Archive for the ‘Medienmafia’ Category

Die Profite der erlesenen Elite der Ausbeuter und Raubnetter

Friday, May 15th, 2015

12.5.2015 “Huffington Post: Uebernahme durch Springer?”
http://derstandard.at/2000015730666/Springer-als-moeglicher-Kaeufer-der-Huffington-Post-kolportiert
(Standard)

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    Der Techblog Recode hatte über einen Spinoff der “Huffington Post” spekuliert, die rund eine Milliarde Dollar wert sein soll – und über Springer sowie Finanzinvestoren als mögliche Käufer des Portals, das stark auf User Generated Content und Wiederaufbereitung der Medieninhalte anderer setzt.
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    [*/quote*]

Nachdem, wenn ich mich recht erinnere, AOL für den Huffington-Rechte-Raub etwas über 300 Mio US-Dollar bezahlt hat, ist die 1 Milliarde mehr als das Dreifache. Ein netter Gewinn…

Als Google seinerzeit DejaNews kaufte, war der Preis vermutlich ebenfalls rund 300 Mio US-Dollar. Auch das war ein Kauf von Geraubtem.
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Nun sollte man bedenken:

1. Die Schreiber bei der Huffington sind durchaus begabt. Die KÖNNEN schreiben.

Beispiel:

Bei der Huffington ist Herr Warszawski hier zu finden:
http://www.huffingtonpost.de/nathan-warszawski-/schariabank-kuveyttuerk_b_7235594.html

Zuhause ist er hier:
https://numeri249.wordpress.com/

Der Mann KANN schreiben. Und er hat etwas zu sagen!

2. Es gab in den USA eine Studie, die – welch Erkenntnis! – herausfand, daß angeheizte Überschriften dazu führen, daß Artikel häufiger gelesen werden.

Beispiel, aus der Huffington von heute:

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    Als das Baby einer Studentin im Unterricht weinte, tat der Professor etwas Unerwartetes

    Ein Mädchen ging jahrelang ins Solarium – und zeigt, was mit ihrem Gesicht passierte

    7 Gründe, warum Sie sofort ins Ruhrgebiet ziehen sollten

    Rätselhafter Vorfall bei GNTM-Evakuierung: Wer war der Mann mit der Eisenherz-Frisur?

    Nach Bomben-Drohung: Maybelline Jade blamiert sich mit Facebook-Post zu GNTM

    4 Verhaltensweisen von Katzen, die Menschen einfach falsch verstehen

    5 Gründe, warum Sie keine Flip-Flops tragen sollten

    „Wir werden kämpfen bis zum letzten Blutstropfen”

    IQ-Test verrät: In diesen Städten sollen die dümmsten Deutschen leben

    Mehrere Verletzte nach schwerem Unwetter in Süddeutschland

    Als sie diese Telekom-Werbung aufbauten, merkten sie nicht, wie perfekt sie platziert ist

    20 Dinge, die Du nur kennst, wenn Du in einer Kleinstadt aufgewachsen bist

    Ein Pegida-Anhänger versuchte, die FDP zu provozieren. Die Reaktion der Partei ist ziemlich genial

    Hilfe! Mein Freund steht auf fette Frauen

    15 Dinge, die Frauen mit kurzen Haaren nicht mehr hören können
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    [*/quote*]

Heftig.

Mit seriös hat DAS nicht viel zu tun. Ebensowenig die Tatsache, ausbeuterisch Privatpersonen gratis schreiben zu lassen. Wobei die Texte durchaus “überarbeitet” werden – und vor allem die Überschriften “angepaßt werden”, darf man vermuten.
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Der eigentliche Trick besteht darin, GUTE Artikel einzustreuen; wenn es nicht anders geht, indem man den Autor kauft: Ein guter Autor übertüncht zig- oder hunderttausende Tonnen Alarmismus- und Deppen-Müll. Dieser Trick funktioniert, das Publikum läßt sich blenden.

De fakto ist Huffington angewandte Demagogie – für viel (Werbe)geld.

Ist das nicht schlimm genug? Nein, ausgerechnet das öffentlich-rechtliche “Fernsehen” reitet auf der gleichen Welle. Wobei wir DAFÜR auch noch bezahlen dürfen müssen…
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Wie soll man gegen einen Wasserfall von Schwachsinn und angeheiztem Heulbojen-Alarmismus ankommen?

In der Musikwelt gibt es eine große Kakophonie: Lärm, Krawall, Gehör-Zerstörung und Verblödung wird in Massen verkauft. Aber irgendwo dazwischen schwimmt so ein kleines bißchen ECHTE Kunst.
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In die Paddelboote! [1]
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[1] … und NICHT ins Mittelmeer!
[2] Wohin dann !?
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“Das Amt für Sklavenhaltung will Frischfleisch!”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7944
“Mutter fotografiert 2jährigen und rettet ihm damit das Leben”
http://www.krebsforum-lazarus.ch/forum/index.php?topic=624

Deutschland ist ein Täterland, die EU ist ein Täterland

Wednesday, May 13th, 2015

Guten Morgen,

wieder gibt es für Viele einen neuen Tag, und für sehr Viele gibt es das Vergessen. Außer im biologischen auch im digitalen Sinn:

“How Google’s Top Minds Decide What to Forget
As ‘right to be forgotten’ ruling turns one year old, Google offers glimpse into its decision-making process”

By Lisa Fleisher And Sam Schechner
May 12, 2015 4:20 p.m. ET
“On most Wednesdays, Google Inc.’s top minds in Europe get together and decide what to forget.”
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Der Artikel ist leider paywalled. Aber bei Twitter gibt es einen Hinweis mit einer Grafik:

https://twitter.com/garyricciardi/status/598283657363726336

Loeschstatistik bei Google

https://pbs.twimg.com/media/CE2H0O-WEAEPLn1.png:large

Demnach sind alleine Deutschland betreffend mehr als 70.000 URLs geächtet worden.

Der Irrsinn des Gerichts war schon lange offensichtlich. Die eigentliche Frage ist aber: WAS ist da verschwunden? Mit Sicherheit vor allem Material über Kriminelle.

Aus Täterland Deutschland ist nun auch Täterland EU geworden. Wir haben also den Zustand erreicht, den die Nazis immer wollten. Obwohl die braunen Nazis nicht an der Macht sind.

Pardon, wer hat dann diesen Irrsinn durchgesetzt? Könnte man nicht auf die Idee kommen, daß es mehr als nur EINE Nazi-Szene, mehr als nur EINEN Haufen Irrer gibt?

Vor 2 Tagen:

“Türkischer Wissenschaftsminister: Muslime haben die Kugel-Form der Erde entdeckt”
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/05/512175/tuerkischer-wissenschaftsminister-muslime-haben-die-kugel-form-der-erde-entdeckt-2/

Was alles wird die Türkei auf die Ächtungsliste setzen? Was alles von dem, was Journalisten – teilweise unter Einsatz ihres Lebens – recherchieren und schreiben, fällt Irren zum Opfer?

Es ist höchste Zeit, einen Verbund von Web-Servern zu schaffen, die Recherche möglich machen und aufrecht erhalten durch NICHT-Schweigen.
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Die alten Nazis haben Menschen noch mit der Waffe umgebracht. Die heutigen ächten Menschen und lassen sie verhungern. Vornehm ist man geworden. Arriviert. In der Gesellschaft.

In unserer…?
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Grüße aus der Provinz,
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“Netzwerk und Datenbank gegen das Vergessen”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=420
“Die Vernichtung von Wissen durch gerichtlich erzwungenes Wegschweigen ist ein Verbrechen. Das Internet als Gedächtnis der Menschheit MUSS stärker sein als Richterwahn!”

Mitreden beim Fernsehen?

Wednesday, May 13th, 2015

7.5.2015
“Heute Plus”: Nachrichten zum Mitreden und “Lobbyradar” beim ZDF
http://derstandard.at/2000015419572/Heute-Plus-Nachrichten-zum-Mitreden-und-Lobbyradar-beim-ZDF
(Der Standard)

Uns ist doch schon schlecht…

Diejenigen, die noch die Zeit vor der Volksverblödung erlebt haben, haben noch ihre Erinnerungen. Die Menschen von heute – haben nicht mal eine Zukunft.

Was uns heute als Fernsehen vorgesetzt wird, ist nichts anderes als das aufgekochte Imponiergehabe und der Dummschwatz AMERIKANISCHER Schulversager. Die mögen in den USA ein Teil der zahlenden Masse sein, die als Kunden im Visier der Werbegeldgeber ist. Aber das ist in den USA und nicht in Deutschland.

Wenn man, und das ist der Fall, durch diese Verblödung das Niveau dermaßen senkt, daß “die Deutschen” den Analphabetismus-Level der Amerikaner erreichen, dann brauchen wir keinen Journalismus mehr, denn den versteht keiner mehr, weil im deutschen Nationalkindergarten nur noch primitive Verhaltensmuster abgefeiert werden.

Ist das ein Varoufakis, ein Böhmermann,

Wednesday, April 29th, 2015

Wie weit darf Reklame gehen?

Saturday, April 25th, 2015

Wie weit würde eine Zeitung gehen in einer redaktionellen Werbung?

