Archive for the ‘Medienmafia’ Category

Sicherheit? Bei Journalisten…!?

Sunday, August 23rd, 2015

Meine Freundlichkeit kommt langsam, aber sehr sicher, in das Gebiet negativer Kelvin. [1]

Nahezu täglich gibt es neue Meldungen über Spionage. Ganze Redaktionen scheinen ausschließlich von Berichten über Spionage zu leben. Man sollte sich alleine die kumulierten Umsätze der Berichte über Snowden servieren lassen…

Es ist ein Wirtschaftsfaktor.

Nicht irgendeiner, sondern einer der Medienszene.

Anfang 2015 ist es – dank einer Meldung einer russischen Sicherheitsfirma – diesen Kronenleuchtern und -juwelen der Intelligenz endlich aufgefallen, daß man Festplatten zur Spionage benutzen kann. [2]

Man darf also nicht nur annehmen, sondern kann *UND MUSS* VORAUSSETZEN, daß ein VERBAND von Journalisten zumindest IRGENDWANN EINMAL gehört bzw gelesen hat, daß HTML in Email dumm ist, dumm jenseits von Sonderschule.

Erst recht [zensiert], weil brandgefährlich, sind BILDER in Emails.

Mein Email-Provider entfernt also – aus Sicherheitsgründen – Bilder aus Emails. MAN SIEHT SIE NICHT! SIE SIND NICHT DA!

Und HTML? HTML wird nicht dargestellt. Nur plain ascii.

Warum? AUS SICHERHEITSGRÜNDEN.

Das macht er und das machen andere Provider SEIT JAHREN. Das Problem ist nämlich nicht neu, sondern SEIT JAHREN bekannt.

Trotzdem verschickt ein Journalistenverband, ein deutscher, *DER* DEUTSCHE JOURNALISTENVERBAND DJV, seine Newsletter mit brachialer Bosheit als HTML. Mit Bildern darin!

Auszug aus dem Source-Code der Email:

    [*quote*]
    ————————————————————————————————-
    This is a multi-part message in MIME format.
    […]
    Content-Type: text/plain; charset=”ISO-8859-1″
    Content-Transfer-Encoding: quoted-printable

    Dieser Newsletter wird ausschliesslich im HTML-Format verschickt. Bitte
    wechseln Sie zur HTML-Ansicht, um zum Inhalt zu gelangen.
    […]
    ————————————————————————————————-
    [*/quote*]

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DJV-Newsletter: 'Dieser Newsletter wird ausschliesslich im HTML-Format verschickt.'
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Entweder hat keiner der Empfänger begriffen, was er da tut – oder Niemand liest, was der DJV verschickt. [3]

Journalisten sind, zumindest nach deren Selbstverständnis, gelehrte und belesene Menschen, immer frisch informiert. Und immer auf Sicherheit bedacht. Garanten für die Sicherheit ihrer Informanten.

Wie können sie das sein, wo sie doch die Sicherheit, allen voran ihre eigene, so mit Füßen treten?
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[1] Angeblich gibt es keine “Grad Kelvin”, sondern nur “Kelvin”.
[2] http://ariplex.com/folia/archives/911.htm
[3] Beides würde mich nicht wundern.
—–
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“Focus” lügt den Lesern die Hucke voll:
“Die wichtigsten Infos über Homöopathie auf 32 Seiten
Warum Homöopathie wirkt”

http://pdf.focus.de/focus-online-homoeopathie.html

Vater lässt Tochter ertrinken – und ‘Focus’ macht Reklame für Beerdigungen

Monday, August 10th, 2015

“Vater lässt Tochter ertrinken – damit die Berührung der Retter sie nicht “entehrt”” titelt der “Focus” einen Artikel, datiert “Montag, 10.08.2015, 11:48”.

Der Inhalt des Artikels: Ein Vater, offensichtlich ein religioter Vollidiot, hindert Rettungsschwimmer daran, seine ertrinkende Tochter aus dem Meer zu retten.

An derlei haben wir uns den den letzten Jahren gewöhnen dürfen müssen. Auch Deutschland ist von diesen Randerscheinungen der Evolution nicht verschont geblieben.

Nicht verschont wird man in Deutschland auch von den Methoden des “Focus”, wie man an diesem Screenshot vom 10.8.2015 sieht:

FOCUS_MISSBRAUCHT_RELIGIOTENMORD_FUER_BEERDIUNGSREKLAME_20150810_800.jpg

(Screenshot von
http://www.focus.de/panorama/welt/werde-unfall-nie-vergessen-maedchen-sollte-nicht-entehrt-werden-vater-laesst-eigene-tochter-ertrinken_id_4870084.html )

Zu den Punkten im einzelnen:

1.
“Am Strand in Dubai ertrank ein 20-jähriges Mädchen (Symbolbild)” Wozu ein “Symbolbild” eines Handelshafens mit Kamelreitern davor? WOZU!?

2.
Wozu diese Zwischenzeilen!?:

“Mädchen sollte nicht entehrt werden
Vater ließ Tochter bewusst ertrinken
Mädchen hätte noch eine Chance gehabt”

WOZU!?

3..
“Ein asiatischer Vater war mit seiner Familie an einem Strand in Dubai …” heißt es, und “in Dubai” ist hinterlegt mit einem Link. Warum hinterlegt? Warum wird man auf Infantilniveau gezwungen? Warum wird die URL nicht sichtbar gezeigt!?

Das ist sie:
http://www.focus.de/orte/dubai/

Der Artikel des “Focus” beruht auf einer Meldung von “Emirates 24/7”. Der Artikel erwähnt das und hinterlegt “Emirates 24/7” mit einem Link dorthin. Warum hinterlegt? Warum wird man auf Infantilniveau gezwungen? Warum wird die URL nicht sichtbar gezeigt!?

Das ist sie:
http://www.emirates247.com/news/emirates/dad-let-daughter-die-rather-than-be-touched-by-strange-rescuer-2015-08-09-1.599613

“Dad lets daughter die, rather than be touched by ‘strange’ rescuer
Asian father stopped rescue team from saving his drowning daughter”

heißt der Artikel und ist von “Muna Ahmed, Published Sunday, August 09, 2015”

4.
“Vater wollte Tochter lieber tot als entehrt” Entehrt? Entehrt!? Wo ist die Kritik an diesem Wahn? Wo sind, mindestens, die Gänsefüßchen für das idiotische “entehrt”!?

“It cost him the life of his daughter.” heißt es im englischen Original. “”Es hat ihm das Leben seiner Tochter gekostet.”” macht daraus der “Focus”. Er sollte Deutsch lernen.
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5.
Die “Krönung” des Artikels ist mittendrin diese eingeblendete Werbung:

    [*quote*]
    (Die Hervorhebungen sind im Original!)
    ————————————————————
    Alle Infos zur Finanzierung von Beerdigungen

    Ein lieber Mensch ist gestorben. Trotz der Trauer müssen die Angehörigen jetzt die Beerdigung organisieren. Doch wer nicht aufpasst, zahlt leicht mehr als nötig. Wie Sie sich und Ihre Angehörigen vor Ausbeutung schützen, zeigen wir Ihnen in unserem PDF-Ratgeber.

    Klicken Sie hier für mehr Infos und den Download
    [LINK: https://pdf.focus.de/focus-online-beerdigungen.html]
    ————————————————————
    [*/quote*]

Reklame für einen Artikel, der anscheinend 4 Seiten hat und 4,99 Euro kosten soll, als PDF.
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Es heißt, in Deutschland gäbe es einen Presserat. Es heißt sogar, Journalisten hätten eine Ethik.

Die Frage ist jedoch nicht, OB es etwas gibt, sondern wie das ist, was es gibt.

Lokaljournalismus? In Deutschland?

Friday, August 7th, 2015

Zeitungen, das war früher etwas, das man lesen mußte, um zu erfahren, was um Einen herum geschieht in der Welt, nah und fern.

Das ist lange her.

Zeitungen wurden geschrieben und gedruckt, dann verteilt und verkauft. Radio – und später Fernsehen – waren schneller. Der Druck fällt ganz weg, und die Journalisten können sich sogar das Schreiben sparen und gleich frei ins Mikrofon bzw die Kamera sprechen. Ausstrahlung “live”, schneller geht es nicht. Ein Sender, eine Region, Jeder kann teilhaben. Informationen für Alle.

Das Ende kam auf leisen Sohlen – und im Anzug. Die PR. Die Zeitungen sprechen eine große Gruppe Menschen an. PR dagegen will nur diejenigen ansprechen, denen sie etwas verkaufen kann. Zur Optimierung wurde Reklamematerial nicht an Alle versandt, sondern konnte auf Postkarten angefordert werden. Im Zeitalter der Kennzifferzeitschriften – wir sind immer noch drin! – wird gezielt auf “individualisierte Information” gesetzt. Mit dem Beginn des Internets ist dies extrem verschärft, indem nicht alle Informationen für Alle gezeigt werden, sondern von Anfang an nur noch selektierte Teile: Jeder sieht nur noch das, was der Computer für ihn (nach welchen Kriterien auch immer) herausgesucht hat.

Gefilterte Information – der Tod der Freiheit

Gefilterte information ist das Schlimmste überhaupt, denn es ist übelste Manipulation durch Desinformation, durch Vorenthalten von Informationen.

Wenn PR dazu dient, Waren zu verkaufen und dafür nur jene anzusprechen, die sie vielleicht kaufen werden, so ist das eine Sache. Eine ganz andere hingegen ist, wenn Journalisten politische oder andere Dinge nur noch ausgewähltem Publikum zugänglich machen, und dem Rest der Menschheit gar nicht. An genau an dieser Stelle sind wir seit dem Beginn des Internets!

Zeitungen, das war früher einmal. Heute ist das Internet DER Informationskanal. Das Internet ist nicht nur das Ende der Zeitungen, sondern auch das Ende der freien und gleichen Information für Alle.

Die PR mit ihren Methoden ist vorangeprescht, voll an den Zeitungen vorbei, und die PR ist es, die den Zeitungen endgültig den Garaus macht, auch und erst recht im Internet.

Die Zeitung, das ist freie Information für Alle. PR dagegen ist: “Jedem nur das, was WIR für ihn bestimmt haben!”

PR ist heute das Mittel, um Geld zu machen. Werbung bringt Geld. Eine Zeitung kann ohne Werbung nicht leben. Schon seit Jahren ist der Zeitungsmarkt auf den Kopf gestellt: die PR hält sich Zeitungen. Nicht mehr wird Werbung in Zeitungen gefüllt, sondern PR verhüllt sich in journalistische Mäntel um bei ihrer Zielgruppe einzudringen. Das sogar mit kriminellen Methoden.[1]

Vergessen wir nicht: Das letzte noch einwandfrei funktionierende HTML war HTML3. Was danach kam, wurde der Bevölkerung gezielt aufgezwungen, um ihr damit Reklame und Spionage aufpressen zu können. HTML5 ist der Inbegriff des Nazi-Drecks: Man ist nicht mehr Herr seines eigenen Computers. Die Tastatur funktioniert nicht mehr, und die Navigation macht nur noch, was der Reklame-Server ihr erlaubt. Der Computer (unser eigener Computer!) ist zu einem Reklame-Werkzeug verkommen.
.

Betrachten wir nun einen wesentlichen Teil des Journalismus, den Lokaljournalismus, in einer völlig anderen Perspektive als üblich, nämlich aus der technischen Sicht.

Diese Domain

http://www.zeitung.de

ist schon lange im Web. Heute findet man dort in

http://www.zeitung.de/regional/

eine kleingehackte und unlesbar gemachte Übersicht von Regionalzeitungen. Die Liste war bis zum Frühjahr diesen Jahres noch wesentlich besser lesbar online, wie man an diesem Schnappschuß vom Februar 2015 sieht, den ich herunterzuladen dringend rate:

http://web.archive.org/web/20150214181417/http://www.zeitung.de/haupt.html

Eine Liste von Regionalzeitungen. Aber wo bleibt der Lokaljournalismus? Eine Liste der Lokalzeitungen bzw der Lokalredaktionen war nicht zu finden.

