch gemacht haben. Die von uns wie die Schulkinder die Leviten gelesen bekommen, weil wir uns anmassen, es ohnehin alles besser zu wissen. Bei der letzten Tagung von Netzwerk Recherche in Tutzing haben uns einmal Politiker ihre Sicht auf den Journalismus geschildert: […], aber auch viele andere Menschen, die einmal im Fokus der Medien standen, haben uns den Spiegel vorgehalten. Am Ende standen keine Patentrezepte und keine Pauschalschelte, sondern einfach nur die Erkenntnis, dass es sich lohnt, sich zuweilen in den anderen hineinzuversetzen, ueber den man gerade berichtet. Eine Erkenntnis, so schlicht – aber offenbar schwierig umzusetzen.
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Sie können es nicht glauben, wie das geschehen kann? Nun, es ist auch nicht geschehen. Die Wahrheit sieht ganz anders aus, wirklich ganz, ganz anders. Die Frage ist nur, ob die, die der Welt und sich inzwischen das Eine zugeben, auch das Andere zugeben werden.
Sie werden es nicht…
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Die wahre Quelle der wahren Wahrheit:
- [*quote*]
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(Newsletter Netzwerk Recherche, Ausgabe 136 vom 21.04.2016)
Hinter uns liegen verrueckte Tage: der islaendische Ministerpraesident ist zurueckgetreten. In England kaempft David Cameron um seine politische Zukunft. Gegen den argentinischen Praesidenten ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die UEFA-Zentrale wurde durchsucht. In China arbeitet die Zensurbehoerde auf Hochtouren, damit niemand mitbekommt, dass die chinesische Elite zu den Stammkunden Mossack Fonsecas zaehlt, der nunmehr beruehmten Kanzlei in Panama. Und vermutlich war das noch lange nicht alles an Reaktionen und Ermittlungen, die die PanamaPapers hervorgerufen haben. Wahnsinn.
All das vollzog sich schlagartig, wie beim Domino. Ein Stein folgte auf den naechsten, schneller als man gucken konnte. Taeglich gab es neue Nachrichten zu dem Datenleck. Am allerschnellsten aber hatten sich die Kritiker zu Wort gemeldet. Die PanamaPapers waren noch nicht einmal 24 Stunden lang veroeffentlicht, da wurde schon gemeckert, ob das jetzt schon alles sei, warum es so intransparent laufe, warum nicht einfach alle Daten sofort vollstaendig veroeffentlicht wuerden, warum man ueberhaupt Namen nenne, warum, warum, warum. Auf dem direkten Weg erreichten uns diese Fragen allerdings nicht.
Zur Transparenz: Ich bin befangen, denn ich habe mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen mitgearbeitet an der Auswertung der PanamaPapers in Deutschland. Als ich die Kritik im Netz erst Tage spaeter realisierte, habe ich gestaunt: Wie schnell einige Kollegen in der Lage sind, ihr Urteil zu faellen. Wie reflexhaft in der Sekunde der Veroeffentlichung schon bewertet wird. Daumen hoch, Daumen runter. Es ist offenbar ein Wert, sofort alles besser zu wissen.
Ein bisschen verlogen ist diese Attitude aber schon. Jahrein, jahraus beklagen wir aller Orten das Tempo unserer Arrbeit. Die Nachrichtenmaschine dreht sich regelrecht im Schleudergang. Wir beklagen, dass uns die Zeit fehlt fuer Recherchen, fuer Fehlereingestaendnisse. Dass wir stattdessen immer sofort weiterjagen muessen. Und nun sehe ich am Beispiel der PanamaPapers, wie sehr wir dieses Tempo verinnerlicht haben, sogar selbst beschleunigen.
Warum eigentlich? Kann man nicht erst einmal zuhoeren, bevor man richtet ueber Geschichten oder womoeglich sogar ueber Menschen? Damit kein Missverstaendnis aufkommt – es geht nicht darum, sich Kritik zu verbitten. Es geht nur um das Tempo, die Radikalitaet des Urteils, die Atemlosigkeit, in der Bewertungen vergeben werden.
Der Vergleich hinkt sicherlich – aber wie bloss geht es Politikern, die sich jeden Tag von uns anhoeren muessen, was sie alles wieder falsch gemacht haben. Die von uns wie die Schulkinder die Leviten gelesen bekommen, weil wir uns anmassen, es ohnehin alles besser zu wissen. Bei der letzten Tagung von Netzwerk Recherche in Tutzing haben uns einmal Politiker ihre Sicht auf den Journalismus geschildert: Susanne Gaschke und Peer Steinbrueck, aber auch viele andere Menschen, die einmal im Fokus der Medien standen, haben uns den Spiegel vorgehalten. Am Ende standen keine Patentrezepte und keine Pauschalschelte, sondern einfach nur die Erkenntnis, dass es sich lohnt, sich zuweilen in den anderen hineinzuversetzen, ueber den man gerade berichtet. Eine Erkenntnis, so schlicht – aber offenbar schwierig umzusetzen.
Zurueck zu den PanamaPapers: Man koennte an ihnen kritisieren, dass sie am Ende so bombastisch wirkten. Es wirkt ja womoeglich wie eine Trutzburg, wie ein “Kartell”, wenn knapp 400 Journalisten und das Internationale Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) unvorstellbare 11,5 Millionen Dokumente auswerten. Superlative wohin man blickt. Aber der Weg bis zu dieser Veroeffentlichung und ihren Folgen, war eigentlich wie jeder andere Weg einer Recherche. Harte Arbeit, viel einsamer als es die ueber hundert Medien suggerieren. Die PanamaPapers sind langsam gewachsen. Und am Anfang waren sie klein – eine Nachricht, ein paar Daten zu einem Argentinien-Fall. Die Bedeutung dieser Daten sofort verstanden zu haben, ohne zu wissen, was daraus werden koennte, und den langen Weg zum grossen Leak mit unfassbarer Disziplin gegangen zu sein – das ist die grosse Leistung der beiden Reporter Bastian Obermayer und Frederik Obermaier.
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Sie werden es nicht.
Wollt Ihr die totale Implosion?
Friday, April 15th, 2016Journalisten, so wurde einmal behauptet, berichten über Dinge und stellen dazu Fragen. Auch wurde behauptet, daß sie logische Schlüsse zögen, ja, daß sie sogar ANDERE beobachten und daraus Schlüsse ziehen könnten.
Aber Niemand hat gesagt, daß es die richtigen sind…
Die Zukunft des Journalismus?
Wednesday, February 24th, 2016Darf man, mal ganz unbescheiden gefragt, von einem Journalisten verlangen, daß er Deutsch schreibt? Darf man, noch unbescheidener, verlangen, daß er verständlich schreibt?
Und, um besonders böse zu sein: Darf man von einem Journalisten verlangen, daß das, was er schreibt, auch einen Sinn macht?
Ja. Ja. Ja.
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Nein. Nein. Nein.