In der Web-Site einer Zeitung ist die Wiedergabe dessen, was offensichtlich auch gedruckt wurde:

    [*quote*]
    ————————————————————–
    Sa, 25. April 2015 00:00 Uhr
    Artikel aus der gedruckten Badischen Zeitung zu diesem Thema: Ein Getreide, das fröhlich macht
    ————————————————————–
    [*/quote*]

Darin diese Sätze:

    [*quote*]
    ————————————————————–
    “Wenn ich jemals Krebs bekäme, würde ich mich mit einem Sack voll Dinkel und etwas Salz auf eine Alp zurückziehen und nur von Dinkel und Wasser leben. Dann würde man sehen, wer der Stärkere ist – ich oder der Krebs.”
    ————————————————————–
    [*/quote*]

Das ist ein Zitat. Es wird nicht zitiert Jemand, der interviewt wurde, und auch nicht der Besitzer der beworbenen Firma, sondern eine mehr als nur extrem dubiose “Heilmittel”-Schleuder.

Beworben wird nicht Dinkel, sondern eine Backstube, in der es Backwerk aus Dinkel gibt.

Werbung für Lebensmittel mit gesundheitsbezogenen Aussagen ist verboten, auch wenn diese nur zitiert sind.

Die Werbung wirkt auch nicht wie Werbung, sondern wie ein ganz normaler Bericht über eine lokale Backstube. Lediglich, etwas verirrt unter dem ersten Absatz, mittendrin in kleiner, bleicher Schrift, steht verloren das Wort “Werbung” – man weiß gar nicht, wo es hingehört und was es soll.
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Unter seriösem Journalismus habe ich mir etwas anderes vorgestellt, selbst in der badischen Provinz…

Und noch etwas: Diese Web-Seite

http://www.badische-zeitung.de/freizeit/gastronomie/la-spelta-in-freiburg-feines-dinkelbrot-aus-herdern

der Zeitung verursacht einen Einbruch in meinen Computer und Hausfriedensbruch. In glasklarem Bruch der eingestellten Browser-Parameter wird heimlich, im Hintergrund, ein Fenster aufgemacht und darin Reklame für “Lotto24” aufgebaut:

http://www1.mpnrs.com/tracker/tracker2?adl=3127&adc=13645&adm=24076&adr=51&ada=2&rid=1429979561137&turl=http://pubads.g.doubleclick.net/pagead/adview?ai=B6gA7ssE7VfquFM6fbp6IgeADoeK-hwcAAAAQASCBssUgOABYmeDKhpYBYJWa8YGcB7IBF3d3dy5iYWRpc2NoZS16ZWl0dW5nLmRlugEJZ2ZwX2ltYWdlyAEJ2gFnaHR0cDovL3d3dy5iYWRpc2NoZS16ZWl0dW5nLmRlL2ZyZWl6ZWl0L2dhc3Ryb25vbWllL2xhLXNwZWx0YS1pbi1mcmVpYnVyZy1mZWluZXMtZGlua2VsYnJvdC1hdXMtaGVyZGVybpgCqh-pAoprsDzFO7I-wAIC4AIA6gJALzU3NjYvb21zLmJhZGlzY2hlLXplaXR1bmcuZGUvZW50ZXJ0YWlubWVudC9mcmVpemVpdC9nYXN0cm9ub21pZfgC9NEekAPIBpgDyAaoAwHgBAGSBQkIBxgBIKHHmQWQBgGgBiDYBwA&sigh=okD0i1OOmhI&cid=5GhrCk03cFbLZ675Ud58nv6q&adurl=

All das einschließlich Datenspionage, denn jeder dieser Zugriffe dieser und weiterer, verbundener und verlinkter Server zieht interne Daten aus meinem Computer.

Diese Zeitung in der badischen Provinz ist weißdarwin nicht die einzige, die permanent Rechtsbruch begeht. Es sind auch “Große”, wie zB der “Focus”.

Begreifen diese Menschen noch immer nicht, warum man sie zum Teufel wünscht? Was nützt der Presserat, wenn sich niemand um diese Verbrechen kümmert, etwa “weil es Alle so machen”?

Ach ja, da ist noch etwas: die journalistische Ethik. Wie weit geht die journalistische Ethik beim Decken solcher Rechtsbrüche..?

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Sicherheitshalber: Dies ist der Text der Seite:

    [*quote*]
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    Backstube
    La Spelta in Freiburg: Feines Dinkelbrot aus Herdern

    Brot, süße Stückchen und ein täglich wechselnder Mittagstisch: La Spelta ist eine kleine Dinkelbackstube in Freiburg-Herdern. Sie hat regen Zulauf – Dank eines Getreides, das fröhlich macht.

    [La Spelta-Chefin Karla Marinac-Stock | Foto: […]]

    La Spelta-Chefin Karla Marinac-Stock Foto: […]
    [Feines Dinkelbrot aus Freiburg-Herdern | Foto: […]]

    Feines Dinkelbrot aus Freiburg-Herdern Foto: […]
    [La Spelta-Chefin Karla Marinac-Stock | Foto: […]]

    La Spelta-Chefin Karla Marinac-Stock Foto: […]
    [Feines Dinkelbrot aus Freiburg-Herdern | Foto: […]]

    Feines Dinkelbrot aus Freiburg-Herdern Foto: […]

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    Es ist die Geschichte eines Quereinstiegs, wie sie schöner nicht sein könnte. Karla Marinac-Stock wurde 1961 in Zagreb im heutigen Kroatien geboren. Ihr Abitur hat sie in Frankfurt gemacht und dann in Freiburg Anglistik und Slawistik studiert. Sie hat in Freiburg eine Tochter bekommen und wollte dann in Dalmatien, so quasi als “Früh-Früh-Rentnerin”, in einem kleinen Laden mit frischen, regionalen Produkten und einer kleinen Dinkelbäckerei ihr beschauliches Dasein mit mediterraner Lebensqualität gestalten. Sie hat es genau drei Jahre ausgehalten und ist dann im August 2013 wieder in ihr geliebtes Freiburg zurückgekehrt. “Was dann passiert ist, war Fügung”, erzählt die quicklebendige Backstubenchefin mit ihren glitzernden Augen. “Ich war mit meinem Dalmatiner spazieren und sah dieses kleine Ladengeschäft am Herdermer Kirchplatz. Es war Liebe auf den ersten Blick! Also gut, dachte ich, fangen wir hier noch einmal von vorne an – und kaufte mir umgehend meinen nächsten Brotbackofen. Dann habe ich alles umgebaut, neu eingerichtet und so ist neben der Brot- und Kaffeetheke auch ein kleiner Gastraum entstanden.” Mit Dinkel hat Karla Marinac-Stock schon sehr früh im Leben Freundschaft geschlossen. Sie rührt seit vier Jahren keinen Weizen mehr an. “Weizen, auch Vollkornweizen, ist doch heute fast nur noch ein reines Industrieprodukt. Der Dinkel ist dem Weizen in allen Belangen überlegen”, erklärt Marinac-Stock. “Obwohl ich eigentlich grundsätzlich gar nicht so bio eingestellt bin, mag ich am liebsten gesunde und regionale Produkte!”

    Werbung

    WARUM DINKEL?

    Das Urgetreide Dinkel ist aus Einkorn und Emmer, beides auch frühste Getreidesorten, entstanden und war schon bei den Kelten und Ägyptern als Nahrungsmittel sehr beliebt. Die deutsche Ordensfrau, Mystikerin und Ikone der Heilkunde, Hildegard von Bingen, machte den Dinkel schon im 12. Jahrhundert unsterblich. In Ihrem Werk “Physika” schreibt sie über den Dinkel: “… das beste Getreidekorn, es wirkt wärmend und fettend, ist hochwertig und gelinder als alle anderen Getreidekörner. Wer Dinkel isst, bildet gutes Fleisch. Dinkel führt zu einem rechten Blut, gibt ein aufgelockertes Gemüt und die Gabe des Frohsinns. Wie immer zubereitet ihr Dinkel esst – so oder so – als Brot oder als andere Speise gekocht, Dinkel ist mit einem Wort gut und leicht verdaulich.”

    Dinkel gehört zu den Spelzgetreiden, sein Korn ist von einer festen Außenhülle – dem Spelz – umschlossen, dieser muss meist vor der Verarbeitung entfernt werden. Er wächst sehr hoch, hat eine rötliche Farbe, ist dem Boden gegenüber sehr genügsam, seine Inhaltstoffe lösen sich in Wasser gut und schnell auf. Er enthält viele Aminosäuren und Mineralstoffe, Mangan, Eisen, Phosphor, Magnesium und Chrom. All das nimmt der Körper rasch auf. Dinkel ist reich an den Vitaminen A, E, B1 und B2 und an Niacin. Er fördert eine gesunde Nervenfunktion, einen geregelten Stoffwechsel, sorgt für gute Haut und wirkt auf Psyche und Wohlbefinden stabilisierend. Viele Weizenallergiker vertragen Dinkel gut. Selbst bei Krebserkrankungen wird ihm eine heilende Wirkung zugesprochen. Gottfried Hertzka, einer der Entdecker der Hildegard-Medizin, sagte im Internetportal www.zentrum-der-gesundheit.de: “Wenn ich jemals Krebs bekäme, würde ich mich mit einem Sack voll Dinkel und etwas Salz auf eine Alp zurückziehen und nur von Dinkel und Wasser leben. Dann würde man sehen, wer der Stärkere ist – ich oder der Krebs.”