Der “Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger” (BDZV) schreibt [2]:

http://www.bdzv.de/maerkte-und-daten/wirtschaftliche-lage/zeitungen-in-zahlen-und-daten/

    [*quote*]
    ————————————————————————-
    Zeitungen und ihre Leser in Stichworten 2014/2015
    […]
    Täglich erscheinen hier 351 Tageszeitungen mit 1.528 lokalen Ausgaben in einer – gedruckten – Gesamtauflage von 16,8 Millionen Exemplaren. Daneben kommen 21 Wochenzeitungen mit 1,7 Millionen Exemplaren und sieben Sonntagszeitungen mit einer Auflage von 2,9 Millionen heraus. Das bedeutet: Auf je 1.000 Einwohner über 14 Jahre kommen in Deutschland 306 Zeitungsexemplare.

    […]
    Die Bundesrepublik Deutschland bietet [in Europa] mit 351 Tageszeitungen (davon 129 Zeitungen mit Vollredaktion, die 1.528 lokale Ausgaben herausgeben) das vielfältigste Angebot.
    ————————————————————————-
    [*/quote*]

Nur 351 Tageszeitungen. Das ist erschreckend wenig. Aber was bedeutet 1528 “lokale Ausgaben”? Was davon, wieviel Prozent der Druckseiten, sind wirklich lokal?

Vergleichen wir mit der Liste aller Gemeinden in Deutschland. Man kann sie hier herunterladen:

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/AdministrativeUebersicht.html

Ob diese direkte URL

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/Aktuell/Zensus_Gemeinden.xls;jsessionid=7A2EC3AC3A4CF220E09E0EFD93EE0E00.cae1?__blob=publicationFile

später noch funktionieren wird, weiß ich nicht.

Die Liste hat rund 11300 Zeilen. Jede Zeile bedeutet einen Ort. 1.528 lokale Ausgaben für rund 11.000 Orte ist ein deutliches Mißverhältnis. Wie lokal ist “lokal” überhaupt? Was an einer Stelle ein Wohnblock ist, ist woanders ein ganzer Ort, eine Gemeinde…
.

Vergleichen wir mit Facebook:

Facebook hat (grob geschätzt) über 1,1 Milliarden User. Jeder davon hat sein eigenes Verzeichnis. Macht 1,1 Milliarden Verzeichnisse – jedes davon ist eindeutig EINER Person zugeordnet.

1,1 Milliarden Verzeichnisse. Das heißt: Facebook hat 100.000 mal soviel Strukturen wie Deutschland Orte hat.

Aber Facebook ist nicht Orts-orientiert, sondern Personen-orientiert, also GENAU DAS, was PR will: eine EINDEUTIG *EINER PERSON* zugeordnete Zielfläche. Besser geht es gar nicht.

Jeder, der es will, kann heute auf einem ganz gewöhnlichen Server in kürzester Zeit den gesamten Lokaljournalismus Deutschlands (das sind lächerliche 1.528 lokale Ausgaben!) weit hinter sich lassen. Facebook hat es bereits getan. Und nicht nur Facebook! Viele Andere auch!

Es gibt keinen Lokaljournalismus mehr. Es gibt nur noch Einzelpersonen-orientierte Informationsfütterung, von Parametern zahlender Kunden permanent gesteuert und kontrolliert.
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[1]
“Netzmißbrauch durch Medien-Stümper und Kriminelle”
http://ariplex.com/folia/archives/1127.htm

“Traffic-Diebstahl durch Verlage und “Medien”
http://ariplex.com/folia/archives/1143.htm

[2]

    http://www.bdzv.de/maerkte-und-daten/wirtschaftliche-lage/zeitungen-in-zahlen-und-daten/

    [*quote*]
    ————————————————————————-
    Wirtschaftliche Lage
    “Zeitungen in Zahlen und Daten”

    Zeitungen und ihre Leser in Stichworten 2014/2015

    1. Deutschland ist ein Zeitungsland: Deutschland ist ein Zeitungsland. Täglich erscheinen hier 351 Tageszeitungen mit 1.528 lokalen Ausgaben in einer – gedruckten – Gesamtauflage von 16,8 Millionen Exemplaren. Daneben kommen 21 Wochenzeitungen mit 1,7 Millionen Exemplaren und sieben Sonntagszeitungen mit einer Auflage von 2,9 Millionen heraus. Das bedeutet: Auf je 1.000 Einwohner über 14 Jahre kommen in Deutschland 306 Zeitungsexemplare.

    2. Die erste Zeitung erschien 1605 in Straßburg: Deutschland war immer schon ein Zeitungsland: Die älteste Zeitung der Welt erschien erstmals vor 410 Jahren: In Straßburg druckte und verkaufte Johann Carolus ab 1605 seine “Relation” genannten Nachrichten aus aller Welt, statt sie, wie bis dahin üblich, mühselig mehrfach von Hand abzuschreiben. Die älteste TAGESzeitung der Welt kommt aus Leipzig. Am 1. Juli 1650 brachte hier der Drucker und Verleger Timotheus Ritzsch erstmals sein “Einkommende Zeitungen” genanntes Blatt heraus, das sechs-, zeitweilig sogar sieben Mal die Woche erschien.

    3. Abonnement Rückgrat der Verlage: Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen in Deutschland haben treue Leser. Gut 11,3 Millionen Exemplare werden täglich im Abonnement zugestellt, das heißt, durch Zeitungszusteller oder per Post bis an die Haustür gebracht. Etwa 600.000 Exemplare pro Tag gehen am Kiosk oder im Laden über die Theke. Die überregionalen Zeitungen verkaufen gut 750.000 Zeitungen täglich im Abonnement und weitere 130.000 Exemplare im Einzelverkauf. Bei den Kaufzeitungen dagegen wird der Umsatz mit 2,7 Millionen Exemplaren täglich am Kiosk gemacht, mehr als 240.000 Exemplare werden aber auch Tag für Tag an Abonnenten zugestellt.

    4. Dichtestes Händlernetz der Welt: Wer seine Tageszeitung nicht abonnieren möchte, kann sie auch an einer der rund 116.000 Verkaufsstellen des Einzelhandels in Deutschland erwerben. Das bedeutet eine “Händlerdichte” von etwa 1,4 Einzelhändlern pro 1.000 Einwohner. In Deutschland gibt es damit das dichteste Händlernetz der Welt. An circa 5.000 Absatzstellen wird zusätzlich internationale Tagespresse angeboten; dabei setzen Bahnhöfe und Flughäfen mit ihren rund 460 Verkaufsstellen weit über die Hälfte der internationalen Presse ab.

    5. 30,9 Millionen Unique User auf der Website: Drei von vier Deutschen über 14 Jahren (63,2 Prozent) lesen regelmäßig eine gedruckte Tageszeitung. Das sind 44,7 Millionen Männer und Frauen. Bei den lokalen und regionalen Abonnementzeitungen liegen die Leserinnen (52 Prozent) sogar leicht vor den Lesern (50,2 Prozent). Dagegen werden Kaufzeitungen und überregionale Abonnementzeitungen stärker von Männern (23,2 Prozent beziehungsweise 5,7 Prozent) als von Frauen (13,2 Prozent beziehungsweise 3,6 Prozent) genutzt. Angebote der Zeitungen im Internet besuchen mittlerweile 30,9 Millionen Unique User über 14 Jahren (43,9 Prozent). Hinzu kommen mehr als 9,6 Millionen mobile Nutzer, die sich via Smartphone oder Tablet-App mithilfe mobiler Verlagswebsites über das Tagesgeschehen informieren.

    6. Zeitungswebsites bei Jugendlichen sehr beliebt: Nach Altersgruppen betrachtet, erreichen die gedruckten Tageszeitungen ihre höchste Reichweite traditionell bei den 50- bis über 70-jährigen Lesern, nämlich zwischen 72 und 79 Prozent. Auch bei den 40- bis 49-Jährigen greifen mehr als 64 Prozent regelmäßig zur Tageszeitung; und bei den 30- bis 39-Jährigen sind es knapp 54 Prozent. Bei den jüngeren Altersgruppen wird die gedruckte Zeitung in geringerem Maß genutzt: Von den 20- bis 29-Jährigen werden rund 45 Prozent durch die Zeitung erreicht; bei den 14- bis 19-Jährigen sind es fast ein Drittel (31 Prozent). Die 14- bis 29-Jährigen wiederum sorgen mit 67 Prozent Reichweite für die höchsten Werte bei den Online-Angeboten der Zeitungen.

    7. Werbeumsätze bei 3,1 Milliarden Euro: Die Netto-Werbeeinnahmen der Tages- und Wochenzeitungen lagen 2013 bei 3,1 Milliarden Euro. An der Spitze stand das Fernsehen (4,1 Milliarden Euro). Auf den Plätzen drei, vier und fünf folgen Anzeigenblätter (1,9 Milliarden), Publikumszeitschriften (1,2 Milliarden) sowie Online-Angebote und Mobile (1,1 Milliarden). Mehr zur wirtschaftlichen Lage der Zeitungen lesen Sie hier http://www.bdzv.de/markttrends-und-daten/wirtschaftliche-lage/artikel/detail/zur_wirtschaftlichen_lage_der_zeitungen_in_deutschland_2014/.

    8. Lokale Nachrichten bei den Lesern auf Platz 1: Die lokalen Nachrichten interessieren die Leser in ihrer Zeitung ganz besonders, 86 Prozent lesen sie “im Allgemeinen”. Auf den nächsten Plätzen in der Beliebtheitsskala folgen politische Meldungen und Berichte aus Deutschland (67 Prozent) und dem Ausland (55 Prozent) sowie Sportberichte und Anzeigen (beide 44 Prozent). Wichtig finden die Leser ferner Leitartikel, Tatsachenberichte aus dem Alltag und Leserbriefe. Nur 38 Prozent widmen sich hingegen regelmäßig der Kultur, 34 Prozent lesen regelmäßig Nach-richten aus der Wirtschaft, 33 Prozent interessieren sich für Gerichtsberichterstattung und 31 Prozent für Nachrichten aus Wissenschaft und Technik.

    9. Täglich 39 Minuten für die Zeitung: Durchschnittlich 39 Minuten wenden Zeitungsleser täglich für ihre Lektüre auf, am Wochenende sind es sogar 44 Minuten. Männer lesen mit 40 Minuten etwas länger als Frauen (38). Die Lesergruppe der über 50-Jährigen liest deutlich länger (47 Minuten) als die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen (30 Minuten).

    10. Zeitungswerbung besonders glaubwürdig: Anzeigen in der Tageszeitung sind gewünschter Lesestoff. Nach Lokalteil, Politik und Leitartikel nehmen Anzeigen in der Lesergunst den vierten Platz ein. Obendrein gelten Zeitungsanzeigen als besonders glaubwürdig: Während zum Beispiel 78 Prozent der Befragten auf Werbung im Fernsehen gut verzichten könnten, halten nur 38 Prozent der Leser Anzeigen in der Tageszeitung für überflüssig. Dabei profitiert die Werbung in der Zeitung auch von der Glaubwürdigkeit des redaktionellen Teils.

    11. Berichterstattung sehr seriös: Die Zeitung genießt bei ihren Lesern eine besonders hohe Glaubwürdigkeit. Einer Umfrage der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft zufolge vertrauen bei lokalen und regionalen Themen 46 Prozent der Befragten der von Zeitungen vermittelten Information. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen erzielt einen Wert von 23 Prozent, es folgen der öffentlich-rechtliche Hörfunk (10 Prozent) und das Internet (8 Prozent). Die Schlusslichter bilden das private Fernsehen und der private Hörfunk (beide 3 Prozent).