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“Zukunft des Journalismus: Journalisten werden eine neue Rolle haben”
Die Digitalisierung veraendert Politik, Gesellschaft und Journalismus: Leser wollen Informationen, um selbst zu entscheiden. Medien muessen ihre Nutzer verstehen lernen.
Ein Gastbeitrag von Ayad Al-Ani. – Zeit online, 05.02.2016
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http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-01/journalismus-zukunft-digitalisierung-rolle-journalisten/komplettansicht
Nein. Definitiv NEIN!
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Bei solchen Kongressen braucht man einen wirklich starken Magen,…
Ein Shitstorm GEGEN die Verteidigung einer Frau
Tuesday, January 12th, 2016Was wiegt schwerer, das dumpfbackige Nachäffen einer orthographisch unterbelichteten Ausländerquatschtüte oder das Original derselben?
Ich weiß nicht, wer Rebecca Mir ist (Moderatorin von taff bei ProSieben) und was sie gesagt hat. Ich finde aber, daß die Medien genau das ernten, was sie gesät haben, indem sie unterbelichtete Quatschtüten als Haupt(sichselbst)darsteller in ihre Sendung geholt haben. Damit das Keiner falsch versteht: Ich meine jetzt nicht Rebecca Mir, sondern die Flut von Abfall, die sich jahrzehntelang immer stärker ergoß in und aus Sendungen, gegen die der real existierende Schantallismus noch ein Weidenröschen ist, und wo “Comedy” die angebliche Krone der Geschöpfung ist, wofür es sogar noch Grimme-Preise gibt.
Die normative Kraft des Faktischen, jetzt schlägt sie zu.
“”Klare Haltung”
#Pro7Boykott: Erst der Hass, dann der Shitstorm”
http://www.dwdl.de/nachrichten/54189/pro7boykott_erst_der_hass_dann_der_shitstorm/
Da das TV händeringend nach neuen “Formaten” sucht, ein kleiner Vorschlag zur Göthe:
“Wissen vor Sieben” – jetzt neu mit orthographisch korrekter Schimpfwortlektion, jeden Abend die Top Ten Hates des Internets.”
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Ach ja, einen hab ich noch: Fernsehen hat einen Bildungsauftrag.
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Grüße an die Grammatikpolizei,
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“Warum schweigt Ihr? Keine Meinung zu den Angriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln, Hamburg und anderswo?”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8768
Recycling?
Friday, January 1st, 20162.1.2016:
Morgen wird zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine bemannte Rakete auf dem Mond landen.
Deja-vu?
Deja-vu!
- http://www.berliner-kurier.de/die-sanfte-creme-gegen-neurodermitis-pharmakonzerne-hatten-sie-lange-verhindert-endlich-zugelassen-21567862
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Berliner Kurier
Die sanfte Creme gegen Neurodermitis
Pharmakonzerne hatten sie lange verhindert
Endlich zugelassen
05.10.15, 16:10 Uhr
Remscheid/Wuppertal – Die…
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[*/quote*]
Deja-vu!
Wenn die Zeitungen die Kanzler-Reden und die Aktienkurse mit der gleichen Begeisterung recyceln, wird das Leben so richtig interessant. Was bringt der “Berliner Kurier” demnext? Claire Waldoff? Oder doch schon diesen Jungspund, diesen Kiesinger?
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Grüße vom Murmeltier
PS: “Regividerm” ist ein ausgemachter Schwindel. Klingelhöller, der “Erfinder”, ist inzwischen verstorben. Die Salbe wird seit geraumer Zeit unter anderem in der Türkei an Ahnungslose verkauft. Der WDR baute nach seiner damaligen journalistischen Bruchlandung von 2009 (!) obendrein eine juristische Bruchlandung – und die gesamte Medienszene den größten Medienskandal der Nachkriegszeit.
Mehr dazu: http://www.kindersprechstunde.at
Wenn der Text versagt…
Tuesday, December 29th, 2015Wenn der Text versagt, nimmt man Bilder. Tun manche Untexter heute noch. Sehr erfolgreich sogar…
Diese Regression ins Bildliche, fröhlich beschrieben von turi2.de,
http://www.turi2.de/heute/griff-zum-griffel-gestresste-erwachsene-entdecken-das-malbuch/
,könnte sie uns ahnen lassen, daß die Untexter demnächst außer Sudoku schwarze Linien auf ihr Zeitungs- und Magazinpapier drucken lassen, der Phantasie förderlichen freien Lauf gebend zur Muße-istischen Verteilung bunten oder monochromen Farbpigments?
Nach BILD-ens Diktum “Busen raus!” mit “Linien rein!” neue Maßstäbe setzen, nebenbei Kreativ- und sonstige Preise und Ehren einheimsen, wäre das nichts?
Die Welt der Baumeister [1] geht weit darüber hinaus. Doch auch für die händigen Bändiger der Freizeit ist x-y-z-gesorgt: Korpus scannen, x-, y-, z-Werte drucken und den Zeit-Überdrüssigen aus quadratischen Holzstäben solche der Länge Z schneiden und vertikal in die x-y-Ebene stellen und montieren lassen. Anschließend, händisch, räumliche Konturenformung mit Ton. In voller Lebensgröße…
Grüße der Altmeister [2]
[1] https://pbs.twimg.com/profile_images/454975817374638080/EYF4cGTL.jpeg
https://twitter.com/3DPrintingIt
[2] Bienvenidos
http://www.quino.com.ar/
The daily Cubicle
http://dilbert.com/
Menschen für deutsche Xavier-Naidoo-Kultur
Sunday, November 29th, 2015Man spricht von Deutschland. Und spricht man von Deutschland, spricht man von Kultur. Goethe, Wagner, Schiller, Fontane, Hesse, Kleist.
Deutschland, das ist Kultur. Goethe-Institute in fremden Ländern verkünden und mehren den Ruhm der deutschen Kultur.