    DAS SORTIMENT

    Karla Marinac-Stock verarbeitet eine reine Dinkelsorte, das “Oberkulmer Rotkorn” von der Stadtmühle Geisingen in Donaueschingen. Für ihr helles Dinkelbrot “Hilda” nimmt sie Dinkelmehl Typ 630 und für ihr “Spelta Spezial” Vollkorndinkel und Dinkelflocken. Außerdem vertreibt sie Dinkelnudeln und Dinkelflocken der Stadtmühle.

    Für ihren Kaffeeausschank verwendet sie frisch geröstete Arabica- und Robustabohnen von den Freiburger Röstereien “Schwarzwild” und “Elephant Beans”. Daneben bietet die Chefin einen Mittagstisch, der sich einer stark wachsenden Fangemeinde erfreut. Montags gibt es beispielsweise Gemüse-Dinkellasagne, Spinat-Feta-Dinkeltarte oder Tomaten-Champignon-Schinken-Dinkeltarte, dienstags ist es eine Dinkellasagne mit magerem Rinderhack, Dinkelomelette an Kräuterrahmsauce, mittwochs kann es Kräuter-Kalbsragout mit Zitronen-Dinkelotto oder Dinkelgrieß-Brokkoli-Gemüsesuppe sein und am Freitag gibt es Dinkelburger, Gemüseburger oder Fischfilet-Gemüseeintopf mit Dinkelnudeln. Alle Gerichte kommen mit einem Salat und werden unter zehn Euro angeboten.

    Schon jetzt haben die vielen süßen Teilchen, das eigene Gebäck und der Kuchen von Marinac-Stock einen ganz besonderen Ruf. “Backen war schon immer mein Steckenpferd. Aber auch das Kochen macht mir große Freude und es ist mir wichtig, immer zu 100 Prozent erklären zu können, was darin enthalten ist”, saagt Marinac-Stock. “Wer einen Sonderwunsch hat, soll bitte anrufen und vorbestellen. Ich würde mich auch freuen, mein Brot in Restaurants zu liefern.” Ein Ausflug nach Herdern lohnt, ein Besuch bei La Spelta umso mehr. Guten Appetit!
    »La Spelta, Sandstraße 4, 79104 Freiburg,
    0761/60064050, La Spelta ist auf Facebook
    Spelta-Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 7 bis 18 Uhr,
    Do. Ruhetag, Sa. 8 bis 16 Uhr, So. 9 bis 16 Uhr
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    [*/quote*]

Der Name des Fotografen wurde von mir entfernt.

ARD verständigt sich auf Konzept für Junges Angebot

Thursday, April 23rd, 2015

Die per Email versandte Pressemitteilung der ARD vom 22.4.2015:

    [*quote*]
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    2015-04-22 03:04
    “Newsletter ARD-Presseservice”

    ARD verst?ndigt sich auf Konzept f?r Junges Angebot

    Die ARD-Intendantinnen und -Intendanten haben sich bei ihrer Sitzung in K?ln grunds?tzlich auf ein Konzept f?r das Junge Angebot von ARD und ZDF verst?ndigt. ARD und ZDF bringen das gemeinsam erarbeitete Konzept in die zust?ndigen Gremien ein: in den ZDF Fernsehrat und in den Rundfunkrat des S?dwestrundfunks (SWR). Der SWR ist auf ARD-Seite federf?hrend f?r das Junge Angebot verantwortlich. Danach soll das Konzept der Rundfunkkommission der L?nder ?bergeben werden, damit die Regierungschefinnen und Regierungschefs der L?nder die staatsvertragliche Beauftragung des Angebots in Gang setzen. Geplant ist der Start des Jungen Angebots f?r Mitte 2016.

    Die Intendantinnen und Intendanten bekr?ftigten bei der K?lner Sitzung, dass zur Finanzierung die einzustellenden Digitalkan?le EinsPlus und ZDFKultur herangezogen w?rden. Dar?ber hinaus erfolge die Finanzierung durch Umschichtungen im Bestand.

    Der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor zeigte sich ?berzeugt, dass das zuk?nftige Junge Angebot Innovationsimpulse setzen werde: “Junge Leute sollen Themen ansto?en, mitdiskutieren und das Angebot aktiv mitgestalten. Ich bin gespannt auf interessante neue Formen und kreative Inhalte aus allen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens. So kann eine echte Alternative f?r das junge Publikum entstehen.”

    Auch die Gremienvorsitzendenkonferenz der ARD (GVK) hat sich auf ihrer Sitzung mit dem Jungen Angebot besch?ftigt. Der Vorsitzende Uwe Grund: “Wir freuen uns, dass die einmalige Chance, die ARD und ZDF durch die Beauftragung mit dem Jungen Angebot erhalten haben, mit gro?em Engagement angegangen wird. Nun hoffen wir, dass die Rundfunkkommission der L?nder das Beauftragungsverfahren schnell in Gang setzt, damit das junge Angebot bald online gehen kann.”

    Das Junge Angebot von ARD und ZDF soll f?r die 14 bis 29-J?hrigen identit?ts- und demokratiestiftende, meinungsbildende Inhalte anbieten. Es soll die Beteiligung junger Menschen am gesellschaftlichen Diskurs f?rdern und frei und unabh?ngig von kommerziellen Interessen sein. Es wird komplett werbefrei sein. Da das Angebot gem?? Beschluss der Regierungschefinnen und Regierungschefs der L?nder vom Oktober 2014 ausschlie?lich online verbreitet werden soll, kommt Social-Media-Plattformen und der Kommunikation mit den Nutzern eine gro?e Bedeutung zu.

    R?ckfragen an:
    ARD-Pressestelle (NDR)
    Tel: 040 / 4156-5005
    E-Mail: pressestelle@ard.de
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    [*/quote*]

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Sie kam per Email und sie kam genau so häßlich an, wie man sie hier sieht. Daß dank der immer neueren Neuerungen das Internet schöner und lesbarer würde, ist eine Lüge. Statt mit Umlauten aufzuräumen, wurde alles nur noch schlimmer gemacht.

Bildung in diesem, unserem Land wird immer besser. Inzwischen sogar mit Ganztagsschule. Das Ergebnis läßt sich sehen: Immer weniger können lesen, schreiben und rechnen, das Mobbing nimmt zu, ein großer Teil der Kinder geht nicht ohne Waffe aus dem Haus.

Das Fernsehen, immer wieder erneuert und verbessert, teilt uns freudig mit:

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    Das Junge Angebot von ARD und ZDF soll f?r die 14 bis 29-J?hrigen identit?ts- und demokratiestiftende, meinungsbildende Inhalte anbieten.
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    [*/quote*]

Was für eine “Identität” soll das sein? Kermit, der Frosch? Bestimmt nicht. Der ist zu intellektuell. Also Teletubbies, Junkies, Stricher, Rotzgören. Und vor allem eines: Soziopathen. Das Fernsehen ist rund um die Uhr voll davon. Politiksendungen eingeschlossen.
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    [*quote*]
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    Es soll die Beteiligung junger Menschen am gesellschaftlichen Diskurs f?rdern und frei und unabh?ngig von kommerziellen Interessen sein.
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    [*/quote*]

Die Null-Bock-Jugend, die an ihren großen Vorbildern in Politik und Gesellschaft gelernt hat, daß sich Arbeit nicht lohnt, daß man nicht einmal Arbeit bekommt, daß nur der nach Oben kommt, der bescheißt, die rund um die Uhr nur Soziopathen, Soziopathen und nichts als Sozipathen sieht, diese Jugend soll sich “am gesellschaftlichen Diskurs” beteiligen? Wie denn? Indem sie das nachmacht, was man ihr vormacht, was ihnen Soziopathen rund um die Uhr zeigen und vorleben, nämlich Andere bescheißen, Alhohol- und Drogenwahn auf Kosten Anderer ausleben, “ist sowieso alles scheissegal”?

Das macht Sinn. Es machte auch Sinn, die Bildung so zu verbessern, daß sie die Kinder verblödete. Es machte auch Sinn, das Fernsehen so zu verbessern, daß nur noch Nutten und Junkies und geisteskranke Mörder den Schirm beherrschen. Politiksendungen eingeschlossen.

Man könnte fast meinen, die Programdirektoren seien das Ergebnis ihrer eigenen Bildung und Verbesserungen geworden.

Wie erkennt man das Niveau einer Zeitung? An ihren Foren!

Thursday, April 23rd, 2015

15.4.2015 “Wie erkennt man einen Troll in Diskussionsforen”

http://www.tagesspiegel.de/medien/internet-foren-woran-erkennt-man-einen-troll/11635908.html

(Tagesspiegel)
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Software-Skripte sollen die Foren und Kommentarbereiche filtern und “Trolle” sperren.

Frei übersetzt: Weil sie zu vollblöd sind, mit Diskussionen umzugehen, schaffen Zeitungen sich einen von Oberidioten gebastelten Filter an, der erst recht für alles zu blöd ist. Software KANN das nämlich nicht. Warum? Weil sie völlig unfähig ist, den SINN eines oder mehrerer Sätze zu verstehen. Oft steckt der Sinn nämlich nicht in dem, was man sagt, sondern in dem, was man nicht sagt.