    12. Größte Zeitungsvielfalt in Europa: In Europa erscheinen täglich etwa 2.500 Zeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 85 Millionen Exemplaren. Die Bundesrepublik Deutschland bietet mit 351Tageszeitungen (davon 129 Zeitungen mit Vollredaktion, die 1.528 lokale Ausgaben herausgeben) das vielfältigste Ange-bot. An zweiter Stelle steht Italien mit 111 Zeitungen. Es folgen: Spanien (110), United Kingdom (94), Frankreich (84), Schweden (75), Norwegen (74), Finnland (46), Dänemark (30) und die Niederlande (28). Österreich (15), Irland (9) und Luxemburg bilden die Schlusslichter. Unter den jüngeren EU-Mitgliedern haben Tschechien (79), Bulgarien (61), Polen (35) und Ungarn (30) besonders viele Titel anzubieten.

    13. China und Indien größte Zeitungsmärkte der Welt: Nach verkaufter Auflage stellen die deutschen Tageszeitungen mit 16,8 Millionen Exemplaren den mit Abstand größten Tageszeitungsmarkt in West-Europa, gefolgt von Großbritannien mit einer Auflage von 9,8 Millionen Zeitungen täglich. So genannte “Mittelmärkte” sind bei den Tageszeitungen zum Beispiel Frankreich (6,2 Millionen Exemplare), Italien (3,2 Millionen), die Niederlande (3,0), Spanien (2,6), und Polen (2,2). Schweden, Österreich und die Schweiz liegen bei gut 1,8 Millionen. Bei den übrigen nationalen Zeitungsmärkten handelt es sich um “Kleinmärkte” mit Zeitungsauflagen von 112.000 Exemplaren wie in Luxemburg bis zu 1,3 Millionen Exemplaren wie in Belgien. Weltweit stellen China und Indien die größten Zeitungsmarkt mit 116 und 112 Millionen verkauften Exemplaren täglich. Platz drei belegt Japan mit gut 47 Millionen Exemplaren. Deutschland rangiert – nach den USA (40 Millionen) – an fünfter Position.

    14. Unterschiedliche Zeitungsreichweiten in Europa: In Westeuropa existieren bei der Zeitungsreichweite deutliche Unterschiede. In Deutschland greifen 67 Prozent der über 14-Jährigen regelmäßig zur gedruckten Zeitung (inklusive Wochen- und Sonntagszeitung). Dabei werden sie noch übertroffen von den Schweizern (77 Prozent) und Österreichern (72). Vergleichsweise wenig regelmäßige Zeitungsnutzer über 14 Jahren gibt es dagegen in Frankreich (49), Italien (40) und Spanien (32). Lange führend bei den Reichweiten waren die skandinavischen Länder, sie pendeln sich mittlerweile jedoch auf dem Niveau der übrigen Länder ein mit 73 Prozent (Finnland), 66 Prozent (Schweden) und 44 Prozent Reichweite (Norwegen).

    15. 662 verschiedene Zeitungswebsites in Deutschland: Bereits sehr früh waren die deutschen Zeitungen im Internet präsent. Als erste machten 1995 “taz – die tageszeitung” (Berlin), die “Schweriner Volkszeitung”, “Die Zeit” (Hamburg), die “Süddeutsche Zeitung” (München) und die “Rheinische Post” (Düsseldorf) eigene Online-Angebote. Im Sommer 1996 waren nach einer Zählung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bereits 41 Zeitungen neben der gedruckten Ausgabe auch online aktiv; im Jahr 2014 sind es 662 verschiedene Zeitungswebsites.

    16. Hierzulande werden 125 fremdsprachige Titel verkauft: In Deutschland besteht eine erhebliche Nachfrage nach internationaler Tagespresse. Etwa 125 fremdsprachige Titel werden täglich angeboten. Besonders groß ist der Markt für türkische Tageszeitungen, allein “Hürriyet” hat eine in Deutschland vertriebene Auflage von 23.000 Exemplaren. Den Löwenanteil machen jedoch englischsprachige Titel aus den USA und dem Vereinigten Königreich aus. Gleichzeitig gibt es im Ausland aber auch einiges Interesse an deutschen Tageszeitungen. 1,3 Prozent der Auflage werden jenseits der Grenzen vertrieben.

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    2/16
    ————————————————————————-
    [*/quote*]

[3]
Der “Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger” (BDZV) ist so analphabetisch, daß er in der Mitte der Web-Seite

http://www.bdzv.de/maerkte-und-daten/wirtschaftliche-lage/zeitungen-in-zahlen-und-daten/

nur einen einzigen Textbaustein anzeigt. und so der Leser gezwungen wird, wie ein dressierter Affe weiterzuklicken, um an Erdnüsse zu gelangen, von Textbaustein 1 bis Textbaustein 16.

Was der Leser nicht weiß: ALLE Teile des Texts sind vollständig in der Web-Seite enthalten! Die Klickerei ist eine reine Schikane.

Wie ich feststellte, wird, wenn man einen gewissen Bereich markiert, DER GESAMTE TEXT ins Clipboard übernommen, siehe [2].

Auf einen solchen “Journalismus” wie eben jenen dieser Herrschaften kann die Welt gut verzichten.

Nutztierhaltung bei Journalisten

Friday, July 31st, 2015

Ameisen sind lustige Kerlchen, gehen sie doch auf die Weide und hüten ihre Herden und melken sie. Journalisten sind nicht minder lustig. Ihre Nutztiere sind anderer und mannigfaltiger Art.

Nutztiere haben eine Aufgabe. Sie sind kein Hobby, sondern bringen ihrem Besitzer bzw Bewacher Vorteile, direkte Nahrung und indirekte Nahrung. Broterwerb. So ist das. Bei den Ameisen gilt das Interesse dem süßen Zeug, das Läuse abgeben. Bei Journalisten ist es,…….. auch so eine Sache für sich, und auch sie hat ein G’schmäckle.

Da gibt es in einer großen Stadt X eine Zeitung Y. Die Zeitung berichtet hin und wieder über seltsame Dinge in der Stadt, Dinge über die man die Stirn runzeln muß.

Die Zeitung berichtet. Gut, das ist ihre Aufgabe. Aber ist das ihre einzige Aufgabe? Ein Gespräch mit der Redaktion offenbart, daß die Lage komplizierter ist als der arglose Leser vermutet. “Gäbe es etwas zu kritisieren,” denkt der Leser, “so würde die Zeitung es tun”. Wahr ist hingegen, daß die Redaktion sehr wohl weiß um die Eskapaden gewisser Personen in der Stadt, und daß diese Eskapaden durchaus gefährlich sind. Aber das schreibt die Zeitung nicht. Kritik läßt sie verschwinden. Warum? Weil der Unsinn, den die Personen anstellen, der Zeitung immer wieder Geschichten für die Seite 3 beschert. Kritik würde die Personen bloßstellen als das, was sie sind. Dann gäbe es durch sie keine weiteren Geschichten mehr für die täglich immer wieder zu füllende Seite 3.

Also halten die Redakteure still ihre Nutztiere, und die Stadt und ihre Bürger haben – wie die Pflanzen – Läuse auf dem Pelz…

Das Stecknadelloch der Ganzheitsweltwahrnehmung

Thursday, July 30th, 2015

Der Artikel

offenbart eines der übelsten Kernprobleme, mit denen wir es zu tun haben:

    [*quote*]
    ———————————————–
    Die Marke Richard Gutjahr ist professionell verpackt, aber für welche Inhalte steht sie eigentlich? Für Apple-Hardware? NSA? Lobbyismus in Brüssel? Zukunft des Journalismus? Silicon Valley? Oder doch eher Arabischer Frühling? Ich weiß es nicht, denn Richard Gutjahr schreibt und dreht über alles Mögliche viel, nur behält man so wenig.
    ———————————————–
    [*/quote*]

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Wenn Jemand EINE Sache macht, dann ist alles okay. Macht er aber 2, 3, oder noch mehr Dinge, bricht eine Welt zusammen.

Warum wird ein Mensch auf EINE SACHE, auf EIN THEMA reduziert? Warum wird er angegriffen, wenn er MEHR als eine Sache macht?

Dieses Problem kenne ich seit Jahrzehnten. Deswegen habe ich, als ich vor 20 Jahren mit Web-Sites anfing, VON ANFANG AN jede eigenständig gemacht und ihr auch optisch ein anderes Gesicht gegeben: Immer nur EINE Web-Site für EIN Thema. Mehr lassen die Leser nicht zu, sonst werden sie aggressiv. Und zwar richtig ernsthaft aggressiv.
.

Schon lange her, da haben wir in der Schule gelacht, als es hieß, in Südamerika gäbe es einen Eingeborenenstamm, der zählt ” eins, zwei, viele”. Lächerlich. Deutsche können das besser. Bei denen ist schon bei “eins” die Welt zuende.

Eigentlich…

Thursday, July 23rd, 2015

EIGENTLICH darf man als Journalist keinen WordPress-Blog haben. Warum? Weil die Spionage frei Haus kommt…

    [*quote*]
    —————————————————————-
    Subject: [Folia lib.] Your site has updated to WordPress 4.2.3
    Date: 2015-07-23 05:20

    Howdy! Your site at http://ariplex.com/folia has been updated automatically to WordPress 4.2.3.

    No further action is needed on your part. For more on version 4.2.3, see the About WordPress screen: …

    If you experience any issues or need support, the volunteers in the WordPress.org support forums may be able to help.
    https://wordpress.org/support/

    You also have some plugins or themes with updates available. Update them now: …

    The WordPress Team
    —————————————————————-
    [*/quote*]

In der als neu installierten Version gibt es bug-fixes:

    [*quote*]
    —————————————————————-
    Welcome to WordPress 4.2.3
    Thank you for updating! WordPress 4.2.3 helps you communicate and share, globally.
    Version 4.2.3
    What’s New Credits Freedoms
    Maintenance and Security Releases

    Version 4.2.3 addressed some security issues and fixed 20 bugs. For more information, see the release notes.

    Version 4.2.2 addressed some security issues and fixed 13 bugs. For more information, see the release notes.

    Version 4.2.1 addressed a security issue. For more information, see the release notes.
    —————————————————————-
    [*/quote*]

.

Wer, da doch sehr an Privatheit hängend und auf Verschwiegenheit angewiesen, kann es sich leisten, sich die Spionagemaschine so um den Hals zu hängen?

Gegenfrage: Wer wird WordPress aufgeben, weil er Journalist ist?

Ein Tip: Es gibt auch andere Blog-Skripte, einige davon sogar weit mächtiger als WordPress.

Wenn sich die Verhältnisse umkehren…

Thursday, July 23rd, 2015

Eine Universität mit Klinik – wie die University of California San Francisco – kann mehr Leute für ihre PR auf die Beine stellen als so manche Tageszeitung Redakteure.

Bei der University of California San Francisco zähle ich 30:

http://www.ucsf.edu/about/ucsf-leaders/university-relations#public

Wie stark ist die PR-Leistung der deutschen Universitäten und Kliniken?

Diese PR-Abteilungen MÜSSEN kein Geld verdienen, sie werden von ihrer Firma finanziert. Was ist, wenn sie auf den Geschmack kommen?

—–
There groweth fear in the deep dungeons of blogs…
http://io9.com/updated-kepler-catalog-includes-521-new-possible-exopla-1719788238

Netzmißbrauch durch focus.de

Wednesday, July 15th, 2015

1225 Bytes lang ist Text, der als Nutzinhalt dieser Web-Seite

http://www.focus.de/politik/videos/ich-bin-nicht-bloed-eklat-zwischen-draghi-und-schaeuble-das-passierte-beim-treffen-der-eurogruppe-wirklich_id_4811710.html

des “Focus” online ist. Doch wer diesen Text lesen will, bekommt vom Focus-Server als HTML-Seite 474,8 KiloBytes plus weitere 4840 KiloBytes DATEN aufgezwungen, insgesamt also 5314 KiloByes, also das 4338-fache des Nutzinhalts.