So gehet denn hin, Ihr Literaten und Mimen und Barden, gehet hinaus in die Welt und zeigt ihr die deutsche Kultur, die alles überragende Kultur des Jahres anno domini 2015:
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Die wahre deutsche Ware “Kultur”

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Was die “Menschen für Xavier Naidoo” wirklich unterschrieben haben…
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Die ganzseitige, gedruckte Zeitungsanzeige in der FAZ
“Menschen für Xavier Naidoo”
(http://www.stern.de/kultur/musik/-menschen-fuer-xavier-naidoo—-70-000-euro-anzeige-fuer-rausgeworfenen-xavier-naidoo-6578966.html)
haben unterschrieben:
Alex Auer
Mario Adorf
AZAD
Farid Bang
David Banks
Birgit Bauer
Dirk Baur
Tom Beck
Dirk Becker
Tim Bendzko
Tom Boy
Roswitha Brenner
Heinz Canibol
Anja Caspary
Yvonne Catterfeld
Bülent Ceylan
Chima
Roger Cicero
Jan Delay
Samy Deluxe
Die Prinzen
Dr. D, Astrid Eckstein
Philippe van Eecke
Willy Ehrmann
El PresidenTe D
Angelica Fleer
Katja Friedberg
Andreas Gabalier
Joe Garvey
Rea Garvey
Gerd Gebhardt
Jorge Gonzales
Prof. Dr. Christof Graf
Peter Gramsch
Matthias Grosch
Ralf Gustke
Michael Herberger
Bernd Herrmann
Marcus Hotze
Annette Humpe
Karsten Jahnke
Jacky Jedlick
Christian Jürgens
Jürgen Jürgens
Jules Kalmbacher
Sophie Kammann
Guido Karp
KC Rebell
Mark Keller
Michael Klimas
Ralf Kokemüller
Michael “Kosho” Koschorrek
Julia Kraushaar
Heinz Rudolf Kunze
Peer Kurrer
Jochen Leuschner
Marek Lieberberg
Andre Lieberberg
Daniel Lieberberg
Hagen Liebing
Jan Josef Liefers
Johnny Logan
Michael Lohmann
Konrad von Löhneysen
Anna Loos
Edward Maclean
Tim Mälzer
Robbee Mariano
Milan Martelli
Silke Marthen
Alexander Maurus
Mario Mendrzycki
Gregor Meyle
Gudrun Mittermeier
Michael Mittermeier
Mousse T
Mr. Dürr
Patrick Mushatsi-Kareba
Max Matzke
Nature Tom
Ingo Nommsen
Tino Oac
Kay One
Neil Palmer
Miriam Pielhau
Friederike Pracht
Katharina Pracht
Peter Pracht
Pur
Alex Richter
Ruben Rodriguez
Nico Röger
Julia Röntgen
Michael Russ
Dominik Sanz
Sasha, Kool Savas
Rabea Schif
Richard Schönherz
Atze Schröder
Klaus-Peter Schulenberg
Til Schweiger
Linda Seidensticker
Silly
Sir Thomas
Rüdiger Skoczowsky
Rolf Stahlhöfen
Michael Stark
Christina Stürmer
Nico Suave
TaiDai
Tdissooo
The Bosshoss
Thomas D
Antje Vollmer
Steffen Wink
Daniel Wirtz
Dr. Frank Wolf
Thomas Wolf
Lars Zimmermann
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Ob die Goethe-Institute, wohlverteilt in den Ländern der Erde, die neue deutsche Glorie der neuen deutschen Kultur mit der gleichen Inbrunst verkünden werden wie die alte deutsche Kultur? Ich weiß es nicht. Aber ich traue es ihnen zu. Ihnen und der “Kultur”mafia.
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Ich bin ein Kind des Theaters, ich bin aufgewachsen im und mit dem Theater. Solche Fäkalien wie in der heutigen “Kultur”, solchen Haß und solche Volksverhetzung gab es damals nicht. Wir dachten und wir hofften, die Zeit der Nazis wäre vorbei.
Wir haben uns geirrt.
NZZ oder: Wie geisteskrank darf eine Zeitung sein?
Thursday, November 26th, 2015Dies ist eine Meldung der Agentur Reuters:
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Auch CS und UBS betroffen
Sammelklage gegen Grossbanken in den USA eingereicht
26.11.2015, 05:25 Uhr
(Reuters)
Den grossen Banken droht erneut juristischer Ärger: Zehn weltweit führende Geldhäuser und zwei Handelsplattformen sollen mit Absprachen den Wettbewerb auf dem 320 Billionen Dollar schweren Markt für sogenannte Zinsswaps behindert haben. Eine entsprechende Klage wurde am Mittwoch bei einem Gericht im New Yorker Finanzdistrikt Manhattan eingereicht. Sie richtet sich unter anderem gegen die Deutsche Bank, aber auch grosse US-Häuser wie JP Morgan, Goldman Sachs, Bank of America und die Citigroup. Auch die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse wurden verklagt, ebenso wie britische Barclays und die Royal Bank of Scotland.
Eingereicht wurde die Klage von einem Pensionsfonds aus Chicago, der nach eigener Darstellung wegen des eingeengten Wettbewerbs zu viel bezahlen musste, um solche Derivate-Angebote der Banken in Anspruch zu nehmen. Die Institute verhinderten einen stärkeren Handel von Zinsswaps auf elektronischen Plattformen. Das habe ihnen über die Jahr Milliarden zusätzlich eingebracht, so die Anklage. Viele Marktteilnehmer nutzen Swaps, um sich gegen Zinsänderungsrisiken abzusichern.
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1231 Buchstaben, eine halbe Seite A4 auf der Schreibmaschine. Eine kurze Meldung. Unverdächtig. Doch wehe, man fällt bei der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) auf die Überschrift herein (zum Beispiel in deren Newsletter) und will den Artikel auf deren Server lesen.
Die URL des Artikels im Newsletter (ich habe sie hier absichtlich nicht klickbar gemacht):
http://www.nzz.ch/wirtschaft/sammelklage-in-usa-gegen-grossbanken-1.18652989?extcid=Newsletter_26112015_Top-News_am_Morgen
Hinter dieser URL verbirgt sich ein wahres Monster von Müllhalde: 30 MegaBytes Datenschrott, den die NZZ dem ahnungslosen Leser als Traffic in den Account stopft:

Die NZZ verursacht bei den Lesern einen erheblichen finanziellen Schaden, denn der Traffic muß gezahlt werden – von den Lesern.
Ein sehr großer Anteil der Surfer geht heutzutage mobil ins Internet, viele davon mit einem Vertragspaket, das ihnen nur 100 MegaBytes pro Monat erlaubt. 3 solcher Artikel und das Volumen ist erschöpft. Hat man das Pech, gerade am Limit zu sein, kann es STUNDEN dauern, bis – gegen Kontoabbuchung für mehrere Euro – das Volumen aufgestockt ist. STUNDEN! Denn auch die Internet-Access-Provider zocken nicht nur ab, sondern schikanieren ihre Kunden in unerträglicher Weise.
Ein Überfall, wie ihn die NZZ sich hier erlaubt, ist keine Kleinigkeit, sondern ein Fall für Gerichte und Parlamente. Derartige Raubüberfälle durch Medien müssen SOFORT per Gesetz gestoppt werden.
Werte Intendanten unseres Souverän-finanzierten Goetheanischen Werteerhalts und -journalismus,
Thursday, November 19th, 2015Werte Intendanten unseres Souverän-finanzierten Goetheanischen Werteerhalts und -journalismus,
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Bürde wiegt schwer, die Erhabenheit und die Würde der abendländischen Kultur, ihrer Bildung und ihrer hingebungsvollen Weitergabe eben dieser Erhabenheit und Würde entsprechend wiederzugeben. Ich werde es dennoch versuchen und verneige mich in Ehrfurcht vor den hohen Damen und Herren Ihrer Häuser, die die Deutsche Nation, ihre Bürgerinnen und Bürger, beim “European Song Contest” 2016 in Stockholm durch einen Künstler vertreten lassen, der in seiner erhabenen Kunst die folgenden Worte sang:
- http://meedia.de/2015/11/19/mit-reichsbuerger-xavier-naidoo-auf-den-esc-die-einsame-fehl-entscheidung-der-ard/
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https://pbs.twimg.com/media/CUKkr7lXAAAeK_N.jpg:large
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Aus Respekt vor dem geschriebenen Wort und meinem Computer und meinem Magen habe ich den Screenshot nicht als ASCII wiedergegeben.