Warum wohl hört man so oft den Satz “Wir sind von Vollidioten umzingelt”? Warum? Ganz bestimmt nicht, weil er so schön wäre oder so lustig. Die Wahrheit ist, daß wir in der Tat von Vollidioten umzingelt sind. Und daß wir uns darüber ganz bestimmt nicht freuen. Es ist erbärmlich, was Einem zugemutet wird.
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Daß nun diese Vollidioten nach Nazi-Manier zensieren, sich dabei aber auch noch als Gralshüter der Ethik betrachten, das hat schon fast kirchliche Züge…

Wenn ich sehe, daß eine Zeitung “Disqus” für ihre Kommentarbereiche und Foren benutzt, dann weiß ich, womit ich es zu tun habe. Niemals würde ich dort auch nur eine einzige Zeile, nein, noch nicht einmal ein einziges Wort schreiben. Disqus? NIE!!!!!
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Aus dem Zusammenhang gerissene Satz-Fussel:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/wedding/hier-schreiben-wir/geschichte-einer-brieffreundschaft-mein-troll-der-wedding-und-ich/9474126.html

Okay, er hat etwas gesagt und jetzt fühlt er sich besser, der Herr Redakteur. Aber was hat er WIRKLICH gesagt? Nichts. Was hat derjenige gesagt, den er kritisiert? Wir wissen es nicht. Aus dem Zusammenhang gerissene Satzfussel sind weder ein Bericht noch ein Artikel, sondern Murks. Dafür wird weder ein Abonnent zahlen wollen noch ein Surfer seine Zeit opfern wollen.

Also: Was ist das? Was soll das? WAS! SOLL! DAS!?
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Wird demnächst zum Wort “Lügenpresse” noch das Wort “Blödenpresse” hinzukommen? Blödenfernsehen haben wir schon, wovon zur Zeit ein Teil noch euphemistisch als “scripted reality” in der Buchhaltung aufgeführt ist.
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Das Internet hat einen großen Nachteil: Man kann über den Gartenzaun sehen. Natürlich sieht man dort viele Volldioten. Man sieht aber auch Welche, die es besser machen. UND DAS ist das Odium für die Mediokren. Und erst recht für den Bodensatz, der sich bisher als Lokalmatador, abgeschottet vom Rest der Welt, in seinem Sumpf ausleben konnte. Damit ist es jetzt vorbei.

Die Parodien der Nachrichten ersetzen die Nachrichten

Thursday, April 23rd, 2015

10.4.2015
“Analyse: Die Parodien der Nachrichten fangen an, die Nachrichten zu ersetzen.”
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Dieser-Artikel-enthaelt-Nacktfotos/story/27774473
(Tagesanzeiger)

WARUM ist das so? Weil es dafür ZWEI wesentliche Gründe gibt.

Grund #1

Wenn man eine Sache scharf angreift, und das mit den Mitteln der Satire tut, DARF man Dinge scharf angreifen, eben WEIL ES SATIRE IST. Satire gibt Einem den Spielraum, den man als nur nüchterner Berichter nicht hat. Das ist ein sehr ernstes juristisches Problem. Es ist die verfluchte Gesetzgebung, die uns zur Satire zwingt. Es ist eine Gesetzgebung, die Täter schützt, Opfer verhöhnt und Berichter vernichtet.
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Grund #2

Wenn man ein noch so wichtiges Thema an eine (Berichter-)Redaktion heranbringt, wird abgewunken. Mit welcher Ausrede auch immer, das Thema wird nicht genommen. Also bleibt doch nur noch der Weg zur Satire.

Dabei ist das Thema durchaus wichtig und die Fakten sind klar.

Journalismus ist zu einem Flaschenhals verkommen, bei dem immer Mehr hinter politischen Nullhirnen hinterherrennen – als ob es nicht so viele andere Themen gäbe, und als ob die Nullhirne etwas Sinnvolles gesagt hätten.

Dem Publikum hängen die Nullhirne zum Hals raus. Gehen Sie die Politiker einen nach dem anderen durch und machen eine Studie mit der nach unten offenen Kanzler-Skala: Politiker lösen Würgereflexe aus. Satire hingegen gibt dem Volk die Möglichkeit zur Revanche. Also ist es doch LOGISCH, daß Satire bevorzugt gelesen bzw gesehen wird.

Das alles ist doch nicht schwer zu verstehen, oder? Warum verhalten sich die Redaktionen dann nach wie vor so hypergrotesk grenzdebil?

Vielleicht sollte man auch eines erwähnen: Der “Postillon” (http://www.der-postillon.com/) ist KEIN Verlagserzeugnis der herkömmlichen Art, sondern ein freier Blog eines sehr fröhlichen Menschen. Von dieser Sorte Mensch gibt es nicht nur diesen einen. Dieser Eine war lediglich sehr produktiv und er hat einen sehr langen Atem an den Tag gelegt.

Der Postillon ist an den Redaktionen vorbei geschippert. Erst als er bereits berühmt war, wurde er (sehr spät) von den Geldsäcken eingekauft.

Hatten die Geldsäcke nicht genug eigene Leute? Doch, hatten sie. Aber die wurden entweder abgewürgt oder waren unfähig. Oder beides.

Die Damen und Herren Geldsäcke investieren viel Geld in “Jugendsendungen”, also einen Schrott, der Einem die Schuhe auszieht. Für das, wofür das Fernsehen heute Millionen verpulvert, wäre man vor 30 Jahren mit Fußtritt durch die geschlossene Tür gefeuert worden. Das Fernsehen hat ERHEBLICHE Schuld an der Verblödung der Jugend. Leider gibt es dafür in den deutschen Gesetzen keinen passenden Straftatbestand. Die Täter werden nicht einmal entlassen, sondern feiern sich gegenseitig…

Was diese Täter produzieren, wird auch von Angehörigen der gehobenen Oberschicht mit Begriffen aus der Landwirtschaft klassifiziert: Mist. Wer will den sehen? NIEMAND!

Fernsehen ist heute – ich sage es noch einmal – die Auswahl des geringsten Würgereizes.

Neuestes Beispiel: die Plasberg-Sendung, in der es um Homöopathie ging. Plasberg hätte ENDLICH seine Hausaufgaben machen sollen. Hat er aber nicht. Ganz unter uns: über Plasberg wird doch nur noch gelacht. Seit er beim Regividerm-Skandal (http://www.kindersprechstunde.at) voll aufgeflogen ist, ist er bei Wissenschaftlern unten durch. Skeptiker winken nur noch ab. Als Hirschhausen in der Sendung etwas als “Bullshit hoch 10” bezeichnete, wurde das von irgendwelchen Journaillen als Ausrutscher bezeichnet. Nein, es war KEIN Ausrutscher, sondern eine der verdammt wenigen SINNVOLLEN Aussagen. Homöopathie ist ein Milliardenbetrug. Die Fakten liegen klar auf dem Tisch, doch Plasberg vermasselt es komplett.
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Die freien Blogs haben das Wissen und haben das Können. Und sie sind in der Überzahl. Fernsehen ist zu einer Beleidigung der Intelligenz verkommen. Wir brauchen es nicht mehr und wir WOLLEN es nicht mehr.

Die mit Abstand größte Partei ist die der Nichtwähler, das ist rund die Hälfte der Wahlberechtigten, oft genug weit mehr als die Hälfte. Was meinen Sie, wie es erst mit den Nichtlesern und Nichthörern und Nichtzuschauern ist?
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Die “heuteShow”, der “Postillon” und die “Anstalt” haben einen höheren Informationswert als die angeblich seriösen Sendungen. In China würde ein Programmdirektor dafür aus Scham aus dem Fernster springen.

Der Tag ist gerettet, meinen Glückwunsch in die Schweiz

Wednesday, April 22nd, 2015

Meinen Glückwunsch in die Schweiz.

    [*quote*]
    ————————————————————–
    Liebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser

    In Deutschland erlebt die investigative Satire eine Aufschwung und behandelt ernste Themen wie den Stand der Reformen oder den Alltag der Menschen in Griechenland mit mehr Tiefgang als manche Dokumentation oder Nachrichtensendung. Lennart Laberenz schreibt von einer Mariettaslomkaisierung im politischen Journalismus und stellt dieser Entwicklung die Kabarettsendungen «Die Anstalt» und die «Heute-Show» gegenüber. Diese lösen zwar die Probleme nicht, greifen aber die Onkelhaftigkeit des Fernsehens an.

    Lachen bis zum bitteren Ende
    http://www.nzz.ch/feuilleton/fernsehen/lachen-bis-zum-bitteren-ende-1.18526963?extcid=Newsletter_22042015_Top-News_am_Morgen
    ————————————————————–
    [*/quote*]

Eine hervorragende Breitseite. Nicht die erste zum Thema. Warum ist die deutsche TV-Medieninfantilenz so bockstur und verweigert im Zustand des Vollverblödungsberieselns die Kontaktaufnahme mit der Realität? Was das deutsche “Qualitäts”fernsehen bietet, überschreitet die Grenze zur Körperverletzung schon lange und unerträglich.