Dabei ist das angebliche “Video” mit dem EU-Text noch nicht einmal enthalten. Wozu braucht man ein VIDEO um einen Text zu zeigen!? Selbst wenn man den Text nicht als plain ascii darstellt, reicht ein .PNG als Bilddatei völlig aus.

Zwei Hühner auf dem Weg nach vorgestern und die Zukunft des Journalismus

Tuesday, July 14th, 2015

“LeFloid”, lese ich von einer Kollegin, “erfindet das Merkelinterview irgendwie auch nicht neu.”

LeFloid? Ich kenne diesen Herrn nicht. Wer ist das?

Das wissen die beim “Spiegel” wohl auch nicht. Deswegen brauchen sie einen Übersetzer: Jette.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/lefloid-interviewt-angela-merkel-youtube-star-trifft-kanzlerin-a-1043496.html

    [*quote*]
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    LeFloid, ein 27-jähriger YouTube-Star, erreicht mit seinen Videos Millionen junge Menschen. Die meisten SPIEGEL-ONLINE-Redakteure fallen also nicht direkt in seine Zielgruppe. Spätestens wer die Ü30-Gefahrenzone betreten hat, ist beim Stammpublikum von ApeCrime, Bibi oder eben Florian Mundt alias LeFloid vor allem eines: Raus.

    Zum Glück gibt es Jette. Jette ist Schülerpraktikantin im Hauptstadtbüro, sie ist 16, sie trägt Dreads, von ihr lernt man zum Beispiel, was Aggressive Inlineskating ist.
    —————————————————————————
    [*/quote*]

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Jette:

    [*quote*]
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    [Jette] guckt regelmäßig LeFloid, sie mag seine selbst produzierten Weltausblicke über Dinosaurier-DNA, Weltuntergangsverschwörungen, Satanisten oder französische Mittelstufenschüler, die im Tausch gegen Geld und Smartphones angeblich sexuelle Dienste angeboten haben sollen.

    “Das war so krass”, sagt Jette. Krasser war nur der Lehrer, der seiner Klasse Smileys in den Arm kokelte. Wer jetzt entsetzt guckt, hat verloren. “Was glaubst du, warum ich mir das anschaue!”, sagt Jette.
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    [*/quote*]

Ein Lehrer, der (wem? seinen Schülern?) Smileys in den Arm brennt? Aber, bitte! Das ist doch modern und nennt sich “branding”. Das sind mit dem Lötkolben eingebrannte Narben, wie Brandzeichen bei Pferden und Rindern, daher der Name. Das ist “Kunst” und voll im Trend! Wie Tattoos. Also “voll cool”.

Noch Fragen?
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Zurück zum Thema: Der Spiegel braucht einen Übersetzer. Siehe

    https://twitter.com/annmeiritz/status/620660314774839296
    [*quote*]
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    Annett Meiritz @annmeiritz

    Da ich nicht Zielgruppe bin…Schülpraktikantin Jette schaut mit mir @LeFloid -meets-Kanzlerin. #netzfragtmerkel
    8:25 PM – 13 Jul 2015
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    [*/quote*]

Und? Durchgefallen…

    [*quote*]
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    Die Kanzlerin, sie hat sogar LeFloid gezähmt. Und er hat sich zähmen lassen. “Ich bin nicht Claus Kleber für Jugendliche”, sagte er vor ein paar Wochen im SPIEGEL. Nach diesem Interview ist das nicht mehr so sicher.
    —————————————————————————
    [*/quote*]

Böses Foul! Armer Claus Kleber.
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Zurück zum Thema: Der Spiegel braucht einen Übersetzer. Diesmal sehen wir uns jedoch einen anerkannt-gestylten anerkannten Chefredaktor an, nicht vom Spiegel, sondern von bild.de:

    BILD & Instant Articles:
    “Lernen, wie der perfekte Journalismus in einer mobilen Welt aussieht”
    http://meedia.de/2015/07/13/wir-wollen-lernen-wie-der-perfekte-journalismus-in-einer-mobilen-welt-aussieht/

    [*quote*]
    —————————————————————————
    Welches Erzähl- bzw. Präsentationsschema haben Sie bei der WM-Story verfolgt?

    Wir haben zu allererst an die User und die typischen Handy-Nutzungssituationen gedacht. Es gibt inzwischen wahnsinnig viele imposante Storytellings im Netz, die jede nur denkbare Darstellungsform benutzen. Oft habe ich den Eindruck, dass die zwar toll aussehen – aber von kaum einem User bis zu Ende gelesen werden. Zu viel Text, zu viele Spielereien. Deshalb haben wir keine Effekte um der Effekte Willen eingebaut, sondern dort, wo es uns sinnvoll erscheint. Außerdem haben wir auf die vertraute Swipe-Logik gesetzt. Schnell konsumierbar, sofort auf den Punkt, mit exklusiven Inhalten, die es so nur von Bild gibt. Unschwer zu erkennen: Videos spielen hier ebenfalls eine große Rolle, wie auch in unserer Gesamtstrategie. Mich reißt der Götze-Artikel auch deshalb so mit, weil ich die emotionalsten Momente noch einmal im bewegten Bild erleben kann. Man darf nicht vergessen: Wir reden hier über einen Test, dem weitere folgen werden. Sicherlich auch in anderen Aufmachungen und Formatierungen. Wir wollen lernen, wie der perfekte Journalismus in einer mobilen Welt aussieht.
    —————————————————————————
    [*/quote*]

So ganz entre nous: Versteht Einer dieses Gestammel?

Computer ist mindestens 20-Zoll-Bildschirm und große Tastatur, alles darunter ist Spielzeug – nur um mal die Dimensionen zurechtzurücken. Und jetzt kommen da so ein paar Teletubbieinkarnationen und wollen UNS erzählen, was Technik ist? Brabbeln und blubbern in einer Kindersprache – wie ein leckes Aquarium – und außer ein paar Pfützen und toten Fischen bleibt nichts übrig. Also, wenn DAS und DIE die Zukunft des Journalismus sind, dann kann man auch getrost in einer Pommes-Schale über den Atlantik paddeln. Sie werden sehr weit damit kommen…
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Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

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Gibt es für Minderintelligenz Mengenrabatt?
“Babys sind voll alkalisch?”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8485

Ich wünschte, es wäre Macht oder die Reußen kämen…

Tuesday, July 14th, 2015

Frisch aus dem Blog von UDO VETTER (Rechtsanwalt):

    https://www.lawblog.de/index.php/archives/2015/07/13/was-wuerde-karlsruhe-sagen/
    [*quote*]
    ———————————————————————
    Was würde Karlsruhe sagen?
    13.7.2015

    Das Ergebnis des EU-Gipfels ist vorhin offiziell veröffentlicht worden.
    http://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2015/07/pdf/20150712-eurosummit-statement-greece/

    Die Lektüre lohnt sich schon deshalb, weil man in jeder Zeile des Papiers spürt, welch eisiger Wind den Teilnehmern in Brüssel um die Nasen geweht sein muss.

    Kritiker beklagen ja bereits einen Staatsstreich zu Lasten des griechischen Souveräns. Das sind natürlich starke Worte. Allerdings kann man auch mal einen Schritt zurücktreten, einen Perspektivwechsel wagen und sich fragen: Was wäre wohl die juristische Sicht der Dinge, wenn Deutschland auf der Sünderbank säße und sich dieser Agenda unterworfen müsste?

    Ich greife nur mal folgende Kernpassage heraus:

    “The government needs to consult and agree with
    the Institutions on all draft legislation in
    relevant areas with adequate time before submitting
    it for public consultation or to Parliament.”

    Die griechische Regierung muss sich also für jede gesetzgeberische Initiative – und damit sind nicht nur Gesetze, sondern auch Verordnungen gemeint – vorab die Zustimmung der Institutionen einholen, noch bevor sie diese im Parlament einbringt oder öffentlich macht. Es bedarf nur wenig Fantasie, was unser Bundesverfassungsgericht zu dieser faktischen Schattenregierung und der damit verbundenen Aushebelung des Grundsatzes „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ sagen würde. Nämlich ein deutliches Nein.

    Es gibt noch so einige andere Punkte in dem Papier, bei denen deutsche Verfassungsrechtler sich vor Schmerzen winden müssten. Juristisch gesehen liefe das alles – auf Deutschland bezogen – darauf hinaus, dass das Volk tatsächlich einen guten Teil seiner Souveränität für Geld verkauft. Beziehungsweise verkaufen muss. Sonderlich wohl muss einem dabei nicht sein.

    Heute sind es vielleicht nur „die Griechen“. Aber wer weiß, was morgen ist?
    ———————————————————————
    [*/quote*]

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Eben. Wer weiß, was morgen ist?
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“Die Deutschen”, also die berüchtige “Kanzlerin” Angela Merkel, WILL. Sie will dies und sie will das.

Solange ihr Wille ANDERE betrifft, können wir noch wegsehen, bzw man registriert uns gar nicht, tut als ob es uns gar nicht gäbe. Die “politische Klasse”, Rechtsnachfolger und Ident der Gruppe “Kriegsgewinn und Co.”, SIE ist an der Macht.

Ein Beispiel: Im Norden Deutschlands gibt es ein aus 2 Städten bestehendes Bundesland, das, so lese ich jetzt, mit sage und schreibe 20 Milliarden Euro verschuldet ist. Dennoch werden Großprojekte mit Brachialgewalt durchgezogen – gegen den erklärten und erbitterten Willen des Volkes, das doch angeblich der Souverän ist.

Sogar im werbefinanzierten Anhängsel der Monopollokalpresse gibt es Sorgen:

http://www.sonntagsjournal.de

http://www.sonntagsjournal.de/nachrichten/startseite_artikel,-Die-ersten-Verlierer-der-Sparziele-_arid,1145367.html

Was wird geschehen, wenn man UNS so ein Dictum vor die Nase setzt, und unsere hochehrwürdigen und erlauchten Herrscher (das ist die politische Klasse) erst fragen müssen, was sie besprechen und VIELLEICHT entscheiden dürfen?

Warum werden nicht zuerst WIR, die Bürger, gefragt? Doch wir, die Bürger, haben seit Jahrzehnten nichts mehr zu melden.

An dieser Stelle auch eine klitzekleine Kritik, so ich denn darf…: WARUM haben die Medien Jahrzehnte so lautstark geschwiegen?
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Grüße aus der deutschen Schuldengruft
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PS:
[1] Falls das entgangen sein sollte: Zitat aus dem PDF

http://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2015/07/pdf/20150712-eurosummit-statement-greece/

“before submitting it for public consultation”
**********************************************

Da darf nicht einmal die Bevölkerung gefragt werden. Unter diesem Gesichtspunkt bekommt das griechische Referendum ein ganz anderes Gewicht, wage ich zu behaupten.

[2] Wem gehört eigentlich Deutschland?

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“Ich war noch nie im Bundesrat. Musste mal sein.”
http://www.danisch.de/blog/2015/07/10/stell-dir-vor-es-ist-pressekonferenz-und-keiner-geht-hin/

Bart Simpson steht an der Tafel und …

Sunday, July 12th, 2015

Ich denke, Jeder kennt dieses Bild: Bart Simpson steht an der Tafel und schreibt. Zeile um Zeile steht auf der Tafel, mit Kreide geschrieben, was man darf bzw nicht darf.