Deutschland als Kulturnation, als Vertreter und Vorreiter der abendländischen und christlichen Kultur, verneigt sich vor Ihnen und ihrer Größe und Würde. Wir danken Ihnen.
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[Regie: Augias möge bitte an der Kordel ziehen!]
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Grüße vom Olymp
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[21.11.2015]
UNVERSCHÄMTHEIT!: Das Volk schlägt zurück…
- http://www.ndr.de/
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Xavier Naidoo fährt nicht zum ESC
Xavier Naidoo wird nicht beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm singen. Der NDR zog seinen entsprechenden Vorschlag zurück. “Die Wucht der Reaktionen hat uns überrascht”, sagte ARD-Unterhaltungskoordinator Schreiber.
mehr
http://www.eurovision.de/news/Xavier-Naidoo-faehrt-nicht-zum-ESC,teilnehmer262.html
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- http://www.eurovision.de/news/Xavier-Naidoo-faehrt-nicht-zum-ESC,teilnehmer262.html
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NDR.de
Eurovision Song Contest
Xavier Naidoo fährt nicht zum ESC
Xavier Naidoo sollte Deutschland 2016 beim ESC in Stockholm vertreten. Jetzt gibt der NDR folgendes bekannt:
Xavier Naidoo wird im kommenden Jahr nicht beim Eurovision Song Contest in Stockholm singen. Der NDR zieht heute seinen entsprechenden Vorschlag zurück.
Der NDR zieht die ESC-Nominierung von Xavier Naidoo zurück.
Thomas Schreiber, ARD-Unterhaltungskoordinator und Leiter des Programmbereichs Fiktion und Unterhaltung im NDR: “Xavier Naidoo ist ein herausragender Sänger, der nach meiner Überzeugung weder Rassist noch homophob ist. Es war klar, dass er polarisiert, aber die Wucht der Reaktionen hat uns überrascht. Wir haben das falsch eingeschätzt. Der Eurovision Song Contest ist ein fröhliches Event, bei dem die Musik und die Völkerverständigung im Mittelpunkt stehen soll. Dieser Charakter muss unbedingt erhalten bleiben. Die laufenden Diskussionen könnten dem ESC ernsthaft schaden. Aus diesem Grund wird Xavier Naidoo nicht für Deutschland starten. So schnell wie möglich wird entschieden, wie der deutsche Beitrag für den ESC in Stockholm gefunden wird.”
Stand: 21.11.15 14:21 Uhr
© Norddeutscher Rundfunk
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Nein, Xavier Nadoo ist KEIN “herausragender Sänger”!
“Die laufenden Diskussionen könnten dem ESC ernsthaft schaden.”, lügt Schreiber. Es geht nämlich nicht um den Geräuschkulissenwettbewerb, sondern einzig und allein um die ungeheuerliche und extrem dreiste Methode der selbstherrlichen Bonzen des NDR. Darum und um nichts anderes. Was diese Demagogen der Bevölkerung aufzwingen wollen, sind übelste, widerlichste und ekelhafteste Fäkalien.
Die gesamte “Führungsriege” von ARD und ZDF gehört auf der Stelle fristlos gefeuert.
Der Griff in die Portokasse
Friday, October 30th, 2015Liebe Freunde,
dieser Griff in die Portokasse hat sich gelohnt:
- http://www.turi2.de/aktuell/saudischer-prinz-wird-zweitgroesster-twitter-aktionaer/
[*quote*]
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Saudischer Prinz wird zweitgrößter Twitter-Aktionär.
von Björn Czieslik
8. Okt. 2015, 2:00
Twitter: Der saudische Milliardär Prince Alwaleed bin Talal investiert weitere 50 Mio Dollar und wird damit zum zweitgrößten Aktionär nach Twitter-Gründer Ev Williams. Das Investment kann als Vertrauensbeweis in Co-Gründer und CEO Jack Dorsey verstanden werden – noch im Juni hatte der Saudi-Prinz ihm die Führungskompetenz abgesprochen.
cnet.com
Tags: Internet, Twitter
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[*/quote*]
Für nur 50 Millionen Dollar eines der von JOURNALISTEN (!) weltweit meistbenutzen Tools maßgeblich in die Finger zu kriegen, das nennt man wohl einen Coup.
.
Vielleicht klärt jemand die Damen und Herren Journalisten darüber auf, was Saudi Arabien [1] ist.
Und vielleicht auch darüber, was Sicherheit ist.
In der Turi-Notiz ist das Wort “Sicherheit” nicht erwähnt und bei den tags ist es auch nicht.
Da fehlt etwas.
Mit Sicherheit!
.
Grüße aus der Gutenberg-Galaxis
[1]
- http://www.nytimes.com/2015/10/07/world/middleeast/raif-badawi-imprisoned-saudi-blogger-is-awarded-free-speech-prize.html
[*quote*]
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Middle East
Raif Badawi, Imprisoned Saudi Blogger, Is Awarded Free-Speech Prize
By ASHLEY SOUTHALL
OCT. 6, 2015
A Saudi blogger who was sentenced to prison and publicly flogged on charges that he had insulted Islam was awarded a major free -speech prize on Tuesday in London.
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[*/quote*]
Auf Kollisionskurs mit der Blogosphäre
Thursday, October 29th, 2015“DIE ZEIT”, das war einmal eine Zeitung. Aus Papier. Zum Lesen. Und zum Angeben. Ein Pseudointellektuellenblatt – man las es, also war man intellektuell. Lehrerstoff. Den haben die geraucht.
Heute gibt es eine – layout-mäßig “modernisierte” – Version online:
Die Frontseite kostet den Surfer heute 3,5 MegaBytes und sieht aus wie ein Blog. Aha, wildert “man” inzwischen in der Blogosphäre?
Also so eine Art Mini-Blogfarm. Doch es gibt auch anspruchsvolle Artikel, wie zB
“Autosuche: Welches Auto passt zu mir”
Aber nein, es ist kein Artikel, sondern ein Gebrauchtblechrollermarkt… So kann man sich irren.
.
Doch, es gibt Blogs, es gibt sie, mit Frontfrauen und Frontmännern. Also doch etwas Lesbares?
Mely Kiyak schreibt:
- [*quote*]
Abgesehen davon. Wie stehen wir als ZEIT ONLINE-Kolumnisten denn jetzt da?
[*/quote*]
Gute Frage. Zu lesen hier:
http://www.zeit.de/kultur/2015-10/tagesthemen-beine-kiyaks-deutschstunde
Grüße aus der Provinz
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“Wenn bei Renate Künast der Mond auf das Hinterteil scheint”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=2696.0
Geldflucht der Medienfirmen?