Warum werden als Sprecher Leute genommen, die sowas von total, völlig, über alle Maßen UNGEEIGNET sind? Hören sich teilweise an wie eine Trauerrede mit Lachengluckser. (Genau genommen: sie sind es…) Oder wie Schmierseifenverkäufer. Und es wird immer und immer schlimmer. Gibt es keine Sprecherausbildung mehr? Gibt es keine Kontrolle der SPRACHE mehr?

Warum werden bei einem Bericht von Irgendwo mitten vor dieses Irgendwo die “Reporter” gestellt und gefilmt? Man sieht nicht die Landschaft, nicht die Häuser, nicht die Menschen, nein man sieht DEN REPORTER. Warum hängt man nicht gleich ein Bild von dem an die Wand und sendet den Text per Radio?

Warum wird das TV verjugendisiert? Wen will man erreichen mit Suppenkaspern und Herumalbern, zum Beispiel von dieser Art?:

https://www.youtube.com/watch?v=NbALyWZxgzU

Inhalt? Null.
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Warum wird man nicht seriös? Gut, gut, das ist eine verdammt ernste Forderung, ich weiß, ich weiß. Aber so ein kleines bißchen, so ein klitzekleines bißchen seriös, ginge das wirklich nicht?
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… und bis dahin

… hört Unsereins österreichisches Radio und liest Schweizer Zeitungen…

Grüße aus der Gutenberg-Galaxis [1]

[1]
Ein Löwe!
http://www.zeit.de/kultur/2015-04/armenien-voelkermord-bundestag-anerkennung

[2]
Warum darf heute eine Nachrichtensendung nur noch blöde sein?
Warum bekommt man Sendezeit für seriöse Sendungen heute nur, wenn man sie Satire nennt?

Man muß auch schweigen können!

Tuesday, April 21st, 2015

Manege frei?

Sunday, April 19th, 2015

[30.3.2015]
Manege frei?

Die Sender, wenn sie senden, senden über Frequenzen ins Nichts, was gut ist, weil das meiste auch dahin gehört. Paradoxerweise sind die Sendungskapazitäten ins Nichts begrenzt, weshalb uns a) viel erspart bleibt und b) mir nu’ nix mehr einfällt, weil ironischwerweise das Senden ins Nichts sogar schon umgangen wird durch Auslagern in die endlosen Breiten des WWW:

“Osterpferde: ARD kippt die Fantasy- und Pferde-Serie “Armans Geheimnis” vor dem TV-Start zur Sicherheit schon mal in die Mediathek und hofft dort auf Zuschauer, die über Ostern keine Zeit zum Fernsehen haben.” Schreibt turi2 [1]

Haben wir es gerade mit einem Paradedigmenwechsel zu tun? Bei dem die Reklamepferde der Strahlungssendungen ausgespannt werden? Bei Serversendungen sind deponierte Materialien – wenn ich mich nicht sehr irre – frei von Werbung. Bekommen wir dank Internet endlich ein werbefreies Fernsehen? Oder dreht jemand an den Knöpfen und wir werden demnächst auch am PC zwangsberieselt?
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Turi2 meldet auch dies:

“Berliner Morgenpost macht Jörgen Camrath zum Social-Media-Chef. Der 34-Jährige arbeitete zuvor unter anderem bei der “Hessischen/ Niedersächsischen Allgemeinen” in Kassel und dem “Wall Street Journal Deutschland”.” [1]

Jetzt bin ich ein bißchen ratlos. Wenn die Zeitungen ins Internet gehen, gehen sie fast ausschließlich ins WWW. WWW und Social Media ist aber nicht dasselbe! Social Media ist … was eigentlich?

Pikanterweise werden die internetten Kommentarbereiche von Zeitungen gerade großflächig gestrichen. Was sind dann noch “Social Media”? Da hat man ein EIGENES Medium (das eigene Blatt) auf dem eigenen Server – und geht dann hausieren bei FREMDEN MÄCHTEN?

Sorry, aber das finde ich krass. Vor allem, wenn die “Social Media” Einem den Teppich unter den Füßen wegziehen können, indem sie selber Meldungen bringen. Die klauben die sich woanders zusammen, aber gelobt sei, was Geld macht…

Wenn die Zeitungen – um nur ein Beispiel zu nehmen – jetzt konsequent wären, würden sie sich zusammentun und notfalls gemeinsam einen Pool bilden. Sich von Datenkraken wie Facebook und Plünderern wie Google abzusetzen ist doch kein Problem, oder? Die (Fach)intelligenz und die Meldungsmasse hat man doch, ist seit Jahrzehnten in DEM Nachrichtenmarkt drin. Bloß die Leser laufen weg…

Was wäre, wenn sich eine Werbeagentur (mit großem Web-Server) ein paar Journalisten hielte, die Artikel schrieben. Veröffentlicht wird für alle Surfer frei, nix Paywall. Das ist übrigens keine Fiktion, sondern schon lange Realität. Es hat nur noch nicht Jeder begriffen…

Die Machtverhältnisse kehren sich um. Und es ist so wie 1972/73 ein Professor uns in der Vorlesung sagte: “Ingenieur ist man nicht, man hält sich einen.” Er beschrieb das Leben der Ingenieure in der Hand der Koofmichs. Heute gehen die Journalisten diesen Weg… Heute bestimmt nicht mehr der Besitz der Druckerpresse, wer das Sagen hat (heute kann Jeder selbst im WWW veröffentlichen!), sondern wer die Werbe-Euros in die Hand bekommt. Das ist doch lediglich eine Organisationsfrage!
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Turi2 meldet übrigens auch dies:

“ZDF-Fernsehrat bekommt einen Vertreter der Lesben- und Schwulenverbände, der von Thüringen entsandt wird. Die neue Sitzordnung sieht 20 Politiker, 24 Vertreter gesellschaftlicher Gruppen und dazu einen Sitz pro Bundesland vor.” [1]

Und Radfahrer und Veganer? Vor allem aber: ATHEISTEN! Wenn jemand einen Anspruch hat, dann doch Atheisten. Wenn der Fernsehrat schon ein Kindergarten wird, dann doch bitte konsequent. Und die Atheisten sind die einzigen, die ihn beaufsichtigen können.
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Übrigens: Wie ich sehe, macht Cornelius Tittel jetzt “Blau” [2]. Nicht auszudenken, wenn das “Blau”-Blau “blau” wäre…
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Jetzt warte ich nur noch drauf, daß jemand endlich sagt “Diese Welt ist ein Irrenhaus”. Aber entweder traut sich das Keiner – oder es wissen sowieso schon Alle…
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Grüße aus der Provinz

[1] Zitate: siehe http://www.turi2.de/
[2] “Springer verschiebt feingeistiges Führungspersonal und macht Cornelius Tittel, 38, zum Chefredakteur der neuen “Welt”-Kunstbeilage “Blau”, …”
[3] … und heute ist erst Montag…

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“Wir lassen uns viel zu viel gefallen”
http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Wir-lassen-uns-viel-zu-viel-gefallen/story/20481809
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[19.4.2015]

“Manege frei?” erschien am 30.3.2015 in einer Journalisten-Mailingliste von rund 4000 Journalisten. Gut möglich, daß auf diesem Weg Richard Gutjahr ENDLICH reinen Wein eingeschenkt bekam ob der Realität in seinem Beruf.

11 Tage später, am 10.4.2015, hielt Richard Gutjahr bei den “Österreichischen Journalismustagen” (http://www.journalismustage.at/) einen Vortrag, zu dem er danach schrieb:

    [*quote*]
    —————————————————————–
    Vor einer Woche durfte ich auf den ‘Österreichischen Journalismustagen’ in Wien meine Vision zur Zukunft des Journalismus präsentieren. Die kleine, improvisierte Ansprache war offenbar nicht das, was sich viele Medienmacher im Publikum erhofft hatten – schon gar nicht von jemandem wie mir.
    —————————————————————–
    [*/quote*]

Der volle Text seines Vortrags ist hier auf seiner Web-Site:

http://www.gutjahr.biz/2015/04/sterben-um-zu-leben/

Kurz: Es ist “Desaster!”, “Katastrophe!”, “Feierabend!”. Also nicht das übliche Hurra-Geschrei, das Einen in 150 Prozent aller solcher bildungsfernen Gebildeten-Refugien und wieder-auf-Form-bürsten-und-glattbügeln-Indoktrinations- und Prägungs-Moloche erwartet.

Richard Gutjahr hat sich bisher nicht bei mir gemeldet – und ich erwarte auch nicht, daß er es je tun wird.

Richard Gutjahr ist Journalist.

Auf dem Misthaufen Twitter wurde ein Misthaufen entdeckt

Wednesday, March 25th, 2015

Einer der Tricks bei Twitter besteht darin, sich bei existierenden Accounts anzuklemmen (ihnen zu “folgen”), um – alleine durch die Anwesenheit – Surfer zu verleiten, sich den Account und die Tweets desjenigen anzusehen, der da “folgt”.

Für diese parasitische Methode braucht man parasitische Technik. Das erledigen Bots.

Man braucht aber noch etwas: Rohmaterial für die Füllstoff-Tweets. Das wird zusammengeklaut aus anderen, gut laufenden Accounts oder zB aus Foto-Datenbanken.