Vor dem Hintergund der Tafel und des Schölers mit der Kreide [https://pbs.twimg.com/media/CELWUzgW8AAQFTO.png] nun die Frage, wie man bei der Einstellung von Journalisten das Assessment-Center gestalten könnte. Etwa in genau der Art, mit Tafel und Kreide?
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“Aktueller Podcast des Bonner Wissenschaftsrechtlers Prof. Dr. Wolfgang Löwer über wissenschaftliches Fehlverhalten”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8597

Traffic-Diebstahl durch Verlage und “Medien”

Wednesday, July 1st, 2015

Traffic kostet die Leser/Surfer Geld. Insbesondere bei mobilen Endgeräten (okay, selbst schuld, wer die benutzt) sind die MegaBytes teuer. Aber nicht nur teuer, sie stopfen die Leitungen zu – und man muß warten, warten, und nochmals warten, bis die Web-Seiten aus HUNDERTEN von einzelnen Dateien aufgebaut sind.

Keine Übertreibung. Es sind HUNDERTE!

Und dann erst die möglichst selbst-startenden Videos (“auto-play”)… Und, um das Maß so richtig voll zu machen: kaum ist ein Video beendet, wird automatisch das nächste gestartet.

Woher so viele Videos unter anderem kommen, hat Meedia kurz angerissen:
http://meedia.de/2015/06/30/all-you-can-klau-wie-medien-youtube-co-pluendern-und-mit-eigener-werbung-anreichern/
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Man sollte die “etablierten” “Medien” gründlich unter die Lupe nehmen und messen, wieviele Dateien und MegaBytes sie dem Surfer pro Web-Seite in dem Computer drücken.
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Selbst ohne Videos komme ich im Internet JEDEN TAG auf 400 bis 1000 MegaBytes Traffic. Minimum! Mobil ist das unbezahlbar.

Wenn es stimmt, daß rund die Hälfte des Traffics im Netz aus Werbung stammt, sollte man sich ansehen, was die ANDERE Hälfte ist. Ich wette, es sind Videos. Der wirkliche Nutzinhalt dagegen ist verschwindend gering.

Wir kaufen immer schnellere Prozessoren und Computer und immer schnellere Internetzugänge, doch die Vollidioten und Kriminellen im Netz sind noch schneller dabei, diese neuen Maschinen und Zugänge mit Dreck auf Null herunterzubremsen. Der Bremsfaktor liegt nach meinen Beobachtungen und Schätzungen in der Größenordnung um 100. Die Wartezeiten liegen bei etlichen “Medien” im Bereich von mehreren MINUTEN!

Wenn eine Zeitung für einen einfachen Text dem Surfer eine 4000 mal so große Datenmenge in die Leitung knallt, dann IST das kriminell.

Das Maß ist voll. Es MUSS endlich etwas geschehen.

Man könnte, verwegener Gedanke, den Journalismus “neu erfinden” und den Reklamedreck, die Idiotenbanner (“SCHON GELESEN?”) und die Selbstbeweihräucherungsbanner (“Unsere Homepage wurde aktualisiert!”) weglassen.

Es könnte allerdings sein, daß dann bei manchen “Medien” nichts übrig bleibt…
.

Bei Print-Werbung bekommt der Bürger die Reklame gratis vor die Haustür. Bei Online-Werbung jedoch muß der Bürger die Werbung TEUERST bezahlen, ob er sie will oder nicht. Man sollte die Reklamekosten den Verursachern in Rechnung stellen. Bei der Netzneutralität geht das ganz einfach: alle Reklame-Server blockieren. Das geht. Das geht sogar sehr einfach und sehr schnell…

Was wäre, wenn eine Gruppe oder Kommune sich ein eigenes Netz leistet, in dem Reklame grundsätzlich ausgeblockt ist? Das geht. Das geht vor allem dort, wo beispielsweise die “Stadtwerke” als Internet-Provider auftreten.

Über WLANs geht das auch. Über WLANs verfügen unter anderem Hochschulen. Es gibt keinen Grund, das Hochschul-Netz nicht auch Bürgern der Stadt und des Umlands zu öffnen, gegen einen Obolus für die Forschung. Hochschulen KÖNNEN das!

Übrigens: Hochschulen machen auch eigenen Journalismus. Es gibt keinen Grund, diesen nicht auf “lokal” auszuweiten…
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Grüße aus der Provinz [1]
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[1] mit Stadtwerke-Internet
[2] mit Hochschule
[3] für freie, autonome Funk-Transponder!

—–
“Netzmißbrauch durch Medien-Stümper und Kriminelle”
http://ariplex.com/folia/archives/1127.htm
“Are they brain-dead at ProPublica?”
http://ariplex.com/folia/archives/719.htm

Journalismus in Zeiten des Analphabetismus

Thursday, June 25th, 2015

Seid gegrüßt, Ihr im Land des Gauckismo [1] und der Dame Elizabeth, die – in der Hand von Irren – sich mit Will Arnett, Toms Hanks und Halle Berry in der Kunst der professionellen Größe eiserner Selbstbeherrschung übt… [2]
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Journalismus in Zeiten des Analphabetismus.

Wieviel Mühe es doch macht, einen Artikel zu schreiben. Besser, man läßt ihn sich mundgerecht servieren. Natürlich kostenlos, als “user-generated content”. Wie früher schon – und heute immer noch – für viele Zeitungen galt und gilt: “Ohne die Leserbriefe stünde überhaupt nichts drin”.

Eben dies nun als alleiniges Trägermaterial für Reklame – und das Internet als Vervielfältigungsmaschine, das ist professionelles “social media”.

Keine Lautsprecher auf den Straßen, keine Moritatensänger, kein Papier, kein Druck, keine Austräger. Und keine Redaktion. “Peer-reviewed content” – wie in der höchsten Wissenschaft – Gleiche unter Gleichen übernehmen die Rollen von Moderatoren und Lektoren. Und die Verwaltungsfunktionen. Human resources machiavellists.

Journalismus in Zeiten des Analphabetismus.

“Instagram will Nachrichtenmedium werden” [3]. Twitter, mit seinen lächerlichen 140-Zeichen Text pro Meldung (und das in Zeiten der TeraBytes!), fiel dermaßen auf die Frontplatte, daß es irgendwann begann, ja, beginnen MUSSTE, Bilder einzublenden in seine user-generated Brown’s Particles.

Twitter hatte ganz sicher BILDER im Sinn, doch die Technikgeknechteten entdeckten die Hintertür: die Darstellung von Text als Muster farbiger Punkte auf dem Bildschirm:


https://pbs.twimg.com/media/BwcdmqzIMAA7QGm.png
(https://twitter.com/BHAhumanists/status/506406034412699648/photo/1 )

Und nun: “Instagram will Nachrichtenmedium werden”. Instagram als Twitter-Kopie, weil man sowieso schon Bilder handlet? Dummheit oder fehlende Größe? Doch nur wieder Bilder?

Jein. Der Analphabetismus betrifft ja auch die nun-nicht-mehr-Schreibenden. Auf den Knopf der Kamera zu drücken ist leichter als Schreiben.

Klick! – und fertig!

Klick! – und hochladen!

Klick! – ein neues Trägersubstrat zur Reklameverteilung ist produziert.

Wozu brauchen wir noch Wissenschaft? Wozu noch Autoren? Das Deutsche Fernsehen ersetzt seine Teletubbies [4] durch Sprechblasenkleckse [5].
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Grüße aus der Gutenberg-Galaxis

[1] http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/Queen-Besuch-Wirbel-um-geschenkte-Bild,ndraktuell27250.html
[2] http://www.newrepublic.com/article/120105/wetten-das-german-talk-show-american-celebrities-fear
[3] http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/instagram-will-nachrichtenmedium-werden-a-1040383.html
[4] http://www.dwdl.de/files/offenerbrief_buhrow.pdf
[5] http://ariplex.com/folia/archives/1049.htm
[6] “heute+”, die Sendung,die noch blöder ist als der Bundestag, ist auf dem Weg, auf der Ekelskala sogar die Merkel zu überholen

—–
das ultimativ krasseste jugendgerechte Buch
https://twitter.com/stporombka/status/560814607078789121

Netzmißbrauch durch Medien-Stümper und Kriminelle

Monday, June 15th, 2015

15. Juni 2015. Die Kirche brennt:


    http://www.krone.at/Welt/Basilika_von_Nantes_bei_Grossbrand_verwuestet-Flammendes_Inferno-Story-457989

    [*quote*]
    ——————————————————————-
    Startseite > Welt > Basilika von Nantes bei Großbrand verwüstet

    Basilika von Nantes bei Großbrand verwüstet
    Flammendes Inferno
    15.06.2015, 15:25

    In der Basilika der französischen Stadt Nantes ist am Montag ein Großbrand ausgebrochen, der das historische Gebäude großteils verwüstet hat. Französischen Medienberichten zufolge sollen Arbeiten am Dach das Feuer ausgelöst haben.

    Auf Bildern, die per Twitter veröffentlicht wurden, ist zu sehen, wie die Saint- Donatien- Kirche lichterloh brennt. Das Gebäude wurde umgehend evakuiert, es gab keine Verletzten. Auch historisch wertvolle Gemälde konnten rechtzeitig abtransportiert werden.

    Der Brand ist nach der Morgenmesse gegen 10.30 Uhr ausgebrochen. Innerhalb einer Stunde sei laut Generalvikar Benoit Bertrand das Dach zerstört worden. “Wir hoffen, dass das Gewölbe der Kirche hält”, so Bertrand.

    Der Brand konnte am frühen Nachmittag unter Kontrolle gebracht werden, es sind aber immer noch zahlreiche Feuerwehrleute vor Ort.
    red
    ——————————————————————-
    [*/quote*]

Die Meldung: ein dürrer Text von 1004 Bytes. Doch der Browser friert ein, ruckt, friert ein, ruckt, verhält sich wie besoffen. Ein vernünftiges Lesen und Navigieren ist nicht möglich.

Die Meldung ist ein dürrer Text von 1004 Bytes, die HTML-Seite jedoch ist 670 mal so groß: 676,3 KiloByte. Aber das ist noch gar nichts, denn die Zusatzladung an WEITEREN Daten ist sage und schreibe 3470 mal so groß: 3,47 MegaByte.

Statt den reinen Nutztext zu bringen, zwingt krone.at den Surfern eine 4000 mal so große Datenmenge auf.

grafische Darstellung der Zustazladung von 3,47 MegaByte

krone.at behauptet in seinem Impressum:

    http://www.krone.at/ueber-krone.at/krone.at_Impressum_und_Offenlegung-Story-37371

    [*quote*]
    ——————————————————————-
    Grundlegende Richtung:

    krone.at versteht sich als das Internet- Portal für alle Österreicher und Internet- Nutzer des gesamten deutschsprachigen Raumes. krone.at ist unabhängig. krone.at bündelt

    mediengerecht das Beste aus allen Informations- und Unterhaltungsbereichen.

    Kontakt:

    Krone Multimedia GmbH & Co KG
    Muthgasse 2
    1190 Wien

    Fax: +43/1/36 011 – 3532
    E- Mail: office[at]krone.at
    Kontakt Kronen Zeitung: www.krone.at/Kronen- Zeitung
    Kontakt krone.at: www.krone.at/ueber- krone.at
    ——————————————————————-
    [*/quote*]

“Mediengerecht”, nein, das ganz sicher nicht.

Doch es ist noch schlimmer, denn mit der Web-Seite wird dem Surfer hinterrücks – heimlich, im Hintergrund – eine weitere Web-Seite auf den Computer gebracht: illegale Reklame:

Einbrecher und Datendiebe

Trotz eindeutiger und unmißverständlich klarer Sicherheitseinstellungen des Computers wird im Browser im Hintergrund ein neues Fenster aufgemacht, mit Reklame für

    buecher.de
    zalando
    buecher.de
    zalando
    MeinPaket
    buecher.de
    adidas
    myToys.de
    zalando

Das ist kein Einzelfall. Diese und andere Firmen sind seit geraumer Zeit kriminell und brechen in fremde Computer ein und begehen Datendiebstahl.