Wednesday, October 28th, 2015Liebe Besitzlose,
die finanziell besser Betuchten im Land der Medien äugen über den Tellerrand, ob nicht anderweitig Geld lukrativer zu setzen wäre im Roulette des Fett-wo-Jeux.
- “Medien: Fit für das digitale Zeitalter?”
https://home.kpmg.com/de/de/home/themen/2015/10/technologiekompetenz-medien.html
Bei Shakespeare hieß es “Ein Königreich für ein Pferd!” Amerikanische Indianer hingegen wußten, daß auf einem toten Pferd nicht gut Reiten ist.
Das Königreich ist tot. Es lebe der König!
Falsche Lotsen, Kriegsgewinnler, und Kleinholz in der Bleiwüste
Tuesday, October 27th, 2015Guten Morgen, liebe Freunde,
“bitte lernt endlich mal Euer Handwerkszeug”.
Diese Aufforderung stammt nicht von mir – und von “Handwerk” würde ich auch nicht reden…
Aber:
- http://www.lousypennies.de/2015/10/24/journalisten-seo-handwerkszeug/
[*quote*]
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Liebe Journalisten, bitte lernt endlich mal Euer Handwerkszeug
von Karsten Lohmeyer
24 Okt, 2015
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[*/quote*]
Das lief mir gerade bei http://turi2.de über den Weg und ist so hanebüchen, daß ich in Notwehr zur Tastatur greifen muß.
- [*quote*]
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Jedes Jahr werden unzählige junge Journalisten ausgebildet. Leider am Bedarf vorbei.
Neulich an der Fachhochschule Wien, an der ich „The Future of Journalism“ unterrichten darf: Ich frage die etwa 25 Studentinnen und Studenten, ob sie schon einmal in Sachen Suchmaschinenoptimierung (SEO) unterrichtet worden sind. Eineinhalb Hände werden zaghaft, zweifelnd hochgehalten. Der Rest schaut mich ratlos an.
Das Erlebnis ist nur ein kurzer Ausschnitt. Ich muss gestehen, ich kenne den restlichen Lehrplan des Instituts nicht und vielleicht kommt das Thema SEO noch. Es ist also ungerecht, das Fehlen einer so wichtigen Arbeitsgrundlage jetzt schon zu bemängeln. Ich werde trotzdem eine SEO-Schulung in meinen Kurs einbauen.
In der Journalistenausbildung läuft ziemlich viel falsch.Denn der kurze Ausschnitt bestätigt ein Gefühl, das mich schon länger beschleicht: In der Journalistenausbildung läuft ziemlich viel falsch. Wir (und damit meine ich alle, die sich mit Journalistenausbildung beschäftigen und ausdrücklich auch mich) verpassen gerade die große Chance, der jungen Generation das Handwerkszeug zu vermitteln, das sie braucht, um in Zukunft in ihrem Beruf erfolgreich zu sein.
————————–
[*/quote*]
Ist Journalismus das hirnlose Runterkürzen von Agenturmeldungen und das gewerbsmäßige Vergeigen von Pressemitteilungen? Falls ja, dann ist Journalismus ein Handwerk, das bei Textrobotern bestens aufgehoben ist, wo Menschen als Kostenfaktor nicht nur unerwünscht, sondern – weil Störfaktor – sowieso völlig fehl am Platze sind.
Der real existierende “Journalismus”, das ist – und das erlebe ich bis zum Erbrechen – das Verwursten von Interview-Sätzen zu Fragmenten, die “Storytelling” (Deutsch kann auch Keiner mehr, dabei heißt es doch “Märchenerzählen für Pseudoerwachsene”) genannte Logorrhoe, wo man als Leser liest und liest und liest, bis man, endlich, vielleicht, ein sinnvolles Faktum entdeckt hat, bei dem man aber wiederum nicht weiß, ob es wahr ist, weil es – völlig aus dem Zusammenhang gerissen und/oder möglichst ohne Quellenangabe – einsam in einer Worthülsengeröllhalde steckt.
Und warum ist das so? Weil “Journalismus”-“Schulen” und “Mentoren” und “Redakteure” es den Neulingen, dem Frischfleisch in der Kanonenfutterfabrik “Medien”, mit Gewalt eingebleut haben. Und wer nicht hören will, der fliegt…
“Journalismus”, das ist geistige Inzucht. Die Folgen sind verheerend. Es wäre ja egal, wenn da IRGENDWO in dem Industrieräderwerk der Gesellschaft ein paar Blechklopfer falsch ticken. Aber es ist nicht IRGENDWO, sondern es ist da, wo die Bevölkerung ihre Informationen, ihre Leitgedanken, an denen sie sich (er)hängt, infundiert bekommt. Dagegen ist selbst Dracula in der Blutbank eine harmlose Randerscheinung.
- [*quote*]
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Junge Kollegen mit formal bester journalistischer Ausbildung bewerben sich bei mir, bringen aber außer einer diffusen Bereitschaft, sich auf digitales Arbeiten einzulassen, nur ganz wenig von dem Handwerkszeug mit, das in unserer heutigen digitalen Welt so wichtig ist. Insbesondere beim Thema SEO, dem neben „Social“ wichtigsten Thema, wenn es um Reichweite im Netz geht, sind die meisten total blank.
————————–
[*/quote*]
Was heißt denn “digitales Arbeiten” im Journalismus? Der wichtigste, der elementare, der phantastische Befreiungsschlag des Digitalen, ist nicht, daß die Texte gespeichert werden (das ist eminent wichtig, Rang 2), daß sie immer wieder überarbeitet und zusammengesetzt werden können (das ist Nummer 3 auf der Rangliste), sondern daß man einen Text veröffentlichen kann in einem Stück mit einer Länge von einem einzigen Buchstaben bis hin zum Äquivalent von zig gedruckten Lexika ALS EINE DATEI.
Die Befreiung vom Papierformat und dessen Mengenbeschränkung für Text und Bilder ist DAS Kriterium Nummer 1. Die Jahrtausende währende Knechtschaft, die Unterordnung unter vorhandene Textfläche, sie ist zuende! DAS ist “digital”.
Aber was soll uns hier untergejubelt werden?:
- [*quote*]
————————–
Insbesondere beim Thema SEO, dem neben „Social“ wichtigsten Thema, wenn es um Reichweite im Netz geht, sind die meisten total blank.
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[*/quote*]
“Social”, das ist die Infiltration von persönlichen Treffpunkten mit Werbe”botschaften”. Nicht echte Nutzinformation ist das Ziel, sondern das Verankern in Gemeinschaften, denen man auftragsgemäß Reklamegülle auf den Kopf schütten kann.
Und “SEO”, “search engine optimization”, ist die Masche, möglichst viele Leser zu leimen über dazu geleimte Suchmaschinen, denen man “Artikel” derart präpariert vor die Spider setzt, daß sie in die gerade herrschenden Selektions”kriterien” der Suchmaschinen passen. Mit echter Nutzinformation hat das nichts zu tun. Es sind hinterlistige Täuschungsmanöver, damit die Leser möglichst viele Seiten auf den Bildschirm laden. Ob sie die dann lesen, ist sowas von egal, denn das einzige, was zählt, ist der Transport von Reklamemüll in die Computer der Leser.