Die Größe sollte man nicht unterschätzen. Ein Fotodieb kann in kürzester Zeit 100.000 geklaute Fotos bei Twitter gepostet haben. Von der Sorte gibt es nicht nur einen!

Rohmaterial für Texte beschafft man sich aus Zitat-Sammlungen, von Gandhi bis Einstein. Viele benützen auch blöde Sprüche, die – mal hier, mal da – aufgeklaubt werden. Und mit “blöde Sprüche” meine ich blöde Sprüche, insbesondere solche mit sexuellen Anspielungen. Früher oder später tauchen die Links zu Sex-Sites auf – dann ist die Verbindung eindeutig.

Sieht man sich die neuen Follower an, die Einem am Account hängen, erkennt man mit der Zeit die Methoden, entweder an den schon bekannten Fotos, die recycelt werden, an den schon bekannten Sprüchen, oder bereits am Verhaltensmuster.

Seit ich aktiv bei Twitter experimentiere, habe ich mit extremer Härte alles an Followern herausgeschmissen, was mir seltsam vorkam. Heute habe ich knapp 500 Follower, aber TAUSENDE habe ich hinausgeworfen. Wobei ich die nicht nur geblockt, sondern fast immer auch bei Twitter als Spammer gemeldet habe. Twitter hat zwar die “Report”-Möglichkeit, aber die hat einen schwerwiegenden Fehler:

    “O I’m not interested in this account
    O They are posting spam
    O Their account may be hacked
    O They’re being abusive or harmful”

Anklammernde Parasiten-Bots kann man noch immer nicht gezielt melden.

Heute morgen kam eine Meldung, die überrascht sowohl von der Zahl als auch von der Tatsache, daß endlich und überhaupt etwas unternommen wurde:

“750,000 Twitter Accounts Used by One Man for Spam Peddling
Spammer mimics real-life Twitter account structure”

http://news.softpedia.com/news/750-000-Twitter-Accounts-Used-by-One-Man-for-Spam-Peddling-476764.shtml

Der Spammer hat eine mehrstufige Struktur aufgebaut. Davor warne ich schon länger.

Bei Twitter’s mehreren hundert Millionen Accounts ist rund 1 Mio eine geringe Menge. Trotzdem wird es interessant sein zu beobachten, wie sich die Strukturen bei Twitter ändern werden. Ich kann Jedem nur raten, seine Follower einer genauen Prüfung zu unterziehen und suspekte Fälle sowohl rauszuwerfen ALS AUCH bei Twitter zu melden. Vor allem, wenn man seine eigenen Texte und Fotos nicht als Spammerfutter wiederfinden möchte. Die Diebe staffieren nämlich auch ihre Web-Farmen damit aus. Insbesondere gute Fotos sind begehrte Beute.

Die Presse über die Lügenpresse

Friday, February 20th, 2015

Eine der Eigenheiten bundesrepublikanischen Freiheitswesens ist es, daß die ECHTE deutsche Freiheit für dieses Land aus dem Ausland hochgehalten wird — makabrerweise sehr intensiv in Ländern, wo die Presse am Ort – und erst recht die Freiheit dort – sehr wenig zu sagen hat.

Aber es ist ja nicht so, daß es in Deutschland selbst gar keine Fackelträger gibt. Dieser pfeift heute fröhlich sein Lied: Hadmut Danisch. Er ist Informatiker und kann etwas, das Journalisten nicht so zu eigen ist: logisch denken.

Was noch schlimmer ist: schreiben kann er auch.

In seinem Blog [1] findet sich mancherlei Wortgetier, dessen Vergnüglichkeit zum Lesen reizt.

Den folgenden Blog-Artikel darf ich freundlicherweise übernehmen.

    [*quote*]
    —————————————————————-
    Hadmut Danisch
    Ansichten eines Informatikers

    Die Presse über die Lügenpresse
    Hadmut
    19.2.2015 20:27

    Lesenswerter (böser) Artikel [2] in der Neuen Zürcher Zeitung über die Medienverhältnisse in Deutschland.

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Schon tags darauf zeigten Teilnehmer der Pegida-Proteste wieder Schilder mit der Parole «Wahrheit statt Lügenpresse» und erinnerten so daran, dass in Deutschland die Medienverdrossenheit in Medienverachtung umgekippt ist.
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    “…Medienverdrossenheit in Medienverachtung umgekippt…” Schön gesagt. Muss ich mir merken.

    Scheint sich auch was zu tun:

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Eine Zeitlang reagierten Medien darauf mit einer Mischung aus Ignoranz und aggressiven Gegenvorwürfen, welche die Kritiker als Internet-«Trolle», habituelle Querulanten oder politische Extremisten klassifizierten.

      Bleierner Konsens

      Nun ist ein anderer Ton zu hören. Ausgerechnet die beim Publikum so erfolgreiche Wochenzeitung «Zeit» formuliert deutliche Selbstkritik. Nach Ansicht leitender «Zeit»-Redaktoren hat die deutsche Konsensgesellschaft «eine Menge unbehandelter dunkler Materie» [3] aus der öffentlichen Kommunikation ausgeschlossen. Überrascht liest man in einer Zeitung, der in Fragen geschichts- und gesellschaftspolitischer Korrektheit so leicht kein anderes deutsches Blatt das Wasser reichen kann, dass «im Zuge der Entideologisierung, Entfeindung und Versachlichung der deutschen Politik das Spektrum tolerierter Positionen immer enger geworden» sei. Und: «Während die Medien seit Jahren die ‹Langeweile› der Politik bejammern, haben sie zugleich leidenschaftlich die Rolle des Grenzwächters übernommen. Die Medien, die den bleiernen Konsens kritisieren, sanktionieren zugleich seine Missachtung.»
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    Ui.

    Sogar die ZEIT gibt zu, dass sie selbst auf die Alternativlos-Masche machen. Leisten sich aber einen enormen Hammer. Ich zitier’s nochmal (diesmal direkt aus der ZEIT) [3]:

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Offenbar ist im Zuge der Entideologisierung, Entfeindung und Versachlichung der deutschen Politik das Spektrum tolerierter Positionen immer enger geworden.
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    Huhahahahaaaaa. Die prügeln Gender durch, Ideologisieren, bauen das Feindbild “weißer Mann” auf, sind extrem unsachlich und nennen das “Entideologisierung, Entfeindung und Versachlichung der deutschen Politik”. Sind die noch ganz dicht? Wann gehen die endlich pleite?

    Da gibt’s noch so einen Brüller:

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Ähnliche Töne finden sich auch in anderen führenden Medien und bei Politikern. So monierte etwa Deutschlands Aussenminister Frank-Walter Steinmeier bei der Verleihung der Medienpreise Lead Awards: «Es gibt eine erstaunliche Homogenität in deutschen Redaktionen, wenn sie Informationen gewichten und einordnen. Das Meinungsspektrum draussen im Lande ist oft erheblich breiter.»
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    He. Moment mal. Steinmeier ist SPD, und SPD ist – neben Grünen – da von allen am Schlimmsten, von durchgegendert, durchideologisiert, political-correctness-getrieben. Und ausgerechnet der beklagt die Homogenität, die die SPD selbst produziert und erzwingt?

    Meine Güte, sind die verlogen.

    Der NZZ-Artikel [2] ist durchaus sehr lesenswert, und gibt schöne Beispiele dafür, wie die »Lügenpresse« böswillig falsch berichtet.

      [ZITAT]
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      Die Aufklärer, die hier auftreten, reden im Gestus strenger Kolonialoffiziere, die ihren noch immer nicht diskurshygienisch stubenreinen Eingeborenen die Leviten lesen, aber auf keinen Fall zuhören wollen.[…]

      In einer kuriosen Volte geriert sich als faktisch konservatives Establishment, was sich vom Selbstverständnis her eher linksliberal und grün-alternativ fühlt. […]

      Dabei sind die Konturen der einzelnen Medien ebenso abgeschliffen wie im überwältigenden sozialdemokratisch-ökologischen Konsens der deutschen Politik, an den sich Medien gern anlehnen. Explosive Konfliktthemen werden gern ausgeschlossen, wenn ihre öffentliche Erörterung als «nicht hilfreich» gilt. Polarisierungen werden lieber künstlich erzeugt und in Debatten mit bekannter Dramaturgie übergeführt. Das alles ist «bequem, langweilig, vorhersagbar» (Hachmeister).
      _._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._.
      [/ZITAT]

    Und ausgerechnet der Steinmeiner von der SPD rügt Homogenität.
    —————————————————————-
    [*/quote*]

.

Hadmut Danisch schreibt nicht nur, er hat auch Gäste. Die kommentieren. Der erste schreibt [4]:

    [*quote*]
    —————————————————————-
    derdiebuchstabenzählt
    19.2.2015 21:47

    Ich weiß nicht, entweder sind die Pressefritzen überheblich, wirklich blöde oder betreiben Propaganda.

    Ich lese eigentlich lieber die Kommentare, als die jeweiligen Artikel dort. Es werden zB bei Gender und Feminismusthemen in den Kommentaren immer Fakten gebracht, zB zum Gender Pay Gap, die die Behauptungen der Artikel wiederlegen. Ein Journalist sollte doch diese Kommentare lesen und sich Gedanken machen oder diese Fakten mal prüfen. Nix, nada passiert da. Im nächstem Artikel tauchen die Behauptungen wieder auf und das Spiel geht von vorn los.