Beispiele:

ebrosia GmbH + Co. KG begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://mp-success.com/mpa/wm/001210/?partner=admx_1210&title=ebrosia&adr=74&adl=3209&adm=38716&adat=1433857208915&adc=9225&rid=1433856524146

ebrosia GmbH + Co. KG begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=1997&adc=9225&adm=40416&adr=15&ada=2&rid=1432913616536&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=B8k1-04ZoVdrnJ5Tr8APA8oHAA4DHuc0EAAAAEAEgADgAWKCYz9W4AWCVmvGBnAeCARdjYS1wdWItNTE1MjY0ODA3OTQyMjc2NLIBD3d3dy5icmlnaXR0ZS5kZboBCWdmcF9pbWFnZcgBCdoBQGh0dHA6Ly93d3cuYnJpZ2l0dGUuZGUvZnJhdWVuL2dlc2VsbHNjaGFmdC9wYXBhLXVuZC1vcGEtMTI0MjkzMi-YArQkqQLo5OUhdXGyPsACAuACAOoCFDYwMzIvYnJpZ2l0dGUvZnJhdWVu-ALy0R6QA8gGmAPIBqgDAeAEAZIFCwgHEAEYASCIssAKkgULCAcQBRgFIIi5ugmSBQsIBxAFGAUgkILECpAGAaAGINgHAA&sigh=TlZ_L_N56ew&cid=5GiuQ1ana7bU1lLlpD80CPm8&adurl=

ebrosia GmbH + Co. KG begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=1923&adc=9225&adm=38456&adr=55&ada=2&rid=1433189269932&turl=http://im.banner.t-online.de/adlink/784/4755669/0/16/AdId=11704846;BnId=2;itime=189270422;key=politik%2Binternationale%5Fpolitik%2Bnachrichten%2Bausland%2Bflugzeug%2Bmh17%2Brussland%2Bmalaysia%5Fairlines%2Bfluege;nodecode=yes;link=

Tarivion begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=2012&adc=22625&adm=37976&adr=22&ada=2&rid=1424087308506&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=Bx4znT9nhVMz0Ac3Y8QOjtoCoD-iFus0EAAAAEAEgADgAWKDh8dW4AWCVmvGBnAeCARdjYS1wdWItNTE1MjY0ODA3OTQyMjc2NLIBDHd3dy5zdGVybi5kZboBCWdmcF9pbWFnZcgBCdoBjgFodHRwOi8vd3d3LnN0ZXJuLmRlL3BvbGl0aWsvZGV1dHNjaGxhbmQvZWtsYXQtaW4tYmVybGluZXItcnVuZGUtZ3J1ZW5lci1taWNoYWVsLWtlbGxuZXItYmV6ZWljaG5ldC1jc3UtbWl0Z2xpZWRlci1hbHMtdm9sbHBmb3N0ZW4tMjE3MzgxMi5odG1smAKgH6kC0rJpeSInsz7AAgLgAgDqAhI2MDMyL3N0ZXJuL3BvbGl0aWv4AvLRHpADjAaYA4wGqAMB4AQBkgULCAcQARgBIOi1wAqSBQsIBxAFGAUgiLm6CZIFCwgHEAUYBSDI0PsKoAYg2AcA&sigh=PxWYtmzO14w&adurl=

adtech.de begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://aka-cdn-ns.adtech.de/apps/508/Ad11731452St3Sz16Sq107291772V2Id1//index.html?ADCOUNT=http%3A//adserver.adtech.de/adcount%7C2.0%7C659%7C2659352%7C0%7C16%7CAdId%3D11731452%3BBnId%3D1%3Bct%3D886519120%3Bst%3D1379%3Badcid%3D1%3Bitime%3D5883385%3Breqtype%3D5%3B%3Bkey%3DS28%255FEin

Walbusch begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://ih.adscale.de/adscale-ih/show?v=2&sid=NDdiMDAw&aid=ODVjM2Mw&iid=419231423947207293&hid=419&lb=http://node11.lb.adscale.de&uu=424581422900342300&nx&t=1423947146400

Zalando begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://adclick.g.doubleclick.net/pcs/click?xai=AKAOjsvIpc8q2AaI67O7PCHd79dsyfGBLUiLhHARi-wE2LILhA5Btc0Nutz4uiugZHl86FPpCcoH1tzBVJ_t7IJjUocRZynQUN3a3pkn1GpV39yLM-Vk91XVRz566cBiSh17QlZkZsE&sig=Cg0ArKJSzH4qQbcbEQBY&adurl=http://adclick.g.doubleclick.net/aclk%253Fsa%253DL%2526ai%253DB09QCjFZIVYjHHcOD8QPuwICgDLCV0M8FAAAAEAEgADgAWLjPu8vhAWCVmvGBnAeCARdjYS1wdWItNTE1MjY0ODA3OTQyMjc2NLIBDHd3dy5zdGVybi5kZboBCWdmcF9pbWFnZcgBCdoBaWh0dHA6Ly93d3cuc3Rlcm4uZGUvZ2VudXNzL2Vzc2VuL3p3ZWktenV0YXRlbi1yZXplcHRlLWRpZS1laW5mYWNoc3RlLWVpc2NyZW1lLWJhc2lzLWRlci13ZWx0LTIxOTA1NjUuaHRtbJgCoB-pAnFADvSXsLI-wAIC4AIA6gIRNjAzMi9zdGVybi9nZW51c3P4AvLRHpADyAaYA8gGqAMB4AQBkAYBoAYg2AcA%2526num%253D0%2526cid%253D5GjfH99B4zRhi5i_5hnOoTad%2526sig%253DAOD64_2y2ZUlyXhEtpsEpYqVoucUEEuWMQ%2526client%253Dca-pub-5152648079422764%2526adurl%253Dhttps://www.zalando.de/damenschuhe-pumps/%253Fwmc%253DDIS49_RH_DE_DS_2013206.%2526opc%253D2211

Zalando begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
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Die Targo-Bank begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=3127&adc=13945&adm=26139&adr=52&ada=2&rid=1433087055160&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=B1WfgTCxrVY3MKOjl7Qbm5oOID8HTuqwHAAAAEAEggbLFIDgAWLGZm7xyYJWa8YGcB7IBEXd3dy5ub3JkYmF5ZXJuLmRlugEJZ2ZwX2ltYWdlyAEJ2gG8AWh0dHA6Ly93d3cubm9yZGJheWVybi5kZS9lcnJvcnBhZ2UvZXJyb3Jjb2RlLzQwNC9lcnJvcnVybC9odHRwJTNBJTI1MkYlMjUyRnd3dy5ub3JkYmF5ZXJuLmRlJTI1MkZyZXNzb3J0cyUyNTJGc2NobGFnemVpbGVuc2VpdGUlMjUyRmp1bmdkZW1va3JhdGVuLXdvbGx0ZW4tcGFkb3BoaWxpZS1sZWdhbGlzaWVyZW4tMS4zMTY2OTI4mAKqH6kC1HNsq7tssj7AAgLgAgDqAiEvNTc2Ni9vbXMubm9yZGJheWVybjEuZGUvaG9tZXBhZ2X4AvLRHpADyAaYA8gGqAMB4AQBkgUJCAcYASCBy5kFkAYBoAYg2AcA&sigh=iPUVE6SLqqg&cid=5GihmJSagL4ufPgSmKEB1psn&adurl=

Die Targo-Bank begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=1923&adc=13945&adm=26139&adr=29&ada=2&rid=1432424554404&turl=http://im.banner.t-online.de/adlink/784/4755667/0/16/AdId=11704846;BnId=2;itime=424552014;key=nachrichten%2Bpanorama%2Bverkehrsunfaelle%2Bdeutschland%2Bgeisterfahrer%2Bunfall;nodecode=yes;link=

Die Targo-Bank begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://www3.mpnrs.com/maxx/13945/13945.php?wi=800&he=600&title=Targobank&adr=65&adl=3127&adm=26139&adc=13945&rid=1426115276392&clicktag=http%3A%2F%2Fwww1.mpnrs.com%2Ftracker%2Ftracker2%2Fadl.3127%2Fada.3%2Fadm.26139%2Fadc.13945%2F

Die Targo-Bank begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=3127&adc=22146&adm=37176&adr=36&ada=2&rid=1424088182862&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=BiwSHsNzhVIHPI8Krigb5p4GgBoGm89oGAAAAEAEgADgAWLGZm7xyYJWa8YGcB4IBF2NhLXB1Yi04OTc0OTQyODI3OTQxOTMysgEQd3d3LmRlcndlc3Rlbi5kZboBCWdmcF9pbWFnZcgBCdoBbWh0dHA6Ly93d3cuZGVyd2VzdGVuLmRlL3BvbGl0aWsva29wZW5oYWdlbmVyLWF0dGVudGFldGVyLXdhci1pc3JhZWwtaGFzc2VyLXVuZC1tdXN0ZXJzY2h1ZWxlci1pZDEwMzU3MDA4Lmh0bWyYAqofqQLSsml5IiezPsACAuACAOoCHTU3NjYvb21zLmRlcndlc3Rlbi5kZS9wb2xpdGlr-ALy0R6QA4wGmAOMBqgDAeAEAZIFCQgHGAEggcuZBZIFCwgHEAUYGSDJ8ZYDkgULCAcQBRgUIJnMqQKSBQsIBxAFGA8gqZyrApIFCwgHEAUYDyDBmasCkgULCAcQBRgUINHwlgOSBQsIBxAFGBQgsZurApIFCwgHEAUYDyCxjKsCkgULCAcQBRgUIMmYqwKSBQsIBxAFGA8gwfKWA6AGINgHAA&sigh=m4RAdmExdSY&adurl=

Zalando begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
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Kabel Deutschland begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=3127&adc=16945&adm=29156&adr=57&ada=2&rid=1405857437424&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=BKK62wK7LU4jsIM3w-gbqqoHgDZnu3tAFAAAAEAEgADgAWLGZm7xyYJWa8YGcB4IBF2NhLXB1Yi04OTc0OTQyODI3OTQxOTMysgEYd3d3LmRjbGstZGVmYXVsdC1yZWYuY29tugEJZ2ZwX2ltYWdlyAEJ2gEgaHR0cDovL3d3dy5kY2xrLWRlZmF1bHQtcmVmLmNvbS-YAqofqQKKs39tX7G2PsACAuACAOoCGzU3NjYvb21zLmlkb3dhLmRlL2xvY2FsbmV3c_gC_9EekAPIBpgDyAaoAwHgBAGSBQkIBxgBIJHO4wKSBQsIBxAFGBkgyfGWA5IFCwgHEAUYFCCZzKkCkgULCAcQBRgPIKmcqwKSBQsIBxAFGA8gwZmrApIFCwgHEAUYFCDR8JYDkgULCAcQBRgUILGbqwKSBQsIBxAFGA8gsYyrAqAGIA&sigh=uKKHSeioAZ0&adurl=

@KabelDe Kabel Deutschland begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=3127&adc=16945&adm=29156&adr=55&ada=2&rid=1412593952041&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=B6Ybj4ZUyVI36KKvAiQaKwoGYA7nJxIEGAAAAEAEgADgAWLGZm7xyYJWa8YGcB4IBF2NhLXB1Yi04OTc0OTQyODI3OTQxOTMysgEXd3d3LmJlcmxpbmVyLXplaXR1bmcuZGW6AQlnZnBfaW1hZ2XIAQnaAYEBaHR0cDovL3d3dy5iZXJsaW5lci16ZWl0dW5nLmRlL2Jlcmxpbi91bmdld29sbHRlLXZlcnRyYWVnZS1pbS1pbnRlcm5ldC1taXQtZGVtLXNtYXJ0cGhvbmUtaW4tZGllLWFiby1mYWxsZSwxMDgwOTE0OCwyODY1MTkwMi5odG1smAKqH6kCO2jE_goPtT7AAgLgAgDqAi01NzY2L29tcy5iZXJsaW5lci16ZWl0dW5nLmRlL2xvY2FsbmV3c19iZXJsaW74AvLRHpADyAaYA8gGqAMB4AQBkgUJCAcYASCRzuMCkgULCAcQBRgKIOGS_AKSBQsIBxAFGAog-cWXA5IFCwgHEAUYGSDJ8ZYDkgULCAcQBRgKIPGOrQOSBQsIBxAFGBQgmcypApIFCwgHEAUYCiCRw5cDkgULCAcQBRgPIKmcqwKgBiA&sigh=Eshuagv24_k&adurl=

Lotto24 begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=3209&adc=13645&adm=24076&adr=43&ada=2&rid=1412348290755&turl=http://ww251.smartadserver.com/call/pubimppixel/9687586/764781653165?