Für ein paar Zeilen Text wird dem Leser das Mehrtausendfache an Datenmüll aufgezwungen. “Webseiten” (web pages) mit 4 bis 5 Megabyte Datenschrott sind bei den “großen” Medien die Regel. Die Titelseite von bild.de bringt es auf 9 MegaBytes.
Wobei Leuchten des “Journalismus” sich nicht entblöden, von “Webseiten” zu schreiben, während sie real Web-Sites meinen. Technische Analphabeten schwingen sich als Wortführer auf, und beherrschen nicht einmal die einfachsten Grundlagen.
- [*quote*]
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Wenn der Journalist nicht in der Lage ist, seinen Text so zu schreiben, dass Google & Co. ihn verstehen, werden es andere machen.Ein solches Handwerkszeug ist das suchmaschinenoptimierte Schreiben von journalistischen Texten. Denn wenn der Journalist nicht in der Lage ist, seinen Text so zu schreiben, dass Google & Co. ihn verstehen, werden es andere machen – Suchmaschinenspezialisten ohne journalistische Ausbildung.
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[*/quote*]
… und bis die Textroboter so richtig zuschlagen, werden noch eine Zeit lang auf dem Sklavenmarkt angeheuerte Hungerleidende für den Arbeitsvernichtungsmarkt suchmaschinenoptimierte Texte zusammenstoppeln. Journalismus ist DAS nicht, sondern Logorrhoe 2.0, dummes Geschwätz, das den Lesern früher oder später so auf den Nerv geht, daß sie angewidert das Weite suchen.
- [*quote*]
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Vor kurzem erzählte mir eine junge Kollegin, die mit selbstbestimmt publizierten Stories im Netz experimentiert, dass sie jetzt ihre Artikel auch an regionale Tageszeitungen verkauft. Daraufhin stellte ich natürlich sofort die Frage: „Und wie gehst Du dabei mit dem Duplicate-Content-Problem um?“
Denn jeder, der sich schonmal mit Google und seiner Wichtigkeit für Online-Medien beschäftigt hat, weiß, dass Google etwas gegen mehrfach verbreitete, identische Inhalte hat. Man weiß auch, dass man das Problem zum Beispiel durch das Setzen eines Canonical Tag in den Griff bekommt.
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[*/quote*]
Ja und!? Gute Texte sind gute Texte. Menschen lesen Texte. Früher oder später lernen sie, gute Texte von schlechten zu unterscheiden. Ein kurzes Strohfeuer bringt ein paar Reklameverkäufe. Aber das, was zählt, ist die (Achtung, ein vergessener archaischer Begriff!) “Leser-Blatt-Bindung”. Daß die Leser wiederkommen. Daß die Leser Einem vertrauen. Daß die Leser Einen empfehlen.
Werden Leser Jemandem, dem sie nicht vertrauen und den sie nicht empfehlen, Geld geben für seine Artikel? Wohl kaum.
Vertrauen kommt durch sinnvollen Inhalt. Wer das nicht begreift, der ist fehl am Platz.
Sinnvollen Inhalt schreibt man. Dafür recherchiert man. Den schreibt man mit Stil, Charme und Buchstabenkanone. DAS ist digital.
- [*quote*]
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Ohne einen Blick auf die Suchmaschine vernachlässigen wir einen der wichtigsten Kanäle, um Leser zu erreichen – und der Anspruch eines Journalisten sollte ja immer sein, möglichst viele Leser zu erreichen.
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[*/quote*]
“der Anspruch eines Journalisten sollte ja immer sein, möglichst viele Leser zu erreichen.” Wirklich? Dann Alle sofort zur “BILD-Zeitung”. Der wurde vor kurzem (indirekt) durch eine “Untersuchung” in den USA bestätigt, daß reisserische Überschriften Leser anlocken. Und vice.com setzt reisserisches und schreiendes Geplärre in Geld um. Journalismus ist DAS allerdings nicht.
- [*quote*]
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Nun werden viele sagen, „Aber ich will ja gar nicht Online-Journalist werden, sondern große Reportagen für eine Tageszeitung schreiben“. Dem würde nun vielleicht nicht die Plattitüden „Print stirbt“ und „Kiegst doch eh keinen Job“ entgegen werfen, sondern: „Bitte versuch Deinen Traum als Print-Journalist zu verwirklichen. Unbedingt. Aber denke daran, dass Du noch circa 50 Arbeitsjahre vor Dir hast. Ein Großteil davon wird digital sein. Und bei anderen Arbeitgebern, als Du es Dir heute vorstellen kannst. Vielleicht wirst Du bei Apple arbeiten, bei Snapchat oder Xing. “
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[*/quote*]
Warum so zaghaft? Warum nicht gleich sagen “Vielleicht wirst Du bei der BILD-Zeitung” arbeiten, Kai Diekmann und Franz-Josef-Wagner hofieren und ihnen Kaffee und Zigaretten servieren.” ?
Warum so zaghaft!? Die Realität steht doch groß und marktbeherrschend vor der Tür.
- [*quote*]
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Journalismus ist nunmal Handwerk. Das war er schon immer.Also ist jetzt die Zeit, das Handwerkszeug für die digitale Ära zu lernen.
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[*/quote*]
Für wen Journalismus ein Handwerk ist, der kann UND WIRD problemlos durch einen Roboter ersetzt werden.
- [*quote*]
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Also: SEO muss auf den Lehrplan. Dazu: Bloggen. Social. Grundlagen des Codens. Analytics. Usability. Und vieles mehr.
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[*/quote*]
Vielleicht sollte etwas ganz anderes auf den Lehrplan: Journalismus.
Aber der ist nur etwas für Könner…
.
Grüße aus der Gutenberg-Galaxis
Kriegsgewinnler und ihre Folgen
Sunday, September 20th, 2015Als ich bei Turi2 die Überschrift
- “Zitat: Silke Burmester über die Haltung von Kai Diekmann.”
http://www.turi2.de/aktuell/zitat-silke-burmester-ueber-die-haltung-von-kai-diekmann/
sehe, ist meine erste Reaktion “Wie hält man einen Chefredakteur?” [1]
Na gut, der menschliche Zoo ist groß… [2]
Und es ist Freitag, ich bin müde, und ich habe wahrscheinlich die TAZ mal wieder völlig falsch verstanden…
Für sein Aussehen kann man nichts, für das Foto
aber schon. Und für Chef und -redakteure…
Und für Strafanzeigen…
- “SWR – Südwestrundfunk
SWR stellt Strafanzeige gegen Verfasser eines Facebook-Kommentars”
http://www.presseportal.de/pm/7169/3125309
Da kann der SWR hier gleich mächtig nachlegen:
Gerade sind im ZDF die gewalttätigen Flüchtlinge in Serbien zu sehen. Wir wissen was uns erwartet!