    Die wollen gar nicht wissen und die Wahrheit schreiben. Nur was das genau soll, ist mir nicht klar.
    —————————————————————-
    [*/quote*]

Eben diese Beobachtung “Die wollen gar nicht wissen.” mache ich seit Jahren, unter anderem auch – und da besonders intensiv – in der Impfgegner-Szene.

Das Phänomen des nicht-wissen-Wollens ist weit verbreitet, es ist ÜBERALL auf der Erde zu sehen. So beschrieb es neulich in den USA Jon Stewart von der “Daily Show” [5] in “Les Measlerables” [6] zum Thema Masern-Ausbrüche; er nannte die vorsätzliche Dummheit der Impfgegner “mindful stupidity”. Endlich! Er hat als nahezu Einziger das gesagt, was die Medien NICHT sagen.

Eben diese vorsätzliche Dummheit, die “mindful stupidity”, wurde auch als Kritik in Deutschland genannt.

Wo? Bei den “Pegida”-Demonstrationen, als Kritik an der “Lügen-Presse”.

Das heißt: Die “Pegida”-Teilnehmer haben genau das beschrieben, was die NZZ den deutschen Medien IMMER NOCH vorhalten muß. Das heißt: Die “Pediga”-Teilnehmer haben recht und hatten recht. Sie hatten von Anfang an recht mit ihrer Kritik und sie hatten von Anfang an recht mit ihrer Ablehnung der Presse.

Erstens berechtigte Kritik und zweitens keine Unterwerfung unter die Könige der Medien. Ein Doppelschlag. Und gerade Insubordination können die Medienfürsten nun gar nicht leiden. Oh, was wurden sie garstig.

Woraufhin sich die Wut der Bürger erst recht in Demonstrationen entlud.

Demonstrationen! Man stelle sich vor: Demonstrationen! In Deutschland. Wo man selbst für eine Revolution eine Erlaubnis und 3 Stempel braucht.

Anstatt einen Existenzberechtigungsnachweis zu liefern, erklären die deutschen Medien die Bürger für dumm, nennen sie sogar rechtsradikal — in Manier jener dumm-dreisten Politiker, die behaupten, man müsse “es” (egal, was es ist — irgendein Etwas, das die Bürger mit recht NICHT wollen) den Bürgern nur recht “nahe bringen” und LANGE GENUG “nahe bringen”, dann würden sie den Politikern schon folgen.

Aber Politik ist keine Hundedressur.

Die mit Abstand größte Partei ist die der Nichtwähler, das ist rund die Hälfte der Wahlberechtigten, oft genug weit mehr als die Hälfte.

Und Mediums-Journalisten? Sind heute nur noch eine Randerscheinung. Deutschland hat 82 Millionen Bürger, die nahezu vollzählig ins Internet gehen, dort lesen und schreiben. Die Bürger brauchen keine Verlags-und Radio/TV-Journalisten mehr, DIE BÜRGER sind die Presse! [1]

Die Bürger haben von den Politikern die Nase voll und sie haben von den Journalisten die Nase voll.

“Wir sind das Volk.”

Venceremos!
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[1] http://www.danisch.de/blog/

[2] http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/aerger-mit-der-luegenpresse-1.18484768

[3] http://www.zeit.de/2015/05/konsensgesellschaft-alternativlosigkeit-dagegen/komplettansicht

[4] http://www.danisch.de/blog/2015/02/19/die-presse-uber-die-lugenpresse/#comment-69714

[5] http://thedailyshow.cc.com/

[6] http://media.mtvnservices.com/embed/mgid:arc:video:thedailyshow.com:0877688f-33a3-4e0b-b377-d2b4a378c59c

Geheimjustiz im Blätterwald?

Thursday, February 19th, 2015

Ich habe mich mit den Gepflogenheiten in Deutschland, Österreich und Schweiz nicht näher beschäftigt, kann mich aber auch nicht erinnern, beim Überfliegen einiger Entscheidungen des Presserats von einer Geheimhaltung über dessen Entscheidungen gelesen zu haben.

In Australien ist jetzt Blutrünstiges zum Thema geworden:

http://www.theaustralian.com.au/business/media/the-australian-published-the-truth-on-mh17-chris-mitchell-responds-to-press-council/story-e6frg996-1227225431181

Neue Whistleblower ante portas?

—–
“Die Deutschen hat man gefragt, warum sie Hitler nicht verhindert haben.
Euch wird man fragen, warum Ihr Java(script) nicht verhindert habt.”
http://www.ariplex.com/petra/petracom.htm

An der Heimatfront

Thursday, February 19th, 2015

Liebe Freunde,

das Leben ist hart. Wir sind von Feinden umzingelt. Terroristen und Spione überall. Wie gut, daß es noch die Aufrechten gibt, die Zeitungen, die die Fackel der Wahrheit …

Nein, so ist das nicht. Nein, so ist das nicht. Terrorismus: ja. Spionage: ja. Aber mit den Aufrechten, da hapert es, da ist was faul.

Mely Kiyak, ich lese gerne, was sie schreibt, sie hat ja so recht. Aber ist ihr eigentlich aufgefallen, was der Verlag damit anstellt?

Als Abonnent des Newsletters ihres Blogs “Kiyaks Deutschstunde” bekomme ich vom Absender ZEIT ONLINE für den neuesten Blog-Artikel heute (18.2.2015) diese URL:

http://newsletterversand.zeit.de/go/9/170YRYM4-191RXZTT-12XV2XJF-4S1NTY.html
[1]

Sieht ein bißchen seltsam aus, nicht wahr? Irgendwie verschlüsselt, was auch immer verschlüsselt sein mag.

Der Text, den man dann als Web-Seite auf den Schirm bekommt, ist der reine Text. Ohne Firlefanz. Und ohne Reklame und ohne die Kommentare.

Allerdings sieht im Adreßfeld des Browsers die Sache ganz anders aus, nämlich so:

http://newsletterversand.zeit.de/ov?mailing=191RXZTT-18WAQV3&m2u=170YRYM4-191RXZTT-EZ9X5H

Seltsam, nicht wahr?

Geht man dagegen über die Homepage der ZEIT los und folgt den Links DORT, so erreicht man den Blog-Artikel mit dieser URL:

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2015-02/judentum-antisemitismus-merkel-kiyak-deutschstunde

DAS ist ein ganz anderes Tier, subversiv für die Suchmaschinen vertitelisiert, eine “sprechende URL”.

Dem Server kann das egal sein. Wer dagegen als Mensch so eine lange URL tippen muß, ist weniger glücklich, weil jedes Zeichen mehr die Wahrscheinlichkeit eines Tippfehlers vergrößert. Einfach eine Nummer zu nehmen (die “Süddeutsche Zeitung” hat es inzwischen begriffen), ist VIEL, VIEL einfacher.

Aber mit einer Nummer kann man die Suchmaschinen nicht bescheißen. Pardon my French, aber das muß in dieser Härte gesagt werden. Wer einmal eine URL von der Länge eines ganzen Satzes eingegeben hat, weiß, wovon ich rede.

Muß man Jemandem am Telefon diesen Satz als URL auch noch buchstabieren, dann hat man ein echtes Problem. Mache man das bitte als Ferngespräch mit einem Texaner, oder einem Alaskaner, dann weiß man, was man hat. Ärger, und den nicht zu knapp!
.

Warum wird aus

http://newsletterversand.zeit.de/go/9/170YRYM4-191RXZTT-12XV2XJF-4S1NTY.html

das?:

http://newsletterversand.zeit.de/ov?mailing=191RXZTT-18WAQV3&m2u=170YRYM4-191RXZTT-EZ9X5H

,obwohl der normale Surfer dies bekommt?:

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2015-02/judentum-antisemitismus-merkel-kiyak-deutschstunde

Die letztere URL ist eindeutig und Jeder bekommt die gleiche. Aber die erste ist verschlüsselt und gibt Aufschluß darüber, WER sie gemailt bekam.

Die zweite zeigt an, daß der Artikel gelesen wurde – und dazu erreicht wurde über den identifizierten Newsletter-Empfänger.

Richtig interessant wird es, wenn man die URLs weitergibt: jeder der uns Folgenden hinterläßt mit uns eine Datenspur.

Was an uns, die wir uns an Mely Kiyak’s Deutschstunde erfreuen, ist so bemerkenswert, daß der Verlag uns UND UNSERE UMGEBUNG, der wir die URLs weitergeben, nachspioniert?

Wir sind, und da habe ich die Überschrift in voller Absicht gewählt, an der Heimatfront, da, wo die Spionage mitten durch unsere Wohnzimmer und unsere Büros – mitten durch unser Leben – über den Bildschirm läuft.

Freiheit ist was anderes.
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[1] 191RXZTT stand natürlich nicht da, sondern eine Zeichenkette, die ich hier unkenntlich gemacht habe
—–
“Die Deutschen hat man gefragt, warum sie Hitler nicht verhindert haben.
Euch wird man fragen, warum Ihr Java(script) nicht verhindert habt.”
http://www.ariplex.com/petra/petracom.htm

‘…und bis heute habe ich darüber geschwiegen.’