Nivea begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer
http://www.nivea.de/Produkte/campaigns/haarpflege-und-styling/color-care-and-protect?cid=DE-VAD-NHC-NHCCB2014-MGO-5300

“Technology Review” begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=2012&adc=1588&adm=35458&adr=66&ada=2&rid=1415106866599&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=B02GAJeBYVIKvBoXY8QPJkoDoB-iFus0EAAAAEAEgADgAWKDh8dW4AWCVmvGBnAeCARdjYS1wdWItNTE1MjY0ODA3OTQyMjc2NLIBDHd3dy5zdGVybi5kZboBCWdmcF9pbWFnZcgBCdoBdWh0dHA6Ly93d3cuc3Rlcm4uZGUvZ2VzdW5kaGVpdC9lYm9sYS1pbi13ZXN0YWZyaWthLWhvbW9lb3BhdGhlbi13b2xsZW4tbWl0LWt1ZWdlbGNoZW4taGVsZmVuLTIxNDk0NTcuaHRtbD9ub19tb2JpbGU9MZgC2B2pAsOoW-ZK_rQ-wAIC4AIA6gIVNjAzMi9zdGVybi9nZXN1bmRoZWl0-ALy0R6QA4wGmAOMBqgDAeAEAZIFCwgHEAEYASDotcAKkgULCAcQBRgFIIi5ugmSBQsIBxAFGAUguMPOCpAGAaAGIA&sigh=8tiggIqTsiI&cid=5GgG-rBm8yST7QUQj_r8cWUM&adurl=

“NeuroNation” begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2/adl.3127/ada.3/adm.36516/adc.21666/?clickRedirect=http://track.adform.net/C/?bn=5251761;bsqno=2;li=2;cset=19|19|10|800|600|24|6|15|0|3|7|0|0;js=1;smid=-1;unloadid=4384230070589587361;pdmn=www1.mpnrs.com;adfibeg=0;icid=3878804770167649595;icidt=635554786644217979;CREFURL=http%3a%2f%2fwww1.mpnrs.com%2ftracker%2ftracker2%3fadl%3d3127%26adc%3d21666%26adm%3d36516%26adr%3d48%26ada%3d2%26rid%3d1419877923323%26turl%3dhttp%3a%2f%2fpubads.g.doubleclick.net%2fpagead%2fadview%3fai%3dBo9qFfq2hVKX9Homaigbq4oCwAamcor4GAAAAEAEgADgAWLGZm7xyYJWa8YGcB4IBF2NhLXB1Yi04OTc0OTQyODI3OTQxOTMysgEQd3d3LmRlcndlc3Rlbi5kZboBCWdmcF9pbWFnZcgBCdoBZGh0dHA6Ly93d3cuZGVyd2VzdGVuLmRlL3BvbGl0aWsvc2FsYWZpc3Rlbi1pbi1ucnctdGFybmVuLXNpY2gtYWxzLWZsdWVjaHRsaW

DGFP – Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten mbH
vertreten durch die Geschäftsführer Michael Buchwald, Matthias Engelhardt, Henrik Trulsen
begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer.
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=3127&adc=21165&adm=35616&adr=64&ada=2&rid=1420032564317&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=BxNfmjwmkVK-qC-6niga66IFgqZyivgYAAAAQASAAOABYsZmbvHJglZrxgZwHggEXY2EtcHViLTg5NzQ5NDI4Mjc5NDE5MzKyAQp3d3cuc2h6LmRlugEJZ2ZwX2ltYWdlyAEJ2gFjaHR0cDovL3d3dy5zaHouZGUvaGFtYnVyZy9tZWxkdW5nZW4vaWxsZWdhbGVzLWZldWVyd2Vyay1lcm1pdHRsdW5nZW4tbmFjaC1yaWVzZW5mdW5kLWlkODU3Mzg3Ni5odG1smAKqH6kCl7KxbhpktD7AAgLgAgDqAh01NzY2L29tcy5zaHoxLmRlL2xvY2FsbmV3c19oaPgC9NEekAOMBpgDjAaoAwHgBAGSBQkIBxgBIJHO4wKSBQsIBxAFGBkgyfGWA5IFCwgHEAUYFCCZzKkCkgULCAcQBRgPIKmcqwKSBQsIBxAFGA8gwZmrApIFCwgHEAUYFCDR8JYDkgULCAcQBRgUILGbqwKSBQsIBxAFGA8gsYyrApIFCwgHEAUYFCDJmKsCkgULCAcQBRgPIMHylgOgBiA&sigh=sCmhvMuuH_c&adurl=

ÖVB begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer
https://www.oevb.de/web/export/sites/oevb/_micro/junge_leute/index.html

Raiffeisen.ch begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer
http://www.raiffeisen.ch/web/beratungsthemen

L’Oreal begeht Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch bei meinem Computer
http://lounge.loreal-paris.de/haaroel-oel-magique/?utm_campaign=Elvital_Oel_Magique_Recency_OL_TV_LEQ14_00718&utm_content=Weiblich%20_20-29_PreMidroll&utm_medium=Video&utm_source=Xaxis%20DE_Inventory-Media-X-TV

Focus.de und Lotto24 begehen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung an meinem Computer.
http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=1843&adc=13645&adm=24076&adr=68&ada=2&rid=1416395424182&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=Bsq8DsIlsVJuQKKynigbv_YGoA_6zjrgHAAAAEAEg1qrkKTgAWObCreePAWCVmvGBnAe6AQlnZnBfaW1hZ2XIAQnaAQVodHRwOpgCsympAuTFSW8tC7U-wAIC4AIA6gIhLzM2NzMvZm9jdXNfNDAxMTk0L2F1dG9fc29uc3RpZ2Vz-AL00R6QA4wGmAOMBqgDAeAEAZIFCwgHEAEYASC24_UFkgUJCAcYAiC2-4EGkAYBoAYg&sigh=U5LxbTeBxes&cid=5Gie1ehGwAIWdTO1_e2xZ3NQ&adurl=http://i.tfag.de/p.gif
.
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Das ist nur ein Bruchteil dessen, was hier in meinem PC aufgeschlagen ist!
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Ausgerechnet die Medien zeigen mit dem Finger auf die NSA und bezichtigen sie der Spionage.

Politik und Gerichte in Österreich und Deutschland haben die Pflicht, den Augiasstall “Medien” auszumisten. Wobei hinzuzufügen ist, daß die deutsche Politik sogar zu blöde ist, bei ihrem eigenen Netzwerk in ihrem eigenen Bundestag den Stecker aus der Steckdose zu ziehen:

“Der Bundestag, hoffnungslos trans-grenzdebil…”
http://ariplex.com/folia/archives/1117.htm

“Ist den Ärzten der Datenschutz wichtiger als das Leben ihres um Hilfe flehenden Patienten?”
https://numeri249.wordpress.com/2015/06/13/datenschutz/

Sollen sie doch vom Kuchen essen!

Tuesday, June 2nd, 2015

Liebe Freunde,

DAS nennt man eine Werbe-Quote:

    [*quote*]
    ——————————————————–
    2014 hat die Post insgesamt 2,2 Milliarden adressierte Briefe verarbeitet (private und geschäftliche Korrespondenz zusammen). Die Anzahl Sendungen ohne Adresse ist mit knapp 2 Milliarden nur wenig kleiner.
    ——————————————————–
    [*/quote*]

Auf jeden direkt adressierten Brief kommt eine Postwurfsendung. Auf JEDEN!

50% Werbequote. Das sollte es in dieser Härte und Höhe und Breite in einer Zeitung geben…

Bitte nicht vergessen: Bei den direkt adressierten Briefen ist ein sehr großer Teil ebenfalls Reklame.

Ort der Handlung: die Schweiz. [1]

Problem der Handlung: Die Schweizer (pluralis majestatis tell) wollen keine Werbung und nageln an ihren Briefkasten ein kategorisches NJET!; in manchen Städten sind über 50% der Briefkästen Sperrgebiet.

Die Post macht mit Werbung Umsatz, der sinkt, und jetzt schickt die Post die Briefträger zu den Werbezielobjekten, auf daß diese doch bitte den Zweifingergruß (vade retro!) von ihren Briefkästen wieder entfernen.

Die Post will ihren Anteil am Werbekuchen, eben jenem Werbekuchen, von dem auch die Medienbranche lebt. Die Post ist ein direkter Wettbewerber, das Werbegeld ist in der Menge beschränkt.

Es ist ein Verdrängungswettbewerb.

Wäre es da nicht jobrettend und herzerfrischend subversiv, die geneigten Leser mit Gratisaufklebern zu versorgen, auf daß die Briefkästen werbefrei bleiben mögen…?
.

[1] http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/brieftraeger-kaempfen-gegen-werbestopp-kleber-1.18553655

Was ist eine Zeitung im WWW?

Saturday, May 30th, 2015

Was ist eine Zeitung im WWW? Unterm Strich so etwas wie ein Tannenbaum ohne Nadeln: ein Gestell mit vielen Zweigen, ein Aufsteller, an dem Reklame aufgehängt wird, je mehr, desto besser.

Das kann man bei Ebay kaufen: mit 1000 Zweigen, mit 10.000 Zweigen, und mit 100.000 Zweigen

Ein Beispiel mit 1000 Zweigen:

http://www.ebay.de/itm/1-000-Webseiten-fur-20-Euro-in-3-Tagen-Domain-Internet-Projekt-verkaufen-/201348040345

Ein “Zweig” ist ein Web-Seite, deren Inhalt aus einer Datenbank zusammengewürfelte Textbausteine sind, in denen wiederum austauschbare Wörter einmontiert sind (in diesem Angebot 7). Jede dieser Web-Seiten verlinkt zu anderen des Gestells.

Für ein paar Euro erzeugt ein Generator – wusch! – 1000 Web-Seiten. Nur ein bißchen Geld mehr – und man hat 100.000 Seiten. Hochgeladen und von der Start-Seite aus verlinkt ist das eine große Zielfläche für Suchmaschinen.

Spammer haben vor rund 15 Jahren so gearbeitet und als Inhalte fremde Web-Seiten gespidert und ausgeplündert. Riesige Web-Farmen wurden auf diese Weise aufgebaut und die über die Suchmaschinen angelockten Surfer zum Anklicken der eingebauten Reklame verleitet. Sind die Links mit falschen Bezeichnungen versehen, geraten die Surfer ahnungslos in einen wahren Treibsand aus hunderten solcher (untereinander verlinkter) Domains, und die Klick-Zähler für die von den Werbenden zu zahlenden erfolgten Klicks rattern hoch. Also weder das, was die Surfer noch die Werbenden noch die Suchmaschinenbetreiber wollen. Aber für einige Jahre sehr effizient. Kleinvieh macht Mist.