— Erika Steinbach (@SteinbachErika) September 16, 2015
(https://twitter.com/SteinbachErika/status/644149429260394496)
Kostprobe:
-
https://twitter.com/BenjaminAdam_T/status/644170918743408640
[*quote*]
———————————————————–
Benjamin Adam Klein @BenjaminAdam_T
@SteinbachErika du verwöhnte reiche politiker schlampe lauf du erst mal zu fuß in ein fremdes land ohne essen,trinken,geld usw.
———————————————————–
[*/quote*]
(https://twitter.com/BenjaminAdam_T/status/644170918743408640)
.
.
Es ist nie geklärt worden, wie es dazu kommen konnte, daß Kohl, Schröder und Merkel gewählt werden konnten. Das Ausland, welches sich über die deutsche “Politik” gelinde gesagt “wundert”, könnte durch die neuen Entwicklungen eine Erklärung haben: wie gewisse Indianerstämme Amerikas haben auch die Stammdeutschen einen Hang, Irrsinn und Irren devot, untertänig und ergeben zu huldigen. [6]
Was uns zu unserer nächsten Epoche im deutschen Journalismus führt: deutsche Ausgaben der deutschen Zeitungen für Ausländer. [3]
Bekommen wir jetzt nach der Anti-Pegida-Lügenpresse das Nachfolgemodell “Anti-Realismus”? Hat der deutsche Journalismus denn gar nichts gelernt aus seiner erst kürzlichen Bruchlandung? Das Abfeiern von -ismus-Wellen ist kein Journalismus, sondern eine Heilpraktiker-mäßige [10] Joint-Action, ein Hit-Klicks-Endorphin-Rausch der Nullhirn-Klasse.
Ist Niemandem bewußt, daß die USA einen Zaun als Schutz gegen die illegalen Einwanderer aus Mexico gezogen haben? Es gibt sogar Kinofilme über die Situation. Die wurden sogar schon im deutschen Fernsehen gezeigt. SCHON VOR JAHREN!
Eine Lektion in Statistik:
- “Conrad Hackett @conradhackett
Where each state’s largest immigrant population was born
http://www.pewresearch.org/fact-tank/2014/05/27/a-shift-from-germany-to-mexico-for-americas-immigrants/ ”
Where each state's largest immigrant population was bornhttp://t.co/ynYj6qTRIB pic.twitter.com/U57E45aDK2
— Conrad Hackett (@conradhackett) April 8, 2015
(https://twitter.com/conradhackett/status/585624309894348800)
———————————————————–
“Conrad Hackett @conradhackett
Most commonly spoken language other than English or Spanish”
Most commonly spoken language other than English or Spanish pic.twitter.com/P4c1yVTy1v
— Conrad Hackett (@conradhackett) August 28, 2015
(https://twitter.com/conradhackett/status/637107339686875136)
———————————————————–
“Conrad Hackett @conradhackett
Most new immigrants to US in 2013
1 China
2 India
3 Mexico
http://www.economist.com/news/united-states/21653646-futures-asian?fsrc=scn%2Ftw%2Fte%2Fbl%2Fed%2FThe_future%27s_Asian&%3Ffsrc%3Dscn%2F=tw%2Fdc ”
Most new immigrants to US in 2013
1 China
2 India
3 Mexicohttp://t.co/aMx6R9FLRz pic.twitter.com/nkZIvlJMpc— Conrad Hackett (@conradhackett) June 28, 2015
(https://twitter.com/conradhackett/status/615009230525849600)
———————————————————–
“Conrad Hackett @conradhackett
Unfavorable view of Muslims
Italy 61%
Poland 56%
Spain 42%
Germany 24%
France 24%
UK 19%
http://www.pewglobal.org/2015/06/02/chapter-3-anti-minority-sentiment-not-rising/ ”
Unfavorable view of Muslims
Italy 61%
Poland 56%
Spain 42%
Germany 24%
France 24%
UK 19%http://t.co/okyPgbLZIh pic.twitter.com/wjULCflUFr— Conrad Hackett (@conradhackett) June 5, 2015
(https://twitter.com/conradhackett/status/606922190894669824)
———————————————————–
“Conrad Hackett @conradhackett
Unfavorable view of Jews
Poland 28%
Italy 21%
Spain 17%
Germany 9%
UK 7%
France 7%
http://www.pewglobal.org/2015/06/02/chapter-3-anti-minority-sentiment-not-rising/ ”
Unfavorable view of Jews
Poland 28%
Italy 21%
Spain 17%
Germany 9%
UK 7%
France 7%http://t.co/okyPgbLZIh pic.twitter.com/1jvsM1t4nT— Conrad Hackett (@conradhackett) June 13, 2015
(https://twitter.com/conradhackett/status/609724407053881345
.
.
Grüße vom Balkan [9] [11]
———————————————————–
[1]
Wie hält sich die Industrie ein Magazin?
http://www.wuv.de/medien/3_von_10_ruegen_presserat_nimmt_sich_focus_online_vor
[1b]
“Focus” lügt den Lesern die Hucke voll:
“Die wichtigsten Infos über Homöopathie auf 32Seiten
Warum Homöopathie wirkt”
http://pdf.focus.de/focus-online-homoeopathie.html
[2]
“Die unfeinen Tischsitten des Kai Diekmann”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7268
[3]
Deutschland für Deutsche, geschrieben von fremdstämmigen Journalisten [4] [7]
[4]
Als Alien darf ich das sagen. [5]
[5]
Ach du je! Die “Zeit” im Blog-Design! [6]
http://www.zeit.de/index
[6]
Keine Ruhmestat
http://www.zeit.de/kultur/2015-09/fluechtlinge-ressentiment-kiyaks-deutschstunde
[7]
Kindermörder-TV
“Impfen? Wir nicht!” [8]
https://www.youtube.com/watch?v=g_ABVPgPQo4
[8]
“Flüchtlinge kippen Gesundheitssystem”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8666
[noin]
Ach, hol’s der Tippfehler!
http://www.wuv.de/marketing/berlin_huawei_blamiert_sich_mit_mega_plakat
[10]
“29 Heilpraktiker und Homöopathen machen Kurzurlaub im Jenseits”
“Herumtorkelnde Heilpraktiker lösen Großeinsatz aus”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8658
[11]
Und DAS in doppeltem Sinn!
—–
Kriegsgewinnler und ihre Folgen…
“Fremdarbeiter für die Heimatfront!”
http://ariplex.com/folia/archives/1278.htm
Was man nicht sieht
Monday, September 7th, 2015
http://www.bild.de/politik/ausland/fluechtling/wir-trauern-42429074.bild.html
Was man nicht sieht, ist trotzdem da. Und wird es immer bleiben.
Revolution!
Monday, September 7th, 2015Revolution! Revolution auf dem Hühnerhof. Ist es Revolution oder nur Kopflosigkeit?