Tuesday, February 17th, 2015

Bevor die folgende Web-Seite – aus welchen juristischen Gründen auch immer – möglicherweise verschwindet, sollte man unter Umständen einen Blick drauf werfen…

    https://heisersstimme.wordpress.com/2015/02/16/sz-leaks-schleichwerbung-fur-steuerhinterziehung/

    [*quote*]
    ——————————————————-
    klar und deutlich
    Hier spricht Sebastian Heiser

    SZ-Leaks: Schleichwerbung für Steuerhinterziehung

    Offshore-Leaks, Lux-Leaks und jetzt Swiss-Leaks: Die Süddeutsche Zeitung ist das Sturmgeschütz des Finanzamts. Die Redaktion veröffentlicht regelmäßig Informationen aus internen Bankunterlagen, an die sie durch Whistleblower kommt. Was die Zeitung nie erwähnt: Dass sie selbst ihre Leser auf die Steuerhinterziehung im Ausland hingewiesen hat und sich dafür von den Banken bezahlen ließ. Ich war damals in der Redaktion dafür zuständig. Es war das Jahr 2007, es war mein erster Job nach dem Studium und bis heute habe ich darüber geschwiegen.
    ——————————————————-
    [*/quote*]

Übrigens ist da noch etwas:

“Weltweite Medienkooperation enttarnt Steuerparadiese”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7754

“Panama, oh schönes Land der kapitalen Kapitalien”
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1286

“Sebastan Heiser: Die Rechtslage bei verdeckten Recherchen”
http://ariplex.com/folia/archives/228.htm

Rauhes Land, so ganz allein zwischen den Buchstaben und Ziffern. Und erst die Kommas!…

Der Feind steht nicht links, der Feind steht nicht rechts

Wednesday, February 4th, 2015

“Facebook baut gerade einen Todesstern – und könnte den Journalismus verändern”
http://www.lousypennies.de/2015/02/04/facebook-baut-gerade-einen-todesstern/
(Lousy Pennies)

Zitat:

    [*quote*]
    —————————————————-
    Die Frage, die mich aktuell bewegt:

    Was ist, wenn Facebook beschließt, nicht nur selbstgehostete Videos sondern auch selbstgehostete Nachrichten gegenüber anderen Nachrichten zu bevorzugen?
    —————————————————-
    [*/quote*]

Sancta simplicitas! DAS ist nicht das Problem.

DAS PROBLEM ist: daß jedem Leser *JEWEILS* ANDERER Inhalt vorgesetzt wird!

Die totale Desinformation, DAS ist die große Gefahr, und die besteht nicht nur durch Facebook, sondern durch JEDEN Server. Eines der typischen Schlüsselworte: die “INDIVIDUELLE” Anpassung an die Wünsche des Lesers.

Wenn man in ein Forum guckt oder in einen Blog, was steckt dahinter?: ein Skript, das auf dem Server ausgeführt wird und IN DIESEM MOMENT eine ganz spezielle Web-Seite erzeugt, die DIESEM EINEN Surfer geschickt wird.

Angefangen vom Einblenden von Datum und Uhrzeit bis zu allem Anderen wird die Seite aus Bausteinen zusammengesetzt. Sogar Sätze können künstlich erzeugt werden. Zum Beispiel auch von Journalismusrobotern, und die gibt es bereits!

Das heißt: die Technik existiert UND ist schon im Einsatz.

Wer immer noch nicht begriffen hat, was DAS bedeutet, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen…

Der Feind steht nicht links, der Feind steht nicht rechts.

Der Feind steht vor Dir.

Von der ‘New York Times’ lernen heißt siegen lernen

Monday, January 26th, 2015

Zugegeben, die Überschrift ist bei Mao geklaut.

Und die Fotos… ?

Zwischen den Zeilen zu lesen ist wichtig:

Es gab eine Zeit, da beschwerten sich Journalista lauthals über die Überschriften der BILD-Zeitung.

Vergleicht man die BILD-Schlagzeilen mit denen der Analyse der erfolgreichen Twitter-Zeilen der NYT, könnte sich Kai Diekmann in sein Notizbuch schreiben, daß nun auch die NYT erfolgreich von der BILD-Zeitung gelernt hat – wenn auch nicht so ganz direkt…

Nachdem die “New York Times” – sogar mit Statistik! – die Methoden der BILD-Zeitungs-Überschriftengestaltung salonfähig gemacht hat, kann – und darf – “man” bei der “New York Times” lernen – und die “BILD-Zeitung” leise lächelnd … überholen…

Es lebe die Camouflage!

Hängt der freie Journalismus vom Micopayment ab? *

Monday, January 26th, 2015

Liebe Freunde,

irgendwo her MUSS das Geld ja kommen. Dabei ist die Hauptfrage: “WIE!?” Kleingeld durch den Hörer schieben oder per Zahlschlitz am Bildschirm? Schön wär’s, aber das gibt es nicht. Die alten Gaszähler und Stromzähler (in Deutschland, UK, USA in alten Filmen noch sehr berüchtigt) wären eine nette Vorlage, doch eine generelle Übernahme der Methode in die EDV-Technik fand nie statt. Einzig Internet-Cafes haben hier einen Zeitsprung geschafft. Doch von denen kann Journalismus so nicht leben.

Wie wäre es mit dem guten alten Wiener Cafe-Haus [**], mit Internet, mit Journalen von überall aus der Welt, per echt antikem Zahl-Apparatismus? Oder wenigstens mit einer Kreditkarte?

Was wäre, wenn…?

Wenn Bibliotheken und Lese-Clubs und Cafes Verlags-Abonnements hätten und wenn die Gäste am Tisch-Bildschirm pro Seite eine Microabbuchung in ihre Rechnung bekämen?

Wenn WLAN-Zugang über örtliche Provider käme, die – wie zum Beispiel Uni-Bibliotheken – Zugang zu Verlags-Abonnements haben? Universitäten können ihren bestehenden Aktivitätsrahmen in die Städte hinein vergrößern. Die ganze Stadt als Universität – WARUM NICHT!?

Einige deutsche Universitäten haben eigene Journalismus-Abteilungen der Studenten, und das NICHT in einem Journalismus-Studium, sondern zB in Naturwissenschaften. Die haben jetzt die Nase vorn. Die haben das *INHALTLICHE* FACHWISSEN *UND* die technische INFRASTRUKTUR. Die sind nicht nur direkt AN der Quelle, die SIND die Quelle…

Was wäre, wenn die Universitäten sich zusammenschlößen, weltweit…?

Was wäre, wenn Universitäten Verleger wären…?

Grüße aus dem Cafe-Haus

[*] JA!
[**] In UK gab es die Clubs.

Facsimileus maximus, oder: Die Hohe Kunst des Schweigens im Zeitalter der Information

Monday, November 24th, 2014

Dank einer gewissen Erfindung namens Telephon kann man mit Menschen reden, die nicht neben Einem stehen. Vielleicht stehen die neben sich? Wer weiß…?

In dem Artikel der TAZ

werden die Probleme geschildert, wenn es diese Erfindung zwar gibt, der Umgang damit jedoch an Barrieren stößt, an Mauern des Schweigens.

Es heißt, ein Mitarbeiter einer Botschaft habe den erlauchten Kollegen des wahren Senders n-tv so etwas Alterthümliches geschickt, so ein “Facsimile”, abgekürzt “Fax”.

Man kann, wenn man will (aber nur, wenn man WIRKLICH! will!), tatsächlich telephonieren. Das geht ganz einfach: tipp, tipp, tipp – auf ein paar Tasten drücken – und schwupps ist man über dieses Telephon verbunden mit Jemandem in der Landeshauptstadt, ja, sogar mit der Botschaft des Landes Sierra Leone aus dem so weit entfernten Kontinente Afrika.

Telephonieren funktioniert. Facsimiliren auch. Das zeigt dieses Facsimile:

Fax von n-tv an die Botschaft voL Sierrao eone

(http://www.slembassy-germany.org/wp-content/uploads/2014/11/Retraction-NTV.jpg)

Herr J.. ist übrigens NICHT der Botschafter. Nicht einmal das kriegt man bei n-tv auf die Reihe. [1]

Kann es sein, daß es vor 100 Jahren Kurse gab zum Gebrauche des Telephones? Mir scheint, es besteht Bedarf!

Grüße aus der Nordprovinz
—–
[1]
http://www.slembassy-germany.org/?p=1440
[*quote*]
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Embassy of the Republic of Sierra Leone in The Federal Republic of Germany
Unity, Freedom and Justice

Please read below, a letter written by the Editor-in Chief of the German NTV Channel, apologising to the Embassy of Sierra Leone in the Federal Republic of Germany regarding the false and misleading article they published with regards to the Ebola suspected patient in Berlin Monday November 17. [2]

[Facsimile]

November 21, 2014
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[*/quote*]

[2]
http://www.taz.de/Vermeintlicher-Ebola-Fall-in-Berlin/!149886/

[*/quote*]
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Vermeintlicher Ebola-Fall in Berlin
Fatale Falschmeldung

Medien setzten einen vermeintlichen Ebola-Fall in Berlin in Verbindung mit der Botschaft Sierra Leones. Die wollte das korrigieren. Keiner hörte zu.
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[*/quote*]