Zeitungen? Ach ja, Zeitungen… Die erzeugen jetzt Texte mit Robotern.

Journalismus war einmal.

Bittere Schokolade

Wednesday, May 27th, 2015

Liebe Freunde,

die Medialen recken die Hand und zeigen mit dem Finger auf die FIFA. Vielleicht empfiehlt sich aber auch ein Blick auf die Schokoladenconvertüre…

“Chocolate Helps Weight Loss. Here’s How.” [1]

“29. March 2015
International Press Release: Slim by Chocolate”
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In diesem Sinne: Guten Appetit!
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[1] http://io9.com/i-fooled-millions-into-thinking-chocolate-helps-weight-1707251800

—–
PROTEST!
https://twitter.com/Fibutton/status/603083222835187712

EINER trägt die Zeitung?

Wednesday, May 27th, 2015

Leider kann ich nicht das Original im WWW finden, so daß ich auf Turi als Sekundärquelle verweisen muß:

http://www.turi2.de/aktuell/rz-chef-lindner-findet-50-cent-artikel-perfekt/

Demnach ist Christian Lindner, Chefredakteur der “Rhein Zeitung”, zufrieden mit 50 Cent pro elektronisch gekauftem Artikel.

Jetzt müßte man gegenrechnen, wieviel bei einem Exemplar “1 ganze gedruckte Zeitung” (nicht Artikel!) der Verlag an Rohüberschuß hat.

Wieviele Artikel in einer Zeitung gibt es? Wieviele dieser Artikel werden WIRKLICH elektronisch gekauft und gelesen?

Ich wette, daß die Statistik eine krasse Verschärfung anzeigen wird: Die Renner unter den Artikeln liegen darin weit vorn, der Rest knapp über und auf 0.

Das heißt: Wir haben eine Reduzierung auf einen Animateur, dessen Artikel gelesen werden, und nahezu alle Anderen sitzen im Dunkeln. Damit werden diese Anderen für den Verlag nicht mehr lukrativ sein – und sie sind auf nicht allzu lange Sicht entbehrlich.

Das heißt: Es gibt eine Entwicklung zum Einzelkämpfer. Der Titel-Boxer und sein Promoter.

Aus dem Sport kennen wir die Situation der Trainer: wer nicht siegt, wird gefeuert.

Willkommen auf der Straße der Sieger! [1]
.
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Grüße aus der Provinz
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[1] Drama am Wegesrand — Epilog
http://www.ariplex.com/ama/ama_ml39.htm

—–
Deutsche Bildungslücke in Afrika gestrandet…
http://traveller24.news24.com/News/Helen-Zille-rescues-lost-German-tourists-like-a-boss-20150526

Der eigene Schinken ist heilig, die anderen sind für die Katz’

Wednesday, May 27th, 2015

Liebe Freunde,

dies ist eine Frage an das Gewissen:

“Der Fleischer um die Ecke verschenkt Salami.”
http://lauterbautzner.blog.de/2015/05/26/steht-schwein-20471338/

Bedenkt man es vom gar seltenen Standpunkt der Ehrlichkeit aus, so haben die ach so tugendhaften Verlage eine Branche über die Klippe der Kostenlosigkeit geworfen: die der Software.

Und sie tun es immer noch. Verlage profitieren davon, etwas zu verschenken, was ihnen nicht gehört: kostenlose Programme.

Das tun sie seit gut 30 Jahren. Hörte ich sie je darüber klagen, wie schlecht es den Programmierern geht? Nein.

Nun, wo die Verlage in die Obsoleszenz diffundieren, fangen sie an zu weinen.

Programmierer und Autoren können ihre Tränen kaum zurückhalten.
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“Rente reicht nicht zum Leben: 87-Jährige muß putzen gehen”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8037
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[1.6.2015]
Es wird eingewendet, daß es mit der Qualität der kostenlosen Software nicht weit her sei. Daß en masse Zusatzprogramme installiert würden oder die Programme sich in Web-Browser und anderem mitinstallieren. Und/oder die Software sei in ihrem Funktionsumfang eingeschränkt oder zeitlich begrenzt.
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In der Tat, VIELES in dem, was die Zeitschriften verbreiten, IST eine Zumutung, nicht weniges kann man getrost als Sachbeschädigung betrachten. Einige Magazine sind werbegefüllte Inhaltsverzeichnisse der DVDs, unvollständige, und unzureichend in der Beschreibung.

UND: Es wird zum Raubkopieren angeheizt. Diese Sparte der Print-Branche ist kein Ruhmesblatt.
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Was kostenlose Software angeht: In der letzten Woche habe ich in einem Forum im WWW gefunden (also NICHT in einem Magazin) diese wirklich beeindruckend SCHÖNE Darstellung des Sternenhimmels:

http://www.stellarium.org

An diesem Beispiel sehen wir auch die Not der Software-Branche: Wenn EINER so eine Software verschenkt, wie soll die gewerbliche Konkurrenz da noch ihre Programme verkaufen können? Es reicht, wenn EINER auf dem Globus ist, ein einziger, der sein Programm verschenkt, und durch das Internet ist es für Jeden kostenlos zu haben. Und die Konkurrenz ist platt.

Man sollte auch eine unheilige Allianz auf keinen Fall vergessen: die mit den Mobilfunk-Providern. Immer mehr Menschen fallen dem Wahn anheim, ausschließlich mit dem Handy zu telefonieren, und geben deswegen den Festnetzanschluß auf. Der Pferdefuß: Die großen Datenmengen, die beim Festnetzanschluß für wenig Geld per Flatrate runterzuladen sind, gibt es beim Mobilfunk nicht oder nur zu SEHR teuren Tarifen. Das spielt den Software-Magazinen in die Hände, deren DVDs so viele Gigabytes enthalten, daß ein normaler Mobilfoniker sie nicht herunter laden könnte.

Eine DVD zum Installieren eines Betriebssstems herunterladen? Ein Magazin mit CD oder DVD kaufen ist preiswerter. Damit ist der Markt für diese Magazine weit größer als man vermuten würde.
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Konkurrenz für die Magazine gibt es aus dem Netz schon, zum Beispiel durch

http://www.giveawayoftheday.com

Dort wird jeden Tag 1 kommerzielles Programm verschenkt: ab Tagesbeginn 24 Stunden, dann schnappt die Uhr zu und man kann es nicht mehr installieren.

Wieviele der Programme von spionierenden Chinesen und Russen sind, kann man nur ahnen. Firmen ohne echte Adresse werfen die Programme in die Menge – das war’s.

Gut ist der Kommentarbereich, der (selbstverständlich !) von Helfern der Firmen unterwandert ist, in dem aber immer wieder Hinweise auf ECHTE Freeware, also völlig kostenlose Programme gebracht werden.
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Viele kostenlose Programme werden heute durch Werbung bezahlt. Das heißt, daß diese Programme Werbung einblenden (was man nicht abschalten kann), Daten spionieren (was man nicht abschalten kann) und den Rechner zustopfen mit immer neuem Unkraut (was man nicht abschalten kann).

Aber in diesem Metier ist noch jemand anders aktiv: Verlage… Wir erleben einen nahtlosen Übergang miesester Methoden. Verlage spionieren Daten in einem Umfang, dagegen könnte die NSA blaß werden. Die NSA hat einen Arbeitsauftrag zum Spionieren, die Verlage dagegen … nicht.
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Und dann ist da noch ein Punkt, der fast immer übersehen wird: daß Verlage für die Verrohung im Softwarebereich mitverantwortlich sind. Wenn (durch Mithilfe der Verlage) Software zu schreiben nicht rentabel ist, wer will sich dann noch Mühe geben? Es wird immer mehr geschludert und es wird immer mehr Werbung eingeschleust. Die Programmierer haben gar keine andere Wahl, wenn sie am Leben bleiben wollen.

Und nun? Nun werden die Verlage als Transporteure der Werbung überflüssig. Die redaktionellen Inhalte werden ihnen schon lange nicht mehr bezahlt und die Werbung wird immer weniger bezahlt, und die Anzeigenaufträge schwinden.

Dieser Artikel

“Der Fleischer um die Ecke verschenkt Salami.”
http://lauterbautzner.blog.de/2015/05/26/steht-schwein-20471338/

ist keine Satire, sondern einfach nur dreist, denn er unterschlägt unter anderem, daß die Fleischer ihre Ware bezahlen müssen.

Würden die Verlage RICHTIG bezahlen, sähe die Welt anders aus.

Nein, Verlage bedienen sich gerne kostenlos. Beispiele: Software und Leser-Journalisten (Citizen-Journalists – oder wie auch immer sie genannt werden).

Betrachten wir die Sache “Verlagsjournalismus” mit dem Mikroskop, so hat ein Zeitungsverlag 2 Quellen: “fremde Mächte” (Agenturen, verbündete Verlage, Hungerleider, Kostenlosnixe) und das, was er VOR ORT “erarbeitet” (eigene Mitarbeiter, Hungerleider, Kostenlosnixe).

Das einzige, was er in nennenswertem Umfang SELBST herstellt, ist aus “VOR ORT”. Alles andere haben andere Verlage auch, und oft schneller und besser. (Und man bekommt es im WWW kostenlos.) Das “Kerngeschäft” ist von “VOR ORT”. Bezogen auf den Seitenumfang einer Zeitung nur ein kleiner Bruchteil.

Dieser Bruchteil ist aber weder von der Menge ausreichend um die zum finanziellen Tragen des Verlags notwendige Menge Werbung aufzunehmen, noch preislich den Lesern so zu verkaufen, daß sie DAFÜR ausreichend bezahlen.

Einzig und allein ein ausreichend großer Supermarkt oder eine andere Firma mit ausreichend Umsatz könnte es sich leisten, SELBER eine Zeitung mit Lokalmeldungen zu bringen. Und sie tun es.
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“Der Fleischer um die Ecke verschenkt Salami.” Oh nein. Der gibt Einem höchstens eine Scheibe, damit man Werbung für ihn macht.
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Nach dem 2. Weltkrieg kamen Menschen mit ihren Schätzen zu den Bauern und tauschten ihre Habseligkeiten, Bücher, Bilder, Perserteppiche und Statuen und gute Kleidung, gegen ein paar Kartoffeln. Vielleicht bekamen sie auch Gemüse, Eier oder, großes Glück, Fleisch. Falls sie etwas bekamen.
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Supermärkte. Wer die Hand auf der Kühltruhe hat, hat das Sagen.

Grüße aus der bäuerlichen Provinz
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Das ultimativ krasseste jugendgerechte Buch
https://twitter.com/stporombka/status/560814607078789121

Faites vos yeux!

Saturday, May 16th, 2015

Wer es noch nicht gesehen hat:

Dies ist DAS KLEID DES JAHRZEHNTS:

https://pbs.twimg.com/media/B-1l26HXAAEJ48-.jpg:large

https://pbs.twimg.com/profile_background_images/573402045996146688/13V1DDgh.jpeg

Oder so ähnlich…

Man sollte den Begriff “science-storm” ins Vokabular aufnehmen. Denn es wurde eine Studie daraus: [1]

https://twitter.com/romanoriginals/status/571224722438004736

https://www.sciencenews.org/blog/culture-beaker/dress-divided-internet-it%E2%80%99s-really-about-subtraction

Davon werden wir noch lange träumen. [2]
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Grüße aus der Provinz

[1]

https://pbs.twimg.com/media/CFKeiKkWYAAHIVn.jpg:large
https://www.sciencenews.org/sites/default/files/main/blogposts/re_the-dress.jpg
(https://twitter.com/ScienceNews/status/599716010384564224)

[2]
“And then the Internet went haywire. Within
a few days, the original BuzzFeed article
had more than 37 million hits.”

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“Mutter fotografiert 2jährigen und rettet ihm damit das Leben”
http://www.krebsforum-lazarus.ch/forum/index.php?topic=624