Hans Hoff schreibt bei DWDL, daß die Medien die Empathie entdeckt haben:
- http://www.dwdl.de/hoffzumsonntag/52488/september_2015_medien_entdecken_die_empathie/
[*quote*]
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Das Hoff zum Sonntag
September 2015: Medien entdecken die Empathie
von Hans Hoff
06.09.2015 – 10:15 Uhr
In der ersten Septemberwoche hat sich etwas verändert – zumindest in der veröffentlichten Meinung: Während die Medien vor kurzem noch vorwiegend über Hass und Intoleranz berichteten, steht seit einigen Tagen das Mitgefühl mit Flüchtlingen im Mittelpunkt.
—————————————————————————–
[*quote*]
Hans Hoff schreibt, daß die Medien die Empathie entdeckt haben. Haben sie das wirklich? Falls ja: als was? Die Medien jagen über den Hühnerhof und den Krümeln nach. Diesmal ist es die Empathie. Was war es davor? Was wird das nächste sein?
Empathie ist nur ein Modethema. Wieviele Tage wird es in den Medien überleben? Dann muß ein neues Thema ran, das hochgepeitscht wird für Auflagen, Klicks und Umsatz.
Und die Politiker? Die lassen sich von den Wellen tragen, weil dagegen zu reden sinnlos ist und gefährlich. Und wenn das Thema schön klingt, warum sollte man dagegen sein?
Also haben wir jetzt eine Revolution. Die Medien sagen, wo es lang geht.
.
Am 28. August 2015 schrieb ich:
- Wer, wenn nicht die Medien, sind die Einzigen, die die technischen Mittel haben UND den Verstand HABEN SOLLTEN, um neue Maßstäbe zu setzen?
(http://ariplex.com/folia/archives/1272.htm)
Wir haben eine Revolution. Aber sind die Medien wirklich DIE Speerspitze? Oder ist es nur ein Zufall, daß die Krümel gerade richtig liegen? Wird das Torkeln der Journalisten ein Torkeln bleiben oder werden sie Formation annehmen und eine politische Richtung DURCHSETZEN?
Die Politiker sind nicht Treiber, sondern Getriebene.
Wir sind auf des Messers Schneide.
.
Wir sind auf des Messers Scheide – und treiben in einen Abgrund. Die Einen, die entscheiden, die Politiker, haben keine Ahnung, keine Skrupel und nicht den geringsten Respekt vor dem menschlichen Leben. Sie schwimmen in einem Strom, auf dem sie oben bleiben wollen, und das möglichst lange und möglichst gut. Die Anderen, die Medialen, was haben die?
.
Und wir, wir haben eine Revolution…
Torkelnde Journalisten
Sunday, September 6th, 2015Für Heiterkeit sorgt seit Freitag eine Herde freilaufender Homöopathen, die von der “Süddeutschen Zeitung” schlagzeilenmäßig karikiert wurde:
Abgesehen davon, daß es mit der Recherche in Deutschland eher schwach aussieht (die “BILD” recherchiert mal wieder am gründlichsten), ist es die Schlagzeile, die für bleibende Erinnerung sorgt: “herumtorkelnde Heilpraktiker”. Einen derartigen Image-Schaden erlebt man selten. Die Schadenfreude bei wissenschaftlich arbeitenden medizinischen Gruppen dürfte beträchtlich sein. Zu recht.
Aber was ist mit der Nachricht an sich? Welchen Weg geht die? Einerseits wurde sie von mehreren Zeitungen schnell verbreitet, vor allem online. Und andererseits: Was dann, was noch? Welchen Weg nimmt die Nachricht im Netz, wer greift sie auf?
Hier haben wir ein Beispiel:
- http://www.shortnews.de/id/1170485/handeloh-heilpraktiker-testen-halluzinogene-und-sorgen-fuer-grossrettungseinsatz
[*quote*]
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ShortNews – Deutschlands größte News-Community – seit 1999!
172 User online
[News anzeigen]
Handeloh: Heilpraktiker testen Halluzinogene und sorgen für Großrettungseinsatz
Im niedersächsischen Handeloh fand in einem Tagungszentrum ein Heilpraktiker-Treffen statt, das für einen Großrettungseinsatz sorgte.
29 Teilnehmer hatten mit dem illegalen Halluzinogen “2C-E” herumexperimentiert und lagen schließlich “krampfend im Garten”.
Die Betroffenen hatten Wahnvorstellungen, Herzrasen und Luftnot: Man brachte sie sofort wegen Drogenvergiftung ins Krankenhaus.
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WebReporter: mozzer
Rubrik: Kurioses / Kriminelles
Schlagworte: Heilpraktiker, droge, halluzinogen
Quelle: sueddeutsche.de
Jetzt Deinen Kommentar abgeben!
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[*/quote*]
DREI SÄTZE, so endet der SZ-Artikel in einem Nachrichten-Parasiten (“News-Community”).
Drei Sätze, nur ein paar Buchstaben, dienen als Anker für eine 237 KiloByte große Web-Seite mit sage und schreibe 4,89 MegaBytes Datenschrott PLUS einem idiotischen Video, das sich nicht stoppen läßt.
Ein “WebReporter” “mozzer” hat die drei Sätze eingeworfen und der Server-Automat hat sie verwurstet und Google spuckt diese Web-Seite als Treffer bei “News” aus.
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Was zeigt uns das?
1. Google als Nachrichtenmedium ist Schrott.
2. Google muß ausgesperrt werden.
3. Twitter ist ein Filter, der Nachrichtenparasiten umgeht, indem bevorzugt die eigentlichen Quellen der Nachrichten weitergegeben werden. Wer gibt schon den Nachrichtenklecks von “mozzer” als Quelle an, wenn er die eigentliche Quelle “Süddeutsche Zeitung” nennen kann?
4. Das Herumgetorkele (ein passendes Wort) der Forista und Web-Parasiten, die sich als Journalisten aufspielen, verpestet das Web.
5. Forista recherchieren oft, und oft gründlicher [1] als die etablierten Medien.
6. Die Meldungen der Forista bleiben auf JAHRE erhalten, weil die im Gegensatz zu Medien nicht nach kurzer Zeit löschen
7. Die Foren haben meist eine wesentlich geringere Parasitenbefrachtung als die etablierten Medien und die Nachrichtenparasiten.
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Wenn Journalisten Journalismus machen WOLLTEN, dann SOLLTEN sie gründlicher recherchieren. Die Frage ist, ob sie es dürfen.
Wenn die Medien gelesen werden WOLLTEN, dann WÜRDEN sie ihre Web-Seiten nicht mit Datenschrott überladen. Die Frage ist, ob sie das je begreifen werden.
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Der Schlingerkurs, das Herumtorkeln, das die Öffentlichkeit zur Zeit bei Medien und Journalisten erlebt, ist ein Brechmittel.
Es etablieren sich private Zirkel und Netzwerke, die sauber recherchieren, sauber schreiben, und saubere Web-Seiten haben.
Ein Beispiel:
http://www.naturopathicdiaries.com/donald-trumps-naturopathic-weight-loss-pyramid-scheme/#more-516
Das ist ein Artikel über Donald Trump. Welche deutsche Zeitung kann sich damit messen? Ich kenne keine.
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[1] “29 Heilpraktiker und Homöopathen machen Kurzurlaub im Jenseits”
. . . http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8658

